ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

 

News

 

 

7.10.2018 - Arbö hat Obmann Leithner bestätigt

Bezirkskonferenz Die Funktionäre zogen Bilanz über die Arbeit in den abgelaufenen vier Jahren.

 

Die Arbeiten und Veranstaltungen der vergangenen vier Jahre in den Ortsklubs und Neuwahlen des Vorstandes standen im Mittelpunkt der Arbö Bezirkskonferenz, die im Volksheim Herzogenburg über die Bühne ging. Mit 9614 Mitglieder ist St.Pölten des größten Bezirks – Organisation in NÖ.

Bürgermeister Hofrat Franz Zwicker begrüßte zahlreiche Orts - Obmänner, dankte ihnen für die geleistete Arbeit: „ Ehrenamtliche Arbeit ist nicht immer einfach, denn es gibt immer wieder Kritiker, die alles besser wissen, aber nichts tun".

Arbö - NÖ.-Geschäftsführer Kommerzialrat Franz Pfeiffer und Bezirksobmann Franz Leithner berichteten in Worten und Bildern von den zahlreichen Tätigkeiten, angefangen von den beiden Prüfzentren St.Pölten u. Altlengbach bis hin zum ersten Sicherheit Nachmittag der im Feuerwehrhaus Hain Zagging stattfand, von den vielen Turnieren und Wandertagen, bei den es hunderte Teilnehmer gab, bis zum 50.jährigen Jubiläum des Pannendienstes.

Nach dem positiven Bericht vom Kassier Franz Mrskos gab es einen Film, in dem gezeigt wurde, wie es sich tagtäglich in den 21 Prüfstellen abspielt.

Bei den Neuwahlen wurde der Wahlvorschlag Franz Leithner als Bezirksobmann, Walter Hobiger als sein Stellvertreter, Carola Felsenstein als Schriftführerin und Ing. Josef Ecker als Stellvertreter sowie Franz Mrskos als Finanzreferent und Gerhard Chwatal als Stellvertreter – einstimmig angenommen  

 

3.10.2018 - ARBÖ begrüßt E-Mobilitätspaket

 

Die geplanten Maßnahmen können die Elektromobilität vorantreiben.

 

Mit der geplanten Regelung, die Elektroautos künftig bevorzugen soll, werden langjährige Forderungen des Automobilklubs ARBÖ umgesetzt. Insbesondere die geplante Regelung, Elektroautos von der Temporeduktion nach dem Immissionsschutzgesetz Luft auszunehmen, begrüßt der ARBÖ, wie KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Nachdem ein Elektroauto keine Emissionen erzeugt, ist die Temporeduktion auch nicht nachvollziehbar. Neben diesem Aspekt wäre eine derartige Ausnahme für E-Autos auch ein guter Anreiz und eine kostengünstige Maßnahme, um mehr Autofahrer für den Umstieg auf diese umweltfreundliche Technologie begeistern zu können.“

 

Erfreulich ist zudem, dass Städte und Gemeinden künftig die Möglichkeit haben sollen, EAutos von den Parkregelungen auszunehmen. Seit vielen Jahren fordert der ARBÖ diese Maßnahme, die nicht nur kostengünstig, sondern auch ein echter Anreiz für den Umstieg wäre. „Gerade in Wien und anderen urbanen Gebieten ist die Entwicklung mit den mittlerweile stetig steigenden Ladepunkten sehr erfreulich. Wenn es nun noch eine Regelung gäbe, die das Parken für E-Autos erleichtert und günstiger macht, würde dies dem sauberen Mobilitätsangebot einen echten Schub verleihen. Solche Ausnahmegenehmigungen könnten auch temporär verordnet werden, um nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu unterstützen “, hofft Kumnig auf weitere Maßnahmen. 

 

Doch auch wenn das E-Mobilitätspaket zahlreiche positive Aspekte beinhaltet, so dürfen nicht jene Personen vergessen werden, die sich kein Elektroauto leisten können, oder für die ein Elektroauto schlichtweg ungeeignet ist: „Es wäre der falsche Weg, diese Personen durch höhere Steuern oder andere Maßnahmen wie Fahr- und Zulassungsverbote oder eine generelle Temporeduktion auf den Autobahnen zu bestrafen. Zielführender wäre, zusätzlich zum E-Mobilitätspaket eine Verschrottungsprämie einzuführen, damit möglichst schnell die hunderttausenden Altfahrzeuge von den österreichischen Straßen verschwinden“, schließt KommR Mag. Gerald Kumnig ab.

 

2.10.2018 - Konsumenten nicht weiter verunsichern

 

Der Automobilklub ARBÖ erwartet sich auch von den österreichischen Importeuren ein klares Statement hinsichtlich Hardware-Umrüstung.

 

Nach dem deutschen Dieselgipfel, bei dem Hardware-Umrüstungen bei älteren Dieselfahrzeugen und Verschrottungsprämien zumindest in Aussicht gestellt wurden, fordert der ARBÖ nun auch für österreichische Besitzer von Dieselfahrzeugen klare Regelungen: „Die Verunsicherung bei den Konsumenten ist extrem groß. Das erkennen wir an den zahlreichen Anrufen. Wir fordern daher, dass sich nun auch die österreichischen AutomobilImporteure klar deklarieren, ob und wenn ja welche Maßnahmen in Österreich angedacht sind“, hofft KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär auf schnelle Informationen.

 

Sollte eine Hardware-Umrüstung notwendig sein, um den beim Kauf versprochenen Betriebszustand zu erreichen, so dürfe dies keinesfalls auf Kosten der Fahrzeughalter umgesetzt werden, wie Kumnig weiter ausführt: „Eine möglicherweise notwenige HardwareUmrüstung müssen die Verursacher, also die Autohersteller, bezahlen.“ Zusätzlich fordert der ARBÖ aber ohnedies eine neuerliche Verschrottungsprämie für alte Dieselfahrzeuge, damit diese möglichst schnell von der Straße verschwinden und neue, saubere und umweltfreundliche Fahrzeuge unterwegs sind. „Das wichtigste aber ist, dass endlich diese Verunsicherungspolitik aufhört und Besitzer von alten Dieselfahrzeuge nicht weiter denunziert werden“, so Kumnig abschließend.

 

 

 

 

1.10.2018 -  Autofahrer sind nicht alleinige Klimasünder

 

Eine Reduktion auf generelles Tempo 100 auf den Autobahnen lehnt der ARBÖ strikt ab.

 

Auch wenn der Individualverkehr seinen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele leisten muss und wird, so dürfen nicht ausschließlich die Autofahrer jene Gruppe sein, deren Tun über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. „Derzeit herrscht bei manchen Interessensgruppierungen die Meinung, dass der motorisierte Individualverkehr Alleinverantwortlicher für die Treibhausgasemissionen in Österreich ist und erst dann alles gut wird, wenn nur endlich das Auto verschwindet. Doch niemand redet über andere Einsparungspotentiale wie beispielsweise jene der Industrie“, ärgert sich KommR. Mag.Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, anlässlich der jüngsten Forderung, ein generelles Tempolimit von 100 km/h auf den österreichischen Autobahnen einzuführen.

 

Sinnvoller wäre eine ehrliche Diskussion, die sämtliche Bereiche der Mobilität, aber auch alle anderen Verursacher von Emissionen berücksichtigt. „Der Individualverkehr wird allein durch die technische Weiterentwicklung für einen Rückgang der Emissionen sorgen. Dies haben namhafte Experten im von den Mobilitätsklubs ARBÖ und ÖAMTC in Auftrag gegebenenExpertenbericht „Mobilität und Klimaschutz 2030“ veröffentlicht“, so Kumnig weiter. Statt
einseitiger Kampagnisierung gegen das Auto sollten vielmehr die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt und Möglichkeiten geboten werden, wie alte Fahrzeuge von der Straße verschwinden: „Eine Förderung, die den Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge erleichtert, bringt viel mehr, als die Einführung eines generellen Tempolimits auf 100 Stundenkilometer“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig abschließend.

 

 

25.9.2018 - ARBÖ-Winterreifentest 2018: Einer siegt, einer fällt durch

 

Der ARBÖ-Winterreifentest zeigt eindrucksvoll, dass auf Schneefahrbahn mittlerweile alle Winterreifen gut funktionieren. Auf nasser und trockener Fahrbahn zeigen sich jedoch Unterschiede.

 

Vergangenes Wochenende zeigte der Sommer heuer erstmals Schwächen. Regen, Wind und kühlere Temperaturen erinnern daran, dass es bald Zeit wird, auf Winterreifen zu wechseln. Auch dieses Jahr hat der ARBÖ gemeinsam mit seinen deutschen Partnerklubs ACE und GTÜ wieder die neuesten Pneus für Schnee und Eis getestet, damit Konsumenten einen Überblick haben, welche Reifen die beste Performance abliefern. Zusätzlich nahm der ARBÖ auch drei Ganzjahresreifen unter die Lupe, denn auch diese Reifengattung erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

 

Getestet wurde im finnischen Saariselkä, etwa 250 Kilometer nördlich des Polarkreises. Unter idealen Wetterbedingungen mit Temperaturen weit unter minus 15 Grad Celsius mussten die neuesten Winterreifen zeigen, welche Leistung sie auf Schnee und Eis abrufen können. Und dabei zeigt sich ein besonders erfreuliches Ergebnis: Mit winterlichen Fahrbahnverhältnissen können mittlerweile alle umgehen. Selbst der günstigste Reifen im Feld, der Kenda Wintergen 2 kann nicht nur mithalten, sondern sogar das Kapitel „Sicherheit Winter“ gewinnen und mit 67 Punkten erfahrene Winterreifen-Spezialisten hinter sich lassen. Selbst der Continental-Reifen erreicht in dieser Kategorie mit 66 Punkten weniger als der chinesische Pneu.

 

Grundsätzlich zeigen aber alle getesteten Produkte auf Schnee sehr gute Leistungen, was für die Erfüllung der „Job-Discription“ eines Winterreifens natürlich Voraussetzung ist. Doch weil Österreich nicht nördlich des Polarkreises liegt und eine Schneefahrbahn hierzulande selbst im strengsten Winter nicht regelmäßig zu erwarten ist, muss ein Winterreifen auch Qualitäten auf nasser und trockener Fahrbahn beweisen.

 

Während auf trockener Fahrbahn das Feld relativ knapp beisammen liegt und keiner der Reifen besonders positiv oder negativ heraussticht, zeigt sich auf nasser Fahrbahn – der wohl häufigste Straßenzustand in der Alpenrepublik – wer seine Aufgaben richtig gut gemeistert hat. Mit dem Continental WinterContact TS 860 und dem Goodyear UltraGrip 9 spielen zwei Premiumprodukte ihre Stärken aus, und gewinnen das Kapitel klar. Ernüchternd ist auf nasser Fahrbahn das Ergebnis des Kenda, der auf Schnee noch überzeugen konnte:Mit 36 Punkten landet der Reifen aus Fernost auf dem abgeschlagenen letzten Platz. Dadurch findet sich dieser Reifen auch im Gesamtergebnis nur auf dem 9. Platz, und trotz Kapitelsieg gibt es für den Kenda nur ein „bedingt empfehlenswert“.

 

Der Pirelli Cinturato Winter, der Nexen Winguard Snow’G WH2, der Kumho WinterCraft WP51, Bridgestone Blizzak LM001, Dunlop Winter Response 2, Goodyear UltraGrip 9 und Nokian WR D4 zeigen durchwegs gute Leistungen und erhalten die Bezeichnun „empfehlenswert“.

 

Alleiniger Testsieger und als einziger mit „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet ist der Continental WinterContact TS 860, der in allen Kategorien in den Top 2 zu finden ist, und gedessen als verdienter Testsieger in die Wintersaison 2018 startet. Insgesamt erreicht der Conti 200 Punkte, und damit um 12 mehr als der zweitplatzierte Nokian und 15 Punkte mehr als der drittplatzierte Goodyear. 

 

 

Ganzjahresreifen überraschen im Test

 

Wie im Rahmen des Winterreifentest 2018 bewiesen wurde, kann Continental aber nicht nur gute Winterreifen produzieren, sondern ist auch im Sektor der Ganzjahresreifen vorne dabei.Der heurige Winterreifentest zeigt, dass gerade der Continental AllSeasonContact selbst mit den besten Winterreifen mithalten kann und insgesamt 194 Punkte erreicht, was die Bewertung „sehr empfehlenswert“ bedeutet.

 

Während Continental ein sehr guter Kompromiss zum herkömmlichen Winterreifen gelungen ist, zeigen die beiden anderen Reifen sowohl Stärken, aber eben auch Schwächen. Der Micheline Crossclimate + schneidet als Sommerreifen mit Wintereigenschaften auf trockener Straße mit 52 Punkten sehr gut ab, zeigt allerdings auf Schneefahrbahn Schwächen. DerNokian Weatherproof wiederum ist auf nasser Fahrbahn stark, hat dafür bei trockener Witterung Aufholbedarf. Dennoch können sowohl der Michelin als auch der Nokian mit einem „empfehlenswert“ bewertet werden. 

