ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

Newsarchiv

Hier finden Sie ältere News Artikel zum Stöbern und Nachlesen.

 

31.3.2011-  40 % der Kfz-Versicherungen lehnen Führerscheinneulinge ab

ARBÖ und Wüstenrot bieten Führerscheinneulingen günstige Kfz-Prämien und Service-Vorteile an

Zwei von fünf Kfz-Versicherungen lehnen laut einer aktuellen ARBÖ-Stichprobe männliche Führerscheinneulinge ab, obwohl sie nach der Führerscheinreform (Mehrphase) bis zu 28 Prozent weniger Unfälle bauen. Bei vielen Versicherungen müssen sie höhere Prämien bezahlen. Beides kommt bei ARBÖ und Wüstenrot nicht in die Tüte!

Mit der Aktion "ARBÖ-Mitgliedschaft + Wüstenrot-Kfz-Haftpflichtversicherung = 100 Euro geschenkt" wird den jungen Fahrerinnen und Fahrern ein attraktives Vorteilspaket angeboten. Es beginnt mit der ARBÖ-Mitgliedschaft, für die junge Fahrer (20 bis 23 Jahre) fast nur die Hälfte zahlen müssen (39,90 Euro), trotzdem aber in voller Länge die Leistungen und Vorteile des ARBÖ bekommen. Wenn sie als ARBÖ-Mitglied eine Kfz-Versicherung bei Wüstenrot für ihren Pkw neu abschließen (15 Mio. Versicherungssumme), ersparen sie sich 10 Prozent (in Prämienstufen 06 bis 09) bis 30 Prozent der Prämie (in den Prämienstufen 00 bis 05) bei Wüstenrot und bekommen beim ARBÖ noch einmal 100 Euro auf ihrem Mitgliederkonto gutgeschrieben. Für diese 100 Euro kann man sich beim ARBÖ in den Shops Waren kaufen, das Pickerl oder andere Services machen lassen oder ein Fahrsicherheits-Training beim ARBÖ buchen.

Wie viel man sich allein durch die viel günstigere Kfz-Prämie ersparen kann, zeigt ein weiteres Ergebnis der aktuellen ARBÖ-Stichprobe: Bei den Kfz-Prämien für 18-jährige Burschen gibt es einen riesigen Preisunterschied von 824 Euro zwischen den günstigsten und den teuersten Angeboten für einen neun Jahre alten Gebrauchten mit 52 kW.

Die Vorteile des ARBÖ:

Wenn das Gefährt einmal streikt, kommt der ARBÖ-Pannendienst und hilft weiter, vom Pickerl bis zum Kauftest können technische Prüf- und Serviceleistungen günstig in den 92 Prüfzentren in Anspruch genommen werden und mit den Klub-Partnern sparen nicht nur junge Fahrer beim Kinobesuch, bei Sport- und Freizeiteinrichtungen und vieles mehr. Für Kinder und Jugendliche, die das 19. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist die Mitgliedschaft mit dem free4u-Angebot sogar gratis (Voraussetzung: Mindestens ein Elternteil im selben Haushalt ist ARBÖ-Mitglied).

Die Vorteile der Wüstenrot-Versicherung:

Bei Wüstenrot genießen auch junge Fahrer alle Vorteile und profitieren bei der Kfz-Haftpflichtversicherung mit 15 Mio. Euro Versicherungssumme von drei Jahren Prämiengarantie bei Neuabschlüssen, einem Freischaden in allen Prämienstufen der Kfz-Haftpflicht und einem Gutschein für die Pickerl-Überprüfung gem. § 57a KFG.

30.3.2011 -  Kein Kind ohne Helm auf der ersten Wiener Radparade

 

ARBÖ verteilt Gratishelme für Kids im Rahmen der Radhelmkampagne mit Wüstenrot

Wer aufs Radl steigt, soll wieder sicher heimkommen. Deswegen legt sich der ARBÖ Wien bei der ersten Wiener Radparade doppelt und dreifach ins Zeug, die kommenden Sonntag um 12 Uhr vor dem Burgtheater startet und einmal rund um den Ring führt. Schon vor dem Start (ab 11 Uhr) kann man sich beim ARBÖ-Stand sein Fahrrad auf Sicherheit checken lassen. Ebenfalls vor dem Start werden beim ARBÖ-Stand Radhelme an Kinder unter zehn Jahre verteilt und damit die vor einer Woche gemeinsam mit Bundesministerin Doris Bures, Wüstenrot und dem Radprofi Bernie Eisel gestartete Bewusstseinsbildungskampagne "Helm auf, gut drauf" fortgesetzt.

Dabei werden insgesamt 100 coole Wüstenrot-Radhelme der Marke "uvex" verschenkt (solange der Vorrat reicht), die dank des "uvex" IAS-Größenverstellsystems eine millimetergenaue, individuelle Anpassung des Radhelmes an den Kopf ermöglicht. Einzige "Gegenleistung" der Beschenkten ist eine Wortspende, mit der sie begründen, warum sie beim Radeln den Helm tragen sollen. Die ARBÖ-Radinstruktoren werden darauf achten, dass die Helme auch richtig "sitzen". Nach getaner Sicherheitsarbeit wird auch das ARBÖ-Team kräftig in die Pedale treten, um bei Wiens erster Radparade Stimmung fürs Radln zu machen.

Ein Bild der Aktion "Helm auf, gut drauf" steht ab sofort unter www.arboe.at/radhelm.html zum Download (Abdruck honorarfrei unter Quellenangabe).
 

 

28.3.2011 -  Falsche Fahrwerkseinstellung sieht man nicht + VIDEO

 

Fahrwerksvermessung schont die Reifen und trägt zur Verkehrssicherheit bei - ARBÖ zeigt in Video, warum die optimale Stellung der Räder wichtig ist

Die Stellung der Räder hat einen wesentlichen Einfluss auf die Straßenlage des Autos. Einmal über einen größeren Stein gefahren, oder beim Einparken an den Randstein "angedonnert" können Schäden entstehen, die fatale Folgen haben, obwohl sie am ersten Blick nicht sichtbar sind.

"Nach einem Rempler sollte man auf alle Fälle eine Fahrwerksvermessung durchführen lassen. Als ARBÖ-Mitglied kann man dieses Service kostengünstig in einem der 92 ARBÖ- Prüf- zentren durchführen lassen", empfiehlt ARBÖ-Techniker Martin Lorenz. Wie wichtig ein gut eingestelltes Fahrwerk ist, zeigt der ARBÖ-Experte in einem Video unter http://www.arboe.at/video_fwv.html .

Sollten die Einstellungen von der Norm abweichen, können die Lenkeigenschaften schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. "Das kann dazu führen, dass das Fahrzeug bei Brems- oder Lenkmanövern nicht mehr das tut, was man möchte", so Lorenz. "Auch die Reifen können dadurch einseitig abfahren werden. Das erhöht die Gefahr eines Reifenplatzers und man verbraucht außerdem mehr Sprit."

Wichtig ist, nicht selbst an den Einstellungen der Achse herumzubasteln, denn die richtige Kontrolle der Lenkgeometrie ist nur mit speziellen Messgeräten und durch professionell geschulte Fachkräfte möglich. Nach einer genauen Analyse der Radgeometrie wird die ideale Spur des Fahrzeuges nach Herstellerangaben eingestellt. Das trägt wesentlich zur Verkehrs- sicherheit bei, ist man beim ARBÖ überzeugt.
 

 

 

26.3.2011 - ARBÖ: Die Stars von Jamiroquai zu Besuch in Wien



Am Montag dem 28.03.2011 geben die Weltstars von Jamiroquai ein Konzert in der Wiener Stadthalle. Die Autofahrer müssen aufgrund des Zuschaueransturms rund um das Veranstaltungszentrum an diesem Tag mit Behinderungen  rechnen. Um Staus aus dem Weg zu gehen rät Johannes Küstner vom ARBÖ-Informationsdienst auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die U-Bahnlinie U6 und die Straßenbahnlinie 49 halten nahe der Wiener-Stadthalle. Wer doch mit dem eigenen Auto anreist, sollte auf die Stadthallen-Garage oder die Märzparkgarage ausweichen. Es ist auch die Kurzparkzone rund um die Stadthalle zu beachten. „ Diese beginnt um 18:00 Uhr und endet um 23:00 Uhr“ so Küstner vom ARBÖ.
 

 

25.3.2011 - ARBÖ: Spritpreis nach Gipfel gefallen

 

Eurosuper rutschte um 1,4, Diesel um 1,6 Cent nach unten

Einen Tag nach dem Spritpreisgipfel bei Wirtschaftsminister Mitterlehner sind die Spritpreise in Österreich nach unten gerutscht, meldet der ARBÖ. Eurosuper 95 verbilligte sich um 1,4 Cent auf 1,354 Euro pro Liter und notierte damit auf dem niedrigsten Stand seit drei Wochen (3. März). Diesel ging um 1,6 Cent auf 1,338 Euro pro Liter zurück und erreichte damit ebenfalls den niedrigsten Stand seit drei Wochen.
 

 

24.3.2011 -  Mineralölfirmen sollen Preisänderungen melden

 

Alle Spritpreise in Echtzeit im Internet - Geförderte Spritspar-Trainings für alle

Damit die Autofahrerinnen und Autofahrer die Spritpreise leichter vergleichen können, sollen alle Spritpreise in Echtzeit im Internet zu finden sein, fordert der ARBÖ vor dem Spritpreis- gipfel im Wirtschaftsministerium. Am einfachsten ginge das, wenn die Mineralölfirmen ihre Preise jedes Mal an eine Datenbank melden müssen, wenn sie ihre Preise verändern. Der ARBÖ würde dann tatkräftig dafür sorgen, die gemeldeten Echtzeitpreise allen Auto- fahrerinnen und Autofahrern weiterzugeben - über das Internet hinaus.

Schon im Gefolge des letzten Spritpreisgipfels des Wirtschaftsministers, am 26. Mai 2010, war die Erstellung einer kompletten Marktübersicht ein wichtiges Thema gewesen. "Größt- mögliche Transparenz ist jetzt nicht nur wegen der Rekordpreise ein Gebot der Stunde, sondern auch deswegen notwendig, weil immer mehr Mineralölfirmen ihre Spritpreise leider vom Internet genommen haben", begründet der ARBÖ die Dringlichkeit seiner Forderung. Fallweise weigern sich Tankstellen sogar, anfragenden Kunden telefonisch Auskunft über die aktuellen Spritpreise zu geben. Eine Meldepflicht der Mineralölkonzerne, wie sie auch die Arbeiterkammer und der ÖAMTC fordern, würde mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass die Flatterhaftigkeit (Volatilität) der Spritpreise abnimmt.

Spritspar-Trainings für alle

Als wichtigen Beitrag zur Schonung von Umweltressourcen und Geldbeutel fordert der ARBÖ geförderte Spritspar-Trainings für alle. "Allein durch eine Verbesserung des persönlichen Fahrstils sind CO2-Einsparungen von bis zu 25 Prozent möglich", wissen die ARBÖ-Instruktoren aus Erfahrung mit diesen Spritspar-Trainings, die der ARBÖ in seinen drei Fahrsicherheitszentren (Wien, Luderdorf, Straßwalchen) anbietet und die bisher primär von Firmen gebucht wurden. Man muss aber genauestens lernen, wie es richtig geht - jedes Detail zählt. "Geförderte Spritspartrainings für alle könnten mindestens eine Million Tonnen CO2 pro Jahr einsparen helfen", ist der ARBÖ überzeugt. Ein ausgeklügeltes Konzept dafür liegt seit Jahren vor. "Der Finanzminister soll einen Teil seiner üppigen Mehreinnahmen durch Mineralölsteuer- und Spritpreiserhöhungen für eine breitflächige Förderung von Spritspartrainings lockermachen", fordert der ARBÖ.

Reihenfolge der Preise, zwei Nachkommastellen und korrekte Steuermeldung

Zu den klassischen Forderungen des ARBÖ für den Spritpreisgipfel zählen die gleiche Reihenfolge bei den Preisen auf den "Totems" (=Preistafel vor Tankstellen), nur mehr zwei- statt dreistelliger Nachkommastellen, wie zu Schillingzeiten, sowie die korrekten Steuer- meldungen nach Brüssel für den EU-Spritvergleich und eine zeitliche Verschiebung einer Einführung der neuen Treibstoffsorte E10, bis alle wichtigen Fragen geklärt sind.
 

24.3.2011 -  Gesetzliche Pflicht zur Spritpreismeldung - ARBÖ- Forderung erfüllt

ARBÖ begrüßt geplanten Sondergipfel zu E10 und Bekämpfung der Spekulationen auf EU-Ebene

Mit der gesetzlichen Pflicht der Tankstellen, ihre Spritpreise einer zentralen Datenbank zu melden, kommt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner einer zentralen Forderung des ARBÖ entgegen. Damit soll es Autofahrerinnen und Autofahrern in Österreich möglich sein, alle Spritpreise in Echtzeit im Internet zu finden. Der ARBÖ wird mit dem jahrelang angesammelten Know-how mit seiner eigenen Spritpreisbörse tatkräftig mithelfen, sodass die von den Tankstellen eingemeldeten Echtzeitpreise für alle Autofahrerinnen und Auto- fahrern - etwa im Internet - sichtbar werden. "Wir hoffen, dass die geplante komplette Markt -übersicht noch vor dem Sommer zustande kommt", zeigt sich ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil optimistisch.

Der ARBÖ begrüßt auch den Plan des Wirtschaftsministers, gegen Spekulanten auf EU-Ebene vorzugehen. Der ARBÖ tritt für eine zeitliche Verschiebung der Einführung der neuen Treibstoffsorte E10 ein, und begrüßt das Vorhaben des Wirtschaftsministers zu diesem Thema einen eigenen Gipfel einzuberufen. Die Einführung von E10 droht nach derzeitigem Plan der Regierung zur nächsten Kostenfalle für heimische Autofahrer zu werden, ohne nachweisliche Erfolge für die Umwelt.

Als weiteren wichtigen Beitrag zur Schonung von Umweltressourcen und Geldbeutel forderte der ARBÖ beim Spritpreisgipfel erfolglos geförderte Spritspar-Trainings für alle, die durch zusätzliche Umsatzsteuermehreinnahmen des Finanzministers finanziert werden könnten. Allein durch eine Verbesserung des persönlichen Fahrstils sind CO2- Ein- sparungen von bis zu 25 Prozent und Einsparungen von rund einer Million Tonne CO2 möglich.
 

 

23.3.2011 - EM-Quali-Heimspiel gegen "Rote Teufel" sorgt für Staus in Bundeshauptstadt



Lange Verzögerungen und Parkplatznot rund um das Ernst-Happel-Stadion


Am Freitag, den 25. April 2011, findet im Wiener Ernst-Happel-Stadion das EM-Qualifikation-Spiel zwischen Österreich und Belgien statt. Zum Anpfiff des ersten Länderspiels des Jahres um 20:30 Uhr werden sich rund 40.000 Zuschauer einfinden. Aufgrund des großen Fan-Interesses, ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um das Stadion zu rechnen, warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Besonders betroffen werden erfahrungsgemäß der Handelskai, die
Meiereistraße, die Wehlistraße und die Südosttangente (A23) vor den
Ausfahrten Handelskai und dem Knoten Prater sin. Aber auch auf der
Austellungsstraße und der Engerthstraße sowie der Taborstraße wird
einiges an Geduld gefragt sein. Die Parkplatzsuche wird auf Grund der
geringen Parkplatzkapazität beim bzw. rund um das National-Stadion zu
einer wahren Geduldsprobe werden. Als Alternative bietet sich  die
Garage des Stadioncenters an, das sich in unmittelbarer Nähe der
Veranstaltungsstätte befindet. Hier gilt für die 880 Stellplätze eine
vergünstigte Pauschale von fünf Euro. Ein paar Minuten mehr Gehzeit
müssen beim Abstellen des Fahrzeuges bei den Parkgaragen am
Messegelände eingeplant werden.

Der ARBÖ empfiehlt  auf die öffentlichen Verkehrsmitteln umzusteigen.
Die U2 hält in der Station Stadion unmittelbar neben dem Nationalstadion. Auch von der Haltestelle der U3 Schlachthausgasse ist das Ernst-Happel-Stadion zu Fuß gut erreichbar.
 

 

18.3.2011 -  Fiskus knöpfte Autofahrern um 47 Prozent mehr Steuern ab

 

Im Jänner kassierte er 170 Mio. durch MöSt, NoVA und motorbezogene Versicherungs-steuer

Finanzminister Pröll kann sich die Hände reiben. Allein heuer im Jänner kassierte er 170,1 Millionen Euro durch Mineralölsteuer (MöSt), Normverbrauchsabgabe (NoVA) und motorbezogene Versicherungssteuer. "Das sind um 47 Prozent mehr, als im Jänner vorigen Jahres, wo ihm diese drei automotiven Steuern 115,2 Mio. Euro brachten", kritisiert der ARBÖ. "Abkassieren allein ist zu wenig. Der Staat muss für die Autofahrerinnen und Autofahrer auch etwas tun", fordert der ARBÖ vor dem Spritpreisgipfel beim Wirtschafts- minister.

Kernforderung des ARBÖ: Mehr Transparenz beim Zustandekommen und Ausschildern der Spritpreise sind vordringlich. Die Spielregeln für das Zustandekommen der Spritpreise gehören europaweit endlich überdacht (z.B. Orientierung an Börsenpreise). National gehört überprüft, ob sich die Mineralölfirmen speziell bei sinkenden Preisen ein Körberlgeld holen. In Österreich sollen das Vergleichen der Spritpreise und das Finden der günstigsten Zapfsäulen erleichtert werden, etwa durch einheitliche Reihenfolge bei den Preistafeln vor den Tank- stellen und Spritpreise mit nur zwei anstatt drei Nachkommastellen (wie zu Schilling-Zeiten). "Immer weniger Mineralölfirmen zeigen ihre Preise im Internet. Auch darauf sollte die Politik reagieren", so der ARBÖ.

Die Steuereinnahmen im Jänner im Detail: "Die Mineralölsteuereinnahmen sind von 78,7 Mio. auf 108,4 Mio. angestiegen, die NoVA von 33 auf 37,3 Mio. und die motorbezogene Versicherungssteuer (die man zusammen mit der Versicherung zahlt) gar von 3,4 auf 24,4 Mio. Euro. Noch nicht einberechnet sind die zusätzlichen Umsatzsteuermehreinnahmen des Fiskus durch die gestiegenen Spritpreise, die allein im Jänner 37 Mio. Euro ausmachen.
 

 

 

 

17.3.2011 - ARBÖ-Fototermin: "Helm auf, gut drauf!"

 

Start der Bewusstseinskampagne mit Bundesministerin Bures, dem österreichischen Radprofi Eisel, Wüstenrot-Vorstandsdirektor Meingast und ARBÖ-Generalsekretär Stuppacher

Nur ein Radhelm schützt vor schweren Kopfverletzungen. Der ARBÖ startet unter dem Motto "Helm auf, gut drauf!" eine Bewusstseinsbildungskampagne. Unter allen Kinder bis 10 Jahre, die dem ARBÖ schreiben, Zeichnungen oder Fotos schicken, warum es wichtig ist, mit Radhelm Rad zu fahren, werden 100 Kinder-Radhelme verschenkt. Die Radhelme werden von Wüstenrot gesponsert. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie Doris Bures und dem beliebten österreichischen Radrennfahrer Bernhard Eisel, Team HTC-Highroad. Er wurde 2010 zu "Österreichs Radsportler des Jahres 2010" gekürt. Seine Karriere begann Eisel beim ARBÖ Radsport.

Fotottermin am: Mo., 21. März 2011

Zeit: 9 Uhr Ort: ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum Wien, Schillingstraße 18, 1220 Wien

Mit:

* Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie

* Peter Stuppacher, Generalsekretär des ARBÖ

* Franz Meingast, MBA, Vorstandsdirektor der Wüstenrot AG

* Bernhard Eisel, Radrennfahrer im Team HTC-Highroad und Österreichs Radsportler des Jahres 2010

Wir laden die Medien sehr herzlich dazu ein.
 

 

 

11.3.2011 - Spritpreisrekord mehrheitlich international bedingt 

 

 

Seit Ende 2010 wurde Eurosuper 95 in Österreich um 11,1 Cent und Diesel um 15,6 Cent pro Liter teurer. Davon entfallen 4,8 Cent bei Eurosuper (inkl. MwSt.) bzw. sechs Cent bei Diesel (inkl. MwSt.) auf die Mineralölsteuererhöhung. "Der enorme Preisantrieb bei Diesel ist daher zu 62 Prozent international bedingt und zu 38 Prozent hausgemacht", stellt der ARBÖ fest. "Bei Eurosuper 95 sind 57 Prozent auf den generellen Preisanstieg zurückzuführen und 43 Prozent hausgemacht."

Wegen der hohen hausgemachten Komponente findet der ARBÖ es auch richtig, dass der Wirtschaftsminister zu einem Spritpreisgipfel lädt, mit dem Ziel die Situation der Auto- fahrerinnen und Autofahrer etwas zu entschärfen und somit für die gesamte Bevölkerung negative Folgen zu mildern. Der Wirtschaftsminister hat es in der Hand, Preisvergleiche für die Autofahrer zu erleichtern, aber auch auf internationaler Ebene darauf zu drängen, die enormen Schwankungen der börsengemachten Erdöl- und Spritpreise einzudämmen. Viele Vorschläge liegen bereits auf dem Tisch: Zum Beispiel die Spritpreise in Zukunft an den Zapfsäulen nur mehr mit zwei Nachkommastellen auszupreisen. Dies stellt eine erhebliche Erleichterung zum Preisvergleich für Autofahrer dar. Die Preise können so schneller ins Auge gefasst werden und sind daher auch leichter zu merken. Eine zweite Möglichkeit wäre an den Totems der Tankstellen die einzelnen Spritpreissorten immer in der gleichen Reihenfolge auszuschildern. Denkbar wäre auch eine österreichweite Übersicht über sämtliche Tankstellenpreise im Internet zu schaffen, wobei die Firmen dazu verpflichtet werden ihre Preisänderungen von sich aus ein zu melden. Außerdem fordert der ARBÖ, die für Oktober 2012 geplante Einführung der Sprit- sorte E10 dringend zu verschieben. Nicht nur, dass viele Autos E10 nicht verkraften und der Umweltnutzen ohnehin fraglich ist, sondern vor allem, weil wegen des hohen Getreidepreises E10 momentan sogar noch teurer ist als Diesel.
 

 

10.3.2011 -  Mehr Transparenz an den Tankstellen sehr dringend gefordert 

 

Wenn ein Spritpreisrekord den nächsten im Tagesschritt jagt, ist Transparenz an den Tankstellen nötiger als sonst, fordert ein Mal mehr der ARBÖ. Um den Autofahrerinnen und Autofahrern das Vergleichen der Spritpreise zu erleichtern, sollte die Preisauszeichnung an den Tankstellen auf zwei Nachkommastellen verkürzt werden, sodass Preisunterschiede leichter ins Auge springen. Bessere Preisvergleiche sind auch möglich, wenn die einzelnen Spritsorten (Diesel, Eurosuper etc.) bei allen Tankstellen stets in der gleichen Reihenfolge angeschrieben sind. Beides sind langjährige Forderungen des ARBÖ, die dringend und endlich umgesetzt werden sollten.

Außerdem fordert der ARBÖ, die für Oktober 2012 geplante Einführung der Spritsorte E10 dringend zu verschieben. Nicht nur, da viele Autos E10 nicht verkraften und der Umwelt- nutzen fraglich ist, sondern vor allem, weil wegen des hohen Getreidepreises E10 momentan sogar noch teurer ist als Diesel. E10 ist Benzin, dem knapp zehn Prozent Ethanol beigemischt werden soll. Österreich hat bei den biogenen Kraftstoffen überhaupt keinen Grund zur Eile, denn das von der EU vorgegebene Ziel, dass 5,75 Prozent der Kraftstoffe biogen sein müssen (gemessen am Energiegehalt), hat Österreich ja ohnehin erfüllt, indem unserem Benzin bereits knapp fünf Prozent Ethanol und unserem Diesel knapp sieben Prozent Biodiesel aus Raps zugemischt sind.
 

 

 

10.3.2011 -  Ab Freitag wird es auf der Ostautobahn durch Sperren "eng"


Sperre von Fahrspuren zwischen Freitag bis Sonntag und den Nächten der kommenden Woche

Ab morgen Freitag, den 11.03.2011, wird es auf der Ostautobahn (A4) im Stadtgebiet "eng". Auf Grund von Bauarbeiten  wird der Verkehr in Richtung Südost- tangente nur mehr einspurig geführt. Zusätzlich wird nach Informationen des ARBÖ auch die Abfahrt Simmeringer Haide von Samstag bis Sonntag gesperrt. Die Behinderungen gehen im Laufe der nächsten Woche in den Nachtstunden weiter.

Im Bereich zwischen Kilometer 5,1 bis 3,7 werden die zwei Fahrspuren in Fahrtrichtung Wien auf eine Fahrspur zusammengeführt. Die Behinderungen sollten von Freitag, 11.03.2011, 20 Uhr bis Sonntag, 13.03, 15 Uhr dauern. Zusätzlich wird von Samstag 16 Uhr bis Sonntag 15 Uhr die Ausfahrt Simmeringer Haide unpassierbar sein.Grund für die Behinderungen ist die Erneuerung des Fahrbahn- belages. "Die Arbeiten gehen in den Nacht stunden von Montag, 14. März bis Freitag,18. März, in der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr weiter. Die Behinderungen sind dieselben wie am Wochenende", berichtet ARBÖ-Verkehrsexperte
Thomas Haider. Die Auffahrt Simmeringer Haide wird nach Informationen des Autobahnbetreibers ASFINAG während der Bauarbeiten jederzeit offen sein.

"Die Arbeiten wurden in die etwas verkehrsärmeren Zeiten in diesem wichtigen Autobahnabschnitt verlegt. Dennoch rechnen wir amWochenende und teilweise auch in den Nachtstunden der kommenden Woche mit erheblichen Behinderungen und langen Staus. Autofahrer, sollten soweit als möglich die Ostautobahn im Bereich Simmeringer Haide in Richtung Wien, während der Bauarbeiten meiden", rät Thomas Haider abschließend.
 

 

8.3.2011 - "Master of Dirt", Wohnbaumesse und Winterferienende sorgen für Kilometerlange Staus
 


Auf den Hauptverkehrsrouten im Westen und in Wien besonders viel Geduld gefragt


Auch an diesem Wochenende sind die Autofahrer nicht vor Blech- kolonnen und langen Wartezeiten gefeit.In den deutschen Bundes- ländern Bayern und dem Saarland enden die Winterferien. Wenn
die Wiener Stadthalle zur Abschussrampe um- funktioniert wird, ist"Masters of Dirt" wieder vor Ort.So wie in den Jahren zuvor, findetauch heuer wieder eines der größten "Wohlfühl" Events des Jahres - die Wohnen und Interieur - statt. Die drei Ereignisse werden für erhebliche Staus vor allem am Samstag und Sonntag führen, ist sich ARBÖ-Verkehrsexpertin Sandra Ivancok sicher.

In Westösterreich wird es vor allem vor den Ausfahrten der Schi- täler wie dem, Zillertal, Ötztal und Pitztal zu oft stundenlangen Warte- zeiten kommen. Mit Blockabfertigung müssen die Reisenden vor den Tunnelportalen des Dalaaser- tunnels auf der Arlberg Schnell- strasse(S16) und beim Grenztunnel Vils/Füssen sowie dem Lermooser- tunnel auf der Fernpaß Bundesstraße (B179)rechnen .Ein ähnliches Bild wird sich auch vor dem Pfändertunnel bei Bregenz und dem Ambergtunnel bei Feldkirch auf der Rheintalautobahn (A14) zeigen. Starke Nerven braucht man ebenso im benachbarten Ausland vor allem in Bayern auf den Autobahnen München - Salzburg (A8) und Rosenheim - Kufstein(A93) nicht ausbleiben. Als die Haupt- stauzeit zeigt sich immer wieder der Samstag zwischen den Morgenstunden und den frühen Abend- stunden.Aus diesem Grund wäre es ratsam, eher zu einem früheren Zeitpunkt oder erst spät am Abend loszufahren, rät ARBÖ- Expertin Sandra Ivancok.

Zwtl.: "Masters of Dirt" "rockt" die Wiener Stadthalle

Am kommenden Wochenende zeigen Freestylemotocross -fahrer wie Mike Metzger, Edgar Torronteras und viele mehr ihren Fans Ihr Können im Rahmen des "Masters of Dirt".Wer diese spektakuläre Show nicht verpassen möchte, sollte das eigene Fahr- zeug stehen lassen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen und so die Eintritts- karte,die gleichzeitig als Fahrschein gilt, im vollen Maße zu nutzen, so der ARBÖ. Die U-Bahn- linie U6 und die Straßenbahnlinie 49 halten nahe der Wiener-Stadthalle.

Wer doch mit dem eigenen Auto anreist, sollte auf die Stadthallen Garage oder die Märzparkgarage ausweichen. Es ist auch die Kurz- parkzone rund um die Stadthalle zu beachten. " Diese beginnt um 18:00 Uhr und endet um 23:00 Uhr. Sie gilt auch am Samstag,Sonntag und Feiertags", so Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informations- dienst.

Zwt: Wohnen und Interieur am Messegelände - Das "Wohlfühl" Event des Jahres

Ab kommenden Samstag startet die Messe für Wohn  (t)räume, Design,Accessoires, Home Enter tainment und Garten. Die Rede ist von der Wohnen und Interieur Messe vom 12. bis 20. März am Messe -gelände. Wer seine Wohnträume wahr werden lassen möchte,findet dort alles rund ums SchönerWohnen. Für jeden ist etwas dabei.

Da mit großem Besucherandrang gerechnet werden muss, empfehlen die ARBÖ-Verkehrsexperten auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzu- steigen. Mit der U-Bahn Linie 2 fährt man bis zur Station Prater/ Messe bzw. Krieau und nach ein paar Gehminuten ist man auf dem Messegelände.

Der ARBÖ-Informationsdienst erwartet weiters Verzögerungen auf derDonauuferautobahn (A22) bei der Abfahrt Reichsbrücke und ebenso auf der Süd- osttangente (A23) bei der Abfahrt Handelskai/ Messezentrum.Weiters kann es rund um das Messe- zentrum zu kurzfristigenVerzögerungen kommen, vor allem bei der Parkplatzsuche,so Sandra Ivancok abschließend.
 

 

7.3.2011 - Glaukom: Die heimtückische Gefahr 

 

Am 12. März ist Weltglaukomtag. Österreichs Top-Augenärzte klären auf: Weil die Krankheit schmerzfrei verläuft, wird der "grüne Star" oft nicht rechtzeitig erkannt. Welche Auswirkungen dies beim Autofahren haben kann, davor warnt der Autofahrerklub ARBÖ.

Das Glaukom, besser bekannt als "grüner Star", ist in den Industriestaaten die zweithäufigste Erblindungsursache. Und das, obwohl der Zugang zu moderner Diagnose und Therapie einfach ist. Auch hierzulande.

Trotzdem: In Österreich sind etwa 80.000 Menschen von einem Glaukom betroffen. Mehr als 35.000 Personen sind bereits sehbehindert. Denn: Bleibt die Krankheit unentdeckt, kommt es zu irreparablen Ausfällen im Gesichtsfeld und zu einer starken Beeinträchtigung des Sehvermögens, die unbehandelt bis zur Erblindung führen kann.

Schmerzfrei, obwohl Nervenfasern zerstört sind

"Schätzungen zufolge ist lediglich jedes zweite Glaukom entdeckt. Wir haben es also mit einer hohen Dunkelziffer zu tun. Die Ursache von Glaukom ist meist ein krankhaft erhöhter Augeninnendruck und / oder eine schlechte Durchblutung des Sehnervs. Beim - am häufigsten auftretenden - chronischen Glaukom hat der Betroffene meist keinerlei Symptome und ist sogar schmerzfrei. Oft sind dann aber schon 50 bis 60 Prozent der Nervenfasern zerstört. So müssen wir noch immer bis zu 16.000 Neuerkrankungen pro Jahr verzeichnen. Das ist leider eine hohe Zahl", fasst Anton Hommer, Oberarzt an der Augenklinik des Sanatoriums Hera und Mit-Initiator des Weltglaukomtages in Österreich, die aktuelle Faktenlage zusammen.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählt neben dem Alter und der familiären Belastung auch der Augeninnendruck, der ein entscheidender Ansatzpunkt für die Therapie ist. Aber auch Weit- oder Kurzsichtigkeit, andere Augenerkrankungen und Durchblutungsstörungen können die Entstehung eines Glaukoms begünstigen. Anton Hommer erläutert: "Besonders risiko- gefährdet sind Menschen ab dem 40. Lebensjahr, da Glaukom eine Erkrankung ist, die mit dem Alter zunimmt. Wir Augenärzte erkennen die Schädigung des Sehnervs durch Glaukom an einer charakteristischen Eindellung des Sehnervenkopfes. Wichtig ist aber, dass die Erkrankung bereits im Frühstadium erkannt wird, bevor eine funktionelle Schädigung die Sehleistung für immer beeinträchtigt. Deshalb ist eine einmal jährliche augenärztliche Untersuchung jedem anzuraten. Früherkennung ist nun einmal die beste Therapie. Denn an einem Glaukom zu erkranken, bedeutet für die Betroffenen eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität. Sei es am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Straßenverkehr."

Nur ein Guckloch in der Scheibe? Glaukom beim Autofahren und Gehen

Auf diesen Aspekt macht die Autofahrerorganisation ARBÖ aufmerksam. ARBÖ-Verkehrs- mediziner Josef Nagler klärt gemeinsam mit Österreichs Augenärzten auf: "Das Gesichtsfeld der Glaukom-Betroffenen kann massiv eingeschränkt sein, also das, was aus den Augen- winkeln wahrgenommen wird. Sie übersehen im Laufe der Zeit immer mehr Objekte am Rande des Gesichtsfeldes, etwa Menschen oder Hindernisse, die von der Seite her plötzlich auf tauchen. Erst wenn diese direkt in den zentralen Fokus der Glaukom-Lenker geraten, werden sie wahrgenommen. Dann kann es aber zum Bremsen oder Ausweichen schon zu spät sein". Für eine rechtzeitige Reaktion ist die periphere Sicht (das, was aus den Augenwinkeln wahrgenommen wird) genauso wichtig, wie das zentrale Sehen.

Eine weitere Falle entsteht dadurch, dass das "gesunde" Auge den Ausfall des anderen wettmacht. Das "gute" Auge hilft, die zwei Fußgänger am Zebrastreifen doch noch wahrzu- nehmen. Weil aber durch die Glaukom-Erkrankung die Tiefenschärfe verloren geht, können Autofahrer nicht mehr richtig einschätzen, wie weit diese Fußgänger von ihm entfernt sind.

Gefährliche Folgen kann eine Glaukom-Erkrankung auch für Fußgänger haben, die dann Schwierigkeiten haben, Treppen zu steigen oder Schwellen und Gehsteigränder wahr zu nehmen. Verkehrsmediziner Nagler: "Stürze und der gefürchtete Schenkelhalsbruch sind die fatalen Folgen".

Für die Mobilität und die Verkehrssicherheit der Menschen ist es umso wichtiger, dass man regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht. Im Rahmen einer - völlig schmerzfreien - Vorsorgeuntersuchung wird der Augeninnendruck gemessen und der Zustand des Sehnervenkopfes sowie der Nervenfasern bewertet und das Gesichtsfeld überprüft.

Das Therapieziel: Sehen erhalten

Am 12. März findet der Welt-Glaukomtag statt. Anlass für Österreichs Augenärzte aufzuklären, dass man gegen Glaukom sehr wohl etwas machen kann. Denn: Ziel jeder Glaukomtherapie ist es, dem Betroffenen das Sehen und die Lebensqualität zu erhalten, solange er lebt. Hierbei gilt: Je früher die Therapie ansetzt, desto erfolgreicher kann sie sein. Ein bereits entstandener Schaden kann nie wieder repariert werden.

Der Aufklärung in Sachen Augenlicht widmet sich auch Schauspielerin und Buchautorin Chris Lohner seit Jahren. Chris Lohner engagiert sich im Rahmen des Hilfsprogrammes "Licht für die Welt" für Menschen mit Sehbehinderung in Entwicklungsländern. Ihren Einsatz im Rahmen des Welt-Glaukomtages in Österreich erklärt sie so: "Es ist erschreckend, dass wir hierzulande noch immer eine Dunkelziffer von 50% bei Glaukom haben. Ich habe seit Jahren mit diesem Thema zu tun. Daher kann ich nur appellieren: Spielen Sie nicht mit Ihrem Augenlicht! Glaukom kann jeden treffen. Daher: Gehen Sie regelmäßig zur Vorsorgeunter- suchung."

Am 12. März wird im Rahmen des Welt-Glaukomtages ein Zelt auf dem Herbert-von-Karajan- Platz neben der Oper aufgestellt, wo Interessierte sowie Betroffene ihr Sehvermögen von Augenärzten untersuchen lassen können.

Das Video zur Pressekonferenz kann noch am selben Tag - 07.03. - ab 17 Uhr auch unter www.arboe.at abgerufen werden.
 

 

 

 

5.3.2011 -  Winterferien bei den Deutschen Nachbarn


Kolonnenverkehr und Wartezeiten rund um die Schigebiete

Heute Samstag beginnen bei den Deutschen Nachbarn in Baden Württemberg, Bayern sowie in Hamburg die Winterferien. Daher mussten die Autofahrer vor allem im Bereich der Schigebiete mit Staus und Wartezeiten rechnen.

Seit etwa neun Uhr wurde die Blockabfertigung vor dem Pfändertunnel auf der Rhein- talautobahn (A14) aktiviert. Der Kolonnenverkehr setzte langsam vor dem Lermooser- tunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen ein. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch auf der Zillertal Bundesstraße (B169) vor dem Brettfalltunnel.

Kein Weiterkommen mehr gab es in beiden Richtungen auf der Inntalautobahn (A12) im Bereich Kufstein. Viel Geduld brauchten die Autofahrer ebenso auf der Reschen-Bundesstraße (B180) vor dem Reschenpass.

Die Verkehrsexperten des ARBÖ rechnen ebenfalls mit Staus und Behinderungen auf folgenden Verbindungen:

* Autobahn München - Salzburg (A8)
* Autobahn Rosenheim - Kufstein (A93)

„Eine Besserung der Situation wird erst am späten Nachmittag erwartet“, so der ARBÖ abschließend.
 

 

4.3.2011 -  Neue Diesel-Pkw stoßen 95 Prozent weniger Feinstaub aus

 

Abgasnorm ein wirkungsvolles Instrument - Feinstaub-Fehlalarm in Wien

Alle neu zugelassenen Pkw müssen ab heuer der strengeren europäischen Abgasnorm Euro 5 entsprechen. "Durch die Umstellung von Euro 4 auf Euro 5 ist pro Diesel-Pkw eine Reduktion der Feinstaubemissionen um 95 Prozent (von 0.037 g/km auf 0,002 g/km) zu erwarten", sagt der Geschäftsführer des Umweltbundesamtes Mag. Georg Rerbernig im Interview mit dem soeben erschienenen ARBÖ-Klubjournal "FREIE FAHRT".

Die europäischen Abgasnormen sind ein wirkungsvolles Instrument, um schädliche Schadstoffemissionen aus dem Verkehr zu limitieren, betont der Chef des Umweltbundes- amtes im Interview. Diese sogenannten Euro-Klassen legen immer strengere Grenzwerte für Schadstoffe in Autoabgasen fest, vor allem für Feinstaub (Partikel) und Stickoxide. Partikel- filter in Dieselfahrzeugen sind derzeit die einzige Technologie, mit der es gelingt, die neuen und strengeren Grenzwerte einzuhalten. In der Tat haben schon 99 Prozent aller im Jänner 2011 in Österreich neu zugelassenen Diesel-Pkw einen Partikelfilter. "Durch die ständige Erneuerung des Bestandes wird sich das Feinstaubproblem durch Verbrennung lösen", betont ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil.
 

 

4.3.2011 -  Einführung von E10 soll verschoben werden

 

Schädigt Autos, Umweltnutzen fragwürdig und auch noch teuer

Der ARBÖ fordert Umweltminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich auf, die für Oktober nächsten Jahres geplante Einführung der Spritsorte E10 dringend zu verschieben. "Zuviel Fragen sind noch ungeklärt. Viele Autos verkraften E10 nicht. Der Umweltnutzen ist fraglich. Wegen des hohen Getreidepreises ist E10 momentan sogar noch teurer als Diesel", bekräftigt der ARBÖ seinen Vorstoß.

Österreich hat bei den biogenen Kraftstoffen überhaupt keinen Grund zur Eile, denn das von der EU vorgegebene Ziel, dass 5,75 Prozent der Kraftstoffe biogen sein müssen (gemessen am Energiegehalt), hat Österreich ja ohnehin erfüllt, indem unserem Benzin bereits knapp fünf Prozent Ethanol und unserem Diesel knapp sieben Prozent Biodiesel aus Raps zugemischt sind. "Damit spielt Österreich in der EU schon jetzt eine Vorreiterrolle", betont Mag. Gerald Kumnig, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung.

E10 ist Benzin, dem knapp 10 Prozent Ethanol beigemischt werden soll. Bereits im Entwurf zur Kraftstoffverordnung, hat der ARBÖ trifftige Gründe dagegen deponiert. "Vor allem ältere Pkw verkraften diese hohe Beimischung nicht", bekräftigt der Leiter der ARBÖ-Rechts- abteilung die Bedenken der ARBÖ-Techniker. Mindestens 10 bis 20 Prozent aller Benzin-Pkw können diese Sorte nicht tanken, das sind 200.000 bis 400.000 in Österreich. In einem Land wie Österreich, in dem der Gebrauchtwagenmarkt mehr als doppelt so groß ist als der Neuwagenmarkt, ist das besonders schwerwiegend.

"Alles spricht für eine Verschiebung. Solange die Voraussetzungen für eine genaue Zertifizierung nicht geschaffen sind, bleibt der Umweltnutzen ohnehin fraglich", so Kumnig. Derzeit ist eine Zertifizierungsstruktur nicht einmal im Ansatz vorhanden, schon gar nicht in den Herkunftsländern von Getreide und Raps. "Die lang versprochenen Biokraftstoffe der zweiten Generation, bei der nicht nur die Frucht, sondern die gesamte Pflanze verwendet wird, ist weit und breit nicht in Sicht."

Zudem sind die Getreidepreise derzeit so hoch, dass diese Spritsorte, die ja die fossilen Treibstoffe teilweise ersetzen sollte, sogar noch teurer ist. "Das schafft kaum Anreize für ein Umsteigen", so der ARBÖ. Ethisch umstritten ist nach wie vor, warum Getreide in den Tank und nicht auf die Teller kommen soll.
 

 

2.3.2011 - ARBÖ macht das Radfahren für Kinder sicherer

Sicherheitsset mit Helm, Warnwesten, Pflaster zu günstigen Preisen

"Schon die ganz Kleinen sollen wissen, warum sie sich beim Radfahren immer einen Helm aufsetzten müssen, egal ob sie auf der Strasse, im Hof oder in Wald und Wiese unterwegs sind. Ganz wichtig für die Sicherheit der Kids ist auch, dass sie für andere Verkehrsteil- nehmer rechtzeitig sichtbar sind, speziell auf Landstraßen, in der Nacht oder bei schlechtem Wetter", sind die ARBÖ-Verkehrsexperten überzeugt.

Die nötige Sicherheit von Kindern beim Radfahren soll keinesfalls an Geldknappheit scheitern, vor allen nicht in kinderreichen oder sozial schwächeren Familien. Deshalb bietet der ARBÖ ab sofort zu günstigen Preisen ein Sicherheitsset für radelnde Kids, das neben dem lebensrettenden Helm auch noch eine reflektierende Warnweste und - für den Fall des Falles - ein Pflasterset umfasst. Rechtzeitig vor Beginn der Radsaison hilft der ARBÖ tatkräftig mit, die Kids beim Sporteln zu schützen.

Zu haben ist das Sicherheitspaket für günstige 9,90 Euro vorerst in allen 45 Prüfzentren des ARBÖ in Wien, Oberösterreich, Steiermark (jeweils für Mitglieder) und Tirol (für neue Mitglieder). "Die Aktion läuft, solange der Vorrat reicht. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!"

 

2.3.2011 - Einladung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG) zum Mediengespräch anlässlich des Weltglaukomtages am 12. März

 

Glaukom: Die heimtückische Gefahr Pressegespräch anlässlich des Weltglaukomtages

Am 12. März ist Weltglaukomtag. Österreichs Top-Augenärzte und ARBÖ klären auf: Weil die Krankheit schmerzfrei verläuft, wird der "grüne Star" oft nicht rechtzeitig erkannt. Zu welchen Beeinträchtigungen dies im täglichen Leben, zB beim Autofahren, führen kann, wird
anhand von konkreten Beispielen gezeigt.

Gesprächspartner:

OA Dr. Anton Hommer, Leiter der Glaukom-Ambulanz der Krankenanstalt "Sanatorium Hera" und Vorstandsmitglied der Europäischen Glaukomgesellschaft

Univ-Doz Dr. Andrea Mistlberger, niedergelassene Fachärztin in Salzburg und Vorsitzende der Glaukomkommission der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft

Medizinalrat Prof. Dr. Josef Nagler, Verkehrsmediziner des ARBÖ

Chris Lohner, Schauspielerin und Buchautorin

Datum:   7.3.2011, um 09:30 Uhr
Ort:     Schwarzes Kameel
         Bognergasse 5, 1010 Wien

 

1.3.2011 - Bayrische Winterferien und österreichische Studienmesse sorgen für Staus 

Am kommenden Wochenende werden zwei grundverschiedene Ereignisse für Staus und lange Verzögerungen auf den Straßen in Österreich sorgen. Bei den deutschen Nachbarn beginnen in Bayern, Hamburg und dem Saarland die Winterferien. In Wien findet die größte Studienmesse Österreichs, die Best3, statt. Beide Ereignisse werden nach Einschätzungen der Verkehrsexperten vor allem am Samstag für erhebliche Verzögerungen auf den Straßen sorgen.

Autofahrer von Tirol, Salzburg und Kärnten sollten starke Nerven mitbringen. Die Verkehrs- experten des ARBÖ haben die wahrscheinlichsten Staustrecken kurz zusammengefasst:


* Inntalautobahn (A12), zwischen der Grenze Kufstein/Kiefersfelden und der Ausfahrt Achensee/Zillertal, sowie vor den Ausfahrten Ötztal und Imst/Pitztal
* Rheintalautobahn (A14), vor dem Ambergtunnel bei Feldkirch und dem Pfändertunnel bei Bregenz
* Tauernautobahn (A10), zwischen dem Knoten Salzburg und Bischofshofen
* Fernpaß Bundesstraße (B79), vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel
* Zillertal Bundesstraße (B169), zwischen Zell am Ziller und Straß im Zillertal


"Wer den Staus entgehen will, sollte die genannten Straßen am Samstag zwischen den Morgenstunden und dem späten Nachmittag möglichst meiden. Auch auf den direkten Ausweichstrecken sollte man längere Verzögerungen einplanen. Urlauber, die den Samstag als Reisetag nicht meiden können, sollten sich mit ausreichend alkoholfreien Getränken, Proviant und Ablenkungsmöglickeit für die Beifahrer auf Staus vorbereiten", rät ARBÖ-Verkehrsexpertin Melanie Nowak.

Zwtl.: "Best3" sorgt für umfangreiche Bildungsinformation und Staus in Wien

Von Donnerstag, 03.03.2011 bis Sonntag,06.03.2011 steht die Wiener Stadthalle ganz im Zeichen von Beruf, Studium und Weiterbildung. Die BeSt3 bietet den rund 80.000 Besucher bei freiem Eintritt von 09:00 bis 18:00 zahlreiche Infos zu diesen Themen.

Rund um die Wiener Stadthalle wird vor allem am Samstag und Sonntag mit sehr großem Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen Staus gerechnet. Die ARBÖ-Verkehrs- experten raten daher auf die öffentlichen Verkehrsmittel die U-Bahnlinie U3 und U6 sowie die Straßenbahnlinien 6,9,18 49 und die Autobuslinie 48A umzusteigen. Wer doch mit seinem eigenen Fahrzeug anreisen möchte, sollte die generelle Kurzparkzone, die auch am Wochenende zu den Feiertagen von 18 bis 23 Uhr die maximale Parkdauer auf 2 Stunden begrenzt beachten. "Als Alternativen bieten sich die Stadthallengarage, die Märzparkgarage oder in der Lugner City-Garage an.", so Melanie Nowak abschließend.
 

28.2.2011 - Achtung Autofahrer - Section Control in Innsbruck "scharf"

Tempo 60 vorgeschrieben - Temposünder werden zur Kasse gebeten

Wer sich nach Tirol aufmacht, sollte auf der Inntalautobahn (A12) im Baustellenbereich des Amrasertunnels in Innsbruck vom Gas gehen, warnt der ARBÖ. Eine Section Control überwacht hier rund um die Uhr die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.

"Sowohl von Westen, als auch von Osten ist die Einfahrt in den Tunnel zu den Stoßzeiten zwar nur im Schritttempo möglich. Wer aber in Zeiten mit weniger Verkehr durch den Amrasertunnel fährt, läuft Gefahr in die Falle zu tappen", berichtet Helmuth Werth, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Tirol. Auch ein mobiles Radargerät ist hin und wieder im Bau- stellenbereich aufgestellt, um die 60er- Beschränkung zu kontrollieren. Das Motto für eine Fahrt in diesem Bereich sollte lauten: "Weg vom Gas und Tempo 60", so Werth, der mit anderslautenden Gerüchten um die Geschwindigkeitsmessung aufräumt. "Die Section Control in Innsbruck ist 'scharf' und bittet alle Temposünder zur Kasse!"

Die Section Control der ASFINAG zeichnet bei der Einfahrt in den Überwachungsabschnitt Kennzeichen und Einfahrtszeit auf. Bei der Ausfahrt aus dem Überwachungsabschnitt wird ebenfalls die Zeit festgehalten und unter Berücksichtigung der zurückgelegten Distanz zwischen Ein- und Ausfahrt die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt. Wird die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten werden die aufgezeichneten Daten gespeichert. Die Anlage auf der A12, Innsbruck/Amrasertunnel ist die insgesamt vierte Section Control in Österreich. Drei weitere Anlagen befinden sich auf der Südautobahn (A2) Höhe Ehrentalerbergtunnel, sowie Richtung Wien zwischen Krumbach und Grimmenstein und auf der Donauuferauto- bahn (A22), im Tunnel Kaisermühlen, so der ARBÖ.
 

 

25.2.2011 -  Diesel und Eurosuper auf höchstem Niveau seit zwei Jahren und sieben Monaten 

 

Die fieberhaft gestiegenen Preise für Rohöl und Treibstoff an den internationalen Märkten bekommen die Österreicherinnen und Österreicher beim Tanken schon kräftig zu spüren. Der ARBÖ meldet für Freitag, den 25. Februar einen neuen Höchststand für Diesel und Eurosuper seit zwei Jahren und sieben Monaten.

