ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

  
25.11.2016 - Umsteck-Moral bei heimischen Autofahrern hoch!

In  den  vergangenen  Tagen  hat  der  ARBÖ  österreichweit  überprüft,  wieviele Fahrzeuge schon mit Winterreifen ausgestattet sind. Das erfreuliche Ergebnis: 90 Prozent der Autofahrer haben bereits Pneus für Eis und Schnee.
 
Seit 1. November gilt in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Demnach müssen Autos mit Winterreifen ausgestattet sein, sobald die Straßen mit Schneematsch, Schnee oder Eis bedeckt sind. Und glaubt man den Wettervorhersagen, so könnte sich Anfang kommender Woche der  Winter in Teilen Österreichs ein Stelldichein geben. Spätestens dann sollte das Auto nur noch bewegt werden, wenn Winterreifen montiert sind. Doch auch ohne Niederschlag zahlt sich sich das rechtzeitige Umstecken aus: Bereits ab einer Außentemperatur von rund sieben Grad Celsius verfügen Winterreifen über bessere Bremseigenschaften als Sommer-Pneus, und zwar unabhängig davon, ob die Straße trocken
ist oder nicht.
 
Der ARBÖ hat in den vergangenen Tagen überprüft, wie es um die „Steck-Moral“ der heimischen Autofahrer bestellt ist: 700 Fahrzeuge wurden österreichweit von ARBÖ-Technikern in den Prüfzentren unter die Lupe genommen und die Bereifung auf Wintertauglichkeit geprüft. Und das erfreuliche Ergebnis zeigt, dass die heimsichen Autofahrer die Winterreifenpflicht ernst nehmen: Von 700 Fahrzeugen waren gerade einmal 75 noch auf Sommerreifen unterwegs.
 
Das heißt, dass 90 Prozent der Autofahrer die bei Schneefahrbahn gesetzlich vorgeschriebene Bereifung bereits aufgezogen haben, und so einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit in den Wintermonaten leisten. Dies schützt nicht nur vor gefährlichen Situationen, sondern auch vor rechtlichen Problemen: „Die falsche Ausrüstung bei winterlichen Fahrverhältnissen birgt nicht nur große Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer, sondern führt zu einem Verwaltungsstrafverfahren mit bis zu 5.000 Euro Strafe“, erinnert ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel. „Außerdem: Wenn ein Unfall passiert, muss sich der Lenker mit Versicherungsproblemen auseinandersetzen, weil ihm grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden wird“, so der ARBÖ-Rechtsexperte abschließend.

 
24.11.2016 - Gegen Jahresende steigen die Alkoholunfälle

Der  Anteil  der  Alkoholunfälle  am  Gesamtunfallgeschehen  ist  in  den  Wochen vor Weihnachten am höchsten.  
 
Vergangenes  Jahr  kam  es  zu  insgesamt  2.226  Alkoholunfällen  auf  Österreichs  Straßen. Dabei wurden 2.834 Personen verletzt und 27 getötet. Im Jahresschnitt betrug der Anteil der Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen 5,8 Prozent (Quelle: Statistik Austria). Weit über dem  Jahresdurchschnitt  lagen  jedoch  die  Wintermonate  des  Jahres  2015  mit  den zahlreichen  Sturm-  und  Weinfesten  und  dem  nahtlosen  Übergang  zur  Punsch-  und Glühweinzeit.
 
Anteil Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen 2015:
 
November 2015: 6,6% (195 von 2.955 Unfällen)
Dezember 2015: 7,3% (201 von 2.748 Unfällen)
 
Alkoholgehalt wird unterschätzt
 
„Das  vermehrte  Angebot  und  der  damit  einhergehende  Konsum  alkoholhaltiger  Getränke erhöhen  das  Risiko  von  Alkoholfahrten,  vor  allem,  wenn  der  tatsächliche  Alkoholgehalt unterschätzt  wird  und  kein  Problembewusstsein  besteht  oder  für  eine  sichere  Heimreise
wenig  Alternativen  zum  Auto  zur  Verfügung  stehen“,  so  ARBÖ-Verkehrspsychologin  Mag. Dora Beer. Am häufigsten krachte es in den großen Bundesländern Steiermark (November:34,  Dezember:  32),  Oberösterreich  (November:  31,  Dezember:  43)  und  Niederösterreich (November: 38, Dezember: 53). Am wenigsten Unfälle passierten im Burgenland, wo es im November 2015 nur zu drei und im Dezember 2015 zu fünf Alkoholunfällen gekommen ist.
 
Von Geldstrafe bis zum Führerscheinentzug
 
Bei  Überschreitung  der  0,5-Promille-Grenze  ist  mit  Strafen  und  rechtlichen  Problemen  zu rechnen: zwischen 0,5 und 0,8 Promille werden bei Alkoholkontrollen Geldstrafen zwischen 300 Euro und 3.700 Euro verhängt und die Weiterfahrt untersagt. Zudem ist die alkoholisierte Autofahrt ein Vormerkdelikt. Ab 0,8 Promille wird der Führerschein für mindestens ein Monat abgenommen,  der  Alko-Lenker  angezeigt  (Strafrahmen  800  Euro  bis  3.700  Euro), die Weiterfahrt  untersagt  und  ein  Verkehrscoaching  angeordnet.  Wer  alkoholisiert  einen  Unfall verursacht  wird  zu dem  Probleme  mit  der  Versicherung  bekommen:  Die Haftpflichtversicherung  kann  Regressansprüche  stellen  und  die  eigene  Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. Übrigens ist auch Fahrradfahren im alkoholisierten Zustand mit erheblichen Rechtsfolgen, bis hin zum Führerscheinentzug, verbunden.

 

22.11.2016 - Achtung bei tiefstehender Sonne!


Die  Herbstsonne  wirkt  sich  zwar  positiv  auf  das  Gemüt  aus,  für  Autofahrer birgt sie aber auch Gefahren.


 
In den vergangenen Tagen hat besonders in den Früh- und Abendstunden die tiefstehende Sonne den Autofahrern das Leben schwer gemacht. Vor allem wenn die Straßen feucht sind, blenden  die  reflektierenden  Sonnenstrahlen,  wodurch  die  Sicht  extrem  eingeschränkt  ist.
Dagegen hilft mitunter auch nicht die heruntergeklappte Sonnenblende.
 
Autofahrer sollten in solchen Situationen besonders vorsichtig fahren, da es im Falle eines Unfalls zu massiven Problemen mit der Versicherung kommen kann, wie Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Der Autofahrer muss alles für eine sichere Fahrt getan haben. Wenn trotz massiver Blendung durch tiefstehende Sonne gefahren wird, kann im  Falle  eines  Unfalls  eine  Obliegenheitsverletzung  samt  grob  fahrlässigem  Verhalten vorgeworfen  werden.“  Strafrechtliche  Konsequenzen  sind  im  Falle  eines  nachfolgenden Verfahrens  ebenso  wenig  ausgeschlossen,  wie  Probleme  mit  der  Versicherung,  die  sich leistungsfrei erklären kann.
 
Daher sollte bei extremer Blendung die Geschwindigkeit angepasst oder eine Sonnenbrille verwendet  werden.  Wenn  dies  nicht  hilft,  so  darf  der  Autofahrer  auch  jederzeit  stehen bleiben, wie Mann erklärt: „Das Auto sollte möglichst weit rechts am Straßenrand abgestellt
werden.  Auf  der  Autobahn  darf  in  dieser  Ausnahmesituation  sogar  am  Pannenstreifen angehalten werden. Allerdings muss der Fahrer im Auto bleiben.“

 

5.11.2016 - Seat Ateca, Alfa Romeo Giulia und Tesla Model X gewinnen den Großen Österreichischen Automobil-Preis 2016

Der Große Österreichische Automobil-Preis 2016 brachte gestern Abend große Sieger  hervor.  Neben  den  drei  Kategorie-Siegern  wurde  auch  Infiniti  für  die Entwicklung des ersten serienreifen Motors mit variabler Verdichtung mit dem Umweltpreis ausgezeichnet.

Zum 33. Mal wurde gestern Abend im Colosseum XXI in Wien-Floridsdorf der Große Österreichische Automobil-Preis des ARBÖ, die traditionsreichste und beliebteste Autowahl Österreichs, vergeben. Unter den knapp 400 Gästen aus der Automobilindustrie, Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur fand sich auch Verkehrsminister Jörg Leichtfried ein, der in seinem Eröffnungsstatement ebenso wie ARBÖ-Präsident KommR Dr. Heinz Hofer auf die enorme Bedeutung der Elektromobilität und die damit verbundenen Herausforderungen aber auch
Möglichkeiten hinwies.  
 
Zur Wahl standen jene 30 Autos, die zwischen November 2015 und Oktober 2016 auf den Markt gebracht wurden. Die Siegerfahrzeuge in den Kategorien Start (Fahrzeuge bis 20.000 Euro Einstiegspreis), Medium (20.001 – 50.000 Euro) und Premium (ab 50.001 Euro) waren bis zur Gala nicht bekannt. Die 100-köpfige Jury, bestehend aus Motorexperten, Prominenten und ARBÖ-Mitgliedern, sendete ihre Bewertungen an einen Notar, der erst im Rahmen der Verleihung die Gewinner veröffentlichte.
 
Seat Ateca gewinnt in der Kategorie Start
Der SUV von Seat setzte sich in der Kategorie Start gegen seine vier Mitbewerber durch und gewann vor dem Renault Mégane und dem Fiat Tipo, die auf den Plätzen Zwei und Drei landeten.
 
Kategorie Medium: Platz 1 für Alfa Romeo Giulia
Mit 19 Fahrzeugen war die Kategorie Medium die am heißesten umkämpfte. Vom umweltfreundlichen Hybriden über Businesslimousinen bis hin zu trendigen SUVs waren viele Fahrzeugsegmente vertreten. Letztlich setzte sich Alfa Romeo durch. Die Italiener schickten ihre Guilia ins Rennen, die die Jury überzeugte und damit gewinnen konnte. Auf den Stockerlplätzen wurde es richtig eng, der VW Tiguan und der Volvo S90/V90 teilten sich nämlich ex aequo den zweiten Platz.
 
Tesla Model X sichert sich den Sieg in der Premium-Kategorie
Die jüngste teilnehmende Automarke siegte in der Kategorie Premium. 13 Jahre nach der Unternehmensgründung kann sich Tesla erstmals in die Siegerliste jener Fahrzeuge einreihen, die den Großen Österreichischen Automobil-Preis gewinnen. Auf den zweiten Platz kam der Porsche Panamera, den dritten Rang ergatterte der Porsche 718.  
 
Umweltpreis: Auszeichnung für Infiniti
Nach zwei alternativ betriebenen Fahrzeugen würdigte die ARBÖ-interne Jury dieses Jahr wieder eine konventionelle Technologie: Infiniti macht es möglich, und entwickelte den ersten in Serie produzierten Benzinmotor mit der Möglichkeit einer variablen Verdichtung. An dieser  
aufwendigen Technik haben schon viele Hersteller gearbeitet, doch am Ende ist es Infiniti, die auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2016 mit dem VC Turbo den ersten Serienmotor mit variabler Verdichtung präsentierten. Dabei handelt es sich um einen turbogeladenen Vierzylinder, der sein Verdichtungsverhältnis stufenlos verändern kann. In der Praxis ist so eine Reduzierung des Verbrauchs um 27 Prozent gegenüber ähnlich leistungsstarken V6- Motoren möglich. Grund genug für den ARBÖ, Infiniti für den VC-Turbomotor mit dem Umweltpreis 2016 auszuzeichnen.
 
Unterstützt wurde der 33. Große Österreichische Automobil-Preis übrigens von namhaften Unternehmen: Neben dem Hauptsponsor Lukoil Lubricants präsentierten sich auch die AutoBank, Würth und Datacol im Rahmen der Gala. Das größte russische Privatunternehmen, die PJSC LUKOIL, übernahm 2014 die Schmierstoffsparte der OMV. Das Unternehmen hat sich im Jahr 2016 dazu entschlossen, den Headquarter des
Europäischen Schmierstoffgeschäftes am Ölhafen LOBAU zu etablieren und firmiert seitdem als LUKOIL Lubricants Europe GmbH.Firma Würth ist Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für Kunden aus Handwerk und Industrie. Die Produktpalette umfasst ca. 100.000 Artikel von Schrauben und Dübeln über Werkzeuge bis zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Mit 46 Kunden- Zentren in ganz Österreich sowie E-Commerce Lösungen wie dem Online-Shop ist Würth rund um die Uhr erreichbar. „Energizer“ Starter- Batterien von Würth sind in allen ARBÖ Prüfzentren erhältlich. Die AutoBank AG mit Hauptsitz in Wien und einer Zweigniederlassung in Oberhaching bei München ist eine der führenden Banken für Kfz-Finanzierungen in Österreich und Deutschland. Das Unternehmen entwickelt Kfz-Leasing- und Finanzierungslösungen für den Endkunden sowie Hersteller. Außerdem finanziert die Bank importeursunabhängig
Lagerbestände von Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen für Autohandelsunternehmen. Datacol ist ein bedeutender Lieferant für Diesel- und Benzinsystem-Reiniger.
 
„Der 33. Große Österreichische Automobil-Preis hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, dass individuelle Mobilität nicht im Widerspruch mit umweltfreundlicher Fortbewegung steht. Das Auto ist für viele Österreicherinnen und Österreicher das wichtigste und beliebteste Fortbewegungsmittel, und muss daher neben all den anderen sinnvollen Mobilitätsangeboten auch weiterhin Platz auf den heimischen Straßen haben“, so KommR Mag. Gerald Kumnig, Generalsekretär des ARBÖ, abschließend.

 

24.10.2016 - 50 Euro-Mitgliedschaft zum 50 Jahr-Jubiläum

 Der  ARBÖ-Pannendienst  startet  in  sein  50.  Jahr.  Und  zum  runden  Jubiläum gibt  es  für  neue  Mitglieder  ein  ganz  spezielles  Angebot,  nämlich  die Autofahrermitgliedschaft um nur 50 Euro.
 
Am  16.  September  1967  schlägt  auf  dem  Wiener  Rathausplatz  mit  dem  Startsignal  von Bürgermeister Bruno Marek und ARBÖ- Generalsekretär Otto Effenberger die Geburtsstunde des  ARBÖ-Pannendienstes  mit  insgesamt  37  weißen  Puch  500  und  VW  Käfer,  liebevoll „Bernhardiner“  genannt.  Der  Bernhardiner,  von  Beginn  an  das  Symbol  für  den  ARBÖ-Pannendienst, veränderte zwar im Laufe der Zeit sein Aussehen, ziert aber noch heute jedes Einsatzfahrzeug des ARBÖ, Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs.
 
Hohe Investitionen und nicht zuletzt der Einsatz von Mitarbeitern und Funktionären waren in den vergangenen fünf Jahrzehnten notwendig, um den ARBÖ-Pannendienst zu dem zu machen, was er heute ist: eine vorbildliche, Tag und Nacht funktionierende Service-Einrichtung, deren Fahrzeugflotte enorm gewachsen ist: Heute sind insgesamt 103 Pannenautos, 20 Abschlepp-Lkws und 56 UniCars auf Österreichs Straßen unterwegs, um bei größeren und kleineren Pannen zu helfen. Und die Erfolgsquote ist hoch: 94 von 100 Pannen können direkt vor Ort behoben werden. Allein im Jahr 2015 rückten die ARBÖ-Techniker mehr als 113.000 mal aus, also im Durchschnitt 312 mal pro Tag.
 
Aber auch abseits der Pannenhilfe hat sich in den vergangenen 50 Jahren viel getan: Nach und nach wurden Prüfzentren erichtet, wodurch der ARBÖ heute über 89 Standorte in ganz Österreich verfügt und als herstellerunabhängiger Partner bei technischen Dienstleistungen objektiv urteilt. Darüberhinaus werden in drei Fahrsicherheitszentren spezielle Fahrsituationen und diverse Ausbildungskurse angeboten. Umfassende Serviceleistungen wie Rechtsberatung, Versicherungsangebote oder Reiseinformationen runden das Angebot des Automobilklubs für seine rund 420.000 Mitglieder ab.
 
Zum 50-Jahr-Jubiläum gibt es das komplette Klubangebot für neue Mitglieder zum Jubiläumspreis: Wer bis 31. Dezember 2016 eine Autofahrermitgliedschaft (gültig bis Ende2017) abschließt, zahlt dafür nur 50 Euro (Ersparnis 31,30 Euro). Damit gibt es das komplette Serviceangebot des ARBÖ zum unschlagbar günstigen Jubiläumspreis. 

 

23.10.2016 - Das ARBÖ-Beleuchtungs-ABC für Fahrten im Herbst

 

Nebel, Regen, Sonne und manchmal sogar Schneetreiben: So bunt wie die Blätter im Herbst präsentiert sich zu dieser Jahreszeit auch das Wetter. Die richtige Fahrzeugbeleuchtung erhöht dabei die Verkehrssicherheit. 

 

Die richtige Fahrzeugbeleuchtung ist gerade im Herbst bei ständig wechselnden Wetter- und Lichtverhältnissen enorm wichtig. Nicht nur, um die Fahrbahnbegebenheiten und das Geschehen neben der Straße besser wahrnehmen zu können, sondern auch, um für andere Verkehrsteilnehmer schneller und klarer erkennbar zu sein.

Wann welches Licht zu verwenden ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann sich auch binnen weniger Fahrminuten verändern. Wichtig ist, jede Lichteinstellung hat eine ganz bestimmte Aufgabe und darf nur in vorgegebenen Situationen verwendet werden.  Welche Beleuchtung wann erlaubt ist, gibt der ARBÖ bekannt:

Stand- bzw. Begrenzungslicht

Grundsätzlich ist dieses Licht bei abgestellten Fahrzeugen in Stadtgebieten vorgeschrieben. Bietet die Umgebung jedoch ausreichend Beleuchtung, sprich kann das Fahrzeug auf ungefähr 50 m erkannt werden, darf diese Beleuchtung ausbleiben.  Zusammen mit Fernlicht, Nebelscheinwerfer oder Abblendlicht ist diese Beleuchtungsart auch während der Dämmerung oder Dunkelheit erlaubt. 

Tagfahrlicht

Die Leuchten sind lichtschwacher und verbrauchsarmer als das Abblendlicht. Seit 2011 müssen alle PKW, die innerhalb der EU typengenehmigt werden, gesetzlich mit Tagfahrlicht ausgerüstet sein. In Österreich darf dieses Licht am Tag und bei klarer Sicht verwendet werden, gesetzlich vorgeschrieben ist dies aber nicht. Aufpassen heißt es bei Fahrten ins Ausland da in manchen europäischen Ländern das Tagfahrlicht vorgeschrieben ist. Achtung: Das Tagfahrlicht ersetzt nicht das Abblendlicht! Außerdem leuchten ausschließlich die Frontscheinwerfer, die Heckleuchten des Fahrzeugs bleiben bei eingeschaltenem Tagfahrlicht dunkel.

Abblendlicht

Das sogenannte Abblendlicht ist in Österreich immer erlaubt. Wann muss es eingeschalten werden? 

  • Im Tunnel – außer dieser ist sehr hell beleuchtet
  • Bei schlechter Sicht bzw. Sichtbehinderungen wie Nebel, Schneefall oder Regen 
  • Bei Dämmerung (morgens und abends) und Dunkelheit
  • Motorräder müssen das Abblendlicht immer haben

Fernlicht

Das Fernlicht ist in folgenden Situationen erlaubt bzw. vorgeschrieben:

  • Bei Dämmerung, Dunkelheit und wenn es die Witterung erfordert 
  • Wenn schneller als 50 km/h erlaubt sind und bei Verwendung niemand geblendet wird
  • Wenn die Straßenbeleuchtung nicht ausreichend ist – daher in diesen Fällen auch im Ortsgebiet
  • Für optische Warnzeichen

Nebelscheinwerfer

Nebelscheinwerfer verbreitern den Lichtkegel vor dem Fahrzeug, insbesondere bei starken Sichtbehinderungen durch Nebel, Regen oder Schneefall. Sie dürfen aber nicht als Ersatz für das Abblendlicht verwendet werden.

Nebelschlussleuchte

Diese ist am Fahrzeug hinten angebracht und darf nur zusätzlich zum Abblendlicht bei starken Sichtbehinderungen durch Regen, Nebel oder Schneefall verwendet werden. Zu beachten ist, dass Nebelschlussleuchten sehr hell leuchten und daher Lenker von nachfahrenden Fahrzeugen geblendet werden. Zudem kann das Erkennen des Bremslichtes erschwert werden, da die Helligkeitsunterschiede gering sind.

Parkleuchten

Im Ortsgebiet erlaubt. Dienen dazu, die anderen Verkehrsteilnehmer auf parkende oder haltende Fahrzeuge aufmerksam zu machen. 

Allgemein ist darauf zu achten, dass die Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Dies ist in in einem der 89 ARBÖ-Prüfzentren oder in einer Fachwerkstätte möglich. Scheinwerfer können sich durch Fahrzeugvibrationen oder Stöße (ausgelöst durch Schlaglöcher o.ä.) verstellen, und blenden in Folge andere Verkehrsteilnehmer oder leuchten die Straße nicht optimal aus. Auch wer schweres Gepäck mitführt, sollte die Scheinwerfereinstellung (so das Fahrzeug über eine derartige Funktion verfügt) manuell anpassen.

Und mit welchen Strafen ist bei falscher Beleuchtung zu rechnen? In Österreich wird falsche Lichtverwendung theoretisch mit bis zu 5.000 Euro bestraft. In der Praxis wird meist ein Organstrafmandat von EUR 36,00 oder bei Anonymverfügung bis zu EUR 72,00 ausgestellt. Bei einer Anzeige droht eine Strafe von einigen hundert Euro.  Es zahlt sich daher aus, auf die richtige Lichteinstellung zu achten.

 

29.016 ARBÖ-Test: Das können Ganzjahresreifen
 

Ganzjahresreifen  erfreuen  sich  zunehmender  Beliebtheit.  Dies  haben mittlerweile  auch  alle  großen  Reifenhersteller  erkannt  und  schicken Allwetterreifen  auf  die  Straße.  Grund  genug  für  den  ARBÖ,  gemeinsam  mit dem deutschen Automobilklub ACE, die Alleskönner genau unter die Lupe zu nehmen.
 
All-Season-Reifen mit M&S-Kennzeichnung versprechen viel: Vorausgesetzt, die Reifen würden tatsächlich das ganze Jahr über funktionieren, könnten damit nicht nur die Kosten und der Stress des Wechselns zum richtigen Zeitpunkt entfallen, auch der Platz in Keller oder Garage für den zweiten Reifensatz könnte endlich sinnvoller genutzt werden. Grundgenug für den ARBÖ, zehn dieser Alleskönner genauestens zu testen, dazu je einen Sommer- und Winterspezialisten als Referenz.
 
Allwetter-Testsieger und als einziger Kandidat mit „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet, ist der Nokian Weatherproof, der sich auf Schnee mit dem Winterreifen (Dunlop Winter Sport 5) auf Augenhöhe befindet und mit gutem Handling und kurzen Bremswegen überzeugt. Ähnlich gut schneidet der Goodyear Vector 4Seasons ab, beide zeigen auch auf nasser Fahrbahn zufriedenstellende Werte. Weniger überzeugend schneiden die zwei Pneus allerdings im Vergleich mit dem Sommerreifen auf trockener Fahrbahn ab: Beim Bremsen aus 100 km/h kommt der Testwagen erst nach 44,1 Metern (Nokian) beziehungsweise 46,1 Metern (Goodyear) zum Stehen. Der Testwagen mit den Referenz-Sommerreifen
(Continental Premium Contact 5) steht bereits nach 37,8 Metern, also mehr als eine Fahrzeuglänge früher. Selbst der reine Winterreifen reiht sich mit 45,7 Metern zwischen den beiden Ganzjahresreifen ein.
 
Den dritten Gesamtrang ergattert der Michelin CrossClimate, der zwar auf Schnee und auf nasser Fahrbahn nicht ganz überzeugen kann, dafür aber die Zwischenwertung auf trockener Fahrbahn für sich entscheidet und somit den Test noch mit einem „empfehlenswert“ beendet. Mit „bedingt empfehlenswert“ schließen die sich auf ziemlichgleichem Niveau befindlichen Uniroyal AllSeason Expert, der Hankook Kinergy 4s, der Sava Adapto HP, der Vredestein Quatrac 5 und der Kumho Solus HA31 den Ganzjahresreifentest ab.
 
Am Ende des Feldes reihen sich der Pirelli All Season und der Bridgestone A001 ein, die besonders auf Schneefahrbahn im Vergleich mit den Mitbewerbern noch enormen Aufholbedarf haben. Die Bewertungen auf nasser und trockener Fahrbahn fallen besser aus, in diesen Kategorien können sich die beiden Reifen sogar im Mittelfeld behaupten.
 
Fazit: Die Ganzjahresreifen von Nokian und Goodyear sind zumindest im Neuzustand bei winterlichen Verhältnissen sehr nahe am reinen Winterreifen dran. Dazu bieten die beiden Testkandidaten auch auf trockener und nasser Straße ausreichend viel Sicherheit und Haftung, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau als der Referenz-Sommerreifen. Dieser wäre im Test sogar mit null Punkten auf Schnee nicht auf dem letzten Gesamtrang gelandet, weil er auf nasser und trockener Fahrbahn um so viel besser ist als die anderen Pneus. Der reine Winterreifen liegt bei sommerlichen Bedingungen ebenfalls nicht auf dem letzten Platz, und würde im Gesamtranking (also inklusive winterlicher Fahrbahnverhältnisse) sogar die meisten Ganzjahres-Generalisten hinter sich lassen. Allerdings wäre im Sommer auch der Verschleis höher, wodurch der Reifenkauf wieder früher ansteht.  
 
