ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

News

 

1.2.2019 - Richtiger Skitransport ist wichtig für die sichere Fahrt in den Urlaub

 

 

 

Ist die Ausrüstung für den Winterurlaub nicht korrekt verladen, kann sie zur Gefahr werden und zu hohe Strafen führen.

 

Dicke Skikleidung, sperrige Skischuhe, Skihelme und dann noch Ski, Skistöcke oder das Snowboard – die Fahrt mit Familie oder Freunden in den Winterurlaub ähnelt schnell einem kleinen Umzug, daher sollte die Ausrüstung für das langersehnte Skivergnügen, vor der Fahrt sicher verstaut werden.

 

Winterurlauber sollten darauf verzichten Ski oder Snowboards im Fahrzeug zu transportieren, auch wenn das Platzangebot in SUVs, Vans, und Kombis oft ausreichend ist. Aus Sicherheitsgründen gehören die Sportgeräte in ein entsprechendes Trägersystem aufs Dach. Im Innenraum sollten die Sportgeräte nur dann befördert werden, wenn auch eine entsprechende Durchreiche vorhanden ist.
Aber Vorsicht: „Die messerscharfen Kanten der Bretter können bei einem Unfall zu gefährlichen Geschoßen werden“, so ARBÖ Sprecher Sebastian Obrecht. „Dabei besteht bei einer Notbremsung zusätzlich große Verletzungsgefahr für sämtliche Insassen“ so der ARBÖ weiter. Auch gesetzlich kann es zu Problemen führen. Bei unsachgemäßem Transport winkt nicht nur eine Vormerkung im
Führerscheinregister, das Gesetz sieht auch eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro vor.

 

Richtig montiert und eingeräumt sind Skiträger oder Dachboxen nicht nur sicher, sondern auch äußerst praktisch. Dadurch, dass die Ausrüstung keinen Stauraum im Wagen wegnimmt bietet sich hier mehr Platz für Gepäck und Mitreisende. Bei neuen Fahrzeugmodellen ist meist eine Vorkehrung für die Montage des Grundträgers vorgesehen. Lediglich bei Fahrzeugen die keine
Montagemöglichkeit in Form von Halterungen oder einer Dachreling haben, wird der Grundträger entweder an der Regenrinne oder mit Klemmen im Türrahmen montiert. Dabei gilt: Finger weg von selbstentworfenen Befestigungen.

 

Für welche Variante sich Wintersportbegeisterte auch entscheiden – der ARBÖ empfiehlt grundsätzlich, dreimal zu überprüfen, dass alles fest sitzt: vor dem Beladen, nach dem Beladen, und dann nochmals nach ca. 20 Kilometern Fahrt. Gegebenenfalls müssen die Halterungen des Trägers, der Box oder auch Spanngurte nachgezogen werden.

 

Zu beachten gilt weiters, dass durch beide Trägersysteme der Treibstoffverbrauch steigt. Grund dafür ist der höhere Luftwiderstand, aber auch das höhere Gewicht. Daher sollte vor Fahrtantritt der Luftdruck in den Reifen angepasst werden, wie ARBÖ-Cheftechniker Erich Groiss ausführt: „Schwere Beladung, aber auch die teils sehr tiefen Temperaturen können den Luftdruck verändern. Dieser sollte
daher unbedingt angepasst werden.“ Auch, um beste Bremseigenschaften zu haben, denn durch die zusätzliche Beladung verändert sich das Fahr- und Bremsverhalten.

 

 

30.1.2019 - Rechtsabbiegen bei Rot birgt Chancen und Gefahren

 

Die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit müssen vor dem Regelbetrieb untersucht werden.   

 

Die 30. Novelle der Straßenverkehrsordnung bringt ein neues Verkehrszeichen in Österreich und ebnet den Weg für eine Neuerung, die alle Verkehrsteilnehmer – vom Fußgänger bis zum Pkw-Fahrer – betreffen wird. Künftig können Kreuzungen bestimmt werden, an denen
das Pilotprojekt „Rechtsabbiegen bei Rot“ erprobt und damit die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss untersucht werden können. „Diese wissenschaftliche Begleitung ist uns bei diesem Projekt extrem wichtig. Erst, wenn garantiert
ist, dass die Verkehrssicherheit in keinster Weise negativ beeinflusst wird, kann über eine Ausweitung des Projekts beziehungsweise einen möglichen Regelbetrieb nachgedacht werden“, so ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig. Grundsätzlich begrüßt
der ARBÖ sämtliche Maßnahmen, die den Individualverkehr beschleunigen, allerdings
dürfen diese Maßnahmen nicht die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden.