Der Liter Diesel kostete am Freitag 1,307 Euro pro Liter. Zuletzt war dieses hohe Niveau im August im Rekordjahr 2008 erreicht worden. Eurosuper kostete heute 1,333 Euro im Schnitt und erreichte damit den höchsten Stand seit Anfang Juli des Rekordjahres 2008.

Die Österreicherinnen und Österreicher mussten daher nicht nur die hausgemachte Steuererhöhung verkraften, sondern jetzt auch noch die in den letzten Tagen besonders deutlich gestiegenen Preise für Diesel und Eurosuper am Rotterdamer Spotmarkt. Dort sind allein seit Ausbruch der Libyenkrise die Notierungen um sieben (Eurosuper) bzw. fünf (Diesel) Prozent gestiegen. "Die Situation erinnert sehr stark an das Rekordjahr 2008, das in eine internationale Finanzkrise mündete. Es hängt alles davon ab, ob und wie rasch sich die Situation im arabischen Raum beruhigt. Das fatale Muster ist aus dem Jahr 2008 bekannt: Es genügen schon Preiserwartungen, Befürchtungen an den einschlägigen Börsen und schon bekommen es die Autofahrer auf der Straße in Österreich zu spüren, obwohl weit und breit kein Mangel an Rohöl, Diesel oder Benzin gegeben ist. Man hat aus den Fehlern des

 

 

24.2.2011 - Das neue Kundenmagazin "ARBÖ Drive in" Niederösterreich ist da.

 

Die erste Ausgaben unseres neuen Kundenmagazin "ARBÖ Drive in" Niederösterreich wollen wir 4x jährlich unsere Mitglieder uns Ineressierte verstärkt über lokale und regionale Aktiviten im Arbö Niederösterreich informieren. Wir haben rechtliche,technische und touristische Tipps inkludiert und informieren über Neuerungen und Änderungen. Hinweise auf Schwerpunktaktion, Saisonangebote und Veranstaltungstermine sind genauso ein fixer Bestandteil wie Berichterstattung "aktuelles aus den Ortskubs". Das Kundenmagazin "ARBÖ Drive in"Niederösterreich erscheint immer zwischen der Freien Fahrt. Und wir bei den allen Arbö Prüfzentren  Niederösterreich kostenlos abgegeben.

 

 

24.2.2011 - ARBÖ-Sommerreifentest: Ideale Abrunsdung zu anderen Tests 

 

Eine ideale Abrundung zu den heute publizierten Reifentests bietet der ARBÖ-Sommer-reifentest. Während sich die anderen Tests auf zwei schmälere Reifendimensionen konzentrieren (175/65 R14 D und 195/65/ R15 V), umfasst der ARBÖ-Sommerreifentest die etwas breitere Reifendimension 205/55 R16 V, die ebenfalls zu den gängigen Modellen zählt. Hier die Ergebnisse des ARBÖ-Sommerreifentests:

Eine perfekte Symbiose von Sicherheit und Ökologie ist den Entwicklern von Sommerreifen offenbar noch nicht geglückt. Entweder werden Reifen angeboten, die aufgrund eines niedrigen Rollwiderstandes helfen etwas Sprit zu sparen, oder es handelt sich um Produkte, die besonders bei Nässe über hohe Sicherheitsreserven verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Sommerreifentest, den der ARBÖ gemeinsam mit dem ACE Auto Club Europa und der deutschen Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) durchgeführt hat. "Insgesamt wurden sieben handelsübliche Reifen der Dimension 205/55 R 16 91 V unter realen Fahrbedingungen auf ihre Tauglichkeit insbesondere im Hinblick auf Rollwiderstand, Lärmemissionen und Bremsverhalten geprüft", so Andreas W. Dick Motorjournalist des ARBÖ-Klubsjournales FREIE FAHRT.

Testsieger mit der Note "sehr empfehlenswert" wurde unter Berücksichtigung sämtlicher Bewertungskriterien (maximal mögliche Punktzahl 160, erzielter Bestwert 141 Punkte) der Sommerreifen von Continental (Conti PremiumContact 2). "Mit ausschlaggebend dafür war die höhere Gewichtung, die die Tester den Sicherheitseigenschaften zugewiesen haben", so Dick vom ARBÖ.

Auch der Pirelli (Cinturato P7) bekam ein "sehr empfehlenswert" und belegte als "sicherer Allrounder" Platz zwei. Der Nokian V landete im Testranking mit einem "empfehlenswert" auf einem guten 3. Platz. Als "empfehlenswert" eingestuft wurde auch der Reifen von Dunlop (SP Sport Fastresponse), dieses Fabrikat meisterte den Spagat zwischen Ökologie und Sicherheit gekonnt und belegte damit im Ranking Platz 4. Nur wegen seiner relativ guten Sicherheitseigenschaften erreichte der Reifen von Bridgestone (Turanza ER 300 Ecopia) noch ein "empfehlenswert" und mit 124 Punkten Rang 5. Die Reifen von Michelin (Energy Saver) und Goodyear (Effecient Grip) fuhren im Test eher hinterher und errangen daher nur ein "bedingt empfehlenswert". Die Testergebnisse im Detail sind abrufbar via http://www.arboe.at/sommerreifen.html

Die Preise für jeweils vier der getesteten Reifen reichen im Handel von 293 Euro (Goodyear) bis 359 Euro (Michelin). Der ARBÖ rät Verbrauchern, sich nicht ohne weiteres auf werbliche Deklarationen wie "grüne Reifen" oder "rollwiderstandsoptimiert" zu verlassen. "Der Test hat gezeigt, dass derartige Bezeichnungen nicht immer die damit verbundenen Erwartungen erfüllen könnten", fasst der ARBÖ-Motorjournalist abschließend zusammen.
 

 

 

 

23.2.2011 - ARBÖ begrüßt Rücksichtnahmegebot aller Verkehrsteilnehmer im Gesetz

 

Einheitlichen Strafkatalog rasch umsetzen - Ja zum Helm beim Radfahren, Nein zur Pflicht
 

Der ARBÖ begrüßt das Vorhaben von Verkehrsministerin Doris Bures, die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer nun auch in der Straßenverkehrsordnung zu verankern und damit die Grundlage für ein Mehr an Miteinander als Gegeneinander zu schaffen.

Ein deutliches Ja kommt vom ARBÖ für die geplante Vereinheitlichung des Strafkatalogs in Österreich, für die der ARBÖ seit Jahren kämpft. "Es gibt keinen Grund, diese überfällige Vereinheitlichung länger hinaus zu zögern. Eine rasche Umsetzung des lang bekannten Problems ist ein Gebot der Stunde", so der ARBÖ.

Ein klares Ja kommt vom ARBÖ auch zum Tragen eines Helms beim Radfahren. "Es gibt keinen einzigen Experten und keine einzige Expertin, die gegen einen Helm beim Radeln argumentieren. Schon gar nicht beim ARBÖ, der darüber nicht nur Worte verliert, sondern - vor allem bei Kindern - nicht erst seit gestern Taten setzt." Bei der Fahrradausbildung beim ARBÖ gibt es z. B. kein einziges Kind ohne Radhelm. "Wir arbeiten daran, Kinder und Eltern davon zu überzeugen, dass sie ihre Köpfe beim Radeln schützen müssen", so der ARBÖ.

Eine gesetzliche Helmpflicht für Kinder bis zu zehn Jahren erscheint dem ARBÖ nicht geeignet, um das gemeinsame Ziel zu erreichen und den schon hohen Anteil der helm- tragenden Kinder noch weiter zu steigern. Zumal die Helmpflicht nur für Straßen gelten soll, auf denen die unter zehnjährigen Kinder ohnehin nicht ohne Begleitung radeln dürfen, während sie auf Waldwegen, auf der Donauinsel, in Spielplätzen und Hofanlagen und Gärten keinen Helm tragen müssen. Alle Energien sollten besser in die Bewußtseinsbildung investiert werden statt in zahnlose Gesetzesgebilde. So begrüßt der ARBÖ ausdrücklich die Empfehlung, sich beim Radfahren künftig durch das Tragen von reflektierender Kleidung besser sichtbar zu machen.
 

 

23.2.2011 - Allrad-Messe, Pfarrerstochter und Schlamm sorgen für volle Hallen und Staus

 

Drei Großereignisse werden in den nächsten Tagen für volle Hallen in Graz, Salzburg und Wien sorgen. Die Auswirkungen werden neben Staus eine nervenaufreibende Parkplatzsuche rund um die Veranstaltungsorte sein, warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Johannes Küstner.

Von Donnerstag dem 24. bis Sonntag 27 Februar 2011 dreht sich alles rund um das Auto bei der diesjährigen "Absolut Allrad" im Salzburger Messezentrum. Aufgrund der vermutlich zehntausenden Besucher wird es rund um das Messezentrum zu Verkehrsbehinderungen kommen. Vor allem die Westautobahn (A1) vor und auf der Abfahrt Messezentrum wird davon
betroffen sein. Um möglichen Verzögerungen bei der Anreise zu entgehen, empfiehlt es sich, auch in Salzburg auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen. Die Autobuslinien 1 und 2 verkehren vom Hauptbahnhof beziehungsweise vom Flughafen direkt zum Messegelände.

Zwtl.: "Masters of Dirt" als Zuschauermagnet im Süden von Graz

Am Donnerstag, den 24. und Freitag, den 25. Februar 2011, eine Woche vor dem Ende der Faschingszeit, landen die "außerirdischen Motorsportakrobaten" von "Masters of Dirt" wieder in Österreich. In der ehemaligen Daviscup-Halle im Schwarzl Freizeitzentrum in
Unterpremstätten werden viele tausende motorradbegeisterte Fans an diesen beiden Tagen eine einmalige Show mit spektakulären Sprüngen der besten Freestyle-Motocrosser, BMX-, Quad- und Skidoo-Artisten sehen. Wer also auf dieses Event nicht verzichten möchte und mit dem eigenen Auto fährt, sollte auf jeden Fall früher anreisen. Denn neben der Parkplatzsuche könnte auch die Anreise durch Staus auf der Pyhrnautobahn (A9) bei den Ausfahrten Schachenwald oder Schwarzl See nervenaufreibend sein.

Zwtl: Pfarrerstochter Katy Perry lockt Tausende in Wiener Stadthalle

Am Sonntag, den 27. Februar 2011, beehrt der us-amerikanische Weltstar Katy Perry die Wiener Stadthalle. Ab 20 Uhr werden sich tausende die Show der Pastorentochter aus Santa Barbara nicht entgehen lassen. Autofahrer müssen aufgrund des Zuschaueransturms rund um das Veranstaltungszentrum vor Konzertbeginn und nach dem Ende mit Behinderungen rechnen. Besonders betroffen werden wie so oft die Felberstraße, die Hütteldorfer Straße und der Neubaugürtel sowie die Straßen im sogenannten Nibelungenviertel sein.  

Um Staus aus dem Weg zu gehen, rät Johannes Küstner vom ARBÖ-Informationsdienst auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die U-Bahnlinie U6 und die Straßenbahnlinie 49 halten nahe der Wiener-Stadthalle. Wer doch mit dem eigenen Auto anreist, sollte auf die Stadthallen-Garage oder die Märzparkgarage ausweichen. Es ist auch die Kurzparkzone rund um die Stadthalle zu beachten. "Diese beginnt um 18:00 Uhr und endet 23:00 Uhr. Die Parkdauer ist auf maximal 2 Stunden begrenzt" so Küstner abschließend.
 

 

23.2.2011 -  Ferienbeginn und - ende sorgen volle Straßen am Wochenende



Tages- und Wochenendskifahrer tragen das Ihrige zu den Staus bei
 

Rund 380.000 Schülerinnen und Schüler in der Steiermark und Oberösterreich müssen ab Montag wieder die Schulbank drücken. Ihre "Leidensgenossen" aus der Ostslowakei können sich hingegen ab Samstag auf zwei schulfreie Wochen freuen. Zigtausende Tages- und Wochenendskifahrer werden die voraussichtlich idealen Pisten- und Wetterbedingungen für einen Ausflug in die Skigebiete nutzen. Dadurch wird es wieder auf den üblichen Transitrouten im
Westen sowie in Oberösterreich, der Steiermark zu Staus und längeren Warte -zeiten kommen, warnen die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Als Stau-Punkt in Vorarlberg wird sich vor allem am Samstag etwa die Rhein- talautobahn (A14) vor dem Pfändertunnel bei Bregenz und dem Ambergtunnel bei Feldkirch sowie vor der Ausfahrt Bludenz-Montafon präsentieren. "Auch die Arlberg Schnellstraße (S16) wird insbesondere im Bereich des Dalaaser Tunnels vor allem am Samstag rasch verstopft sein. Sehr ähnlich ist die Situation für Tirol einzustufen", weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Johannes Küstner aus Erfahrung. Die Inntalautobahn (A12) im Bereich Kufstein sowie vor den Ausfahrten Achensee, Pitztal sowie Imst/Ötztal wird sich als Nadelöhr erweisen. Stop-and-Go-Verkehr sollte auch auf der Fernpass Bundesstraße (B179) und Zillertal Bundesstraße (B169) eingeplant werden.

Am Sonntag sollten Autofahrer vor allem rund um die Landeshauptstädte Oberösterreichs und der Steiermark mit erheblichen Verzögerungen rechnen, warnt Küstner vom ARBÖ-Informationsdienst. Je nach Witterung wird es ab den frühen oder späteren Abendstunden auf der Westautobahn (A1) zwischen St. Valentin und dem Knoten Wels ebenso wie auf der Mühlkreisautobahn (A7) im gesamten Verlauf sowie den anderen Stadteinfahrten in Linz, wie der Donaubundesstraße (B3), ab dem Haselgraben zu erheblichen Behinderungen kommen. Ein ähnliches Bild wird sich auch im Großraum Graz bieten. Hier werden vor allem die Südautobahn (A2), im Bereich zwischen dem Knoten Graz/Ost und dem Knoten Graz/West sowie die Pyhrnautobahn (A9), vor dem Plabtuschtunnel beziehungsweise im Bereich zwischen Knoten Graz/West und Gratkorn zeigen.

 "Wer Staus entgehen will, sollte soweit als möglich azyklisch reisen. Das heißt die Ab- bzw. Anreise zu den Skigebieten sollte möglichst nicht am Samstag erfolgen. Als Zeitpunkt für die Rückreise in die Städte sollte der Sonntag- nachmittag bzw. Abend möglichst vermieden werden. Ist dies nicht möglich, raten wir, sich auf die Staus mit entsprechend Proviant, Getränken und Beschäftigung für die Kinder vorzubereiten. Aber natürlich sind viel Geduld und gute Nerven eine der wichtigsten Inhalte des Reisegepäcks", so ARBÖ- Verkehrsexperte Johannes Küstner abschließend.
 

 

18.2.2011 -  Starthilfe kinderleicht

Wie man sich selbst und anderen aus der "Patsche" hilft, wenn die Batterie streikt. Fünf einfache Schritte zur Starthilfe

"Nicht immer muss man auf Profis warten, es geht auch schneller", ist Patrick Ladinig vom ARBÖ Kärnten überzeugt. Bei diesen Temperaturen stehen versagende und leere Batterien an der Tagesordnung, da kann es schon einmal passieren, dass das eigene Fahrzeug in der Früh nicht anspringt. "Es gibt aber einfache Tipps mit denen man sich selbst und auch anderen aus der Patsche helfen kann", so der ARBÖ-Techniker. Wie man ganz einfach Starthilfe leisten kann und was dabei zu beachten ist, erklärt Ladinig in einem kurzen Video. In einem zweiten Video sagt Ladinig, was man unbedingt vermeiden sollte. Beide Videos sind ab sofort auf www.arboe.at/starthilfe.html abrufbar.

Wichtig sind: die Starterkabel im Kofferraum und ein Fahrzeug, das Strom spendet (=Spenderfahrzeug) zu haben. In fünf einfachen Schritten erklärt der ARBÖ-Pannenprofi, wie man Starthilfe leisten kann:
 

  1. Öffnen Sie beide Motorhauben.
  2. Das rote Kabel zuerst am Spenderfahrzeug an den Pluspol der Batterie und danach am Empfängerfahrzeug an den Pluspol der Batterie anschließen.
  3. Das schwarze Kabel am Spenderfahrzeug am Minuspol anschließen und beim Empfängerfahrzeug das andere Kabelende an einen eisernen Teil im Motorraum hängen (Bsp.: an Befestigungsschrauben). Achtung: Niemals das schwarze Kabelende an den Minuspol der leeren Batterie hängen, da sich sonst Knallgas entzünden kann!
  4. Beide Fahrzeuge starten und ein paar Minuten mit dem Abhängen der Kabel warten, damit sich die leere Batterie aufladen kann. Bei völlig ausgelaugten Batterien empfiehlt es sich bei laufenden Motoren die Kabel ca. 15 Minuten hängen zu lassen.
  5. >Das Abhängen der Kabel erfolgt genau umgekehrt: Zuerst das schwarze Kabel vom Metallteil des Empfängerfahrzeuges und von der Batterie des Spenderfahrzeuges nehmen. Danach das rote Kabel vom Empfängerfahrzeug und schließlich vom Spenderfahrzeug nehmen.
     

Was man bei der Starthilfe unbedingt vermeiden sollte erklärt der Fachmann des ARBÖ Kärnten in einem zweiten Video:
 

  1. Nur dann Starthilfe geben, wenn man sicher ist, dass die Batterie leer ist und nicht defekt. Bei einer kaputten Batterie könnten am Spenderfahrzeug schwere elektronische Schäden entstehen! Ein typisches Zeichen für eine ausgelaugte Batterie: Man hat die Lichter vergessen auszuschalten oder das Fahrzeug mehrere Wochen nicht benutzt.
     
  2. Nicht alle Autobatterien sind im Motorraum eingebaut, sondern können sich auch im Kofferraum befinden. Der Vorgang der Starthilfe bleibt aber der gleiche!
     
  3. Auch einem Motorrad kann ein Pkw Starthilfe geben. Man muss aber vermeiden, dass die Batterien eine unterschiedliche Spannung aufweisen. Unbedingt darauf achten, dass beide Batterien 12 Volt haben!
     
  4. Beim Anschließen der Starterkabel darf man keinesfalls die Pole vertauschen. Das kann das zu Elektronikschäden führen! Sind die Pole nicht extra mit plus (rot) und minus (schwarz) gekennzeichnet, erkennt man den Pluspol daran, dass er etwas dicker ist als der Minuspol.
     
  5. Während die Motoren laufen dürfen sich die Enden der Starterkabel auf keinen Fall berühren. Es könnte sonst zu einem Kurzschluss oder gar zu einem Kabelbrand kommen!

 

17.2.2011 -  Semesterferienwechsel und Ski-WM führen am Wochenende zu Verkehrsbehinderungen 

 

Das kommende Wochenende bringt einem Teil der Schülerinnen und Schüler in Österreich viel Freude und einem anderen Teil viel "Leid". In Tirol, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg, sowie im Burgenland gehen die Semesterferien zu Ende. In Oberösterreich und der Steiermark beginnt eine schulfreie Woche. Der Urlauberschichtwechsel wird am Wochenende erwartungsgemäß zu Verkehrsbehinderungen in ganz Österreich führen. Verschärft wird vor allem am Samstag die Verkehrssituation durch den Ferienbeginn in den Niederlanden, sowie in Teilen der Tschechischen Republik und der Slowakei, berichtet der ARBÖ aus Erfahrung.

Besonders betroffen werden die Transitrouten in Westösterreich sowie die Zu- und Abfahrtsrouten der Skigebiete sein. Die Verkehrsexperten des ARBÖ haben die wahrscheinlichsten Staupunkte kurz zusammengefasst:


* Arlbergschnellstraße (S16), zwischen Landeck und Bludenz
* Ennstalbundesstraße (B320), zwischen Liezen und Trautenfels
* Fernpassbundesstrasse (B179), beide Richtungen, vor dem Lermooser- und dem Grenztunnel Vils/Füssen
* Inntalautobahn (A12), Richtung Arlberg, zwischen
Kufstein/Kiefersfelden und vor den Ausfahrten Wiesing/Zillertal,Imst/Ötzttal sowie Pitztal
* Pinzgauer Bundesstraße (B311), zw. Bischofshofen und Sankt Johann sowie zwischen Zell am See und Saalfelden
* Pyhrnautobahn (A9),zw. Liezen und Rottenmann
* Reschen Bundesstraße (B180), Richtung Inntal, zwischen Prutz und Innsbruck
* Tauernautobahn (A10), zwischen Salzburg und Bischofshofen
* Zillertal Bundesstraße (B169), vor dem Brettfalltunnel
 


Auch die Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen trägt ihren Teil zum erhöhten Straßenverkehrs -aufkommen bei. Am Samstag findet ab 10 Uhr der Damen-Slalom, am Sonntag, ebenfalls ab 10 Uhr, der Herren-Slalom statt. Vor allem der Zuschauerandrang von österreichischer Seite wird Staus auf den Zufahrtsstraßen mit sich bringen. Davon betroffen werden nach Einschätzungen der ARBÖ-Verkehrsexperten vor allem die Seefelder Bundesstraße (B177) und die Ehrwalder Bundesstraße (B187) sein.
 

 

16.2.2011 -  Sommerreifentest - Ökologie und Sicherheit

 

Multifunktionale Eigenschaften noch unterentwickelt

Eine perfekte Symbiose von Sicherheit und Ökologie ist den Entwicklern von Sommerreifen offenbar noch nicht geglückt. Entweder werden Reifen angeboten, die aufgrund eines niedrigen Rollwiderstandes helfen etwas Sprit zu sparen, oder es handelt sich um Produkte, die besonders bei Nässe über hohe Sicherheitsreserven verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Sommerreifentest, den der ARBÖ gemeinsam mit dem ACE Auto Club Europa und der deutschen Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) durchgeführt hat. "Insgesamt wurden sieben handelsübliche Reifen der Dimension 205/55 R 16 91 V unter realen Fahrbedingungen auf ihre Tauglichkeit insbesondere im Hinblick auf Rollwiderstand, Lärmemissionen und Bremsverhalten geprüft", so Andreas W. Dick Motorjournalist des ARBÖ-Klubsjournales FREIE FAHRT.

Testsieger mit der Note "sehr empfehlenswert" wurde unter Berücksichtigung sämtlicher Bewertungskriterien (maximal mögliche Punktzahl 160, erzielter Bestwert 141 Punkte) der Sommerreifen von Continental (Conti PremiumContact 2). "Mit ausschlaggebend dafür war die höhere Gewichtung, die die Tester den Sicherheitseigenschaften zugewiesen haben", so Dick vom ARBÖ.

Auch der Pirelli (Cinturato P7) bekam ein "sehr empfehlenswert" und belegte als "sicherer Allrounder" Platz zwei. Der Nokian V landete im Testranking mit einem "empfehlenswert" auf einem guten 3. Platz. Als "empfehlenswert" eingestuft wurde auch der Reifen von Dunlop (SP Sport Fastresponse), dieses Fabrikat meisterte den Spagat zwischen Ökologie und Sicherheit gekonnt und belegte damit im Ranking Platz 4. Nur wegen seiner relativ guten Sicherheitseigenschaften erreichte der Reifen von Bridgestone (Turanza ER 300 Ecopia) noch ein "empfehlenswert" und mit 124 Punkten Rang 5. Die Reifen von Michelin (Energy Saver) und Goodyear (Effecient Grip) fuhren im Test eher hinterher und errangen daher nur ein "bedingt empfehlenswert". Die Testergebnisse im Detail sind abrufbar via http://www.arboe.at/sommerreifen.html

Die Preise für jeweils vier der getesteten Reifen reichen im Handel von 293 Euro (Goodyear) bis 359 Euro (Michelin). Der ARBÖ rät Verbrauchern, sich nicht ohne weiteres auf werbliche Deklarationen wie "grüne Reifen" oder "rollwiderstandsoptimiert" zu verlassen. "Der Test hat gezeigt, dass derartige Bezeichnungen nicht immer die damit verbundenen Erwartungen erfüllen könnten", fasst der ARBÖ-Motorjournalist abschließend zusammen.
 

 

14.2.2011 - ARBÖ begrüßt 15-jährige Frist für Führerschein-umtausch

 

Verlangte Prüfungsgebühren viel zu hoch - Endgültiges Aus für Führerscheintourismus
Der ARBÖ begrüßt das Vorhaben von Verkehrsministerin Doris Bures, die EU-Führerschein- richtlinie so pragmatisch wie möglich um zu setzten. "Namens der Führerscheininhaberinnen und -inhaber begrüßt der ARBÖ, dass Österreich die Umtauschfrist für Führerscheine mit 15 Jahren ansetzt und damit den maximal möglichen Spielraum ausschöpft", argumentiert der Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, Mag. Gerald Kumnig anlässlich der heute, Montag, zu Ende gegangenen Begutachtungsfrist der 14. FSG-Novelle.

Bekanntlich gibt die EU vor, dass in sämtlichen EU-Staaten die Führerscheine in gewissen zeitlichen Abständen umgetauscht werden müssen, so wie jetzt schon die Pässe. Sinn ist es, die Führerscheine in ganz Europa fälschungssicher und in ihrer äußeren Form einheitlich zu machen. Laut EU kann man die Führerscheine innerhalb von 10 bis 15 Jahren austauschen. Österreich hat sich zur Variante entschlossen, die Führerscheine nur alle 15 Jahre austauschen zu lassen.

"Es geht ausschließlich darum, das Dokument zu erneuern und nicht etwa die zugrunde liegende Lenkerberechtigung", beugt Mag. Kumnig etwaigen Missverständnissen oder Panikmeldungen in diversen Internetforen vor. In Österreich sind auch keine Prüfungen oder gar Gesundheitsuntersuchungen für Führerscheinbesitzer geplant, wie sie in der EU-Richtlinie als reine Wahlmöglichkeit vorgesehen wären.

Tatsächlich zu spüren bekommen werden die Österreicherinnen und Österreicher die neue Umtausch-Regel erst ab dem Jahr 2028. Denn erstens tritt das jetzt zu beschließende Gesetz überhaupt erst in zwei Jahren in Kraft, genau genommen am 19. Jänner 2013. Und zweitens beginnt erst für die dann neu ausgestellten Führerscheine die 15-jährige Frist zu laufen. Sie müssen ihre neuen Führerscheinpapiere dann erstmals 2028 umtauschen. Sämtliche andere Führerscheinbesitzer (für die schon bestehenden und die bis 2013 neu hinzukommenden) beginnt die Umtauschpflicht auf das neue Führerscheinformat erst im Jahr 2033.

Im Entwurf zum 14. FSG-Novelle kritisiert der ARBÖ aber das Vorhaben, die Gebühr für die Fahrprüfer hinauf zu schnalzen - beim B-Führerschein von 32,70 auf 60 Euro! Da die Gebühr seit 1997 nicht erhöht worden ist, hält der ARBÖ zwar eine Anpassung nach oben für richtig, nicht jedoch in der genannten Höhe. "Die Entwicklung der Inflation würde eine Verteuerung auf 41,50 Euro rechtfertigen, nicht aber auf 60 Euro", rechnet der ARBÖ-Verkehrsjurist vor. Begrüßt wird vom ARBÖ, dass dem sogenannten Führerscheintourismus nun endgültig ein Riegel vorgeschoben wird. "Wer im Ausland eine Lenkberechtigung entgegen dem Wohnsitzerfordernis erwirbt, hat keine Chance mehr, dass dieser in Österreich anerkannt wird.
 

 

14.2.2011 - "Bauen&Energie-Messe" in Wien führt zu Staus in der Leopoldstadt

 

Verzögerungen vor allem rund um das Messegelände

Von Donnerstag,17. bis Sonntag, 20. Februar findet die "Bauen&Energie-Messe" auf dem Wiener Messegelände statt. Wie bereits in den Vorjahren werden sich hunderttausende Interessierte über viele "brennende" Fragen rund um das Bauen, Sanieren und Renovieren informieren. Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucherinteresses ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen an allen 4 Messetagen rund um das Messegelände, wie auch auf den Zufahrtsstraßen zu rechnen, warnt der ARBÖ-Informationsdienst.

Erfahrungsgemäß werden folgende Bereiche besonders betroffen sein:


*   Südosttangente (A23), vor den Ausfahrten Handelskai
*   Südosttangente (A23), vor dem Knoten Prater
*   Ausstellungsstraße, im gesamten Verlauf
*   Handelskai, zwischen Autobahnauffahrt zur Südosttangente und
   Brigittenauer Brücke
*   Lassallestraße, im gesamten Verlauf
*   Trabrennstraße, im gesamten Verlauf
*   Vorgartenstraße im Kreuzungsbereich Ausstellungstraße


Der ARBÖ empfiehlt daher auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen, die U2 hält mit den Stationen Messe/Prater und Krieau direkt beim Messegelände. Für Besucher, die dennoch mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, empfehlen sich die Parkgaragen um das Messezentrum. Vor allem auch, weil neben der sehr wahrscheinlichen Parkplatznot, die generelle Kurzparkzone die Parkdauer von Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr auf maximal 2 Stunden begrenzt.

9.2.2011 - Neu zugelassene Diesel-Pkw zu 99 Prozent im Jänner mit Partikelfilter

 

Neue, strengere Abgasnorm Euro 5 wirkt und hilft das Feinstaubproblem durch Verbrennung zu lösen

98,7 Prozent der neu zugelassenen Diesel-Pkw haben laut Eurotax einen Partikelfilter, nur 1,3 Prozent oder 118 von 14.988 neu zugelassenen Diesel-Pkw hatten keinen Partikelfilter. "Die neue und viel strengere Abgasnorm Euro 5 greift und hilft, das Feinstaubproblem aus Verbrennung im Autobereich zu lösen und die Luft nachhaltig zu verbessern" fasst ARBÖ- Cheftechniker Erich Groiss zusammen.

Diese Abgasnorm Euro 5 wird im Verlauf dieses Jahres den Anteil der Dieselpartikel auf 100 Prozent hochschrauben. Die neue Abgasnorm schreibt für neue Fahrzeuge die Einhaltung festgelegter Grenzwerte für Feinstaubpartikel (PM), Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) und Kohlenwasserstoffe (HC) vor. Alle Pkw - Benziner wie Diesler-, die heuer auf den Markt kommen, müssen von vornherein den Grenzwerten von Euro 5 entsprechen, die viel strenger sind, als die bisher geltende Abgasnorm Euro 4 (bereits seit September 2009 werden Pkw nach der Euro 5 Norm hergestellt). Ein Euro 5 Diesel-Pkw darf z.B. nur mehr 5 Milligramm Feinstaub ausstoßen und damit nur ein Fünftel des Grenzwertes von Euro 4 mit 25 Milligramm. Ein Euro 5 Diesel-Pkw darf höchstens 80 Milligramm Kohlenwasserstoff plus Stickoxide ausstoßen und damit nur mehr knapp ein Viertel des Grenzwertes von Euro 4 mit 300 Milligramm.

Der Siegeszug des Partikelfilters in Österreich hat sich bereits vor Inkrafttreten der neuen Euro 5 neu enorm beschleunigt und sämtliche Expertenerwartungen übertroffen, wie die Jahreszahlen der Statistik Austia deutlich zeigen.

Und so schaut der Siegeszug des Dieselpartikelfilters in Österreich aus:


Jahr   Prozentanteil der Diesel-Pkw mit Partikelfilter   Prognose B&D-Forecast
2004    7,1 Prozent                                       5 Prozent
2005   10 Prozent                                        15 Prozent
2006   46 Prozent                                        33 Prozent
2007   78 Prozent                                        38 Prozent
2008   84 Prozent                                        43 Prozent
2009   90 Prozent                                        46 Prozent
2010   94 Prozent                                        50 Prozent

8.2.2011 - Techniker rettet zwei Menschen aus brennendem Haus

 

 

Lebensretter in der Not

"Für mich war das ganz selbstverständlich", mit diesen einfachen Worten beschreibt der ARBÖ-Techniker und Pannenfahrer Martin Fessler (24) die dramatischen Momente in der Nacht auf heute in der Mösslgasse in Innsbruck, Tirol. "Um halb drei Uhr in der Früh weckt mich meine Mama mit den Worten 'Die Lebenshilfe brennt! Die Lebenshilfe brennt!'. Ich bin sofort aus dem Bett gehupft, hab mir die ARBÖ-Jacke übergeworfen, weil ich mir gedacht hab, dass das eine feste Jacke ist, die guten Schutz bietet und bin sofort zum Nachbarhaus losgelaufen," so der ARBÖ-Lebensretter. Noch im Laufen verständigt Fessler die Feuerwehr. Im Nachbarhaus der Lebenshilfe sind vier geistig behinderte Menschen mit einem Betreuer untergebracht. Als Fessler eintrifft, befindet sich bereits der Betreuer mit einem der Behinderten auf dem Weg nach draußen. Fessler stürmt in den ersten Stock. Dort findet er im Hinterzimmer einen hilflosen Mann und bringt ihn ins Freie. Schließlich rettet er zwei Menschen das Leben.

Die Feuerwehr ist rasch vor Ort und als Feuerquelle eine brennende Matratze entlarvt. "Es sah sehr dramatisch nach Vollbrand aus, da sich auf der einen Seite des Hauses ein Holz- balkon befindet, der auch schon Feuer gefangen hatte. Es war alles voller Rauch und ich hab nicht gewusst, ob nicht die Decke herunterstürzen wird", fasst Fessler zusammen. Abschließend verrät er ganz bescheiden: "Eigentlich will ich gar nicht, dass darüber berichtet wird. War doch ganz klar, dass ich da helfe ..."
 

8.2.2011 -  94 Prozent der neuen Diesel-Pkw schon mit Dieselpartikelfilter

Dank der Abgasnorm Euro 5 sind ab heuer 100 Prozent der Neuwagen mit Partikelfilter

94 Prozent der neu zugelassenen Diesel-Pkw hatten im abgelaufenen Jahr 2010 bereits einen Partikelfilter und damit das Feinstaubproblem durch Verbrennung praktisch gelöst, teilt der ARBÖ auf Basis der Zulassungsdaten der Statistik Austria mit. Der Siegeszug des Partikelfilters erreicht im heurigen Jahr einen weiteren Höhepunkt. "Mit Einführung der Abgasnorm Euro 5 werden die neu zugelassenen Diesel-Pkw zu 100 Prozent mit einem Partikelfilter ausgestattet sein und die Luft nachhaltig verbessern", kündigt ARBÖ- Chef- techniker Erich Groiss an.

Damit hat sich der Dieselpartikel in Österreich rascher durchgesetzt und sämtliche Expertenerwartungen übertroffen, die für das Jahr 2010 lediglich einen Anteil von 50 Prozent erwartet hatten. 2008 hatten neu zugelassene Diesel-Pkw schon zu 84 Prozent einen Dieselpartikelfilter. Kein Wunder, dass die Feinstaub-Emissionen des gesamten Verkehrs von 2005 bis 2008 in Österreich um 12,7Prozent gesunken sind. (Leider gibt es noch keine Emissionszahlen für 2009 und 2010).

Eine weitere nachhaltige, vorprogrammierte Verbesserung der Luft bringt die Abgasnorm Euro 5, die seit heuer gilt. Diese Abgasnorm schreibt für neue Fahrzeuge die Einhaltung festgelegter Grenzwerte für Feinstaubpartikel (PM), Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) und Kohlenwasserstoffe (HC) vor. Alle Pkw, die heuer auf den Markt kommen, müssen von vornherein den Grenzwerten von Euro 5 entsprechen, die viel strenger sind, als die bisher geltende Abgasnorm Euro 4 (Bereits seit September 2009 werden Pkw nach der Euro 5 Norm hergestellt). Ein Euro 5 Diesel-Pkw darf z.B. nur mehr 5 Milligramm Feinstaub ausstoßen und damit nur ein Fünftel des Grenzwertes von Euro 4 (25 Milligramm). Ein Euro 5 Diesel-Pkw darf höchstens 80 Milligramm Kohlenwasserstoff plus Stickoxide ausstoßen und damit nur mehr knapp ein Viertel des Grenzwertes von Euro 4 (300 Milligramm).

Und so schaut der Siegeszug des Dieselpartikelfilters in Österreich aus:


Jahr   Prozentanteil    Prognose B&D-Forecast
2004   7,1Prozent       5 Prozent
2005   10 Prozent       15 Prozent
2006   46 Prozent       33 Prozent
2007   78 Prozent       38 Prozent
2008   84 Prozent       43 Prozent
2009   90 Prozent       46 Prozent
2010   94 Prozent       50 Prozent
2011   100 Prozent      75 Prozent
2012                         100Prozent

 

10.6.2009 - Wieder ungerechtfertigte Preissprünge bei Diesel und Co vor langem Wochenende

 

Diesel und Eurosuper auf dem höchsten Niveau im heurigen Jahr =

Gut, wer gestern noch getankt hat! Von gestern auf heute stieg der Dieselpreis in Österreich im Schnitt um 2,8 Cent auf 0,994 Euro, kratzt damit wieder an der Ein- Euro-Grenze und erreichte das höchste Niveau im heurigen Jahr, meldet der ARBÖ. Auch Eurosuper 95 verteuerte sich über Nacht um 3 Cent auf 1,117 Euro und markierte damit ebenfalls ein neues Höchstniveau im heurigen Jahr.

 "Weder die neue Verordnung des Wirtschaftsministers noch die Empörung der Auto- fahrer hält die Ölfirmen von diesem üblichen Spiel vor langen Wochenenden ab", kritisiert der ARBÖ. Denn beide Preissprünge sind durch die Entwicklung der Notierungen in Rotterdam nicht gerechtfertigt.

Bei Diesel ist - gemessen an Rotterdam - eine Verteuerung um höchstens einen Cent gerechtfertigt, nicht aber 2,8 Cent, rechnet der ARBÖ vor. Das sind um 1,8 Cent zuviel. Bei Eurosuper 95 ist die, durch Rotterdam nicht gerechtfertigte, Preiserhöhung noch krasser: Während in Rotterdam die Preise gesunken sind, sind sie bei uns gestiegen. "Die Eurosuperpreise sind um 4,5 Cent zu teuer und müssen herunter", so der ARBÖ.

 

10.6.2009 -  Endlich Schluss mit irreführenden Preisänderungen an Tankstellen

 

Mitterlehner erfüllt wichtige Forderung des ARBÖ und schafft Ärgernis endlich ab

 

Der ARBÖ begrüßt, dass Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner endlich Schluss machen will mit ständig wechselnden Preisen an den Tankstellen. "Es ist höchste Zeit, diese schwindelerregenden Preisänderungen abzuschaffen und für mehr Preissicherheit zu sorgen. Nur so ist es den Autofahrern und Auto- fahrerinnen möglich, die Preise zu vergleichen und Geld zu sparen". Damit erfüllt der Minister eine wichtige Forderung des ARBÖ und reagiert auf häufige Beschwerden der Autofahrer.

Dass sich die Preise für einen Artikel mehrere Male am Tag ändern, gibt es ja auch sonst für kein anderes Produkt. "Undenkbar, dass etwa der Butterpreis in den Supermärkten während des Tages hinauf und hinunter und wieder hinauf- geht, je nachdem wie viel Leute gerade einkaufen. Das gibt es in keinem Geschäft".

Die Mineralölfirmen haben sich selber zu verdanken, dass der Wirtschafts-minister nun eingreifen muss. "Wer seine Preise so oft ändert und sie dabei gleich um 3 oder 6 Cent erhöht, braucht sich nicht wundern, dass diese sprung- hafte Hü-Hott-Politik auffällt und auf Kritik stößt". Viele ARBÖ-Mitglieder haben ganz konkrete Nepp-Fälle dokumentieren können. Das häufigste Muster: In der Früh sind die Preise höher (wenn die Menschen zur Arbeit fahren), während des Vormittags (während der ARBÖ die Spritpreise erhebt) sinken sie leicht, um dann gegen Abend (wenn die Leute wieder nach Hause fahren) wieder stärker anzusteigen. Für sehr großen Ärger sorgt auch, dass an den Tankstellen noch günstigere Preise ausgeschildert sind und man an der Kassa dann gleich um 3 bis 4 Cent mehr zahlen muss.

Dass die Multis bei diesem verwirrendem Auf und Ab gut aussteigen, kann der ARBÖ am Beispiel Diesel dokumentieren. Gerade der zweiten Jahreshälfte 2008, wo sich die Spritpreisspirale munter auf und ab drehte,  hat sie die Marge (Unterschied zwischen Dieselpreisen im Inland, netto und Dieselpreisen in Rotterdam) im Schnitt um 37 Prozent erhöht, und zwar auf 14,2 Cent pro Liter gegenüber 10,5 Cent in der ersten Jahreshälfte 2008. Diese Marge konnte sich in den ersten fünf Monaten dieses Jahres mit 13,1 Cent auf diesem Niveau weiter halten .

 

 

8.6.2009 - ARBÖ für strengere Verkehrsstrafen für Alkohollenker und Schnellfahrer

 

Auch Reform des Mopedführerscheinreform ist richtiger Schritt in die richtige Richtung

Der ARBÖ begrüßt die Umsetzung strengerer Strafen für Schnellfahrer und Alkohol-Lenker ab ersten September 2009, auf die sich die Verkehrsexperten, auch des ARBÖ, bereits vor eineinhalb Jahren im geeinigt haben. Eine Mindeststrafe von 70 Euro für Tempoüberschreitungen um 30 km/h schafft endlich eine wichtige Voraus- setzung, ausländische Raser bis nach Hause verfolgen zu können und eröffnet die Chance, ein echtes Ärgernis für österreichische Autolenker abzuschaffen, unter- streicht der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ, Dr. Herbert Grundtner. Nun gilt es, die neuen Spielregeln tief ins Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern und somit für die gewünschte Präventiv-Wirkung zu sorgen. Die neuen Maßnahmen sind als erster Schritt zu mehr Verkehrssicherheit und zur Erreichung der Verkehrssicher- heitsziele zu sehen, die Österreich sonst verfehlt.

 

Der Blutzoll auf den heimischen Straßen spricht eine deutliche Sprache: Alkohol hinter dem Steuer und zu schnelles Fahren sind in Österreich die zwei gravierendsten Unfallursachen, bei denen eine effiziente Problemlösung ansetzen muss, bekräftigt der ARBÖ Vizepräsident. Die erhöhten und runderen Geldstrafen für Alkohol-Lenker kann man sich leichter merken. Der ARBÖ geht davon aus, dass es über die genauen Inhalte des neuen Verkehrs-Coaching, das der ARBÖ wegen der hohen Unfall- steigerungen lieber ab 0,5 Promille angesiedelt hätte als ab 0,8 Promille, noch Experten-Gesprächen geben wird. Begrüßt wird vom ARBÖ, dass in Zukunft bei Entzug des A, B oder F-Führerscheins wegen Alkoholisierung automatisch auch der Mopedausweis für Micro-Cars (Mopedautos) erlischt. Bisher musste das von Fall zu Fall angeordnet werden. Nicht durchgedrungen ist der ARBÖ diesmal mit seiner lang- jährigen Forderung, die Fahrtauglichkeit von Micro-Car-Fahrern schon vor der Ausbildung ärztlich bestätigen zu lassen.

Der ARBÖ ist auch dafür, dass man zur Bekämpfung falscher bzw. mangelnde Kinder- sicherung nach der zweiten Vormerkung künftig ein spezielles Kindersitz-Seminar vor- schreibt. Ein klares Ja kommt vom ARBÖ auch zur geplanten Mopedführerschein- reform mit mehr Fahrpraxis.
 

8.6.2009 - EU-Kommission droht Slowenien wegen Maut-Wuchers mit Verfahren

 

Dringender Rat des ARBÖ: Rechnung für Vignette unbedingt aufheben

Der hartnäckige Widerstand des ARBÖ über den Verbund Europäischer Auto- clubs (EAC) greift zwar langsam, aber doch. In einem Antwortebrief an den EAC hat Generaldirektor Matthias Ruete von der EU-Kommission heute, Dienstag, mitgeteilt, dass die Kommission das Vertragsverletzungsverfahren gegen Slowenien weiter verfolgen wird,"solange Slowenien sein Vignetten- system nicht an Artikel 12 des Vertrags angepasst und ein verhältnismäßiges System eingeführt hat".

In diesem Brief an den EAC bestätigt die EU-Kommission neuerlich, dass sie mit Slowenien über die derzeitigen Mauterhöhungspläne im Gespräch, die ja bereits ab ersten Juli 2009 umgesetzt werden sollen. Bisher fix beschlossen wurde die Einführung einer Wochenvignette für 15 Euro und einer Jahresvignette für 95 Euro. Nach wie vor offen ist der genaue Preis für die geplante neue Monats- vignette die zwischen 30 und 35 Euro kosten soll. "Die Zeit drängt, bald wird die Sommerreisewelle voll anlaufen. Drei Wochen vor Inkrafttreten eines neuen Tarifs  müsste man die Betroffenen wenigstens darüber informieren, woran sie sind", fordert der ARBÖ

Dringender Rat des ARBÖ für alle, die jetzt noch vor dem langen Wochenende eine Halbjahresvignette brauchen, die ja auch in allen 98 Dienststellen des ARBÖ erhältlich ist:"Unbedingt die Rechung aufbewahren. Geld zurück im Falle eines erfolgreichen Verfahrens gibt es nur für jene, die ihre Ausgaben auch belegen können".

Wer sich ohne Vignette auf Sloweniens Autobahnen erwischen lässt, muss zwischen 300 und 800 Euro zahlen. Die Maut-Kontrolleure lauern mit ihren Feldstechern bereits an den Grenzübergängen auf Mautflüchtlinge, wie ein Lokalaugenschein des ARBÖ vor Ort beweist. Und im großen Kreisverkehr vor Maribor, der ebenfalls mautpflichtig ist obwohl nur ein winziges Schild keine 70 Meter vor dem Kreisverkehr darauf hinweist , fischen zivile Streifen nach ausländischen Mautsündern, während die vignettenlosen heimischen Autos ungeschoren bleiben

 

8.6.2009 -  Achtung Italienurlauber: Verkehrsstrafen noch verschärft

 

Wer nicht bar zahlen kann, dem wird das Auto bis zu 60 Tage lang
 "stillgelegt"

Italien ist nach Kroatien das beliebteste Ziel der Österreicher, die mit dem Auto in den Urlaub fahren. Besonders zu Fenstertagen wie Fronleichnam am kommenden Donnerstag fahren viele Urlauber und Ausflügler nach "Bella Italia". Diese seien gewarnt! "Seit März dieses Jahres hat Italien seine ohnehin schon drakonischen Verkehrsstrafen weiter verschärft", berichtet der ARBÖ. Wer seine Geldstrafe nicht sofort bar zahlen kann, dem kann das Auto bis zu 60 Tage "stillgelegt" werden.

  Wer Glück und eine Bankomat-Karte hat, wird von der Polizia di Stato noch bis zum nächsten Bankomat eskortiert. Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Solange die Geldstrafe nicht beglichen wird, wird das Auto stillgelegt, und das kann bis zu zwei Monaten dauern.. Das Fahrzeug wird aufbewahrt und die Autobesitzer müssen auch noch für die Kosten der Unterbringung aufkommen. Weitere Verschärfung: Wer das Tempolimit in Italien über 40 km/h überschreitet, verliert zusätzlich zur Geldstrafe auch noch den Führerschein für einen Monat. Das trifft auch Ausländer.

  Wie hoch die Strafen in Italien sind, zeigt ein Blick auf die Alkoholdelikte:

* Autolenker, die in Italien mit einem Alkoholisierungsgrad zwischen 0,5 und 0,8 g/l aufgehalten werden, zahlen 500 bis 2.000 Euro Strafe. Darüber hinaus wird der Führerschein drei bis sechs Monate lang entzogen.

* Liegt die Alkoholisierung zwischen 0,8 und 1,5 g/l sind es 800 bis 3.200 Euro und es drohen Gefängnisstrafen bis zu drei Monate. Der Führerschein ist sechs bis zwölf Monate weg.

* Wer über 1,5 g/l intus hat, muss 1.500 bis 6.000 Euro Strafe zahlen und bis zu einem halben Jahr einsitzen. Der Führerschein ist ein bis zwei Jahre weg.

  Aber Achtung: Wer alkoholisiert einen Unfall baut, muss doppelt soviel Geldbuße zahlen. Zudem wird der PKW  90 Tage lang beschlagnahmt, wobei auch noch die Aufbewahrungskosten zu bezahlen sind. Außerdem verliert man gleich 10 Punkte, das ist die Hälfe aller Gutpunkte. Wer Behörden gegenüber den Alkoholtest verweigert, muss mit Geldstrafen zwischen 2.500 und 10.000 Euro rechnen.

 

30.5.2009 - Am heutigen Samstag wurde das neue ARBÖ-Prüfzentrum in Stockerau feierlich eröffnet.

 

800.000 Euro wurden in das nagelneue Prüfzentrum investiert, um den Standort Stockerau auf den neuesten Stand der Technik zu hieven. Auf insgesamt 2.000 m2 Grundfläche wird den ARBÖ-Mitgliedern ein noch besseres Service geboten.

  "Die rund 4.500 Mitglieder des ARBÖ in diesem Gebiet waren Grund genug für uns den Entschluss zu fassen das neue Dienstleistungs-zentrum, das verkehrs- günstig an der Autobahnabfahrt Stockerau Nord, in der Rudolf-Diesel-Straße  5 liegt, zu errichten", ist MR Dr. Herbert Grundtner, Präsident des ARBÖ Niederösterreich überzeugt. Der ARBÖ Niederösterreich trotzt damit der Wirtschaftskrise und schafft mit dem neuen Prüfzentrum auch neue Arbeitsplätze. Der Jobwachstum wird nach den ersten Lehrlingen beim ARBÖ bundesweit, sowie nach der Errichtung eines Call-Centers in Horn, vom ARBÖ Niederösterreich konsequent fortgesetzt.

  Das neue Prüfzentrum ist ausgestattet mit Hebebühnen, Prüfgrube, sowie neuesten technischen Diagnose- und Wartungsgeräten. Neu im Angebot: Eine Selbstbedienungs-Waschanlage mit zwei Lanzenwasch- plätzen und Staubsauger für die Fahrzeugpflege. "Beim Bau des neuen Prüfzentrums haben wir großen Wert darauf gelegt, die entstandene Wertschöpfung in Niederösterreich zu behalten und in erster Linie Firmen aus der Region beauftragt", so Franz Pfeiffer, Landes- geschäftsführer des ARBÖ Niederösterreich. Gleich kommende Woche Samstag erfolgt der nächste Streich, dann eröffnet der ARBÖ Niederösterreich sein neues Prüfzentrum in Amstetten - aber das ist eine andere Geschichte.

 

 

29.5.2009 - Warnung vor Pfingstfallen - Scharfe Mautkontrollen in Slowenien

 

Verdeckte Kontrollen beim Kreisverkehr in Maribor - Zoff mit  ungültigem Pickerl in Ungarn und Kroatien

Der ARBÖ warnt Pfingstreisende, die mit dem Fahrzeug nach Kroatien, Italien oder Ungarn, vor "Fallen": "Auf dem Weg nach Kroatien muss in Slowenien mit rigorosen Kontrollen der Mautsheriffs gerechnet werden", warnt Stefan Stalleker vom ARBÖ-Informationsdienst.

