ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

17.9.2017 - ARBÖ-Pannendienst: Jubiläumsfeier im Wiener Rathaus

Im Beisein von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Landtagspräsident Harry Kopietz feierte der ARBÖ das runde Jubiläum seines Pannendienstes.

 

Genau 50 Jahre nach dem Start feierte der ARBÖ heute den 50. Geburtstag seines Pannendienstes. ARBÖ-Präsident Dr. Heinz Hofer und ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig konnten mehr als 250 Gäste in der Volkshalle des Wiener Rathauses begrüßen. Und so wie beim Start vor 50 Jahren, war auch heute der Bürgermeister der Stadt Wien unter den Gästen. Begleitet von Landtagspräsidenten Harry Kopietz feiert „Hausherr“ Dr. Michael Häupl den runden Geburtstag, für den das Rathaus einen Tag lang in den ehrwürdigsten ARBÖ-Standort des Landes verwandelt wurde.

Im Hof des Regierungsgebäudes wurde den Gästen nämlich eine komplette Leistungsschau aus 50 Jahren Pannendienst geboten. Mit dabei waren auch Fahrzeuge, die bereits vor fünf Jahrzehnten unterwegs waren, nämlich der legendäre Puch 500, sowie VW Käfer, die in den ersten Jahren die Puch-Pannenflotte ergänzten. Natürlich waren aber auch viele aktuelle ARBÖ-Fahrzeuge zu bewundern.

Grund zum Feiern gab es auch für zahlreiche ARBÖ-Funktionäre und -Mitarbeiter, die im Rahmen des Festaktes für ihre Verdienste rund um den ARBÖ ausgezeichnet wurden. „Nur durch den enormen Einsatz vieler Funktionäre und der Mitarbeiter ist der ARBÖ zum erfolgreichen Automobilklub geworden. Die ARBÖ-Familie wird auch in den kommenden 50 Jahren der engagierte und zuverlässige Partner für mobile Menschen sein“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, anlässlich des Festaktes.

Im Rahmen der Feier fand zudem auch die Preisübergabe des großen Jubiläums-

Gewinnspiels statt. Frau Kerstin Janker, beheimatet in Niederösterreich, freut sich über einen Elektroscooter,  Herr Lars Hertzer ist ab sofort mit einem Roller der Marke Yamaha unterwegs und Herr Johann Sagmeister aus Kärnten darf einen nagelneuen Hyundai i20 sein Eigen nennen. Der ARBÖ gratuliert den Gewinnern ganz herzlich, und bedankt sich gleichzeitig auch bei den Sponsoren, die die Jubiläumsfeier möglich gemacht haben.

Wüstenrot sei Jahrzehnten das Partnerunternehmen für die ARBÖ-Rechtsschutzversicherung, feierte ebenso mit, wie der Montage- und Befestigungsspezialist Würth, auf dessen Expertise der ARBÖ ebenfalls seit vielen Jahren vertraut. Auch die Wiener Städtische Versicherung, für die der ARBÖ seit Kurzem auch Assistance-Partner ist, der erfolgreiche Schmiermittelhersteller Lukoil Lubricants, die Fahrschule drivecompany und DATACOL, dessen Systemreiniger bei den Klubmitgliedern äußerst gefragt sind, begleiten den ARBÖ und insbesondere den Pannendienst bereits über viele Jahre. Und last but not least bedankt sich der ARBÖ auch bei Hyundai Wendt für die Unterstützung.

 

15.9.2017 - Rundes Jubiläum: 50 Jahre ARBÖ-Pannendienst Vor genau fünf Jahrzehnten startete der Automobilklub ARBÖ mit seinem Pannendienst. Grund genug, dieses Jubiläum gebührend zu feiern.


Auch Regen konnte die gute Stimmung auf dem Wiener Rathausplatz am Samstag, den 16.September 1967, nicht trüben. 37 Techniker – damals noch ausschließlich Männer – standen  mit stolz geschwellter Brust vor ihrem neuen Arbeitsgerät: einem Puch 500, angetrieben von einem Motor mit sage und schreibe 16 PS, ausgestattet mit sämtlichen Werkzeugen und Geräten, um liegengebliebene Fahrzeuge auf Österreichs Straßen wieder flott zu machen.
Es war die Geburtsstunde des ARBÖ-Pannendienstes.Im Laufe der folgenden fünf Jahrzehnte entwickelte sich der Pannendienst zu einer der wichtigsten Säulen des ARBÖ, wie folgende Zahlen belegen: insgesamt wurden die ARBÖ - Pannenhelfer 7 Millionen mal gerufen um Hilfe zu leisten. Dabei legten die „weißen Bernhardiner“, so der liebevolle Name für die Pannenfahrzeuge, mehr als 130 Millionen Kilometer zurück, was 170 mal der Strecke zwischen Erde und Mond gleichkommt. Heute sind mehr als zehnmal so viele ARBÖ-Pannenhelfer für die schnelle Hilfe in ganz Österreich verantwortlich: 400 Techniker sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr unterwegs um Pannen zu beheben. Damals wie heute sind es nahezu die gleichen Gebrechen die behoben werden müssen: Seit Jahrzehnten rangieren streikende Batterien, Reifenschäden und Elektrikprobleme auf den Top-3-Plätzen des Pannenrankings. Zu den
Technikern auf der Straße kommen nochmals so viele Mitarbeiter, die in den Prüfzentren, in der Verwaltung oder im Contact Center um bestes Mitgliederservice bemüht sind. Apropos Contact Center: Dieses wurde Anfang 2017 in Wien zentralisiert. Rund 20 Mitarbeiter koordinieren den reibungslosen Einsatzablauf, wobei die Pannenannahme im Durchschnitt gerade einmal 2,5 Minuten dauert und der Pannenfahrer in 30 bis 45 Minuten vor Ort ist. Das heißt, nach nicht einmal einer Stunde setzen ARBÖ-Mitglieder größtenteils ihre Fahrt fort, denn 9 von 10 Pannen können von den ARBÖ-Technikern direkt an Ort und Stelle behoben werden. Dazu sind die Pannenautos mit modernstem Equipment ausgestattet, das heute insgesamt rund 200 Teile umfasst. Schnelle Hilfe ist heute gefragter denn je, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, weiß: „Unsere Mitglieder verlassen sich darauf, dass wir alles Erdenkliche unternehmen um die Weiterfahrt möglich zu machen. Das ist auch der große Unterschied zu anderen Mobilitätsdiensten und ein Grund, warum uns zufriedene Mitglieder seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenken. Eine aktuelle Umfrage bestätigt diese Aussage, denn die meisten
Kunden empfehlen den ARBÖ weiter. Bei uns hat der betroffene Fahrer im Pannenfall – und eine Panne ist stets eine Ausnahmesituation – persönliche Betreuung. Bis hin zu Ersatzfahrzeugen, die wir unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen, oder Versicherungsangeboten die wir anbieten. Dies zeigt, wie wichtig unsere Dienstleistung ist und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Wir gehen davon aus, dass künftig das Pannenaufkommen aufgrund der komplexen Technologien der Fahrzeuge steigen wird.“ Auch wenn der ARBÖ jetzt dieses runde Jubiläum feiert, so ist der Blick stets in die Zukunft
gerichtet, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig weiter ausführt: „Mobilität heißt Bewegung, und
als Mobilitätsklub dürfen auch wir nicht stehenbleiben, sondern müssen die Herausforderungen annehmen.“ So werden beispielsweise sämtliche ARBÖ-Standorte nach und nach mit E-Ladepunkten ausgestattet, und Teile des Fuhrparks, wenn auch noch nicht die Pannenautos, auf Elektroantrieb umgestellt. Im städtischen Bereich setzt der ARBÖ seit kurzem auch ein Elektro-Pannenrad ein. Für den ARBÖ gehört aber nicht nur der klassische Pannendienst zum Mitgliederservice sondern auch die Vertretung aller mobilen Menschen in der Öffentlichkeit: „Die Hilfe im Pannenfall ist ein wichtiger Aspekt. Ebenso wichtig ist aber die Vertretung aller Menschen, die auf individuelle Mobilitätslösungen angewiesen sind oder oftmals auch nicht darauf verzichten möchten. Gerade Autofahrer haben es derzeit nicht leicht, weshalb es umso
wichtiger ist, dieser Personengruppe auch in den kommenden 50 Jahren eine starke Stimme zu geben“, so Kumnig abschließend.

 

Die Geburtsstunde des ARBÖ schlägt am 30. April 1899 im Gasthaus „Zur roten Brez’n“ im 16. Wiener Gemeindebezirk mit dem Zusammenschluss von 1.300 Mitgliedern zum „Verband der ArbeiterRadfahrervereine Östereichs“. Beim 15. Verbandstag vom 22. Bis 24. Mai 1926 in Linz wird der Name auf Arbeiter-Radfahrerbund Österreich (A.R.B.Ö.) geändert und um eine Motorradsektion erweitert. Knapp sechs Jahre später kommt es abermals zu einer Namens-Änderung: Ab 5. Jänner 1932 heißt der Verein „Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbund Österreichs" , und erstmals erscheint auch die Abkürzung ARBÖ am Cover der Verbands-Zeitung. Noch vor der bis heute gültigen Umbenennung in „Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs“ im Rahmen des Bundestags am 7. und 8. April 1962, wird der Vorläufer des heutigen Pannendienstes ins Leben gerufen: Mit dem 1957 eingeführten technischen Dienst werden erstmals Fahrzeuge überprüft. Am 16. September 1967 nimmt schließlich der professionelle Pannendienst im Rahmen eines Festaktes auf dem Wiener Rathausplatz mit 37
Puch 500 seinen Betrieb auf.

 

2.9.2017 - Schulstart am Montag: Tempo anpassen!

Kommenden Montag startet in Wien, Niederösterreich und Burgenland wieder die Schule. Autofahrer sollten daher wieder besonders vorsichtig fahren.

 

Es wird ernst: Kommenden Montag öffnen in drei Bundesländern die Schulen nach den Sommerferien ihre Pforten um wissbegierige Kinder zu unterrichten. Für insgesamt 400.000 Pflichtschüler heißt es somit wieder aufstehen statt ausschlafen. Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam fahren, das Tempo anpassen und das Geschehen am Gehsteig und in Kreuzungsbereichen stets achtsam im Auge behalten. Denn wie die Straßenverkehrsunfallstatistik der Statistik Austria zeigt, ist der September jener Monat mit den zweit häufigsten Schulwegunfällen: 2016 verunglückten im September österreichweit insgesamt 69 Kinder (Wien: 10; Niederösterreich: 11; Burgenland: 0). Nur im Juni waren Schulkinder mit 88 Unfällen noch öfter Opfer von Verkehrsunfällen. Autofahrer sollten daher folgende Tipps beachten:
 

  • Kinder sind aus dem Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Daher darf sich kein Autofahrer darauf verlassen, dass das Kind richtig reagiert!
  • Im Bereich von Schulen Tempo reduzieren.
  • Bremsbereit fahren.
  • Rechtzeitig und ausreichend „Zeitpuffer“ einplanen bevor die Fahrt in Angriff genommen wird. Stress sorgt für mangelnde Konzentration.
  • Ablenkende Tätigkeiten wie Telefonieren, Navi aktivieren oder noch schnell frühstücken vermeiden. Ablenkung ist die häufigste Unfallursache.
  • Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße hinter Autos, Verkehrszeichen oder die in Kürze wieder das Straßenbild prägenden Dreiecksständer oftmals nicht gut zu sehen. Autofahrer müssen damit rechnen, dass sie Kinder, die die Straße überqueren Kinder können das Tempo von Autos nicht gut einschätzen.



Doch nicht nur Autofahrer sollten das Tempo anpassen und bremsbereit fahren, auch die Eltern der Schulkinder können einiges dazu beitragen, dass die Sprösslinge sicher in die Schule kommen. Die ARBÖ-Tipps im Überblick:
 

  • In der Früh Stress vermeiden und ausreichend Zeit für den Schulweg einplanen. Hektik und Eile haben auf dem Schulweg klar negative Effekte.
  • Mit den Kindern den sichersten Weg verbindlich festlegen. Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Am sichersten ist es, wenn das Kind möglichst selten die Straße queren muss und unübersichtliche Stellen vermieden werden.
  • Gefahrenquellen wie zum Beispiel Abbieger bei Ampeln gemeinsam aufspüren. Den Straßenverkehr für Ihr Kind interessanter machen und zum Beispiel mal in die Rolle des/der VerkehrspolizistIn schlüpfen lassen.
  • Das richtige Blickverhalten üben. Auch wenn die Ampel „grün“ zeigt, muss sich das Kind vergewissern, dass es die Straße gefahrenlos überqueren kann.
  • Sicherer ist es, auf der Innenseite des Gehsteigs zu gehen. Auch auf einem Zebrastreifen darf sich ein Kind nicht darauf verlassen, dass die herannahenden Autos anhalten. Daher sollten die jungen Verkehrsteilnehmer immer erst dann die Straße überqueren, wenn die Straße frei ist oder die Autolenker aus beiden Richtungen angehalten haben.
  • Der Schulweg ist medienfreie Zone!! Musik hören oder am Handy spielen lenkt massiv vom Verkehrsgeschehen ab und hat im Straßenverkehr keinen Platz.
  • Dem Kind leichter machen, gesehen zu werden. Kinderwarnwesten, reflektierende Schnappbänder oder Anhänger gibt es in den ARBÖ-Prüfzentren.
  • Kinder lernen durch Verstärkung und Lob richtiges Verhalten. Drohungen oder schimpfen verunsichert nur.

22.8.2017 - Fahrt nach Siebenbürgen am 8.10.17 - 14.10.17

Der Arbö Herzogenburg macht mit der VIDA Ortsgrppe Herzogenburg ein Ausflug nach Siebenbürgen von 8.10.-14.10.2107 wer Lust und Laune hat kann noch mitfahren es sind noch 4 Restplätze frei-. 6x Übernachten/ Halbpension lm Hotel Prico****  inkl. verschiedene Leistungen Arrangementpreis inkl.der Busfahrt € 600.-

Anmeldung und Auskunft bei Herrn Leithner Franz Handy Nr.0699/12620733

 

22.8.2017 - Ökoprämie: ARBÖ-Forderung umgesetzt


Als ersten positiven Schritt sieht der ARBÖ die nach dem Diesel-Gipfel angekündigte Ökoprämie für den Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge.


Das von Verkehrsminister Jörg Leichtfried und Günther Kerle, Sprecher derAutomobilimporteure, präsentierte Ergebnis nach dem heutigen Diesel-Gipfel ist für den ARBÖ ein erster Erfolg, den motorisierten Individualverkehr künftig umweltfreundlicher zugestalten. „Wir fordern seit Anfang der Diskussionen eine Ökoprämie, damit alte Dieselfahrzeuge von der Straße verschwinden. Das heutige Ergebnis ist ein erster positiver Schritt, auch wenn wir uns eine einheitliche, verpflichtende Prämienlösung aller Automobilhersteller gewünscht hätten“, zieht KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, erste Bilanz.
Kritisch sieht der ARBÖ den Ansatz, dass vorerst nicht alle Automobilimporteure an den Gesprächen teilgenommen haben. „Es besteht die Gefahr, dass Kunden nun einem unüberschaubaren Stückwerk an Prämien und Anreizen der verschiedenen Marken gegenüberstehen. Die Suche nach dem passenden Fahrzeugangebot darf für die Konsumenten nicht zum Rate- und Glücksspiel werden“, betont Kumnig. Zusätzliche konkrete Ergebnisse sind unumgänglich, weshalb weitere Gespräche, auch unter Einbeziehung der Interessensvertretungen wie Automobilklubs, dringend notwendig sind, um die Kundeninteressen auch entsprechend zu berücksichtigen.

 

21.8.2017 - ARBÖ: Endlich Klarheit für Diesel-Fahrer!

Das morgige Gespräch zwischen Verkehrsminister Jörg Leichtfried und denösterreichischenAutomobilimporteuren muss endlich Klarheit für die Zukunft schaffen.

Für den Automobilklub ARBÖ kann das morgige Gespräch zwischen Verkehrsminister und Automobilindustrie nur ein Ziel haben, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ- Generalsekretär, ausführt: „Den betroffenen Dieselfahrern soll endlich klar und deutlich gesagt werden, wie es weitergeht und was jetzt passiert. Ständig nur von neuenSoftwareupdates sprechen, mögliche Fahrverbote ankündigen und Angst schüren indem ein möglicher Verlust der Fahrzeugzulassung in den Raum gestellt wird, ist in keinster Weise konsumentenfreundlich sondern sorgt nur für Verunsicherung.“ Wie groß die Verunsicherung ist, zeigen die stetig steigenden Anrufe besorgter Mitglieder bei der ARBÖ-Hotline. „Jedenfalls“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig, „darf am Ende der Diskussion nicht herauskommen, dass die österreichischen Dieselfahrer die Rechnung für die Verfehlungen der Industrie bezahlen. Wie auch immer die Autohersteller die Abgasproblematik bei älteren Dieselfahrzeugen lösen, die Nachrüstung, muss die Industrie übernehmen. Dafür werden wir uns einsetzen, das sind wir unseren Mitgliedern schuldig.“ Zudem sollten Prämien geschaffen werden, die den Umstieg auf ein ökologisches Fahrzeug
erleichtern. „In Österreich sind mehr als eine Million Dieselfahrzeuge unterwegs, die maximal die Euro 4-Norm erreichen. Wenn diese Fahrzeuge von der Straße verschwinden und gegen moderne, umweltfreundliche Autos getauscht werden, wäre dies eine nachhaltige Lösung für umweltfreundliche Mobilität. Allerdings darf eine derartige Maßnahem nicht zum Fahrverbot für diese älteren Fahrzeuge führen, da sich trotz einer Prämie Viele kein neues Auto leisten
können“, so Kumnig abschließend.

 

2.8.2017 - ARBÖ: 10 Tipps für die Autofahrt bei Hitze

Dass so eine extreme Hitzewelle Probleme für Mensch und Fahrzeug bedeuten kann, mussten viele Autofahrer schon am eigenen Leib erfahren.

Nach den sehr unbeständigen Tagen in den letzten Wochen sehnten sich viele nach Badewetter. Und genau dieses wird es die nächsten Tage auch geben. Doch hat eine Hitzewelle auch so seine Tücken. Der ARBÖ hat die 10 wichtigsten Punkte für eine sichere Fahrt bei Hitze zusammengefasst:

  1. Vor dem Einsteigen alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen        

  2. Aufenthalte im parkenden Auto vermeiden. Vor allem Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Auch nicht dann, wenn nur „schnell“ Besorgungen zu erledigen sind. Der Innenraum eines geparkten Autos kann sich in wenigen Minuten auf 70 Grad Celsius erhitzen. Diese Temperaturen sind lebensbedrohend für Mensch und Tier.

  3. Fahrten in der Mittagshitze vermeiden, besser morgens oder abends fahren

  4. Mehr Pausen einlegen, Beine vertreten, für Abkühlung sorgen.

  5. Für angenehme Temperaturen im Auto sorgen: optimale Temperatur im Autoinnenraum gelten 21 bis 23 Grad. Ab 24 Grad kann es bereits zu vermindertem Reaktionsvermögen, Aufmerksamkeitsdefiziten und mehr Stress kommen.

  6. Die ARBÖ-Techniker raten zu einer Batterieüberprüfung. Sehr häufig kann bei Hitze die Batterie schnell schwach werden.

  7. Eine Sonnenschutzblende aus Karton, die unter die Windschutzscheibe gelegt wird, bewirkt einen "Hitzeverlust" im Fahrzeuginneren von bis zu 25 Grad Celsius. 

  8. Silberbeschichtete Matten, die außen auf die Windschutzscheibe gelegt werden, reflektieren die Hitze und die Windschutzscheibe erwärmt sich nicht so stark. 

  9. Heruntergeklappte Sonnenblenden minimieren die Einstrahlung auf das Armaturenbrett. 

  10. Kindersitze mit Tuch abdecken. Direkte Sonneneinstrahlung kann den Bezugsstoff aufheizen. Sicherheitshalber mit der Hand die Temperatur überprüfen, bevor das Kind reingesetzt wird. 

Wichtig: Die häufigste Unfallursache geschieht durch Ablenkung. Darunter versteht man nicht nur die unkonzentrierte Fahrweise durch Beschäftigung sondern auch geistige Ablenkung. „Durch starke Hitze kommt es häufig zu Konzentrationsmangel und oftmals ist man mit den Gedanken schon beim kühlen Sprung ins Wasser oder bei der Freizeitaktivität nach Feierabend“, sagt ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht. Dies führt zu verzögerten Reaktionen im Straßenverkehr und erhöht die Unfallgefahr maßgeblich. Daher: Die Gedanken sollten beim Autofahren bleiben um die höchstmögliche Aufmerksamkeit zu halten. Außerdem ausreichend Flüssigkeit mitführen und über den Tag verteilt viel trinken. 

 

1.8.2017 - Extreme Hitze: Pannenfahrer im Dauereinsatz!

Um 35 Prozent mehr Einsätze im Vergleich mit einem „normalen“ Montag. ARBÖ-Pannenfahrer erreichte im Durchschnitt alle drei Minuten ein Notruf.

Nachdem vergangene Woche der Sommer eine kleine Pause einlegte, kehrten die zur Jahreszeit passenden Temperaturen am Wochenende zurück. Bisheriger Höhepunkt war der gestriger Montag mit knapp 35 Grad Celsius. Für die ARBÖ-Pannenfahrer bedeutete diese Hitzeperiode einen enormen Anstieg an Einsätzen, wie Matthias Eigl, Leiter des ARBÖInformationsdienstes, bestätigt: „Schon am Wochenende hatten wir mit 700 Ausfahrten um rund 25 Prozent mehr Einsätze. Am Montag mussten unsere Pannenfahrer insgesamt rund 500 mal ausfahren, was im Vergleich zu einem herkömmlichen Montag einer Steigerung von rund 35 Prozent entspricht. Streikende Batterien, Reifenschäden aber auch überhitzte Kühlersysteme waren die häufigsten Einsatzursachen.“

Grund für die steigenden Einsatzzahlen sind Batterien, für die hohe Temperaturen ebenso schädlich sind, wie extreme Minusgrade im Winter. Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ: „Durch die enorme Hitze kommt es in den Batteriezellen zum Kurzschluss. Außerdem ist die Selbstentladung der Batterie ungleich höher, als bei kühlerem Wetter.“ Ein Batteriecheck im ARBÖ-Prüfzentrum untersucht übrigens die Leistungsfähigkeit der Batterie, wodurch böse Überraschungen vermieden werden können. Zudem sollte gerade vor längeren Fahrten der Luftdruck in den Reifen angepasst, also erhöht, werden. Durch das zusätzliche Gewicht des Gepäcks und der Mitreisenden erhöht sich die Auflagefläche des Reifens. Daher überhitzt der Pneu, was zu einem Reifenplatzer führen kann.

 

4.7.2017 - Fahrt nach Siebenbürgen am 8.10.17 - 14.10.17

Der Arbö Herzogenburg macht mit der VIDA Ortsgrppe Herzogenburg ein Ausflug nach Siebenbürgen von 8.10.-14.10.2107 wer Lust und Laune hat kann noch mitfahren es sind noch 8 Restplätze frei-. 6x Übernachten/ Halbpension lm Hotel Prico****  inkl. verschiedene Leistungen Arrangementpreis inkl.der Busfahrt € 600.-

Anmeldung und Auskunft bei Herrn Leithner Franz Handy Nr.0699/12620733

 

1.6.2017 - ARBÖ: Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

 

Eine rücksichtslose Fahrweise ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch richtig teuer werden.

 

Wie eine aktuelle Studie vom Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt, wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen aggressives Fahrverhalten immer stärker wahrgenommen. Neben den Aspekten der Verkehrssicherheit sind es vor allem auch rechtliche Probleme, die rücksichtslosen Lenkern, egal ob im Auto, auf dem Motorrad oder dem Fahrrad, zuteil werden können, wie Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Drängeln ist ein Vormerkdelikt. Der Strafrahmen für eine derart aggressive Fahrweise beträgt bis zu 2.180 Euro. Zudem kann es im schlimmsten Fall sogar zu einem Gerichtsverfahren wegen Gemeingefährdung oder Nötigung kommen, das in Folge auch eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr nach sich ziehen kann. Dies gilt nicht nur für den motorisierten Individualverkehr, sondern auch für Rad- und E-Bike-Fahrer.“

 

Wer durch seine kämpferische Fahrweise einen Unfall verursacht, kann zudem Probleme mit der Versicherung bekommen. „Die Versicherung wird zwar in jedem Fall den Schaden des Unfallgegners übernehmen, allerdings können bei nachträglicher Feststellung, dass der Lenker aufgrund seiner Aggression zum Lenken des Fahrzeugs nicht im Stande war, Regressforderungen bis zu einer Höhe von insgesamt 22.000 Euro gestellt werden. Und die eigene Kaskoversicherung steigt möglicherweise aus“, warnt Mann vor provokativer Fahrweise.

Harsche Fahrmanöver zahlen sich somit in keinster Weise aus. Lieber Ruhe bewahren, den Ärger wegstecken und sicher ans Ziel kommen, sollte das Motto im Straßenverkehr sein.

 

13.5.2017 - Getreidemarkt: Zurück an den Start


Nach der massiven Kritik am geplanten Radweg am Getreidemarkt fordert der ARBÖ die Überprüfung neuer Varianten.


Schon in den ersten Tagen der Bauarbeiten ist die Verkehrsbelastung entlang der Zweierlinie spürbar gestiegen. „Unsere Telefone laufen heiß, viele Autofahrer äußern ihren Unmut über diese Verkehrsmaßnahme und wünschen ein Ende der Schikanen. Es melden sich aber auch Radfahrer, die einen sicheren Radweg in diesem Bereich wünschen“, berichten die Verkehrsexperten des ARBÖ-Informationsdienstes. Auch ARBÖ Wien-Geschäftsführer Günther Schweizer ortet verhärtete Fronten im Streit „Autofahrer“ versus „Radfahrer“: „Die Situation ist verfahren. Wir fordern daher einen Stopp der Umsetzungsarbeiten und anschließend eine neue Bewertung durch Experten, wie Radfahrer und Autofahrer in diesem Bereich gleichermaßen zufriedengestellt werden können“, hofft Schweizer auf positive Gespräche, die möglicherweise eine noch bessere Lösung für Alle hervorbringen wird. Kritisch betrachtet Schweizer die sture Haltung in dieser Causa: „Beim Lobautunnel wird ebenfalls ein fertig geplantes Projekt auf die „Lange Bank“ geschoben und es werden ständig neue Alternativvorschläge seitens der Grünen angekündigt. Hingegen wird das Projekt Getreidemarkt einfach durchgezogen und an den Plänen festgehalten. Das ist nicht im Sinne einer modernen Politik, die alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen berücksichtigt“, so Schweizer abschließend.
 

 

9.5.2017 -Fahrspurreduktion: Getreidemarkt zeigt, was passiert!