 

 

 

 

 5.9.2018 - ARBÖ Sommerbilanz: 23.625 mal im Hilfseinsatz  Der Automobilklub ARBÖ blickt auf einen arbeitsreichen Sommer zurück: Insgesamt wurden die „Bernhardiner“ zu mehr als 23.600 Einsätzen gerufen.  


Langsam aber sicher geht der Sommer zu Ende, und damit kann auch der Automobilklub ARBÖ eine erste Sommerbilanz ziehen. Aufgrund der wochenlangen extremen Hitze kann für den Juli und August diesen Jahres ein Rekord an Einsätzen verzeichnet werden: Insgesamt wurden die ARBÖ-Pannenhelfer zwischen 1. Juli und 31. August zu 23.625 Einsätzen gerufen, was einer Steigerung von rund 15 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr entspricht.  
„Im Durchschnitt fuhren unsere Techniker somit 378 mal pro Tag aus, an den stärksten Tagen Ende Juli und Anfang August wurden wir oftmals sogar zu mehr als 650 Hilfseinsätzen pro Tag gerufen“, so Matthias Eigl, Leiter des ARBÖ-Call Centers und ARBÖInformationsdienstes. Am häufigsten streikten aufgrund der extremen Hitze die Batterien, die für rund 35 Prozent der Einsätze verantwortlich zeichnen. Aber auch Reifenschäden (28% der Einsätze) mehren sich in den Sommermonaten, weil viele Autofahrer vor der Urlaubsfahrt vergessen, den Luftdruck im Reifen zu kontrollieren. Aufgrund der gewichtsintensiveren Beladung (Gepäck, mehr Passagiere) erhöht sich dann die Auflagefläche des Reifens, wodurch es zu einer höheren Reibung kommt und somit zu einer höheren Hitzeentwicklung. Letztlich kann dies zum Reifenplatzer führen. Die Top 3 der Pannengründe komplettieren schließlich Elektronikdefekte wie beispielsweise Softwarefehler in Steuergeräten.  

 

 

31.8.2018 - Ab Montag sind wieder Schüler unterwegs  Kommenden Montag enden in Wien, Niederösterreich und Burgenland wieder die Sommerferien. Autofahrer sollten daher vorsichtig und umsichtig fahren.

 

 
In wenigen Tagen öffnen in drei Bundesländern die Schulen nach den Sommerferien wieder ihre Pforten, um wissbegierige Kinder zu unterrichten. Für insgesamt 400.000 Pflichtschüler heißt es somit wieder aufstehen statt ausschlafen. Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam fahren, das Tempo anpassen und das Geschehen am Gehsteig und in Kreuzungsbereichen stets achtsam im Auge behalten. Denn wie die Straßenverkehrsunfallstatistik der Statistik Austria zeigt, kam es im September 2017 österreichweit zu 46 Schulwegunfällen, im Oktober waren es sogar 54. Insgesamt verletzten sich in den beiden Monaten 103 Schulkinder.  
Autofahrer sollten daher folgende Tipps beachten:  
1. Kinder sind aus dem Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Daher darf sich kein Autofahrer darauf verlassen, dass das Kind richtig reagiert!  
2. Im Bereich von Schulen Tempo reduzieren.   3. Bremsbereit fahren.  
4. Rechtzeitig und ausreichend „Zeitpuffer“ einplanen bevor die Fahrt in Angriff genommen wird. Stress sorgt für mangelnde Konzentration.  
5. Ablenkende Tätigkeiten wie Telefonieren, Navi aktivieren oder noch schnell frühstücken vermeiden. Ablenkung ist die häufigste Unfallursache.  
6. Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße hinter Autos, Verkehrszeichen oder die in Kürze wieder das Straßenbild prägenden Dreiecksständer oftmals nicht gut zu sehen. Autofahrer müssen damit rechnen, dass Kinder, die die Straße überqueren das Tempo von Autos nicht gut einschätzen können.  
Doch nicht nur Autofahrer sollten das Tempo anpassen und bremsbereit fahren, auch die Eltern der Schulkinder können einiges dazu beitragen, dass die Sprösslinge sicher in die Schule kommen. Die ARBÖ-Tipps im Überblick:  
1. In der Früh Stress vermeiden und ausreichend Zeit für den Schulweg einplanen. Hektik und Eile haben auf dem Schulweg klar negative Effekte.  
2. Mit den Kindern den sichersten Weg verbindlich festlegen. Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Am sichersten ist es, wenn das Kind möglichst selten die Straße queren muss und unübersichtliche Stellen vermieden werden.  
3. Gefahrenquellen wie zum Beispiel Abbieger bei Ampeln gemeinsam aufspüren. Den Straßenverkehr für Ihr Kind interessanter machen und zum Beispiel mal in die Rolle des/der VerkehrspolizistIn schlüpfen lassen.     
4. Das richtige Blickverhalten üben. Auch wenn die Ampel „grün“ zeigt, muss sich das Kind vergewissern, dass es die Straße gefahrlos überqueren kann.   
5. Sicherer ist es, auf der Innenseite des Gehsteigs zu gehen. Auch auf einem Zebrastreifen darf sich ein Kind nicht darauf verlassen, dass die herannahenden Autos anhalten. Daher sollten die jungen Verkehrsteilnehmer immer erst dann die Straße überqueren, wenn die Straße frei ist oder die Autolenker aus beiden Richtungen angehalten haben, auch am Zebrastreifen.  
6. Der Schulweg ist medienfreie Zone!! Musik hören oder am Handy spielen lenkt massiv vom Verkehrsgeschehen ab und hat im Straßenverkehr keinen Platz.   
7. Dem Kind leichter machen, gesehen zu werden. Kinderwarnwesten, reflektierende Schnappbänder oder Anhänger gibt es in den ARBÖ-Prüfzentren.  
8. Kinder lernen durch Verstärkung und Lob richtiges Verhalten. Drohungen oder schimpfen verunsichert nur. 

 

 

21.8.2018 „Rechts abbiegen bei Rot“ darf die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer nicht gefährden.

Der ARBÖ begrüßt grundsätzlich alle Initiativen um den Individualverkehr zu bescheunigen. Mit dem in Kürze startenden Pilotversuch „Rechts abbiegen bei Rot“ wird eine weitere Maßnahme umgesetzt, die sinnlose Wartezeit und damit verbundene sinnlose Emissionen vermeiden soll. Dennoch hat für den Automobilklub die Verkehrssicherheit der schwächsten Straßenverkehrsteilnehmern oberste Priorität, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖGeneralsekretär, bestätigt: „Eine derartige Maßnahme darf Fußgänger und Radfahrer nicht gefährden und es muss klare Vor- und Nachrrangregeln geben. Wir gehen aber davon aus, dass es künftig keine generelle Regelung geben wird, die „Rechts abbiegen bei Rot“ ermöglicht, sondern jeder Fall individuell und unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten beurteilt wird.“  
Positiv bewertet der ARBÖ, dass diese Maßnahme im Rahmen eines Pilotversuchs nun erstmal getestet wird, bevor es zu einer österreichweiten Umsetzung kommen könnte. „Wichtig ist, dass nun alle Daten gesammelt werden, und auf Basis dieser Aufzeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Umsetzung getroffen wird“, führt Kumnig abschließend aus.

 

3.8.2018 - Die „Hundstage“ bescherten den ARBÖ-Pannenhelfern mit rund 3.200 Hilfeleistungen die einsatzreichste Woche der bisherigen Sommersaison 2018.

Mit Temperaturen jenseits der 35-Grad-Marke zeigte der Sommer diese Woche sein wahres Gesicht. Was Wasserratten, Urlauber und Sonnenanbeter freut, brachte die ARBÖ-Pannenhelfer ganz schön ins schwitzen. Die Hitzeperiode sorgte beim Automobilklub nämlich für einen enormen Anstieg an Einsätzen, wie Matthias Eigl, Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes, bestätigt: „Schon am vergangenen Wochenende hatten wir mit 400 Ausfahrten um rund 30 Prozent mehr Einsätze. Richtig heftig wurde es aber ab Montag. Innerhalb der vergangenen fünf Werktage haben wir insgesamt rund 3.200 Einsätzen ganz Österreich absolviert, was einer Steigerung von 35 Prozent entspricht. Streikende Batterien, Reifenschäden aber auch überhitzte Kühlersysteme waren die häufigsten Einsatzursachen.“ Aber auch das Thema Falschtanken ist bei extremer Hitze öfter der Grund für einen unfreiwilligen Stopp an der Tankstelle. Extrem hohe Temperaturen sind für Batterien ebenso schädlich, wie extreme Minusgrade im Winter. Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ: „Durch die enorme Hitze kommt es in den Batteriezellen zum Kurzschluss. Außerdem ist die Selbstentladung der Batterie ungleich höher, als bei kühlerem Wetter.“ Ein Batteriecheck im ARBÖ-Prüfzentrum untersucht übrigens die Leistungsfähigkeit der Batterie, wodurch böse Überraschungen vermieden werden können. Zudem sollte gerade vor längeren Fahrten der Luftdruck in den Reifen angepasst, also erhöht, werden. Durch das zusätzliche Gewicht des Gepäcks und der Mitreisenden erhöht sich die Auflagefläche des Reifens. Daher überhitzt der Pneu, was zu einem Reifenplatzer führen kann.

 

14.7.2018 - Von der europäischen Wildnis der Umweltzonen und City-Mautgebühren 

Einfahrverbote, Umweltplaketten oder Dieselfahrverbote nehmen in Europa immer mehr zu. Der ARBÖ informiert, welche Länder Umweltzonen haben, wie die Bestimmungen dazu aussehen und wo man mit welcher Antriebsart noch fahren darf.  
Frankreich, Belgien, Deutschland und einige weitere europäische Länder haben in den letzten Jahren, aufgrund höherer Feinstaub- und Stickoxidbelastungen, Umweltzonen mit verschiedensten Bestimmungen eingeführt. Die Verkehrsteilnehmer und Urlauber sehen sich bei diesen Bestimmungen einem kaum überwindbaren Dschungel an gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben ausgesetzt. Der ARBÖ hat die Richtlinien der wichtigsten Länder zusammengefasst und sorgt für mehr Durchblick.  
Deutschland - Umwelt- bzw. Feinstaubplakette  
Die Umweltplakette ist mit 1.1.2008 in Deutschland in Kraft getreten. Im Laufe der Zeit wurde diese auf insgesamt 60 Städte ausgedehnt. Die Umwelt- oder auch Feinstaubplakette ist für alle 2- und mehrachsigen Fahrzeuge verpflichtend.  Fahrzeugklassen der Kategorie EURO 3 und EURO 4, die mit Partikelfilter ausgestattet sind, erhalten die grüne Umweltplakette, mit der die Einfahrt in die jeweilige Zone gestattet ist. Ältere Fahrzeuge bekommen eine rote oder gelbe Plakette, mit denen die Einfahrt in den Umweltzonen nicht erlaubt ist. Seit 1. Februar 2009 wird auch der ruhende (parkende) Verkehr in den Zonen kontrolliert und bei Nichteinhaltung der Plakette mit EUR 80,00 gestraft.  
Deutsche E-Plakette für Elektrofahrzeuge  
Diese dient ausländischen, also nicht in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen, dieselben Vorteile und Bevorrichtungen nutzen zu können wie inländische, also in Deutschland zugelassene E-Fahrzeuge. Die Vorteile und Vergünstigungen werden jeweils von den Städten oder Kommunen selbst festgelegt und können daher nicht konkret zusammengefasst werden. Die jeweiligen Bevorrichtungen erstrecken sich von kostenlosem Parken über Benutzung von Busspuren bis hin zur Nutzung von ansonsten gesperrten Straßen.  
Weitere Informationen unter https://www.e-plakette.eu/de  
Frankreich - Umweltplakette Crit`Air  
In Frankreich gibt es feste Umweltzonen und wetterbedingte Umweltzonen. Für das Befahren beider Zonen, auch mit ausländischen Fahrzeugen, ist seit 2016 die Umweltplakette Crit`Air erforderlich. Diese Vignette wird in 6 Kategorien und Farben eingeteilt, die je nach Kategorie auf das Fahrzeug geklebt werden müssen. Fahrzeuge werden in 5 Kategorien eingeteilt, wobei sich die Kategorie nach Erstzulassung, Abgaswert, Euronorm und weitere Faktoren bezieht. In Frankreich gibt es zurzeit 27 eingerichtete Umweltzonen.  
Seit 1. April 2017 werden Geldstrafen in der Höhe zwischen EUR 68 und  EUR 375 verhängt, sollte ein Fahrzeug ohne die sogenannte Eco-Vignette einfahren.  
 