Schon am Grenzübergang lauern slowenische Mautsheriffs mit Feldstechern und strafen alle, die ohne Vignette fahren, zeigt ein Lokalaugenschein eines ARBÖ- Einsatzteams am Grenzübergang Spielfeld (siehe Bild 1) Eine besondere Maut- falle stellt der Kreisverkehr vor Maribor dar, den viele durchfahrende Touristen nutzen, um dem teuren Maut-Wucher in Slowenien zu entkommen. "Dieser Kreis- verkehr gehört zwar nicht mehr zur Autobahn, ist aber trotzdem definitiv maut- pflichtig. Davon hat sich ein Team des ARBÖ-Informationsdienstes vor Ort und nach Rücksprache mit den Kontrollorganen überzeugen können. "Leider haben die meisten Touristen keine Chance das zu erkennen, weil das einzige Hinweis- schild - von der Bundesstraße kommend - viel zu winzig, viel zu verdeckt und außerdem erst kurz vor Kreisverkehr angebracht ist, sodass man nicht mehr um- kehren kann", warnt der ARBÖ. Mautpflichtig und schlecht gekennzeichnet ist auch die Schnellstraße vom Kreisverkehr bis nach Maribor.

Nicht genug damit, gibt es bei diesem Kreisverkehr vor Maribor auch noch ver- deckte Kontrollen durch eine Zivilstreife der Polizei, beobachtete das ARBÖ- Einsatzteam vor Ort. Dem Einsatzteam des ARBÖ ist es gelungen, die versteckte Polizeikontrolleure mit ihrem silbernen Audi A6 aufzuspüren (siehe Bild 2). Nach Beobachtungen des ARBÖ fischen sich die Beamten vor allem Autos mit aus- ländischen Kennzeichen heraus, während Autos mit inländischen Kennzeichen verschont bleiben.

Die Geldstrafen sind saftig: zwischen 300 und 800 Euro muss man in Slowenien berappen, sobald man ohne Maut-Vignette erwischt wird. (Im Vergleich dazu: In Österreichs zahlt man für eine Ersatzmaut 120 Euro.) Wer die Strafe nicht an Ort und Stelle begleicht, dem werden Führerschein, Zulassungsschein und Reisepass abgenommen, informiert der ARBÖ. Die örtlichen Behörden in Slowenien behalten die Dokumente solange, bis die Strafe beglichen ist. Bis zu sechs Monaten kann der Entzug der Dokumente dauern und auf Beschluss der Behörden sogar noch um weitere sechs Monate verlängert werden.

Urlaubern, die heuer noch öfter durch Slowenien durchfahren oder länger als einen Monat ausbleiben, rät der ARBÖ jetzt schon, sich eine Halbjahresvignette zu kaufen, die ja auch nach dem 1. Juli 2009 noch weiter gilt. Ab 1. Juli wird es eine saftige Verteuerung der slowenischen Mautvignetten geben. Bereits jetzt decken sich die Österreicherinnen und Österreicher mit diesen Halbjahres- vignetten ein, wie die vier Mal so hohen Verkäufe der Halbjahresvignetten in den 94 Prüfzentren des ARBÖ sowie in den drei Fahrsicherheits-Zentren des ARBÖ und im Generalsekretariat (Mariahilfer Straße 180, 1150 Wien) eindrucksvoll zeigen.

Zwtl.: Nach Ungarn oder Kroatien nicht mit abgelaufenen Pickerl

  Pfingsturlauber, die es nach Ungarn oder Kroatien zieht, sollten besser drauf achten, dass ihr Pickerl (§ 57a) noch nicht abgelaufen ist. Anders als in Östrreich, wo man noch vier Monate nach Ablauf des Pickerls weiterfahren darf, gehen vor allem die ungarischen Behörden rigoros gegen abgelaufene Pickerl vor. Der ARBÖ hat zwar mehrmals mit Hilfe des Außenamts gegen diese unfaire Praxis protestiert. Leider konnte das Außenamt für Ungarn noch keine Entwarnung geben: Wer mit einem abgelaufene Pickerl Ungarn besucht, muss damit rechnen, dass einem die Kennzeichentafel abgenommen wird, sodass man nicht weiter- fahren kann. Für Kroatien ist das Außenamt etwas optimistischer: Kroatien soll versprochen haben, die österreichische Pickerl-Toleranz zu akzeptieren.

 


29.5.2009 - ARBÖ-Präsident mit dem Security Award ausgezeichnet

 

Bereits zum zweiten Mal in Folge ging die "Arge 2Rad - Galanacht der Emotionen" gestern, Donnerstag über die Bühne. Wieder lud die Arge 2Rad, der Dachverband der österreichischen Zweiradimporteure und Zweiradindustrie, zum prominenten Get-Together von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zweck der Veranstaltung:. Die Verleihung von Awards für besondere Verdienste rund ums motorisierte Zweirad. Der Security Award für die Verdienste im Bereich Sicherheit für Motorradfahrer ging an den ARBÖ, dessen Präsident KR Dr. Heinz Hofer die Trophäe in Empfang nahm.

Vor den rund 170 geladenen Gästen, darunter der Neo-Single Markus Rogan und Ex-Skirennläufer Matthias Lanzinger, die sich in den Interspotstudios eingefunden hatten, moderierte Sportreporter Volker Piesczek die kurzweilige Preisverleihung. Als prominente Laudatorin für den Safety Award fungierte Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Chefin des Technischen Museums.

Die Preistäger und Laudatoren im Überblick:

Security Award/AWARD für die Verdienste im Bereich Sicherheit für Motorradfahrer:

Preisträger:
Präsident ARBÖ, KR Dr. Heinz Hofer
Präsident ÖAMTC, KR Dkfm. Werner Kraus
Laudatorin:
Museumschefin Dr. Gabriele Zuna-Kratky

 

 

28.5.2009 - Spritpreiserhöhung vor Pfingsten absolut ungerechtfertigt
 

Dieselpreis legt über Nacht um ganze 3,3 Cent zu

Kurz vor dem Pfingstwochenende haben sich die Spritpreise wieder erhöht, meldet der ARBÖ. Besonders beim Diesel fiel die Anhebung des Durch- schnittspreises zu heftig aus. Gestern noch auf 0,942 Euro pro Liter, kostet Diesel im Schnitt derzeit 0,975 Euro an der Zapfsäule.

"Eine Erhöhung um ganze 3,3 Cent in nur einer Nacht ist angesichts der der-zeitigen Notierung am Rotterdamer Spotpreismarkt nicht einzusehen",   stellt der ARBÖ klar. Zwar sind in Rotterdam die Richtpreise leicht nach oben gegangen, aber ein Preissprung in dieser Höhe wurde bei weitem nicht festgestellt. "Ein Körberlgeld ist der Mineralöl - industrie damit schon vor Pfingsten sicher", so der ARBÖ. Geht es nach der Notierung in Rotterdam müsste Diesel um ganze 2 Cent pro Liter billiger sein. Auch Eurosuper hat
über Nacht angezogen und ist mit 1,060 Euro im Schnitt pro Liter um ganze 1,9 Cent teurer geworden.

 

28.5.2009 - G’riss um Halbjahresvignette für Slowenien



Österreicher kauften beim ARBÖ vier Mal mehr als im Vorjahr - Rechnung aufbewahren

Die Österreicher decken sich nun verstärkt mit Halbjahresvignetten ein und versuchen so, sich gegen den Maut-Wucher in Slowenien zu wehren, berichtet der ARBÖ. "Um die Habjahresvignette gibt es ein richtiges G’riss. In den 94 ARBÖ-Prüfzentren haben wir bisher vier Mal soviel verkauft als im Vorjahr", berichtet Wolfgang Stangl, Leiter der ARBÖ Buchhaltung.

Bis Dienstag, 30. Juni, also einen Tag vor Inkrafttreten der neuen slowenischen Maut-Tarife, kann man für 35 Euro eine Halbjahresvignette kaufen, die dann ja noch sechs Monate lang gilt, also bis Ende Dezember. Anzuraten ist der Kauf einer Halbjahresvignette allen, die öfter die slowenische Autobahnen benutzen oder länger als einen Monat für die Hin- und Rückfahrt über Slowenien brauchen. "Vielfahrer und Langzeiturlauber fahren mit der Halbjahresvignette auf alle Fälle günstiger", rät Stefan Stalleker vom ARBÖ-Informationsdienst.

Der ARBÖ empfiehlt dringend allen Käufern der slowenischen Mautvignette, sich die Rechnung aufzuheben, denn: Sicher ist sicher. Sollte es zu einem Vertrags-verletzungsverfahren gegen Slowenien kommen, das derzeit im Raum schwebt, und dieses erfolgreich sein, kriegen nur jene das Geld zurück, die den Vignettenkauf auch nachweisen können, informiert der ARBÖ.

  Das slowenische Parlament beschloss Dienstagabend die Einführung der Kurzzeit-Vignetten. Kostete die 6-Monatsvignette in Slowenien bisher 35 Euro, so müssen Autofahrer künftig damit rechnen, gleichviel für nur einen Monat zu bezahlen, wenn sie Sloweniens Autobahnen benützen wollen. Diese Preispolitik ist nach Ansicht des ARBÖ eine bodenlose Frechheit.

  Österreich ist von diesem Maut-Wucher außerdem besonders stark betroffen: Nach dem aktuellen Reisebarometer des ARBÖ kann Kroatien seine Position als absolutes Lieblingsziel der österreichischen Autourlaubsreisenden heuer auch noch weiter ausbauen. Doch nach Kroatien kommt man von Österreich am besten durch Slowenien. Der ARBÖ sieht in der hohen Slowenien-Maut eine krasse Ungleichbehandlung und hat über den Verbund Europäischer Automobilclubs EAC in Brüssel massiven Protest eingelegt.

 

 

28.5.2009 - ARBÖ NÖ eröffnet am kommenden Samstag neues Prüfzentrum in Stockerau 



  Am Samstag, 30. Mai 2009 ist es soweit - der ARBÖ Niederösterreich eröffnet das neue Prüfzentrum in Stockerau und schafft bzw. sichert weitere Arbeits-plätze in Niederösterreich. 800.000 Euro hat der ARBÖ in den neuen Standort in Stockerau investiert, um seinen Mitgliedern ein optimales Service zu bieten. Beim Bau des neuen Prüfzentrums hat der ARBÖ Niederösterreich größten Wert darauf gelegt, dass die entstandene Wertschöpfung in Niederösterreich bleibt und die Regionalwirtschaft gestärkt wird.

Im Beisein der ARBÖ-Spitze wird um 10 Uhr das neue Prüfzentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben. Mitglieder, Gäste, Medien und Mitarbeiter sind zum Tag der offenen Tür am kommenden Samstag im neuen ARBÖ Prüf- zentrum Stockerau, Rudolf-Diesel-Straße 5 (A22, Abfahrt Stockerau Nord) herzlich willkommen!

Der ARBÖ setzt damit den Weg des Jobwachstums in Niederösterreich konsequent fort: in Niederösterreich hat der ARBÖ als erste Landesorganisation Lehrlinge beschäftigt und damit eine Pionierleistung für den ARBÖ in ganz Österreich erbracht. Und 2007 wurde in Horn das österreichweite Call Center für den ARBÖ installiert und 14 neue Jobs in Niederösterreich geschaffen.

Der ARBÖ Niederösterreich beschäftigt insgesamt 180 Mitarbeiter in 21 Prüf- zentren und betreut knapp 100.000 Mitglieder. Bereits am Samstag, den 6. Juni 2009 landet der ARBÖ Niederösterreich übrigens mit der Eröffnung des neu gebauten Prüfzentrums in Amstetten den nächsten Investitions-Coup.
 

27.5.2009 - Slowenische Mauten reinster Nepp und Blamage für EU

Für halb solange Strecke verlangt Slowenien 17 Mal mehr als Österreich.

Schon die 35 Euro für eine Halbjahresvignette in Slowenien waren "der" Auf- reger in der vorjährigen Reisesaison. "Wenn Slowenien nun für einen einzigen Monat gleichviel Maut verlangt wie im Vorjahr für sechs Monate, ist das keine Verbesserung für die Urlauber, sondern reinster Nepp und Provokation, gegen die man sich wehren muss", kritisiert der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ Dr. Herbert Grundtner.

Dass ein EU-Staat allen anderen EU-Mitgliedsstaaten derart auf der Nase herumtanzen kann, ist auch eine Blamage für die EU-Kommission, die den wahlwerbenden EU- Parlamentsparteien auf den Kopf fallen wird." Ausgerechnet in der Krise, wo jeder Cent dreimal umgedreht werden muss, lässt die EU- Kommission die Konsumenten schmählich im Stich."

Österreichische Touristen sind  vom Maut-Wucher Sloweniens besonders stark betroffen, hebt der ARBÖ hervor. Nach dem aktuellen Reisebarometer des ARBÖ kann Kroatien seine Position als absolutes Lieblingsziel der Autourlaubs- reisenden heuer auch noch weiter ausbauen. Und nach Kroatien kommt man am besten durch Slowenien.  Der ARBÖ sieht in der hohen Slowenien-Maut eine krasse Ungleichbehandlung und hat über den Verbund Europäischer Automobil- clubs EAC in Brüssel massiven Protest eingelegt.

Dazu ein griffiges Beispiel: Während Österreich für die  23 km langen Strecke auf der Rheintalautobahn zwischen Hörbranz und Hohenems durchfahrenden Touristen eine nur 2 Euro teure Korridorvignette anbietet, müssen die Österreicher in Slowenien für die nur 11 km lange Strecke zwischen Grenzüber- gang Spielfeld und dem Kreisverkehr bei Maribor 35 Euro zahlen. Also 17 Mal mehr für eine halb so lange Strecke."Das steht in keiner Relation", so Grundtner.

26.5.2009 -  Schutzlos im Urlaub kann teuer werden

Noch vor Pfingsten: ARBÖ-Sicherheits-Pass bietet Rundum-Schutz für Inhaber und Angehörige.

Die Wirtschaftskrise überschattet auch die heurige Urlaubssaison: "Mehr Menschen als in den Jahren zuvor werden heuer mit dem Auto die Reise in den Urlaubsort antreten und versuchen, an allen Ecken zu sparen, auch bei der Sicherheit. Oft mit der fatalen Folge, dass es in medizinischen Notfällen keinen Arzt gibt, der vor Ort helfen kann," befürchtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Hinzu kommt, dass es in vielen Urlaubsländern nur privat geführteKrankenhäuser gibt, die die heimische e-card nicht akzeptieren. Bei einem Notfall wird man - ohne es zu wissen - als Privatpatient behandelt. Wer keine entsprechende Reiseversicherung wie den ARBÖ-Sicherheits-Pass abgeschlossen hat, für den kann der Urlaub sehr teuer enden! Deshalb ist es jetzt ganz besonders wichtig, für den Urlaub vorzusorgen, am besten noch jetzt - vor dem Aufbruch in die Pfingstferien.

  Neben zahlreichen personenbezogenen Leistungen wie Krankenversicherung oder -rückholung, hilft er ARBÖ auch, wenn das Auto im Urlaub "krank" wird und organisiert für Besitzer des ARBÖ-Sicherheits-Passes und deren Familien den Rücktransport. Der ARBÖ-Sicherheits-Pass gilt in Österreich, Europa inkl. Kanarische Inseln, Madeira und Grönland und rund um das Mittelmeer. Er kostet 33,80 Euro, kann aber nur von Mitgliedern des ARBÖ abgeschlossen werden. Da momentan die ARBÖ-Mitgliedschaft nur die Hälfte kostet, braucht man für Mitgliedschaft und Sicherheits-Pass zusammen nur 68,30 Euro investieren (statt 102,80).

  Wer seinen fahrbaren Untersatz regelmäßig checkt, spart sich böse Überraschungen im Urlaub und mitunter teure Reparaturen. Die 15,25 Euro für ARBÖ-Mitglieder (oder 30,45 Euro für Nicht-Mitglieder) für einen Urlaubs-Check sind in jedem Fall gut angelegt. Überprüft werden dabei: die Beleuchtungs- und Warneinrichtungen, die Reifen, Radaufhängung, Stoßdämpfer, der Motor mit Nebenaggregaten und Kraftübertragung sowie die Bremsen.
 

26.52009 -  Verlängertes Pfingst-Wochenende und Ferienbeginn sorgen für die bislang längsten Staukolonnen 

 

Ein verlängertes Wochenende steht vor der Tür. Die Pfingstferien in einigen deutschen Bundesländern und Österreich, bedeuten kilometerlange Staus auf den Transitstrecken. Neben den Österreichern dürfen sich auch alle anderen Bewohner der Nachbarstaaten mit Ausnahme der Tschechischen Republik und der Slowakei über den Montag als Feiertagfreuen. Zusätzlich beginnen in Bayern ab Dienstag zweiwöchige Pfingstferien, so der ARBÖ.

Eine der ersten Geduldsproben werden die Autofahrer bereits am Freitag Abend auf den Ausfallstraßen der Großstädten ausgeliefert sein, warnt ARBÖ-Verkehrs- experterin Doris Pilz. In Wien wird vor allem die Südosttangente (A23) und die Südautobahn (A2) betroffen sein. Aber auch auf der Triesterstraße oderAltmanns dorfer Straße und im weiteren Verlauf auf der Wiener Neustädter Bundesstraße (B17), werden sich die Blechkolonnen,wenn überhaupt, nur mehr im Schritttempo vorwärts bewegen. Staugefährdet sind aber auch die Mühlkreisautobahn (A7) in Linz ebenso wie die Pyhrnautobahn (A9) vor dem Plabutschtunnel, in Graz.

Am Samstag vor den Tunnelportalen des Tauern- und Katschbergtunnels auf
der Tauernautobahn (A10) sollten Autofahrer bereits ab den frühen Vormittags- stunden mit Blockabfertigung und Stau rechnen, warnen die ARBÖ Verkehrs- experten. Reisende in Tirol  müssen vor der Mautstelle Schönberg auf der Brennerautobahn (A10) und den Tunnelportalen des Grenztunnels Vils/Füssen und des Lermoosertunnels auf der Fernpass Bundesstraße (B179) lange Verzögerungen einplanen. Weitere Staupunkte sind die Tunnelportale des Pfänder- und Ambergtunnels auf der A14 in Vorarlberg.

Auch im benachbarten Bayern bzw. Südtirol mangelt es nicht an staugefährdeten Strecken am kommenden Samstag. Besonders hervor zu heben bei den nördlichen Nachbarn ist sicherlich  die A8, Verbindung München-Salzburg, im gesamten Verlauf. Aber auch die Umfahrung München (A99) sowie die A93, Verbindung Rosenheim - Kufstein, sollten sich in den Staureports wiederfinden. In Südtirol wird sich erfahrungsgemäß die Mautstelle bei Sterzing auf der A22, Brennerautobahn, als Nadelöhr und Anziehungspunkt für Staus erweisen.

 

 

25.5.2009 - Reisepass ist auch in der EU ein absolutes "Muss"

Gültiges Reisedokument trotz Schengen! - Führerschein kein amtliches Reisedokument - ARBÖ-Sicherheits-Pass übernimmt Wiederbeschaffungskosten nach Diebstahl im Ausland

Rechtzeitig vor Pfingsten klärt der ARBÖ einen weitverbreiteten Irrtum auf: Auch bei Reisen in EU-Länder braucht man selbstverständlich einen Reisepass oder ein gültiges Reisedokument. "Dass man bei der Einreise nicht mehr kontrolliert wird, heißt nicht, dass man kein Reisedokument mehr benötigt", so ARBÖ-Reiseexpertin Alexandra Goga. Wer sich nicht ausweisen kann muss mit sehr unangenehmen Schwierigkeiten rechnen, denn man wird wie ein illegaler Einwanderer behandelt.

Es wird zwar nicht mehr an der Grenze selbst kontrolliert, aber ein Grenzüber- tritt ohne Reisdokument stellt eine Verwaltungsübertretung dar und ist strafbar. Wer glaubt der Führerschein allein reicht, der irrt, denn dieser ist kein amtliches Reisedokument. In den meisten EU-Ländern darf der Reisepass bis zu fünf Jahren abgelaufen sein, nicht aber in der Tschechischen Republik und in der Slowakei, hier wird nur ein gültiger Reisepass oder ein gültiger Personalausweis akzeptiert.

Der ARBÖ empfiehlt allen Urlaubern so schnell wie möglich einen neuen Reise- pass zu beantragen, sollte dieser nicht mehr auffindbar oder über fünf Jahre abgelaufen sein. Der neue Sicherheitspass mit Fingerabdruck kann auf der zuständigen Passbehörde (MA in Wien, Bezirkshauptmannschaft in den Bundes- ländern) beantragt werden und kostet 69,90 Euro. Das selbe kostet der Reise- pass für Kinder unter 12 Jahren mit Chip, auf dem das Lichtbild gespeichert wird. Der ARBÖ-Tipp: "Bei Reisepässen für Kinder kann auch auf den Chip verzichtet werden, dann ist der Pass billiger und kostet nur mehr 26,30 Euro", so Goga. Üblicherweise dauert die Zustellung bis zu fünf Werktagen. Wer den Pass schneller braucht, kann auch einen Expresspass beantragen. Dieser kostet 100 Euro und wird schneller ausgestellt

Wer aber den Pass sofort braucht und keinen Tag warten kann, hat die Möglich- keit sich einen Notpass zu besorgen. Dieser Notpass kostet gleich viel, wie ein "normaler" Pass (69,90 Euro), gilt aber nur zwei Monate. Der Notpass ist in Wien nur bei der Wache Rathaus (MA68) und beim zentralen Wiener Pass- service in der Lichtenfeldgasse erhältlich. In Linz erhält man den Notpass bei der Berufsfeuerwehr und in den Bundesländern beim Journaldienst der zuständigen Bezirkshauptmannschaft, berichtet der ARBÖ.

Zwtl.: Kostenersatz für Wiederbeschaffung von Dokumenten durch
ARBÖ-Sicherheits-Pass

ARBÖ-Mitglieder mit ARBÖ-Sicherheits-Pass haben es gut. Werden im Ausland Dokumente, wie Reisepass, Personalausweis oder Führerschein gestohlen, über nimmt der ARBÖ-Sicherheits-Pass die Wiederbeschaffungskosten bis zu 750 Euro. Voraussetzung dafür sind eine unverzügliche Meldung des Diebstahls bei der nächsten Polizeistelle und dokumentierte Belege über die Kosten. Der zeit- ist es besonders günstig ARBÖ-Mitglied zu werden (ARBÖ-Halbjahrs aktion um 68,30 Euro). Den ARBÖ-Sicherheits-Pass hat man dann schon automatisch dabei.
 

 

22.5.2009 -Proteste gegen unfaire Spritpreise zeigen endlich Wirkung

Weitere Verbesserung für Autofahrer dringend notwendig.

Die wachsamen Proteste des ARBÖ gegen unfaire Spritpreis-Erhöhungen haben den Wirtschaftsminister endlich wachgerüttelt. "Mitterlehners Vorhaben, die unselige Praxis der mehrmals am Tag sich ändernden Spritpreise an Tankstellen abzustellen, ist als erster Schritt in die richtige Richtung nur zu begrüßen", stellt der ARBÖ fest. "Hoffentlich werden die Autofahrer nicht wieder mit einer schwammigen Alibi-Regelung abgespeist, wie im letzten Wahlkampf. Einen Tag lang müssen die Spritpreise mindestens halten. Auch muss es Sanktionen bei Verstößten geben", fordert der ARBÖ. Weitere Schritte sind aber nötig, um Preisvergleiche für Konsumenten zu erleichtern und den Wettbewerb anzukurbeln, drängt der ARBÖ. So sollen die Preise stets in der selben Reihenfolge vor den Tankstellen ausgepreist sein, zuerst Diesel, Eurosuper 95 und dann Normalbenzin. So lässt sich während des Autofahrens die richtige Treibstoffart leichter finden.

Positiv findet der ARBÖ zwar das Vorhaben, die Preismeldungen von Platts von den Rotterdamer Treibstoff-Notierungen zu hinterfragen. "Das kann nur ein Anfang sein. Noch viel wichtiger wäre ein tagtäglicher Vergleich der Spritpreisentwicklung in Rotterdam und in Österreich", fordert der ARBÖ. Nur so kann man überprüfen, ob sich die Mineralölwirtschaft tatsächlich an diese Notierungen orientiert, wie sie selber vorgibt. Denn aus der tagtäglichen Kontrolle der Spritpreise bei uns und in Rotterdam, die der ARBÖ bereits jetzt durchführt, muss man immer wieder feststellen, dass sich die heimischen Spritpreise vor langen Ferienwochenende auch dann immer wieder erhöhen, wenn sie in Rotterdam sinken.
Die Spritpreise nur einmal pro Woche zu vergleichen, bringt überhaupt nichts, so der ARBÖ. "Da jeden Tag rund 27 Millionen Liter Treibstoff im Österreich getankt wird, kommt es auf jede Stunde an. Ein Cent zuviel pro Tag bedeuten eine Mehrbelastung von 270.000 Euro für alle Autofahrer zusammen", rechnet der ARBÖ vor. "Es ist so wie mit den Banküberweisungen. Es macht einen  großen Unterschied, ob eine Überweisung zwei, drei oder fünf Tage dauert. Hier hat man es innerhalb der EU sogar geschafft, Auslandsüberweisungen enorm zu beschleunigen, die früher zum Nachteil der Konsumenten eine Ewigkeit gebraucht haben."

22.5.2009 - Überwältigende Ablehnung von Megatrucks in Österreich 94 Prozent dagegen

Im Kampf gegen überschwere und übergroße Lkw kann die österreichische Regierung auf breite Zustimmung in der Bevölkerung zählen: 94 Prozent der Österreicher lehnen diese Lkw-Monster auf den heimischen Straßen rundweg ab, zeigt eine aktuelle Umfrage des ARBÖ.

"Das ist eine überwältigende Ablehnung überschwerer und überlanger Riesen- Lkw in Österreich. Sie stärkt der heimischen Regierung den Rücken. An diesem klaren Votum aus Österreich kann niemand vorbei, auch nicht die EU-Kommission in Brüssel", bekräftigt der stellvertretende Vizepräsident des ARBÖ Dr. Herbert Grundtner. Aus der EU-Kommission häufen sich jedoch die Signale "pro Gigaliner".

Rund 2.500 Menschen haben bei der Online-Abstimmung des ARBÖ bisher mitgemacht, die noch weiterläuft. 42 Prozent der Gegner gaben die horrenden Kosten als Ablehnungsgrund an, die auf die Steuerzahler zukommen, wenn Autobahnen, Brücken, Tunnels, Autobahnparkplätze, Autobahnauffahrten, Kreisverkehre usw. extra für Gigaliner umgebaut werden müssen. 38 Prozent der Gegner lehnen sie ab, weil sie eine tödliche Unfallgefahr darstellen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefährden. 20 Prozent fürchten einen Anstieg des Transitverkehrs durch Österreich,wenn diese 60 Tonnen schweren und 25,25 Meter langen Lkw-Monster europaweit fahren dürfen.

Österreich würde durch die Zulassung von Gigalinern in eine besondere Zwickmühle geraten. Denn unbestrittener Weise würde sich durch die Megatrucks der Transport von Gütern auf die Straße verbilligen. Statt mehr Güter mit der Bahn zu transportieren, würde in der Folge der Güterverkehr auf den Straßen wieder zunehmen. "Der Brenner- basistunnel, in den Österreich viele Milliarden Euro 'buttert', würde zum Milliarden- grab, alle Investitionen in den Bahngüterverkehr wären 'für die Katz' ",bekräftigt der ARBÖ.

Derzeit läuft in ganz Europa eine Befragung der wahlwerbenden Parteien zur EU-Wahl. Die  Kandidaten zur EU-Wahl werden nach ihrer Haltung zu den Megatrucks befragt, auch in Österreich. Ihre Antworten werden publiziert, sodass die Wähler wissen, woran sie sind. Dr. Grundtner: "Der ARBÖ baut auf die Macht der Abgeordneten zum EU-Parlament. Denn sie haben es in der Hand, die Befürworter der Megatrucks in der EU-Kommission in die Schranken zu weisen." Im April 2009 hat der ARBÖ mit der Kampagne "Stoppt die Gigaliner" begonnen, um im Interesse der Verkehrssicherheit auf die Gefahren der Megatrucks aufmerksam zu machen.

19.5.2009 - Staus am verlängerten Wochenende

Feiertagsverkehr und schönes Wetter sorgt für Staus auf Hauptverbindungen - GTI-Treffen in Reifnitz

Der kommende Feiertag am Donnerstag wird die Autofahrer in Österreich erneut auf eine Geduldsprobe stellen. Viele werden den Freitag als Fenstertag nutzen und einen Kurzurlaub einplanen, so der ARBÖ. Das schöne Wetter mit prognostizierten Temperaturen um die 30 Grad sorgt dabei für allerlei Staus auf den Haupt- verbindungen. Auch in Deutschland ist Christi Himmelfahrt ein Feiertag. "Auf den Transitstrecken in Österreich wird stellenweise nichts weitergehen", so Stefan Stalleker vom ARBÖ-Informationsdienst.

Stalleker rechnet mit gewaltigen Stauungen auf den Hauptverbindungen von West- bis Ost-Österreich. Beginnend am Mittwoch Nachmittag wird es im Großraum Wien, auf der Südosttangente (A23) und der Südautobahn (A2) zu kilometerlangen Staus kommen. Die Pyhrnautobahn (A9) in Graz, vor dem Plabutschtunnel wird in Süd- Österreich zur Stauzone.

Auf der Pyhrnpass Bundesstraße (B138) wird es am späten Nachmittag und Abend ebenfalls zu umfangreichen Stauungen kommen, berichtet der ARBÖ. Auch auf der Rheintalautobahn (A14), vor den Tunnelportalen des Bregenzer Pfänder- und des Ambergtunnels in Feldkirch sowie vor dem Dalaasertunnel auf der Arlbergschnell- straße (S16) erwarten die Verkehrsexperten Wartezeiten.

Im benachbarten Tirol scheinen Staus auf der Inntaltautobahn (A12), in den Bereichen Innsbruck, Kufstein und der Brennerautobahn (A13), vor der Mautstelle Schönberg ebenso wie auf der Fernpass Bundesstraße (B179), vor dem Lermooser- tunnel und dem Tunnel Vils/Füssen unvermeidbar. "Hotspot" in Salzburg wird die Tauernautobahn (A10) sein, warnen die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Am Sonntag gegen Abend erwartet der ARBÖ einen starken Rückreiseverkehr.
Große Staus und Verzögerungen gibt es auf den Hauptverbindungen in und um
Wien, sowie auf der Südosttangente (A23) und der Südautobahn (A2).

18.5.2009 - Proteste gegen zu hohe Spritpreise haben gewirkt

Lieber heute als morgen tanken - Vorstöße von Wirtschaftsminister und Bundeswettbewerbsbehörde gehen in richtige Richtung

Die Proteste des ARBÖ gegen zu hohe Spritpreise haben gewirkt. Seit Freitag ist Diesel um 2,1Cent auf 0,939 Euro zurückgefallen, Eurosuper verbilligte sich um 2,2 Cent auf 1,03 Euro. im Schnitt. "Angesichts des bevorstehenden langen Wochen- endes kann man den Autofahrern nur raten, lieber heute als morgen zu tanken", rät der ARBÖ.

Als einen ersten Schritt in die richtige Richtung begrüßt der ARBÖ das Vorhaben des Wirtschaftsministers mit einer verschärften Verordnung endlich die unselige Praxis abzustellen, mehrmals am Tag die Spritpreise an Tankstellen zu verändern. "Einen Tag lang müssen die Preise mindestens halten. Wie soll man sonst die Treibstoffe vergleichen können?". Weitere Schritte sind aber nötig, drängt der ARBÖ. So sollen die Preise stets in der selben Reihenfolge vor den Tankstellen ausgepreist sein, zuerst Diesel, Eurosuper 95 und dann Normalbenzin. So lässt sich während des Autofahrens die richtige Treibstoffart leichter finden.

Positiv findet der ARBÖ ist auch das Vorhaben der Bundeswettbewerbsbehörde, die Preismeldepraxis durch Platts aus Rotterdam zu hinterfragen. "Ein wichtiger erster Schritt, dem weitere folgen müssen. Zum Beispiel ein täglicher Vergleich zwischen der Preisentwicklung an den heimischen Zapfsäulen und den Notierungen in Rotterdam. So kann man die heimischen Autofahrer vor unfairen Spritpreisen schützen und die gesamte Volkswirtschaft vor Schaden bewahren", bekräftigt der ARBÖ und bietet der Bundeswettbewerbsbehörde tatkräftige Mithilfe bei der Datensuche an. 

18.5.2009 -  Klimaanlage muss keine "Schnupfenanlage" sein

 Ohne Wartung mutiert sie zur "Bakterienschleuder" - Klimaanlagewartung noch vor großer Hitze

Die große Hitze steht unmittelbar bevor. Da eine schlecht gewartete Klimaanlage wie eine "Bakterienschleuder" wirkt, sollte diese jetzt - noch vor den angekündigten hohen Temperaturen - überprüft und gewartet werden, empfiehlt der ARBÖ. Ganz besonders sollte man auf die eingestellte Temperatur achten: "Zu kalt im Wagen- inneren und der Schnupfen ist einem sicher", warnt ARBÖ-Verkehrsmediziner MedR Prim. Prof. Dr. Josef Nagler.

Zu tiefe Temperaturen im Wageninneren können den Insassen schaden. "Wichtig ist die Klimaanlage nicht unter 20 Grad einzustellen. Ein geringeres Gebläse mit nicht zu tiefen Temperaturen bringt dem Fahrer auch Abkühlung. Der Körper braucht nur etwas Zeit sich darauf einzustellen. Ist die Klimaanlage zu tief eingestellt, ist einem eine Erkältung sicher", rät Prof. Nagler.

Besonders wichtig ist die Klimaanlage in regelmäßigen Abständen Warten zu lassen. Die Klimaanlage überprüft und wartet auch der ARBÖ in seinen Prüfzentren. Mitglieder sparen dabei bis zu 19 Euro. Überprüfte und gereinigte Klimaanlagen mit Aktivkohlefilter halten den Fahrzeuginnenraum auch von Pollen und Feinstaub frei. "Das ist besonders für Allergiker wichtig", ist Prof. Nagler überzeugt. Wer bei Tempo 50 niest, fährt rund 13 Meter im Blindflug. Ein Grund warum Allergiker die Luftfilter ihrer Autos regelmäßig austauschen sollten.

 

15.5.2009 - Spritpreismarkt ist aus den Fugen geraten

Seit einem Jahr ist Dieselpreis in Rotterdam um 56% gesunken, bei uns nur um 41%

Von gestern auf heute haben sich die Spritpreise in Österreich empfindlich verteuert: Diesel im Schnitt um 2,2 Cent auf 0,960 Euro, Eurosuper um 3,6 Cent auf 1,052 Euro. "Der heimische Treibstoffmarkt ist aus den Fugen geraten", kritisiert der ARBÖ anhand eines aktuellen Vergleichs und bekräftigt die massive Kritik an Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der ausgerechnet in Krisenzeiten tatenlos zuschaut, wie zuerst die Autofahrer und in weiterer Folge alle anderen Bevölkerungsgruppen (bei Strom- und Heizkosten, usw.) über den Tisch gezogen werden, inklusive der Wirtschaftstreibenden.

Seit dem Vorjahr ist der Preis für Diesel in Rotterdam um 56 Prozent gesunken, in Österreich aber nur um 42 Prozent (in Euro und ohne Steuern). "Geht es nach Rotterdam, müsste Diesel in Österreich also pro Liter um 8 Cent billiger sein", so der ARBÖ. Bei Eurosuper sanken die Preise in Rotterdam um 37 Prozent, in Österreich nur um 34 Prozent. "Eurosuper müsste um 1,5 Cent hinunter."

Zum weiteren Vergleich: Vor einem Jahr kostete Brent noch stolze 123 Dollar, jetzt 56 Dollar. Umgerechnet in Euro ist das Fass Brent von 80 auf 41,36  Euro gesunken, also um 48 Prozent. "Egal ob man den Ölpreis oder die Rotterdamer Preise als Maßstab nimmt. Die Treibstoffe sind in Österreich einfach viel zu teuer", so der ARBÖ.
 

 

15.5.2009 -  Maut-Wucher in Slowenien - Harte Strafen und strenge Kontrollen

Slowenien muss sich bei Vignetten-Preisen nach unten bewegen

Nicht genug damit, dass Slowenien mit seinem Maut-Wucher in ganz Europa für berechtigte Empörung sorgt, setzt es für Maut-Sünder in Slowenien auch noch horrende Bußgelder und strenge Kontrollen. "Gleich bei den Grenzübergängen lauern mit Feldstechern ausgerüstete Maut-Sheriffs auf ihre Opfer", berichten Augenzeugen dem ARBÖ.

Zwischen 300 und 800 Euro muss man in Slowenien berappen, sobald man ohne Maut-Vignette erwischt wird. Wer die Strafe nicht an Ort und Stelle begleicht, dem werden Führerschein, Zulassungsschein und Reisepass abgenommen, informiert der ARBÖ. Die örtlichen Behörden in Slowenien behalten die Dokumente solange, bis die Strafe beglichen ist. Bis zu sechs Monaten kann der Entzug der Dokumente dauern und auf Beschluss der Behörden sogar noch um weitere sechs Monate verlängert werden.

Was den geplanten Maut-Wucher der Slowenischen Regierung betrifft, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der ARBÖ setzt auf Gespräche von Bundes ministerin Doris Bures mit Slowenien, auf weiteren Druck auf Brüssel (über den Verbund Europäischer Automobilclubs - EAC, dem auch der ARBÖ angehört) sowie auf das Slowenische Parlament, das den geplanten Maut-Wucher erst noch absegnen müsste. "Wichtig für alle Touristen ist der Preis der geplanten Monats-Vignette: Es kann nicht sein, dass diese mit 35 Euro gleich viel kosten soll, wie die bisherige Halbjahres-Vignette", streicht der ARBÖ die Unverhältnismäßigkeit hervor. "Slowenien muss sich bei den Vignetten-Preisen definitiv noch nach unten bewegen. Gerade in Krisenzeiten, wo Autotouristen ohnehin jeden Cent drei Mal umdrehen müssen, ist eine derartige Mautpolitik eines EU-Mitgliedsstaates kontraproduktiv."

Österreich ist von diesem Maut-Wucher besonders stark betroffen, da Kroatien als beliebtestes Ziel der Autourlaubsreisenden am besten über Slowenien zu erreichen ist. Wegen der Wirtschaftskrise werden heuer noch mehr Urlauber in ganz Europa auf das Auto umsteigen, sodass sich der Maut-Wucher in Slowenien noch gravierender auswirkt.
 

14.5.2009 -  Ökoprämie erzielt gewünschte Effekte

Umweltfreundliche Klein-Pkw sehr gefragt - Wartezeiten dürfen Käufer nicht auf den Kopf fallen

Die seit 1. April 2009 eingeführte Ökoprämie hat die gewünschten Effekte erzielt, den Automarkt in Krisenzeiten angekurbelt und den Kauf kleinerer und umwelt- freundlicher Autos gefördert, stellt der ARBÖ aufgrund der jüngsten Zulassungs-Zahlen der Statistik Austria fest.

Durch den großen Andrang bei den Autohändlern kommt es insbesondere bei den kleineren und umweltfreundlichen Modellen zu monatelangen Wartezeiten. "Diese unverschuldeten Wartezeiten dürfen den Käufern jetzt nicht auf den Kopf fallen. Es kann nicht sein, dass Autokäufer um die Ökoprämie umfallen,nur weil sie auf das bestellte neue Auto länger warten müssen", so der ARBÖ. Jetzt, wo nahezu die Hälfte der Prämien schon ausgeschöpft sind, gilt es, von Seiten der Regierung sicherzustellen, dass alle Käuferinnen und Käufer die Prämie auch erhalten. Schließlich wurde für die Ökoprämie bis Jahresende eine gesetzliche Frist fest- gelegt. "Es wäre völlig unverständlich einen derartigen Erfolgslauf vorzeitig zu stoppen", so der ARBÖ.

 

12.5.2009 -  100. Giro d`Italia führt auch nach Österreich 

Die Italien-Rundfahrt, die im heurigen Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, führt für zwei Tage auch nach Österreich. Auf dem gesamten Streckenverlauf, der über Mayrhofen und Innsbruck führt, ist mit Sperren und langen Wartezeiten zu rechnen, so Alexandra Goga vom ARBÖ - Informationsdienst.

Am kommenden Donnerstag, den 14.05. gegen 12:40 Uhr fahren die Teilnehmer über den Grenzübergang Sillian nach Österreich. Für den gesamten Strecken- verlauf bis nach Mayrhofen wird daher die Drautal Bundesstraße (B100), die Felbertauern Bundesstraße (B108), sowie die Gerlos Bundesstraße (B165), abschnittsweise gesperrt, so Goga. Die Straßensperren werden bis ca. 18 Uhr anhalten. Die Ankündigung der Sperren erfolgt 15 Minuten vor Durchfahrt der Teilnehmer mit einem Auto mit gelber Fahne, gefolgt von einem Auto mit einer roten Fahne. Ausweichen kann man hier nur großräumig über Spittal an der Drau, Sankt Johann, Zell am See und Kitzbühel, empfiehlt der ARBÖ.

Am Freitag, den 15.05. starten die Giro d´Italia-Teilnehmer um 11:00 Uhr von Innsbruck weg und werden Österreich um cirka 14:00 Uhr über den Grenzüber- gang Nauders/Reschenpaß verlassen. Der Streckenverlauf erfolg über die Tiroler Bundesstraße (B171) sowie über die Reschen Bundesstraße (B180), berichtet Goga. Ausweichen kann man über die Inntal-Autobahn (A12). Für die Reschenpaß-Bundesstraße (B180) sollte man die Dauer der Sperre abwarten, da es keine sinnvollen Alternativen gibt, rät der ARBÖ.

 

12.5.2009 - Im Ausland für Fahrradheckträger "A" nicht vergessen 

Mit den roten Kennzeichen für Fahrradheckträger dürfen Österreichs PKW-Fahrer auch ins Ausland fahren, stellt der ARBÖ klar. "Wer über die Grenze fährt, muss auf dem Fahrradheckträger unbedingt das große A für Österreich anbringen. Denn aus dem roten Kennzeichen geht - anders als bei EU-Kennzeichen - das Herkunftsland des PKW nicht hervor". Das "A"-Nationalitätenschild kann man in allen Dienststellen des ARBÖ kaufen.

Der ARBÖ hat noch einen zweiten, wichtigen Tipp für alle Radsportler parat, die nach Italien reisen: "Bei Fahrten speziell nach Italien, sollte auf dem Fahrrad- heckträger auch noch eine Warntafel für Langgut angebracht werden. Diese Warntafel muss aber den Italienischen Bestimmungen entsprechen." In Österreich ist das nicht notwendig, denn bei uns muss diese Tafel nur angebracht werden, wenn das Ende des Fahrzeugs durch einen hinausragenden Gegenstand verdeckt wird. "Aber in Italien sind die Vorschriften für Langgut viel strenger und werden auch strenger bestraft, wie wir von betroffenen Mitgliedern aus Tirol wissen". Dasselbe gilt übrigens auch für Surfbretter, die über das Dach des PKW hinaus-ragen. Der ARBÖ empfiehlt dazu das Italienische Fremdenverkehrsamt zu kontaktieren, da diese Warntafel nach Bestimmungen der "Codice della Strade" genormt sein muss.

Zurück zum Fahrradheckträger: Seit eineinhalb Jahren gibt es für rad transportierende PKW-Besitzer, die ihre Räder hinten mit einem eigenen "Radlträger" transportierten, eine eigene rote Kenntafel. Dadurch erspart man sich das mühsame Ummontieren des hinteren PKW-Kennzeichens auf den Heckträger. Mit Hilfe dieses "dritten Kennzeichens" erfüllt man die Vorschrift, dass das hintere Kennzeichen sichtbar sein muss.

Und so kommt man zum roten Kennzeichen: Beantragt wird dieses Kennzeichen mit weißen Lettern auf rotem Hintergrund bei allen Zulassungsstellen der Versicherungen. Dazu benötigt man nur einen Lichtbildausweis. Das Kennzeichen kostet 8,50 Euro und wird innerhalb von vier Werktagen gefertigt. Bei der Ausfolgung des Kennzeichens benötigt man folgende Papiere: Amtlicher Lichtbildausweis, Zulassungsschein und Typenschein des Fahrzeuges. Das Kennzeichen wird in die Zulassungen eingetragen und kann danach ab sofort montiert werden, so der ARBÖ.
 

 

12.5.2009 -  17. Life Ball sorgt für Sperre der Ringstraße Parkplätze Mangelware – Anreise mit „Öffis“ empfohlen

 

Der 17. Life Ball am kommenden Samstag ist ein Highlight der Wiener Ballsaison. Aufgrund Europas größtem Aids-Charity-Event wird die Ringstraße, im Bereich vom Schwarzenbergplatz bis zum Schottentor von circa 18 Uhr bis 0 Uhr gesperrt, so der ARBÖ.

Auch die Straßenbahnlinien, zwischen Bellaria (Dr. Karl Renner Ring) und Schottentor, sind davon betroffen und verkehren in dieser Zeit nicht. Wer sich daher unnötigen Stress und Hektik ersparen will, sollte sich rechtzeitig auf den Weg machen. Da Parkplätze in der Wiener Innenstadt ohnehin Mangelware sind, rät der ARBÖ ab mit dem Auto in die Stadt zufahren. Die Wiener Ringstraße, sowie der Bereich um das Rathaus sollte gemieden werden. Wer direkt zu dem Event will, sollte mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

 

11.5.2009 - Radler sind beim ARBÖ gut aufgehoben


ARBÖ-Mitgliedschaft beinhaltet Haftpflicht-Versicherung - Für 7,70 Euro jetzt dabei

Die warmen Wochenenden sind da, an denen man auf Radtouren die Seele baumeln lässt, oder mit dem Bike zur Arbeit fährt. Der ARBÖ warnt jedoch davor unversichert auf's Radl zu steigen. Eine Haftpflicht-Versicherung für Radfahrer ist ein Muss für alle verantwortungsbewussten Radfahrer. Was viele nicht wissen: Die ARBÖ-Mitgliedschaften beinhalten alle eine Haftpflichtversicherung. Beim ARBÖ sind Radler daher gut auf- gehoben.

"Eine Haftpflicht-Versicherung deckt alle Schäden, die durch eigenes Verschulden zustande kommen", so der ARBÖ. Daher ist sie besonders wichtig. Die Schäden der Unfallgegner durch sind damit gedeckt. Ob Autofahrer-, oder Rad-Moped-Freizeit-Mitgliedschaft, Radfahrer sind beim ARBÖ gut versichert, denn alle Mitgliedschaften beinhalten eine Haftpflicht-Versicherung mit einer Deckungs- summe bis zu 750.000 Euro, so der ARBÖ.

Gerade jetzt kommt man besonders günstig zu einer ARBÖ-Mitgliedschaft mit Haftpflicht-Versicherung. Mit der ARBÖ-Halbjahres-Aktion spart man 50 Prozent bei allen Mitglied- schaften. So kostet die Rad-Moped-Freizeit-Mitgliedschaft derzeit nur 7,70 Euro (ohne ARBÖ-Sicherheits-Pass), bzw. 41,50 Euro (mit ARBÖ- Sicher- heits-Pass).

 


 11.5.2009 - Großdemo am Mittwoch in Wien

Zahlreiche Straßensperren - Wiener Innenstadt meiden

Am kommenden Mittwoch in Wien behindern gleich zwei Demonstrationen den Verkehr. Während am Vormittag die Schüler auf die Straße gehen, demonstrieren die Gewerk-schaften am Nachmittag für "faire Einkommen". "Die Wiener Innen- stadt sollte mit dem eigenen Fahrzeug auf alle Fälle gemieden werden", so Sandra Ivancok vom ARBÖ- Informationsdienst.

Am Mittwoch in der Früh sammeln sich Schülerinnen und Schüler ab 07:45 Uhr am Wiener Stephansplatz. Ab 09:30 Uhr ziehen die Demonstranten dann vom Stephansplatz über die Singerstraße auf den Ring, vorbei beim Burgtor, über den Heldenplatz und schließlich am Ballhausplatz. Die Demonstration wird voraussichtlich bis 13 Uhr dauern, meldet der ARBÖ.

Die rund 15.000 Demonstranten machen sich am Mittwoch vom Schwarzenbergplatz aus auf den Weg zur Wirtschaftskammer auf der Wiedner Hauptstraße, wo für ca. 18:30 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant ist, so der ARBÖ. Gesperrt werden unter anderem der Schwarzenbergplatz, die 2er Linie, der Karlsplatz, sowie die Wiedner Hauptstraße.
 

 

7.5.2009 -  EAC legt bei EU einen Zahn zu


Maut-Wucher in Slowenien wäre auch Niederlage der EU

Der geplante Maut-Wucher in Slowenien wäre auch eine Niederlage der EU. "Wenn die EU-Kommission mehr oder weniger tatenlos zuschaut, wie ein Mitgliedsland allen anderen auf der Nase herumtanzt, schießt sie sich ein Eigentor direkt vor den EU-Wahlen", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher. Daher hat der ARBÖ über den EAC in Brüssel einen Zahl zugelegt: Mit einem neuen Protestbrief und mit Gesprächsterminen in der kommenden Woche.

"Es ist 5 vor 12, aber noch nicht zu spät", so Stuppacher. Die teure Slowenische Maut soll im Laufe des Mai vom Slowenischen Parlament im Eiltempo durch- geboxt werden. Österreich ist besonders davon betroffen, weil das Hauptreiseziel für heimische Autoreisende - Kroatien - nur über Slowenien zu erreichen ist.

Auf Druck der EU musste Österreich seinerzeit Monats- und 10 Tagesvignetten für durchfahrende Touristen einführen, erinnert Stuppacher. Statt ebenfalls eine preislich günstigere Durchfahrtsvignette für Urlauber anzubieten, verlangt Slowenien künftig für eine einzige Monatsvignette 35 Euro, also genauso viel wie bisher für sechs Monate. "Die reinste Provokation, die man sich nicht gefallen lassen kann. Gleiches Recht für alle".

Zum Vergleich: Für die Benutzung eines Autobahn- und Schnellstraßennetzes von 349 Kilometer will Slowenien künftig für eine Wochen-Vignette 15 Euro und für eine Monatsvignette 35 Euro verlangen- soviel wie bisher für eine Halbjahres- vignette. Österreich verlangt für ein 2.100 Kilometer langes Autobahnnetz für eine 10-Tagesvignette 7,70 Euro, für eine Zwei-Monats-Vignette 22,20 Euro und für die Korridorvignette 2 Euro pro Strecke (für die 23 Kilometer langen Abschnitt auf der Rheintalautobahn zwischen Hörbranz und Hohenems).
 

