ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

News

23.2.2021 - ARBÖ Schulung im Umgang mit Hochspannung

 

Die hohen Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge sprechen eine deutliche Sprache. E-Mobilität ist nicht mehr zu stoppen. Der ARBÖ rüstet für die Zukunft und lässt Mitarbeiter im Umgang mit Hochvolt schulen.

 

Die Neuzulassungen von elektrobetriebenen PKW sind im Jahr 2020 zum Vergleichszeitraum 2019 um mehr als 70 Prozent auf 15.972 Stück österreichweit gestiegen.Damit sind insgesamt mehr als 44.500 E-Pkw derzeit auf den heimischen Straßen
unterwegs. Mit diesem Trend in Richtung E-Mobilität ergeben sich neue Aufgaben und Betätigungsfelder. So auch bei der Pannen- und Abschlepphilfe des ARBÖ. Dieser sorgt mit Schulungen für seine Mitarbeiter im Umgang mit Hochvoltspannung für Sicherheit vor. Fahrzeugbesitzer sind häufig unsicher und wissen nicht genau, wie sie mit ihrem Fahrzeug im Falle einer Panne oder Unfalls umgehen dürfen bzw. sollen. „Es ist enorm wichtig, bei einer Panne oder Unfall qualifizierte Mitarbeiter vor Ort zu haben, um helfen zu können“,erklärt Erich Groiss, technischer Leiter der ARBÖ-Bundesorganisation. „Die Hilfeleistung bei Panne oder Unfall verhält sich bei einem E-Auto anders als bei herkömmlich angetriebenen
Fahrzeugen“, so Groiss weiter.

 

Beim ARBÖ Österreich sind mittlerweile alle 600 Techniker auf Hochvolt 2-Standard und derzeit sieben Techniker auf Hochvolt 3-Standard geschult. Sollte es zu einer Panne oder einem Unfall kommen, dürfen die Techniker Elektrofahrzeuge in vollem Umfang bedienen.Dafür investierte das Unternehmen bereits mehr als 9.000 Weiterbildungsstunden in die
Mitarbeiter. Um immer auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben, wird das Wissen alle 3 Jahre erneuert und auf den aktuellen Stand gebracht. „In diesem Bereich entsteht eine sehr schnelle Entwicklung. Batterien, Lademanagement oder Elektrotechnik werden laufend modifiziert. Unser Anliegen ist es, unser Wissen kontinuierlich aufzufrischen, um rasche und
professionelle Hilfe leisten zu können“, erklärt Rupert Brugger, Schulungsleiter der ARBÖ-Bundesorganisation.

 

In den Schulungen wird den Technikern theoretisches Wissen nähergebracht, aber auch praktische Übungen werden direkt am Vorführwagen durchgeführt. Der ARBÖ setzt hier auf die Zusammenarbeit mit der Firma BRAWEMA GmbH, die seit Jahren auf fundiertes technisches Know-how zurückgreifen kann. „Wir haben uns für dieses Unternehmen entschieden, da es viel Erfahrung im Umgang mit Elektromobilität mitbringt. So können wir am besten für unsere Mitglieder da sein“, sagt Groiss. Mit den durchgeführten Schulungen ist der ARBÖ österreichweit für den Umgang bei Pannenhilfe und Abschleppung, die §57a-Überprüfung bei E-Fahrzeugen, das Arbeiten am konventionellen Bordnetz u.v.m. berechtigt.„Die wenigsten wissen darüber Bescheid, dass regelmäßig technische Wartungsarbeiten erforderlich sind, zum Beispiel die Wartung der Klimaanlage“, sagt Groiss.   

 

„Es benötigt noch viel Aufklärung im Bereich der E-Mobilität. Nicht nur, dass es große Unsicherheiten im Falle einer Panne oder eines Unfalls gibt. Als ARBÖ-Mitglied hat man hier einen professionellen und verlässlichen Partner“, ergänzt Groiss abschließend.

 

22.2.2021 - Online-Relaunch


Eine freundlichere Oberfläche und neue Features wurden dem Online-Mitgliederbereich "Mein ARBÖ" verpasst. Wichtig: Er ist nun auch von mobilen Endgeräten aus leicht erreichbar. Als neues Tool steht das Erinnerungsservice bereit, damit etwa die §57a-Begutachtung nicht verschwitzt wird. Auch auf eine komplett digitale Zustellung der Zahlungsinformationen und von etwaigen Zusatzangeboten kann umgestellt werden. Zudem wird das Mitgliederwerben -hier warten Prämien -besonders einfach.


 

 

16.2.2021 - Kälte forderte die Helfer

 


Eisige Temperaturen Autofahrerclubs wurden doppelt so oft zu Panneneinsätzen gerufen, die Straßenmeisterei hatte 340 Fahrstreifenkilometer Salzstreustrecken zu betreuen.
 „Die Panneneinsätze haben sich in der letzten Woche verdoppelt, gehäuft waren sie in den Morgenstunden zu vermerken, wenn die Leute auf dem Weg zur Arbeit waren“, heißt es seitens des ARBÖ. Eine Zitterpartie also im morgendlichen Stress — springt mein Auto an?
„Wenn sich eine Fahrzeugbatterie ohnehin merkbar schwertut beim Starten, sind Probleme bei Minusgraden vorprogrammiert. Eine schwache, aber grundsätzlich intakte Batterie kann man mit einer etwa einstündigen Fahrt über Autobahn oder Landstraßen wieder aufladen – ist sie aber defekt, hilft auch das nichts mehr und sie muss getauscht werden“, erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.
Im Betreuungsbereich der Straßenmeisterei Lilienfeld liegen an die 340 Fahrstreifenkilometer Salzstreustrecken und 190 Fahrstreifenkilometer Splittstreustrecken. „Bei einem Volleinsatz sind wir mit elf Lkw und drei Unimog unterwegs, davon elf Lkw für Salzstreueinsätze, der Rest für Splittstreueinsätze“, zählt Leopold Karner auf. Je nach Wettersituation und Straßenzustand sind die Mitarbeiter zwischen 2 und 22 Uhr unterwegs. „Sollte es wegen Eisregens, starken Schneefalls oder Wind erforderlich sein, werden durchgehend Einsätze getätigt, von 30 Mitarbeitern“, so Karner.
Und das Team weiß genau: Je tiefer die Temperaturen, desto geringer wird die Tauwirkung des Streusalzes, die vom Verkehrsaufkommen abhängt und mit Beimengung von Feuchtsalz verbessert wird. Ab einer Temperatur unter minus 15 Grad verringert sich die Tauwirkung wesentlich. Im Idealfall sollte das Salz vor Einsätzen von Schneefall oder Eisregen auf der Fahrbahn aufgebracht werden. „Trotz aller Bemühungen kann eine Glatteisbildung in verschiedenen Fahrbahnbereichen, sogenannten Kaltstellen, aber nicht ausgeschlossen werden“, mahnt Leopold Karner. Wesentliche Faktoren seien Wind und Tallagen mit unterschiedlichen Temperaturen. Weil bei tieferen Temperaturen kaum Niederschläge seien und die Fahrbahn rasch auftrockne, seien die Aufwendungen für Streueinsätze sogar relativ gering. Anders sieht es bei Temperaturwechsel, Erwärmung und Niederschlägen aus, wie es der Wetterbericht für diese Tage angekündigt hat: „Hier tritt die Kälte vom Unterbau an die Oberfläche der Fahrbahn und führt zu Reif oder Glättebildung. Und der durchfeuchtete Schnee, etwa bei starkem Niederschlag zwischen minus einem und plus zwei Grad, macht die Winterdienstbetreuung nicht einfach“, so der Straßen-Profi. Hier seien mehrere Streueinsätze hintereinander erforderlich. Auch die Zusammenarbeit mit Blaulichtorganisationen sei wichtig: „Bei Kettenpflicht oder Lkw-Fahrverboten ist die Präsenz der Exekutive sehr hilfreich. Wenn Fahrzeuge hängen bleiben, unterstützt uns die Feuerwehr, damit unsere eigenen Einsatzfahrzeuge nicht blockiert werden.“



Hündin ließ Luft aus Reifen aus


Was braucht ein Hund zum Spielen? Der Autoreifen des Frauerls genügt. Das ARBÖ-Prüfzentrum Groß Siegharts meldete einen originellen Einsatz, den der Pannenfahrer wohl nicht so schnell vergessen wird und der es in die Stützpunkt-Anekdoten schaffen könnte.
Eine Frau, die langjähriges Mitglied ist, rief den ARBÖ-Pannendienst in Groß Siegharts, da ihr Autoreifen keine Luft mehr hatte. Vor Ort stellt der ARBÖ- Pannenfahrer fest, dass die Luft aus dem Reifen ausgelassen worden war.
Jedoch war kein böser Nachbar oder ein Lausbubenstreich im Spiel. Die zehn Monate alte Hündin der Anruferin namens Bonny hat eine neue Beschäftigung gefunden. Bereits acht Mal schraubte sie die Kappe des Luftventils ab, so die Besitzerin.
Beim neunten Mal hat sie „gelernt“ den Reifen zischen zu lassen und die Luft im Reifen zu reduzieren. Wahrlich eine technikbegeisterte Hündin....
 

 

 

15.2.2021 - Damit das Auto bei Frost nicht streikt


Tipps fürs Auto
Die Minusgrade haben bereits Auswirkungen auf Autofahrerclubs, denn viele Lenker wollen sich das müde Wimmern beim Starten ersparen: „Bei uns werden bei Fahrzeugen vermehrt Batterienchecks durchgeführt und auch die Pannenfahrer werden aufgestockt“, so der steirische ARBÖ-Betriebsleiter Wolfgang Kahr. Aber auch Dieselmotoren setzt die Kälte zu: „Der Kraftstoff wird zähflüssig.“ Hier hilft vorsorglich ein Fließverbesserer, der den Gefrierpunkt verändert. Auch Kühler, Scheibenwischanlage und Türdichtungen sollten frostfit gemacht werden.
 


Wenn Ihr Fahrzeug streikt


Kälte kann nicht nur zu Unannehmlichkeiten wie beispielsweise vereisten Scheiben oder zugefrorenen Türdichtungen führen. Speziell bei Dieselfahrzeugen kann extreme Kälte Probleme verursachen. Sinken die Temperaturen, kann der Treibstoff – aufgrund der sich bildenden Paraffinkristalle – einfrieren. Durch das Paraffin kann das Kraftstoffsystem verstopfen. Die aktuellen Minusgrade führen bei Dieselmotoren oft zu Problemen Kälte führt momentan bei vielen Dieselmotoren zu Pannen
Die Folge: Der Motor springt nicht mehr an, in einigen Fällen schaltet er eventuell sogar nach wenigen Fahrtkilometern ab. Eine weitere Ursache können Wasserrückstände im Filter oder Tank sein, die eingefroren sind und die Treibstoffzufuhr blockieren. Deshalb sollte das Kraftstoffsystem regelmäßig serviciert werden. Gerade während der Coronakrise sind die Fahrzeuge bei niedrigen Temperaturen besonders gefährdet: Sie stehen womöglich für längere Zeit draußen und es wird nur sporadisch damit gefahren. Dieselfrostschutz verwenden: Um Probleme und einen eventuellen Tausch des Kraftstofffilters zu vermeiden, empfiehlt der ARBÖ, vorsorglich schon Dieselfrostschutz zu verwenden: „Dieselfrostschutz verhindert ein Ausflocken des Dieselkraftstoffs und eine böse Überraschung nach einer eisigen Nacht“, erklärt ARBÖ-Technik-Koordinator Erich Groiss. Der Autofahrerklub muss in kalten Phasen bis zu 40 Mal pro Tag ausrücken, um streikende Fahrzeuge wieder in Gang zu setzen, bei denen der Dieseltreibstoff aufgrund der Kälte eingefroren ist. Abhilfe schafft auch der sogenannte Premium-Winterdiesel, der spätestens bei zweistelligen Minustemperaturen getankt werden sollte. Dieser verhindert eine Ausflockung der Paraffine.


 

 

10.2.2021 -  Gut vorbereitet durch die Kälte

Kältewelle

 

Diese Tage sagen Meteorologen einen massiven Kälteeinbruch voraus.Temperaturen weit unter der Null-Grad-Marke erfordern für Autofahrer eine gute Vorbereitung.

 

Wenn auch bereits häufig darüber informiert wurde, ist es vor jeder Kältewelle wichtig, sein Fahrzeug gut auf die niedrigen Temperaturen vorzubereiten, um problemlos durch die Kältewelle zu kommen. In den nächsten Tagen soll es sehr kalt werden, vor allem in der Nacht sind Temperaturen weit unterhalb der Null-Grad-Grenze zu erwarten. Da kommt es gerade bei Fahrzeugen, die am Wochenende kaum oder gar nicht bewegt werden, häufig zu Startschwierigkeiten aufgrund altersschwacher Batterien.

 

Zumeist werden Autobatterien über Jahre nicht kontrolliert, verlieren auf Dauer ihre Leistungsfähigkeit und versagen dann bei Kälteeinbruch gänzlich. Der Ärger ist dadurch vorprogrammiert.  „Starterprobleme sind immer noch Pannenursache Nummer eins beim ARBÖ“,erklärt Verkehrsexperte Jürgen Fraberger. „Das Wichtigste ist immer eine gute Vorbereitung“, so Fraberger weiter. „Wenn eine Kältefront, wie diese Woche,vorausgesagt wird, dann ist es wichtig, dass man sich ein wenig Zeit nimmt und das eigene Fahrzeug kältefit macht.“

 

Wie man sich selbst und sein Fahrzeug vor der Kälte gut schützt, erklärt der ARBÖ.
 

Kühlerfrostschutz:
Auch die Kühlflüssigkeit im Motor kann bei fehlendem Kühlmittel einfrieren. Allerdings sollte die Kontrolle der Kühlflüssigkeit nur von Technikern im ARBÖ-Prüfzentrum oder einer Fachwerkstätte durchgeführt werden.
 

Batterie-Check:
Bei einem kurzen Check der Batterie wird die Funktionsfähigkeit und Leistungskapazität der Batterie gemessen. Zeigt die Batterie schon vor einer extremen Kältewelle Ermüdungserscheinungen, ist die Chance groß, dass sie bald komplett den Geist aufgibt. Hingegen kann eine leistungsstarke Batterie auch tiefsten Temperaturen trotzen. 
 

Scheibenwaschanlage:
Frostschutz ist die Wunderwaffe für eine eisfreie Scheibenwaschanlage. Hierbei unbedingt das passende Mischverhältnis zwischen Wasser und Frostschutz auf der Flasche beachten, um Schlierenbildung oder gefrorene Spritzdüsen zu vermeiden.  
 

Diesel-Fließverbesserer:
Bei tiefen Temperaturen kann der Diesel-Kraftstoff ausflocken und dadurch seine Fließfähigkeit verlieren. Das Fahrzeug springt dann nicht mehr an, oder es schaltet im Extremfall den Motor sogar während der Fahrt ab. Außerdem kann ein nicht
servicierter Kraftstofffilter aufgrund von Wasserrückständen zufrieren und so die Treibstoffzufuhr blockieren. Chemische Helfer in Form von Diesel-Fließverbesserern"auch „Dieselfrostschutz“ genannt, verhindern die Entwicklung von Paraffinkristallen.Das Mittel kann sowohl im Vorfeld verwendet werden oder aber auch, wenn der Diesel bereits „Erfrierungserscheinungen“ zeigt.
 

Türschlossenteiser:
Der Klassiker: Die Autotüre ist zugefroren und der erst kürzlich gekaufte Türschlossenteiser befindet sich im Fahrzeuginneren: Fehler. Dieser sollte sich daher immer in der Jackentasche, der Handtasche oder dem Rucksack befinden, damit er im Falle des Falles auch helfen kann. 
 

Türdichtungen:
Damit die Gummidichtungen durch das Aufreißen einer gefrorenen Tür nicht kaputt gehen, sollten diese vorab mit Fettcreme oder speziellen, im Fachhandel erhältlichen, Cremen oder Sprays behandelt werden.
 

Reifendruck anpassen:
Bei tiefen Temperaturen ändert sich der Reifendruck. Daher sollte ab einer Außentemperatur von null Grad Celsius der Luftdruck angepasst werden. Bei Unsicherheiten sollte man sich von Fachpersonal beraten lassen. 
 

ARBÖ-Service:
Das Fachpersonal des ARBÖ überprüft und serviciert im Zuge eines Winter-Fit-Checks alle angegebenen Punkte. Bei diesem wird ihr Fahrzeug bestens auf die kalten Tage vorbereitet. Der Winter-Fit-Check ist für ARBÖ-Mitglieder
kostenlos, einfach Termin im ARBÖ-Prüfzentrum unter www.arboe.at ausmachen. 

 

E-Mobilität wird weiter ausgebaut


60 Ladestationen für E-Fahrzeuge stehen im Raum St. Pölten zur Verfügung
Klimaschutz wird immer wichtiger. Viele Städte und Gemeinden setzen auf mehr E-Mobilität, so auch St. Pölten. Laut dem Verkehrsclub Österreich sind in der Stadt St. Pölten bereits rund 500 E-Autos und im Bezirk St. Pölten Land rund 350 E-Pkw angemeldet. 2020 wurden in St. Pölten Stadt 168 neue E-Autos zugelassen, im Vergleich: Zehn Jahre zuvor waren es null Fahrzeuge. "Wer einen E-Pkw kauft, trägt zur Reduktion von CO2-Emissionen bei und auch zur Reduktion gesundheitsschädlicher Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub. Elektro-Motoren sind einfacher und damit weniger reparaturanfällig. Spart Zeit und Kosten", so Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich.


