ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

Newsarchiv

Hier finden Sie ältere News Artikel zum Stöbern und Nachlesen.

15.10.2020 - In den ersten neun Monaten kamen 13 Menschen ums Leben.

 

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) macht aktuell auf die deutlich gesunkene Anzahl an Verkehrstoten im Burgenland aufmerksam. In den ersten drei Quartalen seien 13 Menschen ums Leben gekommen, im Vorjahr lag die Zahl noch doppelt so hoch. 2018 sogar nur bei neun Opfern. „Aber 13 Todesopfer sind eine Mahnung, weitere Maßnahmen zu setzen. Die Strafen für Raser sind zu erhöhen, Handy am Steuer ist ins Vormerksystem aufzunehmen. Sehr wichtig sind auch präventive Maßnahmen. Das öffentliche Verkehrsnetz ist auszubauen, im Ortsgebiet erhöht eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung die Verkehrssicherheit“, heißt es seitens des VCÖ. (...)
 

15.10.2020 - Herbstferien: ARBÖ-Reiseinfos zu Coronazeiten  

 
Die ersten österreichweiten Herbstferien haben sich Frau und Herr Österreicher sicher anders vorgestellt. Grenzkontrollen, Gesundheitstests und Einreiseverbote schränken den Kurzurlaub gewaltig ein.

 

Stand 15.10.2020, 10:00 Uhr

 

Ende Oktober starten erstmals in Österreich die einheitlichen Herbstferien. Die Coronapandemie macht die Reisepläne vieler Österreicherinnen und Österreicher zunichte. Für alle, die auf eine herbstliche Auszeit dennoch nicht verzichten möchten, hat der ARBÖ die wichtigsten Maßnahmen in den österreichischen Nachbarstaaten zusammengefasst. Während die Corona-
Ampel in Österreich in allen Farben blinkt und über frühere Sperrstunden sowie Beschränkungen diskutiert und teilweise bereits umgesetzt werden, fassen sich die österreichischen Nachbarstaaten etwas konkreter.  

 

Die angegebenen Informationen wurden mit Wissensstand vom 15. Oktober 2020, 10 Uhr,erstellt. Vor Reiseantritt sollten unbedingt nochmals die tagesaktuellen Informationen zu Maßnahmen im Urlaubsland eingeholt werden. Diese bekommen Reisende beim ARBÖ-Informationsdienst oder auf der Website des Außenministeriums.

 

Deutschland:  
Für zwei Drittel der Österreicher ist derzeit ein Besuch in Deutschland ohne negativen COVID-19-Test möglich. Wien, Tirol und auch Vorarlberg zählen zu den Risikogebieten und sind auf der deutschen „roten Liste“ zu finden. Bei der Einreise nach Deutschland besteht eine 14-tägige Quarantänepflicht und eine Pflicht zur Durchführung eines COVID-19-Tests innerhalb von 72 Stunden. Hat man bereits einen negativen COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, ist die Quarantäne hinfällig. Reist man aus den restlichen sechs Bundesländern nach Deutschland,ist dies ohne Einschränkungen möglich. Das Deutsche Eck gilt weiterhin als Ausnahme und ist für alle Reisende geöffnet. Zu beachten ist, dass ausschließlich der Transit erlaubt ist. Selbst ein Tankstopp kann bereits zu Problemen führen.

 

Spezielle Regelungen gelten zudem für München. Dort gilt an bestimmten Plätzen von Freitagabend bis Sonntagfrüh ein Alkoholverbot für Außer-Haus-Verkauf ab 21 Uhr und für Konsum im öffentlichen Raum ab 23 Uhr bis 6 Uhr. Außerdem muss bis 27. Oktober 2020 zwischen 9 und 23 Uhr in der Münchner Altstadt ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wer
sich nicht daran hält drohen Strafen von bis zu 250 Euro.

