ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

 

 

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5.12.2018 - Perchten und Nikolo starten in die Saison

 

 

Zahlreiche Perchten und auch der Nikolo eröffnen die Adventzeit. Doch auch für sie gelten die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung.

 

Traditioneller Perchtenlauf oder Nikolausumzug - sie haben eine lange Tradition in vielen Städten und Dörfern Österreichs und finden in der Regel Anfang Dezember statt. Reist der Heilige und sein wilder Begleiter dabei mit dem Auto an, gilt es, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Dazu zählt der Verzicht auf Masken und unhandliche Kostüme. Denn Autofahrer, die verkleidet zu einem Umzug unterwegs sind, haben darauf zu achten, dass ihre Sicht durch das Kostüm nicht eingeschränkt ist – es muss freie Sicht herrschen, wie

Mag. Martin Echsel von der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Der Lenker hat den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einzunehmen. Er hat dafür zu sorgen, dass seine Sicht für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht.“ Ebenso muss die maximale Beweglichkeit und Fußfreiheit (es darf sich nichts im Pedal verhängen) gegeben und auch das Gehör darf nicht beeinträchtigt sein.

 

Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, mit einer Verkleidung Auto zu fahren. „Wir empfehlen trotzdem, während der Fahrt auf  Masken, Perücken oder andere eventuell störende Utensilien zu verzichten, da dies zur Einschränkung der Sicht führen könnte. Und auch das Vermummungsverbot gilt. Bevor es daher wegen diesem Gesetz zu Problemen kommt, sollte auf übertriebene Verkleidungen verzichtet werden“, sagt Echsel. Und auch Alkohol am Steuer ist tabu. Bereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko. Die Polizei führt in der Adventzeit verstärkt Alkoholkontrollen durch, um Alkolenker aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem sollten alle Autofahrer vor allem in den kommenden Nächten vorsichtig unterwegs sein, um sich und die umherziehenden Perchten und Nikoläuse nicht zu gefährden. 

 

Kommt es während einer öffentlichen Veranstaltung zu einem Schaden an einem Auto, ist dennoch grundsätzlich der Verursacher vorrangig dafür zur Verantwortung zu ziehen. „Auch eine noch so gelungene Feier rechtfertigt keine Sachbeschädigung oder sogar Körperverletzung. Erst wenn der Verursacher nicht mehr zu eruieren ist, oder es zu organisatorischen Versagen des Veranstalters des Umzugs gekommen ist, dann ist die Veranstalterhaftung ein Thema. Er muss jedenfalls für ausreichend viel Sicherheitspersonal sorgen“, erklärt Echsel.

 

Wer nur einen Parkplatz in der Nähe eines Umzuges gefunden und Bedenken wegen Vandalismus-Schäden hat, kann - zumindest teilweise - beruhigt werden. „Vandalismus ist für gewöhnlich mit einer Vollkaskoversicherung, aber auch in mancher Teilkasko abgedeckt. Maßgeblich sind die Vertragsbedingungen. Zu beachten ist aber ein möglicher Selbstbehalt.

Wer nur über eine Haftpflichtversicherung verfügt, bleibt auf dem Schaden sitzen, wenn der Täter nicht ausgeforscht werden kann und auch keine Veranstalterhaftung greift“, so Echsel abschließend. 

 

 

29.11.2018 - Benzin und Diesel: Preisvergleich zahlt sich aus

 

Der Rohölpreis gab im November um 22 Prozent nach, an den heimischen Zapfsäulen kamen davon aber nicht einmal zwei Prozent an. Der ARBÖ verrät, wie und wo Autofahrer dennoch sparen können.

 

Anfang November lag der österreichweite Durchschnittspreis für Diesel bei 1,30 Euro, für Eurosuper 95 waren 1,31 Euro zu bezahlen. Gleichzeitig lag der Rohölpreis bei über 75 US- Dollar. 29 Tage und einem Kurssturz beim Rohöl um 22 Prozent auf rund 60 US-Dollar später kostet Diesel an den heimischen Tankstellen noch immer durchschnittlich 1,27 Euro und damit nahezu gleich viel wie ein Liter Eurosuper 95 (1,282 Euro). Somit sind gerade einmal 1,5 bzw. 1,7 % weniger zu bezahlen als zu Monatsbeginn.