Der Stauwahnsinn der vergangenen Tage entlang der Zweierlinie ist ein Beleg für die negativen Umwelt-Auswirkungen von Fahrspurreduktionen

.Geht es nach den Plänen der Grünen, ist die viel diskutierte Fahrspurreduktion am Getreidemarkt zugunsten eines Radweges nur der erste Schritt, die Autos aus der Stadt zu verbannen und den Individualverkehr zu vermiesen. Dass daraus endlos lange Staus inklusive enormer Umweltbelastungen entstehen, kümmert die verantwortlichen Politikerscheinbar wenig. „Geht man nämlich davon aus, dass ein Fahrzeug im Leerlauf pro Stunde bis zu einem Liter Treibstoff verbraucht, ergibt dies bei 1000 Autos, die auch nur 15 Minuten im Stau stehen, eine Summe 250 Liter Treibstoff, die in die Luft geblasen werden. “, so ARBÖ-Pressesprecher Sebastian Obrecht. Und genau diese Umweltbelastung nimmt die grüne Verkehrsstadträtin nicht nur beim Getreidemarkt in Kauf. „In den vergangenen Monaten wurden ständig neue Pläne bekannt,wo Fahrspuren reduziert werden sollen. Sämtliche Projekte, die sich auf wichtige Hauptsverkehrsrouten beziehen, fördern Staus und haben weder einen positiven Effekt auf die Umwelt, noch auf ein gedeihliches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer“, zeigt Günther Schweizer, ARBÖ Wien-Landesgeschäftsführer abschließend auf

 

2.4.2017 - ARBÖ-Pannendienst: 50 Jahre, 50 Euro, 50 Preise

Der ARBÖ-Pannendienst feiert heuer ein rundes Jubiläum. Vor genau 50
Jahren schlug auf dem Wiener Rathausplatz die Geburtsstunde des ARBÖ-
Pannendienstes.

Nachdem Bürgermeister Bruno Marek am 16. September 1967 die Startflagge schwenkte, verließen die ersten 37 Pannenhelfer mit ihren Autos das Festgelände, um fortan liegengebliebene Fahrzeuge wieder flott zu machen. Seit damals sind die weißen Bernhardiner, so die liebevolle Bezeichnung für die Pannenautos, in ganz Österreich tagtäglich und rund um die Uhr im Einsatz. Doch nicht nur der ARBÖ hat einen Grund zum Feiern, auch alle Österreicherinnen und Österreicher können vielleicht schon bald jubeln: Zum runden Geburtstag des Pannendienstes startete ein großes Gewinnspiel, bei dem insgesamt 50 Preise im Gesamtwert von 30.000 Euro verlost werden. So warten ein Auto, ein E-Scooter, ein E-Bike und 47 weitere Preise auf jeweils einen glücklichen Gewinner oder eine glückliche Gewinnerin. Und so einfach funktioniert’s: Gewinnspielkarte und Gewinnkleber im ARBÖ-Prüfzentrum abholen, Gewinnspielkarte ausfüllen und in die Gewinnbox einwerfen. Die Verlosung findet schließlich im September 2017 statt.Um mit dem ARBÖ zu feiern, muss man sich allerdings nicht nur auf sein Glück verlassen: Neumitglieder, die sich bis 30. April für die Autofahrer-Mitgliedschaft entscheiden, zahlen nur 50 Euro, wodurch sich Autofahrer 31,30 Euro ersparen.
 

30.3.2017 -  Die Motorradsaison sicher starten

Maschine und Fahrer sollten sich auf die erste Motorrad-ausfahrt nach der Winterpause gut vorbereiten.

Die ersten Sonnenstrahlen machen bei vielen Motorradfahrern Lust auf die PremierenAusfahrt im heurigen Jahr. Doch bevor es ab auf die Straße geht, gilt es, die Maschine sommerfit zu machen und das eigene Fahrkönnen aufzufrischen. Um sicher in die Saison zu starten gibt es einige Überprüfungen die vorab gemacht werden sollten. „Am wichtigsten ist der Zustand der Reifen, denn sie sind die einzige Verbindung zur Straße. Falscher Luftdruck vermindert die Bodenhaftung und steigert das Unfallrisiko“ erklärt Erich Groiss, Technischer Koordinator des ARBÖ. Der Reifendruck sollte nach Herstellervorschrift eingehalten werden und die Profiltiefe sollte 1,6 Millimeter nicht unterschreiten. Nicht übersehen werden sollten auch Leitungen und Schläuche des eigenen Gefährts. Diese auf ihre Dichtheit zu überprüfen erspart später Probleme. Bremsflüssigkeits- und Motorölstand sowie die korrekte Funktion der Beleuchtung sollten ebenfalls kontrolliert werden, rät der ARBÖ. Wichtig ist auch, dass Federn und Stoßdämpfer genau eingestellt sind, die Lenkung frei und die Kette richtig gespannt ist. Wer im Herbst keinen Ölwechsel vorgenommen hat, sollte dies nun nachholen. Zumindest einmal jährlich müssen Öl und Ölfilter gewechselt werden. Bei der Bremsflüssigkeit genügt ein Wechsel alle zwei Jahre. Die technische Wartung und Instandhaltung des Fahrzeuges ist nur ein Teil des Ganzen. Auch die eigene Fahrkompetenz, die womöglich über den Winter ein wenig eingerostet ist, sollte aufgefrischt werden. „Nach einer sechsmonatigen Fahrpause ist es wichtig sich wieder auf das neue Fahrgefühl einzustellen z.B. die schmale Silhouette bei der Sitzposition, aber auch Kurvenverhalten, Beschleunigung oder Rollsplit auf der Fahrbahn wird mit einem
einspurigen Fahrzeug anders gehandhabt. Auch werden die Folgen der oft durch die Kälte verursachten Fahrbahnschäden unterschätzt. Diese veränderten Gegebenheiten sollten jährlich vor Beginn der Saison aufs Neue trainiert werden“ erklärt Ing. Günther Frühwirth, Leiter des Fahrsicherheitszentrums in Straßwalchen.
In den ARBÖ-Fahrsicherheitszentren kann man genau diese Warm-Up-Trainings absolvieren, um Kurventechnik, Notbremsungen, Stabilisation und Slalom zu üben und wieder ein sicheres Fahrgefühl zu erlangen. Die speziellen Trainings können in jedem ARBÖ- Fahrsicherheitszentrum oder unter www.ich-fahr-sicher.at gebucht werden. In Österreich gilt, dass in jedem Kfz, daher auch bei Einspurigen, auf allen Fahrten ein Verbandzeug mitgeführt werden muss, das zur Wundversorgung geeignet ist. Dieses muss in einem widerstandsfähigen Behälter staubdicht verpackt und gegen Verschmutzung geschützt sein. Das Mitführen einer geeigneten Warneinrichtung (Pannendreieck,Warndreieck) sowie einer reflektierenden Warnkleidung ist für Lenkerinnen und Lenker von mehrspurigen Kfz Pflicht. Für einspurige Fahrzeuge besteht keine Verpflichtung dazu, dennoch empfiehlt der ARBÖ auch allen Moped- und Motorradfahrern aufgrund der besseren Sichtbarkeit im Falle eines Unfalles immer eine Warnweste dabei zu haben.
Insgesamt kam es 2015 zu mehr als 8.200 Unfällen mit einspurigen Kraftfahrzeugen, wie die aktuellste Unfallstatistik der Statistik Austria zeigt. Am häufigsten krachte es in Oberösterreich, gefolgt von Niederösterreich und der Steiermark. Die Unfallstatistik im Detail:


Unfälle mit einspurigen Kraftfahrzeugen nach Bundesländern 2015:
Österreich
an Unfälle beteiligte 8.241 davon Verletzte 8.419, Getötete Personen 90
Oberösterreich an Unfälle beteiligte 1.549, davon Verletzte 1.582, Getötete Personen 21
Niederösterreich an Unfälle beteiligte 1.480, davon Verletzte 1.509, Getötete Personen 24
Steiermark an Unfälle beteiligte 1.286 davon Verletzte 1.314, Getötete Personen 11
Wien an Unfälle beteiligte 956, davon Verletzte 948, Getötete Personen 1
Tirol an Unfälle beteiligte 938, davon Verletzte 961, Getötete Personen 11
Kärnten an Unfälle beteiligte 763, davon Verletzte 800, Getötete Personen 11
Salzburg an Unfälle beteiligte 633, davon Verletzte 657, Getötete Personen 8
Vorarlberg an Unfälle beteiligte 483, davon Verletzte 491, Getötete Personen 1
Burgenland an Unfälle beteiligte 153, davon Verletzte 157, Getötete Personen 2
 

28.3.2017 - MöSt-Senkung wäre der richtige Weg


Die Reduzierung der Mineralölsteuer auf Benzin ist für den ARBÖ ein Schritt in die richtige Richtung mit nachhaltiger Wirkung.
„Wir werten die Aussage von Umweltminister Rupprechter in der Tiroler Tageszeitung, die Möst auf Benzin zu senken, als positives Signal. Endlich steht nicht die Bestrafung von Dieselfahrern im Vordergrund, sondern die Attraktivierung von anderen Antriebsformen. Genau diese Maßnahme fordern wir seit Jahren“, begrüßt KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ Generalsekretär, diesen Vorstoß. Im Gegensatz zu Ökoaktivisten, die kein anderes Ziel verfolgen, als das Auto zu verbannen (Stichworte Umweltzonen und Diesel-Steuererhöhung), scheint es, als wäre der Umweltminister an einer ökologischen und vor allem sozial verträglichen Lösung interessiert. KommR. Kumnig: „Die MöSt-Erhöhung auf Diesel wäre eine unfaire Massensteuer, die am stärksten Personengruppen mit geringem Haushaltseinkommen, und die auf das Auto angewiesen sind, trifft. Gerade in ländlichen Gebieten, wo in den vergangenen Jahren zahlreiche Bahnstrecken eingestellt worden sind, brauchen die Bewohner ein Auto, um ihre Arbeitsstelle zu erreichen. Allein schon deshalb dürfen die Autofahrer nicht wieder zur Kassa gebeten werden.“ Dies war in den vergangenen Jahren ohnedies schon mehrfach der Fall. So wurde allein die MöSt im Jahr 2004, 2007 und 2011 angehoben. „Und der positive Effekt war nicht gegeben. Der Anteil an Dieselfahrzeugen liegt trotz Steuererhöhung bei konstant 60 Prozent. Der jetzige Weg könnte den Dieselanteil verringern, da mittlerweile auch Benziner verbrauchsarm geworden sind“, so KommR. Kumnig abschließend.
 

 

23.3.2017 - ARBÖ-Sommerreifentest: Zwei Sieger, drei Flops


Beim heurigen Sommerreifentest des ARBÖ wurden Pneus der Dimension 215/60 R17 genauestens unter die Lupe genommen. Von elf Reifen erreichten immerhin fünf ein „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“.
Mit gutem Grund hat sich der ARBÖ und seine deutschen Partner ACE und GTÜ heuer für diese Reifendimension entschieden: Mit knapp 80.000 verkauften Autos zählen SUV nach dem Kompaktsegment zu den beliebtesten Fahrzeugen in Österreich. Und auf den meisten
Vertretern der Allradklasse befinden sich Reifen mit der Dimension 215/60 R17. Der ARBÖ schickte insgesamt elf Reifen auf die Teststrecke im französischen Mireval. Aufgezogen wurden die Pneus auf einen Opel Mokka, also einem in dieser Fahrzeugklasse äußerst beliebten Fahrzeug. Geprüft wurden sämtliche Sicherheitsaspekte auf trockener und nasser Fahrbahn, sowie das Vorbeifahrgeräusch und der Rollwiderstand. Zweimal vergaben die ARBÖ-Tester die Bewertung „sehr empfehlenswert“, wobei der Continental Premium Contact 5 auf nasser Fahrbahn noch besser arbeitete als der Goodyear EfficientGrip SUV und mit einer Gesamtpunkteanzahl von 140 daher das Prädikat „ARBÖ-Testsieger“ bekommt. Doch auch der Goodyear kann sich zu den Siegern zählen, lag er mit dem Conti in den meisten Tests doch durchaus auf Augenhöhe. Dahinter reihen sich der Falken Ziex ZE 914 und der Hankook Ventus Prime 3 mit jeweils 129 Punkten ein. Beide Reifen haben im Vergleich mit dem Spitzenduo nur bei den Bremseigenschaften auf nasser Fahrbahn ebenso etwas Aufholbedarf wie der Nokian Line SUV, der den 5. Gesamtrang belegt. Mit einem „bedingt empfehlenswert“ wurden der Vredestein Sportrac 5, der Cooper Zeon 4XS Sport und der Nankang Green Sport Eco-2+ bewertet. Während die Ergebnisse auf trockener Fahrbahn grundsätzlich gut sind, konnten diese drei Reifen vor allem auf nasser Fahrbahn nicht überzeugen. Die hintersten Platzierungen im Klassenment nehmen schließlich noch der Michelin Latitude Tour HP, der Toyo Proxes CF2 SUV sowie der Sunny SH 220 ein, die allesamt von den ARBÖ-Technik-Experten mit einem, wenn auch teilweise knappen, „nicht empfehlenswert“ bewertet wurden. Grundsätzlich setzten sich bei der heurigen Sommertest-Reihe die Premiumprodukte durch, auch wenn es Mittelklasse-Reifen gibt, die in einzelnen Tests äußerst positiv überraschen konnten.

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7.3.2017 - ARBÖ: Fahrerflüchtige schädigen sich und andere


Wer als Auto-, Motorrad-, Radfahrer oder Fußgänger an einem Unfall beteiligt ist, darf den Unfallort nicht verlassen.


Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über Unfälle mit Fahrerflucht berichtet wird. Ein kurzer Auszug der dieswöchigen Medienberichte: ein BMW-Fahrer bringt zwei Teenager auf ihrem Mofa zu Sturz und fährt einfach weiter. Auch in Wien kommt es zu einem ähnlichen Vorfall: Zwei in einem Auto mitfahrende Personen werden in Wien bei einem Auffahrunfall verletzt, der Unfallverursacher flüchtet. Und im Burgenland wird ein 52-Jähriger bei einem Unfall schwer verletzt, der Unfallverursacher steigt einfach aufs Gas und verschwindet.*
Insgesamt wertet die Unfallstatistik 2015 der Statistik Austria 1.136 Unfälle mit Personenschaden und anschließender Fahrerflucht aus. Dabei unterliegt jeder Fahrzeuglenker laut Straßenverkehrsordnung der sofortigen Anhaltepflicht: „Sofort ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen. Wer nicht anhält, begeht das Delikt der Fahrerflucht“, führt Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, aus. Und „Fahrerflucht“ nach einem Unfall kann teuer werden: Der Strafrahmen liegt zwischen 36 und 2.180 Euro, und zusätzlich kann es zu Regressforderungen der Haftpflichtversicherung kommen, die den Schadensbetrag in der Regel bis zu einer Höhe von maximal 11.000 Euro zurückverlangen kann.
Wer nach einem Unfall mit Personenschaden „flüchtet“, begeht zusätzlich den Straftatbestand des „Imstichlassen eines Verletzten“ (§ 94 StGB), was auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Sogar Haftstrafen von bis zu drei Jahren können die Folge sein.
Aber auch bei Unfällen ohne Personenschaden können sich Beteiligte der Fahrerflucht schuldig machen. Zwar ist die Aufnahme des Unfalls durch die Polizei nicht zwingend vorgeschrieben, betroffene Autolenker müssen trotzdem sämtliche Daten zur Identitätsfestellung austauschen. „Fahrerflucht zahlt sich in keinem Fall aus. Nicht nur, dass es zu hohen Strafen und Problemen mit der Versicherung kommen kann, riskieren Fahrerflüchtige auch Leid durch schwere Folgeschäden oder sogar den Tod von Menschen“, so Dr. Mann abschließend.


 


25.2.2016 - ARBÖ: Die StVO gilt auch für Superman und Co.


Die Faschingssaison steuert auf Ihren Höhepunkt zu. Autofahrer sollten daher besonders achtsam sein.
 

Prinzessin, Superman und Freunde treiben es in den kommenden Tagen kunterbunt auf Österreichs Straßen. Der ARBÖ rät daher allen Autofahrern besonders vorsichtig unterwegs zu sein. Trifft man während der Fahrt auf eine Gruppe Faschingsnarren sollten Fahrzeuglenker bedenken, dass durch die Verkleidung die Bewegungsfreiheit nicht gegeben und das Sichtfeld eingeschränkt ist. Auf Masken und unhandliche Kostüme sollte man während der Fahrt verzichten:


Autofahrer, die verkleidet zu einer Feier unterwegs sind, haben darauf zu achten, dass ihre Sicht durch ein Kostüm nicht eingeschränkt ist – es muss freie Sicht herrschen, wie ARBÖ- Rechtsexperte Dr. Stefan Mann ausführt: „Der Lenker hat den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einzunehmen. Er hat dafür zu sorgen, dass seine Sicht für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht.“ Ebenso muss die maximale Beweglichkeit und Fußfreiheit (es darf sich nichts im Pedal verhängen) gegeben und auch das Gehör darf nicht beeinträchtigt sein. Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, mit einer Faschings- verkleidung Auto zu fahren. „Wir empfehlen trotzdem, während der Fahrt auf Masken, Perücken oder andere eventuell störende Utensilien zu verzichten“, sagt Mann. Und auch Alkohol am Steuer ist in der närrischen Zeit tabu. Bereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko. Die Polizei führt in der Faschingszeit verstärkt Alkoholkontrollen durch, um Alkolenker aus dem Verkehr zu ziehen. Auch eine gelungene Feier rechtfertigt keine Sach- beschädigung: Ist das Faschingsgschnas eine öffentliche Veranstalung und es kommt während eines solchen Events zu einem Schaden an einem Auto, ist dennoch grundsätzlich der Verursacher, also auch Schneewittchen, Superman und Co., vorrangig dafür zur Verantwortung zu ziehen. „Auch eine noch so gelungene Feier rechtfertigt keine Sachbeschädigung oder sogar Körperverletzung. Erst wenn der Verursacher nicht mehr zu eruieren ist, oder es zu organisatorischen Versagen des Veranstalters des Umzugs gekommen ist, dann ist die Veranstalter- haftung ein Thema. Er muss jedenfalls für ausreichend viel Sicherheitspersonal sorgen“, erklärt Mann. Wer nur einen Parkplatz in der Nähe eines Umzuges gefunden und Bedenken wegen Vandalismus-Schäden hat, kann - zumindest teilweise - beruhigt werden. Vandalismus ist für gewöhnlich mit einer Vollkaskoversicherung, aber auch in mancher Teilkasko abgedeckt. Maßgeblich sind die Vertragsbedingungen. Zu beachten ist aber ein möglicher Selbstbehalt.Wer nur über eine Haftpflichtversicherung verfügt, bleibt auf dem Schaden sitzen, so der Täter nicht ausgeforscht werden kann und auch keine Veranstalterhaftung greift“, so Mann abschließend.
 


26.1.2017 - Der  ARBÖ  hat  die  wichtigsten  Hinweise  für  einen  sicheren  Ski-  und Snowboardtransport zusammengefasst.
 

Rekordtemperaturen von bis zu -20 Grad Celsius brachten in den vergangenen Tagen Schneefall in allen Regionen Österreichs und stimmen auf eine kalte aber schöne Ski- bzw. Snowboardsaison ein. Doch nicht nur auf die Kälte, sondern auch auf den Transport der Ausrüstung für das langersehnte Skivergnügen, sollte das Auto vor der Fahrt vorbereitet werden.
 
Auch wenn das Platzangebot in SUVs, Vans, und Kombis oft ausreichend ist, sollten Winterurlauber darauf  verzichten,  Ski  oder  Snowboards  im  Fahrzeug  zu  transportieren.  Denn  sie  gehören grundsätzlich  aus  Sicherheitsgründen  in  ein  entsprechendes  Trägersystem  aufs  Dach.  Richtig montiert  und  eingeräumt  sind  Skiträger  oder  Dachboxen  nicht  nur  sicher,  sondern  auch  äußerst praktisch. Dadurch, dass die Ausrüstung keinen Stauraum im Wagen wegnimmt bietet sich hier mehr Platz  für  Gepäck  und  Mitreisende.  Bei  neuen  Fahrzeugmodellen  ist  meist  eine  Vorkehrung  für  die Montage  des  Grundträgers  vorgesehen.  Lediglich  bei  Fahrzeugen  die  keine  Montagemöglichkeit  in
Form  von  Halterungen  oder  einer  Dachreling  haben,  wird  der  Grundträger  entweder  an  der Regenrinne oder mit Klemmen im Türrahmen montiert. Dabei gilt: Finger weg von selbstentworfenen Befestigungen.   
 
Im  Innenraum  sollten  die  Sportgeräte  nur  dann  befördert  werden,  wenn  auch  eine  entsprechende Durchreiche vorhanden ist. Aber Vorsicht: „Die messerscharfen Kanten der Bretter können bei einem Unfall  zu  lebensgefährlichen  Geschoßen  werden“,  so  ARBÖ  Sprecher  Sebastian  Obrecht.  „Dabei besteht  bei  einer  Notbremsung  zusätzlich  große  Verletzungsgefahr  für  sämtliche  Insassen“  so  der ARBÖ weiter. Auch gesetzlich kann es zu Problemen führen. Bei unsachgemäßem Transport winkt nicht  nur  eine  Vormerkung  im  Punktesystem,  zudem  sieht  das  Gesetz  eine  Geldstrafe  von  bis  zu 5.000 Euro vor.
 
Für  welche  Variante  sich  Wintersportbegeisterte  auch  entscheiden  –  der  ARBÖ  empfiehlt grundsätzlich, dreimal zu überprüfen, dass alles fest sitzt: vor dem Beladen, nach dem Beladen, und dann nochmals nach ca. 20 Kilometern Fahrt. Gegebenenfalls müssen die Halterungen des Trägers, der Box oder auch Spanngurte nachgezogen werden.
 
Zu beachten gilt weiters, dass durch beide Trägersysteme der Treibstoffverbrauch steigt. Grund dafür ist  der  höhere  Luftwiderstand,  aber  auch  das  höhere  Gewicht.  Daher  sollte  vor  Fahrantritt  der Luftdruck in den Reifen angepasst werden, wie ARBÖ-Cheftechniker Erich Groiss ausführt: „Schwere Beladung, aber auch die teils sehr tiefen Temperaturen können den Luftdruck verändern. Dieser sollte daher unbedingt angepasst werden.“ Auch, um beste Bremseigenschaften zu haben, denn durch die zusätzliche Beladung verändert sich das Fahr- und Bremsverhalten.

 

26.1.2017 - Deutsche Maut: ARBÖ unterstützt mögliche Klage!


 Die heute in Deutschland beschlossene Autobahnmaut ist und bleibt auch in der zweiten Version eine Ausländermaut. Österreich muss reagieren!
 
Wenige Wochen nach dem Kompromiss zwischen der EU-Kommission und dem deutschen Verkehrsminister  Alexander  Dobrindt  wurde  heute  der  neue  Entwurf  von  der  deutschen Bundesregierung durchgewunken. Der neue Entwurf sieht zwar sechs statt drei Kostenstufen für  Kurzzeitvignetten  (ausschließlich  erwerbbar  für  ausländische  Autofahrer)  vor,  dennoch bleibt es bei der Ungleichbehandlung zwischen deutschen und ausländischen Autofahrern.Die nördlichen Nachbarn bekommen die Mautkosten nämlich über die Kfz-Steuer refundiert,also  zahlen  somit  ausschließlich  Österreicher,  Niederländer,  Franzosen  und  Co.  jene  512Millionen Euro, die sich der deutsche Verkehrsminister für Infrastrukturprojekte erwartet.
 
„Österreich ist von dieser Regelung mehr als alle anderen Nachbarstaaten betroffen. Es ist ein  Skandal,  dass  Deutschland  ausschließlich  ausländische  Autofahrer,  also  auch  uns Österreicher,  für  den  Straßenbau  bezahlen  lässt.  Deutschland  ignoriert  die  Gleichstellung aller  EU-Bürger“,  kritisiert  KommR.  Mag.  Gerald  Kumnig,  ARBÖ-Generalsekretär,  die Entscheidung.
 
Der  ARBÖ  begrüßt  daher  auch  die  Initiative  von  Verkehrsminister  Jörg  Leichtfried,  unter dessen  Federführung  die  betroffenen  Nachbarstaaten  weitere  Schritte  prüfen.  „Österreich darf sich das nicht gefallen lassen und muss im Falle des Falles auch den EuGH anrufen. Es darf  keine  Benachteiligung  von  österreichischen  Autofahrer,  speziell  in  Salzburg  und  Tirol, geben“, so Kumnig abschließend.

 

9.1.2017 - Einsatzstarkes Winterwochenende für den ARBÖ

 Die ARBÖ-Pannenfahrer mussten fünfmal öfter ausfahren, als an schneefreien Wochenenden.

 Die  frostigen  Temperaturen  der  vergangenen  Tage  und  Nächte  brachten  die  ARBÖ-Pannenfahrer ganz schön ins Schwitzen. Von Freitag bis Sonntag wählten mehr als 3.000 ARBÖ-Mitglieder  die  Notrufnummer  1-2-3,  um  Hilfe  anzufordern.  Die  ARBÖ-Techniker konnten  trotz  Eis  und  Schnee  weiterhelfen  und  die  Autofahrer  ihre  Fahrt  beginnen  bzw. fortsetzen.
 
Am  häufigsten  streikten  die  Batterien,  die  bei  tiefen  Temperaturen  schnell  den  Geist aufgeben und das Auto nicht mehr starten lassen. Aber auch eingefrorener Dieseltreibstoff oder  zugefrorene  Kraftstofffilter  standen  ganz  oben  auf  der  Einsatzliste  der  Techniker.
„Besonders  Fahrzeuge  die  nachts  im  Freien  stehen,  oder  eine  Parkdauer  über  mehrere Tagen  hatten  waren  in  hohem  Maße  betroffen“  erklärt  ARBÖ-Experte  Erich  Groiss. „Wir  empfehlen bei Kälte ab minus 10 Grad Celsius bereits vorsorglich einen Dieselfrost- schutz in den  vollen  Tank  zu  kippen.  Dadurch  wird  die  sogenannte  „Ausflockung“  des Dieselkraftstoffes  verhindert  und  es  gibt  nach  einer  Frostnacht  mit  Sicherheit  kein  böses Erwachen. Außerdem sollte der Kraftstofffilter regelmäßig getauscht werden.“
 

4.1.2017 - Dauerfrost lässt Diesel einfrieren!

Vorausgesagte Temperaturen von weit unter dem Gefrierpunkt können Autos in den kommenden Tagen zu schaffen machen. Der ARBÖ hilft.

 
Neben sämtlichen Unannehmlichkeiten wie zum Beispiel streikende Autobatterien kann die extreme Kälte speziell bei  Dieselfahrzeugen  zu  Problemen  führen. Denn purzeln  die Temperaturen in den Keller, droht der Treibstoff  einzufrieren. Genau  gesagt  bilden sich sogenannte  Paraffinkristalle die den  Kraftstofffilter  verstopfen. Die Folge: Das  Fahrzeug springt  nicht  mehr  an,  im  Extremfall schaltet  der  Motor sogar während der  Fahrt  ab. Eine weitere Ursache kann ein nicht servicierter Kraftstofffilter sein, da dieser aufgrund von Wasserrückständen zufriert und so die Treibstoffzufuhr blockiert.
 