 

Tschechien und Slowakei:
Für ganz Tschechien wurde am 12. Oktober ein Lockdown ausgerufen. Dieser wird voraussichtlich bis 26. Oktober aufrechterhalten, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass der Lockdown verlängert wird. Geschäfte, Lokale und Beherbergungsbetriebe sind daher geschlossen. Ausländische Gäste können aber ungehindert ein- und ausreisen.
Darüber hinaus gilt für Prag seit 28. September eine partielle Reisewarnung (Stufe 5). Hier muss man einen negativen COVID-19-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen oder in eine zehntägige Quarantäne. In dieser muss binnen 48 Stunden ein PCR-Test durchgeführt werden. Fällt dieser negativ aus, darf die Quarantäne beendet werden. In das restliche Land kann ohne Einschränkungen ein- und auch wieder ausgereist werden. Die Rückreise aus dem Rest des Landes ist ohne Einschränkungen möglich. Außerdem gilt in ganz Tschechien ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

   

Ähnlich sieht es in der Slowakei aus. Ein- und Rückreisen sind problemlos möglich. Seit 1.Oktober gilt zwar der nationale Notstand, dieser hatte bislang jedoch noch keine Folgen für Österreich. Ab sofort ist in der Slowakei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Freien verpflichtend und der Mindestabstand zu anderen Personen beträgt 2 Meter.

 

Italien:  
Ein Italienurlaub ist wieder uneingeschränkt möglich, allerdings muss eine Selbsterklärung (auf der ARBÖ-Website www.arboe.at erhältlich) ausgefüllt und mitgeführt werden. Sonderregelungen gelten weiterhin für Sardinien, Apulien, Kalabrien und Sizilien. Auch die unbeliebte Regelung,dass sobald sich im Fahrzeug Personen aus verschiedenen Haushalten aufhalten, der Beifahrersitz frei bleiben muss, in jeder weiteren Sitzreihe nur die zwei äußeren Sitzplätze verwendet werden dürfen und Mund-Nasen-Schutz-Tragepflicht herrscht, ist nach wie vor aktuell.  

 

Liechtenstein und Schweiz:  
Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und das Burgenland stehen auf der „roten Liste“. Für Reisende aus diesen Bundesländern ist eine zehntägige Quarantäne vorgesehen. Urlauber aus den restlichen vier Bundesländern können ohne Einschränkungen ein- und ausreisen. Zu berücksichtigen gilt jedoch ein Zwei-Meter-Mindestabstand in Liechtenstein und ein
1,5-Meter-Mindestabstand in der Schweiz.  

 

Slowenien:  
Wien findet man auf der „roten Liste“ Sloweniens. Für Einwohner aus diesem Bundesland ist eine zehntägige Quarantäne oder ein negativer COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ein Muss. Die Einwohner der restlichen acht österreichischen Bundesländer können ohne Einschränkungen ein- und ausreisen. Außerdem gilt im ganzen Land die 1,5-Meter-Mindestabstandsregelung.

 

Ungarn:
Seit 1. September hat Ungarn ein Einreiseverbot für Ausländer verhängt. Nur aus einigen wenigen Gründen darf nach Ungarn gefahren werden (Güterverkehr, Berufspendler, medizinische Notfälle). In Ungarn muss 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen gehalten werden.  

 

„Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz-Masken wird − so wie auch mittlerweile wieder in Österreich – in allen Hotels, öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Gasthäusern und auch überall im Freien, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, dringend empfohlen beziehungsweise ist teilweise sogar verpflichtend“, warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Jürgen
Fraberger abschließend. 