 

Dennoch können Österreichs Autofahrer beim Tanken richtig Geld sparen: Der Preis für einen Liter Treibstoff variiert nämlich beträchtlich, wie der Automobilklub ARBÖ erhob: So liegt der Preis für einen Liter Diesel zum Beispiel zwischen 1,116 Euro und 1,569 Euro und beim Eurosuper 95 zwischen 1,149 und 1,619 Euro. Hochgerechnet auf eine 50-Liter-Tankfüllung beträgt die Ersparnis damit bis zu 23 Euro.

 

Besonders tief müssen Autofahrer derzeit in Tirol und Vorarlberg in die Tasche greifen,während die günstigsten Tankstellen in Niederösterreich und der Steiermark zu finden sind(s. Tabelle).  

 

Diesel Eurosuper 95
 
Steiermark 1,252,- Steiermark 1,259,-
Niederösterreich 1,261,- Niederösterreich 1,263,-
Burgenland 1,269,- Burgenland 1,270,-
Oberösterreich 1,275,- Oberösterreich 1,279,-
Kärnten 1,279,- Salzburg 1,282,-
Salzburg 1,288,- Kärnten 1,283,-
Wien 1,290,- Wien 1,288,-
Vorarlberg 1,306,- Vorarlberg 1,310,-
Tirol 1,316,- Tirol 1,340,-

 

Ein Vergleich der Treibstoffpreise zahlt sich auf jeden Fall aus, da in jedem Bundesland die Spanne zwischen günstigster und teuerster Tankstelle enorm sind. Leicht und schnell sind die günstigsten Tankstellen in der ARBÖ-App und auf www.arboe.at zu finden.

 

 

 

 

9.11.2018 - Großer Österreichischer Automobil-Preis 2018:     Ford, Mercedes und MAN sind die Gewinner

 

Zum 35. Mal fand gestern der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT statt. Gewonnen haben der Ford Focus, die Mercedes A-Klasse, der Mercedes CLS sowie der MAN eTGM.

 

 

 

Knapp 400 Personen kamen gestern zur feierlichen Preisverleihung des Großen Österreichischen Automobil-Preises ins Colosseum XXI in Wien Floridsdorf. Die seit 35 Jahren durchgeführte Verleihung ist die beliebteste Autowahl des Landes und zog auch heuer wieder zahlreiche Prominente aus der Automobilindustrie, Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur an.

 

Heuer standen insgesamt 35 Fahrzeuge zur Wahl, die zwischen November 2017 und Oktober 2018 auf den Markt gebracht wurden. Die hochkarätig besetzte Jury aus Motorjounalisten, Experten und 25 Lesern des Klubjournals FREIE FAHRT konnte in drei Kategorien (Start: Fahrzeuge bis 20.000 Euro; Medium: 20.001 bis 50.000 Euro und Premium: 50.001 Euro Einstiegspreis) Fahrzeuge auf die ersten drei Plätze wählen. Die Wertungsmappen wurden an einen Notar geschickt, der die Auszählung vornahm und die Gewinner im Rahmen der feierlichen Preisverleihung veröffentlichte. 

 

Kategorie Start geht an den Ford Focus 

In der Kategorie Start gingen heuer nur vier Fahrzeuge an den Start. Durchgesetzt hat sich schließlich der Ford Focus. Auf dem zweiten Platz landete der Kia Ceed und den dritten Stockerlplatz ergatterte mit dem Suzuki Jimny ein wahrer Allradspezialist.

 

Kategorie „Medium“: Mercedes A-Klasse wiederholt Sieg

Diese Kategorie war jene mit den meisten Fahrzeugen. Die Jury konnte insgesamt unter 21 verschiedenen Fahrzeugen wählen, wobei vom Lifestyle-SUV über familienfreundliche Raumwunder bis zur Businesslimousine nahezu alle Fahrzeug-Segmente vertreten waren. Letztlich setzte sich die Mercedes A-Klasse durch, die damit nach 1997 zum zweiten Mal den Titel „Sieger beim Großen Österreichischen Automobil-Preis“ tragen darf. Der Skoda Karoq wurde auf den zweiten Platz gewählt, Platz Drei ging an den Crossover BMW X4.

