ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

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8.4.2019 -  Klimaschutz ja, aber nicht ausschließlich auf Kosten der Autofahrer  

 


Die im Sachstandbericht Mobilität vorgeschlagenen Maßnahmen sehen eine massive Verteuerung für Autofahrer vor. Der ARBÖ lehnt derartige Maßnahmen strikt ab. 

 
„Anpassung der Mineralölsteuer“, „Anpassung der motorbezogenen Versicherungssteuer“, Anpassung der Normverbrauchsabgabe“, „Anpassung der Besteuerung von Dienstwägen“ – die im Sachstandbericht Mobilität vom Umweltbundesamt vorgeschlagenen Maßnahmen gleichen einem Alptraumszenario für alle, die mit einem eigenen Pkw unterwegs sind. Insgesamt wurden in diesem Bericht 50 Maßnahmen durchdacht, wobei die meisten Vorschläge einen Zweck erfüllen, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖGeneralsekretär, ausführt: „Einzig und allein sollen Autofahren bestraft und zum Umstieg auf die Öffentlichen Verkehrsmittel gezwungen werden. Das ist schlichtweg nicht zu akzeptieren und fernab jedes sozial verträglichen und nachhaltigen Mobilitätskonzepts.“  
Auch für den ARBÖ hat Klimaschutz hohe Priorität, allerdings darf die ökologische Komponente nicht über die soziale gestellt werden, wie der ARBÖ-Generalsekretär weiter ausführt: „Einige der im Bericht angeführten Vorschläge an die Bundesregierung sind nicht sinnvoll sondern ganz im Gegenteil, sie sind sinnbefreit. Sinnvoll wäre, endlich das Mobilitätsbedürfnis der Menschen zu respektieren und nicht ihre Wahlfreiheit zu beschneiden. Zudem darf Mobilität keine soziale Frage werden, denn, sollten die Maßnahmen Realität werden, könnten sich ab 2030 größtenteils nur noch Reiche leisten, individuell unterwegs zu sein.“ Auch die mögliche Temporeduktion ist für Kumnig nicht akzeptabel: „Die Autobahnen haben Millionen an Steuergeldern gekostet, und jetzt soll das hochrangige Straßennetz zur besseren Bundesstraße mutieren? Das wäre ökonomischer Unfug und eine nachträgliche Geldverschwendung.“

 
Außerdem wird in der Debatte rund um eine CO2-Reduktion bis 2030 oft der „natürliche“ Fortschritt der Technik außer Acht gelassen. So erwarten Experten im bereits 2018 von den Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC veröffentlichten Bericht „Mobilität und Klimaschutz 2030“, dass reine Verbrennungsmotoren schon ab 2023 nicht mehr die Mehrheit und ab 2030 sogar nur mehr ein Prozent der Neuzulassungen stellen werden – zugunsten vor allem von Hybriden. „Unsere Berechnungen zeigen, dass der technologische Fortschritt dafür sorgen wird, dass die CO2-Emissionen ohnedies um 28 Prozent sinken“, betont Kumnig.   
Positiv sieht der ARBÖ die Ideen und Vorschläge, den Radverkehr zu fördern und die Öffentlichen Verkehrsmittel auszubauen. Allein durch ein verbessertes Angebot an Öffis im ländlichen Bereich könnten viele Fahrten mit dem Auto eingespart werden. Aber wie sollen die Bewohnerinnen und Bewohner am Land denn zu ihrer Arbeitsstätte kommen oder am sozialen Leben teilnehmen, wenn es keine Möglichkeit gibt, Orte außerhalb der Ortschaft zu erreichen? Deshalb ist der Öffi-Ausbau für den ARBÖ eine zentrale Forderung.  
 
 
Außerdem kritisiert der ARBÖ-Generalsekretär, dass im vorliegenden Sachstandsbericht Autofahrer zwar mächtig zur Kassa gebeten werden sollen, andere Bereiche wie Flugverkehr oder die Schifffahrt aber nur am Rande erwähnt werden. „Alle Verkehrsteilnehmer, natürlich auch Autofahrer, müssen ihren Beitrag zum Umweltschutz und damit zum Erreichen der Klimaziele leisten. Es kann aber nicht sein, dass ausschließlich Pkw-Fahrer und die LkwBranche zahlen müssen, während andere Bereiche mit Millionen an Steuergeldern auf Kosten des Individualverkehrs gefördert werden. Das ist sozial unverträglich, unfair und realitätsverweigernd“, schließt Kumnig ab.

 

 

 

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Der Arbö St.Pölten veranstaltet am 6.4.2019 beim Arbö Prüfzentrum St.Pölten zum ersten Mal eine Frühlingswanderung

Komm auch du der Wanderung und bring Verwandte, Bekannte und Freunde mit, sowie eine  gute Laune.