So haben wir getestet
 
Teststrecke:         Test World (FIN) und Contidrom (D)
 
Testfahrzeug:        Seat Leon ST, Golf VII
 
Bremswegmessung auf Schnee:   Mittlere Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 28 un 10 km/h, berechnet auf Meter bis zum Stillstand
 
Traktionsmessung auf Schnee:   Beschleunigung zwischen 15 und 32 km/h bei aktivierter Traktionskontrolle
 
Schneehandling:   Streckenlänge 1200 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens
 
Bremswegmessung bei Nässe:   Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 80 und 1 km/h, hochgerechnet auf 100 km/h bis zum Stillstand
 
Bremsweg bei Trockenheit:     Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und  1 km/h, hochgerechnet auf 100 km/h bis zum Stillstand
 
Aquaplaning längs:   9 Millimeter Wassertiefe, Wert bei mehr als 15 Prozent Schlupf
 
Aquaplaning quer:   5 Millimeter Wassertiefe, Integral der erreichten Querbeschleunigung zwischen 60 und 90 km/h
 
Kreisbahn:   Durchschnittliche Rundenzeit auf einer bewässerten Kreisbahn mit 60 Meter Durchmesser
 
Nasshandlingkurs:   Streckenlänge 1835 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens
 
Trockenhandling:   Streckenlänge 1650 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens
 
Außengeräusch:   Vorbeirollgeräusch bei 80 km/h in db(A) nach 2001/43/EC
 
Rollwiderstand:   Maschinenversuch bei einer Last von  4827 Newton, Luftdruck 2,1 bar.
 

 

26.9.2016 - ARBÖ-Tipps für Bergfahrten

 
Nach  dem  Sommerurlaub  werden  vielerorts  bereits  Wanderpläne  geschmiedet. Die beste Wanderzeit beginnt jetzt und bei herbstlichem Kaiserwetter steht dem Naturgenuss kaum mehr etwas im Weg.  
 
Egal ob eine Almwanderung geplant ist oder ein steiler Aufstieg auf einen Berggipfel, die Anreise erfolgt meist mit dem Fahrzeug. Der Rucksack wird mit Jause und ausreichend Flüssigkeit gepackt und ins Auto geräumt. Die mittlerweile sehr beliebten Wanderstöcke
sollten  so  im  Auto  verstaut  werden,  dass  sie  bei  starker  Bremsung  nicht  zu  einem gefährlichen Wurfgeschoß werden. Nun kann´s los gehen.
 
Um  eine  sichere  und  schöne  Bergtour  erleben  zu  können  sollte  man  nicht  nur  die Wanderung  an  sich  gut  planen  sondern  auch  im  Vorfeld  für  eine  pannenfreie  Anfahrt sorgen. 

Der  ARBÖ  gibt  Tipps  um  sicher  und  sorgenfrei  ans  Ziel  und  wieder  Heim  zu kommen:


1)  Vorab  ist  es  wichtig  den  Kühlflüssigkeitsstand  zu  prüfen.  Bei  längeren Bergauffahrten  kann  es  passieren,  dass  der  Motor  heiß  wird.  Sollte  es  mal vorkommen,  dass  die  Motortemperatur  überdurchschnittlich  hoch  steigt,  ist  es wichtig,  einen  Stopp  einzulegen.  Nach  einer  Weile  sinkt  die  Temperatur  wieder. Achtung! Niemals den Kühlflüssigkeitsbehälter öffnen. Durch den Druckaufbau im
Gefäß  tritt  die  Flüssigkeit  explosiv  aus  und  kann  dadurch  gefährliche Verbrennungen verursachen.


2)  Die  Anfahrt  auf  den  Berg  sollte  mit  angepasster  Geschwindigkeit  erfolgen.  Bei unübersichtlichen  Kurven  runter  vom  Gas  und  einen  Gang  niedriger  schalten. Immer  auf  Sicht  fahren.  Wichtig  ist,  beim  Parken  im  steilen  Gelände  die Handbremse  anzuziehen  und  den  Gang  einzulegen,  damit  das  Auto  nicht ungewollt ins Rollen kommt.


3)  Um  die  Bremsen  zu  schonen  ist  bei  der  Bergabfahrt  darauf  zu  achten  einen möglichst  niedrigen  Gang  einzulegen  und  mit  Motorbremse  zu  fahren. Bremsennur  wenn  es  die  Straßensituation  erfordert.  Ansonsten  besteht  die  Gefahr,  dass die  Bremsen , was  zu  Bremskraftverlust  führt.  Übrigens:  Die Bremsflüssigkeit wird bei jeder § 57a Begutachtung (Pickerl) überprüft.


4)  Besonders empfehlen wir die Einhaltung der Höflichkeitsregel Vorrang – Nachrang am Berg. Diese Gegebenheit ist zwar nicht gesetzlich geregelt besagt aber, dass der Bergauffahrende im Normalfall Vorrang bekommt.  


 Nicht  nur  technische  Tipps  empfiehlt  der  ARBÖ  sondern  auch  über  rechtliche  Aspektemöchten wir informieren:
 
 

5)  Parken im Gelände: Hier ist darauf zu achten, dass das Fahrzeug nicht einfach im freien Gelände abgestellt wird. Ist die Fläche nämlich in Privatbesitz kann es leicht  geschehen, dass eine Besitzstörungsklage ins Haus flattert. Der ARBÖ empfiehlt daher, das Auto ausschließlich auf  gekennzeichneten Parkflächen abzustellen.

 
6)  Nicht  übersehen:  In  Österreich  gilt  juristisch  die  „situative  Winterreifenpflicht“,demnach  zwischen  1. November  und  15. April  des  nachfolgenden  Jahres Winterreifen  montiert  sein  müssen,  wenn  die  Fahrbahn  durch  Schnee,Schneematsch oder Eis beeinträchtigt ist. Aber auch außerhalb dieses definierten Zeitraums  müssen  sich  bei  winterlichen  Fahrbedingungen  Winterreifen  amFahrzeug befinden. Dies  ist besonders in hochalpinen Regionen zu beachten, wo unvorhersehbarer Wintereinbruch schon im September möglich ist. 

 

 

22.9.2016 -  ARBÖ: "Vorsicht im Herbst" Reh, Wildschwein und Co. halten sich nicht an die Straßenverkehrsordnung!


In den kommenden Wochen sind wieder vermehrt Wildtiere unterwegs. Autolenker sollten daher besonders vorsichtig fahren.
Während und nach der Erntezeit sind viele Wildtiere gezwungen, neue Futterplätze aufzusuchen. Dafür legen sie oftmals weite Strecken zurück und überqueren auch Straßen,
wobei Bambi & Co kaum auf Verkehrsschilder, Zebrastreifen oder Verhaltensregeln achten. Daher gilt: Runter vom Gas und bremsbereit fahren, denn bei geringerem Tempo bleibt mehr
Zeit, auf die plötzliche Gefahrensituation richtig zu reagieren. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sich der Bremsweg auf nassen Straßen um bis zu 300 Prozent verlängert.
Richtig reagieren bei Wildwechsel - ARBÖ-Tipps:
Speziell auf wenig befahrenen Nebenstraßen besonders vorausschauend fahren.
Mit angemessenem Tempo durch Wildwechsel-Zonen fahren, insbesondere während der Dämmerung und bei Dunkelheit.
Vor allem bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist mit Wildwechsel zu rechnen.
Überquert Rehwild bei Dämmerung oder Nacht die Straße, mehrmals kurz die Hupe betätigen. Dauerhupe vermeiden.
Fernlicht irritiert das Wild, sodass es mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben könnte.
Das Fahrzeug nicht verreißen oder Haken schlagen.
Das tote Tier darf nicht mitgenommen werden.Wildschadenvergütung mit dem ARBÖ-Sicherheits-Pass  Wird ein Fahrzeug in Österreich oder im Ausland auf einer öffentlichen Straße aufgrund einer Kollision mit lebendem Haar- oder Federwild beschädigt, übernimmt der ARBÖ die Reparaturkosten zu 80 Prozent (bis maximal 600 Euro) bzw. des Kasko-Selbstbehaltes zu 80 Prozent (maximal 600 Euro). Wer jetzt einen ARBÖ-Sicherheits-Pass kauft, zahlt die Prämie von 43,50 Euro und ist ab sofort bis 31.12.2017 geschützt.
Was nach einem Wildunfall zu tun ist Ist ein Wildunfall passiert, muss die Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt sowie eine Anzeige gemacht werden. Gemäß §4 Abs. 5 Straßenverkehrsordnung besteht auch bei einem Wildschaden unverzüglich Verständigungspflicht. Wer keine Meldung vornimmt begeht Frahrerflucht, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar und bekommt auch nicht den Schadenersatz durch den ARBÖ-Sicherheits-Pass ersetzt. Zudem ist dieser Schritt wichtig, um eine Bestätigung für die Kaskoversicherung zu erhalten.

 

27.8.2016 -  ARBÖ: Hitzewelle sorgt für erhöhte Unfallgefahr 

Laut den allgemeinen Wettervorhersagen kommt der Sommer nochmals zurück. Temperaturen bis 34 Grad Celsius werden bis nächsten Dienstag voraus gesagt.   Sonnenschein und Wärme.

Diese zwei Qualitäten sorgen meist gleich für bessere Laune. Nach den meist sehr unbeständigen Tagen in diesem Sommer sehnen sich viele nach dauerhaftem Sonnenschein. Und genau diesen wird es die nächsten Tage geben. Doch hat eine Hitzewelle auch so seine Tücken. Der ARBÖ hat die wichtigsten Punkte für eine sichere Fahrt bei Hitze zusammengefasst: 

1) Sehr häufig kann bei Hitze die Batterie schnell schwach werden. Daher raten die ARBÖTechniker zu einer Batterieüberprüfung.  

 

2) Aufenthalte im parkenden Auto vermeiden. Vor allem Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Auch nicht dann, wenn nur „schnell“ Besorgungen zu erledigen sind. Der Innenraum eines geparkten Autos kann sich in wenigen Minuten auf 70 Grad Celsius erhitzen. Diese Temperaturen sind lebensbedrohend für Mensch und Tier. 

 

3) Die Techniker des ARBÖ warnen vor dem Parken auf Wiesen nach längeren Autofahrten. „Das Gras ist bei diesen Temperaturen meist sehr trocken. Wenn dies mit den heißen Auspuffrohren in Verbindung kommt, fängt das Auto leichter Feuer“ erklärt ARBÖTechniker Günther Schießendoppler. 

 

Wichtig: Die häufigste Unfallursache geschieht durch Ablenkung. Darunter versteht man nicht nur die unkonzentrierte Fahrweise durch Beschäftigung sondern auch geistige Ablenkung. Bei großer Hitze erhöht sich das Risiko. „Durch starke Hitze kommt es häufig zu Konzentrationsmangel und oftmals ist man mit den Gedanken schon beim kühlen Sprung ins Wasser oder bei der Freizeitaktivität nach Feierabend“, sagt ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht. Dies führt zu verzögerten Reaktionen im Straßenverkehr und erhöht die Unfallgefahr maßgeblich. Daher: Die Gedanken sollten beim Autofahren bleiben um die höchstmögliche Aufmerksamkeit zu halten. Außerdem ausreichend Flüssigkeit mitführen und über den Tag verteilt trinken.   Rückfragehinweis

 

16.7.2016 -  Urlauberschichtwechsel stellt Autofahrer auf harte Geduldsprobe

Am heutigen  Samstag wurden die Autofahrer auf den Transitrouten  auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Der ARBÖ berichtet von Wartezeiten  über 90 Minuten und Staulängen von bis zu 20 Kilometern in Westösterreich und der Steiermark. Der Grund dafür war der Urlauberschichtwechsel. 

Die längsten Staus wurden von der Karawankenautobahn (A11) in Kärnten gemeldet. Vor dem Karwankentunnel standen die Kolonnen in Richtung Süden gegen 11:30 Uhr  auf der gesamten Länge der A11 und über den Knoten Villach bis zum Oswaldibergtunnel auf der Tauernatuobahn (A10) zurück. Die Staulänge betrug rund 20 Kilometer. Die Wartezeit für Reisende in Richtung Slowenien betrug mindestens 90 Minuten.

Die Autofahrer standen nicht nur bei Villach auf der Tauernautobahn (A10) im Stau. Auf Salzburger Seite wurden am Vormittag vor der Mautstelle St. Michael rund 10 Kilometer Stau in Richtung Süden gemessen.  Dadurch kam es zwischen Zederhaus und Flachau zu einer Blockabfertigung  vor der Einhausung Flachau. Die Auswirkungen waren auch  hier rund 10 Kilometer Stau. Rund 2 Kilometer Stau gab es gegen 12:30 Uhr  zwischen dem Knoten Salzburg und Salzburg/Süd.

Im benachbarten Tirol standen vor  allem die Verbindungen über den Brenner und den Fernpaß im Mittelpunkt der Stauberichterstattung. Auf der Fernpaß Strasse  (B179) kam der Verkehr in Richtung Süden  zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel auf rund 30 Kilometern immer wieder zum Erliegen. Vor dem Lermoosertunnel wurde gegen 9 Uhr Blockabfertigung verhängt. Auf der Brennerauto - bahn  (A13) kam es aufgrund des Reiseverkehrs und  einer Baustelle zwischen Innsbruck/Süd und der Europabrücke auf  rund 7 Kilometern immer wieder zu Verkehrsstillstand. Eine weitere Baustelle sorgte auf der Ausweichstrecke – der Brenner Bundesstraße (B182) bei Schönberg immer wieder zu Stau.

In der Steiermark hieße es vor allem auf der Pyhrnautobahn (A9) viel Geduld aufbringen. Vor dem Gleinalmtunnel wurden nach Informationen des ARBÖ gegen 11:30 Uhr 30 Minuten Wartezeit in Richtung Spielfeld gemeldet.

Doch nicht nur in Richtung Süden war Geduld gefragt. Auch die Grenzkontrollen an den deutsch-österreichischen Grenzen  sorgten für erhebliche Verzögerungen. Bis zu 45 Minuten Wartezeit  in Richtung BRD   wurden
zeitweise an der Grenze Freilassing/Salzburg auf der München Bundesstraße (B155) gemeldet. An den Autobahngrenzübergängen Kufstein (A12),  Suben (A8) und Walserberg hieß es bis zu 15 Minuten Geduld.

Die meiste Geduld im benachbarten Ausland benötigten Autofahrer  in Slowenien.
Auf  der Autobahn Maribor-Ptuj (A4) wurden vor dem Autobahnende bei Ptuj den ganzen Vormittag rund  7 bis 8 Kilometer Stau gemeldet.
Im weiteren Verlauf hieß es an der Grenze Gruskovje rund 1 Stunde „bitte warten“ in Richtung Zagreb.
Zu rund 45 Minuten Wartezeit kam es laut ARBÖ an der Grenze Dragonja bei Koper in Richtung Istrien. 
 



29.6.2016 -Kurzweil für lange Autofahrten!

 

Mit diesen ARBÖ-Spieltipps macht die Autofahrt so richtig Spaß.

 

Was für Erwachsene schon lange dauert, ist für Kinder oftmals eine Ewigkeit. Da kann selbst der besonnenste unter den jungen Reisegefährten schnell mal zum Quälgeist werden. Sich auf den Straßenverkehr, die ungewohnte Umgebung, das Navi und die Kinder zu konzentrieren, kann da zu einem nervenaufreibenden, wenn nicht sogar gefährlichen Unterfangen werden. Das muss nicht sein! Der ARBÖ hat eine Auswahl an Reisespielen zusammengestellt, mit welchen die Urlaubsfahrt für Klein und Groß ein Abenteuer voller Spaß und Spannung wird und das ganz ohne Spielzeug nur mit einer großen Portion Phantasie.

 

Farbenspiel - Eine Alternative zum allseits bekannten „Ich sehe was, was du nicht siehst“ ist das Farbenspiel. Dabei nennt man einfach eine Farbe und die Kleinen müssen Dinge in dieser Farbe entdecken. Wer die meisten gefunden hat, hat gewonnen.

 

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Teekesselchen - Ein Spieler denkt sich einen Begriff aus, der mehrere Bedeutungen hat,  zum Beispiel „Artikel“ (Zeitungsartikel, Kaufartikel,…). Nun müssen die verschiedenen Bedeutungen beschrieben werden, zum Beispiel so: „Mein Teekesselchen kann man lesen und mein Teekesselchen kann man kaufen“. Wer den Begriff errät, bekommt Punkte. Je weniger Hinweise man gebraucht hat, desto mehr Punkte erhält man.

 

Reise-Rallye - Dieses Reisespiel erfordert ein wenig Vorbereitung, macht dafür aber viel Spaß und dauert die ganze Autofahrt lang. Man bereitet zu Hause Fragen für die Rallye vor, zum Beispiel:

  • Welche Stadt durchfahren wir als erste?
  • Wie viele Kilometer liegen zwischen X und Y?
  • Was ist auf dem Wappen von Bundesland X abgebildet?
  • Wie heißt die Raststätte, an der wir zuletzt Pause gemacht haben?

Richtige Antworten werden nach der Fahrt belohnt. Zum Beispiel dürfen die Kinder bestimmen, was am ersten Tag in den Ferien unternommen wird.

 

Wer oder was bin ich? - Ein Spieler behauptet, eine andere Person, ein Gegenstand oder eine Stadt zu sein. Die anderen müssen nun durch Ja-oder-Nein-Fragen herausfinden, wer oder was der Spieler ist, zum Beispiel mit „Bist du ein Tier?“, „Hast du Flügel?“, „Haben wir dich schon einmal in der Natur gesehen?“. Wer als erster richtig rät, ist als nächstes dran.

 

Magnetische Spielesets

Wer doch nicht ganz ohne Spielzeug auskommt, kann mit magnetischen Spielesets auftrumpfen, womit sich das Herumfliegen von Spielfiguren während der Autofahrt gut vermeiden lässt. Die Bauteile und Figuren haften auf der Blechschachtel und können so auch nicht so schnell verloren gehen. 

             

 

Smartphone und Co

Auch die moderne Technik kann bei einer langen Autofahrt gegen Langeweile helfen. Es gibt speziell auf Kinder zugeschnittene Apps die mit nur wenigen Klicks auf das Smartphone oder Tablet geladen werden können. Natürlich ist jedem Tablet oder Handyspiel ein spannendes Phantasiespiel, Malbücher oder Ähnliches vorzuziehen, hier ist Abwechslung das Maß aller Dinge. Für gute Unterhaltung sorgen zudem Videosysteme für das Auto. Sowohl tragbare DVD-Player oder am Rücksitz fix montierte Monitore sind bei den Kleinen äußerst beliebt. Den Lieblingsfilm oder die Lieblingsserie in das Laufwerk eingelegt, und schon kann es losgehen.

 

Die Klassiker

Nie aus der Mode kommen Hörbücher, denn sie laden Kinder jeder Altersgruppe zum aufmerksamen Zuhören oder Mitsingen ein. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, mit aufregenden Rätseln, lustigen Geschichten und Liedern.  Die allseits beliebte Maltafel ist bei dem einen oder anderen vielleicht schon in Vergessenheit geraten, dabei eignet sie sich perfekt für die Urlaubsreise. Durch den befestigten Stift und die immer wieder löschbare Oberfläche, geht nichts verloren und es muss auch nicht darauf geachtet werden, ob nicht statt dem Blatt Papier vielleicht doch das Auto künstlerisch umgestaltet wird.

 

ARBÖ-Urlaubsgewinnspiel

Der ARBÖ verlost mit seinem Partner Astro fünf Spiele für eine spaßige Autofahrt in den Urlaub. Einfach das Urlaubsreisequiz auf www.arboe.at/gewinnspiel richtig beantworten und mit ein bisschen Glück schon bald eines von fünf Reisespielen in Händen halten.

 

 

22.6.2010 - ARBÖ: Bei Hitze kühlen Kopf bewahren 

 

Coole Tipps für sommerliche Verkehrsteilnehmer 

 

Endlich stehen die Zeichen auf Sommer: In den nächsten Tagen steht die erste längere Hitzewelle bevor, die Temperaturen klettern auf bis zu 34 Grad Celsius. Doch während Badbesucher und Sonnenanbeter jubeln, machen derart hohe Temperaturen Autofahrern zu schaffen. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad kann sich der Innenraum eines in der Sonne geparkten Fahrzeugs binnen 45 Minuten auf mehr als 70 Grad aufheizen. Für im Auto zurückgelassene Kinder können solche Temperaturen bereits nach zehn Minuten lebensbedrohend sein! Und es bringt auch nichts, die Seitenscheibe des Wagens einen Spalt offen zu lassen, da die Luft nicht ausreichend zirkulieren kann. Auch das Abstellen im Schatten verhindert Überhitzung nicht, da die Sonne wandert. Die Gefahr wird immer wieder massiv unterschätzt, vor allem auch, wenn ein Kind am Rücksitz friedlich schläft und Eltern nur kurze Erledigungen machen. „Abhängig von der Außentemperatur und der Aufenthaltsdauer kann es insbesondere für Kinder und alte Menschen nach nur wenigen Minuten zu gravierenden Kreislaufproblemen kommen. Ein Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher Notfall!“, informiert Jürgen Grassl, Bundesschulungsleiter des Samariterbund Österreich.

 

Oft ist es nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Rechtlich ist in einem solchen Fall übrigens jedermann verpflichtet, einzugreifen.

„Wenn jemand bemerkt, dass ein Kind gefährdet ist (z.B. schreien, erbrechen, kollabieren), ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet“, erklärt Gerald Hufnagel aus der ARBÖ-Rechtsabteilung. Eine Autoscheibe einzuschlagen hat kein juristisches Nachspiel, sofern es unter der Voraussetzung des entschuldigenden Notstandes erfolgt. Von diesem spricht man, wenn der aus der Tat drohende Schaden nicht unverhältnismäßig schwerer wiegt als der Nachteil, den dieser Eingriff abwenden soll. „Hier wird eine Güterabwägung getroffen, Auto oder Leben. Natürlich geht das Leben vor. Passanten sind verpflichtet, Abhilfe zu schaffen und einzuschreiten, da man sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht“, sagt Hufnagel. Konkret rät der ARBÖ in einer derartigen Situation folgendermaßen vorzugehen:

 

  • Einschätzen der Situation, ob noch Zeit ist, die Eltern bzw. den Lenker des Fahrzeugs ausfindig zu machen. Sollte das Auto etwa vor einem Supermarkt stehen, den Fahrer dort ausrufen lassen.
  • Sollte dies nicht erfolgreich sein, sollten Feuerwehr und/oder Polizei verständigt werden.
  • Bei gravierender Verschlechterung des Zustandes des eingeschlossenen Kindes ist die Regelung über den entschuldigenden Notstand anzuwenden. Die Passanten dürfen also eine Scheibe des Fahrzeugs einschlagen um das gefährdete Kind zu retten. Aber auch in dieser Situation sollten wenn möglich Zeugen hinzugezogen oder zumindest ein Foto zwecks Beweissicherung gemacht werden.

              

Brütende Hitze kann das Fahren beeinträchtigen. Als optimale Temperatur im Autoinnenraum gelten 21 bis 23 Grad. Ab 24 Grad kann es bereits zu vermindertem Reaktionsvermögen, Aufmerksamkeitsdefiziten und mehr Stress kommen, das Unfallrisiko steigt. Zu stark sollte das Fahrzeug jedoch auch nicht abgekühlt werden, da „Polartemperaturen“ ebenfalls den Kreislauf belasten.  

 

 

                                       

                                                                                                                                                                   

Anbei einige ARBÖ-Verhaltensregeln, um bei „Hitze“ gut durch den Sommer zu kommen: 

  • Unbedingt ausreichend trinken (mindestens zwei Liter alkoholfreie Getränke wie Säfte, Mineralwasser oder Tee), denn bei Hitze verliert der Körper durch das Schwitzen innerhalb von nur einer Stunde bis zu drei Liter Flüssigkeit.
  • Fettige, üppige Mahlzeiten vermeiden. Sie belasten den Körper und machen müde.
  • Mehr Pausen einlegen, Beine vertreten, für Abkühlung sorgen.
  • Leichte, luftige Kleidung tragen
  • Wenn möglich, Fahrten in der Mittagshitze vermeiden, besser morgens oder abends fahren
  • Rechtzeitig Klimaanlage checken – eine Wartung sollte alle zwei Jahre durchgeführt werden (z.B. in den ARBÖ-Prüfzentren). Klimaanlage jedoch nicht zu sehr runterkühlen, auch das belastet den Kreislauf. Der Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad betragen.  
  • Batterien überprüfen – Hitze setzt ihnen ebenso zu wie Kälte.
  • Längere Aufenthalte im parkenden Auto vermeiden.
  • Eine Sonnenschutzblende aus Karton, die unter die Windschutzscheibe gelegt wird, bewirkt einen "Hitzeverlust" im Fahrzeuginneren von bis zu 25 Grad Celsius. 
  • Silberbeschichtete Matten, die außen auf die Windschutzscheibe gelegt werden, reflektieren die Hitze und die Windschutzscheibe erwärmt sich nicht so stark. 
  • Heruntergeklappte Sonnenblenden minimieren die Einstrahlung auf das Armaturenbrett. 
  • Kindersitze mit Tuch abdecken. Direkte Sonneneinstrahlung kann den Bezugsstoff aufheizen.

Sicherheitshalber mit der Hand die Temperatur überprüfen, bevor das Kind reingesetzt wird. 

  • Vor dem Einsteigen alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen.

Die Wettervorhersage der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik für Freitag und Samstag:

Prognose für Donnerstag, 23. Juni 2016

Der Donnerstag startet in ganz Österreich nahezu wolkenlos und auch tagsüber bleibt es oft strahlend sonnig. Es weht schwacher, in Oberösterreich sowie im Westen Niederösterreichs zum Teil auch mäßiger Wind aus Nordost bis Südost. Frühtemperaturen 12 bis 19 Grad. Tageshöchsttemperaturen 28 bis 34 Grad und damit hochsommerlich heiß.

Prognose für Freitag, 24. Juni 2016

Es wird wieder verbreitet sonnig und heiß. Allerdings entstehen über den Bergen schon mehr Quellwolken als zuletzt. Im westlichen Bergland sowie entlang des Alpenhauptkammes und südlich davon können sich am Nachmittag und Abend einzelne Wärmegewitter entladen, die lokal durchaus heftig ausfallen können. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Ost bis Südost.

Frühtemperaturen 13 bis 20 Grad, Tageshöchsttemperaturen 28 bis 34 Grad.

Erste-Hilfe-Maßnahmen:

  • In den Schatten bringen
  • Bei Bewusstlosigkeit in stabile Seitenlage, sonst soll der Oberkörper erhöht gelagert werden
  • Kleidung öffnen und lockern, Wind zufächeln
  • Notruf 144 wählen, um den Rettungsdienst zu alarmieren
  • Kind mit feuchten Umschlägen kühlen (insbesondere den Kopf),
  • Sofern das Kind kooperativ ist und trinken kann, Mineralwasser trinken lassen
  • Den Anweisungen der Rettungsleitstelle Folge leisten.