 

„Auch wenn die Untersuchung zu einem positiven Abschluss kommt, sprechen wir uns dennoch gegen eine generelle Möglichkeit aus, an Kreuzungen das Rechtsabbiegen bei Rot zu genehmigen. Der Kriterienkatalog muss strikt eingehalten werden und muss künftig im
Einzelfall an jeder Kreuzung geprüft werden“, gibt Kumnig den Weg für die Zukunft vor.  

 

Positiv bewertet der ARBÖ, dass durch diese Maßnahme der Verkehrsfluss mit dem Einsatz von relativ geringem Finanzeinsatz erhöht werden kann. „Es gibt in Österreich schon jetzt die Möglichkeit, mittels eigener Zusatzampel, die den grünen Pfeil zeigt, das Rechtsabbiegen zu ermöglichen. Die Installierung einer Ampel ist aber um ein vielfaches teurer als das Anbringen eines Verkehrszeichens. Wenn künftig dadurch Kosten gespart werden können – wohlgemerkt bei gleichbleibender Verkehrssicherheit – bietet dieses Projekt einen Mehrwert“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig abschließend.

 

 

 

24.1.2019 - Hohes Unfallrisiko durch fliegende Eisplatten und Schneehauben

 

Eisplatten und Schneehauben müssen vor Fahrtantritt entfernt werden.

 
Gestern durchschlug in Oberösterreich eine Eisplatte, die sich vom Dach eines Lkw löste, die Windschutzscheibe eines Autolenkers und verletzte diesen im Gesicht. Der ARBÖ erinnert daher daran, dass vor Fahrtantritt das Fahrzeug, unabhängig davon ob es ein Pkw, Lkw oder Anhänger ist, komplett von Schnee und Eis befreit werden muss. Besonders auf Lkw-Planen können sich bei Minusgraden Eisplatten bilden, die sich während der Fahrt lösen und auf dieStraße oder den nachfahrenden Verkehrsteilnehmer krachen können. Diese fliegenden Eisstücke werden so zu gefährlichen Geschossen, wie der gestrige Vorfall zeigt. Zwar sind Lkw-Fahrer ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer verpflichtet ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt von Eis, Schnee und Schmutz zu befreien, doch kommen nicht alle Lenker dieser Pflicht nach.  

 

Vor der Abfahrt muss ein Fahrzeug „betriebssicher“ sein. Dazu zählt im Winter eben auch,dass das Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit ist, und eine komplette Rund-um-Sicht garantiert ist. Nach dem Kraftfahrgesetz ist der Lenker zudem verpflichtet, dass die
Nummerntafeln lesbar sind und sich Scheiben, Blinker, Rücklichter oder Scheinwerfer in einem funktionstüchtigen Zustand befinden. Ansonsten läuft er Gefahr, mit bis zu 5000 Euro bestraft zu werden. Gefahren werden darf auch nicht mit Schneehaufen auf dem Dach. Dazu ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel: „Wenn ich ein Fahrzeug in Betrieb nehme, habe ich generell die Verpflichtung, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Eine Schneehaube kann den nachfolgenden Verkehr gefährden, weshalb die Fahrt damit nicht erlaubt ist.“ Bei
zuwiderhandeln können Exekutivbeamte die Weiterfahrt untersagen. Es droht außerdem eine saftige Strafe. Noch immer hängt die Höhe des Bußgeldes von der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft ab und differiert in der Praxis. „Es wäre angebracht, endlich über eine Harmonisierung im Verwaltungsstrafrecht nachzudenken“, so Hufnagel

 

 

 

8.1.2019 -ARBÖ 122.000 Einsätze im Jahr 2018 

Für die ARBÖ-Pannenhelfer war das Jahr 2018 äußerst arbeitsreich: Insgesamt mussten die 600 Techniker zu 122.000 Einsätzen ausrücken. 

