ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

News

 

19.11.2020 - Lockdown: Diese Städte in NÖ setzen die Kurzparkzonen aus


In Wr. Neustadt, Mistelbach, Purkersdorf und Perchtoldsdorf wird das Überwachen der Kurzparkzonen ausgesetzt, Parken ist damit derzeit gratis. In der Landeshauptstadt gibt es noch Diskussionen.
So wie beim ersten Lockdown im Frühjahr lockerten auch dieses Mal einige Städte und Gemeinden wieder die bestehenden Kurzparkzonen-Regelungen. Die Maßnahmen sollen Bürgern während der Lockdown-Phase bis zum 6. Dezember dringend notwendige Wege mit dem Pkw erleichtern.
In NÖ entfallen die Gebühren in Form von ausgefüllten Parkscheinen oder digitalen Zahlungen via App in Wr. Neustadt, Mistelbach, Purkersdorf und Perchtoldsdorf. ÖAMTC-Experte Dittrich betonte gestern, dass es sich um keine allgemeine Aufhebung handelt, die für alle Kommunen gilt: "Auch in Wien gelten die Kurzparkzonen nach derzeitigem Wissensstand weiter."
Nur die Landeshauptstädte Salzburg, Klagenfurt und Eisenstadt lockerten bisher die Parkregelungen. Wie in Wien gibt es aber auch in St. Pölten Diskussionen über die Aufhebung der Kurzparkzonen in der Innenstadt während des Lockdowns. Auf "Heute"-Anfrage heißt es seitens des Magistrats in der Landeshauptstadt, dass bei der Gemeinderatssitzung am Montag über das Aussetzen der Parkgebühren diskutiert werde. (...)
 

16.11.2020 - 24-Stunden-Pannendienst


Egal, ob Pannenhilfe, Abschleppung oder technische Dienstleistungen: Die von der Bundesregierung verschärften Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben derzeit keine Auswirkungen auf die Öffnungszeiten des ARBÖ. Die Pannenhelfer sind rund um die Uhr in ganz Österreich im Einsatz und garantieren dadurch die Mobilität aller Mitglieder. In den Prüfzentren ist eine Terminvereinbarung nötig.
 

12.11.2020 - ARBÖ: Pannendienst uneingeschränkt verfügbar
 

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Trotz der Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen und Änderung der Öffnungszeiten im Handel, sichert der ARBÖ weiterhin ohne Einschränkung die Mobilität seiner Mitglieder.

Egal ob Pannenhilfe, Abschleppung oder die Durchführung technischer Dienstleistungen: Die von der österreichischen Bundesregierung verschärften Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben derzeit keine Auswirkungen auf die Öffnungszeiten des ARBÖ. Die ARBÖ-Pannenhelfer sind rund um die Uhr in ganz Österreich im Einsatz und garantieren
dadurch die Mobilität aller Mitglieder. Die Öffnungszeiten der ARBÖ-Prüfzentren sind tagesaktuell unter www.arboe.at abrufbar, der ARBÖ-Pannendienst ist von 0 bis 24 Uhr unter der Nummer 1-2-3 oder über den Notrufbutton in der ARBÖ-Pannen-App erreichbar.

Um Mitglieder und Kunden sowie Mitarbeiter zu schützen, ist es dem ARBÖ im besonderen Maße ein Anliegen, die vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Das bedeutet, dass für jeden Kunden beim Eingang oder im Bereich des Verkaufspultes Desinfektionsmittel bereitsteht. Der Einlass in den Kunden- sowie Werkstättenbereich ist derzeit aber nur in
Ausnahmefällen möglich. Zusätzlich wird auf genügend Abstand geachtet und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz im Innenbereich ist verpflichtend.

Die 91 ARBÖ-Prüfzentren sind voll besetzt. Reparaturen und sicherheitsrelevante Dienstleistungen werden weiterhin ungehindert durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist notwendig, um unnötige Wartezeiten und soziale Kontakte zu vermeiden.

11.11.2020 - Neue Führung beim ARBÖ: Stangl und Pfeiffer im Duo


Wolfgang Stangl leitet seit 19. September 2020 die größte ARBÖ-Landesorganisation in Österreich, nämlich die niederösterreichische, die ihren Sitz in Traiskirchen hat. Viel Erfahrung konnte der neue Landesgeschäftsführer bereits in seinen 29 Jahren ARBÖ-Jahren sammeln. Im letzten Jahr übernahm er die Landesgeschäftsstellenleitung in der ARBÖ-Landesorganisation Steiermark, bevor er im September 2020 die Position von KR Franz Pfeiffer übernahm, der sich mit dem Wechsel aus dem operativen Tagesgeschäft zurückzieht.
Auf KR Franz Pfeiffer warten beim ARBÖ künftig aber neue, verantwortungsvolle Aufgaben: Er wird als Präsident des ARBÖ Niederösterreich weiterhin für den Automobilklub aktiv sein und seine langjährige Erfahrung einbringen. Er folgt Siegfried Artbauer nach, der nach zehnjähriger Präsidentschaft seinen Ruhestand antritt. Das neue Führungsduo des ARBÖ Niederösterreich will den Kundenservice werden weiter intensivieren und den ARBÖ als verlässlichen Mobilitätspartner, der neue Technologien und Mobilitätsformen forciert, positionieren und will natürlich auch ein Interessensvertreter der Autofahrer bleiben.

 

11.11.2020 - Großer Österreichischer Automobil-Preis 2020:Volkswagengruppe freut sich über den Hattrick
 

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Der Seat Leon, der Škoda Octavia und der Porsche Taycan überzeugten die 100-köpfige Jury und sicherten sich so den Gewinn des traditionsreichsten Autopreises Österreichs.   

Im 37. Jahr seines Bestehens musste der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT erstmals ohne feierlichen Galaabend auskommen. Die Coronapandemie machte eine Durchführung der Feierlichkeit unmöglich, weshalb die Preisverleihung heuer erstmals unter freiem Himmel, mit ausreichend Sicherheitsabstand und
ohne Gäste stattfinden musste. Die Freude der Gewinner war dennoch groß, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Volkswagengruppe in allen Kategorien die Siegerfahrzeuge und einen zweiten Platz stellte.