 

Kategorie Premium bringt Mercedes zweite Trophäe des Abends

Ein unerwartetes Siegertreppchen wurde den Gästen in der Kategorie Premium präsentiert. Die Hersteller haben insgesamt zehn verschiedene Modelle in dieser Klasse genannt, und erstsmals konnten sich vier Fahrzeuge dem Publikum präsentieren. Mit dem Audi Q8 und dem Jagur I-Pace teilen sich nämlich zwei Premium-SUV den dritten Platz in dieser Kategorie. Der zweite Platz ging an die Alpine A 110, die sich nur knapp dem Mercedes CLS geschlagen geben musste.

 

Umweltpreis an Elektro-Lkw

Neben den drei Kategoriesiegern vergibt der ARBÖ auch jedes Jahr einen Umweltpreis. Heuer entschied sich die Jury für den Elektrotruck von MAN, den eTGM. Der vollkommen elektrisch angetriebene Lastkaftwagen wird in Österreich hergestellt. Damit leistet das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, da insbesondere beim Zulieferverkehr der Ausstoß an Luftschadstoffen noch reduziert werden kann. Immerhin ist der Schwerverkehr für zehn Prozent des gesamten CO2-Austoßes verantwortlich, weshalb das Bestreben von MAN, dies zu senken, mit dem Umweltpreis ausgezeichnet wurde.

 

Unterstützt wurde der 35. Große Österreichische Automobil-Preis übrigens von namhaften Unternehmen: Neben dem Hauptsponsor Lukoil Lubricants präsentierten sich auch Würth, Datacol und Autopreisspiegel im Rahmen der Gala.

 

Die LUKOIL Lubricants Company, eine 100%ige Tochter des größten privaten Erdölkonzernes, PJSC LUKOIL, übernahm 2014 die Schmierstoffsparte der OMV. Das Unternehmen hat sich im Jahre 2016 dazu entschlossen, das Headquarter des Europäischen Schmierstoffgeschäftes am Ölhafen LOBAU zu etablieren und firmiert seitdem als LUKOIL Lubricants Europe GmbH.Würth, Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für Kunden ausHandwerk und Industrie, beliefert den ARBÖ mit Starterbatterien, Autolampen,

Handwerkzeugen sowie Produkten für die Windschutzscheibenreparatur. Exklusiv wird die Starterbatterie der Marke „Energizer“ von Würth an den ARBÖ geliefert. Sie punktet speziell im Kurzstreckenbereich und hat sich durch hervorragende Qualität auch während extremer Kälteperioden bewährt. Die Würth Produktpalette umfasst rund 100.000 Artikel, von

Schrauben, Schraubenzubehör und Dübel über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Österreichweit ist Würth mit 46 Kundenzentren vertreten, eine weitere Niederlassung wird im Dezember in Salzburg eröffnet. Durch E-Commerce Lösungen wie dem Online-Shop ist Würth für Handwerker und Gewerbetreibende rund um die Uhr erreichbar.

Datacol ist ein bedeutender Lieferant für Diesel- und Benzinsystem-Reiniger. Die Gruppe Datacol ist heute in fünf Ländern präsent und durch sechs Gesellschaften vertreten, die mittels eines eigenen Verkaufsnetzes auf dem italienischen, französischen, spanischen, österreichischen und kroatischen Gebiet tätig sind. Die beim ARBÖ erhältlichen Datacol Systemreiniger lösen Ablagerungen im Versorgungsstrang, und erhöhen so die Leistung und Lebensdauer des Motors und reduzieren Abgase.

 

Autopreisspiegel ist ein Fahrzeugbewertungstool, das An- und Verkaufspreise am Gebrauchtwagenmarkt abbildet.  