 

6.5.2009 - US-amerikanische Kult-Motorräder legen am Samstag Wiener Innenstadt lahm


Zahlreiche Sperren durch 1. Harley-Parade auch im 2. Bezirk

Am kommenden Samstag wird die Bundeshauptstadt zum Mekka für alle Fans der amerikanischen Kultmotorradmarke Harley-Davidson. Auf der 1. Harley-Parade werden zahlreiche Modelle aller Baujahre zu bestaunen sein. Die Ausfahrt der Biker wird in den Mittags- und Nachmittagsstunden zu zahlreichen Straßensperren führen. Die Ringstraße wird ebenso wie unter anderem die Praterstraße für mehr als 2 Stunden unpassierbar sein, meldet der ARBÖ.

Die rund 1.500 Teilnehmer werden sich ab 11 Uhr am Rotundenplatz im Wiener Prater  sammeln. Gegen 13 Uhr wird die Parade auf einer rund zweistündigen Tour über die Südportalstraße , die Ausstellungsstraße und den Praterstern sowie die Praterstraße in Richtung Ring aufbrechen. Über den Ring geht es dann auf dem Franz-Josefs-Kai und der Aspernbrückengasse wieder zurück auf die Praterstraße und den Praterstern bis zum Rotundenplatz. Wie der ARBÖ berichtet werden neben den betroffenen Straßen ab ca. 12:30 bzw. 12:45 Uhr auch die Ostautobahn- und Tangenten-Abfahrten zum Zentrum betroffen sein. Auch die Rossauer Lände ist ab der Rossauer Brücke unpassierbar.

"Die Sperren, die bis ca. 15 bzw. 15:30 Uhr dauern werden, sorgen dafür, dass die Autofahrer in der Wiener City quasi 'eingesperrt' sind. Es gibt zwar Schleusen, diese werden aber nur je nach Verlauf der Parade geöffnet sein, was mitunter sehr lange dauern kann", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider (näheres auf http://www.arboe.at/harley.html). Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind von der Veranstaltung direkt betroffen. Die Ringlinien 1 und 2 sowie D werden kurz- geführt. Die Vienna-Ring-Tram wird eingestellt.

Der Verkehr in der Innenstadt wird laut ARBÖ über die ehemalige 2-er-Linie bzw. den Schwarzenbergplatz und den Heumarkt sowie die Vordere Zollamtsstraße umgeleitet. Auch im 2. Bezirk wird der Verkehr unter anderem über den Handels- kai bzw. den 3. Bezirk umgeleitet. "Trotz des erfahrungsgemäß ruhigeren Verkehrs aufkommens am Samstag werden lange Staus rund um die Sperren nicht aus- bleiben. Denn viele Schaulustige werden mit dem eigenen Fahrzeug zur Strecke anreisen. Wer sich nicht für Harleys interessiert sollte am Samstag Nachmittag die Wiener City und die Leopoldstadt großräumig umfahren. Wer dennoch in den 1. und 2. Bezirk muss, sollte auf die U-Bahnlinien 1 und 2 umsteigen", rät Thomas Haider abschließend.

 

6.5.2009 - ARBÖ begrüßt zusätzliche Fahrpraxis zum Mopedführerschein als gezielten Verbesserungsschritt 


Mit der Reform des Mopedführerscheins hat Bundesministerin Doris Bures einen gezielten Schritt zur Verbesserung der Verkehrsicherheit in Österreich gesetzt´. "Bei der Fahrpraxis anzusetzen ist goldrichtig. Die bisherigen sechs Fahrstunden in Fahrsichereheitszentren sind zu wenig, wie der viel zu hohe jährliche Blutzoll bei Mopedlenkern dramatisch zeigt. Die neu dazukommenden zwei Übungsstunden im fließenden Verkehr sind eine vielversprechende Investition in eine besser Zukunft", begrüßt DI Herbert Hübner, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien als Chef- verhandler des ARBÖ in diesem Bereich.

Dass sich eine gründliche Ausbildung von Neulingen auszahlt zeigt nicht zuletzt der Erfolg des Mehrphasenführerscheins, der einen eindrucksvollen Rückgang der Unfälle um 28 Prozent gebracht hat. Mit der jetzigen Mopedführerschein-Reform hat die Ministerin ein wichtiges Anliegen des ARBÖ aufgegriffen. Hübner: "Unsere Instruktoren weisen schon seit Jahren unermüdlich darauf hin, dass mangelnde Fahrpraxis eine wichtige Unfall-Ursache ist"

Aus ARBÖ-Sicht ist die angestrebte grundsätzliche Vereinheitlichung der unter- schiedlichen Mopedführerscheine ebenfalls zu begrüssen. Im Zuge der
parlamentarischen Behandlung strebt der ARBÖ noch eine wichtige Änderung an: Beim Mopedführerschein für Microcars sollen sich die Anwärter vor Beginn der Ausbildung unbedingt einem medizinischen Eignungstest unterziehen müssen. "Es kann nicht medizinischen Laien - nämlich den Instruktoren - überantwortet werden, die Auswahl köperlich geeigneter Anwärter zu treffen",  so DI Hübner.

 

5.5.2009 - Massive Kritik an Sloweniens Wucher-Maut


Ausgerechnet in Krisenzeiten lässt die EU-Kommission die Verbraucher im Stich

Harte Kritik übt der ARBÖ im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC) sowohl an Slowenien als auch an der EU-Kommission: "Nun für eine Monatsvignette genauso viel zu verlangen wie für eine Halbjahresvignette ist eine bodenlose Frechheit. Dieser slowenische Maut-Wucher schreit zum Himmel", heißt es in einer Presseaussendung des EAC, der heute, Dienstag in einem neuerlichen Schreiben den Druck auf die EU-Kommission erhöhte.

Der EAC kritisiert aber auch die Untätigkeit der EU-Kommission in dieser leidigen Angelegenheit. Der zuständige EU-Kommissar hat sich von den Vertretern Sloweniens offnsichtlich monatelang hinhalten lassen, um jetzt tatenlos zuzu- schauen, wie kurz vor Beginn der Sommersaison durchfahrenden Touristen auf so einer wichtigen Durchfahrtsroute geradezu Wucher-Mautpreise abgeknöpft werden, bekräftigt der ARBÖ.

Zum Vergleich: Für die Benutzung eines Autobahn- und Schnellstraßennetzes von 349 Kilometer will Slowenien künftig für eine Wochen-Vignette 15 Euro und für eine Monatsvignette 35 Euro verlangen- soviel wie bisher für eine Halbjahresvignette. Österreich verlangt für ein 2100 Kilometer langes Autobahnnetz für eine 10- Tagesvignette 7,70 Euro, für eine Zwei-Monats-Vignette 22,20 Euro und für die Korridorvignette 2 Euro pro Strecke (für die 23 Kilometer langen Abschnitt auf der Rheintalautobahn (A14) zwischen Hörbranz und Hohenems).

Bereits vor einem Jahr (am 20. Mai 2008) hat der EAC medial und speziell auch noch in Brüssel auf die unverhältnismäßig hohe Maut-Belastung für Touristen hingewiesen. Seitdem ist kostbare Zeit verstrichen. "Autofahrer und Auto- fahrerinnen werden bei den anstehenden EU-Wahlen mit sehr hoher Wahr- scheinlichkeit die Konsequenzen daraus ziehen, dass sie von der EU in Stich gelassen werden. Und das ausgerechnet in Krisenzeiten, wo manche jeden Euro doppelt umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben können", betont der ARBÖ.

 

5.5.2009 - Überraschungsfest der Volksmusik – Keine Überraschungen für Autofahrer

Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen

Am kommenden Sonntag ist Florian Silbereisen mit seinem Fest der Volksmusik
zu Gast in der Wiener Stadthalle. Ab 18 Uhr werden über 100 Künstler das
Spektakel starten. Für die Autofahrer geht es aber schon früher los. Von 16 Uhr bis 17:30 warnt der ARBÖ vor Stauungen rund um die Wiener Stadthalle.

   „Konzertbesucher, die mit eigenem Fahrzeug anreisen, sollten unbedingt
die generelle Kurzparkzone von 18 bis 23 Uhr beachten. Diese gilt auch am
Wochenende, wobei die maximale Parkdauer bis zu zwei Stunden beträgt“, so
Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst. Als Parkplatzalternativen bieten sich die Tiefgaragen in der Lugner-City und der Wiener Stadthalle.

   Der ARBÖ rät generell mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen um so die Konzertkarte in voller Länge zu nutzen, denn diese gilt gleichzeitig als Fahrkarte. Die U-Bahnlinie U6 und die Straßenbahnlinie 49 halten direkt an der Wiener-Stadthalle.


 

5.5.2009 -  "Run15" - Mit flotter Sohle zum 7. Frühlingslauf

Achtung: Am Vortag bereits eventuelle Parkverbote beachten

 Am 10. Mai 2009 heißt es für alle Teilnehmer wieder einmal: "Auf die Plätze, fertig, los!" Am Sonntag  findet der 7. Mariahilfer-Straßen-Lauf statt. Auf acht Kilometern wird den Sportbegeisterten alles abverlangt. Straßensperren stehen an der Tagesordnung, warnt der ARBÖ.

Pünktlich um 11 Uhr erfolgt der Startschuss zum Hauptlauf über die Äußere Mariahilfer Straße. Die Strecke verläuft von der Lehnergasse bis Hausnummer 138 und zurück zum Start. Die Laufstrecke wird für den Verkehr im gesamten Verlauf schon ab 7 Uhr gesperrt. "Wer dennoch los muss kann großräumig über die Felber- straße oder die Linke Wienzeile ausweichen", so Sandra Ivancok vom ARBÖ- Informationsdienst. Wer sein Fahrzeug den Tag davor abstellt sollte eventuelle Parkverbote beachten, damit man keine böse Überraschung erlebt.

Auch die Öffis verkehren laut ARBÖ während der Veranstaltung eingeschränkt, doch nach Aufhebung der Sperre nehmen die Straßenbahnlinien 52 und 58 wieder ihren gewohnten Bebtrieb auf.

 

4.5.2009 - ARBÖ-Einsatz auf höchstem Niveau

ARBÖ-Pannendienst im Mureneinsatz - Lenker samt Fahrzeug befreit

Einen wahrlich nicht alltäglich Panneneinsatz erlebte das Team des ARBÖ- Prüfzentrums Spittal vor wenigen Tagen auf 1.750 Metern Seehöhe. Weil eine mächtige Mure den Trebesinger Dieter Kofler an der Heimfahrt von seiner Almhütte hinderte, rief er via Handy den ARBÖ zu Hilfe.

Am Ort des Geschehens eingetroffen, mussten allerdings auch die beiden
ARBÖ-Pannenfahrer Walter Rauter und Michael Ruppnig recht rasch einsehen,
dass diese "Panne" mit herkömmlichen Mitteln nicht zu beheben ist. Eine
Abschleppung durch die Mure war nicht machbar und auch viel zu gefährlich.
Die beiden Pannenfahrer reagierten beherzt: Es gelang ihnen bei einem
naheliegenden Gehöft den Almbesitzer Max Unterwandling ausfindig zu machen.
Unterwandling erkannte den Ernst der Lage blitzschnell, schwang sich auf
seinen Traktor und fuhr mit den beiden ARBÖ-Mitarbeitern zurück zur Stelle
des Murenabgangs.

"Obwohl wir uns nicht sicher sein konnten, dass nicht noch Muren nachkommen, hat Herr Unterwandling dann in relativer kurzer Zeit den Weg räumen und so unser Pannenopfer sicher aus der Gefahrenstelle schleppen können", erzählt Walter Rauter, der diese Bergungsaktion auf höchstem Niveau (1.750m) wohl nicht so schnell vergessen wird. Der gerettete Dieter Kofler zeigte sich von der tollen Reaktion der ARBÖ-Pannenfahrer begeistert: "Ich war ziemlich verzweifelt, weil ich ja weder nach vor noch nach hinten konnte. Die Erleichterung war dann natürlich groß als ich gesehen habe, dass die zwei einen Traktor auftreiben konnten."

 

4.5.2009 -  Unfall auf der Südosttangente (A23) sorgt für kilometerlagen Stau. 

Heute Früh gegen 07:30 Uhr kam es auf der Südosttangente (A23) zu einem folgenschweren Unfall, so der ARBÖ. Beteiligt waren zwei LKW und zwei PKW. Aufgrund des Unfalles und der Bergungsarbeiten mussten 3 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden auf Höhe Sankt Marx gesperrt werden, so Alexandra Goga vom ARBÖ-Informatiosndienst. Um 08:00 Uhr reichte der Stau bis auf die Wiener-Nordrand-Schnellstraße (S2) zurück. Über Verletzte konnte von Seiten der Rettungskräfte keine Angaben gemacht werden.
 

 

29.4.2009 - ARBÖ  Mitglieder tanken jetzt noch günstiger

 

Durch AVANTI-Wochenendaktion sparen ARBÖ-Mitglieder ganze 5 Cent pro Liter - Bereits am kommenden Reisewochenende Geld sparen

Pünktlich zum Start in ein verlängertes Reisewochenende informiert der ARBÖ über die AVANTI-Wochenendaktion. An allen Samstagen und Sonntagen bis zum 28. Juni 2009 sparen ARBÖ-Mitglieder mit ARBÖ-Mastercard ganze 5 Cent pro Liter. Diese Aktion läuft nur an Wochenenden und gilt für alle Treibstoffsorten. "Gerade in der heutigen Zeit ist das eine große Erleichterung für die Geldbörse. Schon am kommenden Reisewochenende kann man daher viel Geld sparen", so der ARBÖ.

ARBÖ-Mitglieder, die Eurosuper tanken sparen alleine bis zu 41 Euro im Jahr, geht man von einem durchschnittlichen Verbrauch von 1.350 Litern Eurosuper aus. Auch Dieselfahrer, die bis zu 1.050 Litern im Jahr tanken, sparen damit an die 32 Euro pro Jahr. Jetzt tankt man bis Ende Juni pro Liter um weitere 2 Cent weniger. ARBÖ-Mitglieder mit ARBÖ-Mastercard haben durch die AVANTI-Wochenendaktion somit einen noch größeren Bonus.

ARBÖ-Spritpreisservice - jetzt auch für unterwegs

Die günstigsten Tankstellen Österreichs auf das Handy - Mit nur einer SMS. Ab sofort kann man jederzeit und überall die günstigsten Tankstellen als SMS via Handy abrufen. Die ARBÖ-Spritpreisbörse macht's möglich.

Und so einfach funktioniert es: Man schickt eine SMS mit "Treibstoffart Abfrageart Ortsangabe" an die Nummer 0828 22 500, zum normalen SMS-Tarif des jeweiligen Mobilfunk-Vertrages. Binnen weniger Minuten erhält man die kostenlose Antwort- SMS mit den zwei günstigsten Tankstellen der gewünschten Region. Die Abfrage kann für jede Treibstoffart und für unterschiedliche Regionen abgefragt werden, also per Postleitzahl, per Bezirk oder per Kennzeichen. Per Postleitzahl "P" zum Beispiel folgendermaßen: "95 P 1160" für den billigsten Eurosuper in 1160 Wien.

Mit nur einer einzigen SMS erhält man so die günstigste Tankstelle in der je- weiligen Region. Weitere Informationen und Details zu den Abfragemöglichkeiten unter www.arboe.at/sms.html.

 

 

28.4.2009 -  Maiaufmärsche in Wien, Linz und Sankt Pölten - Fackelzug entlang der Ringstrasse


 "Maibaum-Aufstellen" führt in ganz Österreich zu Behinderungen

Am 1 Mai finden in Wien, Linz und Sankt Pölten schon tradionell Maiaufmärsche statt. Beim größten Aufmarsch am Wiener Rathausplatz wird es vor allem aufgrund der Ringsperre zu erheblichen Behinderungen kommen, so der ARBÖ- Informationsdienst. Die wichtige Verkehrsroute wird am Freitag von 8 bis 13 Uhr gesperrt werden. Bereits bei den Zügen der einzelnen Bezirkorganisationen wird es je nach Verlauf immer wieder zu kurzfristigen Sperren kommen. Auch in Linz und Sankt Pölten wird es nach Informationen des ARBÖ zu Behinderungen und Straßensperren kommen.

Bereits am Donnerstag Abend müssen Autofahrer und Benutzer von Öffis rund um die Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Der Fackelzug der Sozialistischen Jugend beginnt um 20 Uhr vor der Oper. Die Route wird laut Veranstalter  unter anderem über den Josefsplatz, die Seilerstätte und den Kärntner Ring bis zum Musik-verein führen. Die Dauer der Sperren hängt von der Teilnehmerzahl ab. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel entlang der Strecke werden mit Ausnahme der U-Bahnen nur eingeschränkt verkehren.

Mai-Baum-Aufstellen als Traditionspflege und Verkehrsbehinderungen

Das Mai-Baum-Aufstellen wird in zahlreichen österreichischen Städten und Gemeinde gerne als Brauchtum gepflegt. Rund um die "Errichtung" des bunt geschmückten Baumes finden am Feiertag oder meist bereits am Vorabend zahlreiche Feiern statt. Durch diese Feiern kommt es erfahrungsgemäß zu zahlreichen Behinderungen auf Haupt- und Nebenstraßen, vor allem in Ortsdurchfahrten, wissen die Verkehrs- experten des ARBÖ. Autofahrer sollten die Sperren möglichst großräumig umfahren. Falls man an den Feiern teilnimmt,  sollte für Autofahrer die Devise "Don´t drink and drive" gelten.

 

28.4.2009 - Harte Geduldsprobe für Kurzurlauber am verlängerten Wochenen

Staus und Blockabfertigungen auf den Transitrouten sehr wahrscheinlich

Das kommende Wochenende wird wieder einmal zu einer Nervenprobe für alle Autofahrer. Das verlängerte Wochenende durch den Feiertag am 1. Mai unter anderem in Österreich Deutschland, Italien, Polen und in der Schweiz, zieht viele Reisende in den Süden. Doch auch die Heimreisenden werden laut ARBÖ- Informations dienst mit erheblichem Zeitverlust rechnen müssen.

Das bedeutet, dass erneut die Tauernautobahn (A10) zum zentralen Staupunkt auf Österreichs Autobahnen werden wird. "Kilometerlange Staus in beiden Richtungen, sowie Blockabfertigung vor dem Tauerntunnel werden am Donnerstag und Freitag die Aus- wirkungen sein", warnt Alexandra Goga vom ARBÖ. Aber auch die Südost-tangente und die  anderen Wiener Stadtausfahrten werden Donnerstag Nachmittag und Sonntag Abend weit oben in der Stauberichterstattung aufscheinen.

Auf folgenden Autobahnen kommt es zu Stauungen:
* Südautobahn (A23), Richtung Süden, im Großraum Wien und Graz
* Karawanken-Autobahn (A11), Richtung Slowenien, vor dem Karawankentunnel
* Inntalautobahn (A12), Richtung Italien, im Großraum Innsbruck
* Brennerautobahn (A13), Richtung Brenner, vor der Mautstelle Schönberg
* Rheintal-Autobahn (A14), Richtung BRD, bei Bregenz, vor dem Pfändertunnel

 

24.04.2009 - Doppelerfolg für St.Pöltens Radballer

Bei den N.Ö. Landesmeisterschaften in Schwechat am 24.04.09 feierten St.Pöltens Radballer in der Klasse Elite einen Doppelerfolg Thomas Hnilicka mit Partner Schlachtner Gerhard gaben kein Spiel aus der Hand,nur gegen die eigenen Vereinsvertreter Wiener-Forst gab es gerechtes Remis von 3:3 gegen Erzrivalen Schwechat 1 ein 4:2 Erfolg und gegen Schwechat 2 ein hart erkämpftes 2:1
Gesamtstand nach zwei Runden:

  1. Landesmeister 2009 Arbö Askö 2 Schlachtner-Hnilicka 25:9,16 Pu
  2. Arbö-Askö  2 Wiener-Forst. 19:23    8 Punkte
  3. SVS 1              Wondra-Wolf 25:22    6    „
  4. SVS  2          Wondra-Kindl 11:26    4    “


Landesmeister bei den Schülern wurde ebenfalls das Team vom Arbö-Askö 1 mit Hnilicka Dustin und Maxi Bugl die ihre Gegner klar besiegen konnten.

Endstand :

  1. Arbö Askö  Hnilicka-Bugl    21:04    12 Punkte
  2. SVS 1    Weiss-Hartmann Y. 14:11      6     „
  3. Arbö Askö 2 Hauer-Wimmer           3     „
  4. SVS 2
  5. SVS 3
  6. Arbö-Askö 3 Wallner-Draxler

letztere wurden 3.in der Schüler B Wertung
 




Kommenden Samstag starten St.Pöltens Schüler bei einen Int. Schüler und Jugenturnier in Kolarov Slowakei

 

 

23.4.2009 - Großer Andrang in ARBÖ-Prüfzentren beim "Girls Day"


Beruf der Kfz-Technikerin sehr gefragt

Am heutigen "Girls Day" gibt der ARBÖ jungen Frauen die Möglichkeit in den Beruf der Kfz-Technikerin hineinzuschnuppern. "Die Nachfrage war schon im Vorfeld enorm", so Thomas Harruk, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Ober- österreich. "20 junge Frauen haben sich angemeldet und wollen die Tätigkeiten in den ARBÖ- Prüfzentren kennen lernen. 17 davon sind tatsächlich gekommen", freut sich Harruk. Ausführliche Informationen über den Job sind für die 12 - 14- jährigen besonders wichtig, schließlich stehen sie unmittelbar vor der Berufswahl. "Wir haben drei Gruppen gebildet, die den ganzen Tag über wechseln. Der ersten Gruppe wird alles über die Service-Leistungen nähergebracht. Die zweite Gruppe ist bei Panneneinsätzen mit dabei und die dritte Gruppe erlebt mit, was der ARBÖ alles für die Verkehrssicherheit macht", erklärt Harruk.

"Wir wollen heute in die Jugend investieren um auch morgen qualifizierte Mit-  arbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben", so Harruk. Am heutigen Donnerstag steht beim ARBÖ daher alles im Zeichen der jungen weiblichen Generation. Im Burgenland ist das Interesse ebenfalls groß. Acht junge Frauen kamen ins ARBÖ- Prüfzentrum Oberwart um technisches Geschick und Verständnis erproben zu können. Technische Leistungen, wie die §57a-Überprüfung, sowie die Ausstattung der Pannenfahrzeuge stehen seit den Morgenstunden auf dem Programm. Auch in der ARBÖ Landesorganisation in Eisenstadt freut man sich über das Interesse der "Girls". "Es gibt nichts, was Frauen nicht schaffen könnten - Das technische Verständnis bei den jungen Frauen ist beachtlich. Genau das muss man fördern", ist Gabriele Rittenbacher, erste weibliche Landesgeschäftsführerin des ARBÖ Burgenland überzeugt.

Beim ARBÖ Tirol, der den "Girls Day" schon zum 3. Mal veranstaltet hat man durch die Veranstaltung schon an Qualität gewonnen. "Sabrina Knoll ist 24 Jahre alt und macht gerade bei uns die Lehre zur Kfz-Technikerin", ist Helmuth Werth, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Tirol stolz auf den jüngsten Neuzugang. Auch dieses Jahr ist die Beteiligung des ARBÖ am "Girls Day" ein großer Erfolg. "Es ist erstaunlich wie groß das Interesse ist. Wenn man mit den jungen Frauen spricht merkt man die Freude diesen Beruf zu erlernen", so Werth. "Vielleicht kann man schon bald das nächste 'Girl' beim ARBÖ im Techniker-Team begrüßen".
 

 

23.4.2009 -  Spritpreise unmotiviert erhöht - Gier kennt keine Grenzen


Eurosuper jetzt auf den höchsten Niveau des heurigen Jahres

Die Gier der Mineralölkonzerne kennt  keine Grenzen, kritisiert der ARBÖ. Völlig unmotiviert wurden die Spritpreise in Österreich seit Montag sprung- haft erhöht: Diesel im Schnitt um 3,9 Cent auf 0,96 Cent pro Liter, Euro- super 95 gar um 5,8 Cent auf 1,027 Euro pro Liter. In Rotterdam sind die Preise gefallen, sowohl für Diesel (minus 4,5 Prozent ), als auch für Euro- super 95 (minus 5,2 Prozent). "Wie lange schaut die Regierung noch zu, wie die Autofahrer völlig ungerechtfertigt über den Tisch gezogen werden? Dieselbe Regierung, deren Finanzminister in der Budgetrede ein faires Regelwerk für Finanzmärkte einfordert, schaut aus der ersten Reihe fussfrei zu, wie den heimischen Autofahrern jenes Geld wieder aus der Tasche gezogen wird, das sie über die Steuerreform hereinbekommen?", fragt sich der ARBÖ und fordert: "Markt braucht Kontrolle".

Die Spritpreise haben in Österreich wieder ein sehr hohes Niveau erreicht, obwohl Diesel- und Benzinpreise in Rotterdam zuletzt ebenso gesunken sind wie der Preis für die Rohölsorte Brent. Geht es nach Rotterdam, müsste Diesel hierzulande sofort um 6,4 Cent im Schnitt billiger werden, Eurosuper 95 sogar um 9 Cent. "Damit haben es die Mineralölfirmen diesmal übertrieben. Bereits über Ostern haben sie die Spritpreise erhöht, obwohl dies durch die Notierungen in Rotterdam nicht gerechtfertigt gewesen
ist", fügt der ARBÖ hinzu.

Zum Beleg für die rasante Entwicklung der Spritpreise: Eurosuper 95 kostet seit zwei Tagen im Schnitt wieder mehr als einen Euro und erreichte mit 1,027 das höchste Niveau im Verlauf des heurigen Jahres. Seit Jahresbeginn hat sich Eurosuper um stolze 15 Prozent verteuert. Auch der Dieselpreis nähert sich mit durchschnittlich 0,960 Euro wieder bedrohlich der 1-Euro-Grenze. Seit Jahresbeginn entspricht das einer Zunahme von 5,2 Prozent.

 

22.4.2009 - " Day 2009" - Junge Kfz-Technikerinnen "im Kommen"

 

Enormes Interesse am Beruf der Kfz-Technikerin - ARBÖ bietet Start für junge Frauen in einen von Männern dominierten Beruf

Der ARBÖ schafft und sichert Arbeitsplätze, das ist bekannt. Junge Technikerinnen beim ARBÖ, das ist neu. Am 23. April nimmt der ARBÖ Oberösterreich erstmals am "Girls Day" teil. "Das Interesse an Fahrzeug- technik ist enorm. 20 junge Frauen haben sich angemeldet und wollen in den Beruf einer Technikerin hinein schnuppern", zeigt sich Thomas Harruk, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich erfreut.

"Wir wollen heute in die Jugend investieren um auch morgen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben", so Harruk. Am kommenden Donnerstag wird der ARBÖ daher alles daran setzten den jungen Frauen den Beruf eines Technikers näher zu bringen. "In diesem Beruf steht analytisches und systematisches Denken an der Tagesordnung - Eigenschaften, die bei Frauen besonders gut ausgeprägt sind", ist Harruk überzeugt.
 


Doch nicht nur in Oberösterreich wird der "Girls Day" groß geschrieben. Auch   beim ARBÖ Burgenland steht am Donnerstag alles wieder im Zeichen der jungen weiblichen Generation. Gabriele Rittenbacher, selbst ab 1. Mai 2009 erste weibliche Landesgeschäftsführerin des ARBÖ Burgenland, denkt dabei ebenfalls an die Zukunft: "Es gibt nichts, was Frauen nicht schaffen könnten - Spezifische Männer- berufe waren gestern. Auch Frauen haben technisches Geschick und Verständnis. Genau das gilt es zu fördern".

Beim ARBÖ Tirol, der den "Girls Day" schon zum 3. Mal veranstaltet hat man durch die Veranstaltung schon an Qualität gewonnen. "Sabrina Knoll ist 24 Jahre alt und macht gerade bei uns die Lehre zur Kfz-Technikerin", ist Helmuth Werth, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Tirol stolz auf den jüngsten Neuzugang. "Das 1. Lehrjahr hat die junge Frau mit Auszeichnung bestanden. Sie ist jetzt schon ein riesiger Gewinn für uns", so Werth.

 

22.4.2009 - Farewell für den Oldtimer Grand Prix 2009

 


Die letzten Runden am Flugfeld in Aspern

Am 25. und 26. April heißt es zum letzten Mal „Achtung, Fertig und Los“ auf
der ehrwürdigen Strecke des Asperner Flugfeldes. Der Grund: Eine Stadt- erweiterung, Baubeginn 20. Mai 2009. Die Veranstalter der Verein für Freunde des Automobiles in Kooperation mit dem Verein „Großer Preis von Wien“ und ARBÖ Wien, laden zu diesem großen Ereignis ein. Veranstaltungsort ist der ehemalige ARBÖ-Verkehrsübungsplatz in Aspern, Bernhardinerallee1, 1220 Wien.

Durch die großen Zuschaueranzahlen erwartet werden kommt es auf der Südost- tangente (A23) Ausfahrt Stadlau zu Staus. Zu langen Verzögerungen kann es auch in der Erzherzog Karl Straße kommen, so der ARBÖ.  Daher rät Sandra Ivancok, vom ARBÖ-Informationsdienst auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen. Die Buslinien 23 A und 97 A beziehungsweise die Schnellbahnlinie S80 halten bei der Hausfeldstraße in der Nähe des ehemaligen Flugfeldes. Auch eine frühzeitige Anreise hilft „Nerven sparen“.

 

22.4.2009 - Höchste Zeit Winterreifen in den "Sommerschlaf" zu schicken

ARBÖ hilft Mitgliedern beim Radwechsel

Ab durchschnittlichen Tagestemperaturen von plus sieben Grad müssen Winter- pneus unbedingt in den "Sommerschlaf" geschickt werden, denn milde und warme Temperaturen erhöhen den Reifenverschleiß, der Gummi verliert seinen optimalen Grip, warnt der ARBÖ. Der Bremsweg ist mit Winterpneus auch bei vorhandenen ABS (Antiblockiersystem) länger.

Der Radwechsel sollte am besten nur von Profis durchgeführt werden. "Bei dieser Gelegenheit müssen die Reifen auf gleichmäßige Abnützung überprüft werden", rät Harald Mitterbauer, Betriebsleiter des ARBÖ Niederösterreich. "Sollte eine ein- seitige Abnützung festgestellt werden, so ist eine Vermessung der Achsgeometrie unbedingt anzuraten. Eine Abweichung führt dazu, dass Reifen viel schneller kaputtgehen und somit das Auto im Fall von heftigen Brems- oder Lenkmanövern nicht mehr das tut, was der Fahrer möchte", warnt Mitterbauer. Auch die Brems- belagstärke der Scheibenbremsen sollte im Zuge des Radwechsels gecheckt werden.

Radwechsel, Achsüberprüfung und Bremsencheck wird beim ARBÖ für Mitglieder durchgeführt.

Vor Einlagerung Profiltiefe messen

Vor der Einlagerung sollte die Profiltiefe gemessen werden. Beträgt die Profiltiefe mehr als vier Millimeter, können die Reifen getrost bis zum nächsten Winter schlafen. "Die Winterreifen sollten vor dem Einlagern gründlich gereinigt werden. Lackierte Stahlfelgen mit einem Lackpflegemittel konservieren, Kratzer bei Alu-Felgen mit Klarlack versiegeln", so der ARBÖ-Experte. "Gelagert werden die Reifen am besten an einem trockenen, schattigen Ort, geschützt vor Ölen, Benzin und Chemikalien. Reifen, die auf einer Felge aufgezogen sind, liegend oder hängend aufbewahren, unterlüftet auf einer kleinen Palette oder einem speziellen 'Felgenbaum'," so Mitterbauer. Von einer stehenden Reifenlagerung ist abzuraten, da sogenannte "Standplatten" entstehen können. Wichtig ist auch den Luftdruck vor der Lagerung leicht zu erhöhen, sowie den Reservereifen auf Druck und Beschädigung zu kontrollieren.
 

 

22.4.2009 - Großes Wiener Derby – Parkplatznot in Hütteldorf

 

 

Zehntausende Zuschauer werden erwartet

Am Sonntag um 16:00 Uhr findet das Fußballmatch Rapid gegen Austria statt. Austragungsort dieses großen Ereignisses ist das Gerhard-Hannapi-Stadion, meldet der ARBÖ. Da zu diesem Megaevent zehntausend Zuschauer erwartet werden kommt es auf der Linzerstraße und der Hadikgasse bei der Hütteldorfer Straße und der Deutschordenstraße zu erheblichen Verzögerungen.

Deshalb rät Sandra Ivancok, vom ARBÖ-Informationsdienstes auf die öffentlichen Verkehrsmitteln auszuweichen. Die U-Bahnlinie U4 Haltestelle Hütteldorf oder die Straßenbahnlinien 49 beziehungsweise 52 Haltestelle Hütteldorfer Straße halten in der Nähe des Stadions.

 

20.4.2009 -  Zu Pfingsten die Sicherheit im Gepäck


ARBÖ-Sicherheits-Pass bietet Rundum-Schutz für Reise und Mobilität

Rechtzeitig vor den Pfingstferien und vor der sommerlichen Urlaubszeit empfiehlt der ARBÖ Reisenden, bei den Vorbereitungen speziell an die Sicherheit zu denken. "Vor einer Reise will man oft nur an die positiven Seiten denken. Wichtig ist aber auch, sich vorher für alle anderen Eventualitäten abzusichern, die gerade im Ausland sehr teuer werden können, weil dann meistens gleich mehrere Aspekte zusammenspielen", so Mag. Patricia Futterer, ARBÖ Marketingleiterin.

So hat sich Herr Müller seinen Urlaub wahrlich nicht vorgestellt: Mitten in einer tunesischen Wüstengegend bleibt sein Auto liegen, er muss abgeschleppt werden. Seine fünfjährige Tochter Lisa hat Angina bekommen und benötigt dringend spezielle Medikamente. Zu allem Unglück wurden auch noch die Reisepässe der Familie Müller gestohlen. Das sind alles Unglücke, die im Urlaub leider einfach geschehen und die Urlaubskasse sehr strapazieren können. Zum Glück ist Herr Müller ARBÖ-Mitglied und hat einen Sicherheits-Pass, dadurch kostet ihn das alles nichts.

Der ARBÖ-Sicherheits-Pass bietet um nur EUR 33,80 umfangreichen Schutz für die ganze Familie und für das Fahrzeug und ist somit ein unerlässlicher Reisebegleiter. Die Krankenrückholung, Pannenhilfe und Abschleppung im Ausland, sowie die Fahr zeugrückholung sind nur einige der Leistungen des Passes, der in Österreich, in Europa, den Mittelmeer-Anrainerstaaten, auf den Kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren Gültigkeit hat. Geschützt sind dabei nicht nur der Passinhaber und alle seine Fahrzeuge, sondern auch Familienangehörige im gemeinsamen Haushalt, also Ehegatten, Lebensgefährten und Kinder bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie 19 Jahre alt werden. "Mit dem Sicherheits-Pass starten alle Reisenden mit einem kompetenten, verlässlichen Partner und vor allem entspannt in den Urlaub", so Futterer.

~
Die wichtigsten personenbezogenen Schutzleistungen:
* Krankenverlegung im Inland, Krankenrückholung aus dem Ausland
* Krankenversicherung im Ausland
* Hubschrauberrettung und Bergung im In- und Ausland
* Kostenersatz für Wiederbeschaffung von Dokumenten im Ausland
* Notfall-Service im In- und Ausland
* Lotsendienst im In- und Ausland
* Weiterreise und Mobilität im In- und Ausland
* Insassen-Unfallversicherung im Ausland

Die wichtigsten fahrzeugbezogenen Schutzleistungen:
* Pannendienst im Ausland
* Abschleppdienst im In- und Ausland
* Fahrzeug-Heimtransport im In- und aus dem Ausland
* Ersatzteileversand ins Ausland
* Wildschadenvergütung im In- und Ausland
* Abholung des reparierten Fahrzeugs im In- und Ausland
 

 

20.4.2009 - Das faule Osterei der Mineralölfirmen kostete Autofahrer 15,2 Mio. Euro
 

Detail-Analyse des ARBÖ über die Dieselpreise in den Wochen vor Ostern

Das "faule" Osterei kostete die Autofahrer diesmal 15,2 Millionen Euro, rechnete der    ARBÖ vor. "Die Mineralölfirmen behaupten zwar immer, sich an den Rotterdamer Treib- stoff preisen zu orientieren, vor Ostern erhöhten sie aber die Dieselpreise in Österreich, obwohl die Rotterdamer Dieselpreise sanken". Der ARBÖ fordert Wirtschafts- und Konsumentenschutzministerium zum Handeln auf. Am effizientesten wäre eine tägliche Spritpreiskontrolle durch Ministerium oder Bundeswettbewerbsbehörde.

Der ARBÖ hat die Literpreise für Diesel in Rotterdam und Österreich verglichen, zwischen 26. März und 14. April (steuern- und währungsbereinigt). In dieser Zeit sanken die Dieselpreise in Rotterdam um 5,8 Prozent, während sie in Österreich um 1,7 Prozent stiegen. Im Klartext heißt das: Verglichen mit Rotterdam war ein Liter Diesel für die Konsumenten um knapp 4 Cent zu teuer. Da im Schnitt 20 Millionen Diesel täglich verkauft werden, summiert sich dieses Körberlgeld auf die genannten 15,2 Millionen Euro.

Bereits am Tag vor der Rotterdamer Preiserhöhung wurde der Dieselpreis in Österreich angehoben ( schon am Mittwoch 1. April vor Beginn der Osterferien). Auch der Preissprung am 7 April ( Dienstag vor Ostern) war keinesfalls durch Rotterdam zu rechtfertigen.

 

 

20.4.2009 - Erste weibliche Landesgeschäftsführerin in der ARBÖ-Geschichte

 

Gabriele Rittenbacher ab Mai an der Spitze des ARBÖ Burgenland

Gabriele Rittenbacher wird ab 1. Mai 2009 Landesgeschäftführerin des ARBÖ Burgenland. Damit steht zum ersten Mal in der 110-jährigen Geschichte des ARBÖ eine Frau an der Spitze einer Landesorganisation - ein absolutes Novum! "Die Zukunft der schon bisher erfolgreichen Landesorganisation Burgenland ist bei Gabriele Rittenbacher in sehr guten Händen, sie steht für Bewährtes und Neues", freut sich ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher. "Sie ist die beste Wahl und konnte sich in einem professionellen Auswahlverfahren gegen 27 Mitbewerber
durchsetzen. Ich bin davon überzeugt, dass sie mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Zukunft die Geschäfte des ARBÖ Burgenland sehr gut führen wird und freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit", hebt der Präsident des ARBÖ- Burgenland, Landesrat Dr. Peter Rezar hervor.

Als Geschäftsführerin der Landesorganisation Burgenland übernimmt Gabriele Rittenbacher die Verantwortung für sieben Prüfzentren, 37 Mitarbeiter und 29.000 Mitglieder. Die 47-jährige neue Landesgeschäftsführerin des ARBÖ Burgenland stammt aus Lackenbach und hat ihre berufliche Karriere 1976 mit der Lehre zur Bürokauffrau in der Strickerei Pfrommer gestartet, die sie mit Auszeichnung abschloss. Dort stieg sie 1979 zur Chefsekretärin auf und wechselte nach fünf Jahren Kinderpause als Büroangestellte zur Elektrofirma Wessely, mit Schwerpunkt Buchhaltung, Lohnverrechnung, Kalkulation. Vor zehn Jahren, 1999, kam sie zum ARBÖ Burgenland und übernahm ein über buchhalterische und wirtschaftliche Belange weit hinausgehendes vielseitiges Aufgabengebiet: u.a. Betreuung der Mitglieder und Ortsklubs, EDV-Koordination, Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing. Sie wurde Arbeitszeitverantwortliche, administrative Schulungsleiterin des ARBÖ Burgenland und wirkte in zahlreichen Workshops der ARBÖ-Bundes- organisation mit.

Die Mutter zweier mittlerweile erwachsener Söhne hat neben ihrer Arbeit permanent in die eigene berufliche Fortbildung investiert: 2002 bestand sie die Prüfung als interne Qualitätsmanagerin und Auditorin (nach ISO 9001:2000), 2006 legte sie mit sehr gutem Erfolg die Buchhalterprüfung und 2008 - wieder mit sehr gutem Erfolg - die Bilanzbuchhalterprüfung ab. Als ihr lebensleitendes Motto gibt Gabriele Rittenbacher an: "Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein." Gabriele Rittenbacher ist mit dem Transportmanager Kurt Rittenbacher verheirate

 

16.4.2009 - ARBÖ für strengere Verkehrsstrafen und Mopedführerscheinreform 

Der ARBÖ begrüßt die Umsetzung strengerer Strafen für Raser und Alkoholenker, auf die sich die Verkehrsexperten, auch des ARBÖ, bereits vor eineinhalb Jahren im Prinzip geeinigt haben. "Eine Mindeststrafe von 70 Euro für Tempoüberschreitungen um 30 km/h schafft endlich eine wichtige Voraussetzung, ausländische Raser bis nach Hause zu verfolgen und eröffnet die Chance, ein echtes Ärgernis für öster- reichische Autolenker abzuschaffen", unterstreicht der geschäftsführende Vize- präsident des ARBÖ, Dr. Herbert Grundtner. Die geplanten Maßnahmen sind als erster Schritt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Erreichung der Verkehrssicherheitsziele zu sehen, denen im Rahmen des neuen Verkehrssicher- heits programms weitere folgen müssen.

Der ARBÖ spricht sich zwar für höhere Strafen für Alkohol-Lenker aus, kritisiert aber, dass das geplante Coaching erst ab 0,8 Promille verhängt wird. "Nach dem Motto, wehret den Anfängen, hätte der ARBÖ dieses Coaching schon ab einem Alkoholisierungsgrad von 0,5 Promille bevorzugt. Im Zuge der Begutachtung wird der ARBÖ auf zusätzliche Maßnahmen zwischen 0,5 und 0,8 Promille bestehen, zumal die Unfallstatistik in diesem Bereich eine starke Steigerung aufweist", fügt Dr. Grundtner hinzu. "Sämtliche Statistiken zeigen: Alkohol hinter dem Steuer ist in Österreich ein gravierendes Problem, das man lösen muss", bekräftigt der ARBÖ Vizepräsident.

Der ARBÖ ist auch dafür, dass man zur Bekämpfung falscher bzw. mangelnde Kindersicherung nach der zweiten Vormerkung künftig ein spezielles Kindersitz-Seminar vorschreibt. Ein klares Ja kommt vom ARBÖ auch zur geplanten Mopedführerscheinreform. Allerdings besteht der ARBÖ auf seine langjährige Forderung, die Fahrtauglichkeit von Micro-Car-Fahrer schon vor der Ausbildung ärztlich bestätigen zu lassen.
 

 

16.4.2009 -  Langjähriges ARBÖ-Mitglied aus Niederösterreich gewinnt VW Golf 



"Sie haben einen nagelneuen VW Golf im Wert von rund 18.000 Euro gewonnen", die telefonische Nachricht erreichte das langjährige ARBÖ-Mitglied Ernst Mader genau an seinem 65. Geburtstag. Zuerst wollte es der Pensionist und frühere Kraftfahrer aus Seitenstetten in Niederösterreich nicht glauben, aber dann war die Freude groß! Alljährlich wird das Siegerauto im "Großen Österreichischen Automobil-Preis", Kategorie Start, unter allen ARBÖ-Mitgliedern verlost worden, die ihren Mitgliedsbeitrag pünktlich eingezahlt haben.

Vor dem neu erbauten ARBÖ-Prüfzentrum Amstetten wurde der VW Golf nun offiziell an Ernst Mader und dessen Gattin Leopoldine übergeben. Leo Musil,
Geschäftsführer des ARBÖ, Franz Pfeiffer, Direktor des ARBÖ Niederösterreich und Erich Schauberger, ARBÖ-Bezirksobmann gratulierten dem Ehepaar zu dem Gewinn, auch PR-Direktor Mag. Hermann Becker vom VW-Importeur Porsche Austria schloss sich den Glückwünschen an.

Mader ist ein besonders treues ARBÖ-Mitglied, schon seit 1966 ist er dabei und mit den Dienstleistungen immer hoch zufrieden. Die Freude über den Gewinn bei dem dreifachen Großvater Mader war jedenfalls riesengroß: "Mein jetziges Auto ist 15 Jahre alt. Da ist's schon Zeit, dass eine Ablöse kommt!"

 

15.4.2009 -  26. Vienna City Marathon

 ARBÖ informiert über Straßensperren und Ausweichstrecken

Am kommenden Sonntag findet die 26. Auflage des Vienna City-Marathons statt. Rund 28.000 Teilnehmer werden ab 9 Uhr rund 553.172 Kilometer - die 1,4-fache Strecke zwischen Erde und Mond - zurücklegen. Entlang und rund um die 42,195 Kilometer lange Strecke wird es nach Angaben des ARBÖ zu zahlreichen temporären Straßensperren kommen. Auch viele Linien der öffentlichen Verkehrs mittel werden anders als gewohnt verkehren.

Für Autofahrer bedeutet der Vienna City-Marathon eine große Umstellung. 34 Straßen und Brücken werden am 19. April zumindest zeitweise unpassierbar sein. Betroffen von den Sperren sind unter anderem der Ring, der Franz-Josefs- Kai und die Linke Wienzeile ebenso wie die gesamte Mariahilfer Straße und Spittelauer sowie  Brigittenauer Lände. Auch die innerstädtischen Autobahnen, die Südosttangente (A23), die Donauuferautobahn (A22) ebenso wie die Ostautobahn (A4) sind zum Teil von Sperren betroffen. Einige der Sperren, wie zum Beispiel die Wagramer Straße und die Reichsbrücke, werden bereits um 06.30 Uhr verhängt. Andere Sperren beginnen zum Beispiel erst ab 8.00 oder 10.00 Uhr. Einige Straßen, wie ein Großteil des Rings oder die Abfahrten Zentrum auf der Ostautobahn und Südosttangente, werden bis 16.00 Uhr unpassierbar sein. Auf der Donauuferautobahn wird das Befahren der Abfahrten Kagran und Reichs- brücke in der  Zeit von 06.30 bis 10.30 Uhr nicht möglich sein, berichtet der ARBÖ.

Auch die Benutzer der Öffis sind am Sonntag vom Vienna City Marathon betroffen. Die Linien 1 und 2 werden zum Beispiel ebenso wie die Linie 52 und 58 kurzgeführt. Die Autobahnlinien 10A und 80A werden ab 08:00 bzw. 08:45 Uhr eingestellt. "Aus Sicherheitsgründen werden die betroffenen kurzgeführten oder stillgelegten Autobusse und Straßenbahnen erst ab 15.30 Uhr wieder normal verkehren", informiert ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Zwtl.: ARBÖ informiert über Sperren und Ausweichstrecken

Der ARBÖ hat ein eigenes Verkehrsservice rund um den Vienna-City-Marathon eingerichtet. Die Straßensperren und aktuelle Verkehrslage rund um den Marathon können im ORF- Teletext auf den Seite 433 und 431 abgerufen werden. Im Internet informiert der ARBÖ direkt auf der Homepage (http//www.arboe.at) auch über die betroffenen Öffis.

Die Experten des ARBÖ-Informationsdienstes stehen auch telefonisch rund um die Uhr bis Sonntag 24 Uhr unter der ARBÖ-Marathon-Hotline 0900-123-456 (EUR 0,39/Minute) für Informationen über die aktuellen Sperren und Ausweich- routen zur Verfügung.
 

 

11.4.2009 - Die fünf häufigsten Fehler der Autofahrer und der Radler 

Die prognostizierten frühlingswarmen Ostertage werden viele dafür nützen, das Fahrrad aus dem Keller oder der Garage zu holen. Der ARBÖ warnt jedoch: Rad- und Autoverkehr kann eine gefährliche Mischung ergeben. Vor allem, wenn Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Aggressivität den Ton angeben. Viele Autolenker vergessen, dass Radfahrer genauso Anrecht auf die Benützung der Verkehrswege haben. Und viele Radfahrer sind der Meinung, dass sie sowieso "alles tun dürfen". Der ARBÖ informiert über die häufigsten Fehler der Autofahrer und der Radfahrer.

Die fünf häufigsten Fehler der Autofahrer:
* zu geringer seitlicher Sicherheitsabstand beim Überholen (richtig: ein Meter plus gefahrene Geschwindigkeit in Zentimetern)
* Maßregeln von Radfahrern (Hupen, Schimpfen, "Schneiden", abruptes Abbremsen)
* schnelles Fahren auf Nebenstraßen und "Schleichwegen"
* kein Blinken beim Abbiegen
* blockieren von Radwegen

Die fünf häufigsten Fehler der Radfahrer:
* überraschende Kurven- und Bremsmanöver
* zu hohe Geschwindigkeit auf Radfahrerüberfahrten und Engstellen
* vorschlängeln an haltenden Fahrzeugen mit zu geringem seitlichen Sicherheits- abstand
* fahren und gleichzeitig Walkman hören oder mit dem Handy telefonieren
* kein Handzeichen beim Abbiegen

 

 9.4.2009 - Nach dem zweiten faulen Osterei wird's Zeit für effizientes Spritpreis-Monitoring 


Schon zum zweiten Mal nützen die Mineralölfirmen die Osterferien zu ungerechtfertigten Spritpreissprüngen. Mittwoch vorige Woche und Dienstag dieser Woche wurden die Preise für Diesel und Eurosuper 95 in Österreich erhöht, obwohl die Notierungen in Rotterdam bis dahin jeweils gesunken sind. "Nach dem zweiten faulen Osterei en suite ist es höchste
Zeit für ein effizientes Spritpreis-Monitoring", fordert der ARBÖ.

Momentan ist Diesel in Österreich um 3,3 Cent zu teuer. "Es zählt jede Stunde und jeder Cent. Da täglich 21 Millionen Liter Diesel über die heimischen Zapfsäulen fließen bedeutet eine Überteuerung von 3,3 Cent eine Mehrbelastung von 693.000 Euro täglich! Die tat- sächliche Belastung ist noch viel höher, denn vor der Osterreisewelle steigt der Treibstoff- verbrauch um ein Vielfaches".

Eine permanente Kontrolle der Spritpreise könnte beispielsweise im Wirtschafts ministerium im Rahmen der Monitoring-Gruppe erfolgen, schlägt der ARBÖ vor. Seit Jahren macht sich der ARBÖ innerhalb dieser Monitoring-Gruppe für ein echtes und tägliches Preismonitoring stark und hat wiederholt seine aktive Unterstützung angeboten. Bisher ohne Erfolg. "Es genügt nicht, einmal in der Woche die Preise nach Brüssel zu melden. Ein tagtäglicher Vergleich mit den Preisen in Österreich und den Rotterdamer Notierungen ist das Gebot der Stunde". Der ARBÖ ist gern bereit, das Ministerium bei einem derartigen Vorhaben zu unterstützen. "Unsere Vorschläge liegen schon lange auf dem Tisch", so der ARBÖ.