Seat Leon gewinnt die Start-Kategorie
Für viele ist diese Kategorie besonders interessant,versammeln sich darin doch viele beliebte Klein- und Kompaktfahrzeuge. In der Kategorie „Start“ setzte sich heuer der Seat Leon gegen vier weitere Mitbewerber durch. Auf den Plätzen Zwei und Drei landeten der Renault Captur und der Toyota Yaris, die das Stockerl in dieser Kategorie komplettieren.  

Kategorie Medium an Škoda Octavia
Die mittlere Kategorie ist die seit Jahren zahlenmäßig am stärksten besetzte Klasse. 20 zur Wahl stehende Modelle zeigten auch heuer wieder eindrucksvoll die Modellvielfalt, die den Konsumenten derzeit geboten wird. Vom Elektroauto über Limousinen bis hin zu SUVs ist im mittleren Preissegment wohl für jeden Geschmack etwas dabei, was die Arbeit der Jury nicht leichter machte. Daher war auch der Sieg in dieser Kategorie hart umkämpft, den sich letztlich der Škoda Octavia sicherte. Knapp dahinter landete der Audi A3, Platz 3 ging an den BMW 2er Gran Coupé.

Elektro-Porsche sichert sich die Kategorie Premium
Zum zweiten Mal in Folge (2019 gewann der Audi e-tron) sicherte sich mit dem Porsche Taycan ein Elektroauto die Kategorie Premium. Der Sportler ließ alle anderen prominenten Mitstreiter hinter sich, das Mercedes GLE Coupé und der BMW X6 landeten mit Punktgleichheit auf dem zweiten Platz.

„Auch wenn der Große Österreichische Automobil-Preis 2020 ohne feierliche Preisverleihung stattfinden musste, so hat sich trotzdem wieder eindrucksvoll gezeigt, welche beeindruckende Modell- und Antriebsvielfalt derzeit geboten wird“, freut sich KommR. Mag. Gerald Kumnig anlässlich der Trophäenübergabe in der Salzburger Konzernzentrale der Volkswagengruppe.
Auch für Dr. Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation, ist die diesjährige Siegerehrung einzigartig: „Heuer ist alles anders, auch die Übergabe des Großen Österreichischen Automobil-Preises. Dennoch war uns wichtig, diese traditionsreiche Wahl durchzuführen und damit seit 37 Jahren ohne Unterbrechung den Konsumenten einen Überblick
über die aktuellsten Fahrzeuge zu bieten. Gerade in Zeiten der Pandemie erleben wir, wie wichtig das eigene Auto für Mobilität ist. Mit unserer Auszeichnung bekommen Jahr für Jahr die beliebtesten Fahrzeuge des Landes ihre verdiente Bühne.“

Der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT kürt seit 37 Jahren durch eine Experten- und Prominentenjury sowie Lesern des Klubjournals die beliebtesten Fahrzeuge Österreichs. Ermittelt werden die Siegerfahrzeuge durch die Punktevergabe der 100-köpfigen Jury in drei Kategorien (Start: Fahrzeuge bis 20.000 Euro; Medium: 20.001 bis 50.000 Euro und Premium: 50.001 Euro Einstiegspreis). Zur Wahl standen alle 32 Neuerscheinungen (nicht startberechtigt waren Karosserie-, Motor- und Modellvarianten bereits erschienener Basismodelle), die zwischen 1. November 2019 und 31. Oktober 2020 Markteinführung in Österreich hatten. Die Wertungsmappen wurden an das Notariat Bernegger gesendet, wo auch die Auszählung vorgenommen wurde.

7.11.2020 - Gefährlicher Blindflug wegen tief stehender Sonne!

Für Kfz-Lenker kann die Herbstsonne besonders in den Morgen- und Abendstunden gefährlich werden. Eine Sekunde nichts sehen bedeutet bei 50 km/h 14 Meter Blindflug.

So gut die Herbstsonne dem Gemüt tut, so gefährlich kann sie im Straßenverkehr sein.Besonders gefährlich ist es, wenn die Straßen noch feucht sind und die reflektierenden Sonnenstrahlen die Blendwirkung noch verstärken. Oftmals erschweren Schlieren auf der Windschutzscheibe die Sicht noch mehr und auch die heruntergeklappte Sonnenblende hilft nicht immer. Autofahrer sollten in solchen Situationen besonders vorsichtig fahren, da es imFalle eines Unfalls zu massiven Problemen mit der Versicherung kommen kann: „Wenn trotz massiver Blendung, durch tief stehende Sonne, gefahren wird, kann im Falle eines Unfalls eine Obliegenheitsverletzung samt grob fahrlässigem Verhalten vorgeworfen werden. Strafrechtliche
Konsequenzen sind im Falle eines Verfahrens ebenso wenig ausgeschlossen, wie Probleme mit der Versicherung, die sich mit bis zu EUR 11.000 regressieren kann“, führt Mag. Martin Echsel von der ARBÖ-Rechtsabteilung aus. Daher gilt: Lieber stehen bleiben – in diesem Fall ist das Anhalten sogar am Pannenstreifen auf der Autobahn erlaubt – statt sich und andere
Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Wie gefährlich der Blindflug ist, zeigen folgende Berechnung und die dieser Presseaussendung beigefügte Grafik:

Wer bei Tempo 50 eine Sekunde lang das Geschehen auf der Straße nicht wahrnehmen kann – zum Beispiel aufgrund tief stehender Sonne – legt in dieser Zeit 13,8 Meter zurück,bei Tempo 100 sind es schon knapp 28 Meter! In beiden Fällen sind die Reaktionszeit und der Bremsweg noch nicht eingerechnet.  

Auto- und Motorradfahrer sollten daher besonders in den Morgen- und Abendstunden die Geschwindigkeit anpassen und vorausschauend unterwegs sein, damit jederzeit angehalten werden kann.

Alle sieben Minuten
376 Personen haben sich im Jahr 2019 auf Österreichs Straßen im Zuge eines Wildunfalls verletzt, zwei Personen verunglückten tödlich. Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und der österreichische Versicherungsverband VVO empfehlen, in Zonen mit häufigem Wildwechsel besonders achtsam zu sein und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen. Im Laufe der Saison 2018/2019 kamen österreichweit insgesamt 75.476 Wildtiere in Folge einer Kollision mit einem Fahrzeug zu Schaden. Das bedeutet, dass sich auf Österreichs Straßen pro Stunde 8,6 Wildunfälle ereignen. Im Schnitt kommt es damit alle sieben Minuten zu einem Wildunfall.

