ARBÖ Bezirksorganisation St. Pölten

 

 

27.7.2010 - Stauberater als Helfer und fahrende Informanten

 

 

ARBÖ-Verkehrsdienst auch am Wochenende wieder voll im Einsatz

Am kommenden Stau-Wochenende sind die ARBÖ-Stau- berater auf ihren Motorrädern wieder voll im Einsatz - in Tirol, wie in Salzburg. "Wir verstehen uns als Helfer und fahrende Informanten", erzählt Markus Herrmann, der als Einsatzleiter das ARBÖ-Team auf zwei Rädern koordiniert.

"Unsere wichtigste Aufgabe ist, Leute vor Ort zu informieren. Wer zwanzig Minuten im Stau steht, ohne zu wissen warum, ist dankbar, von uns zu hören, dass es weiter vorne zum Beispiel einen Unfall gegeben hat oder es noch eine Stunde dauern wird, bis man durch den Tauerntunnel fahren kann", erklärt der erfahrende Kopf des "ARBÖ-Verkehrsdienstes" - wie die Stauberater ganz offiziell heißen. "Wenn's ganz schlimm zugeht, müssen wir den Leuten auch sagen, dass sie eine Stunde am Brenner, plus zwei Stunden bei der Mautstelle in Sterzing und eine weitere Stunde vor Verona zu warten haben." Die eine oder andere Familie mit Kindern haben die ARBÖ- Stauberater in solchen Fällen schon überreden können, "in Innsbruck Ost abzufahren, um beim Baggersee eine längere gemütliche Rast einzulegen und erst gegen Abend weiterzufahren."

Aber "Stauopfer" ist nicht gleich "Stauopfer": "Urlauber, die über die Tauernautobahn (A10) fahren, haben viel mehr Geduld, als Urlauber auf der Brenner Autobahn (A13). Alle die über die Tauernautobahn müssen, rechnen mit Staus und haben alles mit: Vom Picknick-Korb bis zum Federballspiel," plaudert Herrmann aus der Praxis. Mit kühlen Getränken und Kinder- spielen zu Hilfe kommen die Stau- berater daher in erster Linie all jenen Einheimischen, die mehr oder weniger unvorbereitet zum Stauopfer werden  "Also zum Beispiel eine Mutter, die nur kurz über die Autobahn zum See fahren will und nun wegen einesUnfalls stundenlang mit ihrem zappeligen Kindern durchhalten muss."

Besonders gefragt sind die Frauen und Männer vom ARBÖ- Verkehrsdienst bei Unfällen. "Wir sind flott, wendig und kommen überall durch." Pfeilschnell sind die geschulten ARBÖ-Helfer am Ort des Geschehens und können Erste Hilfe leisten. "Und für den Fall des Falles ist der Defibrillator immer mit dabei", so Herrmann.

Rückfragehinweis: ARBÖ Tirol Rabeder Kathrin 0512/345 123 Tel.: 0512/345 123-19
mailto:kathrin.rabeder@arboe.at http://www.arboe.at

 

 

 

ARBÖ: Das ultimative Stauwochenende im Sommer-Reiseverkehr steht bevor

 

 

Ferienbeginn in Süddeutschland und Ferienende in vier deutschen Bundesländern

Am kommenden Wochenende geht der Sommerreiseverkehr in die nächste Runde. Diese wird das stärkste Stauwochenende des Sommers mit sich bringen, wissen die ARBÖ-Verkehrsexperten aus Erfahrung. In den süddeutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württem -berg beginnen die Sommerferien. In Hamburg, Nieder- sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen enden die Ferien. Einige Baustellen auf den Transitrouten werden den Urlauberreiseverkehr noch zusätzlich bremsen.

Als klassische Staustrecken werden sich wie an den vergangenen Wochenenden unter anderem die Tauern- autobahn (A10) in Salzburg und Kärnten sowie die Inn- talautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) in Tirol erweisen. Aber auch auf der Fernpaßstrecke (B179) und der Katschberg Bundesstraße (B99) sowie vor der ÖBB- Tauern- schleuse wird sehr viel Geduld gefragt sein.

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag und rechnet der ARBÖ- Informationsdienst mit kilometerlangen Staus und Blockabfertigung vor dem Nordportal des Tauern- tunnels. Der Höhepunkt der Staus wird erfahrungsgemäß in den Mittagsstunden erreicht. Mit einer Ent- spannung der Situation können die Autofahrer erst in den späten Nachmittagstunden bzw. in den frühen Abendstunden rechnen. Ein ähnliches Bild wird sich auch vor der Maut- stelle Schönberg auf der Brennerautobahn und den Tunnel- portalen des Lermoosertunnel und des Grenztunnels Vils/ Füssen zeigen. Als weitere Nadelöhre werden sich auch an diesem Wochenende die Baustellenbereiche zwischen Kuchl und Hallein auf der A10 und auf der A13 zwischen Matrei und Innsbruck erweisen. Der Rückreiseverkehr wird ebenfalls am Samstag ab den Vormittagstunden und am Sonntag ab den Mittagstunden in der Gegenrichtung für kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen sorgen.

Auch das benachbarte Ausland wird von Staus nicht verschont bleiben. In Bayern sind vor allem die Verbindung München-Salzburg (A8) und die Verbindung Rosenheim-Kufstein (A93) klassische Staustrecken. In Südtirol ist die Brennerautobahn (A22) mit der Mautstelle Sterzing/ Vipiteno ein Nadelöhr in beide Fahrtrichtungen.

"Die beste Möglichkeit den kilometerlangen Staus und stundenlangen Wartezeiten zu entkommen, ist sowohl den Samstag als auch den Sonntag als Reisetag zu meiden. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte den Transitrouten großräumig ausweichen. Als Alternativen für die Tauern- autobahn stehen die Großglockner Bundesstraße (B107) und die Felbertauern Bundesstraße (B108). Für die Brennerautobahn (A13) und Inntalautobahn stehen auf Grund der topographischen Lage als Alternative lediglich die Brenner Bundesstraße (B182) und die Tiroler Bundes- straße (B171) zur Verfügung. Diese werden aber auch ziemlich schnell "verstopft" sein. Die ARBÖ-Stauberater patroulieren am Wochenende auf den beiden Transitrouten in Tirol und stehen mit Rat und Tat zur Seite", verrät ARBÖ-Verkehrsexperte Stefan Stallecker abschließend.

 

 

23.7.2010 - ARBÖ-Spritpreisbörse wird mit iSprit-App mobil
 

Utl.: iPhone-Applikation zeigt die günstigen Tankstellen und ARBÖ- Prüfzentren in ganz Österreich

Teuer tanken muss nicht sein! Was haben kostenbewusste Kraft-fahrerinnen und Kraftfahrer also in Zukunft auf Ihrem iPhone? - iSprit, die neue Spritpreis-Applikation des ARBÖ.

Mit der kostenlosen App finden Sie die günstigsten Tank- stellen in Ihrer Nähe - egal, wo Sie sich gerade in Österreich befinden. Mit nur wenigen Klicks führt sie das Navigationsprogramm zum günstigsten Sprit. Die App zeigt Ihnen nicht nur den aktuellen Preis der Tank- stellen, sondern auch die Öffnungszeiten. Denn es gibt kaum etwas Ärgerlicheres, als einen günstigen Treibstoffpreis in der Nähe zu finden und die Tankstelle sperrt einem quasi vor der Nase zu. Und nicht nur das, Sie sehen auf einen Blick, wenn die ausgesuchte Tankstelle bereits geschlossen ist. Die Applikation bietet dem User auch die Möglichkeit, an der Spritpreisbörse auf einfachste Weise mitzuwirken: Wenn der User einen aktuellen Spritpreis melden möchte oder eine neue Tankstelle, so muss er dazu einfach ein Foto von der Anzeigentafel machen und absenden.

Was tun, wenn das Fahrzeug mal etwas mehr als nur billigen Sprit braucht? Auch hier kann iSprit helfen. Ein Klick genügt und schon zeigt Ihnen die App das nächste ARBÖ-Prüfzentrum in Ihrer Nähe. Natürlich kann man auch alle Kontaktdaten und Öffnungszeiten der ARBÖ-Prüfzentren abrufen. Alles in allem ist iSprit der perfekte Begleiter für alle Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer in Österreich. Und das kostenlos, da der ARBÖ diese App gratis zum Download im App-Store anbietet.

Weitere Infos und eine kurze Beschreibung der Funktionen von iSprit finden Sie unter http://www.arboe.at/iphone.html.
 

 

 

 

21.7.2010 - ARBÖ warnt vor "Schnellschuss" Umweltzone

 

Utl.: Langfristige Maßnahmen mit langfristiger Wirkung besser, als unausgegorene Umweltzonen einzuführen - Studie bestätigt: Wirkung einer Umweltzone ist nicht gegeben

"Langfristige Maßnahmen, mit langfristiger Wirkung sind anzudenken, um eine spürbare Emissionsreduktion zu erzielen.Eine Umweltzone bringt eine geschätzte Emissions -reduktion von 1,26 Prozent. Von einer solchen Zone hat man also, ein Jahr ohne Abänderungen derBedingungen, nur geringsten Nutzen", so Hans Marcher, Landesgeschäfts -führer des ARBÖ Steiermark. Ein "Schnellschuss" Umwelt- zone würde daher in die komplett falsche Richtung losgehen.

"Gut durchdachte Lösungen in Zusammenspiel von Mobilität und Umwelt würden auf Dauer mehr bringen, als ein Schnellschuss, der obendrein in die ganz falsche Richtung losgeht", ist Marcher aufgrund einer aktuellen Studie des JOANNEUM RESEARCH überzeugt. "Wie wir vermutet haben, hätte eine Grazer Umweltzone eine enorm negative Auswirkung auf den Handel und Tourismus. Sogar als Jobkiller gilt sie mittlerweile." Umsatzeinbußen für Handel und Tourismus in der Höhe von 430 Mio. Euro, sowie ein horrender Beschäftigungs- rückgang sind prognostiziert. Wenn man an der Planung einer Umweltzone festhält, könnte das andere Städte freuen, denn viele werden es sich zweimal überlegen nach Graz zu kommen. "Die Studie besagt eindeutig, dass eine Wirkung nicht gegeben ist", so der Landesgeschäftsführer des ARBÖ Steiermark. Autofahrerinnen und Autofahrer würden obendrein vor enormen Finanzierungskosten für einen vorzeitigen Fahrzeug- wechsel, einer erhebliche Wertminderung ihrer Gebrauchtfahrzeuge, sowie Nachrüst- und Umweltplakettenkosten stehen.

"Das alles müssten die Grazerinnen und Grazer auf sich nehmen, damit schlussendlich eine Emissionsreduktion im Verkehr um 1,26 Prozent bewirkt wird? - Das kann nicht der Preis für eine derart geringe Wirkung sein!", ist Marcher vom ARBÖ Steiermark überzeugt. Jeder, der mit diesem Schildbürgerstreich für Autofahrerinnen und Autofahrern nichts anfangen kann, hat die Möglichkeit, dagegen beim ARBÖ zu unterschreiben:
http://www.arboe.at/umweltzone.html
 

 

20.7.2010 -  2. Reisewelle rollt aus Nordrhein-Westfalen nach und "über" Österreich

 

 Staus im Westen durch Urlauber scheinen  vorprogrammiert

 

Schon letztes Wochenende wurde der Urlauberreise-verkehr in Richtung Süden auf den Transitrouten in West -österreich zu einer wahren Belastungsprobe für die Autofahrer. Der Grund war der Sommerferien-Beginn im bevölkerungsreichsten deutschen Bundes- land Nordrhein-Westfalen. Auch der kommende Samstag verspricht für so manches Kopfzerbrechen zusorgen, wenn die zweite Reise -welle aus NRW nach beziehungsweise durch Österreich rollt. Die längsten Staus werden wieder einmal von den Transitrouten in Westösterreich gemeldet werden müssen, sind sich die ARBÖ-Verkehrsexperten sicher.

Vor allem vor dem Nordportal des Tauerntunnel zwischen Flachau- winkel und Zederhaus auf der Tauernautobahn (A10) muss ab den Morgenstunden mit Blockabfertigung gerechnet werden. Auch Bau- stellen im Bereich Golling und Pass Lueg sowie zwischen dem Tauern- tunnel und Zederhaus werden das ihre zu stundenlangen Wartezeiten beitragen. Ausweichen können die Reisenden unter anderem über die mautpflichtigen Felbertauernstraße (B108) oder die Großglockner- hochalpenstraße (B107). Als lokale Ausweichstrecken bieten sich die ÖBB- Tauern- schleuse zwischen Böckstein und Mallnitz sowie die Katschberg Bundesstraße (B99) an. Diese Ausweichalter- nativen kommen allerdings nur Fahrzeuglenker, die ohne Anhänger unterwegs sind, in Frage.

In Tirol warnt der ARBÖ auf der Brennerautobahn (A13) vor Staus und langen Verzögerungen. Vor der Mautstelle Schönberg werden die Autofahrer in Richtung Süden nur sehr langsam vorankommen. Im weiteren Verlauf müssen die Reisenden in Südtirol auf der Brenner- autobahn (A22) Richtung Bozen mit Wartezeiten rechnen. Staupunkt und Nadelöhr wird hier die Mautstelle Sterzing/Vipiteno sein.

Weniger stark frequentiert als am letzte Wochenende, aber dennoch sehr stark befahren von langen Verzögerungen "befallen" wird die Fernpass-Bundesstraße (B179) vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel sein, sind sich die ARBÖ-Verkehrsexperten abschließend sicher.
 

 

 

19.7.2010 - Menschen-Rechts-Marsch" sorgt Dienstag für Sperre der Ringstraße
 

Rund 20.000 Teilnehmer sorgen für Staus und Verzögerungen im Abendverkehr

Zur Demo gegen die Diskriminierung von Menschen zu setzen, die TrägerInnen des HI-Virus sind, werden rund 20.000 Teilnehmer erwartet. Im Zuge des Marsches wird die Ringstraße in den Abend- stunden rund 3,5 Stunden gesperrt, berichten die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Ab 18.30 Uhr werden sich die Demonstranten am Dr. Karl-Lueger - Ring und dem Schottenring im Bereich zwischen Grillparzer- straße bis Hohenstaufengasse sammeln. Der Abmarsch ist gegen 19:30 Uhr geplant. Der Marsch wird über den Ring bis zum Heldenplatz führen. Dort findet als Abschluss und Höhepunkt ein Auftritt der schottischen Sängerin und Songwriterin Annie Lennox statt.Im Zuge des Menschen - rechts-Marsches wir die Ringstraße von ca. 18 bis ca. 21:30 Uhr zwischen dem Franz-Josefskai und der Operngasse für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird nach Informationen des ARBÖ über die Operngasse und den Getreidemarkt sowie die 2-er-Linie, die Universitäts- straße und Maria-Theresia-Straße umgeleitet. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel werden von der Ringsperre betroffen sein. Die Straßenbahnlinien 1,2 und D werden kurzgeführt beziehungsweise umgeleitet. Die Vienna Ring Tram wird den Betrieb im Laufe des Nachmittags ebenfalls einstellen.

"Wir raten den Autofahrern die City zu meiden und großräumig zu umfahren. Staus auf der Ausweichstrecke werden durch den Abendverkehr sicherlich nicht ausbleiben. Für Wege in die City sollte man möglichst auf die U-Bahnlinien U1, U2, U3 und U4 umsteigen", rät ARBÖ-Verkehrsexpertin Sandra Ivancok abschließend.
 

 

 

16.7.2010 - ARBÖ-Erfolg: Körperbehinderte Kraftfahrer vom IG-Luft-Gesetz nun doch ausgenommen 

 

 

Der Nachdruck, mit dem sich der ARBÖ und das SPÖ-Verhandlungs- team dafür eingesetzt haben, dass für körperbehinderte Kraftfahrer doch Ausnahmen im IG-Luft-Gesetz geschaffen werden, war von Erfolg gekrönt: Das Gesetz hat nun eine generelle Ausnahme geschaffen, wonach diese Menschen sehr wohl in zukünftige Umweltzonen fahren dürfen, auch wenn ihre Fahrzeuge nicht der neuesten Abgasnorm entsprechen.

ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl: "Menschen mit Körper- behinderung sind mehr als alle anderen auf ihr Fahrzeug angewiesen. Der behindertengerechte Umbau von Fahrzeugen ist extrem teuer und deshalb ein Umstieg auf schadstoffärmere Fahrzeuge kaum leistbar. Schön, dass im Gesetz nun eine Ausnahme geschaffen wurde."

 

 

16.7.2010 - ARBÖ-Pannendienst: Batterien sterben den Hitzetod

 

 

Utl.: Bis zu 50 Prozent mehr Panneneinsätze österreichweit

Die Techniker des ARBÖ-Pannendienstes schwitzen derzeit um die Wette: Bis zu 50 Prozent mehr Einsätze verzeichnen sie auf den glühendheißen Straßen österreichweit. Und überall das gleiche Bild: Batterien, die den Hitzetod sterben, überhitzte Motoren, Reifenpannen, Falschtanker und eingesperrte Autoschlüssel.

Die Hitze setzt allen zu: Mensch, Tier und Maschine. Auf der "Hitliste der Panneneinsätze" an allererster Stelle steht die Autobatterie. Denn so, wie sie mit extremer Kälte ihre Probleme hat, ist es auch mit extremer Hitze. Und dann "schwingen" die Techniker des ARBÖ- Pannendienstes ihre Starthilfe-Kabel und versuchen die fahrbaren Untersätze der verzweifelten Mitglieder wieder flott zu bekommen.

Die Hitze macht Autofahrer aber auch unkonzentrierter und schusseliger: "Viele sind nervöser, wollen nur schnell zur nächsten Abkühlung", so die Erfahrungen der ARBÖ-Techniker. Die fatalen Folgen: In der Hitze des Gefechts greifen manche zum falschen Zapfhahn und tanken Diesel anstatt Benzin. Andere sperren sich bei diesen Saunatemperaturen aus.

Auffälligkeit bei Pannen auf Autobahnen: Kaputte Reifen. Wenn schnelle Autobahnfahrten mit einem voll beladenen Fahrzeug und geringem Reifenluftdruck zusammentreffen, muss früher oder später mit einer Reifenpanne gerechnet werden. Da der Reifen zu stark arbeiten muss, überhitzt er sich und kann über kurz oder lang "kollabieren". Besonders hoch ist dieses Risiko bei älteren Reifen, so die ARBÖ-Techniker. Viele Panneneinsätze betreffen auch Reifen- pannen bei Fahrzeugen, die mit Winterpneus unterwegs sind. Bei Hitze erhöht sich der Abrieb bei Winterreifen erheblich, der Gummi verliert seinen optimalen Grip, Reifenschäden sind vorprogrammiert.

Und die höchstpersönlichen Hitzetipps der schwitzenden ARBÖ- Pannenhelfer? - "Trinken, Trinken, Trinken - am besten Wasser. Die Klimaanlage nicht zu stark runterdrehen, um beim Aussteigen keinen Hitzeschock zu erleiden. Und das Wageninnere lüften, bevor man einsteigt."

 

 

14.7.2010 -  Doppelte Panne in Italien - dreifaches Glück

 

Autoschlüssel im versperrten Auto und Unfall in Kalabrien

Seit Jahren kauft sich Luis B. (Namen geändert) beim ARBÖ einen Sicherheits-Pass, bevor er in den Urlaub fährt. "Heuer haben sich die 34,90 Euro gleich doppelt ausgezahlt", freut sich der gebürtige Niederösterreicher nach überstandenen Strapazen. Statt unbeschwerte Urlaubsfreuden zu genießen, wurden er und seine Lebens- gefährtin von einer doppelten Pechsträhne verfolgt: Schlüssel in Auto - Türen zu und Knöchelbruch.

Die Pannenserie begann kurz nach dem Start in den Urlaub. Ganz traditionell hatte sich das Paar mit dem Auto auf den Weg nach Italien gemacht. Das wilde Apulien war das Ziel, ganz unten am "Stiefelabsatz". Passiert ist es bei einem Tankstopp auf der Auto- bahn südlich von Ancona. "Wir haben ein Mittagsschläfchen gemacht und sind danach ausgestiegen, um einen Café zu trinken," erzählt B.. "Jeder hat angenommen, dass der andere den Autoschlüssel mitnimmt", fügt seine Lebensgefährtin hinzu.

Dem war aber nicht so. Da B. während des Nickerchens händisch die Zentralverriegelung aktiviert hatte, waren alle Türen bombenfest zu - und der Schlüssel drin. Da auch beide Handys im Auto eingeschlossen waren, nahmen die geschockten Urlauber via Telefon -zelle Kontakt mit dem ARBÖ-Notruf auf. Trotz des italienischen Staatsfeiertages konnte mit Hilfe eines Tankwartes rasch via ARBÖ Hilfe gerufen werden. Ein paar Handgriffe später waren die Autotüren wieder offen - und die Urlaubsfahrt ging weiter.

Ein paar Sonnentage konnten unbeschwert genossen werden, bevor das Pech erneut zuschlug: Auf dem Weg zum Strand rutschte Luis B. aus und verknöchelte sich das linke Bein. Da er zunächst keine Schmerzen spürte, wollte er die Sache mit kalten Umschlägen aus der Welt schaffen. Rasch wurde aber klar, dass eine Untersuchung im Krankenhaus notwendig war. Die Hiobsbotschaft: Komplizierter Knöchelbruch - ehestmögliche Operation erforderlich. Den restlichen Urlaub mussten sich die Österreicher abschminken. Den Plan, in drei Tages- etappen mit dem Mietauto fast 1.800 Kilometer nach Österreich zu "zuckeln", wurde rasch verworfen. Zu beschwerlich mit dem dicken Liegegips, zu schmerzhaft für den auf Krücken angewiesenen Patienten. Also: Erneut wurde der ARBÖ-Reisenotruf eingeschalten.

Nach ärztlicher Abklärung war klar, dass ein Straßentransport aus medizinischen Gründen nicht infrage kam. Dann ging es Schlag auf Schlag: Luis B.: "Unglaublich. Schon am nächsten Tag saß ich im Linien- flug von Süditalien nach Rom und von dort weiter nach Wien. Die Rettungskette klappte wie am Schnürchen!" Um 5.40 Uhr stand im Kleinstflughafen nicht nur das Flugzeug bereit, sondern auch noch ein Fahrzeug mit Hebebühne, mit der Herr B. in den Flieger gehievt wurde. Dasselbe wiederholte sich in Rom und in Wien, wo Herr B. von einem Krankentaxi ins Landesklinikum Wiener Neustadt überführt wurde.

Vier Tage nach seiner Landung in Wien wurde Herr B. im Krankenhaus Mödling operiert. Nun muss er sechs Wochen Liegegips ertragen. Viel Zeit zum Sinnieren: "Ich hatte zwar doppeltes Pech, aber dafür dreifaches Glück: Zwei Mal durch den ARBÖ und ein Mal durch die tüchtigen Ärzte in Mödling. Dafür möchte ich mich einfach nur bedanken!"

Die Kosten des Rücktransportes in der Höhe von rund 1.370 Euro wurden gänzlich durch den ARBÖ- Sicher-heits-Pass abgedeckt.

 

 

 

 

12.7.2010 - Großglockner Berglauf - Behinderungen am höchsten Berg Österreichs 

 

 

Der größte Berglauf Österreichs - der Großglockner Berglauf - findet am kommenden Sonntag bereits zum elften Mal statt. Auch wenn der rund 13 Kilometer lange Lauf zumeist über "Stock und Stein" führt, werden nach Einschätzungen des ARBÖ Behinderungen auf der Großglockner Hochalpenstraße (B107) nicht ausbleiben.

Der Start erfolgt um 10:00 Uhr in Heiligenblut in Kärnten. Das Ziel ist die Kaiser Franz-Josefs-Höhe auf 2.370 m Seehöhe. An die 1.000 Teilnehmer werden sich dieser ultimativen Herausforderung von 12,7 km und 1.514 Höhenmeter stellen. "Die Autofahrer die sich auf der Großglockner Bundesstraße (B107) befinden sollten jederzeit mit querenden Läufern rechnen und mit besonderer Vorsicht unterwegs sein. Außerdem sollten unbedingt die gegebenen Tempolimits ein- gehalten werden", rät Alexandra Goga vom ARBÖ-Informations- dienst.

 

 

 

12.7.2010 -  "Forestglade"-Festival macht zum 15. Mal Station im Burgenland 

 

 

Zum fünfzehnten Mal findet das Rockfestival "Forestglade" in der burgenländischen Idylle, Wiesen, statt. Dieses Jahr werden Stars wie, Die Fantastischen 4, The Cranberries und Everlast erwartet. Aufgrund der Star-Besetzung wird nach Einschätzungen des ARBÖ mit einem großen Andrang gerechnet.

Einiges an Geduld wird vor allem vor der Ausfahrt Bad Sauerbrunn auf der Mattersburger Schnellstraße (S4) und Mattersburger Landes- straße (L219) gefragt sein. Längere Verzögerungen sollten Festival- besucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, auch vor dem Knoten Wiener Neustadt, auf der Südautobahn (A2), einplanen. "Wer nicht mit dem eigenen Fahrzeug in die 'Erdbeermetropole' des Burgenlandes anreisen will, kann auf die Bahn ausweichen. Vom Bahnhof Wiesen/Sigleß verkehren kostenlose Shuttlebusse zum Festivalgelände", weiß ARBÖ-Verkehrsexpertin Alexandra Goga.

 

 

 

 

9.7.2010 - Richtig rasten während der Fahrt in den Urlaub

 

 

Lebensgefährliche "Mischung" im Straßenverkehr: Hitze und Müdigkeit

Auch in Westösterreich beginnen heute die heißersehnten Sommerferien. Sehr viele Österreicherinnen und Österreicher werden mit dem eigenen Fahrzeug in den Urlaub "losdüsen". Der ARBÖ warnt: Marathonfahrten in der Hitze über Hunderte von Kilometern und ohne ausgedehnte Ruhepausen können tödlich enden! Wer die ersten Anzeichen einer Ermüdung ignoriert, riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Mitfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer.

Gähnen, das nicht unterdrückt werden kann, Lidschwere, brennende Augen und trockener Mund: Das sind die ersten Müdigkeitssymptome. "Jetzt muss schleunigst eine ausgiebige Fahrpause eingelegt werden, am besten ein zehn- bis dreißigminütiges Schläfchen", rät der ARBÖ-Verkehrsmediziner Medizinal -rat Prof. Prim. Dr. Josef Nagler. Wer Müdigkeit ignoriert, riskiert den sogenannten "Sekundenschlaf" und spielt mit dem Leben. Achtung: Kaffee oder Energydrinks bringen nur eine subjektiv empfundene Frische. Objektiv gesehen bleibt die Müdigkeit bestehen. Das beste Hausmittel gegen Müdigkeit ist und bleibt der Schlaf!

Am besten vor einer langen Urlaubsfahrt sich nur ausgeruht ans das Steuer setzen. "Wer in der Nacht unterwegs sein möchte, sollte nicht vergessen, dass sich der Körper in der Zeit zwischen 2 und 5 Uhr morgens normalerweise in der Tiefschlafphase befindet und deshalb nicht sehr leistungsfähig ist", erinnert Nagler. Auch nicht gleich nach dem Essen weiterfahren, sondern dem Körper noch eine Verdauungs phase gönnen. Der ARBÖ-Verkehrsmediziner: "Besonders wichtig ist es, Pausen schon vor Fahrtantritt fix einzuplanen und darauf zu achten, dass sinnvoll gerastet wird."

Zwtl.: Fahrtpause sinnvoll nützen

"Damit eine Fahrtpause auch wirklich was bringt, sollte man sie sinnvoll nützen", rät der ARBÖ-Verkehrsmediziner. Einige körperliche Übungen beleben den Organismus: Ausgiebig Recken und Strecken, Arme über den Kopf strecken, vorbeugen und zu den Zehen wippen. Oder Hände an die Taille legen und einige lockere Rumpfdrehungen machen. Kniebeugen und ein paar Minuten am Stand laufen runden das Bewegungsprogramm ab.

Speziell bei Hitze regelmäßig Trinken - und nicht erst, wenn man Durst hat! Am besten Mineralwasser, ungesüßte Limonaden, Eistee oder Fruchtmolke. Selbstverständlich sollte Alkohol gemieden werden, so der ARBÖ. Auf "schwere" Mahlzeiten, die nur im Magen liegen, verzichten. Diese verringern die Konzentrationsfähigkeit und ermüden. Leichte Kost wie kaltes, mageres Fleisch, Käse, Obst, Vollkorn- weckerl, Tomaten, knackige Paprika, in Stifte geschnittene rohe Kohlrabi geben dem Körper Energie für die Weiterfahrt.

Zwtl.: ARBÖ-Faustregel zum richtigen Pausentiming

Faustregel für das richtige Pausentiming: Zu jeder ungeraden Stunde eine Pause einlegen: die erste Pause nach etwa einer Stunde Fahrt, die zweite nach drei, die dritte nach fünf und die vierte (spätestens dann sollte man sowieso schon sein Etappenziel erreicht haben) nach sieben Stunden Fahrtzeit. Mindestlänge der jeweiligen Pausen: Die erste Pause sollte mindestens fünf Minuten dauern, für die richtige Länge der folgenden Pausen, jeweils die Länge der voran- gegangenen verdoppeln: Erste Pause: fünf Minuten, zweite: zehn Minuten, dritte: zwanzig Minuten, vierte: vierzig Minuten.