 

Der 35. Große Österreichische Automobil-Preis hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert die Automobilindustrie in Österreich hat. Das Auto ist für viele Österreicherinnen und Österreicher das wichtigste und beliebteste Fortbewegungsmittel, und muss daher neben all den anderen sinnvollen Mobilitätsangeboten auch weiterhin Platz auf den heimischen Straßen haben.

 

 

 

31.10.2018 - Winterreifen: 42 Prozent haben noch nicht umgesteckt

 

Morgen startet die situative Winterreifenpflicht. Eine Umfrage des ARBÖ zeigt,dass  knapp die Hälfte der österreichischen Autofahrer noch mit Sommerreifen unterwegs ist.  

 

Auch wenn in vielen Regionen Österreichs die milden Herbsttage den Winter noch weit weg erscheinen lassen, so hat sich Väterchen Frost in höheren alpinen Lagen bereits ein erstes Stelldichein gegeben. Der Automobilklub ARBÖ nahm daher die Umsteckmoral der Österreicher mittels einer Online-Umfrage unter die Lupe – mit einem ernüchternden Ergebnis: 42 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer gaben an, dass sie ihr Fahrzeug noch nicht mit Winterreifen ausgestattet haben.  

 

Dabei nimmt jeder, der die Winterreifenpflicht ignoriert, die Gefahr von empfindlichen Strafen in Kauf: Bei einer Verkehrskontrolle kann die Exekutive im Extremfall - bei Gefährdung - Strafen bis zu 5000 Euro verhängen. Kommt es bei winterlichenFahrverhältnissen zu einem Verkehrsunfall, sind auch Probleme mit der Versicherung zu erwarten: Die Haftpflichtversicherung kann Regressansprüche stellen und die eigene Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. „Der ARBÖ empfiehlt daher, die Winterreifenpflicht
unbedingt einzuhalten, da dadurch rechtliche Probleme ganz leicht vermieden werden können“, sagt Gerald Hufnagel von der ARBÖ-Rechtsabteilung.

 

Damit die Winterreifen den Anforderungen der Winterzeit entsprechen sind einige Punkte zu beachten. Als Winterreifen generell sind nur solche genehmigt, die mit der Kennzeichnung M+S versehen sind. Auch Ganzjahresreifen haben diese Markierung und gelten somit
gesetzlich als Winterreifen, allerdings darf auch bei diesen Reifen die Mindestprofiltiefe von 4 mm nicht unterschritten werden. „Die oftmals vorhandene Schneeflocke garantiert zudem,dass dieser Reifen für den speziellen Einsatz auf winterlichen Fahrbahnen entwickelt und geprüft wurde. Weiters gilt zu beachten, dass man mit der bekannten 4- er Regel stets richtig und sicher unterwegs ist“, so Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ.

 

Diese Hilfestellung besagt:  

 

• es müssen alle 4 montierten Reifen Winterreifen sein. Die Wintertauglichkeit von Reifen ist durch das Zeichen M+S (Matsch + Schnee) gekennzeichnet  
• mindestens 4 mm Profiltiefe
• die „gesunde“ Lebensdauer von Winterreifen beträgt 4 Jahre

 

 

7.10.2018 - Arbö hat Obmann Leithner bestätigt

Bezirkskonferenz Die Funktionäre zogen Bilanz über die Arbeit in den abgelaufenen vier Jahren.

 

Die Arbeiten und Veranstaltungen der vergangenen vier Jahre in den Ortsklubs und Neuwahlen des Vorstandes standen im Mittelpunkt der Arbö Bezirkskonferenz, die im Volksheim Herzogenburg über die Bühne ging. Mit 9614 Mitglieder ist St.Pölten des größten Bezirks – Organisation in NÖ.

Bürgermeister Hofrat Franz Zwicker begrüßte zahlreiche Orts - Obmänner, dankte ihnen für die geleistete Arbeit: „ Ehrenamtliche Arbeit ist nicht immer einfach, denn es gibt immer wieder Kritiker, die alles besser wissen, aber nichts tun".