 

5.11.2020 - Ab heute gibt's digitales Pickerl


Die virtuelle Jahresvignette für 2021 ist ab sofort um 92,50 € etwa im Asfinag-Webshop, bei ÖAMTC, ARBÖ zu haben. Die Klebeversion folgt Ende November. Gültig ist das Pickerlab 1. Dezember. Zuletzt wurden laut Asfinag bereits 54 % aller Jahresvignetten digital verkauft.

 

Doppelsieg für den Japaner ARBÖ und ÖAMTC sehen den Winterreifen in ihren Tests an der Spitze Bridgestone Blizzak LM005
DIE WINTERREIFENTESTS der Autofahrerclubs sind für die Reifenbranche Jahr für Jahr enorm wichtig. Immerhin bekommen die Teams aus Forschung und Entwicklung damit ein objektives Feedback, welche der Bemühungen gefruchtet hat und wo noch nachzubessern ist.
Sieger in beiden Tests, Bester bei Nässe
Beim größten Reifenhersteller, Bridgestone aus Japan, kann man sich 2020 gegenseitig auf die Schulter klopfen, das Reifenmodell Blizzak LM005 liefert nach wie vor beste Ergebnisse ab. Der auf der IAA 2019 vorgestellte Reifen trägt im kompletten Line-up das EU-Reifenlabel A im Bereich Nasshaftung, was sowohl vom ARBÖ als auch vom ÖAMTC herausgefahren werden konnte. In der Dimension 205/55 R16 war der Blizzak LM005 beim ÖAMTC schlichtweg der Beste auf Nässe und beim ARBÖ -wo es im Nässekapitel noch Unterteilungen gibt - konnte er sich ebenso bestens behaupten. Bessere Noten beim Bremsen und beim Handling im Nassen bekam keiner der Mitbewerber, nur beim Aquaplaning hatten sie minimal die Nase vorn. Fazit: zwei Mal Testsieger. Für Pkws und SUVs hält Bridgestone den Blizzak LM005 in 171 Dimensionen von 14 bis 22 Zoll parat. 24 Größen sind mit der Run-Flat-Technologie zu bestellen. Dann kann man im Pannenfall noch 80 Kilometer mit maximal 80 km/h weiterfahren. Ach ja: Der ÖAMTC testete auch die Dimension 235/55 R17. Hier war der Pneu Nässebester und "empfehlenswert".


Starke Partner fürs digitale Business
Intelligente Produkte und digitale Dienste sind die Hartwährung neuer Geschäftsmodelle in der Industrie. Die praxisgerechte Lösungsorientiertheit von IT-Partnern ist aktuell gefragter denn je.
Die Geschwindigkeit der Digitalisierung verändert die Bedürfnisse der Märkte und damit immer öfter auch die Geschäftsmodelle mit den entsprechenden technologischen Anforderungen an Unternehmen. Dieser Trend gilt nicht nur für die Industrie oder wettbewerbsintensive Branchen wie den Handel, sondern zunehmend auch für den Dienstleistungsbereich. Hier geht es bei Digitalisierungsprojekten oftmals um die Automatisierung von Prozessketten und die Verschränkung damit befasster Abteilungen. Intelligente Auswertung und sichere Verfügbarkeit der daraus entstehenden Daten sind weitere Anforderungen und mit den daraus ableitbaren Informationen oftmals die Prämisse für betriebliche Innovation. "Diese Daten können auch persönliche Kundenvorlieben beinhalten, auf deren Basis dann gezielte Serviceangebote eingespielt und angeboten werden", sagt Dieter Kögler, Account Manager T-Systems Austria.
Business Intelligence. In vielen Fällen werden dadurch wiederum neue Wertschöpfungsketten und auch branchenübergreifende Geschäftsmodelle ermöglicht, und dafür braucht es dann auch intelligente Steuerungs-und Analysemodule über entsprechend übersichtlich und multimedial aufbereitete Visualisierungsmethoden. Der Begriff Business Intelligence (BI) umfasst für ein Unternehmen alle diese Segmente, und darin inkludiert ist auch die Analyse von Massendaten interner Datenbanken bis hin zur punktgenauen Verwendung an einzelnen Orten der diversen Prozessketten. Sowohl Industriebetriebe wie auch kundendienstleistungsorientierte Branchen sind bei diesen Themen im Zusammenhang mit Innovationstransfer laufend gefordert, und das betrifft nicht nur die internen Abläufe, sondern auch Kommunikation und Vertrieb mit Kunden.
Neue Digitalstrategie für ARBÖ. Der Auto-, Motor-und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) ist ein heimischer Verkehrsclub, der Kraftfahrerbelange als gemeinnütziger Verein (NGO) vertritt. Gegründet im April 1899 als Verband der Arbeiter-Radfahrer-Vereine Österreichs in Wien ist er mittlerweile mit rund 420.000 Mitgliedern eine umfassende Serviceorganisation mit Mobilitätsdienstleistungen für die Bereiche Pannendienst, Kleinreparaturen und Wartung oder auch Versicherungen und Rechtsschutz.
Zur Überarbeitung und technischen Modernisierung bestehender Abläufe im Kundendienst und in den Fahrsicherheitszentren sowie zur Entwicklung neuer individueller Services wurde T-Systems mit einer Digitalisierungsstrategie beauftragt. Der IT-Dienstleister hatte zuvor bereits eine Business-Intelligence-Anwendung für den ARBÖ umgesetzt. "Mittels einer webbasierten Oberfläche kann nun die Mitgliederbetreuung wesentlich besser koordiniert werden und daran anschließend die digitale Terminverwaltung im Prüfdienst sowie die generelle Kundenkommunikation und das Zahlungswesen über digitale Medien", erläutert Dieter Kögler von T-Systems Austria. In Summe ermöglicht die neue Lösung eine effizientere Organisation für Kfz-Prüfzentren und Mitgliederverwaltung sowie zielgruppenadäquate Kommunikationsformen für die insbesondere von jungen Menschen genutzten Fahrsicherheitszentren. "Der Wandel in der Digitalisierung und Mobilität erfordert schnelles und ein den neuen Herausforderungen angepasstes Handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben", betont Regina Seimann, Marketingleiterin beim ARBÖ.
3.11.2020 - Mundschutz auch bei Fahrgemeinschaften