 

 

8.6.2010 -  Sechs coole Hitze-Tipps 

 

 

Auch wenn es verlockend erscheint: Der Sprung unter die eiskalte Dusche sollte bei Hitze vermieden werden, denn der kurzfristigen Abkühlung folgt unweigerlich der extreme Schweißausbruch. "Lauwarmduscher haben die Nase vorne, ihre Körper fühlen sich nach der Dusche wirklich erfrischt", rät ARBÖ-Verkehrsmediziner Medizinalrat Prof. Prim. Dr. Josef Nagler.

Wenn das Auto zum "fahrenden Ofen" wird, sind die Fahrzeuginsassen großem Stress ausgesetzt. Der ARBÖ- Verkehrsmediziner: "Müdigkeit wird beschleunigt, Aufmerksamkeit reduziert. Der Autofahrer reagiert wie unter Alkoholeinfluss. Die Bewegungsabläufe werden langsamer und kritische Situationen nicht so schnell erfasst. Auch die Kombinationsfähigkeit lässt nach, damit steigt die Gefahr für Fehlreaktionen."

Coole ARBÖ-Tipps gegen die Hitze hinter dem Steuer:

* Tipp 1 - und noch immer der beste Tipp: Viel Trinken! "Alkohol ist dabei klarerweise zu vermeiden," so der ARBÖ-Verkehrsmediziner. "Am besten zwei bis drei Liter Mineralwasser, Limonaden, Frucht- säfte oder Tee trinken." Achtung bei isotonischen Getränken: Ein Drink pro Stunde ist genug. Ansonsten wird der Körper zu sehr aufgeputscht. Nicht vergessen: Kinder brauchen mehr Flüssigkeit als Erwachsene, damit sie keinen gesundheitlichen Schaden davontragen.

* Tipp 2: Magen nicht belasten Auf fettreiche Mahlzeiten verzichten, da dies die Konzentrationsfähigkeit verringert und ermüdet. Besser ist leichte Kost wie leckere Salate, magerer Schinken, Käse, Obst, Vollkorngebäck, knackiges Gemüse.

* Tipp 3: Direkte Sonneneinstrahlung mindern Wenn möglich einen schattigen Parkplatz suchen und dabei nicht darauf vergessen, dass die Sonne weiterwandert. Sollte dies nicht möglich sein, Sonnenblenden, die hinter die Windschutzscheibe gelegt werden, mindern die Sonnenein. strahlung auf das Armaturenbrett und ein brennend heißes Lenkrad, auf- geheizte Schalthebel und glühende Sicherheitsgurtschnallen werden vermindert.

* Tipp 4: Sitzlehnen klappen Sitzlehnen so klappen, dass sie nicht frontal von der Sonne beschienen werden.

* Tipp 5: Durchlüften Nicht ins glutheiße Auto einsteigen und wegfahren, zuerst alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen.

* Tipp 6: Wie erwähnt: besser lauwarm als kalt duschen.

Glücklich diejenigen, die im Auto eine Klimaanlage installiert haben. Wenn diese noch gereinigt und gewartet ist (Service beim ARBÖ möglich), nicht mit "Eiszapfen"- Temperatur läuft (Gefahr einer Verkühlung) und die Kühlluft nicht direkt auf den Körper zielt, steht dem wahren coolen Fahrterlebnis nichts mehr im Wege.

 

 

7.6.2010 - Umweltzonen-Gesetz muss dringend repariert werden
 


Gesetzliche Ausnahmeregelungen für Pkw-Fahrer mit Körper- behinderung, sowie für Oldtimer gefordert

Die Abgeordneten zum Nationalrat sollten das IG-Luft komplett überdenken, fordert der ARBÖ vor der Abstimmung im Plenum des Parlaments am kommenden Freitag, den 09.07.2010. "Das Mindeste ist aber, dass sie dieses unsoziale Gesetz in letzter Minute reparieren", fordert der Leiter der ARBÖ- Rechtsabteilung, Mag. Gerald Kumnig. Konkret fordert der ARBÖ eine gesetzliche Aus- nahme für Menschen mit Körperbehinderung von Umweltzonen, da diese mehr als alle anderen auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Der behindertengerechte Umbau von Fahrzeugen ist teuer, der Umstieg umso weniger leistbar.

Auch für Oldtimer muss eine solche Ausnahme gemacht werden, denn diese fahren sowieso nur im Sommer, wo es kaum Feinstaub- probleme gibt. Zudem gelten für sie pro Jahr Fahrlimits: 120 Tage für Automobile und 60 Tage für Motorräder.

"Eine Kundmachung über Verkehrsbeschränkungen in solchen Umweltzonen muss so erfolgen, dass man auch ohne Internet davon erfährt. Das IG-Luft lässt nämlich eine Kundmachung auf der Internetseite des jeweiligen Bundes- landes zu. Man kann nicht immer davon ausgehen, dass alle Betroffenen auch einen Computer daheim stehen haben. Aber auch von neuer Bürokratie mit Hinweis- schildern ist abzusehen", fordert der ARBÖ-Rechtsexperte.

Zwtl.: ARBÖ Unterschriftenaktion gegen Umweltzonen

"Werte schaffen, statt Werte vernichten", sollte die Devise lauten. Lieber thermische Sanierung fördern und damit Arbeitsplätze im Gewerbe schaffen, statt Pendlerinnen und Pendlern den Weg in die Arbeit abzuschneiden. Nicht jeder kann sich ein neues Auto leisten. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel schaffen es noch nicht, zu jeder Zeit in alle Regionen zu gelangen. Der ARBÖ macht daher mit seiner Unterschriftenaktion gegen Umweltzonen mobil. Auf der Homepage http://www.arboe.at/umweltzone.html kann jeder seine Stimme abgeben.

Wer denkt, dass die derzeitig bekannten Zahlen zu den Feinstaub-Emissionen der Pkw korrekt sind, der irrt. Der ARBÖ fordert daher, den Tankexport abzuziehen, und die Feinstaub-Emissionen ver- ursachergerecht zu berechnen,damit würden von heute auf morgen 1.000 Tonnen weniger auf dem Papier stehen.

 

 

6.7.2010 - Staus und Verzögerungen durch Sommerferienbeginn Teil zwei
 


Fußball-WM-Halbfinale hat maßgeblichen Anteil an Staulängen am Samstag

Am kommenden Wochenende wird es wieder rund gehen auf Österreichs Straßen. Das nächste Sommerreisewochenende steht bevor. Für die Schülerinnen und Schüler aus den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg heißt es ab in die wohlverdienten Ferien. Aber auch die Schülerinnen und Schüler aus den deutschen Bundesländern(Brandenburg, Berlin, Hamburg Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt müssen nicht mehr die Schulbank drücken. Staus und lange Verzögerungen werden vor allem am Samstag auf den Transitrouten in West- österreich nicht ausbleiben, warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Die Fußball-Weltmeisterschaft im fernen Südafrika wird direkte Auswirkungen auf den Reiseverkehr in Österreich haben. Die Staulängen am Samstag vor allem auf der Tauernautobahn (A10) und der Brennerautobahn werden maßgeblich vom Ausgang des WM-Habfinales am morgigen Mittwoch abhängen. "Sollten die deutsche Fußball-National- mannschaft gegen den regierenden Europameister Spanien gewinnen, werden wir auf der Brenner- autobahn (A13) merklich weniger "Arbeit" haben. Viele werden sich das Finale am Sonntag vor dem heimischen Fernseher oder in einer Public-Viewing-Area ansehen und erst am Sonntagabend oder am Montag in den Urlaub starten. Sollte Deutschland mit einer schwachen Leistung verlieren, werden viele auf das Schauen des Spieles um den dritten Platz verzichten und am Samstag losfahren. Wir sind auf jeden Fall für beide Fälle gerüstet", so ein ARBÖ- Stauberater.

Die Staustrecke schlechthin wird, wie auch am letzten Wochenende, die Tauernautobahn (A10) sein. Als Nadelöhre werden sich der Tauerntunnel und die Baustellenbereiche zwischen Kuchl und Zederhaus erweisen. Viel Geduld wird auch auf der Brennerauto- bahn (A13), vor der Hauptmautstelle sowie auf der Fernpaß-Bundesstraße (B179) vor dem Lermooser- und dem Grenztunnel Vils/Füssen gefragt sein. Autofahrer müssen mit langen Wartezeiten und Blockabfertigungen in Richtung Süden rechnen.

Im benachbarten Ausland stellen sich immer die Verbindung München-Salzburg (A8) im Bereich zwischen München und Rosen- heim sowie die Verbindung Rosenheim-Kufstein (A93) in Bayern und die Maustelle Sterzing/Vipiteno auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol als Stauanziehungspunkte in Richtung Süden heraus. Sollt die Sperre des "kleinen deutschen Eckes" auf Grund eines Muren- abgangs auch am Wochenende weiter bestehen, wird das die Situation natürlich zusätzlich verschärfen.

"Auch, wenn die Fußball-WM für die DFB-Auswahl im Final "endet", wird neben Getränken, wie Mineralwasser und ungesüßte Tees oder ähnliches, Proviant, wie Obst und Gemüse und leichte Snacks, auch viel Geduld das wichtigste Utensil im Reisegepäck sein. Staus werden am Samstag unvermeidlich sein. Lediglich die Länge der Staus wird variieren", ist sich ARBÖ-Verkehrsexpertin Melanie Nowak sicher.

 

5.7.2010 -  "P!nk! sorgt für Staus und Probleme rund um das Gugl-Stadion in Linz
 

Am Mittwoch, 08.07.2010, gastiert Pink mit Ihrer neuen "Fun House Summer Carnival" -Tour im Linzer Stadion. Mit Songs wie "So What", "Sober" oder "Funhouse" wird die us-amerikanische Künstlerin ab 16 Uhr das "Gugl"-Stadion zum Beben bringen. Tausende Fans werden mit dem eigenen Fahrzeug anreisen. Staus und Verzögerungen werden in der oberösterreichischen Landeshauptstadt nicht ausblieben, warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Auf der Ziegeleistraße und auf der Rosseggerstraße wird einiges an Geduld, auch bei der Parkplatzsuche gefragt sein. Staus und Wartezeiten werden auf der Mühlkreisautobahn (A7) vor den Ausfahrten Union und Zentrum sowie auf der Eferdinger Bundesstraße (B129) im Stadtzentrum nicht ausbleiben. Deshalb sollten Fans frühzeitig anreisen oder auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. "Die Buslinien 17, 19, 19a, 45, 45a, 46 haben mit der Haltestelle "Stadion" ebenso wie die Straßenbahnlinie 27 mit der Haltestelle "Botanischer Garten" halten direkt bzw. nahe dem Stadion.", rät ARBÖ-Verkehrsexpertin Melanie Nowak abschließend.

 

 

ARBÖ: Auf 1.144 Kilometern in 8 Etappen mit dem Rad quer durch Österreich

 

62. Auflage der Internationalen Österreich-Radrundfahrt führt teilweise zu Sperren

Am kommenden Sonntag, den 04. Juli 2010, startet die 62. Auflage der Internationalen Österreich RadRund- fahrt. Insgesamt eine Woche bis Sonntag, 11. Juli kämpfen die Profis aus 18 Rennställen um das Gelbe Trikot. Die Etappen, welche auch heuer von Dornbirn bis zum Wiener Burgtheater führen, bringen nach Informationen des ARBÖ einige Sperren und Verkehrsbehinderungen mit sich.

Die Straßen rund um den Start- bzw. Ziel bereich werden in den jeweiligen Etappenorten rund eine Stunde vor dem Start bzw. der Zielankunft komplett gesperrt. Während der Etappe werden die Teilnehmer unter anderem von zwölf Polizisten auf Motorrädern, sowie von acht Mitarbeitern einer Security-Firma begleitet. Die 20 "Biker" sichern in Zusammenarbeit mit den lokalen Polizeibehörden die Strecke ab. Fünf Minuten vor der Durchfahrt der Rennfahrer werden die betroffenen Straßen bis zur Durchfahrt des "Pelotons" und diverser Nachzügler gesperrt.

Auf den beiden Königsetappen - aufs Kitzbühler Horn und über den Großglockner - werden die Straßen- sperren rigoroser durchgeführt. Gleich am zweiten Tour-tag, Montag, den 05. Juli, wird die Zufahrtsstraße zum Kitzbühler Horn ab 6 Uhr komplett gesperrt. Zwei Tage später, am Mitt- woch, den 07. Juli,folgt die "Glockneretappe" mit dem Ziel auf der Franz-Josefs- Höhe. Ab 13 Uhr wird die Großglockner- Hochalpenstraße zwischen Ferleiten und Heiligenblut für den gesamten Verkehr, ausgenommen den Tour- Tross, unpassierbar sein. Die B107 wird voraussichtlich gegen 15:30 Uhr für den Verkehr freigegeben.

Am Schlusstag, Sonntag, den 11. Juli, wird nach Informationen des ARBÖ in Wien die Ringstraße voraussichtlich zwischen 13:30 Uhr und etwa 15 Uhr gesperrt. . Die Umleitung wird über die ehe- malige 2er-Linie sowie den Heumarkt und Karls- platz erfolgen.

Zwtl.: ARBÖ bietet umfangreiches Verkehrs- informations-Service rund um die Rundfahrt

Der ARBÖ bietet allen Autofahrern und Interessierten ein besonderes Service rund um die Österreich-Radrundfahrt. Eine genaue Auf- stellung der Sperren und geplanten Durchfahrts- zeiten haben die Verkehrs- experten des ARBÖ auf der Homepage des ARBÖ unter www.arboe.at zusammengestellt. Telefonisch kann man sich rund um die Uhr unter der österreichweiten Telefonnummer 050/123-123 informieren.

Zusätzlich können sich Journalisten über den jeweiligen Etappenverlauf informieren.Der ARBÖ- Informationsdienst informiert täglich über den je -weiligen Verlauf der Tages-Etappe und den ge- planten Zeitplan der Etappe. So kann man sich informieren, wann die Rennfahrer am Start- und Zielort sowie an wichtigen Zwischenpunkten starten bzw. an- oder vorbeikommen.

 

 

2.7.2010 -  Autofahrer mit Behinderung von Umweltzonen NICHT ausgenommen

 

 

Aber für Lkw und Busse gibt es gesetzliche Ausnahme bis 2015 - Protestaktion des ARBÖ

Harte Bandagen hat Umweltminister Dipl.Ing. Nikolaus Berlakovich in sein Umweltzonen-Gesetz für Autofahrerinnen und Autofahrer mit Körperbehinderung gepackt: Für sie gibt es keine generelle Ausnahme zur Einfahrt in Umwel-  zonen, außer sie fahren ein neues Auto der Euro-Klasse 5 oder 6. "Der Minister geht mit ungeheuerlicher Abgehobenheit gegen diese Bevölkerungs- gruppe vor, die mehr denn je auf ein Fahrzeug angewiesen ist", kritisiert der Leiter der Rechtsabteilung Mag. Gerald Kumnig und fordert eine sofortige Korrektur.

"Gerade Menschen mit Behinderung müssen oft viel Geld in den Umbau ihrer Fahrzeuge investieren, um überhaupt ein Fahrzeug lenken zu können und zu dürfen", bekräftigt ARBÖ-Behinderten- berater Roland Hirtl. "Diese Umbauten sind so teuer, dass man sich überhaupt nur sehr selten und sehr schwer ein neues Auto leisten kann."

Beim ARBÖ läuft eine Unterschriften-Protestaktion gegen die Umweltzonen ( www.arboe.at )

Im "Immissionsschutzgesetz Luft", das nächste Woche im Plenum des Nationalrates beschlossen werden soll und die Grundlage für Umweltzonen bildet, ist eine gesetzliche Ausnahme von Umwelt- zonen für Autofahrer mit dem Körperbehindertenausweis nur vor- gesehen, wenn das Auto mindestens der Euro-Klasse 5 oder 6 entspricht. Zur Erklärung: Das sind Autos, die überhaupt erst ab Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen. Für sämtliche anderen Abgasklassen ist keine generelle Ausnahme für körper- behinderte Autofahrer vorgesehen. Sie riskieren damit, aus den Umweltzonen künftig ausgeschlossen zu werden, wenn sie sich nicht ein nagelneues Auto kaufen.

Im Gegensatz dazu gibt es für Lkw und Busse sehr wohl eine generelle Aus- nahme von Umweltzonen bis August 2011, auch wenn sie "nur" der Euro- Klasse 3 entsprechen. Für Lkw und Busse der Euro-Klasse 4 gilt diese Aus- nahme sogar bis Ende 2015. "Lkw und Busse vor Menschen, lautet offenbar die zynische Hackordnung dieses Gesetzes. Es ist zu hoffen,dass die Nationalrats -abgeordneten diesem Unfug noch rasch einen Riegel vorschieben", fordert der Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung.

 

2.7.2010 -  Sechs ultimative Tipps gegen Urlauberfallen in Italien

 

 

 Achtung: Umweltzonen-Strafen verjähren schon nach einem Jahr!

Autoreisende fahren heuer im Sommer am liebsten nach Italien auf Urlaub. Das zeigt das Reisebarometer desARBÖ-Informations- dienstes klipp und klar. "In Bella Italia gibt es allerdings ein paar Fallen, in die Urlauber hineintappen und die Ferienstimmung gründlich vermiesen können", warnt der Leiter der ARBÖ- Rechts-  abteilung, Mag. Gerald Kumnig. Hier seine ultimativen Tipps, wie man die sechs wichtigsten Urlauberfallen "Made in Italy" vermeiden kann:

1. Nicht in die Umweltzonen hineinfahren Viele italienische Städte schließen Autos durch Umweltzonen von den Stadtzentren aus. Sie heißen "Zone a traffico limitato" (ZTL) und sind nicht immer leicht erkennbar. Achtung: Die Zonen werden videoüberwacht und nicht- befugte Pkw sofort registriert. "360 Tage lang haben Italiener Zeit, die Geldstrafen den Autofahrern nach Hause zu schicken. Das kann zwischen 74 und 296 Euro kosten", so Kumnig. Ein wichtiger Tipp: Zwischen dem Zeitpunkt der Tat und dem Datum des Briefes, den die Italiener nachschicken, dürfen nicht mehr als 360 Tage vergehen. So steht es im italienischen Gesetz. Wer also am 30. Mai 2009 in eine Umwelt- zone gefahren ist (also im Vorjahr) und am 12. Juni 2010 einen Brief bekommt, der mit 6. Juni 2010 in Italien datiert wurde, ist aus dem Schneider und braucht nicht zu zahlen. "Das läuft nach italienischem Recht. Dabei zählt das Datum des Briefes aus Italien und nicht der Zeitpunkt, wann der Brief tatsächlich den Adressaten in Österreich erreicht hat", erläutert Kumnig. Wichtig: Auch bei einer Verjährung muss man auf das Behördenschreiben reagieren und gegen die eingetretene Verjährung einwenden. Der ARBÖ hat dafür einen Mustertext in Italienisch vorbereitet. Dieser steht zum Download zur Verfügung unter: www.arboe.at

2. Auf Italiens Autobahnen nicht ständig auf der Überholspur fahren Es ist auf allen italienischen Autobahnen (so wie übrigens auch in Österreich) streng verboten, ständig auf der Überholspur zu fahren, wenn die erste oder zweite Spur frei wäre. "Die wenigsten Touristen wissen von dieser Änderung", warnt Kumnig. Die Geldstrafe für Zuwiderhandeln beträgt 38 Euro.

3. Mit dem Wohnwagen auf der Brennerautobahn nicht überholen Auf der Brennerautobahn (A22) gilt - zwischen Brenner und Modena - für alle Wohn- wagen ein Überholverbot. Sie müssen auf der rechten Spur bleiben, genauso wie alle LKW. "Bei Zuwiderhandeln hagelt es Geldstrafen von 78 Euro", warnt er Leiter der ARBÖ- Rechtsabteilung. Dasselbe gilt für Autos mit schweren Anhängern (über 750 kg).

4. Nicht mit der Bankomatkarte die Autobahnmaut zahlen Man kann die italienischen Mauten mit Münzen, Scheinen, Kreditkarten oder VIAcards zahlen, nicht jedoch mit Bankomatkarten, die in Österreich ausgestellt sind. "Bankomatkarten funktionieren dort nur, wenn spezifische Vereinbarungen zwischen der jeweiligen Autobahn -gesellschaften und dem entsprechenden Kreditinstitut getroffen wurden. Das ist mit österreichischen Bankinstituten nicht der Fall", warnt Mag. Kumnig.

5. Missglückte Mautzahlung noch in Italien regeln Immer häufiger muss man die Mauten in Italien mit Hilfe eines Automaten zahlen. Wenn die Zahlung aus irgendeinem Grund nicht klappt, spuckt der Automat einen Zettel heraus, der einer Zahlungsbestätigung täuschend ähnlich sieht. In Wirklichkeit belegt dieser Zettel eine fehlgeschlagene Zahlung ("Mancato Pagamento"). Am besten ist es, die Sache gleich in Italien zu regeln, indem man eine Service- stelle an oder entlang von Autobahnen aufsucht. Diese Service- stellen heißen "Punto Blu" oder "Centro Servizi". "Man hat dafür vierzehn Tage Zeit", so Kumnig. Wer das nicht tut, erlebt zu Hause dann eine böse Überraschung: Monate nach dem Urlaub flattert eine Zahlungsaufforderung ins Haus. Die Überweisung nach Italien gestaltet sich dann sehr kompliziert, weil die - natürlich höhere - Summe an die richtige Autobahngesellschaft mit dem richtigen IBAN- und SWIFT-Code überwiesen werden muss. Wer nicht zahlt muss mit Schwierigkeiten rechnen, sobald man wieder nach Italien einreist.

6. Mautkarte nicht beschädigen Beim Einfahren in die Autobahn muss auf alle Fälle eine Mautkarte gezogen werden. An der unteren Seite hat diese Karte Magnetstreifen. Diese können durch unbedachtes Aufbewahren beschädigt werden. "Die Funktion der Mautkarte kann außer Kraft gesetzt werden, wenn man sie mit einem Magnet im Auto befestigt oder neben Handys legt", warnt Kumnig. Die Folgen sind gravierend: Wenn beim Zahlen die kaputte Mautkarte keine Information liefert, wo man in die Autobahn eingefahren ist, geht man bei ausländischen Fahrern automatisch davon aus, dass sie von der Staatsgrenze kommen. Das kann teuer kommen.

 

30.6.2010 -  Demo von "SOS-Mitmensch" sorgt für Ringsperre 

                                                                                                                                       Morgen Donnerstag, findet ab 17.00 Uhr eine Demonstration von "SOS- Mitmensch" statt. Das vorläufige Ende ist 22.00 Uhr. Die Marschroute führt nach Informationen des ARBÖ von der Hauptuniversität über den Ring - Löwelstraße - Teinfaltstraße - Freyung - Herrengasse - Michaelerplatz - Innerer Burghof zum Heldenplatz.

Zu der Veranstaltung werden in etwa 10.000 Teilnehmer erwartet. Im Zuge der Demonstration kommt es zu kurzfristigen Sperren auf der Ringstraße ab der Stadiongasse sowie entlang der Marschroute. Der ARBÖ rechnet im Abend- verkehr mit Staus und langen Wartezeiten am Ring beziehungsweise in den umliegenden Straßenzügen.

Zu Störungen wird es voraussichtlich bei der Autobuslinie 2A kommen. Ab 17.00 Uhr wird diese im Bereich Heldenplatz eingestellt. Deshalb raten die Verkehrsexperten des ARBÖ hier großräumig auszuweichen oder die Dauer der Demonstration abzuwarten.

 

28.6.2010 - "Goldenes R" ging auch an Rosenberger in Haag und Oldtimer auf der Pack

 

 Pünktlich vor der Sommerreisezeit zeichnen der ARBÖ und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), die beliebteste Autobahnraststätte mit dem "Goldenen R" aus. Das Rennen machte heuer die Raststation Oldtimer in Zöbern, gefolgt von Rosenberger in Haag und Oldtimer auf der Pack. Die strahlenden Sieger konnten diese begehrte Trophäe heute, Montag, aus den Händen von ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher und KfV-Direktor Othmar Thann entgegennehmen.

Das "Goldene R" ist praktisch eine "Abstimmung auf Rädern", bei der die Autofahrerinnen und Autofahrer selbst über die Qualität der Raststätten abstimmen. Es ist ein Test mit Tradition, der in Deutschland vom ARCD (Auto- und Reiseclub Deutschland), bereits seit 1982 durchgeführt wird. In Österreich sind der ARBÖ und das KfV Träger dieses Bewerbs. Er gilt als wahrer Härtetest für die insgesamt 45 teilnehmenden Raststationen auf Österreichs Auto- bahnen und Schnellstraßen. 24.100 gültige Stimmkarten mit 96.400 Einzel- bewertungen wurden ausgewertet. Beim Wettbewerb wurden die Küche und der Service, die Sauberkeit und Hygiene, die Familienfreundlichkeit und das Preis-/Leistungsverhältnis bewertet.

"Österreichs Raststätten gehören zu den besten Europas. Mit unserem Test wollen wir einen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten und sicherstellen, dass dieses hohe Niveau auch in Zukunft erhalten bleibt", betonte ARBÖ- Generalsekretär Peter Stuppacher bei der Preisverleihung. KfV-Direktor Othmar Thann streicht die bedeutende Rolle der Raststätten für Verkehrssicherheit heraus: "Ein Drittel aller Unfälle und jeder vierte tödliche Unfall ist Studien zufolge auf Übermüdung zurückzuführen. Attraktive Raststationen an Autobahnen und Schnellstraßen tragen in großem Maße dazu bei, dass sich die Autolenker Zeit für die notwendigen Pausen nehmen."

Punkten konnte der Sieger des "Goldenen R", die Raststation Oldtimer in Zöbern, vor allem mit der besten Küche, dem besten Service und Familien- freundlichkeit. Aber auch bei den anderen Gewinnern standen Küche und Service an oberster Stelle. Wie man sieht, gilt auch auf der Autobahn: "Die Liebe geht durch den Magen!"

Wichtiger Tipp für die Fahrt in die Ferien: Mindestens alle zwei Stunden eine Pause einlegen und sich dabei bewegen, ausreichend Trinken und leichte Kost zu sich nehmen. Wichtig dabei ist, auf Alkohol zu verzichten. Eine gute Stimmung im Auto selbst - vielleicht mit Musik - kann ebenso dazu beitragen, dass der Start in die Ferien gelingt.

 

 

 

28.6.2010 - ARBÖ: Sommerferienbeginn in Ostösterreich - Reisechaos vorprogrammiert

 

Für die Schülerinnen und Schüler aus Wien, Nieder-österreich und Burgenland beginnen ab Freitag, 2. Juli 2010 die Sommerferien. Gemeinsam mit dem Ferien-beginn in den deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie Hessen werden Staus und lange Verzögerungen sowohl am Freitag als auch am Samstag nicht ausbleiben, warnen die ARBÖ- Verkehrs -experten.

Am Freitag werden die Autofahrer ab den Nachmittags- stunden mit erheblichen Verzögerungen auf den Transitrouten in Ostösterreich, vor allem rund um die Ballungszentren rechnen. Neben den Urlaubern werden sich auch die Tages- und Wochen- pendler in die Staus mischen. Im Großraum Wien muss mit Staus auf der Südosttangente (A23) im gesamten Verlauf ebenso wie auf der Altmannsdorfer Straße, der Grünbergstraße und der Triester Straße gerechnet werden. Auch auf der Westausfahrt wird einiges an Geduld notwendig sein.Nadelöhre und Staupunkte werden zusätzlich die Bau- stellenbereiche auf der Südautobahn (A2) zwischen Baden und Leobersdorf sowie auf der Pinkataltalbrücke zwischen Schäffern und Pinggau/Friedberg sein.

Am Samstag erwartet der ARBÖ-Informations- dienst in Vorarlberg erhebliches Verkehrsauf- kommen auf der Rheintalautobahn (A14). Wahrscheinliche Staupunkte: Der Pfändertunnel sowie der Citytunnel, beide in Bregenz, und der Ambergtunnel in Feldkirch. Auch in Tirol werden die Urlauber die Alpen in Richtung Süden überqueren. Die Verkehrsexperten des ARBÖ warnen vor Verzögerungen auf der Brenner- autobahn (A13). Bei der Mautstelle Schönberg, kommt man Richtung Süden nur sehr langsam voran. Im weiteren Verlauf muss man in Südtirol auf der Brennerautobahn (A22), Richtung Bozen mit Verzögerungen rechnen. Zum Nadelöhr wird hier für zahlreiche Auto- fahrer die Mautstelle Sterzing/Vipiteno werden. Die Fernpass Bundesstraße (B179) wird eben- falls zum "Dauerbrenner" werden. Vor allem in Richtung Süden warnen die ARBÖ-Verkehrs- experten vor Blockab- fertigung und Stau an den Tunnelportalen des Grenz- tunnels Vils/ Füssen und des Lermoosertunnel.

Staus und stundenlange Verzögerungen wird es auch in Salzburg geben. Haupt-Staustrecke erfahrungs- gemäß die Tauernautobahn (A10) sein. Zwischen Zederhaus und Flachau-Winkel muss vor dem Nord-portal Tauerntunnel ab den Morgenstunden mit Blockabfertigung gerechnet werden, warnt der ARBÖ- Informationsdienst. Der Baustellenbereich zwischen Flachauwinkl und Zederhaus wird die Situation noch ver- schärfen. Auch die Baustellenbereiche zwischen Eben und Altenmarkt ebenso wie zwischen Paß Lueg und Lammertal sowie zwischen Alten- markt und Flachau werden die Reisenden am Samstag vor eine harte Geduldsprobe stellen.