 

9.4.2009 - ARBÖ-Stauberater: "Saison ist eröffnet"


Schönes Wetter + Reisewelle = gefährliche Mischung fürStraßenverkehr

Das prognostizierte schöne Wetter am kommenden Wochenende mit Temperaturen um die 25 Grad,  laden zahlreiche Autofahrer zu Kurzurlauben ein. Schon ab Freitag Nachmittag rechnet der ARBÖ mit Stauungen an den Stadtausfahrten Wiens. Spätestens ab Samstag Früh wird das Reisefieber auch Westösterreich erreicht haben. Durch das schöne Wetter bricht bei den Autofahrern auch oft der Übermut aus. Die ARBÖ-Experten
raten daher zur Vorsicht: Nicht nur wegen der massiven Kontrollen im Osterverkehr sollte man den Fuß vom Gas nehmen. "Leider verleitet das schöne, warme Wetter auch schneller zu fahren", ist ARBÖ-Sicherheitsexperte Thomas Woitsch sicher. "Man fühlt sich oft sicherer - der 'Bleifuß' kommt ins Spiel - Unfälle sind zu meist die Folge", so Woitsch.

"Die Saison ist eröffnet. Das kommende Osterwochenende stellt die erste Heraus- forderung für uns dar", so Harald Mair, Einsatzleiter der ARBÖ-Stauberater. Von Tirol bis Kärnten werden die ARBÖ-Stauberater vor allem auf der Inntal-, der Brenner, sowie der Tauernautobahn im Einsatz sein.

Der ARBÖ hat die "Hot Spots" des Samstages in Westösterreich zusammengefasst:
* Inntalautobahn (A12), Richtung Arlberg, Höhe Imst/Pitzal, Ötztal und Wiesing
* Brennerautobahn (A13), Richtung Süden, vor der Mautstelle Schönberg
* Rheintalautobahn (A14), beide Fahrtrichtungen, Höhe Pfändertunnel und Ambergtunnel
* Zillertal Bundesstraße (B169), taleinwärts, im gesamten Verlauf
* Ötztal Bundesstraße (B186), taleinwärts, zwischen Roppen und Sölden
* Fernpass Bundesstraße (B179), Richtung Süden, vor dem Tunnel Vils/Füssen
* Fernpass Bundesstraße (B179, Richtung Süden, vor dem Lermoosertunnel

"Die große Rückreisewelle ist für Montag Nachmittag geplant. Selbstverständlich wird unser gut ausgerüstetes 11-köpfiges Team auch am Ostermontag in gewohnter Weise den Autofahrern zur Seite stehen, über aktuelle Verkehrssituationen berichten und bei unvorhergesehene Problemen helfen", so Mair. Der Tipp des ARBÖ-Experten Thomas Woitsch für die Reise: "Im Stau stehen lässt sich an diesem Wochenende fast nicht vermeiden. Am besten man plant etwas mehr Zeit ein, denn Rasen ist kein sinnvolles
Mittel, um verlorene Zeit wieder gut zu machen".

 

8.4.2009 - Mobiles Spritpreisservice des ARBÖ verbessert

Wer konsequent billiger tankt, erspart sich sechs Euro pro Tankfüllung

Rechtzeitig vor Ostern hat der ARBÖ seine mobile Spritpreisinformation mittels SMS verbessert. "Wer konsequent bei den günstigsten Zapfsäulen tankt, erspart sich pro Tankfüllung rund sechs Euro, sowohl bei Eurosuper als auch bei Diesel", stellt Mag. Lydia Ninz vom ARBÖ fest. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, sich über die günstigsten Spritpreise zu informieren oder beim Tanken zu sparen: Für ARBÖ-Mitglieder mit ARBÖ- MasterCard gibt es bei allen Avanti-Tankstellen einen Tankbonus von drei Cent pro Liter.

Mit nur einer einzigen SMS erhält man die günstigste Tankstelle in der jeweiligen Region. An Kosten fallen lediglich die SMS-Gebühr an, die Antwort-SMS ist kostenlos. So funktioniert das verbesserte ARBÖ-SMS-Spritpreisservice - siehe auch www.arboe.at/sms.html:

1. SMS schreiben: Treibstoffart Abfrageart Ortsangabe (SMS-Text-Beispiel für billigsten Eurosuper in 1160 Wien: 95 P 1160)

Kürzel der Treibstoffart: D = Diesel, 91 = Normalbenzin, 95 = Super, 98 =
Super Plus

Kürzel der Abfrageart: P = Suche nach Postleitzahl, B = Suche nach
politischem Bezirk, K = Suche nach Kennzeichen

Ortsangabe (abhängig von der Abfrageart):
- bei Abfrageart P: vierstellige Postleitzahl (z. B. 1160 für Ottakring, 9500 für Villach, 3100 für St. Pölten)
- bei Abfrageart B: Bezirksname ausgeschrieben (z. B. Horn, Salzburg, Lienz)
- bei Abfrageart K: Kennzeichenkürzel (z. B. WU für Wien Umgebung, I für Innsbruck, SV für St. Veit)

2. SMS verschicken an 0828 22 500, zum normalen SMS-Tarif des jeweiligen Mobilfunk-Vertrages.

3. Binnen weniger Minuten erhält man die kostenlose Antwort-SMS in folgender Form:
"Treibstoffkürzel (1) Preis und Information der günstigsten Tankstelle (2) Preis und Information der zweit-günstigsten Tankstelle - powered by arboe.at"
Anmerkung: Wurde zur Ortsangabe keine Tankstellen gefunden, schickt das Service die zwei günstigsten des jeweiligen Bundeslandes.

Alternativ dazu kann man sich auch via Internet oder ORF-Teletext über die günstigsten aktuellen Tankstellenpreise informieren:

Internet: www.arboe.at oder www.verkehrsline.at

ORF-Teletext: Seite 435 für Wien, Seite 436 für Niederösterreich, Seite 437für das Burgenland, Seite 438 für Oberösterreich, Seite 439 für Salzburg,Seite 440 für Tirol, Seite 441 für Vorarlberg, Seite 442 für Kärnten, Seite 443 für die Steiermark

ARBÖ-Mitglieder, die mit der ARBÖ-MasterCard an einer Avanti-Tankstellen tanken, zahlen drei Cent weniger pro Liter Treibstoff. Die ARBÖ-MasterCard ist für ARBÖ-Mitglieder im ersten Jahr gratis, danach beträgt die Jahresgebühr 10,50 Euro.

 


7.4.2009 - Kilometerlange Staus als "Überraschungs-Ei" zu Ostern
 

Viel Geduld auf den Transitstrecken am Samstag und Ostermontag gefragt

Staus und stundenlange Verzögerungen könnten kommendes Osterwochenende zum "Überraschungs-Ei" für zahlreiche Autofahrer werden, warnen die Verkehrs- experten des ARBÖ. Besonders betroffen sind die Transitrouten in Westösterreich, sowie die Zufahrten in die Skigebiete. Aber auch im Großraum Wien sollten die Autofahrer vor allem am Ostermontag erhebliche Verzögerungen einplanen.

Der ARBÖ hat die "Hot Spots" des Samstages in Westösterreich zusammen- gefasst:
* Inntalautobahn (A12), Richtung Arlberg, Höhe Imst/Pitzal, Ötztal und Wiesing
* Brennerautobahn (A13), Richtung Süden, vor der Mautstelle Schönberg
* Rheintalautobahn (A14), beide FR, Höhe Pfändertunnel und Ambergtunnel
* Zillertal Bundesstraße (B169), taleinwärts, im gesamten Verlauf
* Ötztal Bundesstraße (B186), taleinwärts, zwischen Roppen und Sölden
* Fernpass Bundesstraße (B179), Richtung Süden, vor dem Tunnel Vils/Füssen
* Fernpass Bundesstraße (B179, Richtung Süden, vor dem Lermoosertunnel

In Ostösterreich wird sich die Rückreisewelle durch das Osterferienende in Österreich vor allem am Nachmittag und Abend des Ostermontags bemerkbar machen. Besonders betroffen werden erfahrungsgemäß folgende Einfallstraßen
in die Bundeshauptstadt sein: * Westautobahn (A1), ab Knoten Sankt Pölten
* Südautobahn (A2), ab Baden
* Südosttangente (A23), zwischen Knoten Inzersdorf und Knoten Prater
* Altmannsdorfer Straße und Grünberstraße, im gesamten Verlauf
* Triester Straße, zwischen Wiener Stadtgrenze und Matzleinsdorfer Platz
* Westeinfahrt, zwischen Umspannwerk und Schloß Schönbrunn

"Wer den Staus am Osterwochenende ausweichen will, sollte die starken Reisetage Samstag und Ostermontag meiden. Autofahrer, denen nichts anderes übrigbleibt als an diesen Tagen nach Hause zu fahren, sollten sich über die aktuelle Verkehrslage informieren und Ausweichrouten einplanen", so Stalleker.
 

 

7.4.2009 - Spritpreisalarm in der Ferienwoche


 Diesel und Eurosuper entgegen Tendenz zu teuer

In der Osterferienwoche werden die Spritpreise in Österreich eindeutig zu teuer angeboten. "Beim Tanken legt die Mineralölindustrie den Autofahrern derzeit ein gewaltiges Osterei", ist man beim ARBÖ überzeugt. Entgegen der Tendenz wird Sprit in Österreich zu teuer angeboten.

Seit Freitag sanken die Dieselpreise in Rotterdam kontinuierlich. Laut ARBÖ aber wanderten die Preise für Diesel in Österreich im Durchschnitt sogar um 2,3 Prozent hinauf. Geht es nach dem Rotterdamer Spotpreismarkt, so müsste
Diesel sofort um ganze 3,6 Cent billiger angeboten werden.

Eurosuper ist am Rotterdamer Spotpreismarkt seit Freitag vergangener Woche um ganze 3,7 Prozent gesunken. Bei uns hingegen gingen die Durchschnittspreise für Eurosuper um nur 0,8 Prozent zurück. Eurosuper müsste daher um 1 Cent billiger angeboten werden, so der ARBÖ.

Laut ARBÖ verdient sich die Mineralölindustrie damit ein gewaltiges Körberlgeld an den Autofahrern. Schon vergangenen Mittwoch machte der Dieselpreis an den Zapfsäulen einen ungerechtfertigten Sprung nach oben pünktlich zu Ferienbeginn. Der ARBÖ stellt sich die Frage, wie lange Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner noch zusehen will, wie Autofahrer in der Ferienzeit, in der manche auf das Auto angewiesen sind, derart abgezockt werden.

 

7.4.2009 - Ärztliche Untersuchung auch für Microcar-Lenker 


In Zukunft sollen auch die Lenker von Microcars (sogenannte "Mopedautos" der Klasse L2, vierrädrige Leichtfahrzeuge) im Wege einer ärztlichen Untersuchung auf ihre körperliche Eignung geprüft werden, bevor sie mit der praktischen Ausbildung beginnen können, fordert der ARBÖ anlässlich des Endes der Begutachtungsfrist für die neue Mopedausbildung. "Es ist nicht einzusehen, dass jeder Führerscheinanfänger vorher zum Arzt muss, während sich Lenker von Mopedautos diesen Weg ersparen", begründet der geschäftsführende Vize- präsident des ARBÖ, Dr. Herbert Grundtner. Sicherheit bei der Zulassung zur Mobilität sei nicht teilbar.

Ansonsten begrüßt der ARBÖ die Reform des Mopedführerscheins, insbesondere die zusätzliche praktische Schulung auf öffentlichen Verkehrsflächen. Positiv hebt der ARBÖ hervor, dass diese zusätzlichen "begleitenden Ausfahrten" nicht nur von Fahrschulen sondern auch von Autofahrerklubs angeboten werden können, sodass sich die finanziellen Auswirkungen in Grenzen halten.

 

6.4.2009 - Treffen sich ein Stein und eine Windschutzscheibe...

 "Steinschlagpecker" sollten behandelt werden - Günstige Reparatur in ARBÖ-Prüfzentren

Wenn Rollsplitt auf die Scheibe knallt, kann er einen bleibenden Eindruck hinter- lassen. Leichte Steinschläge an den Windschutzscheiben stehen bei vielen Fahrzeugen an der Tagesordnung. "Diese Steinschlagpecker sollten aber auf keinen Fall unbehandelt bleiben. Der Schaden kann sich fortpflanzen, ein Sprung entstehen. Allerdings muss nicht die gesamte Scheibe getauscht werden", so Gottfried Moser, technischer Schulungsleiter beim ARBÖ.

Die Devise heißt: "Günstig reparieren, statt teuer austauschen". Der ARBÖ repariert die Windschutzscheibe in einem speziellen Verfahren. Dabei werden die kleinen Einschläge mit Kunstharz gefüllt, mit UV-Licht gehärtet, poliert. Weitere Vorteile der Reparatur gegenüber dem Scheibentausch sind, dass die Beschaffung einer neuen Mautvignette oder Begutachtungsplakette und die Abfallentsorgung entfällt, sowie das Wageninnere von Glasscherben verschont bleibt.

Der ARBÖ führt solche Scheibenreparaturen in seinen Prüfzentren durch.ARBÖ-Mitglieder sparen dabei bis zu 22,80 Euro. Der ARBÖ kümmert sich selbstver- ständlich auch um die Direktverrechnung mit der Kasko-Versicherung.

Utl.: Erste Hilfe bei Steinschlägen auf der Windschutzscheibe

Entdeckt man einen Steinschlag auf der Windschutzscheibe sollte man als erstes die Schadenstelle so rasch wie möglich abdichten um das Eindringen von Schmutz zu verhindern (beispielsweise mittels Leukoplast aus dem Autoverbandskasten). Danach umgehend einen Reparaturtermin beim ARBÖ vereinbaren. "Ist der Steinschlagschaden allerdings in Augenhöhe des Fahrers entstanden, sollte im Interesse der Verkehrssicherheit weiterhin die Scheibe getauscht werden", rät Gottfried Moser.

 

3.4.2009 - Vorösterliche Preissprünge bei Sprit völlig ungerechtfertigt

Wirtschaftsminister soll Verwirrspiel an den Tankstellen endlich abstellen

Die österliche Reisewelle wurde von den Mineralölfirmen zu ungerechtfertigten Preissprüngen nach oben ausgenutzt, kritisiert der ARBÖ. Diesel war um 4,2 Cent zu teuer, Eurosuper um 5 Cent. Diese Preissprünge waren durch die Entwicklung in Rotterdam in keinster Weise gerechtfertigt, die seit einer Woche permanent gesunken sind. Selbst nach der allerjüngsten Verteuerung in Rotterdam ist der Eurosuper 95 in Österreich immer noch viel zu teuer. Angesichts der Wirtschafts- krise, wo Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, sind faire Spritpreise ein Gebot der Stunde.

Der gar nicht mehr so neue Wirtschaftsminister ist gefordert, endlich das Verwirr- spiel an den Tankstellen abzustellen. "Kein Mensch käme auf die Idee, den Preis für eine Melange mehrmals am Tag zu ändern, nur weil sich die Notierungen der Kaffebohne auf der Rohstoffbörse ständig ändern", zieht der ARBÖ einen lebens- nahen Vergleich. Autofahrern wird es durch die ständig wechselnden Preisen schwer gemacht, Preis zu vergleichen. Der ARBÖ bekräftigt seine Forderung, dass die Spritpreise an den Tankstellen nur einmal am Tag verändert werden sollen. Der Wirtschaftsminister muss sich auch die Frage gefallen lassen, wo  jene Verordnung steckt, die eine gleiche Reihenfolge bei Treibstoffarten an den Anzeigetafeln der Tankstellen festlegt und die von seinem Vorgänger als Wirtschaftsminister zur Begutachtung ausgeschickt worden war.
 

 

2.4.2009 - Vor Osterreisewelle ungerechtfertigte Preissprung bei Sprit

Bundeswettbewerbsbehörde hat auf ARBÖ-Studie reagiert

In den letzten Tagen hat sich Diesel im Schnitt um 1,1 Cent pro Liter auf 0,926 Euro pro Liter verteuert, Eurosuper 95 kletterte gleich um 2,7 Cent auf 0,975 Euro an. "Diesmal ist es besonders leicht nachzuweisen, dass die Spritpreise nur wegen der bevorstehenden Osterreisewelle verteuert werden. Denn in Rotterdam sinken die Treibstoffpreise seit über einer Woche", kritisiert der ARBÖ. Ginge es nach den Notierungen in Rotterdam müsste Diesel in Österreich sofort um 4,2 Cent sinken, , Eurosuper 95 sogar um  5 Cent pro Liter. "Wieder einmal schaut die Regierung tatenlos zu, wie den Autofahrern ungerechtfertigt Geld aus der Tasche gezogen werden".

Der ARBÖ fordert Wirtschafts- und Konsumentenschutzministerium endlich zum Handeln auf. "Faire Spritpreise sind das beste Anti-Krisenprogramm. Früher oder später sind alle von ungerechtfertigten Treibstoffpreisen betroffen, nicht nur die Autofahrer". Während die Regierungspolitiker beharrlich wegschauen, hat die Bundeswettbewerbsbehörde auf die Studie des ARBÖ positiv reagiert. Darin weist der ARBÖ anhand der Vorjahreszahlen nach, dass die Mineralölfirmen von den fallenden Spritpreisen bei weitem mehr profitiert haben als von den steigenden. Die Spannen der Mineraölfirmen haben sich während der radikal gesunkenen Spritpreise in der zweiten Jahreshälfte 2008 massiv um 35 Prozent verbessert, gegenüber der ersten Jahreshälfte, als die Spritpreise massiv angestiegen sind. So betrug die Differenz zwischen den heimischen Dieselpreisen und den Rotterdamer Notierungen (währungs- und steuerbereinigt) 10,5 in der ersten Jahreshälfte 10,2 Cent pro Liter. In der zweiten Jahreshälfte vergrößterte sich diese Marge auf 14,2 Cent pro Liter. "Wenn sich die gesamte Branche in Zeiten sinkender Preise höhere Margen verschaffen kann, ist dies ein interessanter Fall für die Bundeswett- bewerbsbehörde", vermeint man im ARBÖ. Die Tankstellenpächter haben von den fetteren Margen jedenfalls nichts zu spüren bekommen, denn die Tankstellen-Brutto-Margen sind im gesamten Vorjahr gesunken.

 

2.4.2009 - Aktueller Stand der Ökoprämien-Fälle ab sofort auf www.arboe.at


Für "schwebende" Fälle fordert der ARBÖ eine Kulanzlösung

Wer wissen will, wie viel Ökoprämien schon vergeben sind,kann sich ab sofort auf der Website des ARBÖ informieren. Unter "www.arboe.at" ist die aktuellste Zahl der beantragten Prämienfälle zu sehen. "Das Finanzministerium hat sehr rasch reagiert und eine Verlinkung mit der ARBÖ-Website ermöglicht." Da die Prämien- fälle auf 30.000 beschränkt sind, ist eine genaue Information potenzieller Auto- käufer wichtig. So bald wie möglich wird auf der ARBÖ-Website auch zu finden sein, wie viel Prämien noch zu vergeben sind.

Der große Andrang hat sich am zweiten Tag der Ökoprämie weiter fortgesetzt. Allerdings häufen sich beim ARBÖ die Anfragen besorgter Autokäufer, deren neu gekauftes Fahrzeug erst im Mai, Juli oder August geliefert werden kann. Sollte bis dahin das Geld für die Aktion vergeben sein, würden diese Autokäufer aufgrund des geltenden Gesetzes keine Prämie bekommen. Der ARBÖ geht jedoch davon aus, dass alle, die sich heute im Vertrauen auf die Ökoprämie ein neues Auto kaufen, diese Prämie auch dann noch erhalten werden, wenn die Mittel bis zur Auslieferung des Autos erschöpft sind. Für solche "schwebenden" Fälle müsse eine Kulanzlösung vorbereitet werden, fordert der ARBÖ. Es liegt ja nicht in der Macht der Autokäufer, den Auslieferungstag des Neufahrzeugs zu bestimmen.

 

 

1.4.2009 - ARBÖ: Sicher in die neue Motorrad-Saison

 

ARBÖ bietet spezielle "Warm Up Trainings"

ARBÖ: Sicherheits-Tipp zum Motorrad-Saisonstart

Zu Beginn der Motorradsaison 2009 ist es wichtig, nicht nur das "heiße Eisen" einem Check zu unterziehen, sondern auch den Fahrer, rät der ARBÖ. Um nach der langen Winterpause, wieder ein Gefühl für die Maschine zu bekommen, hat der ARBÖ einige Tipps zusammengestellt und warnt vor den häufigsten Gefahren.

Durch die herrschende Witterung wechseln grelle Sonne und trübes Licht oft abrupt. Hier gilt es vor allem vorausschauend unterwegs zu sein. Hinzu kommt, dass die Reste des Winters noch nicht von allen Fahrbahnen entfernt sind. "Streu- splitt", so Hans Stemeseder - ARBÖ Trainer im Fahrsicherheits-Zentrum Straß- walchen, "kann vor allem in Kurven zu einer fatalen Sturzgefahr werden. Aber auch von anderen Fahrzeugen aufgewirbelte Steinchen können bei Motorrad fahrern, die leichtsinnigerweise ohne Helmvisier unterwegs sind, schwere Verletzungen nach sich ziehen."

Vor allem aber die mangelnde Übung und Kondition nach dem Winter stellen für Saisonfahrer ein hohes Gefahrenpotential dar. So wie jeder Motor, der eine gewisse Zeit braucht, um warm zu werden, so sollte sich der Biker auch nicht "kalt" auf die Maschine schwingen und losdüsen, so der ARBÖ. Ein paar Aufwärm- übungen lockern die Muskel, Dehn- und Streckübungen bereiten Gelenke und Sehnen auf die Belastungen vor. Auch sollte man sich nicht mit einem leeren, aber auch nicht zu vollen Magen auf das Bike schwingen. Ausgewogene und leichte Kost und genügend Flüssigkeit stützen den Organismus und das kommt der mentalen Leistungsfähigkeit zugute.

Die erste Ausfahrt sollte nicht gleich eine "Gewalt-Tour" sein. Nach der winterlichen Fahrpause darf die Eingewöhnungszeit für das richtige "Bike-Feeling" nicht unter- schätzt werden. Auf einem Parkplatz oder einer anderen ruhigen Stelle kann man leichte Übungen fahren. Im ARBÖ Fahrsicherheits-Zentrum Straßwalchen werden Kurse angeboten, um sich wieder an das "heiße Eisen" zu gewöhnen. Das spezielle "Frühlingsmotorradtraining" umfasst praktische Fahrübungen im Langsamfahr- bereich, Slalomfahrten mit Handling-Kontrolle, Bremsübungen sowie einen Rundkurs mit Kurvenparcours. Das ARBÖ Fahrsicherheits-Training schärft den Blick für Risikosituationen, um diese richtig einzuschätzen und damit Gefahren im Straßenverkehr rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Nähere Informationen über Preise und Trainingsangebote erhält man unter www.fahrsicherheitszentren.at. Hier ist auch die Online-Buchung möglich. Oder man wendet sich direkt an eines der drei ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentren:
 

31.3.2009 -  "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst"


66 Prozent sind für die Ökoprämie - Härtefälle müssen vermieden werden

66 Prozent der Österreicher begrüßen die Ökoprämie. Das ergibt eine Online-Umfrage des ARBÖ bei Tausenden Usern. Mit der Ökoprämie haben Autokäufer die Chance, sich einen winzigen Teil des Geldes zurückzuholen, das ihnen der Staat abknöpft. Die ersten 30.000 Fälle, die ihr altes Auto gegen ein neues eintauschen erhalten eine Prämie von 1.500 Euro.

Die gesetzliche Regelung ist rigoros: Sobald 30.000 Prämien abgeholt sind, ist vorzeitig Schluss mit dieser Aktion, schon vor dem 31. Dezember. "Es gilt das knallharte Prinzip, wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Dem ARBÖ ist es im Zuge der Begutachtung nicht gelungen diesen Druck auf die Autokäufer zu vermeiden. "Allerdings darf es nicht zu Härtefällen kommen. Wer zum Beispiel auf sein neues Auto bis Juli, oder August warten muss, könnte dann um die Prämie umfallen, wenn bis dahin das Geld aufgebraucht ist." Wer im Vertrauen auf die Prämie sein altes Auto verschrottet hat, muss die Prämie erhalten, fordert der ARBÖ. Schließ- lich liegt es nicht in der Hand des Autokäufers, die Lieferzeit des Neuwagens zu beeinflussen.

In Einzelfällen gibt es Beschwerden über Händler, die "ihren" Prämienanteil von den Rabatten abziehen. "Der Autohandel steuert lediglich 180,- Euro zur Öko- prämie bei - und nicht 250,- Euro", präzisiert der ARBÖ. Also kann der Händler im schlimmsten Fall seine Rabatte nur um 180,- Euro verkürzen. Der ARBÖ rät beim Neuwagenkauf dringend mit den Händlern zu feilschen und sich sehr genau über die Marktpreise zu informieren (auch übers Internet). Wichtig: Egal bei welchem Händler man kauft - Die Ökoprämie bekommt man vom Finanzamt überwiesen und nicht vom Händler.
 

 

31.3.2009 -  Die Osterferien in Österreich und dem benachbarten Deutschland sorgenfür Staus 


Hektik und Stress auf den Hauptverkehrsrouten

In der kommenden Woche heißt es für Schüler in Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz sowie in gesamten Österreich:"Ab in die Osterferien". Staus und lange Wartezeiten sind somit vorprogrammiert, weiß der ARBÖ. Die Verbindung von und nach München auf der Innkreisautobahn (A8), sowie die Verbindung Kufstein-Rosenheim (A93) erweisen sich als "Staustrecken".

Der ARBÖ-Informationsdienst hat alle weiteren Staupunkte zusammengefasst:
* Tauernautobahn (A10), FR Villach, zw. Hallein und dem Tauerntunnel
* Inntalautobahn (A12), FR Arlberg, zw. Kufstein/Kiefersfelden und Ausfahrt Wiesing
* Inntalautobahn (A12), FR Arlberg, vor den Ausfahrten Imst/Pitztal und Ötztal
* Rheintalautobahn (A14), FR Arlberg, vor dem Pfändertunnel
* Rheintalautobahn (A14), FR Arlberg, vor dem Ambergtunnel
* Rheintalautobahn (A14), FR Arlberg, zw. Ausfahrt Bludenz/Montafon und Knoten Bludenz
* Arlbergschnellstraße (S16), zw. Bludenz und Landeck
* Zillertaler Bundesstrasse (B169), im gesamten Verlauf
* Loferer Bundestrass (B178), zw. Unkenpass und St. Johann/Tirol
* Fernpass Bundesstrasse (B179), FR Süden, vor dem Leermosertunnel
* Fernpass Bundesstrasse (B179), FR Süden, vor dem Tunnel Vils/Füssen

In Ostösterreich wird es ab Freitag Mittag vor allem auf den Stadtausfahrten sowie auf der Westautobahn (A1) und Südautobahn (A2) zu erheblichen Staus kommen. Ein großer Staupunkt wird auch die Südosttangente (A23) in Richtung Süden, die Altmannsdorfer Straße, stadtauswärts sowie der Altmannsdorfer Ast im gesamten Verlauf sein. Deshalb rät Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst die Reise im Vorhinein zu Planen. Getränke und Spiele für die Kleinen sollten auf keinen Fall fehlen.

Winter- oder Sommerreifen?

Wer sich in die Berge begibt sollte auch angesichts der prognostizierten frühlings- haften Temperaturen mit dem Reifenumstecken noch etwas zuwarten. "In den Bergen kann sich das Wetter rasch ändern und die Temperaturen einbrechen, da hat man nur mit Winterreifen einen optimalen Grip", erinnert Ivancok. Der ARBÖ macht dabei auf die noch bis 15. April bestehende situative Winterreifenpflicht aufmerksam. Bei einer Fahrt auf Eis, Matsch- oder Schneefahrbahm müssen zwingend Winter-Pneus montiert sein.

Alle Urlauber, die in den "warmen" Süden Fahren um in Italien, Slowenien oder Kroatien die Osterferien zu verbringen könnten das kommende Wochenende schon zum Reifenumstecken nutzen. Im südlichen Europa besteht keine Gefahr eines überraschenden Wintereinbruchs. Bei Temperaturen ab und über 8 Grad plus sind Sommerreifen die eindeutig bessere Wahl. Die Gummimischung macht es aus. Bei höheren Temperaturen hat man mit Sommerreifen eine bessere Haftung, so der ARBÖ. Man sollte sich also genau über die Wettersituation im "Urlaubsort" erkundigen, bevor man losfährt.
 

 

30.3.2009 -  Anteil der Händler an Ökoprämie beträgt maximal 180,- Euro

Jahres-Maut-Vignette für das "Schrott-Auto" wird ersetzt

Der Autohandel steuert "nur" 180,- Euro zur Ökoprämie bei und nicht 250,- Euro präzisiert der ARBÖ. Also kann der Händler "seine" Rabatte wegen der Ökoprämie - wenn überhaupt - um 180,- Euro kürzen. Die 1.500 Euro Prämie teilt sich so auf: 750 Euro zahlt der Staat, 180 Euro der Autohändler, 500 Euro die Autoimporteure und 70 Euro die Verschrottungsunternehmen. Wichtig dabei: Egal bei welchem Händler man kauft - Die Ökoprämie bekommt man vom Finanzamt überwiesen!

Eine weitere Neuigkeit: Auch um die Jahres-Maut-Vignette, die auf dem alten Fahrzeug klebt muss man sich nicht sorgen. Die ASFINAG hat sich bereiterklärt die Jahres-Mautvignette für verschrottete Autos zu ersetzen, sofern man die nötigen Unterlagen an die ASFINAG schickt. ARBÖ-Mitglieder haben es gut: Der ARBÖ tauscht nach Vorlage der nötigen Unterlagen die Vignette sofort kostenlos aus, so erspart man sich die Unterlagen per Post nach Salzburg zu schicken und tagelang auf die neue Vignette warten.

Mit der Ökoprämie haben Autokäufer endlich die Chance, sich einen winzigen Teil des Geldes zurückzuholen, das ihnen der Staat abknöpft. Statt auf höhere Steuern und Verbote setzt der Staat erstmals auf positive finanzielle Anreize. Der ARBÖ hat sich in der Begutachtung dafür eingesetzt, dass der staatliche Anteil der Prämie auch dann noch weiter ausbezahlt wird, wenn die ersten 30.000 Prämien vergeben wurden. Auch für den Fall, dass die bereitgestellten Gelder bis zum Jahresende nicht ausgeschöpft werden würden, hat sich der ARBÖ für eine Verlängerung stark gemacht.

Zur Info noch vir wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen zur Ökoprämie:

1. Wer wickelt die Erstattung der Ökoprämie ab? - Wie ist der genaue Ablauf?


Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden: Das alte Fahrzeug muss vor
dem 1.1.1996 in Österreich zugelassen und ein Jahr vor Abmeldung ununter- brochen auf den Verkäufer angemeldet sein. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so führen alle Wege zum Händler mit dem man um den Kaufpreis feilscht. Man liefert ihm das alte Auto ab. Der Händler organisiert die Wiederverwertung und die nötige Verschrottungs-Bestätigung. Der Händler prüft die Ansprüche auf die Ökoprämie und steht dafür auch gerade.

2. Muss das alte Auto ein Pickerl haben?

Das alte Auto muss fahrtüchtig sein und es muss ein Pickerl nach §57a haben! Hinweis: Das Pickerl gilt bis zum Ablauf des vierten für die Begutachtung vor- gesehen Kalendermonats. Beispiel: Wenn das Pickerl im April 2009 abläuft, gilt es noch bis August (also den gesamten Mai, Juni, Juli und August). Die §57a-Über- prüfung bietet natürlich auch der ARBÖ günstig an.

3. Gilt die neue Prämie auch für Vorführwagen und Leasing-Wagen?

Ja, ein Vorführwagen ist ein neues Auto, das ein Händler für Vorführzwecke angemeldet hat. Auch beim Kauf eines Leasing-Wagens erhält man die Prämie. Wichtig ist, dass das Auto auf den Leasing-Nehmer zugelassen ist. Wie das Auto gekauft wurde (ob bar, auf Leasing oder Kredit) ist für den Erhalt der Prämie egal. Zur Erinnerung: sowohl das alte als auch das neue Auto müssen auf denselben Menschen zugelassen sein.

4. Kann ich auch für meinen neuen Firmenwagen die Prämie bekommen?

Nein, denn die Prämie gilt nur für Privatpersonen im Inland, also nicht für Firmen.

30.3.2009 - ARBÖ: Vom Preissturz bei Sprit konnten Multis noch mehr profitieren

ARBÖ-Studie: Gewinn-Margen für Diesel und Eurosuper sind im zweiten Halbjahr 2008 sprunghaft angestiegen

Spritpreismäßig war 2008 genau zweigeteilt: Bis Jahrsmitte sind die Preise eklatant gestiegen und in der zweiten Jahreshälfte stark eingebrochen. "Der Preissturz hat den Multis aber deutlich höhere Margen gebracht, als die Rekordpreise davor. Und zwar für Diesel und Eurosuper", das geht aus einer Studie des ARBÖ hervor. Draufgezahlt haben die Autofahrer, die von den sinkenden Treib-stoff-Preisen viel zu wenig hatten. Der ARBÖ fordert die Politik endlich zum Handeln auf. "Faire Spritpreise sind das beste Anti-Krisenprogramm. Unfaire Spritpreise bekommen früher oder später alle zu spüren, nicht nur die Autofahrer."

ARBÖ-Studie im Detail: In der ersten Jahreshälfte 2008 (Januar bis Juni) betrug die Marge der Multis (Differenz der Produktenpreise in Rotterdam und der Durchschnittspreise in Österreich, steuer- und währungsbereinigt) bei Diesel 10,5 Cent pro Liter. In der zweiten Jahreshälfte (Juli bis Dezember) konnte diese Marge auf 14,2 Cent pro Liter gesteigert werden. Das ist ein Anstieg um stolze 35 Prozent! Bei den 14,2 Cent pro Liter handelt es sich nur um einen Durchschnitts- preis, denn zwischendurch erreichte die Marge sogar Höchststände von 19 Cent.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Eurosuper 95: In den ersten sechs Monaten machte die Marge 11,1 Cent aus, in den letzten sechs Monaten ist sie auf 12,9 Cent. gestiegen. Damit wurde sie um 16 Prozent "fetter" als in den ersten sechs Monaten des Jahrs.
 

 

30.1.2009 -  Start in die Semesterferien - Achtung: Wetterkapriolen erwartet

Wichtiger Tipp: ARBÖ schiebt Extra-Vignetten-Dienst

Heute Freitag beginnen die Semesterferien in Wien und Niederösterreich. Tausende machen sich spätestens Samstags auf den Weg in die Skigebiete. Besonders am Samstag machen Wetterkapriolen die Fahrt in die Ferien gefährlich, warnt der ARBÖ.

Der Auftakt bringt örtliches Glatteis, Schnee und Nebel mit sich. "Nebel oder leichter Niederschlag kann bei diesen tiefen Temperaturen rasch gefrieren", so Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst. Es ist also besondere Vorsicht geboten. Als Gegenmaßnahme sollte man daher die Geschwindigkeit den Fahrbahn- und Sichtverhältnissen anpassen und besonders vorausschauend fahren, damit man am Weg auf die Skipisten keine böse Überraschung erlebt.

ARBÖ-Tipp für alle Urlauber, die vor Fahrt in die Skigebiete noch keine
Mautvignette 2009 geklebt haben: Ab kommenden Sonntag, den 1. Februar ist
es vorbei mit der "korallenroten" Vignette 08 - Es lebe die neue "lindgrüne" Mautvignette. Damit auch jeder noch rechtzeitig vor Fahrt in die Skigebiete zu einer neuen Vignette kommt, schiebt der ARBÖ in Wien und Niederösterreich Extra-Dienst. Am Samstag, hat in Wien das Prüfzentrum Brigittenau in der Zeit von 8-13 Uhr geöffnet. In Niederösterreich kann man Samstag in allen Prüfzentren ausgenommen Sonntagberg die Vignette von 8-12 Uhr beziehen. Viele Pannenfahrer in ganz Österreich führen ebenfalls Vignetten mit sich.

 


29.1.2009 -  Winterreifen und Schneeketten als unerlässliche Begleiter  in die Semesterferien

Zahlreiche Kettenpflichten auf  Berg- und Passstrassen in ganz Österreich

Winterreifen und Schneeketten sollten unerlässliche Begleiter in die Semesterferien sein, rät der ARBÖ. Auf zahlreichen Berg- und Passstrassen in Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark herrscht derzeit allgemeine Kettenpflicht oder Winterreifenpflicht für Pkw.

 

Schneeketten müssen alle Autofahrer unter anderem über Gerlos-Alpenstraße (B165) und über die Kärntner Seeberg (B82) sowie den Ochssattel (B21) und auf der Mölltaler Bundesstraße (B108) auf der Zuffahrt zum Mölltaller Gletscher anlegen. (Stand: 29.01.2009, 10:00 Uhr). Schneeketten für Lkw und damit Winterreifen für Pkw waren über den Paß Thurn (B161),den Radtstädter Tauern (B99) und den Triebener Tauern (B114) sowie über den Annaberg und Josefsberg (B21) vorgeschrieben (Stand:
29.01.2009, 10:00 Uhr).

Eine genaue Liste der aktuellen Kettenpflichten haben die Verkehrsexperten des ARBÖ auf der ORF-Teletext-Seite 431 sowie im Internet auf der Homepage des ARBÖ (www.arboe.at ) bzw. auf der ARBÖ-Verkehrsline (www.verkehrsline.at) zusammen- gestellt. Autofahrer können sich über die aktuellen Kettenpflichten und die Verkehrslage auf den Strassen in Österreich und dem benachbarten Bayern und Südtirol rund um die Uhr unter der österreichweiten Telefonnummer 050/123-123 informieren.

"Auch wenn derzeit bei der Anfahrt zum gewählten Skigebiet oder der Urlaubsregion weder Winterreifen noch Ketten notwendig sind, sollten M+S-Reifen auf jeden Fall auf dem Fahrzeug montiert sein  und Schneeketten einen gut erreichbaren Platz im Koffer- raum finden. Das Wetter kann in den Alpen sehr schnell umschlagen. Auch wenn die Straße bei der Anreise noch trocken war, können bei der Abfahrt aus dem Urlaubsort tiefwinterliche Verhältnisse herrschen", weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider aus
Erfahrung.
  

 

29.1.2009 -  Semesterferienbeginn - Neue Umweltzonenn in   Deutschland

 Umweltzonen von Hannover ab Februar für Fahrzeuge mit roter Plakette ein Tabu - Höhere Strafen für "Drängler"

Wer in den Semesterferien nach Deutschland reist, sollte die 31 Umweltzonen genau beachten, empfiehlt der ARBÖ. Seit Januar beispielsweise wird in der Umweltzone München jeder bestraft, der ohne grüner, gelber oder roter Umweltplakette einfährt.

"Fahrzeuge ohne einer Umweltplakette dürfen eine Umweltzone nicht durch- fahren, sonst drohen 40 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg, auch wenn das Fahrzeug aufgrund seiner Emissionswerte durchfahren dürfte. Selbiges gilt auch für alle nicht in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge, wie Pkw, Lkw und Busse, sowohl für Geschäftsreisende, als auch für Touristen", warnt Dr. Ralf Hasler, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung.

Seit Januar neu dabei sind die Städte Augsburg, Bremen, Herrenberg, Karlsruhe, Nürnberg, Pforzheim, und Ulm. Ab Februar verbannt Hannover generell alle Fahrzeuge mit roter Plakette. Hier trifft es genau jene, die in Österreich ab 1. April beim Kauf eines Neuwagens die Ökoprämie bekommen würden.

Der ARBÖ empfiehlt bei einer Fahrt in Deutschland auch den Abstand zum
Vorderfahrzeug einzuhalten. "Wer drängelt zahlt nun bis zu 400 Euro, bekommt eine Eintragung in Flensburg und riskiert darüber hinaus ein Fahrverbot", warnt Hasler. Manche Verkehrsdelikte haben sich empfindlich erhöht. Vorsicht ist also geboten, wenn man im Urlaub nicht draufzahlen will, berichtet der ARBÖ.

 

 

 

28.1.2009 - Neuschnee sorgt für Verkehrschaos

 

Der neuerliche Wintereinbruch in Teilen von Österreich und zahlreiche hängengebliebene Lkws, sorgten heute Morgen für Verkehrschaos.
Besonders betroffen waren nach Angaben des ARBÖ die Strassen in
Oberösterreich und Niederösterreich.

Auf der Westautobahn (A1) blieben auf der schneeglatten Fahrbahn zahlreiche Schwerfahrzeuge hängen. Bei Oed kam es in Fahrtrichtung Salzburg in den frühen Morgenstunden zu kilometerlangen Staus. In der Gegenrichtung steckten die Fahrzeuglenker bei St. Christophen in einem kilometerlangen Stau fest.

Auch auf zahlreichen höher gelegenen Strassen musste aufgrund des Neuschnees Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge verhängt werden. Betroffen davon waren unter anderem die Prager Bundesstrasse (B125) zwischen Gallneukirchen und Unterweitersdorf und die Gutensteiner Bundesstrasse (B21) über den Ochssattel.

Viele Autofahrer berichteten, dass einige LKW-Fahrer die verhängten Schneekettenpflichten ignorierten. Dadurch blieben die betroffenen Schwerfahrzeuge auf Steigungen hängen und stellten sich Quer. Bereits
gestern in den Abendstunden musste die Südautobahn im Bereich Packabschnitt für längere Zeit gesperrt werden, da die Polizei die herrschende Kettenpflicht aufgrund der Verkehrssicherheit rigoros durchsetzen musste, berichtet Doris Pilz vom ARBÖ-Informationsdienst.

Eine Übersicht der aktuellen Passsperren und Kettenpflichten hat der ARBÖ auf der Orf-Teletext Seite 431 und im Internet unter www.verkehrsline.at zusammengestellt.

 

 

 

27.1.2009 -  Semesterferienbeginn im Osten - Staus auf Hauptverbindungen

 

 

 

Stundenlange Verzögerung bei Anreise in Skigebiete erwartet

Am kommenden Wochenende beginnen die einwöchigen Semesterferien in Wien und Niederösterreich. Auch in vier deutschen Bundesländern, unter anderem der Hauptstadt Berlin, starten die Schülerinnen und Schüler in die Ferien. Perfektes Wetter und optimale Bedingungen auf den Pisten lassen das Wochenende im Zeichen des Wintersports glänzen. "Nicht so angenehme Begleiterscheinungen werden allerdings kilometerlange Staus auf den Hauptreiserouten sein", warnt
Alexandra Goga vom ARBÖ-Informationsdienst.

Besonders betroffen am Samstag die Straßen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten. Neben den Semesterferien-Urlaubern aus Österreich werden durch das schöne Pistenwetter auch zahllose Tagesschifahrer die Gelegenheit zum "Spaß am und im Schnee" nutzen. Weiters ist eine Reisewelle durch die sogenannten Frühlingsferien der Tschechischen Republik zu erwarten. Blechlawinen auf den Hauptverbindungen und den Zufahrtsstrecken zu den Schigebieten sind vorprogrammiert.

Hier rechnen die Experten des ARBÖ mit Stau:
* Tauernautobahn (A10) zw. Hallein und Bischofshofen und vor dem Tauern Tunnel
* Inntalautobahn (A12) zw. Kufstein und Ausfahrt Wiesing
* Inntalautobahn (A12) vor Ausfahrten Ötztal und Pitztal
* Rheintalautobahn (A14) Höhe Pfänder- und Ambergtunnel sowie Bludenz-Montafon
* Arlberg Schnellstrasse (S16) im Bereich des Dalaaser Tunnel * Zillertal
Bundesstrasse (B169) im Bereich des Brettfalltunnel * Fernpass
Bundesstrasse (B179) Höhe Leermooser- und Tunnel Vils/Füssen

Der Zustrom deutscher Ferienreisender wird auch in Bayern für Verkehrsprobleme sorgen. Auf der Verbindungen Kufstein-Kiefersfelden(A93) und der Verbindung München-Salzburg (A8) erwarten die Verkehrsexperten des ARBÖ sehr zähes Verkehrsaufkommen.

Erfahrungsgemäß ist mit dem Hauptreisestrom im Laufe des Samstag-Vormittags zu rechnen. Die Staus werden aber bis in den späten Nachmittag andauern. "Wer sich lange Verzögerungen, Hektik und Stress ersparen will, sollte sehr zeitig in der Früh aufbrechen. Für die Kleinen sollte genügend zum Spielen mitgenommen werden, da den Kids im Auto oft langweilig wird", ist Goga überzeugt.

26.01.2009 -
 73 Prozent Zustimmung zur "Ökoprämie

Erster Trend aus Online-Umfrage - Antworten auf die wichtigsten Fragen .

Die "Ökoprämie" wird überwiegend positiv aufgenommen. Das zeigen erste Trends bei einer Onlineumfrage, die der ARBÖ auf seiner Website gestartet hat. "73 Prozent sind für die Ökoprämie, 27 Prozent dagegen". Zahlreiche Anfragen beim ARBÖ verdeutlichen, wie stark das Interesse der Autofahrer an der neuen Prämie ist. Manche von ihnen wollen schon ganz genau  wissen, wie sie zur Prämie kommen können.

Der ARBÖ hat die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen zusammen- gefasst:

1. Ist die "Ökoprämie" das gleiche wie die "Verschrottungsprämie"? Ja. Nur
der Name wurde geändert.

2. Wer genau bekommt die Prämie?
Es ist wie beim Bausparen. Nur wer gewisse Voraussetzungen erfüllt, bekommt
die Prämie. Drei Voraussetzungen muss man erfüllen: Erstens ein Auto besitzen, das vor dem 1.1.1996 erstmals zugelassen wurde, also mindestens 13 Jahre alt ist. Zweitens, muss man dieses Auto schon mindestens ein Jahr lang besitzen. Drittens muss man sich ein neues Auto kaufen.

3. Ich habe gerade ein neues Auto gekauft, kann ich die Prämie bekommen?
Grundsätzlich nicht, denn die neue Prämie gilt erst ab 1. April 2009. Reden Sie aber mit Ihrem Händler, falls sie ihm für das neue Auto ein altes, mindestens dreizehn Jahre altes Auto eingegeben haben.

4. Gilt die neue Prämie auch für Vorführwagen?
Ja, ein Vorführwagen ist ein neues Auto, das der Händler für Vorführzwecke
angemeldet hat.

5. Kann ich auch für meinen neuen Firmenwagen die Prämie bekommen? Nein,
denn die Prämie gilt nur für natürliche Personen, nicht für Körperschaften.

6. Ich besitze seit 15 Jahren einen gut erhaltenen Volvo. Inwiefern ist die
Ökoprämie für mich interessant.?
Kommt drauf an, was Sie für Ihren Volvo am Markt bekommen. Wenn Sie ihn für
mehr als 1.500 Euro verkaufen können, zahlt sich die Ökoprämie auf keinen Fall aus.

7. Ich kann mir trotz Prämie kein neues Auto leisten. Wieso setzt sich der
ARBÖ für so eine Prämie ein?
Wir kämpfen weiterhin um Entlastungen für Pendler, um faire Spritspreise und die komplette Abschaffung der NoVA. Wegen der Krise war der Augenblick günstig, die Ökoprämie, die der ARBÖ aus Umwelt- und Verkehrssicherheits- gründen schon länger fordert durchzubringen. Gerade Menschen, die ihren Pkw über 13 Jahre lang ausfahren müssen, tun sich schwer, ein neues Auto zu kaufen. Die Prämie kann gerade diesen Menschen helfen, sich ein neues Auto zu leisten. Momentan gibt es ziemlich Rabatte und wer sich ein CO2 armen Neu- wagen kauft, zahlt kaum mehr NoVA. Mit der Öko-Prämie haben die Autofahrer wenigstens eine Chance, sich vom Staat ein wenig von dem zurückzuholen, was ihnen zuvor abgeknöpft wurde. So eine Prämie ist uns lieber, als alte Fahrzeugen mit Fahrverboten aus den Städten zu verdammen oder sie mit City-Mauten zu belasten.

8. Autos verschrotten - Was ist daran ökologisch?
Die eingesammelten Autos werden nicht vernichtet, sondern zu 85 Prozent
wiederverwertet! Das schreibt das Gesetz vor. Autos, die neu auf den Markt
kommen, müssen gewisse Abgasnormen erfüllen. Diese wurden immer strenger.
Ein über 15 Jahre altes Auto musste seinerzeit die Abgasnorm Euro 0 erfüllen, heute die viel strengere Euro 4. Allein deshalb hat so ein Alt-Diesel 104 Mal mehr Schadstoffe als ein neuer. (33 Mal mehr CO, 17 Mal mehr NOx+Hc, 54 Mal mehr Feinstaub). ein Alt-Benziner 66,5 Mal soviel Schadstoffe als ein neuer (16,5 Mal mehr CO, 31 Mal mehr NOx, 18 Mal mehr HC) . Hinzu kommt der viel geringere Treibstoffverbrauch: Ein alter Benziner verbrauchte noch 9,2 Liter, ein neuer nur mehr 6,8 Liter (Flottenverbrauch). Ein alter Diesel brauchte noch 7,2 Liter, ein neuer 6,2 Liter.

9. Ist es richtig, dass die Ökoprämie nur der ausländischen Autoindustrie nutzt?.
Fehlanzeige! Die Ökoprämie kommt in erster Linie den Autokäufern zugute! Wenn viele sie ausnutzen und neue Autos gekauft werden, profitiert indirekt
auch die heimische Zulieferindustrie, die zu über 80 Prozent den europäischen Markt beliefert. Weltweit steckten in jeden neuen Auto zirka 24 Chips von Infineon, viele davon wurden in Villach entwickelt bzw. hergestellt.

10. Wie läuft das ganz genau ab?
Man handelt mit dem Händler den Kaufpreis aus. Man liefert ihm das alte
Auto ab . In der Regel wird der Händler die Wiederverwertung organisieren
und die nötige Bestätigung liefern. Die Käufer nehmen diesen Schein beim
Ab- und Anmelden mit. Und die Zulassungsstelle überprüft, ob man Anspruch
auf die Prämie hat und leitet alles nötige in die Wege, damit man vier Tage
nach der Anmeldung die 1.500 auf seinem Konto hat.

11. Ist nicht zu befürchten, dass die Händler dann halt die Rabatte senken?
Nein. Man kann weiterhin die Preise vergleichen, feilschen und die Händler
gegenseitig ausspielen. Die Ökoprämie bekommt man ja sowieso, egal welches
Auto man kauft. Die Prämie wird einem nach dem Kauf vom Finanzamt aufs
Konto überwiesen, wenn die Zulassungsbehörde alle Voraussetzungen überprüft
hat.

12. Nutzt die Prämie nur den Reichen?
Gegenfrage: Wie viele Reiche wird es wohl geben, die darauf angewiesen
sind, ihr Auto 13 Jahre oder länger auszufahren?!

24.1.2009 - Autofahren teuer wie nie - Verschrottungsprämie gibt kleinen Beitrag an Autofahrer zurück

Österreich ist Spitzenreiter, wenn es um das Abkassieren rund ums Auto geht: Im abgelaufenen Jahr beliefen sich die automotiven Abgaben und Steuern insgesamt auf rund 12 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass jeder fünfte Steuer-Euro von den Autofahrern kommt. "Es ist höchste Zeit, den Autofahrern auch wieder etwas davon zurückzugeben", fordert Mag. Lydia Ninz, Pressesprecherin des ARBÖ.