„Besonders  Fahrzeuge die  nachts  im  Freien  stehen,  oder  eine  Parkdauer  über  mehrere Tagen  haben sind in hohem Maße gefährdet“ erklärt  ARBÖ- Experte Erich Groiss. „Wir empfehlen bei Kälte ab minus 10 Grad Celsius bereits vorsorglich einen Dieselfrostschutz in den vollen  Tank zu kippen.  Dadurch wird umgangssprachlich die Ausflockung des Dieselkraftstoffes verhindert und es gibt nach einer Frostnacht mit Sicherheit kein böses Erwachen“, empfiehlt  Ringerthaler weiter. Insbesondere während des Winterurlaubs ist darauf zu achten: Steht das Fahrzeug mehrere Tage und Nächte  im Hochgebirge bei Temperaturen jenseits der minus 20 Grad  Marke, wird auch der qualitativ hochwertigste Dieselkraftstoff einfrieren und zu massiven Problemen vor der Rückreise führen.
 
Ruft  man  den ARBÖ  Pannendienst versucht dieser vor Ort die Situation zu beheben. Der Dieselfrostschutz kann auch noch Wirkung zeigen auch wenn sich beim Diesel bereits erste Erfrierungssymptome  zeigen.  Sollte  das  Auto  danach  noch  nicht  anspringen muss das gesamte Kraftstoffsystem  aufgewärmt werden. Daher wird das Fahrzeug in eine beheizte Werkstatt oder Garage abgeschleppt. Zusätzlich kann es sein, dass der Kraftstofffilter ausgetauscht werden muss.
 
Der Autofahrerklub ARBÖ muss in besonders kalten Phasen rund 500 Mal pro Tag ausrücken, um streikende  Fahrzeuge wieder in Gang zu setzen, bei  denen der Dieseltreibstoff aufgrund der Kälte „eingefroren“ ist. Damit es nicht so weit kommt, empfiehlt der ARBÖ den Dieselfrostschutz. Dieser ist in allen ARBÖ Prüfzentren und im Fachhandel erhältlich.
 

2.1.2017 - ARBÖ: Kältewarnung für Autobatterie

Durch  den  massiven  Kälteeinbruch  geben  Autobatterien  derzeit  schon  mal verstärkt den Geist auf.
 
Im  Vergleich  zu  wärmeren  Temperaturen  verzeichnet  der  ARBÖ  derzeit  das  doppelte Pannenaufkommen. Und es soll in den nächsten Tagen noch kälter werden. Vor allem in der Nacht  sind  Temperaturen  weit  unterhalb  der  Null-Grad-Grenze  zu  erwarten. Gerade  bei Fahrzeugen  die  am  Wochenende  kaum  oder  gar  nicht  bewegt  werden,  können altersschwache  Batterien  am  Morgen  schließlich  zu  Startschwierigkeiten  führen.  Häufig werden Autobatterien über Jahre nicht kontrolliert, verlieren auf Dauer ihre Leistungsfähigkeit und versagen dann bei Kälteeinbruch gänzlich. Der Ärger ist dadurch vorprogrammiert.  
 
Es ist also höchste Zeit die Batterie des Autos überprüfen zu lassen. Wichtig ist, dass die Funktion,  Kapazität  und  damit  die Überlebens- chance  im  kommenden  Winter  gegeben  ist. „Besser  jetzt  stressfrei  ins  nächste  ARBÖ  Prüfzentrum  kommen  und  fünf  Minuten  zum Überprüfen  investieren,  als  sich  dann  morgens  beim  Wegfahren  schwarzärgern,  weil  das Auto nicht mehr anspringen will.“ sagt ARBÖ Pressesprecher Sebastian Obrecht.  
 
Der ARBÖ Tipp: Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Flüssigkeitsbehältern im Motorraum widmen. Es ist wichtig, dass ausreichend Frostschutz im Wischwasser vorhanden ist, damit der Behälter bei Minustemperaturen nicht einfriert und springt. Außerdem hält der Frostschutz  die  Scheibe  auch  während  der  Fahrt  eisfrei.  Und  auch  die Scheibenwischerblätter  sollten  schlierenfrei  funktionieren.  Ob  die  Beleuchtungsanlagen  in Ordnung sind, kann jeder Autofahrer ganz leicht selbst überprüfen und gegebenenfalls dafür sorgen,  dass  Lampen  erneuert  werden.  Es  empfiehlt  sich  eine  gute  Winterausrüstung  im Auto mitzuführen. Schneeketten, Eiskratzer sowie Enteisungsspray sind von großem Vorteil.

 

21.12.2016 - Frohe Weihnachten und ein Unfallfreies glückliches neues Jahr 2017 wünscht der ARBÖ Bezirkssausschuss sowie die Prüfzentrum Altlenbach und St.Pölten allen Mitgliedern

 

21.12.2016 - Der ARBÖ Niederösterreich sucht RadfahrprüferInnen

Der ARBÖ Niederösterreich sucht für sein Verkehrssicherheits-Projekt „Radfahr-prüfungen in Niederösterreich“ Radfahrprüfer (Ausbildung durch den ARBÖ).

Voraussetzungen:

  • Verlässlich
  • Eigeninitiativ
  • Kommunikativ
  • Freude an der Tätigkeit mit Kindern
  • Mindestalter 21 Jahre
  • Eigener PKW

Facts:
Der Dienstnehmer wird mit folgenden Tätigkeiten betraut: Organisation und Durchführung von Radfahrprüfungen und Schulveranstaltungen. Er wird als freier Mitarbeiter (Basis maximale Geringfügigkeitsgrenze) beim ARBÖ NÖ angemeldet. Zur Durchführung der Tätigkeit erhält er eine Einschulung, Dienstkleidung und entsprechende Lehr-Unterlagen

Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

ARBÖ Niederösterreich, Wiener Straße 64, 2514 Traiskirchen

Marina Soucek, Tel. 02252/ 53 150-326, e-mail: marina.soucek@arboe.at


25.11.2016 - Umsteck-Moral bei heimischen Autofahrern hoch!

In  den  vergangenen  Tagen  hat  der  ARBÖ  österreichweit  überprüft,  wieviele Fahrzeuge schon mit Winterreifen ausgestattet sind. Das erfreuliche Ergebnis: 90 Prozent der Autofahrer haben bereits Pneus für Eis und Schnee.
 
Seit 1. November gilt in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Demnach müssen Autos mit Winterreifen ausgestattet sein, sobald die Straßen mit Schneematsch, Schnee oder Eis bedeckt sind. Und glaubt man den Wettervorhersagen, so könnte sich Anfang kommender Woche der  Winter in Teilen Österreichs ein Stelldichein geben. Spätestens dann sollte das Auto nur noch bewegt werden, wenn Winterreifen montiert sind. Doch auch ohne Niederschlag zahlt sich sich das rechtzeitige Umstecken aus: Bereits ab einer Außentemperatur von rund sieben Grad Celsius verfügen Winterreifen über bessere Bremseigenschaften als Sommer-Pneus, und zwar unabhängig davon, ob die Straße trocken
ist oder nicht.
 
Der ARBÖ hat in den vergangenen Tagen überprüft, wie es um die „Steck-Moral“ der heimischen Autofahrer bestellt ist: 700 Fahrzeuge wurden österreichweit von ARBÖ-Technikern in den Prüfzentren unter die Lupe genommen und die Bereifung auf Wintertauglichkeit geprüft. Und das erfreuliche Ergebnis zeigt, dass die heimsichen Autofahrer die Winterreifenpflicht ernst nehmen: Von 700 Fahrzeugen waren gerade einmal 75 noch auf Sommerreifen unterwegs.
 
Das heißt, dass 90 Prozent der Autofahrer die bei Schneefahrbahn gesetzlich vorgeschriebene Bereifung bereits aufgezogen haben, und so einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit in den Wintermonaten leisten. Dies schützt nicht nur vor gefährlichen Situationen, sondern auch vor rechtlichen Problemen: „Die falsche Ausrüstung bei winterlichen Fahrverhältnissen birgt nicht nur große Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer, sondern führt zu einem Verwaltungsstrafverfahren mit bis zu 5.000 Euro Strafe“, erinnert ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel. „Außerdem: Wenn ein Unfall passiert, muss sich der Lenker mit Versicherungsproblemen auseinandersetzen, weil ihm grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden wird“, so der ARBÖ-Rechtsexperte abschließend.

 
24.11.2016 - Gegen Jahresende steigen die Alkoholunfälle

Der  Anteil  der  Alkoholunfälle  am  Gesamtunfallgeschehen  ist  in  den  Wochen vor Weihnachten am höchsten.  
 
Vergangenes  Jahr  kam  es  zu  insgesamt  2.226  Alkoholunfällen  auf  Österreichs  Straßen. Dabei wurden 2.834 Personen verletzt und 27 getötet. Im Jahresschnitt betrug der Anteil der Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen 5,8 Prozent (Quelle: Statistik Austria). Weit über dem  Jahresdurchschnitt  lagen  jedoch  die  Wintermonate  des  Jahres  2015  mit  den zahlreichen  Sturm-  und  Weinfesten  und  dem  nahtlosen  Übergang  zur  Punsch-  und Glühweinzeit.
 
Anteil Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen 2015:
 
November 2015: 6,6% (195 von 2.955 Unfällen)
Dezember 2015: 7,3% (201 von 2.748 Unfällen)
 
Alkoholgehalt wird unterschätzt
 
„Das  vermehrte  Angebot  und  der  damit  einhergehende  Konsum  alkoholhaltiger  Getränke erhöhen  das  Risiko  von  Alkoholfahrten,  vor  allem,  wenn  der  tatsächliche  Alkoholgehalt unterschätzt  wird  und  kein  Problembewusstsein  besteht  oder  für  eine  sichere  Heimreise
wenig  Alternativen  zum  Auto  zur  Verfügung  stehen“,  so  ARBÖ-Verkehrspsychologin  Mag. Dora Beer. Am häufigsten krachte es in den großen Bundesländern Steiermark (November:34,  Dezember:  32),  Oberösterreich  (November:  31,  Dezember:  43)  und  Niederösterreich (November: 38, Dezember: 53). Am wenigsten Unfälle passierten im Burgenland, wo es im November 2015 nur zu drei und im Dezember 2015 zu fünf Alkoholunfällen gekommen ist.
 
Von Geldstrafe bis zum Führerscheinentzug
 
Bei  Überschreitung  der  0,5-Promille-Grenze  ist  mit  Strafen  und  rechtlichen  Problemen  zu rechnen: zwischen 0,5 und 0,8 Promille werden bei Alkoholkontrollen Geldstrafen zwischen 300 Euro und 3.700 Euro verhängt und die Weiterfahrt untersagt. Zudem ist die alkoholisierte Autofahrt ein Vormerkdelikt. Ab 0,8 Promille wird der Führerschein für mindestens ein Monat abgenommen,  der  Alko-Lenker  angezeigt  (Strafrahmen  800  Euro  bis  3.700  Euro), die Weiterfahrt  untersagt  und  ein  Verkehrscoaching  angeordnet.  Wer  alkoholisiert  einen  Unfall verursacht  wird  zu dem  Probleme  mit  der  Versicherung  bekommen:  Die Haftpflichtversicherung  kann  Regressansprüche  stellen  und  die  eigene  Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. Übrigens ist auch Fahrradfahren im alkoholisierten Zustand mit erheblichen Rechtsfolgen, bis hin zum Führerscheinentzug, verbunden.

 

22.11.2016 - Achtung bei tiefstehender Sonne!


Die  Herbstsonne  wirkt  sich  zwar  positiv  auf  das  Gemüt  aus,  für  Autofahrer birgt sie aber auch Gefahren.


 
In den vergangenen Tagen hat besonders in den Früh- und Abendstunden die tiefstehende Sonne den Autofahrern das Leben schwer gemacht. Vor allem wenn die Straßen feucht sind, blenden  die  reflektierenden  Sonnenstrahlen,  wodurch  die  Sicht  extrem  eingeschränkt  ist.
Dagegen hilft mitunter auch nicht die heruntergeklappte Sonnenblende.
 
Autofahrer sollten in solchen Situationen besonders vorsichtig fahren, da es im Falle eines Unfalls zu massiven Problemen mit der Versicherung kommen kann, wie Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Der Autofahrer muss alles für eine sichere Fahrt getan haben. Wenn trotz massiver Blendung durch tiefstehende Sonne gefahren wird, kann im  Falle  eines  Unfalls  eine  Obliegenheitsverletzung  samt  grob  fahrlässigem  Verhalten vorgeworfen  werden.“  Strafrechtliche  Konsequenzen  sind  im  Falle  eines  nachfolgenden Verfahrens  ebenso  wenig  ausgeschlossen,  wie  Probleme  mit  der  Versicherung,  die  sich leistungsfrei erklären kann.
 
Daher sollte bei extremer Blendung die Geschwindigkeit angepasst oder eine Sonnenbrille verwendet  werden.  Wenn  dies  nicht  hilft,  so  darf  der  Autofahrer  auch  jederzeit  stehen bleiben, wie Mann erklärt: „Das Auto sollte möglichst weit rechts am Straßenrand abgestellt
werden.  Auf  der  Autobahn  darf  in  dieser  Ausnahmesituation  sogar  am  Pannenstreifen angehalten werden. Allerdings muss der Fahrer im Auto bleiben.“

 

5.11.2016 - Seat Ateca, Alfa Romeo Giulia und Tesla Model X gewinnen den Großen Österreichischen Automobil-Preis 2016

Der Große Österreichische Automobil-Preis 2016 brachte gestern Abend große Sieger  hervor.  Neben  den  drei  Kategorie-Siegern  wurde  auch  Infiniti  für  die Entwicklung des ersten serienreifen Motors mit variabler Verdichtung mit dem Umweltpreis ausgezeichnet.

Zum 33. Mal wurde gestern Abend im Colosseum XXI in Wien-Floridsdorf der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ, die traditionsreichste und beliebteste Autowahl Österreichs, vergeben. Unter den knapp 400 Gästen aus der Automobilindustrie, Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur fand sich auch Verkehrsminister Jörg Leichtfried ein, der in seinem Eröffnungsstatement ebenso wie ARBÖ-Präsident KommR Dr. Heinz Hofer auf die enorme Bedeutung der Elektromobilität und die damit verbundenen Herausforderungen aber auch
Möglichkeiten hinwies.  
 
Zur Wahl standen jene 30 Autos, die zwischen November 2015 und Oktober 2016 auf den Markt gebracht wurden. Die Siegerfahrzeuge in den Kategorien Start (Fahrzeuge bis 20.000 Euro Einstiegspreis), Medium (20.001 – 50.000 Euro) und Premium (ab 50.001 Euro) waren bis zur Gala nicht bekannt. Die 100-köpfige Jury, bestehend aus Motorexperten, Prominenten und ARBÖ-Mitgliedern, sendete ihre Bewertungen an einen Notar, der erst im Rahmen der Verleihung die Gewinner veröffentlichte.
 
Seat Ateca gewinnt in der Kategorie Start
Der SUV von Seat setzte sich in der Kategorie Start gegen seine vier Mitbewerber durch und gewann vor dem Renault Mégane und dem Fiat Tipo, die auf den Plätzen Zwei und Drei landeten.
 
Kategorie Medium: Platz 1 für Alfa Romeo Giulia
Mit 19 Fahrzeugen war die Kategorie Medium die am heißesten umkämpfte. Vom umweltfreundlichen Hybriden über Businesslimousinen bis hin zu trendigen SUVs waren viele Fahrzeugsegmente vertreten. Letztlich setzte sich Alfa Romeo durch. Die Italiener schickten ihre Guilia ins Rennen, die die Jury überzeugte und damit gewinnen konnte. Auf den Stockerlplätzen wurde es richtig eng, der VW Tiguan und der Volvo S90/V90 teilten sich nämlich ex aequo den zweiten Platz.
 
Tesla Model X sichert sich den Sieg in der Premium-Kategorie
Die jüngste teilnehmende Automarke siegte in der Kategorie Premium. 13 Jahre nach der Unternehmensgründung kann sich Tesla erstmals in die Siegerliste jener Fahrzeuge einreihen, die den Großen Österreichischen Automobil-Preis gewinnen. Auf den zweiten Platz kam der Porsche Panamera, den dritten Rang ergatterte der Porsche 718.  
 
Umweltpreis: Auszeichnung für Infiniti
Nach zwei alternativ betriebenen Fahrzeugen würdigte die ARBÖ-interne Jury dieses Jahr wieder eine konventionelle Technologie: Infiniti macht es möglich, und entwickelte den ersten in Serie produzierten Benzinmotor mit der Möglichkeit einer variablen Verdichtung. An dieser  
aufwendigen Technik haben schon viele Hersteller gearbeitet, doch am Ende ist es Infiniti, die auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2016 mit dem VC Turbo den ersten Serienmotor mit variabler Verdichtung präsentierten. Dabei handelt es sich um einen turbogeladenen Vierzylinder, der sein Verdichtungsverhältnis stufenlos verändern kann. In der Praxis ist so eine Reduzierung des Verbrauchs um 27 Prozent gegenüber ähnlich leistungsstarken V6- Motoren möglich. Grund genug für den ARBÖ, Infiniti für den VC-Turbomotor mit dem Umweltpreis 2016 auszuzeichnen.
 
Unterstützt wurde der 33. Große Österreichische Automobil-Preis übrigens von namhaften Unternehmen: Neben dem Hauptsponsor Lukoil Lubricants präsentierten sich auch die AutoBank, Würth und Datacol im Rahmen der Gala. Das größte russische Privatunternehmen, die PJSC LUKOIL, übernahm 2014 die Schmierstoffsparte der OMV. Das Unternehmen hat sich im Jahr 2016 dazu entschlossen, den Headquarter des
Europäischen Schmierstoffgeschäftes am Ölhafen LOBAU zu etablieren und firmiert seitdem als LUKOIL Lubricants Europe GmbH.Firma Würth ist Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für Kunden aus Handwerk und Industrie. Die Produktpalette umfasst ca. 100.000 Artikel von Schrauben und Dübeln über Werkzeuge bis zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Mit 46 Kunden- Zentren in ganz Österreich sowie E-Commerce Lösungen wie dem Online-Shop ist Würth rund um die Uhr erreichbar. „Energizer“ Starter- Batterien von Würth sind in allen ARBÖ Prüfzentren erhältlich. Die AutoBank AG mit Hauptsitz in Wien und einer Zweigniederlassung in Oberhaching bei München ist eine der führenden Banken für Kfz-Finanzierungen in Österreich und Deutschland. Das Unternehmen entwickelt Kfz-Leasing- und Finanzierungslösungen für den Endkunden sowie Hersteller. Außerdem finanziert die Bank importeursunabhängig
Lagerbestände von Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen für Autohandelsunternehmen. Datacol ist ein bedeutender Lieferant für Diesel- und Benzinsystem-Reiniger.
 
„Der 33. Große Österreichische Automobil-Preis hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, dass individuelle Mobilität nicht im Widerspruch mit umweltfreundlicher Fortbewegung steht. Das Auto ist für viele Österreicherinnen und Österreicher das wichtigste und beliebteste Fortbewegungsmittel, und muss daher neben all den anderen sinnvollen Mobilitätsangeboten auch weiterhin Platz auf den heimischen Straßen haben“, so KommR Mag. Gerald Kumnig, Generalsekretär des ARBÖ, abschließend.

 

24.10.2016 - 50 Euro-Mitgliedschaft zum 50 Jahr-Jubiläum

 Der  ARBÖ-Pannendienst  startet  in  sein  50.  Jahr.  Und  zum  runden  Jubiläum gibt  es  für  neue  Mitglieder  ein  ganz  spezielles  Angebot,  nämlich  die Autofahrermitgliedschaft um nur 50 Euro.
 
Am  16.  September  1967  schlägt  auf  dem  Wiener  Rathausplatz  mit  dem  Startsignal  von Bürgermeister Bruno Marek und ARBÖ- Generalsekretär Otto Effenberger die Geburtsstunde des  ARBÖ-Pannendienstes  mit  insgesamt  37  weißen  Puch  500  und  VW  Käfer,  liebevoll „Bernhardiner“  genannt.  Der  Bernhardiner,  von  Beginn  an  das  Symbol  für  den  ARBÖ-Pannendienst, veränderte zwar im Laufe der Zeit sein Aussehen, ziert aber noch heute jedes Einsatzfahrzeug des ARBÖ, Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs.
 
Hohe Investitionen und nicht zuletzt der Einsatz von Mitarbeitern und Funktionären waren in den vergangenen fünf Jahrzehnten notwendig, um den ARBÖ-Pannendienst zu dem zu machen, was er heute ist: eine vorbildliche, Tag und Nacht funktionierende Service-Einrichtung, deren Fahrzeugflotte enorm gewachsen ist: Heute sind insgesamt 103 Pannenautos, 20 Abschlepp-Lkws und 56 UniCars auf Österreichs Straßen unterwegs, um bei größeren und kleineren Pannen zu helfen. Und die Erfolgsquote ist hoch: 94 von 100 Pannen können direkt vor Ort behoben werden. Allein im Jahr 2015 rückten die ARBÖ-Techniker mehr als 113.000 mal aus, also im Durchschnitt 312 mal pro Tag.
 
Aber auch abseits der Pannenhilfe hat sich in den vergangenen 50 Jahren viel getan: Nach und nach wurden Prüfzentren erichtet, wodurch der ARBÖ heute über 89 Standorte in ganz Österreich verfügt und als herstellerunabhängiger Partner bei technischen Dienstleistungen objektiv urteilt. Darüberhinaus werden in drei Fahrsicherheitszentren spezielle Fahrsituationen und diverse Ausbildungskurse angeboten. Umfassende Serviceleistungen wie Rechtsberatung, Versicherungsangebote oder Reiseinformationen runden das Angebot des Automobilklubs für seine rund 420.000 Mitglieder ab.
 
Zum 50-Jahr-Jubiläum gibt es das komplette Klubangebot für neue Mitglieder zum Jubiläumspreis: Wer bis 31. Dezember 2016 eine Autofahrermitgliedschaft (gültig bis Ende2017) abschließt, zahlt dafür nur 50 Euro (Ersparnis 31,30 Euro). Damit gibt es das komplette Serviceangebot des ARBÖ zum unschlagbar günstigen Jubiläumspreis. 

 

23.10.2016 - Das ARBÖ-Beleuchtungs-ABC für Fahrten im Herbst

 

Nebel, Regen, Sonne und manchmal sogar Schneetreiben: So bunt wie die Blätter im Herbst präsentiert sich zu dieser Jahreszeit auch das Wetter. Die richtige Fahrzeugbeleuchtung erhöht dabei die Verkehrssicherheit. 

 

Die richtige Fahrzeugbeleuchtung ist gerade im Herbst bei ständig wechselnden Wetter- und Lichtverhältnissen enorm wichtig. Nicht nur, um die Fahrbahnbegebenheiten und das Geschehen neben der Straße besser wahrnehmen zu können, sondern auch, um für andere Verkehrsteilnehmer schneller und klarer erkennbar zu sein.

Wann welches Licht zu verwenden ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann sich auch binnen weniger Fahrminuten verändern. Wichtig ist, jede Lichteinstellung hat eine ganz bestimmte Aufgabe und darf nur in vorgegebenen Situationen verwendet werden.  Welche Beleuchtung wann erlaubt ist, gibt der ARBÖ bekannt:

Stand- bzw. Begrenzungslicht

Grundsätzlich ist dieses Licht bei abgestellten Fahrzeugen in Stadtgebieten vorgeschrieben. Bietet die Umgebung jedoch ausreichend Beleuchtung, sprich kann das Fahrzeug auf ungefähr 50 m erkannt werden, darf diese Beleuchtung ausbleiben.  Zusammen mit Fernlicht, Nebelscheinwerfer oder Abblendlicht ist diese Beleuchtungsart auch während der Dämmerung oder Dunkelheit erlaubt. 

Tagfahrlicht

Die Leuchten sind lichtschwacher und verbrauchsarmer als das Abblendlicht. Seit 2011 müssen alle PKW, die innerhalb der EU typengenehmigt werden, gesetzlich mit Tagfahrlicht ausgerüstet sein. In Österreich darf dieses Licht am Tag und bei klarer Sicht verwendet werden, gesetzlich vorgeschrieben ist dies aber nicht. Aufpassen heißt es bei Fahrten ins Ausland da in manchen europäischen Ländern das Tagfahrlicht vorgeschrieben ist. Achtung: Das Tagfahrlicht ersetzt nicht das Abblendlicht! Außerdem leuchten ausschließlich die Frontscheinwerfer, die Heckleuchten des Fahrzeugs bleiben bei eingeschaltenem Tagfahrlicht dunkel.

Abblendlicht

Das sogenannte Abblendlicht ist in Österreich immer erlaubt. Wann muss es eingeschalten werden? 

  • Im Tunnel – außer dieser ist sehr hell beleuchtet
  • Bei schlechter Sicht bzw. Sichtbehinderungen wie Nebel, Schneefall oder Regen 
  • Bei Dämmerung (morgens und abends) und Dunkelheit
  • Motorräder müssen das Abblendlicht immer haben

Fernlicht

Das Fernlicht ist in folgenden Situationen erlaubt bzw. vorgeschrieben:

  • Bei Dämmerung, Dunkelheit und wenn es die Witterung erfordert 
  • Wenn schneller als 50 km/h erlaubt sind und bei Verwendung niemand geblendet wird
  • Wenn die Straßenbeleuchtung nicht ausreichend ist – daher in diesen Fällen auch im Ortsgebiet
  • Für optische Warnzeichen

Nebelscheinwerfer

Nebelscheinwerfer verbreitern den Lichtkegel vor dem Fahrzeug, insbesondere bei starken Sichtbehinderungen durch Nebel, Regen oder Schneefall. Sie dürfen aber nicht als Ersatz für das Abblendlicht verwendet werden.

Nebelschlussleuchte

Diese ist am Fahrzeug hinten angebracht und darf nur zusätzlich zum Abblendlicht bei starken Sichtbehinderungen durch Regen, Nebel oder Schneefall verwendet werden. Zu beachten ist, dass Nebelschlussleuchten sehr hell leuchten und daher Lenker von nachfahrenden Fahrzeugen geblendet werden. Zudem kann das Erkennen des Bremslichtes erschwert werden, da die Helligkeitsunterschiede gering sind.

Parkleuchten

Im Ortsgebiet erlaubt. Dienen dazu, die anderen Verkehrsteilnehmer auf parkende oder haltende Fahrzeuge aufmerksam zu machen. 

Allgemein ist darauf zu achten, dass die Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Dies ist in in einem der 89 ARBÖ-Prüfzentren oder in einer Fachwerkstätte möglich. Scheinwerfer können sich durch Fahrzeugvibrationen oder Stöße (ausgelöst durch Schlaglöcher o.ä.) verstellen, und blenden in Folge andere Verkehrsteilnehmer oder leuchten die Straße nicht optimal aus. Auch wer schweres Gepäck mitführt, sollte die Scheinwerfereinstellung (so das Fahrzeug über eine derartige Funktion verfügt) manuell anpassen.

Und mit welchen Strafen ist bei falscher Beleuchtung zu rechnen? In Österreich wird falsche Lichtverwendung theoretisch mit bis zu 5.000 Euro bestraft. In der Praxis wird meist ein Organstrafmandat von EUR 36,00 oder bei Anonymverfügung bis zu EUR 72,00 ausgestellt. Bei einer Anzeige droht eine Strafe von einigen hundert Euro.  Es zahlt sich daher aus, auf die richtige Lichteinstellung zu achten.