"Wer die Möglichkeit hat, sollte Freitag und Samstag als Reisetag meiden. Der Sonntag erweist sich aus der Erfahrung immer als der ruhigste Reisetag des Wochenendes. Sollte man die Möglichkeit nicht haben, empfehlen wir sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrs- lage zu informieren. Hier stehen wir rund um die Uhr unter der österreichweiten Telefon-nummer 050/123-123 ebenso wie im ORF-Teletext auf der Seite 431 oder im Internet unter www.arboe.at gerne zur Verfügung", rät Alexandra Goga vom ARBÖ- Informationsdienst. Genügend Proviant, wie Obst und Gemüse oder leichte Snacks, gehören ebenso ins Gepäck wie antialkoholische Getränke, am besten Mineral oder ungesüßte Tees und Ablenkung sowie Spielzeug für die Kinder. "Eines der wichtigsten Dinge auf dem Weg in den Urlaub ist auf jeden Fall Geduld", weiß Goga aus Erfahrung.

 

24.6.2010 - ARBÖ und KfV: Verleihung "Goldenes R" für beliebteste Raststation Österreichs
 

 

Utl.: Preisverleihung und Fototermin mit allen Gewinnern

Pünktlich vor der Sommerreisezeit vergeben der ARBÖ und dasKuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), das "Goldene R", für die beliebteste Raststation Österreichs. Ein Test mit Tradition, der sowohl in Österreich vom ARBÖ und vom KfV, als auch in Deutschland vom ARCD durchgeführt und von den Besucherinnen und Besuchern der österreichischen Raststationen bewertet wurde.

Wir laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien am kommenden Montag, den 28.06.2010 um 11:00 Uhr im ARBÖ- Prüfzentrum Leopoldstadt, Wehlistraße 362, in 1020 Wien, herzlich zu Preisverleihung und Fototermin ein.

 

 

 

23.6.2010 - ARBÖ und VKI: Ein Drittel scheiterte am Werkstätten-Test

 


Autofahrerinnen und Autofahrer haben nun bessere Karten, um
Reparaturkosten zu mindern                                                                             
Ein Drittel der Werkstätten konnte den versteckten Fehler nicht entdecken und scheiterte am Werkstätten-Test, den der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des ARBÖ und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz durchgeführt hat. "Die gebotene Leistungen sind von höchst unter- schiedlicher Qualität, selbst in den sogenannten Markenwerkstätten Die verrechneten Reparaturkosten schwankten zwischen Gratishilfe und 81 Euro", brachten ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil und VKI-Geschäfts- führer Ing. Franz Floss die Kernergebnisse des Werkstätten-Tests am Mittwoch in einer Pressekonferenz auf den Punkt. Seit  1. Juni 2010 haben die Auto- fahrerinnen und Autofahrer aber bessere Karten in der Hand, die Autoreparaturkosten zu senken.

Trotz EU-Osterweiterung sind die Reparaturkosten in Österreich in den letzten zehn Jahren ständig gestiegen. Allein die Kfz-Mechanikerstunde verteuerte sich laut Statistik Austria seit 2000 jedes Jahr um stolze vier Prozent. "Gerade in Krisenzeiten trifft das die Konsumenten besonders empfindlich, die aus Kosten- gründen dazu gezwungen sind, mit ihren älteren Fahrzeugen länger zu fahren", betonte Musil. Höchste Zeit, dass die EU seit 1. Juni 2010 die Position der Konsumenten entscheidend gestärkt hat. Denn nun können Autofahrerinnen und Autofahrer Service und Reparaturen auch beiunabhängigen Werkstätten durchführen lassen, ohne deswegen die vom Kfz-Hersteller gegebenen Garantien und die Gewährleistung zu verlieren. "In Österreich können nun 4,3 Millionen Besitzer von Pkw zwischen 1.900 markengebundenen und 2.000 unabhängigen Werkstätten auswählen. Es liegt an ihnen, die neuen Chancen zu nützen", so Musil.

Alltägliche Wartungsleistungen - wie z.B. Ölwechsel oder Service - müssennicht mehr in der Markenstätte vorgenommen werden, sondern können - oftwesentlich günstiger - von einer unabhängigen Werkstatt erledigt werden,ohne Gewährleistungsansprüche oder Garantien zu verlieren. Für Reparaturenkönnen die Werkstätten auf preiswertere Ersatzteile zurückgreifen. "Preise genau vergleichen und hart ver- handeln heißt die Devise für alle Konsumenten. Im Wissen, dass Kunden abwandern könnten, wird es die eine oder andere Markenwerkstätte in Zukunft ebenfalls billiger geben", appelliert der ARBÖ- Geschäftsführer.

Zwtl.: 15 zufällig ausgewählte Werkstätten in Wien und Umgebung wurden herausgefordert

Zurück zum Werkstätten-Test: 15 zufällig ausgewählte Werkstätten in Wienund Umgebung wurden herausgefordert. Bei den Autos wurde die Sicherung des Antiblockiersystems manipuliert. Ein Fehler, der üblicherweise in 20 Minuten behoben werden kann. Ing. Floss: "Doch ein Drittel der Marken-Werkstätten gaben bei der Fehlersuche auf. Zur Ehrenrettung hat keine Einzige davon auch nur einen Cent verrechnet. Bei den anderen Werkstätten dauerte die Reparatur zwischen 20 und 50 Minuten. Die verrechneten Kosten schwankten zwischen Gratishilfe und 81 Euro. "Eine gute Werkstatt zu finden, darf nicht zu einem Glücksspiel werden. Es kostet Zeit und je länger die Fehler- suche dauert, immer mehr Geld", so der VKI-Geschäftsführer.

 

 

23.6.2010 - Keule für die Kleinen, Glaceehandschuhe für die Großen

 


Politiker sollen das Umweltzonen-Gesetz (IG-Luft) überdenken

Die Keule für die Kleinen, Glaceehandschuhe für die Großen.Das hat der Umweltminister in seinen Werkzeugkoffer namens IG-Luft gepackt, aus dem sich die Landeshauptleute bedienen sollen. Der ARBÖ appelliert an die Abgeordneten zum Nationalrat, dieses Gesetz zu überdenken, das die Basis für Umweltzonen darstellt und heute im Umweltausschuss beraten wird.Während es für Industrie, Klein- und Mittelbetriebe und Bauern zahlreiche Ausnahmen gibt, droht den Besitzern älterer Pkw eine beispiellose Wertver-nichtung, so der ARBÖ. Betroffen sind davon vor allem sozial schwächere Schichten sowie Pendler und Pendlerinnen, die sich kein neues Fahrzeug leisten können.

"Wenn das Gesetz in der jetzigen Fassung tatsächlich in Kraft tritt, verlieren nicht nur jene 800.000 alten Pkw schlagartig an Wert, die direkt von den Umweltzonen ausgesperrt werden. Es brächte auch einen gigantischen Wert- verlust für alle anderen 3,5 Millionen Pkw, die in Österreich zugelassen sind. Wer wird sich in Zukunft schon einen Gebrauchten kaufen, wenn man nicht weiß, ob man damit überhaupt noch in Stadtzentren hinein fahren darf?" Wieder ist es die ärmere Schicht, die auf den Gebrauchtwagenmarkt angewiesen ist. Zur Information: Der Markt für Gebrauchte ist mit über 700.000 Stück Fahrzeuge pro Jahr mehr als doppelt so groß wie der Markt für Neufahrzeuge mit rund 300.000 Stück. Allein für die Steiermark, wo für Graz eine Umweltzone geplant ist, beziffert die Branche den Vermögensverlust auf 70 Millionen Euro, gibt der ARBÖ zu bedenken.

Die neue Keule für Autofahrerinnen und Autofahrer trifft die Falschen. Der Verkehr ist der einzige Bereich, der die Feinstaub-Emissionen erfolgreich und nachhaltig "eingebremst" hat. Allein im Jahr 2008 (=jüngste verfügbare Zahlen) sind die Feinstaub-Emissionen des Verkehrs um 5,9 Prozent zurück- gegangen, während die Feinstaub-Emissionen der Industrie gestiegen sind. "Mit dem IG-Luft straft der Umweltminister die Erfolgreichen und belohnt die Versager. Das kann es wohl nicht sein", so der ARBÖ. In Deutschland haben sich die Umwelt- zonen als bürokratischer und teurer Nepp auf den Rücken der Auto- fahrer entpuppt, der die Gemeindekassen auffüllt, aber der Umwelt wenig bringt.

Dringende Forderungen des ARBÖ:

* IG-Luft sollte überdacht und zurückgestellt werden.

* Werte schaffen, statt Werte vernichten. Lieber thermische Sanierung fördern und damit Arbeitsplätze im Gewerbe schaffen, statt Pendlerinnen und Pendlern den Weg in die Arbeit abzuschneiden. Nicht jeder kann sich ein neues Auto leisten und die "Öffis" schaffen es noch nicht zu jeder Zeit in alle Regionen.

* Winterstreuung ausnehmen, wie von der EU erlaubt. Das kann drei bis vier Überschreitungstage weniger bringen.

* Feinstaub-Emissionen der Pkw korrekt und verursachergerecht berechnen.Also Tankexport abziehen! Das bringt 1.000 Tonnen weniger. Warum nicht auch hier korrigieren, wie bei Industrie und Kleinverbrauch? - Gerechtigkeit muss sein!

* Kundmachung muss so erfolgen, dass man auch ohne Internet von den
Verboten erfährt.

* Österreich soll sich auf die Einhaltung der EU-Grenzwerte beschränken und
nicht an den  strengeren, hausgemachten Grenzwerten festhalten.

* Bei der Festlegung der Pkw-Klassen (grün, orange, rot) die ärgsten Härten
vermeiden: z.B. alte Benziner mit Kat nicht aussperren (dann blieben statt
800.000 nur mehr 300.000 ausgesperrt). In die Klassifizierung als "rote"
Pickerln nicht auch noch die Euro4 Fahrzeuge hineinnehmen.

* Wirkung der Umweltzonen ständig evaluieren.
 

 

22.6.2010 - Erster Vorgeschmack auf den Sommerreiseverkehr am Wochenende

 

Ferienbeginn in drei deutschen Bundesländern sorgt für kilometerlange
Staus auf Transitrouten

Am kommenden Wochenende bekommen Autofahrer einen kleinen
Vorgeschmack auf die große Reisewellen in den kommenden Wochen. Ab Freitag starten die Sommerferien in den deutschen Bundesländern Bremen,
Niedersachsen, Sachsen und Thüringen. "Auch die Besucher des Donau- inselfestes in Wien werden das ihrige zu den Verkehrstaus beitragen", ist Sandra Ivancock vom ARBÖ-Informationsdienst überzeugt. Bereits am kommenden Samstag werden daher zahlreiche Transitstrecken erschwert passierbar sein. Die Verkehrsexperten des ARBÖ-Informationsdienstes haben die wahrscheinlichsten Staupunkte am Samstag zusammengefasst


* Westautobahn (A1), zwischen Knoten Steinhäusl und Wien
* Westautobahn (A1), im Großraum Salzburg
* Südautobahn (A2), zwischen Baden und Wien
* Tauernautobahn (A10), vor dem Nordportal des Tauerntunnels
* Inntalautobahn (A13), Richtung Brenner, vor der Mautstelle Schönberg
* Südosttangente (A23), vor dem Knoten Kaisermühlen und der Ausfahrt
Handelskai
* Fernpaß Bundesstraße (B179), vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen
* Verbindung München-Salzburg (A8), vor dem Autobahnkreuz Inntaldreieck
* Verbindung München-Salzburg (A8), zwischen Bad Reichenhall und Salzburg
* Brennerautobahn (A22), Richtung Süden, vor der MaustelleSterzing/Vipiteno in Südtirol


"Wer über das kleine Deutsche Eck fährt, sollte im Bereich Rosenheim
Verzögerungen einplanen. Wir raten allen, die den Staus entgehen wollen,
den Samstag soweit als möglich zu meiden. Sollte dies nicht möglich sein,
sollte man sich mit genügend Proviant und alkoholfreien Getränken sowie
Spielzeug für die Kinder auf stundenlange Verzögerungen einstellen", rät
die ARBÖ-Verkehrsexpertin.
 

 

 

17.6.2010 - Umweltzonen führen zu enormer Abwertung von Gebrauchtwagen 

 

 

Umweltzonen führen zu einer enormen Abwertung von Gebrauchtwagen, stellt der ARBÖ aufgrund der Erfahrungen in Deutschland fest. Allein in der Steier- mark wird der Schaden für die Besitzer älterer Fahrzeuge in Branchenkreisen auf 70 Millionen Euro geschätzt. Betroffen wären aber nicht nur steirische Autobesitzer, sondern Autobesitzer in ganz Österreich. Mit über 700.000 gehandelten Pkw ist der Gebrauchtwagenmarkt in Österreich mehr doppelt so stark wie der Markt für neu gekaufte Pkw.

"Wer kauft sich schon einen Gebrauchten, wenn man fürchten muss, mit einem sechs Jahre alten Fahrzeug nicht mehr in Stadtzentren fahren zu können", fragt sich nicht nur der ARBÖ. Laut dem von Umweltminister vorgelegtem Gesetzes- entwurf sind von der Umweltzone grundsätzlich alle Pkw betroffen, also Benzin- und Diesel-Fahrzeuge, obwohl Benzinfahrzeuge kein Gramm Feinstaub durch Verbrennung erzeugen. Demnach könnten 800.000 Pkw in Österreich von der Umweltzone komplett ausgeschlossen werden - fast 19 Prozent aller heimischen Pkw, die über 15 Jahre alt sind. Alle anderen 3,5 Millionen Pkw müssten sich ein Pickerl kaufen, ein rotes, gelbes oder grünes. Die genaue Einteilung muss erst nach Verabschiedung des IG-Luft vom Umweltminister in einer eigenen Verordnung festgelegt werden. Würde jedoch das deutsche Muster in Österreich umgesetzt, bekämen 1,1 Millionen Pkw ein grünes Pickerl, 500.000 Pkw ein gelbes und 1,9 Millionen Pkw ein rotes.

In Deutschland funktionieren die Umweltzonen so: Nur Autos mit einem Pickerl dürfen in die Umweltzone hineinfahren. Die Regelung gilt für das gesamte Jahr. Da die Umweltzonen in Deutschland bisher nicht den gewünschten Effekt haben, wurden die Regelungen verschärft. So dürfen in Berlin seit Jahresbeginn nur mehr Autos mit grünen Pickerl fahren, während rot und gelb draußen bleiben müssen.

 

 

17.6.2010 - Pressekonferenz VKI und ARBÖ: Werkstätten-Test 

 

 

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und der ARBÖ laden interessierte Medien zur Präsentation des neuen Werkstätten-Tests herzlich ein.

VKI-Geschäftsführer Ing. Franz Floss und ARBÖ -Geschäfts- führer Leo Musil informieren darüber hinaus über die von der EU eröffneten neuen Möglichkeiten für Autofahrerinnen und Autofahrer, die Kosten für Service und Reparaturen zu minimieren.

Datum:   23.6.2010, um 10:00 Uhr
Ort:     Cafe Schottenstift 1. Stock
         Schottengasse 2, 1010 Wien

 

 

 

17.6.2010 -  Radsicherheitstag 2010
 

 

Wissen schützt, sagt man - aber, Wissen und Können schützen doppelt! Deshalb lädt Verkehrsministerin Doris Bures am Samstag, den 19. Juni 2010, zur kostenlosen Teilnahme am "Radsicherheitstag 2010" in fünf Intersport eybl-Megastores. Der ARBÖ wird spezielle Testparcours aufbauen, um Radler "fit" für den Sommer zu machen.

Laut einer aktuellen Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit
verunfallten rund 23.200 Radfahrer und 6.800 Mountainbiker. Die Hauptschuld
an den Unfällen trugen die Biker selbst, durch Fahrfehler, Missachtung der
Verkehrsregeln und mangelnder Ausrüstung. Grund genug, um in fünf eybl- Megastores den "Radsicherheitstag 2010" zu veranstalten. Zwischen 9 und 17 Uhr können sowohl Kinder, als auch Erwachsene das eigene Fahrkönnen
unter Beweis stellen und sich wertvolle Tipps von Experten holen.
Zusätzlich wird das mitgebrachte Fahrrad von Experten des ARBÖ, der Polizei
und Intersport eybl kostenlos auf Mängel und Schäden geprüft. An allen
Veranstaltungsorten kann man tolle Preise gewinnen. Verlost werden je ein
Fahrrad, je 20 Radhelme und je 20 Rad-Sicherheitspakete.


Die Adressen:

* eybl-Megastore Vösendorf, Kreuzung Triester-/Altmannsdorfer Straße
* eybl-Megastore Pasching, in der Plus-City
* eybl-Megastore Salzburg-Bergheim, Moosfeldstraße 2a
* eybl-Megastore Graz, Shopping-Center West, Weiblinger Gürtel


Der ARBÖ bietet derzeit die Rad-Moped-Freizeit-Mitgliedschaft zum halben
Preis, um 7,95 Euro, an. Inkludiert ist dabei eine subsidiär geltende
Radfahrer-, Skater und Fußgänger-Haftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme von 750.000 Euro.

 

16.6.2010 -  Verkehr hat Feinstaub am meisten gesenkt   

 



Der Verkehr hat im Kampf gegen Feinstaub den größten Erfolg gelandet. Die Feinstaub-Emissionen des Verkehrs sind im Jahr 2008 gleich um 5,9 Prozent zurückgegangen, während die Emissionen insgesamt um 1,8 Prozent zuge- nommen haben. "Damit konnte der Verkehr die größte Einsparung erzielen",stellt der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ, Dr. Herbert Grundtner anhand der neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes fest. "Im Verkehr wurden bereits Taten gesetzt und nicht nur Worte verloren. Weitere Verbesserungen sind im Gange. Jetzt sollen andere Bereiche ihren Beitrag leisten".

Stattdessen werden im vorliegenden Entwurf des IG-Luft die kleinen Pendlerinnen und Pendler als einzige Gruppe massiv belastet, während es für Industrie, Wirtschaft und Bauern weiterhin großzügige Ausnahmen gibt. "Nicht jede Pendlerin und nicht jeder Pendler, die mit ihren über sechs Jahre alten Autos nicht mehr in die Innenstadt dürfen, können sich gleich ein neues Auto leisten", ergänzt der Landesgeschäftsführer des ARBÖ Steiermark, Hans Marcher. Allein schon durch die Möglichkeit, durch Umweltzonen ausgesperrt zu bleiben, verlieren ältere Gebrauchtwagen enorm an Wert. "Unser Motto ist Arbeitsplätze schaffen und nicht Werte vernichten. Durch Anreize für die thermische Sanierung könnte das Problem Feinstaub speziell in der Steiermark viel effizienter und nachhaltiger gelöst werden", so Marcher. Autofahrer, die ihren Protest gegen diese kalte Enteignung ausdrücken wollen, können dies beim ARBÖ mit ihrer Unterschrift tun (www.arboe.at).

Zurück zu den Zahlen: 2008 sind die Feinstaub-Emissionen in ganz Österreichlaut Umweltbundesamt um 1,8 Prozent auf 35.560 Tonnen angestiegen. DerAnstieg beträgt also 640 Tonnen. Im Verkehrs- bereich sanken die Feinstaub-Emissionen um 5,9 Prozent auf 8.190 Tonnen. Hier wurden also stolze 510 Tonnen eingespart. "Dieser Erfolg kam nicht vom Himmel herab, sondern ist das Ergebnis einschneidender Änderungen. Es wurde weniger gefahren und es wurden von den Autofahrern massiv mehr Autos mit Partikelfilter gekauft, die nun verstärkt am Markt angeboten worden sind". Diese Verbesserung hat sich im Jahr 2009 massiv fortgesetzt: Über 90 Prozent der neu gekauften Dieselfahr- zeuge haben schon einen Partikelfilter und damit die Feinstaub-Emissionen durch Verbrennung im Griff. Es wurden deutlich mehr benzinbetriebene Pkw gekauft, die durch Verbrennung überhaupt keinen Feinstaub erzeugen", so der ARBÖ. Massiv zugenommen haben die Feinstaub-Emissionen durch den Kleinverbrauch (Haushalte), die um 6,4 Prozent, also um 620 Tonnen, auf 10.250 Tonnen gestiegen sind. "Hier, bei den Heizungen, ist der Hebel anzusetzen, gerade in der Steiermark", so Marcher. Am zweitstärksten stiegen die Feinstaub-Emissionen der Industrie, nämlich um 6,2 Prozent auf 9.640 Tonnen, also um 570 Tonnen.

"Im IG-Luft werden jene abgestraft, die am meisten und ganz konkret Fein- staub-Emissionen reduziert haben, also die Auto- fahrerinnen und Autofahrer. Verschont werden hingegen jene, die beim Feinstaub die größten Zuwächse hatten, also Industrie und Kleinverbraucher. Kein Wunder, dass der Herr Umweltminister die neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes verheimlicht und sie nicht längst schon - wie in den Jahren zuvor - veröffentlicht hat", kritisiert der geschäftsführende ARBÖ-Vizepräsident. Die öffentliche Debatte sollte wohl ohne konkretes Zahlenmaterial ablaufen und so ein wichtiges Gesetz im Eiltempo durch das Parlament gepeitscht werden.

 

 

15.6.2010 -  Elton John am steirischen Schwarzlsee  

 

Am 20.Juni 2010 steht ein Megaevent vor der Tür. Elton John gibt mit Band sein Konzertdebüt in der Steiermark, direkt neben dem Schwarzlsee. Tausende Fans werden sich das riesen Event nicht entgehen lassen, so der ARBÖ.

"Fans die mit dem Fahrzeug unterwegs sind, sollten mit erheblichen
Verzögerungen auf der Pyhrnautobah (A9), vor den Ausfahrten Schwarzlsee und Schachenwald rechnen", so Alexandra Goga vom ARBÖ Informationdienst. Auch die Südautobahn (A2), beim Knoten Graz West, wird der Staupunkt
schlechthin. Der ARBÖ empfiehlt daher für die Anreise genügend Zeit
einzuplanen, denn auch die Parkplatzsuche könnte zum "Abenteuer" werden.

 

 

 

14.6.2010 - Fahrtag für körperbehinderte Kraftfahrer

 

Wir laden Sie herzlich zum 30. Fahrtag für körperbehinderte Kraftfahrer
ein.
Die Jubiläumsveranstaltung mit zahlreichen prominenten Gästen findet am
kommenden Samstag, den 19. Juni 2010, von 12:00 bis 17:00 Uhr im
Fahrtechnikzentrum Ost, Kleinfrauenhaid 16 im Burgenland, statt.

Unser Jubiläumsfahrtag für körperbehinderte Kraftfahrer steht dieses Jahr
unter dem Motto: „Rechtzeitig erkennen – schnell reagieren – richtig
agieren“. Jedem Menschem mit Körperbehinderung, wird dabei die Augen
geöffnet und die Furcht vor der Mobilität genommen. Wer interessiert ist,
kann einfach ausprobieren, wie es ist, mit umgebauten Fahrzeugen zu fahren
bzw. ein Fahrtraining absolvieren.

Wir würden uns sehr über ihren Besuch freuen!
 

 

14.6.2010 -Keine Furcht vor Mobilität - Fahrtag für körperbehinderte Kraftfahrer 

 

Prominente Gäste: Paralymicssportler Reini Sampl,SPÖ-Behindertensprecherin Königsberger-Ludwig, Behindertenanwalt Buchinger


Am Samstag, den 19. Juni 2010 steht das Fahrsicherheitszentrum Ost in Kleinfrauenhaid 16, Hirm (Burgenland) in der Zeit von 12 bis 17 Uhr ganz im Zeichen der Autofahrerinnen und Autofahrer mit Körperbehinderung. "Wir feiern das 30.Jubiläum dieser beliebten Veranstaltung", freut sich ARBÖ-Behinderten- berater Roland Hirtl. "Jeder kann dabei sehen und staunen, was für Möglich- keiten es heutzutage im Straßenverkehr für jede Art der Körperbehinderung gibt."

Begleitet wird der Fahrtag von der SPÖ-Behindertensprecherin Nationalrats- abgeordneten Ulrike Königsberger-Ludwig und dem österreichischen Behindertenanwalt, Dr. Erwin Buchinger. Als Höhepunkt der Veranstaltung - die unter dem Ehrenschutz von Landesrat Dr. Peter Rezar, Präsident des ARBÖ Burgenland, steht - wird auch ein Überraschungsgast erwartet. Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist Reini Sampl, www.rs1.at, Europas einziger Rolli- fahrer, der auch Fahrtechnik-Trainer ist und der heuer bei den Paralympics in Vancouver Fünfter im Slalom wurde. 2001 fuhr Sampl übrigens mit seinem Handbike die Strecke der "Tour de Mur" über 340 km in nur 10 Stunden und 43 Minuten und stellte damit einen Weltrekord auf.

Der Jubiläumsfahrtag für körperbehinderte Kraftfahrer steht dieses Jahr ganz unter dem Motto: "Rechtzeitig erkennen - schnell reagieren - richtig agieren", so Hirtl. Das richtige Verhalten in riskanten Verkehrssituationen kann so trainiert werden. "Jedem Körperbehinderten wird dabei die Augen geöffnet und die Furcht vor der Mobilität genommen", ist der ARBÖ-Experte sicher. Wer interessiert ist, kann einfach ausprobieren, wie es ist, mit umgebauten Fahr- zeugen zu fahren bzw. ein Fahrtraining absolvieren. Natürlich wird auch reichlich Information geboten: Zahlreiche Autoumbauspezialisten, wie die Firmen Aigner, Paravan, Pruckner und Reeh sind vor Ort und geben praxisnahe Tipps. Auch ARBÖ-Experten in Sachen Recht und Versicherung sind bei dieser Veranstaltung dabei.

Die Teilnahme am Fahrtag für körperbehinderte Kraftfahrer ist kostenlos und
bedarf keiner Voranmeldung.
 

 

11.6.2010 - Rettungskarte ermöglicht schnellere Bergung von Verletzten

 

Aufkleber beim ARBÖ kostenlos erhältlich                                                                                                                                                                       Die Rettungskarte ist ein Datenblatt eines Kraftfahrzeugs, in dem alle relevante Bauteile, wie Airbag, Gurtstraffer, Batterie, Kraftstofftank oder Karosserie-verstärkungen, in einer Fahrzeugskizze dargestellt sind. Einsatzkräfte können bei einem Unfall mit diesen Informationen Verletzte schneller und sicherer bergen. Wer eine Rettungskarte im Auto mitführt, kann mit dem ARBÖ - Rettungskartenaufkleber darauf hinweisen. Diese Aufkleber sind kostenlos in allen ARBÖ-Prüfzentren erhältlich.

Zur Verfügung gestellt wird die Rettungskarte von den meisten Fahrzeug- herstellern für die neueren Modelle und kann über die jeweilige Homepage ausgedruckt werden. Auf der ARBÖ-Website finden sich die entsprechenden Weblinks. Sie soll, so der ARBÖ, in der Sonnenblende auf der Fahrerseite aufbewahrt werden, da diese Stelle auch bei schwer beschädigten Fahrzeugen von Rettungskräften leicht erreichbar ist.

Näheres unter: http://www.arboe.at/rettungskarten.html

 

 

9.6.2010 - Fahrrad zum in die Tasche stecken

Das Wichtigste zum Thema in einer neuen Gratis-Broschüre des ARBÖ

Ohne Parkplatzsorgen oder Stauärger unterwegs zu sein, und dabei noch etwas für die Gesundheit tun - Radfahren ist und bleibt "in". Doch mit den Verkehrsregeln, oder welche Sicherheitskomponenten ein "Muss" sind, haben manche Radfahrer nicht viel am Hut. Der ARBÖ hat nun eine handliche Gratis-Broschüre aufgelegt, die das Wichtigste zum Thema zusammenfasst.

Pro Jahr werden in Österreich laut Wirtschaftskammer rund 470.000 Fahrräder verkauft. Doch auch Leih-Fahrräder, wie in Wien die beliebten Citybikes, verlocken viele "Hobbyradler" auf die zwei Räder. "Alle Fahrradfahrerinnen und -fahrer sollten sich ab und zu die wichtigsten Infos in Erinnerung rufen, die neue, handliche ARBÖ-Broschüre gibt einen guten Überblick", empfiehlt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ. In Papierform ist sie in allen ARBÖ-Dienststellen österreichweit erhältlich. Im Internet steht sie unter http://www.arboe.at/rundumsrad.html zum Download bereit.

Übrigens: Sofern Elektrofahrräder nicht mehr als 600 Watt leisten und nicht schneller als 25 km/h sind, gelten sie rein rechtlich auch als Fahrräder - mit allen Rechten und Pflichten. Alles was schneller oder leistungsstärker ist, gilt als Kraftfahrzeug.

 

 

9.6.2010 - In ganz Österreich Busspuren und Fünfmeterzonen für Biker freigeben

 


Immer mehr Autofahrer und Autofahrerinnen steigen auf Motorräder um. "Es spricht überhaupt nichts dagegen, die Busspuren für Biker frei zu geben, so wie es der ARBÖ schon vor Jahren gefordert und in einigen ausgewählten Straßen umgesetzt hat", bekräftigt der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ, MR Dr. Herbert Grundtner. Die Freigabe der Busspuren soll in ganz Österreich erfolgen und nicht nur in der Bundeshauptstadt als Vorwahlgeplänkel. Kein Bus wird durch einen Biker gefährdet oder behindert. Ganz im Gegenteil könnten durch das Ausweichen der Biker auf Busspuren Staus verhindert und das nicht ungefährliche Vorbeischlängeln der Biker an Autokolonnen vermieden werden.

Dass Biker zünftig auch in der Fünfmeterzone vor einer Kreuzung parken
dürfen, hält der geschäftsführende Präsident des ARBÖ für eine ausgezeichnete Idee, sofern die Motorräder nicht quer geparkt werden, sondern parallel. "Längs geparkte Bikes verstellen nicht die Sicht und sind damit kein Gefahren- potenzial", so Dr. Grundtner. Für Autofahrer würde dies eine Entlastung der Parkplatzsituation bringen. Auch diese Maßnahme ist österreichweit umzu- setzen und nicht als Wahlkampf-Gag misszuverstehen.