Mit der Verschrottungsprämie wird den Autofahrern endlich ein finanzieller Bonus geboten, von dem Verkehrsicherheit, Umwelt und Wirtschaft zusätzlich profitieren. Die Prämie darf aber nicht als Verpflichtung verstanden werden, denn niemand wird gezwungen, sich von seinem alten Auto zu trennen. Wer sich jedoch ein neues und darüber hinaus umweltfreundliches sowie verkehrssicheres Auto kauft, sollte auch ein Zuckerl dafür bekommen. Es gibt keinen Grund, den österreichischen Autokäufern eine Prämie vorzuenthalten, die inzwischen 302 Millionen Europäer angeboten wird.

Zwtl.: Es gibt ein "Leben nach der Verschrottung"

Was viele missverstehen: Verschrottung bedeutet nicht gleich Verschrottung. Altautos müssen gesetzlich (lt. Altstoffverordnung) zu 85 Prozent recycled und dem Kreislauf rückgeführt werden - einerseits durch Rückgewinnung von Stahl sowie Blech und andererseits durch Energiegewinnung als Brennstoffe. Nur ein geringer Anteil der Autos (15 Prozent) landet tatsächlich auf der Deponie. Es macht also Sinn, dass mithilfe der Verschrottungsprämie alte Autos aus dem Verkehr gezogen, anstatt in andere Länder verscherbelt zu werden.

Weitere Informationen zur Verschrottungsprämie siehe ARBÖ.

 

23.1.2009 - Geld zurück durch "Ökoprämie" Forderung des  ARBÖ  erfüllt 

"Die Ökoprämie kommt in erster Linie heimischen Autokäufern zugute, die für ihr altes Fahrzeug am Markt nichts mehr bekommen würden. Sie ist ein Angebot, das Auto- käufer nützen können oder auch nicht. Gezwungen wird niemand", mit diesen Worten begrüßt ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil die Einführung einer Ökoprämie, für die sich der ARBÖ sehr eingesetzt hat. "Mit der Ökoprämie haben die Autofahrer nun eine Chance, sich ein wenig von dem Geld zurückzuholen, das ihnen der Staat vorher abverlangt hat."

Ein Umstieg auf moderne Fahrzeuge ist ein wesentlicher Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit, verbessert die Umweltsituation und hilft, heimische Arbeitsplätze in der Autobrache zu festigen. "Dem ARBÖ ist bewusst, dass sich viele ein neues Auto zwar wünschen, aber kaum leisten können. Die Ökoprämie kann gerade ihnen die schwierige Finanzierung erleichtern," so
Musil.

Mit folgenden vier Irrtümern räumt der ARBÖ in aller Kürze auf:

* Irrtum Nummer eins: Ökoprämie kommt nur den Reichen zugute Wie viele Reiche werden es wohl sein, die ihr Fahrzeug über zwölf Jahre ausfahren müssen!

* Irrtum Nummer zwei: Ökoprämie bedeutet Wertvernichtung Richtig ist vielmehr:

 

Schon heute muss jedes Auto - gesetzlich vorgeschrieben seit 2003 - zu 85 Prozent stofflich wiederverwertet werden. Nur zu 15 Prozent wird es deponiert.

* Irrtum Nummer drei: Autoproduktion verursacht mehr CO2 als Nutzung eines Fahrzeuges
Richtig ist: Das im Lebenszyklus eines Auto anfallende CO2 entsteht zu 15 Prozent bei der Produktion und bei 85 % bei der Nutzung.

* Irrtum Nummer vier: Ökoprämie kommt der ausländischen Autoindustrie zugute Richtig ist: Nutznießer sind erstens die österreichischen Autokäufer. Zweitens profitiert auch die inländische Autoindustrie, da in nahezu jedem Auto Europas österreichisches Know-how und Technologie steckt.
 

 

 

 

20.1.2009 - "Staufalle" Streif - 69. Hahnenkamm Wochenende in                               Kitzbühel

 


ARBÖ im vollen Einsatz für alle Autofahrer

Am Wochenende findet das Ski-Ereignis des Jahres in Österreich statt. Von Freitag bis Sonntag werden sich die weltbesten Skifahrer auf der Streif und dem Ganslernhang messen. Sowohl zum Super-G am Freitag als auch zur Abfahrt am Samstag und dem Slalom am Sonntag werden jeweils zehntausende Besucher erwartet. Staus und längere Verzögerungen werden an den drei Renntagen nicht ausbleiben, wissen die Verkehrsexperten des ARBÖ aus Erfahrung.

Staus auf den Anfahrtsstrecken:
* A12, Inntalautobahn, Richtung Arlberg, vor Ausfahrt Kufstein/Süd * B161,
Pass Thurn Bundesstraße, ab Jochberg
* B170, Brixental Bundesstraße, im gesamten Verlauf
* B173, Eiberg Bundesstraße, zwischen Kufstein/Süd und Einmündung in die B178
* B178, Loferer Bundesstraße, ab Waidring und ab Scheffau

Besucher, die mit eigenem Fahrzeug anreisen, raten die Experten des ARBÖ nicht nur zur rechtzeitigen Anreise sondern auch die eigens eingerichteten Großpark- plätze zu benutzen. Von den Großparkplätzen in Kirchberg und Oberndorf  verkehren gratis Shuttlezüge (im 15 Minuten Takt) direkt zum Zielgelände. "Einen Parkplatz direkt in Kitzbühel zu suchen ist keine gute Idee. Die ohnehin sehr raren Parkplätze sind für Einheimische oder Einsatzkräfte, sowie für den Veranstalter reserviert. Die restlichen Stellplätze werden binnen Minuten vergriffen sein", warnt Stefan Stalleker vom ARBÖ-Informationsdienst.

ARBÖ steht allen mit Rat und Tat zur Seite

Auch am 69. Hahnenkamm-Wochenende können Autofahrer wieder auf die volle
Kompetenz und das Service des ARBÖ zählen. Wenn das Auto "streikt" oder ein
Unfall passiert ist, steht der ARBÖ rund um die Uhr unter der Pannen-Rufnummer 1-2-3 zur Verfügung. "Wir haben den Pannendienst verstärkt. Alle verfügbaren Mitarbeiter sind im Einsatz. Wir lassen weder ARBÖ-Mitglieder noch Nicht-Mitglieder hängen. Unsere Pannenfahrer versuchen jedem zu helfen", so ARBÖ-Landes- geschäftsführer Helmuth Werth.

Auch alle Autofahrer, die den Staus ausweichen wollen, sind beim ARBÖ richtig. Ebenfalls rund um die Uhr kann sich bei den Verkehrsexperten des ARBÖ über die Verkehrslage unter der österreichweiten Rufnummer 050/123-123 informieren. ORF-Teletext-Leser finden die aktuellen Infos auf Seite 431. Internet-User sind auf der ARBÖ-Homepage (www.arboe.at) und auf der ARBÖ-Verkehrsline (www.verkehrsline.at) richtig.
 

 

 

 

13.1.2009 - Wer für Glatteis-Unfälle zahlen muss 

 


Die Wetterexperten prognostizieren für die nächsten Tage Straßenglätte. Angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Sicherheitsabstand sind im Straßenverkehr dann lebenswichtig, warnt der ARBÖ. Wer für die Folgen haftet, wenn es zu einem Glatteis- Unfall kommt, haben die ARBÖ-Verkehrsjuristen recherchiert.

 

Ralf Hasler, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung: "Laut Straßenverkehrsordnung muss der Lenker eines Fahrzeuges seine Fahrgeschwindigkeit immer dem Straßenzustand und den Sichtverhältnisse anpassen. Beim Hintereinander fahren muss zudem ein den Fahrbahn- bedingungen angepasster Sicherheitsabstand eingehalten werden." Wer sich nicht daran hält, dem drohen nicht nur saftige Strafen, sondern es können sich auch unangenehme versicherungsrechtliche Folgen ergeben, wobei jedoch zwischen Haftpflicht- und Kasko- versicherung zu unterscheiden ist.

"Die Haftpflichtversicherung ist bei Glatteis auch juristisch gesehen eine ziemlich glatte Sache," so Hasler vom ARBÖ. "Sie wird immer einspringen, um den Schaden des Unfallgegners zu bezahlen. Der Autofahrer könnte dadurch ins Malus rutschen. Jedoch für Schäden am eigenen Fahrzeug müssen Kfz-Haftpflicht- versicherte auch bei Glatteis-Unfällen selbst aufkommen."

Komplizierter wird's bei der Kaskoversicherung, die normalerweise Schäden an beiden Unfallautos deckt. Der ARBÖ-Verkehrsjurist: "Sie zahlt bei Glatteis nur, wenn dem Versicherten keine grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann, was immer vom Einzelfall abhängig ist. Eine grobe Fahrlässigkeit könnte zu hohe Geschwindigkeit oder auch das Fahren mit Sommerreifen bei eisglatten Straßen sein." Leistungsfrei könnte sich in Fällen der groben Fahrlässigkeit aber auch eine allfällig bestehende Rechtsschutz- versicherung erklären.

 

13.1.2009 - Nach Abwrackpämie für Deutschland gibt es keinen Grund, sie Österreichs Autokäufern zu verwehren

 

302 von 500 Millionen Autokäufern in ganz Europa werden bereits Anreize zum Eintausch alter Pkw angeboten.

Mit der für Deutschland beschossenen Abwrackprämie sind es schon 302 von 500 Millionen Europäer, denen beim Eintausch alter Autos finanzielle Anreize angeboten werden bzw. wurden. "Es gibt keinen Grund, warum den österreichischen Autokäufern positive Anreize zum raschen Ersatz alter Pkw länger vorenthalten werden, wie sie die Deutschen, Franzosen, Spanier, Griechen, Italiener, Portugiesen, Rumänen und Niederländer schon haben", kritisiert ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil. Alte Autos endgültig von der Straße weg zu kriegen ist gut für die Verkehrssicherheit, für die Umwelt und für die Wirtschaft.

So stößt ein fünfzehn Jahre alter Diesel-Pkw 104 Mal soviel Schadstoffe (Stickoxide, Feinstaub, Kohlenmonoxid) aus und verbraucht 20 Prozent mehr Treibstoff als ein neuer (7,2 statt 6 Liter). Es macht ökologisch Sinn, dass alte Pkw nicht in ein anders Land verscherbelt werden und dort weiterfahren, sondern mit Hilfe einer Verschrottungsprämie endgültig von der Straße wegkommen und wieder in den Kreislauf zurückgebracht (mitteilweiser Wiederverwertung) werden. Das Modell des Arbeitskreises der Autoimporteure sieht eine Prämie von 1000 Euro für alle vor, die ihr über 12 Jahre altes Auto gegen ein neues eintauschen. Gelänge es damit, auch nur 60.000 von 1,4 Millionen alten PKW für immer aus dem Verkehr zu ziehen, könnte man für die laufendeK Kioto- Periode noch gut 160.000 Tonnen CO2 einsparen. Dem Staat käme die Aktion nicht so teuer, weil die Autowirtschaft sich bereit erklärt hat, die Hälfte der Kosten selber zu tragen. "Für 60.000 Altautos müsste die Regierung nur 30 Millionen Euro locker machen. Da der Staat durch die jüngste NoVA-Reform 24 Millionen mehr eingenommen hat als erwartet, würden sich die Autokäufer diese Aktion zum Großteil praktisch selbst zahlen", rechnet der ARBÖ vor.

 

13.1.2009 - Messeauftakt sorgt in Wien für Staus

 


Ferien-Messe und Luxus Motor Show - Parkplätze Mangelware - Anreise mit "Öffis" empfohlen.

Den Auftakt für das neue Messejahr in der Bundeshauptstadt bildet auch heuer die Ferien-Messe zusammen mit der Luxus Motor Show. Vom 15. bis 18. Jänner 2009 von 10:00 bis 19:00 Uhr am Donnerstag und von Freitag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr können die Besucher mit nur einem Ticket beide Messen besuchen und dabei schon mal das eine oder andere Urlaubsangebot einholen. Aber auch die Autofreunde unter uns kommen nicht zu kurz, denn bei Bugatti, Maserati, Ducati & Co kommt man schon mal ins Schwärmen. Messebesucher, die mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind, sollten sich auf Staus und Verzögerungen einstellen, warnt der ARBÖ.

Mit Verzögerungen muss vor allem auf der Südosttangente (A23), bei der Abfahrt Handelskai/Messezentrum, sowie auf der Donauuferautobahn (A22), bei der Abfahrt Reichsbrücke, gerechnet werden. Weiters kann es rund um das Messezentrum zu kurzfristigen Verzögerungen kommen. Daher raten die ARBÖ-Verkehrsexperten auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Mit der U-Bahn Linie 2 fährt man bis zur Station "Prater/Messe" bzw. "Krieau" - nach ein paar Gehminuten ist man auf dem Messegelände.

 

12.1.2009 - Verkehr half 2008 über eine Million CO2 Tonnen  einzusparen

 

Aber in der heute publizierten Treibhausgasbilanz 2007 ist diese Einsparung nicht berücksichtigt.

 Allein durch den rückläufigen Treibstoffverbrauch in ganz Österreich im Jahr 2008 um 4,4 Prozent (minus sechs Prozent Benzine, minus 3,7 Prozent Diesel) wurde eine Millionen Tonnen CO2 eingespart, rechnet der ARBÖ vor. Dazu kommt die Beimischung von Bioethanol zu Benzin, die erstmals im abgelaufenen Jahr voll zum Tragen kam und weitere mindestens 200.000 Tonnen CO2 einsparte.

Damit hat sich im abgelaufenen Jahr 2008 die Treibhausgasbelastung durch den Verkehr wesentlich verbessert, stellt der ARBÖ fest. Die heute publizierte Treib- hausbilanz bezieht sich ja auf das Jahr 2007, logischerweise können sich darin die inzwischen verwirklichten Verbesserungen nicht niederschlagen.

 

11.1.2009 - Einreise in die USA ab Montag nur mehr nach Internet-Registierung bei Heimatschutzbehörde möglich

 

Ab kommenden Montag, "türmt" sich für Reisende in die USA eine weitere Hürde  auf. Eine visafreie Einreise ist dann nur mehr nach einer elektronischen Registrierung  im Electronic System for Travel Authorisation (ESTA) möglich.

Eine Registrierung ist nur online auf der Homepage des ESTA unter http://www.esta.cbp.dhs.gov. möglich Diese Seite ist neben Englisch unteranderem auch in Deutsch verfügbar. Allerdings müssen die erforderlichenAngaben in englischer Sprache erfolgen.  Die Registrierung ist rechtlich grund- sätzlich möglich. Die Heimatschutzbehörde der USA (DHS) empfiehlt eine Registrierung spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt, da die Bearbeitung bis zu 3 Tage dauern kann. " Eine positive Genehmigung ist 2 Jahre gültig. Zusätzlich sind bestimmte Reisepläne für den Antrag nicht notwendig. Wir raten daher die Reisegenehmigung so rasch als möglich einzuholen. Denn bei
einem negativen Bescheid, steht dann noch die Möglichkeit der Beantragung eines Visums bei der US-Botschaft offen", weiß ARBÖ-Reiseexperte Thomas Haider. "Aber selbst eine positive Genehmigung und ein gültiger Reisepass bedeuten noch nicht die endgültige Sicherheit für die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika. Die endgültige Entscheidung über die Einreise- erlaubnis wird von den Grenz- bzw. Zollbeamten vor Ort in den  USA getroffen. Ohne gültige Reisengenehmigung oder gültiges Visa und den erforderlichen Reisedokumenten wird aber jede Flug- oder Fährgesellschaft die Beförderung ablehnen", warnt Thomas Haider abschließend.

Noch zwei Tipps hat der ARBÖ-Experte parat: Erstens: Auch für mitreisende Kinder muss eine eigene Registrierung erfolgen. Zweitens: Reisende sollten auf jeden Fall den Antrag vor dem Abschicken ausdrucken und die Antragsnummer, die via email übersandt wird, auf den Reise- unterlagen notieren.

 

9.1.2009 -  geringste Feinstaubbelastung seit sieben Jahren

 

Im abgelaufenen Jahr 2008 kam es, laut vorläufigen Angaben des Umweltbundesamtes und der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien (MA 22), in ganz Österreich nur an 15 von 127 Messstellen zu Überschreitungen der erlaubten Feinstaubgrenzen. "Das ist die geringste Feinstaubbelastung seit sieben Jahren", stellt
ARBÖ - Geschäftsführer Leo Musil klar.

Die meisten Messstellen mit Überschreitungen waren im abgelaufenen Jahr in der Steiermark zu finden (7), gefolgt von Kärnten (2). In Wien wurden an zwei Messstellen (Rinnböckstraße, Taborstraße) die Grenzwerte mit Sicherheit überschritten. Ob eine dritte Messstelle (Liesing) hinzukommt, ist noch nicht ganz fix. In Oberösterreich, Salzburg und Tirol kam es jeweils an einer Messstelle zu Überschreitungen. In Niederösterreich, Burgenland und Vorarlberg wurden im abgelaufenen Jahr die erlaubten Feinstaubtage mit Höchstbelastung (30 Tage) an keiner einzigen Messstelle überschritten.

Wie stark die Feinstaubbelastung von der Witterung abhängt, sieht man an den starken Schwankungen der Überschreitungen der vergangenen Jahren, aber auch am Verlauf des abgelaufenen Jahres: Erst die Kälte
im Dezember hatte verhindert, dass das abgelaufene Jahr zum niedrigsten Feinstaubjahr seit Bestehen der Aufzeichnungen (2001) wurde, denn bis dahin hatte der außergewöhnlich milde Winter im Jänner und Feber 2008 und die günstige Witterung im Herbst 2008 für niedrige Feinstaubbelastungen gesorgt. Das Erfreuliche: In den vergangenen zwei Jahren hat die Feintaubbelastung in ganz Österreich kontinuierlich abgenommen, von 71 Überschreitungs-Messstellen im Jahr 2006, auf 27 im Jahr 2007 und jetzt 15 im Jahr 2008.

 

Ein Blick auf die Entwicklung der Überschreitungen in den letzten acht Jahre zeigt eindrucksvoll, wie stark die feinstaubbelasteten Tage im Jahr immer wieder schwanken. "Zwischen 15 und 71 liegen Welten! Diese enormen Schwankungen zeigen, wie stark die tatsächliche Feinstaubbelastung von der Witterung abhängig ist und wie manche Gegenden durch ihre geographische Lage überdurchschnittlich betroffen sind", unterstreicht der ARBÖ - Geschäftsführer.

30.9.2008 - Herbstferien sorgen für Staus auf Österreichs Straßen


Transitstrecken im Westen als "Hotspots"

Am kommenden Wochenende rechnet der ARBÖ-Informationsdienst mit sehr starkem Verkehrsaufkommen und kilometerlangen Staus vor allem auf den Transitrouten in Westösterreich. In den deutschen Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie in neun Schweizer Kantonen und in Liechtenstein beginnen die Herbstferien. Als Veranstaltungshöhepunkte und Staumagnete stechen an diesem Wochenende sicher die 9. Auflage der "Langen der Nacht der Museen" und das Auftaktwochenende des Musicals "Joseph" hervor.

Als der Reise- und damit Stau-Tag schlechthin wird sich der Samstag erweisen. Der ARBÖ hat die wichtigsten Staupunkte zusammengefasst:

  • Tauernautobahn (A10), Richtung Süden, vor Tauerntunnel
  • Inntalautobahn (A12), Richtung Arlberg, im Großraum Innsbruck
  • Brennerautobahn (A13), Richtung Brenner, vor Maustelle Schönberg
  • Südtirol: Brennerautobahn (A22), Richtung Süden, vor Mautstelle Sterzing


Parkplatznot rund um die Wiener Stadthalle

In der Wiener Stadthalle findet am kommenden Wochenende das Auftakt- wochenende zum Musical-Hit "Joseph and the amazing Technicolor Dreamcoat" statt. Nach einer 8-jährigen Pause werden sich viele dieses Event nicht entgehen lassen. Daher wird es erfahrungsgemäß im Bereich rund um den Vogelweidplatz zu sehr starkem Verkehrsaufkommen und Parkplatzproblemen kommen. Zusätzlich gilt die generelle Kurzparkzonenregelung in Fünfhaus auch am Samstag und Sonntag von 18 bis 23 Uhr. Besucher sollten daher mit ihrem Fahrzeug auf die Garagen bei der Stadthalle oder in der Lugner-City aus - weichen. "Die Straßenbahnlinie 49 und die U-Bahn-Linie 6 haben Haltestellen quasi vor der Eingangstüre der Stadthalle", so Stefan Stalleker vom ARBÖ- Informationsdienst.
"Lange Nacht der Museen" bringt Verzögerungen

Auch in der Wiener Innenstadt rechnete der ARBÖ-Informationsdienst am Samstag den 04. Oktober mit erhöhtem Verkehrsaufkommen. Grund dafür ist die 9. "Lange Nacht der Museen". Auch heuer werden wieder rund 10.000 Besucher erwartet. Als Zuschauermagnete erweisen sich immer wieder das Kunst- und Naturhistorische Museum. Aber auch zur "TUTANCHAMUN- Ausstellung" im Museum für Völkerkunde werden zahllose Besucher strömen. Parkplätze sind in der City generell Mangelware und werden es am Samstag um so mehr. Empfehlenswert ist es daher auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Vom Wiener Heldenplatz verkehren eigene Shuttelbusse zu den teilnehmenden Museen. Wer aus den Bundesländern anreist, der sollte die Park & Ride-Anlagen nutzen, empfiehlt der ARBÖ. Ein ähnliches Bild wie in Wien wird sich auch in den Landeshaupstädten vor den teilnehmenden Museen bieten. "Auch hier ist der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel sinnvoll", ist Stalleker überzeugt.

30.9.2008 - Umweltzone ab 1. Oktober in München - Auch Touristen betroffen


Gestraft wird erst ab nächstem Jahr - "Wies'n" bleibt frei - Warnung vor Kostenfalle

Ab 1. Oktober gilt auch für München die sogenannte Umweltzone. "Betroffen davon sind auch Touristen", informiert Dr. Ralf Hasler, Leiter der ARBÖ- Rechtsabteilung. So heiß wird aber in München auch nicht gegessen: Bis 1. Jänner 2009 gibt's keine Strafen, erst nach Ende dieser Schonfrist muss man 40 Euro blechen und kriegt einen Flensburger Punkt, wenn man ohne Plakette ins Stadtzentrum fährt.

Für die Besucher des Oktoberfestes ändert sich nichts, weder heuer noch im nächsten Jahr. Denn die "Wies'n" liegt außerhalb der Umweltzone und bleibt plakettenfrei. Die Umweltzone gilt nur innerhalb des Mittleren Rings, der Mittlere Ring selbst ist ausgeschlossen. Wer mit seinem Auto in diese Umweltzone hineinfährt, braucht eine Plakette. Diese kann rot, gelb und grün sein, je nachdem wie schadstoffarm ein Fahrzeug ist. Ältere Fahrzeuge der Schadstoffklasse 1 (und schlechter) kriegen keine Plakette und dürfen daher nicht mehr in das Herz von München fahren. Allerdings gibt es dafür wieder eine Reihe von Ausnahmen wie etwa für Oldtimer, Krankenwagen oder Fahrzeuge für Menschen mit Körperbehinderung. München ist die 13. deutsche Stadt mit einer Umweltzone, nach Berlin, Dortmund (Brackeler Straße), Hannover, Ilsfeld, Köln, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Pleidelsheim, Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd, Stuttgart und Tübingen.

Die Plaketten sind kreisförmig mit einem Durchmesser von 8 cm. Sie enthalten in schwarzer Schrift die Nummer der Schadstoffgruppe (2, 3, 4) sowie ein Schriftfeld, in dem das Kfz- Kennzeichen eingetragen wird. Geklebt wird die Umweltplakette - von innen gesehen - rechts unten an die Windschutzscheibe.

Wo können sich ausländische Fahrer diese Plakette besorgen? "Für fünf Euro kann man sie sich bei deutschen, zu Abgasuntersuchungen zugelassenen Werkstätten, bei allen Kfz-Zulassungsstellen in Deutschland und auch beim TÜV oder bei Dekra ausstellen lassen. Es genügt, die Originalfahrzeugpapiere Vorzulegen, aus denen die Schadstoffgruppe ersichtlich ist. Eine telefonische Bestellung der Feinstaubplakette ist nicht möglich, eine Bestellung übers Internet jedoch schon. "Achtung! Damit sind in der Regel deutlich höhere Kosten verbunden," warnt Dr. Hasler. Dazu ein spezieller ARBÖ-Tipp: Es gibt manche deutsche Hotels, die ihren Gästen die Beschaffung der Plakette als Service anbieten.

Der ARBÖ beantwortet die wichtigsten Fragen zur deutschen Umweltplakette:

Braucht man die Plakette bereits, um nach Deutschland einzureisen? Nein, man kann auch ohne einreisen. Nur wer tatsächlich in eine Umweltzone fährt, muss die Umweltplakette auf der Innenseite der Windschutzscheibe aufgeklebt haben.

Wird die Plakette auch auf deutschen Autobahnen gebraucht? Nein.

Wie lange ist die Plakette gültig?
Die grüne Plakette gilt für die gesamte Fahrzeug-Lebensdauer, die gelbe und rote Plakette gilt nur so lange, wie dies die jeweiligen städtischen Umweltzonen in Deutschland erlauben. Normalerweise ist es so, dass eine Einfahrt in die Umweltzone mit einer roten oder gelben Plakette rund 1 bis 2 Jahre nach Start der Umweltzone nicht mehr erlaubt sein wird.

Warum kann nicht vorher geprüft werden, ob und welche Plakette man bekommt?
Ob man eine Plakette bekommt oder welche im speziellen richtet sich danach, wie viel Feinstaub das Fahrzeug emittiert. Diese Angaben sind für den Fachmann in den meisten Fällen aus den Zulassungspapieren erkennbar.

27.9.2008 - Ideales Wetter, um das Motorrad in den Winterschlaf zu schicken


Das prognostizierte sonnige Wetter am Wochenende bietet die idealen Voraussetzungen, das Motorrad auf den Winterschlaf vorzubereiten. Vor allem denjenigen, die die "heiße Maschine" immer nur in der "heißen Jahreszeit" nützen. Das frisch gereinigte Bike kann dann an der Sonne gut lufttrocknen, bevor es sich in die Winterruhe zurückzieht. Der ARBÖ hat einige Tipps parat.

Wer die ARBÖ-Tipps beherzigt, kann sicher sein, dass die Maschine zum Saisonstart wieder problemlos läuft.
ARBÖ-Tipps zum Motorrad-Einwintern


1. Tipp: Nach der letzten Ausfahrt nochmals zur Tankstelle fahren und den Reifendruck um 0,2 bar über den empfohlenen Druck erhöhen.

2. Tipp: An der Tankstelle Maschinen mit Blechtank volltanken. Bei Aluminiumtanks ist es egal ob diese vollgetankt sind oder nicht. Bei Motorrädern mit einem Kunststofftank ist angeraten, den Tank zu leeren.

3. Tipp: Vergaser entleeren, sonst bilden sich über den Winter Rückstände, die einzelne Düsen verlegen könnten.

4. Tipp: Bei der intensive Reinigung auf Lackschäden achten. Diese noch vor dem Winterschlaf beheben, genauso wie undichte Stellen bei Motor, Getriebe und Gabe. Verchromte Teile mit entsprechenden Pflegemitteln konservieren.

5. Tipp: Batterie ausbauen und frostsicher aufbewahren. - Hat man ein Batterieladegerät zur Verfügung, sollte man das "Herz der Maschine" einmal während der Winterpause voll aufladen.

6. Tipp: Bewegliche Teile wie Bremshebel und Schaltgestänge mit Universal- sprühöl oder Maschinenöl gründlich schmieren. Vorsicht bei Seilzügen: Teflon- beschichtete Seilzüge sind wartungsfrei, bei Schwergängigkeit ist es besser, diese zu erneuern Die Antriebskette mit O-Ring-Kettenspray einsprühen.

7. Tipp: Zum Abschluss die Maschine aufbocken, um die Reifen zu entlasten. Entweder beim Hauptständer der Maschine oder mittels Reparaturböcke, die das Gewicht tragen können.

8. Tipp: Eine Plane schützt gegen Umwelteinflüsse und Staub.
Zwtl.: Motorradbekleidung will auch gepflegt sein


Nach der Motorradsaison ist es auch notwendig, die Motorradbekleidung zu reinigen und zu pflegen: Insektenreste, Staub und andere Verunreinigungen mit Wasser oder einem speziellen Lederreiniger säubern und trocknen lassen. Danach mit Lederpflegespray oder Lederfett behandeln, einige Zeit einwirken lassen und wenn notwendig, den Imprägniervorgang wiederholen. Dadurch bleibt das Leder weich und geschmeidig.

Bei der Reinigung von Enduro-Bekleidung unbedingt Pflegeanleitung beachten. Falls Waschmaschinenwäsche möglich ist, keinesfalls Weichspüler verwenden. Danach mit Imprägnierspray einsprühen und je nach Art des Sprays den Imprägniervorgang wiederholen. Gut trocknen lassen. Enduro-Bekleidung aus Goretex nur mit reinem Wasser (siehe Etikett oder Pflegeanleitung) säubern - nicht imprägnieren.
Zwtl.: Auch den Helm pflegen


Pflege für den Helm heißt: die Innenauspolsterung mit einem feuchten Schwamm oder einem Reinigungsspray säubern und trocknen lassen, so der ARBÖ. Die Außenfläche ebenfalls feucht reinigen und falls gewünscht polieren. Das Visier entweder erneuern oder mit speziellen Politur behandeln, sodass wieder klare Sichtverhältnisse herrschen.
25.9.2008 - Mineralölkonzerne konnten verzögerte Weitergabe von Verbilligungen nicht entkräften

Der ARBÖ fordert Senkung der Mineralölsteuer als Ausgleich und begrüßt weiterführende Untersuchungen der Bundeswettbewerbsbehörde

Beim gestrigen Gespräch konnten die Mineralölfirmen die Feststellung der Bundeswettbewerbsbehörde nicht entkräften, dass in den vergangenen dreieinhalb Jahren Treibstoff-Verbilligungen mit tagelanger Verzögerung an die Autofahrer weitergegeben wurden. "Damit steht fest, dass den Autofahrern zuviel Geld aus der Tasche gezogen wurde", kritisiert ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil und fordert den bisher untätigen Wirtschaftsminister Bartenstein ultimativ auf, endlich auf politischer Ebene die Konsequenzen aus diesem endlosen Skandal zu ziehen, auf den der ARBÖ seit Jahren mit konkreten Fallbeispielen aufmerksam gemacht hat. "Der Schaden geht in die Millionen, es muss einen Ausgleich für Autofahrer geben, am besten durch die Senkung der Mineralölsteuer!" Finanziert werden könnte dies unter anderem durch eine Sondersteuer für Mineralölkonzerne, wie dies in Italien seit Juli der Fall ist.

Gerade in den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass die Spritpreise in Österreich nur auf öffentlichen Druck sinken. Anfang September mussten die heimischen Autofahrer fünf Werktage lang warten, bis sie die Rotterdamer Preissenkungen an den Zapfsäulen zu spüren bekamen. In der letzten Woche ging es dann auch bei uns bergab mit den Preisen, aber nicht so steil wie in Rotterdam.

Der ARBÖ begrüßt, dass die Bundeswettbewerbsbehörde weiterführende Untersuchungen am heimischen Treibstoffmarkt durchführen und nun auch die tatsächlich Marktmacht (nach verkauften Mengen Treibstoff und nicht nur nach der Zahl der Tankstellen) der Konzerne unter die Lupe nehmen wird. "Die Bundeswettbewerbsbehörde hat unsere volle Unterstützung." Immerhin war die Bundeswettbewerbsbehörde unter Führung von Theo Thanner zu Jahresbeginn aktiv geworden, nachdem der ARBÖ wieder einmal ein eklatantes Beispiel verschleppter Weitergabe von Verbilligungen vom letzten Dezember aufgezeigt hatte. Der ARBÖ begrüßt auch die personelle und finanzielle Verstärkung der Bundeswettbewerbsbehörde und ihre international akkordierte Vorgangsweise. Dass einige Mineralölkonzerne wie OMV, BP und Shell in Zukunft ihre täglichen Preise an die Bundeswettbewerbsbehörde melden werden, um den Vorwurf der Preisabsprachen zu entkräften, ist für den ARBÖ ein Etappensieg. "Wir werden uns genau anschauen, ob die vielen anderen diesem Beispiel folgen", so Musil.

24.9.2008 - Trotz jüngstem Preissprung muss Eurosuper in Österreich noch weiter sinken

Zweigeteilter Markt in Österreich - Preissteigerungen in Europa durch stärkeren Euro abgefedert.

Von gestern auf heute sind die Preise für Diesel mit 1,238 Euro und Eurosuper mit 1,222 Euro im Schnitt praktisch gleichgeblieben, meldet der ARBÖ. "Geht es nach dem Spotmarkt in Rotterdam muss Eurosuper noch um weitere 3,4 Cent im Schnitt sinken, auch nach den jüngsten Verteuerungen am Rotterdamer Spotmarkt," stellt der ARBÖ fest. Die Verbilligungen der letzten Tage wurde noch immer nicht voll an die österreichischen Verbraucher weitergegeben.

Im Schnitt sind die Spritpreise von gestern auf heute zwar gleichgeblieben. Ein Blick auf die Internet-Seite des Wirtschaftsministeriums aber zeigt, dass die vom Fachverband der Mineralölindustrie gemeldeten Preise von gestern auf heute gestiegen sind: um 1,1 Cent bei Diesel und um 1,3 Cent bei Eurosuper. "Das ist ein Hinweis darauf, dass die größeren Mineralölfirmen, die ihre Preise über den Fachverband an das Ministerium melden, verteuert haben, während die Diskonter eher gleich geblieben sind", so der ARBÖ.

Die jüngsten Verteuerungen bei Rohöl und am Spotmarkt in Rotterdam wurden in Europa durch den wieder erstarkten Euro etwas abgefedert. So hat sich die Rohölsorte Brent auf Euro-Basis von gestern auf heute nur um knapp 4 Prozent erhöht (statt um 6,5 Prozent auf Dollar-Basis). Ein ähnliches Bild ergibt sich für Diesel (plus 4,6 Prozent auf Euro-Basis gegenüber 6,5 Prozent in Dollar) und Eurosuper (plus 4,5 Prozent in Euro gegenüber knapp 6 Prozent in Dollar).
24.9.2008 - Ferienbeginn in Nord-Rheinwestfalen bringt ersten Stau-Samstag im Herbst

"Tag des Sports" und "11. Wiener Tierschutztag" als Open-Air-Highlights in Wien

Schon drei Wochen nach dem letzen Sommerreisewochenende 2008 sind die nächsten Staus auf den Transitstrecken in Westösterreich vorprogrammiert. Im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nord-Rheinwestfalen beginnen die Herbstferien.

Viele werden die Möglichkeit nutzen, die Sonne an der Adria, der ligurischen Küste oder an der Cote d´Azur zu genießen. Als der klassische Reisetag erweist sich trotz aller Warnungen bei Ferienbeginnen ab der bayrischen bzw. baden-württembergischen Landesgrenzen noch immer der Samstag. Staus und lange Verzögerungen werden auf der Tauernautobahn (A10), der Inntalautobahn (A12) und der Brennerautobahn (A13) nicht ausbleiben. Vor dem Nordportal des Tauerntunnels sollten Reisende bereits ab den
Morgenstunden mit Blockabfertigung und kilometerlangen Staus rechnen. Ein ähnliches Bild wird sich vor der Mautstelle Schönberg auf der Brennerautobahn zeigen. Aber auch im benachbarten Ausland werden die Autofahrer vor allem auf der bayrischen A8 und A93, sowie der italienischen Brennerautobahn (A22), vor der Mautstelle Sterzing/Vipiteno in Südtirol einiges an Geduld benötigen.

Zwtl.: "Tag des Sports" und "11. Wiener Tierschutztag" als Open-Air-Highlights in Wien

Das kommende Wochenende wartet in der Bundesshauptstadt gleich mit zwei Open-Air-Highlights auf: Zum bereits achten Mal lädt die Bundessport - Organisation am 27. September alle Sportfans zum "Tag des Sports". Von 10 bis 20 Uhr, wird am Heldenplatz für jede Menge Unterhaltung gesorgt. Zahlreiche Topsportler werden dabei sein. Größen wie Nicole Hosp, Thomas Morgenstern und viele mehr.

"Auf den Zufahrtsstraßen rund um den Wiener Ring wird es zu Stauungen kommen", so Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst. Die Parkplatzsuche rund um den Heldenplatz kann zu kurzfristigen Anhaltungen am Wiener Ring führen, rechnen die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Am Donnerstag und Freitag steht der Rathausplatz unter dem Motto:"Tierschutz geht uns alle an". Jeweils von 9 bis 18 Uhr sind Tiere die Hauptattraktion. Es ist für jeden Tierliebhaber etwas dabei. Der ARBÖ-Informationsdienst rechnet zu dieser Zeit mit einem höheren Verkehrsaufkommen auf dem Wiener Ring und dessen Umgebung. "Ebenso sollte man längere Zeiten bei der Parkplatzsuche einplane", so Ivancok abschließend.


23.9.2008 -"Madonna" bringt rund 50.000 Zuschauer auf die Wiener Donauinsel


Parkplatznot und Staus bei Anreise vorprogrammiert.

"Madonna kommt" - das wird am Dienstag,23.09.2008, der "Schlachtruf" von zehntausenden Fans der us-amerikanischen Kult-Sängerin sein. Madonna Louise Veronica Ciccone gibt auf der Wiener Donauinselfest nicht nur ihr einziges Österreichkonzert, sondern auch ihren einzigen Auftritt in Zentralmitteleuropa.

Ab 18.30 Uhr erwartet die Konzertbesucher auf dem Konzertgelände zwischen der Nordbahnbrücke und der Florisdorfer Brücke mit der Vorgruppe Robyn und dem Hauptact ein interessantes Programm bereit. Unter die rund 50.000 Besucher werden sich nicht nur Wienerinnen und Wiener sondern auch zigtausend Fans aus den Bundesländern und den benachbarten Nachbarstaaten mischen. Viele werden daher nach Erfahrungen des ARBÖ mit dem eigenen Fahrzeug anreisen. Daher wird es erfahrungsgemäß zu Staus und längeren Verzögerungen kommen.

Besonders betroffen sind der Handelskai, die Brigittenauer sowie die Florisdorfer Brücke sein. "Parkplätze werden ähnliche wie am Donauinselfest sehr schnell Mangelware sein. Auf der Donauinsel bzw. am Handelskai sind Parkplätze generell schon nicht sehr dicht "gesät". Aber auch die Tiefgarage beim Millenniums-Tower wird ziemlich schnell "voll" sein", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider. Daher wird den Besuchern dringend geraten bei der An- und
Abreise zum Konzert auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die U-Bahn-Linie U6 und die S-Bahn-Linien S2 und S15 halten direkt an bzw. neben der Donauinsel. Die Autobuslinie 31 hält direkt auf der Floridsdorfer Brücke. Allerdings sollten Besucher beachten, dass nach Informationen des ARBÖ der Zugang zum Konzertgelände lediglich über die Nordbahnbrücke möglich ist,.


23..9.2008 - "Die Räumzeit" - Das unbekannte Wesen


Kinder und Jugendliche stehen heuer im Zentrum der ARBÖ- Verkehrssicherheitstage.

Kinder und Jugendliche stehen heuer im Mittelpunkt der ARBÖ-Verkehrs- sicherheitstage. Im nagelneuen Fahrsicherheitszentrum in Wien-Kagran geht es um "Die Räumzeit - Das unbekannte Wesen".

Gemeinsam mit der MA 33 wird Schülern ganz genau vor Augen geführt, was damit gemeint ist. "Die Räumzeit beginnt zu laufen, wenn die grüne Ampel zu blinken anfängt", erklärte ARBÖ-Instruktor Markus Fauszt. Die Räumzeit gibt
allen Fußgängern Zeit, die begonnene Straßenüberquerung bis auf die andere Seite zu Ende zu gehen. "Auf keinen Fall soll man zurückspringen oder umkehren, wenn die Grün-Blinkerei beginnt", so Fauszt. Keine Panik, sondern
zügig weitergehen, lautet die Devise. Beim ARBÖ in Wien Kagran konnten die Schüler gefahrlos erfahren, wie lange so eine Räumzeit dauert.

In Oberösterreich wird eine ARBÖ-Initiative gegen die steigenden Unfallzahlen mit jungen Moped- und Motorradlenker gestartet. Mit dem neuen Moped- und Motorradsimulator ist es möglich, das eigene Verhalten im Straßenverkehr zu analysieren und zu verbessern, der Simulator hilft beim Erkennen von potentiell gefährlichen Situationen und trainiert das richtige Verhalten. "Wir gehen in Schulen und Lehrwerkstätten aktiv auf die Zielgruppe der jugendlichen Mopedlenker zu und möchten einen praktischen Beitrag im Kampf gegen die zunehmenden Mopedunfällen leisten", ist Thomas Harruk, Landesgeschäfts- führer des ARBÖ Oberösterreich überzeugt.

In Niederösterreich kümmerte sich der ARBÖ gemeinsam mit Feuerwehr und anderen Rettungsorganisationen um die Kleinsten und um die Radfahrer. In Gramatneusiedl begeisterten sich die Kleinsten mit den Kinder-Kett-Cars in
der Gemeinde Pottenstein mit dem Fahrradgeschicklichkeitsanhänger. "Mit der Verkehrsicherheit kann man nicht früh genug beginnen", so Dir. FranzPfeiffer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Niederösterreich.

Auch in Salzburg stehen die Radler im Zentrum der ARBÖ-Sicherheits- aktivitäten. "Mit großem Eifer haben 120 Kinder in der Volksschule Kuchl mit unseren Instruktionen einen Sicherheitscheck für ihre Fahrräder durchgeführt", erzählt Dir. Dietmar Dolescheski, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Salzburg.

19.9.2008 - Neuer Leiter der Arbö Rechtsabteilung Dr.Ralf Hasler


Dr. Ralf Hasler (39) ist der neue Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung. Nach Abschluss seines Jus-Studiums an der Karl Franzens
Universität in Graz sammelte Dr. Hasler praktische Erfahrungen u.a. bei Pankl Systems, der Architekten und Ingenieurkammer und zuletzt als Projektmanager bei EnergyCabin in Gleisdorf. Privat ist der gebürtigeSteirer gerne sportlich unterwegs, am Berg, am Tennisplatz oder mit dem Motorrad.

19.9.2008 - Preissenkung an den Zapfsäulen enttäuschend



Preissenkung ist nach wie vor zu wenig - Senkung gleicht bei weitem nicht die Teuerung der vergangenen Tage aus

Die Preise für Benzin und Diesel sind in Rotterdam zu Wochenbeginn regelrecht eingestürzt. Weitergegeben wurde die Verbilligung aber nicht und das trotz Ankündigung der Mineralölfirmen, die Preise zu senken. Nach einer Verteuerung der Preise an den Zapfsäulen am Mittwoch folge nur eine zu geringe Verbilligung, meldet der ARBÖ.

Am Mittwoch kletterte der Diesel am heimischen Markt trotz einer weiteren Senkung in Rotterdam um 1,5 Cent (von 1,255 auf 1,270 Euro) in die Höhe. Es folge eine Ankündigung der Mineralölfirmen die Preise herunter - zusetzen. Von gestern auf heute fiel der Dieselpreis aber nur um 1,1 Cent im Durchschnitt auf 1,259 Euro pro Liter. "Nicht einmal die Preiserhöhung des Vortages ist damit zur Gänze abgedeckt. Es fehlen nach wie vor 5 Cent pro Liter um an den Preissturz in Rotterdam heranzukommen", so der ARBÖ.

Ähnlich die Situation beim Eurosuper. Sind die Preise vorgestern um 1,8 Cent (von 1,253 auf 1,271 Euro) hinaufgeklettert wurden sie von gestern auf heute allerdings nur um 1,6 Cent billiger. Der Liter Eurosuper kostet derzeit 1,255 Euro im Durchschnitt. In Rotterdam sank der Eurosuper seit dem Wochenende um 16 Prozent, während am heimischen Markt der Eurosuper im Durchschnitt nur um 2,1 Cent hinunter ging. "Auch hier herrscht enormer Handlungsbedarf um ein Gleichgewicht gegenüber den Rotterdamer Preisen herzustellen", berichtet der ARBÖ.

16.9.2008 - Trachtenpärchenball und "Rund um die Burg" sorgen für Verzögerungen auf der Ringstrasse


"Cirque du soleil" lockt ab Donnerstag tausende Zirkus-Fans auf das Wiener Messegelände

Am kommenden Wochenende wird es zu erheblichen Verzögerungen und eventuellen Staus auf der Ringstrasse kommen, warnt der ARBÖ- Informationsdienst. Am Freitag, 19. September, findet wieder der alljährliche "Almdudler Trachtenpärchenball" im Wiener Rathaus statt. Hauptakt der heurigen Veranstaltung wird die "Kultfigur" Guildo Horn sein.

Wie jedes Jahr findet auch heuer gleichzeitig die mittlerweile international ausgezeichnete Veranstaltung "Rund um die Burg" statt. 24 Stunden lang lesen die hochkarätigsten Literaten Österreichs live im halben Stunden Takt nonstop. Alle Literaturbegeisterten dürfen sich in der eigens errichteten Zeltstadt zwischen dem Cafe Landtmann und dem Wiener Burgtheater auf eine 24-Stunden-Lese-Marathon freuen.

"Wer diese Veranstaltungen am Wochenende besuchen will, sollte am besten auf die öffentlichen Verkehrsmitteln umsteigen, um sich die mühsame Parkplatzsuche und den fälligen Parkschein zu ersparen. Die U-Bahn-Linie 2 hält direkt vor dem Rathaus", rät Doris Pilz, vom ARBÖ-Informationsdienst.

Cirque du Soleil lockt zigtausende in den 2. Bezirk

Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres in der Wiener Stadthalle schlägt der "Cirque du Soleil" auch heuer wieder das bekannte weiße Grand Chapiteau am Rotundenplatz in Wien auf. Zu Beginn und Ende der Veranstaltung sollte man mit erheblichen Verkehrsverzögerungen rund um das Veranstaltungsgelände und den Zufahrten rechnen. Weiters müssen Autofahrer beachten, dass von Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr die generelle Kurzparkzone mit einer maximalen Parkdauer von 2 Stunden auch rund um das Veranstaltungsgelände gilt. Durch den Ausbau der U-Bahn Linie 2, empfiehlt der ARBÖ- Informations- dienst allen Gästen auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen.

16.9.2008 - Nach internationalem Preissturz: Spritpreise bei uns noch viel zuwenig gesunken


Die Preise für Benzin und Diesel sind in Rotterdam zu Wochenbeginn regelrecht eingestürzt, die Rohölsorte Brent sank sogar auf das tiefste Niveau seit 7 Monaten. "Die Spritpreise in Österreich sind aber bisher viel zu wenig gesunken. Diesel muss ab sofort um weitere 5 Cent, Eurosuper um weitere 8 Cent herunter", fordert der ARBÖ. Jetzt wird sich herausstellen, wie es um einen fairen Wettbewerb in Österreich bestellt ist.

Diesel wurde in Rotterdam übers Wochenende um 6,6 Prozent billiger (in Euro gemessen, also währungsbereinigt). In Österreich sank Diesel von gestern auf heute um nur 0,6 Cent auf 1,255 Euro im Schnitt. Anders gesagt: Statt um 6,6 Prozent (wie in Rotterdam ) zu sinken, sank Diesel hierzulande netto (ohne Steuer) nur um 0,8 Prozent. Also müssen die Preise um weiter 5 Cent herunter.

Eurosuper wurde in Rotterdam übers Wochenende um 11,7 Prozent billiger (wieder in Euro). In Österreich verbilligte sich Eurosuper 95 dagegen von gestern auf heute nur um 0,9 Cent auf 1,253 Euro im Schnitt. Anders gesagt: Satt wie in Rotterdam um 11,7 Prozent zu sinken, verbilligte sich Eurosuper hierzulande netto nur um 1,4 Prozent. Also müssen die Preise um weitere 8 Cent herunter.

Noch größer als am Spotmarkt sank der Preis für die Rohölsorte Brent. Das Fass kostete gestern nur mehr 90,56 Dollar oder 63,99 Euro. Das ist das tiefste Niveau seit sieben Monaten, also seit 8. Februar 2008. Zum Vergleich: Zu diesem Zeitpunkt kostete Diesel in Österreich1,133 Euro und Eurosuper 1,163 Euro. Anders gesagt: Diesel war um 12 Cent billiger, Eurosuper um 9 Cent, so der ARBÖ.

16.9.2008 - Teuerung für Autofahrer doppelt so hoch wie allgemeine Verteuerung


Bereits seit zehn Monaten hintereinander wurde Autofahren mehr als doppelt so teuer wie sonstiges Alltagsleben

Auch im August mussten die Autofahrer - zum zehnten Mal hintereinander! - wieder eine doppelt so starke Teuerung verkraften als die allgemeine Bevölkerung: um 7,2 Prozent sind die Autokosten im August laut Statistik Austria gestiegen gegenüber 3,7 Prozent Inflationsrate. Der ARBÖ drängt - unterstützt von 105.000 Protestunterschriften - auf einen längst fälligen Teuerungsausgleich für Autofahrer: Senkung der Mineralölsteuer, Reform der Pendlerpauschale zu Gunsten der Klein- und Mindestverdiener, höheres Kilometergeld (45 statt 42 Cent) und eine rasche und effektive Wettbewerbs- kontrolle der Treibstoffpreise. "Während Wirtschafts- und Finanzminister den Bauern und Frächtern einen Teuerungsausgleich in Aussicht stellen, wird die große Mehrheit der Autofahrer mit halbherzigen Verordnungen und Ankündigungen abgespeist", kritisiert der ARBÖ.

Gegenüber August vorigen Jahres hat sich Diesel um 29,7 Prozent verteuert, Normalbenzin um 15 und Superbenzin um 13,3 Prozent. Preistreiber waren auch die Parkgebühren mit +21,4 Prozent, Motoröl +9,6 Prozent, Autoersatz- lampen +10,2 Prozent, Scheibenwischer +10,1 Prozent, Ölservice um +8,1 Prozent, Parkpickerl +7 Prozent. Das "Pickerl" kostet um 5,8 Prozent und das Klimaanlagenservice um 5,5 Prozent mehr. Um 4,3 Prozent mehr kostet die Kfz-Spengler-Stunde, 4,1 Prozent mehr die Kfz-Elektrikerstunde und um 3,6 Prozent mehr die Kfz-Mechanikerstunde. Es gibt nur einen einziger Posten mit rückläufigen Preisen. Das sind die Kfz-Teikaskoversicherungen, deren Prämien um 6,8 Prozent nachgaben.