Die Vignette kann für Fahrzeuge die nicht in Frankreich zugelassen sind, unter folgenden Link im Internet bestellt werden: https://www.crit-air.fr  
Belgien - Umweltzonen  
Seit 2017 werden in Belgien immer mehr Umweltzonen eingerichtet. Derzeit findet man diese in Antwerpen und Brüssel, wobei hier zukünftig noch mehr Zonen folgen sollen.   
Für Antwerpen gilt ein generelles Einfahrtsverbot für Dieselfahrzeuge der Euronorm 1,2 und 3 ohne Rußpartikelfilter sowie Benzinfahrzeuge ohne Abgasnorm. Alle anderen Fahrzeuge müssen sich registrieren.  Dazu besteht die Möglichkeit online über folgenden Link:  https://lez.antwerpen.be/?Taal=DE  oder direkt vor Ort bei einem Automaten. Jeweilige Automaten sind bei Tankstellen oder Parkgaragen auffindbar.   
Weitere Informationen unter https://www.slimnaarantwerpen.be/de/LEZ   
Die Umweltzone in Brüssel umfasst die gesamte Stadt. Zurzeit gibt es für Fahrzeuge der Abgasklassennorm 0 und 1 ein komplettes Einfahrverbot. Für 2019 sind Erweiterungen geplant.   
Weitere Informationen unter https://lez.brussels/en/content/lez   
Spanien – temporäre Umweltzone  
Im Dezember 2017 wurde eine temporäre Umweltzone in Barcelona eingerichtet. Diese wird je nach den Stickoxidwerten in der Luft verhängt. Derzeit sind 4 verschiedene Kategorien und Farben für Plaketten erhältlich. Grundsätzlich ist die Plakette nicht verpflichtend jedoch erleichtert sie die Kontrolle durch die Polizei. Für ausländische Fahrzeuge ist der Erhalt der Plakette sehr umständlich. Bei Aktivierung der Umweltzone empfiehlt der ARBÖ grundsätzlich, so weit als möglich, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.   
Weitere Informationen: www.barcelona.cat oder http://de.urbanaccessregulations.eu/overview-oflezs  
Großbritannien – City Maut  
Im Vereinten Königreich wird derzeit für die Städte London und Durham eine Einfahrtsgebühr, die sogenannte City-Maut, in die Stadt verlangt. Mautpflichtig sind alle KFZ außer einspurige Motorräder und Mopeds. Fahrzeuge die die Abgasklassennorm von 4 nicht erreichen, müssen seit Oktober 2017 eine zusätzliche Tagesgebühr bezahlen.  
Italien - zona traffico limitato  
Hier herrscht in vielen Städten die sogenannte „zona traffico limitato“ (ZTL). In dieser Zone besteht ein Einfahrtverbot für alle Fahrzeuge. Meist ist sie jedoch auf den Innen- oder historischen Altstadtkern beschränkt. Die Einfahrtsverbote können sich zudem auf den ganzen Tag oder auf bestimmte Tageszeiten beschränken.  
Mailand – City Maut  
Im Zentrum von Mailand wird eine sogenannte City-Maut verlangt, diese wird als Area-C bezeichnet. Hier bestehen Ausnahmen für E-Fahrzeuge und Motorräder.   
Weitere Informationen unter http://www.comune.milano.it/wps/portal/ist/en/area_c.   

In Bologna muss vorab ein Umweltticket gekauft werden und in Bozen und Brixen herrschen diverse Fahrverbote, die Fahrzeuge der Fahrzeugklassen Euronorm 0,1 und 2 treffen.   
Weitere Informationen unter: http://www.gemeinde.bozen.it oder http://www.provinz.bz.it/guteluft/   
ARBÖ Tipp: Um den Überblick in dieser Wildnis zu behalten, sollte man sich vor Reiseantritt in ein Urlaubsland gut über die jeweiligen Umweltzonen und Einfahrtsrichtlinien auf www.arboe.at informieren oder den ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050 123 123 kontaktieren. 

 

12.7.2018 - Eine Begegnungszone in der Rotenturmstraße wäre eine versteckte Fußgängerzone  Die Rotenturmstraße in der Wiener City soll klammheimlich zur Begegnungszone umgestaltet werden.  

Wie gestern in der ORF-Sendung Wien heute berichtet, setzt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ihren unerbittlichen Kampf gegen Autofahrer fort: Geht es nach den Wünschen der Wiener Verkehrsstadträtin soll die Rotenturmstraße zur Begegnungszone umgestaltet werden und damit eine der wenigen Ausfallstraßen aus der City für den Individualverkehr de facto gekappt werden. „Eine Begegnungszone in der Rotenturmstraße wäre eine versteckte Fußgängerzone zwischen Stephansplatz und Schwedenplatz, weil diese Verkehrsfläche aufgrund der täglichen 60.000 Touristen und City-Besucher nicht sicher zu befahren wäre. Es gibt keine Notwendigkeit, am Verkehrssystem in der Rotenturmstraße etwas zu verändern“, ärgert sich Günther Schweizer, ARBÖ Wien-Landesgeschäftsführer, über die neuerliche Autofahrerschikane in Wien.  
Zusätzlich wären sämtliche angrenzenden Straßenzüge für den Individualverkehr nur schwer zu erreichen, beziehungsweise würden viele Gassen in der City als Sackgasse enden. „Wir sehen da auch extreme Nachteile für die Wirtschaftstreibenden und Geschäftsleute in der City, sollte diese Plan umgesetzt werden. Auch deshalb, weil durch die Begegnungszone Parkplätze in der Rotenturmstraße wegfallen würden. Und dies träfe auch die Anrainer im Grätzel“, so Schweizer abschließend. 

 

11.7.2018 - Digitale Vignette ab sofort beim ARBÖ erhältlich  

Seit heute kann in allen 90 ARBÖ-Prüfzentren auch die digitale Autobahnvignette erworben werden.  
Die österreichische Autobahnmaut kann seit Anfang des Jahres auch mittels digitaler Vignette bezahlt werden. Ab sofort ist dieses Service auch in allen 90 ARBÖ-Prüfzentren erhältlich, wo neben der hinlänglich bekannten Klebevignette nun auch die digitale Version erstanden werden kann. Die Preise pro Jahr sind ident zur Klebevariante, und betragen 87,30 Euro für Pkw und 34,70 für Motorräder. Erhältlich sind auch 10-Tages-Vignetten und 2-Monats-Vignetten. Alle Mautpickerl sind übrigens sofort gültig, das zweiwöchige Rücktrittsrecht bei Internetkäufen entfällt.  
Durch die digitale Vignette werden Besitzer von Wechselkennzeichen nicht mehr bestraft, in dem sie doppelte Autobahnmaut bezahlen müssen. Zudem ersparen sich Kfz-Besitzer Unannehmlichkeiten, wenn aufgrund eines Schadens die Windschutzscheibe getauscht werden muss. Die Gültigkeit der 10-Tages- und 2-Monats-Vignetten kann natürlich auch für einen in der Zukunft gelegenen Startzeitpunkt individuell festgelegt werden und startet nicht automatisch mit dem Tag des Kaufs.

 

6.7.2018 - ARBÖ begrüßt Mobilitätsleitbild für Oberösterreich 

Das heute präsentierte Leitbild enthält für den ARBÖ wichtige Bekenntnisse, um die Mobilität im Großraum Linz sowie im gesamten Land Oberösterreich nachhaltig sicherzustellen.  
Nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrslösungen sind für einen Lebens- und Wirtschaftsbereich wie den Großraum Linz von großer Bedeutung. Gerade deshalb sind Konzepte wie das heute von Landesrat Steinkellner und Stadtrat Hein präsentierte Mobilitätsleitbild wichtig, wie Thomas Harruk, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich, nach der Präsentation ausführt: „Insbesondere in einer so lebendigen und lebenswerten Stadt wie Linz, die ständig wächst, ist der Ausbau der Straßeninfrastruktur enorm wichtig. Schon jetzt fahren täglich 300.000 Kfz über die Linzer Stadtgrenze. Diese Zahl wird sich bis 2030 um 74.000 weitere KFZ erhöhen, weshalb ein Zukunftskonzept zur Ertüchtigung des Verkehrs im Großraum Linz unverzichtbar ist.“  
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass im präsentierten Mobilitätsleitbild alle Verkehrsmittel Beachtung finden, wie Harruk festhält: „Natürlich ist der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und der Radhauptrouten wichtig. Allen voran muss der Ausbau des Schienennetzes vorangetrieben werden. Aber es darf auch nicht auf die Individualmobilität vergessen werden, weshalb Investitionen in den Ausbau der Straßeninfrastruktur, wie beispielsweise die Ostumfahrung Linz, das nachhaltige Mobilitätskonzept abrunden und ergänzen müssen.“  
Besonders wichtig ist dem ARBÖ Oberösterreich, dass die Freiheit bei der Wahl des Verkehrsmittels für alle Menschen bestehen bleibt. Nur so kann sich der Wirtschaftsstandort weiter entwickeln. „Wir treten für Anreize ein, denn Citymaut oder Fahrverbote schränken die Wahlfreiheit ein. Es darf keine Frage des sozialen Status und des Kontostandes sein, ob man mit dem eigenen Auto fahren kann oder eben nicht“, schließt Harruk ab. 

 

6.7.2018 - 70. Österreichische Radrundfahrt: ARBÖ ist offizieller Partner der Streckensicherheit  

Der ARBÖ begleitet ab morgen den Tourtross der 70. Österreichischen Radrundfahrt als Sicherheitspartner durch ganz Österreich.  
Wenn am morgigen Samstag in Feldkirch, Vorarlberg, das Startsignal für die 70. Auflage der Österreichischen Radrundfahrt fällt, ist mit dem ARBÖ ein langjähriger Partner des bekanntesten Radsportereignisses des Landes mit dabei. Verantwortlich für die Streckensicherheit sorgt der Auto-, Motor- und Radfahrerbund für den reibungslosen Ablauf entlang der Strecke.  
Zusätzlich ist der ARBÖ auch Hauptsponsor der legendären Etappe auf das Kitzbüheler Horn am 9. Juli. Auf knapp 134 Kilometer überwinden die Radprofis einen Höhenunterschied von mehr als 2.600 Metern, und das in gerade einmal drei Stunden. Spektakuläre Bilder sind somit auch heuer wieder garantiert, wenn der Berg, in diesem Fall eben das Kitzbüheler Horn, ruft.  
Insgesamt werden während der Tour 1.172,2 Kilometer und 23.141 Höhenmeter zurückgelegt, übrigens auch von zwei ARBÖ-Radteams, die das Teilnehmerfeld bereichern. Los geht es am 7. Juli in Feldkirch, die Zielflagge fällt am 14. Juli in Wels in Oberösterreich. Der ARBÖ informiert unter der Telefonnummer 050 123 123 über aktuelle Straßensperren während der Tourwoche. 

 

6.7.2018   Dem Ausbau des E-Tankstellennetzes in Wien müssen weitere Maßnahmen folgen  

Für den Automobilklub ARBÖ ist das erste Etappenziel erfreulich. Für den wirklichen Elektroauto-Durchbruch ist die alleinige Verbesserung der Ladeinfrastruktur aber zu wenig.  
Mit der heute präsentierten Zwischenbilanz zum Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in Wien konnte ein erster Teilerfolg seitens der Bundeshauptstadt verbucht werden. „Von den angekündigten 1000 Ladepunkten sind wir zwar noch weit weg, aber zumindest ist das Bekenntnis vorhanden, die Infrastruktur für E-Autos zu verbessern und bis 2020 die fehlenden 800 Ladepunkte zu errichten“, so Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Wien, anlässlich der Präsentation. Auch wenn die heutige Zwischenbilanz zeigt, dass die Stadt nun endlich Schritte in die richtige Richtung setzt, so ist die Errichtung von Ladepunkten als Einzelmaßnahme zu wenig, wie Schweizer weiter ausführt: „E-Autobesitzer zahlen derzeit noch für weniger Komfort mehr Geld. Daher müssen zusätzliche Anreize geschaffen werden, um diese Antriebsform attraktiv zu machen. Dies ist auch mit nichtmonetären Maßnahmen möglich. Am wichtigsten wäre die Veränderung der Bauordnung, um die Errichtung von Ladestationen in Garagen von Mehrparteienhäusern zu erleichtern.“  
Darüber hinaus fordert der ARBÖ seit langem, dass  Busspuren für E-Autos frei gegeben werden und Vergünstigungen in Kurzparkzonen gewährt werden. „Die Kombination aus schnellerem vorankommen, wie beispielsweise auf Busspuren, geringere laufende Kosten durch geringere Parkkosten und lückenlose Verfügbarkeit von E-Ladesäulen macht E-Autos richtig attraktiv. Vor allem auch deshalb, weil Elektroautos gerade in der Stadt die perfekten klimaschonenden Individualverkehrsmittel wären“, so Schweizer.   
In ganz Österreich waren mit Ende 2017 mehr als 14.600 E-Autos zum Verkehr zugelassen. Wien befindet sich mit 1.532 E-Pkw im Mittelfeld. Zum Vergleich: In Niederösterreich sind mit mehr als 3.200 E-Autos doppelt so viele Batteriefahrzeuge unterwegs wie in der Bundeshauptstadt.  „Diese Zahlen zeigen, dass die E-Mobilität in Wien Starthilfe braucht. Dazu zählen neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur eben auch zusätzliche Maßnahmen“, schließt Schweizer ab. 