 

29.016 ARBÖ-Test: Das können Ganzjahresreifen
 

Ganzjahresreifen  erfreuen  sich  zunehmender  Beliebtheit.  Dies  haben mittlerweile  auch  alle  großen  Reifenhersteller  erkannt  und  schicken Allwetterreifen  auf  die  Straße.  Grund  genug  für  den  ARBÖ,  gemeinsam  mit dem deutschen Automobilklub ACE, die Alleskönner genau unter die Lupe zu nehmen.
 
All-Season-Reifen mit M&S-Kennzeichnung versprechen viel: Vorausgesetzt, die Reifen würden tatsächlich das ganze Jahr über funktionieren, könnten damit nicht nur die Kosten und der Stress des Wechselns zum richtigen Zeitpunkt entfallen, auch der Platz in Keller oder Garage für den zweiten Reifensatz könnte endlich sinnvoller genutzt werden. Grundgenug für den ARBÖ, zehn dieser Alleskönner genauestens zu testen, dazu je einen Sommer- und Winterspezialisten als Referenz.
 
Allwetter-Testsieger und als einziger Kandidat mit „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet, ist der Nokian Weatherproof, der sich auf Schnee mit dem Winterreifen (Dunlop Winter Sport 5) auf Augenhöhe befindet und mit gutem Handling und kurzen Bremswegen überzeugt. Ähnlich gut schneidet der Goodyear Vector 4Seasons ab, beide zeigen auch auf nasser Fahrbahn zufriedenstellende Werte. Weniger überzeugend schneiden die zwei Pneus allerdings im Vergleich mit dem Sommerreifen auf trockener Fahrbahn ab: Beim Bremsen aus 100 km/h kommt der Testwagen erst nach 44,1 Metern (Nokian) beziehungsweise 46,1 Metern (Goodyear) zum Stehen. Der Testwagen mit den Referenz-Sommerreifen
(Continental Premium Contact 5) steht bereits nach 37,8 Metern, also mehr als eine Fahrzeuglänge früher. Selbst der reine Winterreifen reiht sich mit 45,7 Metern zwischen den beiden Ganzjahresreifen ein.
 
Den dritten Gesamtrang ergattert der Michelin CrossClimate, der zwar auf Schnee und auf nasser Fahrbahn nicht ganz überzeugen kann, dafür aber die Zwischenwertung auf trockener Fahrbahn für sich entscheidet und somit den Test noch mit einem „empfehlenswert“ beendet. Mit „bedingt empfehlenswert“ schließen die sich auf ziemlichgleichem Niveau befindlichen Uniroyal AllSeason Expert, der Hankook Kinergy 4s, der Sava Adapto HP, der Vredestein Quatrac 5 und der Kumho Solus HA31 den Ganzjahresreifentest ab.
 
Am Ende des Feldes reihen sich der Pirelli All Season und der Bridgestone A001 ein, die besonders auf Schneefahrbahn im Vergleich mit den Mitbewerbern noch enormen Aufholbedarf haben. Die Bewertungen auf nasser und trockener Fahrbahn fallen besser aus, in diesen Kategorien können sich die beiden Reifen sogar im Mittelfeld behaupten.
 
Fazit: Die Ganzjahresreifen von Nokian und Goodyear sind zumindest im Neuzustand bei winterlichen Verhältnissen sehr nahe am reinen Winterreifen dran. Dazu bieten die beiden Testkandidaten auch auf trockener und nasser Straße ausreichend viel Sicherheit und Haftung, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau als der Referenz-Sommerreifen. Dieser wäre im Test sogar mit null Punkten auf Schnee nicht auf dem letzten Gesamtrang gelandet, weil er auf nasser und trockener Fahrbahn um so viel besser ist als die anderen Pneus. Der reine Winterreifen liegt bei sommerlichen Bedingungen ebenfalls nicht auf dem letzten Platz, und würde im Gesamtranking (also inklusive winterlicher Fahrbahnverhältnisse) sogar die meisten Ganzjahres-Generalisten hinter sich lassen. Allerdings wäre im Sommer auch der Verschleis höher, wodurch der Reifenkauf wieder früher ansteht.  
 
So haben wir getestet
 
Teststrecke:         Test World (FIN) und Contidrom (D)
 
Testfahrzeug:        Seat Leon ST, Golf VII
 
Bremswegmessung auf Schnee:   Mittlere Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 28 un 10 km/h, berechnet auf Meter bis zum Stillstand
 
Traktionsmessung auf Schnee:   Beschleunigung zwischen 15 und 32 km/h bei aktivierter Traktionskontrolle
 
Schneehandling:   Streckenlänge 1200 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens
 
Bremswegmessung bei Nässe:   Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 80 und 1 km/h, hochgerechnet auf 100 km/h bis zum Stillstand
 
Bremsweg bei Trockenheit:     Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und  1 km/h, hochgerechnet auf 100 km/h bis zum Stillstand
 
Aquaplaning längs:   9 Millimeter Wassertiefe, Wert bei mehr als 15 Prozent Schlupf
 
Aquaplaning quer:   5 Millimeter Wassertiefe, Integral der erreichten Querbeschleunigung zwischen 60 und 90 km/h
 
Kreisbahn:   Durchschnittliche Rundenzeit auf einer bewässerten Kreisbahn mit 60 Meter Durchmesser
 
Nasshandlingkurs:   Streckenlänge 1835 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens
 
Trockenhandling:   Streckenlänge 1650 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens
 
Außengeräusch:   Vorbeirollgeräusch bei 80 km/h in db(A) nach 2001/43/EC
 
Rollwiderstand:   Maschinenversuch bei einer Last von  4827 Newton, Luftdruck 2,1 bar.
 

 

26.9.2016 - ARBÖ-Tipps für Bergfahrten

 
Nach  dem  Sommerurlaub  werden  vielerorts  bereits  Wanderpläne  geschmiedet. Die beste Wanderzeit beginnt jetzt und bei herbstlichem Kaiserwetter steht dem Naturgenuss kaum mehr etwas im Weg.  
 
Egal ob eine Almwanderung geplant ist oder ein steiler Aufstieg auf einen Berggipfel, die Anreise erfolgt meist mit dem Fahrzeug. Der Rucksack wird mit Jause und ausreichend Flüssigkeit gepackt und ins Auto geräumt. Die mittlerweile sehr beliebten Wanderstöcke
sollten  so  im  Auto  verstaut  werden,  dass  sie  bei  starker  Bremsung  nicht  zu  einem gefährlichen Wurfgeschoß werden. Nun kann´s los gehen.
 
Um  eine  sichere  und  schöne  Bergtour  erleben  zu  können  sollte  man  nicht  nur  die Wanderung  an  sich  gut  planen  sondern  auch  im  Vorfeld  für  eine  pannenfreie  Anfahrt sorgen. 

Der  ARBÖ  gibt  Tipps  um  sicher  und  sorgenfrei  ans  Ziel  und  wieder  Heim  zu kommen:


1)  Vorab  ist  es  wichtig  den  Kühlflüssigkeitsstand  zu  prüfen.  Bei  längeren Bergauffahrten  kann  es  passieren,  dass  der  Motor  heiß  wird.  Sollte  es  mal vorkommen,  dass  die  Motortemperatur  überdurchschnittlich  hoch  steigt,  ist  es wichtig,  einen  Stopp  einzulegen.  Nach  einer  Weile  sinkt  die  Temperatur  wieder. Achtung! Niemals den Kühlflüssigkeitsbehälter öffnen. Durch den Druckaufbau im
Gefäß  tritt  die  Flüssigkeit  explosiv  aus  und  kann  dadurch  gefährliche Verbrennungen verursachen.


2)  Die  Anfahrt  auf  den  Berg  sollte  mit  angepasster  Geschwindigkeit  erfolgen.  Bei unübersichtlichen  Kurven  runter  vom  Gas  und  einen  Gang  niedriger  schalten. Immer  auf  Sicht  fahren.  Wichtig  ist,  beim  Parken  im  steilen  Gelände  die Handbremse  anzuziehen  und  den  Gang  einzulegen,  damit  das  Auto  nicht ungewollt ins Rollen kommt.


3)  Um  die  Bremsen  zu  schonen  ist  bei  der  Bergabfahrt  darauf  zu  achten  einen möglichst  niedrigen  Gang  einzulegen  und  mit  Motorbremse  zu  fahren. Bremsennur  wenn  es  die  Straßensituation  erfordert.  Ansonsten  besteht  die  Gefahr,  dass die  Bremsen , was  zu  Bremskraftverlust  führt.  Übrigens:  Die Bremsflüssigkeit wird bei jeder § 57a Begutachtung (Pickerl) überprüft.


4)  Besonders empfehlen wir die Einhaltung der Höflichkeitsregel Vorrang – Nachrang am Berg. Diese Gegebenheit ist zwar nicht gesetzlich geregelt besagt aber, dass der Bergauffahrende im Normalfall Vorrang bekommt.  


 Nicht  nur  technische  Tipps  empfiehlt  der  ARBÖ  sondern  auch  über  rechtliche  Aspektemöchten wir informieren:
 
 

5)  Parken im Gelände: Hier ist darauf zu achten, dass das Fahrzeug nicht einfach im freien Gelände abgestellt wird. Ist die Fläche nämlich in Privatbesitz kann es leicht  geschehen, dass eine Besitzstörungsklage ins Haus flattert. Der ARBÖ empfiehlt daher, das Auto ausschließlich auf  gekennzeichneten Parkflächen abzustellen.

 
6)  Nicht  übersehen:  In  Österreich  gilt  juristisch  die  „situative  Winterreifenpflicht“,demnach  zwischen  1. November  und  15. April  des  nachfolgenden  Jahres Winterreifen  montiert  sein  müssen,  wenn  die  Fahrbahn  durch  Schnee,Schneematsch oder Eis beeinträchtigt ist. Aber auch außerhalb dieses definierten Zeitraums  müssen  sich  bei  winterlichen  Fahrbedingungen  Winterreifen  amFahrzeug befinden. Dies  ist besonders in hochalpinen Regionen zu beachten, wo unvorhersehbarer Wintereinbruch schon im September möglich ist. 

 

 

22.9.2016 -  ARBÖ: "Vorsicht im Herbst" Reh, Wildschwein und Co. halten sich nicht an die Straßenverkehrsordnung!


In den kommenden Wochen sind wieder vermehrt Wildtiere unterwegs. Autolenker sollten daher besonders vorsichtig fahren.
Während und nach der Erntezeit sind viele Wildtiere gezwungen, neue Futterplätze aufzusuchen. Dafür legen sie oftmals weite Strecken zurück und überqueren auch Straßen,
wobei Bambi & Co kaum auf Verkehrsschilder, Zebrastreifen oder Verhaltensregeln achten. Daher gilt: Runter vom Gas und bremsbereit fahren, denn bei geringerem Tempo bleibt mehr
Zeit, auf die plötzliche Gefahrensituation richtig zu reagieren. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sich der Bremsweg auf nassen Straßen um bis zu 300 Prozent verlängert.
Richtig reagieren bei Wildwechsel - ARBÖ-Tipps:
Speziell auf wenig befahrenen Nebenstraßen besonders vorausschauend fahren.
Mit angemessenem Tempo durch Wildwechsel-Zonen fahren, insbesondere während der Dämmerung und bei Dunkelheit.
Vor allem bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist mit Wildwechsel zu rechnen.
Überquert Rehwild bei Dämmerung oder Nacht die Straße, mehrmals kurz die Hupe betätigen. Dauerhupe vermeiden.
Fernlicht irritiert das Wild, sodass es mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben könnte.
Das Fahrzeug nicht verreißen oder Haken schlagen.
Das tote Tier darf nicht mitgenommen werden.Wildschadenvergütung mit dem ARBÖ-Sicherheits-Pass  Wird ein Fahrzeug in Österreich oder im Ausland auf einer öffentlichen Straße aufgrund einer Kollision mit lebendem Haar- oder Federwild beschädigt, übernimmt der ARBÖ die Reparaturkosten zu 80 Prozent (bis maximal 600 Euro) bzw. des Kasko-Selbstbehaltes zu 80 Prozent (maximal 600 Euro). Wer jetzt einen ARBÖ-Sicherheits-Pass kauft, zahlt die Prämie von 43,50 Euro und ist ab sofort bis 31.12.2017 geschützt.
Was nach einem Wildunfall zu tun ist Ist ein Wildunfall passiert, muss die Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt sowie eine Anzeige gemacht werden. Gemäß §4 Abs. 5 Straßenverkehrsordnung besteht auch bei einem Wildschaden unverzüglich Verständigungspflicht. Wer keine Meldung vornimmt begeht Frahrerflucht, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar und bekommt auch nicht den Schadenersatz durch den ARBÖ-Sicherheits-Pass ersetzt. Zudem ist dieser Schritt wichtig, um eine Bestätigung für die Kaskoversicherung zu erhalten.

 

27.8.2016 -  ARBÖ: Hitzewelle sorgt für erhöhte Unfallgefahr 

Laut den allgemeinen Wettervorhersagen kommt der Sommer nochmals zurück. Temperaturen bis 34 Grad Celsius werden bis nächsten Dienstag voraus gesagt.   Sonnenschein und Wärme.

Diese zwei Qualitäten sorgen meist gleich für bessere Laune. Nach den meist sehr unbeständigen Tagen in diesem Sommer sehnen sich viele nach dauerhaftem Sonnenschein. Und genau diesen wird es die nächsten Tage geben. Doch hat eine Hitzewelle auch so seine Tücken. Der ARBÖ hat die wichtigsten Punkte für eine sichere Fahrt bei Hitze zusammengefasst: 

1) Sehr häufig kann bei Hitze die Batterie schnell schwach werden. Daher raten die ARBÖTechniker zu einer Batterieüberprüfung.  

 

2) Aufenthalte im parkenden Auto vermeiden. Vor allem Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Auch nicht dann, wenn nur „schnell“ Besorgungen zu erledigen sind. Der Innenraum eines geparkten Autos kann sich in wenigen Minuten auf 70 Grad Celsius erhitzen. Diese Temperaturen sind lebensbedrohend für Mensch und Tier. 

 

3) Die Techniker des ARBÖ warnen vor dem Parken auf Wiesen nach längeren Autofahrten. „Das Gras ist bei diesen Temperaturen meist sehr trocken. Wenn dies mit den heißen Auspuffrohren in Verbindung kommt, fängt das Auto leichter Feuer“ erklärt ARBÖTechniker Günther Schießendoppler. 

 

Wichtig: Die häufigste Unfallursache geschieht durch Ablenkung. Darunter versteht man nicht nur die unkonzentrierte Fahrweise durch Beschäftigung sondern auch geistige Ablenkung. Bei großer Hitze erhöht sich das Risiko. „Durch starke Hitze kommt es häufig zu Konzentrationsmangel und oftmals ist man mit den Gedanken schon beim kühlen Sprung ins Wasser oder bei der Freizeitaktivität nach Feierabend“, sagt ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht. Dies führt zu verzögerten Reaktionen im Straßenverkehr und erhöht die Unfallgefahr maßgeblich. Daher: Die Gedanken sollten beim Autofahren bleiben um die höchstmögliche Aufmerksamkeit zu halten. Außerdem ausreichend Flüssigkeit mitführen und über den Tag verteilt trinken.   Rückfragehinweis

 

16.7.2016 -  Urlauberschichtwechsel stellt Autofahrer auf harte Geduldsprobe

Am heutigen  Samstag wurden die Autofahrer auf den Transitrouten  auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Der ARBÖ berichtet von Wartezeiten  über 90 Minuten und Staulängen von bis zu 20 Kilometern in Westösterreich und der Steiermark. Der Grund dafür war der Urlauberschichtwechsel. 

Die längsten Staus wurden von der Karawankenautobahn (A11) in Kärnten gemeldet. Vor dem Karwankentunnel standen die Kolonnen in Richtung Süden gegen 11:30 Uhr  auf der gesamten Länge der A11 und über den Knoten Villach bis zum Oswaldibergtunnel auf der Tauernatuobahn (A10) zurück. Die Staulänge betrug rund 20 Kilometer. Die Wartezeit für Reisende in Richtung Slowenien betrug mindestens 90 Minuten.

Die Autofahrer standen nicht nur bei Villach auf der Tauernautobahn (A10) im Stau. Auf Salzburger Seite wurden am Vormittag vor der Mautstelle St. Michael rund 10 Kilometer Stau in Richtung Süden gemessen.  Dadurch kam es zwischen Zederhaus und Flachau zu einer Blockabfertigung  vor der Einhausung Flachau. Die Auswirkungen waren auch  hier rund 10 Kilometer Stau. Rund 2 Kilometer Stau gab es gegen 12:30 Uhr  zwischen dem Knoten Salzburg und Salzburg/Süd.

Im benachbarten Tirol standen vor  allem die Verbindungen über den Brenner und den Fernpaß im Mittelpunkt der Stauberichterstattung. Auf der Fernpaß Strasse  (B179) kam der Verkehr in Richtung Süden  zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel auf rund 30 Kilometern immer wieder zum Erliegen. Vor dem Lermoosertunnel wurde gegen 9 Uhr Blockabfertigung verhängt. Auf der Brennerauto - bahn  (A13) kam es aufgrund des Reiseverkehrs und  einer Baustelle zwischen Innsbruck/Süd und der Europabrücke auf  rund 7 Kilometern immer wieder zu Verkehrsstillstand. Eine weitere Baustelle sorgte auf der Ausweichstrecke – der Brenner Bundesstraße (B182) bei Schönberg immer wieder zu Stau.

In der Steiermark hieße es vor allem auf der Pyhrnautobahn (A9) viel Geduld aufbringen. Vor dem Gleinalmtunnel wurden nach Informationen des ARBÖ gegen 11:30 Uhr 30 Minuten Wartezeit in Richtung Spielfeld gemeldet.

Doch nicht nur in Richtung Süden war Geduld gefragt. Auch die Grenzkontrollen an den deutsch-österreichischen Grenzen  sorgten für erhebliche Verzögerungen. Bis zu 45 Minuten Wartezeit  in Richtung BRD   wurden
zeitweise an der Grenze Freilassing/Salzburg auf der München Bundesstraße (B155) gemeldet. An den Autobahngrenzübergängen Kufstein (A12),  Suben (A8) und Walserberg hieß es bis zu 15 Minuten Geduld.

Die meiste Geduld im benachbarten Ausland benötigten Autofahrer  in Slowenien.
Auf  der Autobahn Maribor-Ptuj (A4) wurden vor dem Autobahnende bei Ptuj den ganzen Vormittag rund  7 bis 8 Kilometer Stau gemeldet.
Im weiteren Verlauf hieß es an der Grenze Gruskovje rund 1 Stunde „bitte warten“ in Richtung Zagreb.
Zu rund 45 Minuten Wartezeit kam es laut ARBÖ an der Grenze Dragonja bei Koper in Richtung Istrien. 
 



29.6.2016 -Kurzweil für lange Autofahrten!

 

Mit diesen ARBÖ-Spieltipps macht die Autofahrt so richtig Spaß.

 

Was für Erwachsene schon lange dauert, ist für Kinder oftmals eine Ewigkeit. Da kann selbst der besonnenste unter den jungen Reisegefährten schnell mal zum Quälgeist werden. Sich auf den Straßenverkehr, die ungewohnte Umgebung, das Navi und die Kinder zu konzentrieren, kann da zu einem nervenaufreibenden, wenn nicht sogar gefährlichen Unterfangen werden. Das muss nicht sein! Der ARBÖ hat eine Auswahl an Reisespielen zusammengestellt, mit welchen die Urlaubsfahrt für Klein und Groß ein Abenteuer voller Spaß und Spannung wird und das ganz ohne Spielzeug nur mit einer großen Portion Phantasie.

 

Farbenspiel - Eine Alternative zum allseits bekannten „Ich sehe was, was du nicht siehst“ ist das Farbenspiel. Dabei nennt man einfach eine Farbe und die Kleinen müssen Dinge in dieser Farbe entdecken. Wer die meisten gefunden hat, hat gewonnen.

 

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Teekesselchen - Ein Spieler denkt sich einen Begriff aus, der mehrere Bedeutungen hat,  zum Beispiel „Artikel“ (Zeitungsartikel, Kaufartikel,…). Nun müssen die verschiedenen Bedeutungen beschrieben werden, zum Beispiel so: „Mein Teekesselchen kann man lesen und mein Teekesselchen kann man kaufen“. Wer den Begriff errät, bekommt Punkte. Je weniger Hinweise man gebraucht hat, desto mehr Punkte erhält man.

 

Reise-Rallye - Dieses Reisespiel erfordert ein wenig Vorbereitung, macht dafür aber viel Spaß und dauert die ganze Autofahrt lang. Man bereitet zu Hause Fragen für die Rallye vor, zum Beispiel:

  • Welche Stadt durchfahren wir als erste?
  • Wie viele Kilometer liegen zwischen X und Y?
  • Was ist auf dem Wappen von Bundesland X abgebildet?
  • Wie heißt die Raststätte, an der wir zuletzt Pause gemacht haben?

Richtige Antworten werden nach der Fahrt belohnt. Zum Beispiel dürfen die Kinder bestimmen, was am ersten Tag in den Ferien unternommen wird.

 

Wer oder was bin ich? - Ein Spieler behauptet, eine andere Person, ein Gegenstand oder eine Stadt zu sein. Die anderen müssen nun durch Ja-oder-Nein-Fragen herausfinden, wer oder was der Spieler ist, zum Beispiel mit „Bist du ein Tier?“, „Hast du Flügel?“, „Haben wir dich schon einmal in der Natur gesehen?“. Wer als erster richtig rät, ist als nächstes dran.

 

Magnetische Spielesets

Wer doch nicht ganz ohne Spielzeug auskommt, kann mit magnetischen Spielesets auftrumpfen, womit sich das Herumfliegen von Spielfiguren während der Autofahrt gut vermeiden lässt. Die Bauteile und Figuren haften auf der Blechschachtel und können so auch nicht so schnell verloren gehen. 

             

 

Smartphone und Co

Auch die moderne Technik kann bei einer langen Autofahrt gegen Langeweile helfen. Es gibt speziell auf Kinder zugeschnittene Apps die mit nur wenigen Klicks auf das Smartphone oder Tablet geladen werden können. Natürlich ist jedem Tablet oder Handyspiel ein spannendes Phantasiespiel, Malbücher oder Ähnliches vorzuziehen, hier ist Abwechslung das Maß aller Dinge. Für gute Unterhaltung sorgen zudem Videosysteme für das Auto. Sowohl tragbare DVD-Player oder am Rücksitz fix montierte Monitore sind bei den Kleinen äußerst beliebt. Den Lieblingsfilm oder die Lieblingsserie in das Laufwerk eingelegt, und schon kann es losgehen.

 

Die Klassiker

Nie aus der Mode kommen Hörbücher, denn sie laden Kinder jeder Altersgruppe zum aufmerksamen Zuhören oder Mitsingen ein. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, mit aufregenden Rätseln, lustigen Geschichten und Liedern.  Die allseits beliebte Maltafel ist bei dem einen oder anderen vielleicht schon in Vergessenheit geraten, dabei eignet sie sich perfekt für die Urlaubsreise. Durch den befestigten Stift und die immer wieder löschbare Oberfläche, geht nichts verloren und es muss auch nicht darauf geachtet werden, ob nicht statt dem Blatt Papier vielleicht doch das Auto künstlerisch umgestaltet wird.

 

ARBÖ-Urlaubsgewinnspiel

Der ARBÖ verlost mit seinem Partner Astro fünf Spiele für eine spaßige Autofahrt in den Urlaub. Einfach das Urlaubsreisequiz auf www.arboe.at/gewinnspiel richtig beantworten und mit ein bisschen Glück schon bald eines von fünf Reisespielen in Händen halten.

 

 

22.6.2010 - ARBÖ: Bei Hitze kühlen Kopf bewahren 

 

Coole Tipps für sommerliche Verkehrsteilnehmer 

 

Endlich stehen die Zeichen auf Sommer: In den nächsten Tagen steht die erste längere Hitzewelle bevor, die Temperaturen klettern auf bis zu 34 Grad Celsius. Doch während Badbesucher und Sonnenanbeter jubeln, machen derart hohe Temperaturen Autofahrern zu schaffen. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad kann sich der Innenraum eines in der Sonne geparkten Fahrzeugs binnen 45 Minuten auf mehr als 70 Grad aufheizen. Für im Auto zurückgelassene Kinder können solche Temperaturen bereits nach zehn Minuten lebensbedrohend sein! Und es bringt auch nichts, die Seitenscheibe des Wagens einen Spalt offen zu lassen, da die Luft nicht ausreichend zirkulieren kann. Auch das Abstellen im Schatten verhindert Überhitzung nicht, da die Sonne wandert. Die Gefahr wird immer wieder massiv unterschätzt, vor allem auch, wenn ein Kind am Rücksitz friedlich schläft und Eltern nur kurze Erledigungen machen. „Abhängig von der Außentemperatur und der Aufenthaltsdauer kann es insbesondere für Kinder und alte Menschen nach nur wenigen Minuten zu gravierenden Kreislaufproblemen kommen. Ein Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher Notfall!“, informiert Jürgen Grassl, Bundesschulungsleiter des Samariterbund Österreich.

 

Oft ist es nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Rechtlich ist in einem solchen Fall übrigens jedermann verpflichtet, einzugreifen.

„Wenn jemand bemerkt, dass ein Kind gefährdet ist (z.B. schreien, erbrechen, kollabieren), ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet“, erklärt Gerald Hufnagel aus der ARBÖ-Rechtsabteilung. Eine Autoscheibe einzuschlagen hat kein juristisches Nachspiel, sofern es unter der Voraussetzung des entschuldigenden Notstandes erfolgt. Von diesem spricht man, wenn der aus der Tat drohende Schaden nicht unverhältnismäßig schwerer wiegt als der Nachteil, den dieser Eingriff abwenden soll. „Hier wird eine Güterabwägung getroffen, Auto oder Leben. Natürlich geht das Leben vor. Passanten sind verpflichtet, Abhilfe zu schaffen und einzuschreiten, da man sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht“, sagt Hufnagel. Konkret rät der ARBÖ in einer derartigen Situation folgendermaßen vorzugehen:

 

  • Einschätzen der Situation, ob noch Zeit ist, die Eltern bzw. den Lenker des Fahrzeugs ausfindig zu machen. Sollte das Auto etwa vor einem Supermarkt stehen, den Fahrer dort ausrufen lassen.
  • Sollte dies nicht erfolgreich sein, sollten Feuerwehr und/oder Polizei verständigt werden.
  • Bei gravierender Verschlechterung des Zustandes des eingeschlossenen Kindes ist die Regelung über den entschuldigenden Notstand anzuwenden. Die Passanten dürfen also eine Scheibe des Fahrzeugs einschlagen um das gefährdete Kind zu retten. Aber auch in dieser Situation sollten wenn möglich Zeugen hinzugezogen oder zumindest ein Foto zwecks Beweissicherung gemacht werden.

              

Brütende Hitze kann das Fahren beeinträchtigen. Als optimale Temperatur im Autoinnenraum gelten 21 bis 23 Grad. Ab 24 Grad kann es bereits zu vermindertem Reaktionsvermögen, Aufmerksamkeitsdefiziten und mehr Stress kommen, das Unfallrisiko steigt. Zu stark sollte das Fahrzeug jedoch auch nicht abgekühlt werden, da „Polartemperaturen“ ebenfalls den Kreislauf belasten.  