 

 

8.6.2010 - Raketenstart des Sommers belastet den Organismus

So unterstützt man den Körper, um mit der Umstellung klar zu kommen =

Der Raketenstart des Sommers - von 15 auf über dreißig Grad Celsius - lässt zurzeit niemanden kalt. Bis der Organismus mit diesem radikalen Temperatur -anstieg klar kommt, vergehen zwei bis drei Tage. Der ARBÖ-Verkehrs- mediziner Medizinalrat Prof. Prim. Dr. Josef Nagler warnt: "Vor allem das schwüle Wetter lässt die Konzentration rapide sinken und die Nervosität steigen. Im Straßenverkehr eine fatale 'Mischung'!"

Wer sich im Moment schlapp und müde fühlt, darf es getrost auf das Wetter schieben. Viel Trinken hilft dem Körper sich auf "Sommer" einzustellen. "Alkohol ist dabei klarerweise zu vermeiden," so der ARBÖ-Verkehrsmediziner. "Am besten zwei bis drei Liter Mineralwasser, Limonaden, Fruchtsäfte oder Tee trinken." Achtung bei isotonischen Getränken: Ein Drink pro Stunde ist genug. Ansonsten wird der Körper zu sehr aufgeputscht. Nicht vergessen: Kinder brauchen mehr Flüssigkeit als Erwachsene, damit sie keinen gesundheitlichen Schaden davontragen.

Weitere ARBÖ-Hitzetipps:

* Auf fettreiche Mahlzeiten verzichten, da diese die Konzentrationsfähigkeit verringern und ermüden. Besser ist leichte Kost wie Salate, magerer Schinken, Käse, Obst, Vollkorngebäck, knackiges Gemüse.

* Kleidung tragen aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen, Kunstfasern meiden.

* Obwohl das Verbundglas der Windschutzscheibe sowohl UVB- als auch die Mehrzahl der UVA-Strahlen der Sonne filtert. Aber die Seitenscheiben, so ferne sie nicht getönt oder mit UV-Filter versehen sind, lassen diese ungehindert passieren. Nagler: "Deshalb ist es enorm wichtig, auch im Auto Sonnencreme zu verwenden. Am besten Lichtschutzfaktor 15 oder noch höher. Wer sich nicht eincremt, muss mit erhöhtem Hautkrebsrisiko rechnen."

* Nicht ins glutheiße Auto einsteigen und wegfahren, zuerst alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen.

* Mit der Klimaanlagen das Wageninnere nicht zu stark herunterkühlen - eine Bronchitis oder Verkühlung könnte die Folge sein.

* Vorsicht bei geöffneten Autodachfenster: Unbedingt eine Kopfbedeckung tragen, damit einem Sonnenstich keine Chance gegeben wird.

* Bei längeren Autofahrten unbedingt regelmäßige Pausen einlegen.

 

 

8.6.2010 - Nova Rock Festival - Zehntausende Fans erwartet

 

Verkehrsauslastung rund um Pannonia Fields II bei Nickelsdorf ist sicher

Am kommenden Wochenende feiert das Nova Rock Festival sein fünfjähriges Jubiläum. Für alle, die zu den Konzerten mit dem Auto anreisen, heißt das: "Viel Geduld aufbringen", so ARBÖ-Verkehrsexpertin Melanie Nowak. Der ARBÖ rät, reichlich Zeit für die Anreise einzuplanen.

Zahlreiche Bands rocken die Pannonia Fields II am kommenden Wochenende.
Vorne weg: Rammstein, Green Day, The Prodigy und die Beatsteaks. Vor allem
bei der An und Abreise werden daher, trotz des sehr guten Verkehrskonzeptes, Staus nicht ausbleiben, weiß Nowak aus Erfahrung, denn der Großteil der Fans wird mit dem eigenen Fahrzeug anreisen. Eine lange Wohnmobil-Kolonne wird laut ARBÖ-Informationsdienst die Ostautobahn (A4), im Bereich zwischen Gols und Nickelsdorf "verstopfen". Auch auf der ungarischen M1, zwischen Györ und der Staatsgrenze, werden sich lange Staus bilden. Der ARBÖ-Informations- dienst rät an der Ausfahrt Nickelsdorf genügend Zeit einzuplanen. "Fans, die sich Staus ersparen wollen, sollten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Von Wien verkehren sowohl Sonderzüge als auch Shuttlebusse", so die ARBÖ-Verkehrsexpertin. "Unverzichtbar sind Wasservorräte, die sich in jedem Fahrzeug befinden sollten, schließlich soll man vor lauter Hitze nicht kollabieren", so Nowak.
 

 

8.6.2010 - ARBÖ Salzburg mit neuem Präsidium Wüstenrot- Vorstandsdirektor Meingast als Präsident - Mag. Isabel Groß als Vizepräsident

 

Fast komplett neu aufgestellt und mit Wirtschaftskompetenz und Frauenpower gestärkt wurde das Präsidium des ARBÖ in Salzburg. Bei der Landeskonferenz am vergangenen Samstag wurde Franz Meingast MBA, Vorstands-direktor der Wüstenrot-Versicherung zum Präsidenten des ARBÖ Salzburg gewählt. Zur Vizepräsidentin gekürt wurde die Inhaberin des Inkassobüros Merkur, Mag. Isabel Groß. Helmut Schönbeck, früher Oberst der Bundespolizei, wurde zum Vizepräsidenten des ARBÖ Salzburg wieder-gewählt. Es handelt sich dabei um rein ehrenamtliche Tätigkeiten. Hauptberuflicher Landesgeschäftsstellenleiter bleibt Dir. Dietmar Doloscheski.
 

 

2.6.2010 - Lokaler Hochwasseralarm - Tipps für Autofahrer

 

  Achtung bei "Wasserfahrten"
                                                       

Dauerregen von Wien bis Tirol. Mit bis zu 100 Liter Wasser pro Quadratmeter muss gerechnet werden, so der ARBÖ. Lokale Überschwemmungen können nicht ausgeschlossen werden. In Steyr wurde die Hochwasser-Vorwarnstufe bereits erreicht. Der ARBÖ hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

ARBÖ-Hochwasser-Tipps:

* Das Fahrzeug nicht nahe an Gewässern parken oder in Talsenken - auch vergleichsweise kleine Bäche können rasch zu reißenden Flüssen werden.

* "Beim Durchfahren von überfluteten Straßenstücken kann Schrittgeschwindig- keit bereits zu schnell sein", warnt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ, "denn die sich bildende Bugwelle kann über den Motor schwappen." Sollte Wasser über den Ansaugkanal in den Motor gelangen, ist ein kapitaler Motorschaden fast unvermeidlich. Den Richtwert, ob man durch eine Wasserfurt noch fahren soll oder nicht bietet die Türschwelle, diese darf auf keinen Fall im Wasser sein.

* Sollte Wasser in das Fahrzeuginnere eingedrungen sein: Teppiche und darunter liegendes Dämmmaterial austrocknen lassen.

* Stand das Auto bis über die Räder im Wasser, darf der Motor auf keinen Fall gestartet werden. Das Fahrzeug muss zur Überprüfung in eine Fachwerkstätte abgeschleppt werden. "Ansonsten droht auch hier ein kostspieliger Motor- schaden," warnt Rernböck.

Der ARBÖ empfiehlt allen Autobesitzern, deren Fahrzeug zwar nicht im Wasser stand, aber auf Grund der feuchten Witterung nicht anspringt, ein Antifeuchtig- keits-Spray auf Zündkerzenstecker, Kabel und Verteilerkappe zu sprühen. Auf keinen Fall elektronische Bau- teile damit besprühen, diese sollten nur getrocknet werden. Hilft das auch nicht, stehen die ARBÖ-Pannenfahrer - in ganz Österreich unter der Pannen-Notruf-Notrufnummer 1-2-3 erreichbar - rund um die Uhr zur Verfügung.

 

1.6.2010 -  Im Kampf gegen Feinstaub Jobs schaffen, statt Werte zu vernichten
 

 Statt mutwillige Werte zu vernichten, sollten im Kampf gegen
den Feinstaub Jobs geschaffen werden, fordert der Landesgeschäfts- führer des ARBÖ Steiermark Hans Marcher. Umweltzonen bringen der Umwelt wenig und führen zu einer enormen Wertvernichtung nicht nur bei den ausgesperrten Pkw, sondern auch bei Gebrauchts- wagen. Eine effiziente Bekämpfung von Feinstaub setzt bei den Hauptverursachern an. In Graz ist dies vor allem der Hausbrand. Durch eine thermische Sanierung bzw. ein Umstellen auf umwelt- freundlicheres Heizen könnte doppelt geholfen werden, der Umwelt und der Wirtschaft. "Wer Geld in die thermische Sanierung steckt, kurbelt die inländische Wirtschaft an und schafft Arbeitsplätze. Dadurch erzielt man inländische Wertschöpfung", so Marcher.

Dass Umweltzonen "umweltmäßig" wenig bringen, zeigt das deutsche Beispiel:Deutsche Umweltzonen haben die Feinstaub-Belastung wenig bis gar nicht reduziert, sind aber ein teures Pflaster für die Autofahrerinnen und Autofahrer. "Ein teurer Nepp für wenig Erfolg - das kommt für Österreich nicht infrage", so Marcher und ruft alle Interessierten auf, beim ARBÖ gegen die geplante Umweltzone in Graz zu protestieren (siehe www.aboe.at).Weit effizienter als Umweltzonen ist die Bekämpfung von Feinstaub bei den Hauptverur-sachern.

"Zahlen muss in Deutschland praktisch jeder", stellt Marcher mit Blick auf Deutschland fest. "Wer mit seinem Auto in die Zonen hineinfahren darf, zahlt für die Plakette fünf bis zehn Euro. Wer eine Ausnahme bekommt, zahlt wie in München doppelte Extra-Gebühren von 120 Euro. Wer mit seinem Fahrzeug ausgesperrt bleibt, ist gar gezwungen, sich ein neues Auto zu kaufen. Wer zuwiderhandelt, wird immer rigoroser kontrolliert - jetzt auch noch die stehenden und nicht mehr nur die fahrenden Autos - und muss kräftig Strafe zahlen." In Italien zum Beispiel kassierte die Stadt Rom in einem einzigen Jahr Strafgelder von 3,5 Millionen Euro.

Bei einem Symposium in der österreichischen Akademie der Wissenschaften waren sich deutsche Experten darin einig, dass die Feinstaubbelastungen durch die Zonen enttäuschend wenig gesunken sind: In München und Augsburg brachten die Umwelt- zonen keine Verringerung des Feinstaubs, denn der harte Winter war stärker. In Augsburg gab es trotz Umweltzone in den ersten drei
Monaten dieses Jahres sogar schon 32 Überschreitungstage und damit fast genauso viel Überschreitungstage wie im gesamten Jahr 2009 (33 Überschreitungstage). Marcher: "Auch in Graz ist mit Ähnlichem zu rechnen. Der Feinstaub schwankt auch in Österreich mit Wind und Wetter."

Selbst in Berlin, wo die Umweltzone dreimal so groß ist wie in Graz und es nur wenig Ausnahmen gibt, ist die Feinstaubbelastung im ersten Zonenjahr (2008) nur um enttäuschende drei Prozent gesunken. Konkret sank 2008 die Zahl der Überschreitungstage in Berlin von 28 auf 24 Tage. Ob dieser Effekt auf die Umweltzone zurückzuführen ist, wird bezweifelt. Nun setzt man in Berlin alle Hoffnungen auf die schärfste Form der Umweltzone: Seit Jahres- beginn bleiben alle Autos ausgesperrt, die älter als fünf Jahre sind.

Zwischen 2005 und 2008 sind die Feinstaub-Emissionen des Verkehrs in Österreich um stolze 12,7 Prozent gesunken, von 9.380 auf 8.190 Tonnen. "Statt diesen erfreulichen Trend auch der Bevölkerung zu kommunizieren, hält der Umweltminister diese Zahlen schon wochenlang zurück", kritisiert Hans Marcher. Offen- sichtlich passt diese enorme Verbesserung im Verkehrsbereich nicht zu den Plänen des Umweltministers, auch in Österreich Umweltzonen einzuführen. Der ARBÖ ist massiv dagegen, allen anderen 624.000 steirischen Pkw ein teures "Pickerlchaos" aufzuzwingen, wenn sie nach Graz fahren wollen." 2008 trug der Verkehr am meisten zur Reduktion von Feinstaub-Emissionen bei: Während die Emissionen des Verkehrs auch im Jahr 2008 weiter zurückgingen, sind die Emissionen der Hauptverursacher Industrie und Kleinverbraucher weiter gestiegen. "Während durch Umweltzonen die Autofahrer drangsaliert werden, die von sich aus Gegenmaßnahmen setzten und zu über 90 Prozent nur mehr Diesel-Fahrzeuge mit Diesel-Partikelfilter kaufen, geschieht in den anderen Bereichen viel zu wenig", so Marcher.

Österreichweit würden 810.00 Pkw in Zukunft aus Teilen der steirischen Hauptstadt ausgesperrt bleiben, darunter 40.000 steirische. Das ist eine kalte Enteignung von Pkw-Besitzern, deren Fahrzeuge völlig legal in Österreich angemeldet worden sind. 3,55 Millionen Pkw aus Österreich, davon 624.000 aus der Steiermark würde ein "Pickerlchaos" aufgezwungen, wenn sie Graz besuchen wollen. "Die Zone ist unsozial und trifft die Ärmsten am härtesten. Nicht jede Pendlerin und jeder Pendler kann sich ein neues Fahrzeug leisten, um weiterhin in die Arbeit zu gelangen", kritisiert Marcher. Selbst die EU hat inzwischen eingesehen, dass jener Feinstaub, der durch die Winterstreuung zustande kommt, bei der Berechnung der Grenzwerte ausgeklammert werden darf. "Österreich soll diesen Spielraum der EU unbedingt ausnützen", drängt der Landesgeschäfts -führer des ARBÖ Steiermark Österreich wird es damit etwas leichter möglich sein, die EU-Grenzwerte bei den Feinstaub-Immissionen auch einzuhalten. "Vier bis fünf Über- schreitungstage würden wegfallen, wenn die Winterstreuung abgezogen wird. Das bringt mindestens gleich viel wie die geplante Umweltzone in Graz, vielleicht sogar noch mehr", ist Marcher überzeugt.

 

1.6.2010 -  Feiertag und Ferienende sorgen für Geduldsprobe am Wochenende

 

Der Feiertag am kommenden Donnerstag wird erneut für kilometer- lange Staus auf den Hauptverkehrsstrecken sorgen. Das Ende der Pfingstferien in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg trägt ebenfalls einen erheblichen Teil zum Stau- wochenende bei, ist sich der ARBÖ-Informationsdienst sicher.

Die ersten Staus sind bereits am Mittwochnachmittag auf den Hauptverkehrsstraßen im Großraum Wien zu erwarten. Auch in Graz und in Linz werden kilometerlange Staus nicht ausbleiben.

Die Verkehrsexperten haben die wahrscheinlichsten Staupunkte am Mittwoch zusammengefasst:


* Mühlkreisautobahn (A7), beide Richtungen, vor dem Tunnel
Bindermichl
* Pyhrnautobahn (A9), beide Richtungen, vor dem Plabutschtunnel in Graz
* Südautobahn (A2), Fahrtrichtung Graz, im Baustellenbereich bei
Baden
* Südautobahn (A2, beide Richtungen, im Baustellenbereich zwischen Laßnitzhöhe und Graz/Ost
* Südost-Tangente (A23), stadtauswärts, im gesamten Verlauf
* Triester Straße (B17), zwischen dem Matzleinsdorfer Platz und der
Auffahrt zur Südautobahn
* Wiener Westausfahrt, zwischen der Hadikgasse und dem Nasch- markt
* Wiener Nordbrücke, stadtauswärts, im gesamten Verlauf


Dafür sollten nach Erfahrungen des ARBÖ-Informationsdienst der Fenstertag - Freitag, ein klassischer Stautag - auf den Straßen wesentlich ruhiger als üblicherweise verlaufen. Am Samstag wird dann vor allem in Westösterreich wieder viel Geduld gefragt sein. Viele deutsche Urlaubsheimkehrer werden sich ab den Vormittags- stunden auf den Transitrouten in kilometerlangen Staus in Richtung Deutschland "anstellen", sind sich die Verkehrsexperten des ARBÖ sicher.

Der ARBÖ-Informationsdienst hat die wesentlichsten Staupunkte am Samstag zusammengefasst:


* Tauern Autobahn (A10), vor dem Tauerntunnel und dem Bau- stellenbereichen zwischen Bischofshofen und dem Tauerntunnel
* Brenner Autobahn (A13), vor der Mautstelle Schönberg
* Rheintal Autobahn (A14), vor dem Pfänder- und dem Amberg- tunnel
* Fernpass Bundesstraße (B179), Höhe Leermooser Tunnel und Bereich Vils/Füssen


Auch im benachbarten Ausland werden die Autofahrer vor allem vor der Maustelle Sterzing auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol und auf der Verbindung München-Salzburg (A8) viel Geduld brauchen.

 

27.5.2010 -  Notwendige Schritte in die richtige Richtung



Wirtschaftsminister will langjährige Forderungen des ARBÖ erfüllen

Der ARBÖ begrüßt das angekündigte Vorhaben des Wirtschafts- ministers, mit rechtlichen Vorschriften für mehr Transparenz und Wettbewerb bei den heimischen Spritpreisen zu sorgen. "Die berechtigte Kritik des ARBÖ ist beim Wirtschaftsminister endlich auf offene Ohren gestoßen. Es sind notwendige Schritte in die richtige Richtung", zeigt sich Mag. Lydia Ninz, Leiterin der ARBÖ Interessens- vertretung und Öffentlichkeitsarbeit erfreut. Der ARBÖ geht davon aus, dass den Ankündigungen auch rasche Taten folgen. "Was zählt sind Taten und nicht Worte".

Seit Jahren fordert der ARBÖ, dass die Spritpreise vor den Tank- stellen("Totems") stets in derselben Reihenfolge angeschrieben werden, damit dieAutofahrerinnen und Autofahrer "ihre" Spritpreis- sorte beim Fahren schnellerfinden und vergleichen können. Eine entsprechende Verordnung, die vorschreibt, Diesel, Eurosuper und Normalbenzin stets in derselben Reihenfolge anzupreisen, wurde schon einmal ins Begutachtungsverfahren geschickt und könnte sehr rasch umgesetzt werden. Weil man sich zwei Stellen hinter dem Komma leichter merken kann als drei, hat der ARBÖ gefordert, die Spritpreise nur mehr mit zwei Nachkommastellen anzupreisen -
so wie es die Österreicherinnen und Österreicher aus alten Schillingzeiten gewohnt gewesen sind. "Damit würde es viel mehr Autofahrern als bisher ins Auge springen, welche Preisunterschiede es gibt", so der ARBÖ. Beim Zahlenwird ja jetzt schon gerundet, weil es keine Münze unter einem Cent gibt. Alle bisherigen Anläufe (Briefe, Appelle usw.) des ARBÖ, diese zwei Ver- besserungen auf freiwilliger Basis einzuführen, wurden von der Mineralöl- branche abgeschmettert. So bleibt der Politik nichts anders übrig, als mehr Transparenz mit neuen rechtlichen Vorschriften zu regeln.

Dreh- und Angelpunkt für mehr Transparenz und mehr Wettbewerb bei den heimischen Spritpreisen muss es aber sein, dass die Tank- stellenpreise wenigstens einen Tag lang halten und daher von den Konsumentinnen und Konsumenten überhaupt verglichen werden können. "Es gibt keine anderen nicht verderblichen Produkte, deren Preise sich während des Tages ändern". Die Tankstellenverordung, die es den Tankstellen erlaubt, die Spritpreise nur einmal am Tag zu erhöhen, ist ja auch nur notwendig gewesen, weil die Mineralöl- branche im Februar 2008 plötzlich damit begonnen hat, die Tank- stellenpreise in Stundentakt zu ändern. Die erste zahme Fassung brachte ebenfalls kaum Effekte und musste verschärft werden.

Ausdrücklich begrüßt der ARBÖ alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Preise auf den teuren Autobahnautobahnen besser als bisher zu vergleichen, wie dies in Teilen Italiens und Frankreichs schon per Computeranzeigen möglich ist. Der ARBÖ hat in verschiedenen empirischen Untersuchungen aufgezeigt, dass Diesel auf heimischen Autobahntankstellen sogar teurer war als auf italienischen und deutschen, obwohl dort die Mineralölsteuer viel
höher ist (z.B.: zu Weihnachten, über Neujahr, Ende Jänner). Zuletzt musste im Mai festgestellt werden, dass Diesel auf der Autobahn 27 Cent pro Liter mehr kostete als auf der günstigsten Tankstelle abseits der Autobahn. Und die Bundeswettbewerbsbehörde hat in einer Untersuchung bestätigt, dass die Unterschiede zwischen Auto- bahntankstellen und anderen Tankstellen in den letzten Jahren weiter gewachsen sind.

Dass in Österreich der Unterschied zwischen den Notierungen für Diesel undEurosuper in Rotterdam und in Österreich in den letzten Wochen zugenommen hat, ist ein Faktum und anhand der Zahlen sehr leicht zu verifizieren, stellt der ARBÖ klar. In Rotterdam sinken die Preise für Diesel und Eurosuper seit 27 April - und zwar sowohl in Euro als auch in Dollar, während in Österreich die Spritpreise vor den Feiertagen gestiegen sind. Ganz im Gegensatz dazu haben es die Mineralölfirmen in Deutschland vor Pfingsten nicht gewagt, die Spritpreise zu erhöhen. In Österreich haben die Spritpreise erst nach Pfingsten nachgegeben.

 

 

26.5.2010 -  Statt Umweltzonen Winterstreuung berücksichtigen
 


ARBÖ-Unterschriftenaktion "Nein zur Zone" gegen Grazer Umwelt- zone

Selbst die EU hat inzwischen eingesehen, dass jener Feinstaub, der durch die Winterstreuung zustande kommt, bei der Berechnung der Grenzwerte ausge- klammert werden darf. "Österreich soll diesen Spielraum der EU unbedingt ausnützen", drängt der Landesgeschäfts -führer des ARBÖ Steiermark, Hans Marcher, und fordert den Land- wirtschaftsminister auf, im neuen Entwurf zum IG-Luft eine entsprechende Bestimmung einzubauen.

Österreich wird es damit etwas leichter möglich sein, die EU -Grenz- werte bei den Feinstaub-Immissionen auch einzuhalten. "Vier bis fünf Überschreitungs- tage würden wegfallen, wenn die Winter- streuung abgezogen wird. Das bringt mindestens gleich viel wie die geplante Umweltzone in Graz, vielleicht sogar noch mehr", rechnet Marcher vor. Am Beispiel der deutschen Umweltzonen hat sich ja gezeigt, dass selbst in Berlin, wo die Umweltzone dreimal so groß ist als die geplante Umweltzone in Graz, nur vier Überschreitungstage eingespart werden konnten. Im winterreichen Österreich, wo im Winter zur Erhöhung der Verkehrssicherheit öfter gestreut werden muss, könnten sogar noch mehr Überschreitungstage vermieden werden. Die EU erlaubt diese Ausnahme, weil nach Auffassung einiger Experten, der durch Winterstreuung zustande gekommenen Feinstaub gesundheitlich harmloser ist ("spring dust") als Feinstaub aus dem Auspuff, aus Abrieb oder sonstiger Aufwirbelung.

Kein Weg führt nach Meinung des ARBÖ daran vorbei, das Problem Feinstaub bei der Wurzel anzupacken. Während bei den Autofahrern schon sehr große Verbesserungen erzielt wurden - vor allem in den letzten zwei Jahren - gibt es bei den Hauptverursachern noch großen Aufholbedarf. Viele Autos in der Steiermark wurden auch mit ARBÖ -Hilfe mit Partikelfilter nachgerüstet. Andere Autofahrerinnen und Autofahrer haben sich neue, umweltfreundlichere Fahr- zeuge gekauft. Tatsächlich sind die Feinstaub-Emissionen des gesamten Verkehrs seit 2006 um stolze 12,7 Prozent zurückgegangen.

Der ARBÖ ist aber massiv dagegen, 40.000 Autobesitzer in der Steiermark auf einen Schlag zu enteignen, indem man ihr Fahrzeug aus Teilen der Stadt aus- sperrt. Der ARBÖ ist massiv dagegen, allen anderen 624.000 steirischen Pkw ein teures "Pickerlchaos" aufzuzwingen, wenn sie nach Graz fahren wollen. "Das Beispiel Deutschland hat klar gezeigt: Umweltzonen sind der reinste Nepp, der umweltmäßig nicht viel bringt." Aus diesem Grund hat der ARBÖ die Unter-schriftenaktion "Nein zur Zone" gestartet, bei der alle Interessierten bequem im Internet (www.arboe.at) oder in allen steirischen Prüfzentren des ARBÖ unter-schreiben können - auch Nicht-Mitglieder.

 


26.5.2010 - Uralte Kindersitze dürfen in Österreich nicht mehr verwendet werden



Sonst drohen Geldstrafen samt Vormerkung - Verkauf alter Kindersitze ist verboten

Schluss mit dem Verkauf und der Verwendung von uralten Kindersitzen macht Verkehrsministerin Doris Bures. Seit 1. Mai 2010 dürfen in Österreich nur mehr Kindersitze, die der neuesten ECE- Regelung Nummer 44.04 entsprechen, verkauft werden. Für alle älteren Kindersitze - zum Beispiel solche mit der niedrigeren ECE- Nummer 44.03 - gilt ein Verkaufsverbot. "Wichtig zu wissen: Dieses Verkaufsverbot betrifft auch den privaten Verkauf gebrauchter Kindersitze, sofern die alten Sitze einem größeren Personenkreis angeboten werden, etwa über eBay oder über ein Zeitungsinserat", informiert der Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, Mag. Gerald Kumnig.

Neu geregelt ist nicht nur der Verkauf von Kindersitzen, sondern auch die Verwendung uralter Kindersitze. "Weiter verwenden darf man nur noch Kinder- sitze der ECE-Nummer 44.03", fügt Mag. Kumnig hinzu. Die Benützung aller andern, noch älteren Kindersitze, ist verboten, also zum Beispiel von Kinder- sitzen mit den ECE- Nummern 44.02 oder 44.01. Praktisch kann man damit solche Kindersitze getrost entsorgen - nicht nur um dem Gesetz Genüge zu tun, sondern auch der Sicherheit der Sprösslinge zuliebe. Bei Ver- wendung dieser uralten Kindersitze drohen empfindliche Strafen: So kann eine Geldstrafe bis zu 5.000 Euro verhängt werden und man kriegt eine Vormerkung im Führer- scheinregister. Die Polizei ist sogar berechtigt, die Lenker an der Weiterfahrt oder an der Inbetriebnahme des Pkw zu hindern", so Mag. Kumnig.

Der ARBÖ empfiehlt allen Vätern, Müttern, Onkeln, Tanten, Opas, Omis dieKindersitze für ihre Kleinen dringend zu checken. "Die ECE-Norm ist am Sitz selber zu finden, meist auf der Rückseite oder auf der Unterseite." Die Ver- breitung alter gebrauchter Kindersitze ist nicht zu unterschätzen: Aufgrund früherer empirischer Erhebungen geht der ARBÖ davon aus, dass rund ein Drittel der in Gebrauch befindlichen Kindersitze alten Normen entsprechen und damit jetzt aus dem Verkehr zu ziehen sind.

Zwtl.: ARBÖ-Tipps zur Kindersicherheit


Beim Kauf von Kindersitzen:
* Erkundigen, welche Kindersitze fürs eigene Auto geeignet sind bzw. empfohlen werden.
* Prüfen, ob das eigene Auto ein ISO-fix-System hat, das Kindersitz und Auto fix verbindet.
* Kindersitz nur nach der neuesten ECE-Prüfnorm (derzeit 44/03) kaufen.
* Kindersitz auf Alter, Gewicht und Größe des Kindes abstimmen. Nehmen Sie Auto und Kind beim Kauf mit!
* Einbau des Sitzes und richtiges Angurten des Kindes zeigen lassen (im eigenen Auto).

Beim Einbau des Kindersitzes ins Auto:
* Je fester Sitz und Fahrzeug verbunden sind, desto wirksamer ist der Schutz.
* Gurte möglichst straff ziehen, falls kein starre Verankerung (ISOFIX) möglich.
* Auf die richtige Gurtführung achten.
* Keinesfalls eigene "Befestigungen" oder "Verbesserungen" konstruieren.

Beim Angurten des Kindes:
* Gurte möglichst eng am Körper des Kindes führen (nach einer Weile allenfalls Nachziehen).
* Auf korrekte Gurtführung achten und Gurtbänder nicht verdrehen.
* Beckengurt unbedingt auf Beckenhöhe einstellen (nicht bis zum Bauch).
* Schultergurt über der Schulter laufen lassen (nicht: unter dem Arm) und nie nahe am Hals.




 

20.5.2010 -  Mineralölfirmen holen sich Pfingst-Zuschlag
 

Für aktuellen Zündstoff sorgt die Mineralölbranche für die Spritpreisgespräche mit dem Wirtschaftsminister: Pünktlich vor Pfingsten gibt es die sogenannten Feiertagszuschläge auf Diesel und Eurosuper 95. "In Rotterdam ist der Preis für Eurosuper weiterhin hinuntergerutscht, in Österreich sind sie dagegen gestiegen, auf 1,22 Euro pro Liter. Gemessen an Rotterdam ist Eurosuper bei uns um 4,3 Cent zu teuer", kritisiert der ARBÖ und fordert das Aus für diese ungerechtfertigten Feiertagszuschläge.