 

14.10.2020 - Im Herbst noch wichtiger - Bremsweg beacht

Besonders im Herbst sollte der Bremsweg Beachtung finden, da sich Besonders im Herbst sollte der Bremsweg   Beachtung finden, da sich dieser aufgrund heruntergefallener Blätter und Nässe schnell um ein Vielfaches erhöht.
Aber wie lange ist der Weg überhaupt bei Normal-Bedingungen bis mein Auto stehen bleibt? Das können Sie ganz  einfach mit unserem Bremswegrechner herausfindendieser aufgrund heruntergefallener Blätter und Nässe schnell um ein Vielfaches erhöht. Aber wie lange ist der Weg überhaupt bei Normal-Bedingungen bis mein Auto stehen bleibt? Das können Sie ganz einfach mit unserem  Bremswegrechner herausfinden. Sie fingen den Bremswegrechner unter : www.arboe.at/infos/verkehrsicherheit/bremswegrechner .    
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.10.2020 - ARBÖ-Steuerrechner ab sofort verfügbar

 
Die Höhe der monatlich anfallenden motorbezogenen Versicherungssteuer kann jetzt auf www.arboe.at leicht und schnell ermittelt werden.   

 

Seit 1. Oktober gilt für die motorbezogene Versicherungssteuer eine neue Berechnungsformel. Zusätzlich zur Leistung des Motors wird damit auch der CO2-Ausstoß als Grundlage herangezogen. Dadurch bekommt die Kfz-Steuer eine ökologische Komponente. Für verbrauchsarme Fahrzeuge ist künftig daher weniger Versicherungssteuer zu entrichten, für Autos und Motorräder mit einem hohen CO2-Ausstoß wird es tendenziell teurer.

 

Die neue Regelung betrifft ausschließlich Fahrzeuge die erstmals zum Verkehr zugelassen werden, für Bestandsfahrzeuge gilt weiterhin der bisherige Steuersatz. Für alle, die ab jetzt einen neuen Pkw oder ein neues Motorrad anmelden hat der ARBÖ auf seiner Website www.arboe.at ein spezielles Service: mit einem Klick erfährt man, wie hoch die motorbezogene
Versicherungssteuer ist. Dafür müssen nur die CO2-Emissionen und die Leistung des Motors in kW eingegeben werden, und schon werden die monatlichen Kosten errechnet.

 

Zu finden ist der ARBÖ-Steuerrechner auf www.arboe.at.

 

2.10.2020 - ARBÖ: Mit Scooter, Rad & Co. am Schulweg unterwegs

 

Seit Beginn der Schule sieht man wieder viele Kinder mit dem Rad oder dem Scooter in die Schule fahren. Auf was es rechtlich ankommt und worauf man noch achten soll, klärt der ARBÖ auf.  

 
Sehr beliebte Fortbewegungsmittel vor allem für ältere Schulkinder sind das Rad oder der Scooter. Besonders bei schönem Wetter sieht man häufig viele Schüler auf der Straße. Um den Schulweg sicher zurückzulegen, sollten die jungen Verkehrsteilnehmer, aber auch die Eltern, wissen, was erlaubt ist, worauf die Kids zu achten haben und welche Gefahren im
Herbst auf der Straße lauern. Der ARBÖ hat die wichtigsten Regelungen und Informationen zusammengefasst:

 

Tretroller:

Als Roller bezeichnet man die klassischen Tretroller ohne elektrischen Antrieb. Der klassische Unterschied zu den Scootern besteht hauptsächlich dadurch, dass diese schwerer vom Gewicht sind und größere Reifen aufweisen. Der Vorteil besteht darin, dass man kleinere Hindernisse, wie Kieselsteine oder Äste, gefahrloser überfahren kann. Laut Gesetz zählen diese Gefährte zu den spielzeugähnlichen Fahrzeugen und dürfen daher ausschließlich am Gehsteig und in Schrittgeschwindigkeit bewegt werden. Und natürlich dürfen die Rollerfahrer keine Fußgeher gefährden. Der Radweg ist für den Tretroller übrigens ebenso tabu wie Mehrzweckstreifen oder die Straße. Kinder unter 8 Jahren benötigen eine Aufsichtsperson, die mindestens 16 Jahre alt ist. Danach entfällt die Aufsichtspflicht.

 

Dem Tretroller gleichgestellt sind auch alle anderen spielzeugähnlichen Fahrzeuge wie Scooter, Skateboards und Longboards oder auch Kickboards.