 

 

                                       

                                                                                                                                                                   

Anbei einige ARBÖ-Verhaltensregeln, um bei „Hitze“ gut durch den Sommer zu kommen: 

  • Unbedingt ausreichend trinken (mindestens zwei Liter alkoholfreie Getränke wie Säfte, Mineralwasser oder Tee), denn bei Hitze verliert der Körper durch das Schwitzen innerhalb von nur einer Stunde bis zu drei Liter Flüssigkeit.
  • Fettige, üppige Mahlzeiten vermeiden. Sie belasten den Körper und machen müde.
  • Mehr Pausen einlegen, Beine vertreten, für Abkühlung sorgen.
  • Leichte, luftige Kleidung tragen
  • Wenn möglich, Fahrten in der Mittagshitze vermeiden, besser morgens oder abends fahren
  • Rechtzeitig Klimaanlage checken – eine Wartung sollte alle zwei Jahre durchgeführt werden (z.B. in den ARBÖ-Prüfzentren). Klimaanlage jedoch nicht zu sehr runterkühlen, auch das belastet den Kreislauf. Der Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad betragen.  
  • Batterien überprüfen – Hitze setzt ihnen ebenso zu wie Kälte.
  • Längere Aufenthalte im parkenden Auto vermeiden.
  • Eine Sonnenschutzblende aus Karton, die unter die Windschutzscheibe gelegt wird, bewirkt einen "Hitzeverlust" im Fahrzeuginneren von bis zu 25 Grad Celsius. 
  • Silberbeschichtete Matten, die außen auf die Windschutzscheibe gelegt werden, reflektieren die Hitze und die Windschutzscheibe erwärmt sich nicht so stark. 
  • Heruntergeklappte Sonnenblenden minimieren die Einstrahlung auf das Armaturenbrett. 
  • Kindersitze mit Tuch abdecken. Direkte Sonneneinstrahlung kann den Bezugsstoff aufheizen.

Sicherheitshalber mit der Hand die Temperatur überprüfen, bevor das Kind reingesetzt wird. 

  • Vor dem Einsteigen alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen.

Die Wettervorhersage der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik für Freitag und Samstag:

Prognose für Donnerstag, 23. Juni 2016

Der Donnerstag startet in ganz Österreich nahezu wolkenlos und auch tagsüber bleibt es oft strahlend sonnig. Es weht schwacher, in Oberösterreich sowie im Westen Niederösterreichs zum Teil auch mäßiger Wind aus Nordost bis Südost. Frühtemperaturen 12 bis 19 Grad. Tageshöchsttemperaturen 28 bis 34 Grad und damit hochsommerlich heiß.

Prognose für Freitag, 24. Juni 2016

Es wird wieder verbreitet sonnig und heiß. Allerdings entstehen über den Bergen schon mehr Quellwolken als zuletzt. Im westlichen Bergland sowie entlang des Alpenhauptkammes und südlich davon können sich am Nachmittag und Abend einzelne Wärmegewitter entladen, die lokal durchaus heftig ausfallen können. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Ost bis Südost.

Frühtemperaturen 13 bis 20 Grad, Tageshöchsttemperaturen 28 bis 34 Grad.

Erste-Hilfe-Maßnahmen:

  • In den Schatten bringen
  • Bei Bewusstlosigkeit in stabile Seitenlage, sonst soll der Oberkörper erhöht gelagert werden
  • Kleidung öffnen und lockern, Wind zufächeln
  • Notruf 144 wählen, um den Rettungsdienst zu alarmieren
  • Kind mit feuchten Umschlägen kühlen (insbesondere den Kopf),
  • Sofern das Kind kooperativ ist und trinken kann, Mineralwasser trinken lassen
  • Den Anweisungen der Rettungsleitstelle Folge leisten.

 

21.6.2016 - ARBÖ-Tipps für die Urlaubsfahrt

Bald beginnt wieder die schönste Zeit im Jahr: Der langersehnte Urlaub steht vor der Tür. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, hat der ARBÖ die wichtigsten Tipps für die Autofahrt zum gewünschten Urlaubsdomizil zusammengestellt.

  1. Urlaubscheck

Für eine unbeschwerte Autofahrt in den Urlaub empfehlen die ARBÖ-Techniker einen gründlichen rundum Urlaubscheck. Dazu gehört die Überprüfung von Bremsen, Lichtern, Warnanlage, Scheibenwischer, Scheiben oder Waschanlage und auch einem Kupplungscheck. Wichtig ist auch die Kontrolle des Motorölstands, der Batterien und der Lüfterfunktion sowie der Klimaanlage. Eine Klimawartung inklusive Desinfektion sollte alle zwei Jahre durchgeführt werden, um Funktion, Dichtheit sowie Kühlmitteldruck zu prüfen, Bauteile zu reinigen und zu desinfizieren und Kühlflüssigkeit nachzufüllen. Eine Verschmutzung der Klimaanlage kann zu Bakterienbildung und Schimmel führen. Diese wiederum können für diverse Krankheiten verantwortlich sein. 

In den Sommermonaten wird oft vergessen, die Autobatterien prüfen zu lassen. Das Thema ist für viele Fahrer nur im Winter evident. Dabei verschleißt die Batterie bei Hitze stärker als bei Kälte. Der ARBÖ-Urlaubscheck umfasst auch eine Kontrolle der Reifen, des Fahrwerkes, des Auspuffs sowie Verbandskasten und Pannendreieck.

  1. Gepäckverwahrung

Das richtige Einschlichten von Gepäck ist die halbe Miete. Somit gilt: schwere Gegenstände nach unten, leichte nach oben. Während bei Flug- oder Bahnreisen genauer abgewogen wird, was in den Koffer kommt und was zu Hause bleibt, tendieren Autoreisende dazu, ihr Fahrzeug bis obenhin voll zu räumen. Daher ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird – prinzipiell gilt, nicht mehr als 500 Kilo zuzuladen. Jedes zusätzliche Gewicht bedeutet auch mehr Treibstoffverbrauch. In weiterer Folge müssen der Reifendruck und der Scheinwerferwinkel gegeben falls an das erhöhte Gewicht angepasst werden. Um bei einem Unfall die Fahrzeuginsassen vor herumschleudernden Gepäckstücken zu sichern, sollte die Höhe der Rückensitzlehne beim Beladen möglichst nicht überschritten werden. Für zusätzliche Sicherheit zu sorgen empfiehlt es sich, die Koffer und Taschen abzudecken und festzuzurren. 

  1. Reiseantritt und Pausen

Wann ist die beste Zeit für einen Reiseantritt? Eine gute Zeit, um eine längere Autoreise zu beginnen,  ist in den frühen Morgenstunden. Da ist auf den Straßen meist noch wenig Verkehr und Kinder können im Auto weiter schlafen. Generell gilt: Die Anstrengungen einer langen Autofahrt nicht unterschätzen und darauf achten, dass sich die Fahrer vor Fahrtantritt gut ausruhen. Tipp des ARBÖ: Einige Tage vor Reiseantritt früher schlafen legen um am Reisetag ausgeruhter starten zu können.

Jeder braucht einmal Pause! Mehrere kleinere pausen wirken besser für die Konzentration als eine lange. Beine vertreten, den Kreislauf anregen und somit den langen Autofahrten leicht auftretenden "Tunnelblick" verhindern.

                                                                                                                                                                                                                                 

  1. Unterhaltungsspiele

Kinder möchten unterhalten sein. Es gibt dafür spezielle magnetische Spielesets. Durch die Magneten verhindert man umherfliegende Spieleteile und der Spaß kommt dabei auch nicht zu kurz. Auf Tablets oder Handy können auch lustige Spiele oder Filme geladen werden, die für eine kurzweilige Autofahrt sorgen.

  1. Reiseinformationen

Was ist in welchen Land zu beachten? Viele Bestimmungen in verschiedenen Ländern sollte man bereits im Vorfeld klären. Damit Probleme zuhause bleiben, hat der ARBÖ alle wichtigen Länderinfos zusammengefasst. Diese sind kostenlos und gibt es in allen ARBÖ-Prüfzentren oder auf www.arboe.at!

 

Einreise

Alkohol

Tempolimits

Ortsgebiet

Freiland

Autobahn

Sonstige

Tabak

Alkohol

Sonstige

Treibstoff

Bosnien-

Herzegowina (BIH)

/ Kosovo (RKS)

Reisepass (muss drei Monate nach der Ausreise noch gültig sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass; RKS Reisepass muss bei der Ausreise

noch gültig sein

BIH 0,3 Promille, RKS 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

80

80

80

130

130

80

Sicherheitsgurt, Sturzhelm,

A-Pickerl, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Reserverad, Verbandkasten,

Wagenheber, Warnweste

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

250 g Tabak oder

250 g jeder Mischung der genannten Produkte

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Tafelwein und 2 l Schaumwein

60 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette, sonstige Waren im Wert von € 175,–

Bleifrei 95 ROZ, Diesel

BIH 100 Bosnische Mark (BAM) = € 51,13

BIH Feuerwehr 123,

Polizei 122, Rettung 124

RKS Feuerwehr 93,

Polizei 92 (vom Handy

192), Rettung 94

Deutschland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille bei Fahranfängern innerhalb der Probezeit und  bis Vollendung des 21. Lebensjahres

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

100

100

 80

130*

130*

 80

* Richtgeschwindigkeit

Abschleppseil, Pannendreieck, Rettungsdecke, Verbandkasten, Sicherheitsgurt, Warnweste

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 und 95 ROZ,

Super 96 ROZ, Normal

91 ROZ, Diesel, E10

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 112,

Polizei 110,

Rettung 112

Frankreich

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille; 0,2 Promille Personen, die den Führerschein noch keine 3 Jahre besitzen sowie Busfahrer

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

Personen, die den Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen

50

50

50

50

110

110

90

80

130

130

130

110

Sicherheitsgurt, Warnweste

(auch für Motorradfahrer), Pannendreieck, Ersatzlampenset, Verbandkasten; Licht am Tag empfohlen,

Alkotest empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ,

Diesel, CNG, LPG

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerw ehr 18,

Polizei 17,

Rettung 15

Griechenland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Motorradfahrer und P ersonen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

40 50

50

50

70

90/110

80

80

 90 130  80

 80

Feuerlöscher, Warnweste für alle Insassen , Sicherheitsgurt, Verbandkasten, Pannendreieck; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 100 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 199,

Polizei 100,

Rettung 166,

Touristenpolizei Athen

210/9640715

Italien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille für Fahranfänger unter 3 Jahren Praxis und unter 21 Jahren),

0,5 Promille

(ab 1,5 Promille wird das

Kfz beschlagnahmt)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90

90

70

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Pannendreieck, Verbandkasten, Warn weste,

Ersatzlampenset

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuer wehr 115,

Polizei 113,

Rettung 118

Kroatien (HR), Slowenien (SLO)

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Führerscheinbesitzer unter 24

Jahren)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100

90/100

80

80

130

130

80 90

 

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Spirituosen bis 22% Vol., 4 l Wein und 16 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

HR 100 Kroatische Kuna (HRK) = € 12,73

HR Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

SLO Feuerwehr, Rettung

112, Polizei 113

Serbien (RS) / Montenegro (ME) /

Mazedonien (MK)

RS, ME Reisepass (muss bei der Ausreise noch gültig sein)

MK Reisepass,  gültiger Personalausweis

Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

RS,ME 0,3 Promille MK 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50/50/50-60

50/50/50-60

50/50/50-60

80/100/100

80/100/100

 80

120

120

 80

Pannendreieck (auch für

Anhänger), Verbandkasten,

Warnweste;

RS, MK Pannendreieck (auch für Anhänger), Verbandkasten, Warnweste, zusätzliches Abschleppseil

200 Ziga retten oder

50 Zigarren oder

250 g Rauchtabak

RS, MK 1 l Wein und 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

ME 1 l Wein oder 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

RS Waren im Gesamt wert von USD 100,–, elektrische Geräte bei der Einreise deklarieren, ME elektrische Geräte bei der Einreise dek larieren und Bestätigung bis zur Aus reise auf bewahren, MK andere

Waren bis € 50,–

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

RS 100 Serbische Dinar

(RSD)= € 0,81

MK 100 Mazedonische

Denar (EJRM) = € 1,62

Euro-Notruf 112

RS Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

ME Feuerwehr 123, Polizei 122, Rettung 124

MK Feuerwehr 193, Polizei

192, Rettung 194

Spanien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,3 Promille für Personen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100*

90/100*

70/80*

80

* bei mehr als einer Richtungsfahrspur

120

120

 90

 90

Pannendreieck (auch für Anhänger), Reserver eifen bzw. Reparaturset oder -spray, Verbandkasten, Warnweste, für in Spanien registrierte Fahrzeuge ist eine Diebstahlsicherung vorgeschrieben; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 080,

Polizei 091,

Rettung 061

Tschechien (CZ) / Slowakei (SK)

Reisepass, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen

Reisepass

strengstes Alkoholverbot (0,0 Promille)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/110

90/110

80/90

80/90

130

130

80/90

80/90

Licht am Tag, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Pannendreieck, Verbandkasten, Warnweste für alle Insassen, Sicherheitsgurt; SK Reserverad und Montagewerkzeug

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20  l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

CZ 100 Tschechische  Kronen (CZK) = € 3,70

Euro-Notruf 112

CZ Feuerwehr 150, Polizei 158, Rettung 155

SK Feuerwehr 112, Polizei

158, Rettung 112

Türkei

Reisepass (muss bei der Einreise noch mindestes fünf Monate gültig sein), E-Visum, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille,

für Fahrer von Pkw ohne Anhänger 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50 40 50

70

90 80

80

 80

120

110

 90

Sicherheitsgurt, Feuerlöscher, zwei Pannendreiecke (auch für Motorräder), Verbandkasten; Reservereifen empfohlen, Ersatzlampenset empfohlen

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

200 g Rauchtabak

1 l Spirituosen bis 22% Vol., 1 l Spirituosen über 22% Vol.

Tipp:

Wertgegenstände bei der

Einreise deklarieren

Bleifrei Super 95 ROZ,

Bleifrei Super Plus  98

ROZ, Diesel

100 Türkische Lira (TRY) =

€ 30,70

Feuerwehr 110,

Polizei 155,

Rettung 112

Ungarn

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90/110*

90/110* 70

* auf Auto- und Schnellstraßen

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Ersatzlampenset, Warnweste für alle

Insassen, Pannendreieck, Verbandkasten; Ersatzreifen empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

100 Ungarische Forint

(HUF) = € 0,32

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 105,

Polizei 107,

Rettung 104

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Einreise

Alkohol

Tempolimits

Ortsgebiet

Freiland

Autobahn

Sonstige

Tabak

Alkohol

Sonstige

Treibstoff

Bosnien-

Herzegowina (BIH)

/ Kosovo (RKS)

Reisepass (muss drei Monate nach der Ausreise noch gültig sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass; RKS Reisepass muss bei der Ausreise

noch gültig sein

BIH 0,3 Promille, RKS 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

80

80

80

130

130

80

Sicherheitsgurt, Sturzhelm,

A-Pickerl, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Reserverad, Verbandkasten,

Wagenheber, Warnweste

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

250 g Tabak oder

250 g jeder Mischung der genannten Produkte

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Tafelwein und 2 l Schaumwein

60 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette, sonstige Waren im Wert von € 175,–

Bleifrei 95 ROZ, Diesel

BIH 100 Bosnische Mark (BAM) = € 51,13

BIH Feuerwehr 123,

Polizei 122, Rettung 124

RKS Feuerwehr 93,

Polizei 92 (vom Handy

192), Rettung 94

Deutschland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille bei Fahranfängern innerhalb der Probezeit und  bis Vollendung des 21. Lebensjahres

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

100

100

 80

130*

130*

 80

* Richtgeschwindigkeit

Abschleppseil, Pannendreieck, Rettungsdecke, Verbandkasten, Sicherheitsgurt, Warnweste

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 und 95 ROZ,

Super 96 ROZ, Normal

91 ROZ, Diesel, E10

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 112,

Polizei 110,

Rettung 112

Frankreich

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille; 0,2 Promille Personen, die den Führerschein noch keine 3 Jahre besitzen sowie Busfahrer

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

Personen, die den Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen

50

50

50

50

110

110

90

80

130

130

130

110

Sicherheitsgurt, Warnweste

(auch für Motorradfahrer), Pannendreieck, Ersatzlampenset, Verbandkasten; Licht am Tag empfohlen,

Alkotest empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ,

Diesel, CNG, LPG

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerw ehr 18,

Polizei 17,

Rettung 15

Griechenland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Motorradfahrer und P ersonen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

40 50

50

50

70

90/110

80

80

 90 130  80

 80

Feuerlöscher, Warnweste für alle Insassen , Sicherheitsgurt, Verbandkasten, Pannendreieck; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 100 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 199,

Polizei 100,

Rettung 166,

Touristenpolizei Athen

210/9640715

Italien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille für Fahranfänger unter 3 Jahren Praxis und unter 21 Jahren),

0,5 Promille

(ab 1,5 Promille wird das

Kfz beschlagnahmt)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90

90

70

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Pannendreieck, Verbandkasten, Warn weste,

Ersatzlampenset

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuer wehr 115,

Polizei 113,

Rettung 118

Kroatien (HR), Slowenien (SLO)

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Führerscheinbesitzer unter 24

Jahren)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100

90/100

80

80

130

130

80 90

 

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Spirituosen bis 22% Vol., 4 l Wein und 16 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

HR 100 Kroatische Kuna (HRK) = € 12,73

HR Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

SLO Feuerwehr, Rettung

112, Polizei 113

Serbien (RS) / Montenegro (ME) /

Mazedonien (MK)

RS, ME Reisepass (muss bei der Ausreise noch gültig sein)

MK Reisepass,  gültiger Personalausweis

Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

RS,ME 0,3 Promille MK 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50/50/50-60

50/50/50-60

50/50/50-60

80/100/100

80/100/100

 80

120

120

 80

Pannendreieck (auch für

Anhänger), Verbandkasten,

Warnweste;

RS, MK Pannendreieck (auch für Anhänger), Verbandkasten, Warnweste, zusätzliches Abschleppseil

200 Ziga retten oder

50 Zigarren oder

250 g Rauchtabak

RS, MK 1 l Wein und 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

ME 1 l Wein oder 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

RS Waren im Gesamt wert von USD 100,–, elektrische Geräte bei der Einreise deklarieren, ME elektrische Geräte bei der Einreise dek larieren und Bestätigung bis zur Aus reise auf bewahren, MK andere

Waren bis € 50,–

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

RS 100 Serbische Dinar

(RSD)= € 0,81

MK 100 Mazedonische

Denar (EJRM) = € 1,62

Euro-Notruf 112

RS Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

ME Feuerwehr 123, Polizei 122, Rettung 124

MK Feuerwehr 193, Polizei

192, Rettung 194

Spanien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,3 Promille für Personen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100*

90/100*

70/80*

80

* bei mehr als einer Richtungsfahrspur

120

120

 90

 90

Pannendreieck (auch für Anhänger), Reserver eifen bzw. Reparaturset oder -spray, Verbandkasten, Warnweste, für in Spanien registrierte Fahrzeuge ist eine Diebstahlsicherung vorgeschrieben; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 080,

Polizei 091,

Rettung 061

Tschechien (CZ) / Slowakei (SK)

Reisepass, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen

Reisepass

strengstes Alkoholverbot (0,0 Promille)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/110

90/110

80/90

80/90

130

130

80/90

80/90

Licht am Tag, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Pannendreieck, Verbandkasten, Warnweste für alle Insassen, Sicherheitsgurt; SK Reserverad und Montagewerkzeug

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20  l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

CZ 100 Tschechische  Kronen (CZK) = € 3,70

Euro-Notruf 112

CZ Feuerwehr 150, Polizei 158, Rettung 155

SK Feuerwehr 112, Polizei

158, Rettung 112

Türkei

Reisepass (muss bei der Einreise noch mindestes fünf Monate gültig sein), E-Visum, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille,

für Fahrer von Pkw ohne Anhänger 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50 40 50

70

90 80

80

 80

120

110

 90

Sicherheitsgurt, Feuerlöscher, zwei Pannendreiecke (auch für Motorräder), Verbandkasten; Reservereifen empfohlen, Ersatzlampenset empfohlen

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

200 g Rauchtabak

1 l Spirituosen bis 22% Vol., 1 l Spirituosen über 22% Vol.

Tipp:

Wertgegenstände bei der

Einreise deklarieren

Bleifrei Super 95 ROZ,

Bleifrei Super Plus  98

ROZ, Diesel

100 Türkische Lira (TRY) =

€ 30,70

Feuerwehr 110,

Polizei 155,

Rettung 112

Ungarn

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90/110*

90/110* 70

* auf Auto- und Schnellstraßen

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Ersatzlampenset, Warnweste für alle

Insassen, Pannendreieck, Verbandkasten; Ersatzreifen empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

100 Ungarische Forint

(HUF) = € 0,32

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 105,

Polizei 107,

Rettung 104

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16.6.2016 - Handy dabei, ARBÖ dabei!

Ab sofort ist die neue ARBÖ-App verfügbar. Ein Tipp mit dem Finger genügt und die User haben Zugang zu den wichtigsten Services des Automobilclubs.

Die neue ARBÖ-App ist kostenlos im Google Playstore und Apple AppStore verfügbar und bietet zahlreiche praktische und hilfreiche Features für unterwegs. So genügt ein Tippen auf den „Notruf-Button“ und die Hilfe ist im Falle einer Panne über die ARBÖ-Einsatzzentrale sofort angefordert. So funktioniert´s: einfach App herunterladen und installieren. Danach sind alle Funktionen sofort verfügbar. In nur wenigen Sekunden hat man Zugang zu vielen Informationen.

„Up to Date“ sein, das ist der Ansatz. Die neue ARBÖ-App informiert über die günstigsten Treibstoffpreise in der Umgebung, und zeigt den Weg zum nächstgelegenen ARBÖ-Prüfzentrum an.

Zusätzlich sind Kurzvideos verfügbar, die Autofahrern hilfreiche Infos zu vielen Mobilitätsthemen bieten. Und auch die Redaktion des ARBÖ-Klubmagazins FREIE FAHRT veröffentlicht in der App aktuelle Beiträge zu automobilen Neuerscheinungen, Highlights am Motorradmarkt und aktuellen Verkehrsthemen.

Die ARBÖ-App offeriert aber bei weitem mehr als Information und Service: Der Livestream des ARBÖ-Verkehrsradios unterhält rund um die Uhr mit Musik und benachrichtigt regelmäßig über das aktuelle Verkehrsgeschehen auf Österreichs Straßen. Mit der neuen Applikation für Android- und Apple-Smartphones sind die User somit stets aktuell und rasch informiert. 

 

8.6.2016  Auch König Fußball muss sich an Gesetze halten!


 Das Warten hat ein Ende: Am Freitag startet die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Der ARBÖ informiert, worauf Autofahrer achten sollten.
 
Fußballfans aus ganz Europa machen sich derzeit auf den Weg nach Frankreich. Viele von ihnen werden die Strecke mit dem Auto auf sich nehmen. Damit es auf der Fahrt zu keinen unerwünschten  Vorfällen  kommt,  empfiehlt  es  sich,  einen  Blick  auf  die  speziellen Verkehrsvorschriften in den jeweiligen Ländern zu werfen. So heißt es beispielsweise in der Schweiz: runter vom Gas. Die Eidgenossen führen strikte Geschwindigkeitskontrollen durch, und  sogenannte  Toleranzfristen  sind  nicht  vorgesehen.  Das  heißt:  Bereits  ab  einer Geschwindigkeitsübertretung von 1 km/h ist Strafe zu bezahlen. Und diese wird nach dem jeweiligen  Einkommen  berechnet.  Daher  kann  die  Geschwindigkeitsübertretung  teuer werden.  Doch  auch  wer  straffrei  in  Frankreich  angekommen  ist,  sollte  einige  Punkte beachten.
 
So sind Warnwesten (auch für Motorradfahrer), Verbandskasten und Pannendreieck ebenso mitzuführen, wie ein Ersatzlampenset. Der ARBÖ- Informationsdienst empfiehlt zudem, auch am  Tag  das  Abblendlicht  einzuschalten.  Nicht  notwendig,  auch  wenn  es  im  französischen Gesetz  steht,  ist  hingegen  das  Mitführen  eines  Alkomaten:  Nach  Rücksprache  bei  der französischen Botschaft in Paris wird das Fehlen eines solchen nicht sanktioniert.
 
Wer  das  Fußball-Spektakel  im  Inland  verfolgt  und  mit  seiner  Mannschaft  mitfiebert,  sollte folgendes berücksichtigen. Das Anbringen von Fähnchen am Auto ist grundsätzlich erlaubt, allerdings  nur  wenn  es  sich  um  sogenannte  Scherzartikel  handelt.  (Nicht  erlaubt  sind hingegen offizielle  Staatsfahnen,  die  ausschließlich  dem  Bundespräsidenten  oder  hohen diplomatischen  Repräsentanten  vorbehalten  sind).  Zu  beachten  sind  dabei  die  richtige Montage  und  die  Sicherheitsbestimmungen,  insbesondere  bis  zu  welcher  Geschwindigkeit die Verwendung auch produktzulässig ist. Nur so ist gewährleistet, dass bei einem möglichen Schaden  durch  Fähnchen,  die  während  der  Fahrt  abbrechen,  der  Fahrer  keine  Haftung übernehmen muss.
 
Nicht erlaubt ist hingegen im Freudentaumel laut hupend durch Österreich zu fahren, wie Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Hupen ist nur dann erlaubt, wenn es die Verkehrssicherheit erfordert. Sonst ist es ausnahmslos untersagt und die Polizei kann
Geldstrafen  aussprechen.“  Und  natürlich  sind  auch  die  Promillegrenzen  während  der Europameisterschaft nicht außer Kraft gesetzt: Maximal 0,5 Promille für Autofahrer und 0,8 Promille für Radfahrer sind erlaubt. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte für ein
ausgelassenes Fußballerlebnis entweder auf Alkohol oder das Fahrzeug verzichten.
 

1.6.2016 - In den vergangenen 100 Tagen wurde Euro- super 95 um 6% und Diesel um 11,5% teurer!

 

Treibstoff ist im Durchschnitt in Wien und Tirol am teuersten, am billigsten tanken die Autofahrer in der Steiermark und im Burgenland.

 

Autofahrern ist es längst wieder aufgefallen: In den vergangenen Wochen sind die Treibstoffpreise an den Tankstellen wieder gestiegen. Selbst der Preis für einen Liter Diesel kletterte an den meisten Zapfsäulen wieder über die 1-Euro-Marke. Der ARBÖ verglich die Treibstoffpreise der vergangenen Wochen. Fazit: Tatsächlich kostet eine Tankfüllung wieder mehr.

 

Im Durchschnitt stieg der Diesel-Preis in Österreich um 11,4% auf 1,032 Euro, während Eurosuper 95 um 6,1% mehr kostet und somit derzeit 1,135 Euro zu bezahlen sind. Am günstigsten tanken Autofahrer derzeit Burgenland. Hier kostet Diesel 1,014 Euro und Eurosuper 95 durchschnittlich 1,118 Euro. Am teuersten ist Diesel in Wien und Tirol (1,058 Euro) und Benzin mit 1,163 Euro in Tirol.