 

4.7.2018 -  Pannenstreifenfreigabe kann Stauhotspots entschärfen 

Der ARBÖ begrüßt grundsätzlich die Pannenstreifenfreigabe auf Autobahnteilstücken. Allerdings darf dies nicht zum Stopp des Autobahnausbaus führen. 
Rechtzeitig zum Sommerbeginn startet der Pilotversuch zur Freigabe der Pannenstreifen. Für den ARBÖ ist diese Maßnahme ein positives Signal zur Beschleunigung des Individualverkehrs, mit der zudem bekannte Staustrecken entschärft werden können. „Gerade die heute präsentierte Teststrecke ist ein typischer Stauhotspot, an der nun einmal das Vorhaben sehr gut getestet werden kann. Wir gehen davon aus, dass ausreichend Erfahrung gesammelt und spätestens vor dem Sommer 2019 auch andere Autobahnabschnitte in Österreich von dieser Maßnahme profitieren werden“, führt KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär aus.  
Durch die Möglichkeit, den Pannenstreifen zu befahren, werden Kapazitäten geschaffen, die sonst brach liegen würden. Gerade deshalb ist das Vorhaben grundsätzlich zu begrüßen. „Allerdings“, warnt Kumnig weiter, „darf ein derartiges Projekt nicht dazu führen, dass der Autobahnbau und Ausbau des hochrangigen Straßennetzes eingestellt wird. Dies kann nur eine zusätzliche Möglichkeit sein, den Verkehr an neuralgischen Stellen zu beschleunigen und Stauhotspots zu entschärfen, wo aufgrund von Platzproblemen keine dritte Fahrspur errichtet werden kann. Grundsätzlich ist aber eine vollwertige dritte Fahrspur erstrebenswert und sinnvoller. Und natürlich muss es auch weiterhin Pannenstreifen geben.“ 

 

29.6.2018 - Sicher  in den Urlaub mit dem ARBÖ-Sicherheits-Pass

Der ARBÖ-Sicherheits-Pass bietet den perfekten Rundumschutz für Reisen in Österreich und Europa.  
Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres, und dennoch kann es passieren, dass etwas schief geht. Die Abschleppung des Autos, insbesondere im Ausland, notwendige Arztbesuche oder die Bergung nach einem alpinen Sportunfall sind nicht nur schwierig zu organisieren sondern auch teuer. Der ARBÖ-Sicherheits-Pass kann das Leid und die Schmerzen dann zwar nicht mindern, zumindest aber die finanziellen Belastungen übernehmen und das kompetente Team des ARBÖ-Reisenotrufs hilft bei allen organisatorischen Angelegenheiten.  
Das Leistungsspektrum umfasst die europaweite Hubschrauberrettung, Wildschadenvergütung, Krankenrückholung aus dem Ausland, Fahrzeugrücktransport, Krankenversicherung sowie ein Notfallservice im Fall von gestohlenen Dokumenten o.ä. „Damit ist der Sicherheits-Pass ein wichtiger Urlaubsbegleiter, den man zwar hoffentlich nie benötigt, mit dem man aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite ist, sollte der Urlaub unliebsame Überraschungen parat haben“, so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.  
Den ARBÖ-Sicherheits-Pass gibt es in zwei Varianten. Mit dem Sicherheits-Pass Classic sind alle Personen geschützt, allerdings nur ein Kfz. Der Sicherheits-Pass Gold ist hingegen die perfekte Versicherung für Familien, denn es sind alle Kfz der Familie leistungsberechtigt und alle Familienmitglieder mit der doppelten Versicherungssumme geschützt. Somit kann der Urlaub in vollen Zügen genossen werden.  
Wie wichtig der ARBÖ-Sicherheits-Pass ist, zeigen die Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Allein zwischen Juni und August 2017 wurden mehr als 6.600 Hilfsleistungen in ganz Europa erbracht, rund ein Drittel davon betraf Fälle im Ausland. 

 

28.6.2018 - Fahrzeug-Check vor der Urlaubsfahrt  

Wer mit dem Auto auf Urlaub fährt sollte vor der Abfahrt unbedingt Flüssigkeiten, Scheinwerfer und Reifen kontrollieren.  
Kommenden Freitag starten die ersten Schülerinnen und Schüler in die wohlverdienten Sommerferien. Und damit beginnt auch die Hauptreisesaison, in der viele Urlauber in Richtung Berge, Seen oder Strand aufbrechen. Auch heuer wieder reisen viele Touristen mit dem eigenen Auto an. Damit es im Urlaub keine unliebsamen Überraschungen gibt, sollte vor der Abfahrt ein Blick auf das Fahrzeug geworfen werden.  
Flüssigkeiten Sämtliche Flüssigkeiten im Fahrzeug wie Motoröl, Bremsflüssigkeit und Scheibenputzmittel sollten vor Fahrbeginn kontrolliert werden. Fehlt Bremsflüssigkeit, muss in jedem Fall ein ARBÖPrüfzentrum oder eine Fachwerkstätte aufgesucht werden. Motoröl und Scheibenreiniger können auch sehr leicht selbstständig nachgefüllt werden.  
Beleuchtung Mangelhafte Beleuchtung ist sowohl in Österreich als auch im Ausland verboten und kann zu hohen Strafen führen. Daher lohnt es sich in jeden Fall sämtliche Scheinwerfer und Blinker zu kontrollieren. Außerdem ist zu beachten, dass in einigen europäischen Ländern wie Tschechische Republik, Ungarn, Slowenien, Slowakei und Kroatien das Mitführen eines Ersatzlampensets vorgeschrieben und in anderen Ländern (Italien, Frankreich) empfohlen wird. Ausgenommen davon sind Autos mit Xenon- oder LED-Scheinwerfern.  
Reifen Zu beachten ist zudem der Zustand der Reifen. Grundsätzlich gilt in Europa eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter, diese darf nicht unterschritten werden. Außerdem sollte vor Urlaubsfahrten mit mehreren Passagieren und jeder Menge Gepäck aufgrund des höheren Fahrzeuggewichts der Luftdruck in den Reifen angepasst werden. Wenn sich nämlich zu wenig Luft im Reifen befindet, kann sich der Treibstoffverbrauch erhöhen und das Bremsverhalten des Fahrzeugs verändern.  
Klimaanlage Auch ein Check der Klimaanlage zahlt sich aus, da sich im gesamten Klimasystem im Laufe der Zeit Bakterien und Pilze ansammeln können, wie der ARBÖ im Rahmen einer Überprüfung bestätigen konnte: Im gesamten Filter haben sich 600.000 lebende Bakterien, 350.000 lebende Pilze und zigtausende lebende Hefen im Laufe von fünf Jahren angesammelt. Besonders überraschend ist, dass vor allem Mikrolebewesen vorhanden waren, die bei rund 37 Grad, also auch Körpertemperatur, gedeihen. Damit diese unangenehmen Beifahrer die Klimaanlage aber nicht als „Taxi“ verwenden, sollten spätestens alle zwei Jahre der Filter und die Kühlflüssigkeit gewechselt werden, und das gesamte Leitungssystem desinfiziert werden.   
Doch nicht nur das Auto, auch Fahrer und Beifahrer sollten sich gut auf längere Autofahrten vorbereiten. Auch wenn es gerade vor dem Urlaub oftmals hektisch zugeht, so sollte der Fahrer die Reise ausgeschlafen in Angriff nehmen. Für die Fahrt ist das Tragen von lockerer Kleidung empfehlenswert, und auch die Mitnahme von ausreichend Verpflegung sollte nicht vergessen werden.  
Bildtext: Warnwesten, Pannendreieck und Verbandskasten müssen in jedem Auto vorhanden sein. Zusätzlich verlangen einige europäische Länder das Mitführen von Ersatzlampensets. 

 

25.6.2018  -  Klimaziele mit technologischer Evolution und alternativen Kraftstoffen schaffbar  Expertenbericht „Mobilität & Klimaschutz 2030“ zeigt Wege für klimafreundliche und für Konsumenten leistbare Mobilität  

Als Folge des Klimaschutzabkommens von Paris hat sich Österreich verpflichtet, seine CO2Emissionen aus dem Pkw-Verkehr bis 2030 um 36 Prozent zu senken. Für den ARBÖ ist klar, dass der Verkehrssektor seinen Beitrag dazu leisten muss. Wie das ohne Einschränkungen der individuellen Mobilität gelingen kann, zeigt der heute, Montag, von den Mobilitätsklubs ARBÖ und ÖAMTC präsentierte Expertenbericht „Mobilität & Klimaschutz 2030“. In dieser Studie zeigen unabhängige Experten aus Technik, Wissenschaft und Wirtschaft, wie Österreich die klimapolitischen Vorgaben ohne Verbote und Verteuerungen erreichen kann – und damit eine klimafreundliche Mobilität, die technisch machbar und für Konsumenten leistbar ist.  
In der Debatte rund um eine CO2-Reduktion bis 2030 wird oft der „natürliche“ Fortschritt der Technik außer Acht gelassen. So erwarten die Experten, dass reine Verbrennungsmotoren schon ab 2023 nicht mehr die Mehrheit und ab 2030 sogar nur mehr ein Prozent der Neuzulassungen stellen werden – zugunsten vor allem von Hybriden. „Der technologische Fortschritt wird dafür sorgen, dass die CO2-Emissionen ohnedies um 28 Prozent sinken werden. Das Ziel von 36 Prozent ist daher erreichbar“, betont ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig.   
Um das CO2-Einsparungsziel zu erreichen, schlägt der Mobilitätsklub einen Mix aus altbekannten und bisher stiefmütterlich behandelten Maßnahmen vor: Selbstverständlich soll der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, speziell rund um die Ballungsräume, weiter vorangetrieben werden. Auch E-Mobilität und Radfahren sollen weiter gefördert werden. Zusätzlich schlägt der Klub vor, insbesondere im ländlichen Raum statt der wenig genutzten öffentlichen Verkehrsmittel stärker auf sogenannte Mikro-ÖV Dienste, die auch private Betreiber erbringen können, zu setzen.  Dazu kommen große Einsparungspotentiale durch alternative Kraftstoffe: So kann laut Expertenbericht der massive Einsatz von alternativen bzw. synthetischen Kraftstoffen, sogenannten E-Fuels, einen entscheidenden Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen leisten. In einem visionären Szenario ist – zusammen mit den Einsparungen durch die technologische Entwicklung – sogar eine CO2-Gesamtreduktion von 89 Prozent möglich.  Ende für Verbrennungsmotor 2030 würde 16 Milliarden Euro kosten  Der Expertenbericht zeigt aber auch: Würden Verbrennungsmotoren ab 2030 verboten, dann würde das gesamtwirtschaftlich 16 Milliarden Euro kosten. Den Großteil dieser Kosten, nämlich 13 Milliarden Euro, hätten unmittelbar die Konsumenten zu tragen. „Es ist für den ARBÖ nicht hinnehmbar, dass die Kosten auf den Konsumenten abgewälzt werden", so Kumnig, der auch den diskutierten Maßnahmen, wie Steuererhöhungen, Roadpricing, Citymauten, Fahrverbote, der Absenkung der allgemeinen Tempolimits und der Abschaffung der Großen Pendlerpauschale ablehnend gegenüber steht. „Eine sinnvolle und machbare Mobilitätswende muss auch die Wertschöpfung und Arbeitsplätze sichern und die notwendige individuelle Mobilität für sozial Schwächere gewährleisten.“, so Kumnig abschließend. 

 

22.6.2018 - Autofahren zwischen Blitz und Hagel 

Plötzliche Witterungswechsel mit Regen, Hagel und Sturm machen Autobesitzern oftmals das Leben schwer. Nicht nur während der Fahrt, auch wenn es dadurch zu Schäden am abgestellten Fahrzeug kommt.  Kaum ein Tag vergeht derzeit, an dem es nicht zu sintflutartigen Regenfällen und Unwettern in Österreich kommt. Wer von einem derartigen Wetterumschwung während der Fahrt überrascht wird, der sollte unbedingt das Tempo reduzieren, den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrößern und das Licht einschalten. Wenn die Sicht etwa bei einer Fahrt auf der Autobahn gleich null ist, muss der Lenker sein Fahrzeug anhalten, obgleich das normalerweise verboten und auch nicht zu empfehlen ist. „Dafür kann man nicht belangt werden, denn niemand kann gezwungen werden, ohne Sicht zu fahren“, sagt ARBÖ-Rechtsexperte Mag. Peter Rezar. Dies gilt auch für Motorradfahrer, die oft unter Brücken Zuflucht suchen. Rezar: „Wer stehen bleibt, muss auf den Pannenstreifen ausweichen und sollte sein Fahrzeug auf keinen Fall verlassen, sondern sitzen bleiben und abwarten, bis sich die Sicht bessert.“  Günstiger wäre jedoch, so es die Verhältnisse zulassen, mit reduziertem Tempo zum nächsten Parkplatz zu fahren und dort abzuwarten. In der Regel sind auf österreichischen Autobahnen Raststätten oder Parkplätze nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Da bei starkem Niederschlag oder Gewittern auch die Lichtverhältnisse schlecht sind, gilt nicht nur „Fuß vom Gas“, sondern auch „Licht an“. Und nicht zu unterschätzen ist auch das Risiko abgefahrener Reifen, da sie gefährliches Aquaplaning begünstigen können. Aquaplaning kann bereits bei einem Tempo von 60 km/h auftreten.   Der ARBÖ fasst das richtige Fahrverhalten bei Gewitter und Sturm zusammen:  - Fuß vom Gas. Geschwindigkeit reduzieren und Abstand zum vorderen Fahrzeug halten. Der Bremsweg verlängert sich bei nasser Fahrbahn um das doppelte. - Abblendlicht und gegebenenfalls Nebelschlussleuchte einschalten. - Bei Aquaplaning beide Hände aufs Lenkrad, Geschwindigkeit reduzieren, die Kupplung treten. - Auf weitere Verkehrsteilnehmer am Straßenrand achten und im Schritttempo vorbeifahren.  Doch nicht nur während der Fahrt können Unwetter die Fahrzeugbesitzer in unangenehme Situationen bringen. Oftmals sind es auch Schäden, die durch Hagel, abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume oder herab fallende Dachziegel an abgestellten Fahrzeugen verursacht werden. Wer vollkaskoversichert ist, braucht sich grundsätzlich keine Sorgen zu machen, da witterungsbedingte Schäden in den meisten Fällen abgedeckt sind. Ausschließlich haftpflichtversicherte Autobesitzer werden bei Hagelschäden allerdings auf den Kosten sitzen bleiben. Für Schäden, die durch herab fallende Ziegel, Blumenkistchen o.ä. verursacht werden, kann unter Umständen die Gebäudehaftpflichtversicherung der betroffenen Liegenschaft zur Wiedergutmachung des Schadens herangezogen werden. Um das Fahrzeug vorab vor Schäden zu schützen, sollte man dieses vor Unwettereinbruch in die Garage oder Carport stellen. Ist dies nicht vorhanden, sollte für das Auto ein möglichst unwettergeschützter Platz gesucht werden.   ARBÖ-Tipp: Vorbeugend kann man im Kofferraum Decken und Gummispanner mitführen, um im Ernstfall das Fahrzeug vor Hagelschäden schützen zu können. 