Start – Ziel Arbö Prüfzentrum St.Pölten

Anmeldung: bei Herrn Walter Hobinger  der E-Mail hobinger@kstp-at oder Handy Nr. 0650/5380853

2.4.2019 - ARBÖ begrüßt Verpflichtung für Lkw-Abbiegeassistenten  

 

Ab 2022 müssen neu zugelassene Lastkraftwagen mit Abbiegeassistenten ausgestattet sein.   
„Alle Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit erhöhen und vor allem die schwächsten Verkehrsteilnehmer schützen sind zu begrüßen. Deshalb ist der heutige Beschluss im Binnenmarktausschuss des Europaparlaments sehr positiv zu bewerten“, sieht KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, die positiven Aspekte dieser neuen Regelung. Für den ARBÖ ist eine europaweit einheitliche Regelung besonders wichtig, und auch der nun geplante Zeitraum gibt den Lkw-Herstellern ausreichend Zeit, die Fahrzeuge mit entsprechenden Systemen auszustatten.  
Bis zur Verpflichtung 2022 fordert der ARBÖ von den Flottenbetreibern, die Fahrzeuge, die sich im Bestand befinden, beziehungsweise jene Lkw die bis 2022 angeschafft werden, freiwillig mit einem Abbiegeassistenzsystem auszustatten. „Die einmaligen Kosten sind für Logistiker überschaubar, kann aber Leben retten, insbesondere jenes von Fußgängern und Radfahrern. Und letztlich schützt es auch die Lkw-Fahrer und hilft beim Abbiegen. Erfreulicherweise gibt es bereits Lkw-Flottenbetreiber, die dies angekündigt haben“, hofft Kumnig auf viele Nachahmer.  
Parallel dazu müssen aber auch weitere Maßnahmen gesetzt werden, wie Kumnig weiter ausführt: „Verpflichtende Abbiegeassistenten sind nur eine wichtige Maßnahme, um den Straßenverkehr sicherer zu machen. Zusätzlich müssen aber auch Gefahrenkreuzungen durch Spiegellösungen, vorgezogene Haltelinien oder optimierte Ampelschaltungen entschärft werden.“ 

 

 

29.3.2019 -  Mini-Jetlag durch Zeitumstellung  In der Nacht zum 31. März werden die Uhren wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt.

 

Auf was Autofahrer achten sollten, um sicher unterwegs zu sein hat der ARBÖ zusammengefasst.

    
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht – um zwei Uhr früh werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Dieser Umstand wird uns allerdings nur noch die nächsten zwei Jahre begleiten, denn das EU-Parlament hat am Dienstag das Ende der Zeitumstellung für 2021 beschlossen. Für die tatsächliche Abschaffung müssen sich die Mitgliedstaaten eine Entscheidung treffen, ob sie für die permanente Sommer- oder Winterzeit sind.  
Der ARBÖ steht dieser Entscheidung positiv gegenüber, denn in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zu einem kleinen „Mini-Jetlag“ kommen, der sich durch große Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung und Antriebslosigkeit bemerkbar macht. Der Körper verbraucht durch die Umstellung der „inneren Uhr“ mehr Energie und das schlägt sich mitunter in Übermüdung, Herz-Kreislauf-Problemen sowie Schlafstörungen nieder.   
„Trotz der nur geringen Zeitumstellung kann es passieren, dass man aus dem „normalen“ Rhythmus gerät, morgens verschläft und dadurch in Zeitnot gerät, warnt Mag. Patricia Prunner, ARBÖ-Verkehrspsychologin. „Stresssituationen sollten im Straßenverkehr grundsätzlich vermieden werden, denn diese erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Fahrfehlern und Regelübertretungen, den Aggressionspegel und damit natürlich im Endeffekt auch die Unfallgefahr enorm“, so die Verkehrspsychologin weiter.   
Der ARBÖ rät Autofahrern für die Tage nach der Umstellung genug Zeit einzuplanen und mehr Pausen einzulegen. Durch  erhöhte Aufmerksamkeit, achtsame und vorausschauende Fahrweise kann das Risiko eines Unfalls verringert werden. Wenn möglich sollte auf weite Strecken verzichten oder auch auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden. Bis sich der Körper an die neue Zeiteinteilung angepasst hat, kann es ein paar Tage dauern. Danach sollte es hinsichtlich der Zeitumstellung zu keinen Konzentrationsschwächen oder Störungen des Bio-Rhythmus mehr kommen.  „Genießen Sie die frische Frühlingsluft, diese kann eventuell auch in Kombination mit Gymnastik helfen, den Kreislauf wieder auf Touren zu bringen“, empfiehlt Prunner abschließend.  

 

 

 

 26.3.2019 - ARBÖ-Sommerreifentest mit überzeugendem Ergebnis 

 

Am 15. April endet in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Für den ARBÖ Grund genug, vorab die neusten Sommerreifen genau unter die Lupe zu nehmen.