 

Das Ranking der durchschnittlichen Treibstoffpreise im Überblick:

 

Eurosuper 95

 

Diesel

 

Tirol

1,163€

+9,7%

Wien

1,058€

+13,0%

Wien

1,157€

+11,1%

Tirol

1,058€

+11,1%

Kärnten

1,144€

+8,8%

Kärnten

1,035€

+12,3%

Vorarlberg

1,140€

+8,6%

Salzburg

1,034€

+9,7%

Salzburg

1,139€

+8,8%

Vorarlberg

1,031€

+9,0%

Niederösterreich

1,131€

+9,6%

Niederösterreich

1,030€

+11,6%

Oberösterreich

1,128€

+9,6%

Oberösterreich

1,028€

+11,8%

Steiermark

1,120€

+9,1%

Steiermark

1,015€

+11,8%

Burgenland

1,118€

+7,9%

Burgenland

1,014€

+11,5%

 

Alle aktuellen Treibstoffpreise sind übrigens unter www.arboe.at oder mit dem ARBÖ Pannen App abrufbar. So sind die Autofahrer stets informiert, in welcher Umgebung Benzin bzw. Diesel am günstigsten ist. Zusätzlich können ARBÖ-Mitglieder mit der ARBÖ-Mastercard bares Geld sparen: Bei Bezahlung mit der Kreditkarte sparen Autofahrer bei teilnehmenden OMV-Tankstellen 3 Cent pro Liter. 

 

12.5.2016 - Ihr gutes Recht zum halben Preis

 

ARBÖ-Rechtsschutz

Warum ist eine Rechtsschutzversicherung wichtig?
 

In vielen Bereichen des Lebens, ob Straßenverkehr, Beruf oder Nachbarschaft, kann es zu Streitigkeiten kommen. Lassen Sie sich nicht durch Anwalts- und Gerichtskosten davon abhalten, Ihr gutes Recht durchzusetzen! Bei Abschluss des ARBÖ-Rechtsschutzes übernimmt die Versicherung sämtliche Verfahrenskosten.

Mit dem ARBÖ-Zusatz-Rechtsschutz erweitern Sie Ihren bestehenden Rechtsschutz. Damit wird Ihr Recht im Privat- und Freizeit-Bereich, im Beruf, rund um das Thema Wohnen und im Bereich des allgemeinen Vertragsrechts gewahrt.

Der ARBÖ-Rechtsschutz ist Ihre Sicherheit, wenn es darauf ankommt.


Die Vorteile des ARBÖ-Rechtsschutz:
 

✔ Unschlagbar günstiges Preis-Leistungsverhältnis

✔ Freie Anwaltswahl: Lassen Sie sich von einem auf Ihren Fall spezialisierten Anwalt vertreten.

✔ Versicherungssumme € 80.000,–, bei Bedarf wird die Deckung durch den ARBÖ auf €120.000,- erhöht.

✔ Ein verlorener Prozess kostet Nerven und viel Geld.

✔ Erweitern Sie jederzeit Ihren bestehenden ARBÖ-Rechtsschutz um den Zusatz-Rechtsschutz


ARBÖ-Tipp:

Entscheiden Sie sich jetzt für den ARBÖ-Rechtsschutz und sparen Sie 50 % bei der Jahresprämie.*

 

12.5.2016 - ARBÖ-Mitgliedschaft

Egal, ob Sie mit dem Auto, Motorrad oder Moped unterwegs sind, wir bieten Ihnen die passende Mitgliedschaft - jetzt und noch bis zum 31. August 2016 sogar zum halben Preis.
Auch Ihrem Partner / Ihrer Partnerin und Personen bis zum vollenden 23. Lebensjahr bieten wir die ermäßigten ARBÖ-Tarife jetzt noch günstiger an.

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Aktionszeitraum 01.05. - 31.08.2016 und nur für Neubeitritte. In den Folgejahren gelten die regulären Jahrestarife.

 

4.5.2016 - Aufgepasst vor deutscher Autofahrerfalle!

 

Wer in Deutschland und manch anderen europäischen Ländern mit abgelaufenem Pickerl in der Nachfrist unterwegs ist, dem drohen empfindliche Strafen.

 

Während es in Österreich bei der Pickerlüberprüfung eine Toleranzfrist von vier Monaten gibt, ist eine derartige Regelung in vielen europäischen Ländern nicht gegeben. So zum Beispiel auch in Deutschland, wo derzeit Autofahrer, die mit abgelaufenen Pickerl unterwegs sind, gestraft werden. Daher sollten österreichische Fahrzeuglenker unbedingt einen Blick auf die §57a-Prüfplakette werfen, bevor die Fahrt ins nördliche Nachbarland angetreten wird und gegebenenfalls vorher die Jahresinspektion durchführen.

 

Bislang waren derartige Vorkommnisse nur aus Ungarn und Italien bekannt, wo Fahrzeugen mit abgelaufenem Pickerl die Kennzeichen abgenommen bzw. gleich das ganze Fahrzeug beschlagnahmt wurde. 

 

Das Fälligkeitsdatum ist auf der Plakette eingestanzt. Wird die viermonatige Toleranzfrist überschritten, drohen auch in Österreich hohe Strafen, die im Extremfall auch mehr als 2.000 Euro für den Fahrzeuglenker sowie für den Fahrzeughalter ausmachen können. Und in Extremfällen kann sogar die Versicherung aus der Haftung aussteigen. Und zwar genau dann, wenn ein Unfallgeschehen auf eine versäumte Begutachtung zurückzuführen ist.

 

Mit der „3-2-1“-Regel können sich Autofahrer leicht merken, wann das Fahrzeug zur „PickerlÜberprüfung“ muss. Drei Jahre nach der erstmaligen Anmeldung muss das Pickerl zum ersten Mal gemacht werden, zwei Jahre danach wieder und ab dem Alter von fünf Jahren muss das Auto jedes Jahr zur Pickerl-Überprüfung. Der genaue Zeitpunkt richtet sich dabei nach dem Monat der Erstzulassung. Die Pickerlüberprüfung nimmt übrigens auch jedes ARBÖ-Prüfezentrum vor. Infos: www.arboe.at

 

 

2.5.2016 - Auch ARBÖ für mehr Fairness im Straßenverkehr!

 

Fairness im Straßenverkehr erhöht die Verkehrssicherheit.

 

Die von der ASFINAG initiierten Kampgane unterstützt inhaltlich auch der ARBÖ voll und ganz. Knappes auffahren, nicht einreihenlassen oder provokant auf der linken Spur fahren: all solche Aktionen sorgen für viel Ärger auf Österreichs Straßen, haben dort aber nichts verloren. „Viele dieser Manöver sind zudem nicht nur unfair, sondern gefährden auch die Verkehrssicherheit. Drängeln oder knappes Auffahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern einfach nur gefährlich. Da ist auch die Exekutive gefordert, solche Fahrer in die Pflicht zu nehmen“, so ARBÖ-Generalsekretär KR Mag. Gerald Kumnig.

 

Doch nicht nur die Exekutive, auch jeder einzelne Autofahrer kann seinen Beitrag zum fairen Umgang auf der Straße leisten:

 

  • Die Kommunikation der Verkehrsteilnehmer untereinander erfolgt vor allem auf Autobahnen in erster Linie über das Verhalten des anderen. Möglichkeiten der direkten Kommunikation über Blickkontakt und Handbewegungen sind aufgrund der hohen Geschwindigkeiten sehr eingeschränkt bis gar nicht möglich. 
  • Sich an die Verkehrsregeln zu halten, macht Autofahrer zu berechenbaren und verlässlichen Partnern im Straßenverkehr.
  • Mit weniger Stress und mehr Ruhe fahren. Zeit- und Termindruck erhöhen den persönlichen Stresspegel und verringern die Bereitschaft zu Kooperation und Rücksichtnahme. 
  • Mit mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit fahren. Ablenkende Nebentätigkeiten vermeiden: sie gehen zu Lasten der Aufmerksamkeit anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber. 
  • Durch Fehlverhalten anderer hervorgerufene, durchwegs berechtigte Emotionen wie Wut, Ärger und Zorn, versuchen rasch wieder unter Kontrolle zu bringen und damit aktiv zur Deeskalation von Konfliktsituationen beitragen. Nicht vergessen, jeder - auch man selber - macht einmal Fehler.

 

11.4.2016 - ARBÖ - Frühlingscheck für’s Fahrrad!

 

Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Lust auf eine Radtour. Doch bevor Radfahrer loslegen, sollte der Drahtesel genau unter die Lupe genommen werden.

 

Egal ob abenteuerliche Touren durch die wunderschönen Wälder Österreichs geplant sind oder täglich mit dem Fahrrad durch den Großstadtdschungel gekurvt wird: das lange Stehen und Nichtverwenden während der Wintermonate setzt dem Fahrrad zu. Somit ist ein sorgfältiger Frühjahrscheck vor der ersten Ausfahrt unerlässlich.

Auf diese fünf Punkte sollte daher besonders geachtet werden:

1.Reifen prüfen

Reifen, die rissig sind oder deren Profil Mängel aufweist, gehören unbedingt ausgetauscht.

Ist einfach nur zu wenig Luft im Reifen möglichst bis zum zulässigen Maximaldruck (steht meist auf dem Reifenmantel in Bar oder PSI) aufpumpen. Am besten sind Standpumpen mit eingebautem Manometer (Druckanzeige). Ungeeigneter sind Pressluftstationen an Tankstellen, da diese zu schnell zu hohen Druck erzeugen und der Reifen dann platzen kann.

2.Kette reinigen und ölen

Beim Reinigen der Fahrradkette ist es wichtig vorab den Schmutz und eventuell altes Öl mit einem fusselfreien Tuch zu entfernen. Danach kann das neue Öl aufgetragen werden und somit optimaler Schutz erreicht werden. Anschließend auch etwas Kettenöl auf der Innenseite aufbringen. Um die ganze Kette, den Zahnkranz (hinten) und die Kettenblätter (vorne) mit Öl zu versorgen, das Hinterrad anheben, Pedale betätigen und alle Gänge durchschalten. Der ARBÖ empfiehlt ganz normales Kettenöl aus dem Fahrradfachhandel zu kaufen und nicht mit anderen Mitteln zu experimentieren, da diese nicht die optimale Schmierfähigkeit haben. Das wiederum kann dazu führen, dass die Kette austrocknet, nicht richtig funktioniert und ihre Lebensdauer drastisch verkürzt wird.

HINWEIS: Die Kette darf beim Schalten nicht schleifen oder springen.

3.Funktion der Bremsen überprüfen

Das Rad hinten anheben, drehen und anschließend die Bremse ziehen: reagiert die Bremse prompt und das Rad wird dadurch sofort gestoppt, hat die Bremse den Test bestanden. Den Vorgang mit dem Vorderreifen wiederholen und so die vordere Bremse ebenfalls überprüfen.

Sollte die Bremse zu langsam verzögern, unbedingt im Fahrradfachhandel reparieren lassen!

4.Beleuchtung kontrollieren

Um auch bei Dunkelheit von allen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden, ist eine funktionstüchtige Beleuchtung unabkömmlich und gesetzlich verankert. Beim Frühjahrscheck sollte daher keinesfalls auf die Überprüfung der Beleuchtung vergessen werden.

5.Schaltung 

Um die Schaltung zu überprüfen, einige Runden drehen. Lassen sich die Gänge nicht mehr leicht durchschalten, muss die Schaltung in einer Fachwerkstatt nachgestellt werden.

Zusätzlich zur funktionierenden Technik muss vor der ersten Ausfahrt darauf geachtet werden, ob das Fahrrad auch den rechtlichen Vorschriften entspricht:

  • Klingel: 
  • Alle akustischen Warneinrichtungen sind möglich, z.B. auch eine Hupe • Beleuchtung:
  • Scheinwerfer vorne: hellleuchtend, weiß oder hellgelb, der mit dem Fahrrad fest verbunden sein muss.
  • Rücklicht hinten: rot

 

  • Reflektor: 
  • vorne: weiß, darf mit dem Scheinwerfer verbunden sein (Größe: mind. 20 cm2)
  • hinten: rot (Lichteintrittsfläche mind. 20 cm2)
  • Wenn die Beleuchtungsanlage abgenommen wird, müssen trotzdem Rückstrahler vorhanden sein!
  • Pedale: gelb

 

  • Radreflektoren: 
  • Entweder: Radreifen sind ringförmig, zusammenhängend weiß oder gelb rückstrahlend, oder
  • jedes Rad verfügt mindestens über zwei Rückstrahler oder andere rückstrahlende Einrichtungen, die die gleiche Wirkung haben.

 

Bei guter Sicht dürfen Scheinwerfer und Rücklicht abgenommen werden. Empfohlen wird diese mitzuführen, da bei schlechter werdender Sicht (z.B. Dämmerung oder Regen) der Scheinwerfer und das Rücklicht sofort montiert werden müssen. Wer die Rechtsvorschriften nicht beachtet, muss mit Geldstrafen rechnen, der Strafrahmen beträgt bis zu 5.000 Euro.

 

Zudem sollten Radfahrer auch dem Thema Haftpflichtversicherung Aufmerksamkeit schenken: Wer als Radfahrer einen Schaden verursacht, ist dafür voll haftbar. Zwar sind derartige Schäden möglicherweise über die Haushaltsversicherung abgedeckt, manche Versicherungen haben aber die Deckung für Unfälle mit Fahrzeugen gestrichen. Auf der sicheren Seite sind Radfahrer jedenfalls mit dem ARBÖ: Jede Mitgliedschaft inkludiert eine Haftpflichtversicherung für Radfahrer-, Skater und Fußgänger mit einer Deckungssumme von 2.000.000 Euro.

 

6.4.2016  -  Jetzt Anmelden  für  das Reifenwechsel bei den Arbö Prüfzenren

 


Von „O“ bis „O“

Von Oktober bis Ostern – so lautet die Faustregel, die besagt wie lange Winterreifen montiert sein sollten. Offiziell endet die situative Winterreifenpflicht in Österreich am 15. April. Viele Autofahrer wecken dann die Sommerpneus aus dem Winterschlaf und stehen vor der Frage „Selbst montieren oder montieren lassen?“ Wir empfehlen: „Montieren lassen“.


Radwechsel nur vom Profi

Die ARBÖ-Techniker verwenden beim Radwechsel nicht nur geeignetes Werkzeug, das gewährleistet, dass die „Patschen“ richtig sitzen, sie überprüfen unter anderem auch ob die Reifen gleichmäßig abgefahren sind. Sind sie das nicht, sollte die Achsgeometrie vermessen werden. Eine Abweichung in der Geometrie führt nicht nur zu höherem Reifenverschleiß, bei heftigen Brems- und Lenkmanövern besteht die Gefahr, dass das Auto nicht mehr verkehrssicher reagiert. Außerdem empfehlen wir die Stärke der Bremsbeläge der Scheibenbremsen zu überprüfen.

Gehen Sie weder bei Verbrauch noch bei Sicherheit Kompromisse ein und vereinbaren Sie am besten gleich einen Radwechsel-Termin in Ihrem ARBÖ-Prüfzentrum.


Sommerreifen aus- und Winterreifen einlagern

Vor der Einlagerung der Winterreifen sollte der Reifen auf Beschädigungen überprüft und die Profiltiefe gemessen werden. Beträgt die Profiltiefe mehr als vier Millimeter und weisen die Pneus keine Schäden auf, können sie getrost bis zum nächsten Winter schlafen. Gelagert werden die Reifen am besten an einem trockenen, schattigen Ort, geschützt vor Ölen, Benzin und Chemikalien; Reifen, die auf einer Felge aufgezogen sind, liegend oder hängend, unterlüftet auf einer kleinen Palette oder einem speziellen "Felgenbaum", aufbewahren. Von einer stehenden Reifenlagerung ist abzuraten, da sogenannte "Standplatten" entstehen können.

ARBÖ-Tipp: Luftdruck vor der Lagerung leicht erhöhen und Reservereifen auf Druck und Beschädigungen kontrollieren.

 

6.4.2016 - ARBÖ-Sommerreifentest 2016

 


6 von 10 Billig-Reifen nicht empfehlenswert!


Der aktuelle Sommerreifentest des ARBÖ brachte ein ernüchterndes Ergebnis: Von zehn geprüften Pneus sind nur drei „empfehlenswert“.

Der ARBÖ testete im Rahmen des Sommerreifentests 2016 sogenannte „Billig-Reifen“. Das heißt: der Satz Reifen in der Dimension 195/65 R15 kostete in Österreich zum Testzeitpunkt unter 300 Euro. Doch was leisten kostengünstige Reifen auf der Straße und bieten diese die gleiche Sicherheit wie Premium-Reifen? Die Antwort auf diese Frage fällt ernüchternd aus.

Der Praxistest fand im nordeutschen Testzentrum von ATP (Automotive Testing Papenburg) statt. Aufgezogen wurden die Reifen auf einen VW Golf VII, mit dem die Sicherheit der Reifen auf nassen wie auf trockenen Straßenverhältnissen geprüft wurde. Neben diesen Kriterien wurden auch der Rollwiderstand und das Vorbeifahrgeräusch bewertet.

Während das Handling auf trockener Straße keine allzu großen Unterschiede ergab, teilt sich sich das Feld der getesteten Reifen auf nasser Fahrbahn in zwei Lager.

Erschreckend war das Ergebnis vom GT Radial Champiro FE1, der auf nasser Fahrbahn gerade einmal 18 Punkte erreichen konnte, in drei Disziplinen sogar mit 0 Punkten bewertet wurde (siehe Tabelle). Der Bremsweg dieses  Reifens beträgt bei einem Tempo von 100 km/h 61,7 Meter bis zum Stillstand, also um 15,4 Meter mehr als jener  des Testsiegers (Nexen N’blue HD Plus). Insgesamt erreicht der GT nur 86 von 170 möglichen Punkten. An der  100-Punkte-Marke scheitert mit einer Gesamtanzahl von 98 auch der High Performer Sport HS-3. „Beide Pneus verzögern auf nasser Fahrbahn extrem schlecht und können aus technischer Sicht nicht empfohlen werden“, so ARBÖ-Technikchef Erich Groiss.

Mit einem „nicht empfehlenswert“ müssen sich auch der Barum Brillantis 2, der BF Goodrich g-Grip, der Sava Intensa hp sowie der Viking City Tech II abfinden. Im Mittelfeld platzierte sich mit 115 Punkten der Debica Presto, der es in den Disziplinen „Aquaplaning längs“ und „Handling“ durchaus mit den Testsiegern aufnehmen kann.

Diese kommen aus dem Hause Pneumant, Hankook und Nexen, wobei vor allem die beiden letztgenannten lobenswert erwähnt werden müssen: Beide spielen qualitativ schon fast in der „Oberliga“  mit:  der  Nexen  N’blue  HD  Plus  verfehlte  mit  einer  Gesamtzahl  von  134  um  nur einen Punkt das Ranking „sehr empfehlenswert“.

Fazit:  Dass  sechs  von  zehn  Pneus  mit  „nicht  empfehlenswert“  bewertet  werden,  ist  ein ernüchterndes Ergebnis. Grundsätzlich gilt: Bei Reifen sollte nicht gespart werden. Während man bei Premium-Produkten getrost zu jedem Reifen greifen kann – die Unterschiede sind hier äußerst gering – muss man bei günstigen Produkten schon genauer hinsehen, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
 

 


So haben wir getestet!


Teststrecke:                               ATP Papenburg

Testfahrzeug:                            VW Golf VII.

Bremswegmessung bei Nässe: Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und
                                                 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.
                           
Bremsweg bei Trockenheit:      Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und
                                                 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.
                           
Aquaplaning längs:                   7 mm Wassertiefe, Wert bei mehr als 15 Prozent
                                                 Schlupf.
                           
Aquaplaning quer:                    6 mm Wassertiefe, Wert des Integrals aus erreichter
                                                 Querbeschleunigung zwischen 50 km/h und Vmax -60%.
                           
Kreisbahn:                                Durchschnittliche Rundenzeit auf bewässerter Kreisbahn
                                                 mit 40 m Durchmesser.
                           
Nasshandlingkurs:                    Streckenlänge 1100 m, objektive Bewertung der Fahrzeit
                                                 und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens.

Trockenhandling:                     Streckenlänge 2600 m, objektive Bewertung der Fahrzeit
                                                 und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens.

Außengeräusch:                       Vorbeirollgeräusch bei 80 km/h in db(A) (2001/43/EC).

Rollwiderstand:                        Maschinenversuch bei 5886 N Last, Luftdruck 2,1 bar.

 

Der  ARBÖ  weist  darauf  hin,  dass  der  Testpartner  ACE  im  Gegensatz  zum  ARBÖ  den Durchschnittspreis  des  jeweiligen  Reifens  als  Bewertungskriterium  einbezogen  hat.  Daher kommt es zu unterschiedlichen Gesamtergebnissen. Für den ARBÖ stellt der Preis aber kein Qualitätskriterium  dar,  weshalb  der  ARBÖ  bei  der  Testauswertung  auf  dieses Bewertungskriterium verzichtet und rein die Fahr-und Bremseigenschaften untersucht.

2.4.2016 - ARBÖ: Tipps für einen sicheren Start in die Motorradsaison


Wenn  der  Schnee  schmilzt  und  die  Temperaturen  ansteigen,  ist  es  wieder soweit. Landesweit werden die Fahrräder und Motorräder ausgepackt.
 
Vielerorts  wurden  in  den  vergangenen  Tagen  die  Zweiräder  aus  dem  Winterschlaf  geholt, fleißig gereinigt und auf Hochglanz poliert. Mit viel Liebe und Hingabe wurden die Motorräder sommerfit  gemacht.  Auf  Landesstraßen  hörte  man  bereits  den  wohlbekannten  Sound  von PS-starken Gefährten.  
 
Doch so sehr Frühlingsluft und Sonnenschein zu Ausflügen anregen, warnt der ARBÖ vor allzu  großem  Übermut.  Allein  im  Jahr  2015  gab  es  auf  Österreichs  Straßen  laut  Statistik Austria  im  Durchschnitt  8.300  Verkehrsunfälle  mit  einspurigen  Kraftfahrzeugen. 

„Oftmals kann man es kaum erwarten, wieder mit dem Motorrad auszufahren. Doch nach der langen Winterpause  raten  wir  zur  erhöhter  Achtsamkeit  im  Straßenverkehr“,  so  ARBÖ  Pressesprecher  Sebastian  Obrecht.  „Auch  Autofahrer  sollten  ihre  Aufmerksamkeit  wieder vermehrt auf Zweiräder lenken, denn über den Winter kann es leicht geschehen, dass man nicht mehr mit den hohen Annäherungsgeschwindigkeiten von Motorrädern rechnet“, warnen ARBÖ-Verkehrsexperten  weiter.  Zusätzlich  erhöhen  Rollsplit,  der  nach  dem  Winter  noch nicht weggeräumt wurde, sowie Fahrbahnnässe die Unfallgefahr. Hinzu kommt, dass nach der Winterpause die Fahrpraxis fehlt.
 
Um  sicher  im  Straßenverkehr  unterwegs  zu  sein,  hat  der  ARBÖ  zehn  Tipps  seiner Verkehrsexperten zusammen gefasst:
 
1.  Das Pickerl (§57a) auf Aktualität kontrollieren, genauso wie die technischen Funktionen wie z.B. Beleuchtung, Flüssigkeitsstände und insbesondere Reifendruck
2.  Warm up-Training in einem ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum absolvieren
3.  Gut passende Motorradbekleidung wählen
4.  Zu Beginn kürzere Touren planen und sich so wieder langsam ans Motorradfahren gewöhnen
5.  Den Fahrstil an die Straßenbedingungen anpassen und auf Fahrbahngegebenheiten achten. Besondere Vorsicht bei Rollsplit und durch Frost aufgebrochene Asphaltdecken  
6.  Vorausschauend und fahrspurbehauptend (in der Fahrstreifenmitte) fahren und sich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen. Wichtig auch: Abstand halten und anderen Verkehrsteilnehmern Zeit geben auf die eigenen Fahrmanöver zu reagieren
7.  Angepasste Geschwindigkeit wählen und richtig und rechtzeitig bremsen
8.  Keine waghalsigen Überholmanöver riskieren
9.  Beladungsgewicht (Seitenkoffer und Packtaschen) beachten
10. Wer mit Beifahrern unterwegs ist sollte den längeren Bremsweg und das veränderte Fahrverhalten der Maschine insbesondere in Kurven beachten
 
Um wirklich sicher und professionell zu fahren empfiehlt der ARBÖ spezielle Warm Up Trainings in einem der drei ARBÖ Fahrsicherheitszentren (Infos unter: www.ich-fahr- sicher.at). Zum Beispiel wird bei einem eintägigen Training die Konzentration auf
Blicktechnik, Schräglagen und vorausschauendes Fahren gelegt, damit die Motorradsaison     
 

8.2.2016 - ARBÖ: Närrisches Treiben nicht übertreiben!

Die Straßenverkehrsordnung gilt auch für Ritter, Geister, Clowns und Co.

Zum Faschingsfinale mit Bällen, Umzügen und Gschnasfesten rät der ARBÖ allen Verkehrsteilnehmern zur Besonnenheit. Autofahrer, die verkleidet zu einer Feier unterwegs sind, haben darauf zu achten, dass ihre Sicht durch ein Kostüm nicht eingeschränkt ist – es muss freie Sicht herrschen, wie ARBÖ-Rechtsexperte Dr. Stefan Mann ausführt: „ Der Lenker hat den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einzunehmen. Er hat dafür zu sorgen, dass seine Sicht für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht.“ Ebenso muss die maximale Beweglichkeit und Fußfreiheit (es darf sich nichts im Pedal verhängen) gegeben und auch das Gehör darf nicht beeinträchtigt sein. Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, mit einer Faschingsverkleidung Auto zu fahren. „Wir empfehlen trotzdem, während der Fahrt auf  Masken, Perücken oder andere eventuell störende Utensilien zu verzichten“, sagt Mann. 

Alkohol am Steuer ist auch in der närrischen Zeit Tabu. Bereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko. Die Polizei führt in der Faschingszeit verstärkt Alkoholkontrollen durch, um Alkolenker aus dem Verkehr zu ziehen. Für Jugendliche und Führerscheinneulinge gilt im Probemonat die 0,1 Promille-Grenze. Nicht zu unterschätzen ist der Restalkohol, der nach einer langen feucht-fröhlichen Nacht noch auftreten kann. Prinzipiell gilt, dass ein Körper normalerweise rund 0,1 Promille pro Stunde abbaut. Der Abbau von Alkohol kann nicht, wie oft geglaubt wird, durch Ausnüchterungshilfen beschleunigt werden. Selbst viel Schlaf garantiert keine 0,0 Promille am nächsten Tag. 

Wer sein Auto in der Nähe von Umzügen parkt und Bedenken wegen Vandalismus-Schäden hat, kann - zumindest teilweise - beruhigt werden. Vandalismus ist für gewöhnlich mit einer Vollkaskoversicherung abgedeckt. „Schäden am Fahrzeug  sind in einer Kaskoversicherung, die das Risiko des Vandalismus inkludiert, abgedeckt – zu beachten ist aber ein möglicher  Selbstbehalt“, so Mann abschließend.

 

 28.1.2016 -  Achtung ab Montag gilt ausschließlich Mandarin-Orange!