Auch Diesel ist am Donnerstag weiterhin gestiegen, auf 1,125 Euro proLiter. Gemessen an Rotterdam ist Diesel bei uns um 2,5 Cent zu teuer. Für die Autofahrerinnen und Autofahrer bedeuten diese Zuschläge eine zusätzliche Belastung von 716.400 Euro pro Tag. "Die Spritpreise sind ohnehin wieder auf dem höchsten Niveau seit eineinhalb Jahren. Die heimischen Politiker sollen sich nicht nur um Schutzschirme für gestrauchelte Staaten in Europa kümmern, sondern auch die Autofahrerinnen und Autofahrer in Österreich vor unfairen Spritpreisen schützen und von einer weiteren Erhöhung der Mineralölsteuer Abstand nehmen", so der ARBÖ.

Höhere Mineralölsteuern treffen Pendlerinnen und Pendler am härtesten, die auf dem Weg in ihre Arbeit auf das Auto angewiesen sind, und die Kosten für den Pkw schließlich aus der eigenen Tasche bezahlten müssen. Politiker und Gutverdiener mit Dienstautos sind von höheren Spritsteuern natürlich nicht betroffen. Darunter leiden müssten auch Pensionisten und speziell die Landbe- völkerung, die ohne Auto von jeder Versorgung abgeschnitten wäre. Vor allem junge Familien mit geringfügigem Einkommen, die nur mithilfe eines Autos Beruf und Familie unter einen Hut bringen können, kämen besonders zum Handkuss. "Wer mit windigen Berechnungen ver- sucht, höhere Mineral- ölsteuern gar als Reichensteuer zu verkaufen, ist völlig abgehoben von jeder Realität", so der ARBÖ.

 

 

 

20.5.2010 - Sprit sparen über Pfingsten



Trotz hoher Spritpreise kann man mancherorts abseits der Autobahnen viel Geld sparen - ARBÖ-Spritspartipps

Das sich nähernde verlängerte Pfingstwochenende hat wieder einmal die Spritpreise an Österreichs Zapfsäulen in die Höhe getrieben. Sowohl Eurosuper 95, als auch Diesel sind in "schwindel- erregenden Höhen" angekommen, so der ARBÖ. Diejenigen, die auf der Autobahn in den Urlaub fahren, trifft es gleich doppelt, denn an Autobahntankstellen sind die Treibstoffpreise noch höher, als im Landesinneren. Der ARBÖ empfiehlt daher nicht an Autobahntank- stellen das Fahrzeug aufzutanken, sondern nur wenige Kilometer ins Landesinnere zu fahren - so kann man sich viel Geld ersparen.

Ein gutes Beispiel liegt auf der Westautobahn (A1). Tankt man bei Öd nicht direkt an der Autobahn, sondern fährt von der Autobahn ab und ein paar Hundert Meter ins Land hinein, erspart man sich bei einer Tankfüllung von 55 Litern ganze 4 Euro bei Eurosuper und bis zu 7 Euro bei Diesel. Hier ist abseits der Autobahn Eurosuper um 7 Cent pro Liter billiger, Diesel um 12 Cent pro Liter. Ein weiteres Beispiel ist die Autobahntankstelle an der West- autobahn (A1) bei der Ausfahrt St. Valentin. Fährt man hier von der Autobahn ab und fährt rund 300 Meter Richtung Rems, so tankt man um einiges
günstiger als auf der Autobahn. Hier erspart man sich bei Eurosuper und bei Diesel derzeit bis zu 6 Euro pro Tankfüllung. Eurosuper und Diesel werden hier abseits der A1 um 11 Cent pro Liter billiger angeboten, berichtet der ARBÖ.

Es kommt aber nicht immer nur darauf an, wo man tankt, sondern auch wie man fährt. Der ARBÖ hat Tipps zusammengestellt, wie man mit "richtigem" Fahren über Pfingsten viel Geld sparen kann:


1. Richtiger Luftdruck bei den Reifen - kann bis zu 0,3 Liter Sprit sparen.Sobald das Auto voll beladen ist, braucht es einen höheren Reifendruck. Welcher Reifendruck richtig ist, steht in der Betriebs- anleitung. Faustregel: Je zwei Bar zu wenig Reifendruck, kostet 0,3 Liter mehr Sprit.

2. Fahrzeug möglichst wenig beladen - kann bis zu einem Liter Sprit sparen. Pro 100 Kilogramm Gewicht verbraucht ein Auto 0,3 Liter mehr. Bei einer Familie mit zwei Kindern, samt dem gesamten Ski- Gepäck kommt man rasch auf 300 Kilo zusätzliches Gewicht. Dies ergibt einen Sprit-Mehrverbrauch von rund einem Liter.

3. Nicht über dem Höchstlimit fahren - kann bis zu 1,5 Liter Sprit sparen. Wer auf der Autobahn mit 140 km/h dahinfährt, verbraucht zirka 1,5 Liter mehr als bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h.

4. Beim Berg-Abwärtsfahren immer einen Gang einlegen und nicht im Leerlauf fahren. Mit eingelegtem Gang wird in modernen Autos die Schubabschaltung aktiviert. Das bewirkt, dass das Auto keinen Sprit verbraucht.

5. Dachträger entfernen, wenn nicht mehr gebraucht - kann bis zu 0,5 Liter Sprit sparen. Moderne Autos haben eine strömungsgünstige Karosserie. Mit einem Dachträger verliert das Auto diesen Vorteil. Bei einem modernen Pkw liegt der Mehrverbrauch bei 0,5 Liter, vor allem wenn man schnell unterwegs ist. Trotzdem sollte die Skiaus- rüstung aus Verkehrssicherheitsgründen besser am Dach transportiert werde

 

 

 

19.5.2010 - Finanztransaktionssteuer könnte auch Öl- und Spritpreise zügeln



Eine europaweite Finanztransaktionssteuer könnte auch die Preise für Rohöl und Treibstoffe zügeln, sofern sie auch Börsenkontrakte mit Rohöl, Diesel und Eurosuper umfasst, stellt der ARBÖ fest und begrüßt das Vorhaben von Bundeskanzler Werner Faymann, eine Transaktionssteuer europaweit einzuführen. So eine Finanztrans- aktionssteuer würde nicht nur von Autofahrerinnen und Autofahrern begrüßt, sondern fände eine breite Unterstützung in der Bevölkerung.

Wenn künftig auch Transaktionen auf Termin- und Spotmärkten für Rohöl und Treibstoffe europaweit unter die Steuerpflicht genommen werden, könnte dies helfen, überhitzte Spekulationen in Zukunft zu vermeiden. "Die durch Spekulanten ausgelösten verheerenden Schwankungen von Öl und Spritpreisen schaden allen, außer den internationalen Mineralölkonzernen. Die fatalen Auswirkungen solcher spekulationsgetriebener Öl- und Spritpreise hat die breite Öffentlichkeit besonders deutlich im Jahr 2008 zu spüren bekommen, als die Ölpreise durch Spekulanten bis zur Jahresmitte auf 147 Dollar je Fass hinaufgetrieben und anschließend bis gegen Jahresende wieder auf 34 Dollar je Fass hinuntergestoßen wurden. Die Spritpreise haben sich in der ersten Jahreshälfte 2008 im Stundentakt verteuert und sind dann erst verzögert gesunken. In diesem Jahr haben die Internationalen Mineralölkonzerne Rekord- gewinne verzeichnet.

Zur Information: Die Rohölsorte Brent wird auf der Londoner Börse
gehandelt. Der dort zustande kommende Preis wird zum Maßstab für die Ölpreise in ganz Europa genommen. Diesel und Benzin werden hingegen auf dem sogenannten Produktenmarkt in Rotterdam gehandelt. Die dort zustande kommenden Preise werden zwar nicht publiziert, werden jedoch von der Mineralölwirtschaft als Maßstab für die Spritpreise in ganz Europa hergenommen, obwohl es sich hier nur um eine winzige Börse handelt, auf der nicht einmal 2,5 Prozent des europaweiten Treibstoffverbrauchs gehandelt werden.
 

 

 

18.5.2010 - Höhere Treibstoffe bekommen alle zu spüren

 

Die Teuerung im April wäre um ein Drittel geringer ausgefallen, hätte es den enormen Preisschub bei den Treibstoffen nicht gegeben, stellt die Statistik Austria fest. "Höhere Spritpreise bekommen die Autofahrerinnen und Auto- fahrer zwar als erste zu spüren. Früher oder später treffen sie - über die allgemeine Teuerung - aber die gesamte Bevölkerung", kritisiert der ARBÖ, der eine hausgemachte weitere Verteuerung der ohnehin schon hohen Sprit-preise durch höhere Mineralölsteuern strikt ablehnt. Hohe Inflationsraten höhlen die Kaufkraft der Bevölkerung aus und nehmen dem heimischen Wirtschaftswachstum die einzige Stütze weg, die es bisher hatte, nämlich die Konsumnachfrage im Inland.

Im Mai haben sich die Spritpreise weiter verteuert und sind auf das höchste Niveau seit 18 Monaten geklettert - ein weiteres Anheizen der Mai-Inflation ist damit vorprogrammiert. Statt über eine Anhebung der Mineralölsteuer nachzudenken, stünde es dem Wirtschaftsminister gut an, für mehr Wettbewerb bei den Sprit- preisen zu sorgen und die Kaufkraft der Bevölkerung zu stärken. Wenn mangels Kaufkraft weniger gekauft werden kann, bleiben auch die Unternehmen auf ihren Produkten und Serviceleistungen sitzen, argumentiert der ARBÖ. Gerade Menschen mit geringerem Verdienst müssen ihr gesamtes Geld ausgeben, um den Alltag zu bestreiten. Sie stärker zu besteuern oder durch Preis- erhöhungen zu belasten würde das Wirtschafts- wachstum bremsen. Bei Besser- verdienenden, die ein Teil ihres Einkommens nicht für Konsum im Inland ausgeben, sondern auf die hohe Kante legen bzw. in Finanzanlagen investieren, ist dies weniger der Fall.

 

 

18.5.2010 - Kurzurlaube und Pfingstferien sorgen für Staus in ganz Österreich

 

Schulfreie Tage in Österreich und Süd-Deutschland

Der Pfingstmontag beschert den Österreicherinnen und Österreichern ein "echtes" verlängertes Wochenende mit den dazugehörigen Verkehrs- problemen. Der Beginn der Pfingstferien in Österreich und in den deutschen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern bedeuten kilometer-lange Staus auf den Transitstrecken in Österreich, warnt der ARBÖ.

In Wien werden am Freitagnachmittag vor allem die Südosttangente (A23) und die Südautobahn (A2) betroffen sein. Auch auf der Altmannsdorfer Straße undder Triester Straße wird ebenso wie auf der Hadikgasse und dem Ring bzw.Franz-Josefs-Kai der Verkehr nur mehr im Schritttempo voran- kommen. Ein ähnliches Bild wird sich auch in Graz vor allem auf der Südautobahn (A2) und vor dem Plabutschtunnel auf der Pyhrnautobahn (A9) und in Linz auf der Mühlkreisautobahn (A7) bieten.

In Salzburg und Kärnten wird die Tauernautobahn (A10) am Samstag von einer Urlauberreisewelle "überrollt" werden. Mit Blockabfertigung vor dem Tauern-tunnel und dem Katschbergtunnel muss gerechnet werden, warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ. Auf der Brennerautobahn (A13) in Tirol werden Urlauber vor allem vor der Mautstelle Schönberg viel Geduld mitbringen müssen. Auf der Fernpass Bundesstraße (B179) wird es ebenso vor dem Lermooser Tunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen stauen.

Neben Tirol wird vor allem Vorarlberg stark vom Reiseverkehr betroffen sein. Auf der Rheintalautobahn (A14) wird es zu längeren Wartezeiten vor dem Pfändertunnel und auch dem Ambergtunnel kommen. "Doch auch die Arlberg Schnellstraße (S16) wird im Bereich zwischen Bludenz und Landeck überfüllt sein", warnt Alexandra Goga vom ARBÖ-Informationsdienst.

Im benachbarten Bayern wird die Verbindung Salzburg - München (A8) die Hauptroute der Urlauber sein.

Die Rückreisewelle wird vor allem am Montagnachmittag und Abend auf allen Stadteinfahrten in Wien zu erheblichen Verzögerungen führen, warnen die ARBÖ-Verkehrsexperten. Deshalb sollte man die Rückreise sehr zeitig am Morgen oder in den späteren Abendstunden einplanen.

 

 

 

18.5.2010 -  AC/DC-Konzert am Welser Flugplatz löst "Völkerwanderung" aus

 

Staus in und rund um die Hausruck-Metropole

Am kommenden Samstag, 22.05.2010 stellt AC/DC ihre "Black Ice" Tour am Welser Flugplatz vor. Das Konzert soll bereits ausverkauft sein, und es werden ca. 80.000 Besucher erwartet. Die australischen Kultrocker lösen quasi eine "Völkerwanderung" aus, da die Anzahl der Fans die Einwohnerzahl von Wels um rund ein Drittel übersteigt. Das bedeutet für alle Fans nerven- aufreibende Staus und Parkplatzsuche, so der ARBÖ.

Der Einlass zum Gelände beginnt um 12:00 Uhr und um 17:00 Uhr gibt es den Startschuss für das Megaevent. Auf folgenden Hauptverbindungen rechnet der ARBÖ mit Stauungen:


* Westautobahn (A1), Fahrtrichtung Wels, beim Knoten Haid
* Westautobahn (A1), Fahrtrichtung Wels, Höhe Voralpenkreuz
* Innkreisautobahn (A8), Fahrtrichtung Wels, Höhe Knoten Wels Nord
* Pyhrnautobahn (A9), Fahrtrichtung Wels, Höhe Knoten Voralpenkreuz
* Welserautobahn (A25), Fahrtrichtung Wels, im gesamten Verlauf
* Pyhrnpass Bundesstraße (B138), im gesamten Verlauf


"Um stressige Wartezeiten zu vermeiden, ist es ratsam bereits am Vortag
anzureisen und am Tag des Konzertes auf die öffentlichen Verkehrsmittel
umzusteigen", rät Alexandra Goga vom ARBÖ. Die ÖBB verstärkt massiv ihre
fahrplanmäßigen Züge nach Wels. Zusätzlich verkehren "Shuttle-Busse" von
Graz, St. Pölten, Wiener Neustadt und Wien. Nach dem Konzert werden zu- sätzliche Sonderzüge und Busse eingesetzt. Das Zugticket gilt für die Rück- reise auch für sämtliche Postbusse, die in kurzen Intervallen vom Hautbahnhof Wels in alle Richtungen abfahren.

 

 

 

17.5.2010 -  Länderspiel Österreich vs. Kroatien in Klagenfurt - Staus auf der Südautobahn

 

Am kommenden Mittwoch, 19.05.2010 findet in Klagenfurt das Fußball- Länderspiel Österreich gegen Kroatien statt. Ab 20:30 Uhr heißt es für die Mannschaften der beiden "Leider-Nein"-WM-Teil- nehmer "Anpfiff" im Wörther- seestadion. Zehntausende Zuschauer werden in bzw. rund um die Kärntner Landeshauptstadt für erhebliche Verzögerungen und Staus sorgen.

Die Verkehrsexperten des ARBÖ rechnen mit Verzögerungen und Staus vor allem auf der Südautobahn (A2) vor und auf der Ausfahrt Klagenfurt West. Auch im Stadtgebiet wird Geduld gefragt sein. Zusätzlich wird der Südring zwischen Süduferstraße und Waidmanns -dorferstraße ab zirka 17.30 Uhr gesperrt. Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte daher so früh wie möglich anreisen.

Für das Länderspiel stehen auch rund um das Stadion keine Parkplätze zur Verfügung. Die Parkflächen können nur von Berechtigten benutzt werden. Daher werden neben den Pkw- Auffangparkplätze beim Messegelände und beim Strandbad, Minimundus und Südautobahn, die via Autobahnabfahrt Klagenfurt WEST erreichbar sind, angeboten. Von allen Parkplätzen verkehren
Gratis-Shuttle-Busse zum Stadion. "Es wird mit Wartezeiten bei der Park- platzsuche gerechnet. Daher empfehlen wir auf die öffentlichen Verkehrs- mitteln bei der Anreise umzusteigen. Auch vom Hauptbahnhof verkehren Gratis-Schuttle-Busse", rät Alexandra Goga vom ARBÖ-Informationsdienst. Die Autobuslinie 90 vom Stadtzentrum bis zum Stadion kann zusätzlich gratis von Ticket- besitzern genutzt werden.
 

 

17.5.2010 -  Keine höheren Steuern beim Tanken

 


Teuerungsspirale würde Wirtschaftswachstum abwürgen

Dass ein höheres Wirtschaftswachstum Österreich aus der Krise helfen kann, darin waren sich gestern Abend in der ORF-TV-Sendung "Im Zentrum" alle Diskutanten einig. "Mit einer haus- gemachten höheren Mineralölsteuer die ohnehin schon extrem hohen Spritpreise weiter zu verteuern, würde das heimische Wirtschaftswachstum komplett abwürgen und ist das Letzte, was

wir jetzt brauchen können", argumentiert der ARBÖ, der eine Mineralölsteuer-Erhöhung - auch aus anderen Gründen - strikt ablehnt. "Hände weg von einer höheren Mineralölsteuer!"

Österreichs Wirtschaft ist zuletzt sowieso kaum gewachsen. Noch höhere Spritpreise würden eine fatale Preisspirale in Gang setzen, die früher oder später alle trifft (über höhere Einkaufspreise, höhere Mieten, höhere Heiz- kosten), am härtesten aber die Ärmsten, sowie Pendlerinnen und Pendler. Die höhere Inflation würde die Kaufkraft der Bevölkerung extrem schwächen und die heimische Wirtschaft würde ausgerechnet die einzige Stütze verlieren, auf die sie sich bisher verlassen konnte, den inländischen Konsum.

Aug in Aug mit den hohen Staatsschulden ist es höchst unglaub- würdig, eine höhere Mineralölsteuer gar als Ökologisierung tarnen zu wollen, wie dies Wirt- schafts- und Finanzminister versuchen. "Solange es keine realen Umstiegs -Alternativen zum Auto gibt, bleibt den Autofahrerinnen und Autofahrern nichts anders übrig, als zähneknirschend mehr zu zahlen. Genau um diese Mehr- Geld- beschaffung geht es dem Finanz- und Wirtschaftsminister in Wirklichkeit und nicht um eine Ökologisierung, deren Ziel ja die Eindämmung des Treibstoffverbrauchs und damit Mindereinnahmen wären".

Einmal mehr warnt der ARBÖ vor dem Risiko, dass Österreichs Staatshaushalt bei einer einseitigen Mineralölsteuererhöhung um Milliarden-Einnahmen aus dem Tankexport umfällt. "Wenn alle zum Tanken wieder zu den Nachbarn fahren, weil es dort dann billiger ist, schießt sich Österreich ein klassisches Eigentor". Der ARBÖ erinnert an die zweimalige Erhöhung Mineralölsteuer in den letzten sechs Jahren in Österreich, jedes Mal im Namen der Umwelt. "Die Auto- fahrerinnen und Autofahrer sind die einzige Bevölkerungsgruppe, die unter dem Vorwand des Umweltschutzes tatsächlich draufgezahlt hat", so der ARBÖ. Hier wurde nicht nur geredet, sondern kassiert: Nicht nur die Mineral- ölsteuern wurden zweimal erhöht, sondern die Normverbrauchsabgabe (die es nur bei uns beim Kauf eines neuen Autos gibt!) wurde zweimal verschärft und die biogene Zumischung zu Treibstoffen in drei Schritten umgesetzt.
 

 

 

17.5.2010 -  Whitney Houston und KISS begeistern tausende Fans in der Wiener Stadtalle

 

Diese Woche wird die Bundeshauptstadt  laut ARBÖ-Informations- dienst ganz unter dem Motto Soul bzw. Rock stehen. Am Mittwoch, 19.05.2010 um 19:30 Uhr wird die „Soul-Diva“ Whitney Houston für ein hoffentlich spektakuläres Konzert sorgen. Sie stellt ihre neue „I look to you“-Tour in der Wiener Stadthalle vor. Für alle Fans, die es wieder ein bisschen „rockiger“ haben möchten, ist der Donnerstag, 20.05.2010 ein Pflichttermin. Hier stellt die Band KISS ihre „Sonic Boom Tour“ erstmals in Österreich um 19:30 Uhr in der Wiener Stadthalle vor.

Staus und längere Verzögerungen vor allem auf den Zufahrts- straßen, wie dem Neubaugürtel, der Gablenzgasse und der Hütte-l dorfer Straße, scheinen vor Beginn und nach Ende der Konzerte sowohl Mittwoch als auch Donnerstag unvermeidbar, so der ARBÖ.

„Zuschauer, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen sollten außerdem die Kurzparkzonenregelung rund um die Wiener Stadt- halle beachten. Die Park- dauer in der Zeit von 18 bis 23 Uhr ist auf maximal zwei Stunden begrenzt. Autofahrer können ver- sichert sein, dass während dieser Zeit kontrolliert und bei Verstoß auch gestraft wird. Wir empfehlen auf die öffentlichen Verkehrs- mittel umzusteigen. Die U6 und die Straßenbahnlinie 6 sowie 49 haben Halte- stellen quasi vor der Haustür. Wer nicht auf den fahrbaren Untersatz verzichten kann oder will, sollte auch auf die umliegenden Parkgaragen umsteigen“, rät Alexandra Goga vom ARBÖ- Informationsdienst.

 

 

 

12.5.2010 -  Spritpreise in Österreich zu teuer

 

 

Feiertagszuschlag bei Diesel und Benzin

Von gestern auf heute hat sich Diesel in Österreich um 0,1 Cent auf 1,128 Cent verteuert. Eurosuper kostet 1,227 und hat sich um 0,1 Cent verbilligt, berichtet der ARBÖ. "Obwohl Diesel und Eurosuper auf der Rotterdamer Börse seit 27. April um 1,3 Prozent bzw. 4,1 Prozent gesunken ist, haben sich die Spritpreise in Österreich verteuert und befinden sich auf dem höchsten Niveau des seit 18 Monaten", kritisiert der ARBÖ.

Gemessen an Rotterdam ist Diesel in Österreich um 3 Cent pro Liter zu teuer, bei Eurosuper beträgt der Feiertagszuschlag sogar 4,4 Cent pro Liter. "Es ist höchste Zeit, dass die Politik auf die Bremse steigt", fordert der ARBÖ. Diese Schieflage in der Entwicklung der heimischen Spritpreise liefert dem Wirtschaftsminister ganz aktuellen Stoff für seine Gesprächsrunde mit der Mineralölwirtschaft, so der ARBÖ. "Es kann nicht sein, dass international die Preise sinken - sowohl für Diesel, Eurosuper als auch für Rohöl, der Euro wieder erstarkt und die heimischen Autofahrerinnen von dieser Entlastung überhaupt nichts zu spüren bekommen", kritisiert der ARBÖ und fordert einmal mehr Transparenz bei den Spritpreisen, sowohl bei deren Zustandekommen als auch bei der Preisauszeichnung.

 

 

11.5.2010 - Christi Himmelfahrt bringt verlängertes Wochenende und Staus
 

Österreich, Deutschland und die Schweiz in Feiertagslaune

Am kommenden Donnerstag heißt es für die Autofahrer in Österreich erneut "Geduld und Nerven bewahren". Auch bei unseren deutschen Nachbarn sowie in der Schweiz ist Christi Himmelfahrt ein Feiertag. Viele werden den Fenster- tag für einen Kurzurlaub oder Ausflüge nutzen. Auf den Haupttransitrouten durch Österreich ist daher mit Staus und Verkehrsüberlastungen zu rechnen. Viele Baustellen tragen ihren Teil dazu bei, warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Schon ab Mittwochnachmittag wird es im Großraum Wien, unter anderem auf der Südosttangente (A23) und der Südautobahn (A2) zu kilometerlangen Staus kommen. Auch auf der Altmannsdorfer Straße und der Triester Straße, der Westausfahrt und innerstädtisch am Ring wird es bis in die Abendstunden nur sehr langsam vorangehen. Weitere Stauzonen: Pyhrnautobahn (A9) vor dem Plabutschtunnel bei Graz und Mühlkreisautobahn (A7) in Linz.

Am Feiertag werden sich die Reisenden vor allem auf der Rheintalautobahn (A14), vor den Tunnelportalen des Bregenzer Pfänder- und des Amberg-tunnels in Feldkirch sowie vor dem Dalaasertunnel auf der Arlbergschnell- straße (S16) durch Blockabfertigung in Geduld üben müssen. In Tirol scheinen Staus auf der Inntaltautobahn (A12), im Bereich zwischen Zams und Kiefersfelden, der Brennerautobahn (A13), vor der Mautstelle Schönberg ebenso wie auf der Fernpaß Bundesstraße (B179), vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen unvermeidbar. Staumagnet Nummer eins in Salzburg sind die Tunnelportale des Tauerntunnels auf der Tauernautobahn (A10).

Am Sonntag erwartet der ARBÖ ab den Nachmittagsstunden sehr starken Rückreiseverkehr in Richtung Ballungszentren. Große Staus und Verzögerungen wird es auf den Hauptverbindungen in und um Wien geben. Die Brückensanierungsarbeiten am Altmannsdorfer Ast, die von Samstag bis Sonntagnachmittag nur eine Fahrspur freilassen, könnten die Stausituationen zusätzlich verschärfen.

 

 

 

11.5.2010 -  Evaluierung der Spritpreisverordnung notwendig

 

Verfassungsgerichtshof bestätigt mehr Transparenz durch Verordnung

Die Tankstellenverordnung hat zweifellos mehr Transparenz in den Dschungel der Spritpreise gebracht, stellt der ARBÖ fest und begrüßt die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zu Gunsten der Autofahrerinnen und Auto- fahrer. Der ARBÖ erinnert aber daran, dass diese Verordnung nur deshalb notwendig wurde, weil die Mineralölfirmen in der Zeit davor die Spritpreise im Stundentakt geändert hatten und für Konsumenten kein Überblick mehr möglich war.

Der ARBÖ schlägt vor, die Auswirkung der Tankstellenverordnung objektiv überprüfen zu lassen. Schließlich ist die Verordnung bis Jahresende befristet und der Wirtschaftsminister muss entscheiden, ob er sie verlängert. Faktum ist, dass die Tankstellenverordnung nach wie vor von vielen Tankstellen so interpretiert wird, dass die Spritpreise zu Tagesbeginn zwischen drei und vier Cent höher angesetzt werden. Erst im Laufe des Tages sinken die Preise, weil die Autofahrerinnen und Autofahrer teure Tankstellen vermeiden. In der Praxis haben es sich preisbewusste Autofahrerinnen und Autofahrer angewöhnt, immer nur am Nachmittag oder gegen Abend zu tanken.

 

 

 

11.5.2010 - Diesel und Eurosuper im Sturzflug - aber nicht in Österreich

 

Diesel und Benzin machten in Österreich jüngsten Preissturz von Rotterdam nicht mit

In Rotterdam befinden sich die Preise für Diesel und Benzin seit Tagen in einem rasanten Stutzflug. Nur in Österreich haben die Autofahrerinnen und Autofahrer bisher nichts davon gemerkt, sondern sind mit einem ungerechtfertigten Feiertagszuschlag konfrontiert, kritisiert der ARBÖ und rechnet vor: Schon seit 27. April sind die Spritpreise in Rotterdam gesunken: Diesel um 1,5 Prozent und Eurosuper um 3,1 Prozent. Statt ebenfalls zu sinken, sind die Spritpreise in Österreich seitdem gestiegen: Diesel um 1,5 Prozent und Eurosuper um 3,1 Prozent. "Der Teuerungszuschlag bei Diesel macht knapp drei Cent pro Liter aus und bei Eurosuper 3,7 Cent", so der ARBÖ.

Im Schnitt kostet Diesel bei den günstigsten Tankstellen derzeit 1,127 Euro und Eurosuper 1,228 Euro. Die Spritpreise sind damit nach wie vor auf dem höchsten Niveau seit Herbst 2008, also seit 18 Monaten. Diesmal ist der Teuerungszuschlag besonders gut sichtbar, weil die Spritpreise in Rotterdam gesunken sind, während sie in Österreich zugelegt haben. Auch diese jüngsten Teuerungszuschläge bieten dem Wirtschaftsminister, dessen Tankstellenverordnung vor dem Verfassungsgericht Stand halten konnte, genug Stoff für seine geplanten Gespräche mit der Mineralölwirtschaft. "Bei dieser Gelegenheit soll der Minister im Interesse der Autofahrerinnen und Autofahrer auch kritisch hinterfragen, warum auf den Autobahntankstellen die Spritpreise bis zu 27 Cent teurer sind als auf anderen Tankstellen", so der ARBÖ.

Zur Erinnerung: Die Mineralölwirtschaft argumentiert immer, dass die aktuellen Tankstellenpreise bei uns von den täglichen Spritpreisnotierungen in Rotterdam abhängen. Der ARBÖ hat die tägliche Entwicklung der Spritpreise in Rotterdam mit der täglichen Entwicklung der Spritpreise in Österreich verglichen. Selbstverständlich wurde bei diesem Vergleich der schwankende Euro-/Dollarkurs berücksichtigt und um die Steuertangente bereinigt.

 

 

ARBÖ: Staus und Geduldprobe am Altmannsdorfer Ast

 


Fugenarbeiten von Samstag 20 Uhr bis Sonntag 20 Uhr

Das kommende Wochenende bringt für die Autofahrer neben der Harley-Parade und dem verlängerten Wochenende eine weitere Herausforderung. Zwischen Samstag und Sonntag finden am Altmannsdorfer Ast auf der Südosttangente (A23) Sanierungsarbeiten statt. Die Bauarbeiten auf einer der wichtigsten Einfallsstraßen der Bundeshauptstadt Wien werden den Autofahrern viel Geduld abfordern, warnen die Experten des ARBÖ.