 
Im Durchschnitt wurden die 600 österreichweit tätigen ARBÖ-Techniker mit ihren weißen Bernhardinern – so der liebevolle Name der ARBÖ-Pannenfahrzeuge -  alle vier Minuten unter der Nummer 1-2-3 um Hilfe gebeten. Damit zeigt sich, dass der Pannendienst noch immer die wichtigste Dienstleistung des Automobilklubs darstellt. Insgesamt waren die Techniker im vergangenen Jahr somit 122.000 Mal als Helfer in der Not gefragt, was rund 334 Hilfeleistungen pro Tag entspricht.  
Das Ranking der Einsatzgründe führen auch heuer wieder mit 38% streikende Batterien an, gefolgt von Elektronik-Problemen (32%) und Reifenreparaturen (30%). Besonders während der extremen Kälte im Februar vergangenen Jahres und der Hitzeperiode im Juli und August kam es vermehrt zu Batteriedefekten. Weiters mussten die ARBÖ-Techniker 2018 auch Fahrzeugaufsperrungen häufig durchführen. Besonders erfreulich ist die Erfolgsbilanz der ARBÖ-Techniker, die 97 Prozent der Pannen direkt vor Ort beheben konnten, wodurch die ARBÖ-Mitglieder ihre Fahrt nahezu ohne Zeitverlust fortführen konnten. Die durchschnittliche Wartezeit auf Hilfe betrug nämlich selten mehr als 30 Minuten.  Zu den Hilfeleistungen auf der Straße kamen noch technische Dienstleistungen und Wartungsarbeiten die in den österreichweit 90 Prüfzentren angeboten werden:

So führten die ARBÖ-Techniker bei knapp 195.000 Fahrzeugen die §57a-Begutachtung durch. Aber auch Dienstleistungen wie Fahrwerksvermessung (9.700), Windschutzscheiben-Reparatur (4.900) und die Wartung der Klimaanlage (8.700) wurden von ARBÖ-Mitgliedern häufig in Anspruch genommen.  „Diese Zahlen belegen, dass der ARBÖ mit seinem Rund-um-die-Uhr-Service eine sehr wichtige Aufgabe übernimmt. Unsere Mitglieder verlassen sich auf unsere rasche Hilfe und wir können diese durch das österreichweite Netz an Prüfzentren und Technikern auch rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr garantieren“, ist ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig mit dem Jahr 2018 zufrieden.

 

 

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2019 wünscht der Arbö Bezirksausschuss St.Pölten

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22.12.2018 -  Das ändert sich 2019 für Autofahrer

Das kommende Jahr bringt zahlreiche Neuerungen für Autofahrer. Der ARBÖgibt einen Überblick, was sich in wenigen Tagen ändert.  

Autobahnpilot:
Künftig muss der Fahrer, dessen Fahrzeug mit einem aktivierten Fahrassistenzsystem ausgestattet ist, auf Autobahnen das Lenkrad nicht mehr mit mindestens einer Hand festhalten. Das System muss jedoch über eine Notfallvorrichtung zur Deaktivierung verfügen und der Lenker muss im Notfall unverzüglich die Lenkaufgaben wieder übernehmen können.

Einparkpilot:
Erlaubt sind künftig Systeme, die sämtliche Fahraufgaben beim Ein- und Ausparken des Fahrzeuges mittels automatischer Lenkfunktion übernehmen können. Der Lenker ist von der Verpflichtung den Lenkerplatz einzunehmen enthoben, muss sich aber in Sichtweite des
Fahrzeuges befinden und über eine Notfallvorrichtung das System sofort deaktivieren können.

Führerscheinprüfung:
Wer bei der Führerscheinprüfung schummelt und erwischt wird, darf erst nach neun Monaten abermals antreten. Diese Änderung wurde notwendig, weil immer öfter Führerscheinprüflinge mittels Minikamera und Headset unerlaubt externe Hilfe in Anspruch nahmen. Außerdem ist es nicht mehr möglich, die Fahrprüfung in türkischer Sprache abzuhalten.

Moped-Führerscheinprüfung:
Die Theorieprüfung für den Mopedschein (Führerscheinklasse AM) wird frühestens Anfang April 2019 auf einen Computertest umgestellt. Damit soll die Qualität der Ausbildung und der theoretischen Prüfung verbessert werden.  

Rettungsgasse:
Das Befahren der Rettungsgasse wird ein Vormerkdelikt. Der Strafrahmen liegt bei bis zu 2180 Euro. Auch einspurige Kraftfahrzeuge können von dieser neuen Regelung betroffen sein, nämlich dann, wenn sie bei der unerlaubten Durchfahrt ein Einsatzfahrzeug behindern.