 

21.6.2016 - ARBÖ-Tipps für die Urlaubsfahrt

Bald beginnt wieder die schönste Zeit im Jahr: Der langersehnte Urlaub steht vor der Tür. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, hat der ARBÖ die wichtigsten Tipps für die Autofahrt zum gewünschten Urlaubsdomizil zusammengestellt.

  1. Urlaubscheck

Für eine unbeschwerte Autofahrt in den Urlaub empfehlen die ARBÖ-Techniker einen gründlichen rundum Urlaubscheck. Dazu gehört die Überprüfung von Bremsen, Lichtern, Warnanlage, Scheibenwischer, Scheiben oder Waschanlage und auch einem Kupplungscheck. Wichtig ist auch die Kontrolle des Motorölstands, der Batterien und der Lüfterfunktion sowie der Klimaanlage. Eine Klimawartung inklusive Desinfektion sollte alle zwei Jahre durchgeführt werden, um Funktion, Dichtheit sowie Kühlmitteldruck zu prüfen, Bauteile zu reinigen und zu desinfizieren und Kühlflüssigkeit nachzufüllen. Eine Verschmutzung der Klimaanlage kann zu Bakterienbildung und Schimmel führen. Diese wiederum können für diverse Krankheiten verantwortlich sein. 

In den Sommermonaten wird oft vergessen, die Autobatterien prüfen zu lassen. Das Thema ist für viele Fahrer nur im Winter evident. Dabei verschleißt die Batterie bei Hitze stärker als bei Kälte. Der ARBÖ-Urlaubscheck umfasst auch eine Kontrolle der Reifen, des Fahrwerkes, des Auspuffs sowie Verbandskasten und Pannendreieck.

  1. Gepäckverwahrung

Das richtige Einschlichten von Gepäck ist die halbe Miete. Somit gilt: schwere Gegenstände nach unten, leichte nach oben. Während bei Flug- oder Bahnreisen genauer abgewogen wird, was in den Koffer kommt und was zu Hause bleibt, tendieren Autoreisende dazu, ihr Fahrzeug bis obenhin voll zu räumen. Daher ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird – prinzipiell gilt, nicht mehr als 500 Kilo zuzuladen. Jedes zusätzliche Gewicht bedeutet auch mehr Treibstoffverbrauch. In weiterer Folge müssen der Reifendruck und der Scheinwerferwinkel gegeben falls an das erhöhte Gewicht angepasst werden. Um bei einem Unfall die Fahrzeuginsassen vor herumschleudernden Gepäckstücken zu sichern, sollte die Höhe der Rückensitzlehne beim Beladen möglichst nicht überschritten werden. Für zusätzliche Sicherheit zu sorgen empfiehlt es sich, die Koffer und Taschen abzudecken und festzuzurren. 

  1. Reiseantritt und Pausen

Wann ist die beste Zeit für einen Reiseantritt? Eine gute Zeit, um eine längere Autoreise zu beginnen,  ist in den frühen Morgenstunden. Da ist auf den Straßen meist noch wenig Verkehr und Kinder können im Auto weiter schlafen. Generell gilt: Die Anstrengungen einer langen Autofahrt nicht unterschätzen und darauf achten, dass sich die Fahrer vor Fahrtantritt gut ausruhen. Tipp des ARBÖ: Einige Tage vor Reiseantritt früher schlafen legen um am Reisetag ausgeruhter starten zu können.

Jeder braucht einmal Pause! Mehrere kleinere pausen wirken besser für die Konzentration als eine lange. Beine vertreten, den Kreislauf anregen und somit den langen Autofahrten leicht auftretenden "Tunnelblick" verhindern.

                                                                                                                                                                                                                                 

  1. Unterhaltungsspiele

Kinder möchten unterhalten sein. Es gibt dafür spezielle magnetische Spielesets. Durch die Magneten verhindert man umherfliegende Spieleteile und der Spaß kommt dabei auch nicht zu kurz. Auf Tablets oder Handy können auch lustige Spiele oder Filme geladen werden, die für eine kurzweilige Autofahrt sorgen.

  1. Reiseinformationen

Was ist in welchen Land zu beachten? Viele Bestimmungen in verschiedenen Ländern sollte man bereits im Vorfeld klären. Damit Probleme zuhause bleiben, hat der ARBÖ alle wichtigen Länderinfos zusammengefasst. Diese sind kostenlos und gibt es in allen ARBÖ-Prüfzentren oder auf www.arboe.at!

 

Einreise

Alkohol

Tempolimits

Ortsgebiet

Freiland

Autobahn

Sonstige

Tabak

Alkohol

Sonstige

Treibstoff

Bosnien-

Herzegowina (BIH)

/ Kosovo (RKS)

Reisepass (muss drei Monate nach der Ausreise noch gültig sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass; RKS Reisepass muss bei der Ausreise

noch gültig sein

BIH 0,3 Promille, RKS 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

80

80

80

130

130

80

Sicherheitsgurt, Sturzhelm,

A-Pickerl, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Reserverad, Verbandkasten,

Wagenheber, Warnweste

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

250 g Tabak oder

250 g jeder Mischung der genannten Produkte

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Tafelwein und 2 l Schaumwein

60 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette, sonstige Waren im Wert von € 175,–

Bleifrei 95 ROZ, Diesel

BIH 100 Bosnische Mark (BAM) = € 51,13

BIH Feuerwehr 123,

Polizei 122, Rettung 124

RKS Feuerwehr 93,

Polizei 92 (vom Handy

192), Rettung 94

Deutschland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille bei Fahranfängern innerhalb der Probezeit und  bis Vollendung des 21. Lebensjahres

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

100

100

 80

130*

130*

 80

* Richtgeschwindigkeit

Abschleppseil, Pannendreieck, Rettungsdecke, Verbandkasten, Sicherheitsgurt, Warnweste

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 und 95 ROZ,

Super 96 ROZ, Normal

91 ROZ, Diesel, E10

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 112,

Polizei 110,

Rettung 112

Frankreich

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille; 0,2 Promille Personen, die den Führerschein noch keine 3 Jahre besitzen sowie Busfahrer

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

Personen, die den Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen

50

50

50

50

110

110

90

80

130

130

130

110

Sicherheitsgurt, Warnweste

(auch für Motorradfahrer), Pannendreieck, Ersatzlampenset, Verbandkasten; Licht am Tag empfohlen,

Alkotest empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ,

Diesel, CNG, LPG

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerw ehr 18,

Polizei 17,

Rettung 15

Griechenland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Motorradfahrer und P ersonen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

40 50

50

50

70

90/110

80

80

 90 130  80

 80

Feuerlöscher, Warnweste für alle Insassen , Sicherheitsgurt, Verbandkasten, Pannendreieck; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 100 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 199,

Polizei 100,

Rettung 166,

Touristenpolizei Athen

210/9640715

Italien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille für Fahranfänger unter 3 Jahren Praxis und unter 21 Jahren),

0,5 Promille

(ab 1,5 Promille wird das

Kfz beschlagnahmt)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90

90

70

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Pannendreieck, Verbandkasten, Warn weste,

Ersatzlampenset

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuer wehr 115,

Polizei 113,

Rettung 118

Kroatien (HR), Slowenien (SLO)

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Führerscheinbesitzer unter 24

Jahren)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100

90/100

80

80

130

130

80 90

 

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Spirituosen bis 22% Vol., 4 l Wein und 16 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

HR 100 Kroatische Kuna (HRK) = € 12,73

HR Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

SLO Feuerwehr, Rettung

112, Polizei 113

Serbien (RS) / Montenegro (ME) /

Mazedonien (MK)

RS, ME Reisepass (muss bei der Ausreise noch gültig sein)

MK Reisepass,  gültiger Personalausweis

Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

RS,ME 0,3 Promille MK 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50/50/50-60

50/50/50-60

50/50/50-60

80/100/100

80/100/100

 80

120

120

 80

Pannendreieck (auch für

Anhänger), Verbandkasten,

Warnweste;

RS, MK Pannendreieck (auch für Anhänger), Verbandkasten, Warnweste, zusätzliches Abschleppseil

200 Ziga retten oder

50 Zigarren oder

250 g Rauchtabak

RS, MK 1 l Wein und 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

ME 1 l Wein oder 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

RS Waren im Gesamt wert von USD 100,–, elektrische Geräte bei der Einreise deklarieren, ME elektrische Geräte bei der Einreise dek larieren und Bestätigung bis zur Aus reise auf bewahren, MK andere

Waren bis € 50,–

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

RS 100 Serbische Dinar

(RSD)= € 0,81

MK 100 Mazedonische

Denar (EJRM) = € 1,62

Euro-Notruf 112

RS Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

ME Feuerwehr 123, Polizei 122, Rettung 124

MK Feuerwehr 193, Polizei

192, Rettung 194

Spanien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,3 Promille für Personen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100*

90/100*

70/80*

80

* bei mehr als einer Richtungsfahrspur

120

120

 90

 90

Pannendreieck (auch für Anhänger), Reserver eifen bzw. Reparaturset oder -spray, Verbandkasten, Warnweste, für in Spanien registrierte Fahrzeuge ist eine Diebstahlsicherung vorgeschrieben; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 080,

Polizei 091,

Rettung 061

Tschechien (CZ) / Slowakei (SK)

Reisepass, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen

Reisepass

strengstes Alkoholverbot (0,0 Promille)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/110

90/110

80/90

80/90

130

130

80/90

80/90

Licht am Tag, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Pannendreieck, Verbandkasten, Warnweste für alle Insassen, Sicherheitsgurt; SK Reserverad und Montagewerkzeug

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20  l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

CZ 100 Tschechische  Kronen (CZK) = € 3,70

Euro-Notruf 112

CZ Feuerwehr 150, Polizei 158, Rettung 155

SK Feuerwehr 112, Polizei

158, Rettung 112

Türkei

Reisepass (muss bei der Einreise noch mindestes fünf Monate gültig sein), E-Visum, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille,

für Fahrer von Pkw ohne Anhänger 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50 40 50

70

90 80

80

 80

120

110

 90

Sicherheitsgurt, Feuerlöscher, zwei Pannendreiecke (auch für Motorräder), Verbandkasten; Reservereifen empfohlen, Ersatzlampenset empfohlen

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

200 g Rauchtabak

1 l Spirituosen bis 22% Vol., 1 l Spirituosen über 22% Vol.

Tipp:

Wertgegenstände bei der

Einreise deklarieren

Bleifrei Super 95 ROZ,

Bleifrei Super Plus  98

ROZ, Diesel

100 Türkische Lira (TRY) =

€ 30,70

Feuerwehr 110,

Polizei 155,

Rettung 112

Ungarn

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90/110*

90/110* 70

* auf Auto- und Schnellstraßen

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Ersatzlampenset, Warnweste für alle

Insassen, Pannendreieck, Verbandkasten; Ersatzreifen empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

100 Ungarische Forint

(HUF) = € 0,32

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 105,

Polizei 107,

Rettung 104

Keine Reise ohne Sicherheits-Pass · Jetzt bestellen!     ARBÖ-Reise-Notruf

Einreise

Alkohol

Tempolimits

Ortsgebiet

Freiland

Autobahn

Sonstige

Tabak

Alkohol

Sonstige

Treibstoff

Bosnien-

Herzegowina (BIH)

/ Kosovo (RKS)

Reisepass (muss drei Monate nach der Ausreise noch gültig sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass; RKS Reisepass muss bei der Ausreise

noch gültig sein

BIH 0,3 Promille, RKS 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

80

80

80

130

130

80

Sicherheitsgurt, Sturzhelm,

A-Pickerl, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Reserverad, Verbandkasten,

Wagenheber, Warnweste

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

250 g Tabak oder

250 g jeder Mischung der genannten Produkte

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Tafelwein und 2 l Schaumwein

60 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette, sonstige Waren im Wert von € 175,–

Bleifrei 95 ROZ, Diesel

BIH 100 Bosnische Mark (BAM) = € 51,13

BIH Feuerwehr 123,

Polizei 122, Rettung 124

RKS Feuerwehr 93,

Polizei 92 (vom Handy

192), Rettung 94

Deutschland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille bei Fahranfängern innerhalb der Probezeit und  bis Vollendung des 21. Lebensjahres

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

100

100

 80

130*

130*

 80

* Richtgeschwindigkeit

Abschleppseil, Pannendreieck, Rettungsdecke, Verbandkasten, Sicherheitsgurt, Warnweste

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 und 95 ROZ,

Super 96 ROZ, Normal

91 ROZ, Diesel, E10

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 112,

Polizei 110,

Rettung 112

Frankreich

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille; 0,2 Promille Personen, die den Führerschein noch keine 3 Jahre besitzen sowie Busfahrer

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

Personen, die den Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen

50

50

50

50

110

110

90

80

130

130

130

110

Sicherheitsgurt, Warnweste

(auch für Motorradfahrer), Pannendreieck, Ersatzlampenset, Verbandkasten; Licht am Tag empfohlen,

Alkotest empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ,

Diesel, CNG, LPG

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerw ehr 18,

Polizei 17,

Rettung 15

Griechenland

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Motorradfahrer und P ersonen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

40 50

50

50

70

90/110

80

80

 90 130  80

 80

Feuerlöscher, Warnweste für alle Insassen , Sicherheitsgurt, Verbandkasten, Pannendreieck; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 100 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 199,

Polizei 100,

Rettung 166,

Touristenpolizei Athen

210/9640715

Italien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille für Fahranfänger unter 3 Jahren Praxis und unter 21 Jahren),

0,5 Promille

(ab 1,5 Promille wird das

Kfz beschlagnahmt)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90

90

70

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Pannendreieck, Verbandkasten, Warn weste,

Ersatzlampenset

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20 l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuer wehr 115,

Polizei 113,

Rettung 118

Kroatien (HR), Slowenien (SLO)

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,0 Promille für Führerscheinbesitzer unter 24

Jahren)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100

90/100

80

80

130

130

80 90

 

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

1 l Spirituosen über 22% Vol. oder 2 l Spirituosen bis 22% Vol., 4 l Wein und 16 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

HR 100 Kroatische Kuna (HRK) = € 12,73

HR Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

SLO Feuerwehr, Rettung

112, Polizei 113

Serbien (RS) / Montenegro (ME) /

Mazedonien (MK)

RS, ME Reisepass (muss bei der Ausreise noch gültig sein)

MK Reisepass,  gültiger Personalausweis

Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

RS,ME 0,3 Promille MK 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50/50/50-60

50/50/50-60

50/50/50-60

80/100/100

80/100/100

 80

120

120

 80

Pannendreieck (auch für

Anhänger), Verbandkasten,

Warnweste;

RS, MK Pannendreieck (auch für Anhänger), Verbandkasten, Warnweste, zusätzliches Abschleppseil

200 Ziga retten oder

50 Zigarren oder

250 g Rauchtabak

RS, MK 1 l Wein und 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

ME 1 l Wein oder 1 l Spiritu osen über 22% Vol.

RS Waren im Gesamt wert von USD 100,–, elektrische Geräte bei der Einreise deklarieren, ME elektrische Geräte bei der Einreise dek larieren und Bestätigung bis zur Aus reise auf bewahren, MK andere

Waren bis € 50,–

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

RS 100 Serbische Dinar

(RSD)= € 0,81

MK 100 Mazedonische

Denar (EJRM) = € 1,62

Euro-Notruf 112

RS Feuerwehr 93, Polizei 92, Rettung 94

ME Feuerwehr 123, Polizei 122, Rettung 124

MK Feuerwehr 193, Polizei

192, Rettung 194

Spanien

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,5 Promille,

0,3 Promille für Personen, die den Führerschein noch keine 2 Jahre besitzen

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/100*

90/100*

70/80*

80

* bei mehr als einer Richtungsfahrspur

120

120

 90

 90

Pannendreieck (auch für Anhänger), Reserver eifen bzw. Reparaturset oder -spray, Verbandkasten, Warnweste, für in Spanien registrierte Fahrzeuge ist eine Diebstahlsicherung vorgeschrieben; Ersatzlampenset empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 95 ROZ,

Super 98 ROZ, Diesel

Euro

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 080,

Polizei 091,

Rettung 061

Tschechien (CZ) / Slowakei (SK)

Reisepass, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen

Reisepass

strengstes Alkoholverbot (0,0 Promille)

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50

50

50

90/110

90/110

80/90

80/90

130

130

80/90

80/90

Licht am Tag, Abschleppseil, Ersatzlampenset, Pannendreieck, Verbandkasten, Warnweste für alle Insassen, Sicherheitsgurt; SK Reserverad und Montagewerkzeug

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder 20  l Spirituosen bis 22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

Bargeld ab einem Gegenwert von € 10.000,– muss deklariert werden

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

CZ 100 Tschechische  Kronen (CZK) = € 3,70

Euro-Notruf 112

CZ Feuerwehr 150, Polizei 158, Rettung 155

SK Feuerwehr 112, Polizei

158, Rettung 112

Türkei

Reisepass (muss bei der Einreise noch mindestes fünf Monate gültig sein), E-Visum, gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille,

für Fahrer von Pkw ohne Anhänger 0,5 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger Wohnmobil

     über 3,5t

50

50 40 50

70

90 80

80

 80

120

110

 90

Sicherheitsgurt, Feuerlöscher, zwei Pannendreiecke (auch für Motorräder), Verbandkasten; Reservereifen empfohlen, Ersatzlampenset empfohlen

200 Zigaretten oder

50 Zigarren oder

200 g Rauchtabak

1 l Spirituosen bis 22% Vol., 1 l Spirituosen über 22% Vol.

Tipp:

Wertgegenstände bei der

Einreise deklarieren

Bleifrei Super 95 ROZ,

Bleifrei Super Plus  98

ROZ, Diesel

100 Türkische Lira (TRY) =

€ 30,70

Feuerwehr 110,

Polizei 155,

Rettung 112

Ungarn

Reisepass (kann bis zu fünf Jahre abgelaufen sein), gültiger Personalausweis, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass

0,0 Promille

Motorrad

Kraftfahrzeug

Kfz mit Anhänger

50

50

50

90/110*

90/110* 70

* auf Auto- und Schnellstraßen

130

130  80

Licht am Tag, Sicherheitsgurt, Ersatzlampenset, Warnweste für alle

Insassen, Pannendreieck, Verbandkasten; Ersatzreifen empfohlen

800 Zigaretten oder

400 Zigarillos oder

200 Zigarren oder

1 kg Rauchtabak

10 l Spirituosen über 22% Vol. oder  20 l Spirituosen bis  22% Vol. und 90 l

Wein, 110 l Bier

 

Bleifrei 91 ROZ,

Super 95 und 98 ROZ,

Diesel

100 Ungarische Forint

(HUF) = € 0,32

Euro-Notruf 112,

Feuerwehr 105,

Polizei 107,

Rettung 104

Keine Reise ohne Sicherheits-Pass · Jetzt bestellen!     ARBÖ-Reise-Notruf

 

16.6.2016 - Handy dabei, ARBÖ dabei!

Ab sofort ist die neue ARBÖ-App verfügbar. Ein Tipp mit dem Finger genügt und die User haben Zugang zu den wichtigsten Services des Automobilclubs.

Die neue ARBÖ-App ist kostenlos im Google Playstore und Apple AppStore verfügbar und bietet zahlreiche praktische und hilfreiche Features für unterwegs. So genügt ein Tippen auf den „Notruf-Button“ und die Hilfe ist im Falle einer Panne über die ARBÖ-Einsatzzentrale sofort angefordert. So funktioniert´s: einfach App herunterladen und installieren. Danach sind alle Funktionen sofort verfügbar. In nur wenigen Sekunden hat man Zugang zu vielen Informationen.

„Up to Date“ sein, das ist der Ansatz. Die neue ARBÖ-App informiert über die günstigsten Treibstoffpreise in der Umgebung, und zeigt den Weg zum nächstgelegenen ARBÖ-Prüfzentrum an.

Zusätzlich sind Kurzvideos verfügbar, die Autofahrern hilfreiche Infos zu vielen Mobilitätsthemen bieten. Und auch die Redaktion des ARBÖ-Klubmagazins FREIE FAHRT veröffentlicht in der App aktuelle Beiträge zu automobilen Neuerscheinungen, Highlights am Motorradmarkt und aktuellen Verkehrsthemen.

Die ARBÖ-App offeriert aber bei weitem mehr als Information und Service: Der Livestream des ARBÖ-Verkehrsradios unterhält rund um die Uhr mit Musik und benachrichtigt regelmäßig über das aktuelle Verkehrsgeschehen auf Österreichs Straßen. Mit der neuen Applikation für Android- und Apple-Smartphones sind die User somit stets aktuell und rasch informiert. 

 

8.6.2016  Auch König Fußball muss sich an Gesetze halten!


 Das Warten hat ein Ende: Am Freitag startet die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Der ARBÖ informiert, worauf Autofahrer achten sollten.
 
Fußballfans aus ganz Europa machen sich derzeit auf den Weg nach Frankreich. Viele von ihnen werden die Strecke mit dem Auto auf sich nehmen. Damit es auf der Fahrt zu keinen unerwünschten  Vorfällen  kommt,  empfiehlt  es  sich,  einen  Blick  auf  die  speziellen Verkehrsvorschriften in den jeweiligen Ländern zu werfen. So heißt es beispielsweise in der Schweiz: runter vom Gas. Die Eidgenossen führen strikte Geschwindigkeitskontrollen durch, und  sogenannte  Toleranzfristen  sind  nicht  vorgesehen.  Das  heißt:  Bereits  ab  einer Geschwindigkeitsübertretung von 1 km/h ist Strafe zu bezahlen. Und diese wird nach dem jeweiligen  Einkommen  berechnet.  Daher  kann  die  Geschwindigkeitsübertretung  teuer werden.  Doch  auch  wer  straffrei  in  Frankreich  angekommen  ist,  sollte  einige  Punkte beachten.
 
So sind Warnwesten (auch für Motorradfahrer), Verbandskasten und Pannendreieck ebenso mitzuführen, wie ein Ersatzlampenset. Der ARBÖ- Informationsdienst empfiehlt zudem, auch am  Tag  das  Abblendlicht  einzuschalten.  Nicht  notwendig,  auch  wenn  es  im  französischen Gesetz  steht,  ist  hingegen  das  Mitführen  eines  Alkomaten:  Nach  Rücksprache  bei  der französischen Botschaft in Paris wird das Fehlen eines solchen nicht sanktioniert.
 
Wer  das  Fußball-Spektakel  im  Inland  verfolgt  und  mit  seiner  Mannschaft  mitfiebert,  sollte folgendes berücksichtigen. Das Anbringen von Fähnchen am Auto ist grundsätzlich erlaubt, allerdings  nur  wenn  es  sich  um  sogenannte  Scherzartikel  handelt.  (Nicht  erlaubt  sind hingegen offizielle  Staatsfahnen,  die  ausschließlich  dem  Bundespräsidenten  oder  hohen diplomatischen  Repräsentanten  vorbehalten  sind).  Zu  beachten  sind  dabei  die  richtige Montage  und  die  Sicherheitsbestimmungen,  insbesondere  bis  zu  welcher  Geschwindigkeit die Verwendung auch produktzulässig ist. Nur so ist gewährleistet, dass bei einem möglichen Schaden  durch  Fähnchen,  die  während  der  Fahrt  abbrechen,  der  Fahrer  keine  Haftung übernehmen muss.
 
Nicht erlaubt ist hingegen im Freudentaumel laut hupend durch Österreich zu fahren, wie Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Hupen ist nur dann erlaubt, wenn es die Verkehrssicherheit erfordert. Sonst ist es ausnahmslos untersagt und die Polizei kann
Geldstrafen  aussprechen.“  Und  natürlich  sind  auch  die  Promillegrenzen  während  der Europameisterschaft nicht außer Kraft gesetzt: Maximal 0,5 Promille für Autofahrer und 0,8 Promille für Radfahrer sind erlaubt. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte für ein
ausgelassenes Fußballerlebnis entweder auf Alkohol oder das Fahrzeug verzichten.
 

1.6.2016 - In den vergangenen 100 Tagen wurde Euro- super 95 um 6% und Diesel um 11,5% teurer!

 

Treibstoff ist im Durchschnitt in Wien und Tirol am teuersten, am billigsten tanken die Autofahrer in der Steiermark und im Burgenland.

 

Autofahrern ist es längst wieder aufgefallen: In den vergangenen Wochen sind die Treibstoffpreise an den Tankstellen wieder gestiegen. Selbst der Preis für einen Liter Diesel kletterte an den meisten Zapfsäulen wieder über die 1-Euro-Marke. Der ARBÖ verglich die Treibstoffpreise der vergangenen Wochen. Fazit: Tatsächlich kostet eine Tankfüllung wieder mehr.

 

Im Durchschnitt stieg der Diesel-Preis in Österreich um 11,4% auf 1,032 Euro, während Eurosuper 95 um 6,1% mehr kostet und somit derzeit 1,135 Euro zu bezahlen sind. Am günstigsten tanken Autofahrer derzeit Burgenland. Hier kostet Diesel 1,014 Euro und Eurosuper 95 durchschnittlich 1,118 Euro. Am teuersten ist Diesel in Wien und Tirol (1,058 Euro) und Benzin mit 1,163 Euro in Tirol.

 

Das Ranking der durchschnittlichen Treibstoffpreise im Überblick:

 

Eurosuper 95

 

Diesel

 

Tirol

1,163€

+9,7%

Wien

1,058€

+13,0%

Wien

1,157€

+11,1%

Tirol

1,058€

+11,1%

Kärnten

1,144€

+8,8%

Kärnten

1,035€

+12,3%

Vorarlberg

1,140€

+8,6%

Salzburg

1,034€

+9,7%

Salzburg

1,139€

+8,8%

Vorarlberg

1,031€

+9,0%

Niederösterreich

1,131€

+9,6%

Niederösterreich

1,030€

+11,6%

Oberösterreich

1,128€

+9,6%

Oberösterreich

1,028€

+11,8%

Steiermark

1,120€

+9,1%

Steiermark

1,015€

+11,8%

Burgenland

1,118€

+7,9%

Burgenland

1,014€

+11,5%

 

Alle aktuellen Treibstoffpreise sind übrigens unter www.arboe.at oder mit dem ARBÖ Pannen App abrufbar. So sind die Autofahrer stets informiert, in welcher Umgebung Benzin bzw. Diesel am günstigsten ist. Zusätzlich können ARBÖ-Mitglieder mit der ARBÖ-Mastercard bares Geld sparen: Bei Bezahlung mit der Kreditkarte sparen Autofahrer bei teilnehmenden OMV-Tankstellen 3 Cent pro Liter. 