Stadtentwicklung

Aktuell gibt es rund 60 E-Tankstellen im Raum St. Pölten. "Bei jedem größeren Neubau werden E-Tankstellen mitgeplant und auch errichtet", so Isabella Sabathiel von der Stadt. "Die Stadt unterstützt zur Förderung der E-Mobilität Projekte für Carsharing mit Elektrofahrzeugen (in Planung) oder auch Aktivitäten rund um E-Bikes. Zum Beispiel sind am Rathausplatz jetzt vier statt zwei Tankstellen und hinter dem Bahnhof sind zwei neue Ladestationen durch die EVN in Abstimmung mit dem Magistrat und in Vorbereitung einer derartigen Offensive errichtet worden."

 

Was die Stadt darüber hinaus noch unternimmt, sind resultierende Maßnahmen der EU-Richtlinie über die Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge. "Als eine der ersten Maßnahmen wurde begonnen, die „Essen auf Räder“-Flotte umzustellen. Weiters wurden bereits mehrere Dienstfahrzeuge auf E-Mobilität umgestellt und auch ein Gabelstapler", so Sabathiel. Zusätzlich zu den Einzelinvestitionen wurde vor Kurzem ein Fahrzeug-Pool für Magistrats-Bedienstete installiert. Noch dieses Jahr werden die ersten beiden Fahrzeuge des Fahrzeug-Pools auf E-Fahrzeuge getauscht. "Dabei sind zwei Themen wichtig, mitzubetrachten: zum einen, dass jeweils auch die intelligente Lade-Infrastruktur erreicht werden muss, was naturgemäß nicht so ohne Weiteres möglich ist und zum anderen, dass die regionale Beschaffung zu bevorzugen ist."
 

09.2.2021 - Zum Schluss auch noch im Winterdienst


Mazda CX-30. Bilanz nach einem Jahr mit dem japanischen Kompakt-SUV
Dauertest Nr. 4.582: Zum Abschluss hat er sich doch noch im Wintereinsatz bewähren müssen. Nach dem Start zum Dauertest des Mazda CX-30 im Dezember 2019 war ja hierzulande von Winter nicht viel zu merken.
Das änderte sich auf der bis in den heurigen Jänner dauernden letzten Etappe des Dauertests entscheidend. Die hatte der Mazda CX-30 im Süden des Landes zu absolvieren, in dem sich der Winter diesmal von einer fast schon vergessenen Seite zeigte: Schneefahrbahnen statt salznasser Asphaltbänder und Temperaturen im zweistelligen Minus-Bereich.

 


Die Erkenntnisse aus diesem Winterdienst des Dauertest-Kandidaten kurz zusammengefasst:


Allrad:

Die zuletzt zunehmend kleingeredete Sinnhaftigkeit eines Allradantriebs in unseren Breiten zeigte sich bei diesen Bedingungen deutlich. So wenig er im Rest des Testjahres aufgefallen ist (bis auf geringfügige Verspannungen im Antriebsstrang beim Rangieren auch nicht negativ), so positiv machte er sich unter den schwierigen Bedingungen bemerkbar. Zu beachten war bei Steigungen auf tiefer Schneefahrbahn jedoch, dass die Drehmoment-Charakteristik des Skyactive-X-Motors (richtig Kraft gibt's erst jenseits von 4500 Touren), entsprechende Vorkehrungen des Fahrers verlangt. Angesagt ist es in solchen Situationen nämlich, so früh wie nur möglich den kleinstmöglichen Gang einzulegen, um die durchaus vorhandene Kraft des 180-PS-Motors auch voll nutzen zu können - und nicht auf halber Höhe der Steigung zu verhungern.


Matrix-Licht:

Die während des Testjahres zu Recht gelobten adaptiven LED-Matrix-Scheinwerfer zeigten bei dichtem Schneefall in der Nacht die Grenzen der Technik auf. Die Sensoren, die den Gegenverkehr oder ein vor einem fahrendes Fahrzeug erkennen und das Fernlicht dadurch so adaptieren, dass niemand geblendet, die Fahrbahn aber trotzdem so gut wie möglich ausgeleuchtet wird, können mit Schneeflocken nichts anfangen. Sofern der Fahrer nicht eingreift, den Automatik-Modus beendet und, wie in der Fahrschule gelernt, die Scheinwerfer selbst abblendet, fährt er bei freier Fahrbahn mit vollem Fernlicht ins Schneegestöber.


Kälte:

Nicht wegen des Schnees, sondern wegen der Kälte sind die Luftdruck-Sensoren an den Rädern an die Grenzen der Technik gestoßen. Nach einer Nacht im Freien bei 15 Grad flammte regelmäßig das Warnsignal zum Thema "Reifendruckverlust" auf. Dabei werden im Display vor dem Fahrer dankenswerterweise auch gleich die detektierten Werte pro Rad angezeigt. Was den Alarm weniger dramatisch macht, weil man erkennt, dass alle vier Werte gleichmäßig nachgegeben haben und darauf vertrauen kann, dass sich nach ein paar Kilometern Fahrt - und dadurch erhöhter Temperatur in den Reifen - alle Werte wieder von selbst normalisieren.
Abgesehen von diesen winterspezifischen Erkenntnissen bestätigten die letzten 5.000 der insgesamt 25.000 km mit dem Mazda CX-30 dessen bereits in den Zwischenberichten vermeldete starke und schwache Seiten.

Keine großen Mängel nach einem fordernden Jahr


ARBÖ-Zeugnis:

Den Technik-Check zum Abschluss des Dauertests absolvierte der Mazda CX-30 bei den Experten vom ARBÖ.
Dabei zeigten sich keine gravierenden Mängel. Von den Abgaswerten des technisch sehr speziellen Skyactive-X-Motors bis zu den Bremsen waren alle wichtigen Parameter im grünen Bereich.


Die von zahllosen Ankaufstests gestählten ARBÖ-Techniker kamen letztlich aber doch nicht um ein paar Anmerkungen herum. So steht etwa im Test-Protokoll unter Stoßdämpfer: "2. Achse hinten Ölverlust links rechts". Dennoch war im Belastungstest auf dem Prüfstand an der Wirksamkeit der Dämpfung nichts auszusetzen.


Die geringe Spannung der Batterie (12,46 V) - der Tester spuckte als Ergebnis zwar "Gut", aber mit der Bemerkung "Nachladen" aus - liegt wohl an der Technik des Mild-Hybrid-Systems, das die Batterieladung selbst managt.
 

3.2.2021 - Drei Fragen an Wolfgang Stangl, Geschäftsführer ARBÖ NÖ


Worauf muss ich bei Ihnen Corona-bedingt achten?
Grundsätzlich haben die 21 Niederlassungen wie gewohnt offen. Allerdings muss man sich anmelden bevor man einen Termin hat.


Bei den Leistungen gibt's keine Einschränkungen?
Das Angebot hat sich mit Corona nicht verändert. Vom Pickerl bis zum Räderwechsel sind wir für unsere Mitglieder da.


Und wer auf der Straße liegen bleibt ...?
... muss sich keine Sorgen machen. Der ARBÖ-Pannendienst läuft wie bisher rund um die Uhr. Dieser Dienst ist vor allem während der kalten Jahreszeit von großer Bedeutung.
 

1.2.2021 - Ab heute gilt nur grüne oder digitale Vignette


In Tankstellen oder Trafiken erhältlich
Für Autobahnbenutzer ist ab heute die Klebevignette 2021 in Apfelgrün oder die digitale Vignette 2021 Pflicht. Die Jahresvignette kann bei Automaten der ASFINAG, Vertriebspartnern wie ÖAMTC, ARBÖ, Trafiken und einigen Tankstellen um 92,50 Euro gekauft werden.
 

29.1.2021 - Sicher und gesund mit dem Fahrrad durch den Winter: ARBÖ-Tipps


Der Winter macht mit Kälte, eingeschränkten Sicht- und schwierigen Fahrbahnverhältnissen das Radfahren oft ungemütlich und teilweise riskant. Mit ein paar einfachen Tipps vom kann aber auch in der kalten Jahreszeit problemlos weiter geradelt werden.
Neben den ungemütlichen Temperaturen stellen im Winter rutschige Fahrbahnen und schlechte Sichtverhältnisse Radfahrer vor eine Herausforderung.

Dennoch erfreuen sich sowohl das E-Bike als auch der herkömmliche "Drahtesel" einer großen Beliebtheit in der kalten Jahreszeit -und zwar nicht nur in der Freizeit, sondern auch am Weg zur Arbeit oder in die Schule. Dies ist kein Wunder - Radfahren bringt den Kreislauf in Schwung, ist gesund, und ein etwaiges Covid-Infektionsrisiko ist quasi nicht vorhanden.


Mit folgenden Tipps vom ARBÖ können Radfahrer die winterlichen Bedingungen meistern:


Tempo anpassen bzw. reduzieren:

Nässe, Schneematsch, Schnee, Eis und Rollsplitt erzeugen Rutschgefahr und reduzieren die Bremsfähigkeit. Stets auf die Fahrbahnoberfläche achten und entsprechend die Fahrgeschwindigkeit anpassen. Die Wahl des richtigen Tempos ist besonders für den nächsten Punkt wichtig.
Abrupte Brems- oder Lenkmanöver vermeiden: durch angepasstes Tempo und vorausschauendes Fahren sowie durch vorsichtig dosiertes Bremsen.


Aufmerksamkeit erhöhen:

Man sollte lieber einen Schulterblick mehr machen, als einen Fußgänger zu übersehen.
Sichtbar machen: Um selbst nicht übersehen zu werden, sollte man gut sichtbar, also hell und reflektierend bekleidet sein. Reflektor-Bänder &Warnwesten gibt es im ARBÖ-Prüfzentrum.


Apropos Bekleidung:

Warm anziehen. Dies mag zwar logisch klingen, aber gerade geeignete Handschuhe sind nicht nur für das eigene Wohlbefinden wichtig, sondern auch für die Verkehrssicherheit: Frierende Finger verlieren das Feingefühl und erschweren feine Brems- und Lenkmanöver unnötig.


Licht einschalten:

Bei den eingeschränkten Sichtverhältnissen ist ein funktionstüchtiges Licht am Bike essentiell. Dieses sollte so eingestellt werden, dass das Zentrum des Lichtkegels die Straße ca. zehn Meter vor dem Rad trifft.


StVO-konform ausgerüstet sein:

Die Fahrradverordnung schreibt die konkrete Mindestausstattung jedes Fahrrades, das im Straßenverkehr benutzt wird, vor. Um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Drahtesel auf diese Kriterien geprüft werden. So ist beispielsweise eine "Vorrichtung zur Abgabe von akustischen Warnsignalen" (z.B. Klingel) gesetzlich vorgeschrieben, die Lichtstärke des Scheinwerfers muss mindestens 100 Candela betragen muss, und beim Rücklicht ist ein Blinklicht erlaubt, nicht aber beim Front-Scheinwerfer.


Reifendruck verringern:

Ein geringerer Reifendruck erhöht die Auflagefläche des Reifens und sorgt so für mehr Stabilität und Grip. Der Mindestdruck ist am Reifenrand angegeben. Ebenso ganz wichtig sind ausreichend profilierte Reifen.


Sattel senken:

Je schneller man mit den Füßen den Boden erreicht, desto schneller kann man in Notfällen das Fahrrad abfangen und wieder ins Gleichgewicht bringen.


Achtung:

Sowohl das Senken des Sattels als auch das Verringern des Reifendrucks führen zu einem größeren Kraftaufwand. Man soll also nicht vergessen, beides wieder umzustellen, sobald die Witterungsbedingungen es wieder zulassen.

Tipp für E-Biker:

Kälte reduziert die Leistungsfähigkeit des Akkus. Bei winterlichen Temperaturen unter null Grad ist es deshalb empfehlenswert, den Akku bei Raumtemperatur zu lagern und zu laden und ihn erst kurz vor Fahrtantritt wieder ins E-Bike einzubauen.


Natürlich müsse man gerade als Radfahrer die jeweilige Situation immer mit gesundem Hausverstand bewerten, fügt Thomas Harruk, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich, hinzu: "Wenn man aufgrund von beispielsweise Schneematsch oder gar Eis auf der Fahrbahn schon die Sitzhöhe oder den Reifendruck anpassen muss, weil man einen Sturz befürchtet, sollte man sich die Frage stellen, ob man den Drahtesel nicht ausnahmsweise stehen lässt und stattdessen ein anderes Fortbewegungsmittel wählt."



Zwei neue Unicars in ARBÖ-Pannenflotte


Zwei neue Unicars hat der ARBÖ Burgenland: Ein Fahrzeug wird im Mittelburgenland im Prüfzentrum Neutal eingesetzt, das zweite ist in Königsdorf für Einsätze in den Bezirken Güssing und Jennersdorf stationiert. „Insgesamt gibt es im Burgenland sechs Abschleppfahrzeuge in der ARBÖ-Pannenflotte“, sagt ARBÖ-Präsident Peter Rezar. „Mehr als 1.000 Pkw schleppen die ARBÖ-Techniker pro Jahr ab. Dafür werden moderne, verlässliche Fahrzeuge gebraucht.“ Die Aufrüstung der Pannenflotte mit den zwei neuen Fahrzeugen ist nur ein Teil des viel umfassenderen Investitionsprogrammes, das der ARBÖ Burgenland im vergangenen Jahr umgesetzt hat. Rezar: „Allein in unsere Großprojekte – dem Neubau des Prüfzentrums Mattersburg und der Vergrößerung des Standorts in Parndorf – haben wir über 1,7 Millionen Euro investiert.“ Positiver arbeitsmarktpolitischer Aspekt: „2020 wurden beim ARBÖ Burgenland in den Prüfzentren zwei neue Jobs geschaffen – ein wichtiges Zeichen in der wirtschaftlich schwierigen Phase der Covid-19-Pandemie“, betont Rezar. Mit insgesamt 48 Mitarbeitern im ganzen Land sei der ARBÖ ein gut aufgestelltes Unternehmen im Bereich der Mobilität. „Überall, wo der ARBÖ in seine Prüfzentren investiert und das Service ausbaut, haben wir Erfolg. Belegt wird dies mit steigenden Mitgliederzahlen und einer steigenden Kundenfrequenz, was sich im Umsatz niederschlägt“, erklärt Rezar.
 

26.1.2021 - Elektro-Autos sind weiter auf der Überholspur in Stadt


Immer mehr neu gekaufte Pkw sind E-Wagen! Eine doppelte Gewinnsituation für unsere Umwelt, denn die E-Mobilität bringt viele neue Jobs. Bis 2030 sollen die Arbeitsplätze in der E-Auto-Industrie in Österreich um ein Fünftel mehr werden. Die meisten E-Autos sind derzeit in Wien, Oberösterreich und Kärnten unterwegs.14 von 100 neuen Pkw mit Strom feuern die Wirtschaft an:„Die Energiewende im Pkw-Bereich kommt langsam, aber sicher in Fahrt. Das ist auch dringend nötig, um die Klimaziele im Verkehr erreichen zu können“, betonte Ulla Rasmussen vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) im Gespräch mit der „Krone“. Der Trend zu mehr E-Autos beschert auch der heimischen Pkw-Industrie bis 2030 um ein Fünftel mehr Arbeitsplätze – so eine aktuelle Studie. „Wir sprechen von in Summe vier Milliarden Euro jährlicher Wertschöpfung“, sagte Umweltministerin Leonore Gewessler zur „Krone“. Doch – so ein weiteres Ergebnis der Studie – fehlen noch die nötigen Fachkräfte.
Zurzeit hat der erste Wiener Bezirk bei den Neuanmeldungen von E-Autos mit 14,4% österreichweit die Nase vorn. Knapp dahinter folgen Wien-Neubau und Wien-Ottakring mit je 14%. Der höchste Anteil außerhalb der Bundeshauptstadt ist in Kirchdorf an der Krems (OÖ) mit knapp 12 Prozent und Hermagor (Ktn.) mit rund elf Prozent.
 