 

 

   
Langsam aber sicher befindet sich in ganz Österreich der Winter auf dem Rückzug. Und damit beginnt auch die Hochsaison bei Reifenhändlern, die in Kürze wieder im Akkord Reifen wechseln werden. Für die Konsumenten stellt sich daher die Frage, welcher Reifen wohl optimal passt und das Höchstmaß an Sicherheit bietet. Der ARBÖ hilft bei der Beantwortung der Frage, und hat gemeinsam mit seinem deutschen Partnerklub ACE und der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) insgesamt neun Reifen genau unter die Lupe genommen. Getestet wurde heuer die Dimension 205/55 R16, eine der wohl gefragtesten Reifengrößen, passen solche Pneus doch auf Kompaktautos wie Golf, Focus, Astra und Co.  
Vorweg kann gesagt werden, dass die Reifenhersteller gut entwickelt haben, denn von neun Reifen können vier mit „sehr empfehlenswert“ und weitere vier mit „empfehlenswert“ bewertet werden. Einzig der Pirelli Cinturato P7 kann sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn nicht mithalten und muss sich mit „bedingt empfehlenswert“ zufrieden geben.  
Die höchste Stufe des Siegertreppchens teilen sich heuer der Continental Premium Contact 6 und der Dunlop Sport BluResponse. Während der Dunlop auf nasser Fahrbahn die Nase vorne hat, überzeugt der Conti vor allem auf trockenem Terrain. Am Ende erreichen beide Reifen 137 Punkte, und damit um einen mehr als der Nokian Wetproof, der den dritten Gesamtrang belegt. Der Finne kann sogar die Kapitelwertung auf nasser Fahrbahn gewinnen, schwächelt aber auf dem Trockenen, wodurch der Wetproof knapp am Testsieger-Label vorbeischrammt. Schon in den vergangenen Tests befanden sich die Produkte des finnischen Herstellers stets ganz vorne, was zeigt, dass Nokian längst in der „Reifenelite“ angekommen ist. Absolut top auch der Bridgestone Touranza T005, der mit 135 Gesamtpunkten auch noch zum Kreis der sehr empfehlenswerten Reifen zählt.  
Den zweiten Teil des Rankings führt mit 129 Punkten der Falken ZIEX ZE310 Ecorun an, dessen Fahreigenschaften sowohl in der Kategorie „nass“ als auch „trocken“ mit den Testsiegern durchaus mithalten können. Einzig beim Rollwiderstand lässt er Punkte liegen. Diese Bewertung meistert der Goodyear EfficientGrip Performance im gesamten Starterfeld am besten, dafür offenbaren sich Schwächen auf nasser Fahrbahn. Diese zeigt auch der Hankook Ventur Prime3, der allerdings im Kapitel „Sicherheit trocken“ aufholen kann, und so mit 126 Punkten auch noch ein „empfehlenswert“ ergattert. Ebenso wie der Michelin Primacy 4, der mit 125 Punkten auf dem achten Platz landet.  
Für den ARBÖ war die hohe Qualität der heuer gestesteten Sommerreifen durchaus überraschend, wie Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ nach Testabschluss resümiert: „Acht von neun Reifen haben sehr gut abgeschnitten. Dies zeigt auch die Testtabelle, denn acht Reifen liegen innerhalb von 12 Wertungspunkten. Das zeigt, wie gut die Reifenhersteller gearbeitet haben. Die Unterschiede bei diesen Reifen sind in Nuancen im absoluten Grenzbereich zu spüren. Für den normalen Alltagsgebrauch sind aber fast alle Reifen

 

 

20.3.2019 -  10 Tipps für einen sicheren Start in die Motorradsaison

 

Für Motorradfahrer beginnt nun wieder die schönste Jahreszeit. Doch bevor man sich aufs Bike setzt sollten noch ein paar Handgriffe erledigt werden.

 
Vielerorts werden in den kommenden Tagen die Zweiräder aus dem Winterschlaf geholt, fleißig gereinigt und auf Hochglanz poliert. Mit viel Liebe und Hingabe werden die Motorräder sommerfit gemacht.  

 

Doch so sehr Frühlingsluft und Sonnenschein zu Ausflügen anregen, warnt der ARBÖ vor allzu großem Übermut. Allein im Jahr 2017 gab es auf Österreichs Straßen laut Statistik Austria bei 7.532 Verkehrsunfällen mit einspurigen Kraftfahrzeugen 8.161 Verunglückte.
„Oftmals kann man es kaum erwarten, wieder mit dem Motorrad auszufahren. Doch nach der langen Winterpause raten wir zu erhöhter Achtsamkeit im Straßenverkehr“, sagt Sebastian Obrecht, Pressesprecher des Automobilklubs. „Auch Autofahrer sollten ihre Aufmerksamkeit wieder vermehrt auf Zweiräder lenken, denn über den Winter kann es leicht geschehen, dass man nicht mehr mit den hohen Annäherungsgeschwindigkeiten von Motorrädern rechnet“,warnen ARBÖ-Verkehrsexperten weiter. Zusätzlich erhöhen Rollsplit, der nach dem Winter noch nicht weggeräumt wurde, sowie Fahrbahnnässe die Unfallgefahr. Hinzu kommt, dass
nach der Winterpause die Fahrpraxis fehlt.