 

Scooter:

Sie sind wohl die häufigsten Vertreter von Schüler-Fahrzeugen. Auch die Scooter-Fahrzeuge werden mittels Muskelkraft betrieben, sind jedoch leichter als die Tretroller und durch die kleineren Reifen wendiger im Fahren. Ein besonderes Merkmal des Scooters ist auch, dass er, aufgrund seines leichten Gewichts, nicht nur mit der T-förmigen Lenkung sondern auch
rein mit Gewichtsverlagerung gesteuert werden kann. Zusätzlich wird er häufig für kleinere Stunts und Sprünge genutzt. Ein besonderes Highlight: Den Scooter kann man zusammenklappen und dadurch überall leicht verstauen. Rechtlich zählt er auch zu den spielzeugähnlichen Gefährten und daher gelten die gleichen Regelungen wie für den Tretroller.

 

ARBÖ_Scooter_1      ARBÖ_Scooter_2

 

E-Scooter:

Für E-Scooter gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen wie für das Fahrrad. Demnach dürfen diese elektrisch betriebenen Roller im Gegensatz zum Scooter ohne Antrieb nur am Radweg, Mehrzweckstreifen oder auf der Straße benutzt werden. Kinder sind bis zum 12.Lebensjahr verpflichtet, einen Helm zu tragen.Erlaubt ist die Benützung eines E-Scooters ohne Aufsichtsperson (Mindestalter: 16 Jahre) ab dem 12. Geburtstag oder wenn das Kind mindestens neun Jahre alt und im Besitz eines Fahrradausweises ist. E-Scooter müssen zudem mit einer wirksamen Bremsvorrichtung und Rückstrahlern (bzw. Rückstrahlfolien) ausgestattet sein. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht 

ist die Verwendung eines weißen Lichtes nach vorne und eines roten Lichtes nach hinten verpflichtend zu benutzen. Eine Klingel ist nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen.

 

Fahrrad:

Für Fahrräder gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen wie für die E-Scooter. Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass das Rad auch StVO-konform mit Rückstrahler, Glocke und Licht ausgestattet ist und das Kind das Fahrrad in jeder Situation sehr gut beherrscht.  

 

Der ARBÖ empfiehlt jedenfalls, dass Eltern und Kinder gemeinsam den sichersten Fahrweg  ausprobieren und insbesondere Gefahrenquellen im Kreuzungsbereich gemeinsam erarbeiten und definieren. Außerdem sollte auch mit dem Scooter oder dem Fahrrad stets ausreichend Zeit für die Fahrt in die Schule eingeplant werden, damit der Schulweg stets sicher zurückgelegt werden kann.
 
Im Herbst ist es gerade morgens oft noch dämmrig oder dunkel. „Besonders wichtig ist es hier auf die Sichtbarkeit der Kinder zu achten und auch die Gefährte mit Leuchtmittel auszustatten“, informieren die ARBÖ-Verkehrsexperten. Kinder sollten Reflektorbänder oder Warnwesten tragen, sodass sie von allen Seiten gut gesehen werden können. Helle
Kleidung ist besonders wichtig und auch die Fahrzeuge sollten eine LED-Lampe nach vorne und einen Rückstrahler aufweisen.  
 

 

29.9.2020 - Arbö Winterreifentest 2020

 

ARBÖ Winterreifentest 2020

Das vergangene Wochenende hat uns gezeigt - der Winter steht bereits vor der (Auto-)Tür. Am 1. November startet in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Für uns ein guter Grund, die neuesten Winterreifen genauer unter die Lupe zu nehmen.
ARBC383C296 Winterreifentest 2020 Tabelle
Insgesamt haben wir gemeinsam mit unseren deutschen Testpartnern ACE und GTÜ neun Reifen der Dimension 225/50 R17 getestet. Eine Reifengröße, die auf viele Mittelklassemodelle und einige Familienvans passt - beispielsweise Audi A4 (ab 2008), BMW 3er (ab 2012), Ford Galaxy (ab 2015), Mercedes-Benz C-Klasse (ab 2014), Kia Carens (bis 2013), Opel Astra (bis 2015), Seat Alhambra (seit 2010), Volkswagen Sharan (ab 2010) und weitere.