 

6.6.2018 - Unfall und Datenschutzerklärung – die fünf wichtigsten Punkte

Vor wenigen Tagen trat die neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Der ARBÖ klärt auf, ob die neue Richtlinie Einfluss auf den Datenaustausch bei
einem Unfall hat. Der Unzählige Mails und Newsletter Neuanmeldungen brachten in den letzten Wochen so manchen Posteingang regelrecht zum Überlaufen.

Da die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) alle Lebensbereiche betrifft, hat sich der ARBÖ die derzeitige Gesetzeslage und Einflussnahme der DSGVO im Falle eines Unfalles genau angeschaut und die fünf wichtigsten Punkte im Umgang mit Daten bei einem Unfall zusammengefasst:   

• Beide Unfallpartner sind verpflichtet ihre Identität auszuweisen/nachzuweisen! Unabhängig von der Datenschutz-Grundverordnung greift hier die Straßenverkehrsordnung und diese sieht die Verpflichtung zur Identitätsausweisung vor.

• Bei Verweigerung zur Bekanntgabe der Daten: sofern sich der Unfallgegner weigert, seine Identität zu nennen, ist man verpflichtet, unverzüglich die Polizei zu rufen oder, ohne Aufschub, zur nächstgelegenen Polizeistelle zu fahren und den Unfall zu melden. Achtung! Fahrerflucht besteht wenn die Daten gegenseitig nicht
ausgetauscht werden können und weder die Polizei angerufen noch die nächste Polizeistelle zur Meldung des Unfallgeschehens aufgesucht wird.

• Unfallbericht – unabhängig der neuen Datenschutz-Grundverordnung sollte dieser nach wie vor ausgefüllt werden. Hier nimmt die DSGVO keine Einflussnahme.

• Fotografieren des Unfalles: bei einem Unfall darf weiterhin fotografiert werden. Nachdem hierbei ein rechtliches Interesse zur Beweissicherung vorliegt, besteht kein Problem mit dem Datenschutz.

• Unfall im Ausland: hier raten die ARBÖ Experten grundsätzlich die Polizei zu rufen. Aber auch in diesem Fall nimmt die Datenschutzverordnung keinerlei Einfluss auf die Auskunftspflicht der Identität der Unfallgegner.

„Die neue Datenschutzregelung nimmt somit keinerlei Einfluss auf den Datenaustausch bei einem Unfall. Jeder Unfallgegner ist verpflichtet, die Personen- und Kfz-Daten bekannt zu geben. Kein Autofahrer kann sich nach einem Unfall auf die DSGVO beziehen und seine Identität verbergen“, beruhigt ARBÖ-Jurist Mag. Peter Rezar verunsicherte Autofahrer.

 

1.6.2018 - ARBÖ und ARA Flugrettung heben ab sofort auch in Fresach ab 

Die ARA Flugrettung und der Automobilklub ARBÖ intensivieren ihre Zusammenarbeit und schicken seit heute auch in Fresach in Kärnten einen Hubschrauber des Typs H 145 zu Rettungseinsätzen.  
Nachdem vor wenigen Wochen in Reutte in Tirol die Zusammenarbeit offiziell verkündet und gestartet wurde, folgt mit 1. Juni die Erweiterung der Kooperation der beiden Einsatzorganisationen. Heute wurde in Fresach in Kärnten ein neuer Hubschrauber des Typs H 145 in Dienst gestellt und gleichzeitig die intensivere Zusammenarbeit von ARBÖ und ARA Flugrettung besiegelt. Zum Zeichen dafür wird auch der in Kärnten stationierte Hubschrauber das ARBÖ-Logo zieren.  
„Ich freue mich sehr, dass der ARBÖ auch in Kärnten mit der ARA Flugrettung die optimale Versorgung in punkto Sicherheit anbieten kann. Die Zusammenarbeit entwickelt sich extrem positiv, weshalb wir nach Reutte nun eben schon den zweiten Standort haben, an dem ein ARBÖ-Hubschrauber  stationiert ist“, freut sich Dr. Peter Rezar, Präsident des ARBÖ, anlässlich der offiziellen Indienststellung des neuen Hubschraubers. Ebenso positiv sieht es Andreas Griesser, stellvertretender Geschäftsführer der ARA Flugrettung: „Die Kooperation zwischen der ARA Flugrettung GmbH und dem ARBÖ ist eine strategische Neuausrichtung beider Organisationen für Menschen, die in Not geraten sind und Hilfe benötigen. Die Mitarbeiter beider Unternehmen leisten jeden Tag hochprofessionelle Arbeit und sind motiviert für die uns anvertrauten Aufgaben. Das gemeinsame Ziel in den nächsten Monate ist unter anderem die Realisierung eines weiteren Standortes in der Steiermark sowie der kontinuierliche Ausbau unserer beider Geschäftsfelder, welche unsere bisherigen Kernaufgaben deutlich ergänzen werden. Wir freuen uns auf die weitere, konstruktive Zusammenarbeit mit dem ARBÖ.“  
Die Hubschrauberrettung ist ein wesentlicher Bestandteil des ARBÖ-Sicherheits-Passes, mit dem Mitgliedern der Rundum-Schutz für Reise und Mobilität geboten wird. Der ARBÖ hat nun künftig einen starken Partner an der Hand, der in Kärnten und Tirol für seine Kompetenz in der Flugrettung und Windenrettung geschätzt wird. Dafür kommt mit dem H 145 ein hochmodernes Fluggerät zum Einsatz. Die H 145 ist für Einsätze in der Flugrettung und für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken optimal geeignet. Darüber hinaus ist die Maschine voll nachtflugtauglich und verfügt über ein großes Platzangebot. Auch für alpine Einsätze mit der Rettungswinde ist die leistungsstarke Maschine prädestiniert. Ein Alleinstellungsmerkmal ist zudem die Gewichtszulassung der Trage: Es können Patienten bis zu 250 kg Körpergewicht geflogen werden – bislang sind bis zu 120 kg in der österreichischen Flugrettung die Regel.  
Mit dem neuen Standort bündeln die beiden Einsatzorganisationen ihre jeweiligen Stärken: Der ARBÖ vertritt als Automobilklub 400.000 Mitglieder, die ein Höchstmaß an Sicherheit verlangen. „Auf der Straße und im Pannenfall gewährleisten wir dies seit mehr als 50 Jahren. Durch die Kooperation mit der ARA gehen wir seit kurzem nun auch in die Luft und bieten unseren Mitgliedern bei einem medizinischen Notfall die beste Betreuung“, so Dr. Peter Rezar anlässlich der Indienststellung.

 

30.5.2018 -  Die Vernunft hat gesiegt

Die rasche Absage von Bürgermeister Ludwig an die geplante City Maut war die einzig richtige Entscheidung. Nachdem Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou einmal mehr ihr wahres Gesicht gezeigt hat, und mit dem Vorschlag einer City Maut für Wien gegen die Autofahrer zu Felde zog, hat Neo-Bürgermeister Ludwig die richtige Entscheidung getroffen und die Idee schnell entsorgt. „Michael Ludwig hat damit gezeigt, dass er Politik für die Menschen macht und gegen unsinnige Ideologie und ökoromantische Träumereien vergangener Tage auftritt. Für konstruktive zukünftige Verkehrspolitik kann der Wiener Bürgermeister auf die Unterstützung des ARBÖ zählen. Wir sind für ausgewogene Lösungen die die Interessen von 300.000
Pendlerinnen und Pendler berücksichtigen“, freut sich Dr. Peter Rezar, ARBÖ-Präsident, über die rasche Absage. Durch eine City Maut wären extreme Mehrkosten auf die Autofahrer zugekommen, wodurch eine derartige Maßnahme zutiefst ungerecht ist. „Wir fordern ein ausreichendes Angebot an Park&Ride-Anlagen am Stadtrand und natürlich im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit Anbindung an das Wiener Umland. Sektiererische grüne Ideologie darf nicht über die Interessen der Menschen gestellt werden“, so Rezar abschließend.

 

29.5.2018 - City-Maut ist realitätsfremd und unsozial

Mit der Forderung einer City Maut für Wien plant Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou einen finanziellen Anschlag auf 300.000 Pendler. Schon wieder nimmt Maria Vassilakou die Autofahrer als ihre Lieblingsfeinde ins Visier. Diesmal legt sich die Chefin der Wiener Grünen aber nicht nur mit den Wiener Kfz-Lenkern an, sondern auch gleich mit 300.000 Pendlern, die täglich nach Wien zu ihrer Arbeitsstelle fahren müssen.
Diese sollen künftig nämlich an der Stadtgrenze kräftig zur Kassa gebeten werden, so die grünen Pläne, die für den Präsidenten des Automobilklub ARBÖ, Dr. Peter Rezar, komplett realitätsfremd und sozialpolitischer Unsinn sind: „Sollte die Vizebürgermeisterin diese absurde Forderung nicht umgehend zurücknehmen, ist sie rücktrittsreif. Denn eine derartige Idee und der damit verbundene finanzielle Anschlag auf 300.000 Pendlerinnen und Pendler disqualifiziert sich von selbst, insbesondere weil keine Alternativen wie ausreichend viele Park & Ride-Anlagen zur Verfügung stehen. Maria Vassilakou hatte in den vergangenen acht Jahren genug Gelegenheiten gehabt, für einen ausreichenden Ausbau der günstigen Stellplätze am Stadtrand zu sorgen und damit den Umstieg auf die Öffentlichen
Verkehrsmittel für Pendler zu erleichtern. Jetzt 300.000 Arbeitnehmer für diese Versäumnisse bezahlen zu lassen, ist eine besondere Unverfrorenheit“, so Dr. Peter Rezar anlässlich der neuesten Wünsche der Vizebürgermeisterin. Und weiter: „Dass ihr dabei angeblich besonders der 22. Bezirk am Herzen liegt, kann höchstens als weitere Provokation verstanden werden. Rund zehn Jahre lang hat Maria Vassilakou zudem den so dringend benötigten Lobautunnel, der eine echte Entlastung der Donaustadt bringt, mit allen erdenklichen Mitteln blockiert. Erst jetzt, wo das Bundesverwaltungsgericht diese Blockade beendet hat, rudert die Vizebürgermeisterin verzweifelt zurück“, ärgert sich der ARBÖ-Präsident, „Autofahren ist schon jetzt teuer genug. Eine weitere Belastungswelle, noch dazu
eine die arbeitenden Menschen trifft, ist nicht zu akzeptieren.“

Erschüttert zeigt sich der Präsident auch vom mangelnden Demokratieverständnis der Vizebürgermeisterin. Bereits 2010 hat es eine Volksbefragung gegeben, bei der sich 77% der Wiener gegen eine City Maut ausgesprochen haben. „Gilt dieses Ergebnis jetzt nicht mehr oder stellen sich die Grünen ganz bewusst gegen die  Bevölkerung?“, fragt sich PeterRezar.  