 

12.5.2016 - Ihr gutes Recht zum halben Preis

 

ARBÖ-Rechtsschutz

Warum ist eine Rechtsschutzversicherung wichtig?
 

In vielen Bereichen des Lebens, ob Straßenverkehr, Beruf oder Nachbarschaft, kann es zu Streitigkeiten kommen. Lassen Sie sich nicht durch Anwalts- und Gerichtskosten davon abhalten, Ihr gutes Recht durchzusetzen! Bei Abschluss des ARBÖ-Rechtsschutzes übernimmt die Versicherung sämtliche Verfahrenskosten.

Mit dem ARBÖ-Zusatz-Rechtsschutz erweitern Sie Ihren bestehenden Rechtsschutz. Damit wird Ihr Recht im Privat- und Freizeit-Bereich, im Beruf, rund um das Thema Wohnen und im Bereich des allgemeinen Vertragsrechts gewahrt.

Der ARBÖ-Rechtsschutz ist Ihre Sicherheit, wenn es darauf ankommt.


Die Vorteile des ARBÖ-Rechtsschutz:
 

✔ Unschlagbar günstiges Preis-Leistungsverhältnis

✔ Freie Anwaltswahl: Lassen Sie sich von einem auf Ihren Fall spezialisierten Anwalt vertreten.

✔ Versicherungssumme € 80.000,–, bei Bedarf wird die Deckung durch den ARBÖ auf €120.000,- erhöht.

✔ Ein verlorener Prozess kostet Nerven und viel Geld.

✔ Erweitern Sie jederzeit Ihren bestehenden ARBÖ-Rechtsschutz um den Zusatz-Rechtsschutz


ARBÖ-Tipp:

Entscheiden Sie sich jetzt für den ARBÖ-Rechtsschutz und sparen Sie 50 % bei der Jahresprämie.*

 

12.5.2016 - ARBÖ-Mitgliedschaft

Egal, ob Sie mit dem Auto, Motorrad oder Moped unterwegs sind, wir bieten Ihnen die passende Mitgliedschaft - jetzt und noch bis zum 31. August 2016 sogar zum halben Preis.
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4.5.2016 - Aufgepasst vor deutscher Autofahrerfalle!

 

Wer in Deutschland und manch anderen europäischen Ländern mit abgelaufenem Pickerl in der Nachfrist unterwegs ist, dem drohen empfindliche Strafen.

 

Während es in Österreich bei der Pickerlüberprüfung eine Toleranzfrist von vier Monaten gibt, ist eine derartige Regelung in vielen europäischen Ländern nicht gegeben. So zum Beispiel auch in Deutschland, wo derzeit Autofahrer, die mit abgelaufenen Pickerl unterwegs sind, gestraft werden. Daher sollten österreichische Fahrzeuglenker unbedingt einen Blick auf die §57a-Prüfplakette werfen, bevor die Fahrt ins nördliche Nachbarland angetreten wird und gegebenenfalls vorher die Jahresinspektion durchführen.

 

Bislang waren derartige Vorkommnisse nur aus Ungarn und Italien bekannt, wo Fahrzeugen mit abgelaufenem Pickerl die Kennzeichen abgenommen bzw. gleich das ganze Fahrzeug beschlagnahmt wurde. 

 

Das Fälligkeitsdatum ist auf der Plakette eingestanzt. Wird die viermonatige Toleranzfrist überschritten, drohen auch in Österreich hohe Strafen, die im Extremfall auch mehr als 2.000 Euro für den Fahrzeuglenker sowie für den Fahrzeughalter ausmachen können. Und in Extremfällen kann sogar die Versicherung aus der Haftung aussteigen. Und zwar genau dann, wenn ein Unfallgeschehen auf eine versäumte Begutachtung zurückzuführen ist.

 

Mit der „3-2-1“-Regel können sich Autofahrer leicht merken, wann das Fahrzeug zur „PickerlÜberprüfung“ muss. Drei Jahre nach der erstmaligen Anmeldung muss das Pickerl zum ersten Mal gemacht werden, zwei Jahre danach wieder und ab dem Alter von fünf Jahren muss das Auto jedes Jahr zur Pickerl-Überprüfung. Der genaue Zeitpunkt richtet sich dabei nach dem Monat der Erstzulassung. Die Pickerlüberprüfung nimmt übrigens auch jedes ARBÖ-Prüfezentrum vor. Infos: www.arboe.at

 

 

2.5.2016 - Auch ARBÖ für mehr Fairness im Straßenverkehr!

 

Fairness im Straßenverkehr erhöht die Verkehrssicherheit.

 

Die von der ASFINAG initiierten Kampgane unterstützt inhaltlich auch der ARBÖ voll und ganz. Knappes auffahren, nicht einreihenlassen oder provokant auf der linken Spur fahren: all solche Aktionen sorgen für viel Ärger auf Österreichs Straßen, haben dort aber nichts verloren. „Viele dieser Manöver sind zudem nicht nur unfair, sondern gefährden auch die Verkehrssicherheit. Drängeln oder knappes Auffahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern einfach nur gefährlich. Da ist auch die Exekutive gefordert, solche Fahrer in die Pflicht zu nehmen“, so ARBÖ-Generalsekretär KR Mag. Gerald Kumnig.

 

Doch nicht nur die Exekutive, auch jeder einzelne Autofahrer kann seinen Beitrag zum fairen Umgang auf der Straße leisten:

 

  • Die Kommunikation der Verkehrsteilnehmer untereinander erfolgt vor allem auf Autobahnen in erster Linie über das Verhalten des anderen. Möglichkeiten der direkten Kommunikation über Blickkontakt und Handbewegungen sind aufgrund der hohen Geschwindigkeiten sehr eingeschränkt bis gar nicht möglich. 
  • Sich an die Verkehrsregeln zu halten, macht Autofahrer zu berechenbaren und verlässlichen Partnern im Straßenverkehr.
  • Mit weniger Stress und mehr Ruhe fahren. Zeit- und Termindruck erhöhen den persönlichen Stresspegel und verringern die Bereitschaft zu Kooperation und Rücksichtnahme. 
  • Mit mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit fahren. Ablenkende Nebentätigkeiten vermeiden: sie gehen zu Lasten der Aufmerksamkeit anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber. 
  • Durch Fehlverhalten anderer hervorgerufene, durchwegs berechtigte Emotionen wie Wut, Ärger und Zorn, versuchen rasch wieder unter Kontrolle zu bringen und damit aktiv zur Deeskalation von Konfliktsituationen beitragen. Nicht vergessen, jeder - auch man selber - macht einmal Fehler.

 

11.4.2016 - ARBÖ - Frühlingscheck für’s Fahrrad!

 

Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Lust auf eine Radtour. Doch bevor Radfahrer loslegen, sollte der Drahtesel genau unter die Lupe genommen werden.

 

Egal ob abenteuerliche Touren durch die wunderschönen Wälder Österreichs geplant sind oder täglich mit dem Fahrrad durch den Großstadtdschungel gekurvt wird: das lange Stehen und Nichtverwenden während der Wintermonate setzt dem Fahrrad zu. Somit ist ein sorgfältiger Frühjahrscheck vor der ersten Ausfahrt unerlässlich.

Auf diese fünf Punkte sollte daher besonders geachtet werden:

1.Reifen prüfen

Reifen, die rissig sind oder deren Profil Mängel aufweist, gehören unbedingt ausgetauscht.

Ist einfach nur zu wenig Luft im Reifen möglichst bis zum zulässigen Maximaldruck (steht meist auf dem Reifenmantel in Bar oder PSI) aufpumpen. Am besten sind Standpumpen mit eingebautem Manometer (Druckanzeige). Ungeeigneter sind Pressluftstationen an Tankstellen, da diese zu schnell zu hohen Druck erzeugen und der Reifen dann platzen kann.

2.Kette reinigen und ölen

Beim Reinigen der Fahrradkette ist es wichtig vorab den Schmutz und eventuell altes Öl mit einem fusselfreien Tuch zu entfernen. Danach kann das neue Öl aufgetragen werden und somit optimaler Schutz erreicht werden. Anschließend auch etwas Kettenöl auf der Innenseite aufbringen. Um die ganze Kette, den Zahnkranz (hinten) und die Kettenblätter (vorne) mit Öl zu versorgen, das Hinterrad anheben, Pedale betätigen und alle Gänge durchschalten. Der ARBÖ empfiehlt ganz normales Kettenöl aus dem Fahrradfachhandel zu kaufen und nicht mit anderen Mitteln zu experimentieren, da diese nicht die optimale Schmierfähigkeit haben. Das wiederum kann dazu führen, dass die Kette austrocknet, nicht richtig funktioniert und ihre Lebensdauer drastisch verkürzt wird.

HINWEIS: Die Kette darf beim Schalten nicht schleifen oder springen.

3.Funktion der Bremsen überprüfen

Das Rad hinten anheben, drehen und anschließend die Bremse ziehen: reagiert die Bremse prompt und das Rad wird dadurch sofort gestoppt, hat die Bremse den Test bestanden. Den Vorgang mit dem Vorderreifen wiederholen und so die vordere Bremse ebenfalls überprüfen.

Sollte die Bremse zu langsam verzögern, unbedingt im Fahrradfachhandel reparieren lassen!

4.Beleuchtung kontrollieren

Um auch bei Dunkelheit von allen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden, ist eine funktionstüchtige Beleuchtung unabkömmlich und gesetzlich verankert. Beim Frühjahrscheck sollte daher keinesfalls auf die Überprüfung der Beleuchtung vergessen werden.

5.Schaltung 

Um die Schaltung zu überprüfen, einige Runden drehen. Lassen sich die Gänge nicht mehr leicht durchschalten, muss die Schaltung in einer Fachwerkstatt nachgestellt werden.

Zusätzlich zur funktionierenden Technik muss vor der ersten Ausfahrt darauf geachtet werden, ob das Fahrrad auch den rechtlichen Vorschriften entspricht:

  • Klingel: 
  • Alle akustischen Warneinrichtungen sind möglich, z.B. auch eine Hupe • Beleuchtung:
  • Scheinwerfer vorne: hellleuchtend, weiß oder hellgelb, der mit dem Fahrrad fest verbunden sein muss.
  • Rücklicht hinten: rot

 

  • Reflektor: 
  • vorne: weiß, darf mit dem Scheinwerfer verbunden sein (Größe: mind. 20 cm2)
  • hinten: rot (Lichteintrittsfläche mind. 20 cm2)
  • Wenn die Beleuchtungsanlage abgenommen wird, müssen trotzdem Rückstrahler vorhanden sein!
  • Pedale: gelb

 

  • Radreflektoren: 
  • Entweder: Radreifen sind ringförmig, zusammenhängend weiß oder gelb rückstrahlend, oder
  • jedes Rad verfügt mindestens über zwei Rückstrahler oder andere rückstrahlende Einrichtungen, die die gleiche Wirkung haben.

 

Bei guter Sicht dürfen Scheinwerfer und Rücklicht abgenommen werden. Empfohlen wird diese mitzuführen, da bei schlechter werdender Sicht (z.B. Dämmerung oder Regen) der Scheinwerfer und das Rücklicht sofort montiert werden müssen. Wer die Rechtsvorschriften nicht beachtet, muss mit Geldstrafen rechnen, der Strafrahmen beträgt bis zu 5.000 Euro.

 

Zudem sollten Radfahrer auch dem Thema Haftpflichtversicherung Aufmerksamkeit schenken: Wer als Radfahrer einen Schaden verursacht, ist dafür voll haftbar. Zwar sind derartige Schäden möglicherweise über die Haushaltsversicherung abgedeckt, manche Versicherungen haben aber die Deckung für Unfälle mit Fahrzeugen gestrichen. Auf der sicheren Seite sind Radfahrer jedenfalls mit dem ARBÖ: Jede Mitgliedschaft inkludiert eine Haftpflichtversicherung für Radfahrer-, Skater und Fußgänger mit einer Deckungssumme von 2.000.000 Euro.

 

6.4.2016  -  Jetzt Anmelden  für  das Reifenwechsel bei den Arbö Prüfzenren

 


Von „O“ bis „O“

Von Oktober bis Ostern – so lautet die Faustregel, die besagt wie lange Winterreifen montiert sein sollten. Offiziell endet die situative Winterreifenpflicht in Österreich am 15. April. Viele Autofahrer wecken dann die Sommerpneus aus dem Winterschlaf und stehen vor der Frage „Selbst montieren oder montieren lassen?“ Wir empfehlen: „Montieren lassen“.


Radwechsel nur vom Profi

Die ARBÖ-Techniker verwenden beim Radwechsel nicht nur geeignetes Werkzeug, das gewährleistet, dass die „Patschen“ richtig sitzen, sie überprüfen unter anderem auch ob die Reifen gleichmäßig abgefahren sind. Sind sie das nicht, sollte die Achsgeometrie vermessen werden. Eine Abweichung in der Geometrie führt nicht nur zu höherem Reifenverschleiß, bei heftigen Brems- und Lenkmanövern besteht die Gefahr, dass das Auto nicht mehr verkehrssicher reagiert. Außerdem empfehlen wir die Stärke der Bremsbeläge der Scheibenbremsen zu überprüfen.

Gehen Sie weder bei Verbrauch noch bei Sicherheit Kompromisse ein und vereinbaren Sie am besten gleich einen Radwechsel-Termin in Ihrem ARBÖ-Prüfzentrum.


Sommerreifen aus- und Winterreifen einlagern

Vor der Einlagerung der Winterreifen sollte der Reifen auf Beschädigungen überprüft und die Profiltiefe gemessen werden. Beträgt die Profiltiefe mehr als vier Millimeter und weisen die Pneus keine Schäden auf, können sie getrost bis zum nächsten Winter schlafen. Gelagert werden die Reifen am besten an einem trockenen, schattigen Ort, geschützt vor Ölen, Benzin und Chemikalien; Reifen, die auf einer Felge aufgezogen sind, liegend oder hängend, unterlüftet auf einer kleinen Palette oder einem speziellen "Felgenbaum", aufbewahren. Von einer stehenden Reifenlagerung ist abzuraten, da sogenannte "Standplatten" entstehen können.

ARBÖ-Tipp: Luftdruck vor der Lagerung leicht erhöhen und Reservereifen auf Druck und Beschädigungen kontrollieren.

 

6.4.2016 - ARBÖ-Sommerreifentest 2016

 


6 von 10 Billig-Reifen nicht empfehlenswert!


Der aktuelle Sommerreifentest des ARBÖ brachte ein ernüchterndes Ergebnis: Von zehn geprüften Pneus sind nur drei „empfehlenswert“.

Der ARBÖ testete im Rahmen des Sommerreifentests 2016 sogenannte „Billig-Reifen“. Das heißt: der Satz Reifen in der Dimension 195/65 R15 kostete in Österreich zum Testzeitpunkt unter 300 Euro. Doch was leisten kostengünstige Reifen auf der Straße und bieten diese die gleiche Sicherheit wie Premium-Reifen? Die Antwort auf diese Frage fällt ernüchternd aus.

Der Praxistest fand im nordeutschen Testzentrum von ATP (Automotive Testing Papenburg) statt. Aufgezogen wurden die Reifen auf einen VW Golf VII, mit dem die Sicherheit der Reifen auf nassen wie auf trockenen Straßenverhältnissen geprüft wurde. Neben diesen Kriterien wurden auch der Rollwiderstand und das Vorbeifahrgeräusch bewertet.

Während das Handling auf trockener Straße keine allzu großen Unterschiede ergab, teilt sich sich das Feld der getesteten Reifen auf nasser Fahrbahn in zwei Lager.

Erschreckend war das Ergebnis vom GT Radial Champiro FE1, der auf nasser Fahrbahn gerade einmal 18 Punkte erreichen konnte, in drei Disziplinen sogar mit 0 Punkten bewertet wurde (siehe Tabelle). Der Bremsweg dieses  Reifens beträgt bei einem Tempo von 100 km/h 61,7 Meter bis zum Stillstand, also um 15,4 Meter mehr als jener  des Testsiegers (Nexen N’blue HD Plus). Insgesamt erreicht der GT nur 86 von 170 möglichen Punkten. An der  100-Punkte-Marke scheitert mit einer Gesamtanzahl von 98 auch der High Performer Sport HS-3. „Beide Pneus verzögern auf nasser Fahrbahn extrem schlecht und können aus technischer Sicht nicht empfohlen werden“, so ARBÖ-Technikchef Erich Groiss.

Mit einem „nicht empfehlenswert“ müssen sich auch der Barum Brillantis 2, der BF Goodrich g-Grip, der Sava Intensa hp sowie der Viking City Tech II abfinden. Im Mittelfeld platzierte sich mit 115 Punkten der Debica Presto, der es in den Disziplinen „Aquaplaning längs“ und „Handling“ durchaus mit den Testsiegern aufnehmen kann.

Diese kommen aus dem Hause Pneumant, Hankook und Nexen, wobei vor allem die beiden letztgenannten lobenswert erwähnt werden müssen: Beide spielen qualitativ schon fast in der „Oberliga“  mit:  der  Nexen  N’blue  HD  Plus  verfehlte  mit  einer  Gesamtzahl  von  134  um  nur einen Punkt das Ranking „sehr empfehlenswert“.

Fazit:  Dass  sechs  von  zehn  Pneus  mit  „nicht  empfehlenswert“  bewertet  werden,  ist  ein ernüchterndes Ergebnis. Grundsätzlich gilt: Bei Reifen sollte nicht gespart werden. Während man bei Premium-Produkten getrost zu jedem Reifen greifen kann – die Unterschiede sind hier äußerst gering – muss man bei günstigen Produkten schon genauer hinsehen, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
 

 


So haben wir getestet!


Teststrecke:                               ATP Papenburg

Testfahrzeug:                            VW Golf VII.

Bremswegmessung bei Nässe: Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und
                                                 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.
                           
Bremsweg bei Trockenheit:      Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und
                                                 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.
                           
Aquaplaning längs:                   7 mm Wassertiefe, Wert bei mehr als 15 Prozent
                                                 Schlupf.
                           
Aquaplaning quer:                    6 mm Wassertiefe, Wert des Integrals aus erreichter
                                                 Querbeschleunigung zwischen 50 km/h und Vmax -60%.
                           
Kreisbahn:                                Durchschnittliche Rundenzeit auf bewässerter Kreisbahn
                                                 mit 40 m Durchmesser.
                           
Nasshandlingkurs:                    Streckenlänge 1100 m, objektive Bewertung der Fahrzeit
                                                 und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens.

Trockenhandling:                     Streckenlänge 2600 m, objektive Bewertung der Fahrzeit
                                                 und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens.

Außengeräusch:                       Vorbeirollgeräusch bei 80 km/h in db(A) (2001/43/EC).

Rollwiderstand:                        Maschinenversuch bei 5886 N Last, Luftdruck 2,1 bar.

 

Der  ARBÖ  weist  darauf  hin,  dass  der  Testpartner  ACE  im  Gegensatz  zum  ARBÖ  den Durchschnittspreis  des  jeweiligen  Reifens  als  Bewertungskriterium  einbezogen  hat.  Daher kommt es zu unterschiedlichen Gesamtergebnissen. Für den ARBÖ stellt der Preis aber kein Qualitätskriterium  dar,  weshalb  der  ARBÖ  bei  der  Testauswertung  auf  dieses Bewertungskriterium verzichtet und rein die Fahr-und Bremseigenschaften untersucht.

2.4.2016 - ARBÖ: Tipps für einen sicheren Start in die Motorradsaison


Wenn  der  Schnee  schmilzt  und  die  Temperaturen  ansteigen,  ist  es  wieder soweit. Landesweit werden die Fahrräder und Motorräder ausgepackt.
 
Vielerorts  wurden  in  den  vergangenen  Tagen  die  Zweiräder  aus  dem  Winterschlaf  geholt, fleißig gereinigt und auf Hochglanz poliert. Mit viel Liebe und Hingabe wurden die Motorräder sommerfit  gemacht.  Auf  Landesstraßen  hörte  man  bereits  den  wohlbekannten  Sound  von PS-starken Gefährten.  
 
Doch so sehr Frühlingsluft und Sonnenschein zu Ausflügen anregen, warnt der ARBÖ vor allzu  großem  Übermut.  Allein  im  Jahr  2015  gab  es  auf  Österreichs  Straßen  laut  Statistik Austria  im  Durchschnitt  8.300  Verkehrsunfälle  mit  einspurigen  Kraftfahrzeugen. 

„Oftmals kann man es kaum erwarten, wieder mit dem Motorrad auszufahren. Doch nach der langen Winterpause  raten  wir  zur  erhöhter  Achtsamkeit  im  Straßenverkehr“,  so  ARBÖ  Pressesprecher  Sebastian  Obrecht.  „Auch  Autofahrer  sollten  ihre  Aufmerksamkeit  wieder vermehrt auf Zweiräder lenken, denn über den Winter kann es leicht geschehen, dass man nicht mehr mit den hohen Annäherungsgeschwindigkeiten von Motorrädern rechnet“, warnen ARBÖ-Verkehrsexperten  weiter.  Zusätzlich  erhöhen  Rollsplit,  der  nach  dem  Winter  noch nicht weggeräumt wurde, sowie Fahrbahnnässe die Unfallgefahr. Hinzu kommt, dass nach der Winterpause die Fahrpraxis fehlt.
 
Um  sicher  im  Straßenverkehr  unterwegs  zu  sein,  hat  der  ARBÖ  zehn  Tipps  seiner Verkehrsexperten zusammen gefasst:
 
1.  Das Pickerl (§57a) auf Aktualität kontrollieren, genauso wie die technischen Funktionen wie z.B. Beleuchtung, Flüssigkeitsstände und insbesondere Reifendruck
2.  Warm up-Training in einem ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum absolvieren
3.  Gut passende Motorradbekleidung wählen
4.  Zu Beginn kürzere Touren planen und sich so wieder langsam ans Motorradfahren gewöhnen
5.  Den Fahrstil an die Straßenbedingungen anpassen und auf Fahrbahngegebenheiten achten. Besondere Vorsicht bei Rollsplit und durch Frost aufgebrochene Asphaltdecken  
6.  Vorausschauend und fahrspurbehauptend (in der Fahrstreifenmitte) fahren und sich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen. Wichtig auch: Abstand halten und anderen Verkehrsteilnehmern Zeit geben auf die eigenen Fahrmanöver zu reagieren
7.  Angepasste Geschwindigkeit wählen und richtig und rechtzeitig bremsen
8.  Keine waghalsigen Überholmanöver riskieren
9.  Beladungsgewicht (Seitenkoffer und Packtaschen) beachten
10. Wer mit Beifahrern unterwegs ist sollte den längeren Bremsweg und das veränderte Fahrverhalten der Maschine insbesondere in Kurven beachten
 
Um wirklich sicher und professionell zu fahren empfiehlt der ARBÖ spezielle Warm Up Trainings in einem der drei ARBÖ Fahrsicherheitszentren (Infos unter: www.ich-fahr- sicher.at). Zum Beispiel wird bei einem eintägigen Training die Konzentration auf
Blicktechnik, Schräglagen und vorausschauendes Fahren gelegt, damit die Motorradsaison     
 

8.2.2016 - ARBÖ: Närrisches Treiben nicht übertreiben!

Die Straßenverkehrsordnung gilt auch für Ritter, Geister, Clowns und Co.

Zum Faschingsfinale mit Bällen, Umzügen und Gschnasfesten rät der ARBÖ allen Verkehrsteilnehmern zur Besonnenheit. Autofahrer, die verkleidet zu einer Feier unterwegs sind, haben darauf zu achten, dass ihre Sicht durch ein Kostüm nicht eingeschränkt ist – es muss freie Sicht herrschen, wie ARBÖ-Rechtsexperte Dr. Stefan Mann ausführt: „ Der Lenker hat den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einzunehmen. Er hat dafür zu sorgen, dass seine Sicht für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht.“ Ebenso muss die maximale Beweglichkeit und Fußfreiheit (es darf sich nichts im Pedal verhängen) gegeben und auch das Gehör darf nicht beeinträchtigt sein. Grundsätzlich ist es aber nicht verboten, mit einer Faschingsverkleidung Auto zu fahren. „Wir empfehlen trotzdem, während der Fahrt auf  Masken, Perücken oder andere eventuell störende Utensilien zu verzichten“, sagt Mann. 

Alkohol am Steuer ist auch in der närrischen Zeit Tabu. Bereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko. Die Polizei führt in der Faschingszeit verstärkt Alkoholkontrollen durch, um Alkolenker aus dem Verkehr zu ziehen. Für Jugendliche und Führerscheinneulinge gilt im Probemonat die 0,1 Promille-Grenze. Nicht zu unterschätzen ist der Restalkohol, der nach einer langen feucht-fröhlichen Nacht noch auftreten kann. Prinzipiell gilt, dass ein Körper normalerweise rund 0,1 Promille pro Stunde abbaut. Der Abbau von Alkohol kann nicht, wie oft geglaubt wird, durch Ausnüchterungshilfen beschleunigt werden. Selbst viel Schlaf garantiert keine 0,0 Promille am nächsten Tag. 

Wer sein Auto in der Nähe von Umzügen parkt und Bedenken wegen Vandalismus-Schäden hat, kann - zumindest teilweise - beruhigt werden. Vandalismus ist für gewöhnlich mit einer Vollkaskoversicherung abgedeckt. „Schäden am Fahrzeug  sind in einer Kaskoversicherung, die das Risiko des Vandalismus inkludiert, abgedeckt – zu beachten ist aber ein möglicher  Selbstbehalt“, so Mann abschließend.

 

 28.1.2016 -  Achtung ab Montag gilt ausschließlich Mandarin-Orange!

 

Nun naht endgültig das Ende der azurblauen 2015er-Jahresvignette. Ab kommenden Montag gilt auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen nur noch die Mandarin-Orange Vignette 2016.