Arbö - NÖ.-Geschäftsführer Kommerzialrat Franz Pfeiffer und Bezirksobmann Franz Leithner berichteten in Worten und Bildern von den zahlreichen Tätigkeiten, angefangen von den beiden Prüfzentren St.Pölten u. Altlengbach bis hin zum ersten Sicherheit Nachmittag der im Feuerwehrhaus Hain Zagging stattfand, von den vielen Turnieren und Wandertagen, bei den es hunderte Teilnehmer gab, bis zum 50.jährigen Jubiläum des Pannendienstes.

Nach dem positiven Bericht vom Kassier Franz Mrskos gab es einen Film, in dem gezeigt wurde, wie es sich tagtäglich in den 21 Prüfstellen abspielt.

Bei den Neuwahlen wurde der Wahlvorschlag Franz Leithner als Bezirksobmann, Walter Hobiger als sein Stellvertreter, Carola Felsenstein als Schriftführerin und Ing. Josef Ecker als Stellvertreter sowie Franz Mrskos als Finanzreferent und Gerhard Chwatal als Stellvertreter – einstimmig angenommen  

 

3.10.2018 - ARBÖ begrüßt E-Mobilitätspaket

 

Die geplanten Maßnahmen können die Elektromobilität vorantreiben.

 

Mit der geplanten Regelung, die Elektroautos künftig bevorzugen soll, werden langjährige Forderungen des Automobilklubs ARBÖ umgesetzt. Insbesondere die geplante Regelung, Elektroautos von der Temporeduktion nach dem Immissionsschutzgesetz Luft auszunehmen, begrüßt der ARBÖ, wie KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Nachdem ein Elektroauto keine Emissionen erzeugt, ist die Temporeduktion auch nicht nachvollziehbar. Neben diesem Aspekt wäre eine derartige Ausnahme für E-Autos auch ein guter Anreiz und eine kostengünstige Maßnahme, um mehr Autofahrer für den Umstieg auf diese umweltfreundliche Technologie begeistern zu können.“

 

Erfreulich ist zudem, dass Städte und Gemeinden künftig die Möglichkeit haben sollen, EAutos von den Parkregelungen auszunehmen. Seit vielen Jahren fordert der ARBÖ diese Maßnahme, die nicht nur kostengünstig, sondern auch ein echter Anreiz für den Umstieg wäre. „Gerade in Wien und anderen urbanen Gebieten ist die Entwicklung mit den mittlerweile stetig steigenden Ladepunkten sehr erfreulich. Wenn es nun noch eine Regelung gäbe, die das Parken für E-Autos erleichtert und günstiger macht, würde dies dem sauberen Mobilitätsangebot einen echten Schub verleihen. Solche Ausnahmegenehmigungen könnten auch temporär verordnet werden, um nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu unterstützen “, hofft Kumnig auf weitere Maßnahmen. 

 

Doch auch wenn das E-Mobilitätspaket zahlreiche positive Aspekte beinhaltet, so dürfen nicht jene Personen vergessen werden, die sich kein Elektroauto leisten können, oder für die ein Elektroauto schlichtweg ungeeignet ist: „Es wäre der falsche Weg, diese Personen durch höhere Steuern oder andere Maßnahmen wie Fahr- und Zulassungsverbote oder eine generelle Temporeduktion auf den Autobahnen zu bestrafen. Zielführender wäre, zusätzlich zum E-Mobilitätspaket eine Verschrottungsprämie einzuführen, damit möglichst schnell die hunderttausenden Altfahrzeuge von den österreichischen Straßen verschwinden“, schließt KommR Mag. Gerald Kumnig ab.

 

2.10.2018 - Konsumenten nicht weiter verunsichern

 

Der Automobilklub ARBÖ erwartet sich auch von den österreichischen Importeuren ein klares Statement hinsichtlich Hardware-Umrüstung.

 

Nach dem deutschen Dieselgipfel, bei dem Hardware-Umrüstungen bei älteren Dieselfahrzeugen und Verschrottungsprämien zumindest in Aussicht gestellt wurden, fordert der ARBÖ nun auch für österreichische Besitzer von Dieselfahrzeugen klare Regelungen: „Die Verunsicherung bei den Konsumenten ist extrem groß. Das erkennen wir an den zahlreichen Anrufen. Wir fordern daher, dass sich nun auch die österreichischen AutomobilImporteure klar deklarieren, ob und wenn ja welche Maßnahmen in Österreich angedacht sind“, hofft KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär auf schnelle Informationen.