Doch während die grüne Regierungsfraktion die Autos verbannen möchte, sind ein Großteil der Wienerinnen und Wiener dem Auto gegenüber durchaus positiv eingestellt. So haben im Jahr 2017 mehr als 13.800 Personen die Lenkerberechtigung Klasse B abgelegt, ein Wert, der seit einigen Jahren sogar wieder leicht steigt. Und auch an der Anzahl der in Wienangemeldeten Kfz zeigt sich, dass der Pkw in Wien nach wie vor zu den beliebtesten Mobilitätsformen gehört. Selbst  der Motorisierungsgrad ist in Wien zwischen 2016 und 2017wieder leicht gestiegen, und auch der Kfz-Bestand ist mit 870.133 Kfz auf einem Allzeithoch.
„Wir fordern daher eine faire Behandlung und eine ausgewogene Politik aller Verkehrsteilnehmer. Schnapsideen wie eine City Maut sind realitätsfremd, sozial
unverträglich und unfair“, so Rezar

 

23.5.2018 - ARBÖ begrüßt IG-L-Ausnahme für E-Autos

Mit den Plänen, Elektroautos von der Temporeduktion nach dem Immissionsschutzgesetz Luft auszunehmen, wird eine langjährige Forderung des  ARBÖ aufgenommen. Seit vielen Jahren fordert der ARBÖ Maßnahmen, um Elektromobilität attraktiver zu machen. Dazu gehören neben der Ankaufsförderung und steuerlichen Begünstigung für privat genutzte Dienstwägen auch die Umsetzung von nicht-monetären Maßnahmen, wie Komm Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Nachdem ein Elektroauto keine Emissionen erzeugt, ist die Temporeduktion auch nicht nachvollziehbar. Neben diesem Aspekt wäre eine derartige Ausnahme für E-Autos auch ein guter Anreiz und einekostengünstige Maßnahme, um mehr Autofahrer für den Umstieg auf diese umweltfreundliche Technologie begeistern zu können.“

Insgesamt wurden von Jänner bis April 2.149 Elektrofahrzeuge zum Verkehr zugelassen. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 31 Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2017.

 

19.4.2018 - Lassen Sie einen Steinschlag möglich rasch beheben. Aus guten Gründen.

In vielen Fällen entwickelt sich aus einem kleinen Steinschlag ein Scheibenriss. DA die Frontscheibe ein tragendes Teil des Fahrzeuges ist, wird dann ihre Sicherheit beeinträchtigt. Zum Beispiel ist ein Abstützen des Airbags bei einem Crash nicht mehr gewährleistet. Die Reparatur bannt viele Gefahren.

Ein Scheibentausch ist meist nicht erforderlich * In 80% aller Fälle kann die Scheibe repariert werden.

  • Das dauert in der Regel nicht einmal eine Stunde.
  • Bei Voll- und Teilkasko ist die Reparatur i.d.R. kostenlos ** Beachten Sie ihre Versicherungsbestimmung

 

19.4.2018  - Mit dem 20.Mai 2018 treten neue Toleranzfristen bei der § 57a in Kraft

Das sollen Sie unbedingt wissen.

Es gibt ein Sprichwort: Alles neu macht der Mai. Zumindest was Teil der §57a-Überptüfung angehet, trifft das absolut zu. Für Taxi, LKW und Rettungsfahrzeuge beginnt der Toleranz Zeitraum 3 Monate vor dem Prüfmonat.


Wichtig aber: Es gibt für diese Fahrzeuge keine Überziehungsfrist!

Bei PKW, Motorrädern, Quards, Mopedauto, Historische Fahrzeuge, Anhänger bis 3,5 Tonnen, Traktoren bis 40 km/h bleibt der Toleranzzeitraum wie gehabt         (1 Monat vor bis 4 Monate nach dem vorgesehenen Prüfmonat). Neu ist hingegen für alle: Wir ein schwerer Mangel bei der Prüfung festgestellt, muss dieser innerhalb von 2 Monate behoben sein. Ist Gefahr im Verzug, kann die Behörde die Zulassung auch sofort aufheben!
Zur ihrer Sicherheit raten eir Ihnen, die Fristen einzuhalten.


11.4.2018 - SCR Kat-Nachrüstung nicht auf Kosten der Autobesitzer und der Allgemeinheit  Die Kosten für den nachträglichen Einbau von modernen Abgasreinigungssystemen in alte Dieselfahrzeuge müssen Autohersteller übernehmen.  

Der von Verkehrsminister Hofer ins Spiel gebrachte Fonds, durch den mögliche Anreize zur Nachrüstung von alten Dieselautos finanziert werden sollen, sieht der Automobilklub ARBÖ im Sinne des Umweltschutzes positiv. Allerdings darf ein derartiges Vorhaben nicht dazu führen, dass die Allgemeinheit, und speziell die Autofahrer, nun für die Verfehlungen der Industrie bezahlt. „Kein österreichischer Autobesitzer ist für den Dieselskandal und den höheren Schadstoffausstoß verantwortlich. Ganz im Gegenteil, die vermeintlich umweltfreundliche Dieseltechnologie ließen sich Autokonzerne vor Jahren von den Kunden gut bezahlen. Also sollen sie nun auch dafür sorgen, dass die Situation im wahrsten Sinn des Wortes bereinigt wird“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig anlässlich der Ankündigung von Verkehrsminister Hofer.  
Grundsätzlich sieht der ARBÖ die Nachrüstung von alten Dieselfahrzeugen mit dem SCRSystem als schnell umzusetzende Maßnahme an, um schädliche Emissionen zu reduzieren. Das Vorhaben, finanzielle Anreize zur Umrüstung anzubieten, sei demnach grundsätzlich zu begrüßen, „nur muss eben überlegt werden, wer für die Kosten aufkommt. Die Autofahrer dürfen das sicher nicht sein. Und wenn schon öffentliche Gelder verwendet werden, dann im Zuge einer allgemeinen Ökoprämie um allen Autobesitzern den Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge zu erleichtern“, so Kumnig abschließend.

 

4.4.2018 - Pannenstreifenfreigabe für Autobahnteilstücke sinnvoll

Der ARBÖ begrüßt grundsätzlich das Vorhaben von Verkehrsminister Hofer den Verkehr zu beschleunigen und bekannte Stauhotspots zu entschärfen.  
Ab Juli soll der Pannenstreifen im Falle von Stau für Kraftfahrzeuge befahrbar werden. Vorab wird dieses Projekt auf dem Teilstück zwischen Schwechat und Simmering an der östlichen Stadtgrenze von Wien umgesetzt. Der ARBÖ befürwortet dieses Vorhaben grundsätzlich, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Wenn es die Verkehrslage erfordert und die Sicherheit nicht gefährdet wird, ist die Öffnung der Pannenstreifen sehr zu begrüßen, da so notwendige Kapazitäten geschaffen werden, die sonst ungenutzt wären. Wir sehen dieses Vorhaben als positiv an.“  
Dennoch darf ein derartiges Projekt nicht dazu führen, dass der Autobahnbau und Ausbau des hochrangigen Straßennetzes eingestellt wird, wie Kumnig abschließend ausführt: „Dies kann nur eine zusätzliche Möglichkeit sein, den Verkehr dort zu beschleunigen und Stauhotspots zu entschärfen, wo aufgrund von Platzproblemen keine dritte Fahrspur errichtet werden kann. Grundsätzlich ist eine vollwertige dritte Fahrspur erstrebenswert und sinnvoller und es muss auch weiterhin Pannenstreifen geben.“ 

 

30.3.2018 - Der ARBÖ warnt Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

Eine rücksichtslose Fahrweise ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch richtig teuer werden.

Wie eine Studie vom Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt, wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen aggressives Fahrverhalten immer stärker wahrgenommen. Neben den Aspekten der Verkehrssicherheit sind es vor allem auch rechtliche Probleme, die rücksichtslosen Lenkern, egal ob im Auto, auf dem Motorrad oder dem Fahrrad, zuteilwerden können, wie Gerald Hufnagel, von der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Drängeln ist ein Vormerkdelikt. Der Strafrahmen für eine derart aggressive Fahrweise beträgt bis zu 2.180 Euro. Zudem kann es nach dem Gesetzbuch im schlimmsten Fall sogar zu einem Gerichtsverfahren wegen Gemeingefährdung oder Nötigung kommen. Dies gilt nicht nur für den motorisierten Individualverkehr, sondern auch für Rad- und E-Bike-Fahrer.“
Wer durch seine kämpferische Fahrweise einen Unfall verursacht, kann zudem Probleme mit der Versicherung bekommen. „Die Versicherung wird zwar in jedem Fall den Schaden des Unfallgegners übernehmen, allerdings können bei nachträglicher Feststellung, dass der Lenker aufgrund seiner Aggression zum Lenken des Fahrzeugs nicht im Stande war,
Regressforderungen bis zu einer Höhe von insgesamt 11.000 Euro gestellt werden. Wobei sich der Betrag bei besonderer Gefährdung sogar verdoppeln kann. Und die eigene
Kaskoversicherung steigt möglicherweise aus“, warnt Hufnagel vor provokativer Fahrweise.

Abstand halten – sicher fahren – entspannt ankommen! 
Gerade bei den bevorstehenden Reisewellen ist wichtig, dass auch durch kleine Behinderungen der Verkehrsfluss leicht gestört werden kann und sich als Folge daraus stundenlange Staus bilden können.  Der empfohlene Abstand zum vorderen Kraftfahrzeug beträgt 2 Sekunden – auch im Kolonnenverkehr. Berechnet wird dies mit eine Sekunde Reaktionszeit auf eine unerwartete Situation und die weitere Sekunde dient als Ausgleich etwaiger Bremswegunterschiede. Zum Messen des Abstandes sucht man sich einen Fixpunkt am Straßenrand, wie zum Beispiel eine Verkehrstafel oder einen Begrenzungspfosten. Wenn das Heck des vorderen Fahrzeugs diesen passiert, zählt man 2 Sekunden bis man selbst mit der Fahrzeugfront diesen Punkt erreicht.

Alkohol ist tabu
Unfälle durch Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehen immer noch gemeinsam mit Raserei an oberster Stelle. Alkohol am Steuer sollte grundsätzlich nicht sein. Nicht nur, dass die Reaktionszeit beträchtlich erhöht wird und dies eine gesteigerte Unfallgefährdung darstellt kommen auch Strafen in der Höhe zwischen 300 Euro und 3.700 Euro bereits bei einer Alkoholisierung zwischen 0,5 und 0,8 Promille auf den betroffenen Lenker zu. Zudem ist ein Alkoholdelikt auch ein Vormerkdelikt.

Um sicher an sein Ziel zu gelangen rät der ARBÖ grundsätzlich:

  • Harsche Fahrmanöver vermeiden
  • Ruhe bewahren und sich nicht auf Ärger einlassen
  • Genug Zeit einplanen
  • Geschwindigkeit anpassen und Sicherheitsabstand halten
  • Übermüdung vorbeugen – Pausen immer wieder einplanen

 

21.3.2018 - Der Spritpreis kann sich auch zu Ostern nicht verstecken

Knapp vor den Osterferien lohnt sich ein Blick auf die Treibstoffpreise. Die Preisunterschiede pro Liter betragen teilweise bis zu 50 Cent.  

Kommendes Wochenende starten die Osterferien. Viele Österreicher nutzen die freien Tage für den letzten Skiurlaub der Saison oder die ersten sonnigen Stunden im Süden. Wo auch immer die Reise hingeht, vor Fahrtantritt lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick auf die Treibstoffpreise zu werfen, denn dadurch kann die Urlaubskassa etwas geschont werden. Die Preisunterschiede der einzelnen Tankstellen sind teils enorm und betragen je nach Bundesland beziehungsweise Treibstoffsorte bis zu 50 Cent, was bei einer Tankfüllung bis zu 30 Euro ausmachen kann.  
Doch auch regional gibt es erhebliche Unterschiede. So beträgt der Durchschnittspreis pro Liter Diesel im Burgenland nur 1,083 Euro, während in Wien 1,122 Euro zu bezahlen sind. Und während Eurosuper 95 mit 1,147 auch im Burgenland am günstigsten ist, zahlen Autofahrer in Tirol mit 1,197 Euro am meisten. „Ein Vergleich der Treibstoffpreise lohnt sich immer, weil so und mit vorausschauender Fahrweise enorm viel Sprit gespart werden kann“, so ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht.  
Der ARBÖ hat als Hilfestellung die günstigsten Tankstellen pro Bundesland herausgesucht. Aktuell können die günstigsten Tankstellen auch auf www.arboe.at oder in der ARBÖ-App abgerufen werden.  ARBÖ: Der Spritpreis kann sich auch zu Ostern nicht verstecken   Knapp vor den Osterferien lohnt sich ein Blick auf die Treibstoffpreise. Die Preisunterschiede pro Liter betragen teilweise bis zu 50 Cent.  
Kommendes Wochenende starten die Osterferien. Viele Österreicher nutzen die freien Tage für den letzten Skiurlaub der Saison oder die ersten sonnigen Stunden im Süden. Wo auch immer die Reise hingeht, vor Fahrtantritt lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick auf die Treibstoffpreise zu werfen, denn dadurch kann die Urlaubskassa etwas geschont werden. Die Preisunterschiede der einzelnen Tankstellen sind teils enorm und betragen je nach Bundesland beziehungsweise Treibstoffsorte bis zu 50 Cent, was bei einer Tankfüllung bis zu 30 Euro ausmachen kann.  
Doch auch regional gibt es erhebliche Unterschiede. So beträgt der Durchschnittspreis pro Liter Diesel im Burgenland nur 1,083 Euro, während in Wien 1,122 Euro zu bezahlen sind. Und während Eurosuper 95 mit 1,147 auch im Burgenland am günstigsten ist, zahlen Autofahrer in Tirol mit 1,197 Euro am meisten. „Ein Vergleich der Treibstoffpreise lohnt sich immer, weil so und mit vorausschauender Fahrweise enorm viel Sprit gespart werden kann“, so ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht.  
Der ARBÖ hat als Hilfestellung die günstigsten Tankstellen pro Bundesland herausgesucht. Aktuell können die günstigsten Tankstellen auch auf www.arboe.at oder in der ARBÖ-App abgerufen werden. 