22.1.2021 - Sichtbar machen! Fußgänger erst im letzten Moment erkennbar


In der dunklen Jahreszeit steigern schlechte Witterungs-und Sichtverhältnisse das Risiko für Verkehrsunfälle besonders dann, wenn die schwächeren Verkehrsteilnehmer -nämlich Fußgänger und Radfahrer -von den Autofahrern nicht ausreichend oder zu spät wahrgenommen werden.
Für ungeschützte Verkehrsteilnehmer ist die kalte Jahreszeit die gefahrenträchtigste Zeit des Jahres, denn etwa ein Drittel aller Fußgängerunfälle geschieht bei Dämmerung, Dunkelheit oder künstlicher Beleuchtung. Im Jahr 2019 verunglückten in Österreich insgesamt 3.800 Fußgänger, wobei statistisch gesehen Oktober bis Jänner die gefährlichsten Monate für Passanten sind. Einem besonderen Risiko sind dabei wie immer die jüngsten Verkehrsteilnehmer ausgesetzt. Denn sie sind schon aufgrund ihrer Größe sowie ihres oft unvorhersehbaren Verhaltens besonders gefährdet. Insgesamt verunglückten im Vorjahr 672 Kinder (bis 14 Jahre) als Fußgänger bei Verkehrsunfällen. "In einer aktuellen Beobachtung mussten wir feststellen, dass etwa jedes vierte Kind zu dunkel gekleidet ist. Generell kann man sagen, dass je älter das Kind ist, desto weniger ist es mit Reflektoren & Co. ausgestattet. Im Erwachsenenalter sinkt die Bereitschaft, sich sichtbar zu kleiden, weiter ab: Unter den Personen ab 65 Jahren sind 62 % zu dunkel angezogen", erläutert DI Klaus Robatsch, Leiter der Verkehrssicherheitsforschung im KFV. "Häufig wird aus modischen Gründen auf gut sichtbare Kleidung verzichtet. Hier muss noch mehr Bewusstsein für das Unfallrisiko durch schlechte Sichtbarkeit geschaffen werden.Dabei wäre es wichtig, dass Eltern als Vorbild für ihren Nachwuchs mit gutem Beispiel vorangehen, damit auch den Kleinsten die Thematik nachhaltig vermittelt wird."Sichtbar machen, Unfall vermeiden.
Wer sich gut sichtbar kleidet, reduziert das Risiko eines Unfalls um fast 50 %. Mit Reflexmaterial auf Kleidung, Schuhen, Schultaschen, Rucksäcken und Radhelmen und grundsätzlich heller Bekleidung ist man im Dunkeln weitaus sichtbarer unterwegs. Grund für die oftmals schlechte Erkennbarkeit von Fußgängern und Radfahrern ist, dass sich bei Dämmerung und im Dunkeln die Fähigkeit des menschlichen Auges, Objekte wahrzunehmen, erheblich verringert. Autofahrer können daher besonders Fußgänger im Dunkeln nur sehr schlecht erkennen, daher erst spät reagieren. Ein Fußgänger mit reflektierender Kleidung ist bei Abblendlicht vom Autofahrer bereits aus rund 140 Meter Entfernung deutlich zu erkennen -ein dunkel Gekleideter erst aus 20 bis 30 Metern. "Fußgänger sehen zwar hell beleuchtete Fahrzeuge bereits von weitem, aber es ist ein Irrtum zu glauben, dass man in der Dämmerung oder im Dunkeln von Fahrzeuglenkern ebenfalls automatisch wahrgenommen wird“, so Robatsch.
 

21.1.2021 - Unfallrisiko durch fliegende Eisplatten und Schneehauben


Eisplatten und Schneehauben müssen vor Fahrtantritt entfernt werden. Tut man das nicht, kann es zu äußerst kritischen Situationen kommen.
Während der seit Tagen anhaltende Schneefall in Oberösterreich so manches Winter-und Naturliebhaber-Herz höher schlagen lässt, sind Autofahrer weniger erfreut: Wer keinen überdachten Abstellplatz für sein Auto besitzt, muss vor der Abfahrt ausreichend Zeit einplanen, um das Fahrzeug von Schnee und Eis zu befreien. Denn egal ob PKW, LKW oder Anhänger: Das Fahrzeug muss vor Fahrtantritt komplett von Schnee und Eis befreit werden.
Gesetzliche Verpflichtung
Dabei handelt es sich um keine "Fleißarbeit", sondern um eine gesetzliche Verpflichtung und eine für die Verkehrssicherheit überaus wichtige Maßnahme.
Allgemein gilt: Vor der Abfahrt muss ein Fahrzeug "betriebssicher" sein. Dazu zählt im Winter eben auch, dass das Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit ist, und eine komplette Rund-um-Sicht garantiert ist. Nach dem Kraftfahrgesetz ist der Lenker zudem verpflichtet, dass die Nummerntafeln lesbar sind und sich Scheiben, Blinker,
Rücklichter und Scheinwerfer in einem funktionstüchtigen Zustand befinden. Ansonsten läuft er Gefahr, mit bis zu 5000 Euro bestraft zu werden.
Eisplatten werden zu gefährlichen Geschossen
Auf Autodächern und besonders auf Lkw-und Anhänger-Planen können sich bei Minusgraden Eisplatten bilden, die sich während der Fahrt lösen und auf die Straße oder den nachfahrenden Verkehrsteilnehmer krachen können. Diese fliegenden Eisstücke werden so zu gefährlichen Geschossen, die zu Sachschäden oder gar Verletzungen beim nachfolgenden Fahrzeug bzw. Fahrzeuglenker führen können. Auch mit Schneehauben auf dem Dach darf nicht gefahren werden. Dazu ARBÖ-Rechtsexperte Martin Echsel: "Wenn ich ein Fahrzeug in Betrieb nehme, habe ich die Verpflichtung, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Eine Schneehaube kann den nachfolgenden Verkehr gefährden."
Bei Zuwiderhandeln können Exekutivbeamte die Weiterfahrt untersagen, zudem drohen saftige Strafen. Der ARBÖ Oberösterreich empfiehlt außerdem, hinter einem LKW ausreichend Sicherheitsabstand zu lassen.
 

20.1.2021- Winter ist da, Pannen bleiben aus


Pannendienst: Durch Lockdown gibt es aktuell weniger Pannen. Um dem generell vorzubeugen, bietet ARBÖ für Mitglieder Winterchecks an.
Der Winter ist in den letzten Tagen ganz offensichtlich im Bezirk angekommen. Das wird vielen Pkw-Lenkern vor allem auf den eisigen Straßen bewusst. Eine defekte Batterie, ein Reifen- oder elektrischer Schaden – beim ARBÖ Gaming weiß man, wie man mit solchen Pannen umgeht. Interessant: Sehr oft läutet das Pannentelefon in letzter Zeit allerdings nicht.
Warum? „Weil es momentan kaum Fremdenverkehr in den Skigebieten gibt. Hinzu kommt, dass der Verkehr aufgrund des Lockdowns und der geschlossenen Geschäfte sowieso von Haus aus weniger ist. Und sobald Schnee auf der Straße liegt, steigen manche Leute noch weniger gern ins Auto“, weiß Einsatzleiter Engelbert Aigner.
Im Jahr 2020 machte sich die Coronakrise auch in den Zahlen bemerkbar. Mussten die Kfz-Techniker vom ARBÖ Gaming 2019 zu 230 Pannen ausrücken, waren es 2020 mit 160 Pannen deutlich weniger. „Nach dem ersten Lockdown haben wir dann extrem viele Pickerl gemacht. Im Sommer war dann schon viel los, weil es viel Fremdenverkehr, vor allem rund um den Lunzer See, gab. Das haben wir schon bemerkt. Dann wurde es aber wieder weniger“, erzählt Aigner. Pannen können aber immer passieren, egal bei welcher Witterung. Oft gibt es zwei, drei Tage keine Einzige, an anderen Tagen sind es dafür gleich mehrere Einsätze. „Zum Großteil sind es Starthilfen bei defekten Batterien, zu denen wir gerufen werden. Der Rest sind Reifenschäden und elektrische Schäden. Das Meiste können wir direkt vor Ort beheben. Wenn nicht, dann fahren wir mit den Pkw-Lenkern zu uns ins Prüfzentrum“, berichtet der Einsatzleiter.
Die Wartezeit für die Kunden beträgt höchstens 45 Minuten, das ist die längste Anfahrtszeit vom ARBÖ Gaming bis zu sämtlichen Orten im Gebiet, das sich von der steirischen Grenze bis nach Purgstall und Frankenfels erstreckt. „Wenn jemand außerhalb unseres Gebietes eine Panne hat und uns anruft, dann helfen wir aber natürlich auch“, ergänzt Aigner, der übrigens erst seit Juli 2020 Einsatzleiter beim ARBÖ Gaming ist. Die Einsatzfahrzeuge sind ohnehin für alle Fälle, auch mit Schneeketten, ausgerüstet.
Damit die Autofahrer im Winter perfekt gerüstet sind, bietet das ARBÖ seinen Mitgliedern aktuell einen kostenlosen Wintercheck an. Da werden Bremsen, Reifen, Profile, Gefrierschutz – eigentlich das ganze Auto – genau unter die Lupe genommen. „Oft kommt es vor, dass die Frostschutz-Temperatur nicht passt, oder die Profiltiefe bei den Winterreifen schon unter vier Millimeter ist. Manchmal entdecken wir auch Probleme bei den Bremsen, vor allem wenn das Pickerl schon länger her ist“, erzählt der gelernte Kfz-Techniker. Ein ähnliches Angebot gibt es übrigens auch im Sommer, nämlich den Urlaubscheck.
„Sobald Schnee auf der Straße liegt, steigen manche Leute weniger ins Auto.“ - Engelbert Aigner, Einsatzleiter.
 

14.1.2021 -  Minusgrade führen zu streikenden Dieselmotoren

Nicht nur den Batterien macht die langanhaltende Kälte zu schaffen. Auch Dieselmotoren sind davon betroffen. Der ARBÖ gibt Tipps, damit ihr Fahrzeug nicht streikt. 

Die extreme Kälte kann nicht nur zu Unannehmlichkeiten wie beispielsweise vereisten Scheiben oder zugefrorenen Türdichtungen führen. Speziell bei Dieselfahrzeugen kann die extreme Kälte Probleme verursachen. Sinken die Temperaturen, kann der Treibstoff - aufgrund der sich bildenden Paraffinkristalle – einfrieren. Durch das Paraffin kann das komplette Kraftstoffsystem verstopfen. Die Folge: Der Motor springt nicht mehr an, in einigen Fällen schaltet er eventuell sogar nach wenigen Fahrtkilometern ab. Eine weitere Ursache können Wasserrückstände im Filter oder Tank sein, die eingefroren sind und die Treibstoffzufuhr blockieren. Deshalb sollte das Kraftstoffsystem regelmäßig serviciert werden. 

Gerade während dem Lockdown sind die Fahrzeuge bei niedrigen Temperaturen besonders gefährdet: Sie stehen womöglich für längere Zeit draußen und es wird nur sporadisch damit gefahren. Um Probleme und einen eventuellen Tausch des Kraftstofffilters zu vermeiden,empfiehlt der ARBÖ vorsorglich schon Dieselfrostschutz vom ARBÖ-Partner Datacol zu verwenden: „Dieselfrostschutz verhindert ein Ausflocken des Dieselkraftstoffs und eine böse Überraschung nach einer eisigen Nacht“, erklärt ARBÖ-Technik-Koordinator Erich Groiss.Der Autofahrerklub ARBÖ muss in besonders kalten Phasen bis zu 40 Mal pro Tag ausrücken, um streikende Fahrzeuge wieder in Gang zu setzen, bei denen der Dieseltreibstoff aufgrund der Kälte eingefroren ist. Der Dieselfrostschutz ist aber auch österreichweit in allen 91 ARBÖ-Prüfzentren erhältlich.

Um vorzubeugen, sollte das Fahrzeug – wenn möglich – kälte- und windgeschützt abgestellt werden. Abhilfe schafft auch der sogenannte Premium-Winterdiesel, der spätestens bei zweistelligen Minustemperaturen getankt werden sollte: „Der Premium-Winterdiesel ist mit speziellen Additiven angereichert, die eine Ausflockung der Paraffine verhindern“, so Groiss weiter.   

Sollte es dennoch zu Problemen kommen, ist der ARBÖ-Pannen-Notruf unter 1-2-3 rund um die Uhr erreichbar. Das Auto wird dann, um das Kraftstoffsystem aufzuwärmen, in eine warme Garage oder Werkstatt gebracht. 

 

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105.000 Einsätze im Jahr 2020


Bilanz: In den vergangenen zwölf Monaten waren die österreichweit rund 600 Techniker des Autofahrerklubs ARBÖ trotz der Corona-Pandemie und der Lockdown-Phasen jeden Tag rund um die Uhr im Einsatz. 600 ARBÖ-Pannenhelfer halfen den Autofahrern Die ARBÖ-Techniker sind verlässliche Partner der Autofahrer. Im Durchschnitt rückten die Pannenhelfer 288 Mal pro Tag aus, wenn Hilfeleistung unter der Nummer 123 angefordert wurde. Im Jahr 2020 mussten die ARBÖ-Techniker am häufigsten zu Fahrzeugen ausrücken, bei denen die Starterbatterien streikten (35% der Pannengründe), aber auch bei Reifenpannen (33%) und Elektronikproblemen (22%) war die rasche Hilfeleistung durch den Pannendienst oft gefragt.
Besonders einsatzstark waren die Sommermonate Juli und August, da heuer aufgrund der Reisebeschränkungen überdurchschnittlich viele Urlauber mit dem Auto unterwegs waren und altersschwache Batterien getauscht werden mussten, nachdem sie aufgrund der hohen Temperaturen defekt wurden.
 

13.1.2021 -  Die Dos und Don’ts bei extremer Kälte

Derzeit stehen im gesamten Land Temperaturen im zweistelligen Minusbereich an der Tagesordnung. Keine leichten Zeiten für Autofahrer.

Auch in den kommenden Tagen wird es die Quecksilbersäule in den Außenthermometern kaum in den positiven Bereich schaffen. Während so manche Winterliebhaber die eisigen Temperaturen positiv sehen, sind all jene, die auf das eigene Auto angewiesen sind, oftmals wenig erfreut, wenn vor der Fahrt viel Zeit eingeplant werden muss, um das Fahrzeug von
Schnee und Eis zu befreien. Der ARBÖ informiert, was während dieser frostigen Phase das Autofahrerleben erleichtert, und worauf man verzichten sollte.

Vereiste Scheiben:

No-Go: Zugefrorene Scheiben mit heißem Wasser enteisen. Durch die extremen Temperaturunterschiede können die Scheiben nämlich springen und im schlimmsten Fall sogar einen Scheibentausch unumgänglich machen.

Tipp: Autolenker, deren Autoscheiben zugefroren sind, sollten Eiskratzer oder spezielle Sprays zum Enteisen der Scheiben verwenden. Wichtig ist, dass die gesamte Scheibe gereinigt wird, und nicht nur ein „Guckloch“, da dies zu Strafen oder Problemen mit der Versicherung führen kann. Damit die Scheiben während der Fahrt nicht einfrieren, sollte das
Heizungsgebläse für die Windschutzscheibe eingeschalten werden und die mit Frostschutz befüllte Scheibenwaschanlage regelmäßig verwendet werden. Darüber hinaus kann mit einer Frontscheibenabdeckung bereits im Vorfeld vorgesorgt werden.

Eingefrorenes Schloss:

No-Go: Den Schlüssel mit dem Feuerzeug anwärmen. Durch die extreme Hitze des Feuers können der Schlüssel oder der Transponder (Chip zur Startfreigabe) kaputt werden.

Tipp: Autolenker sollten Türschlossenteiser stets mitführen, allerdings in der Jackentasche/Handtasche und nicht im Auto aufbewahren. Solche Sprays tauen ein eingefrorenes Schloss schnell wieder auf, und die Fahrt kann begonnen werden.

Zugefrorene Türdichtungen:

No-Go: Zugefrorene Türdichtungen mit Gewalt aufreißen, da so die gesamte Dichtung aus der Verankerung gerissen werden kann.

Tipp: Am besten im Vorfeld die Türdichtungen mit Fettcremen oder speziellen Türdichtungscremen einreiben. So kann dieses Problem leicht vermieden werden. Wenn die Türe aber tatsächlich eingefroren ist, so bleibt nur der Einstieg über eine andere Fahrzeugtüre oder die Benutzung von Enteisungssprays. Allerdings sollten dabei nur Produkte verwendet werden, die den Gummi der Türdichtung nicht angreifen.

Motor warmlaufen lassen

No-Go: Generell ist das Warmlaufen lassen des Motors verboten. Nicht nur, dass dadurch die Umwelt unnötig belastet wird, es kann Strafen nach sich ziehen. 

Tipp: Moderne Motoren müssen nicht minutenlang warmlaufen, sondern sind sofort einsatzbereit. Wichtiger ist, dass im Vorfeld der Kältewelle die Batterie auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft wird, damit böse Überraschungen ausbleiben.

Verbraucher reduzieren

No-Go: Sämtliche Verbraucher wie Heckscheiben-, Sitz- oder Lenkradheizung ständig laufen lassen. 

Tipp: Sobald die Hände warm sind oder die Heckscheibe enteist ist, sollten Stromverbraucher auch wieder ausgeschalten werden, da es die Batterie unnötig belastet. Durch den hohen Stromverbrauch kann besonders bei Kurzstrecken die Lichtmaschine nicht ausreichend nachladen, wodurch die Leistungskapazität der Batterie eingeschränkt ist.