Die ab heute geltenden verschärften Corona-Maßnahmen wirken sich auch auf die Autofahrer aus. Das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt dann auch bei Fahrgemeinschaften im Auto, erinnert der Autofahrerclub ARBÖ, und zwar wenn die Insassen nicht im selben Haushalt wohnen. Außerdem gilt die Zwei-Personen-Regel pro Sitzreihe. Dies bedeutet, dass pro Sitzreihe inklusive Fahrzeuglenker maximal zwei Personen sitzen dürfen — Ausnahme Mitglieder des selben Haushalts. Vor allem beim Car-Sharing empfiehlt der ARBÖ vor der Abfahrt das Lenkrad sowie die Gangschaltung zu desinfizieren.

Covid-Schutz in den Öffis
Bus und Bahn haben durch die Corona-Krise viele Fahrgäste eingebüßt. Der Verkehrsclub hat erhoben, was Öffi-Nutzern wichtig ist.Gedränge in Bussen schreckt Fahrgäste derzeit zu Recht ab. Trotz Lockdown verkehren die Öffis in Niederösterreich bis auf Weiteres nach Fahrplan. „Denn für zigtausend Pendler sind verlässliche Bahn- und Busverbindugen auch in Corona-Zeiten tägliche Notwendigkeit“, betont man beim Verkehrsverbund (VOR). (...)2.11.2020 - Gefährdete E-Scooter-Fahrer: 1200 Verletzte


Insgesamt 1200 E-Scooter-Fahrer sind 2019 in Österreich verunglückt und im Krankenhaus gelandet. Häufigste Unfallursachen waren überhöhtes Tempo, Unachtsamkeit und Fehlverhalten im Straßenverkehr. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert nun neue Sicherheitsmaßnahmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Geschwindigkeits- und Abbiegeverhalten, Helmverwendung, und nicht zuletzt Beleuchtung.


2.11.2020 - "Rekord-Roller" war mit 31 km/h unterwegs


Tempomessung. Die Studie des KFV beinhaltete auch Tempomessungen, die zeigen: E-Scooter sind (zu) flott unterwegs. Durchschnittlich waren das 15,1 km/h in Fahrt. Der Rekord bei den Messungen liegt bei 31 km/h. 15 Prozent der 938 gemessenen E-Scooter-Fahrer waren dabei mit mehr als 20 km/h unterwegs, Männer dabei durchwegs schneller als Frauen.
Deutlich langsamer wird auf verbotenem Terrain "gerollert": Auf Gehsteigen wurden durchschnittlich 10,3 km/h gemessen, im Mischverkehr mit Fußgänger ist diese Geschwindigkeit aber immer noch zu hoch. Auch in der Annäherung an nicht signalgeregelte Radfahrerüberfahrten sind E-Scooter - wie auch Fahrräder - um einiges zu schnell unterwegs: Statt der maximal erlaubten 10 km/h brausten E-Scooter mit durchschnittlich 15,4 km/h heran.
Eine österreichweite Befragung von 501 E-Scooter-Nutzer und 598 E-Scooter-Nichtnutzer verdeutlichte zudem deutliche Info-Defizite: Beide sind nicht ausreichend über die für E-Scooter geltenden rechtlichen Regelungen informiert. Potenzial für Konflikte und Unfälle sehen die Befragten besonders zwischen E-Scooter-Fahrer und ungeschützten Verkehrsteilnehmer. Fußgänger seien besonders stark gefährdet.

Jeder 2. E-Scooter fährt illegal am Gehsteig
KfV-Studie: Nur 3 %tragen Helm, Top-Speed bei 31 km/h
Studie zeigt Disziplinlosigkeit der E-Scooter-Fahrer auf - 1.200 landeten im Spital.Wien. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit observierte für eine große Sicherheitsstudie 1.507 E-Scooter-Fahrer -und kam zu haarsträubenden Ergebnissen:
Helm-und hirnlos. Gerade drei Prozent der 1.507 beobachteten E-Scooter-Fahrer trugen einen Helm.
Handzeichen Mangelware. Ganze 0,5 Prozent, nur einer von 200 Fahrern, gab beim Abbiegen das vorschriftsmäßige Handzeichen.
Jeder Zweite am Gehsteig. Gab es keine Radwege auf einer Straße, rollten laut KfV 49 Prozent gesetzwidrig am Gehsteig dahin. Selbst wenn es einen Radweg gab, fuhren 23 Prozent trotzdem am Gehsteig. Gab es nur einen Radstreifen, fuhren 46 Prozent am Gehsteig -insgesamt waren 34 Prozent, also ein Drittel, illegal unterwegs. (...)

 

30.10.2020 - 13.134 Verkehrstote seit 2000


Seit dem Jahr 2000 sind bei Verkehrsunfällen in Österreich 13.134 Menschen ums Leben gekommen. Darunter befanden sich 319 Kinder. Die Daten präsentierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag vor Allerheiligen. Hauptunfallursachen sind Schnellfahren, Ablenkung und Unachtsamkeit. Der VCÖ forderte unter anderem deutlich höhere Strafen für Raser.

 

30.10.2020 -  Winterreifenpflicht gilt ab Sonntag

Am Sonntag, den 1. November, beginnt die situative Winterreifenpflicht.Spätestens dann sollten die mit M&S gekennzeichneten Pneus auf dem Auto montiert sein.

Von 1. November bis 15. April des darauffolgenden Jahres schreibt, bei winterlichen Witterungsverhältnissen, der Gesetzgeber verpflichtend Winterreifen vor.  Das bedeutet, wenn die Straße mit Schnee, Matsch oder Eis bedeckt ist, müssen Winterreifen am Fahrzeug montiert sein. Nicht jeder Reifen ist ein geeigneter Winterreifen. Diese müssen den Anforderungen des Winters sowie des Gesetzgebers entsprechen. Dabei sind einige Punkte zu beachten. Als Winterreifen generell sind nur solche genehmigt, die mit der Kennzeichnung M+S, M.S., M&S bzw. M/S versehen sind. Auch Ganzjahresreifen haben diese Markierung und gelten somit gesetzlich als Winterreifen, allerdings darf auch bei diesen Reifen die Mindestprofiltiefe von 4mm nicht unterschritten werden. „Die oftmals vorhandene Schneeflocke garantiert zudem, dass dieser Reifen für den speziellen Einsatz auf winterlichen Fahrbahnen entwickelt und geprüft wurde. Weiter gilt zu beachten, dass man mit der bekannten 4er-Regel stets richtig und sicher unterwegs ist“, so Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ.