 

3.3.2018 - ARBÖ und ARA Flugrettung heben gemeinsam ab   

Der Automobilklub ARBÖ und die ARA Flugrettung starten am 1. April offiziell ihre Zusammenarbeit im Rettungswesen.  
Nach raschen zielorientierten Verhandlungen konnte nun die Kooperation zwischen dem ARBÖ und der ARA Flugrettung fixiert werden. Gemeinsam wollen der Flugrettungsbetreiber und der Automobilklub die Weichen für eine noch bessere Versorgung in puncto Sicherheit stellen. Im Gespräch sind auch gemeinsam betriebene Sicherheitsstützpunkte.   
„Diese Kooperation eröffnet beiden Unternehmen viele neue Möglichkeiten. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und den damit verbundenen Ausbau unseres Dienstleistungsportfolios“, so Dr. Peter Rezar, Präsident des ARBÖ, anlässlich der Vorstellung der Kooperation, die in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter ausgebaut werden soll. „Die Hubschrauberrettung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Sicherheits-Passes, mit dem wir unseren Mitgliedern den Rundum-Schutz für Reise und Mobilität bieten. Wir haben nun künftig einen starken Partner an der Hand, der in Tirol und Kärnten für seine Kompetenz in der Flugrettung und Windenrettung geschätzt wird und auf den unsere Mitglieder künftig zählen können.   
Für Dr. Peter Huber, Geschäftsführer der ARA Flugrettung, liegen die Vorteile einer Kooperation auf der Hand: „Auf der einen Seite haben wir einen der größten und ältesten Verkehrsclubs Österreichs, der unter anderem mit Mobilitätsdienstleistungen, Versicherungen und Fahrsicherheitszentren einen großen Beitrag für die Versorgung seiner über 400.000 Mitglieder leistet. Auf der anderen Seite die ARA Flugrettung, die mit ihren Notarzthubschraubern in Teilen Österreichs das ganze Jahr über Notfallrettung aus der Luft betreibt. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam die sicherheitstechnische und medizinische Versorgung weiter vorantreiben und diese nachhaltig erhöhen können. Und hierzu haben wir mit dem ARBÖ einen in ganz Österreich geschätzten und verlässlichen Partner gefunden. Zum Zeichen der neuen Kooperation wird mit Einführung des hochmodernen Hubschraubers H 145 in der österreichischen Flugrettung das ARBÖ-Logo die Hubschrauber der ARA Flugrettung zieren.“
 
ARA Flugrettung stellt die ersten Hubschrauber des Typs H 145 in Österreich  
Im April wird der bundesweit erste Hubschrauber des hochmodernen Typs H 145 an der Station Reutte/Tirol der ARA Flugrettung in den Dienst gestellt. Die zweite Maschine der ARA Flugrettung wird ab dem Sommer von der Station in Fresach/Kärnten aus zu lebensrettenden Einsätzen starten. Die H 145 ist für Einsätze in der Flugrettung und für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken optimal geeignet. Darüber hinaus ist die Maschine voll nachtflugtauglich und verfügt über ein großes Platzangebot. Auch für alpine Einsätze mit der Rettungswinde ist die leistungsstarke Maschine prädestiniert. Ein Alleinstellungsmerkmal ist zudem die Gewichtszulassung der Trage: Es können Patienten bis zu 250 kg Körpergewicht geflogen werden – bislang sind bis zu 120 kg in der österreichischen Flugrettung die Regel.   
    
Die ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Die österreichische ARA Flugrettung wurde 2001 als gemeinnützige GmbH gegründet und betreibt in Reutte (Tirol) und Fresach (Kärnten) professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Im Gegensatz zu Hubschrauberbetreibern, die nur in der Wintersaison zu Einsätzen fliegen, leistet die ARA Flugrettung das ganze Jahr über schnelle Notfallhilfe aus der Luft. Die Notarzthubschrauber „RK-1“ und „RK-2“ sind zudem mit einer fest installierten Rettungswinde ausgerüstet, mit der Einsätze im alpinen Gelände durchgeführt werden können, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist.  
Das Unternehmen mit Sitz in Klagenfurt gehört zur DRF Luftrettung und ist ein nach gültigen Richtlinien für die Luftfahrt lizenziertes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC). Seit 2014 ist die ARA Flugrettung außerdem Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen), deren Ziel die Weiterentwicklung der alpinen Rettung und Sicherheit ist.  
Die DRF Luftrettung betreibt in Deutschland 29 Luftrettungsstationen, darunter neun Stationen im 24h-Betrieb. Die Organisation verfügt damit in Deutschland über die größte Nachtflugexpertise. Die ARA Flugrettung kann sich die Kompetenz der DRF Luftrettung im Bereich Nachtflug und Intensivtransporte somit zunutze machen.  
Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ)  
Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs – kurz ARBÖ genannt – ist der zweitgrößte österreichische Verein. Die Kernaufgaben des 1899 gegründeten Automobilclubs sind im Wesentlichen: Vielfältige Mobilitätsdienstleistungen (wie Pannenhilfe) und Interessensvertretung der rund 400.000 Mitglieder. Der ARBÖ betreibt in Österreich derzeit 90 Prüfzentren sowie drei Fahrsicherheitszentren (Wien, Graz, Salzburg/Straßwalchen) und beschäftigt 800 Mitarbeiter. Unter der Kurzrufnummer 1-2-3 ist der ARBÖ-Pannendienst 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Der ARBÖ ist Gründungsmitglied des Verband Europäischer Automobilclubs (EAC) mit Sitz in Brüssel.

 

2.3.2018 - Neben den Sicherheitspass.Classic gibt es ab 1.März 2018 den neuen Sicherheits-Pass.Gold

Ab 1.März 2018 gibt es den neuen Sicherheits-Pass.Gold wir bieten Ihnen einen verbesserte Standards und die doppelte Versicherungssummen an wie

  • Abschleppdienst Kostenübernahme  vorher bei Sicherheits-Pass.Classic bis € 250.- jetzt bei Sicherheits-Pass.Gold bis € 500.-
  • Wildschaden      Kostenübernahme  vorher bei Sicherheits-Pass.Classic  bis € 600.-jetzt bei Sicherheits-Pass.Gold bis € 1200.-
  •  Krankenversicherung im Ausland Kostenübernahme bei Sicherheits-Pass.Classic vorher bis € 75.000.- jetzt bei Sicherheits-Pass.Gold bis € 150.00.-
  • Hubschrauberrettung Kostenübernahme vorher Sicherheits-Pass.Classic bis € 10.000.- jetzt bei Sicherheitspass.Gold bis € 20.000.-

Der Sicherheits- Pass Gold schützt nicht nur ihr Fahrzeug sondern alle Fahrzeuge. Ihre Familie (Arbö Mitgliedschaft vorausgesetzt) – auch die ihrer Kinder bis 19 Jahre selbst wenn sie an einen anderen Wohnsitz in Österreich leben.

Auskunft und erhältlich ist der Sicherheits-Pass.Classic ist zum Preis von € 43,90 und der neue Sicherheits-Pass.Gold zu den Preis von € 69,90 exklusiv für Mitglieder bei den Arbö Prüfzentrum erhältlich.

 

28.2.2018 - Fahrverbote treffen die Falschen 

Nach dem heutigen Gerichtsentscheid in Deutschland für Diesel-Fahrverbote zittern die Autofahrer.  
„Bei verhängten Fahrverboten werden Diesel-Fahrzeuge massiv an Wert verlieren und schwieriger zu verkaufen sein. Die Industrie – immerhin der Verursacher des Problems - wird hingegen an den Verkäufen von sauberen Neuwagen verdienen“, so KommR Mag. Gerald Kumnig nach der heutigen Entscheidung in Deutschland. „Auch wenn der heutige Richterspruch keine unmittelbare Auswirkung auf Österreich hat, so geht es dem Diesel wieder einmal an den Kragen und es ist zu befürchten, dass dies wieder auf Kosten der Konsumenten ausgetragen wird“, so Kumnig weiter.  


Für den ARBÖ sind Umweltschutzmaßnahmen wichtig, um Klimaziele zu erreichen und die Luftgüte zu verbessern. Sinnvolle und nachhaltige Lösungsvorschläge wird der Automobilklub unterstützen, wie beispielsweise die Förderung von alternativ betriebenen Fahrzeugen, den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, Ausgleichszahlungen der Automobilhersteller oder die steuerliche Begünstigung beim Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge. „Wir fordern jedenfalls konsumentenfreundliche und sozial verträgliche Umweltschutzmaßnahmen. Es kann nicht sein, dass über die Autolenker einfach „drübergefahren“ wird und die sozial Schwächsten, die sich vor Jahren für einen damals vermeintlich sauberen Diesel entscheiden haben, jetzt bestraft werden. Und dafür werden wir uns weiterhin einsetzen“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig abschließend. 

 

27.2.2018 - Frost bringt Einsatzrekord 

Die eisigen Temperaturen brachten die ARBÖ-Pannenhelfer gestern ganz schön ins Schwitzen. Österreichweit mussten sie 3.800 mal ausfahren – Rekord im bisherigen Winter!
 Um für die Kälteeinsätze gerüstet zu sein, wurde bereits im Vorfeld die gesamte ARBÖMannschaft aufgestockt. Im ARBÖ-Contact Center waren dreimal mehr Mitarbeiter eingesetzt als an einem „normalen“ Montag, und auch die Anzahl der Kfz-Techniker wurde verdreifacht. „Dadurch konnten alle Pannen behoben werden. Die längste Wartezeit betrug maximal drei Stunden“, so Matthias Eigl, Leiter des ARBÖ-Contact Centers.  
Insgesamt mussten die ARBÖ-Techniker österreichweit 3.800 mal ausfahren. 90 Prozent der Mängel waren der Kälte geschuldet, wie nachfolgende Statistik zeigt:

 
• Batterie erneuert 12% (aufgrund Temperatur)
• Starthilfe 55% (aufgrund Temperatur)
• elektrischer Defekt 13% (aufgrund Temperatur)
• elektronischer Defekt 10% (aufgrund Temperatur)  
• mechanischer Defekt 5%
• Diverse (Falschtanker, aufsperren) 5%  


Da die Temperaturen auch in den kommenden Tagen die Null-Grad-Grenze nicht übersteigen werden, bleibt die ARBÖ-Mannschaft weiterhin so stark besetzt, um rasch helfen zu können. Doch auch Autolenker können mit ein paar Tipps und Tricks dafür sorgen, dass das Auto fahrtauglich bleibt. So sollten beim Startvorgang sämtliche Verbraucher wie Sitzheizung, Lenkradheizung oder Klimaanlage ausgeschaltet bleiben, da diese Anwendungen extrem viel Strom benötigen und die ohnehin schon an der Leistungsgrenze befindliche Batterie noch weiter schwächen. Außerdem empfiehlt es sich, vorab Dieselfrostschutz in den Tank zu füllen, damit der Diesel nicht ausflockt und der Treibstofffilter nicht einfriert. Und sollte es dennoch zu einer Panne kommen, einfach 1-2-3 wählen, und schon ist ein Pannenhelfer unterwegs. 

 

23.2.2018 - ARBÖ: Dos und Don’ts bei extremer Kälte  Österreich erwartet die kälteste Woche des Jahres.

Der ARBÖ informiert, was während dieser frostigen Phase das Autofahrerleben erleichtert, und worauf man verzichten sollte.  
Vereiste Scheiben:  No-Go: Zugefrorene Scheiben mit heißem Wasser enteisen. Durch die extremen Temperaturunterschiede können die Scheiben nämlich springen und im schlimmsten Fall sogar einen Scheibentausch unumgänglich machen.  
Tipp: Autolenker, deren Autoscheiben zugefroren sind, sollten Eiskratzer oder spezielle Sprays zum Enteisen der Scheiben verwenden. Wichtig ist, dass die gesamte Scheibe gereinigt wird, und nicht nur ein „Guckloch“, da dies zu Strafen oder Problemen mit der Versicherung führen kann. Damit die Scheiben während der Fahrt nicht einfrieren, sollte das Heizungsgebläse für die Windschutzscheibe eingeschalten werden und die mit Frostschutz befüllte Scheibenwaschanlage regelmäßig verwendet werden. Darüber hinaus kann bereits durch eine Frontscheibenabdeckung im Vorfeld vorgesorgt werden.  Eingefrorenes Schloss:  No-Go: Den Schlüssel mit dem Feuerzeug anwärmen. Durch die extreme Hitze des Feuers können der Schlüssel oder der Transponder (Chip zur Startfreigabe) kaputt werden.  
Tipp: Autolenker sollten Türschlossenteiser stets mitführen, allerdings in der Jackentasche/Handtasche und nicht im Auto aufbewahren. Solche Sprays tauen ein eingefrorenes Schloss schnell wieder auf, und die Fahrt kann begonnen werden.  Zugefrorene Türdichtungen:  No-Go: Zugefrorene Türdichtungen mit Gewalt aufreißen, da so die gesamte Dichtung aus der Verankerung gerissen werden kann.  
Tipp: Am besten im Vorfeld die Türdichtungen mit Fettcremen oder speziellen Türdichtungscremen einreiben. So kann dieses Problem leicht vermieden werden. Wenn die Türe aber tatsächlich eingefroren ist, so bleibt nur der Einstieg über eine andere Fahrzeugtüre oder die Benutzung von Enteisungssprays. Allerdings sollten dabei nur Produkte verwendet werden, die den Gummi der Türdichtung nicht angreifen.  Motor warmlaufen lassen  No-Go: Nicht nur, dass dadurch die Umwelt unnötig belastet wird, drohen auch Geldstrafen.  
Tipp: Moderne Motoren müssen nicht minutenlang warmlaufen, sondern sind sofort einsatzbereit. Wichtiger ist, dass im Vorfeld der Kältewelle die Batterie auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft wird, damit böse Überraschungen ausbleiben.   
Verbraucher reduzieren  No-Go: Sämtliche Verbraucher wie Heckscheibenheizung, Sitzheizung - oder Lenkradheizung ständig laufen lassen  

Tipp: Sobald die Hände warm sind oder die Heckscheibe enteist ist sollten Stromverbraucher auch wieder ausgeschalten werden, da es die Batterie unnötig belastet. Durch den hohen Stromverbrauch kann besonders bei Kurzstrecken die Lichtmaschine nicht ausreichend nachladen, wodurch die Leistungskapazität der Batterie eingeschränkt ist. 