Seit November 2007 bis jetzt haben sich die Autokosten doppelt so rasch nach oben bewegt, wie folgende Aufstellung des ARBÖ zeigt:

Monat Allgemeine Teuerungsrate Autokosten
----------------------------------------------------

November 07 3,1% 6,2%
Dezember 07 3,6% 7,1%
Januar 08 3,3% 7,3%
Februar 08 3,2% 7,6%
März 08 3,5% 8,1%
April 08 3,3% 7,6%
Mai 08 3,7% 8,5%
Juni 08 3,9% 9,6%
Juli 08 3,8% 8,0%
August 08 3,7% 7,2%


13.9.2008 - ARBÖ: Molterer lässt Autofahrer im Regen stehen

Teuerungsausgleich nur für Bauern und Frächter.

Alle Autofahrer zusammen mussten wegen der Erhöhung der Mineralölsteuer von Juli 2007 bis Juli 2008 zusätzlich 427 Millionen Euro an Mineralölsteuer zahlen. Finanzminister Molterer will nur den Fächtern und Bauern einen Teil dieser Mehreinnahmen zurückgeben, kritisiert der ARBÖ. "Was für Frächter und Bauern recht ist, muss auch für alle Autofahrer - Pendler wie Pensionisten, billig sein" stellt ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil fest. Unterstützt von 105.000 Protest-Unterschriften verlangt der ARBÖ die Senkung der Mineralölsteuer, einen Teuerungsausgleich für alle Pendler (egal ob sie Lohnsteuer zahlen oder nicht), eine Erhöhung des Kilometergeldes von 42 auf 45 Cent und eine effiziente Kontrolle der Spritpreise (Spritpreisregulator).

Durch die Senkung der Kfz-Steuer plant Molterer für die Frächter eine Steuergeschenk von 74 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren. Das jährliche Steuergeschenk an die Bauern soll von 50 auf 70 Millionen erhöht werden, kündigte Molterer nun an. Zur Information: Die Bauern brauchen für den Diesel, den sie zur Beackerung ihrer Felder benötigen, seit Jahren nur 9,8 Cent Mineralölsteuer pro Liter, während alle anderen Autofahrer 34,7 Cent Mineralölsteuer für jeden Liter blechen müssen. Allein in den letzten drei Jahren bekamen die Bauern deswegen 128 Millionen Euro an Mineralölsteuer zurück. An den Bauern ging die saftige Mineralölsteuer - erhöhung seit Juli 2007 (plus 5 Cent pro Liter) spurlos vorbei.

11.9.2008 - Neue Preisauszeichnung an Tankstellen soll rascher kommen


Ein halbes Jahr Übergangsfrist ist viel zu lang.

In Zukunft soll an allen heimischen Tankstellen der Preis für Diesel, Eurosuper 95 und Normalbenzin immer in der selben Reihenfolge ausgeschildert sein. "So fällt es den Autofahrerinnen und Autofahrern leichter, 'ihre' Sorte zu finden und die Preise zu vergleichen. Der Wirtschaftsminister setzt mit einer Verordnung zum Preisauszeichnungsgesetz einen Verbesserungsvorschlag um, auf den der ARBÖ seit Jahren gedrängt hat", freut sich ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil. Kritik übt er aber an der viel zu langen Übergansfrist bis März 2009.

"Sechs Monate sind zu lang. Das muss schneller gehen. Wer seine Spritpreise täglich mehrmals ändern kann, muss auch in der Lage sein, die Beschriftung zügig umzustellen", ist der ARBÖ überzeugt. Innerhalb eines Monats müsste so eine Umstellung zu bewerkstelligen sein. Dann soll Diesel (meistverkaufte Treibstoffsorte) immer gleich am Anfang stehen, gefolgt von Eurosuper 95 (am zweithäufigsten verkauft) und Normalbenzin. Seit Jahren hat der ARBÖ in der Monitoring-Gruppe des Wirtschaftsministeriums, unterstützt von AK und Konsumentenschutzministerium, diese einfache, aber kundenfreundlichere Lösung vorgeschlagen. Doch eine freiwillige Umstellung scheiterte an der Haltung der Mineralölfirmen, die nicht gewillt waren, von ihrer konzerneigenen Reihenfolge abzurücken und auch die damit verbundenenKosten als Gegen- argument angeführten. Der jahrelang untätige Wirtschaftsminister hat nun - mitten im Wahlkampf gehandelt - und eine Novelle der Verordnung der Peis- auszeichnung für bestimmte Leistungen und Treibstoffe in Begutachtung geschickt. "Wären die Firmen den Konsumenten freiwillig entgegengekommen, wäre keine eigene Verordnungsnovelle nötig gewesen", bedauert Musil.

Der "Gummi-Paragraph"

Unverändert kritisch sieht der ARBÖ die seit vergangenen Freitag vom Wirtschaftsministerium in Kraft gesetzte Verordnung, die eine Irreführung der Autofahrer durch ständige Preisänderungen an den Zapfsäulen verhindern sollte. Trotz dieser Verordnung können die Tankstellenbetreiber ihre Zapfsäulenpreise auch in Zukunft mehrmals am Tag ändern. Belangt werden sie nur, wenn diese mehrfachen Änderungen die Konsumenten in die Irre führen. "Dieser Gummi-Paragraph verunsichert alle, Autofahrer und Tankstellen - betreiber."

Dazu ein Beispiel aus der Praxis, gemeldet aus Wien (11. Bezirk). Eine Marken-Tankstelle senkt in der Früh den Dieselpreis auf 1,23 Euro und erhöht ihn dann - einige Stunden später - schlagartig auf 1,29 Euro, so ist das eine glatte Irreführung der Autofahrerinnen und Autofahrer. Irreführung ist es auch, wenn die Preise - sofort nach Preiserhebung durch den ARBÖ - sofort wieder erhöht werden. "Die schwammige Verordnung kann solche Praktiken nicht abstellen", kritisiert Musil. Der ARBÖ schlägt eine bessere Lösung vor: Nur einmal am Tag bis zu einer bestimmten Zeit (z.B. 9.00 Uhr) sollen die Zapfsäulenpreise geändert werden dürfen "Wer will, dass sich alle an die Vorschriften halten, muss auch dafür sorgen, dass diese Vorschriften klar und verständlich sind", so Musil.


11.9.2008 - Spritpreise von gestern auf heute gestiegen! - Diesel wieder gleich teuer wie Eurosuper


Rohölpreise und Rotterdamer Produktenpreise sind aber gefallen.

Von gestern auf heute wurden Diesel und Eurosuper in Österreich im Schnitt teurer, obwohl sowohl die Produktenpreise in Rotterdam als auch der Preis für die Rohölsorte Brent weiter gesunken sind. "Skandalös ist vor allem die Verteuerung von Diesel", kritisiert der ARBÖ und fordert den Wirtschafts- minister zum energischen Durchgreifen auf. Denn Diesel sinkt in Rotterdam seit 29 September kontinuierlich und erreichte gestern das niedrigste Niveau seit einem halben Jahr!

Diesel verteuerte sich in Österreich von gestern auf heute im Schnitt um 0,8 Cent auf 1,281 Euro, rechnet der ARBÖ vor. Das entspricht einer Verteuerung um 0,9 Prozent. Dagegen wurde Diesel in Rotterdam um 3 Prozent billiger (währungsbereinigt).

Eurosuper zog von gestern auf heute um 2,3 Cent auf 1,282 Euro an. Damit ist Diesel praktisch wieder gleich teuer als Eurosuper, bzw. einen Hauch billiger (um 0,1 Cent). Jeden Tag gibt es mehr Tankstellen, an denen Diesel bereits wieder billiger verkauft wird als Benzin, berichtet der ARBÖ. So kann man in Wien in der Maroltinger Garage Diesel bereits um 3 Cent billiger kaufen als Eurosuper (Diesel 1,249, Eurosuper 1,279) Auch beim Leodiskont (hinter dem Kurier in der Seidengasse 12) ist Diesel mit 1,233 Euro um 0,6 Cent billiger als Eurosuper. Auch die Tankstelle Strohmeier (Am Hundsturm) verkauft Diesel um 1,249 Euro, um 1 Cent billiger als Eurosuper. In Oberöstereich tut das die Tankstelle Avia in Perg (1,227 Euro) und in Niederösterreich die Tankstelle Windisch-Grätz in Schwechat (1,268).


10.9.2008 - ARBÖ fordert Teuerungsausgleich für alle Autofahrer - nicht nur für Frächter

Finanzministers will Steuergeschenk von 74 Mio. Euro für Frächter.

Mit der Novelle des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KfzStG-Novelle 2008) will der Finanzminister den heimischen Frächtern und Spediteuren ein Steuergeschenk von 74 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren machen. "Sein Steuer - geschenk begründet Molterer mit hohen Treibstoff- und Mautkosten. Was für die Frächter recht ist, muss auch für alle Autofahrer billig sein", stellt ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil fest und fordert einen Teuerungsausgleich für alle Autofahrer. Unterstützt von 105.000 Protest-Unterschriften verlangt der ARBÖ die Senkung der Mineralölsteuer, einen Teuerungsausgleich für alle Pendler (egal ob sie Lohnsteuer zahlen oder nicht), eine Erhöhung des Kilometergeldes von 42 auf 45 Cent und eine effiziente Kontrolle der Spritpreise (Spritpreisregulator).

Treibstoff wurde für alle empfindlich teurer. Daher ist es für den ARBÖ nicht nachvollziehbar, warum ein Teuerungsausgleich nur einer bestimmte Gruppe gewährt werden soll, noch dazu, wo die Frächter ihre Mehrkosten bereits an die Endkunden überwälzt hat. Denn die Transportzuschläge wurden bereits erhöht, unter anderem sind deswegen auch die Zeitungspreise gestiegen. Auch das Maut-Argument zieht nicht, weil die Mehrheit der heimischen Frächter gar nicht die Autobahn benutzt. "Die Kfz-Steuersenkung ist für jene Frächter ein echtes Geschäft, die ihre Mehrkosten an die Kunden weiterverrechnet haben und Autobahnfahrten meiden", so Musil.

Der ARBÖ fordert den Wirtschaftsminister auf, endlich für einen funktionierenden Wettbewerb bei Treibstoffen zu sorgen und wird mit Argus - Augen überwachen, dass der angekündigte Preisstopp für die Vignette am 24. September im Parlament beschlossen wird.

9.9.2009 - Vienna-City-Triathlon in Wien lockt Tausende Besucher


Auch eine Woche nach dem Donauinselfest wird "Insel" wieder voll.

Vom Freitag, 12.09.2008, bis Samstag, 13.09.2008, findet der Vienna City Triathlon statt. Austragungsort dieser Sportveranstaltung ist die Donauinsel. Neben Radfahren und Laufen steht Schwimmen ebenfalls auf dem Programm. Ein richtiges Workout für die teilnehmenden Sportler. Zur 2. Auflage dieses Triathlons werden am kommenden Wochenende Tausende den Veranstaltungsort - die Donauinsel - stürmen.

"Auch wenn die Besucherzahlen sicherlich nicht an die am letzen Wochenende heranreichen werden, sollten Besucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, mit längeren Wartezeiten und Staus auf der Donauuferautobahn bei der Ausfahrt Reichsbrücke (A22), und am Handelskai bis zur Reichsbrücke rechnen. Auch die Parkplatzsituation wird ähnlich wie beim Donauinselfest ziemlich prekär werden. Wir raten auf die Öffis umzusteigen", so Sandra Ivancok abschließend.

9.9.2008 - ARBÖ Mountainbike - Weltcup in Schladming


Tausende Sportbegeisterte lassen sich Großereignis nicht entgehen.

Vom 12.09.2008 bis 14.09.2008 lädt Schladming das 5. Mal zum Mountainbike-Weltcup ein. Die besten Mountainbikerinnen und Mountainbiker aus aller Welt messen sich in den drei Disziplinen Olympischer Cross, Four Cross und Downhill.

Das Rennen wird über den Zielhang der Planai und den Schladminger Hauptplatz führen. Erfahrungen des ARBÖ zeigen, dass Tausende Besucher sich diese spektakuläre Downhill-Ereignis nicht entgehen lassen werden. Auf den Hauptverbindungen rund um Schladming wird es zu Verzögerungen und Staus kommen Besonders betroffen werden neben der Ennstal Bundesstraße (B320) im Bereich zwischen Radstadt und Schladming bzw. Gröbming undSchladming die Auf- und Abfahrten der Tauernautobahn (A10) beim Knoten Ennstal bzw. der Pyhrnautobahn (A9) bei Liezen sein. Die Experten des ARBÖ raten daher soweit als möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die ÖBB bieten mit dem Event-Ticket eine Ermäßigung von bis zu 60 Prozent bei der An- und Abreise an.

8.9.2008 - Bartensteins ultimativer Preissenkungsappell verpufft


Die ultimative Aufforderung von Wirtschaftsminister Bartenstein, die Diesel- und Benzinpreise auch in Österreich so stark zu senken, wie sie in Rotterdam gesunken sind, zeigte auch am Montag eine völlig ungenügende Wirkung. "Der Appell des Ministers ist praktisch ungehört verpufft. Die Preisverbilligungen von Rotterdam wurden nicht an Österreichs Autofahrer und Autofahrerinnen weitergegeben."

Die konkreten Beispiele: Diesel ist in Rotterdam seit 29. August bis letzten Freitag stets gesunken, um minus 3,8 Prozent. (netto, währungsbereinigt). Im gleichen Zeitraum sank Diesel in Österreich nur um 0,8 Prozent (ebenfalls netto und währungsbereinigt). "Anders gesagt. Diesel wurde an den Tankstellen im Schnitt nur um 2 Cent billiger statt um 4 Cent und kostet zuletzt 1,277 Euro", rechnet der ARBÖ vor.

Ähnlich die Situation bei Eurosuper 95: Eurosuper ist in Rotterdam seit 29. August bis letzten Freitag gesunken, um 2,8 Prozent (netto,währungsbereinigt). Im gleichen Zeitraum sank Eurosuper in Österreich nur um 0,1 Prozent (ebenfalls netto und währungsbereinigt) "Eurosuper wurde an den Tankstellen im Schnitt nur um 0,8 Cent billiger statt um 3,6 Cent und kostet nun 1,266 Euro im Schnitt".
8.9.2008 - ARBÖ: Regierung darf ihr Vignetten-Versprechen nicht brechen

Sondersitzung des Parlaments kann automatische Erhöhung der Vignette noch verhindern. Der ARBÖ fordert die Regierungsparteien mit Nachdruck auf, ihr gegebenes Vignetten-Versprechen zu halten. Schon im Februar dieses Jahres hatten ÖVP und SPÖ in aller Öffentlichkeit versprochen, den Preis für die Autobahn-Vignette im nächsten Jahr doch nicht zu erhöhen. "Doch die dafür notwendige Gesetzesänderung ist bisher nicht passiert", urgiert ARBÖ- Geschäftsführer Leo Musil. Die Sondersitzung des Parlaments ist die letzte Chance, das gegebene Versprechen doch noch zu halten.

Zum Verständnis: 2007 hat die Regierung beschlossen, den Preis für die Autobahn-Vignette jedes Jahr im Ausmaß der Inflation automatisch zu erhöhen. Heuer bekamen die Autofahrer und Autofahrerinnen das zum ersten Mal zu spüren. Als sich Anfang des Jahres die Teuerung in Österreich beschleunigte und die Spritpreise ständig nach oben davonzogen gab die Regierung das Versprechen ab, mit dieser automatischen Vignetten- Verteuerung auszusetzen.

Aufgrund der bisherigen Entwicklung der Verbraucherpreise müsste mit einer Erhöhung der Vignette um 2 bis 3 Prozent gerechnet werden. Das würde den Autofahrern Mehrkosten von 8 bis 12 Millionen Euro bescheren. Betroffen wären ausschließlich PKW bis 3,5 Tonnen. die sich für die Benutzung der Autobahnen eine Vignette kaufen müssen (LKW zahlen eine kilometer- abhängige Maut).

5.9.2008 - Bartensteins Ultimatum zeigte wenig Wirkung


Die gestrige ultimative Aufforderung des Wirtschaftsministers an die Mineralölindustrie, die Spritpreise im Einklang mit den internationalen Preisen zu senken hat wenig gefruchtet, zeigt eine aktuelle Auswertung des ARBÖ: Der Dieselpreis ist zwar von gestern auf heute im Schnitt um 0,7 Cent gefallen. Aufgrund der weiterhin gesunkenen Dieselpreise in Rotterdam hätten die Dieselpreise hierzulande aber dreimal soviel sinken müssen, um 2,1 Cent, rechnet der ARBÖ vor.

"Fromme Appelle im Wahlkampf fruchten nichts. Das Wirtschaftsministerium soll endlich- wie vom ARBÖ längst vorgeschlagen - Tag für Tag die Entwicklung der Treibstoffpreise in Österreich mit den Notierungen in Rotterdam vergleichen und damit ein echtes Preismonitoring installiert. Der ARBÖ bekräftigt auch seine Forderung, dass das Wirtschaftsministerium rückwirkend die letzten dreieinhalb Jahre von der Bundeswettbewerbsbehörde
überprüfen lässt, in ob Verbilligungen unvollständig an die Autofahrer weitergegeben haben. "Das üble Spiel ist zu stoppen und den Autofahrerinnen erlittener Schaden zurückzugeben".

Mit heutigem Datum ist die Verordnung des Wirtschaftsministers in Kraft. Die berechtigten Einwände des ARBÖ haben nur zur Hälfte gewirkt. Die Befristung ist weggefallen - sodass die Verordnung nicht mehr nur ein vorübergehendes Wahlkampfzuckerl darstellt. Mit einer - zwar verbesserten - Formulierung ist es nicht gelungen, die Tankstellenbetreiber dazu zu bringen, dass sie nur einmal am Tag die Zapfsäulenpreise ändern dürfen. "Mehrmalige Preisänderungen am Tag sind auch in Zukunft weiter möglich", bedauert der ARBÖ.

4.9.2008 - Bartenstein soll Höhe der Spritpreissenkungen nichtnur zwei Monate, sondern die letzten drei Jahre lang prüfen


Dass Spritpreissenkungen zu langsam und zu wenig an die heimsichen Konsumenten weitergeben werden, ist nichts Neues. In unzähligen Aussendungen hat der ARBÖ in den letzten Jahren immer wieder konkrete Beispiele der Öffentlichkeit präsentiert, bei denen Verbilligungen nicht nur zu spät, sondern auch zu wenig an die heimischen Konsumenten weitergegeben wurden. "Das Wirtschaftsministerium soll nicht nur die letzten zwei Monate, sondern auch die letzten Jahre daraufhin überprüfen, wie oft Verbilligungen von Diesel und Benzin zuwenig an die heimischen Autofahrer und Autofahrerinnen weitergegeben wurden", fordert der ARBÖ.

Das dazu nötige umfangreiche Zahlenmaterial gibt es bereits in der Bundes- wettbewerbsbehörde. "Man braucht die Daten nur mehr berechnen". In einem ersten Schritt hat die Bundeswettbewerbsbehörde zunächst eimal heraus- gefunden ,dass Verbilligungen mit zwei Tagen Verspätung an die Konsumenten weitergeben werden - sich aber mit dem Ausmaß der Verbilligungen noch nicht befasst. "Wenn es dem Wirtschaftsminister wirklich um mehr Fairness bei den Spritpreisen geht, muss er endlich auch die Konsequenzen aus den bisherigen Erkenntnissen ziehen und die üblen Praktiken sofort abstellen. Ausserdem müssen die Autofahrer und Autofahrerinnen jene Millionen zurückbekommen ,die ihnen zu Unrecht aus der Tasche gezogen wurden", fordert der ARBÖ.

4.9.2008 - Radfahrer aufgepasst: ARBÖ-Fahrrad-Garagen am Donauinselfest


300 Stellplätze für Bikes am Sommer-Event in Wien.

Kommendes Wochenende wird nicht nur Fußball gespielt in Wien, auch das Wiener Donauinselfest startet in die 25. Auflage. Das Wetter verspricht den Besuchern einiges. Der ARBÖ rechnet damit mit einem gewaltigen Ansturm von Fahrradfahrern und Rollerskatern.

Der ARBÖ Wien hat sich auch dieses Jahr wieder etwas für alle Radfahrer einfallen lassen, die mit dem Bike anreisen und betreut insgesamt zwei Fahrradgaragen mit jeweils ca. 150 Stellplätzen. Diese findet man bei der Floridsdorfer Brücke (Abgang auf die Insel bei der Straßenbahn-Station) und der Reichsbrücke (Stand Nr. 9). "Die Fahrradgaragen sind seit Jahren Grund für viele mit dem Bike anzureisen und nicht mit dem Auto stundenlang, und nicht sehr umweltfreundlich, Parkplätze zu suchen. Auch dieses Jahr wollen wir Besuchern die Möglichkeit geben ihr Fahrrad sicher zu 'parken'", so Herbert Hübner, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien.

Die ARBÖ-Fahrrad-Garagen sind am Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr für alle Besucher geöffnet

4.9.2008 - "Leitl'n, Leitl'n: Zehn Minuten früher aus den Federn"



Wieder mehr los auf den Straßen - Stressfrei durch den Frühverkehr.

Die Ferien sind für Ostösterreichs Schüler zu Ende und es ist spürbar wieder mehr los auf Österreichs Straßen. "Wer Stress in der Früh vermeiden will, der sollte sich zehn Minuten früher auf den Weg machen", so ARBÖ-Verkehrs- experte Thomas Haider.

In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sollte man mit morgendlichen Verzögerungen am Weg in die Arbeit rechnen. "Besonders in Wien wird sich die Stau-Saison nach den Sommerferien einstellen. Die Triesterstraße, sowie die Nordbrücke, die Gürtelbrücke, der Gürtel, der Handelskai und der Altmanns- dorfer Ast sind davon am meisten betroffen. Auch die Fahrt auf der Südost- tangente (A23) im Bereich der Gürtelausfahrten nimmt mehr Zeit in Anspruch. Geduld ist auch der Baustelle auf der Donauuferautobahn (A22) zwischen Stockerau und Strebersdorf gefragt", warnt Haider.

Zehn Minuten früher loszufahren ist daher eine sinnvolle Methode um die
verlorene Zeit nicht mit Rasen und gewagten Überholmanövern wieder aufholen zu müssen, sind die Experten des ARBÖ überzeugt.

4.9.2008 - Überall sinken die Spritpreise - Nur in Österreich steigen sie


Markt funktioniert nicht - Wirtschaftsminister untätig.

Kaum zu glauben, aber wahr. Seit vergangenen Freitag sinken in Rotterdam die Preise für Diesel und Eurosuper - nur in Österreich klettern sie munter nach oben. "Der Markt funktioniert nicht. Schon seit fünf Tagen geben Mineralöl- firmen Verbilligungen am Spotmarkt nicht an die heimischen Autofahrer weiter", bringt es der ARBÖ auf den Punkt. "Wie lange wollen die wahlkämpfenden Politiker, allen voran der Wirtschaftsminister, noch zuschauen, wie die Autofahrer und Autofahrerinnen über den Tisch gezogen werden?"

Im Detail: Seit 29 August wurde Diesel in Rotterdam um 3,3 Prozent billiger, in Österreich aber um 0,3 Prozent teurer (auf 1,301 Euro im Durchschnitt) Eurosuper verbilligte sich in Rotterdam seitdem um 6,2 Prozent, während er sich in Österreich um 1 Prozent verteuerte (1,287 Euro im Durchschnitt). "Offenbar setzten die meisten Konzerne die üblen Praktiken der Vergangenheit auch in Zukunft munter fort. Die Bundeswettbewerbsbehörde hat ihnen für die letzten dreieinhalben Jahre ja nachgewiesen, Verbilligungen erst nach zwei Tagen weiterzugeben, Verteuerungen aber sofort.

Das Preisniveau für Diesel in Rotterdam ist mittlerweile auf das tiefste Niveau seit fünf Monaten gesunken. "Die spekulative Blase ist geplatzt. Demnach müsste auch der Dieselpreis in Österreich wieder auf das Niveau von Anfang April hinunter. Also auf 1,23 Euro, was einer Verbilligung um 7 Cent entspricht", rechnet der ARBÖ vor.

Säumig ist das Wirtschaftsministerium auch mit der von ihm selbst angekündigten Verordnung, die sicher stellen sollte, dass sich die Preise an den heimischen Zapfsäulen nicht stündlich ändern. "Diese Verordnung sollte seit Montag, 1. September in Kraft sein. Laut Auskunft aus dem Wirtschaftsministerium gibt es sich bis heute (Mittag) nicht, kritisiert der ARBÖ. "Die Politik lässt die Autofahrerinnen und Autofahrer im Stich und ...kassiert".

3.9.2008 - ARBÖ fordert auf: Meldet uns Wahlplakate, die sichtbehindernd aufgestellt sind!


Wahlständer haben in Kreuzungsbereichen und knapp am Fahrbahnrand nichts verloren.

Dieser Tage sprießen die Wahlplakate der Parteien allerorts aus dem Boden. Wer zu Wahlzeiten Dreiecksständer in Kreuzungsbereichen aufstellt, sollte darauf achten, dass die Sicht der Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer nicht eingeschränkt ist, appelliert der ARBÖ. Verschärft wird die Situation heuer, da Wahlkampf und Schulbeginn zusammenfallen. Der ARBÖ fordert daher die Bevölkerung auf, Wahlplakate zu melden, die das Sichtfeld einschränken und somit gefährliche Situationen hervorrufen könnten.

"Einfach ein Mail mit genauer Angabe des Aufstellortes und der jeweils wahlwerbenden Partei an presse@arboe.at schicken, oder uns direkt unter 01/891 21 205 anrufen. Wir werden uns mit der jeweiligen Partei in Verbindung setzen und sie auffordern das Wahlplakat von dort zu entfernen", so ARBÖ-Sicherheitsexperte Thomas Woitsch. "Wir hatten die vergangenen Wahlkämpfe sehr gute Erfahrungen damit - die Parteien reagieren meistens sofort darauf und stellen die Wahlplakate um. Wir wollen damit keine
Parteien anschwärzen, uns steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund",
betont Woitsch.

3.9.20008 - Auftakt zur Fußball-WM-Qualifikation bringt ausverkauftes Happel-Stadion und Staus


Rund 47.000 Zuschauer beim Match gegen Frankreich am Samstag .

Der Auftakt der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft zur WM- Qualifikation 2010 bringt nicht nur einen prominenten Gegner Frankreich sondern auch ein ausverkauftes Ernst-Happel-Stadion. Staus und längere Verzögerungen werden auch aufgrund des zeitgleich stattfindenden Donau -insel-Festes nicht ausbleiben, sind sich die Verkehrsexperten des ARBÖ
sicher.

Vor allem rund um das Stadion vor dem Ankick - um 20:30 Uhr - und nach dem Ende des Spieles sollten die Autofahrer einiges an Geduld mitbringen. Besonders betroffen werden erfahrungsgemäß die Meiereistraße, sowie die Zufahrten zur Stadionallee, Erdberger Lände und Schüttelstraße sein. Auch der Handelskai wird von Staus betroffen sein. Neben den Fußballfans werden hier auch viele Besucher des Donauinselfestes in den Staus stehen. Ebenso mit Behinderungen ist ab dem Praterstern, über die Ausstellungsstraße und die Vorgartenstraße zu rechnen, warnt der ARBÖ-Informationsdienst. Um die Parkplatznot etwas zu entschärfen, wird für die Dauer der Veranstaltung werden sowohl die Hauptallee als auch die Rotundenallee für den Individual- verkehr geöffnet.

"Wir raten allen Fußballfans, die möglichst stressfrei zum Spiel anreisen möchten, auf die öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die U-Bahn-Linie 2 hat eine Station, die ihre Bewährungsprobe bei der EM bestanden hat, direkt vor dem Stadion. Auch die Autobuslinien 77A, 80B und 84A halten in der Nähe. Die Eintrittskarten gelten übrigens ab 16.30 Uhr als Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien", so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.

2.9.2008 - Rückreisewelle durch Ferien-Ende in Süd- und Westösterreich sowie Baden-Württemberg


Baustellen und Parkplatznot rund ums Donauinselfest stellen Autofahrer rund um Wien auf Geduldsprobe

Das kommende Wochenende bringt mit dem Ferienende nicht nurfür die meisten Schülerinnen und Schüler aus Süd- und Westösterreich, schlechte Nachrichten, auch für deren Eltern auf der Rückreise. Die Verkehrsnachrichten auf den Transitstrecken werden sehr negativ, warnen die Experten des ARBÖ. Denn auch im deutschen Bundesland Baden-Württemberg enden die Sommer- ferien. Aber auch in Richtung Süden brauchen viele Spätentschlossene auf den Autobahnen in Westösterreich einiges an Geduld.

Der Reise- und damit Stautag wird sicherlich wieder der kommende Samstag. Aber auch Sonntag wird der Rückreiseverkehr für erhebliche Verzögerungen sorgen. Als die Staustrecke schlechthin wird sich die Tauernautobahn (A10) erweisen. Vor dem Tauerntunnel wird es ab den Morgenstunden zu Block- abfertigung und kilometerlangen Staus in Richtung Süden kommen. In der Gegenrichtung wird ab den Vormittagsstunden bis in die Abendstunden der Katschbergtunnel zum Nadelöhr. Einen Tag später wird sich ab dem frühen Nachmittag vor dem Katschbergtunnel den Autofahrern ein ähnliches Bild bieten.

Auch in Tirol werden die Urlaubsrückkehrer sehr viel Geduld brauchen.Als klassische Staustrecken erweisen sich immer wieder die Brennerautobahn
(A13), die Inntalautobahn (A12) sowie die Fernpassstrecke (B179). Hier die
wichtigsten Staupunkte:

* Baustellenbereich zwischen Brennersee und Parkplatz Nösslach (A13) *
* Grenztunnel Vils/Füssen (B179)
* Großraum Innsbruck (A12 und A13)
* Lermoosertunnel (B179)
* Mautstelle Schönberg (A13)
* Baustelle im Bereich Milser Tunnel ( A12)


Im benachbarten Ausland wird man sich mit hoher Wahrscheinlichkeit vor der Mautstelle Sterzing/Vipiteno auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol und auf den Verbindungen Salzburg-München (A8), Kufstein-Rosenheim (A93) sowie Garmisch-München (A95) stundenlang "anstellen" müssen.

Baustellen als Staustellen im Großraum Wien

Auch der Osten des Bundesgebietes wird von Staus nicht verschont bleiben. Vor allem im Großraum Wien werden die Autofahrer auf eine harte Gedulds- probe gestellt werden. Die Baustelle auf der Ostautobahn (A4) beim Knoten Schwechat wird sicherlich vor allem Freitag und am Samstag, aber auch Sonntag Nachmittag, zum Nadelöhr mit Staus bis zur Ausfahrt Fischamend zurück. Das "Pendant" auf der Südautobahn (A2) zwischen Baden und dem Knoten Guntramsdorf sorgt am Wochenende in zwei Wellen für Staus. "In Richtung Süden wird es am Freitag Nachmittag und Abend zu erheblichen Verzögerungen kommen. In Richtung Norden werden die Besucher, die zum Donauinselfest, anreisen, ab den späten Nachmittagsstunden sowohl am Freitag als auch am Samstag viel, viel Geduld brauchen. Sonntag Nachmittag und Abend wird es durch den Pendlerverkehr und die Abreise der Donauinsel- Besucher in beiden Richtungen auf zig Kilometern - rien ne va plus - heißen", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.
02.09.2008 - Eröffnung ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum Kagran am 6.9.2008

20 Jahre lang drehten am Flugfeld Aspern keine Flugzeuge sondern Kraftfahrzeuge der verschiedensten Art ihre Runden. Seit der Eröffnung im Jahre 1988 war das ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum in der Bernhardinerallee in Wien-Aspern beliebter Trainingsort der Verkehrssicher- heit. Ab Samstag, 6. September 2008 hat das ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum eine neue topmoderne Heimstätte in Wien-Kagran.

Zur Eröffnung durch Verkehrsstadtrat Dipl.Ing. Rudolf Schicker laden wir sehr herzlich ein:

Datum: Sa., 6. September 2008, 10 Uhr
Ort: 1220 Wien, Schillingstraße 18 (Zufahrt über Rautenweg) -
Parkmöglichkeit am Gelände

Die Festansprachen halten:
Dipl.Ing. Rudolf Schicker, Amtsf.Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr
Norbert Scheed, Bezirksvorsteher Donaustadt
KR Dr. Heinz Hofer, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation Dr. Rudolf Ertl,
Präsident des ARBÖ Wien

Anschließend besteht "für Jedermann" die Möglichkeit, den Verkehrs- Übungsplatz zu "erfahren" sowie unter Anleitung der ARBÖ-Trainer
auf den Fahrsicherheits-Modulen ein Schnuppertraining zu absolvieren.

Das neue topmoderne Fahrsicherheits-Zentrum des ARBÖ Wien im 22. Bezirk hat ein Investitionsvolumen von 3 Mio. Euro. Auf einer Fläche von 34.800 Quadratmeter können Mopeds, Motorräder, PKW, Wohnmobile und Kleintransporter ihre Runden drehen. "Viel Platz zum Üben war uns besonders wichtig", so Dir. Herbert Hübner, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien. "Besonders stolz sind wir auf die technische Ausstattung wie zum Beispiel die gerade Dynamikfläche mit Schleuderplatte, sowie auf die vollautomatische Bewässerung und die computergesteuerten
Wasserhindernisse", setzt Hübner fort. Ein Einparkhof, eine Bergstrecke, eine Ampel-Kreuzung, sowie ein Kreisverkehr und ein andlingparcours
sollten zu einer guten Vorbereitung der Fahrschüler und Fahrschülerinnen auf die Führerschein-Prüfungsfahrt und den Straßenverkehr dienen und für mehr Sicherheit sorgen.

9.7.2008 - Erneute Reisewelle am Wochenende - Herausforderung für die Urlauber

Ferienstart für sieben deutsche Bundesländer - Baustellen sorgen für Verzögerungen.

Nach dem Ferienbeginn in Österreich folgten kommendes Wochenende eine Vielzahl deutscher Bundesländer. Autofahrer aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thürigen starten in den Urlaub, berichtet der ARBÖ-Informationsdienst. Neben dem Reiseverkehr sorgen auch zahlreiche Baustellen auf Österreichs Autobahnen für Verzögerungen. "Besonders die Routen nach Italien, Slowenien und in den Osten werden ausgelastet sein", so Alexandra Goga vom ARBÖ - Informationsdienst.

Staupunkte auf Hauptverbindungen:

  • Ost-Autobahn (A4), in Fahrtrichtung Osten (Ungarn)
  • Tauern-Autobahn (A10), in Fahrtrichtung Süden (Slowenien)
  • Inntal-Autobahn (A12), in Fahrtrichtung Westen (Innsbruck)
  • Brenner-Autobahn (A13), in Fahrtrichtung Süden ( Italien)
  • Rheintal-Autobahn (A14), in Fahrtrichtung Osten (Innsbruck)


Baustellen auf den Hauptverbindungen:

* Tauern-Autobahn (A10):
- Fahrtrichtung Süden, zwischen Tauerntunnel und Katschbergtunnel -
Fahrtrichtung Süden, zwischen Gmünd und Spittal
- Fahrtrichtung Süden, bei Maustelle St. Michael

* Inntal-Autobahn (A12):
- Fahrtrichtung Westen, zwischen Hall West und Innsbruck Ost

* Brenner-Autobahn (A13):
- Fahrtrichtung Süden zwischen Nößlach und Brennersee

* Rheintal-Autobahn (A14):
- in beiden Fahrtrichtungen, beim Pfändertunnel

7.7.2008 - Vollmacht für fremde mitreisende Kinder in Kroatien

Die fünf wichtigsten Urlaubs-Infos im Überblick-

Sei es nun der Trend zum Sparen auch im Urlaub, die Vignette in Slowenien oder die neue Bestimmung, dass in Kroatien für "fremde" mitreisenden Kinder nicht nur der Reisepass sondern auch eine Vollmacht von den leiblichen Eltern mitgeführt werden muss, der ARBÖ informiert über die fünf wichtigsten Neuerungen:

1. Fremde Kinder in Kroatien
Kroatien ist das beliebteste Auto-Reiseurlaubsland der Österreicher. Neu
ist, dass, wer ein "fremdes" Kind unter 18 Jahre mitnimmt (als Bekannte,
Tante, Onkel, Opa, Oma) für dieses Kind nicht nur einen Pass mitnehmen
muss, sondern auch noch eine Vollmacht der leiblichen Eltern! Ohne diese
Vollmacht gibt es Probleme.

2. Sparen bei der Wahl des Urlaubszieles
Eindeutig geht der Trend zum Sparen. Autoreisende Urlauber bevorzugen immer
mehr Urlaubsziele in Österreich und in der Nähe von Österreich (wie
Kroatien oder Deutschland).

3. Vignette Slowenien
Seit 1. Juli 2008 sorgt die 35 Euro Halbjahresvignette in Slowenien für
Empörung. Der ARBÖ hat über den EAC (Verbund Europäischer Automobilclubs)
in Brüssel protestiert und Slowenien nach dem Beispiel Österreichs
aufgefordert, eine 2-Monats- oder 10-Tagesvignette einzuführen, Österreich
wurde anno dazumal von der EU dazu genötigt. Es gibt einen ersten Brief an
Slowenien. Als Beispiel für die empfindliche Verteuerung: durch Slowenien
durchfahren kostete bislang zirka 11 Euro, jetzt sind es mindestens 35
Euro.

4. Reisepass beim Fliegen
Nach Italien, Griechenland und Holland kann man auch mit einem abgelaufenen
Reisepass einreisen - aber nur auf terrestrischem Wege, also per Auto, Rad,
Bahn oder zu Fuß! Wer in diese drei Länder per Luft einreist, muss
unbedingt einen gültigen Reisepass haben. "Einige Luftlinien lassen
Passagiere ohne gültigen Reisepass nicht an Bord", warnt Thomas Haider vom
ARBÖ-Informationsdiesnt.

5. Senioren werden öfters per Ambulanz-Jet zurückgeholt "Egal ob aus
Deutschland, der Türkei, aus Kroatien oder Spanien. Es waren in der Regel
immer ältere Männer, die mit einem eigenen Ambulanz-Jet vom Urlaub nach
Hause gebracht werden mussten, weil sie einen Herzinfarkt, Herzinsuffizienz
oder einen Schlaganfall erlitten hatten." Zum Glück hatten sie zuvor den
ARBÖ-Sicherheits-Pass gekauft, sodass ihnen diese Heimholung keinen
zusätzlichen Cent gekostet hat. "Eigentlich", so Haider vom ARBÖ, "sollten
Menschen ab einem bestimmten Alter grundsätzlich immer mit einem
ARBÖ-Sicherheits-Pass für solche Notfälle vorsorgen. Die 33 Euro dafür sind
ein guter Sicherheitspolster."

6. Rechtschutz verbessert
Der ARBÖ hat heuer seinen Rechtschutz gleich doppelt verbessert. Die
Versicherungssumme wurde von 71.000 auf 120.000 Euro erhöht und:
rechtsschutzversichert ist nicht nur das Auto der versicherten Person,
sondern auch alle anderen Autos, die auf Ehegatten, Lebensgefährten und
Kinder (bis 25 Jahren) zugelassen sind. "Rechtschutz zahlt sich immer dann
voll aus, wenn es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt", so Thomas
Haider.
 

 

7.7.2008 - "Zorn der Frächter" führte kaum zu Behinderungen
auf den Straßen


Demo der Lkw-Lenker verlief ohne größere Verkehrsprobleme

"Angesagte Katastrophen finden doch nicht statt"- unter diesem Motto konnte
man heute Vormittag die Protestfahrt der Lkw-Lenker auf den Autobahnen in
und rund um Wien stellen. Auch die "Sternfahrt" vom Eldescherplatz zum Ring
führte nur zu kurzen Verzögerungen, berichtet der ARBÖ.

Wie bereits waren rund 2.000 Lkw von den Startpunkten am Knoten Vösendorf
auf der Südautobahn (A2) und dem Knoten Kaisermühlen auf der Südost-
tangente (A23) sowie dem Knoten Schwechat auf der Ostautobahn (A4) in
einer Art Rundfahrt auf den Autobahnen unterwegs. "Die Lkw-Lenker waren
in einer "durchgehenden" Kolonne auf der jeweils rechten Fahrspur unterwegs
und hielten sich weitgehend an die Verkehrsregeln. Zahlreiche Lenker waren
allerdings mit einer Geschwindigkeit zwischen 20 und 30 km/h sehr langsam
unterwegs. Ein Verkehrschaos blieb dennoch aus", so ARBÖ-Verkehrsexperte
Thomas Haider. Im Zuge des Frühverkehrs kam es lediglich im Bereich
zwischen dem Knoten und dem Tunnel Kaisermühlen auf der Donauuferautobahn
(A22) zu zähem Verkehr. Nach Ende der Demonstrationsfahrt kam es gegen
10:30 Uhr auf der Südosttangente (A23) im Bereich zwischen Knoten Prater
und Hanssonkurve in beiden Richtungen abschnittsweise zu Verzögerungen.

Auch am Ring kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen. "Das
angekündigte und befürchtete Verkehrschaos blieb aus. Die Autofahrer haben
offenbar auf die gute Vorab-Information unter anderem durch den ARBÖ
reagiert und die betroffenen Straßen gemieden bzw. sind auf Öffis umgestiegen.
Auch die Disziplin der Lkw-Fahrer, die sich mit Ausnahme mancher "Bummelfahrt"
an die Verkehrsregeln hielten, hat zu einem friedlichen Ablauf der Demonstration
geführt", so Thomas Haider abschließend.

 

 

3.7.2008 - Spritpreise auf höchstem Stand aller Zeiten

Zweite Urlaubswelle löst neuerlichen Preisschub aus - Finanzminister kassiert und kassiert

Kurz vor der zweiten Urlaubswelle sind die Spritpreise in Österreich auf dem höchsten Stand geklettert, meldet der ARBÖ. Diesel kostet durchschnittlich 1,449 Euro, Eurosuper 1,359 Euro und Normal 1,354 Euro. Kurz vor der
zweiten Urlaubswelle in Österreich zog Diesel gleich um 3,5 Cent auf 1,449 Euro an, bei Eurosuper machte der Preissprung 1,5 Cent pro Liter aus. "Es ist eindeutig wieder ein Ferienzuschlag. Statt aber endlich für mehr Trans-
parenz und Wettbewerb zu sorgen, wie der Finanzminister vor Wochen bei der Präsentation des Pendlerpakets versprochen hatte, schaut er tatenlos zu und kassiert", kritisiert ARBÖ-Pressesprecherin Lydia Ninz.

Bei Diesel ist dieser große Preissprung nicht zur Gänze durch die Preisentwicklung in Rotterdam zu rechtfertigen. Maximal 1,5 Cent Erhöhung wären deswegen gerechtfertigt, aber nicht 3,5 Cent. Also sind zwei Cent zuviel, rechnet der ARBÖ vor. Bei Eurosuper ist der jüngste Preissprung in Österreich gar nicht durch die Preisentwicklung in Rotterdam zu rechtfertigen - dort sind gestern die Preise sogar wieder etwas gesunken, so der ARBÖ.

Der Finanzminister kann sich über einen wahren Geldregen freuen: Wie aus der Homepage des Finanzministeriums zu entnehmen ist, hat er in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 1.298,6 Millionen Euro Mineralölsteuer kassiert. Das sind um 168,8 Millionen mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Das ist auch schon viel mehr als der Finanzminister fürs gesamte Jahr an Mehreinnahmen gegenüber dem Vorjahresbudget (Erfolg) geplant hatte. "Es ist höchste Zeit, dass den Autofahrern ein fairer Teil dieser Mehreinnahmen zurückgegeben wird, so wie es der ARBÖ schon seit langem und der Wirtschaftskammer-Chef Dr.Christoph Leitl heute gefordert hat.

3.7.2008 - Schlange in Not - Der "ARBÖ-Schlangenflüsterer" half

"Zisch - zisch, ringel - ringel" - Dieser Albtraum wurde für den Steierer Bernd Huber, ARBÖ-Mitglied seit über 20 Jahren, leider Realität: Als er seinen Kofferraum öffnete zischte ihm eine Schlange entgegen! Der ARBÖ-Pannenfahrer Arnold Schreiner half rasch. Und das bereits zum zweiten, sich ringelnden Mal!

Bernd Huber aus Maria Lankowitz, Steiermark, holte für das Swimmingpool seiner Kinder eine große Abdeckplane von einer Wiese, verstaute sie im Kofferraum. Zu Hause angelangt, ladete er diese aus, als er wieder zum Auto zurückkommt, um noch etwas aus dem Kofferraum zu nehmen, zischte ihm eine graue Schlange entgegen. "Ich hab mich total geschreckt und überlegt, was ich tun soll", so Huber. Das hat sich vielleicht auch die Schlange gedacht und die entschied einfach unter das Reserverad zu schlängeln, quasi unter dem Motto "Sicher ist sicher". Bernd Huber dachte sofort an den ihm bekannten ARBÖ-Techniker Arnold Schreiner vom ARBÖ-Prüfzentrum in Köflach, über dessen Rettungsaktion einer Schlange im Jahr 2003 das ARBÖ-Klubsjournal FREIE FAHRT berichtet hatte. Damals hatte sich ein Python - frisch gekauft von zwei jungen Damen - in das Lüftungssystem eines Autos geflüchtet.

Huber fuhr mit seinem Sohn Florian zum fünf Kilometer entfernten ARBÖ-Prüfzentrum Köflach. Florian beobachtete vom Beifahrersitz aus derweilen die Rückbank, um bei sich schlängelnder Gefahr sofort Alarm geben zu können. Kaum beim ARBÖ angekommen, dachte der ARBÖ-Techniker, der aus der selben Ortschaft wie Huber stammt, im ersten Moment an einen Scherz, als dieser zu ihm sagte: "Arnold, i hob a Schlange im Auto!"

Arnold Schreiner, der schon 30 Jahre beim ARBÖ tätig ist, öffnete vorsichtig den Kofferraum, schaute unter die erste Matte, unter das Reserverad und in der darrunterliegenden Mulde wurde er fündig. Schreiner: "Ich holte rasch einen langen Draht, um den hat sich die Schlange dann schließlich herumgewickelt." Im nahegelegenen Rasenstück durfte die sich als ungiftig herausstellende Äskulapnatter schließlich das Weite suchen.

"Von jetzigen Tag an ist der Arnold für mich der Schlangenflüsterer," so der erleichterte Bernd Huber.

 

3.7.2008 - Billig fliegen, teuer parken!

Horrende Preise bei Flughafen-Parkplätzen.

Ohne Zweifel ist eine Reise mit dem Flugzeug in den letzten Jahren immer billiger geworden. Was aber in jedem Fall zu beachten ist, sind die Nebenkosten für die An- und Abreise zum bzw. vom Flughafen, so der ARBÖ. Bei
der Anreise mit dem eigenen Auto kann das Reisebudget durch hohe Parkgebühren noch erheblich belastet werden. Der ARBÖ - Informationsdienst hat eine Zusammenstellung der diversen Nebenkosten recherchiert.

Wer rechtzeitig bucht, kann schon um 100,- Euro nach London und wieder retour nach Österreich fliegen. Angebote haben die Touristik-Experten des ARBÖ jede Menge gefunden, doch so reichlich die Angebote der Airlines sind, so unterschiedlich sind auch die Gebühren der Parkplätze bei den einzelnen Flughäfen.

Spitzenreiter bei den Parkgebühren ist der Flughafen in Bratislava. Bei einem Urlaub von 14 Tagen muss man mit 137,20 Euro sehr tief in die Tasche greifen. Am günstigsten sind die Gebühren in Linz, bei 14 Tagen fallen hier lediglich 39 Euro an.

Als Alternative bieten sich Shuttlebus oder Zugverbindungen an. Hier sind die Kosten um vieles geringer. Eine Fahrt mit dem CAT (City Airport Train) zum Flughafen Schwechat kostet 9 Euro. ARBÖ-Mitglieder erhalten sogar eine Ermäßigung von 1,50 Euro auf die Einzelfahrt. Vom Linzer Hauptbahnhof verkehrt sogar ein kostenloser Shuttlebus zum Flughafen.

In jedem Fall raten die ARBÖ-Touristik-Experten sich vor dem Abflug genau zu erkundigen, um nicht vor Ort eine böse Überraschung zu erleben.

31.5.2008 - Diesel kostet im Schnitt 1,399 Euro - Neuer Rekord

ARBÖ-Aktion "Runter mit den Spritpreisen" wichtiger denn je - Schon knapp mehr als 60.000 Eintragungen auf www.arboe.at - Übersicht nach Bundesländern.

Gestern Freitag erreichte der Diesel einen neuen Rekordwert. Pro Liter Diesel zahlt man derzeit durchschnittlich 1,399 Euro. "Der Rekord vom 23. Mai wurde daher um 1,3 Cent überboten", so ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher.

"Die ARBÖ-Aktion - Runter mit den Spritpreisen - ist daher wichtiger denn je", ist Stuppacher überzeugt. Das Interesse an der Aktion des ARBÖ ist ungebrochen, wie die jüngste Auswertung nach Bundesländern ergibt. Um 12:00 Uhr registrierte der ARBÖ bereits 60.000 Eintragungen. Nicht verwunderlich, da die Autofahrer, die sich eingetragen haben im Schnitt 30,6 Kilometer zum Arbeitsplatz unterwegs sind. Über 22 Prozent der Eintragungen kommen bisher aus dem industriellen Oberösterreich. Der ARBÖ gibt eine genaue Auflistung der Eintragungen:

  • Burgenland: 2.935 (4,88%)
  • Kärnten: 2.911 (4,84%)
  • Niederösterreich: 12.899 (21,45%)
  • Oberösterreich: 13.771 (22,90%)
  • Salzburg: 3.500 (5,82%)
  • Steiermark: 9.405 (15,64%)
  • Tirol: 3.470 (5,77%)
  • Vorarlberg: 2.393 (3,98%)
  • Wien: 8.858 (14,73%)


Wer die Aktion "Runter mit den Spritpreisen" unterstützen möchte, kann sich auf http://www.arboe.at/spritpreissenken.html eintragen.

30.5.2008 - Rund 4 Millionen Personen bringt höhere Pendlerpauschale nichts

17,5 Millionen Österreicher wird die ab 1. Juli um nur 15 Prozent erhöhte Pendlerpauschale überhaupt nichts bringen, obwohl auch für diese Menschen die Spritpreise und Autokosten horrend gestiegen sind, kritisiert der ARBÖ. Denn in den "Genuss" der erhöhten Pendlerpauschale kommen nur jene, die überhaupt Lohnsteuer entrichten müssen. Wer hingegen so wenig verdient, dass keine Lohnsteuer gezahlt werden muss (1,5 Millionen Personen), nur geringfügig beschäftigt (274.853 Personen) oder bereits in Pension ist (2,2 Millionen Personen), schaut nach Angaben des ARBÖ gänzlich durch die Finger.