 

Um sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein, hat der ARBÖ zehn Tipps seiner Verkehrsexperten zusammengefasst:

 

1. Das Pickerl (§57a) auf Aktualität kontrollieren, genauso wie die technischen Funktionen wie z.B. Beleuchtung, Flüssigkeitsstände und insbesondere Reifendruck
2. Warm Up-Training in einem ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum absolvieren
3. Gut passende Motorradbekleidung wählen
4. Zu Beginn kürzere Touren planen und sich so wieder langsam ans Motorradfahren gewöhnen
5. Den Fahrstil an die Straßenbedingungen anpassen und auf Fahrbahngegebenheiten achten. Besondere Vorsicht bei Rollsplit und durch Frost aufgebrochene Asphaltdecken  
6. Vorausschauend und fahrspurbehauptend (in der Fahrstreifenmitte) fahren und sich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen. Wichtig auch: Abstand halten und anderen Verkehrsteilnehmern Zeit geben auf die eigenen Fahrmanöver zu reagieren
7. Angepasste Geschwindigkeit wählen und richtig und rechtzeitig bremsen
8. Keine waghalsigen Überholmanöver riskieren
9. Beladungsgewicht (Seitenkoffer und Packtaschen) beachten 

10. Wer mit Beifahrern unterwegs ist sollte den längeren Bremsweg und das veränderte Fahrverhalten der Maschine insbesondere in Kurven beachten

 

Um wirklich sicher und professionell zu fahren empfiehlt der ARBÖ spezielle Warm Up-Trainings in einem der drei ARBÖ Fahrsicherheits-Zentren (Infos unter: www.ich-fahr-sicher.at). Zum Beispiel wird bei einem eintägigen Training die Konzentration auf Blicktechnik, Schräglagen und vorausschauendes Fahren gelegt, damit die Motorradsaison sicher und unfallfrei verläuft. Mit diesen professionellem Saisonstart macht das Fahren gleich noch viel mehr Spaß.

 

 

 

4.3.2019 - Die StVO gilt auch für Superman und Co

 

Kostüme und Masken dürfen während der Fahrt die Bewegungsfreieheit und Rundumsicht nicht beeinträchtigen.

 

Zum Grand Finale der Faschingszeit sind viele verkleidet auf den Straßen unterwegs. Aufwendige Kostüme werden oftmals stundenlang und sorgfältig ausgewählt und angelegt. „Wer sich verkleidet hinters Steuer setzt muss darauf achten, dass die maximale Beweglichkeit und Fußfreiheit (es darf sich nichts im Pedal verhängen) gegeben ist. Weiters dürfen das Gehör und die Sicht nicht beeinträchtigt sein“, führt ARBÖ-Rechtsexperte Martin Echsel aus. Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, mit einer Faschingsverkleidung Auto zu fahren, der ARBÖ empfiehlt trotzdem, während der Fahrt auf Masken, Perücken oder andere eventuell störende Utensilien zu verzichten.  

 

Alkohol am Steuer ist auch in der närrischen Zeit Tabu:
Bereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko. Der ARBÖ empfiehlt zu ausgelassenen Partys und Feiern grundsätzlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxis unterwegs zu sein. Und nicht zu unterschätzen ist auch der Restalkohol am nächsten Tag im Blut. 0,1 Promille pro Stunde werden normalerweise vom Körper abgebaut. Weder Ausnüchterungshilfen noch viel Schlaf garantieren dafür, dass man am nächsten Tag null Promille Alkohol im Blut hat.  

 

Wer haftet bei Sachschäden:
Kommt es bei öffentlichen Veranstaltungen zu einem Schaden an einem Auto, ist grundsätzlich der Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. „Auch eine noch so gelungene Feier rechtfertigt keine Sachbeschädigung oder sogar Körperverletzung. Erst wenn der Verursacher nicht mehr zu eruieren ist, oder es zum organisatorischen Versagen des Veranstalters gekommen ist, wird die Veranstalterhaftung zum Thema. Er muss jedenfalls für ausreichend viel Sicherheitspersonal sorgen“, erklärt Echsel.

 

Vandalismusschäden hingegen werden meist von der Vollkasko- bzw. auch manchen Teilkaskoversicherungen gedeckt . Maßgeblich sind die Vertragsbedingungen. Zu beachten ist ein möglicher Selbstbehalt. „Wer nur über eine Haftpflichtversicherung verfügt, bleibt auf dem Schaden sitzen, so der Täter nicht ausgeforscht werden kann und auch keine Veranstalterhaftung greift“, sagt der Rechtsexperte abschließend.  

 

 

 

1.2.2019 - Richtiger Skitransport ist wichtig für die sichere Fahrt in den Urlaub

 

 

 

Ist die Ausrüstung für den Winterurlaub nicht korrekt verladen, kann sie zur Gefahr werden und zu hohe Strafen führen.