 

Nun naht endgültig das Ende der azurblauen 2015er-Jahresvignette. Ab kommenden Montag gilt auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen nur noch die Mandarin-Orange Vignette 2016.

Ab 1. Februar 2015 müssen Autobahn- und Schnellstraßenbenutzer mit der neuen Vignette unterwegs sein, die alte verliert ihre Gültigkeit. Vignettenpflicht herrscht in Österreich für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile. Der Tarif für die Jahresvignette beträgt heuer 85,70 Euro (Pkw) bzw. 34,10 Euro für Motorräder. Erhältlich sind auch 10-Tages- und 2Monats-Vignetten. Wer ohne gültige Vignette fährt, muss mit einer Ersatzmautzahlung von 120  Euro rechnen. Der ARBÖ empfiehlt die Entfernung von abgelaufenen Vignetten, um einen „Pickerlwald“ auf der Windschutzscheibe zu vermeiden. Vor allem für Autofahrer, die viel auf Europas Straßen unterwegs sind, kann es auf der Windschutzscheibe eng werden. Autobahnvignetten, Umweltplaketten, Parkpickerl und Begutachtungsplakette – und schon gleicht die Frontscheibe einem „Panini-Album“. 

Der Kaufnachweis sollte aufbewahrt werden - er dient im Falle eines Totalschadens oder bei Bruch der Windschutzscheibe als Beleg, mit dem eine Ersatzvignette beantragt werden kann. Aufgeklebt werden muss die Vignette am linken Windschutzscheibenrand oder hinter dem Rückspiegel. 

Wer mit blauen Kennzeichen unterwegs ist und ein Fahrzeug überstellt, muss eine ordnungsgemäß entwertete Zweimonatsvignette mitführen, diese aber nicht auf die Windschutzscheibe kleben. Hierbei reicht die Mitnahme im Fahrtenbuch aus. Beim Abstellen und Verlassen des Kraftfahrzeuges – etwa bei einer Raststätte – muss aber die Vignette von außen leicht sicht- und kontrollierbar im Kraftfahrzeug hinterlegt werden, da dies sonst als Mautprellerei bewertet wird. Achtung: wer bei Kraftfahrzeugen mit Überstellungskennzeichen eine Jahres- oder 10-Tagesvignette verwendet, muss sie – wie in allen anderen Fällen – sehr wohl aufzukleben.

Eine Ausnahme gibt es für Menschen mit Behinderung. Im Regelfall ist der Besitz eines Behindertenpasses gemäß Bundesbehindertengesetzes Voraussetzung für eine „Gratisvignette“. Nähere Infos dazu gibt es bei den Landesstellen des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen – wo sie auch zu beantragen ist.

Neben Österreich gibt es in den Nachbarländern Schweiz, Slowenien, Tschechien sowie der Slowakei Vignettenpflicht, in Ungarn gilt das elektronische Mautsystem (E-Vignette). In Deutschland verlangen manche Städte eine Umweltplakette. Heimische Lenker sollten laut Asfinag  nicht mehr als zwei Vignetten auf der Windschutzscheibe angebracht haben – solange die Sicht jedoch nicht behindert ist, gibt es keine Beschränkung der Pickerl-Anzahl und auch keine Strafen. Strenger ist da die Slowakei: Sie erlaubt keine alten, ungültigen slowakischen Plaketten. Auch Slowenien verlangt die Entfernung der alten Vignetten. „Bei Auslandsfahrten ist es ratsam, sich nach den Landesvorschriften zu erkundigen, um Unannehmlichkeiten oder Strafen wegen zu vielen Aufklebern zu vermeiden“, so ARBÖRechtsexperte Dr. Stefan Mann.

 

18.1.2016 -  ARBÖ: Sicher unterwegs auf Schnee und Eis 

Vergangenes Wochenende hat der Winter endgültig seinen Einzug gehalten. Nun sind Autofahrer aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein.

Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius bringen viele Autofahrer schon ins Schwitzen. Dieses Wochenende konnte der ARBÖ das     bisher höchste Einsatzaufkommen dieses Winters verzeichnen: Die Anzahl der Pannen stieg auf das Vierfache an, wobei in acht von zehn Fällen Starthilfe aufgrund schwacher Batterien benötigt wurde. Viele Verkehrsteilnehmer riefen den ARBÖ zu Hilfe und dieser konnte wie gewohnt rasch zur Weiterfahrt verhelfen. Um sicher durch die nächste Kältewelle zu kommen, gibt der ARBÖ wichtige Sicherheitstipps.

  • Richtige Ausrüstung als „A und O“ für jeden Autofahrer

Das wichtigste bei diesen Temperaturen sind Winterreifen. Die Kennzeichnung „M&S“ sowie eine Mindestprofiltiefe von 4 mm sind per Gesetz erforderlich. Außerdem sind eine mit Frostschutz befüllte

Scheibenwaschanlage sowie funktionierende Scheibenwischer für gute Sicht unerlässlich. Natürlich sollte auch immer ein Eiskratzer und Besen mitgeführt werden und für eingefrorene Türschlösser ein passender Enteiserspray.

  • Batterie-Check

In den ARBÖ-Prüfzentren werden Funktion, Kapazität und damit die Überlebenschance der Autobatterie überprüft. Besser jetzt stressfrei ins nächste ARBÖ-Prüfzentrum kommen und fünf Minuten für den Check investieren, als sich dann morgens beim Wegfahren ärgern, weil das Auto nicht anspringen will.

  • Angepasstes Fahrverhalten als Vorsorge

Als wichtigsten Punkt rät der ARBÖ, Fuß weg vom Gas. Bereits bei nasser Fahrbahn sollte die Geschwindigkeit um 50% verringert werden und bei Schnee und Eisfahrbahn um 70 %. Zusätzlich muss, wenn vorhanden, das ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) eingeschaltet bleiben. Dies verringert die Gefahr, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, sollte das Abblendlicht bzw. wenn erforderlich die Nebelscheinwerfer eingeschalten werden. 

          

  • Falls es doch zum Schleudern kommt

Sollten alle Vorsichtsmaßnahmen versagen und das Auto gerät ins Schleudern: Fuß weg vom Gas, Auskuppeln und in die gewünschte Richtung lenken. 

                                                                                                  

  • Dieselfrostschutz

Extreme Kälte kann zudem speziell bei Dieselfahrzeugen zu Problemen führen: Denn purzeln die Temperaturen in den Keller, droht der Treibstoff einzufrieren. Die Folge: Das Fahrzeug springt nicht mehr an. Im Extremfall schaltet der Motor sogar während der Fahrt ab. Vor allem bei Fahrzeugen, die nachts im Freien stehen, raten ARBÖ-Experten bei extremer Kälte bereits vorsorglich einen Dieselfrostschutz in den vollen Tank zu kippen: „Dem Diesel wird es sofort warm ums Herz. So gibt‘s nach einer Frostnacht mit Sicherheit kein böses Erwachen“, so ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht. Das Mittel wirkt auch dann noch, wenn sich beim Diesel bereits erste Erfrierungssymptome zeigen. Insbesondere während des Winterurlaubs ist darauf zu achten: Steht das Fahrzeug mehrere Tage und Nächte im Hochgebirge bei Temperaturen jenseits der minus 20 Grad Marke, wird auch der qualitativ hochwertigste Dieselkraftstoff einfrieren und zu massiven Problemen vor der Rückreise führen.

          

                                                                                                                                                                                                                 

11.1.2016 - Radfahrer trotzen dem Winter!

Obwohl mit der Jahreswende auch die Wetterwende kam, trotzen viele Sportler mit ihrem Drahtesel Eis und Schnee.

Eingefleischte Fahrradfahrer lassen sich auch von der Kälte des Winters nicht abhalten, sich auf ihren Drahtesel zu schwingen. Wer sich darauf gut vorbereitet, radelt in jedem Fall gut und sicher, so der ARBÖ. Schlechte Lichtverhältnisse mindern die Sicht der Radler sowie die Erkennbarkeit des Rades. Die Devise muss daher lauten: „Sehen und gesehen werden“.

Der ARBÖ gibt zudem wichtige Tipps um sicher durch den Winter zu radeln:

Beleuchtung

Die Straßenverkehrsordnung schreibt eine funktionstüchtige Beleuchtung vor. Empfehlenswert ist eine Standlichtfunktion. Dadurch sind Radler beim Warten an Kreuzungen durchgehend sichtbar. Vorgeschriebene Reflektoren müssen am Fahrrad korrekt angebracht sein, so der ARBÖ: ein weißer, nach vorne wirkender und ein roter, nach hinten wirkender Rückstrahler, gelbe PedalRückstrahler sowie vier gelbe Speichenreflektoren.

Kleidung und Radhelm

Wichtig ist, sichtbare und reflektierende Kleidung, am besten spezielle Winterradkleidung aus dem Fachhandel, zu tragen. Farbenprächtig wird man von den übrigen Verkehrsteilnehmern schneller wahrgenommen und man ist auch im Dunkeln von weitem sichtbar. Wer während der Fahrt eine Warnweste mit Reflektoren trägt (erhältlich in allen ARBÖ-Prüfzentren), erhöht zusätzlich noch die Sichtbarkeit. „Winterharte Radler“ sollten auf Schuhe mit rutschfester Sohle achten und selbstverständlich einen Radhelm tragen. Ein Gesichtsschutz ist bis minus 10 Grad unnötig. Gut ist es nur durch die Nase einzuatmen - dadurch wird die Luft bereits vorgewärmt.

Längerer Bremsweg

Schnee, Matsch und Eis auf den Straßen erhöhen die Rutschgefahr. Deshalb müssen die

Bremsen auch unter widrigen Bedingungen kraftvoll zupacken können. Abgefahrene

Bremsbeläge gehören rechtzeitig ausgetauscht. Der ARBÖ erinnert zudem daran, dass

Felgenbremsen im Gegensatz zu Trommel- oder Rücktrittbremsen bei Nässe einen längeren Bremsweg haben. Der Sattel sollte so niedrig eingestellt werden, dass man mit beiden Füßen bequem den Boden erreichen kann. Für die Bereifung gilt, dass sich breitere Reifen mit ausgeprägtem Profil besser für Fahrten auf rutschiger Fahrbahn eignen. Um die Bodenhaftung zu erhöhen sollte der Luftdruck etwas verringert werden.

Regelmäßige Radpflege auch im Winter

Streusalz greift Rahmen, Kette, Brems- und Schaltzüge an. ARBÖ-Tipp: regelmäßiges Reinigen und Einfetten von Brems-und Seilzügen sowie Ölen der Kette.

Auch Autofahrer sollten besonders aufmerksam und bremsbereit fahren, sobald sie einen Radfahrer auf der Fahrbahn erblicken. Empfehlenswert ist, dass der Abstand, insbesondere beim Überholen des Bikers, erhöht wird, damit es zu keinen gefährlichen Situationen kommt.

 

24.12.2015 - Das ändert sich 2016 für Autofahrer: Fahrverbot, Steuerbefreiung und vereinfachte Pickerl-Nachprüfung

Auch im kommenden Jahr wird sich für die österreichischen Autofahrer einiges ändern. Der ARBÖ gibt einen Überblick über die 2016er-Neuerungen:

Sachbezug:

Wer seinen Dienstwagen auch privat benutzt und dessen Fahrzeug mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, zahlt ab 1. Jänner 2016 nicht wie bisher 1,5% sondern 2% Sachbezug vom Anschaffungswerts des Autos, maximal jedoch 960 Euro (bisher: 720 Euro). Diese Regelung gilt nicht nur für neue sondern auch für bestehende Fahrzeuge. Für Dienstkraftwagen mit einem CO2-Ausstoß von 0 Gramm, also Batterie-Elektroautos, ist kein Sachbezug anzusetzen.Beibehalten wurde jene Regelung, dass der halbe Sachbezug anzusetzen ist, wenn der Dienstnehmer weniger als 500 Kilometer pro Monat privat unterwegs ist. Dies muss jedoch mittel Fahrtenbuch belegt werden.

Vorsteuerabzug:

Batteriebetriebene Elektroautos sind ab 1. Jänner 2016 vorsteuerabzugsberechtigt. 

Normverbrauchsabgabe:

Ab kommendem Jahr können auch Privatpersonen die Normverbrauchsabgabe nach einem Fahrzeugverkauf ins Ausland anteilig zurückfordern. Außerdem wird der Nova-Abzugsposten auf 300 Euro (bisher 400 Euro beziehungsweise 600 Euro für umweltfreundliche Fahrzeuge) reduziert.

LKW-Fahrverbot:

Lastkraftwagen der Abgasklasse EURO II (Zulassung vor dem 1. Oktober 2001) dürfen in Wien sowie in Teilen von Niederösterreich nicht mehr fahren. Ab 1. Juli 2016 gilt das Fahrverbot für Euro II-LKW auch in Oberösterreich auf der A1 zwischen der Anschlussstelle Enns-Steyr und dem Knoten Haid.

Vereinfachte Pickerl-Nachprüfung:

Mit 1. Februar wird die §57a-Begutachtung vereinfacht: Bei der nochmaligen Überprüfung des Fahrzeugs in der selben Begutachtungsstelle innerhalb von vier Wochen und sofern nicht mehr als 1.000 Kilometer gefahren wurde, sollen nur die Mängel und nicht mehr, so wie bisher, das gesamte Fahrzeug überprüft werden.

Autobahn-Vignette:

Mit 1. Februar gilt ausschließlich die mandarin-orangene Autobahnvignette. Das AutobahnPickerl wird um 1,5 Prozent teurer und kostet somit für ein Jahr 85,70 Euro (+1,30 Euro), für eine Zweimonatsvignette zahlt man 25,70 Euro (+0,40 Euro) und für die 10-Tages-Variante 8,80 Euro (+0,10Euro).                                                                                                                                                                                                                                                                         Neue Führerscheinfragen:

Voraussichtlich im März kommenden Jahres wird es neue Fragen für die theoretische Fahrprüfung sowie neue Prüfbilder geben.

 

23.12.2015 - Anreize für Elektroautos schaffen

Kostengünstige Maßnahmen wie Freigabe der Busspuren und Befreiung der Kurzparkzonenregelung würden die Akzeptanz für Elektroautos massiv erhöhen.

Während in vielen europäischen Ländern die Elektromobilität boomt, tümpelt der Markt in Österreich so dahin. Einzelne Maßnahmen wie die ab 1. Jänner 2016 teilweise steuerliche Entlastung für Elektroautos sollen der umweltfreundlichen Techonlogie nun einen Aufschwung bescheren. Für den ARBÖ Wien greift diese Maßnahme aber zu kurz, wie ARBÖ Wien Geschäftsführer Direktor Günther Schweizer ausführt: „Gerade in unserer Stadt könnten E-Autos in großer Anzahl unterwegs sein. Doch leider scheint der Verkehrsstadträtin wohl doch nicht so viel an umweltfreundlichen Mobilitätslösungen zu liegen. Es schaut so aus, dass sie den gesamten Autoverkehr, egal ob mit Verbrennungs- oder Elektromotor ausgestattet, aus der Stadt verbannen will.“

Dabei könnten einfache und kostengünstige Maßnahmen die Akzeptanz von Elektroautos erhöhen und die CO2-Belastung extrem senken. „Die Befreiung der Kurzparkzonenregelung wäre eine wichtige Maßnahme, um mehr Wienerinnen und Wiener zum Umstieg auf ein E-Auto zu motivieren. Außerdem fordern wir, dass die Busspuren in Wien auch von Fahrzeugen mit Elektroantrieb benutzt werden dürfen. Wir sind überzeugt, dass so die Anzahl der emissionsfreien Fahrzeuge in Wien stark steigen würden. Solche Ausnahmegenehmigungen könnten auch temporär verordnet werden, um nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu unterstützen“, fordert der ARBÖ Wien-Geschäftsführer.

Eine weitere Schwachstelle ortet Schweizer auch bei der Ladeinfrastruktur, die im öffentlichen Raum nur im äußerst geringen Ausmaß gegeben ist: „In Wien ist die Genehmigung für Errichtung und Betrieb von brauchbarer öffentlich zugänglicher  Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum schwierig bis unmöglich. Nur Ausnahmegenehmigungen für E-Modellregionsprojekte oder ETaxiprojekte scheinen seitens der Stadt erteilt zu werden. Dies ist aus Sicht des ARBÖ unverständlich und nicht akzeptabel. Alle Wiener sollen Zugang zu öffentlichen Ladestationen bekommen“, übt Schweizer Kritik, und erinnert die Verkehrsstadträtin daran, dass dies ja auch im Koalitionsübereinkommen steht. Dort heißt es nämlich im Kapitel „Lebensqualität durch intelligente Mobilität“: „Im Fokus steht eine ressourcenschonende Mobilität, die die Umwelt und Gesundheit der WienerInnen – z.B. durch Abgase und Lärm – möglichst gering belastet und für alle leistbar, zugänglich und sicher ist.“

Sicher ist jedenfalls, dass der ARBÖ Wien im Gegensatz zu den Grünen umweltfreundliche Mobilität fördert und daher für seine Mitglieder Elektroautos als ARBÖmobile angeschafft hat. „Darüberhinaus haben wir im Prüfzentrum Wehlistraße auch eine Ladestation errichtet und werden diesen Service in Zukunft noch weiter ausbauen. Auch die Stadt Wien sollte mitziehen und im Sinne der Benutzer E-Mobilität ausbauen und fördern“, so Schweizer abschließend.

Alle vier Forderungen des ARBÖ-Adventkalenders finden Sie unter www.arboe.at

 

14.12.2015 -  Auch das Christkind muss Vorschriften einhalten

 Der  ARBÖ  erklärt,  worauf  man  beim  Christbaumtransport  achten  muss  und welche Gefahren zu beachten sind.
 
Wer seinen zukünftigen Glitzerbaum sicher und ohne Strafe nach Hause bringen will, sollte schon  beim  Kauf  bedenken: Die gesetzlichen  Vorschriften  für  den  Transport von Gütern kennen auch für Christbäume keine Ausnahme! Für  Weihnachtsbäume gelten  laut  ARBÖ daher dieselben Bestimmungen, wie für jedes andere Transportgut.  
 
Einen der wichtigsten Punkte stellt eine sachgemäße Ladungssicherung dar. „Es wäre eine schöne Bescherung, wenn sich der Christbaum während des Transportes verselbstständigt“ sagt ARBÖ Sprecherin Renate Eschenlohr. Zudem drohen bei unsachgemäßem Transport Geld strafen  in  der Höhe  von bis zu EUR 5.000,00, eine Punktvormerkung im Führerscheinregister sowie Probleme mit der Versicherung, wenn es zu einem Unfall kommt.
 
Beim  Transport  auf  dem  Dach  sollte  die  gesetzlich  vorgeschriebene  Kennzeichnung beachtet werden. Ragt der Baum einen Meter über den entweder vordersten oder hintersten Fahrzeugpunkt  muss  dieser  mit  einer  entsprechenden  Tafel  gekennzeichnet  werden.Die Maße der Tafel müssen 25 x 40 cm sein und mit einem 5 cm breiten rot rückstrahlenden Rand  gekennzeichnet  sein. Auch wer den Baumwipfel aus der  Heckklappe  seines  Kombi schauen  lässt,  und  das  Metermaß  überschreitet,  muss  unbedingt eine Tafel befestigen.Bei Dämmerung, Dunkelheit,Nebel oder sonst schlechter Sicht, müssen zudem ein roter Rückstrahler hinten und ein weißer Strahler nach vorne angebracht werden.  
 
Für  den  richtigen  und  sicheren  Transport  eines  Christbaumes  sollte  folgendes  beachtet werden:
-  Am Dach transportierend muss der Christbaum gut verzurrt werden, am besten mit Gewebebändern.  Weiters  ist  es  wichtig,  dass  die  Spitze des Baumes nach hinten zeigt.
-  Auch wenn der Baum im Innenraum transportiert wird muss er befestigt werden.
-  Die Sicht sollte weder seitlich noch im Rückspiegel beeinträchtigt sein.
-  Handbremse und Schalthebel müssen problemlos bedienbar bleiben.
-  Die Geschwindigkeit muss angepasst werden, da bei einem abrupten Bremsvorgang
der Baum zu einem gefährlichen Geschoß werden kann.
 

8.12.2015 -  ARBÖ-Landeskonferenz 2015 am 28. November 2015 in Leobersdorf

35. ARBÖ-Landeskonferenz am 28. November 2015 in Leobersdorf

 

Die Landeskonferenz - das höchste Vereinsorgan - stellt die Weichen für fünf Jahre und wählt das Präsidium. 120 Delegierte und Gäste nahmen am 28. November 2015 im Eventcenter Leobersdorf die Rechenschaftsberichte des Präsidiums und der Geschäftsführung mit großem Beifall entgegen.

Unter den Ehrengästen waren neben des AKNÖ Präsident Markus Wieser und GGR Margit Federle die Spitze der ARBÖ-Bundesorganisation mit Präsident KR Dr. Heinz Hofer und Generalsekretär Mag. Gerald Kumnig anwesend.

NÖ Präsident Siegfried Artbauer berichtet über zahlreiche Aktivitäten der Ortsklubs und Bezirksorganisationen innerhalb der Landesorganisation. Sein Dank galt allen Funktionären, die unermüdlich eine große Anzahl an Veranstaltungen mit großem Engagement ehrenamtlich durchführen.

Landesgeschäftsführer KR Dir. Franz Pfeiffer kam in seinem Bericht auf die Mitgliederentwicklung, die flächendeckende Versorgung mit modern eingerichteten Prüfzentren und einer Fahrzeugflotte für den Pannen-, Abschleppdienst zu sprechen. Mit einer soliden wirtschaftlichen Basis war es die ARBÖ-Landesorganisation Niederösterreich, die sehr viel Geld für Investitionen und Erneuerungen in die Hand genommen hat. Allein beachtliche 2,85 Millionen Euro für Neubau, Umbau, Ausbau, technisches Equipment und Fuhrpark!

Mit einem äußerst interessanten und zukunftsweisenden Referat über E-Mobilität von Ing. Mag. Friedrich Vogel wurde ein Blick in die Entwicklung der Fahrzeuge gewagt.

Den Abschluss bildeten die Neuwahlen. Präsident Siegfried Artbauer wurde mit den Präsidiumsmitgliedern (Mag. Ernst Bauer, Franz Leithner, Günther Strodl, Dr. Franz Amler, Alexander Bernkopf, Brigitte Buchta, Franz Eichberger, Mag. Thomas Höllerer, Mag. Karin Scheele und Hans-Peter Vodicka) einstimmig gewählt.

 

4.12.2015 - Kommendes Wochenende finden in ganz Österreich zahlreiche Krampus Umzüge statt.

Autofahrer sollten daher besonders aufpassen, wo sie ihr Auto abstellen.

Krampus-Umzüge zählen in Österreich zum geschätzten Brauchtum und ziehen vor allem in den ländlichen Regionen Woche für Woche zehntausende Schaulustige an. Während Besucher und Perchten die Krampusfeste meist in vollen Zügen genießen, kann das wilde Treiben für Autobesitzer mit unangenehmen Folgen verbunden sein. Nämlich dann, wenn nach dem Umzug das Fahrzeug beschädigt ist und keiner dafür verantwortlich sein möchte.

Krampus-Umzüge sind öffentliche Veranstaltungen. Wenn während einem solchen Event ein Schaden an einem Auto passiert, ist dies rechtlich als Sachbeschädigung zu werten. Grundsätzlich ist der Verursacher, also der Krampus, dafür zur Verantwortung zu ziehen, wie Dr. Stefan Mann, ARBÖ-Chefjurist, erklärt: „Auch eine noch so gelungene Feier rechtfertigt keine Sachbeschädigung oder sogar Körperverletzung.“ Ist der Verursacher nicht mehr zu eruieren, haftet aber der Veranstalter des Umzugs für die Zerstörung am Fahrzeug. Außerdem muss der Organisator auch für ausreichend viel Sicherheitspersonal sorgen, was in der Realität aber oftmals nicht geschieht.

Es empfiehlt sich, dass Autobesitzer ihr Fahrzeug nicht in unmittelbarer Nähre zu einer Umzugsroute abstellen. Sollte es dennoch zu einem Schaden kommen, sollten Autofahrer den Vorfall umgehend bei der Polizei anzeigen.

Besondere Vorsicht ist auch dann geboten, wenn der Autofahrer während der Fahrt auf einen oder mehrere Perchten trifft: Durch die Verkleidung ist die Bewegungsfreiheit nicht gegeben und das Sichtfeld ist eingeschränkt. Daher müssen Fahrzeuglenker in so einer Situation besonders vorsichtig und bremsbereit fahren. Dies gilt umso mehr, wenn festgestellt werden kann, dass die verkleidete Person scheinbar alkoholisiert ist: „Der Lenker eines Fahrzeuges hat sich gegenüber Personen, bei denen der Vertrauensgrundsatz nicht gilt, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft so zu verhalten, daß eine Gefährdung dieser Personen ausgeschlossen ist.“, so Dr. Stefan Mann abschließend.

 

20.11.2015 - ARBÖ: Batteriewarnung nach Kälteeinbruch

Zum Wochenende sagen Meterologen einen massiven Kälteeinbruch voraus. Da können Autobatterien schon mal den Geist aufgeben. 

Kommendes Wochenende beendet der goldene Herbst sein erfreuliches Gastspiel, und der Winter hält Einzug. Vor allem in der Nacht sind Temepraturen weit unterhalb der Null-GradGrenze möglich. Temperaturschwankungen von bis zu unglaublichen 20 Grad Celsius werden vorausgesagt. Gerade bei Fahrzeugen die am Wochenende kaum oder gar nicht bewegt werden, können altersschwache Batterien am Montagmorgen schließlich zu Startschwierigkeiten führen. Häufig werden Autobatterien über Jahre nicht kontrolliert, verlieren auf Dauer ihre Leistungsfähigkeit und versagen dann bei Kälteeinbruch gänzlich. Der Ärger ist dadurch vorprogrammiert.

Es ist also höchste Zeit die Batterie des Autos überprüfen zu lassen. Wichtig ist, dass die Funktion, Kapazität und damit die Überlebenschance im kommenden Winter gegeben ist. „Besser jetzt stressfrei ins nächste ARBÖ Prüfzentrum kommen und fünf Minuten zum Überprüfen investieren, als sich dann morgens beim Wegfahren schwarzärgern, weil das Auto nicht mehr anspringen will.“ sagt ARBÖ Pressesprecher Sebastian Obrecht. 

Der ARBÖ Tipp: Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Flüssigkeitsbehältern im Motorraum widmen. Es ist wichtig, dass ausreichend Frostschutz im Wischwasser vorhanden ist, damit der Behälter bei Minustemperaturen nicht einfriert und springt. Außerdem hält der Frostschutz die Scheibe auch während  der Fahrt eisfrei. Und auch die Scheibenwischerblätter sollten schlierenfrei funktionieren. Ob die Beleuchtungsanlagen in Ordnung sind, kann jeder Autofahrer ganz leicht selbst überprüfen und gegebenenfalls dafür sorgen, dass Lampen erneuert werden. Außerdem empfiehlt es sich eine gute Winterausrüstung im Auto mitzuführen. Schneeketten, Eiskratzer sowie zusätzlichen Scheibenfrostschutz sind von großem Vorteil.