"Gerade auf diese große Zahl von Kleinverdienern wurde bei dem vom Ministerrat abgesegneten Maßnahmenpaket völlig vergessen", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher. "Denn die Pendlerpauschale verringert nur die Basis für die Lohnsteuerberechung. Wenn man keine Lohnsteuer zahlt, bringt es gar nichts, wenn diese Basis verändert wird. Der ARBÖ fordert deshalb weiter eine dringende Entlastung von den horrenden Spritpreisen."

Die Regierung hat sich im "Pendlerpaket" nicht durchgerungen, die sogenannte Negativsteuer für diese Personengruppe anzuheben. Derzeit beträgt diese 240 Euro im Jahr. Jemand, der keine Steuern zahlt, weil er so wenig verdient, kann sich am Jahresende von der Finanz diese 240 Euro zurückholen. Dieser Betrag wurde von der Regierung allerdings nicht erhöht.

"Wenn die Regierung die Pendlerpauschale in einen echten Absetzbetrag umwandeln würde, wie vom ARBÖ gefordert, hätten auch diese Menschen eine kleine Verbesserung ihrer finanziellen Situation", so der ARBÖ-Generalsekretär.

Ergänzend dazu fordert der ARBÖ nach wie vor von der Regierung:

  • Runter mit den Spritpreisen, letzte Mineralölsteuer-Erhöhung zurücknehmen!
  • Einführung eines Spritpreis-Regulators (wie es ihn für den Strompreis schon gibt)


Aus ARBÖ-Sicht akzeptabel ist die Erhöhung des Kilometergeldes um vier Cent auf 42 Cent.

28.5.2008 - Ausgleich für Pendler viel zu niedrig - ARBÖ - Unterschriftenaktion läuft weiter

Für höhere Pendlerpauschale kann sich durchschnittlicher Pendler nur 4 Liter Diesel kaufen - im Monat!

Das Entlastungspaket der Regierung ist für den ARBÖ viel zu niedrig ausgefallen. "Wir setzen die Protestunterschriftenaktion unter www.arboe.at weiter fort, damit die Nationalratsabgeordneten das Regierungspaket noch kräftig aufbessern", kündigt ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher an. Bis heute Vormittag hatten sich schon 48.000 Menschen unter www.arboe.at eingetragen.

"Einem Pendler mit 2.000 Euro Bruttogehalt, der täglich 40 km zur Arbeit fährt (80 km hin und retour), bringt die geplante Erhöhung der Pendlerpauschale maximal 5,17 Euro im Monat. Auf dieser Strecke hat er aber Sprit-Mehrkosten von 46,75 Euro im Monat. Für die fünf Euro kann man sich nicht einmal vier Liter Diesel kaufen. Das ist der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. (Bei diesem Beispiel wird die kleine Pendlerpauschale unterstellt. Beim großem Pendlerpauschale ab 60 km sind es 14,04 Euro im Monat mehr - bei Sprit-Mehrkosten von 70,08 Euro im Monat! Für die 14 Euro kann man sich knapp 10 Liter Diesel leisten.) - Siehe beigefügte Tabelle.

"Für Pendler muss es einen deutlich kräftigeren Teuerungsausgleich geben", fordert der ARBÖ. Schließlich fließen dem Finanzminister allein durch die jüngste Mineralölsteuererhöhung zusätzlich 440 Millionen Euro im Jahr in die Kassa. Am besten wäre es, die Pendlerpauschale zu erhöhen und in einen Absatzbetrag umzuwandeln. Damit verringert sich die Steuer selbst und nicht nur (wie bei der Pauschale) die Bemessungsgrundlage für die Steuer. Zudem macht sich der ARBÖ für eine Verbesserung für die Kleinstverdiener stark.

Zustimmung kommt vom ARBÖ, dass die Regierung schon im Juli den Teuerungsausgleich umsetzen wird. Auch die Erhöhung des Kilometergeldes um vier Cent auf 42 Cent ist aus ARBÖ-Sicht akzeptabel. Die Autofahrerorganisation wird auch der Einladung der Regierung Folge leisten, für mehr Transparenz zu sorgen.

Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf http://www.ots.at .

 

 

27.5.2008 - ARBÖ-Unterschriftenaktion voll in Schwung: knapp 40.000 Eintragungen bisher

"Selbstverständlich profitiert der Finanzminister von den höheren Spritpreisen. Er hat ja nicht nur die Mineralölsteuern erhöht, sondern staubt zusätzliche Millionen über die Mehrwertsteuer ab, die mit den Spritpreisen mit wächst", stellt ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher klar. "Wer nicht richtig informiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Protestlawine von Minute zu Minute wächst", fügt der ARBÖ-Generalsekretär hinzu. Bei der Unterschriftenaktion "Spritpreise senken - Pendler massiv entlasten" haben sich bis Dienstag Vormittagbereits knapp 40.000 Menschen über das Internet eingetragen (www.arboe.at).

Zurück zu den Steuern: 2004 war in einem Liter Diesel 43,8 Cent Steuern
enthalten (Mineralölsteuer und Umsatzsteuer). Im ersten Quartal 2008 waren
es 54,4 Cent, also um 9,6 Cent mehr für den Finanzminister. Von diesen 9,6
Cent Mehreinnahmen entfielen 6 Cent auf die letzte Mineralölsteuererhöhung
seit Juli 2007 (5 Cent Mineralölsteuer + 1 Cent dadurch verursachte anteilige
Mehrwertsteuer). Die restlichen Mehreinnahmen von 3,6 Cent sind dem Finanz-
minister in den Schoss gefallen, weil die Mehrwertsteuer mit dem Grund-Preis
automatisch mitwächst. (Bei Eurosuper sind die Steuern von 57,5 Cent pro Liter
im Jahr 2004 auf 63,9 Cent Pro Liter gewachsen, also um 6,4 Cent größer
geworden.)

Der ARBÖ hat anhand der gewichteten Spritpreise ausgerechnet, dass allein
durch die gestiegenen Spritpreise (noch ohne Erhöhung der Mineralölsteuer)
in den letzten drei Jahren (bis März 2008) dem Staat ein Körberlgeld von 510
Millionen zugeflossen ist.

Hier die einzelnen Steuer-Anteile pro Liter in Euro:

~ Jahr enthaltene Steuern
Diesel Eurosuper
2004 0,438 0,575
2005 0,463 0,593
2006 0,465 0,597
2007 0,495 0,609

~ 1. Quartal 2008 0,544 0,639


Ein Blick auf die Internet-Seite des Finanzministeriums zeigt, dass die Mehr-
wertsteuereinnahmen insgesamt die ganze Zeit über gewachsen sind:


~Jahr MwSt.-Einnahmen
2004 18,15 Mrd.
2005 19,44 Mrd.
2006 20,17 Mrd.
2007 20,83 Mrd.
(1. Quartal 2008 5,16 Mrd. gegenüber 5 Mrd. im 1.Quartal 2007)

Man kann also wirklich nicht behaupten, dass der Finanzminister bei diesem
Spiel verloren hat.

 

27.5.2008 - ARBÖ verstärkt bei EM 2008 den Pannen- und
Informationsdienst



Stauberater im Einsatz - kostenfreie Hotline eingerichtet - Infos zu Straßen-
sperren und Verkehr rund um die Spielstätten =

Sowohl der Pannen- als auch der Informationsdienst des ARBÖ sind während
der Europameisterschaft verstärkt besetzt. Informationen rund um die Europa-
meisterschaft sind beim ARBÖ ab 2. Juni unter der kostenfreien Hotline 0800-
123-123 zu bekommen. Die ARBÖ-Verkehrsexperten stehen für Fragen rund
um das Thema Verkehr 24 Stunden zur Verfügung. Weiters kann man unter
dieser Nummer im Fall des Falles auch das Pannen- und Abschleppservice in
Anspruch nehmen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informationsdienstes werden an den
Spieltagen der Europameisterschaft in Wien auch mit den Öffis unterwegs
sein um aktuelle Infos liefern zu können. Des weiteren setzt der ARBÖ an
den Veranstaltungstagen rund um alle Stadien in Wien, Salzburg, Innsbruck
und Klagenfurt seine Stauberater ein. Diese sind vor und nach den Spielen
auf den wichtigsten Straßen unterwegs. Für Infos aus erster Hand ist daher
gesorgt. Der ARBÖ-Informationsdienst kooperiert während der Europameister-
schaft auch mit zahlreichen Radiostationen (Hitradio Ö3, ORF-Lokalsender,
Antenne, Kronehit, Radio Arabelle und Welle 1) um möglichst viele zu informieren.

Die Stauberater des ARBÖ werden am 31. Mai im Fahrsicherheitszentrum
Strasswalchen für ihren Einsatz vorbereitet. Die Instruktoren des Fahrsicherheits-
zentrums schulen die ARBÖ-Stauberater mit speziellen Übungen für den Einsatz.

Weitere Informationen rund um das Verkehrsgeschehen bietet der ARBÖ im
Internet unter www.arboe.at (wichtige Infos rund um die Spiele), im
ORF-TELETEXT auf den Seiten 431 (aktuelle Verkehrs-Infos), 432 (alle
Sperrmaßnahmen) und 435 (wichtige Infos rund um die EM).

 

27.5.2008 - Letztes ÖFB-Testspiel vor der EM lockt Tausende in die Grazer UPC-Arena

29. Blasmusikfest führt zu Behinderungen am Wiener Ring.

Ganze 10 Tage vor dem ersten Vorrundenspiel der Europameisterschaft 2008 findet das letzte Vorbereitungsspiel der Männer rund um Josef Hickersberger
statt. Das Match gegen Malta wird am Freitag um 20:30 Uhr in der UPC-Arena
in Graz angepfiffen, berichtet der ARBÖ.

Tausende von Fans werden zum Spiel gegen die Malta erwartet. Erhebliche
Staus und lange Verzögerungen werden vor dem An- und nach dem Abpfiff
nicht ausbleiben. Die Verkehrsexperten des ARBÖ raten auf die öffentlichen
Verkehrsmittel umzusteigen und sich rechtzeitig auf den Weg zu machen, da
auch die Parkplatzkapazität rund um die Spielstätte sehr begrenzt ist.
Stadioneröffnung ist schon um 18:30 Uhr.

Höhepunkt des 29. Blasmusikfest führt zu Behinderungen am Wiener Ring

Heuer findet die 29. Auflage des Österreichischen Blasmusikfestes in Wien
statt. Der Höhepunkt der Veranstaltung - der Festzug wird voraussichtlich
am Samstag gegen 15 Uhr am Heldenplatz starten. Die rund 1.800 Teilnehmer
werden über die Ringstraße zum Rathaus marschieren. Erfahrungsgemäß wird es
wieder zu Verkehrsanhaltungen und Sperren während des Marsches kommen.
Daher raten die Verkehrsexperten des ARBÖ allen Besuchern mit den
öffentlichen Verkehrsmittel anzureisen.

 

22.10.2007 - zur geplanten NoVA-Reform: Abkassieren nützt der
Umwelt nicht

Schon Autos mit nur 6 Liter Dieselverbrauch sollen abgestraft werden

Wien (OTS) - "Man kann keinem Menschen einreden, dass ein PKW mit
einem Verbrauch von 6 Liter Diesel oder 6,8 Liter Benzin eine Dreckschleuder
sein soll. Aber genau solche Fahrzeuge wollen Finanz- und Umweltminister mit
ihrer NoVA-Reform abstrafen, indem sie ab einem CO2-Ausstoss von 160 Gramm
pro Kilometer mehr NoVA verlangen", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Peter
Stuppacher. Mit einem Bonus belohnt werden sollen Autos mit weniger als 4,5
Liter Diesel- und weniger als 5,1 Liter Benzin, die unter 120 Gramm CO2
ausstoßen. Die von Molterer und Co vorgeschlagene Reform läuft auf eine
reines Abkassieren aus, sowohl heute als auch morgen. Denn nur 50 von
derzeit 8.013 am Markt angebotenen Modellen sind derzeit bonusfähig". Man
kann auch in Zukunft nicht erwarten, dass alle Autofahrer auf einen
Kleinwagen umsteigen. Negativ betroffen sind vor allem Pendler, Familien
und alle, die berufsbedingt aufs Auto angewiesen sind, die beim besten
Willen nicht auf ein stärkeres Fahrzeug verzichten können. Der
CO2-Verbrauch kann nicht das einzige Kriterium beim Autokauf sein".
Abkassieren nützt der Umwelt nichts", stellt Stuppacher fest und fordert
den Finanzminister auf, endlich bekannt zu geben, was mit den 440 Millionen
zusätzlicher Mineralölsteuer passiert, die er durch die saftige Erhöhung
derselbigen den Autofahrern, wieder unter dem Deckmantel des Klimaschutzes,
Jahr für Jahr abknöpft.

Der ARBÖ wehrt sich entschieden gegen das derzeitige NoVA-Modell, das
dem Fiskus 30 Millionen Mehreinnahmen garantiert und die Autokäufer
belastet. Der ARBÖ tritt dafür ein, die NoVA auch schon für PKW zu senken,
die 5,3 Liter Diesel bzw. 5,9 Liter Benzin verbrauchen, also 140 Gramm pro
Kilometer CO" ausstoßen". Dann würden immerhin 30 Prozent aller Autokäufer
von der Reform profitieren". Eine weitere Ökologisierung der NoVA, die
ohnehin schon auf den Normverbrauch abstellt, kann sich der ARBÖ dann
vorstellen, wenn sie den Kauf CO2-armer Fahrzeuge belohnt und die
wirklichen "Vielverbraucher" bestraft. Das von Molterer und Co
vorgeschlagene NoVA-Modell kommt zum falschen Zeitpunkt, ist in sich
unausgegoren und garantiert mehr Steuereinnahmen, sowie mehr Bürokratie in
der Praxis, so der ARBÖ weiter.

Die Autokäufer sind verunsichert, der Automarkt in Österreich
rückläufig. Unausgegoren: Hybridfahrzeuge sollen einen höheren Bonus von
500 Euro lukrieren, obwohl sie CO2-mässig nicht immer besser abschneiden
als manche Dieselfahrzeuge. Sie spielen ihre Umweltvorteile nur in
Stadtgebieten aus und nicht Überland oder auf Autobahnen. "Hier ist noch
eine Menge nachzubessern.", so der ARBÖ Generalsekretär.

20.10.2007 - ARBÖ sponsert heuer das ORF-"Giftbandl"

Der 108 Jahre alte ARBÖ feiert heuer "40 Jahre Pannendienst", Ö1 im ORF
seinen 40-jährigen Geburtstag. "So lag für uns klar auf der Hand, dass wir
heuer die CD mit den 100 besten ORF- Versprecher sponsern", sagt dazu
Mag. Patricia Futterer, die Leiterin der Marketingabteilung des ARBÖ.

Das sogenannte "Giftbandl" ist eine Doppel-CD mit den besten Pannen und
Versprechern des ORF. In zwei Stunden bekommt man 100 Hoppalas, Pointen
und Versprecher zu hören, alte und brandaktuelle. Am Sonntag, 21. Oktober
startet die Promotion-Tour der CD durch Österreich mit einer großen
Bühnenshow im RadioKulturhaus Wien.

16.10.2007 - Jetzt unbedingt Winterreifen umstecken

Ab kommenden Donnerstag prognostizieren uns die Wetterexperten eine
markante Kaltfront mit Früh- und Morgentemperaturen zwischen zwei und
zehn Grad sowie Tageshöchstwerten zwischen 10 und 18 Grad. Spätestens
jetzt sollten am Fahrzeug die Sommer- gegen die Winterreifen getauscht
werden, so der ARBÖ. Denn aufgrund der Gummimischung greifen sie bei
Temperaturen, die sich immer mehr den Minusgraden nähern, viel besser
als Sommerreifen.

Wichtiger ARBÖ-Tipp beim Kauf: Sich genau das Alter der neu erstandenen
Reifen anschauen und über die damit erlaubte Höchstgeschwindigkeit
informieren. "Manche Autofahrer sind sich nicht immer dessen bewusst, dass
man mit bestimmten Winterreifen nur gewisse Höchstgeschwindigkeiten fahren
darf", so Gottfried Moser technischer Schulungsleiter des ARBÖ.

Die wichtigsten ARBÖ-Reifentipps:

1. Nachschauen, welche Höchstgeschwindigkeit erlaubt ist: Auf jedem
Reifenumfang gibt es eine Zahlenreihe, die wichtige Informationen enthält,
auch über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Die Zahlenfolge 195/50 R 15
82 P muss wie folgt interpretiert werden: Reifenbreite=195, Reifenhöhe= 50
Prozent der Reifenbreite, R=Radial, 15 Zoll für den Felgen-Durchmesser, 82
bedeutet, dass die Tragfähigkeit 475 Kilo beträgt und P bedeutet eine
mögliche Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. M&S Hinweis auf
Wintertauglichkeit für Winter- und Ganzjahresreifen.

Alle Geschwindigkeitssymbole im Überblick:

M = 130 km/h, N = 140 km/h, P = 150 km/h, Q = 160 km/h, R = 170 km/h, S =
180 km/h, T = 190 km/h, U = 200 km/h, H = 210 km/h, W = 270 km/h sowie Y =
300 km/h

2. Nachschauen, wie "alt" die neuen Reifen sind: Je älter der Reifen, desto
härter wird die Lauffläche. Dadurch verschlechtert sich die Bodenhaftung.
Weiters können durch Anfahren an Bordsteine oder Überfahren von
Schlaglöchern Reifenschäden entstehen. Und hier ein spezieller ARBÖ-Tipp,
um das wahre Herstellungs-Alter der neu gekauften Reifen festzustellen: auf
jedem Reifen gibt es auf der Seitenwand ein erhabenes Oval, auf dem eine
vierstellige Nummer draufsteht, "3206" bedeutet beispielsweise, dass der
Reifen in der 32 Woche im Jahr 2006 produziert wurde.

3. Winterreifen müssen eine Profiltiefe von mindestens fünf Millimeter bei
Reifen in Diagonalbauart oder mindestens vier Millimeter bei Reifen in
Radialbauart (Gürtelreifen) aufweisen. "Abgefahrene" Winterreifen mit einer
geringeren Profiltiefe dürfen weiter verwendet werden, gelten dann jedoch
als Sommerreifen.

4. Winterreifen müssen auf allen vier Rädern montiert sein, an Anhängern
nur dann, wenn auch am Zugfahrzeug Winterreifen montiert sind. Sind
allerdings am Zugfahrzeug Spikereifen montiert, muss auch der Anhänger
Spikereifen haben.

5. Luftdruck sollte gegenüber den Sommerreifen um 0,2 bar erhöht werden,
damit das Lamellenprofil richtig greifen kann.

6. Neue Reifen müssen 300 km eingefahren werden: Sie haben
produktionsbedingt anfangs eine geringere Bodenhaftung - besonders auf
nasser Fahrbahn. Deshalb erst nach zirka 300 km den Hafteigenschaften der
neuen Pneus vertrauen.

7. Wechseln auf Winterreifen bringt auch versicherungsmäßig Vorteile: Es
gibt in Österreich keine allgemeine Winterreifenpflicht. Trotzdem sollten
die Reifen gewechselt werden. Kraftfahrer, die bei winterlichen
Fahrverhältnissen mit Sommerreifen fahren, begehen daher keine
Verwaltungsübertretung. Kommt es allerdings zu einem Unfall, wird sich die
eigene Kaskoversicherung leistungsfrei erklären, da eine grob fahrlässige
Herbeiführung eines Versicherungsfalles gemäß § 61
Versicherungs-Vertrags-Gesetz vorliegt. "Grobe Fahrlässigkeit" bedeutet in
diesem Fall, dass durch die nicht den Fahrverhältnissen entsprechende
Bereifung "der Eintritt eines Schadens nicht nur möglich, sondern
wahrscheinlich ist".

8. Spikes können seit 1. Oktober 2007 schon montiert sein und man darf bis
einschließlich 31. Mai 2008 damit fahren. Wer Spikes verwendet, muss mit
einem sichtbar am Fahrzeug angebrachten Aufkleber darauf hinweisen. Mit
Spikereifen gilt ein Tempolimit von maximal 100 km/h auf Autobahnen und von 80 km/h auf Freilandstraßen.

15.10.2007 - Erste morgendliche Kältewelle - ARBÖ - Pannendienst rückte fünf Mal öfter aus

Tipps für Batterien, damit sie den "Geist" nicht aufgeben.

Die vielerorts bereits winterliche Kälte am Morgen zehrt an den Nerven zahlreicher Autofahrer. Bis zu fünf Mal mehr musste heute Montag der ARBÖ-Pannendienst ausrücken. "Der Grund dafür waren defekte Batterien,
die aufgrund der eisigen Kälte in der Früh den Geist aufgaben", weiß Gottfried Moser, Technischer Schulungsleiter des ARBÖ.

Es gibt aber einfache Tricks, mit denen man die Lebensdauer der Batterien erhöhen kann. "Das Wichtigste ist, die Batterie von einem Fachexperten einbauen zu lassen", ist Moser überzeugt. Die Oberfläche der Batterie muss trocken und sauber gehalten werden, um Störungen an den Kontakten zu vermeiden. Der ARBÖ rät zum Kauf von Qualitäts-Batterien, da Billig-Batterien der Winterkälte oft nicht stand halten.

Sollte der Wagen dennoch nicht sofort anspringen, rät Moser den Motor nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden in einem Zug zu starten, dann der Batterie eine Erholungspause gönnen und den Startvorgang wiederholen.
"Wichtig ist es, die Batterien jetzt überprüfen zu lassen und nicht darauf zu warten, bis sie nicht anspringt", rät Gottfried Moser abschließend.

10.10.2007 - Auffahrunfälle bei Nebel sind vermeidbar

Nebel, nicht angepasste Geschwindigkeit und mangelnder Sicherheitsabstand können schlimme Folgen haben, wie die heutige Karambolage von zwei LKW und drei PKW auf der Westautobahn im Bereich Regau (OÖ) wieder gezeigt hat. Doch Auffahrunfälle im Nebel sind vermeidbar. Der ARBÖ informiert über die wichtigsten Nebel-Fahrtipps.

Hauptursache für Auffahrunfälle im Nebel ist die so genannte "Sogwirkung". Aus Angst, die Orientierung zu verlieren, versuchen Autofahrer sich an das vorausfahrende Fahrzeug "dranzuhängen". Vergrößert sich der Abstand,
steigen sie auf's Gas. Der vorausfahrende Lenker fühlt sich verfolgt und erhöht ebenfalls seine Geschwindigkeit. Durch diese Kettenreaktion steigt die Geschwindigkeit der gesamten Kolonne.

Hinzu kommt, dass sich der Bremsweg durch die Feuchtigkeit auf der Fahrbahn verlängert und Entfernungen nebelbedingt falsch eingeschätzt werden. Um Autofahrern auch im Nebel Orientierungshilfe zu bieten, gibt es in den bekannten Nebelzonen Österreichs die sogenannten "Nebelpunkte". Sie sind auf Autobahnen am Rande des ersten Fahrsteifen aufgemalt und durch eigene Schilder angekündigt. Solange Autofahrer drei im Abstand von jeweils 33 Meter hintereinander aufgemalte Halbkreise sehen, darf Tempo 130 km/h gefahren werden. Erkennt man nur mehr zwei Halbkreise, muss die Geschwindigkeit auf 60 km/h gedrosselt werden. Wer nur mehr einen einzigen Punkt sieht, darf nicht schneller als 40 km/h fahren.

Der ARBÖ appelliert: Nebelwarnungen ernst nehmen und sich dementsprechend verhalten. Denn jeder Autofahrer ist nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer verantwortlich.

ARBÖ-Fahrtipps bei Nebel:

  • Abblendlicht einschalten - besonders wichtig für Taglichtfahrer!
  • Nebelscheinwerfer und -schlussleuchten einschalten (mit Ausnahme bei Kolonnenverkehr)
  • Möglichst weit rechts fahren
  • Geschwindigkeit reduzieren und unbedingt der Sichtweite anpassen
  • Ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten - mindestens drei Sekunden bis zum vorausfahrenden Fahrzeug
  • Rechtzeitig Scheibenwischer einschalten
  • Besondere Vorsicht bei Baustellen, da Markierungen und Verkehrsführungen bei Nebel schlecht erkennbar sind.

9.10.2007 - So radelt man gut und sicher durch den Herbst

Trotz sonniger und milder Herbsttage sollten Radfahrer nicht auf Nebel, Nässe oder Kälte vergessen, denn dann wird es nicht nur ungemütlich, sondern auch gefährlich, warnen die ARBÖ-Verkehrsexperten. Wer
sich darauf gut vorbereitet, radelt in jedem Fall gut und sicher durch den Herbst.

Nebel und Zwielicht beeinträchtigt Sichtbarkeit der Radler

Trotz guter Wettervorhersagen können vor allem in der Früh oder gegen Abend Nebel, Zwielicht und düstere Lichtverhältnisse die Sicht der Radler sowie die Erkennbarkeit des Fahrrades beeinträchtigen. Die Devise muss
dann lauten: "Sehen und gesehen werden". Die Beleuchtung des Fahrrades sollte selbstverständlich funktionstüchtig sein - nicht nur, weil es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt. Empfehlenswert ist eine Standlichtfunktion, sodass Radler beim Warten, beispielsweise an Kreuzungen, nicht im Dunklen stehen. Zudem müssen die vorgeschriebenen Reflektoren am Fahrrad vorhanden sein, so der ARBÖ: ein weißer, nach vorne wirkender und ein roter, nach hinten wirkender Rückstrahler, gelbe Pedal-Rückstrahler sowie vier gelbe Speichenreflektoren.

Kleidung und Radhelm

Je bunter die Kleidung ist, desto besser wird man von den übrigen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen. Die Oberbekleidung sollte dünn und atmungsfähig, winddicht und Wasser abweisend sein. Da der Körper beim
Radeln genug Eigenwärme entwickelt, sind dicke, wärmende Kleidungsstücke überflüssig. Vielmehr sollte das "Zwiebelprinzip" angewandt werden - mehrere Kleidungsstücke übereinander tragen. Nicht vergessen werden sollte auf warme und Wasser abweisende Handschuhe, die jedoch noch genug Gefühl zum Schalten und Bremsen lassen. Außerdem sollten "herbstliche Radler" Schuhe mit rutschfester Sohle tragen und selbstverständlich einen Radhelm.

Fahrbahn "lesen"

Gerade in der Früh und am Abend muss mit nassen, rutschigen Straßen
gerechnet werden. Hier sollten Radler lernen, die Fahrbahn "zu lesen": Ein
Anhaltspunkt für Glätte ist beispielsweise die Reflexion des Lichts. Je
glatter, desto stärker spiegelt sich das Licht. Besonders gefährlich sind
lokal begrenzte Änderungen der Fahrbahngriffigkeit durch Laub, Kastanien
oder Fallobst, die einen Radler leicht ins Straucheln bringen können.

Bei Nässe längerer Bremsweg

Die Bremsen müssen auch unter widrigen Bedingungen kraftvoll zupacken
können. Abgefahrene Bremsbeläge deshalb rechtzeitig ausgetauschen. Der
ARBÖ erinnert daran, dass Felgenbremsen im Gegensatz zu Trommel- oder
Rücktrittbremsen bei Nässe einen längeren Bremsweg haben. Der Sattel sollte
so niedrig eingestellt werden, dass man mit beiden Füßen bequem den Boden
erreichen kann.


Regelmäßige Radpflege gerade im Herbst

Regen und Schmutz beanspruchen die Fahrzeugteile stark. ARBÖ-Tipp:
regelmäßiges Reinigen und Einfetten von Brems- und Seilzügen, Ölen der
Kette sowie die Überwachung des Reifenluftdrucks. Für die Bereifung gilt,
dass sich breitere Reifen mit ausgeprägtem Profil besser für Fahrten bei
Nässe eignen. Um die Bodenhaftung zu erhöhen sollte der Luftdruck etwas
verringert werden.

 

4.10.2007 - ARBÖ-Appell: Nebelpunkte dringend auffrischen


ASFINAG mit Farbkübel, Autofahrer mental

Wenn Nebelschwaden um Stoßstangen "wabbeln", sollen Nebelpunkte
Autofahrern helfen, die richtige Fahrgeschwindigkeit zu wählen. Doch
die weißen aufgemalten Halbkreise, zu finden in nebelverdächtigen
Zonen rechts neben dem ersten Autobahnstreifen, sind manchmal auch
bei hervorragender Sicht nicht erkennbar, musste der ARBÖ bei einer
Stichprobeauf den heimischen Autobahnen feststellen. Besonders arg ist
die Situation auf der Westautobahn (A1) im oberösterreichischen Seen-
gebiet, welches ja zu Österreichs Nebelzonen zählt.

Der ARBÖ appelliert an die ASFINAG, alle Nebelpunkte systematisch zu
kontrollieren und - bei Bedarf - mit neuer Farbe aufzufrischen. Besonders
jetzt in der Nebelzeit.

Das Nebelpunkte-System auf der Autobahn funktioniert übrigens denkbar
einfach, so der ARBÖ: Solange Autofahrer drei im Abstand von jeweils 33
Meter hintereinander aufgemalte Halbkreise sehen, darf Tempo 130 km/h
gefahren werden. Erkennt man nur mehr zwei Halbkreise, muss die
Geschwindigkeit auf 60 km/h gedrosselt werden. Wer nur mehr einen einzigen
Punkt sieht, darf nicht schneller als 40 km/h fahren.

Richtiges Verhalten im Nebel:

* Abblendlicht einschalten
* Nebelscheinwerfer und Schlussleuchten einschalten
(mit Ausnahme bei Kolonnenverkehr)
* Möglichst weit rechts fahren
* Geschwindigkeit reduzieren und unbedingt der Sichtweite anpassen
* Schon vor einer Nebelbank bremsen
* Abstand halten - mindestens drei Sekunden bis zum Vordermann
* Rechtzeitig Scheibenwischer einschalten
* Besondere Vorsicht bei Baustellen! Markierungen und
Verkehrsführungen können bei Nebel schlecht erkennbar werden!

3.10.2007 - Verschärfung für Alkolenker ist zu begrüßen

Der ARBÖ begrüßt die von der Regierung beschlossene Verschärfung für Alkohollenker zwischen 0,5 und 0,8 Promille. "Eine rasche Reaktion ist aufgrund der schlechten Unfallzahlen notwendig", so der ARBÖ. Dass beim
zweiten Mal schon der Führerschein entzogen wird, ist in Österreich auch nichts Neues. Schließlich gab es bis zur Einführung des Vormerksystems im Jahr 2003 einen dreiwöchigen Führerscheinentzug, wenn man zwei Mal innerhalb eines Jahres mit 0,5 bis 0,8 Promille am Steuer erwischt wurde. "In diesem Punkt wird eine Fehlentscheidung der alten Regierung wieder korrigiert."

Was die Erhöhung der Mindeststrafen auf 72 Euro bei Überschreitung der Tempolimits um 30 km/h anlangt, spricht sich der ARBÖ dafür aus. "Damit ist eine wichtige Voraussetzung für eine grenzüberschreitende Verfolgung von Geschwindigkeitsübertretungen geschaffen", so der ARBÖ. Nun müsse die Regierung so zügig wie möglich dafür sorgen, dass ausländische Temposünder tatsächlich bis über die Grenzen hinaus verfolgt werden können.
Gleichzeitig mit Erhöhung der Mindeststrafen für zu schnelles Fahren sollen nicht gerechtfertige Tempolimits abgeschafft werden, fordert der ARBÖ. "Je einsichtiger solche Limits im Interesse der Verkehrssicherheit sind, desto
eher werden sich die Autofahrer daran halten", so der ARBÖ.

Mit der erklärten Absicht, einen "ernsthaften Versuch" zur Harmonisierung von Verkehrsstrafen in ganz Österreich zu starten, greift Verkehrsminister Werner Faymann eine langjährige Forderung des ARBÖ auf. "Hier ist in den letzten Jahren nichts weiter gegangen, nach wie vor gibt es innerhalb Österreichs völlig uneinheitliche Strafen für dieselben Delikte." In insgesamt zwei umfassenden Studien hat der ARBÖ auf dieses Problem hingewiesen.

Bei der beschlossenen Verdoppelung der Strafen für Telefonieren hinter dem Steuer ohne Freisprechanlage ist für den ARBÖ das letzte Wort noch nicht gesprochen. "Zuerst müsse anhand von genauen Unfallzahlen einmal
konkret nachgewiesen werden, welche Rolle Handy-Telefonieren tatsächlich bei Unfällen spielen." Bisher scheint Telefonieren hinter dem Steuer ohne Freisprechanlage im Unfalldatenblatt nicht als mögliche Unfallursache auf,
obwohl dies vor Jahren beschlossen worden ist.

1.10.2007 - ARBÖ für Abschaffung der Normverbrauchsabgabe für CO2-arme PKW


Autofahrerklub unterstützt auch die Forderung nach einer Verschrottungsprämie

"Wer sich bewusst für einen CO2-armen PKW entscheidet, soll keine Normverbrauchsabgabe (NoVA) zahlen müssen." Damit bekräftigt ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher die ARBÖ-Forderung, diese Steuer für alle neu gekauften PKW abzuschaffen, die weniger als 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Der ARBÖ unterstützt auch die Forderung des WKÖ-Fahrzeughandels sowie des Arbeitskreises der Automobilimporteure nach einer Verschrottungsprämie für alte PKW.

"Es ist wichtig, finanzielle Anreize für eine rasch wirksame und nachhaltige Umweltverbesserung zu setzten", so der ARBÖ-Generalsekretär. Alte Autos aus dem Verkehr zu ziehen, bringt eine schlagartige Umweltverbesserung, wenn man bedenkt, dass ein neuer PKW 75 Mal weniger Partikel ausstößt, als ein über 15 Jahre alter. Auch der CO2-Ausstoß alter Fahrzeuge ist wegen des höheren Treibstoffverbrauchs höher.

"Geld zur Unterstützung dieser Forderungen ist genügend vorhanden" rechnet der ARBÖ -Generalsekretär vor. Schließlich wurde unter dem Deckmantel des Klimaschutzes die Mineralölsteuer seit Juli 2007 saftig erhöht und bringt dem Staat jedes Jahr zusätzlich 440 Millionen Euro, allein an Mineralölsteuer. "Steuererhöhungen allein bringen nichts für die Umwelt. Es geht nun darum, den Autofahrern wenigstens einen Teil dieses
Geldes zurückzugeben, damit sie es in sinnvolle Umwelttechnologien investieren können", so der ARBÖ.

Weiterhin unterstützt der ARBÖ den Wunsch des Fahrzeughandels nach Wiedereinführung der jährlichen Abgaskontrolle beim "Pickerl". Aus einer gerade laufenden Untersuchung des ARBÖ geht klar hervor, dass auch zuviel neue PKW mit unnötig viel Abgasemissionen unterwegs sind. Zudem setzt sich der ARBÖ für eine Erhöhung des Kilometergeldes und einen höheren Verkehrsabsetzbetrag ein. Als pragmatische Vision für die Zukunft rät der ARBÖ, dafür zu sorgen, dass zukünftig die Jobs wieder näher zu den Menschen gebracht werden und Firmenansiedellungen dort zu fördern sind, wo entweder dieArbeitslosigkeit hoch ist oder aufgrund der Geburtenentwicklung künftig mit vielen jobsuchenden, jungen Leuten zu rechnen ist. Stuppacher: "Kurzum, die Arbeitswege sollten kürzer werden. Die Kommunalsteuer wirkt diesem Ziel eigentlich entgegen, denn sie belohnt Gemeinden, die Arbeitskräfte'ansaugen' und bestraft Gemeinden, aus denen die Menschen auspendeln."

28.9.2007 - Impressionen vom Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür in den Prüfzentren Altlengbach und St.Pölten der ARBÖ Bezirksorganisation St.Pölten lockte viele interessierte Besucher an.

Hier finden Sie einige Bildimpressionen

27.9.2007 - Im Herbst wird so manche Autofahrt zum "Abenteuertrip"

Sicherheits-Tipps für Nebel, Regen und andere herbstliche Überraschungen.

Leise rieselnde Blätter, Nieselregen Nebelschwaben und durch Landwirtschaftsfahrzeuge verschmutze Straßen, verwandeln im Herbst so manche Autofahrt zum "Abenteuertip". Worauf es jetzt im Straßenverkehr ankommt, das hat der ARBÖ im Herbst-ABC für Autofahrer zusammengestellt:

Aquaplaning: Fahrtempo reduzieren und Sicherheitsabstand vergrößern. Gerät das Fahrzeug ins Schleudern: nicht bremsen, Lenkrad gerade halten, auskuppeln und - beim Automatikgetriebe - vom Gas weggehen.

Batterie: Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren, Elektrolyt sollte einige Millimeter über den Platten stehen. Oberfläche der Batterie trocken und sauber halten. Qualitätsbatterien den Vorzug geben. Billig-Batterien sind oft die teurere Lösung.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge: Bringen Erde auf die Fahrbahn. Gemischt mit Regen oder Laub kann's rutschig werden. Mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs sein, um Ausrutscher zu vermeiden.

Laub auf der Fahrbahn: Macht diese rutschig wie eine Schneefahrbahn, vor allem bei nassem Laub. Bremsweg verlängert sich massiv. Unbedingt Geschwindigkeit anpassen und vorrausschauend fahren.

Licht: Scheinwerfer sowie Rückleuchten regelmäßig kontrollieren und reinigen.

Nebel: Unbedingt Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen. Nebel täuscht die Augen, Orientierung an Leitlinien und Tacho hilft bei der Einschätzung. Sicherheitsabstand einhalten. Nebelleuchten nur bei schlechtester Sicht einschalten, sie blenden sonst. Kein Fernlicht einschalten - Gefahr der Selbstblendung!

Nebelanfällige Autobahnteilstücke:

  • Seewinkel/Neusiedler See
  • Donauraum Wien
  • Wienerwald
  • Raum Amstetten/Ybbs
  • Donauraum Linz
  • oberösterreichisches Seengebiet
  • Großraum Salzburg
  • Raum Wiener Neustadt
  • Semmering
  • Raum Leibnitz
  • Grazer Becken
  • Packabschnitt
  • Raum Judenburg
  • Klagenfurter Becken
  • Inntal
  • Brenner
  • Rheintal
  • Arlberg


Sicht: Alte Scheibenwischerblätter austauschen, um Schlierenbildung zu vermeiden.

Sichtbarkeit: Für Fußgänger und Radfahrer gilt: Je bunter die Kleidung, desto besser wird man wahrgenommen. Reflektoren oder reflektierende Signalstreifen erhöhen die Sichtbarkeit.

Sonne, tiefstehend, und staubige Scheiben: Behindern die Sicht. Nicht auf die Sonnenbrille vergessen, Sonnenblende herunterklappen und Innenscheibe regelmäßig reinigen.

Winterreifen: Ab Oktober unbedingt montieren. Profiltiefe checken. ARBÖ-Techniker stellen dieser Tage vermehrt fest, dass Reifen bis unter die Limitgrenze gefahren werden. Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Burgenland Ing. Rudolf Leeb: "Manche Reifen werden sogar bis zum Gewebe gefahren. Solche Reifen haben natürlich überhaupt keinen Grip mehr." Mindestprofiltiefe: fünf Millimeter bei Reifen in Diagonalbauart oder vier Millimeter bei Reifen in Radialbauart (Gürtelreifen).

25.9.2007 - Diesel in Österreich auf Höchststand

Spotmarkt trägt nicht alleinige Schuld am "Rekordhoch"

Mit dem heutigem Tag stieg der Diesel erneut auf einem Höchststand, meldet der ARBÖ. Schuld daran sind sowohl der Höchststand am Spotmarkt, sowie die hausgemachte Mineralölsteuererhöhung seit Anfang Juli. Im Durchschnitt kostet der Liter Diesel derzeit 1,085 Euro.

Ein Rätsel, wie ein derartiges "Rekordhoch" beim Diesel in Österreich zu Stande kommt, kritisiert der ARBÖ. Der Spotmarkt alleine ist nicht schuld, der beste Beweis dafür ist die derzeitige Notierung in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen. Zwar notiert der Spotmarkt mit 746,26 Dollar auf höchstem Stand, umgerechnet sind das aber nur 532 Euro. Der Diesel ist daher am Spotmarkt in Euro gemessen billiger, als im August letzten Jahres mit 555 Euro.

22.9.2007 - ARBÖ unterstützt alles, was Verkehrsopfer vermeiden hilft Minister Faymanngesprächsbereit

ARBÖ Pannendienst feierte 40-jähriges Bestehen

Der ARBÖ unterstützt "mit voller Kraft" alle Verkehrssicherheitsaktionen, die mithelfen, Verkehrsopfer und menschliches Leid zu vermeiden, betonte ARBÖ-Präsident KR Dr. Heinz Hofer am Freitag beim offiziellen Geburtstagsfest des ARBÖ-Pannendienstes, an dem zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien teilnahmen, allen voran auch Bundesminister für Verkehr, Innovation
und Technologie Werner Faymann.

Konkret sprach sich der ARBÖ-Präsident für strengere Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer aus. "Alkohol hat hinter dem Steuer nichts verloren." Der ARBÖ hält nichts davon, das Handytelefonieren ohne Freisprechanlage ins Vormerksystem zu bringen, aber, so Hofer: "Über Maßnahmen gegen Handytelefonierer soll die von Bundesminister Faymann eingesetzte Arbeitsgruppe beraten." Bei höheren Geldstrafen für Autofahrer, die das erlaubte Tempolimit um über 30 km/h überschreiten, kommt es dem ARBÖ - Präsidenten in erster Linie um den "Gleichheitsgrundsatz" zwischen inländischen und ausländischen Fahrern und um eine österreichweite Strafharmonisierung.

Minister Faymann lobte die Hilfsbereitschaft der ARBÖ-Pannenfahrer und unterstrich die gesellschaftspolitisch wichtige Funktion des ARBÖ in Verkehrssicherheitsfragen. Er zeigte sich erfreut über die Unterstützung des ARBÖ in Sachen Licht am Tag und präzisierte in seiner Festrede zum 40-jährigen Geburtstag des ARBÖ-Pannendienstes auch sein öffentlich gewordenes 10-Punkte-Verkehrssicherheitsprogramm, das unter Einbindung der Verkehrsicherheitsexperten und Autofahrerklubs erst mit dem Innenminister abgestimmt werden müsse.

Faymann sprach sich grundsätzlich für die Senkung der Promille-Grenze auf 0,5 Prozent und höhere Strafen bei Geschwindigkeitsübertretungen aus. Die 25 Euro Geldstrafe fürs Handy-Telefonieren müsse man überdenken, wobei es ihm nicht drauf ankommme, "ob etwas ins Vormerksystem hineinkommt oder herausgenommen wird".

Eine Viertelmillion Pannen "erledigen" die ARBÖ-Pannenfahrer jedes Jahr, insgesamt sieben Millionen Mal sind sie in der 40-jährigen Geschichte des ARBÖ-Pannendienstes schon ausgerückt, zog der ARBÖ-Präsident in seiner Festrede eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz.

Die Pannenfahrer sind aus dem österreichischen Straßenbild nicht mehr wegzudenken und leisten einen großen Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Sie sind die wichtigsten Überbringer der ARBÖ-Botschaft, die da heißt: 'Wir sind für unsere Klubmitglieder da und 'mit uns kommt der Vorteil'", unterstrich der ARBÖ-Präsident in seiner Festrede.

Seit der damalige Bürgermeister von Wien, Bruno Marek im September 1967 den professionellen Pannendienst des ARBÖ aus der Taufe gehoben und die ersten 37 ARBÖ-Pannenfahrer vom Rathausplatz aus auf die Strecke schickte, hat sich vieles geändert. Dr. Hofer: "Aus dem Puch 500 wurde vielfach ein Pannen-Unicar der 50.000 Euro-Preisklasse, aus dem feinnervigen Vergasereinsteller mit Schraubenzieher, Draht und Isolierband ein hochqualifizierter Experte, der mittels Laptop die fehlerhafte Elektronik ausliest." Immer öfters springen die ARBÖ-Pannenhelfer heute ein, wenn die Mitglieder in der Alltagshektik falsch tanken, sich aus dem Auto sperren oder ohne einen Tropfen Sprit "liegen bleiben".

Auch der ARBÖ insgesamt hat seit 1967 massiv expandiert und die Entwicklung zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen vollzogen, betont der ARBÖ-Präsident. Heute verfügt der ARBÖ über eine beachtliche Flotte von 200 Pannen- und Abschleppfahrzeugen, über ein dichtes Netz von 93 Prüfzentren in ganz Österreich und über vier Fahrsicherheitszentren.
Mit 490.000 Mitgliedern zählt der ARBÖ acht Mal mehr Mitglieder als anno dazumal mit 60.000. Insgesamt beschäftigt der ARBÖ 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 440 im Technischen Dienst, und stellt damit ein flächendeckendes Service rund um die Uhr sicher.

Die offizielle Geburtstagsfeier samt Leistungs- und Oldtimershow bildete den Auftakt zu umfassenden Festivitäten, mit denen der ARBÖ das 40-jährige Bestehen des Pannendienstes zelebriert. Freitag Abend von 18 bis 22 Uhr lädt der ARBÖ zum Tag der offenen Tür in allen 93 Prüfzentren mit Gewinnspiel, Leistungsshows, Unterhaltung und Bewirtung für ARBÖ-Mitglieder und interessierte Gäste. Als Hauptpreis ist ein Subaru Justy 1,3 AWD zu gewinnen sowie Reisegutscheine im Werte von 3.000 und 2.000 Euro.

Grund zur Freude hat der ARBÖ schon jetzt mit seiner Jubiläumsmitgliedschaft für neue Mitglieder, die zum Sondertarif von 40 Euro seit Anfang September im Zuge des Jubiläums angeboten wird. Sie erweist sich als Volltreffer, jeden Tag kommen zahlreiche neue Mitglieder dazu.

22.9.2007 - Verkehrsunterricht in den Volksschulklassen der Landeshauptstadt

Die ersten Tage im neuen Lebensabschnitt haben sie schon hinter sich - jene jungen St. Pöltnerinnen und St. Pöltner, für die heuer erstmals der „Ernst des Lebens" in der Volksschule begonnen hat. Für die jungen SchülerInnen bedeutet der Schulanfang meist eine große Umstellung, weil nun ein größeres Maß an Selbstständigkeit gefordert ist. Sie sind auch mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert - nicht nur in der Schule, sondern auch auf dem Schulweg. Hier unterstützten die Verkehrslehrer des Stadtpolizeikommandos St. Pölten die Schulen. In den nächsten Wochen besuchen Beamtinnen und Beamte in den Volksschulen die ersten drei Klassen und unterweisen die Kids im richtigen Verhalten im Straßenverkehr.

„Schulanfänger sind hier besonders gefordert. Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren reagieren oft spontan, bewegen sich rasch und sie orientieren sich oft nur mangelhaft bevor sie eine Straße überqueren. Wir wollen ihnen ein ‚Rüstzeug von Verhaltensmaßregeln' mitgeben das helfen soll, dass sie von Beginn an ein richtiges und vor allem sicheres Verhalten eintrainieren", so Franz Stiefsohn, Verkehrsreferent der Polizei St. Pölten und verantwortlicher Koordinator des Verkehrsunterrichts.

„Die ersten Tage sind hier wirklich von besonderer Wichtigkeit. Eltern und Verkehrsteilnehmer sind gefordert, dem Verhalten der Kinder größte Aufmerksamkeit zu schenken. Nach den ersten Tagen des Begleitens durch die Eltern sind viele Kinder dann bereits alleine unterwegs. Die schwächsten Verkehrsteilnehmer brauchen unsere besondere Aufmerksamkeit. Die Hilfe der Exekutive ist hier sehr wichtig. Auch der ARBÖ-Ortsklub St. Pölten unterstützt dieses Jahr die Arbeit der Polizei. In den vergangenen Jahren konnten sich die BeamtInnen immer mit kleinen Geschenken in den Schulen einfinden. Diese wurden dieses Jahr vom Innenministerium aus Budgetgründen gestrichen. Der ARBÖ springt ein und stellt Rückstrahlanhänger und Süßigkeiten zur Verfügung", so St. Pöltens ARBÖ - Obmann NR Anton Heinzl.

21.9.2007 - ARBÖ-Pannendienst feier sein 40-jähriges Bestehen

Österreichweit Veranstaltungen in allen 93 ARBÖ-Prüfzentren auch in St.Pölten und Altlengbach.

Heute, Freitag, feiert der ARBÖ österreichweit "40 Jahre ARBÖ-Pannendienst". Den Auftakt bildet am Vormittag eine Jubiläumsveranstaltung mit vielen Festgästen aus Wirtschaft, Politik und Medien im ARBÖ - Prüfzentrum Wien Süd, Triester Straße. Prominenter Festredner ist Werner Faymann, Bundesminister für Verkehr, Innovation undTechnologie.

Im Zentrum des Festes stehen die ARBÖ-Pannenhelfer, die neuesten und ältesten Fahrzeuge sowie die historische und die aktuelle Leistungspalette. Bei der Oldtimer-Show kann eine historische "Beiwagerl-Maschine" noch aus der Zeit vor dem Pannendienst bewundert werden. Zu sehen gibt es auch die mittlerweile "pensionierten", aber immer noch am Schnürchen laufenden Fahrzeuge, mit denen der ARBÖ-Pannendienst vor 40 Jahren gestartet ist: den legendären Puch 500 sowie den VW Käfer.

Freitag Abend lädt der ARBÖ in ganz Österreich zum Tag der offenen Tür. Alle 93 ARBÖ-Prüfzentren sind von 18 bis 22 Uhr für Mitglieder samt ihren Familien und Freunden sowie interessierte Gäste geöffnet. Für Unterhaltung und Bewirtung ist reichlich vorgesorgt. Bei einem Gewinnspiel gibt's als Hauptpreise einen Subaru Justy 1,3 AWD sowie Reisegutscheine im Wert von 3.000 und 2.000 Euro.

Für neue Mitglieder hat sich der ARBÖ übrigens ein besonderes Zuckerl einfallen lassen: Unter dem Motto "40 Jahre - 40 Euro - 40 Prozent Ersparnis" bietet der ARBÖ derzeit die Autofahrer-Mitgliedschaft um nur 40 Euro statt 67,50 Euro an.

18.9.2007 - Nicht Vergessen am 21.September 2007 "Tag der offen Tür" in St.Pölten und Altlengbach

Jubiläumsmitgliedschaft um 40 Euro nur im September.

Die Jubiläumsmitgliedschaft ist Teil der umfangreichen Festivitäten rund um den 40er des ARBÖ-Pannendienstes. Am 21. September öffnet der ARBÖ zwischen 18 und 22 Uhr all seine 93 Prüfzentrem in ganz Österreich zum "Tag der offenen Tür". Aber ganz besonders in den Prüfzenrten St.Pölten und Altlengbach. Neben Spaß und Unterhaltung können ARBÖ-Mitglieder und Gäste sich dabei von den Leistungen der ARBÖ-Techniker überzeugen und - nebenbei - einen Subaru Justy 1,3 AWD im Wert von 14.990 Euro und schöne Urlaubsreisen gewinnen.
 

 

© 2017 by ARBÖ Bezirksorganisation St.Pölten

KontaktImpressum — Webdesign by Informance- Powered by InformanceONE Portalserver