Ab Samstag, 15. Mai, 20 Uhr starten die Sanierungs- arbeiten an einer Fahrbahnfuge auf der Brücke über die Triester Straße. Der rechte Fahrstreifen in Richtung Altmannsdorfer Straße wird bis vorraussichtlich Sonntag, 16.Mai, 15 Uhr gesperrt bleiben. Die Auffahrt von der Sterngasse in Richtung Altmannsdorf wird auch während der Bauarbeiten möglich sein.

"Die Sperre einer von zwei Fahrspuren wird am Sonntag durch den Pendlerverkehr auf jeden Fall für Staus sorgen. Inwieweit die Situation zu einem Verkehrs- chaos wird, hängt im wesentlichen vom Ende der Bau- arbeiten und der Wetterentwicklung am Sonntag ab. Je schlechter das Wetter, desto länger die Staus", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

 

 

 

ARBÖ: Harley Days und GTI-Treffen sorgen für Ausnahmezustand in der Donaumetropole und rund um Wörthersee                                                               

 

Sperren und Wartezeiten inklusive

Heuer schon zum zweiten Mal finden zwischen Donnerstag, 13. und Sonntag, 15. Mai die Harley- Days in Wien statt. Zwischen Mittwoch und ebenfalls Samstag findet bereits zum 29. Mal das GTI-Treffen in Reifnitz am Wörthersee statt. Beide Veranstaltungen werden nach Erfahrungen der ARBÖ-Verkehrsexperten zehntausende Besucher anziehen und für zum Teil erhebliche Verkehrsprobleme sorgen.

Alles rund um die Kult-Motorrad-Marke finden Harley-Fahrer und solche, die es noch werden wollen, von Donnerstag bis Samstag rund um das Wiener Ernst-Happelstadion im Prater.
Höhepunkt der Harley-Days ist die Harley Parade am Samstag. Dadurch kommt es rund um die Mittags- und Nachmittagszeit zu zahlreichen Straßensperren. Die Ringstraße wird ebenso wie unter anderem die Prater- straße für den Verkehr unpassierbar sein. Die Biker werden sich ab 11 Uhr am Rotundenplatz im Wiener Prater sammeln. Gegen 13 Uhr wird die Parade auf einer rund 2-stündigen Tour über die Südportalstraße, die Ausstellungsstraße und den Praterstern sowie die Praterstraße in Richtung Ring aufbrechen. Über den Ring geht es dann auf dem Franz-Josefs-Kai und der Aspernbrückengasse wieder zurück auf die Praterstraße und den Praterstern bis zum Rotundenplatz. Die Abfahrten von der Südosttangente (A23) und Ostauto- bahn (A4) zur Schüttelstraße werden von ca. 13 bis ca. 15 Uhr ebenso wie der Franz-Josefskai und die Ring- straße sowie die Lasallestraße unpassierbar sein. Die Dauer der jeweiligen Sperren der Lasallestraße, Ring- straße und Franz-Josefs-Kai ist noch unbekannt, so Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst.

Der Verkehr in der Innenstadt wird über die ehemalige 2-er-Linie bzw. den Schwarzenbergplatz und den Heumarkt sowie die Vordere Zollamtsstraße um- geleitet. Die Ringlinien 1, 2 und D werden kurzgeführt. Aufgrund der Sperren wird es zu langen Staus kommen, wissen die ARBÖ-Verkehrsexperten. "Deshalb ist es ratsam die Straßensperren abzuwarten oder groß- räumig zu umfahren. Wer sich das Spektakel dennoch nicht entgehen lassen möchte, sollte auf die U-Bahn- linien ausweichen", rät Sandra Ivancok.

Zwtl.: 29. GTI-Tour rund um den Wörthersee - Zehntausende Autofans werden erwartet

Das jährliche GTI-Treffen lockt auch heuer wieder unter dem Titel "Auto News Wörthersee" zehntausende Autofans r nach Reifnitz in Kärnten. Zahllose Besucher werden zwischen 12. Mai und 15.Mai rund um den Wörthersee erwartet. Die Verkehrsexperten des ARBÖ- Informationsdienst rechnen bei der Anreise am Mittwoch und bei der Abreise am Samstag mit um- fangreichen Staus auf der Südautobahn (A2) vor den Abfahrten Klagenfurt-See, Klagenfurt-West, Krumpen- dorf, Pörtschach/Ost und Pörtschach/West und Velden /Ost und Velden/West sowie rund um den Wörthersee. Auch vor dem Tauerntunnel auf der Tauernautobahn (A10), der im Rahmen der Sanierung einer Tunnelröhre weiter einspurig ist, werden sich zahlreiche VW-Fans in kilometerlangen Staus in Geduld üben müssen. "Wer kein Interesse Volkswagen, GTI oder Tuning hat, sollte den Wörthersee in der Zeit des 29. GTI-Treffens eher meiden und großräumig umfahren", rät Sandra Ivancok abschließend.

 

 

 

  9.5.2010 - ARBÖ-Führungsspitze unverändert  

 

 

Bei der Bundeskonferenz des ARBÖ am Samstag in Wien wurden KR Dr. Heinz Hofer als Präsident und MR Dr. Herbert Grundtner als geschäfts-führender Vizepräsident auf weitere vier Jahre wieder gewählt. Sie bilden die ehrenamtliche Führungsspitze der ARBÖ-Bundesorganisation. Die haupt-amtliche Geschäftsführung besteht weiter aus Generalsekretär Peter Stuppacher und Geschäftsführer Leo Musil.

 

 

 

7.5.2010 -  Wer nicht auf der Autobahn tankt, spart bis zu 17 Euro

 

ARBÖ rät das Fahrzeug noch vor dem Muttertag aufzutanken - Aufwärts trend der Spritpreise setzt sich fort

Alle Autofahrer, deren Fahrzeugtank sich dem Ende neigt, sollten sich so rasch wie möglich auf den Weg zu einer Tankstelle machen. Doch Vorsicht: "Wer denkt, dass es egal ist, wo man tankt, der irrt", so der ARBÖ, denn Sprit ist auf den Autobahntankstellen erheblich teurer, als im Landesinneren!

Eine aktuelle Studie des ARBÖ zeigt: Tankt man Eurosuper abseits der Auto- bahn, so kann man sich bis zu 28 Cent pro Liter ersparen. Auf eine Tankfüllung von 60 Litern aufgerechnet, erspart man sich also bis zu 17 Euro. Auch bei Diesel ist die Ersparnis gegenüber Autobahntankstellen erheblich: Hier sind es bis zu 26 Cent pro Liter. Ersparnis daher pro Tankfüllung von 60 Litern: Bis zu 16 Euro.

Angesichts der Spritpreisentwicklung in dieser Woche rät der ARBÖ, sein Fahr- zeug noch heute anzufüllen, denn der Aufwärtstrend der letzten Tage setzt sich auch heute fort. "Denkt man an den Muttertag, so ist eine Verbilligung der Spritpreise bis Sonntag wohl auszuschließen", so der ARBÖ.
Kostete Eurosuper noch vergangenen Montag 1,213 Euro pro Liter im Schnitt,
so zahlt man heute um 1,3 Cent pro Liter mehr, als zu Beginn der Woche.
1,226 Euro pro Liter im Schnitt kostet derzeit Eurosuper an den heimischen
Zapfsäulen. Die gleiche Tendenz auch bei Diesel: Kostete der Liter Diesel im Schnitt am Montag noch 1,113 Euro, so hat er sich bis heute gleich um 1,6 Cent pro Liter verteuert. Diesel kostet somit pro Liter im Schnitt 1,129 Euro und ist damit gemeinsam mit Eurosuper an einer neuen Jahresrekordmarke angelangt, berichtet der ARBÖ.

 

 

ARBÖ-Mitglied aus Kärnten gewinnt VW  Polo                          

 

 

Freudestrahlend konnten Sladjan Rajkovic und seine Ehefrau Svetlana im VW-Händlerbetrieb Porsche St. Veit an der Glan in Kärnten jenen nagelneuen und frisch aus dem Werk angelieferten VW Polo entgegennehmen, den sie als ARBÖ-Mitglieder bei einer Verlosung im Jänner gewonnen hatten.

Der schicke Kleinwagen im Wert von 12.990 Euro - Siegerauto im Großen Österreichischen Automobil-Preis 2009 - war vom ARBÖ unter all seinen Mitgliedern verlost worden, die ihren Mitgliedsbeitrag für 2010 rechtzeitig zum Jahreswechsel eingezahlt hatten.

"Das Auto können wir wirklich gut gebrauchen, wir freuen uns riesig über den Gewinn", so Svetlana und Sladjan Rajkovic aus Ruden (Bezirk Völkermarkt, Kärnten), die bereits seit einigen Jahren zufriedene ARBÖ-Mitglieder sind. Das Ehepaar stammt aus Ex-Jugoslawien, lebt seit 1991 in Österreich und hat drei Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren.

 

6.5.2010 - ARBÖ-Kritik an Spritpreispolitik

 


Utl.: Finanzminister kassiert mit

Der sprunghafte Anstieg der Spritpreise in Österreich seit zwei Tagen ist nicht gerechtfertigt, kritisiert der ARBÖ. Die Spritpreise in Österreich haben mit 1,129 Euro pro Liter Diesel und mit 1,226 Euro pro Liter Eurosuper das höchste Niveau seit 18 Monaten erreicht.

Die Mineralölkonzerne nützen die schreckliche Umweltkatastrophe im Golf von
Mexiko für ungerechtfertigte Preiserhöhungen an den heimischen Zapfsäulen.
Dies obwohl der Ölpreis bereits seit 30 April wieder etwas von seinem hohen
Niveau gesunken ist, und zwar sowohl auf Dollar- als auch auf Euro-Basis,
argumentiert der ARBÖ. "Der aktuelle Preis für Rohöl hat nichts mit den
aktuellen Spritpreisen an den heimischen Zapfsäulen zu tun. Schließlich
wurde das dafür verwendete Rohöl schon vor Monaten gekauft und geliefert",
so der ARBÖ. Lachender Dritter ist der Finanzminister, der automatisch mehr
Umsatzsteuer kassiert, je höher der Grundpreis für Diesel und Eurosuper
steigt. Auf Treibstoffe gibt es stets einen 20-prozentigen Umsatzsteuerzu- schlag, den höchsten Satz, den es in Österreich gibt. Diese Umsatzsteuer wird nicht nur auf den Grundpreis eingehoben,sondern auch auf die Mineralölsteuer.
 

 

 

 

5.5.2010 - Spritpreise am höchsten Stand seit zwei Jahren 

 

 

Die Spritpreise in Österreich haben ein neues Rekordniveau erreicht, das höchste seit zwei Jahren, schlägt der ARBÖ Alarm. Diesel kostet nun 1,123 Euro im Schnitt und damit gleich viel wie Anfang Mai im "berühmt berüchtigten" Rekordjahr 2008. Eurosuper kostet heute durchschnittlich 1,221 Euro und damit genau so viel wie am 5. Mai 2008.

Die Mineralölkonzerne haben auf die Ölpest am Golf von Mexiko sofort reagiert, obwohl die aktuellen Preise für Rohöl nichts mit den aktuellen Zapfsäulenpreisen für Diesel und Eurosuper zu tun haben können, weil das dafür nötige Rohöl ja bereits vor Monaten gefördert worden ist. "Wenn wenige Tage nach Bekanntwerden einer Ölkatastrophe vor Amerika sich Diesel und Benzin bei uns in Österreich sofort auf Rekordniveau verteuern, ist etwas ziemlich faul in diesem System", kritisiert der ARBÖ.

 

 

 

5.5.2010 - Verkehrs-Feinstaub-Emmissionen um 12,7 Prozent gesunken

 

Umweltminister hält Zahlen zurück - Unterschriftenaktion des ARBÖ  gegen Umweltzone

Zwischen 2005 und 2008 sind die Feinstaub-Emissionen des Verkehrs in Österreich um stolze 12,7 Prozent gesunken, von 9.380 auf 8.190 Tonnen. "Statt diesen erfreulichen Trend auch der Bevölkerung zu kommunizieren, hält der Umweltminister diese Zahlen schon wochenlang zurück", kritisiert Hans Marcher, Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Steiermark. Offensichtlich passt diese enorme Verbesserung im Verkehrsbereich nicht zu den Plänen des Umweltministers, auch in Österreich Umweltzonen einzuführen, gegen die der ARBÖ eine Unterschriftenaktion gestartet hat ( www.arboe.at ).

Zurück zu den Feinstaub-Emissionen: Eine riesige Verbesserung im Verkehrsbereich gelang zwischen 2007 und 2008, als die Feinstaub-Emissionen gleich um 5,9 Prozent zurückgingen. Dabei wurden alle Verkehrsemissionen in einen Topf geworfen, also Lkw, Motorräder, Pkw, Bahn, Militärgeräte, Schiffe. Baumaschinen. Während die Emissionen des Verkehrs auch im Jahr 2008 weiter zurückgingen, sind die Emissionen der Hauptversursacher Industrie und Kleinverbrauch weiter gestiegen. "Während durch Umweltzonen die Autofahrer drangsaliert werden, die von sich aus Gegenmaßnahmen setzten und zu über 90 Prozent nur mehr Diesel-Fahr- zeuge mit Diesel-Partikelfilter kaufen, geschieht in den anderen Bereichen viel zu wenig", so Marcher.

Statt bei den Hauptverursachern anzusetzen will der Umweltminister durch eine Reform des IG-Luft auch in Österreich Umweltzonen ermöglichen, die Graz als erste Stadt einführen möchte. Der ARBÖ lehnt die geplante Umweltzone ab und hat unter dem Motto "Nein zur Zone" eine Protestaktion gestartet. Unterschreiben kann man im Internet ( www.arboe.at ) oder in den steirischen Prüfzentren des ARBÖ. Österreichweit würden 810.00 Pkw in Zukunft aus Teilen der steirischen Hauptstadt ausgesperrt bleiben, darunter 40.000 steirische. Das ist eine kalte Enteignung von Pkw-Besitzern, deren Fahrzeuge völlig legal in Österreich angemeldet worden sind. "Die Zone ist unsozial und trifft die Ärmsten am härtesten. Nicht jede Pendlerin und jeder Pendler können sich ein neues Fahrzeug leisten, um weiterhin die Arbeit zu gelangen", kritisiert Marcher.
 

 

 

 

4.5.2010 -  "Kiten und stauen" rund um den Neusiedlersee

 

Muttertag bringt Geduldprobe in den Großstädten


"Kiten und Stauen" und "viel Geduld am Muttertag in und rund um die Großstädte"- unter diesen beiden Motti wird das Verkehrsgeschehen am kommenden Wochenende stehen, sind die Verkehrsexperten des ARBÖ sicher.

Die "Kite surf Tour Europe 2010" findet vom Donnerstag, 06.05. bis Sonntag, 09.05.2010 im burgenländischen Podersdorf , am Neusiedlersee statt. Die Veranstalter rechnen mit zehntausenden Besuchern. Kilometerlange Staus werden vor allem am Samstag und Sonntag auf der A4, Ostautobahn, im Bereich zwischen Bruck/Leitha und der Ausfahrt Neusiedl/See nicht ausbleiben. Aber auch rund um das Veranstaltungsgelände werden längere Verzögerungen, den Wassersportbegeisterten hoffentlich nicht den Wind aus den Segeln nehmen.

Am Sonntag findet der 86. Muttertag in Österreich statt. Die ARBÖ-Verkehrsexperten rechnen auch dieses Jahr damit, dass viele Familien den Muttertag dazu nutzen einen Tagesausflug zu unternehmen. Somit müssen Autofahrer mit größeren Verzögerungen in und um die Landeshauptstädte rechnen. Besonders rund um Wien werden Staus auf der Südosttangente (A23) und der Südautobahn (A2) ebenso wie auf der Altmannsdorfer und der Triester Straße vor allem am Nachmittag nicht ausbleiben. Neben dem Ausflugsverkehr werden sich auch noch Wochenendpendler in die Blechkolonnen mischen.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050-123-123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.

 

 

 

30.4.2010 - Großglockner Hochalpenstraße und Nockalmstraße ab Samstag offen 
                                                                                                                           
                                                                                                   

Eine der beliebtesten Ausflugsstrecken in Österreich die Groß- glockner  Hochalpenstraße (B107) wird am Samstag, 1. Mai 2010 zwischen Bruck an der Glockner Straße u. Heiligenblut wieder befahrbar sein. Ebenfalls am Tag der Arbeit wird die Wintersperre der Nockalmstraße aufgehoben, berichtet der ARBÖ.

Die rund 48 Kilometer lange Großglockner Hochalpenstraße wird erfahrungs- gemäß ähnlich wie die Nockalmstraße voraussichtlich bis Ende Oktober für Besucher und Autofahrer offen sein. "ARBÖ-Mitglieder erhalten in allen ARBÖ- Dienststellen ermäßigte Tages- karten für einer der spektakulärsten Etappen der Österreich Radrundfahrt, weiß Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst.

Eine Woche später am Muttertagswochenende erfolgt die Freigabe der Goldeck Panoramastraße zwischen Zlan und Goldeck.

Rückfragehinweis: ARBÖ Informationsdienst Tel.: (++43-1) 89 12 17
mailto:id@arboe.at www.arboe.at

 

 

29.4.2010 -  94 Prozent haben die Warnweste im Auto immer dabei

 

Sehr gute Bilanz nach fünf Jahren Warnwestenpflicht in Österreich,
Vorbild für ganz Europa

94 Prozent aller Autofahrer in Österreich haben die Warnweste im Auto immer dabei, das ergibt eine aktuelle Umfrage des ARBÖ bei über 1.000 Befragten. Nur eine kleine Minderheit von sechs Prozent sind notorische Warnwesten- verweiger. "In nur fünf Jahren hat die Warnweste die volle Akzeptanz einer breiten Mehrheit geschafft", zieht der Generalsekretär des ARBÖ, Peter Stuppacher am Donnerstag in einer Pressekonferenz eine stolze Bilanz nach fünf Jahren Warnwestenpflicht in Österreich.

Zum Vergleich: Vor drei Jahren hatten erst 83 Prozent das reflektierende Kleidungsstück dabei, während es 17 Prozent verweigerten. Die Versorgung mit Warnwesten in den Autos geht weit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Obwohl gesetzlich nur eine einzige Warnweste (für den Lenker) vorgeschrieben ist, haben 78 Prozent gleich zwei oder noch mehr Exemplare im Fahrzeug liegen. Gesichert sein sollen im Falle des Falles alle, die aus dem Fahrzeug aussteigen.

"Sehr erfreulich ist, dass die schützende Warnweste zu 88 Prozent im Innenraum verstaut ist, meistens griffbereit im Seiten- oder Handschuhfach", hebt der ARBÖ-Generalsekretär hervor. Nur 12 Prozent verbannen das rettende Utensil in den Kofferraum, begeben sich durch Aussteigen und im Kofferraum suchen jedoch nur unnötig in Gefahr.

30 Prozent aller Autofahrer haben die Warnwesten schon mindestens einmal benutzt, vor allem nach Pannen oder Unfällen auf der Autobahn. Dass sie damit gut gefahren sind, zeigt ein Blick in die Unfallbilanz der Statistik Austria: "Die einschlägigen Unfälle auf der Autobahn sind seit Einführung der Warnwestenpflicht um ein- drucksvolle 39 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Verunglückten sogar um 53 Prozent. Anders gesagt, gab es im Schnitt 29 verun- glückte Menschen bzw. 14 Unfälle pro Jahr weniger." Verglichen wurde dabei die Entwicklung typischer Autobahn-Unfälle ("Auffahrunfälle aufstehende Objekte" und "Fußgängerunfälle") in den drei Jahren vor und nach Einführung der Warnwestenpflicht in Österreich am 1. Mai 2005, sowie in den Jahren danach.

Den Sicherheitsvorteil für Warnwestenträger führt eine blickwissen- schaftliche Studie von viewpointsystems/EPIGUS vor Augen, die im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (Verkehrssicherheitsfonds) und des ARBÖ Anfang des Jahres durchgeführt wurde. Wichtigstes Ergebnis: Wer in der Nacht auf dem Pannenstreifen steht und eine Warnweste trägt, wird von den anderen Autofahrern mindestens vier Sekunden vor dem Vorbeifahren gesehen. Bei einer Fahrtgeschwindigkeit von 110 km/h ist man also 120 Meter vorher sichtbar. "Ohne Warnweste hat man praktisch keine Chancen, von anderen Verkehrsteil- nehmern gesehen zu werden."

"In Sachen Warnweste hat sich Österreich in den letzten fünf Jahren zu einem Vorzeigeland für ganz Europa entwickelt, sowohl was den Einsatz, als auch die Auswirkung betrifft", fasst der ARBÖ- General-sekretär zusammen. In seiner Funktion als Präsident des Verbunds Europäischer Automobilclubs (EAC) hat Stuppacher Anfang März gemeinsam mit dem Europa-Abgeordneten Mag.Jörg Leichtfried eine Initiative gestartet, mit dem ehrgeizigen Ziel, den Einsatz von Warn- westen europaweit zu vereinheitlichen - prominent unterstützt von Österreichs Verkehrsministerin, Doris Bures. Konkret wurde eine schriftliche Anfrage bei EU-Verkehrskommissar Siim Kallas einge- bracht, auf die die Kommission bis Mitte Juni reagieren muss. Darin wurde eine Mitnahme- und Tragepflicht von Warnwesten für Pkw- Fahrer und eine einheitliche Verwendung von Warnwesten in ganz Europa gefordert, zumindest auf Autobahnen und Schnellstraßen. Außerdem wurde empfohlen, dass im Bedarfsfall nicht nur der Lenker die Weste tragen soll, sondern auch alle anderen, die das Fahrzeug verlassen. Kontaktiert werden auch die Verkehrsminister aller EU-Staaten, alle Europa-Abgeordneten und Mitglieder des Verkehrsausschusses im Europa-Parlament.

Der Zeitpunkt für eine EU-weite Harmonisierung ist überfällig. Denn in Sachen Warnweste gleicht Europa einem Fleckerlteppich. In 14 EU-Staaten ist dieser Bereich noch gar nicht geregelt, darunter in sehr bevölkerungsreichen, wie Deutschland. Eine Warnwestenpflicht gibt es derzeit in 13 von 27 EU-Mitglieds- staaten: Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich, Portugal, Rumänien, Spanien, Slowakei, Slowenien und Ungarn. Allerdings ist der Einsatz der Warnweste in diesen Ländern unterschiedlich geregelt. "Unterschiedliche Insellösungen bei offenen Grenzen machen keinen Sinn, schon gar nicht wenn rasches Handeln lebensrettend sein kann", betont Stuppacher.

 

 

 

29.4.2010 - Wirtschaftsminister muss rasch auf Preisskandal bei Autobahntankstellen handeln

 

Studie der Bundeswettbewerbsbehörde bestätigt den vom ARBÖ aufgedeckten Skandal                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Der ARBÖ fordert den Wirtschaftsminister auf, aus der Studie der Bundes-wettbewerbsbehörde unverzüglich die Konsequenzen zu ziehen. "Statt neue Belastungen für Autofahrerinnen und Autofahrer auszuhecken, soll der Minister schleunigst dafür sorgen, dass die Spritpreise auf den heimischen Autobahn-tankstellen nicht ins Uferlose wachsen, wie in der Vergangenheit", so der ARBÖ.

Die Studie der Bundeswettbewerbsbehörde bestätigt den vom ARBÖ zum Jahreswechsel aufgedeckten Preisskandal. Der ARBÖ konnte nachweisen, dass viele Autobahntankstellen für Diesel sogar noch viel mehr verlangten, als in Deutschland und Italien, obwohl dort die Steuern viel höher sind. DerARBÖ begrüßt, mit welcher Geschwindig -keit die Bundeswettbewerbsbehörde diesen Skandal aufgegriffen hat. "Nun liegt der Ball beim Wirtschaftsminister. Eine Möglichkeit für mehr Wettbewerb auf den Autobahnen zu schaffen, ist es etwa, die Tankstellenpreise für die nachfolgenden Tankstellen mit elektronischen Tafeln am Rande der Autobahn anzukündigen. So können Autofahrerinnen und Autofahrer besser entscheiden, bei welcher Tankstelle sie einkehren. Derartige Preisinformationen gibt es bereits in Italien und in Frankreich.

Vorschläge, wie man insgesamt den Autofahrerinnen und Auto- fahrern denPreisvergleich leichter machen und den Wettbewerb ankurbeln kann, gibt es zuhauf. Zum Beispiel fordert der ARBÖ schon länger, ein echtes tägliches Sprit-preismonitoring im Wirt- schaftsministerium zu installieren, gut lesbare und ein- heitliche Preisangaben an den "Totems" zu schaffen, die dritte Nachkomma- stelle bei der Preisauszeichnung abzuschaffen und den Rotterdamer Produkten- markt als Referenz für ganz Europa zu hinterfragen. Diese Vorschläge liegen dem Wirtschaftsminister schon lange vor. Es macht keinen Sinn, diese konstruktiven Vorschläge noch länger zu ignorieren, ist der ARBÖ überzeugt.

 

28.4.2010 - "Tag der Arbeit" bringt Aufmärsche, Maibäume und Staus                                                                                                                                        

Autofahrer brauchen starke Nerven in Wien und den Landeshauptstädten

Mai-Aufmärsche und Mai-Baumaufstellen gehören zu den gerne gepflegten Traditionen am beziehungsweise vor dem "Tag der Arbeit" in Österreich.   Heuer finden in Wien, Graz, Innsbruck und Linz, Aufmärsche zum 1. Mai statt. In zahlreichen Städten und Gemeinden wird tradionellerweise bereits am 30. April der Mai-Baum aufgestellt. Rund um die Mai-Aufmärsche und die Feste beim Maibaumaufstellen werden Sperren und Staus nicht ausbleiben, wissen  die Verkehrsexperten des ARBÖ aus Erfahrung.

Bereits am Freitagabend müssen Autofahrer und Benutzer von Öffis rund um die Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Der Fackelzug derSozialistischen Jugend, der größte seiner Art in Österreich, beginnt um 20Uhr vor der Oper. Die Route wird laut Veranstalter über die Innenstadt biszum Rathausplatz führen. Die Dauer der Sperren hängt von der Teilnehmerzahl ab. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel entlang der Strecke werden erfahrungs gemäß mit Ausnahme der U-Bahnen nur eingeschränkt verkehren

Der 1. Mai wird für die Autofahrer in der Wiener Innenstadt zu einer wahrenGeduldsprobe. Die SPÖ hält ab 10 Uhr ihren tradionsreichen Aufmarsch auf dem Wiener Rathausplatz ab. Die einzelnen Abordnungen aus den Bezirkenwerden sich auf Höhe der Bellaria und im Bereich Schottentor sammeln undzum Rathausplatz ziehen. Im Zuge der Veranstaltung wird die Ringstraße im gesamten Verlauf von 8 bis 13 Uhr gesperrt. Bereits bei den Zügen dereinzelnen Bezirkorganisationen wird es je nach Verlauf immer wieder zukurzfristigen Sperren und Anhaltungen kommen. Nicht nur die SPÖ gedenkt miteinem Aufmarsch des Tages der Arbeit, auch die KPÖ hält ab 11.30 Uhr vor der Albertina in der Albertinastraße eine Demonstration ab. Hier wird es zueiner Sperre kommen. Ebenfalls für Verzögerungen werden die Teilnehmer sorgen, wenn sie zur Albertina kommen. "Autofahrer sollten Samstagvormittag

die Innenstadt meiden und großräumig umfahren. Auf den Ausweichstrecken, wie der 2-er-Linie wird es zu Staus und erheblichen Behinderungen kommen, Wer in den 1. Bezirk will, sollte auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen", rät ARBÖ-Verkehrsexpertin Sandra Ivancok. Nach ersten Angaben der Wiener Linien wird es keine Kurzführungen der Ringlinien geben. Die Straßenbahnen werden im selben Minutentakt fahren wie an einem ganz normalen Sonntag.

Auch in Linz und Graz wird es ebenso wie in Innsbruck zu 1. Maiaufmärschen der SPÖ bzw. der KPÖ kommen. In den Landesmetropolen Oberösterreichs, derSteiermark und Tirols wird es ebenfalls zu kurzfristigen Sperren während des Aufmarsches der Teilnehmer und zu längeren Sperre vor allem im Bereich der Innenstädte während der Kundgebungen kommen. Mai-Baum-Aufstellen als Brauchtumspflege sorgt für Verkehrsbehinderungen Das Mai-Baum-Aufstellen wird in zahlreichen österreichischen Städten und Gemeinden gerne als Brauch- tum gepflegt. Rund um die "Errichtung" des bunt geschmückten Baumes finden am Feiertag oder meist bereits am Vorabend zahlreiche Feiern statt. Durch diese Feiern kommt es erfahrungsgemäß zu zahlreichen Behinderungen auf Haupt- und Nebenstraßen, vor allem in Orts- durchfahrten, wissen die Verkehrsexperten des ARBÖ. Autofahrer sollten die möglichen Sperren möglichst großräumig umfahren. Weiters muß auf Fußgänger, die möglicher- weise unvermittelt die Fahrbahn betreten oder nicht links am Fahrbahnrand gehen, geachtet werden. Falls man an den Feiern teilnimmt, sollte für Lenkradreher selbstverständlich die Devise "Dont drink and drive" gelten.