Diese Hilfestellung besagt:  

• es müssen alle 4 montierten Reifen Winterreifen sein. Die Wintertauglichkeit von Reifen ist durch das Zeichen M+S (Matsch + Schnee) gekennzeichnet  
• mindestens 4 mm Profiltiefe bei Winterreifen in Radialbauart
• die „gesunde“ Lebensdauer von Winterreifen beträgt 4 Jahre

 

Wer die Winterreifenpflicht ignoriert, nimmt die Gefahr von empfindlichen Strafen in Kauf: Bei einer Verkehrskontrolle kann die Exekutive im Extremfall - bei Gefährdung - Strafen bis zu 5000 Euro verhängen. Kommt es bei winterlichen Fahrverhältnissen zu einem Verkehrsunfall, sind auch Probleme mit der Versicherung zu erwarten: Die Haftpflichtversicherung kann Regressansprüche stellen und die eigene Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. „Der ARBÖ empfiehlt, die Winterreifenpflicht unbedingt einzuhalten, da dadurch rechtliche Probleme leicht vermieden werden können“, so Mag. Martin Echsel, von der ARBÖ-Rechtsabteilung.

 

15.10.2020 - In den ersten neun Monaten kamen 13 Menschen ums Leben.

 

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) macht aktuell auf die deutlich gesunkene Anzahl an Verkehrstoten im Burgenland aufmerksam. In den ersten drei Quartalen seien 13 Menschen ums Leben gekommen, im Vorjahr lag die Zahl noch doppelt so hoch. 2018 sogar nur bei neun Opfern. „Aber 13 Todesopfer sind eine Mahnung, weitere Maßnahmen zu setzen. Die Strafen für Raser sind zu erhöhen, Handy am Steuer ist ins Vormerksystem aufzunehmen. Sehr wichtig sind auch präventive Maßnahmen. Das öffentliche Verkehrsnetz ist auszubauen, im Ortsgebiet erhöht eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung die Verkehrssicherheit“, heißt es seitens des VCÖ. (...)
 

15.10.2020 - Herbstferien: ARBÖ-Reiseinfos zu Coronazeiten  

 
Die ersten österreichweiten Herbstferien haben sich Frau und Herr Österreicher sicher anders vorgestellt. Grenzkontrollen, Gesundheitstests und Einreiseverbote schränken den Kurzurlaub gewaltig ein.

 

Stand 15.10.2020, 10:00 Uhr

 

Ende Oktober starten erstmals in Österreich die einheitlichen Herbstferien. Die Coronapandemie macht die Reisepläne vieler Österreicherinnen und Österreicher zunichte. Für alle, die auf eine herbstliche Auszeit dennoch nicht verzichten möchten, hat der ARBÖ die wichtigsten Maßnahmen in den österreichischen Nachbarstaaten zusammengefasst. Während die Corona-
Ampel in Österreich in allen Farben blinkt und über frühere Sperrstunden sowie Beschränkungen diskutiert und teilweise bereits umgesetzt werden, fassen sich die österreichischen Nachbarstaaten etwas konkreter.  

 

Die angegebenen Informationen wurden mit Wissensstand vom 15. Oktober 2020, 10 Uhr,erstellt. Vor Reiseantritt sollten unbedingt nochmals die tagesaktuellen Informationen zu Maßnahmen im Urlaubsland eingeholt werden. Diese bekommen Reisende beim ARBÖ-Informationsdienst oder auf der Website des Außenministeriums.

 

Deutschland:  
Für zwei Drittel der Österreicher ist derzeit ein Besuch in Deutschland ohne negativen COVID-19-Test möglich. Wien, Tirol und auch Vorarlberg zählen zu den Risikogebieten und sind auf der deutschen „roten Liste“ zu finden. Bei der Einreise nach Deutschland besteht eine 14-tägige Quarantänepflicht und eine Pflicht zur Durchführung eines COVID-19-Tests innerhalb von 72 Stunden. Hat man bereits einen negativen COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, ist die Quarantäne hinfällig. Reist man aus den restlichen sechs Bundesländern nach Deutschland,ist dies ohne Einschränkungen möglich. Das Deutsche Eck gilt weiterhin als Ausnahme und ist für alle Reisende geöffnet. Zu beachten ist, dass ausschließlich der Transit erlaubt ist. Selbst ein Tankstopp kann bereits zu Problemen führen.

 

Spezielle Regelungen gelten zudem für München. Dort gilt an bestimmten Plätzen von Freitagabend bis Sonntagfrüh ein Alkoholverbot für Außer-Haus-Verkauf ab 21 Uhr und für Konsum im öffentlichen Raum ab 23 Uhr bis 6 Uhr. Außerdem muss bis 27. Oktober 2020 zwischen 9 und 23 Uhr in der Münchner Altstadt ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wer
sich nicht daran hält drohen Strafen von bis zu 250 Euro.

 

Tschechien und Slowakei:
Für ganz Tschechien wurde am 12. Oktober ein Lockdown ausgerufen. Dieser wird voraussichtlich bis 26. Oktober aufrechterhalten, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass der Lockdown verlängert wird. Geschäfte, Lokale und Beherbergungsbetriebe sind daher geschlossen. Ausländische Gäste können aber ungehindert ein- und ausreisen.
Darüber hinaus gilt für Prag seit 28. September eine partielle Reisewarnung (Stufe 5). Hier muss man einen negativen COVID-19-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen oder in eine zehntägige Quarantäne. In dieser muss binnen 48 Stunden ein PCR-Test durchgeführt werden. Fällt dieser negativ aus, darf die Quarantäne beendet werden. In das restliche Land kann ohne Einschränkungen ein- und auch wieder ausgereist werden. Die Rückreise aus dem Rest des Landes ist ohne Einschränkungen möglich. Außerdem gilt in ganz Tschechien ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

   

Ähnlich sieht es in der Slowakei aus. Ein- und Rückreisen sind problemlos möglich. Seit 1.Oktober gilt zwar der nationale Notstand, dieser hatte bislang jedoch noch keine Folgen für Österreich. Ab sofort ist in der Slowakei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Freien verpflichtend und der Mindestabstand zu anderen Personen beträgt 2 Meter.