 

Pro Tag ein Fahrerflucht-Unfall


354 Menschen wurden im Vorjahr verletzt, vier Opfer verstarben
Mehr als 2.260 Unfälle mit Fahrerflucht passierten im vergangenen Jahr in Österreich, 2.686 Menschen wurden dabei verletzt, zehn Opfer starben. Alleine in Oberösterreich kam es zu 314 Fahrerfluchtunfällen (ungefähr halb so viele wie in Wien) - also rein statistisch gesehen passiert fast jeden Tag einer. 354 Menschen wurden dabei verletzt, vier starben. Dabei kann "Fahrerflucht eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren zur Folge haben", so der VCÖ.
Ungeklärt ist nach wie vor der Fall von Adrian G. (20). Der Linzer war im September am Froschberg von einem Auto erfasst worden, erlitt tödliche Kopfverletzungen. Der Fahrer ist bis heute nicht gefunden
 

12.1.2021 - Kälte legt die Autos lahm


Frostige Verhältnisse, reichlich Schnee und Minusgrade im zweistelligen Bereich: Der Winter ist angekommen, und Kärnten wird im Moment von einer arktischen Kälte heimgesucht, die in den vergangenen Tagen zahlreiche Autos lahmgelegt hat. Sollte die Batterie einmal Probleme machen, gibt es einiges zu beachten.
Zweistellige Minusgrade: Experte gibt Starthilfe-Tipps
Sollte die Batterie nicht mehr anspringen, besser die Experten für die Starthilfe anrufen. Bei modernen Autos könnten Schäden entstehen.
Viele kennen das: Man kratzt mühsam das Eis von den Autoscheiben, dreht den Zündschlüssel um – doch der Motor springt nicht an.
Natürlich kann man in solchen Fällen immer noch den Nachbarn um Starthilfe bitten. Doch bei neueren Automodellen könnte das schwierig werden. „Moderne Autos sind teilweise kompliziert aufgebaut“, erklärt ARBÖ-Experte Peter Pegrin. „Macht man es falsch, könnten Schäden an den elektronischen Bauteilen entstehen. Am besten sollte man die Autos erst eine Minute verbunden lassen, bevor man den streikenden Wagen startet.“ Will man aber ganz sicher gehen, sollte man lieber die Experten für die Starthilfe anrufen.
Die Kälte hat in der Nacht auf Montag vor allem in Osttirol für extreme Werte gesorgt: In St. Jakob im Defereggental wurden minus 24,2, in Lienz minus 23,5 Grad gemessen. In Kärnten waren die Kältepole in Dellach im Drautal mit minus 19,8 sowie am Weißensee und in Spittal mit minus 18,6 Grad. „In vielen Teilen Kärntens war es seit knapp zehn Jahren nicht mehr so kalt“, erklärt Ubimet-Meteorologe Nikolas Zimmermann.
Peter Pegrin, ARBÖ Kärnten: „Das Wichtigste ist, früh genug zu schauen, ob die Batterie in Ordnung ist. Das kann Zeit, Geld und viel Ärger ersparen.“
 

11.1.2021 - Anzahl der Verkehrstoten stark gesunken


89 Menschen kamen 2020 in Niederösterreich bei Verkehrsunfällen ums Leben. 2010 hatte Niederösterreich mit 10,1 Verkehrstoten pro 100.000 Einwohnern im Bundesländer-Vergleich die meisten Todesopfer im Straßenverkehr zu beklagen, im Vorjahr war die Opferzahl mit 5,3 pro 100.000 Personen um 48 Prozent niedriger, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Das war außerhalb von Wien (minus 65 Prozent) im Bundesländer-Vergleich der stärkste Rückgang. Und im Vorjahr war sowohl in Kärnten (6,2) als auch im Burgenland (6,1) die Zahl der Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner höher als in Niederösterreich.

8.1.2021 - ARBÖ: 105.000 Einsätze im Jahr 2020

Trotz geringerer Verkehrsleistung während der Corona-Pandemie war der ARBÖ im vergangenen Jahr 105.000 Mal als Helfer in der Not gefragt.  

Auch wenn das Jahr 2020 viel verändert hat, so blieb eines gleich: Die Mitglieder konnten sich auf den ARBÖ jederzeit und rund um die Uhr verlassen. In den vergangenen zwölf Monaten waren die österreichweit rund 600 Techniker trotz Corona-Pandemie und Lockdown-Phasen jeden Tag rund um die Uhr im Einsatz. Bis auf wenige Tage im Frühjahr und Herbst war das
Einsatzaufkommen auch ähnlich hoch wie im Jahr zuvor: Im Durchschnitt rückten die Pannenhelfer 288 Mal pro Tag aus, womit rund alle fünf Minuten unter dem Pannen-Notruf 1-2-3 Hilfeleistung angefordert wurde. Für KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär,belegen diese Zahlen die dringende Notwendigkeit eines Pannendienstes: „Unsere Mitglieder verlassen sich darauf, dass unsere bestens ausgebildeten Pannentechniker rasch vor Ort sind und im Idealfall das Fahrzeug schnell wieder flott bekommen. Das gelingt uns sehr gut, die durchschnittliche Wartezeit von der Pannenaufnahme bis zum Eintreffen des Technikers betrug vergangenes Jahr rund 38 Minuten. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass 97 Prozent der Pannen direkt an Ort und Stelle behoben werden konnten. Eine Abschleppung wurde nur dann durchgeführt, wenn eine sofortige Reparatur nicht möglich war. Auf diese Leistung unsererTechnikerinnen und Techniker bin ich sehr stolz.“

Im Jahr 2020 mussten die ARBÖ-Techniker am häufigsten zu Fahrzeugen ausrücken, bei denen die Starterbatterien streikten (35% der Pannengründe), aber auch bei Reifenpannen (33%) un Elektronikproblemen (22%) war die rasche Hilfeleistung durch den Pannendienst oft gefragt.Besonders einsatzstark waren die Sommermonate Juli und August, da heuer aufgrund der Reisebeschränkungen überdurchschnittlich viele Urlauber mit dem Auto unterwegs waren und
altersschwache Batterien getauscht werden mussten, nachdem sie aufgrund der hohen Temperaturen defekt wurden.

Neben den Panneneinsätzen auf der Straße blickt der ARBÖ auch auf ein arbeitsintensives Jahr in den österreichweit 91 Prüfzentren zurück, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig weiter ausführt:„Die Umstände rund um die Pandemiebekämpfung haben die Tätigkeiten in den Werkstätten nicht erleichtert. Unsere Mitarbeiter tragen bei allen Tätigkeiten Masken, was teilweise extrem belastend ist. Trotzdem freuen wir uns, dass die Auslastung in unseren Prüfzentren auch 2020
hoch war.“ So führten die ARBÖ-Techniker bei knapp 193.000 Fahrzeugen die §57a-Begutachtung durch. Aber auch Dienstleistungen wie Fahrwerksvermessung (8.500), Wartung der Klimaanlage (7.200) und Windschutzscheibenreparatur (4.000) wurden von ARBÖ-Mitgliedern häufig in Anspruch genommen.

 

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7.1.2021 - ARBÖ hat alle Hände voll zu tun


Trotz Lockdowns verzeichnet der ARBÖ eine gleichbleibend hohe Anzahl bei den Pannenfahrten. In den vergangenen zehn Tagen wurden die Techniker des Autofahrerbundes zu mehr als 350 Einsätzen gerufen. Der häufigste Grund waren defekte oder schwache Akkus. Hotspots bei den Panneneinsätzen waren Einkaufszentren.
 

Das ändert sich für Auto-, Motorrad- und Radfahrer im neuen Jahr


Das neue Jahr hat einige Neuerungen für Verkehrsteilnehmer gebracht. So wurde etwa die Normverbrauchsabgabe beim Neukauf von Autos erhöht und die Pendlerpauschale auf Radfahrer ausgeweitet. Der ARBÖ und der ÖAMTC informieren über die Details.
Normverbrauchsabgabe
Während sich Rad-und Öffifahrer über finanzielle Vorteile freuen dürfen, verursachen die Neuerungen für Kraftfahrzeugfahrer und Autokäufer höhere Kosten. Teurer geworden ist etwa die Autobahnvignette geworden, konkret um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Jahresvignette für Autos kostet damit 92,50 Euro, die für Motorräder 36,70 Euro. Eine wesentliche Änderung ist darüber hinaus die Neuberechnung der Normverbrauchsabgabe (NoVA). Auch für die Berechnung der motorbezogenen Versicherungssteuer wird eine neue Berechnungsformel angewendet. Damit werden Neufahrzeuge seit dem 1. Jänner 2021 steuerlich höher belastet. Ab 1. Juli 2021 sind bei der NoVa jährliche Verschärfungen für Autos und Klein-Lkw sowie eine Erhöhung auch bei Motorrädern vorgesehen.
Vorteile für Öffi-Fahrer: Wer den Arbeitsweg hingegen mit einem Dienstfahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt, kann jetzt mit Ersparnissen rechnen. Auf die Pendlerpauschale haben nun auch Personen Anspruch, die den Arbeitsweg mit einem Dienstfahrrad zurücklegen. Ab 1. Juli fällt zudem für Tickets für Öffentliche Verkehrsmittel kein Sachbezug mehr bei der Einkommensteuer an.
 

5.1.2021 - Gut versichert auf dem Berg


So viele Skitourengeher wie in diesem Winter waren wohl noch nie in den Bergen unterwegs. Wie kann man sich -für einzelne Tage oder fix - gegen die Gefahren absichern?
Das Problem vorab: Bei Freizeit- und Bergunfällen bezahlt die Sozialversicherung zwar die Behandlung im Spital, aber kaum mehr. Kosten für eine Hubschrauberbergung werden nur für jenen Teil der Strecke übernommen, auf der die Rettung auch hinfahren hätte können -also definitiv nicht ins Hochgebirge. Womit auf Verunfallte meist Kosten von 3.000 Euro aufwärts zukommen. Sollte man erwerbs-bzw. berufsunfähig bleiben, erhalten besonders junge Menschen keine oder maximal eine sehr kleine Rente. Und auch Kosten für einen behindertengerechten Umbau seiner Wohnung müsste man im Fall des Falles aus eigener Tasche stemmen. Es sei denn, man ist privat abgesichert.
Hubschraubereinsatz
Mancher denkt da an seine Kreditkarte. Hier heißt es genau nachlesen: Nicht jede Karte bietet überhaupt einen Versicherungsschutz, und sollte einer dabei sein, variiert der Schutz sehr. Während manche Karten (z. B. Gold und Black Card von PayLife) nur Bergungskosten des Karteninhabers übernehmen, versichert etwa die Platinum Card auch dessen mitreisende Angehörige bis 50.000 Euro. Viele Karten bieten dagegen gar keinen Schutz für Bergungskosten. Aufpassen heißt es auch, denn oft muss die Reise per Karte gebucht worden sein, damit sie versichert ist!
Bessere Aussichten hat man, wenn man über einen ÖAMTC-Schutzbrief verfügt, hier ist man bei Freizeitalpinunfällen mit Hubschrauberrettung bis zu 10.000 Euro versichert, Gleiches leistet der Sicherheits-Pass Classic des ARBÖ. Und auch Alpenvereins-und Naturfreunde-Mitglieder sind automatisch geschützt, sie können auf einen Bergungskostenschutz bis 25.000 Euro zählen. (…)
 

5.1.2021 - 338 Verkehrstote in Österreich 2020 - Minus 19 Prozent


338 Menschen sind laut dem Innenministerium (BMI) im Jahr 2020 auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Womit die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen im BMI im Jahr 1950 registriert wurde. Das sind um 78 Todesopfer oder 18,8 Prozent weniger als im Jahr 2019 mit 416 Toten. Ursache ist vor allem der Corona-Lockdown im Frühjahr mit weniger Verkehr und somit weniger Unfällen als Folge. Nicht geändert hat sich das zu hohe Tempo als Hauptursache.
Dabei betrug der Rückgang an Verkehrstoten im ersten Halbjahr 2020 sogar 22 Prozent, berichtete die Statistik Austria im Oktober des vergangenen Jahres. Laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) waren die Aufgaben für die Exekutive im Jahr 2020 zwar vor allem durch die Corona-Pandemie geprägt. "Die niedrige Zahl an Verkehrstoten zeigt aber auch, dass traditionelle Aufgaben wie die Verkehrsüberwachung nicht vernachlässigt wurden", betonte er in einer BMI-Aussendung. Trotzdem sei jeder Verkehrsunfall einer zu viel, mit Maßnahmen im Bereich der Bewusstseinsbildung könnte jedoch eine nachhaltige Verringerung erzielt werden.
Der Zielwert des Österreichischen Verkehrssicherheitsprogrammes 2011 bis 2020 mit 311 Opfern im Jahr 2020 (50 Prozent von 621 Getöteten) wurde mit 338 Getöteten letztendlich trotzdem nicht ganz erreicht, die Reduzierung beträgt 45,6 Prozent. Die Zahl von 338 ist dabei rund ein Neuntel der Todesopfer vom Jahr 1972, dem bisher "schwärzesten Jahr" der Unfallstatistik mit 2.948 Toten.
Eine Zunahme der Zahl an Verkehrstoten gab es im Bundesländervergleich nur in Kärnten, wo 35 Menschen nach 29 im Jahr davor starben. In Vorarlberg und Wien blieb die Zahl gleich, bilanzierte das BMI am Neujahrstag, 15 Tote bzw. zwölf waren es hier wieder. Im Burgenland gab es im abgelaufenen Jahr 18 Verkehrstote (2019: 32), in Niederösterreich 89 (101), in Oberösterreich 65 (87), in Salzburg 27 (31), in der Steiermark 52 (72), in Tirol 25 (37). In den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und in Tirol wurden im Jahr 2020 wie in ganz Österreich ebenfalls die bisher geringsten Zahlen an Verkehrstoten seit 50 Jahren verzeichnet.
Mit 143 Pkw-Insassen, die im Vorjahr ihr Leben verloren haben, war diese Zahl am höchsten, es folgen 73 Motorradfahrer, 49 Fußgänger, 39 Radfahrer (davon 19 mit Elektro-Fahrrädern), 20 Lkw-Insassen (davon 15 im Klein-Lkw), vier Mopedfahrer, drei sonstige Beteiligte, drei Traktor-Lenker/Mitfahrer, zwei Microcar-Insassen, ein Lenker eines E-Scooters und ein Omnibus-Insasse. Angestiegen gegenüber 2019 ist die Zahl der getöteten E-Bike-Lenker, Lkw-Insassen und Radfahrer. 135 (42,7 Prozent) aller tödlichen Unfälle sind Alleinunfälle, das heißt, es ist nur ein Fahrzeug am Unfall beteiligt.

"Die 338 Verkehrstoten sind Mahnung verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen zu setzen", stellte der Sprecher des VCÖ (Verkehrsclub Österreich), Christian Gratzer fest. Der Vergleich mit der Schweiz zeige den Aufholbedarf Österreichs. Österreich hatte im Vorjahr um rund 80 Prozent mehr Verkehrstote als die Schweiz mit 187 im gesamten - coronafreien - Jahr 2019. "Die Schweiz setzt vor allem beim Tempo an. Aus gutem Grund. Auch in Österreich ist nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptursache tödlicher Verkehrsunfälle. Mit dem Tempo steigt das Risiko eines schweren Unfalls", so VCÖ-Sprecher Gratzer.
 

 4.1.2021 - Noch nie gab es so wenige Todesopfer im Straßenverkehr

Statistik. 338 Menschen kamen im Vorjahr auf Österreichs Straßen ums Leben


338 Menschen verunglückten 2020 laut Innenministerium auf Österreichs Straßen tödlich: Das ist die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen 1950. Unter den Opfern waren unter anderem 143 Pkw-Insassen, 73 Motorradfahrer, 49 Fußgänger und 39 Radfahrer.
Verglichen mit 2019 gab es 2020 insgesamt um 78 Todesopfer oder 18,8 Prozent weniger (416 Tote im Straßenverkehr). Ursache dürfte vor allem der Corona-Lockdown im Frühjahr mit weniger Verkehr und somit weniger Unfällen gewesen sein. Nicht geändert hat sich das zu hohe Tempo als Hauptursache für Unfälle.
Trotz neuer Aufgaben für die Exekutive durch die Corona-Krise zeige die "niedrige Zahl an Verkehrstoten aber, dass traditionelle Aufgaben wie die Verkehrsüberwachung nicht vernachlässigt wurden", betonte ÖVP-Innenminister Karl Nehammer am Freitag. Dennoch sei jeder Verkehrsunfall einer zu viel, mit Maßnahmen im Bereich der Bewusstseinsbildung könnte aber eine nachhaltige Verringerung erzielt werden.
Im Bundesländervergleich fiel nur Kärnten aus dem Schema: 2020 starben 35 Menschen im Straßenverkehr, 2019 waren es 29. In Vorarlberg und Wien blieb die Zahl der Todesopfer verglichen zu 2019 auch 2020 mit 15 bzw. 12 konstant, gleich, bilanzierte das BMI am Neujahrstag. Im Burgenland kamen 18 Menschen ums Leben (2019: 32), in Niederösterreich 89 (101), in Oberösterreich 65 (87), in Salzburg 27 (31), in der Steiermark 52 (72), in Tirol 25 (37). In den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und in Tirol wurden im Jahr 2020 wie in ganz Österreich ebenfalls die bisher geringsten Zahlen an Verkehrstoten seit 50 Jahren verzeichnet.
Als vermutliche Hauptunfallursachen der Verkehrsunfälle gelten weiterhin nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (31,8 Prozent) gefolgt von Unachtsamkeit und Ablenkung (20,9 Prozent).
Auf Autofahrer kommen 2021 Neuerungen zu. Zwar fehlen für die meisten Vorhaben noch Details, doch bei Rasern soll der Strafrahmen auf 5.000 Euro erhöht und die Führerscheinentzugsdauer verdoppelt werden. Rasen soll zudem als Vormerkdelikt eingeführt werden. Verkehrsministerin Leonore Gewessler hatte im Herbst ein Maßnahmenpaket angekündigt.
Angekündigt wurde auch eine Strafdrohung für illegale Wettrennen. Laut ARBÖ soll 2021 außerdem der Verfall von Radar- und Laserblockern kommen. Diese mitzuführen ist bereits jetzt verboten. Neu ist, dass zur Geldstrafe nun auch das Gerät selbst oder deren Komponenten eingezogen beziehungsweise für verfallen erklärt werden. Bereits im Frühjahr soll außerdem der digitale Führerschein kommen.
 