Rückfragehinweis: ARBÖ Informationsdienst Tel.: (++43-1) 89 12 17

mailto:id@arboe.at www.arboe.at

 

 

27.4.2010 - Die EAV live und in Farbe in der Wiener Stadthalle - Staus im 15.Bezirk

 

Seit 32 Jahren gibt es "Die Erste Allgemeine Verunsicherung", auch EAV genannt, und am 29. April 2010 wird diese live in der Wiener Stadthalle zu hören sein. Natürlich nicht ohne dem neuen Album im Gepäck. Auch nach mehr als 3 Jahrzehnten auf der Bühne werden sich tausende Fans die Bühnenshow der Band rund um Klaus Eberhartinger und Thomas Spitzer am
Donnerstag nicht entgehen lassen. Daher werden Staus und längere
Verzögerungen rund um das Nibelungenviertel nicht ausbleiben.

Mit Songs wie "Wie schön wäre diese Welt" oder "Rabatt, Rabatt" und
"Toleranz" will und wird die EAV die Fans ab 19:30 Uhr zum Rocken bringen.
"Rund um die Wiener Stadthalle ist vor und nach dem Konzert, vor allem auf
der Hütteldorfer Straße und dem Neubaugürtel mit sehr großem Verkehrs-aufkommen und Staus zu rechnen. Auch die Parkplatzsuche könnte zu einer nervlichen Herausforderung werden. Daher sollten Konzertbesucher auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen und so die Konzertkarte, die gleich- zeitig als Fahrschein gilt, in voller Länge zu nutzen", rät ARBÖ-Verkehrs- expertin Sandra Ivancok. Die U-Bahnlinie U6 und die Straßenbahnlinie 49 halten nahe der Wiener-Stadthalle.

Wer doch mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte die generelle Kurzparkzone von 18 bis 23 Uhr beachten. Diese gilt auch am Wochenende und begrenzt die maximale Parkdauer auf 2 Stunden, so der ARBÖ. Als Alternative zum Abstellen des Fahrzeuges bieten sich die Garagen in der Stadthalle und
der Lugner City an.

 

26.4.2010 - "Nein zur Zone" - ARBÖ startet Unterschriftenaktion

 

 

Wer will kann gleich im Internet unterschreiben oder sich Unterschriftenliste herunterladen

Durch die Umweltzone sollen ältere Diesel-Pkw aus Graz ausgesperrt werden. Allein in der Steiermark müssten dann 40.000 Pkw komplett draußen bleiben. "Der ARBÖ schaut nicht tatenlos zu, wie Zehntausende Besitzer von Pkw dadurch praktisch kalt enteignet werden, obwohl ihre Fahrzeuge vollkommen legal in Österreich zugelassen wurden", betont der Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Steiermark, Hans Marcher. "Der ARBÖ sagt 'Nein' zu dieser unsozialen Maßnahme, die Pendlerinnen und Pendler am härtesten triff, die sich kein neues Auto leisten können."

Der ARBÖ startet heute, Montag, mit einer Unterschriftenaktion, bei der alle Interessierten mitmachen können. Unter dem Motto "Nein zur Zone" kann man den Protest des ARBÖ unterstützen. Drei Möglichkeiten gibt es:

1. Direkt auf der ARBÖ-Website ( www.arboe.at ) "unterschreiben". 2. Via ARBÖ-Website eine Unterschriftenliste ausdrucken, ausfüllen und an 01 / 891 21 366 faxen. 3. Direkt in einem Prüfzentrum des ARBÖ-Steiermark unterschreiben.

Betroffen von dieser kalten Enteignung sind aber nicht nur die genannten 40.000 steirischen Diesel-Pkw Fahrer, sondern auch alle anderen Diesel-Pkw der Euroklassen 0, 1 und 2, sofern sie nach Graz wollen. Ausgesperrt bleiben damit über 800.000 Diesel-Pkw aus ganz Österreich.

Damit nicht genug, müssen sich wegen der Umweltzone alle anderen Autos ein Pickerl zulegen, wenn sie nach Graz wollen. Theoretisch müssten in ganz Österreich also 3,55 Millionen Autos beklebt werden, und zwar Benzin- und Diesel-Pkw. Diese "Zwangs-Pickerln" dürfen sich die Autofahrerinnen und Autofahrer auch noch selber zahlen! Fahren sie ohne Kleber in die Umweltzone hinein, hagelt es saftige Strafen von mindestens 108 Euro. Marcher: "Der ARBÖ lehnt die monströse Pickerl-Wirtschaft ab und sagt 'Nein' zu diesem unerträglichen Nepp."

Dass Zonen umweltmäßig wenig bis nichts bringen sieht man am Beispiel Deutschland: Zu viele Ausnahmen sind notwendig, um das Alltagsleben zu ermöglichen. Diese Ausnahmen schaffen neue Ungerechtigkeiten und durchlöchern die Zonenregelung.

Feinstaub mit Fahrverboten für Pkw zu bekämpfen kann nicht viel bringen, denn Pkw sind nicht die Hauptursache für Feinstaub. Nur 8,2 Prozent der Feinstaub-Emissionen stammen von Pkw im Inland. Tendenz: Seit 2005 ständig sinkend. Weitere Verbesserungen sind vorprogrammiert, denn über 90 Prozent aller neuen Diesel-Pkw haben bereits einen Partikelfilter und damit kein Problem mehr mit Feinstaub aus Verbrennung. Marcher: "Viel Aufwand für wenig. Der ARBÖ sagt 'Nein' zu einer derart ineffizienten Bürokratie!"

Rückfragehinweis: ARBÖ-Steiermark Landesgeschäftsführer Hans Marcher Tel.: 0664/60 123 644 mailto:presse@arboe.at http://www.arboe.at

 


22.4.2010 - Einladung zur Pressekonferenz "5 Jahre Warnweste in Österreich"  

 

 

Vor fünf Jahren schrieb Österreich den Auto- fahrern gesetzlich vor,eine reflektierende Warnweste im Pkw mitzuführen. Seitdem hat sich das lebensrettende Kleidungsstück zum Liebling der Nation gemausert,das nicht nur bei Pannen oder Unfällen getragen wird. Der ARBÖ präsentiert eine aktuell durchgeführte Umfrage und erzielte Erfolge durch die Warn- westen-Verwendung. Weiters wird über die laufende Europäische Kampagne zum einheit- lichen Einsatz in der EU informiert. Alle interessierten Medien sind zu dieser Pressekonferenz herzlich
eingeladen.

Als Gesprächpartner stehen Ihnen zur Verfügung:
* ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher
* ARBÖ-Pressesprecherin Mag. Lydia Ninz

Datum:   29.4.2010, um 10:00 Uhr
Ort:     Café Landtmann Löwel Zimmer
         Dr.-Karl-Lueger-Ring 4, 1010  Wien

20.4.2010 - Autofahrer haben bisher 4,2 Prozent mehr an Fiskus abgeliefert

                         

Bis März flossen zusätzliche 43,8 Millionen Euro in die Staatskassa

Selbst im Krisenjahr 2009 haben die Autofahrer- innen und Autofahrer insgesamt 11,6 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben geleistet. In den ersten drei Monaten des heurigen Jahres haben sie bei den wichtigsten automotiven Steuern sogar um 43,8 Millionen Euro oder 4,2 Prozent mehr an den Fiskus abgeliefert, als in den ersten Monaten des vergangenen Jahres, verweist der ARBÖ auf die aktuellen amtlichen Zahlen des Finanzministeriums.

"Während die Bruttoeinnahmen des Staates um 1,4 Prozent gesunken sind, wurde bei den Autofahrern weiter abkassiert", kritisiert der ARBÖ und warnt eindringlich davor, die Steuerschraube zu über- drehen. "Ungezügelte Steuer-Gier ist keine Lösung. Auch nicht für eine Volks- wirtschaft", betont der ARBÖ. Wohin zügellose Gier führen kann, ist in den Medien täglich zu lesen, zu hören oder zu sehen: Beinahe-Pleiten von Banken und Staaten.

Zwischen Jänner und März 2010 konnte Österreichs "Säckel- wart" 663,5 Millionen Euro Mineralöl- steuer (MöSt) kassieren, um 2,7 Prozent mehr, als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA), die beim Kauf eines Neuwagens anfällt, konnte er 98 Millionen Euro einnehmen, um 15,6 Prozent mehr, als im Vorjahr. An motorbezogener Versicherungssteuer (wird mit Zahlen der Versicherungspolizze fällig) nahm er 337,2 Millionen Euro ein, um 4,1 Prozent mehr, als vor einem Jahr. Zusammengezählt flossen dem Finanzminister allein aus diesen drei Steuern 1,098 Milliarden Euro zu, um 43,8 Millionen oder 4,2 Prozent mehr, als in den ersten drei Monaten des vorigen Jahres. Noch gar nicht dazu gerechnet sind bei dieser Aufstellung andere automotive Abgaben und Steuern, wie die Vignetten- und Lkw-Mauteinnahmen, die Kfz-Steuer, die Versicherungssteuer und die anteiligen Umsatz- steuern.

~ Steuern      1.Quartal 2009     1. Quartal 2010   Änderung
                in Euro            in Euro           in Prozent
--------------------------------------------------------------
MöSt           646,1 Mio.         663,5 Mio.      +  2,7

NoVA            84,8 Mio.          98,0 Mio.      + 15,6

Motorbez.
Vers.steuer    324,0 Mio.         337,2 Mio.      +  4,1
--------------------------------------------------------------
Summe        1.054,9 Mrd.       1.098,7 Mrd.      +  4,2

 

20.4.2010 -  Winterrost aus den Knochen schütteln

 

Warm-up-Training für Biker in den ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentren

Adieu, Winter! Die Bikes werden wieder entstaubt und für erste "Sonnen-Ausfahrten" hergerichtet. Pünktlich zum Start in die Bike- Saison bietet der ARBÖ maßgeschneiderte Warm-up-Trainings für Motorradfahrer an, um sich den Winterrost aus den Knochen zu schütteln. "Man gefährdet sich und andere, sollte man ungeübt nach langer Winterpause aufs Bike steigen", ist Marcus Fauszt, Vertriebs- leiter des ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrums Wien-Kagran überzeugt.

Bereits jetzt können Biker daher mit dem eigenen Motorrad ein spezielles Trainingsprogramm absolvieren. Dieses umfasst praktische Fahrübungen im Langsam-Fahrbereich, Slalomfahren mit Handlingkontrolle, Bremsübungen, sowie einen Rundkurs mit Kurven- parcours und teilweise auf Gefällestrecken. Das ARBÖ-Fahrsicherheits-Training schärft den Blick für Risikosituationen, um diese richtig ein- zuschätzen und damit Gefahren im Straßenverkehr recht- zeitig zu erkennen. "Reflexe werden trainiert und man gewöhnt sich wieder an sein Bike", bring es Fauszt auf den Punkt. Selbst alteingesessenen Bikern ist dieses Training ans Herz zu legen, schließlich ist Vorsicht besser als Nachsicht, ist man beim ARBÖ sicher.

Nähere Informationen über Preise und freie Termine erhält man im jeweiligen ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum:

ARBÖ Fahrsicherheits-Zentrum Wien-Kagran: "Warm-up-Trainings" finden in der Zeit von 17 bis 21 Uhr statt und kosten für ARBÖ- Mitglieder 63 Euro.Telefon: 050-123-29 17 E-Mail: fsz.wien@arboe.at

ARBÖ Fahrsicherheits-Zentrum Steiermark-Ludersdorf: Hier kann auch auf einer speziellen Motorraddynamikplatte (Schleudertraining) geübt werden. Für Gruppen ab acht Personen gibt es Ermäßigungen (Warm-up-Special) 49 Euro statt 69 Euro pro Teilnehmer. Aktionszeitraum bis 31. Mai 2010. Termine werden nach Wunsch vergeben. Telefon: 050-123-26 80 E-Mail: office@fsz-steiermark.at

ARBÖ Fahrsicherheits-Zentrum Salzburg-Straßwalchen: Für Motor- radklubs gibt es spezielle Gruppentarife. Um telefonische Vor- anmeldung wird gebeten. Telefon: 050/123-25 60 E-Mail: fsz.sbg@arboe.at
 

 

 

20.4.2010  "Girls' Day 2010" - "Schnuppern" für junge Kfz-Technikerinnen 

Seit 2001 findet der ursprünglich aus den USA stammende "Girls' Day" auch in Österreich statt. Von Jahr zu Jahr nützen immer mehr interessierte Mädchen die Möglichkeit, sich eine wichtige Ent scheidungshilfe hinsichtlich der weiteren Ausbildung oder der zukünftigen Berufswahl zu holen. Der ARBÖ bietet auch heuer "Girls" die Möglichkeit, in den Beruf der "Kfz-Technikerin" hinein zu schnuppern.

Im Vorjahr bereits war der "Girls' Day" ein großer Erfolg. Gemäß dem Motto "heute in die Jugend investieren, um morgen qualifizierte Mitarbeiter/innen zu haben" nehmen heuer der ARBÖ Burgenland, der ARBÖ Oberösterreich und der ARBÖ Tirol am Aktionstag, 22. April 2010, teil.

 

 

20.4.2010 - Heißer Tipp für "Ascheopfer": Top-Konditionen für ARBÖ-Mitglieder auf Mietwägen

 


Utl.: AVIS, Europcar, Hertz, Sixt und Autovermietung Rass bieten speziell
ermäßigte Tarife für ARBÖ-Mitglieder

ARBÖ-Mitglieder haben es gut. Denn bei fünf Autovermietungen hat der ARBÖ exklusive Verträge abgeschlossen, die zuverlässige Mobilität weltweit garantieren. "Ascheopfer" können so anstatt zu fliegen mit günstigen Leihwägen ihre Reise antreten. Wichtig ist es jedoch bei jeder Buchung die ARBÖ-Klubkarte zur Hand zu haben, denn nur dann gibt es Top-Konditionen und man spart bares Geld!

AVIS und Hertz bieten mit eigenen Kundennummern speziell ermäßigte Tarife
für ARBÖ-Mitglieder. Bei Europcar spart man mit der ARBÖ-Klubkarte bis zu
20 Prozent auf Tagestarife. Darüber hinaus gibt es spezielle Wochenend- und
Ausflugstarife, welche die Geldbörse erheblich entlasten. Auch bei Sixt- Auto- vermietungen können ARBÖ-Mitglieder zwischen attraktiven Tagestarifen, Wochenendangeboten und Pauschalangeboten wählen. Ein spezielles Service bietet die Autovermietung Rass in St. Johann in Tirol: Das Unternehmen ist seit 2008 die Top-Adresse, wenn es um Wohnmobilvermietungen geht. ARBÖ- Mitglieder erhalten drei Prozent Ermäßigung bei der Buchung der "rollenden Wohnungen". Aber auch Pkw und Lkw/Transporter werden mit ARBÖ-Klubkarte um sieben Prozent billiger.

"Egal also ob Pkw, Lkw, Kleinbusse, Allradfahrzeuge, Cabrios oder Wohnmobile - für Urlaub, Ausflüge, Shopping, Wochenende, Transport und Übersiedlung - es wird für jeden der passende fahrbare Untersatz gefunden", so die ARBÖ- Reiseexperten.

Details zu allen ARBÖ-Klubvorteilen bei Mietwagenfirmen unter:
http://www.arboe.at/partner
 

 

19.4.2010 - Autokosten auf höchstem Stand seit eineinhalb Jahren


Autokosten doppelt so stark gestiegen wie die allgemeine Inflationsrate

Im März sind die Autokosten laut Statistik Austria um 5,4 Prozent gestiegen. "Autofahrerinnen und Autofahrer mussten eine doppelt so  starke Teuerung verkraften als die Bevölkerung im Allgemeinen", kritisiert der ARBÖ. Der heurige März brachte den höchsten Anstieg der Autokosten seit
eineinhalb Jahren.

Angeheizt wurde die Teuerung in erster Linie durch die Spritpreise. Diesel
verteuerte sich gegenüber März vorigen Jahres um 17 Prozent, Eurosuper gar
um 23 Prozent. "Mit anderen Worten: Diesel verteuerte sind um 15,6 Cent pro
Liter. Eurosuper sogar um stolze 21 Cent", verdeutlicht der ARBÖ. "Und in
dieser Situation haben Wirtschafts- und Finanzminister nichts besseres im
Sinn, als zusätzliche Belastungen durch höhere Mineralölsteuern anzukündigen", kritisiert der ARBÖ. Gemeinsam mit bodenständigen Kräften in Regierung, Gewerkschaften und Arbeiterkammer wird sich der ARBÖ weiterhin gegen hausgemachte Belastungen für Autofahrer und Autofahrerinnen zur Wehr setzten.

Von höheren Spritpreisen sind nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer
betroffen, sondern die gesamte Bevölkerung. Ohne die saftigen Preisanstiege
beim Verkehr hätte die Teuerungsrate im März nicht zwei Prozent ausgemacht,
sondern nur 1,25 Prozent, rechnet der ARBÖ vor. "Die Autofahrerinnen und
Autofahrer trifft es doppelt, zuerst beim Fahren und ein zweites Mal - über
die Teuerung - wie die gesamte Bevölkerung, in allen anderen Lebensbereichen, wie Mieten, Heizkosten, usw."

Besonders stark angezogen haben im März leider nicht nur die Preise für
Diesel und Benzin, sondern etwa auch für Autobatterien (+5,1 %),
Bremsenmaterial (+4,5 %), Kfz-Elektriker-Stunde (+4,1 %), Reifenservice
(+5,1%), fürs Pickerl (+5,4%) und für die Teilkaskoversicherung (+7,6%).

 

18.4.2010 -  Vienna-City-Marathon brachte nur kurze Staus


ARBÖ-Marathon-Hotline auch heuer sehr gefragt
Trotz zahlreicher Straßensperren kam es beim 21. Vienna-City-Marathon kaum zu gröberen Verkehrs- problemen, berichtet der ARBÖ.

Der ARBÖ war wieder mit vielen Aktivitäten mit dabei. Unter Betreuung von ARBÖ-Mitarbeitern wurden Zeit- nehmungsfahrzeuge durch die Stadt pilotiert. Tradionell wurde auch der Schlusswagen, dessen Aufgabe es ist, das offizielle Ende der Veranstaltung abzusichern, von einem ARBÖ-Fahrer gesteuert. Informationen von der Strecke kamen von den ARBÖ-Verkehrsmeldern, die mit Fahrrädern die möglichen Staupunkte beobachteten. Lediglich im Bereich der Sperre des Inneren Mariahilfer Gürtels kam es zu etwas längeren Stauungen. Der Stau reichte vom Westbahnhof bis zur Mittelgasse im Bereich des Raimundtheaters zurück. Im Zuge des Staus kam es zu einem Hupkonzert, berichtet ARBÖ- Verkehrsreporter Thomas Woitsch. Die aufgeheizten Gemüter konnten aber beruhigt werden. Auch an den Schleusen entlang der Strecke kam es immer wieder zu kurzen Verzögerungen.

"Alles in allem verursachte der Marathon keine gröberen Verkehrsprobleme. Viele Leute dürften angesichts des schlechten Wetters nicht ins Auto gestiegen sein.", berichtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst. Auch die ARBÖ-Marathon-Hotline, die in Zusammen-arbeit mit Ö3 unter der Telefonnummer 0900-600-600 betrieben wurde, dürfte ihren Teil dazubeitragen haben. Zahlreiche Anruferinnen und Anrufer haben sich bereits über die akutellen Sperren und Ausweichmöglichkeiten im Voraus informiert. Fotots von den ARBÖ-Aktivitäten sind unter www.arboe.at abrufbar.

 

 

15.4.2010 - ARBÖ-Teams beim Marathon mit Reifen und Schuhen unterwegs

 

ARBÖ erstmals auch mit Staffel beim Vienna City Marathon

ARBÖ-Teams sind heuer beim Vienna City Marathon gleich doppelt unterwegs, auf Reifen und Schuhen. ARBÖ-Fahrer begleiten - wie bisher - die Läufer in offiziellen Fahrzeugen. Und eine ARBÖ-Staffel macht sich erstmals auf eigenen Beinen auf die Marathonstrecke. In vollem Einsatz ist am Marathon-Sonntag auch der ARBÖ- Informationsdienst, der über aktuelle Verkehrsinfos rund um das Laufevent berichtet.

Bereift unterwegs sind Ing. Josef Sabor, als legendärer Schluss- wagenfahrer und Ing. Reinhard Zimmermann, im Junior-Marathon-Vorausauto bzw. Halb- marathonwagen. Besohlt stürzen sich aus der Finanz- und Controlling- Abteilung. Mag. (FH) Gottfried Schiener (über 16,1 km), Herbert Kvasnicka (über 5,7 km), sein Sohn Ing. Christian Kvasnicka (über 9,1 km) und Dkfm. (FH) Torben Mandl (über 11,295 km) in den Kampf und nehmen gemeinsam den Vienna City Marathon in Angriff. "Wir wollen beweisen, dass wir nicht nur gut rechnen, sondern auch schnell laufen können. Unter vier Stunden könnten wir es schaffen", lacht Torben Mandl, Leiter des ARBÖ-Controlling optimistisch. Die Vorbereitung startete bereits vor Monaten. "Jeder musste auf ein Zeit-Ziel hinarbeiten. - Das war nicht so leicht, da jeder unterschiedliche Veranlagungen hat", so Herbert Kvasnicka vom ARBÖ-Finanz- und Rechnungswesen. "Wenn man bedenkt, dass unser Altersschnitt genau 36 Jahre beträgt haben wir uns einiges vorgenommen", ist Gottfried Schiener, der Jüngste im Bunde, mit lachendem Gesicht überzeugt.

Passionierte Marathonläufer, die die Strecke von 42,195 Kilometer im Allein- gang bewältigten und dabei auch an ihrer Arbeitsstätte, dem ARBÖ-General sekretariat, Mariahilfer Straße 180, vorbei- gelaufen sind, haben im ARBÖ Tradition, darunter auch ARBÖ- Geschäftsführer Leo Musil.

Der ARBÖ hat eine eigene Marathon-Hotline eingerichtet. Unter der kosten- pflichtigen Telefonnummer 0900/123456 (39 Cent pro Min.) geben die Verkehrsexperten des ARBÖ-Informationsdienstes rund um die Uhr Auskunft über die Straßensperren am Marathon-Tag, sowie über Staus auf den Ausweichrouten.
 

15.4.2010 - Ein „Schmankerl“ und „Augenschmaus“ für Oldtimer-Fans am Wochenende – 14. Vienna-Höhenstraßen-Classic

 

Behinderungen auf der Wiener Höhenstraße am Freitag und Samstag

Auf Oldtimerfans wartet am kommenden Wochenende in der Bundeshauptstadt ein Höhepunkt. Am Freitag, 16. April und 17. April, geht nach Informationen des ARBÖ die 14. Vienna Höhen-straßen Classic über die Bühne oder besser über die Wiener Höhen- straße.

Am Freitag starten die Teilnehmer ab 18 Uhr vor dem Einkaufs- zentrum Q19 im 19. Wiener Gemeindebezirk zur rund 140 Kilometer langen Nachtwertung. Gegen 22 Uhr werden die Oldtimer wieder am Startpunkt eintreffen. Am Samstag wird der Start für die rund 250 Kilometer die Tagesetappe mit der finalen Sonderprüfung um 9 Uhr erfolgen. Die Strecke wird sowohl am Freitag als auch am Samstag unter anderem über die Wiener Höhenstraße führen.

„Zu direkten Sperren wird es durch die Veranstaltung nicht kommen.  Auto- fahrer, die am Freitag und Samstag über die Wiener Höhenstraße unterwegs sind, sollten erhöhte Aufmerksam- keit walten lassen. Die Teilnehmer an der Vienna-Höhenstraßen-Classic werden durchschnittlich „nur“ mit 30 bis maximal 50 Kilo- meter in der Stunde  unterwegs sein“, warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

 

15.4.2010 -  Neue Mopedausbildung kommt gut an

 

Die neue Mopedausbildung kommt gut an, besonders die zwei zusätzlichen Fahrstunden im Straßenverkehr. "Dieser direkte Bezug zur Straße wird von den Jugendlichen sehr positiv gesehen", berichtet der  Vertriebsleiter des ARBÖ- Fahrsicherheits-Zentrums Wien-Kagran, Marcus Fauszt. "Manche Eltern wollen sogar, dass wir ihre Kids doppelt solange auf der Straße begleiten als gesetzlich vorgeschrieben."

Die 15-jährigen Mopedfans kennen sich bei der neuen Mopedausbildung bereits bestens aus,obwohl sie erst seit September 2009 gilt. Die wichtigsten Änderungen: Nur mehr sechs statt acht Stunden Theorie. Die anschließende Theorieprüfung bleibt genauso unverändert wie die sechs Praxisstunden im Fahrsicherheits-Zentrum, also in geschütztem Raum. Neu sind die zwei Stunden "Ausfahrt" im echten Straßenverkehr: Ein Trainer fährt mit zwei
Moped-Neulingen los und hält mit ihnen ständig Funkkontakt. Diese neuen Ausbildungsspielregeln gelten auch für sogenannte Moped- autos ("Microcars").

Notwendig wurde die Reform der Mopedausbildung in Österreich weil die Unfälle von jungen Mopedfahrern steil angestiegen sind. Allein im Jahr 2009 sind 29 Mopedlenker auf Österreichs Straßen gestorben. Bundesministerin Doris Bures zog die Notbremse, unter- stützt auch von den Verkehrsexperten des ARBÖ.

In allen drei Fahrsicherheits-Zentren des ARBÖ kann man den Mopedausweis erwerben. Anmeldung unter 050-123/2917 (Wien-Kagran), 050-123/2560 (Salzburg-Straßwalchen), 050-123/2680 (Steiermark-Ludersdorf). Infos unter www.fahrsicherheitszentren.at.
 

 

13.4.2010 - Bundeskanzler greift Vorschläge des ARBÖ auf

 

Sorgen und Nöte der Autofahrerinnen und Autofahrer finden endlich
Gehör

Österreichs Autofahrerinnen und Autofahrer zahlen massiv in die Staatskassa ein und wurden allein in den letzten sechs Jahren wiederholt im Namen der Umwelt zur Kasse gebeten. "Umso erfreulicher ist es, wenn Bundeskanzler Werner Faymann aus triftigen Gründen eine einseitige Erhöhung der Mineralöl- steuer ablehnt. Endlich werden die Alltagssorgen und Nöte der Auto- fahrerinnen und Autofahrer an der obersten Regierungsspitze gehört und Vorschläge des ARBÖ aufgegriffen", hebt ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil in einer Presseaus- sendung in Reaktion auf das Foyer nach dem Ministerrat hervor.

Eine Erhöhung der Mineralölsteuer würde Pendlerinnen und Pendler am stärksten treffen, vor allem Wenigverdiener. "Der Weg in die Arbeit muss leistbar bleiben", bekräftigt der ARBÖ-Geschäftsführer. Eine Erhöhung der Mineralölsteuer um 10 Cent würde bei Diesel eine Erhöhung um 28 Prozent bedeuten. Wer -wie der Wirtschaftsminister - eine 28-prozentige Steuer als "leicht" kleinreden will, zeigt jeden- falls, wie abgehoben von der Alltagsrealität er ist.

An der Mineralölsteuer zu drehen bedeutet jedenfalls Massen- steuererhöhungen auszulösen, so der ARBÖ. Denn davon wären früher oder später alle betroffen, direkt und indirekt. Direkt betroffen wären 5,98 Millionen Kraftfahrzeug-Fahrer, davon 4,36 Millionen mit Pkw. Das sind mehr Menschen, als alle Arbeitnehmer zusammen. Indirekt - über die Teuerungsrate - kämen auch noch andere Bevölkerungsgruppen zum Handkuss, etwa über höhere Mietpreise oder höhere Heizungskosten. Das wäre der klassische Fall einer Massensteuer- erhöhung.

 

13.4.2010 - Mit 3.000 Schritten auf 2,5 Kilometern – 2. Pink-Ribbon-Lauf als Vorspeise am Vortag zum Vienna City-Marathon

 

Sperre und Staus rund um ehemalige 2-er-Linie und Ring

Die zweite Auflage des Pink-Ribbon-Laufes in Wien fungiert am Samstag, 17.April, quasi als „Vorspeise“ für Lauf-Fans zum Vienna City Marathon. Der Charity-Lauf steht unter dem Motto „3.000 Schritte – Aus Liebe zum Leben“. Im Rahmen der Veranstaltung wird es auch heuer wieder zu einer Sperre der Ringstraße und der ehe- maligen 2-er-Linie kommen, informieren die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Der Start des Wohltätigkeitslaufes wird im Gegensatz zum Vorjahr bereits um 14 Uhr erfolgen. Die Strecke führt vom Heldenplatz über den Burgring und die Babenberger Straße zur Landesgerichtsstraße. Von dort geht es über die Stadiongasse und den Rathausplatz wieder zurück zum Burgring. Am Heldenplatz werden dann die Teilnehmer ins Ziel laufen. Obwohl keine Zeitnehmung vorgesehen ist, wird der Zielschuß um 14.30 Uhr geschlossen.

Die Polizei wird den Ring ab der Operngasse und die 2-er-Linie Richtung 9. Bezirk ab dem Getreidemarkt für die Dauer des Laufes sperren. Der Verkehr wird über die Operngasse und die Linke Wienzeile bzw. über die Mariahilfer Straße umgeleitet. „Auch wenn Samstag Nachmittag  geringeres Verkehrsaufkommen herrscht, werden Staus und längere Verzögerungen nicht ausbleiben, das zeigt die Erfahrung aus dem Vorjahr. Grund dafür ist, dass die Ausweichstrecke zum Ring - die 2-er-Linie - ebenfalls gesperrt wird", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider. Autofahrer sollten die Innenstadt am frühen Samstag Nachmittag meiden und großräumig umfahren. Wer in die Innenstadt will, sollte auf die Öffis umsteigen. Auch wenn die Straßenbahnlinien 1,2, D und Autobuslinien 2A während des Pink-Ribbon-Laufes nicht verkehren, fahren die Züge der U-Bahn-Linien U1, U2 und U3 ohne Einschränkung.