 

Italien:  
Ein Italienurlaub ist wieder uneingeschränkt möglich, allerdings muss eine Selbsterklärung (auf der ARBÖ-Website www.arboe.at erhältlich) ausgefüllt und mitgeführt werden. Sonderregelungen gelten weiterhin für Sardinien, Apulien, Kalabrien und Sizilien. Auch die unbeliebte Regelung,dass sobald sich im Fahrzeug Personen aus verschiedenen Haushalten aufhalten, der Beifahrersitz frei bleiben muss, in jeder weiteren Sitzreihe nur die zwei äußeren Sitzplätze verwendet werden dürfen und Mund-Nasen-Schutz-Tragepflicht herrscht, ist nach wie vor aktuell.  

 

Liechtenstein und Schweiz:  
Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und das Burgenland stehen auf der „roten Liste“. Für Reisende aus diesen Bundesländern ist eine zehntägige Quarantäne vorgesehen. Urlauber aus den restlichen vier Bundesländern können ohne Einschränkungen ein- und ausreisen. Zu berücksichtigen gilt jedoch ein Zwei-Meter-Mindestabstand in Liechtenstein und ein
1,5-Meter-Mindestabstand in der Schweiz.  

 

Slowenien:  
Wien findet man auf der „roten Liste“ Sloweniens. Für Einwohner aus diesem Bundesland ist eine zehntägige Quarantäne oder ein negativer COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ein Muss. Die Einwohner der restlichen acht österreichischen Bundesländer können ohne Einschränkungen ein- und ausreisen. Außerdem gilt im ganzen Land die 1,5-Meter-Mindestabstandsregelung.

 

Ungarn:
Seit 1. September hat Ungarn ein Einreiseverbot für Ausländer verhängt. Nur aus einigen wenigen Gründen darf nach Ungarn gefahren werden (Güterverkehr, Berufspendler, medizinische Notfälle). In Ungarn muss 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen gehalten werden.  

 

„Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz-Masken wird − so wie auch mittlerweile wieder in Österreich – in allen Hotels, öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Gasthäusern und auch überall im Freien, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, dringend empfohlen beziehungsweise ist teilweise sogar verpflichtend“, warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Jürgen
Fraberger abschließend. 

 

14.10.2020 - Im Herbst noch wichtiger - Bremsweg beacht

Besonders im Herbst sollte der Bremsweg Beachtung finden, da sich Besonders im Herbst sollte der Bremsweg   Beachtung finden, da sich dieser aufgrund heruntergefallener Blätter und Nässe schnell um ein Vielfaches erhöht.
Aber wie lange ist der Weg überhaupt bei Normal-Bedingungen bis mein Auto stehen bleibt? Das können Sie ganz  einfach mit unserem Bremswegrechner herausfindendieser aufgrund heruntergefallener Blätter und Nässe schnell um ein Vielfaches erhöht. Aber wie lange ist der Weg überhaupt bei Normal-Bedingungen bis mein Auto stehen bleibt? Das können Sie ganz einfach mit unserem  Bremswegrechner herausfinden. Sie fingen den Bremswegrechner unter : www.arboe.at/infos/verkehrsicherheit/bremswegrechner .    
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.10.2020 - ARBÖ-Steuerrechner ab sofort verfügbar

 
Die Höhe der monatlich anfallenden motorbezogenen Versicherungssteuer kann jetzt auf www.arboe.at leicht und schnell ermittelt werden.   

 

Seit 1. Oktober gilt für die motorbezogene Versicherungssteuer eine neue Berechnungsformel. Zusätzlich zur Leistung des Motors wird damit auch der CO2-Ausstoß als Grundlage herangezogen. Dadurch bekommt die Kfz-Steuer eine ökologische Komponente. Für verbrauchsarme Fahrzeuge ist künftig daher weniger Versicherungssteuer zu entrichten, für Autos und Motorräder mit einem hohen CO2-Ausstoß wird es tendenziell teurer.

 

Die neue Regelung betrifft ausschließlich Fahrzeuge die erstmals zum Verkehr zugelassen werden, für Bestandsfahrzeuge gilt weiterhin der bisherige Steuersatz. Für alle, die ab jetzt einen neuen Pkw oder ein neues Motorrad anmelden hat der ARBÖ auf seiner Website www.arboe.at ein spezielles Service: mit einem Klick erfährt man, wie hoch die motorbezogene
Versicherungssteuer ist. Dafür müssen nur die CO2-Emissionen und die Leistung des Motors in kW eingegeben werden, und schon werden die monatlichen Kosten errechnet.

 

Zu finden ist der ARBÖ-Steuerrechner auf www.arboe.at.

 

2.10.2020 - ARBÖ: Mit Scooter, Rad & Co. am Schulweg unterwegs

 

Seit Beginn der Schule sieht man wieder viele Kinder mit dem Rad oder dem Scooter in die Schule fahren. Auf was es rechtlich ankommt und worauf man noch achten soll, klärt der ARBÖ auf.  

 
Sehr beliebte Fortbewegungsmittel vor allem für ältere Schulkinder sind das Rad oder der Scooter. Besonders bei schönem Wetter sieht man häufig viele Schüler auf der Straße. Um den Schulweg sicher zurückzulegen, sollten die jungen Verkehrsteilnehmer, aber auch die Eltern, wissen, was erlaubt ist, worauf die Kids zu achten haben und welche Gefahren im
Herbst auf der Straße lauern. Der ARBÖ hat die wichtigsten Regelungen und Informationen zusammengefasst:

 

Tretroller:

Als Roller bezeichnet man die klassischen Tretroller ohne elektrischen Antrieb. Der klassische Unterschied zu den Scootern besteht hauptsächlich dadurch, dass diese schwerer vom Gewicht sind und größere Reifen aufweisen. Der Vorteil besteht darin, dass man kleinere Hindernisse, wie Kieselsteine oder Äste, gefahrloser überfahren kann. Laut Gesetz zählen diese Gefährte zu den spielzeugähnlichen Fahrzeugen und dürfen daher ausschließlich am Gehsteig und in Schrittgeschwindigkeit bewegt werden. Und natürlich dürfen die Rollerfahrer keine Fußgeher gefährden. Der Radweg ist für den Tretroller übrigens ebenso tabu wie Mehrzweckstreifen oder die Straße. Kinder unter 8 Jahren benötigen eine Aufsichtsperson, die mindestens 16 Jahre alt ist. Danach entfällt die Aufsichtspflicht.