Ab 1. Februar 2015 müssen Autobahn- und Schnellstraßenbenutzer mit der neuen Vignette unterwegs sein, die alte verliert ihre Gültigkeit. Vignettenpflicht herrscht in Österreich für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile. Der Tarif für die Jahresvignette beträgt heuer 85,70 Euro (Pkw) bzw. 34,10 Euro für Motorräder. Erhältlich sind auch 10-Tages- und 2Monats-Vignetten. Wer ohne gültige Vignette fährt, muss mit einer Ersatzmautzahlung von 120  Euro rechnen. Der ARBÖ empfiehlt die Entfernung von abgelaufenen Vignetten, um einen „Pickerlwald“ auf der Windschutzscheibe zu vermeiden. Vor allem für Autofahrer, die viel auf Europas Straßen unterwegs sind, kann es auf der Windschutzscheibe eng werden. Autobahnvignetten, Umweltplaketten, Parkpickerl und Begutachtungsplakette – und schon gleicht die Frontscheibe einem „Panini-Album“. 

Der Kaufnachweis sollte aufbewahrt werden - er dient im Falle eines Totalschadens oder bei Bruch der Windschutzscheibe als Beleg, mit dem eine Ersatzvignette beantragt werden kann. Aufgeklebt werden muss die Vignette am linken Windschutzscheibenrand oder hinter dem Rückspiegel. 

Wer mit blauen Kennzeichen unterwegs ist und ein Fahrzeug überstellt, muss eine ordnungsgemäß entwertete Zweimonatsvignette mitführen, diese aber nicht auf die Windschutzscheibe kleben. Hierbei reicht die Mitnahme im Fahrtenbuch aus. Beim Abstellen und Verlassen des Kraftfahrzeuges – etwa bei einer Raststätte – muss aber die Vignette von außen leicht sicht- und kontrollierbar im Kraftfahrzeug hinterlegt werden, da dies sonst als Mautprellerei bewertet wird. Achtung: wer bei Kraftfahrzeugen mit Überstellungskennzeichen eine Jahres- oder 10-Tagesvignette verwendet, muss sie – wie in allen anderen Fällen – sehr wohl aufzukleben.

Eine Ausnahme gibt es für Menschen mit Behinderung. Im Regelfall ist der Besitz eines Behindertenpasses gemäß Bundesbehindertengesetzes Voraussetzung für eine „Gratisvignette“. Nähere Infos dazu gibt es bei den Landesstellen des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen – wo sie auch zu beantragen ist.

Neben Österreich gibt es in den Nachbarländern Schweiz, Slowenien, Tschechien sowie der Slowakei Vignettenpflicht, in Ungarn gilt das elektronische Mautsystem (E-Vignette). In Deutschland verlangen manche Städte eine Umweltplakette. Heimische Lenker sollten laut Asfinag  nicht mehr als zwei Vignetten auf der Windschutzscheibe angebracht haben – solange die Sicht jedoch nicht behindert ist, gibt es keine Beschränkung der Pickerl-Anzahl und auch keine Strafen. Strenger ist da die Slowakei: Sie erlaubt keine alten, ungültigen slowakischen Plaketten. Auch Slowenien verlangt die Entfernung der alten Vignetten. „Bei Auslandsfahrten ist es ratsam, sich nach den Landesvorschriften zu erkundigen, um Unannehmlichkeiten oder Strafen wegen zu vielen Aufklebern zu vermeiden“, so ARBÖRechtsexperte Dr. Stefan Mann.

 

18.1.2016 -  ARBÖ: Sicher unterwegs auf Schnee und Eis 

Vergangenes Wochenende hat der Winter endgültig seinen Einzug gehalten. Nun sind Autofahrer aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein.

Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius bringen viele Autofahrer schon ins Schwitzen. Dieses Wochenende konnte der ARBÖ das     bisher höchste Einsatzaufkommen dieses Winters verzeichnen: Die Anzahl der Pannen stieg auf das Vierfache an, wobei in acht von zehn Fällen Starthilfe aufgrund schwacher Batterien benötigt wurde. Viele Verkehrsteilnehmer riefen den ARBÖ zu Hilfe und dieser konnte wie gewohnt rasch zur Weiterfahrt verhelfen. Um sicher durch die nächste Kältewelle zu kommen, gibt der ARBÖ wichtige Sicherheitstipps.

  • Richtige Ausrüstung als „A und O“ für jeden Autofahrer

Das wichtigste bei diesen Temperaturen sind Winterreifen. Die Kennzeichnung „M&S“ sowie eine Mindestprofiltiefe von 4 mm sind per Gesetz erforderlich. Außerdem sind eine mit Frostschutz befüllte

Scheibenwaschanlage sowie funktionierende Scheibenwischer für gute Sicht unerlässlich. Natürlich sollte auch immer ein Eiskratzer und Besen mitgeführt werden und für eingefrorene Türschlösser ein passender Enteiserspray.

  • Batterie-Check

In den ARBÖ-Prüfzentren werden Funktion, Kapazität und damit die Überlebenschance der Autobatterie überprüft. Besser jetzt stressfrei ins nächste ARBÖ-Prüfzentrum kommen und fünf Minuten für den Check investieren, als sich dann morgens beim Wegfahren ärgern, weil das Auto nicht anspringen will.

  • Angepasstes Fahrverhalten als Vorsorge

Als wichtigsten Punkt rät der ARBÖ, Fuß weg vom Gas. Bereits bei nasser Fahrbahn sollte die Geschwindigkeit um 50% verringert werden und bei Schnee und Eisfahrbahn um 70 %. Zusätzlich muss, wenn vorhanden, das ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) eingeschaltet bleiben. Dies verringert die Gefahr, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, sollte das Abblendlicht bzw. wenn erforderlich die Nebelscheinwerfer eingeschalten werden. 

          

  • Falls es doch zum Schleudern kommt

Sollten alle Vorsichtsmaßnahmen versagen und das Auto gerät ins Schleudern: Fuß weg vom Gas, Auskuppeln und in die gewünschte Richtung lenken. 

                                                                                                  

  • Dieselfrostschutz

Extreme Kälte kann zudem speziell bei Dieselfahrzeugen zu Problemen führen: Denn purzeln die Temperaturen in den Keller, droht der Treibstoff einzufrieren. Die Folge: Das Fahrzeug springt nicht mehr an. Im Extremfall schaltet der Motor sogar während der Fahrt ab. Vor allem bei Fahrzeugen, die nachts im Freien stehen, raten ARBÖ-Experten bei extremer Kälte bereits vorsorglich einen Dieselfrostschutz in den vollen Tank zu kippen: „Dem Diesel wird es sofort warm ums Herz. So gibt‘s nach einer Frostnacht mit Sicherheit kein böses Erwachen“, so ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht. Das Mittel wirkt auch dann noch, wenn sich beim Diesel bereits erste Erfrierungssymptome zeigen. Insbesondere während des Winterurlaubs ist darauf zu achten: Steht das Fahrzeug mehrere Tage und Nächte im Hochgebirge bei Temperaturen jenseits der minus 20 Grad Marke, wird auch der qualitativ hochwertigste Dieselkraftstoff einfrieren und zu massiven Problemen vor der Rückreise führen.

          

                                                                                                                                                                                                                 

11.1.2016 - Radfahrer trotzen dem Winter!

Obwohl mit der Jahreswende auch die Wetterwende kam, trotzen viele Sportler mit ihrem Drahtesel Eis und Schnee.

Eingefleischte Fahrradfahrer lassen sich auch von der Kälte des Winters nicht abhalten, sich auf ihren Drahtesel zu schwingen. Wer sich darauf gut vorbereitet, radelt in jedem Fall gut und sicher, so der ARBÖ. Schlechte Lichtverhältnisse mindern die Sicht der Radler sowie die Erkennbarkeit des Rades. Die Devise muss daher lauten: „Sehen und gesehen werden“.

Der ARBÖ gibt zudem wichtige Tipps um sicher durch den Winter zu radeln:

Beleuchtung

Die Straßenverkehrsordnung schreibt eine funktionstüchtige Beleuchtung vor. Empfehlenswert ist eine Standlichtfunktion. Dadurch sind Radler beim Warten an Kreuzungen durchgehend sichtbar. Vorgeschriebene Reflektoren müssen am Fahrrad korrekt angebracht sein, so der ARBÖ: ein weißer, nach vorne wirkender und ein roter, nach hinten wirkender Rückstrahler, gelbe PedalRückstrahler sowie vier gelbe Speichenreflektoren.

Kleidung und Radhelm

Wichtig ist, sichtbare und reflektierende Kleidung, am besten spezielle Winterradkleidung aus dem Fachhandel, zu tragen. Farbenprächtig wird man von den übrigen Verkehrsteilnehmern schneller wahrgenommen und man ist auch im Dunkeln von weitem sichtbar. Wer während der Fahrt eine Warnweste mit Reflektoren trägt (erhältlich in allen ARBÖ-Prüfzentren), erhöht zusätzlich noch die Sichtbarkeit. „Winterharte Radler“ sollten auf Schuhe mit rutschfester Sohle achten und selbstverständlich einen Radhelm tragen. Ein Gesichtsschutz ist bis minus 10 Grad unnötig. Gut ist es nur durch die Nase einzuatmen - dadurch wird die Luft bereits vorgewärmt.

Längerer Bremsweg

Schnee, Matsch und Eis auf den Straßen erhöhen die Rutschgefahr. Deshalb müssen die

Bremsen auch unter widrigen Bedingungen kraftvoll zupacken können. Abgefahrene

Bremsbeläge gehören rechtzeitig ausgetauscht. Der ARBÖ erinnert zudem daran, dass

Felgenbremsen im Gegensatz zu Trommel- oder Rücktrittbremsen bei Nässe einen längeren Bremsweg haben. Der Sattel sollte so niedrig eingestellt werden, dass man mit beiden Füßen bequem den Boden erreichen kann. Für die Bereifung gilt, dass sich breitere Reifen mit ausgeprägtem Profil besser für Fahrten auf rutschiger Fahrbahn eignen. Um die Bodenhaftung zu erhöhen sollte der Luftdruck etwas verringert werden.

Regelmäßige Radpflege auch im Winter

Streusalz greift Rahmen, Kette, Brems- und Schaltzüge an. ARBÖ-Tipp: regelmäßiges Reinigen und Einfetten von Brems-und Seilzügen sowie Ölen der Kette.

Auch Autofahrer sollten besonders aufmerksam und bremsbereit fahren, sobald sie einen Radfahrer auf der Fahrbahn erblicken. Empfehlenswert ist, dass der Abstand, insbesondere beim Überholen des Bikers, erhöht wird, damit es zu keinen gefährlichen Situationen kommt.

 

24.12.2015 - Das ändert sich 2016 für Autofahrer: Fahrverbot, Steuerbefreiung und vereinfachte Pickerl-Nachprüfung

Auch im kommenden Jahr wird sich für die österreichischen Autofahrer einiges ändern. Der ARBÖ gibt einen Überblick über die 2016er-Neuerungen:

Sachbezug:

Wer seinen Dienstwagen auch privat benutzt und dessen Fahrzeug mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, zahlt ab 1. Jänner 2016 nicht wie bisher 1,5% sondern 2% Sachbezug vom Anschaffungswerts des Autos, maximal jedoch 960 Euro (bisher: 720 Euro). Diese Regelung gilt nicht nur für neue sondern auch für bestehende Fahrzeuge. Für Dienstkraftwagen mit einem CO2-Ausstoß von 0 Gramm, also Batterie-Elektroautos, ist kein Sachbezug anzusetzen.Beibehalten wurde jene Regelung, dass der halbe Sachbezug anzusetzen ist, wenn der Dienstnehmer weniger als 500 Kilometer pro Monat privat unterwegs ist. Dies muss jedoch mittel Fahrtenbuch belegt werden.

Vorsteuerabzug:

Batteriebetriebene Elektroautos sind ab 1. Jänner 2016 vorsteuerabzugsberechtigt. 

Normverbrauchsabgabe:

Ab kommendem Jahr können auch Privatpersonen die Normverbrauchsabgabe nach einem Fahrzeugverkauf ins Ausland anteilig zurückfordern. Außerdem wird der Nova-Abzugsposten auf 300 Euro (bisher 400 Euro beziehungsweise 600 Euro für umweltfreundliche Fahrzeuge) reduziert.

LKW-Fahrverbot:

Lastkraftwagen der Abgasklasse EURO II (Zulassung vor dem 1. Oktober 2001) dürfen in Wien sowie in Teilen von Niederösterreich nicht mehr fahren. Ab 1. Juli 2016 gilt das Fahrverbot für Euro II-LKW auch in Oberösterreich auf der A1 zwischen der Anschlussstelle Enns-Steyr und dem Knoten Haid.

Vereinfachte Pickerl-Nachprüfung:

Mit 1. Februar wird die §57a-Begutachtung vereinfacht: Bei der nochmaligen Überprüfung des Fahrzeugs in der selben Begutachtungsstelle innerhalb von vier Wochen und sofern nicht mehr als 1.000 Kilometer gefahren wurde, sollen nur die Mängel und nicht mehr, so wie bisher, das gesamte Fahrzeug überprüft werden.

Autobahn-Vignette:

Mit 1. Februar gilt ausschließlich die mandarin-orangene Autobahnvignette. Das AutobahnPickerl wird um 1,5 Prozent teurer und kostet somit für ein Jahr 85,70 Euro (+1,30 Euro), für eine Zweimonatsvignette zahlt man 25,70 Euro (+0,40 Euro) und für die 10-Tages-Variante 8,80 Euro (+0,10Euro).                                                                                                                                                                                                                                                                         Neue Führerscheinfragen:

Voraussichtlich im März kommenden Jahres wird es neue Fragen für die theoretische Fahrprüfung sowie neue Prüfbilder geben.

 

23.12.2015 - Anreize für Elektroautos schaffen

Kostengünstige Maßnahmen wie Freigabe der Busspuren und Befreiung der Kurzparkzonenregelung würden die Akzeptanz für Elektroautos massiv erhöhen.

Während in vielen europäischen Ländern die Elektromobilität boomt, tümpelt der Markt in Österreich so dahin. Einzelne Maßnahmen wie die ab 1. Jänner 2016 teilweise steuerliche Entlastung für Elektroautos sollen der umweltfreundlichen Techonlogie nun einen Aufschwung bescheren. Für den ARBÖ Wien greift diese Maßnahme aber zu kurz, wie ARBÖ Wien Geschäftsführer Direktor Günther Schweizer ausführt: „Gerade in unserer Stadt könnten E-Autos in großer Anzahl unterwegs sein. Doch leider scheint der Verkehrsstadträtin wohl doch nicht so viel an umweltfreundlichen Mobilitätslösungen zu liegen. Es schaut so aus, dass sie den gesamten Autoverkehr, egal ob mit Verbrennungs- oder Elektromotor ausgestattet, aus der Stadt verbannen will.“

Dabei könnten einfache und kostengünstige Maßnahmen die Akzeptanz von Elektroautos erhöhen und die CO2-Belastung extrem senken. „Die Befreiung der Kurzparkzonenregelung wäre eine wichtige Maßnahme, um mehr Wienerinnen und Wiener zum Umstieg auf ein E-Auto zu motivieren. Außerdem fordern wir, dass die Busspuren in Wien auch von Fahrzeugen mit Elektroantrieb benutzt werden dürfen. Wir sind überzeugt, dass so die Anzahl der emissionsfreien Fahrzeuge in Wien stark steigen würden. Solche Ausnahmegenehmigungen könnten auch temporär verordnet werden, um nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu unterstützen“, fordert der ARBÖ Wien-Geschäftsführer.

Eine weitere Schwachstelle ortet Schweizer auch bei der Ladeinfrastruktur, die im öffentlichen Raum nur im äußerst geringen Ausmaß gegeben ist: „In Wien ist die Genehmigung für Errichtung und Betrieb von brauchbarer öffentlich zugänglicher  Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum schwierig bis unmöglich. Nur Ausnahmegenehmigungen für E-Modellregionsprojekte oder ETaxiprojekte scheinen seitens der Stadt erteilt zu werden. Dies ist aus Sicht des ARBÖ unverständlich und nicht akzeptabel. Alle Wiener sollen Zugang zu öffentlichen Ladestationen bekommen“, übt Schweizer Kritik, und erinnert die Verkehrsstadträtin daran, dass dies ja auch im Koalitionsübereinkommen steht. Dort heißt es nämlich im Kapitel „Lebensqualität durch intelligente Mobilität“: „Im Fokus steht eine ressourcenschonende Mobilität, die die Umwelt und Gesundheit der WienerInnen – z.B. durch Abgase und Lärm – möglichst gering belastet und für alle leistbar, zugänglich und sicher ist.“

Sicher ist jedenfalls, dass der ARBÖ Wien im Gegensatz zu den Grünen umweltfreundliche Mobilität fördert und daher für seine Mitglieder Elektroautos als ARBÖmobile angeschafft hat. „Darüberhinaus haben wir im Prüfzentrum Wehlistraße auch eine Ladestation errichtet und werden diesen Service in Zukunft noch weiter ausbauen. Auch die Stadt Wien sollte mitziehen und im Sinne der Benutzer E-Mobilität ausbauen und fördern“, so Schweizer abschließend.

Alle vier Forderungen des ARBÖ-Adventkalenders finden Sie unter www.arboe.at

 

14.12.2015 -  Auch das Christkind muss Vorschriften einhalten

 Der  ARBÖ  erklärt,  worauf  man  beim  Christbaumtransport  achten  muss  und welche Gefahren zu beachten sind.
 
Wer seinen zukünftigen Glitzerbaum sicher und ohne Strafe nach Hause bringen will, sollte schon  beim  Kauf  bedenken: Die gesetzlichen  Vorschriften  für  den  Transport von Gütern kennen auch für Christbäume keine Ausnahme! Für  Weihnachtsbäume gelten  laut  ARBÖ daher dieselben Bestimmungen, wie für jedes andere Transportgut.  
 
Einen der wichtigsten Punkte stellt eine sachgemäße Ladungssicherung dar. „Es wäre eine schöne Bescherung, wenn sich der Christbaum während des Transportes verselbstständigt“ sagt ARBÖ Sprecherin Renate Eschenlohr. Zudem drohen bei unsachgemäßem Transport Geld strafen  in  der Höhe  von bis zu EUR 5.000,00, eine Punktvormerkung im Führerscheinregister sowie Probleme mit der Versicherung, wenn es zu einem Unfall kommt.
 
Beim  Transport  auf  dem  Dach  sollte  die  gesetzlich  vorgeschriebene  Kennzeichnung beachtet werden. Ragt der Baum einen Meter über den entweder vordersten oder hintersten Fahrzeugpunkt  muss  dieser  mit  einer  entsprechenden  Tafel  gekennzeichnet  werden.Die Maße der Tafel müssen 25 x 40 cm sein und mit einem 5 cm breiten rot rückstrahlenden Rand  gekennzeichnet  sein. Auch wer den Baumwipfel aus der  Heckklappe  seines  Kombi schauen  lässt,  und  das  Metermaß  überschreitet,  muss  unbedingt eine Tafel befestigen.Bei Dämmerung, Dunkelheit,Nebel oder sonst schlechter Sicht, müssen zudem ein roter Rückstrahler hinten und ein weißer Strahler nach vorne angebracht werden.  
 
Für  den  richtigen  und  sicheren  Transport  eines  Christbaumes  sollte  folgendes  beachtet werden:
-  Am Dach transportierend muss der Christbaum gut verzurrt werden, am besten mit Gewebebändern.  Weiters  ist  es  wichtig,  dass  die  Spitze des Baumes nach hinten zeigt.
-  Auch wenn der Baum im Innenraum transportiert wird muss er befestigt werden.
-  Die Sicht sollte weder seitlich noch im Rückspiegel beeinträchtigt sein.
-  Handbremse und Schalthebel müssen problemlos bedienbar bleiben.
-  Die Geschwindigkeit muss angepasst werden, da bei einem abrupten Bremsvorgang
der Baum zu einem gefährlichen Geschoß werden kann.
 

8.12.2015 -  ARBÖ-Landeskonferenz 2015 am 28. November 2015 in Leobersdorf

35. ARBÖ-Landeskonferenz am 28. November 2015 in Leobersdorf

 

Die Landeskonferenz - das höchste Vereinsorgan - stellt die Weichen für fünf Jahre und wählt das Präsidium. 120 Delegierte und Gäste nahmen am 28. November 2015 im Eventcenter Leobersdorf die Rechenschaftsberichte des Präsidiums und der Geschäftsführung mit großem Beifall entgegen.

Unter den Ehrengästen waren neben des AKNÖ Präsident Markus Wieser und GGR Margit Federle die Spitze der ARBÖ-Bundesorganisation mit Präsident KR Dr. Heinz Hofer und Generalsekretär Mag. Gerald Kumnig anwesend.

NÖ Präsident Siegfried Artbauer berichtet über zahlreiche Aktivitäten der Ortsklubs und Bezirksorganisationen innerhalb der Landesorganisation. Sein Dank galt allen Funktionären, die unermüdlich eine große Anzahl an Veranstaltungen mit großem Engagement ehrenamtlich durchführen.

Landesgeschäftsführer KR Dir. Franz Pfeiffer kam in seinem Bericht auf die Mitgliederentwicklung, die flächendeckende Versorgung mit modern eingerichteten Prüfzentren und einer Fahrzeugflotte für den Pannen-, Abschleppdienst zu sprechen. Mit einer soliden wirtschaftlichen Basis war es die ARBÖ-Landesorganisation Niederösterreich, die sehr viel Geld für Investitionen und Erneuerungen in die Hand genommen hat. Allein beachtliche 2,85 Millionen Euro für Neubau, Umbau, Ausbau, technisches Equipment und Fuhrpark!

Mit einem äußerst interessanten und zukunftsweisenden Referat über E-Mobilität von Ing. Mag. Friedrich Vogel wurde ein Blick in die Entwicklung der Fahrzeuge gewagt.

Den Abschluss bildeten die Neuwahlen. Präsident Siegfried Artbauer wurde mit den Präsidiumsmitgliedern (Mag. Ernst Bauer, Franz Leithner, Günther Strodl, Dr. Franz Amler, Alexander Bernkopf, Brigitte Buchta, Franz Eichberger, Mag. Thomas Höllerer, Mag. Karin Scheele und Hans-Peter Vodicka) einstimmig gewählt.

 

4.12.2015 - Kommendes Wochenende finden in ganz Österreich zahlreiche Krampus Umzüge statt.

Autofahrer sollten daher besonders aufpassen, wo sie ihr Auto abstellen.

Krampus-Umzüge zählen in Österreich zum geschätzten Brauchtum und ziehen vor allem in den ländlichen Regionen Woche für Woche zehntausende Schaulustige an. Während Besucher und Perchten die Krampusfeste meist in vollen Zügen genießen, kann das wilde Treiben für Autobesitzer mit unangenehmen Folgen verbunden sein. Nämlich dann, wenn nach dem Umzug das Fahrzeug beschädigt ist und keiner dafür verantwortlich sein möchte.

Krampus-Umzüge sind öffentliche Veranstaltungen. Wenn während einem solchen Event ein Schaden an einem Auto passiert, ist dies rechtlich als Sachbeschädigung zu werten. Grundsätzlich ist der Verursacher, also der Krampus, dafür zur Verantwortung zu ziehen, wie Dr. Stefan Mann, ARBÖ-Chefjurist, erklärt: „Auch eine noch so gelungene Feier rechtfertigt keine Sachbeschädigung oder sogar Körperverletzung.“ Ist der Verursacher nicht mehr zu eruieren, haftet aber der Veranstalter des Umzugs für die Zerstörung am Fahrzeug. Außerdem muss der Organisator auch für ausreichend viel Sicherheitspersonal sorgen, was in der Realität aber oftmals nicht geschieht.

Es empfiehlt sich, dass Autobesitzer ihr Fahrzeug nicht in unmittelbarer Nähre zu einer Umzugsroute abstellen. Sollte es dennoch zu einem Schaden kommen, sollten Autofahrer den Vorfall umgehend bei der Polizei anzeigen.

Besondere Vorsicht ist auch dann geboten, wenn der Autofahrer während der Fahrt auf einen oder mehrere Perchten trifft: Durch die Verkleidung ist die Bewegungsfreiheit nicht gegeben und das Sichtfeld ist eingeschränkt. Daher müssen Fahrzeuglenker in so einer Situation besonders vorsichtig und bremsbereit fahren. Dies gilt umso mehr, wenn festgestellt werden kann, dass die verkleidete Person scheinbar alkoholisiert ist: „Der Lenker eines Fahrzeuges hat sich gegenüber Personen, bei denen der Vertrauensgrundsatz nicht gilt, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft so zu verhalten, daß eine Gefährdung dieser Personen ausgeschlossen ist.“, so Dr. Stefan Mann abschließend.

 

20.11.2015 - ARBÖ: Batteriewarnung nach Kälteeinbruch

Zum Wochenende sagen Meterologen einen massiven Kälteeinbruch voraus. Da können Autobatterien schon mal den Geist aufgeben. 

Kommendes Wochenende beendet der goldene Herbst sein erfreuliches Gastspiel, und der Winter hält Einzug. Vor allem in der Nacht sind Temepraturen weit unterhalb der Null-GradGrenze möglich. Temperaturschwankungen von bis zu unglaublichen 20 Grad Celsius werden vorausgesagt. Gerade bei Fahrzeugen die am Wochenende kaum oder gar nicht bewegt werden, können altersschwache Batterien am Montagmorgen schließlich zu Startschwierigkeiten führen. Häufig werden Autobatterien über Jahre nicht kontrolliert, verlieren auf Dauer ihre Leistungsfähigkeit und versagen dann bei Kälteeinbruch gänzlich. Der Ärger ist dadurch vorprogrammiert.

Es ist also höchste Zeit die Batterie des Autos überprüfen zu lassen. Wichtig ist, dass die Funktion, Kapazität und damit die Überlebenschance im kommenden Winter gegeben ist. „Besser jetzt stressfrei ins nächste ARBÖ Prüfzentrum kommen und fünf Minuten zum Überprüfen investieren, als sich dann morgens beim Wegfahren schwarzärgern, weil das Auto nicht mehr anspringen will.“ sagt ARBÖ Pressesprecher Sebastian Obrecht. 

Der ARBÖ Tipp: Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Flüssigkeitsbehältern im Motorraum widmen. Es ist wichtig, dass ausreichend Frostschutz im Wischwasser vorhanden ist, damit der Behälter bei Minustemperaturen nicht einfriert und springt. Außerdem hält der Frostschutz die Scheibe auch während  der Fahrt eisfrei. Und auch die Scheibenwischerblätter sollten schlierenfrei funktionieren. Ob die Beleuchtungsanlagen in Ordnung sind, kann jeder Autofahrer ganz leicht selbst überprüfen und gegebenenfalls dafür sorgen, dass Lampen erneuert werden. Außerdem empfiehlt es sich eine gute Winterausrüstung im Auto mitzuführen. Schneeketten, Eiskratzer sowie zusätzlichen Scheibenfrostschutz sind von großem Vorteil.