 

 

 

12.4.2010 - Stundenlange Sperre der Westautobahn nach LKW Unfall

 

Acht Kilometer Stau und eine Stunde Wartezeit

Wie der ARBÖ berichtet, ereignete sich heute in Oberösterreich auf der West- autobahn (A1) gegen acht Uhr ein folgenschwerer LKW- Unfall.Dadurch musste die Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung Linz zwischen den Ausfahrten Enns- Steyr und Asten-St. Florian stundenlang gesperrt werden.

Aus bisher ungeklärter Ursache kippte ein Schwerfahrzeug um und verteilte die Ladung - loses Altpapier auf der Fahrbahn. Nach ersten Angaben von der Unfallstelle gab es leichten Personenschaden. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen mussten die Autobahn im Unfallbereich für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

"Die Bergungs-und Aufräumarbeiten gestalten sich aufgrund des losen Alt- papiers schwierig. Deshalb kann die Dauer der Sperre noch nicht abgeschätzt werden", so Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst. Die Umleitung erfolgte bei St. Valentin über die Wiener Bundesstraße (B1). Bei Asten konnten die Autofahrer wieder auf die Autobahn auffahren. Die Autofahrer mussten nach Angaben des ARBÖ acht Kilometer Stau und eine Wartezeit von einer Stunde in Kauf nehmen.

 

12.4.2010 - Autofahrer liefern 11,6 Milliarden an den Finanzminister ab

 

Allein im vergangenen Krisenjahr 2009 haben die Autofahrerinnen und Auto- fahrer Steuern und Abgaben in Höhe von 11,6 Milliarden Euro an den Finanzminister abgeliefert. "Es gibt keine andere Bevölkerungsgruppe die dermaßen oft zur Kassa gebeten wird wie die Autofahrerinnen und Autofahrer. Eine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer kommt für den ARBÖ nicht in Frage", kritisiert ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil und begrüßt, dass nach Arbeiter- kammer und Gewerkschaften auch SP-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder die von der ÖVP angestrebten Ökosteuern in größeren Umfang ablehnt.

Die Liste der Steuern, die beim Autofahren anfällt ist lang, berichtet der
ARBÖ. Es beginnt beim Kauf von Autos, wo gleich zwei Steuern anfallen, die
Normverbrauchsabgabe und die Mehrwertsteuer. Diese Steuer auf die Steuer
widerspricht sogar EU-Bestimmungen - ein Verfahren läuft. Beim Anmelden
eines Fahrzeuges fallen wieder zwei Steuern an, die Versicherungssteuer und
die motorbezogenen Versicherungssteuer. Bei jedem Mal Tanken liefern die
Autofahrerinnen und Autofahrer nicht nur die Mineralölsteuer plus Umsatzsteuer ab, sondern müssen auch noch für die Bevorratung von Diesel und Benzin zahlen. Wer die Autobahn benutzt, muss extra eine Vignette kaufen bzw. für Lkw die Lkw-Maut zahlen.

In Deutschland können Pkw-Fahrer die Autobahnen gratis benutzen und beim
Kauf eines neuen Fahrzeugs fällt in Deutschland keine Extrasteuer an, wie
bei uns die Normverbrauchsabgabe. Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes
wurde schon zweimal die Mineralölsteuer erhöht, zweimal wurden die NoVA- Bestimmungen verschärft und in drei Etappen Biotreibstoff den fossilen Treib- stoffen beigemixt, jedes Mal auf Kosten der Autofahrer und Autofahrerinnen, so der ARBÖ.

~ Automotive Steuern und Abgaben im Jahr 2009 (in Euro):



Mineralölsteuer                                            3.800.400.000,-
Normverbrauchsabgabe                                  437.000.000,-
Motorbezogene Versicherungssteuer              1.520.800.000,-
KfZ-Steuer - Lkw                                              68.400.000,-
Mauten (Lkw-Maut, Vignette, Sondermauten)  1.394.000.000,-
Versicherungssteuer                                        277.000.000,-
Mehrwertsteuer auf MöST, NoVA,
Mauten, Sondermauten, Spritpreise,
Autokauf, Neuwagen, etc.                             4.117.000.000,-
__________________________________________________
Gesamtsumme:                                         11.614.600.000,-

 

 

 

12.4.2010 -  Auf 64.400 Sohlen im Rahmen des Vienna-City-Marathons 2010 quer durch Wien
 


Der ARBÖ informiert umfassend über Sperren und Umleitungen

Am kommenden Sonntag, den 18.04.2010, findet die 27. Auflage des Vienna City-Marathons statt. Rund 32.000 Teilnehmer werden ab 9 Uhr die 42.195 Meter lange Strecke in Angriff nehmen. Entlang des Parcours quer durch die Bundeshauptstadt wird es nach Informationen des ARBÖ zu zahlreichen temporären Straßensperren kommen. Auch viele Linien der öffentlichen Verkehrsmittel werden anders als gewohnt verkehren.

Aber nicht nur Autofahrer und Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln
sind vom Marathon direkt betroffen. Auch für Radfahrer ist die Strecke
selbstverständlich gesperrt. Radfahrer können so vorhanden auf die Radwege
ausweichen. Gehsteige sind für Radfahrer, sofern der Drahtesel nicht nur
geschoben wird, tabu. Lediglich die Benutzer von den U-Bahn-Linien sind von
den Auswirkungen des Marathons nicht betroffen.

Für Autofahrer bedeutet der Vienna City-Marathon eine große Umstellung. 34
Straßen und Brücken werden am 18. April zum Teil über Stunden unpassierbar
sein. Einige der Sperren, wie zum Beispiel die Wagramer Straße und die  Reichsbrücke, werden bereits um 06.30 Uhr verhängt. Andere Sperren beginnen zum Beispiel ab 8.00 oder 10.00 Uhr. Einige Straßen, wie ein Großteil des Rings oder die Abfahrten Zentrum auf der Ostautobahn und Südost- tangente,werden bis 16.00 Uhr unpassierbar sein. Auch die Stadtautobahnen, wie die Südosttangente (A23) und Donauuferautobahn (A22) sowie die Ostautobahn (A4), sind von zeitweiligen Sperren betroffen. Hier sind allerdings nur einige Abfahrten, wie die zur Reichsbrücke oder die Abfahrt Kagran bzw. die Abfahrt Zentrum am Knoten Prater betroffen. Die Zufahrt zum Flughafen
Wien-Schwechat wird jederzeit möglich sein, kann ARBÖ-Verkehrsexperte
Thomas Haider beruhigen.

Nicht nur die Autofahrer sollten sich bei Fahrten am Sonntag vorab
informieren , um schnell in der Stadt voranzukommen. Auch die Wiener Linien
sind am Sonntag vom Vienna City Marathon von zahlreichen Sperren und
Kurzführungen betroffen. 17 Autobus- und Straßenbahnlinien werden während
des Marathons kurzgeführt. Die Vienna Ring Tram wird den gesamten Sonntag
nicht fahren.

Zwtl.: ARBÖ informiert über Sperre und Ausweichstrecken

Der ARBÖ hat ein eigenes Verkehrsservice rund um den Vienna-City-Marathon
eingerichtet. Die Straßensperren und aktuelle Verkehrslage rund um den
Marathon können im ORF-Teletext auf den Seite 433 und 431 abgerufen werden. Im Internet informiert der ARBÖ direkt auf der Homepage
(http//www.arboe.at).

Die Experten des ARBÖ-Informationdienstes stehen auch telefonisch rund um
die Uhr bis Sonntag 24 Uhr unter der ARBÖ-Marathon-Hotline 0900-123-456
(EUR 0,39/Minute) für Informationen über die aktuellen Sperren und
Ausweichrouten zur Verfügung.

 

 

 

12.4.2010 - ARBÖ hilft Mitgliedern beim Radwechsel

 

Milde und warme Temperaturen erhöhen den Reifenverschleiß, der Gummi von Winterreifen verliert dabei seinen optimalen Grip, warnt der ARBÖ. Deshalb sollten die Winterpneus unbedingt in den "Sommerschlaf" geschickt werden. Zusätzlich dazu endet die gesetzliche Winterausrüstungspflicht am kommenden Donnerstag, 15. April.

Der Reifenwechsel sollte am besten nur von Profis durchgeführt werden. "Bei dieser Gelegenheit müssen die Pneus auf gleichmäßige Abnützung überprüft werden", rät der ARBÖ. Sollte eine einseitige Abnützung festgestellt werden, so ist eine Vermessung der Achsgeometrie unbedingt anzuraten. Eine Abweichung führt dazu, dass Reifen viel schneller kaputtgehen und somit das Auto im Fall von heftigen Brems- oder Lenkmanövern nicht mehr das tut, was der Fahrer möchte. Auch die Bremsbelagstärke der Scheibenbremsen sollte im Zuge des Radwechsels gecheckt werden.

Radwechsel, Achsüberprüfung und Bremsencheck wird beim ARBÖ für Mitglieder durchgeführt.

Zwtl.: Vor Einlagerung Profiltiefe messen

Vor der Einlagerung sollte die Profiltiefe gemessen werden. Beträgt die Profiltiefe mehr als vier Millimeter, können die Reifen getrost bis zum nächsten Winter schlafen. "Die Winterreifen sollten vor dem Einlagern gründlich gereinigt werden. Lackierte Stahlfelgen mit einem Lackpflegemittel konservieren, Kratzer bei Alu-Felgen mit Klarlack versiegeln", so der ARBÖ. Gelagert werden die Reifen am besten an einem trockenen, schattigen Ort, geschützt vor Ölen, Benzin und Chemikalien. Reifen, die auf einer Felge aufgezogen sind, liegend oder hängend aufbewahren, unterlüftet auf einer kleinen Palette oder einem speziellen "Felgenbaum". Von einer stehenden Reifenlagerung ist abzuraten, da sogenannte "Standplatten" entstehen können. Wichtig ist auch den Luftdruck vor der Lagerung leicht zu erhöhen, sowie den Reservereifen auf Druck und Beschädigung zu kontrollieren.

 

 

9.4.2010 - Umweltzonen bringen nichts und treffen die Falschen

 

Utl.: ARBÖ lehnt kalte Enteignung der Diesel-Fahrer ab

Der ARBÖ lehnt die geplante Umweltzone in Graz und Umgebung ab. "Sie ist eine kalte Enteignung, die nichts bringt und die Falschen trifft", kritisiert Hans Marcher, Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Steiermark.

Wer sein Auto nicht mehr benützen darf, obwohl es beim Kauf dem Stand der Technik entsprochen hat und legal in Österreich zugelassen wurde, wird auf kaltem Wege enteignet. Dass Umweltzonen umweltmäßig nicht viel bringen, sieht man am Beispiel deutscher Städte. Betroffen sind hauptsächlich Pendlerinnen und Pendler, und zwar nicht nur die genannten 40.000 aus Graz und Umgebung. Betroffen sind weitaus mehr, nämlich alle anderen Diesel-Pkw-Fahrer, aus allen anderen Teilen des Landes, sobald sie nach Graz kommen. Wer Feinstaub effizient bekämpfen will, muss bei den Hauptver- ursachern ansetzen. "Hauptverursacher von Feinstaub sind definitiv nicht die Pkw-Fahrer im Inland", so Marcher. Von der Vorgangsweise bedenklich ist, dass hier neue Verbote angekündigt werden, noch bevor es eine gesetzliche Grundlage dafür gibt, so der ARBÖ. Die dafür notwendige Novelle des IG-Luft hängt derzeit ja noch bei Umweltminister Dipl.Ing. Nikolaus Berlakovich und es fehlt die Beschlussfassung durch den Nationalrat.

 

 

 

 8.4.2010 - Hans Marcher neuer Landesgeschäftsführer des ARBÖ Steiermark

 

Nach einstimmigem Beschluss des Präsidiums des ARBÖ Steiermarkund mit Zustimmung der ARBÖ Bundesorganisation hat Hans Marcher Anfang April die Nachfolge von Landesgeschäftsführer Walter Fabian angetreten, der plangemäß in die Ruhephase seiner Altersteilzeit wechselt.

Hans Marcher übernimmt damit gleichzeitig auch die Geschäftsführung des ARBÖ Fahrsicherheitszentrums Steiermark/Ludersdorf von Walter Fabian, der
dem ARBÖ und dem Fahrsicherheitszentrum auch in Zukunft in einigen
Bereichen als Konsulent zur Verfügung stehen wird.

Hans Marcher, Jahrgang 1956, verheiratet, gebürtiger Weststeirer, kann auf
eine erfolgreiche Karriere sowohl als Landesgeschäftsführer der SPÖ Steiermark wie auch als Vorstandsdirektor der Leykam Medien AG zurückblicken. Sein bisheriges Dienstverhältnis mit der Leykam Medien AG hat Hans Marcher zum 31. 3.2010 einvernehmlich gelöst.
 

 

8.4.2010 - ARBÖ: Sprit auf neuerlichem Rekordniveau 

 

Nach einer kurzen Atempause nach Ostern, steigen seit Mittwoch in Österreich wieder die Spritpreise. Mit durchschnittlich 1,104 Euro pro Liter erreichte Diesel ein neues Jahreshöchstniveau, ebenso wie Eurosuper 95 mit 1,208 Euro, meldet der ARBÖ. Zuletzt war Eurosuper im September 2008 so teuer gewesen, Diesel im November 2008. "Während vor allem die Pendlerinnen und Pendler die zusätzliche Belastung täglich zu spüren bekommen, drohen Wirtschafts- und Umweltminister mit weiteren Mineralölsteuererhöhungen", kritisiert der ARBÖ.

Angesichts dieser ständigen Preissprünge fühlen sich Autofahrerinnen und Autofahrer gefrotzelt, wenn Regierungsvertreter - wie kürzlich der Wirtschafts- minister - eine angedrohte Erhöhung der Mineralölsteuer um 10 Cent als eine "leichte" kleinreden wollen. Denn dadurch würden sich die ohnehin gestiegenen Spritpreise um weitere 10 Prozent verteuern und damit noch einmal so viel, wie seit Jahresbeginn. "Wer eine 10-prozentige Verteuerung eines Produktes als eine leicht abtut, zeigt nur, wie abgehoben vom Alltag man ist".

Statt neue Belastungen auszuhecken, sollte vor allem der Wirtschaftsminister endlich handeln. "Gegen weltweit steigende Spritpreise kann ein Wirtschafts- minister wenig machen. Er kann aber sehr wohl im Inland dafür sorgen, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer nicht auch noch zusätzlich draufzahlen müssen." Verbesserungsvorschläge liegen schon lange vor, die auf nationaler und internationaler Ebene umzusetzen sind.

In Österreich soll der Wirtschaftsminister endlich für ein echtes Preis-Monitoring sorgen, bei dem die täglichen Spritpreise in Österreich mit den täglichen Produktenpreisen in Rotterdam miteinander verglichen werden. Nur so können willkürliche Preisaufschläge sofort transparent gemacht werden. Der Wirtschafsminister soll endlich bei den Preisanzeigen vor den Tankstellen eine einheitliche Reihenfolge durchsetzen, sodass Autofahrer schneller den Preis für "ihre" Spritpreissorte finden. Diese Preisangaben sollen gut lesbar sein, da sie ja während des Autofahrens verglichen werden müssen. Höher versetzte Mini- Ziffern bringen nichts. Auf internationaler Ebene muss gerade ein Wirtschafts- minister größtes Interesse daran haben, die Entstehung der Spritpreise möglichst transparent zu machen oder gar zu hinterfragen. Derzeit geben die Mineralölkonzerne in ganz Europa vor, sich an den Produktenpreisen für Diesel und Eurosuper in Rotterdam zu orientieren. Doch die dortigen Preise werden nicht publiziert, geschweige denn ihr Zustandekommen. "Es kann nicht sein, dass sich ganz Europa bei einem so fundamental wichtigen Produkt wie Sprit an einen Markt orientiert, der im Dunklen bleibt und an dem nur zwei bis fünf Prozent des Europa-Verbrauchs gehandelt wird", kritisiert der ARBÖ. Unfaire Spritpreise bekommen zwar die Autofahrerinnen und Autofahrer als erste zu spüren, früher oder später jedoch alle: Beim Heizen, bei den Mieten, bei den Konsumpreisen. Die Autofahrerinnen und Autofahrer bekommen die Teuerungen allerdings immer als erste zu spüren. "Der Preis für eine Tasse Melange in Österreich ändert sich ja auch nicht jeden Tag, nur weil der Börsenpreis für Bohnen täglich schwankt."

 

8.4.2010-  "Vorspeise" zum Vienna City Marathon - "RUN 15" im 15. Wiener Bezirk

 

Sperre der Mariahilfer Straße während der Veranstaltung

Am kommenden Sonntag, den 11. April werden die Laufschuhe ausgepackt.  Der Mariahilfer Straßen-Lauf, oder kurz "RUN 15" findet zum 8. Mal quasi als Vorspeise zum Vienna City Marathon statt. Läufer aus verschiedenen Alters- gruppen werden auf der Äußeren Mariahilfer Straße den Bereich zwischen Europaplatz und Zollernsperggasse für sich beanspruchen.Deshalb wird die Laufstrecke während der Veranstaltung für den gesamten Verkehr gesperrt, so der ARBÖ.

Von 9.30 bis 11 Uhr werden die Läuferinnen und Läufer in Strecken von 300
Metern bis acht Kilometern ihre Sieger küren. Die Äußere Mariahilfer Straße
wird zwischen der Zollernsperggasse und dem Gürtel voraussichtlich zwischen
7 und 13 Uhr in beiden Richtungen nicht passierbar sein. Für die Dauer der
Sperre rät Sandra Ivancok vom ARBÖ-Informationsdienst den Autofahrern über
die Felber Straße, die Sechshauser Straße oder großräumig über die Linke
Wienzeile auszuweichen. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind vom "RUN
15" betroffen. In der Zeit von 7 bis ca. 13 Uhr werden die Straßenbahnlinien 52 und 58 ab bzw. bis zur Straßenbahnremise Rudolfsheim kurzgeführt. Die Auto- buslinie 12A wird ab bzw. bis zur Schweglerbrücke geführt.

 

7.4.2010 -  Ferienende und zwei Messen in Salzburg bescheren Blechkolonen auf den Transitrouten

 

Nach kommendem Wochenende heißt es für viele Schülerinnen und Schüler aus Deutschland wieder "Schulbank drücken". In den deutschen Bundesländern Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Nord-Rheinwestfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt enden die zweiwöchigen Osterferien, daher kommt es nach Einschätzung der ARBÖ-Experten auf den Transitstrecken im Westen, sowie auf den Ausfallsstraßen der Skigebiete, zu erheblichen Staus und Kolonnenverkehr. Zusätzlich wird der Besucherandrang zu den Messen "Alles für den Gast" und "Vin Austria" am Messegelände Salzburg für weitere Verzögerungen sorgen.

Die ARBÖ-Experten haben die wichtigsten Staupunkte am Samstag kurz zusammengefasst:



* Tauernautobahn (A10), Richtung Salzburg, zwischen Salzburg und Bischofshofen
* Inntalautobahn (A12), vor den Auffahrten zu den Schitälern wie dem Ötztal, Zillertal sowie Pitztal
* Rheintalautobahn (A14), vor dem Pfändertunnel, bei Bregenz
* Arlberg Schnellstraße (S16), Richtung BRD, zwischen Landeck und Bludenz
* Eiberg Bundesstraße (B173), zwischen Kufstein und Söll
* Loferer Bundesstraße (B178), zwischen dem Steinpass und St. Johann
* Fernpassstrecke (B179), vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen
* Pinzgauer Bundesstraße (B311), im gesamten Verlauf
* Ennstal Bundesstraße (B320), zwischen Liezen und Trautenfels
* Großes Deutsches Eck Kufstein-Rosenheim (A93) und die Verbindung Salzburg-München (A8)



Die ersten Staus werden ab den frühen Vormittagsstunden am Samstag erwartet. Mit einer Enstpannung der Situation ist erst in den späten Nachmittagsstunden beziehungs- weise frühen Abendstunden zu rechnen. Daher rät der ARBÖ den Samstag als Reisetag soweit als möglich zu meiden. Falls das nicht möglich ist, sollte man zu einem möglichst frühen oder späten Zeitpunkt loszufahren. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte immer Spiele und Getränke bei der Hand haben.

Zwtl "Alles für den Gast" und "Vin Austria" im Messezentrum Salzburg

Vom Sonntag, 11. bis Mittwoch, 14. April geht es rund am Salzburger Messegelände. Der Grund: Zwei Messen unter einem Dach. Alles rund um die Themen Gastronomie, Hotellerie, Wein und Edelbrände finden die Besucher vor Ort auf der "Vin Austria" und der "Alles für den Gast".

Durch den großen Besucherandrang wird es auf der Westautobahn (A1) bei der Abfahrt Messezentrum und in und rund um das Messezentrum zu Staus und Wartezeiten kommen. Auch die Parkplätze werden trotz der großzügigen Anzahl an allen Messetagen Mangelware sein. Daher wäre es laut ARBÖ ratsam auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die Besucher haben ebenfalls die Möglichkeit mit der Bahn zur Messe zu fahren. Diese fährt bis zum Salzburger Hauptbahnhof und von dort aus kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln direkt zum Salzburger Messezentrum.
 

 

 

6.4.2010 - Ikone der Neuen deutschen Welle rockt Wiener Stadthalle und sorgt für Stau

 

50Cent rappt am Donnerstag Plus-City in Pasching

Schon mit 99 Luftballons hat Nena ihre Fans erobert und jetzt kommt sie am 11. April auf eine Stippvisite in die Wiener Stadthalle.Mit im Gepäck ihr neues Album "Made in Germany". Ab 19:30 Uhr bringt Sie mit 13 neuen Songs nicht nur die Halle zum Beben  sondern auch rund 5.000 bis 10.000 Fans zum Rocken.

Konzertbesucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, sollten die generelle Kurzparkzone von 18 bis 23 Uhr beachten. Diese gilt auch am Wochenende und begrenzt die maximale Parkdauer auf 2 Stunden. Deshalb rät hier Sandra Ivancok, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. In der Nähe der Stadthalle befinden sich die Haltestellen der Straßenbahnlinien 6, 18, und 49 (Station Urban-Loritz-Platz), die U-Bahn-Linie U6 (Station Burggasse/Stadthalle) und die Autobuslinie 48A. Fahrzeuglenker können auf die Parkgaragen bei der Stadthalle und der benachbarten Lugner-City ausweichen.

Zwtl: Einziges Österreich Konzert von 50Cent sorgte für regen Andrang in der Pluscity

Das Mega-Event des Jahres für Rapp-Fans findet am Donnerstag, den 8. April, in Pasching statt. 50Cent gibt sein einziges Österreich Konzert in der Pulscity. Die Karten für dieses einmalige Erlebnis sind ausverkauft. Curtis James Jackson III wird vor rund 1.000 Fans, denen das Konzert sicherlich mehr als einen halben Euro wert ist, rappen.

Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte mit Behinderungen und Staus auf der Westautobahn (A1) bei der Ausfahrt Ansfelden, sowie auf der Kremstalbundesstraße (B139) bei Traun/Haid und in und um das Pluscity Shopping Center rechnen. Der ARBÖ rät daher soweit als möglich auf die öffentlichen Verkehrsmittel der LinzLinien auszuweichen
                   

2.4.2010 -  Neuer Jahresrekord bei Diesel und Eurosuper



Tanken in Österreich trotzdem noch günstiger als bei Nachbarn - Aber
MöSt-Erhöhung würde Österreicher zu "Tank-Flüchtlingen" machen.


Von gestern auf heute wurde Diesel neuerlich um 0,5 Cent und Eurosuper neuerlich um 0,6 Cent teurer. Mit 1,101 (Diesel) und 1,206 (Eurosuper) markierte Sprit zwei Tage vor Ostern einen neuen Jahreshöchststand, meldet der ARBÖ.

Derzeit sind Diesel und Eurosuper in Österreich günstiger als in den meisten Nachbarstaaten. Der ARBÖ empfiehlt, noch vor einer Reise ins Ausland in Österreich zu tanken, sodass auch die Steuern in Österreich bleiben. Völlig ins Gegenteil kippt die Situation, wenn sich der Wirtschaftsminister durchsetzt und die Mineralölsteuer (MöSt) in Österreich um 10 Cent erhöht wird, was der ARBÖ vehement ablehnt: Dann würden Österreichs Auslandsreisende regelrecht zu "Tank-Flüchtlingen", die im Ausland besser "aussteigen", und daher ihr Steuer- geld beim Nachbarn lassen.

Wer Eurosuper in Österreich statt in Deutschland tankt, steigt derzeit um 15 Euro pro Tankfüllung (60 Liter) günstiger aus. Tankt man Diesel, so ist man in Österreich um acht Euro pro Tankfüllung billiger dran, als in Deutschland. Auch in Italien, der Tschechischen Republik und in Ungarn tankt man derzeit klar teurer als in Österreich (siehe Tabelle).

Nach Anhebung der MöSt um 10 Cent pro Liter sieht die Situation aber ganz
anders aus, gibt der ARBÖ zu bedenken. Einzig in Deutschland und Italien würde sich Tanken noch lohnen, ansonsten zahlt man drauf, so der ARBÖ. In Ungarn beispielsweise, wo man jetzt noch bei Eurosuper eine Ersparnis von 2,6 Euro pro Tankfüllung hat, würde man nach Anhebung der MöSt in Österreich um 3,4 Euro pro Tankfüllung draufzahlen. Auch bei Diesel, der derzeit in Ungarn um insgesamt 3,2 Euro billiger zu haben ist, hätte man nach MöSt-Erhöhung einen Verlust von 2,8 Euro pro Tankfüllung.

Aktuelle Ersparnis gegenüber den Nachbarstaaten, wenn man in Österreich
tankt (in Euro, bei 60 Liter Tankfüllung):

~

Land               Eurosuper               Diesel
Deutschland          -15,1                   -8,0
Italien                  -10,7                   -6,6
Schweiz                +3,5                   -0,3
Slowakei                -1,6                  +1,6
Slowenien             +0,3                   -1,1
Tschechische Rep.  -2,4                   -4,3
Ungarn               -   2,6                   -3,2

~

Mehrbelastung gegenüber den Nachbarstaaten nach einer MöSt-Erhöhung von 10
Cent, wenn man in Österreich tankt (in Euro, bei 60 Liter Tankfüllung):

~

Land               Eurosuper               Diesel
Deutschland           -9,1                   -2,0
Italien                    -4,7                   -0,6
Schweiz                +9,5                  +1,9
Slowakei               +4,7                  +7,6
Slowenien             +6,3                  +4,9
Tschechische Rep. +3,6                  +1,7
Ungarn                 +3,4                  +2,8


 

 

1.4.2010 -  Diesel vor Ostern auf Jahreshöchststand

 

Von gestern auf heute wurden Diesel und Eurosuper in Österreich um jeweils 0,4 Cent pro Liter teuerer. Mit einem Durchschnittspreis von 1,096 Euro pro Liter erreichte Diesel am Gründonnerstag somit den bisherigen Jahreshöchst- stand, meldet der ARBÖ. Man muss bis 18 November des Rekordjahres 2008 zurückgehen, um auf so einen hohen Dieselpreis in Österreich zu stoßen. Eurosuper 95 erreichte am Gründonnerstag im Schnitt 1,20 Euro pro Liter und erreichte damit wieder das höchste Niveau dieses Jahres. Zuletzt war Euro- super am 3. Oktober 2008 so teuer gewesen.

Auch in Rotterdam sind die Preise für Diesel und Eurosuper gestern gestiegen, nachdem sie am Tag davor gesunken waren. "Bei Diesel sind die Preise in Österreich in den letzten Tagen stärker gestiegen als in Rotterdam. Hier gibt es also eindeutig einen Osterzuschlag", kritisiert der ARBÖ. Neuerlich fordert der ARBÖ, die Preise in Rotterdam öffentlich zugänglich zu machen und das Zustande- kommen der dortigen Preise zu hinterfragen. Zu Bedenken gibt der ARBÖ ausserdem, wieso überhaupt ein so kleiner und so abgeschotteter Markt wie Rotterdam zum Maßstab der Spritpreise in ganz Europa hergenommen wird. Nach Schätzungen der Bundeswett- bewerbskommission werden ja nur winzige Mengen von Treib- stoff dort gehandelt. Die Wettbewerbskommission in Österreich geht von fünf Prozent des Europaverbrauchs aus. Andere Einschätzungen gar nur von zwei Prozent.

Urlaubsreisenden rät der ARBÖ preisbewußt zu tanken und am besten vorAufbruch in die Ferien bei der ARBÖ-Website nach- zuschauen (www.arboe.at),wo die günstigsten Tankstellen zu finden sind. Dort sind länderweise die günstigsten Tankstellen ausfindig zu machen. Am besten ist es, nicht gleich in der Früh zu tanken, wenn die Tankstellen fast immer automatisch erhöhen,sondern erst am Nachmittag. Außerdem sollen die teuren Autobahntankstellen- gemieden und vor der Fahrt ins benachbarte Ausland noch in Österreichgetankt werden. Ausgenommen ist der Diesel in der Slowakei. Der ist derzeit günstiger als in Österreich. Eurosuper ist in Slowenien und in der Schweiz für weniger zu haben als in Österreich. Alle Urlauber, die nach Kroatien unterwegs sind können sich ebenfalls freuen, denn dort sind sowohl Diesel, als auch Eurosuper, billiger als in Österreich.
 

 
 

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