 

Dicke Skikleidung, sperrige Skischuhe, Skihelme und dann noch Ski, Skistöcke oder das Snowboard – die Fahrt mit Familie oder Freunden in den Winterurlaub ähnelt schnell einem kleinen Umzug, daher sollte die Ausrüstung für das langersehnte Skivergnügen, vor der Fahrt sicher verstaut werden.

 

Winterurlauber sollten darauf verzichten Ski oder Snowboards im Fahrzeug zu transportieren, auch wenn das Platzangebot in SUVs, Vans, und Kombis oft ausreichend ist. Aus Sicherheitsgründen gehören die Sportgeräte in ein entsprechendes Trägersystem aufs Dach. Im Innenraum sollten die Sportgeräte nur dann befördert werden, wenn auch eine entsprechende Durchreiche vorhanden ist.
Aber Vorsicht: „Die messerscharfen Kanten der Bretter können bei einem Unfall zu gefährlichen Geschoßen werden“, so ARBÖ Sprecher Sebastian Obrecht. „Dabei besteht bei einer Notbremsung zusätzlich große Verletzungsgefahr für sämtliche Insassen“ so der ARBÖ weiter. Auch gesetzlich kann es zu Problemen führen. Bei unsachgemäßem Transport winkt nicht nur eine Vormerkung im
Führerscheinregister, das Gesetz sieht auch eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro vor.

 

Richtig montiert und eingeräumt sind Skiträger oder Dachboxen nicht nur sicher, sondern auch äußerst praktisch. Dadurch, dass die Ausrüstung keinen Stauraum im Wagen wegnimmt bietet sich hier mehr Platz für Gepäck und Mitreisende. Bei neuen Fahrzeugmodellen ist meist eine Vorkehrung für die Montage des Grundträgers vorgesehen. Lediglich bei Fahrzeugen die keine
Montagemöglichkeit in Form von Halterungen oder einer Dachreling haben, wird der Grundträger entweder an der Regenrinne oder mit Klemmen im Türrahmen montiert. Dabei gilt: Finger weg von selbstentworfenen Befestigungen.

 

Für welche Variante sich Wintersportbegeisterte auch entscheiden – der ARBÖ empfiehlt grundsätzlich, dreimal zu überprüfen, dass alles fest sitzt: vor dem Beladen, nach dem Beladen, und dann nochmals nach ca. 20 Kilometern Fahrt. Gegebenenfalls müssen die Halterungen des Trägers, der Box oder auch Spanngurte nachgezogen werden.

 

Zu beachten gilt weiters, dass durch beide Trägersysteme der Treibstoffverbrauch steigt. Grund dafür ist der höhere Luftwiderstand, aber auch das höhere Gewicht. Daher sollte vor Fahrtantritt der Luftdruck in den Reifen angepasst werden, wie ARBÖ-Cheftechniker Erich Groiss ausführt: „Schwere Beladung, aber auch die teils sehr tiefen Temperaturen können den Luftdruck verändern. Dieser sollte
daher unbedingt angepasst werden.“ Auch, um beste Bremseigenschaften zu haben, denn durch die zusätzliche Beladung verändert sich das Fahr- und Bremsverhalten.

 

 

30.1.2019 - Rechtsabbiegen bei Rot birgt Chancen und Gefahren

 

Die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit müssen vor dem Regelbetrieb untersucht werden.   

 

Die 30. Novelle der Straßenverkehrsordnung bringt ein neues Verkehrszeichen in Österreich und ebnet den Weg für eine Neuerung, die alle Verkehrsteilnehmer – vom Fußgänger bis zum Pkw-Fahrer – betreffen wird. Künftig können Kreuzungen bestimmt werden, an denen
das Pilotprojekt „Rechtsabbiegen bei Rot“ erprobt und damit die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss untersucht werden können. „Diese wissenschaftliche Begleitung ist uns bei diesem Projekt extrem wichtig. Erst, wenn garantiert
ist, dass die Verkehrssicherheit in keinster Weise negativ beeinflusst wird, kann über eine Ausweitung des Projekts beziehungsweise einen möglichen Regelbetrieb nachgedacht werden“, so ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig. Grundsätzlich begrüßt
der ARBÖ sämtliche Maßnahmen, die den Individualverkehr beschleunigen, allerdings
dürfen diese Maßnahmen nicht die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden.

 

„Auch wenn die Untersuchung zu einem positiven Abschluss kommt, sprechen wir uns dennoch gegen eine generelle Möglichkeit aus, an Kreuzungen das Rechtsabbiegen bei Rot zu genehmigen. Der Kriterienkatalog muss strikt eingehalten werden und muss künftig im
Einzelfall an jeder Kreuzung geprüft werden“, gibt Kumnig den Weg für die Zukunft vor.  

 

Positiv bewertet der ARBÖ, dass durch diese Maßnahme der Verkehrsfluss mit dem Einsatz von relativ geringem Finanzeinsatz erhöht werden kann. „Es gibt in Österreich schon jetzt die Möglichkeit, mittels eigener Zusatzampel, die den grünen Pfeil zeigt, das Rechtsabbiegen zu ermöglichen. Die Installierung einer Ampel ist aber um ein vielfaches teurer als das Anbringen eines Verkehrszeichens. Wenn künftig dadurch Kosten gespart werden können – wohlgemerkt bei gleichbleibender Verkehrssicherheit – bietet dieses Projekt einen Mehrwert“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig abschließend.