 

Dem Tretroller gleichgestellt sind auch alle anderen spielzeugähnlichen Fahrzeuge wie Scooter, Skateboards und Longboards oder auch Kickboards.

 

Scooter:

Sie sind wohl die häufigsten Vertreter von Schüler-Fahrzeugen. Auch die Scooter-Fahrzeuge werden mittels Muskelkraft betrieben, sind jedoch leichter als die Tretroller und durch die kleineren Reifen wendiger im Fahren. Ein besonderes Merkmal des Scooters ist auch, dass er, aufgrund seines leichten Gewichts, nicht nur mit der T-förmigen Lenkung sondern auch
rein mit Gewichtsverlagerung gesteuert werden kann. Zusätzlich wird er häufig für kleinere Stunts und Sprünge genutzt. Ein besonderes Highlight: Den Scooter kann man zusammenklappen und dadurch überall leicht verstauen. Rechtlich zählt er auch zu den spielzeugähnlichen Gefährten und daher gelten die gleichen Regelungen wie für den Tretroller.

 

ARBÖ_Scooter_1      ARBÖ_Scooter_2

 

E-Scooter:

Für E-Scooter gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen wie für das Fahrrad. Demnach dürfen diese elektrisch betriebenen Roller im Gegensatz zum Scooter ohne Antrieb nur am Radweg, Mehrzweckstreifen oder auf der Straße benutzt werden. Kinder sind bis zum 12.Lebensjahr verpflichtet, einen Helm zu tragen.Erlaubt ist die Benützung eines E-Scooters ohne Aufsichtsperson (Mindestalter: 16 Jahre) ab dem 12. Geburtstag oder wenn das Kind mindestens neun Jahre alt und im Besitz eines Fahrradausweises ist. E-Scooter müssen zudem mit einer wirksamen Bremsvorrichtung und Rückstrahlern (bzw. Rückstrahlfolien) ausgestattet sein. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht 

ist die Verwendung eines weißen Lichtes nach vorne und eines roten Lichtes nach hinten verpflichtend zu benutzen. Eine Klingel ist nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen.

 

Fahrrad:

Für Fahrräder gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen wie für die E-Scooter. Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass das Rad auch StVO-konform mit Rückstrahler, Glocke und Licht ausgestattet ist und das Kind das Fahrrad in jeder Situation sehr gut beherrscht.  

 

Der ARBÖ empfiehlt jedenfalls, dass Eltern und Kinder gemeinsam den sichersten Fahrweg  ausprobieren und insbesondere Gefahrenquellen im Kreuzungsbereich gemeinsam erarbeiten und definieren. Außerdem sollte auch mit dem Scooter oder dem Fahrrad stets ausreichend Zeit für die Fahrt in die Schule eingeplant werden, damit der Schulweg stets sicher zurückgelegt werden kann.
 
Im Herbst ist es gerade morgens oft noch dämmrig oder dunkel. „Besonders wichtig ist es hier auf die Sichtbarkeit der Kinder zu achten und auch die Gefährte mit Leuchtmittel auszustatten“, informieren die ARBÖ-Verkehrsexperten. Kinder sollten Reflektorbänder oder Warnwesten tragen, sodass sie von allen Seiten gut gesehen werden können. Helle
Kleidung ist besonders wichtig und auch die Fahrzeuge sollten eine LED-Lampe nach vorne und einen Rückstrahler aufweisen.  
 

 

29.9.2020 - Arbö Winterreifentest 2020

 

ARBÖ Winterreifentest 2020

Das vergangene Wochenende hat uns gezeigt - der Winter steht bereits vor der (Auto-)Tür. Am 1. November startet in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Für uns ein guter Grund, die neuesten Winterreifen genauer unter die Lupe zu nehmen.
ARBC383C296 Winterreifentest 2020 Tabelle
Insgesamt haben wir gemeinsam mit unseren deutschen Testpartnern ACE und GTÜ neun Reifen der Dimension 225/50 R17 getestet. Eine Reifengröße, die auf viele Mittelklassemodelle und einige Familienvans passt - beispielsweise Audi A4 (ab 2008), BMW 3er (ab 2012), Ford Galaxy (ab 2015), Mercedes-Benz C-Klasse (ab 2014), Kia Carens (bis 2013), Opel Astra (bis 2015), Seat Alhambra (seit 2010), Volkswagen Sharan (ab 2010) und weitere.

 

 

22.9.2020 - Arbö Landeskonferenz in Congress Center Eventhotel Pyramide in Vösendorf

Das Arbö Präsidium Niederösterreich  hielt am 19.9.2020 im Congress Center Eventhotel Pyramide in Vösendorf seine Landeskonferenz mit Neuwahlen ab.

Es gibt in Niederösterreich 21 Prüfzentren, 19 Bezirksorganisationen sowie 92 Ortsclubs mit über 1000 Funktionäre/innen

Von Arbö Bezirk St.Pölten waren  mit 7 ordentliche Delegierte mit Stimmrecht und 1 Gastdelegierter bei dieser Veranstaltung mit dabei.

Bei den Tagespunkt Ehrung gab es für den Arbö Bezirk St.Pölten folgende Ehrungen Verdienst-Medaille in Silber an NR.a.D. Anton Heinzl.

Verdienst-Medaille in Gold an den Vizepräsident Franz Leithner sowie das Funktionärs - Ehrenzeichen in Gold an Herrn Dr. Franz Amler.