 

 

 

 

22.9.2020 - Arbö Landeskonferenz in Congress Center Eventhotel Pyramide in Vösendorf

Das Arbö Präsidium Niederösterreich  hielt am 19.9.2020 im Congress Center Eventhotel Pyramide in Vösendorf seine Landeskonferenz mit Neuwahlen ab.

Es gibt in Niederösterreich 21 Prüfzentren, 19 Bezirksorganisationen sowie 92 Ortsclubs mit über 1000 Funktionäre/innen

Von Arbö Bezirk St.Pölten waren  mit 7 ordentliche Delegierte mit Stimmrecht und 1 Gastdelegierter bei dieser Veranstaltung mit dabei.

Bei den Tagespunkt Ehrung gab es für den Arbö Bezirk St.Pölten folgende Ehrungen Verdienst-Medaille in Silber an NR.a.D. Anton Heinzl.

Verdienst-Medaille in Gold an den Vizepräsident Franz Leithner sowie das Funktionärs - Ehrenzeichen in Gold an Herrn Dr. Franz Amler.

Bei den Neuwahlen wurden alle Funktionäre Einstimmig gewählt. Das Präsidium setzt sich zusammen aus dem Präsident KommR Franz Pfeiffer, die Vizepräsidenten sind Mag. Ernst Bauer, Franz Leithner, Günther Strodl. Die weiteren Mitglieder sind Dr. Franz Amler, Alexander Bernkopf, Brigitte Buchta, Franz Eichberger, Harald Mitterbauer, Mag. Karin Scheele, Hans Peter Vodicka. Die Rechnungsprüfer sind Karin Geisl-Holzer, Wolfgang Kohn, Mag. Thomas Höllerer sowie Andreas Pfeiffer.

Arboe

 

27.8.2020 - Neuer ARBÖ-Betriebsleiter in Niederösterreich

Martin Wögerer übernimmt von Harald Mitterbauer ab 27.7.2020

Martin Wögerer, neuer Betriebsleiter des ARBÖ NÖ, hat mit Mai die Agenden von Harald Mitterbauer, der sich in die Altersteilzeit verabschiedet hat, übernommen. Wögerer ist seit 1996 als Kfz-Techniker beim ARBÖ NÖ und übernahm 2001 die Einsatzleitung des Prüfzentrums Krems. Neben Ausbildungen zum Qualitätsmanager und Auditor, der Absolvierung der Meisterprüfung und Ausbilderprüfung, ist Wögerer bei zahlreichen Workshops und Arbeitsgruppen engagiert vertreten. Wögerer freut sich über seine neue Aufgabe, wo er bereits engagiert einen Termin um den anderen absolviert.

 

 

21.8.2020 - Schon jetzt für den sichersten Schulweg üben

 
In wenigen Wochen startet wieder die Schule. Schulkinder sollten mit den Eltern rechtzeitig beginnen, den sichersten Schulweg zu üben.   

 

Auch wenn derzeit noch die Sonne vom Himmel lacht und der Schulbeginn in weiter Ferne erscheint, so sollten Kinder und Eltern aber bereits jetzt mit den Vorbereitungen auf den Schulalltag beginnen. Dazu zählt auch, dass gemeinsam der Schulweg geübt wird. Nicht nur Schulanfänger, auch ältere Kinder, denn gerade während der Sommermonate werden oftmals Bauarbeiten durchgeführt, die den bekannten Schulweg verändern oder eine neue Strecke noch sicherer machen.

 

Wie wichtig es ist, den Schulweg zu üben, zeigen die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zu den Schulwegunfällen: 2019 kam es österreichweit insgesamt zu 510 Unfällen mit 576 verletzten Kindern. Vier Kinder verloren 2019 bei Schulwegunfällen sogar ihr Leben.