22.12.2020 - Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2021 wünschen die Mitarbeiter der Prüfzentren St.Pölten und Altlengbach sowie der Bezirksausschuss St.Pölten an alle Arbö Mitgliedern

 

22.12.2020 - Das bringt 2021 - Deutlich höhere Strafen für Raser geplant


Das kommende Jahr bringt im Verkehrsbereich einige Änderungen. So sollen 2021 deutlich höhere Strafen für Raser kommen. Außerdem soll bereits im Frühjahr der digitale Führerschein starten. Die Stadt Wien plant außerdem eine Änderung der Parkraumbewirtschaftung. Details für die meisten Vorhaben blieben im Jahr 2020 noch unklar.
Bei den Rasern soll der Strafrahmen auf 5.000 Euro erhöht und die Führerscheinentzugsdauer verdoppelt werden. Auch die Grenzwerte für Führerscheinabnahmen sollen gesenkt werden. Rasen soll zudem als Vormerkdelikt eingeführt werden. In besonders gefährlichen Fällen ist auch geplant, dass die Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Kommen soll auch eine Strafdrohung für illegale Wettrennen, sagte ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer. Details zu den geplanten Änderungen gab es bis Ende 2020 noch keine. Mehrere Bundesländer hatten höhere Strafen für Raser gefordert, woraufhin Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) im September das Maßnahmenpaket angekündigt hat.
Laut dem ARBÖ soll 2021 außerdem der Verfall von Radar- und Laserblockern kommen.Diese oder deren Gerätekomponenten mitzuführen ist bereits jetzt verboten und wird mit einer Geldstrafe geahndet. Neu ist, dass zu der bereits verordneten Geldstrafe nun auch das Gerät selbst oder deren Komponenten eingezogen beziehungsweise für verfallen erklärt werden. Bereits im Frühjahr soll außerdem der digitale Führerschein kommen. Im Nationalrat wurde bereits die rechtlichen Voraussetzungen dafür, dass weitere Schritte in Richtung eines elektronischen Identitätsnachweises (E-ID) möglich sind, geschaffen.

Für Handysignatur- bzw. Bürgerkarten-Inhaber sollen ab dem Frühling Führerschein und Zulassungsschein als digitale Varianten am Smartphone verfügbar gemacht werden. Im kommenden Jahr steht auch eine Neuordnung der Parkraumbewirtschaftung in Wien bevor. Details dazu sind noch nicht bekannt. Möglich ist eine Staffelung der Tarife nach Fahrzeuggröße oder Emissionen. Von einer umfassenden Neuorganisation bis zu einer bloßen Ausweitung der bestehenden Kurzparkzonen - mit Tariferhöhung - ist alles möglich, erklärte Hoffer.
 

17.12.2020 - Vignette vom ARBÖ


Gewinnspiel Bis 31. Jänner ist die alte Vignette noch gültig. Die BVZ verlost in Kooperation mit dem ARBÖ Jahresvignetten 2021.
Spätestens ab 1. Februar muss man eine gültige Vignette für 2021 haben, will man auf österreichischen Schnellstraßen oder Autobahnen unterwegs sein. Beim BVZ-Gewinnspiel gibt es jetzt vom ARBÖ Burgenland Jahresvignetten zu gewinnen.
Für Pkw kostet die Jahresvignette 92,50 Euro und für Motorräder 36,70 Euro. Wer ohne ein gültiges Pickerl erwischt wird, hat eine Ersatzmaut von 120 Euro zu zahlen.
Gültig ist die neue Vignette für 2021 seit 1. Dezember 2020 und sie läuft am 31. Jänner 2022 ab. Die alte Vignette behält noch bis 31. Jänner 2021 ihre Gültigkeit. Die BVZ verlost in Kooperation mit dem ARBÖ Jahresvignetten 2021.
Kennwort: Vignette. Einsendeschluss: 6. Jänner.

 

15.12.2020 -  Das ändert sich 2021 für Kraftfahrer

 

Das kommende Jahr bringt wenige, dafür vielfach umso kostspieligere, Neuerungen für Kraftfahrzeugfahrer und Autokäufer. Für Radfahrer gibt es finanzielle Vorteile.

Zahlreiche Neuerungen kommen 2021 auf die österreichischen Auto- und Motorradlenker zu.Insbesondere wer sich ein neues Fahrzeug kaufen möchte, ist von den Änderungen betroffen.Der ARBÖ-Rechtsexperte Martin Echsel informiert über die wichtigsten Regelungen für das Jahr 2021.  

 

Normverbrauchsabgabe von 1. Jänner 2021 bis 30. Juni 2021

Senkung des CO2-Grenzwerts
Mit 1. Jänner kommt es für Neufahrzeuge zu einer Änderung der Berechnungsformel für die Normverbrauchsabgabe. Bisher galt folgende Formel: Vom CO2-Ausstoß des Fahrzeugs wurde der Wert 115 abgezogen, das Ergebnis durch fünf dividiert. Das Ergebnis dieser Formel war der Steuersatz in Prozent. Ab 1.1.2021 wird der Wert 115 um 3 verringert, wodurch ab kommendem Jahr folgende Berechnungsformel angewendet wird:

 

(CO2-Ausstoß – 112) : 5 = Steuersatz in Prozent
Der Steuerbetrag ist jedenfalls um einen Abzugsposten von 350 Euro zu kürzen.Hat ein Fahrzeug einen höheren CO2-Ausstoß als 275 g/km, erhöht sich die Steuer für den, die Grenze von 275 g/km übersteigenden, CO2-Ausstoß um 40 Euro je Gramm CO2/km.

 

Diese Regelung wurde mit dem Steuerreformgesetz 2020 beschlossen und betrifft NICHT die am 10.12.2020 beschlossene NoVA-Änderung, die mit 1. Juli 2021 in Kraft tritt (s.u.).

 

Senkung des CO2-Grenzwerts zur Berechnung der motorbezogenen Versicherungssteuer Auch für die Berechnung der motorbezogenen Versicherungssteuer wird eine neue Berechnungsformel angewendet. Bisher galt folgende Formel:

 

(kw-65)x0,72 + (CO2-Ausstoß-115)x0,72 = monatliche Steuer in Euro

 

Ab 1. Jänner 2021 gilt die neue Berechnungsformel, bei der sowohl der Abzugsposten für die Leistung in kW und der CO2-Ausstoß vermindert werden:

 

(kW-64)x0,72 + (CO2-Ausstoß-112)x0,72 = monatliche Steuer in Euro

 

Die monatliche Belastung von Neufahrzeugen wird demnach ab 1.1.2021 höher ausfallen.

 

Privatnutzung von Dienstwägen: Senkung des CO2-Grenzwertes


 

Ab 1. Jänner 2021 wird der CO2-Grenzwert, bis zu diesem der verminderte Sachbezugswert von 1,5 Prozent gilt, von 141 auf 138 Gramm CO-Ausstoß pro Kilometer reduziert. Der maximale Berechnungsbetrag beträgt in diesem Fall 720 Euro. Für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 138 g/km gelten weiterhin 2 Prozent (maximal 960 Euro) als Berechnungsgrundlage.

 

Verfall von Radar- und Laserblocker
Das Mitführen von Radar- und Laserblockern oder deren Gerätekomponenten ist bereits verboten und wird mit einer Geldstrafe geahndet. Neu ist, dass zu der bereits verordneten Geldstrafe nun auch das Gerät selbst oder deren Komponenten eingezogen beziehungsweise für verfallen erklärt werden.  

 

EU-Symbol mit A auch auf roten Kennzeichentafeln
An Fahrrad-Heckträgern können eigene rote Kennzeichentafeln montiert werden. Dies erspart das Umstecken der weißen Kennzeichentafel vom Fahrzeug auf den Radträger. Neu ist, dass das rote Kennzeichen nun auch das EU-Symbol am linken Rand aufweisen muss. Die Ausgabe der Kennzeichen erfolgt wie bisher in der Zulassungsstelle des Wohnbezirks.  

 

Erhöhung Autobahnvignette 2021
Die Erhöhung der Vignette Digital- oder Klebevariante 2021 beläuft sich auf 1,5% zum Vorjahr. Somit kostet die Jahresvignette für PKW bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t EUR 92,50. Für Motorräder bzw. einspurige KFZ belaufen sich die Jahreskosten auf EUR 36,70. Anbei die Tarife im Überblick:
Neue Tarife 2021 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t hzG):
10-Tages-Vignette:   EUR 9,50
2-Monats-Vignette:   EUR 27,80
Jahresvignette:         EUR 92,50
Neue Tarife 2021 für Motorräder (einspurige Kfz):
10-Tages-Vignette:   EUR 5,50
2-Monats-Vignette:   EUR 13,90
Jahresvignette:         EUR 36,70
Änderungen ab 1. Juli 2021

 

Normverbrauchsabgabe neu
Der Höchststeuersatz für die Normverbrauchsabgabe wird bei Motorrädern mit 1. Juli 2021 von 20 auf 30 Prozent angehoben.

 

Bei Pkw kommt es zusätzlich zu weiteren massiven Verschärfungen:Der Höchststeuersatz für die NoVA wird von 32 auf 50% Prozent angehoben. Darüber hinaus sinkt der Malusgrenzwert auf 200 g/km. Fahrzeuge, die einen CO2-Ausstoß von mehr als 200g/km haben, zahlen ab Mitte 2021 zusätzlich 50 Euro (bisher 40) pro Gramm an NoVA. 

 

14.12.2020 - Kritik an NoVA-Anpassung


Die Automobilwirtschaft kritisiert die geplante Gesetzesänderung scharf. Mehrkosten bei leichten Nutzfahrzeugen im fünfstelligen Bereich.Florian T. Mrazek


Das Argument der Ökologisierung sei nur vorgeschoben, weil es nicht nur verbrauchsstarke Fahrzeuge treffe und außerdem zu einer Verlängerung der Behaltedauer älterer Fahrzeuge führen werde. Die Kritik der heimischen Automobilimporteure an der geplanten Novelle der Normverbrauchsabgabe (NoVA) ab 2021 ist vernichtend. Im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz appellierten die Interessenvertreter, unterstützt von den Mobilitätsclubs ÖAMTC und ARBÖ, an die Politik, die Maßnahmen noch einmal zu überdenken. „Die Aussage von Vizekanzler Kogler, wonach nur die ,Stinker‘ teurer würden, ist schlicht falsch. Nach ausgiebiger Analyse können wir mit Sicherheit sagen: Die Ökologisierung der NoVA in der vorliegenden Form ist definitiv nicht gelungen – es handelt sich um eine Steuererhöhung quer über alle Fahrzeugklassen hinweg“, kritisiert Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Er präsentiert gemeinsam mit dem ÖAMTC NoVA-Beispiele von 15 gängigen Fahrzeugmodellen. Besonders dramatisch sei die Lage bei den leichten Nutzfahrzeugen (bis 3,5 t), für die ab 2021 nun auch erstmals eine NoVA fällig werde. „Dadurch kommt es zu einer Mehrbelastung von konservativ gerechnet rund 150 Millionen Euro, die in erster Linie Klein- und Mittelbetriebe (KMU) trifft“, rechnet Kerle vor. Bei den betroffenen Fahrzeugen handle es sich insbesondere um Kastenwagen und Pritschenfahrzeuge und somit um notwendige Betriebsmittel für Unternehmen. Die Steuer treffe infolgedessen in erster Linie die Kleintransporteure, Gewerbetreibende, Handwerker, Zustell- und Handelsbetriebe. „Dass inmitten einer schweren Wirtschaftskrise nun ausgerechnet die Unternehmen einer derart massiven zusätzlichen finanziellen Belastung ausgesetzt sind, ist völlig unverständlich. Die Mehrkosten für die Gewerbetreibenden belaufen sich auf Beträge im fünfstelligen Bereich“, so Kerle. Die Unternehmen würden es sich jedenfalls gut überlegen, sich ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Tendenziell würden alte Fahrzeuge einfach länger gefahren werden. In diese Kerbe schlägt auch das Bundesgremium Fahrzeughandel in der Wirtschaftskammer: „Auch wenn man die Maßnahmen aus Sicht der Ökologisierung sieht, ist die Sinnhaftigkeit nicht gegeben. Gerade jene Kundengruppe, welche sich neue Autos eben nicht mehr leisten kann, wird mit den alten Fahrzeugen weiterfahren, wodurch wichtiges CO2-Einsparungspotenzial ungenützt bleibt“, so Klaus Edelsbrunner, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels. Um zu veranschaulichen, was die Einführung der NoVA bei Nutzfahrzeugen der Klasse N1 bedeutet, wurden die zukünftigen Steuersätze konkret durchgerechnet. So beträgt die NoVA ab 2021 für ein Modell des Fiat Ducato 14.553,70 Euro, für einen Mercedes-Benz Sprinter Kastenwagen 11.200 Euro und für einen VW Crafter DoKa-Pritsche 11.420,80 Euro – bis dato waren alle diese Nutzfahrzeuge NoVA-befreit. Bei der für 2024 geplanten weiteren Anhebung der NoVA würde die Höhe der Abgaben bei den Fahrzeugen der Klasse N1 weiter dramatisch steigen, im Falle des Fiat Ducato sogar auf 21.281 Euro. Bei der Fahrzeugklasse N1 handelt es sich um die zweitgrößte Fahrzeugklasse in Österreich nach den Pkw (M1). Sie umfasst zehn Mal mehr Fahrzeuge als die mittleren und schweren Lkw zusammen. Im Vorkrisenjahr 2019 wurden 43.425 N1-Nutzfahrzeuge in Österreich zugelassen, das entspricht zehn Prozent der Neuzulassungen.
„Die NoVA hat grundsätzlich keine ökologische Hebelwirkung, da sie nicht den Verbrauch, sondern nur den Besitz bzw. die Anschaffung besteuert“, kritisiert auch Franz Weinberger, Sprecher der österreichischen Nutzfahrzeugimporteure. „Dass Fahrzeuge mit einem Emissionswert von null von der NoVA ausgenommen sind, ist im Nutzfahrzeugbereich noch nicht relevant. Grundsätzlich müssen auch im Nfz-Bereich strenge CO2-Ziele erreicht werden und die Hersteller setzen alles daran, immer sparsamere und emissionsärmere Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Dennoch ist die Situation bei den Nutzfahrzeugen speziell, da Kunden nicht einfach auf kleinere, elektrifizierte und steuerbevorzugte Fahrzeuge umsteigen können, um ihre Bedürfnisse zu decken. Es kommt also zu einer massiven Mehrbelastung, ohne die Möglichkeit, auf Alternativen zuzugreifen. Daher ist die Maßnahme einfach inakzeptabel: Es trifft die Falschen und kommt aufgrund der Tatsache, dass es im N1-Bereich die elektrischen Alternativen am Markt noch nicht gibt, zu früh. Dass auch der Verkehr seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten muss, steht auch für den ÖAMTC außer Frage. „Die stufenweise Erhöhung der NoVA macht jedoch fast alle Autos teurer – vom effizienten Kleinwagen bis zum Van der Familie“, so Martin Grasslober, Leiter der Verkehrswirtschaft des ÖAMTC. Beim ARBÖ erinnert man die Bundesregierung angesichts der geplanten vierten Steuererhöhung für Kfz-Lenker im heurigen Jahr daran, dass sie mit dem Versprechen angetreten ist, keine Steuern zu erhöhen.


 

11.12.2020 - Klimaschutz? Steuererhöhung!