 

1.11.2015 - Reifenwechsel nicht vergessen: Winterreifenpflicht startet!


Ab 1. November müssen bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen Winterreifen am Fahrzeug montiert sein.
Sonntag ist laut österreichischem Gesetz der Stichtag für die situative Winterreifenpflicht. Demnach müssen am Fahrzeug vier als Winterreifen gekennzeichnete Pneus montiert sein,
sobald Schnee oder Schneematsch auf der Fahrbahn liegt beziehungsweise die Straße mit Glatteis überzogen ist.
Damit die Winterreifen den Anforderungen der Winterzeit entsprechen sind einige Punkte zu beachten. Als Winterreifen generell sind nur solche genehmigt die mit der Kennzeichnung M+S versehen sind. Achtung: Auch Ganzjahresreifen haben diese Markierung, allerdings sollte man bei diesem Reifentypus vorsichtig sein, da die Bremseigenschaften nicht immer das Niveau eines klassischen Winterreifens erreichen. „Weiters gilt zu beachten, dass man mit der bekannten 4- er Regel stets richtig und sicher unterwegs ist“, so ARBÖ ChefTechniker Erich Groiss.
Diese Hilfestellung besagt:
es müssen alle 4 montierten Reifen Winterreifen sein. Die Wintertauglichkeit von Reifen ist durch das Zeichen M+S (Matsch + Schnee) gekennzeichnet
mindestens 4 mm Profiltiefe bei Winterreifen in Radialbauart, fünf Millimeter bei Reifen in Diagonalbauart
die „gesunde“ Lebensdauer von Winterreifen beträgt 4 Jahre
Wer die Winterreifenpflicht ignoriert, nimmt die Gefahr von empfindlichen Strafen in Kauf: Bei einer Verkehrskontrolle kann die Exekutive im Extremfall - bei Gefährdung - Strafen bis zu
5000 Euro verhängt. Kommt es bei winterlichen Fahrverhältnissen zu einem Verkehrsunfall,sind auch Probleme mit der Versicherung zu erwarten: Die Haftpflichtversicherung kann
Regressansprüche stellen und die eigene Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. „Der ARBÖ empfiehlt daher, die Winterreifenpflicht unbedingt
einzuhalten, da dadurch rechtliche Probleme ganz leicht vermieden werden können“, so ARBÖ-Jurist Dr. Stefan Mann abschließend.

 

20.10.2015 - Gegen Jahresende steigen die Alkohlunfälle

2014 war im November der Anteil der Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen am höchsten. 

Vergangenes Jahr kam es zu insgesamt 2.213 Alkoholunfällen auf Österreichs Straßen. Dabei wurden 2.890 Personen verletzt und 32 getötet. Im Jahresschnitt betrug der Anteil der Alkoholunfällen am Gesamtunfallgeschehen 5,8 Prozent (Quelle: Statistik Austria). Weit über dem Jahresdurchschnitt lagen jedoch die Herbst- und Wintermonate des Jahres 2014 mit den zahlreichen Sturm- und Weinfesten, dem nahtlosen Übergang zur Punsch- und Glühweinzeit sowie der Ballsaison.

Anteil Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen 2014:

Jänner 2014: 6,3% (157 von 2.478 Unfällen)

Februar 2014: 6,4% (131 von 2.052 Unfällen)

November 2014: 7,3% (189 von 2.590 Unfällen)

Dezember 2014: 6,3% (168 von 2.653 Unfällen)

„Das vermehrte Angebot und der damit einhergehende Konsum alkoholhaltiger Getränke erhöhen das Risiko von Alkoholfahrten, vor allem, wenn der tatsächliche Alkoholgehalt unterschätzt wird und kein Problembewusstsein besteht oder für eine sichere Heimreise wenig Alternativen zum Auto zur Verfügung stehen“, so ARBÖ-Verkehrspsychologin Mag. Dora Beer. Die Verkehrsexpertin weist darauf hin, dass der in Österreich produzierte Apfel- oder Birnenmost einen Alkoholgehalt zwischen 4 und 8 Vol.-% hat. Und auch der so beliebte Sturm mit seinen durschnittlich 4 Vol.-% wird von Autofahrern oftmals unterschätzt. Zum Vergleich: Bier hat einen Alkoholgehalt von 5 Vol.-%. „Wer also noch vorhat mit dem Auto zu fahren, greift besser zu Apfel- oder Traubensaft als zu Most oder Sturm. Dies gilt insbesondere für Probeführerscheinbesitzer, für die eine Promillegrenze von 0,1 Promille gilt. Wird diese überschritten, muss der Lenker zur Nachschulung und die Probezeit verlängert sich um ein Jahr“, so Beer abschließend.

Doch auch Lenker, die keinen Probeführerschein mehr haben, müssen bei Überschreitung der 0,5-Promille-Grenze mit Strafen und rechtlichen Problemen rechnen: zwischen 0,5 und 0,8 Promille werden bei Alkoholkontrollen Geldstrafen zwischen 300 Euro und 3.700 Euro verhängt. Zudem ist die alkoholisierte Autofahrt ein Vormerkdelikt. Ab 0,8 Promille wird der Führerschein für mindestens ein Monat abgenommen, der Alko-Lenker angezeigt (Strafrahmen 800 Euro bis 3.700 Euro), die Weiterfahrt untersagt und ein Verkehrscoaching angeordnet. Wer alkoholisiert einen Unfall verursacht, kann zudem Probleme mit der Versicherung bekommen: Die Haftpflichtversicherung kann Regressansprüche stellen und die eigene Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. Übrigens ist auch Fahrradfahren im alkoholisierten Zustand mit erheblichen Rechtsfolgen, bis hin zum Führerscheinentzug, verbunden.

8.10.2015 - Winter -fit -Check

 
 
 


Gerade im Spätherbst ist täglich mit einem Wintereinbruch rechnen, daher ist es besonders wichtig das Auto richtig auf den Winter vorzubereiten.


Unser Tipp:

Kommen Sie zum ARBÖ-Winter-fit-Check in eines unserer Prüfzentren. Wir bereiten Ihr Fahrzeug bestens auf die kalte Jahreszeit vor. Beim ARBÖ-Winter-fit-Check werden die Batterie, Kühler- und Scheibenfrostschutz, die Fahrzeugbeleuchtung, die Wischerblätter und auch die richtige Bereifung überprüft.

 

ARBÖ Winterreifentest

 


Nur Zwei konnten komplett überzeugen und ergattern ein „sehr empfehlenswert“!


Der ARBÖ nahm acht aktuelle Winterreifen-Modelle in der Dimension 225/50 R17 genau unter die Lupe.


Der harte Praxistest fand in den Schweizer Alpen und auf einer speziellen Reifenteststrecke statt. Acht aktuelle Reifen der Hersteller Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Nokian, Pirelli, Semperit und Vredestein mussten dabei ihr Können in den Disziplinen Traktion auf Schnee, Handling und Bremsen auf schneebedeckter, nasser und trockener Fahrbahn sowie Aquaplaning unter Beweis stellen. Getestet wurden Reifen der Dimension 225/50 R 17, wie sie beispielsweise beim Dreier BMW serienmäßig verbaut werden.

 

 



Als Testsieger wurde in diesem Jahr der Continental WinterContact TS850 ermittelt. Die Kapitel „Sicherheit nass“ und „Sicherheit trocken“ konnte der Conti für sich entscheiden. Mit einer Gesamtpunktanzahl von 203 blieb der TS850 knapp vor dem ebenfalls sehr empfehlenswerten Goodyear UltraGrip Performance, der mit 200 Punkten den Sprung auf den zweiten Stockerlplatz schaffte. Der Pneu von Goodyear konnte in der Kategorie „Sicherheit Winter“ sogar die Gesamtwertung für sich entscheiden.

Im Mittelfeld positionieren sich der Dunlop Winter Sport 5, der Michelin Alpin 5, der Nokian WR D4 und der Pirelli Sottozero3, die allesamt ein „empfehlenswert“ ergatterten. Hinter den Erwartungen zurück blieben hingegen die Produkte von Semperit und Vredestein, die besonders auf nasser Fahrbahn Schwächen zeigten.

Die Wahl des richtigen Reifens ist gerade in der Winterzeit enorm wichtig, wie ARBÖ-Cheftechniker Erich Groiss bestätigt: „Der Reifen ist die einzige Verbindung zur Straße. Unser Test bietet eine direkte Vergleichbarkeit der technischen Eigenschaften und ist so eine übersichtliche Entscheidungshilfe für interessierte Autofahrer.“

Die situative Winterreifenpflicht gilt in Österreich von 1. November bis 15. April des Folgejahres. In diesem Zeitraum dürfen Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen (höchst zul. Gesamtgewicht) bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen (Schneefahrbahn, Schneematsch, Eis) nur in Betrieb genommen werden, wenn an allen vier Rädern Winterreifen montiert sind.


So haben wir getestet


Teststrecke: Ulrichen (CH) und Contidrom (D).

Testfahrzeug: BMW 320i.

Bremswegmessung auf Schnee: Mittlere Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 50 und 5 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.

Traktionsmessung auf Schnee: Beschleunigung zwischen 0 und 20 km/h bei aktivierter Traktionskontrolle.

Schneehandling: Streckenlänge 1450 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens.

Bremswegmessung bei Nässe: Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 80 und 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.

Bremsweg bei Trockenheit: Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.

Aquaplaning längs: 9 mm Wassertiefe, Wert bei mehr als 15 Prozent Schlupf.

Aquaplaning quer: 5 mm Wassertiefe, erreichbare Geschwindigkeit bis zum Verlust der Bodenhaftung.

Kreisbahn: Durchschnittliche Rundenzeit auf einer bewässerten Kreisbahn mit 60 Meter Durchmesser.

 

 

7.10.2015 - Caravan Salon Austria 2015 von 14.-18.Oktober in Wels

Caravan Salon Austria 2015

Hotspot für Camping- & Caravaning

 

Es gibt so viel zu sehen – entdecken Sie neben dem perfekten Fahrzeug von 14. – 18. Oktober in Wels ein vergrößertes Angebot an Technik und Zubehör, Individualausbauten sowie Vorzelte, Zeltanhänger, Campingplätze, Vorträge mit Tipps rund um den Campingalltag, Multimediashows, die entlang der Seidenstraße und Panamericana, aber auch in den Oman, zu den Schätzen des Balkans und nach Griechenland führen, eine Grillshow und vieles mehr.

 

Rund 130 Aussteller zeigen Zubehör und mehr als 700 Fahrzeuge von 45 Marken auf insgesamt 33.000 m², darunter Reisemobile – von Alkoven über Integrierte bis zu Luxusmobilen – Wohn- und Kastenwagen, Campingbusse, Zeltanhänger und Individualausbauten. Entdecken Sie zahlreiche Österreich-Premieren wie etwa der Schwimmcaravan Sealander, eine einzigartige Kombination aus Boot & Caravan, die neueste California und Caddy Beach-Serie von VW, der neue Marco Polo von Mercedes Benz oder die teilintegrierten und integrierten Reisemobile der jungen Marke malibu aus der Carthago Gruppe. Frische Akzente bei Absetzkabinen finden die Besucher bei Fischer Freizeitfahrzeuge.

 

Das erwartet Sie

·         Neuheiten und Trends der führenden Marken

·         Österreichs größte Gebrauchtwagenschau

·         Reiseträume & Traumrouten

·         NEU: FORUM Technik & Zubehör

·         Campingplätze aus dem In- & Ausland

·         NEU: Aktionstag Elektromobilität - Mobility-Day So, 18.10.

·         Grillshow mit Martin Wieser

·         SOKO Camping ermittelt

·         Sealander – Boot & Caravan in einem

·         Informationsrunden etc.

 

14. – 18. Oktober 2015

Öffnungszeiten

Mi – Sa von 10 – 18 Uhr

So von 10 – 17 Uhr

 

Weitere Informationen unter www.caravan-wels.at

 

Ihr Klubvorteil:

 

ARBÖ  Mitglieder erhalten ermäßigte Tageskarten um nur 8,50 Euro statt 10,- Euro!

7.10.2015 - Wildwechsel im Herbst: Geschwindigkeit anpassen und vorausschauend fahren!


In den kommenden Wochen sind wieder vermehrt Wildtiere unterwegs. Autofahrer sollten daher besonders vorsichtig unterwegs sein.

Nach der Erntezeit sind viele Wildtiere gezwungen, neue Futterplätze aufzusuchen. Dafür legen sie oftmals weite Strecken zurück und überqueren auch Straßen. Daher gilt: Runter vom Gas und bremsbereit fahren, denn bei geringerem Tempo bleibt mehr Zeit, auf die plötzliche Gefahrensituation richtig zu reagieren. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sich der Bremsweg auf nassen Straßen um bis zu 300 Prozent verlängert.

Richtig reagieren bei Wildwechsel - ARBÖ-Tipps:

•        Speziell auf wenig befahrenen Nebenstraßen besonders vorausschauend fahren.
•        Mit angemessenem Tempo durch Wildwechsel-Zonen fahren, insbesondere während der Dämmerung und bei Dunkelheit.
•        Vor allem bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist mit Wildwechsel zu rechnen.
•        Überquert Rehwild bei Dämmerung oder Nacht die Straße, mehrmals kurz die Hupe betätigen. Dauerhupe vermeiden.
•        Fernlicht irritiert das Wild, sodass es mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben könnte.
•        Das Fahrzeug nicht verreißen oder Haken schlagen.
•        Das tote Tier darf nicht mitgenommen werden.

Wildschadenvergütung mit dem ARBÖ-Sicherheits-Pass

Wird ein Fahrzeug in Österreich oder im Ausland auf einer öffentlichen Straße aufgrund einer Kollision mit lebendem Haar- oder Federwild beschädigt, übernimmt der ARBÖ die Reparaturkosten zu 80 Prozent (bis maximal 600 Euro) bzw. des Kasko-Selbstbehaltes zu 80 Prozent (maximal 600 Euro). Wer jetzt einen ARBÖ-Sicherheits-Pass kauft, zahlt die Prämie von 42,90 Euro für das Jahr 2016 und ist aber bereits ab sofort geschützt.

Was nach einem Wildunfall zu tun ist

Ist ein Wildunfall passiert, muss die Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt beziehungsweise eine Anzeige gemacht werden. Gemäß §4 Abs. 5 Straßenverkehrsordnung besteht auch bei einem Wildschaden unverzüglich Verständigungspflicht. Wer keine Meldung vornimmt, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar und bekommt auch nicht den Schadenersatz durch den ARBÖ-Sicherheits-Pass ersetzt. Zudem ist dieser Schritt wichtig, um eine Bestätigung für die Kaskoversicherung zu erhalten.

 

21.7.2015 - Seit 1.Juli Höhere Strafe für Parken

Wer legt die Strafhöhe fest?

Die Strafhöhen wurden jeweils mit Erlass (Tatbestandskataloge), welche für ganz Niederösterreich und die damit befassten Behörden gelten, festgelegt

Die neuen Strafhöhen ab 1.7.2015                                                                                                                                                                                                                                                                                 Falsches Anbringen,Nachstellen, zu großzügies Afrunden oder Fehlen der Parkuhr 25 Euro  (+ 5 € ),   Fahhrradfahren am Gehsteig 25 Euro (+ €),  Halten und  Parken trotz  Verbot 25 Euro (+ 5 € )        Offenlassen der Türen 25 Euro (+10 € ),    Keine Sicherung gengen Abrollen 25 Euro (+ 10 ),  Fahrt gegen die Einbahn 50 Euro,   Überfahren der Sperrlinie 50 Euro,  Fahrtrichtungsänderung 30 Euro,  Vorschriftswideriges Überholen 50  Euro,   Zu wenig Abstand 50 Euro,   Fahren bei Rot  50 Euro,  Keine Rettungsgasse 40 Euro,  Kein Führerschein mit 30 Euro,   Kein Zulassungsschein mit 20 Euro,  Telofonieren  ohne Freisprecheinrichtung 50 Euro,   Fahren ohne Gurt 35 Euro  usw.....

 

13.5.2015 -  „(T)Raumparade“  führt  am  Feiertag  zu Straßen-Sperren in Wien


 
Am morgigen  Feiertag – Christi Himmelfahrt – steht der Nachmittag in Wien im
Zeichen  einer  Demonstration.  Die  „(T)Raumparade“  führt  vom  Museums-
quartier  zur  Prater  Hauptallee.   Im  Zuge  der  Veranstaltung  kommt  es  nach
Informationen des ARBÖ zu Sperre und Umleitungen.
 
Die  rund  2.000  bis  3.000  Teilnehmer  werden  sich  ab  14  Uhr  am  „Platz  der
Menschenrechte“  vor dem Museumsquartier versammeln. Ab ca. 15 Uhr ziehen die
Demonstranten über die Babenberger Straße zum Ring. Über den Ring, den Franz-
Josefs-Kai, die Aspernbrücke  sowie die Aspernbrückengasse und die Praterstraße
geht es zum Praterstern. Von  dort biegen die Teilnehmer auf die Prater Hauptallee
ein, wo die Schlusskundgebung stattfindet. Die  „(T)Raumparade“   soll gegen 22 Uhr
ihr Ende finden.  
 
Im  Zuge  des  Demonstrationszuges  wird  es  zu  zeitweisen  Sperre  und
Verkehrsumleitungen kommen. „Obwohl die Polizei die Sperren so kurz wie möglich
halten wird und der Verkehr am Feiertag erfahrungsgemäß wesentlich schwächer ist,
rechnen  wir  dennoch  auf  Grund  der  Strecke  mit  einigen  Behinderungen.   Auch  die
öffentlichen  Verkehrsmittel  werden  von  den  Sperren  betroffen  sein“,  so  ARBÖ-
Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.

 

17.4.2015 - Arbö - Sicher in der Schule dank "Puppommobil"

                 Herr Inspektor Vickerl Pomeisl erklärt den Kindern im Puppomobil die Handzeichen der Polizei zur Verkehrsregelung. Foto: ARBÖ

Herr Inspektor Vickerl Pomeisl erklärt den Kindern im Puppomobil die Handzeichen der Polizei zur Verkehrsregelung. Foto: ARBÖ

Im Puppentheater „Puppomobil“ erklären der Bernhardiner Barry und der Kasperl 6- bis 8-Jährigen altersgerecht, worauf im Straßenverkehr zu achten ist und wie sie sich verhalten sollen, um wohlbehalten in der Schule und wieder zuhause anzukommen.  

Im Jahr 2014 sind 215 Kinder im Alter zwischen sechs und acht Jahren am Schulweg verunglückt. In Relation zu den rund 175 Tagen, die ein Kind pro Jahr in der Schule verbringt, heißt das, dass sich in Österreich täglich mindestens ein Kind am Weg in die Schule oder von der Schule nach Hause verletzt. Um die Gefährdung der Kinder im Straßenverkehr zu reduzieren, haben der Verkehrsclub ARBÖ und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA eine Initiative zur Verkehrsfrüherziehung gestartet. Gemeinsam wurde das Stück „Barry geht in die Schule“ für das Puppentheater Puppomobil entwickelt.

Straße sicher überqueren leicht gemacht 

Für den ARBÖ hat diese Präventionsmaßnahme einen sehr hohen Stellenwert, deswegen gibt es auch schon ein zweites Puppomobil. Für Generalsekretär Gerald Kumnig ist es eine Verpflichtung des ARBÖ, „die Volksschulen bei der Verkehrserziehung zu unterstützen und die Kinder fit für den Straßenverkehr zu machen“. Das Puppomobil hilft mit, das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu verinnerlichen. „Das Stück zeigt den jungen Besuchern, was beim Überqueren der Straße zu beachten ist, welche Bedeutung die einzelnen Armzeichen von Polizisten haben und was die Lichtzeichen von Ampeln signalisieren. Damit greift das Stück ein sehr reales Problem auf, wie die Unfallzahlen zeigen“, sagt Kumnig.

„Barry geht in die Schule“ mit Barry, dem Bernhardiner, und alten Bekannten wie dem Kasperl und dem Zauberer Tintifax orientiert sich einerseits am Lehrplan der ersten und zweiten Klasse Volksschule, der das Lernziel „Der Fußgänger im Straßenverkehr – Aufbau von angemessenen Verhaltensweisen“ zum Inhalt hat, andererseits hat man bereits im Vorfeld großen Wert auf eine altersadäquate Inszenierung und eine pädagogisch richtig aufbereitete Umsetzung Wert gelegt. Eine von den Initiatoren in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass das Stück von den Lehrerinnen und Lehrern als besonders wert- und auch wirkungsvoll eingestuft wird.

 

 28.3.2015 - Deutsche Maut im Bundestag fixiert: 
ARBÖ kritisiert Ungleichbehandlung


Österreicher sollen deutsches Mautsystem bezahlen


Die heute, 27. März 2015, vom deutschen Bundestag beschlossene Infrastrukturabgabe wird vom ARBÖ vehement abgelehnt. Demnach ist die Benutzung der Autobahnen in unserem Nachbarstaat ab 2016 kostenpflichtig: Die Jahresvignette wird  - je nach Schadstoffklasse  des Autos - bis zu  130 Euro kosten, Vignetten mit einer Laufzeit von 2 Monaten bis zu 30 Euro, Zehntages-Vignetten bis zu 15 Euro.

Doch während deutsche Autofahrer die Kosten für die Autobahnvignette refundiert bekommen, schauen ausländische Fahrer durch die Finger. Selbst Regelungen für grenznahe Gebiete wie das große deutsche Eck zwischen Salzburg und Kiefersfelden sind nicht angedacht: „Das ist schlicht und einfach nicht EU-konform. Die Österreicherinnen und Österreicher werden hier bewusst schlechter gestellt als die Deutschen. Ich appelliere daher an Verkehrsminister Stöger, gegen den deutschen Verstoß gegen den EU-Gleichbehandlungsgrundsatz vorzugehen“, kritisiert Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, das Vorgehen der deutschen Regierung.

In deutschen Medien nicht umsonst als „bayrische Schnapsidee“ tituliert, ist eine deutsche PKW-Maut zulasten von Ausländern reine Symbolik und nicht in der Lage, die Probleme des deutschen Straßenbaus zu lösen. „Es darf keine Diskriminierung österreichischer Autofahrer geben. Der ARBÖ ist auch überzeugt, dass sich andere EU-Länder den Protesten gegen die Maut-Pläne der Deutschen anschließen werden“, so ARBÖ Generalsekretär Mag. Kumnig, der weiters darauf verweist, dass ausländische Autofahrer auch die Errichtung der Maut-Infrastruktur bezahlen müssen: „Es wurde angekündigt, dass es für deutsche Autofahrer wegen der Maut keine Mehrbelastung geben wird. Das heißt, dass auch die Produktion der Vignette, die Verwaltungskosten, etc. von allen ausländischen Autofahrern, also auch den österreichischen, bezahlt werden müssen. Das werden wir uns nicht gefallen lassen“, verurteilt Kumnig die Pläne.

 

27.3.2015 - ARBÖ: Erhöhte Unfallgefahr durch Zeitumstellung


Autofahrer sollten mehr Pausen einlegen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht – um zwei Uhr früh werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt, die Sommerzeit beginnt. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zu einem kleinen „Jetlag“ kommen, der sich durch große Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung und Antriebslosigkeit bemerkbar machen kann. Der Körper verbraucht durch die Umstellung der „inneren Uhr“ mehr Energie und das schlägt sich mitunter in Übermüdung, Herz-Kreislauf-Problemen sowie Schlafstörungen nieder. In der Umstellungsphase erhöht sich die Unfallgefahr, da die Aufmerksamkeit der Autofahrer leidet. Laut Studie des ARBÖ-Partnerklubs Auto Club Europa (ACE) kommt es in dieser Zeit zu mehr folgenschweren Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Eine britische Untersuchung untermauert, dass das Unfallrisiko beim Zeitenwechsel zunimmt.

„Wir empfehlen Autofahrern für die Tage nach der Umstellung mehr Pausen einzulegen, wenn möglich an der frischen Luft. Gymnastik kann helfen, den Kreislauf auf Touren zu bringen“, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.  Erhöhte Aufmerksamkeit und vorsichtige Fahrweise können das Risiko eines Unfalls jedenfalls verringern. Wer kann, sollte auf weite Strecken verzichten oder auch auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. 
Bis sich der Körper an die neue Zeiteinteilung angepasst hat, kann es ein paar Tage dauern. Danach sollte es keine Konzentrationsschwächen oder Störungen des Bio-Rhythmus mehr geben.
 

24.3.2015 - ARBÖ:  Ring-Sperre wegen Gleisbauarbeiten


Trotz Osterferien sind Staus auf der Ausweichstrecke zu erwarten


Ab kommenden Samstag, 28.03.2015, müssen sich die Autofahrer in Wien auf eine weitere bedeutende Baustelle einstellen. Bis zum  Dienstag, den 07.04 wird die Ringstraße zwischen der Operngasse und der Stadiongasse gesperrt. Die Folge werden, nach Einschätzung der ARBÖ-Verkehrsexperten, trotz Osterferien  Staus und lange Verzögerungen in der Wiener Innenstadt sein.

Im Bereich des Burgringes werden im Zuge der Arbeiten ab 28.03 auf  über 600 Metern die Gleise und der Gleisuntergrund erneuert. Durch die Bauarbeiten ist eine Sperre der  Ringstraße für 10 Tage  in diesem Bereich notwendig.  Bis zum 07. 04 werden die Autofahrer zwischen der Operngasse und der Stadiongasse  über die sogenannte „Zweierlinie“ (Friedrichstraße –  Getreidemarkt – Museumsstraße – Auerspergstraße)  umgeleitet.  „Obwohl die  Bauarbeiten bewusst in die Osterferien gelegt wurden, werden Staus rund um den Ring nicht ausbleiben. Hot-Spot wird sicher die Zweier-Linie. Wir raten den Autofahrern den Ring beziehungsweise die Zweier-Line im betroffenen Bereich soweit als möglich zu meiden und großräumig zu umfahren“, wissen die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Auch die Öffis der Wiener Linien sind naturgemäß von der Sperre betroffen.  Die Linien 1, 2, 71 und D werden umgeleitet beziehungsweise kurzgeführt. Die Vienna-Ring-Tram stellt ihren Betrieb von 28.März bis zum 04. April komplett ein.

 

19.3.2015 - A23: S1 und A4 als Ausweichroute benutzen



Baustelle beim Knoten Prater sorgte auch am zweiten Tag für erhebliche Verzögerungen. Der ARBÖ empfiehlt großräumig auszuweichen.

Die Großbaustelle beim Knoten Prater sorgt derzeit für massive Staus, insbesondere für die Autofahrer, die aus dem Süden kommen und über die Donau fahren möchten. „Als Alternative zur Südosttangente empfiehlt der ARBÖ die Route über die S1 und A4. Leider gibt es dafür keine geeigneten Hinweisschilder entlang der A2. Wünschenswert wäre daher, dass schon auf der Südautobahn ab Höhe Guntramsdorf über diese Ausweichmöglichkeit informiert wird“, regt Matthias Eigl, Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes, an. So könnten sich die Autofahrer frühzeitig richtig einreihen und lange Wartezeiten vor dem Baustellenbereich vermeiden.

Es wird zwar informiert, dass die Ersatztragwerke im Bereich der Baustelle zu benutzen sind, die Ausweichstrecke über die S1 und A4 wird aber nicht vorgeschlagen. Für den ARBÖ wäre daher die Vorabbeschilderu