 

1.11.2015 - Reifenwechsel nicht vergessen: Winterreifenpflicht startet!


Ab 1. November müssen bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen Winterreifen am Fahrzeug montiert sein.
Sonntag ist laut österreichischem Gesetz der Stichtag für die situative Winterreifenpflicht. Demnach müssen am Fahrzeug vier als Winterreifen gekennzeichnete Pneus montiert sein,
sobald Schnee oder Schneematsch auf der Fahrbahn liegt beziehungsweise die Straße mit Glatteis überzogen ist.
Damit die Winterreifen den Anforderungen der Winterzeit entsprechen sind einige Punkte zu beachten. Als Winterreifen generell sind nur solche genehmigt die mit der Kennzeichnung M+S versehen sind. Achtung: Auch Ganzjahresreifen haben diese Markierung, allerdings sollte man bei diesem Reifentypus vorsichtig sein, da die Bremseigenschaften nicht immer das Niveau eines klassischen Winterreifens erreichen. „Weiters gilt zu beachten, dass man mit der bekannten 4- er Regel stets richtig und sicher unterwegs ist“, so ARBÖ ChefTechniker Erich Groiss.
Diese Hilfestellung besagt:
es müssen alle 4 montierten Reifen Winterreifen sein. Die Wintertauglichkeit von Reifen ist durch das Zeichen M+S (Matsch + Schnee) gekennzeichnet
mindestens 4 mm Profiltiefe bei Winterreifen in Radialbauart, fünf Millimeter bei Reifen in Diagonalbauart
die „gesunde“ Lebensdauer von Winterreifen beträgt 4 Jahre
Wer die Winterreifenpflicht ignoriert, nimmt die Gefahr von empfindlichen Strafen in Kauf: Bei einer Verkehrskontrolle kann die Exekutive im Extremfall - bei Gefährdung - Strafen bis zu
5000 Euro verhängt. Kommt es bei winterlichen Fahrverhältnissen zu einem Verkehrsunfall,sind auch Probleme mit der Versicherung zu erwarten: Die Haftpflichtversicherung kann
Regressansprüche stellen und die eigene Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. „Der ARBÖ empfiehlt daher, die Winterreifenpflicht unbedingt
einzuhalten, da dadurch rechtliche Probleme ganz leicht vermieden werden können“, so ARBÖ-Jurist Dr. Stefan Mann abschließend.

 

20.10.2015 - Gegen Jahresende steigen die Alkohlunfälle

2014 war im November der Anteil der Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen am höchsten. 

Vergangenes Jahr kam es zu insgesamt 2.213 Alkoholunfällen auf Österreichs Straßen. Dabei wurden 2.890 Personen verletzt und 32 getötet. Im Jahresschnitt betrug der Anteil der Alkoholunfällen am Gesamtunfallgeschehen 5,8 Prozent (Quelle: Statistik Austria). Weit über dem Jahresdurchschnitt lagen jedoch die Herbst- und Wintermonate des Jahres 2014 mit den zahlreichen Sturm- und Weinfesten, dem nahtlosen Übergang zur Punsch- und Glühweinzeit sowie der Ballsaison.

Anteil Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen 2014:

Jänner 2014: 6,3% (157 von 2.478 Unfällen)

Februar 2014: 6,4% (131 von 2.052 Unfällen)

November 2014: 7,3% (189 von 2.590 Unfällen)

Dezember 2014: 6,3% (168 von 2.653 Unfällen)

„Das vermehrte Angebot und der damit einhergehende Konsum alkoholhaltiger Getränke erhöhen das Risiko von Alkoholfahrten, vor allem, wenn der tatsächliche Alkoholgehalt unterschätzt wird und kein Problembewusstsein besteht oder für eine sichere Heimreise wenig Alternativen zum Auto zur Verfügung stehen“, so ARBÖ-Verkehrspsychologin Mag. Dora Beer. Die Verkehrsexpertin weist darauf hin, dass der in Österreich produzierte Apfel- oder Birnenmost einen Alkoholgehalt zwischen 4 und 8 Vol.-% hat. Und auch der so beliebte Sturm mit seinen durschnittlich 4 Vol.-% wird von Autofahrern oftmals unterschätzt. Zum Vergleich: Bier hat einen Alkoholgehalt von 5 Vol.-%. „Wer also noch vorhat mit dem Auto zu fahren, greift besser zu Apfel- oder Traubensaft als zu Most oder Sturm. Dies gilt insbesondere für Probeführerscheinbesitzer, für die eine Promillegrenze von 0,1 Promille gilt. Wird diese überschritten, muss der Lenker zur Nachschulung und die Probezeit verlängert sich um ein Jahr“, so Beer abschließend.

Doch auch Lenker, die keinen Probeführerschein mehr haben, müssen bei Überschreitung der 0,5-Promille-Grenze mit Strafen und rechtlichen Problemen rechnen: zwischen 0,5 und 0,8 Promille werden bei Alkoholkontrollen Geldstrafen zwischen 300 Euro und 3.700 Euro verhängt. Zudem ist die alkoholisierte Autofahrt ein Vormerkdelikt. Ab 0,8 Promille wird der Führerschein für mindestens ein Monat abgenommen, der Alko-Lenker angezeigt (Strafrahmen 800 Euro bis 3.700 Euro), die Weiterfahrt untersagt und ein Verkehrscoaching angeordnet. Wer alkoholisiert einen Unfall verursacht, kann zudem Probleme mit der Versicherung bekommen: Die Haftpflichtversicherung kann Regressansprüche stellen und die eigene Kaskoversicherung zahlt den Schaden möglicherweise nicht. Übrigens ist auch Fahrradfahren im alkoholisierten Zustand mit erheblichen Rechtsfolgen, bis hin zum Führerscheinentzug, verbunden.

8.10.2015 - Winter -fit -Check

 
 
 


Gerade im Spätherbst ist täglich mit einem Wintereinbruch rechnen, daher ist es besonders wichtig das Auto richtig auf den Winter vorzubereiten.


Unser Tipp:

Kommen Sie zum ARBÖ-Winter-fit-Check in eines unserer Prüfzentren. Wir bereiten Ihr Fahrzeug bestens auf die kalte Jahreszeit vor. Beim ARBÖ-Winter-fit-Check werden die Batterie, Kühler- und Scheibenfrostschutz, die Fahrzeugbeleuchtung, die Wischerblätter und auch die richtige Bereifung überprüft.

 

ARBÖ Winterreifentest

 


Nur Zwei konnten komplett überzeugen und ergattern ein „sehr empfehlenswert“!


Der ARBÖ nahm acht aktuelle Winterreifen-Modelle in der Dimension 225/50 R17 genau unter die Lupe.


Der harte Praxistest fand in den Schweizer Alpen und auf einer speziellen Reifenteststrecke statt. Acht aktuelle Reifen der Hersteller Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Nokian, Pirelli, Semperit und Vredestein mussten dabei ihr Können in den Disziplinen Traktion auf Schnee, Handling und Bremsen auf schneebedeckter, nasser und trockener Fahrbahn sowie Aquaplaning unter Beweis stellen. Getestet wurden Reifen der Dimension 225/50 R 17, wie sie beispielsweise beim Dreier BMW serienmäßig verbaut werden.

 

 



Als Testsieger wurde in diesem Jahr der Continental WinterContact TS850 ermittelt. Die Kapitel „Sicherheit nass“ und „Sicherheit trocken“ konnte der Conti für sich entscheiden. Mit einer Gesamtpunktanzahl von 203 blieb der TS850 knapp vor dem ebenfalls sehr empfehlenswerten Goodyear UltraGrip Performance, der mit 200 Punkten den Sprung auf den zweiten Stockerlplatz schaffte. Der Pneu von Goodyear konnte in der Kategorie „Sicherheit Winter“ sogar die Gesamtwertung für sich entscheiden.

Im Mittelfeld positionieren sich der Dunlop Winter Sport 5, der Michelin Alpin 5, der Nokian WR D4 und der Pirelli Sottozero3, die allesamt ein „empfehlenswert“ ergatterten. Hinter den Erwartungen zurück blieben hingegen die Produkte von Semperit und Vredestein, die besonders auf nasser Fahrbahn Schwächen zeigten.

Die Wahl des richtigen Reifens ist gerade in der Winterzeit enorm wichtig, wie ARBÖ-Cheftechniker Erich Groiss bestätigt: „Der Reifen ist die einzige Verbindung zur Straße. Unser Test bietet eine direkte Vergleichbarkeit der technischen Eigenschaften und ist so eine übersichtliche Entscheidungshilfe für interessierte Autofahrer.“

Die situative Winterreifenpflicht gilt in Österreich von 1. November bis 15. April des Folgejahres. In diesem Zeitraum dürfen Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen (höchst zul. Gesamtgewicht) bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen (Schneefahrbahn, Schneematsch, Eis) nur in Betrieb genommen werden, wenn an allen vier Rädern Winterreifen montiert sind.


So haben wir getestet


Teststrecke: Ulrichen (CH) und Contidrom (D).

Testfahrzeug: BMW 320i.

Bremswegmessung auf Schnee: Mittlere Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 50 und 5 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.

Traktionsmessung auf Schnee: Beschleunigung zwischen 0 und 20 km/h bei aktivierter Traktionskontrolle.

Schneehandling: Streckenlänge 1450 Meter, objektive Bewertung der Fahrzeit und subjektive Bewertung des Fahrverhaltens.

Bremswegmessung bei Nässe: Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 80 und 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.

Bremsweg bei Trockenheit: Verzögerung aus Fensterbremsung zwischen 100 und 1 km/h, hochgerechnet auf Meter bis zum Stillstand.

Aquaplaning längs: 9 mm Wassertiefe, Wert bei mehr als 15 Prozent Schlupf.

Aquaplaning quer: 5 mm Wassertiefe, erreichbare Geschwindigkeit bis zum Verlust der Bodenhaftung.

Kreisbahn: Durchschnittliche Rundenzeit auf einer bewässerten Kreisbahn mit 60 Meter Durchmesser.

 

 

7.10.2015 - Caravan Salon Austria 2015 von 14.-18.Oktober in Wels

Caravan Salon Austria 2015

Hotspot für Camping- & Caravaning

 

Es gibt so viel zu sehen – entdecken Sie neben dem perfekten Fahrzeug von 14. – 18. Oktober in Wels ein vergrößertes Angebot an Technik und Zubehör, Individualausbauten sowie Vorzelte, Zeltanhänger, Campingplätze, Vorträge mit Tipps rund um den Campingalltag, Multimediashows, die entlang der Seidenstraße und Panamericana, aber auch in den Oman, zu den Schätzen des Balkans und nach Griechenland führen, eine Grillshow und vieles mehr.

 

Rund 130 Aussteller zeigen Zubehör und mehr als 700 Fahrzeuge von 45 Marken auf insgesamt 33.000 m², darunter Reisemobile – von Alkoven über Integrierte bis zu Luxusmobilen – Wohn- und Kastenwagen, Campingbusse, Zeltanhänger und Individualausbauten. Entdecken Sie zahlreiche Österreich-Premieren wie etwa der Schwimmcaravan Sealander, eine einzigartige Kombination aus Boot & Caravan, die neueste California und Caddy Beach-Serie von VW, der neue Marco Polo von Mercedes Benz oder die teilintegrierten und integrierten Reisemobile der jungen Marke malibu aus der Carthago Gruppe. Frische Akzente bei Absetzkabinen finden die Besucher bei Fischer Freizeitfahrzeuge.

 

Das erwartet Sie

·         Neuheiten und Trends der führenden Marken

·         Österreichs größte Gebrauchtwagenschau

·         Reiseträume & Traumrouten

·         NEU: FORUM Technik & Zubehör

·         Campingplätze aus dem In- & Ausland

·         NEU: Aktionstag Elektromobilität - Mobility-Day So, 18.10.

·         Grillshow mit Martin Wieser

·         SOKO Camping ermittelt

·         Sealander – Boot & Caravan in einem

·         Informationsrunden etc.

 

14. – 18. Oktober 2015

Öffnungszeiten

Mi – Sa von 10 – 18 Uhr

So von 10 – 17 Uhr

 

Weitere Informationen unter www.caravan-wels.at

 

Ihr Klubvorteil:

 

ARBÖ  Mitglieder erhalten ermäßigte Tageskarten um nur 8,50 Euro statt 10,- Euro!

7.10.2015 - Wildwechsel im Herbst: Geschwindigkeit anpassen und vorausschauend fahren!


In den kommenden Wochen sind wieder vermehrt Wildtiere unterwegs. Autofahrer sollten daher besonders vorsichtig unterwegs sein.

Nach der Erntezeit sind viele Wildtiere gezwungen, neue Futterplätze aufzusuchen. Dafür legen sie oftmals weite Strecken zurück und überqueren auch Straßen. Daher gilt: Runter vom Gas und bremsbereit fahren, denn bei geringerem Tempo bleibt mehr Zeit, auf die plötzliche Gefahrensituation richtig zu reagieren. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sich der Bremsweg auf nassen Straßen um bis zu 300 Prozent verlängert.

Richtig reagieren bei Wildwechsel - ARBÖ-Tipps:

•        Speziell auf wenig befahrenen Nebenstraßen besonders vorausschauend fahren.
•        Mit angemessenem Tempo durch Wildwechsel-Zonen fahren, insbesondere während der Dämmerung und bei Dunkelheit.
•        Vor allem bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist mit Wildwechsel zu rechnen.
•        Überquert Rehwild bei Dämmerung oder Nacht die Straße, mehrmals kurz die Hupe betätigen. Dauerhupe vermeiden.
•        Fernlicht irritiert das Wild, sodass es mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben könnte.
•        Das Fahrzeug nicht verreißen oder Haken schlagen.
•        Das tote Tier darf nicht mitgenommen werden.

Wildschadenvergütung mit dem ARBÖ-Sicherheits-Pass

Wird ein Fahrzeug in Österreich oder im Ausland auf einer öffentlichen Straße aufgrund einer Kollision mit lebendem Haar- oder Federwild beschädigt, übernimmt der ARBÖ die Reparaturkosten zu 80 Prozent (bis maximal 600 Euro) bzw. des Kasko-Selbstbehaltes zu 80 Prozent (maximal 600 Euro). Wer jetzt einen ARBÖ-Sicherheits-Pass kauft, zahlt die Prämie von 42,90 Euro für das Jahr 2016 und ist aber bereits ab sofort geschützt.

Was nach einem Wildunfall zu tun ist

Ist ein Wildunfall passiert, muss die Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt beziehungsweise eine Anzeige gemacht werden. Gemäß §4 Abs. 5 Straßenverkehrsordnung besteht auch bei einem Wildschaden unverzüglich Verständigungspflicht. Wer keine Meldung vornimmt, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar und bekommt auch nicht den Schadenersatz durch den ARBÖ-Sicherheits-Pass ersetzt. Zudem ist dieser Schritt wichtig, um eine Bestätigung für die Kaskoversicherung zu erhalten.

 

21.7.2015 - Seit 1.Juli Höhere Strafe für Parken

Wer legt die Strafhöhe fest?

Die Strafhöhen wurden jeweils mit Erlass (Tatbestandskataloge), welche für ganz Niederösterreich und die damit befassten Behörden gelten, festgelegt

Die neuen Strafhöhen ab 1.7.2015                                                                                                                                                                                                                                                                                 Falsches Anbringen,Nachstellen, zu großzügies Afrunden oder Fehlen der Parkuhr 25 Euro  (+ 5 € ),   Fahhrradfahren am Gehsteig 25 Euro (+ €),  Halten und  Parken trotz  Verbot 25 Euro (+ 5 € )        Offenlassen der Türen 25 Euro (+10 € ),    Keine Sicherung gengen Abrollen 25 Euro (+ 10 ),  Fahrt gegen die Einbahn 50 Euro,   Überfahren der Sperrlinie 50 Euro,  Fahrtrichtungsänderung 30 Euro,  Vorschriftswideriges Überholen 50  Euro,   Zu wenig Abstand 50 Euro,   Fahren bei Rot  50 Euro,  Keine Rettungsgasse 40 Euro,  Kein Führerschein mit 30 Euro,   Kein Zulassungsschein mit 20 Euro,  Telofonieren  ohne Freisprecheinrichtung 50 Euro,   Fahren ohne Gurt 35 Euro  usw.....

 

13.5.2015 -  „(T)Raumparade“  führt  am  Feiertag  zu Straßen-Sperren in Wien


 
Am morgigen  Feiertag – Christi Himmelfahrt – steht der Nachmittag in Wien im
Zeichen  einer  Demonstration.  Die  „(T)Raumparade“  führt  vom  Museums-
quartier  zur  Prater  Hauptallee.   Im  Zuge  der  Veranstaltung  kommt  es  nach
Informationen des ARBÖ zu Sperre und Umleitungen.
 
Die  rund  2.000  bis  3.000  Teilnehmer  werden  sich  ab  14  Uhr  am  „Platz  der
Menschenrechte“  vor dem Museumsquartier versammeln. Ab ca. 15 Uhr ziehen die
Demonstranten über die Babenberger Straße zum Ring. Über den Ring, den Franz-
Josefs-Kai, die Aspernbrücke  sowie die Aspernbrückengasse und die Praterstraße
geht es zum Praterstern. Von  dort biegen die Teilnehmer auf die Prater Hauptallee
ein, wo die Schlusskundgebung stattfindet. Die  „(T)Raumparade“   soll gegen 22 Uhr
ihr Ende finden.  
 
Im  Zuge  des  Demonstrationszuges  wird  es  zu  zeitweisen  Sperre  und
Verkehrsumleitungen kommen. „Obwohl die Polizei die Sperren so kurz wie möglich
halten wird und der Verkehr am Feiertag erfahrungsgemäß wesentlich schwächer ist,
rechnen  wir  dennoch  auf  Grund  der  Strecke  mit  einigen  Behinderungen.   Auch  die
öffentlichen  Verkehrsmittel  werden  von  den  Sperren  betroffen  sein“,  so  ARBÖ-
Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.

 

17.4.2015 - Arbö - Sicher in der Schule dank "Puppommobil"

                 Herr Inspektor Vickerl Pomeisl erklärt den Kindern im Puppomobil die Handzeichen der Polizei zur Verkehrsregelung. Foto: ARBÖ

Herr Inspektor Vickerl Pomeisl erklärt den Kindern im Puppomobil die Handzeichen der Polizei zur Verkehrsregelung. Foto: ARBÖ

Im Puppentheater „Puppomobil“ erklären der Bernhardiner Barry und der Kasperl 6- bis 8-Jährigen altersgerecht, worauf im Straßenverkehr zu achten ist und wie sie sich verhalten sollen, um wohlbehalten in der Schule und wieder zuhause anzukommen.  

Im Jahr 2014 sind 215 Kinder im Alter zwischen sechs und acht Jahren am Schulweg verunglückt. In Relation zu den rund 175 Tagen, die ein Kind pro Jahr in der Schule verbringt, heißt das, dass sich in Österreich täglich mindestens ein Kind am Weg in die Schule oder von der Schule nach Hause verletzt. Um die Gefährdung der Kinder im Straßenverkehr zu reduzieren, haben der Verkehrsclub ARBÖ und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA eine Initiative zur Verkehrsfrüherziehung gestartet. Gemeinsam wurde das Stück „Barry geht in die Schule“ für das Puppentheater Puppomobil entwickelt.

Straße sicher überqueren leicht gemacht 

Für den ARBÖ hat diese Präventionsmaßnahme einen sehr hohen Stellenwert, deswegen gibt es auch schon ein zweites Puppomobil. Für Generalsekretär Gerald Kumnig ist es eine Verpflichtung des ARBÖ, „die Volksschulen bei der Verkehrserziehung zu unterstützen und die Kinder fit für den Straßenverkehr zu machen“. Das Puppomobil hilft mit, das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu verinnerlichen. „Das Stück zeigt den jungen Besuchern, was beim Überqueren der Straße zu beachten ist, welche Bedeutung die einzelnen Armzeichen von Polizisten haben und was die Lichtzeichen von Ampeln signalisieren. Damit greift das Stück ein sehr reales Problem auf, wie die Unfallzahlen zeigen“, sagt Kumnig.

„Barry geht in die Schule“ mit Barry, dem Bernhardiner, und alten Bekannten wie dem Kasperl und dem Zauberer Tintifax orientiert sich einerseits am Lehrplan der ersten und zweiten Klasse Volksschule, der das Lernziel „Der Fußgänger im Straßenverkehr – Aufbau von angemessenen Verhaltensweisen“ zum Inhalt hat, andererseits hat man bereits im Vorfeld großen Wert auf eine altersadäquate Inszenierung und eine pädagogisch richtig aufbereitete Umsetzung Wert gelegt. Eine von den Initiatoren in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass das Stück von den Lehrerinnen und Lehrern als besonders wert- und auch wirkungsvoll eingestuft wird.

 

 28.3.2015 - Deutsche Maut im Bundestag fixiert: 
ARBÖ kritisiert Ungleichbehandlung


Österreicher sollen deutsches Mautsystem bezahlen


Die heute, 27. März 2015, vom deutschen Bundestag beschlossene Infrastrukturabgabe wird vom ARBÖ vehement abgelehnt. Demnach ist die Benutzung der Autobahnen in unserem Nachbarstaat ab 2016 kostenpflichtig: Die Jahresvignette wird  - je nach Schadstoffklasse  des Autos - bis zu  130 Euro kosten, Vignetten mit einer Laufzeit von 2 Monaten bis zu 30 Euro, Zehntages-Vignetten bis zu 15 Euro.

Doch während deutsche Autofahrer die Kosten für die Autobahnvignette refundiert bekommen, schauen ausländische Fahrer durch die Finger. Selbst Regelungen für grenznahe Gebiete wie das große deutsche Eck zwischen Salzburg und Kiefersfelden sind nicht angedacht: „Das ist schlicht und einfach nicht EU-konform. Die Österreicherinnen und Österreicher werden hier bewusst schlechter gestellt als die Deutschen. Ich appelliere daher an Verkehrsminister Stöger, gegen den deutschen Verstoß gegen den EU-Gleichbehandlungsgrundsatz vorzugehen“, kritisiert Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, das Vorgehen der deutschen Regierung.

In deutschen Medien nicht umsonst als „bayrische Schnapsidee“ tituliert, ist eine deutsche PKW-Maut zulasten von Ausländern reine Symbolik und nicht in der Lage, die Probleme des deutschen Straßenbaus zu lösen. „Es darf keine Diskriminierung österreichischer Autofahrer geben. Der ARBÖ ist auch überzeugt, dass sich andere EU-Länder den Protesten gegen die Maut-Pläne der Deutschen anschließen werden“, so ARBÖ Generalsekretär Mag. Kumnig, der weiters darauf verweist, dass ausländische Autofahrer auch die Errichtung der Maut-Infrastruktur bezahlen müssen: „Es wurde angekündigt, dass es für deutsche Autofahrer wegen der Maut keine Mehrbelastung geben wird. Das heißt, dass auch die Produktion der Vignette, die Verwaltungskosten, etc. von allen ausländischen Autofahrern, also auch den österreichischen, bezahlt werden müssen. Das werden wir uns nicht gefallen lassen“, verurteilt Kumnig die Pläne.

 

27.3.2015 - ARBÖ: Erhöhte Unfallgefahr durch Zeitumstellung


Autofahrer sollten mehr Pausen einlegen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht – um zwei Uhr früh werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt, die Sommerzeit beginnt. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann es zu einem kleinen „Jetlag“ kommen, der sich durch große Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung und Antriebslosigkeit bemerkbar machen kann. Der Körper verbraucht durch die Umstellung der „inneren Uhr“ mehr Energie und das schlägt sich mitunter in Übermüdung, Herz-Kreislauf-Problemen sowie Schlafstörungen nieder. In der Umstellungsphase erhöht sich die Unfallgefahr, da die Aufmerksamkeit der Autofahrer leidet. Laut Studie des ARBÖ-Partnerklubs Auto Club Europa (ACE) kommt es in dieser Zeit zu mehr folgenschweren Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Eine britische Untersuchung untermauert, dass das Unfallrisiko beim Zeitenwechsel zunimmt.

„Wir empfehlen Autofahrern für die Tage nach der Umstellung mehr Pausen einzulegen, wenn möglich an der frischen Luft. Gymnastik kann helfen, den Kreislauf auf Touren zu bringen“, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.  Erhöhte Aufmerksamkeit und vorsichtige Fahrweise können das Risiko eines Unfalls jedenfalls verringern. Wer kann, sollte auf weite Strecken verzichten oder auch auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. 
Bis sich der Körper an die neue Zeiteinteilung angepasst hat, kann es ein paar Tage dauern. Danach sollte es keine Konzentrationsschwächen oder Störungen des Bio-Rhythmus mehr geben.
 

24.3.2015 - ARBÖ:  Ring-Sperre wegen Gleisbauarbeiten


Trotz Osterferien sind Staus auf der Ausweichstrecke zu erwarten


Ab kommenden Samstag, 28.03.2015, müssen sich die Autofahrer in Wien auf eine weitere bedeutende Baustelle einstellen. Bis zum  Dienstag, den 07.04 wird die Ringstraße zwischen der Operngasse und der Stadiongasse gesperrt. Die Folge werden, nach Einschätzung der ARBÖ-Verkehrsexperten, trotz Osterferien  Staus und lange Verzögerungen in der Wiener Innenstadt sein.

Im Bereich des Burgringes werden im Zuge der Arbeiten ab 28.03 auf  über 600 Metern die Gleise und der Gleisuntergrund erneuert. Durch die Bauarbeiten ist eine Sperre der  Ringstraße für 10 Tage  in diesem Bereich notwendig.  Bis zum 07. 04 werden die Autofahrer zwischen der Operngasse und der Stadiongasse  über die sogenannte „Zweierlinie“ (Friedrichstraße –  Getreidemarkt – Museumsstraße – Auerspergstraße)  umgeleitet.  „Obwohl die  Bauarbeiten bewusst in die Osterferien gelegt wurden, werden Staus rund um den Ring nicht ausbleiben. Hot-Spot wird sicher die Zweier-Linie. Wir raten den Autofahrern den Ring beziehungsweise die Zweier-Line im betroffenen Bereich soweit als möglich zu meiden und großräumig zu umfahren“, wissen die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Auch die Öffis der Wiener Linien sind naturgemäß von der Sperre betroffen.  Die Linien 1, 2, 71 und D werden umgeleitet beziehungsweise kurzgeführt. Die Vienna-Ring-Tram stellt ihren Betrieb von 28.März bis zum 04. April komplett ein.