Die kommende Steuerreform könnte nach einem ersten Gesetzesentwurf spürbare Erhöhungen für Fahrzeuge mit starken Verbrennungsmotoren bringen. Für Unternehmen deutlich drastischer: Leichte Nutzfahrzeuge würden ihre NoVA-Befreiung gänzlich verlieren und um tausende Euro teurer werden.
Aktuelles Thema
Es ist noch gar nicht so lang her, da bekam VW-Chef Herbert Diess am Ende eines Vortrags auf der TU in Graz die Frage gestellt, ob sich die Elektromobilität denn jemals durchsetzen wird können. Seine fast schon prophetische Antwort: "Wenn es die Politik will, dann ja." Zwar gab es aus Brüssel schon erste Anzeichen, dass die kommende EU-7-Abgasnorm Benzinern und Diesel den Auspuff ziemlich zuschnüren könnte, doch ausgerechnet Österreich bietet jetzt überraschende Schützenhilfe in Form der sogenannten Ökosozialen Steuerreform. So soll es ab Mitte 2021 neben der permanenten Erhöhung der Normverbrauchsabgabe und Mineralölsteuer im Rahmen des Steuererhöhungsautomatismus auch eine grundsätzliche Ökologisierungswelle im gesamten Verkehrsbereich geben, die nicht nur den Individualverkehr auf der Straße betrifft.
Eckpunkte der geplanten Steuerreform Abgabe von zwölf Euro auf jedes Flugticket Stärkere Spreizung der Lkw-Maut nach Euro-Klassen Treffsicherere Pendlerpauschale unter umwelttechnischen Gesichtspunkten Kampfansage an den Tanktourismus, um den Schwerverkehr zu reduzieren Umgestaltung und Neuberechnung der Normverbrauchsabgabe (NoVA)
NoVA wieder einmal neu
Bleiben wir gleich bei der NoVA, denn diese "Umgestaltung" hat es in sich! Zuerst wird der bisherige Freibetrag von 115 Gramm CO2 je Kilometer weiter abgesenkt. 2021 um drei Gramm, von 2022 bis 2024 schon jeweils um fünf Gramm auf dann 97 Gramm. Der nächste Schritt ist die stufenweise Anhebung des Malusbetrags bis ebenfalls 2024. Dieser klettert in diesem Zeitraum von 50 auf 80 Euro. Ab 2021 wird er schon ab einem CO2-Ausstoß von 200 Gramm fällig, ab 2024 bereits bei 155 Gramm.
Auch die letzte schützende Hand für besonders leistungsstarke Fahrzeuge, nämlich die Deckelung der NoVA bei 32 Prozent wird laut dem Gesetzesentwurf ab Mitte 2021 Geschichte sein. Geplant ist eine Anhebung auf 50 Prozent, wobei alle zwölf Monate dann zehn Prozentpunkte dazukommen. Bis 2024 liegt die neue NoVA-Obergrenze somit bei schlanken 80 Prozent. Als Randnotiz sei noch erwähnt, dass auch Motorräder von den Regierungsplänen nicht ausgenommen sind. So soll die Besteuerung besonders verbrauchsstarker Zweiräder von 20 auf 30 Prozent anwachsen.
Steuererhöhung unter dem Deckmantel des Klimaschutzes Die Aussage von Vizekanzler Werner Kogler, dass nur die so genannten Stinker teurer werden, darf zumindest kritisch hinterfragt werden -denn im Endeffekt trifft es nicht nur schwere SUV oder starke Sportwagen, sondern um praktisch jedes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Laut ÖAMTC kann sich durch diese Pläne die Neuwagenabgabe zum Beispiel für einen VW Sharan verdoppeln: Für das Modell 1,4 TSI Family mit 150 PS zum Beispiel -derzeit zu einem Nettopreis von 28.400 Euro zu haben - wären heuer noch 3.344 Euro NoVA fällig, 2024 aber schon 6.560 Euro. Für Martin Grasslober, Leiter Verkehrswirtschaft des ÖAMTC, starker Tobak: "Gerade Familien werden besonders tief in die Tasche greifen müssen, da sie größere und damit verbrauchsstärkere Autos benötigen." Was laut Autofahrerclub zudem ein wenig sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass die Koalition diesen Antrag im Eilverfahren und ohne jegliche Möglichkeit zur Begutachtung eingebracht hat. "Unverständlich ist, dass nicht einmal abgewartet wurde, welchen Effekt die erst kürzlich inkraft getretenen Änderungen im Steuersystem überhaupt haben", so Grasslober weiter. "Offenbar geht es weniger um den Klimaschutz, sondern mehr um die schnelle Steuererhöhung."
Wenig überraschend sieht das der ARBÖ ähnlich, wie ARBÖ-Generalsekretär Komm.-Rat Mag. Gerald Kumnig erklärt: "Im Jänner wurde eine neue Berechnungsformel für die NoVA eingeführt, im April das Testverfahren für die Ermittlung des Normverbrauchs von NEFZ auf WLTP umgestellt, wodurch die private Dienstwagennutzung teurer wurde, und im Oktober die motorbezogene Versicherungssteuer ökologisiert. Alle drei Maßnahmen haben in unterschiedlicher Ausprägung zu einer Änderung und in vielen Fällen auch zu einer Erhöhung der Steuerlast geführt." Noch drastischer aber kommen von diesen Maßnahmen PS-starke Exoten zum Handkuss, die -so fair muss man sein - in der Zulassungsstatistik aber auch schon bislang nur eine Statistenrolle einnahmen: Ein BMW X4 M etwa wird nur durch diese Neuberechnung um 11.200 Euro teurer (32.800 statt 21.600 Euro NoVA), ein Range Rover Sport SVR gar um 29.000 Euro (67.000 statt 38.300 Euro NoVA). Im Umkehrschluss könnten besonders verbrauchsarme Fahrzeuge sogar ein wenig günstiger werden, wobei das natürlich auch immer nur für zwölf Monate gilt.
NoVA-Befreiung künftig nur für Null-Emissionsfahrzeuge
Damit aber nicht genug! So sieht das vom Ministerrat präsentierte Gesetz vor, eine NoVA-Befreiung nur mehr für umweltfreundliche Fahrzeuge zu gewähren. Gemeint sind mit dieser weitläufigen Formulierung alle Antriebsformen mit einem CO2-Ausstoß von null Gramm - explizit somit nur noch Elektroautos sowie die wenigen Modelle mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. Mehr Ausnahmen soll es nicht mehr geben, was vor allem eine große Fahrzeuggruppe mit einem Schlag ausschließen würde: leichte Nutzfahrzeuge mit einem höchst zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen! (...)


 

 

 

10.12.2020 -  Richtiges Überwintern entscheidet über die Lebensdauer des Akkus     

 

Der Akku ist das Herzstück eines jeden E-Bikes. Um lange Freude mit dem eigenen Elektrofahrrad zu haben, sollte man ein paar einfache Tipps im Umgang mit den bei E-Bikes gängigen Lithium-Ionen-Akkus berücksichtigen.    

    

Der Trend zum E-Bike ist eindeutig: Österreichweit wurden im Jahr 2019 439.000 Fahrräder verkauft, davon waren bereits 170.000 – also mehr als ein Drittel - Elektrofahrräder. Und die werden nicht mehr nur im Sommer genutzt. „Reine Sommerradler gehören schon länger der Vergangenheit an. Immer mehr Leute entschließen sich auch in den Wintermonaten zum Gebrauch des Bikes“, beobachtet Rupert Brugger, Schulungsleiter des ARBÖ.

 

Maßgeblicher Faktor für den Aufschwung von E-Bikes war der Einzug der Lithium-Ionen-Technologie. Heute werden die meisten E-Bikes von diesen Lithium-Ionen-„Kraftpaketen“angetrieben. Diese Akkus zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit, Leistung und Lebensdauer aus, allerdings ist gerade für die Lebensdauer der sachgerechte Umgang unerlässlich!    „Die Erfahrung zeigt, dass viele E-Bike-Besitzer nicht ausreichend über die richtige Handhabung von Akkus informiert sind“, erklärt Brugger. Der ARBÖ hat die am häufigsten gestellten Fragen rund um Lithium-Ionen-Akkus in E-Bikes zusammengefasst.    

    

Welche Lebensdauer hat ein E-Bike-Akku?    
Eine genaue Lebensdauer lässt sich bei Akkus leider nicht vorhersehen, da diese stark von der Art, Frequenz und Dauer der Benutzung abhängig ist. Bei sachgemäßem Umgang und Pflege sollten moderne Lithium-Ionen-Akkus aber mindestens 5 Jahre funktionsfähig bleiben.    

    

Was gibt es beim Aufladen zu beachten?
Der Akku kann beliebig oft aufgeladen werden. Teilladungen sind für Lithium-Ionen-Akkus nicht schädlich, sondern von manchen Herstellern sogar explizit empfohlen! Der Ladevorgang sollte außerdem im Trockenen und bei moderaten Temperaturen (ungefähr 10 – 25 Grad)durchgeführt werden. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass sich beim Laden keine brennbaren Materialien in der Nähe befinden!     „Wichtig ist, ausschließlich das originale Ladegerät zu verwenden! Beim Nutzen von billigen Nachbauten oder Universal-Ladegeräten kann jeglicher Gewährleistungs- oder Garantieanspruch erlöschen. Außerdem kann es zu irreparablen Schäden am Akku führen, im schlimmsten Fall sogar zu einem Akkubrand“, warnt Rupert Brugger.

    

Wie sollte man den E-Bike-Akku lagern?    
Generell sollten extreme Temperaturen vermieden werden! Starke Hitze kann den Akku schädigen, eisige Kälte kann zu Kapazitätseinbußen führen. Ideale Lagerungsbedingungen sind trockene 10-20 Grad. Im Sommer sollte der Akku also nicht über längere Zeitspannen einer direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und im Winter sollte er nicht bei Eiseskälte
draußen „stehengelassen“ werden.    

   

Was gibt es im Winter sonst zu beachten?    
Allgemein gilt: Kälte reduziert die Leistungsfähigkeit des Akkus. „Bei winterlichen Temperaturen unter null Grad ist es deshalb empfehlenswert, den Akku bei Raumtemperatur zu lagern und laden. Dieser sollte erst kurz vor Fahrtantritt ins E-Bike einbaut werden“, rät der ARBÖ-Experte weiter.    

Wenn das E-Bike im Winter nicht genutzt wird, den Akku bei einem Ladestand von ca. 60% imTrockenen, und bei moderaten Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad aufbewahren. Der Ladestand sollte sporadisch überprüft werden und falls nötig wieder aufgeladen, um eine Tiefenentladung zu vermeiden.   


 

 

 

9.12.2020 - Sicherheit im Kindersitz auch auf kurzen Wegen


Das Risiko, bei einem Unfall in einem Pkw getötet oder schwer verletzt zu werden, ist für ungesicherte Kinder rund viermal höher als für gesicherte Kinder. Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr und unter 135 cm Körpergröße ist der Gurt alleine nicht ausreichend. Entsprechende Kindersitze müssen verwendet werden. Gurte sollten immer möglichst straff am Körper anliegen. Dicke Kleidung, wie z.B. Anoraks daher vermeiden und darauf achten, dass die Gurte nicht verdreht sind.
Erklären Sie Ihren Kindern das Angurten ausführlich, bevor diese sich selbst anschnallen dürfen. Viele Volksschulkinder machen Fehler beim Angurten. Regelmäßiges Nachprüfen durch die Eltern ist daher notwendig, damit Kinder den Gurt korrekt anlegen. Bei Schulkindern sind einfache Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne beliebt. Sie sind rechtlich erlaubt, aber definitiv nicht empfehlenswert, da sie weder ausreichend Seitenschutz noch eine optimale Gurtführung bieten. Verletzungen häufen sich in den Altersgruppen, in denen Kinder typischerweise zu früh in den nächstgrößeren Sitz wechseln, weil dieser weniger guten Seitenhalt bietet. Der angegebene Gewichts- bzw. Größenbereich des Kindersitzes sollte deshalb immer zur Gänze ausgenutzt werden. Auch das richtige Aussteigen aus dem Auto will gelernt sein. Achten Sie bewusst darauf, Kinder immer nur auf der sicheren Gehsteigseite aussteigen zu lassen, niemals auf der Fahrbahnseite.

 

9.12.2020 - „Eine versteckte Steuererhöhung“


Autos teurer Politik plant, nächstes Jahr die NoVA aus Ökogründen zu erhöhen.
„So etwas habe ich noch nicht erlebt“, ist Wolfgang Schirak, WKNÖ-Obmann der Fachgruppe Fahrzeughandel, verärgert. Was ist passiert? Vizekanzler Werner Kogler und Umweltministerin Leonore Gewessler (beide von den Grünen) haben mitten im harten Lockdown ihre neue Normverbrauchsgabe (NoVA, einmalig beim Kauf eines neues Autos fällig) vorgestellt. Und die Branche wurde im Vorfeld in keinster Weise eingebunden. „Die Stinker werden teurer“, sagt Kogler. Schirak kontert: „Das ist eine versteckte Steuererhöhung …“ ÖAMTC und ARBÖ unterstreichen diese Aussage: „Das betrifft fast alle Neuwagenkäufe! Familien werden jedoch besonders tief in die Tasche greifen müssen, weil sie größere und damit verbrauchsstärkere Autos benötigen.“ So bezahlt man für einen siebensitzigen VW Sharan mit 150 Diesel-PS (181 Gramm CO 2 pro Kilometer) aktuell 3.344 Euro NoVA, nächstes Jahr wären es 3.628 Euro, und das Ganze würde sich bis 2024 auf 6.560 Euro erhöhen.
„Die NoVA-Ausweitung auf Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen bringt in einer der schwersten Wirtschaftskrisen weitere Belastungen für unsere Klein- und Mittelbetriebe“, kritisiert Harald Servus, Direktor beim Wirtschaftsbund NÖ. Bei Neuanschaffungen könne das zu Mehrkosten für die Betriebe von über 10.000 Euro pro Fahrzeug ausmachen. „Solange keine brauchbaren Alternativen zu den gängigen Lieferwagen am Markt verfügbar sind, muss es Ausnahmen von der NoVA geben“, fordert Servus.

 

 

4.12.2020 - Kritik der Autolobby an NoVA-Erhöhung reißt nicht ab


Die Auto- und Autofahrerlobby hat sich abermals gegen die Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) für emissionsstarke Neuwagen ab 2021 ausgesprochen. Das Argument der Ökologisierung sei nur ein vorgeschobenes, weil die NoVA-Änderung fast alle Fahrzeugklassen treffe, nicht nur verbrauchsstarke, sagten Vertreter der Automobilwirtschaft und der Autofahrerorganisationen ÖAMTC und ARBÖ am Donnerstag. Es gibt auch klimafreundliche Modelle, entgegnete Global 2000.
Die Politik solle die NoVA-Reform noch einmal überdenken, forderten die Autovertreter. "Die Aussage von Vizekanzler (Werner) Kogler, wonach nur 'Stinker' teurer würde, ist schlichtweg falsch", so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, mit Verweis auf NoVA-Berechnungsbeispiele für 15 gängige Fahrzeugmodelle.
Besonders dramatisch sei, dass ab 2021 nun erstmals auch für leichte Nutzfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen) eine NoVA fällig werden soll. "Dadurch kommt es zu einer Mehrbelastung von konservativ gerechnet rund 150 Mio. Euro, die in erster Linie Klein- und Mittelbetriebe trifft", so Kerle. "Gerade jene Kundengruppe, die sich neue Autos eben nicht mehr leisten kann, wird mit den alten Fahrzeugen weiterfahren, wodurch wichtiges CO2-Einsparungspotenzial ungenützt bleibt, sagte Klaus Edelsbrunner, WKÖ-Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels. Der ARBÖ erinnerte die ÖVP/Grünen-Regierung an ihr Versprechen, keine neuen Steuern einzuführen, und der ÖAMTC sagte, das permanente Drehen an der Steuerschraube für die breite Masse löse die Klimafrage nicht.
Ganz anders sehen das die Umweltschützer von Global 2000: Große Teile der Autoindustrie hätten den Klimaschutz verschlafen, umweltschädliche Fahrzeuge produziert und beworben. "In den letzten fünf Jahren ist die Fahrzeugflotte in Österreich wegen dem von der Autoindustrie angestoßenen Trend zu dicken SUVs klimaschädlicher statt klimafreundlicher geworden", so Global-2000-Klima- und Energiesprecher Johannes Wahlmüller in einer Aussendung. Die Autoindustrie müsse nun rasch umdenken. "In allen gängigen Fahrzeugkategorien sind mittlerweile emissionsärmere Modelle verfügbar und der Neukauf eines besonders klimaschädlichen Modells stellt keine Notwendigkeit dar."
Die Regierung will nach Aussage von Vizekanzler Kogler (Grüne) "Stinker" teurer machen. Konkret soll bei der NoVA der Grenzwert für den CO2-Malus, der für emissionsstarke Neuwagen berappt werden muss, von Mitte 2021 bis 2024 in mehreren Schritten deutlich sinken. Der Malusbetrag selbst soll in diesem Zeitraum von 50 auf 80 Euro je Gramm erhöht werden. Kommendes Jahr soll der Malus bei 200 Gramm CO2 je Kilometer schlagend werden, bis 2024 bereits bei 155 Gramm. Auch beim CO2-Abzugsbetrag und beim Höchststeuersatz sind Verschärfungen geplant.

 

 

2.12.2020 - Werden Autofahrer zu sehr zur Kassa gebeten?