 

 

 

24.1.2019 - Hohes Unfallrisiko durch fliegende Eisplatten und Schneehauben

 

Eisplatten und Schneehauben müssen vor Fahrtantritt entfernt werden.

 
Gestern durchschlug in Oberösterreich eine Eisplatte, die sich vom Dach eines Lkw löste, die Windschutzscheibe eines Autolenkers und verletzte diesen im Gesicht. Der ARBÖ erinnert daher daran, dass vor Fahrtantritt das Fahrzeug, unabhängig davon ob es ein Pkw, Lkw oder Anhänger ist, komplett von Schnee und Eis befreit werden muss. Besonders auf Lkw-Planen können sich bei Minusgraden Eisplatten bilden, die sich während der Fahrt lösen und auf dieStraße oder den nachfahrenden Verkehrsteilnehmer krachen können. Diese fliegenden Eisstücke werden so zu gefährlichen Geschossen, wie der gestrige Vorfall zeigt. Zwar sind Lkw-Fahrer ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer verpflichtet ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt von Eis, Schnee und Schmutz zu befreien, doch kommen nicht alle Lenker dieser Pflicht nach.  

 

Vor der Abfahrt muss ein Fahrzeug „betriebssicher“ sein. Dazu zählt im Winter eben auch,dass das Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit ist, und eine komplette Rund-um-Sicht garantiert ist. Nach dem Kraftfahrgesetz ist der Lenker zudem verpflichtet, dass die
Nummerntafeln lesbar sind und sich Scheiben, Blinker, Rücklichter oder Scheinwerfer in einem funktionstüchtigen Zustand befinden. Ansonsten läuft er Gefahr, mit bis zu 5000 Euro bestraft zu werden. Gefahren werden darf auch nicht mit Schneehaufen auf dem Dach. Dazu ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel: „Wenn ich ein Fahrzeug in Betrieb nehme, habe ich generell die Verpflichtung, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Eine Schneehaube kann den nachfolgenden Verkehr gefährden, weshalb die Fahrt damit nicht erlaubt ist.“ Bei
zuwiderhandeln können Exekutivbeamte die Weiterfahrt untersagen. Es droht außerdem eine saftige Strafe. Noch immer hängt die Höhe des Bußgeldes von der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft ab und differiert in der Praxis. „Es wäre angebracht, endlich über eine Harmonisierung im Verwaltungsstrafrecht nachzudenken“, so Hufnagel

 

 

 

8.1.2019 -ARBÖ 122.000 Einsätze im Jahr 2018 

Für die ARBÖ-Pannenhelfer war das Jahr 2018 äußerst arbeitsreich: Insgesamt mussten die 600 Techniker zu 122.000 Einsätzen ausrücken. 

 
Im Durchschnitt wurden die 600 österreichweit tätigen ARBÖ-Techniker mit ihren weißen Bernhardinern – so der liebevolle Name der ARBÖ-Pannenfahrzeuge -  alle vier Minuten unter der Nummer 1-2-3 um Hilfe gebeten. Damit zeigt sich, dass der Pannendienst noch immer die wichtigste Dienstleistung des Automobilklubs darstellt. Insgesamt waren die Techniker im vergangenen Jahr somit 122.000 Mal als Helfer in der Not gefragt, was rund 334 Hilfeleistungen pro Tag entspricht.  
Das Ranking der Einsatzgründe führen auch heuer wieder mit 38% streikende Batterien an, gefolgt von Elektronik-Problemen (32%) und Reifenreparaturen (30%). Besonders während der extremen Kälte im Februar vergangenen Jahres und der Hitzeperiode im Juli und August kam es vermehrt zu Batteriedefekten. Weiters mussten die ARBÖ-Techniker 2018 auch Fahrzeugaufsperrungen häufig durchführen. Besonders erfreulich ist die Erfolgsbilanz der ARBÖ-Techniker, die 97 Prozent der Pannen direkt vor Ort beheben konnten, wodurch die ARBÖ-Mitglieder ihre Fahrt nahezu ohne Zeitverlust fortführen konnten. Die durchschnittliche Wartezeit auf Hilfe betrug nämlich selten mehr als 30 Minuten.  Zu den Hilfeleistungen auf der Straße kamen noch technische Dienstleistungen und Wartungsarbeiten die in den österreichweit 90 Prüfzentren angeboten werden:

So führten die ARBÖ-Techniker bei knapp 195.000 Fahrzeugen die §57a-Begutachtung durch. Aber auch Dienstleistungen wie Fahrwerksvermessung (9.700), Windschutzscheiben-Reparatur (4.900) und die Wartung der Klimaanlage (8.700) wurden von ARBÖ-Mitgliedern häufig in Anspruch genommen.  „Diese Zahlen belegen, dass der ARBÖ mit seinem Rund-um-die-Uhr-Service eine sehr wichtige Aufgabe übernimmt. Unsere Mitglieder verlassen sich auf unsere rasche Hilfe und wir können diese durch das österreichweite Netz an Prüfzentren und Technikern auch rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr garantieren“, ist ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig mit dem Jahr 2018 zufrieden.