 

22.2.2018 - Kältewarnung für Autobatterie 

Es lohnt sich ein Check der Autobatterien vor dem massiven Kälteeinbruch in der kommenden Woche.  Kommende Woche ist eine extreme Kaltfront im Anmarsch. Die Tageshöchsttemperaturen werden kaum über die Null Grad-Grenze steigen, in den Nächten sind sogar zweistellige Minustemperaturen zu erwarten. Bei altersschwachen Autobatterien können derartige Kälteinbrüche zu Startschwierigkeiten führen. Viele Fahrzgue werden am Wochenende nicht bewegt, sei es weil es sich um Zweitautos handelt oder weil die Menschen bei den tiefen Temperaturen einfach nicht außer Haus gehen wollen. Und bereits marode Batterien präsentieren sich nach einer zweitägigen Ruhephase bei tiefen Minusgraden naturgemäß ziemlich saftlos. Häufig werden Autobatterien über Jahre nicht kontrolliert, verlieren auf Dauer ihre Leistungsfähigkeit und versagen dann bei Kälteeinbruch gänzlich. Verschärft wird diese Problematik noch durch den Umstand, dass viele Autofahrer bereits zeitgleich mit dem Startvorgang elektronische Geräte wie Sitzheizung oder Gebläse aktivieren. Diese Stromverbraucher belasten die Batterie zusätzlich und beschleunigen deren Entladung.Der Ärger ist dadurch vorprogrammiert.   Es ist also höchste Zeit die Batterie des Autos überprüfen zu lassen. Wichtig ist, dass die Funktion, Kapazität und damit die Überlebenschance im kommenden Winter gegeben ist. „Besser jetzt stressfrei ins nächste ARBÖ Prüfzentrum kommen und fünf Minuten zum Überprüfen investieren, als sich dann morgens beim Wegfahren schwarzärgern, weil das Auto nicht mehr anspringen will.“ sagt ARBÖ Pressesprecher Sebastian Obrecht.   Der ARBÖ Tipp: Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Flüssigkeitsbehältern im Motorraum widmen. Es ist wichtig, dass ausreichend Frostschutz im Wischwasser vorhanden ist, damit der Behälter bei Minustemperaturen nicht einfriert und springt. Außerdem hält der Frostschutz die Scheibe auch während der Fahrt eisfrei. Und auch die Scheibenwischerblätter sollten schlierenfrei funktionieren. Ob die Beleuchtungsanlagen in Ordnung sind, kann jeder Autofahrer ganz leicht selbst überprüfen und gegebenenfalls dafür sorgen, dass Lampen erneuert werden. Es empfiehlt sich eine gute Winterausrüstung im Auto mitzuführen. Schneeketten, Eiskratzer sowie Enteisungsspray sind von großem Vorteil.

 

27.1.2018 - Dr. Peter Rezar zum neuen ARBÖ-Präsidenten gewählt 

Die ARBÖ-Bundeskonferenz wählte heute Dr. Peter Rezar zum neuen Präsidenten der ARBÖ-Bundesorganisation. KommR. Mag. Gerald Kumnig wurde als Generalsekretär bestätigt. 
Der Automobilklub ARBÖ hielt seine 40. ordentliche Bundeskonferenz im Bürohaus Catamaran in Wien–Leopoldstadt ab. Im Rahmen dieses Gremiums wurde der bisherige Präsident des ARBÖ Burgenland auch zum Präsidenten der ARBÖ-Bundesorganisation gewählt. Der 62-jährige Jurist bildet künftig mit KommR. Mag. Gerald Kumnig, der als Generalsekretär für die kommenden fünf Jahre bestätigt wurde, die Spitze des Automobilklubs. Damit endete nach zwölf Jahren auch die Ära von Dr. Heinz Hofer als Präsident der Bundesorganisation. Der Steirer hat in den vergangenen Jahren wertvolle Arbeit geleistet und den ARBÖ gemeinsam mit KommR. Mag. Gerald Kumnig zukunftsfit gemacht. Für seine Verdienste wurde Dr. Hofer daher als ARBÖ-Ehrenpräsident gewählt. 

Auf den neuen ARBÖ-Präsidenten warten herausfordernde Zeiten, wie er im Rahmen seiner Antrittsrede festhielt. „Der ARBÖ vertritt 400.000 Mitglieder mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen. Unser oberstes Ziel muss sein, dass sich alle ARBÖ-Mitglieder verstanden und vertreten fühlen. Dazu zählen die Autofahrer genauso wie die Motorrad- und Fahrradfahrer oder Menschen mit Behinderungen. Jedes ARBÖ-Mitglied hat Interesse mobil zu sein und zu bleiben. Daher muss unser Handeln darauf abzielen, dass die Individualmobilität für Alle leistbar bleibt. Wir werden uns als Interessensvertretung noch stärker als in der Vergangenheit einbringen“, freut sich Dr. Peter Rezar auf seine neue Funktion. 

Auch KommR. Mag Gerald Kumnig definierte im Zuge der Bundeskonferenz seine Schwerpunkte für die kommenden Jahre: „Wir werden all unsere Serviceleistungen weiter ausbauen und die Interessen hinsichtlich individueller Fahrzeugnutzung noch stärker, lauter und zukunftsorientierter vertreten. Dies erwarten sich unsere Mitglieder, und diesen Wunsch werden wir erfüllen.“ 

 

25.1.2018 - 45.St.Pöltner Winterwandertage am 3.u.4.Febuar 2018

Bereits zum 45.Male veranstalten die Viehotner Radler ihre Winterwandertage diesmal am Samstag den 3.und Sonntag den 4.Februar 2018,gestartet kann an beiden Tagen von 7 – 12 Uhr werden,der voraussichtliche Zielschluß wird 16 Uhr sein.
Start und Ziel wie immer von der Sonderschule Nord .Die Steckenlänge der kurzen Strecke ist 7 Km,und führt von der Schule zur Traisen Flußabwärts zu den Viehofner Au Seen-Traisenpark-Viehofnerstrasse(hinter ehem.Metro) Wirtschaftshof-Volkskeller ( Kontroll u.Labestelle Matousek) Franz Binderstr.Feuerwehrzentrale-Bahnhof- Fachhochschule zum Ziel.
Die Wanderstrecke von 13 Km : Sonderschule Nord zur Traisen Flussaufwärts zur Landesregierung  zum Österreich Ring –Salzerstr.-Kulturhaus Wagram-Liessfeldstr.-Klaingartenanlage ( Kontroll und Labestelle) weiter zur Minigolfanlage-Viehofner Au – Seen weiter mit der kleinen Strecke zum Ziel.
Die Streckenführung ist Kinderwagen gerecht,für jung und alt leicht zu bewältigen. Es gibt auch keinen Sollzeiten Traubenzucker und heiße Suppe gratis mit der StartkarteStartgebühr: ÖVV Wertungsstempel Euro 2.- Wandertagssauszeichnung ein Magnetbild St.Pölten Stadt oder Landesregierung Startgebühr € 4.- Der Reingewinn der Veranstaltung dient zur Förderung des Hallenradsport in St.Pölten

 

12.1.2018 - Das eigene Auto steht hoch im Kurs

2017 wurden 353.320 neue Pkw zum Verkehr zugelassen. Dies zeigt welchen hohen Stellenwert das Auto innerhalb der Bevölkerung hat.

In Österreich wird viel über die Zukunft des motorisierten Individualverkehrs diskutiert. Fahrerschwernisse bis hin zu Fahrverboten in städtischen Bereichen werden politisch angedacht. Auch kostentechnisch wird ein Auto immer wieder von Gegnern angezweifelt und neuerliche Steuererhöhungen in den Raum gestellt. Entgegen vieler Aussagen und Meinungen, dass das Auto ein Auslaufmodell ist, sprechen die Zahlen der KFZ Neuzulassungen eine andere Sprache. Der Individualverkehr ist für viele Menschen unverzichtbar und stellt nach wie vor ein nicht ersetzbares Fortbewegungsmittel dar. Dass diese Aussagen nicht nur ein Hirngespinst darstellen zeigen die aktuellen Zahlen der Statistik Austria.  

Insgesamt wuchs der Fahrzeugbestand in Österreich somit auf 4.898.578 Personenkraftwagen, was einer Steigerung um mehr als 77.000 Fahrzeugen gegenüber
2016 entspricht. Damit waren so viele Fahrzeuge wie noch nie auf den österreichischen Straßen unterwegs. Für ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig ein klares Signal für künftige verkehrspolitische Entscheidungen. „Auch wenn manche Gruppierungen nicht müde werden das Auto im Allgemeinen und den Verbrennungsmotor im Speziellen schlecht zu reden, so zeigen diese Zahlen, dass den Österreichern das eigene Auto nach wie vor sehr wichtig ist und für viele Menschen das beliebteste Verkehrsmittel ist. Daher sind autofeindliche Maßnahmen wie Fahr- oder Zulassungsverbote in den Städten der falsche Weg. Vielmehr sollte in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden, damit Staustunden und der damit verbundene unnötige Schadstoffausstoß reduziert werden“, hofft Gerald Kumnig abschließend auf die rasche Realisierung von wichtigen Projekten wie  beispielsweise den Lobautunnel und dem damit verbundenen Lückenschluss des Umfahrungsrings um Wien.

 

9.1.2018 -  128.000 Einsätze im Jahr 2017

Die rund 400 ARBÖ-Pannenhelfer blicken auf ein arbeitsreiches Jahr 2017 zurück: Insgesamt mussten sie österreichweit 128.000 mal ausfahren um
liegengebliebene Fahrzeuge wieder flott zu machen.

Auch im 50. Jahr seines Bestehens ist der Pannendienst die wichtigste Dienstleistung des Automobilklubs. Dies belegen einmal mehr die Einsatzzahlen für das Jahr 2017: Insgesamt rückten die Pannenhelfer 128.000 mal in ihren „weißen Bernhardinern“ – so der liebevolle Name der ARBÖ-Pannenfahrzeuge - aus. Im Durchschnitt ereilte den ARBÖ somit 350 Notrufe pro Tag! Beeindruckend ist zudem die Leistungsbilanz der ARBÖ-Techniker, die 96 Prozent der liegen gebliebenen Fahrzeuge direkt vor Ort reparieren konnten. Das Ranking der Einsatzgründe führen auch heuer wieder mit 35% streikende Batterien an, gefolgt von
Elektronik-Problemen (31%) und Reifenreparaturen (30%). Aber auch Fahrzeugaufsperrungen mussten die ARBÖ-Techniker heuer häufig durchführen.

Zu den Hilfeleistungen auf der Straße kamen noch technische Dienstleistungen und Wartungsarbeiten die in den österreichweit 90 Prüfzentren angeboten werden: So führten die ARBÖ-Techniker bei knapp 200.000 Fahrzeugen die §57a-Begutachtung durch. Aber auch Dienstleistungen wie Fahrwerksvermessung (9.500), Windschutzscheiben-Reparatur (4.700) und die Wartung der Klimaanlage (8.800) wurden von ARBÖ-Mitgliedern häufig in Anspruch genommen.

„Die Leistungsbilanz 2017 zeigt, welche wichtige Aufgabe wir als Automobilklub übernehmen. Unsere Mitglieder verlassen sich auf unsere rasche Hilfe und wir können diese durch das österreichweite Netz an Prüfzentren und Technikern auch rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr garantieren“, ist ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig mit dem Jahr 2017 zufrieden. Und auch im kommenden Jahr geht der Ausbau des Mitgliederservice weiter: Neben der Modernisierung der Fahrzeugflotte, werden auch die mitgliederorientierten Serviceleistungen ausgebaut. Damit möchten wir noch besser auf die Wünsche und
Bedürfnisse unserer Mitglieder eingehen“, so KommR. Mag. Gerald Kunnig abschließend.

 

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