 

Den neuen Schulweg sollten die Kinder gemeinsam mit den Eltern schon in den letzten Ferienwochen üben. „Der Schulweg ist nicht an einem Tag erlernt, sondern es braucht rund sechs bis zehn Wiederholungen, bis alle Gefahrensituationen am Schulweg auch als solche
erkannt werden. Auch Kinder, die den Weg scheinbar gut kennen, sollten die Strecke wiederholen und herausfinden, ob es noch immer die sicherste Variante ist“, so ARBÖ-Verkehrspsychologin Mag. Patricia Prunner.

 

Damit die jungen Verkehrsteilnehmer fit für den Schulweg werden, ist es wichtig, dass sich die Eltern ausreichend Zeit nehmen, und folgende Punkte beachten:

 

1. Gemeinsam mit den Kindern den sichersten Weg (mit den wenigsten Straßenüberquerungen) verbindlich festlegen. Der sicherste Weg muss nicht der kürzeste sein!

 

2. Der Schulweg ist medienfreie Zone! Musik hören oder am Handy spielen lenkt massiv vom Verkehrsgeschehen ab und hat im Straßenverkehr keinen Platz. Hier gilt ebenso:Eltern sind das Vorbild der Kinder. Daher ist es besonders wichtig, dass auch die
Erwachsenen sich diese Regel besonders zu Herzen nehmen.

 

3. Gefahrenquellen wie zum Beispiel Abbieger bei Ampeln gemeinsam aufspüren. Auch wenn die Ampel „grün“ zeigt, muss sich das Kind vergewissern, dass es die Straße gefahrenlos überqueren kann.

 

4. Den Kindern vorzeigen und auch im Alltag vorleben, wie man sich richtig auf der Straße,insbesondere beim Überqueren, bei Ampeln, auf dem Zebrastreifen oder bei Ein- und Ausfahrten, verhält. Auch auf einem Zebrastreifen darf sich ein Kind nicht darauf
verlassen, dass die herannahenden Autos anhalten. Daher sollten die jungen Verkehrsteilnehmer immer erst dann die Straße überqueren, wenn die Straße frei ist oder die Autolenker aus beiden Richtungen angehalten haben. Wenn möglich den Blickkontakt
zu den Autofahrern aufnehmen um sicher zu gehen, gesehen zu werden.

    

5. Eltern müssen auch das richtige Verhalten am Gehsteig vorzeigen. So ist es sicherer, auf der Innenseite des Gehsteigs zu gehen. Erklären sie dem Kind, das sich damit der Abstand zum vorbeifahrenden Fahrzeug erhöht. Regeln müssen für Kinder (aber auch für
Erwachsene) immer einen Sinn ergeben um gerne eingehalten zu werden.

 

6. Auf gute Sichtbarkeit achten. Kinderwarnwesten, reflektierende Schnappbänder oder Anhänger gibt es in den ARBÖ-Prüfzentren.

 

7. Eltern sollen den Kindern genau erklären, warum gewisse Verkehrssituationen gefährlich sind. Beobachtetes Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer thematisieren und die Kinder auf die möglichen Folgen aufmerksam machen.

 

8. Kinder lernen durch Verstärkung und Lob des richtigen Verhaltens. Drohungen oder schimpfen verunsichern nur.

 

 

Mit diesen Tipps sind die Schülerinnen und Schüler für den Schulweg bestens gerüstet. Eltern sollten auch während dem Jahr regelmäßig den Schulweg abgehen, um so mögliche neue Verkehrssituationen wie etwa Baustellen kennen zu lernen und mit den Kindern das Verhalten in diesen Situationen zu besprechen und den sichersten Weg zu erarbeiten. 

 

 

 

 

 

7.8.2020 - ARBÖ: Die richtige Sitzposition im Auto ist gesund und sicher