 

 

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2019 wünscht der Arbö Bezirksausschuss St.Pölten

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22.12.2018 -  Das ändert sich 2019 für Autofahrer

Das kommende Jahr bringt zahlreiche Neuerungen für Autofahrer. Der ARBÖgibt einen Überblick, was sich in wenigen Tagen ändert.  

Autobahnpilot:
Künftig muss der Fahrer, dessen Fahrzeug mit einem aktivierten Fahrassistenzsystem ausgestattet ist, auf Autobahnen das Lenkrad nicht mehr mit mindestens einer Hand festhalten. Das System muss jedoch über eine Notfallvorrichtung zur Deaktivierung verfügen und der Lenker muss im Notfall unverzüglich die Lenkaufgaben wieder übernehmen können.

Einparkpilot:
Erlaubt sind künftig Systeme, die sämtliche Fahraufgaben beim Ein- und Ausparken des Fahrzeuges mittels automatischer Lenkfunktion übernehmen können. Der Lenker ist von der Verpflichtung den Lenkerplatz einzunehmen enthoben, muss sich aber in Sichtweite des
Fahrzeuges befinden und über eine Notfallvorrichtung das System sofort deaktivieren können.

Führerscheinprüfung:
Wer bei der Führerscheinprüfung schummelt und erwischt wird, darf erst nach neun Monaten abermals antreten. Diese Änderung wurde notwendig, weil immer öfter Führerscheinprüflinge mittels Minikamera und Headset unerlaubt externe Hilfe in Anspruch nahmen. Außerdem ist es nicht mehr möglich, die Fahrprüfung in türkischer Sprache abzuhalten.

Moped-Führerscheinprüfung:
Die Theorieprüfung für den Mopedschein (Führerscheinklasse AM) wird frühestens Anfang April 2019 auf einen Computertest umgestellt. Damit soll die Qualität der Ausbildung und der theoretischen Prüfung verbessert werden.  

Rettungsgasse:
Das Befahren der Rettungsgasse wird ein Vormerkdelikt. Der Strafrahmen liegt bei bis zu 2180 Euro. Auch einspurige Kraftfahrzeuge können von dieser neuen Regelung betroffen sein, nämlich dann, wenn sie bei der unerlaubten Durchfahrt ein Einsatzfahrzeug behindern.

Pilotversuch Rechtsabbiegen bei Rot:
Am 1.Jänner 2019 startet der Pilotversuch „Rechtsabbiegen bei Rot“ an folgenden drei Kreuzungen in Linz:

• Weißenwolffstraße / Garnisonstraße / Derfflingerstraße /Nietzschestraße (Kaplanhofviertel)
• Wiener Straße / Ennsfeldstraße (Stadtteil Ebelsberg)
• Dornacher Straße / Johann-Wilhelm-Klein-Straße (Stadtteil St. Magdalena)

Das Institut für Verkehrswissenschaften der Technischen Universität Wien wurde mit der wissenschaftlichen Begleitung des Pilotversuchs "Rechtsabbiegen bei Rot" beauftragt.

Ausweitung der Teststrecken für Tempo 140
Nachdem 2018 der Testbetrieb für Tempo 140 auf dreispurigen Autobahnen getestet wurde,
soll die Tempoerhöhung 2019 auch auf zweispurigen Abschnitten getestet werden. Welche
Abschnitte dafür geeignet sind muss noch evaluiert werden.

 

 

5.12.2018 - Perchten und Nikolo starten in die Saison

Zahlreiche Perchten und auch der Nikolo eröffnen die Adventzeit. Doch auch für sie gelten die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung.

 

Traditioneller Perchtenlauf oder Nikolausumzug - sie haben eine lange Tradition in vielen Städten und Dörfern Österreichs und finden in der Regel Anfang Dezember statt. Reist der Heilige und sein wilder Begleiter dabei mit dem Auto an, gilt es, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Dazu zählt der Verzicht auf Masken und unhandliche Kostüme. Denn Autofahrer, die verkleidet zu einem Umzug unterwegs sind, haben darauf zu achten, dass ihre Sicht durch das Kostüm nicht eingeschränkt ist – es muss freie Sicht herrschen, wie

Mag. Martin Echsel von der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Der Lenker hat den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einzunehmen. Er hat dafür zu sorgen, dass seine Sicht für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht.“ Ebenso muss die maximale Beweglichkeit und Fußfreiheit (es darf sich nichts im Pedal verhängen) gegeben und auch das Gehör darf nicht beeinträchtigt sein.

Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, mit einer Verkleidung Auto zu fahren. „Wir empfehlen trotzdem, während der Fahrt auf  Masken, Perücken oder andere eventuell störende Utensilien zu verzichten, da dies zur Einschränkung der Sicht führen könnte. Und auch das Vermummungsverbot gilt. Bevor es daher wegen diesem Gesetz zu Problemen kommt, sollte auf übertriebene Verkleidungen verzichtet werden“, sagt Echsel. Und auch Alkohol am Steuer ist tabu. Bereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko. Die Polizei führt in der Adventzeit verstärkt Alkoholkontrollen durch, um Alkolenker aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem sollten alle Autofahrer vor allem in den kommenden Nächten vorsichtig unterwegs sein, um sich und die umherziehenden Perchten und Nikoläuse nicht zu gefährden. 

Kommt es während einer öffentlichen Veranstaltung zu einem Schaden an einem Auto, ist dennoch grundsätzlich der Verursacher vorrangig dafür zur Verantwortung zu ziehen. „Auch eine noch so gelungene Feier rechtfertigt keine Sachbeschädigung oder sogar Körperverletzung. Erst wenn der Verursacher nicht mehr zu eruieren ist, oder es zu organisatorischen Versagen des Veranstalters des Umzugs gekommen ist, dann ist die Veranstalterhaftung ein Thema. Er muss jedenfalls für ausreichend viel Sicherheitspersonal sorgen“, erklärt Echsel.

Wer nur einen Parkplatz in der Nähe eines Umzuges gefunden und Bedenken wegen Vandalismus-Schäden hat, kann - zumindest teilweise - beruhigt werden. „Vandalismus ist für gewöhnlich mit einer Vollkaskoversicherung, aber auch in mancher Teilkasko abgedeckt. Maßgeblich sind die Vertragsbedingungen. Zu beachten ist aber ein möglicher Selbstbehalt.

Wer nur über eine Haftpflichtversicherung verfügt, bleibt auf dem Schaden sitzen, wenn der Täter nicht ausgeforscht werden kann und auch keine Veranstalterhaftung greift“, so Echsel abschließend. 

 

 

29.11.2018 - Benzin und Diesel: Preisvergleich zahlt sich aus

Der Rohölpreis gab im November um 22 Prozent nach, an den heimischen Zapfsäulen kamen davon aber nicht einmal zwei Prozent an. Der ARBÖ verrät, wie und wo Autofahrer dennoch sparen können.

Anfang November lag der österreichweite Durchschnittspreis für Diesel bei 1,30 Euro, für Eurosuper 95 waren 1,31 Euro zu bezahlen. Gleichzeitig lag der Rohölpreis bei über 75 US- Dollar. 29 Tage und einem Kurssturz beim Rohöl um 22 Prozent auf rund 60 US-Dollar später kostet Diesel an den heimischen Tankstellen noch immer durchschnittlich 1,27 Euro und damit nahezu gleich viel wie ein Liter Eurosuper 95 (1,282 Euro). Somit sind gerade einmal 1,5 bzw. 1,7 % weniger zu bezahlen als zu Monatsbeginn.

Dennoch können Österreichs Autofahrer beim Tanken richtig Geld sparen: Der Preis für einen Liter Treibstoff variiert nämlich beträchtlich, wie der Automobilklub ARBÖ erhob: So liegt der Preis für einen Liter Diesel zum Beispiel zwischen 1,116 Euro und 1,569 Euro und beim Eurosuper 95 zwischen 1,149 und 1,619 Euro. Hochgerechnet auf eine 50-Liter-Tankfüllung beträgt die Ersparnis damit bis zu 23 Euro.

Besonders tief müssen Autofahrer derzeit in Tirol und Vorarlberg in die Tasche greifen,während die günstigsten Tankstellen in Niederösterreich und der Steiermark zu finden sind(s. Tabelle).  

Diesel Eurosuper 95
 
Steiermark 1,252,- Steiermark 1,259,-
Niederösterreich 1,261,- Niederösterreich 1,263,-
Burgenland 1,269,- Burgenland 1,270,-
Oberösterreich 1,275,- Oberösterreich 1,279,-
Kärnten 1,279,- Salzburg 1,282,-
Salzburg 1,288,- Kärnten 1,283,-
Wien 1,290,- Wien 1,288,-
Vorarlberg 1,306,- Vorarlberg 1,310,-
Tirol 1,316,- Tirol 1,340,-

 

Ein Vergleich der Treibstoffpreise zahlt sich auf jeden Fall aus, da in jedem Bundesland die Spanne zwischen günstigster und teuerster Tankstelle enorm sind. Leicht und schnell sind die günstigsten Tankstellen in der ARBÖ-App und auf www.arboe.at zu finden.

 

 

9.11.2018 - Großer Österreichischer Automobil-Preis 2018:     Ford, Mercedes und MAN sind die Gewinner

Zum 35. Mal fand gestern der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT statt. Gewonnen haben der Ford Focus, die Mercedes A-Klasse, der Mercedes CLS sowie der MAN eTGM.