 

Sollte eine Hardware-Umrüstung notwendig sein, um den beim Kauf versprochenen Betriebszustand zu erreichen, so dürfe dies keinesfalls auf Kosten der Fahrzeughalter umgesetzt werden, wie Kumnig weiter ausführt: „Eine möglicherweise notwenige HardwareUmrüstung müssen die Verursacher, also die Autohersteller, bezahlen.“ Zusätzlich fordert der ARBÖ aber ohnedies eine neuerliche Verschrottungsprämie für alte Dieselfahrzeuge, damit diese möglichst schnell von der Straße verschwinden und neue, saubere und umweltfreundliche Fahrzeuge unterwegs sind. „Das wichtigste aber ist, dass endlich diese Verunsicherungspolitik aufhört und Besitzer von alten Dieselfahrzeuge nicht weiter denunziert werden“, so Kumnig abschließend.

 

 

 

 

1.10.2018 -  Autofahrer sind nicht alleinige Klimasünder

 

Eine Reduktion auf generelles Tempo 100 auf den Autobahnen lehnt der ARBÖ strikt ab.

 

Auch wenn der Individualverkehr seinen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele leisten muss und wird, so dürfen nicht ausschließlich die Autofahrer jene Gruppe sein, deren Tun über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. „Derzeit herrscht bei manchen Interessensgruppierungen die Meinung, dass der motorisierte Individualverkehr Alleinverantwortlicher für die Treibhausgasemissionen in Österreich ist und erst dann alles gut wird, wenn nur endlich das Auto verschwindet. Doch niemand redet über andere Einsparungspotentiale wie beispielsweise jene der Industrie“, ärgert sich KommR. Mag.Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, anlässlich der jüngsten Forderung, ein generelles Tempolimit von 100 km/h auf den österreichischen Autobahnen einzuführen.

 

Sinnvoller wäre eine ehrliche Diskussion, die sämtliche Bereiche der Mobilität, aber auch alle anderen Verursacher von Emissionen berücksichtigt. „Der Individualverkehr wird allein durch die technische Weiterentwicklung für einen Rückgang der Emissionen sorgen. Dies haben namhafte Experten im von den Mobilitätsklubs ARBÖ und ÖAMTC in Auftrag gegebenenExpertenbericht „Mobilität und Klimaschutz 2030“ veröffentlicht“, so Kumnig weiter. Statt
einseitiger Kampagnisierung gegen das Auto sollten vielmehr die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt und Möglichkeiten geboten werden, wie alte Fahrzeuge von der Straße verschwinden: „Eine Förderung, die den Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge erleichtert, bringt viel mehr, als die Einführung eines generellen Tempolimits auf 100 Stundenkilometer“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig abschließend.

 

 

25.9.2018 - ARBÖ-Winterreifentest 2018: Einer siegt, einer fällt durch

 

Der ARBÖ-Winterreifentest zeigt eindrucksvoll, dass auf Schneefahrbahn mittlerweile alle Winterreifen gut funktionieren. Auf nasser und trockener Fahrbahn zeigen sich jedoch Unterschiede.

 

Vergangenes Wochenende zeigte der Sommer heuer erstmals Schwächen. Regen, Wind und kühlere Temperaturen erinnern daran, dass es bald Zeit wird, auf Winterreifen zu wechseln. Auch dieses Jahr hat der ARBÖ gemeinsam mit seinen deutschen Partnerklubs ACE und GTÜ wieder die neuesten Pneus für Schnee und Eis getestet, damit Konsumenten einen Überblick haben, welche Reifen die beste Performance abliefern. Zusätzlich nahm der ARBÖ auch drei Ganzjahresreifen unter die Lupe, denn auch diese Reifengattung erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

 