 

19.3.2015 - A23: S1 und A4 als Ausweichroute benutzen



Baustelle beim Knoten Prater sorgte auch am zweiten Tag für erhebliche Verzögerungen. Der ARBÖ empfiehlt großräumig auszuweichen.

Die Großbaustelle beim Knoten Prater sorgt derzeit für massive Staus, insbesondere für die Autofahrer, die aus dem Süden kommen und über die Donau fahren möchten. „Als Alternative zur Südosttangente empfiehlt der ARBÖ die Route über die S1 und A4. Leider gibt es dafür keine geeigneten Hinweisschilder entlang der A2. Wünschenswert wäre daher, dass schon auf der Südautobahn ab Höhe Guntramsdorf über diese Ausweichmöglichkeit informiert wird“, regt Matthias Eigl, Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes, an. So könnten sich die Autofahrer frühzeitig richtig einreihen und lange Wartezeiten vor dem Baustellenbereich vermeiden.

Es wird zwar informiert, dass die Ersatztragwerke im Bereich der Baustelle zu benutzen sind, die Ausweichstrecke über die S1 und A4 wird aber nicht vorgeschlagen. Für den ARBÖ wäre daher die Vorabbeschilderung über Alternativrouten zur A23 wünschenswert.

Zudem häufen sich beim ARBÖ die Anrufe verärgerter Mitglieder, die auch im Baustellenbereich ein Problem orten: Auf den digitalen Überkopfwegweiser sind grüne Pfeile abgebildet, die geradeaus zeigen. Knapp danach folgen gelbe Hinweisschilder, die den neuen, nach rechts abbiegenden Straßenverlauf über das neue Tragwerk ankündigen. „Diese ungleichen Informationen verwirren ungemein. Daher sollte die ASFINAG Maßnahmen treffen und die digitalen Überkopfwegweiser abschalten beziehungsweise die Informationen auf den digitalen Wegweisern mit den gelben Hinweisen abgleichen. Dies würde den Verkehrsfluss erhöhen und zu keinen gefährlichen Fahrmanövern führen“, so Matthias Eigl abschließend.

 

12.3.2015 -  ARBÖ: Frühlingsputz für das Auto


Reinigung schützt vor Schäden
Im Winter sind Autos besonders stark den Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Schneematsch und Feuchtigkeit fördern die Rostbildung, Streusalz kann sich in Karosserie oder Dichtungen fressen und zu massiven Schäden führen. Beschädigter Autolack ist anfällig für Rost sowie Korrosion, daher ist die richtige Lackpflege wichtig. Streumittel setzt sich nicht nur in Lackporen, sondern auch am Auto-Unterboden fest. Daher ist es wesentlich, diesen regelmäßig zu reinigen. Gegen Korrosion, die vor allem in Hohlräumen sowie unter dem Unterbodenschutz entsteht, schützt Hohlraumkonservierung mit Wachs oder Fett. „Es ist wichtig, dass Streumittel wegkommen, da sie aggressiv für Lack und Unterboden sind“, sagt ARBÖ-Techniker Erich Groiss. „Verunreinigungen schaffen zusätzliche Angriffsflächen für Korrosion und können in der Folge zu kostspieligen Reparaturen führen.“ ARBÖ-Prüfzentren kontrollieren für Mitglieder übrigens gratis, ob der Unterbodenschutz ausreichend gegeben ist.

Entgegen langläufiger Meinungen sollte eine Autowäsche auch im Winter etwa ein- bis zwei Mal im Monat durchgeführt werden und jedenfalls unbedingt ein Frühjahrsputz. Das dient nicht nur der Autopflege, sondern auch der Sicherheit. „Schmutzige Scheiben oder Beleuchtung beeinträchtigen die Sicht. Man sieht schlechter und nimmt Gefahren erst später wahr. Das erhöht das Unfallrisiko“, warnen die Techniker des ARBÖ. Deutsche Studien haben ergeben, dass die eigene Sichtweite bei verdreckten Scheinwerfern und Scheiben um bis zu 77 Prozent sinkt.

 

 

10.3.2015 - ARBÖ gegen neue Auto-Steuern



Zehn Erhöhungen in zehn  Jahren sind genug
Keine weiteren Belastungen für Autofahrer – Der ARBÖ spricht sich klar gegen eine weitere Belastungswelle für die österreichischen Autofahrer aus. In den vergangenen Jahren haben die Kfz-Besitzer schon genug zum Staatshaushalt beigetragen: Allein zwischen 2004 und 2014 hat es für die Autofahrer zehn massive finanzielle Erhöhungen gegeben.

  • Dreimal wurde die Mineralölsteuer angehoben (2004, 2007, 2011)
  • Fünfmal wurde die Nova-Regelung verschärft (2008, 2010, 2011, 2013, 2014)
  • Einmal die motorbezogene Versicherungsteuer (2014)
  • Einmal Anhebung des Sachbezugs für Dienstkraftwagen (gültig für Fahrzeuge ab 40.000€) (2014)

Bei diesen zehn Erhöhungen sind noch nicht die gestiegenen Kosten für die Autobahnvignette sowie regionale Abgabenerhöhungen - zum Beispiel die Ausweitung und Kostenerhöhung der Kurzparkzonen in Wien - berücksichtigt. Ebenso nicht berücksichtigt sind die in den vergangenen Jahren oftmals extrem hohen Treibstoffpreise, die die Autofahrer hinnehmen mussten.
Ein besonderer Einschnitt wurde vor genau einem Jahr mit der Neuberechnung der Nova, der Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer sowie der Anhebung des Sachbezuges gemacht. Alleine die Versicherungssteuer spülte rund 2,2 Milliarden Euro in das Budget. Dies waren um rund 400 Millionen mehr als noch im Jahr zuvor. Kosten, die Monat für Monat von den Autobesitzern bezahlt werden müssen.
Doch nicht nur die motorbezogene Versicherungssteuer, auch die Anschaffung des Fahrzeugs hat sich durch die letztjährige Regelung verteuert: Laut Daten der Eurotax haben sich die Autopreise aufgrund der neuen Nova-Berechnung im Durchschnitt um 320 Euro erhöht wodurch die zusätzliche Gesamtbelastung 101 Millionen Euro ausmachte. „Und genau diese Gruppe, die wie eben dargestellt schon genug geben musste, soll nun schon wieder bezahlen! Dies ist nicht zu akzeptieren“, lehnt Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ein weiteres Belastungspaket eindeutig ab.
Noch deutlicher bestätigt übrigens das Jahresbudget des Finanzministers, wie sehr die Autofahrer belastet sind:  Das Budget des Finanzministeriums für das Jahr 2014 zeigt, dass die österreichischen Autofahrer im vergangenen Jahr insgesamt rund 6,7 Milliarden Euro (6,751 Mrd. Euro) an Steuern abgeführt haben. Im Vergleich zu 2013 (6,473 Mrd. Euro) ist dies ein Plus von mehr als 4 Prozent, obwohl die Inflationsrate nur 1,7% betrug.
inzu kommen noch der Erlös aus dem Verkauf der Autobahnvignette mit rund 1,7 Milliarden Euro sowie die Umsatzsteuer aus dem Fahrzeugkauf, Reparaturen und Treibstoff mit mehr als 4 Milliarden Euro und weitere Abgaben wie Zulassungsgebühren oder Versicherungssteuer in der Höhe von rund 300 Millionen Euro. Dadurch leisten die Autofahrer einen Gesamtbeitrag von mehr als 12,7 Milliarden Euro zum Bundesbudget.
Eine weitere Steuerbelastung ist für die österreichischen Autofahrer nicht zumutbar, weshalb auch der ARBÖ die Abgabenerhöhung für Autofahrer strikt ablehnt. Es würde jene Menschen treffen, die in den vergangenen zehn Jahren zehn Steuererhöhungen schlucken mussten und die vielfach auf das Auto angewiesen sind. So wie jene 300.000 Pendler, die täglich ihre Auto brauchen, um zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen, oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen privat zu benützenden Dienstwagen als Teil ihres Einkommens sehen“, so Kumnig abschließend.
Die ARBÖ-Forderungen im Überblick:
Der ARBÖ fordert daher einen Belastungsstopp für Autofahrer. Zehn Erhöhungen in zehn Jahren, oder anders gesagt knapp 13 Milliarden Euro pro Jahr, müssen reichen. Es darf keine weitere Belastung für Autofahrer geben.
Zudem fordert der ARBÖ eine Begünstigung für umweltfreundliche Fahrzeuge wie Elektro-, Plug-In- oder Hybridautos. Kein Sachbezug, Vorsteuerabzugsberechtigung und Vorteile wie  freie Benützung der Busspuren und kostenloses Parken in Kurzparkzonen hätten einen zusätzlichen positiven Effekt, nämlich die Verbesserung der Umweltbilanz.

 

20.2.2015 - Hitliste der günstigsten Tankstellen

 

Die jeweils tagesaktuellen Treibstoffpreise sind zudem unter www.arboe.at abrufbar.

 

Die ARBÖ-Hitliste* der günstigsten Tankstellen pro Bundesland:

 

DIESEL

WIEN

 

Strohmeier, Am Hundsturm 2-4, 1050 Wien

1,094

Johanna – Garage, Johannagasse 28, 1050 Wien

1,094

GUENER - GARAGE GMBH, Rechte Wienzeile 43, 1050 Wien

1,098

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

Lechner´s Service, Aggsbach Dorf 62, 3642 Aggsbach Dorf

1,039

Avanti – Ruprechtshofen, Hauptstraße 24, 3244 Ruprechtshofen

1,094

Oldtimer Diskont-Automaten, Oldtimerweg 3, 3312 Oed

1,095

BENZIN EUROSUPER 95

WIEN

 

AWI-DISKONT Bedinungstankstelle, Margaretenstraße 28, 1040 Wien

1,119

AWI-DISKONT Bedinungstankstelle, Bennoplatz 4, 1080 Wien

1,119

Strohmeier, Am Hundsturm 2-4, 1050 Wien

1,119

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

Oldtimer Diskont-Automaten, Oldtimerweg 3, 3312 Oed

1,099

Schildecker-DISKONT, Industriegelände Obj. 2, 3435 Pischelsdorf

1,109

Avanti – Ruprechtshofen, Hauptstraße 24, 3244 Ruprechtshofen

1,114

 

 

17.2.2015 - Zwölf Sommerreifen beim ARBÖ am Prüfstand

Praxischeck für Reifen der populären Größe 205/55 R 16 mit erfreulichem Gesamtergebnis: viermal „sehr empfehlenswert“, viermal „empfehlenswert“

Der ARBÖ  hat die aktuellen Reifen der Saison bereits unter die Lupe genommen. Getestet wurden unter anderem die Sicherheit auf nasser und trockener Straße sowie die Wirtschaftlichkeit der Reifen. Fazit: Die Qualität der meisten Reifen wird immer besser.

Viermal „sehr empfehlenswert“, viermal „empfehlenswert“ und viermal „bedingt empfehlenswert“ – so lautet das Ergebnis des ARBÖ-Sommerreifentests 2015. Gemeinsam mit den deutschen Testpartnern ACE Auto Club Europa und der GTÜ, Gesellschaft für Technische Überwachung, hat der österreichsche Autofahrerclub zwölf Reifen der populären Größe 205/55 R 16, wie sie bei den meisten Autos der Kompaktklasse Verwendung finden, im harten Praxiseinsatz getestet. Erneut zeigt sich, dass die Reifen der großen Marken, allen voran Continental, Dunlop, Goodyear und Pirelli in den technischen Eigenschaften den Sieg unter sich ausmachen.

Beim diesjährigen Sommereifentest gab es gleich drei Testsieger, die punktegleich abschnitten: Der Continental Premium Contact5, der Goodyear Efficient Grip Performance und der Pirelli Cinturato P7 blue teilen sich den ersten Stockerlplatz. Knapp dahinter, aber ebenso mit „sehr empfehlenswert“ bewertet, der Dunlop Sport BluResponce. Diese Premiumreifen glänzen mit größtmöglicher Sicherheit auf nasser und trockener Straße (siehe Ergebnistabelle).

Mit „empfehlenswert“ gingen im Mittelfeld die Sommerreifen Fulda EcoControl HP, Kumho ECSTA HS51, Nokian Line und Toyo Proxes CF2 durchs Ziel. Allesamt relativ ausgewogene Reifen mit nur wenig Ecken und Kanten im mittleren Preissegment.

Mit einem „bedingt empfehlenswert“ im ARBÖ-Test müssen sich die Sommerreifen Apollo Alnac 4G, Cooper ZEON CS6, Nexen N‘blue HD Plus und Yokohama BluEarth-A AE-50 zufriedengeben.

 

13.2.2015 - Hitliste der günstigsten Tankstellen

Die jeweils tagesaktuellen Treibstoffpreise sind zudem unter www.arboe.at abrufbar.

Die ARBÖ-Hitliste* der günstigsten Tankstellen pro Bundesland:

 

DIESEL

WIEN

 

Strohmeier, Am Hundsturm 2-4, 1050 Wien

1,074

GUENER - GARAGE GMBH, Rechte Wienzeile 43, 1050 Wien

1,079

Johanna – Garage, Johannagasse 28, 1050 Wien

1,079

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

Diskont, Bahnhofsiedlung 87, 2042 Grund

1,069

OMV, Enzersdorf im Thale, 2032 Enzerdorf im Thale

1,069

Avanti, Poysdorf Wiener Straße 63, 2170 Poysdorf

1,074

 

BENZIN EUROSUPER 95

WIEN

 

Strohmeier, Am Hundsturm 2-4, 1050 Wien

1,094

Johanna – Garage, Johanngasse 28, 1050 Wien

1,094

Easy 4 Oil Diskont, Donaufelderstraße 128, 1210 Wien

1,103

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

OMV, Enzersdorf im Thale, 2032 Enzerdorf im Thale

1,089

Avanti, Poysdorf Wiener Straße 63, 2170 Poysdorf

1,094

FE-Trading GmbH, Ernstbrunnerstraße 2 („Hofer Parkplatz“), 130 Mistelbach

1,094

 

7.2.2015 - Hohes Unfallrisiko durch fliegende Eisplatten und Schneehauben

Enteisen vor Fahrtantritt kann Leben retten

Bei eisigen Temperaturen birgt der Straßenverkehr Gefahren, die oft unterschätzt werden. Auf Lkw-Planen können sich bei Minusgraden Eisplatten bilden, die sich während der Fahrt lösen und auf die Straße oder den nachfahrenden Verkehrsteilnehmer krachen können. Diese fliegenden Eisstücke werden so zu lebensgefährlichen Geschossen. Zwar sind Lkw-Fahrer ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer verpflichtet, ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt von Eis, Schnee und Schmutz zu befreien, doch kommen nicht alle Lenker dieser Pflicht nach. „Es wird leider oft unterschätzt, welche Unfallgefahr rutschende Schneehauben und vereiste Platten bergen“, sagen die ARBÖ-Verkehrsexperten. „Trifft so ein Geschoss auf ein nachfolgendes Fahrzeug, kann das im schlimmsten Fall sogar tödlich ausgehen. Schützen kann sich, wer den Sicherheitsabstand strikt einhält.“

Vor der Abfahrt muss ein Fahrzeug „betriebssicher“ sein. Nach dem Kraftfahrgesetz ist der Lenker eines Fahrzeuges verpflichtet, dass die Nummerntafeln lesbar sind und sich Scheiben, Blinker Rücklichter oder Scheinwerfer in einem funktionstüchtigen Zustand befinden. Ansonsten läuft er Gefahr, mit bis zu 5000 Euro bestraft zu werden. Gefahren werden darf auch nicht mit Schneehaufen auf dem Dach. Dazu ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel: „Wenn ich ein Fahrzeug in Betrieb nehme, habe ich generell die Verpflichtung, dass Dritte nicht zu Schaden kommen.“ Bei zuwiderhandeln können Exekutivbeamte die Weiterfahrt untersagen. Es droht außerdem eine saftige Strafe. Noch immer hängt die Höhe des Bußgeldes von der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft ab und differiert in der Praxis. „Es wäre angebracht, endlich über eine Harmonisierung im Verwaltungsstrafrecht nachzudenken. Der ARBÖ ruft dazu auf,  den Gleichheitsgrundsatz im Bereich Verkehrsstrafrecht zu verbessern“, so Hufnagel.

5.2.2015 - Hitliste der günstigsten Tankstellen

 

Die Treibstoffpreise sind in den vergangenen Tagen, also knapp vor den Semesterferien, wieder kräftig gestiegen. Mittlerweile haben alle Tankstellen die Preise pro Liter Kraftstoff auf mehr als einen Euro angehoben. Am billigsten tanken die Autofahrer derzeit in der Steiermark, wo es Diesel ab 1,019 Euro und Eurosuper 95 ab 1,079 gibt.

 

Die jeweils tagesaktuellen Treibstoffpreise sind zudem unter www.arboe.at abrufbar.

 

Die ARBÖ-Hitliste* der günstigsten Tankstellen pro Bundesland:

 

DIESEL

WIEN

 

Avanti, Nordbahnstraße 1, 1020 Wien

1,054 EUR

Avanti, Wien Gaussplatz 1, 1020 Wien

1,054 EUR

Disk , Franzensbrückenstrasse 15, 1020 Wien

1,059 EUR

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

Nemec Diskont, Wiener Strasse 30, 3002 Purkersdorf

1,056 EUR

Avanti, Tullnerbachstraße 77-79, 3002 Purkersdorf

1,056 EUR

Avanti, Linzer Straße 1a, 3003 Gablitz

1,056 EUR

 

 

BENZIN EUROSUPER 95

WIEN

 

Avanti, Gaussplatz 1, 1020 Wien

1,089 EUR

Avanti, Nordbahnstrasse 1, 1020 Wien

1,094 EUR

Disk, Franzensbrückenstrasse 15, 1020 Wien

1,099 EUR

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

BP, Kierlinger Strasse 31d, 3400 Klosterneuburg

1,087 EUR

FE-Trading GmbH, Schüttaustraße 5-7, 3400 Klosterneuburg

1,087 EUR

Avanti, Wiener Strasse 42, 3400 Klosterneuburg

1,097 EUR

 

4.2.2015 -  Zweite Semesterferien-Etappe sorgt vor allem in Westösterreich für Probleme

 

Staus zum Urlauberschichtwechsel erwartet

 

Die zweite Semesterferien-Etappe und der Schifahrerschichtwechsel sorgt nach Einschätzung der ARBÖ-Verkehrsexperten am Samstag ab den frühen Vormittagsstunden für Staus und Verzögerungen vor allem in Westösterreich. Grund dafür ist das Ende der Semesterferien in Wien sowie in  drei deutschen Bundesländern und der Beginn der schulfreien Zeit im Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.


 Mit erheblichen Wartezeiten und kilometerlangen Staus müssen die Urlauber bis in die Nachmittagsstunden am wahrscheinlichsten auf folgenden Routen rechnen:

  • Tauern Autobahn (A10) beide Richtungen, zwischen dem Knoten Salzburg und Bischofshofen
  • Inntal-Autobahn (A12), beide Richtungen , zwischen  Wiesing u. Kiefersfelden
  • Rheintalautobahn (A14,  Richtung Lindau,  vor dem Pfändertunnel bei Bregenz
  • Arlberg Schnellstrasse (S16), beide Richtungen,  im Bereich des Dalaaser Tunnel
  • Arlberg Schnellstrasse (S16), beide Richtungen, im Bereich des Langener Tunnel
  • Zillertal Bundesstrasse (B169), beide Richtungen, im gesamten Verlauf
  • Loferer Bundesstraße (B178), beide  Richtungen , im Bereich Lofer
  • Pinzgauer Bundesstraße (B311) , beide Richtungen, abschnittsweise zwischen Zell/See u. Bischofshofen sowie Lofer
  • Ennstal Straße (B320) beide Richtungen , zwischen Liezen und Trautenfels


 

Laut ARBÖ sollte man am Wochenende aber auch auf der Südautobahn (A2), zwischen Wien und Wiener Neustadt, auf der Westautobahn (A1), abschnittsweise im Bereich Linz und bei Salzburg, auf der Semmering Schnellstraße (S6) mit einigen Verzögerungen rechnen. Am Samstag und Sonntag wird der Rückreiseverkehr durch das Ferienende in Niederösterreich und Wien vor allem zwischen den Nachmittags- und Abendstunden zu Staus und Verzögerungen führen. Erfahrungsgemäß besonders betroffen sind die Wiener Stadteinfahrten, wie die Südautobahn (A2) zwischen Wiener Neustadt und Wien, die Südosttangente (A23), die Altmannsdorfer Straße und Grünbergstraße sowie die Triester Straße stadteinwärts.

 

24.1.2015 - ARBÖ-Hitliste mit den günstigsten Tankstellen

 

Vor dem Wochenende noch bares Geld sparen

 

Auch wenn sich der Treibstoffpreis derzeit auf einem Vierjahrestief befindet, wäre noch Luft nach unten, etwa drei Cent pro Liter sollten noch möglich sein. Der Durchschnittspreis in Österreich betrug gestern, Donnerstag, 1,047 Euro für einen Liter Diesel und 1,081 Euro für einen Liter Eurosuper.

 

Die Preisunterschiede bei den einzelnen Tankstellen betragen teilweise bis zu 20 Cent pro Liter, weshalb es trotz niedrigem Kraftstoffpreis Sinn macht, die Preise zu vergleichen. So können Autofahrer vor dem Wochenende noch bares Geld sparen. Die jeweils tagesaktuellen Treibstoffpreise sind zudem unter www.arboe.at abrufbar.

 

Die ARBÖ-Hitliste* der günstigsten Tankstellen pro Bundesland:

 

DIESEL

WIEN

 

Strohmeier, Am Hundsturm 2-4, 1050 Wien

0,994

Johanna – Garage, Johannagasse 28, 1050 Wien

0,996

NNB Brunnentanstelle, Brunnengasse 4, 1050 Wien

0,999

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

Fazeni GmbH, Rasthausstraße 4, 4300 St. Valentin

0,998

Diskonttankstelle Schöllhammer, Bahnhofstraße 92, 3350 Stadt Haag

0,998

Oldtimer Diskont-Automaten, Oldtimerweg 3, 3312 Oed

0,999

 

 

BENZIN EUROSUPER 95

WIEN

 

Strohmeier, Am Hundsturm 2-4, 1050 Wien

1,024

Johanna – Garage, Johanngasse 28, 1050 Wien

1,024

Rumpold, Breitenfurterstrasse 347a, 1230 Wien

1,029

 

 

NIEDERÖSTERREICH

 

Oldtimer Diskont-Automaten, Oldtimerweg 3, 3312 Oed

0,999

FE_Trading GmbH, Wiener Straße 72, 2500 Baden

1,029

FE_Trading GmbH, Wiener Straße 147, 2500 Baden

1,029

 

24.1.2015 - Richtiger Skitransport für eine sichere Urlaubsfahrt

 

Für hunderttausende Österreicher nahen mit den lang ersehnten Semesterferien das Highlight des Winters: Ein paar Tage pures Skivergnügen auf beschneiten Hängen! Die Anreise in die Urlaubsorte erfolgt meistens mit dem eigenen Auto, weshalb bereits vor der Abreise einige wichtige Aspekte in punkto Skitransport beachtet werden sollten.

           

Grundsätzlich gilt: Ski bzw. Snowboard gehören – so das Fahrzeug über keine eigene Skidurchreiche in der Rücksitzbank verfügt - auf das Dach und nicht in den Innenraum des Fahrzeugs. Die messerscharfen Kanten der Sportgeräte können im Falle einer Notbremsung oder eines Unfalls sogar zur tödlichen Gefahr werden, wenn sie in der Fahrgastzelle, womöglich noch in Kopfhöhe, transportiert werden. Außerdem verwandeln sich Ski bei starken Bremsungen in unkontrollierbare Geschosse und könnten im schlimmsten Fall die Insassen verletzen oder die Scheiben des Fahrzeugs durchschlagen. Und auch, wenn es zu keinem Unfall kommt, kann der mangelhaft durchgeführte Transport von Wintersportgeräten teuer werden: Neben einer Vormerkung beträgt die Strafe bis zu 2.180 Euro.

 

Es empfiehlt sich daher, in ein professionelles Trägersystem zu investieren. Die meisten neuen Fahrzeuge haben bereits ab Werk eine Vorkehrung für die Montage des Grundträgers vorgesehen. Bei jenen Autos, die keine eigene Montagemöglichkeit in Form von Halterungen oder einer Dachreling haben, wird der Grundträger entweder an der Regenrinne oder mit Klemmen im Türrahmen montiert. Auf diesem Grundträger kann schließlich der tatsächliche Skiträger oder die Skibox angebracht werden.

 

  1. Dachbox (ab rd. 150 Euro):

Bei der Montage der Dachbox sollte man sich streng an die Bedienungsanleitung halten und die Schrauben mehrfach fest anziehen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Skibox auch innen über Gurte zur Befestigung der Transportgüter verfügt. Der Vorteil einer Dachbox ist, dass der Stauraum zwischen den Skiern für weiteres Gepäck genutzt werden kann und man so zusätzlichen Stauraum gewinnt.
Mittlerweile gibt es verschiedene Ausführungen von Dachboxen. Zu beachten ist, dass die Größe der Box dem Auto angepasst werden sollte, damit zu große Überhänge vermieden werden.

 

  1. Skiträger (ab rd. 60 Euro):

Skiträger sind einfach zu montieren und können außerhalb der Skisaison relativ platzsparend aufbewahrt werden. Die Montage erfolgt entweder über die oben beschriebene Anbringung auf Grundträgern, oder via Magnetsystem. Dabei werden die Skiträger mit magnetischen Haltvorrichtungen direkt am Autodach angebracht.

 

Zu beachten ist, dass sämtliche Trägersysteme die Fahrzeughöhe massiv erhöhen, und es möglicherweise bei Garageneinfahrten zu Problemen kommen kann. Außerdem zu beachten: Wer den Reisezug als Verkehrsmittel wählt, sollte sich vorab unbedingt über die Transportbestimmungen informieren, da es je nach Destination zu Einschränkungen bezüglich Fahrzeughöhe kommen kann.