"Die Stinker werden teurer", so hat Grünen-Vizekanzler Werner Kogler die Neuregelung bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) angekündigt. Sie muss einmalig beim Kauf eines Neuwagens bezahlt werden. Ab nächstem Juli wird der CO2-Freibetrag abgesenkt und der CO2-Malus verschärft. Dafür soll es Steuererleichterungen für klimafreundliche Fortbewegungsmittel geben. Doch die NoVA-Erhöhung betrifft nicht nur Luxus-Karossen, kritisieren Autofahrer-Vertreter.
MEINUNGEN
JA
GERALD KUMNIG, ARBÖ-Generalsekretär
"Jetzt soll also wieder die Normverbrauchsabgabe (NoVA) teurer werden. Autofahrer sind somit zum vierten (!) Mal in diesem Jahr von Steuererhöhungen betroffen. Erst vor Kurzem wurde die motorbezogene Versicherungssteuer ökologisiert, wodurch die laufende Belastung für viele Neufahrzeuge gestiegen ist. Davor kam es bereits zu einer Verschärfung der NoVA und zu Änderungen im Rahmen der privaten Dienstwagennutzung. Das, was hier jetzt abermals geplant ist, ist nichts anderes als Abzocke der Pkw-Besitzer. Das jetzt diskutierte Vorhaben sollte verbrauchsstarke Fahrzeuge treffen. Dieser Plan ging aber gründlich daneben, denn es werden nahezu alle Fahrzeugklassen teurer und nicht nur große, verbrauchsstarke Geländewagen. Damit trifft es auch Pendler und Familien, die sich ein neues, verbrauchsarmes Auto kaufen möchten. Die Änderung des Steuersystems ist unfair, unsozial und daher abzulehnen. Darüber hinaus kann eine derartige Änderung einen weiteren negativen Effekt nach sich ziehen: Wenn Neuwagen teurer werden, müssen geplante Käufe möglicherweise verschoben werden oder es wird komplett auf die Fahrzeuganschaffung verzichtet. Damit bleiben ältere Fahrzeuge länger auf der Straße, was der Gesamt-CO2-Bilanz wenig zuträglich ist."
NEIN
LEONORE GEWESSLER, Klimaschutzministerin (Grüne)
"Eines ist klar, viele Menschen in unserem Land sind nach wie vor auf das Auto angewiesen. Und deshalb werden wir auch in Zukunft mit dem Auto unterwegs sein. Aber unsere Fahrzeuge müssen in den nächsten Jahren dafür umweltfreundlicher werden. Denn im Kampf gegen die Klimakrise ist Scheitern keine Option. Genau da setzt unser nächster Schritt an. Wir belohnen in Zukunft all jene, die sich klimafreundlich verhalten. Für Öffi-Nutzer und Radfahrer gibt es in Zukunft einen Steuerbonus. Mir geht es dabei auch um Gerechtigkeit. Wer unser Klima besonders belastet, der soll auch einen gerechten Preis zahlen. Aus diesem Grund wird man im kommenden Jahr für besonders teure und umweltschädliche Spritfresser mehr bezahlen müssen. Wir alle haben die Zukunft unseres schönen Landes in der Hand. Und wir alle haben die Wahlfreiheit. Wer mit einem SUV mit 170 PS durch die Stadt fahren will, wird in Zukunft mehr bezahlen und so einen gerechten Beitrag leisten. Für alle, die ein umweltfreundlicheres Auto nutzen, wird es nicht teurer. Und wer sich ein Elektro-Auto zulegt, der bekommt auch im nächsten Jahr 5.000 Euro Förderung."

 

 

25.11.2020 Richtiger Einsatz von Scheinwerfern und Leuchten


Bei herbstlicher Witterung mit Nebel und Niederschlägen ist die Sichtbarkeit von Fahrzeugen besonders wichtig. Der ARBÖ klärt auf, wann welcher Scheinwerfer zum Einsatz kommt. Der Wetterbericht sagt für die kommenden Tage in weiten Teilen des Landes teils hartnäckigen Nebel voraus. Dies stellt Kfz-Lenker vor besondere Herausforderungen, da die Sicht eingeschränkt ist und auch das eigene Fahrzeug von den anderen Verkehrsteilnehmern nicht so gut wahrgenommen wird. Gerade deshalb ist der fehlerfreie Einsatz der verschiedenen Scheinwerfer und Leuchten wichtig.


Begrenzungslicht

Grundsätzlich ist dieses Licht zusätzlich zum Abblendlicht und Fernlicht zu verwenden. Des Weiteren sind abgestellte Fahrzeuge, die nicht aus mind. 50 Meter erkannt werden können, mittels Begrenzungslicht oder Parklicht zu beleuchten.

Tagfahrlicht

Die Leuchten sind lichtschwacher und verbrauchsarmer als das Abblendlicht. Seit 2011 müssen alle PKW, die innerhalb der EU typengenehmigt werden, gesetzlich mit Tagfahrlicht ausgerüstet sein. In Österreich darf dieses Licht am Tag und bei klarer Sicht verwendet werden, gesetzlich vorgeschrieben ist dies aber nicht. Aufpassen heißt es bei Fahrten ins Ausland, da in manchen europäischen Ländern das Tagfahrlicht vorgeschrieben ist. Achtung: Das Tagfahrlicht ersetzt nicht das Abblendlicht! Außerdem leuchten ausschließlich die Frontscheinwerfer, die Heckleuchten des Fahrzeugs bleiben bei eingeschaltetem Tagfahrlicht dunkel.

Abblendlicht

Das Abblendlicht kann grundsätzlich immer eingeschaltet werden. Es soll das „Fahren auf Sicht“ ermöglichen. Daher muss es mindestens 40 m leuchten, damit ein Tempo von 50 km/h gefahren werden kann. Heutige Abblendlichte leuchten etwa 70 m, daher wäre ein Tempo von ca. 70 km/h möglich, jedoch müssen Geschwindigkeitsbeschränkungen bzw. sonstige Bedingungen berücksichtigt werden.

Unter folgenden Bedingungen muss es verwendet werden:

  • Bei Dunkelheit und Dämmerung
  • Bei Sichtbehinderung wie Nebel, Schnee oder Regen
  • Im Tunnel


Fernlicht

Das Fernlicht muss die Fahrbahn auf weite Sicht ausleuchten. Daher kann auch bei Dunkelheit ein höheres Tempo als mit Abblendlicht gefahren werden.

Verboten ist das Fernlicht in folgenden Situationen:

  • Bei Gegenverkehr (wenn dieser geblendet werden würde)
  • Beim Hintereinanderfahren
  • Bei ausreichender Straßenbeleuchtung
  • Bei stillstehendem Fahrzeug
  • Wenn man Fußgängergruppen blenden würde
  • Bei herannahenden Schienenfahrzeugen oder Schiffen, wenn sich diese unmittelbar neben der Fahrbahn befinden


Empfehlung: Bei Sichtbehinderung (Nebel, Schneefall) sollte wegen der Selbstblendung auf die Benutzung des Fernlichtes verzichtet werden.

Nebelscheinwerfer

Nebelscheinwerfer dürfen grundsätzlich immer verwendet werden. Jedenfalls ist die Verwendung bei Sichtbehinderung zu empfehlen.

Nebelschlussleuchte

Diese ist am Fahrzeug hinten angebracht und darf nur zusätzlich zum Abblendlicht bei erheblicher Sichtbehinderung durch Regen, Nebel oder Schneefall verwendet werden. Zu beachten ist, dass Nebelschlussleuchten sehr hell sind und daher nachfahrende Lenker geblendet werden könnten. Daher sollten Nebelschlussleuchten abgeschaltet werden, sobald das nachkommende Fahrzeug aufgeschlossen hat.


„Bei nebeligen Witterungsverhältnissen, ist die Benutzung der Nebelschlussleuchte absolut gerechtfertigt. Die helle Leuchtkraft macht das Fahrzeug frühzeitig erkennbar. Allerdings sollten die Lenkerinnen und Lenker nicht darauf vergessen, die Nebelschlussleuchte auch wieder abzuschalten“, klärt ARBÖ-Fahrtechnik Instruktor Daniel Lindiger auf.


Allgemein ist darauf zu achten, dass die Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Dies ist in einem der 91 ARBÖ-Prüfzentren oder in einer Fachwerkstätte möglich. Scheinwerfer können sich durch Fahrzeugvibrationen oder Stöße (ausgelöst durch Schlaglöcher o.ä.) verstellen, und blenden in Folge andere Verkehrsteilnehmer oder leuchten die Straße nicht optimal aus. Auch wer schweres Gepäck mitführt, sollte die Scheinwerfereinstellung (so das Fahrzeug über eine derartige Funktion verfügt) manuell anpassen.


Und mit welchen Strafen ist bei falscher Beleuchtung zu rechnen? „In Österreich wird falsche Lichtverwendung theoretisch mit bis zu 5.000 Euro bestraft. In der Praxis wird meist ein Organstrafmandat von EUR 36,00 oder bei Anonymverfügung bis zu EUR 72,00 ausgestellt. Bei einer Anzeige droht eine Strafe von einigen hundert Euro“, informiert ARBÖ-Rechtsexperte Martin Echsel. Es zahlt sich daher aus, auf die richtige Lichteinstellung zu achten.

 

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19.11.2020 - Lockdown: Diese Städte in NÖ setzen die Kurzparkzonen aus


In Wr. Neustadt, Mistelbach, Purkersdorf und Perchtoldsdorf wird das Überwachen der Kurzparkzonen ausgesetzt, Parken ist damit derzeit gratis. In der Landeshauptstadt gibt es noch Diskussionen.
So wie beim ersten Lockdown im Frühjahr lockerten auch dieses Mal einige Städte und Gemeinden wieder die bestehenden Kurzparkzonen-Regelungen. Die Maßnahmen sollen Bürgern während der Lockdown-Phase bis zum 6. Dezember dringend notwendige Wege mit dem Pkw erleichtern.
In NÖ entfallen die Gebühren in Form von ausgefüllten Parkscheinen oder digitalen Zahlungen via App in Wr. Neustadt, Mistelbach, Purkersdorf und Perchtoldsdorf. ÖAMTC-Experte Dittrich betonte gestern, dass es sich um keine allgemeine Aufhebung handelt, die für alle Kommunen gilt: "Auch in Wien gelten die Kurzparkzonen nach derzeitigem Wissensstand weiter."
Nur die Landeshauptstädte Salzburg, Klagenfurt und Eisenstadt lockerten bisher die Parkregelungen. Wie in Wien gibt es aber auch in St. Pölten Diskussionen über die Aufhebung der Kurzparkzonen in der Innenstadt während des Lockdowns. Auf "Heute"-Anfrage heißt es seitens des Magistrats in der Landeshauptstadt, dass bei der Gemeinderatssitzung am Montag über das Aussetzen der Parkgebühren diskutiert werde. (...)
 

16.11.2020 - 24-Stunden-Pannendienst


Egal, ob Pannenhilfe, Abschleppung oder technische Dienstleistungen: Die von der Bundesregierung verschärften Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben derzeit keine Auswirkungen auf die Öffnungszeiten des ARBÖ. Die Pannenhelfer sind rund um die Uhr in ganz Österreich im Einsatz und garantieren dadurch die Mobilität aller Mitglieder. In den Prüfzentren ist eine Terminvereinbarung nötig.
 

12.11.2020 - ARBÖ: Pannendienst uneingeschränkt verfügbar
 

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Trotz der Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen und Änderung der Öffnungszeiten im Handel, sichert der ARBÖ weiterhin ohne Einschränkung die Mobilität seiner Mitglieder.

Egal ob Pannenhilfe, Abschleppung oder die Durchführung technischer Dienstleistungen: Die von der österreichischen Bundesregierung verschärften Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben derzeit keine Auswirkungen auf die Öffnungszeiten des ARBÖ. Die ARBÖ-Pannenhelfer sind rund um die Uhr in ganz Österreich im Einsatz und garantieren
dadurch die Mobilität aller Mitglieder. Die Öffnungszeiten der ARBÖ-Prüfzentren sind tagesaktuell unter www.arboe.at abrufbar, der ARBÖ-Pannendienst ist von 0 bis 24 Uhr unter der Nummer 1-2-3 oder über den Notrufbutton in der ARBÖ-Pannen-App erreichbar.

Um Mitglieder und Kunden sowie Mitarbeiter zu schützen, ist es dem ARBÖ im besonderen Maße ein Anliegen, die vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Das bedeutet, dass für jeden Kunden beim Eingang oder im Bereich des Verkaufspultes Desinfektionsmittel bereitsteht. Der Einlass in den Kunden- sowie Werkstättenbereich ist derzeit aber nur in
Ausnahmefällen möglich. Zusätzlich wird auf genügend Abstand geachtet und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz im Innenbereich ist verpflichtend.

Die 91 ARBÖ-Prüfzentren sind voll besetzt. Reparaturen und sicherheitsrelevante Dienstleistungen werden weiterhin ungehindert durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist notwendig, um unnötige Wartezeiten und soziale Kontakte zu vermeiden.

11.11.2020 - Neue Führung beim ARBÖ: Stangl und Pfeiffer im Duo


Wolfgang Stangl leitet seit 19. September 2020 die größte ARBÖ-Landesorganisation in Österreich, nämlich die niederösterreichische, die ihren Sitz in Traiskirchen hat. Viel Erfahrung konnte der neue Landesgeschäftsführer bereits in seinen 29 Jahren ARBÖ-Jahren sammeln. Im letzten Jahr übernahm er die Landesgeschäftsstellenleitung in der ARBÖ-Landesorganisation Steiermark, bevor er im September 2020 die Position von KR Franz Pfeiffer übernahm, der sich mit dem Wechsel aus dem operativen Tagesgeschäft zurückzieht.
Auf KR Franz Pfeiffer warten beim ARBÖ künftig aber neue, verantwortungsvolle Aufgaben: Er wird als Präsident des ARBÖ Niederösterreich weiterhin für den Automobilklub aktiv sein und seine langjährige Erfahrung einbringen. Er folgt Siegfried Artbauer nach, der nach zehnjähriger Präsidentschaft seinen Ruhestand antritt. Das neue Führungsduo des ARBÖ Niederösterreich will den Kundenservice werden weiter intensivieren und den ARBÖ als verlässlichen Mobilitätspartner, der neue Technologien und Mobilitätsformen forciert, positionieren und will natürlich auch ein Interessensvertreter der Autofahrer bleiben.

 

11.11.2020 - Großer Österreichischer Automobil-Preis 2020:Volkswagengruppe freut sich über den Hattrick
 

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Der Seat Leon, der Škoda Octavia und der Porsche Taycan überzeugten die 100-köpfige Jury und sicherten sich so den Gewinn des traditionsreichsten Autopreises Österreichs.   

Im 37. Jahr seines Bestehens musste der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT erstmals ohne feierlichen Galaabend auskommen. Die Coronapandemie machte eine Durchführung der Feierlichkeit unmöglich, weshalb die Preisverleihung heuer erstmals unter freiem Himmel, mit ausreichend Sicherheitsabstand und
ohne Gäste stattfinden musste. Die Freude der Gewinner war dennoch groß, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Volkswagengruppe in allen Kategorien die Siegerfahrzeuge und einen zweiten Platz stellte.

Seat Leon gewinnt die Start-Kategorie
Für viele ist diese Kategorie besonders interessant,versammeln sich darin doch viele beliebte Klein- und Kompaktfahrzeuge. In der Kategorie „Start“ setzte sich heuer der Seat Leon gegen vier weitere Mitbewerber durch. Auf den Plätzen Zwei und Drei landeten der Renault Captur und der Toyota Yaris, die das Stockerl in dieser Kategorie komplettieren.  

Kategorie Medium an Škoda Octavia
Die mittlere Kategorie ist die seit Jahren zahlenmäßig am stärksten besetzte Klasse. 20 zur Wahl stehende Modelle zeigten auch heuer wieder eindrucksvoll die Modellvielfalt, die den Konsumenten derzeit geboten wird. Vom Elektroauto über Limousinen bis hin zu SUVs ist im mittleren Preissegment wohl für jeden Geschmack etwas dabei, was die Arbeit der Jury nicht leichter machte. Daher war auch der Sieg in dieser Kategorie hart umkämpft, den sich letztlich der Škoda Octavia sicherte. Knapp dahinter landete der Audi A3, Platz 3 ging an den BMW 2er Gran Coupé.

Elektro-Porsche sichert sich die Kategorie Premium
Zum zweiten Mal in Folge (2019 gewann der Audi e-tron) sicherte sich mit dem Porsche Taycan ein Elektroauto die Kategorie Premium. Der Sportler ließ alle anderen prominenten Mitstreiter hinter sich, das Mercedes GLE Coupé und der BMW X6 landeten mit Punktgleichheit auf dem zweiten Platz.

„Auch wenn der Große Österreichische Automobil-Preis 2020 ohne feierliche Preisverleihung stattfinden musste, so hat sich trotzdem wieder eindrucksvoll gezeigt, welche beeindruckende Modell- und Antriebsvielfalt derzeit geboten wird“, freut sich KommR. Mag. Gerald Kumnig anlässlich der Trophäenübergabe in der Salzburger Konzernzentrale der Volkswagengruppe.
Auch für Dr. Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation, ist die diesjährige Siegerehrung einzigartig: „Heuer ist alles anders, auch die Übergabe des Großen Österreichischen Automobil-Preises. Dennoch war uns wichtig, diese traditionsreiche Wahl durchzuführen und damit seit 37 Jahren ohne Unterbrechung den Konsumenten einen Überblick
über die aktuellsten Fahrzeuge zu bieten. Gerade in Zeiten der Pandemie erleben wir, wie wichtig das eigene Auto für Mobilität ist. Mit unserer Auszeichnung bekommen Jahr für Jahr die beliebtesten Fahrzeuge des Landes ihre verdiente Bühne.“

Der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT kürt seit 37 Jahren durch eine Experten- und Prominentenjury sowie Lesern des Klubjournals die beliebtesten Fahrzeuge Österreichs. Ermittelt werden die Siegerfahrzeuge durch die Punktevergabe der 100-köpfigen Jury in drei Kategorien (Start: Fahrzeuge bis 20.000 Euro; Medium: 20.001 bis 50.000 Euro und Premium: 50.001 Euro Einstiegspreis). Zur Wahl standen alle 32 Neuerscheinungen (nicht startberechtigt waren Karosserie-, Motor- und Modellvarianten bereits erschienener Basismodelle), die zwischen 1. November 2019 und 31. Oktober 2020 Markteinführung in Österreich hatten. Die Wertungsmappen wurden an das Notariat Bernegger gesendet, wo auch die Auszählung vorgenommen wurde.