Getestet wurde im finnischen Saariselkä, etwa 250 Kilometer nördlich des Polarkreises. Unter idealen Wetterbedingungen mit Temperaturen weit unter minus 15 Grad Celsius mussten die neuesten Winterreifen zeigen, welche Leistung sie auf Schnee und Eis abrufen können. Und dabei zeigt sich ein besonders erfreuliches Ergebnis: Mit winterlichen Fahrbahnverhältnissen können mittlerweile alle umgehen. Selbst der günstigste Reifen im Feld, der Kenda Wintergen 2 kann nicht nur mithalten, sondern sogar das Kapitel „Sicherheit Winter“ gewinnen und mit 67 Punkten erfahrene Winterreifen-Spezialisten hinter sich lassen. Selbst der Continental-Reifen erreicht in dieser Kategorie mit 66 Punkten weniger als der chinesische Pneu.

 

Grundsätzlich zeigen aber alle getesteten Produkte auf Schnee sehr gute Leistungen, was für die Erfüllung der „Job-Discription“ eines Winterreifens natürlich Voraussetzung ist. Doch weil Österreich nicht nördlich des Polarkreises liegt und eine Schneefahrbahn hierzulande selbst im strengsten Winter nicht regelmäßig zu erwarten ist, muss ein Winterreifen auch Qualitäten auf nasser und trockener Fahrbahn beweisen.

 

Während auf trockener Fahrbahn das Feld relativ knapp beisammen liegt und keiner der Reifen besonders positiv oder negativ heraussticht, zeigt sich auf nasser Fahrbahn – der wohl häufigste Straßenzustand in der Alpenrepublik – wer seine Aufgaben richtig gut gemeistert hat. Mit dem Continental WinterContact TS 860 und dem Goodyear UltraGrip 9 spielen zwei Premiumprodukte ihre Stärken aus, und gewinnen das Kapitel klar. Ernüchternd ist auf nasser Fahrbahn das Ergebnis des Kenda, der auf Schnee noch überzeugen konnte:Mit 36 Punkten landet der Reifen aus Fernost auf dem abgeschlagenen letzten Platz. Dadurch findet sich dieser Reifen auch im Gesamtergebnis nur auf dem 9. Platz, und trotz Kapitelsieg gibt es für den Kenda nur ein „bedingt empfehlenswert“.

 

Der Pirelli Cinturato Winter, der Nexen Winguard Snow’G WH2, der Kumho WinterCraft WP51, Bridgestone Blizzak LM001, Dunlop Winter Response 2, Goodyear UltraGrip 9 und Nokian WR D4 zeigen durchwegs gute Leistungen und erhalten die Bezeichnun „empfehlenswert“.

 

Alleiniger Testsieger und als einziger mit „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet ist der Continental WinterContact TS 860, der in allen Kategorien in den Top 2 zu finden ist, und gedessen als verdienter Testsieger in die Wintersaison 2018 startet. Insgesamt erreicht der Conti 200 Punkte, und damit um 12 mehr als der zweitplatzierte Nokian und 15 Punkte mehr als der drittplatzierte Goodyear. 

 

 

Ganzjahresreifen überraschen im Test

 

Wie im Rahmen des Winterreifentest 2018 bewiesen wurde, kann Continental aber nicht nur gute Winterreifen produzieren, sondern ist auch im Sektor der Ganzjahresreifen vorne dabei.Der heurige Winterreifentest zeigt, dass gerade der Continental AllSeasonContact selbst mit den besten Winterreifen mithalten kann und insgesamt 194 Punkte erreicht, was die Bewertung „sehr empfehlenswert“ bedeutet.

 

Während Continental ein sehr guter Kompromiss zum herkömmlichen Winterreifen gelungen ist, zeigen die beiden anderen Reifen sowohl Stärken, aber eben auch Schwächen. Der Micheline Crossclimate + schneidet als Sommerreifen mit Wintereigenschaften auf trockener Straße mit 52 Punkten sehr gut ab, zeigt allerdings auf Schneefahrbahn Schwächen. DerNokian Weatherproof wiederum ist auf nasser Fahrbahn stark, hat dafür bei trockener Witterung Aufholbedarf. Dennoch können sowohl der Michelin als auch der Nokian mit einem „empfehlenswert“ bewertet werden.