Pilotversuch Rechtsabbiegen bei Rot:
Am 1.Jänner 2019 startet der Pilotversuch „Rechtsabbiegen bei Rot“ an folgenden drei Kreuzungen in Linz:

• Weißenwolffstraße / Garnisonstraße / Derfflingerstraße /Nietzschestraße (Kaplanhofviertel)
• Wiener Straße / Ennsfeldstraße (Stadtteil Ebelsberg)
• Dornacher Straße / Johann-Wilhelm-Klein-Straße (Stadtteil St. Magdalena)

Das Institut für Verkehrswissenschaften der Technischen Universität Wien wurde mit der wissenschaftlichen Begleitung des Pilotversuchs "Rechtsabbiegen bei Rot" beauftragt.

Ausweitung der Teststrecken für Tempo 140
Nachdem 2018 der Testbetrieb für Tempo 140 auf dreispurigen Autobahnen getestet wurde,
soll die Tempoerhöhung 2019 auch auf zweispurigen Abschnitten getestet werden. Welche
Abschnitte dafür geeignet sind muss noch evaluiert werden.

 

 

5.12.2018 - Perchten und Nikolo starten in die Saison

Zahlreiche Perchten und auch der Nikolo eröffnen die Adventzeit. Doch auch für sie gelten die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung.

 

Traditioneller Perchtenlauf oder Nikolausumzug - sie haben eine lange Tradition in vielen Städten und Dörfern Österreichs und finden in der Regel Anfang Dezember statt. Reist der Heilige und sein wilder Begleiter dabei mit dem Auto an, gilt es, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Dazu zählt der Verzicht auf Masken und unhandliche Kostüme. Denn Autofahrer, die verkleidet zu einem Umzug unterwegs sind, haben darauf zu achten, dass ihre Sicht durch das Kostüm nicht eingeschränkt ist – es muss freie Sicht herrschen, wie

Mag. Martin Echsel von der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Der Lenker hat den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einzunehmen. Er hat dafür zu sorgen, dass seine Sicht für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht.“ Ebenso muss die maximale Beweglichkeit und Fußfreiheit (es darf sich nichts im Pedal verhängen) gegeben und auch das Gehör darf nicht beeinträchtigt sein.

Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, mit einer Verkleidung Auto zu fahren. „Wir empfehlen trotzdem, während der Fahrt auf  Masken, Perücken oder andere eventuell störende Utensilien zu verzichten, da dies zur Einschränkung der Sicht führen könnte. Und auch das Vermummungsverbot gilt. Bevor es daher wegen diesem Gesetz zu Problemen kommt, sollte auf übertriebene Verkleidungen verzichtet werden“, sagt Echsel. Und auch Alkohol am Steuer ist tabu. Bereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko. Die Polizei führt in der Adventzeit verstärkt Alkoholkontrollen durch, um Alkolenker aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem sollten alle Autofahrer vor allem in den kommenden Nächten vorsichtig unterwegs sein, um sich und die umherziehenden Perchten und Nikoläuse nicht zu gefährden. 

Kommt es während einer öffentlichen Veranstaltung zu einem Schaden an einem Auto, ist dennoch grundsätzlich der Verursacher vorrangig dafür zur Verantwortung zu ziehen. „Auch eine noch so gelungene Feier rechtfertigt keine Sachbeschädigung oder sogar Körperverletzung. Erst wenn der Verursacher nicht mehr zu eruieren ist, oder es zu organisatorischen Versagen des Veranstalters des Umzugs gekommen ist, dann ist die Veranstalterhaftung ein Thema. Er muss jedenfalls für ausreichend viel Sicherheitspersonal sorgen“, erklärt Echsel.

Wer nur einen Parkplatz in der Nähe eines Umzuges gefunden und Bedenken wegen Vandalismus-Schäden hat, kann - zumindest teilweise - beruhigt werden. „Vandalismus ist für gewöhnlich mit einer Vollkaskoversicherung, aber auch in mancher Teilkasko abgedeckt. Maßgeblich sind die Vertragsbedingungen. Zu beachten ist aber ein möglicher Selbstbehalt.

Wer nur über eine Haftpflichtversicherung verfügt, bleibt auf dem Schaden sitzen, wenn der Täter nicht ausgeforscht werden kann und auch keine Veranstalterhaftung greift“, so Echsel abschließend. 

 

 

29.11.2018 - Benzin und Diesel: Preisvergleich zahlt sich aus

Der Rohölpreis gab im November um 22 Prozent nach, an den heimischen Zapfsäulen kamen davon aber nicht einmal zwei Prozent an. Der ARBÖ verrät, wie und wo Autofahrer dennoch sparen können.