 

 

21.1.2015 - „Mobil mit 50+“: Verkehrssicherheitsaktion im Burgenland von ARBÖ, Polizei, Rotes Kreuz und Augenvorsorgezentrum speziell für Senioren

 

„Gemeinsames Ziel ist, die Unfallzahlen und die Zahl der Verkehrstoten der Generation 50+ zu senken und auf diese Weise einen nachhaltigen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit auf den  burgenländischen Straßen zu leisten.“ Daher gibt es im kommenden Jahr die Verkehrssicherheitsaktion „Mobil mit 50+“ von ARBÖ Burgenland, Landesverkehrsabteilung, Rotes Kreuz und Dr. Obermayer vom Augenvorsorgezentrum. Im ganzen Burgenland wird es Info-Veranstaltungen geben, die von den ARBÖ-Ortsklubs mit den Partnern organisiert werden.

 

Die Verkehrsunfallstatistik 2013 zeigt sehr deutlich die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen bei Verkehrsteilnehmern über 50 Jahre: Denn die Hälfte der insgesamt 455 Österreichweit tödlich verunglückten VerkehrsteilnehmerInnen entfiel auf die über 50 jährigen. „Mit dieser Präventivaktion soll der Zahl der Verkehrstoten der Generation 50 plus entgegengewirkt werden“, sagt ARBÖ Burgenland-Präsident LR Dr. Peter Rezar.

 

Das Burgenland ist jenes Bundesland mit dem höchsten Motorisierungsgrad Österreichs. Auf 1.000 Einwohner kommen 633 Kraftfahrzeuge. Vor allem ältere VerkehrsteilnehmerInnen sehen sich mit dem steigenden Verkehrsaufkommen und der sich ständig ändernden gesetzlichen Verkehrsrechtsmaterien teilweise überfordert. „Von der Landesverkehrsabteilung wurde ein Vortragsprogramm erarbeitet, welches auf die Altersgruppe 50+ zugeschnitten ist“, erklärt der Leiter der Landesverkehrsabteilung Oberst Franz Füzi. Im Vordergrund der Präventionstätigkeit steht die Vermittlung des „Gefahrenbewusstseins“ und die Sensibilisierung der VerkehrsteilnehmerInnen. Die Polizei erklärt derzeit geltende rechtliche Bestimmungen - wie beispielsweise Rettungsgasse oder Vormerksystem. Besonders wird auf riskantes Verhalten von Fußgängern oder Radfahrern hingewiesen.

 

„In der täglichen Arbeit unseres Rettungsdienstes sind wir immer wieder mit schweren Unfällen konfrontiert. Auf Basis dieser Erfahrungen geben wir unser Wissen weiter“, weiß Präs. WHR Mag. Bruno Wögerer vom Roten Kreuz Burgenland: Erste Hilfe und das richtige Verhalten bei Verkehrsunfällen sind die Themenschwerpunkte des Roten Kreuzes.

 

 

 

20.1.2015 - Jeder zweite Verkehrstote war bis jetzt ein Fußgänger

 

ARBÖ rät zu besonderer Vorsicht

 

Insgesamt sind heuer in den ersten Tagen des neuen Jahres bereits 17 im Straßenverkehr tödlich verunglückte Personen zu beklagen. Acht davon waren als Fußgänger unterwegs, also nahezu jeder Zweite. Zwei Unfälle passierten auf Schutzwegen. Allein in Wien kamen in den vergangenen 24 Stunden zwei Fußgänger ums Leben, jeweils nach einem Unfall mit einem Lkw.

 

Rein juristisch sind Fußgänger als schwächste Gruppe aller Verkehrsteilnehmer meistens im Recht. Dies ist allerdings nebensächlich, wenn es zu einem Unfall  kommt. Daher rät der  ARBÖ zu besonderer Vorsicht und im Zweifelsfall sollten Fußgänger lieber auf ihren Vorrang verzichten.

 

Besonders wenn es zu Verkehrssituationen mit Lastkraftwagen kommt, so wie es gestern und heute in Wien der Fall war, sollten Fußgänger extrem achtsam sein und bedenken, dass Lkw, aber auch Kastenwagen, aufgrund ihrer Größe einen extrem weiten toten Winkel haben, der vom Lkw-Fahrer uneinsehbar ist. Dies gilt besonders bei Abbiegesituationen oder beim Vorbeigehen hinter einem Lkw. Fußgänger sollten zudem auf das gesetzlich vorgeschriebene akustische Signal beim Rückwärtsfahren eines Lkw achten. Weiters gilt: gerade zu dieser trüben Jahreszeit möglichst helle und auffällige Kleidung tragen. Reflektierende Materialien erhöhen zusätzlich die Sicherheit und sollten vor allem bei Kindern nicht fehlen.

 

20.1.2015 -  Wenn das Angebot passt, werden Elektroautos gekauft

 

Bundesländer zeigen, wie es gehen könnte

 

Landauf, landab wird derzeit diskutiert, welchen Beitrag der Autoverkehr zur Verbesserung der Luftqualität leisten kann. Eine Möglichkeit wäre, den Anteil an Elektroautos zu erhöhen. Doch dieser hinkt, wie aus der aktuellen Zulassungsstatistik der Statistik Austria zu entnehmen ist, noch immer hinterher. In ganz Österreich wurden 2014 insgesamt nämlich nur 1.281 E-Autos neu angemeldet.

 

Und dennoch zeigen diese Zahlen, dass dort, wo Autofahrern Anreize für den Kauf eines E-Autos angeboten werden, die Akzeptanz und Motivation für umweltfreundliche Autos steigen, wie Direktor Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien, feststellt: „In Niederösterreich wurden im vergangenen Jahr 312 Elektroautos angemeldet, und damit fast doppelt so viele wie in Wien. In der Bundeshauptstadt waren es gerade einmal 176.“ Einen Grund sieht Schweizer im Förderangebot: Während es in Niederösterreich bis zu 3.000 Euro Ankaufsförderung und Zusatzleistungen wie Fahrerlebnistrainings, die ÖBB Vorteilscard oder ein 2-jähriges Ticket für die Öffis im Wert von bis zu 2.000 Euro gibt, schauen die Wienerinnen und Wiener durch die Finger: „Dies zeigt einmal mehr“, so Schweizer, „dass Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou in Wahrheit kein Interesse an umweltfreundlicher Mobilität hat, sondern nur das Ziel verfolgt, alle Autos – ob umweltfreundlich oder nicht - aus dem Stadtgebiet zu vertreiben.“

 

Auch in der Steiermark und in Oberösterreich, wo es ebenfalls Förderungen für E-Autos gibt, wurden mit 230 (Stmk.) und 193 (OÖ) mehr E-Autos verkauft. „Dies zeigt, dass man den Autofahrern nur entsprechende Anreize bieten muss, dann werden Elektroautos auch gekauft. Mit Maßnahmen, die E-Autobesitzer bevorzugen, könnte der Anteil in Wien jedenfalls deutlich gesteigert werden. Wir verlangen daher, dass diese wirklich umweltfreundlichen Autos endlich von der Kurzparkzonenregelung ausgenommen werden und die Busspuren in Wien benutzen dürfen“, fordert Schweizer vehement die Umsetzung dieser beiden kostengünstigen, aber dennoch zielführenden Maßnahmen zur Steigerung des Elektroautoanteils.

 

 

17.1.2015 - ARBÖ fordert nachhaltige Maßnahmen zur Belebung des Automarktes

 

Abwrackprämie wäre großer Anreiz für Neuwagenkäufe

 

Die gestern veröffentlichten Kfz-Neuzulassungszahlen sieht der ARBÖ als absolutes Warnsignal: Die bereits zum dritten Mal in Folge gesunkenen Neuzulassungszahlen zeigen was passiert, wenn die Autofahrer zur Melkkuh der Nation werden und ständig einen nicht unerheblichen Beitrag zum Stopfen der Budgetlöcher leisten müssen. Diese Entwicklung schadet nämlich nicht nur der Umwelt – immerhin verbrauchen Neufahrzeuge weniger Treibstoff und stoßen weitaus weniger Schadstoffe aus – sondern gefährdet auch Arbeitsplätze: Weniger Verkäufe bedeuten weniger Auslastung bedeuten weniger Personalbedarf in den Kfz-Betrieben.

„Wir fordern deshalb rasch Maßnahmen, die die Autofahrer entlasten und so zu einer Belebung der Automobilbranche führen“, fordert ARBÖ Generalsekretär Mag. Gerald Kumnig anlässlich der Vienna Autoshow im Wiener Messegelände. Dazu zählen, dass Steuererhöhungen in Form von CO2-Abgaben, kilometerabhängiger Maut oder Erhöhung des Hinzurechnungsbeitrags für privat zu benützende Dienstwägen nicht realisiert werden. „Man sieht ja was passiert, wenn die Autofahrer mehr bezahlen müssen: 2014 wurden um knapp 5 % weniger Autos verkauft als 2013. Der Finanzminister hat daher auf die Mehrwertsteuer und die Nova von rund 16.000 Auto verzichtet. Wir fordern daher, dass nicht nur die Abgabenquote fürs Autofahren verringert wird, sondern zusätzliche Anreize in Form einer Abwrackprämie geschaffen werden, damit der Autohandel wieder in Schwung kommt. Eine derartige Maßnahme hat schon in der Vergangenheit zu Erfolgen geführt“

Jedes neue Auto spült nicht nur Geld in die Staatskassen, sondern kommt auch der Umwelt zugute. Der CO2-Ausstoß von Dieselfahrzeugen konnte zwischen 2000 und 2014 von 162 Gramm pro Kilometer auf 131 Gramm pro Kilometer gesenkt werden. Noch stärker fällt der Rückgang bei benzinbetriebenen Fahrzeugen aus: Im gleichen Zeitraum sank der CO2-Ausstoß von 176 Gramm pro Kilometer auf 127 Gramm pro Kilometer. Ein weiterer Beweis, dass der Autokauf positive Auswirkungen auf die Umwelt hat: Der Absatz von Elektrofahrzeuge hat sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt (von 654 Einheiten auf 1.281), und auch Plug-In Hybridfahrzeuge stiegen von 154 Fahrzeuge auf 331, was einer Steigerung um rund 115 Prozent entspricht.

 

16.1.2015 -  Autos, Eiskunstlauf  und Ferien sowie Kochen  sorgen am Wochenende für Staus in Wien

 

Messegelände und Stadthalle als Stau-Anziehungspunkte  in der Bundeshauptstadt

Das Verkehrsgeschehen in Wien wird am kommenden Wochenende durch die Stichworte „Autos“, „Eiskunstlauf“, „Ferien“ und „Kochen“ geprägt. Die „Vienna-Autoshow“, die „Ferienmesse Wien“ und die „Cook&Look“ in der Wiener Messehalle sowie „Holliday on Ice“ in der Stadthalle werden nach Einschätzung der ARBÖ-Verkehrsexperten für Staus in der Bundeshauptstadt sorgen.

Noch bis Sonntag finden am Wiener Messegelände die  Ferienmesse Wien, die Vienna Autoshow und die Cook&Look statt. Mehr als 100.000 Besucher werden die größte Ferienmesse und den größten Fahrzeugsalon in Österreich regelrecht stürmen. Rund 700 Austeller können Interessierten alles rund um die Themen Auto, Ferien und Kochen zahlreiche Fragen beantworten und eine Menge Anregungen geben. Vor allem am Samstag und Sonntag wird der Besucherandrang zu Staus und erheblichen Verzögerungen rund um den Wiener Prater sorgen. Erfahrungsgemäß besonders betroffen werden die Ausstellungsstraße, der Handelskai und die Meiereistraße sein. Auch die Parkplatzsuche wird sich trotz eines großdimensionierten Parkplatzes und eines Parkhauses sicherlich zur berühmten Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen gestalten. Deshalb ist die Anreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlen.

Zwtl.: „Holiday on Ice“ macht Wiener Stadthalle zu Eisfläche und Besuchermagnet

Holiday on Ice wird mit der Jubliläumshow „Platinum“ (noch bis 25. Jänner 2015) wieder tausende Besucher in ihren Bann ziehen. Ähnlich wie bei den Messeveranstaltungen sind der Samstag und der Sonntag die besucherstärksten Tage.  All jene, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, sollten mit erheblichen Verzögerungen vor allem auf der Hütteldorfer Straße, dem Neubaugürtel, den Straßen im Nibelungenviertel und zum Teil auf der Felberstraße rechnen. Außerdem sollten Fahrzeuglenker die generelle Kurzparkzone rund um die Stadthalle beachten. Diese ist werktags von 9 bis 22 Uhr und am Feiertag bzw. Wochenende von 18 bis 22 Uhr in Kraft und beschränkt die maximale Parkdauer auf 2 Stunden. Als Parkplatz-Alternative bieten sich die Märzparkgarage, die Stadthallengarage und die Garagen in der Lugner-City an.

„ Wir raten sowohl den Besuchern der Messen als auch den Zuschauern bei Holiday on Ice soweit als möglich  auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen. Das Messegelände ist durch die U-Bahnstationen Prater, Messegelände und Krieau sehr gut mit der U1 und U2 erreichbar.  Die Linien 6, 9, 18, 49, U6 und der Bus 48A halten in unmittelbarer Nähe der Stadthalle“, so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.

 

 

8.1.2015 - ARBÖ heuer wieder Sicherheitpartner des FIS Skiflug Weltcups am Kulm

Wenn das Fahrzeug streikt, helfen ARBÖ Techniker weiter

Auch heuer ist der ARBÖ offizieller Sicherheitspartner beim legendären FIS Skiflug Weltcup auf dem Kulm in der Steiermark. Mehr als 70.000 Besucher werden von 9. bis 11. Jänner wieder die weltbesten Skiflieger bejubeln, wenn sie Sprünge jenseits der 210-Meter-Marke sicher stehen.

Sicher nicht stehen werden auch heuer wieder hängen gebliebene Fahrzeuge der Besucher: Der ARBÖ ist das gesamt Weltcup-Wochenende mit Pannenhelfern vor Ort und hilft sofort, wenn das Fahrzeug streikt. Der ARBÖ ist mit allradgetriebenen Pannen- und Abschleppfahrzeugen, die natürlich auch Schneeketten und Ersatzbatterien mitführen, bestens ausgestattet und für jede Hilfeleistung bestens gerüstet. „Ob es nun ein kleines technisches Problem ist, oder ein größeres: Unser Team vom ARBÖ ist direkt vor Ort und hilft so rasch als möglich“, informiert ARBÖ Steiermark Geschäftsführer Thomas Jank.

Und so einfach geht’s: Wenn das Fahrzeug nicht mehr will oder kann, einfach die ARBÖ-Pannenfahrer direkt um Hilfe ansprechen, an die Veranstalter wenden oder den ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 wählen. Geholfen wird allen, unabhängig davon, ob Hilfesuchende ARBÖ-Mitglieder sind, oder nicht.

 

31.12.2014 - Die Prüfzentren St.Pölten und Altlengbach sowie der Arbö Bezirk St.Pölten wünscht eine sichere Fahrt ins neues Jahr 2015

 

29.12.2014 - ARBÖ: Kälteeinbruch macht Dieselfahrzeugen zu schaffen – Dieselfrostschutz hilft

Neben sämtlichen Unannehmlichkeiten wie zum Beispiel streikende Autobatterien kann die extreme Kälte speziell bei Dieselfahrzeugen zu Problemen führen: Denn purzeln die Temperaturen in den Keller, droht der Treibstoff einzufrieren. Die Folge: Das Fahrzeug springt nicht mehr an. Im Extremfall schaltet der Motor sogar während der Fahrt ab. Vor allem bei Fahrzeugen, die nachts im Freien stehen, rät ARBÖ-Experte Günter Weisz bei extremer Kälte bereits vorsorglich einen Dieselfrotschutz in den vollen Tank zu kippen: „Dem Diesel wird es sofort warm ums Herz. So gibt‘s nach einer Frostnacht mit Sicherheit kein böses Erwachen.“ Das Mittel wirkt auch dann noch, wenn sich beim Diesel bereits erste Erfrierungssymptome zeigen. Insbesondere während des Winterurlaubs ist darauf zu achten: Steht das Fahrzeug mehrere Tage und Nächte im Hochgebirge bei Temperaturen jenseits der minus 20 Grad Marke, wird auch der qualitativ hochwertigste Dieselkraftstoff einfrieren und zu massiven Problemen vor der Rückreise führen.

Der Autofahrerklub ARBÖ muss in besonders kalten Phasen rund 500 Mal pro Tag ausrücken, um streikende Fahrzeuge wieder in Gang zu setzen, bei denen der Dieseltreibstoff aufgrund der Kälte „eingefroren“ ist. Damit es nicht so weit kommt, empfiehlt der ARBÖ den Dieselfrostschutz-Zusatz von Datacol. Datacol gibts jetzt exklusiv in allen 93 ARBÖ Prüfzentren.

23.12.2014 - Die Prüfzentren St.Pölten und Altlengbach sowie der Arbö Bezirk St.Pölten wünscht

         

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4.12.2014 - Neue Abfahrt und Auffahrt auf der S33 "Herzogenburg Stadt"

Morgen am 5. Dezember 2014 im laufe des Tages wird die Auf und Abfahrt in beiden Richtung St.Pölten oder Krems dem Verkehr freigegeben.  Damit wird in Herzogenburg einen Erleichtung des Schwerverkehr durch die Stadt erleichtert und der Schwerverkehr wird größtenteils aus der Stadt verbannt. Die  Bauarbeiten begannen im Jahr 2013 sowie die Vorbeireitungsarbeiten für den Kreisverkehr.

 

 3.12.2014 - Beginn der Weihnachtsferien, Einkaufs-Samstage, Konzerte Silvesterläufe, und -pfade sowie die UEFA-Europa-League

„Alle Jahre wieder…“ kommt nicht nur das Christkind. Bevor die stille Zeit ins Land zieht, gibt es noch Nervenproben: die Vorbereitungen zum Weihnachtsfest laufen… die Zutaten des heurigen Dezember-Verkehrs bestehen einmal mehr aus Staus und Sperren auf Österreichs Straßen.

 Bereits Anfang des Monats erwartet uns die erste Belastungsprobe. Der 8. Dezember ist zwar ein katholischer Feiertag (Maria Empfängnis), in weiten Teilen lässt sich der Handel davon jedoch nicht beeindrucken. Die großen Einkaufszentren Österreichs werden wieder gut besucht sein. Der ARBÖ-Informationsdienst erwartet – vor allem rund um die Einkaufstempel in Wien, Graz, Linz, sowie Innsbruck u. Parndorf – Stauungen auf den Zufahrten.

 Die Stadthalle Wien – ein BesuchermagnetIn der Wiener Stadthalle wird auch im Dezember einiges geboten

 05. Dezember – Udo Jürgens /Mitten im Leben Tournee

14. Dezember – Andrea Berg

15. Dezember – Bryan Adams /Reckless 30th Anniversary Tour

17. Dezember – Lenny Kravitz

Für Anrainer längst zur Gewohnheit gewordene Stauzonen für all diese Veranstaltungen: das Nibelungenviertel (das Gebiet rund um die Stadthalle). Als Alternative bieten sich den Besuchern die Stadthallen-, Märzpark-, sowie die Lugner City Garage, bzw. die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Achtung vor den besonderen Zeiten der Kurzparkzone rund um die Halle (Montag-Samstag bis 22.00 Uhr).

 Der  Fussball spielt in Salzburg auf europäischem Niveau

 Am 11. Dezember steht Salzburg wieder im Zeichen des Fussballs. Das letzte Gruppenspiel des FC Red Bull Salzburg gegen Astra Guirgiu, kann wieder für kollektives Mitfiebern im Stadion und vor dem Fernseher sorgen. Mit Verzögerungen an den Zufahrten zur Red Bull Arena – bis zu den Anschluss Stellen Kleßheim, bzw. Siezenheim auf der Westautobahn (A1), wird zu rechnen sein.

Der Geldbörserl – Overkill: Einkaufssamstage im Dezember

 Für viele gilt: zwischen mir und einem geruhsamen Weihnachtsfest, steht noch der Spießrutenlauf an den Weihnachts-Samstagen. Traditionell wird hier immer noch fest der Wirtschaftsmotor angekurbelt. Die Top-Favoriten für volle Parkplätze und leere Geldbörsen sind, unter anderem: das Donauzentrum, das SCN sowie die Lugner City in Wien, die SCS in Vösendorf, die Shopping City Seiersberg in Graz, die Plus-City in Pasching, sowie zahlreiche Einkaufsstraßen in der Bundes- und den Landeshauptstädten laden zum fröhlichen Stress-Shopping ein. Es bleibt erwähnenswert, dass Geschäfte nicht nur an Samstagen geöffnet haben, sondern auch unter der Woche länger offen haben.

Familienbesuche und Early-Bird Urlaube könnten Staus zu Beginn der Weihnachtsferien nach sich ziehen

 Weihnachten auf der Schi-Hütte wäre mal toll? Die Verwandten im anderen Bundesland zum Christkindl besuchen gehört zur Tradition? Zu Weihnachten leiden wir unter Stadtflucht? Fragen wie diese stellen sich laut Umfrage auch dieses Jahr wieder viele Wiener… und werfen sich daraufhin auf die Asphalt- und eventuell danach auf die Schipiste. Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen darf man daher ab Ferienbeginn (23.12. in Österreich) rechnen.

  Mögliche Stauzonen an diesem Tag:

 Südosttangente (A23), Ostautobahn (A4) – zw. Knoten Prater u. Bruck/Leitha, Westautobahn (A1), zw. Auhof u. Knoten St. Pölten, Südautobahn (A2), zw. Guntramsdorf u. Baden, sowie Altmannsdorfer Str., Triester Str. u. Westausfahrt.

 Weitere Staupunkte in Österreich zu Ferienbeginn: Südautobahn (A2) - Großraum Graz, die Pyhrnautobahn (A9) vor dem Gleinalmtunnel, die Westautobahn (A1) und Mühlkreisautobahn (A7) im Großraum Linz und die A1 bei Salzburg. 

Ein weiterer Tag des Staus kann sich am 27.12. abzeichnen, wenn viele (auch Touristen aus den Nachbarländern), die klassischen Nord-Süd Verbindungen (zB Fernpass (B179), Tauernautobahn (A10), oder Inntalautobahn (A12) als Zufahrten zu Österreichs beliebtesten Schigebieten im Westen frequentieren werden.

Gute Vorsätze zum Jahresende? Silvesterläufe und –pfade starten in ganz Österreich

 Der Jahresabschluss gehört dann wieder den Silvesterpfaden, und den Silvesterläufen. Der Teilnehmer-Stärkste Lauf wird einmal mehr der Ringstraßen-Lauf sein. Auch in Graz, Linz und Innsbruck werden wieder Veranstaltungen dieser Art abgehalten. Dies wird zu kurzfristigen Sperren auf und rund um die Strecken führen.

In der Nacht vom 31. Dezember 2014 zum 1. Jänner 2015 verwandelt sich die Donaumetropole zu einer Festbühne. Den hunderttausenden Besuchern bietet der Wiener Silvesterpfad ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm um das neue Jahr zu begrüßen. Aber auch in den anderen Landeshauptstädten und zahlreichen anderen Städten und Gemeinden werden verschiedene Silvesterveranstaltungen zahllose Gäste anlocken.

Öffis? Oder doch mit dem eigenen Fahrzeug? Der ARBÖ-Informationsdienst gibt Folgendes zu Bedenken:

Feuchtfröhliche Stimmung, Raketen schwirren durch die Gegend, angeheiterte Personen streifen durch die Straßen. Nicht die Umgebung die man seinem geliebten Auto antun möchte… wir raten daher auf das eigene Auto zu verzichten. Steigen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel, oder Taxis um.

Der ARBÖ-Informationsdienst wünscht angenehme Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel oder anderen Verkehrsthemen haben, kontaktieren Sie uns. Wir sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Sie da.

Tel. 050-123-123, Mail: id@arboe.at, Web: www.arboe.at, ORF-Teletext Seite 431 (aktuelle Verkehrsmeldungen), 432 (langfristige Verkehrsmeldungen), 435 (Benzinpreise)

 

2.12.2014 -  „Sichere“ Kleidung schützt schwächste Verkehrsteilnehmer" Schlechte Lichtverhältnisse erhöhen Unfallrisiko

An dunklen, grauen Herbst- und Wintertagen sind Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Roller- oder Radfahrer für Fahrzeuglenker schlechter sichtbar und daher erhöht sich das Unfallrisiko. Rund ein Viertel der Unfälle mit Personenschaden auf Freilandstraßen passieren in der Dämmerung, bei unzureichender Beleuchtung oder in der Dunkelheit. Besonders gefährdet sind Kinder, die aufgrund ihrer Körpergröße für Autolenker schwerer wahrnehmbar sind und sich zudem unberechenbar verhalten.Rund 3000 Kinder verunglücken jährlich im heimischen Straßenverkehr. Viele Unfälle ereignen sich am Schulweg, den täglich mehr als eine Million Schüler zurücklegen müssen. Eltern sollten mit ihrem Nachwuchs daher nicht nur den gefahrlosesten Weg einüben, sondern auch genug Zeit einplanen sowie auf „sichere“ Kleidung achten. Reflektierende Schnappbänder, Warnwesten oder Reflektoren sowie generell bunte Kleidung verbessern bei schlechten Lichtverhältnissen die Sichtbarkeit enorm, so die ARBÖ-Verkehrsexperten. Reflektierende Schnappbänder und Warnwesten in Kindergrößen sind in allen 89 ARBÖ-Dienststellen erhältlich.

Für Autofahrer sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, vor Kindergärten und Schulen im Schritttempo und bremsbereit unterwegs zu sein. An trüben, düsteren Tagen mit Licht zu fahren erhöht die eigene Sicht und macht sichtbarer. Im Vorjahr verunglückten auf Österreichs Straßen bei insgesamt 38.502 Unfällen 455 Menschen tödlich, darunter zehn Kinder. Hauptunfallursachen sind überhöhte Geschwindigkeit, Vorrangverletzungen sowie Ablenkung.

20.11.2014  Die Arbö Bezirkskonferenz St.Pölten fand am 17.10.2014 in Herzogemburg im Volksheim mit Neuwahlen statt

Der Arbö Bezirks St.Pölten hielt am 17.10.2014