7.11.2020 - Gefährlicher Blindflug wegen tief stehender Sonne!

Für Kfz-Lenker kann die Herbstsonne besonders in den Morgen- und Abendstunden gefährlich werden. Eine Sekunde nichts sehen bedeutet bei 50 km/h 14 Meter Blindflug.

So gut die Herbstsonne dem Gemüt tut, so gefährlich kann sie im Straßenverkehr sein.Besonders gefährlich ist es, wenn die Straßen noch feucht sind und die reflektierenden Sonnenstrahlen die Blendwirkung noch verstärken. Oftmals erschweren Schlieren auf der Windschutzscheibe die Sicht noch mehr und auch die heruntergeklappte Sonnenblende hilft nicht immer. Autofahrer sollten in solchen Situationen besonders vorsichtig fahren, da es imFalle eines Unfalls zu massiven Problemen mit der Versicherung kommen kann: „Wenn trotz massiver Blendung, durch tief stehende Sonne, gefahren wird, kann im Falle eines Unfalls eine Obliegenheitsverletzung samt grob fahrlässigem Verhalten vorgeworfen werden. Strafrechtliche
Konsequenzen sind im Falle eines Verfahrens ebenso wenig ausgeschlossen, wie Probleme mit der Versicherung, die sich mit bis zu EUR 11.000 regressieren kann“, führt Mag. Martin Echsel von der ARBÖ-Rechtsabteilung aus. Daher gilt: Lieber stehen bleiben – in diesem Fall ist das Anhalten sogar am Pannenstreifen auf der Autobahn erlaubt – statt sich und andere
Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Wie gefährlich der Blindflug ist, zeigen folgende Berechnung und die dieser Presseaussendung beigefügte Grafik:

Wer bei Tempo 50 eine Sekunde lang das Geschehen auf der Straße nicht wahrnehmen kann – zum Beispiel aufgrund tief stehender Sonne – legt in dieser Zeit 13,8 Meter zurück,bei Tempo 100 sind es schon knapp 28 Meter! In beiden Fällen sind die Reaktionszeit und der Bremsweg noch nicht eingerechnet.  

Auto- und Motorradfahrer sollten daher besonders in den Morgen- und Abendstunden die Geschwindigkeit anpassen und vorausschauend unterwegs sein, damit jederzeit angehalten werden kann.

Alle sieben Minuten
376 Personen haben sich im Jahr 2019 auf Österreichs Straßen im Zuge eines Wildunfalls verletzt, zwei Personen verunglückten tödlich. Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und der österreichische Versicherungsverband VVO empfehlen, in Zonen mit häufigem Wildwechsel besonders achtsam zu sein und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen. Im Laufe der Saison 2018/2019 kamen österreichweit insgesamt 75.476 Wildtiere in Folge einer Kollision mit einem Fahrzeug zu Schaden. Das bedeutet, dass sich auf Österreichs Straßen pro Stunde 8,6 Wildunfälle ereignen. Im Schnitt kommt es damit alle sieben Minuten zu einem Wildunfall.

 

5.11.2020 - Ab heute gibt's digitales Pickerl


Die virtuelle Jahresvignette für 2021 ist ab sofort um 92,50 € etwa im Asfinag-Webshop, bei ÖAMTC, ARBÖ zu haben. Die Klebeversion folgt Ende November. Gültig ist das Pickerlab 1. Dezember. Zuletzt wurden laut Asfinag bereits 54 % aller Jahresvignetten digital verkauft.

 

Doppelsieg für den Japaner ARBÖ und ÖAMTC sehen den Winterreifen in ihren Tests an der Spitze Bridgestone Blizzak LM005
DIE WINTERREIFENTESTS der Autofahrerclubs sind für die Reifenbranche Jahr für Jahr enorm wichtig. Immerhin bekommen die Teams aus Forschung und Entwicklung damit ein objektives Feedback, welche der Bemühungen gefruchtet hat und wo noch nachzubessern ist.
Sieger in beiden Tests, Bester bei Nässe
Beim größten Reifenhersteller, Bridgestone aus Japan, kann man sich 2020 gegenseitig auf die Schulter klopfen, das Reifenmodell Blizzak LM005 liefert nach wie vor beste Ergebnisse ab. Der auf der IAA 2019 vorgestellte Reifen trägt im kompletten Line-up das EU-Reifenlabel A im Bereich Nasshaftung, was sowohl vom ARBÖ als auch vom ÖAMTC herausgefahren werden konnte. In der Dimension 205/55 R16 war der Blizzak LM005 beim ÖAMTC schlichtweg der Beste auf Nässe und beim ARBÖ -wo es im Nässekapitel noch Unterteilungen gibt - konnte er sich ebenso bestens behaupten. Bessere Noten beim Bremsen und beim Handling im Nassen bekam keiner der Mitbewerber, nur beim Aquaplaning hatten sie minimal die Nase vorn. Fazit: zwei Mal Testsieger. Für Pkws und SUVs hält Bridgestone den Blizzak LM005 in 171 Dimensionen von 14 bis 22 Zoll parat. 24 Größen sind mit der Run-Flat-Technologie zu bestellen. Dann kann man im Pannenfall noch 80 Kilometer mit maximal 80 km/h weiterfahren. Ach ja: Der ÖAMTC testete auch die Dimension 235/55 R17. Hier war der Pneu Nässebester und "empfehlenswert".


Starke Partner fürs digitale Business
Intelligente Produkte und digitale Dienste sind die Hartwährung neuer Geschäftsmodelle in der Industrie. Die praxisgerechte Lösungsorientiertheit von IT-Partnern ist aktuell gefragter denn je.
Die Geschwindigkeit der Digitalisierung verändert die Bedürfnisse der Märkte und damit immer öfter auch die Geschäftsmodelle mit den entsprechenden technologischen Anforderungen an Unternehmen. Dieser Trend gilt nicht nur für die Industrie oder wettbewerbsintensive Branchen wie den Handel, sondern zunehmend auch für den Dienstleistungsbereich. Hier geht es bei Digitalisierungsprojekten oftmals um die Automatisierung von Prozessketten und die Verschränkung damit befasster Abteilungen. Intelligente Auswertung und sichere Verfügbarkeit der daraus entstehenden Daten sind weitere Anforderungen und mit den daraus ableitbaren Informationen oftmals die Prämisse für betriebliche Innovation. "Diese Daten können auch persönliche Kundenvorlieben beinhalten, auf deren Basis dann gezielte Serviceangebote eingespielt und angeboten werden", sagt Dieter Kögler, Account Manager T-Systems Austria.
Business Intelligence. In vielen Fällen werden dadurch wiederum neue Wertschöpfungsketten und auch branchenübergreifende Geschäftsmodelle ermöglicht, und dafür braucht es dann auch intelligente Steuerungs-und Analysemodule über entsprechend übersichtlich und multimedial aufbereitete Visualisierungsmethoden. Der Begriff Business Intelligence (BI) umfasst für ein Unternehmen alle diese Segmente, und darin inkludiert ist auch die Analyse von Massendaten interner Datenbanken bis hin zur punktgenauen Verwendung an einzelnen Orten der diversen Prozessketten. Sowohl Industriebetriebe wie auch kundendienstleistungsorientierte Branchen sind bei diesen Themen im Zusammenhang mit Innovationstransfer laufend gefordert, und das betrifft nicht nur die internen Abläufe, sondern auch Kommunikation und Vertrieb mit Kunden.
Neue Digitalstrategie für ARBÖ. Der Auto-, Motor-und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) ist ein heimischer Verkehrsclub, der Kraftfahrerbelange als gemeinnütziger Verein (NGO) vertritt. Gegründet im April 1899 als Verband der Arbeiter-Radfahrer-Vereine Österreichs in Wien ist er mittlerweile mit rund 420.000 Mitgliedern eine umfassende Serviceorganisation mit Mobilitätsdienstleistungen für die Bereiche Pannendienst, Kleinreparaturen und Wartung oder auch Versicherungen und Rechtsschutz.
Zur Überarbeitung und technischen Modernisierung bestehender Abläufe im Kundendienst und in den Fahrsicherheitszentren sowie zur Entwicklung neuer individueller Services wurde T-Systems mit einer Digitalisierungsstrategie beauftragt. Der IT-Dienstleister hatte zuvor bereits eine Business-Intelligence-Anwendung für den ARBÖ umgesetzt. "Mittels einer webbasierten Oberfläche kann nun die Mitgliederbetreuung wesentlich besser koordiniert werden und daran anschließend die digitale Terminverwaltung im Prüfdienst sowie die generelle Kundenkommunikation und das Zahlungswesen über digitale Medien", erläutert Dieter Kögler von T-Systems Austria. In Summe ermöglicht die neue Lösung eine effizientere Organisation für Kfz-Prüfzentren und Mitgliederverwaltung sowie zielgruppenadäquate Kommunikationsformen für die insbesondere von jungen Menschen genutzten Fahrsicherheitszentren. "Der Wandel in der Digitalisierung und Mobilität erfordert schnelles und ein den neuen Herausforderungen angepasstes Handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben", betont Regina Seimann, Marketingleiterin beim ARBÖ.
3.11.2020 - Mundschutz auch bei Fahrgemeinschaften


Die ab heute geltenden verschärften Corona-Maßnahmen wirken sich auch auf die Autofahrer aus. Das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt dann auch bei Fahrgemeinschaften im Auto, erinnert der Autofahrerclub ARBÖ, und zwar wenn die Insassen nicht im selben Haushalt wohnen. Außerdem gilt die Zwei-Personen-Regel pro Sitzreihe. Dies bedeutet, dass pro Sitzreihe inklusive Fahrzeuglenker maximal zwei Personen sitzen dürfen — Ausnahme Mitglieder des selben Haushalts. Vor allem beim Car-Sharing empfiehlt der ARBÖ vor der Abfahrt das Lenkrad sowie die Gangschaltung zu desinfizieren.

Covid-Schutz in den Öffis
Bus und Bahn haben durch die Corona-Krise viele Fahrgäste eingebüßt. Der Verkehrsclub hat erhoben, was Öffi-Nutzern wichtig ist.Gedränge in Bussen schreckt Fahrgäste derzeit zu Recht ab. Trotz Lockdown verkehren die Öffis in Niederösterreich bis auf Weiteres nach Fahrplan. „Denn für zigtausend Pendler sind verlässliche Bahn- und Busverbindugen auch in Corona-Zeiten tägliche Notwendigkeit“, betont man beim Verkehrsverbund (VOR). (...)2.11.2020 - Gefährdete E-Scooter-Fahrer: 1200 Verletzte


Insgesamt 1200 E-Scooter-Fahrer sind 2019 in Österreich verunglückt und im Krankenhaus gelandet. Häufigste Unfallursachen waren überhöhtes Tempo, Unachtsamkeit und Fehlverhalten im Straßenverkehr. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert nun neue Sicherheitsmaßnahmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Geschwindigkeits- und Abbiegeverhalten, Helmverwendung, und nicht zuletzt Beleuchtung.


2.11.2020 - "Rekord-Roller" war mit 31 km/h unterwegs


Tempomessung. Die Studie des KFV beinhaltete auch Tempomessungen, die zeigen: E-Scooter sind (zu) flott unterwegs. Durchschnittlich waren das 15,1 km/h in Fahrt. Der Rekord bei den Messungen liegt bei 31 km/h. 15 Prozent der 938 gemessenen E-Scooter-Fahrer waren dabei mit mehr als 20 km/h unterwegs, Männer dabei durchwegs schneller als Frauen.
Deutlich langsamer wird auf verbotenem Terrain "gerollert": Auf Gehsteigen wurden durchschnittlich 10,3 km/h gemessen, im Mischverkehr mit Fußgänger ist diese Geschwindigkeit aber immer noch zu hoch. Auch in der Annäherung an nicht signalgeregelte Radfahrerüberfahrten sind E-Scooter - wie auch Fahrräder - um einiges zu schnell unterwegs: Statt der maximal erlaubten 10 km/h brausten E-Scooter mit durchschnittlich 15,4 km/h heran.
Eine österreichweite Befragung von 501 E-Scooter-Nutzer und 598 E-Scooter-Nichtnutzer verdeutlichte zudem deutliche Info-Defizite: Beide sind nicht ausreichend über die für E-Scooter geltenden rechtlichen Regelungen informiert. Potenzial für Konflikte und Unfälle sehen die Befragten besonders zwischen E-Scooter-Fahrer und ungeschützten Verkehrsteilnehmer. Fußgänger seien besonders stark gefährdet.

Jeder 2. E-Scooter fährt illegal am Gehsteig
KfV-Studie: Nur 3 %tragen Helm, Top-Speed bei 31 km/h
Studie zeigt Disziplinlosigkeit der E-Scooter-Fahrer auf - 1.200 landeten im Spital.Wien. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit observierte für eine große Sicherheitsstudie 1.507 E-Scooter-Fahrer -und kam zu haarsträubenden Ergebnissen:
Helm-und hirnlos. Gerade drei Prozent der 1.507 beobachteten E-Scooter-Fahrer trugen einen Helm.
Handzeichen Mangelware. Ganze 0,5 Prozent, nur einer von 200 Fahrern, gab beim Abbiegen das vorschriftsmäßige Handzeichen.
Jeder Zweite am Gehsteig. Gab es keine Radwege auf einer Straße, rollten laut KfV 49 Prozent gesetzwidrig am Gehsteig dahin. Selbst wenn es einen Radweg gab, fuhren 23 Prozent trotzdem am Gehsteig. Gab es nur einen Radstreifen, fuhren 46 Prozent am Gehsteig -insgesamt waren 34 Prozent, also ein Drittel, illegal unterwegs. (...)

 

30.10.2020 - 13.134 Verkehrstote seit 2000


Seit dem Jahr 2000 sind bei Verkehrsunfällen in Österreich 13.134 Menschen ums Leben gekommen. Darunter befanden sich 319 Kinder. Die Daten präsentierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag vor Allerheiligen. Hauptunfallursachen sind Schnellfahren, Ablenkung und Unachtsamkeit. Der VCÖ forderte unter anderem deutlich höhere Strafen für Raser.

 

30.10.2020 -  Winterreifenpflicht gilt ab Sonntag

Am Sonntag, den 1. November, beginnt die situative Winterreifenpflicht.Spätestens dann sollten die mit M&S gekennzeichneten Pneus auf dem Auto montiert sein.

Von 1. November bis 15. April des darauffolgenden Jahres schreibt, bei winterlichen Witterungsverhältnissen, der Gesetzgeber verpflichtend Winterreifen vor.  Das bedeutet, wenn die Straße mit Schnee, Matsch oder Eis bedeckt ist, müssen Winterreifen am Fahrzeug montiert sein. Nicht jeder Reifen ist ein geeigneter Winterreifen. Diese müssen den Anforderungen des Winters sowie des Gesetzgebers entsprechen. Dabei sind einige Punkte zu beachten. Als Winterreifen generell sind nur solche genehmigt, die mit der Kennzeichnung M+S, M.S., M&S bzw. M/S versehen sind. Auch Ganzjahresreifen haben diese Markierung und gelten somit gesetzlich als Winterreifen, allerdings darf auch bei diesen Reifen die Mindestprofiltiefe von 4mm nicht unterschritten werden. „Die oftmals vorhandene Schneeflocke garantiert zudem, dass dieser Reifen für den speziellen Einsatz auf winterlichen Fahrbahnen entwickelt und geprüft wurde. Weiter gilt zu beachten, dass man mit der bekannten 4er-Regel stets richtig und sicher unterwegs ist“, so Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ.

Diese Hilfestellung besagt:  

• es müssen alle 4 montierten Reifen Winterreifen sein. Die Wintertauglichkeit von Reifen ist durch das Zeichen M+S (Matsch + Schnee) gekennzeichnet  
• mindestens 4 mm Profiltiefe bei Winterreifen in Radialbauart
• die „gesunde“ Lebensdauer von Winterreifen beträgt 4 Jahre

 

Wer die Winterreifenpflicht ignoriert, nimmt die Gefahr von empfindlichen Strafen in Kauf: Bei einer Verkehrskontrolle kann die Exekutive im Extremfall - bei Gefährdung - Strafen bis zu 5000 Euro verhängen. Kommt es bei winterlichen Fahrverhältnissen zu einem Verkehrsunfall, sind auch Probleme mit der Versicherung zu erwarten: Die Haftpflichtversicherung kann Regressansprüche stellen und die eigene Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. „Der ARBÖ empfiehlt, die Winterreifenpflicht unbedingt einzuhalten, da dadurch rechtliche Probleme leicht vermieden werden können“, so Mag. Martin Echsel, von der ARBÖ-Rechtsabteilung.

 

 

 
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