Anfang November lag der österreichweite Durchschnittspreis für Diesel bei 1,30 Euro, für Eurosuper 95 waren 1,31 Euro zu bezahlen. Gleichzeitig lag der Rohölpreis bei über 75 US- Dollar. 29 Tage und einem Kurssturz beim Rohöl um 22 Prozent auf rund 60 US-Dollar später kostet Diesel an den heimischen Tankstellen noch immer durchschnittlich 1,27 Euro und damit nahezu gleich viel wie ein Liter Eurosuper 95 (1,282 Euro). Somit sind gerade einmal 1,5 bzw. 1,7 % weniger zu bezahlen als zu Monatsbeginn.

Dennoch können Österreichs Autofahrer beim Tanken richtig Geld sparen: Der Preis für einen Liter Treibstoff variiert nämlich beträchtlich, wie der Automobilklub ARBÖ erhob: So liegt der Preis für einen Liter Diesel zum Beispiel zwischen 1,116 Euro und 1,569 Euro und beim Eurosuper 95 zwischen 1,149 und 1,619 Euro. Hochgerechnet auf eine 50-Liter-Tankfüllung beträgt die Ersparnis damit bis zu 23 Euro.

Besonders tief müssen Autofahrer derzeit in Tirol und Vorarlberg in die Tasche greifen,während die günstigsten Tankstellen in Niederösterreich und der Steiermark zu finden sind(s. Tabelle).  

Diesel Eurosuper 95
 
Steiermark 1,252,- Steiermark 1,259,-
Niederösterreich 1,261,- Niederösterreich 1,263,-
Burgenland 1,269,- Burgenland 1,270,-
Oberösterreich 1,275,- Oberösterreich 1,279,-
Kärnten 1,279,- Salzburg 1,282,-
Salzburg 1,288,- Kärnten 1,283,-
Wien 1,290,- Wien 1,288,-
Vorarlberg 1,306,- Vorarlberg 1,310,-
Tirol 1,316,- Tirol 1,340,-

 

Ein Vergleich der Treibstoffpreise zahlt sich auf jeden Fall aus, da in jedem Bundesland die Spanne zwischen günstigster und teuerster Tankstelle enorm sind. Leicht und schnell sind die günstigsten Tankstellen in der ARBÖ-App und auf www.arboe.at zu finden.

 

 

9.11.2018 - Großer Österreichischer Automobil-Preis 2018:     Ford, Mercedes und MAN sind die Gewinner

Zum 35. Mal fand gestern der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT statt. Gewonnen haben der Ford Focus, die Mercedes A-Klasse, der Mercedes CLS sowie der MAN eTGM.

 

Knapp 400 Personen kamen gestern zur feierlichen Preisverleihung des Großen Österreichischen Automobil-Preises ins Colosseum XXI in Wien Floridsdorf. Die seit 35 Jahren durchgeführte Verleihung ist die beliebteste Autowahl des Landes und zog auch heuer wieder zahlreiche Prominente aus der Automobilindustrie, Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur an.

Heuer standen insgesamt 35 Fahrzeuge zur Wahl, die zwischen November 2017 und Oktober 2018 auf den Markt gebracht wurden. Die hochkarätig besetzte Jury aus Motorjounalisten, Experten und 25 Lesern des Klubjournals FREIE FAHRT konnte in drei Kategorien (Start: Fahrzeuge bis 20.000 Euro; Medium: 20.001 bis 50.000 Euro und Premium: 50.001 Euro Einstiegspreis) Fahrzeuge auf die ersten drei Plätze wählen. Die Wertungsmappen wurden an einen Notar geschickt, der die Auszählung vornahm und die Gewinner im Rahmen der feierlichen Preisverleihung veröffentlichte. 

 

Kategorie Start geht an den Ford Focus 

In der Kategorie Start gingen heuer nur vier Fahrzeuge an den Start. Durchgesetzt hat sich schließlich der Ford Focus. Auf dem zweiten Platz landete der Kia Ceed und den dritten Stockerlplatz ergatterte mit dem Suzuki Jimny ein wahrer Allradspezialist.

Kategorie „Medium“: Mercedes A-Klasse wiederholt Sieg

Diese Kategorie war jene mit den meisten Fahrzeugen. Die Jury konnte insgesamt unter 21 verschiedenen Fahrzeugen wählen, wobei vom Lifestyle-SUV über familienfreundliche Raumwunder bis zur Businesslimousine nahezu alle Fahrzeug-Segmente vertreten waren. Letztlich setzte sich die Mercedes A-Klasse durch, die damit nach 1997 zum zweiten Mal den Titel „Sieger beim Großen Österreichischen Automobil-Preis“ tragen darf. Der Skoda Karoq wurde auf den zweiten Platz gewählt, Platz Drei ging an den Crossover BMW X4.