Bei den Neuwahlen wurden alle Funktionäre Einstimmig gewählt. Das Präsidium setzt sich zusammen aus dem Präsident KommR Franz Pfeiffer, die Vizepräsidenten sind Mag. Ernst Bauer, Franz Leithner, Günther Strodl. Die weiteren Mitglieder sind Dr. Franz Amler, Alexander Bernkopf, Brigitte Buchta, Franz Eichberger, Harald Mitterbauer, Mag. Karin Scheele, Hans Peter Vodicka. Die Rechnungsprüfer sind Karin Geisl-Holzer, Wolfgang Kohn, Mag. Thomas Höllerer sowie Andreas Pfeiffer.

Arboe

 

27.8.2020 - Neuer ARBÖ-Betriebsleiter in Niederösterreich

Martin Wögerer übernimmt von Harald Mitterbauer ab 27.7.2020

Martin Wögerer, neuer Betriebsleiter des ARBÖ NÖ, hat mit Mai die Agenden von Harald Mitterbauer, der sich in die Altersteilzeit verabschiedet hat, übernommen. Wögerer ist seit 1996 als Kfz-Techniker beim ARBÖ NÖ und übernahm 2001 die Einsatzleitung des Prüfzentrums Krems. Neben Ausbildungen zum Qualitätsmanager und Auditor, der Absolvierung der Meisterprüfung und Ausbilderprüfung, ist Wögerer bei zahlreichen Workshops und Arbeitsgruppen engagiert vertreten. Wögerer freut sich über seine neue Aufgabe, wo er bereits engagiert einen Termin um den anderen absolviert.

 

 

21.8.2020 - Schon jetzt für den sichersten Schulweg üben

 
In wenigen Wochen startet wieder die Schule. Schulkinder sollten mit den Eltern rechtzeitig beginnen, den sichersten Schulweg zu üben.   

 

Auch wenn derzeit noch die Sonne vom Himmel lacht und der Schulbeginn in weiter Ferne erscheint, so sollten Kinder und Eltern aber bereits jetzt mit den Vorbereitungen auf den Schulalltag beginnen. Dazu zählt auch, dass gemeinsam der Schulweg geübt wird. Nicht nur Schulanfänger, auch ältere Kinder, denn gerade während der Sommermonate werden oftmals Bauarbeiten durchgeführt, die den bekannten Schulweg verändern oder eine neue Strecke noch sicherer machen.

 

Wie wichtig es ist, den Schulweg zu üben, zeigen die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zu den Schulwegunfällen: 2019 kam es österreichweit insgesamt zu 510 Unfällen mit 576 verletzten Kindern. Vier Kinder verloren 2019 bei Schulwegunfällen sogar ihr Leben.

 

Den neuen Schulweg sollten die Kinder gemeinsam mit den Eltern schon in den letzten Ferienwochen üben. „Der Schulweg ist nicht an einem Tag erlernt, sondern es braucht rund sechs bis zehn Wiederholungen, bis alle Gefahrensituationen am Schulweg auch als solche
erkannt werden. Auch Kinder, die den Weg scheinbar gut kennen, sollten die Strecke wiederholen und herausfinden, ob es noch immer die sicherste Variante ist“, so ARBÖ-Verkehrspsychologin Mag. Patricia Prunner.

 

Damit die jungen Verkehrsteilnehmer fit für den Schulweg werden, ist es wichtig, dass sich die Eltern ausreichend Zeit nehmen, und folgende Punkte beachten:

 

1. Gemeinsam mit den Kindern den sichersten Weg (mit den wenigsten Straßenüberquerungen) verbindlich festlegen. Der sicherste Weg muss nicht der kürzeste sein!

 

2. Der Schulweg ist medienfreie Zone! Musik hören oder am Handy spielen lenkt massiv vom Verkehrsgeschehen ab und hat im Straßenverkehr keinen Platz. Hier gilt ebenso:Eltern sind das Vorbild der Kinder. Daher ist es besonders wichtig, dass auch die
Erwachsenen sich diese Regel besonders zu Herzen nehmen.

 

3. Gefahrenquellen wie zum Beispiel Abbieger bei Ampeln gemeinsam aufspüren. Auch wenn die Ampel „grün“ zeigt, muss sich das Kind vergewissern, dass es die Straße gefahrenlos überqueren kann.

 

4. Den Kindern vorzeigen und auch im Alltag vorleben, wie man sich richtig auf der Straße,insbesondere beim Überqueren, bei Ampeln, auf dem Zebrastreifen oder bei Ein- und Ausfahrten, verhält. Auch auf einem Zebrastreifen darf sich ein Kind nicht darauf
verlassen, dass die herannahenden Autos anhalten. Daher sollten die jungen Verkehrsteilnehmer immer erst dann die Straße überqueren, wenn die Straße frei ist oder die Autolenker aus beiden Richtungen angehalten haben. Wenn möglich den Blickkontakt
zu den Autofahrern aufnehmen um sicher zu gehen, gesehen zu werden.

    

5. Eltern müssen auch das richtige Verhalten am Gehsteig vorzeigen. So ist es sicherer, auf der Innenseite des Gehsteigs zu gehen. Erklären sie dem Kind, das sich damit der Abstand zum vorbeifahrenden Fahrzeug erhöht. Regeln müssen für Kinder (aber auch für
Erwachsene) immer einen Sinn ergeben um gerne eingehalten zu werden.

 

6. Auf gute Sichtbarkeit achten. Kinderwarnwesten, reflektierende Schnappbänder oder Anhänger gibt es in den ARBÖ-Prüfzentren.

 

7. Eltern sollen den Kindern genau erklären, warum gewisse Verkehrssituationen gefährlich sind. Beobachtetes Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer thematisieren und die Kinder auf die möglichen Folgen aufmerksam machen.

 

8. Kinder lernen durch Verstärkung und Lob des richtigen Verhaltens. Drohungen oder schimpfen verunsichern nur.

 

 

Mit diesen Tipps sind die Schülerinnen und Schüler für den Schulweg bestens gerüstet. Eltern sollten auch während dem Jahr regelmäßig den Schulweg abgehen, um so mögliche neue Verkehrssituationen wie etwa Baustellen kennen zu lernen und mit den Kindern das Verhalten in diesen Situationen zu besprechen und den sichersten Weg zu erarbeiten. 

 

 

 

 

 

7.8.2020 - ARBÖ: Die richtige Sitzposition im Auto ist gesund und sicher