Kategorie Premium bringt Mercedes zweite Trophäe des Abends

Ein unerwartetes Siegertreppchen wurde den Gästen in der Kategorie Premium präsentiert. Die Hersteller haben insgesamt zehn verschiedene Modelle in dieser Klasse genannt, und erstsmals konnten sich vier Fahrzeuge dem Publikum präsentieren. Mit dem Audi Q8 und dem Jagur I-Pace teilen sich nämlich zwei Premium-SUV den dritten Platz in dieser Kategorie. Der zweite Platz ging an die Alpine A 110, die sich nur knapp dem Mercedes CLS geschlagen geben musste.

Umweltpreis an Elektro-Lkw

Neben den drei Kategoriesiegern vergibt der ARBÖ auch jedes Jahr einen Umweltpreis. Heuer entschied sich die Jury für den Elektrotruck von MAN, den eTGM. Der vollkommen elektrisch angetriebene Lastkaftwagen wird in Österreich hergestellt. Damit leistet das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, da insbesondere beim Zulieferverkehr der Ausstoß an Luftschadstoffen noch reduziert werden kann. Immerhin ist der Schwerverkehr für zehn Prozent des gesamten CO2-Austoßes verantwortlich, weshalb das Bestreben von MAN, dies zu senken, mit dem Umweltpreis ausgezeichnet wurde.

 

Unterstützt wurde der 35. Große Österreichische Automobil-Preis übrigens von namhaften Unternehmen: Neben dem Hauptsponsor Lukoil Lubricants präsentierten sich auch Würth, Datacol und Autopreisspiegel im Rahmen der Gala.

Die LUKOIL Lubricants Company, eine 100%ige Tochter des größten privaten Erdölkonzernes, PJSC LUKOIL, übernahm 2014 die Schmierstoffsparte der OMV. Das Unternehmen hat sich im Jahre 2016 dazu entschlossen, das Headquarter des Europäischen Schmierstoffgeschäftes am Ölhafen LOBAU zu etablieren und firmiert seitdem als LUKOIL Lubricants Europe GmbH.Würth, Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für Kunden ausHandwerk und Industrie, beliefert den ARBÖ mit Starterbatterien, Autolampen,

Handwerkzeugen sowie Produkten für die Windschutzscheibenreparatur. Exklusiv wird die Starterbatterie der Marke „Energizer“ von Würth an den ARBÖ geliefert. Sie punktet speziell im Kurzstreckenbereich und hat sich durch hervorragende Qualität auch während extremer Kälteperioden bewährt. Die Würth Produktpalette umfasst rund 100.000 Artikel, von

Schrauben, Schraubenzubehör und Dübel über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Österreichweit ist Würth mit 46 Kundenzentren vertreten, eine weitere Niederlassung wird im Dezember in Salzburg eröffnet. Durch E-Commerce Lösungen wie dem Online-Shop ist Würth für Handwerker und Gewerbetreibende rund um die Uhr erreichbar.

Datacol ist ein bedeutender Lieferant für Diesel- und Benzinsystem-Reiniger. Die Gruppe Datacol ist heute in fünf Ländern präsent und durch sechs Gesellschaften vertreten, die mittels eines eigenen Verkaufsnetzes auf dem italienischen, französischen, spanischen, österreichischen und kroatischen Gebiet tätig sind. Die beim ARBÖ erhältlichen Datacol Systemreiniger lösen Ablagerungen im Versorgungsstrang, und erhöhen so die Leistung und Lebensdauer des Motors und reduzieren Abgase.

Autopreisspiegel ist ein Fahrzeugbewertungstool, das An- und Verkaufspreise am Gebrauchtwagenmarkt abbildet.  

Der 35. Große Österreichische Automobil-Preis hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert die Automobilindustrie in Österreich hat. Das Auto ist für viele Österreicherinnen und Österreicher das wichtigste und beliebteste Fortbewegungsmittel, und muss daher neben all den anderen sinnvollen Mobilitätsangeboten auch weiterhin Platz auf den heimischen Straßen haben.

 

 

31.10.2018 - Winterreifen: 42 Prozent haben noch nicht umgesteckt