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15.5.2012 - ARBÖ begrüßt Aufruf zu fairem Wettbewerb
Rotterdamer Produktenpreise gesunken - Spritpreise sollten nicht steigen
Der ARBÖ begrüßt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehners Aufruf zu fairem Wettbewerb an den Zapfsäulen. "Die Rotterdamer Produktenpreise verzeichnen einen Rückgang, die Sprit- preise dürften also nicht ansteigen", ist ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch überzeugt.
Derzeit kostet Eurosuper an den Zapfsäulen 1,452 Euro im Schnitt. Das sind um 7,4 Cent weniger pro Liter, also noch zu Ostern. Auch der Dieselpreis ist mit 1,392 Euro pro Liter im Schnitt um vier Cent seit Ostern gesunken. "Diese Tendenz sollte beibehalten werden", stellt der ARBÖ-Sprecher klar, denn sogenannte Zwickeltage sind keine Begründung für Preiserhöhungen. Der ARBÖ rät allen Autofahrerinnen und Autofahrern konsequent Preise zu vergleichen. Mit der ARBÖ-Pannenapp (kostenlos für alle Apple- und Android-Handys) hat man direkten Zugriff auf die Spritpreise der E-Control und damit die einfachste Möglichkeit mobil die günstigste Tankstelle in der Nähe anzusteuern.
Kommenden Donnerstag beschert ein Feiertag den Schülern und Schülerinnen in Österreich, sowie der Schweiz und Deutschland ein verlängertes Wochenende. Viele nutzen Christi-Himmelfahrt, um mit der ganze Familie in den Süden zu fahren, so der ARBÖ- Informations dienst. Staus sind daher schon am Mittwochnachmittag, vor allem im Großraum Wien sowie den Stadtausfahrten aus den Landeshauptstädten zu erwarten, so die Verkehrsexperten weiter.
Besonders betroffen sind erfahrungsgemäß die Südosttangente (A23) im gesamten Verlauf ebenso wie die Triester Straße oder die Altmannsdorfer Straße sowie die Südautobahn (A2), zwischen Wien und Baden. Eine Baustelle auf der Südautobahn (A2) zwischen Baden und Kottingbrunn in Richtung Graz führt zu langen Verzögerungen und Wartezeiten. Einen weiteren Staupunkt gibt es auf der Pyhrnautobahn (A9) vor dem Plabutschtunnel bei Graz. In Vorarlberg kommen die Reisenden wahrscheinlich auf der Rheintalautobahn (A14) vor dem Pfändertunnel bei Bregenz nicht oder nur in Blockabfertigung weiter.
Auf der Brennerautobahn staut es sich erfahrungsgemäß vor der Mautstelle Schönberg, ebenso wie auf der Fernpaß Bundesstraße (B179), vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen. Ein ähnliches Bild zeigt sich für die Autofahrer auf der Inntalautobahn (12) im Bereich zwischen Schwaz und Kufstein. Wegen Bauarbeiten werden Staus und Wartezeiten auch auf der Tauernautobahn (A10) zwischen St. Michael im Lungau und Zederhaus befürchtet.
Ein starkes Nervenkostüm benötigen die Reisenden am Sonntag. Der Rückreiseverkehr setzt in den frühen Nachmittagstunden auf den Hauptverbindungen in Österreich wieder ein. Erheblichen Verzögerungen müssen Autofahrer auf der Südosttangente (A23), beim Altmannsdorfer Ast, der Altmannsdorfer Straße, und der Triesterstraße stadteinwärts einplanen, sind sich die Verkehrsexperten des ARBÖ einig.
Am kommenden Montag, den 21.05.2012 findet im ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum Straßwalchen (Salzburg) ein Kräftemessen der anderen Art statt. Unter dem Motto "feel the limit" werden Wirtschaftsgrößen gegen Sportgrößen gegeneinander in einer Challange antreten.
Wir laden Sie zu diesem Event herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen!
Facts zur Veranstaltung:
Datum: 21.05.2012
Beginn: 09:00
Ort: ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum Salzburg, Salzburgerstraße 35, 5204 Straßwalchen
Kurzbeschreibung:
"feel the limit" Sportler gegen Wirtschaftsgrößen in einem außergewöhnlichen Rennen.
Spitzensportler und Größen der Wirtschaft werden sich am 21. Mai ein head-to-head im Fahrsicherheitszentrum Straßwalchen liefern,
um dabei die Grenzen der Fahrphysik auszuloten und die Erkenntnisse in den Straßenalltag mitzunehmen.
Teilnehmer unter anderem sind: Mag. Lydia Ninz (ARBÖ-Generalsekretärin), Franz Meingast, MBA (Präsident Wüstenrot), Anton Schutti (Geschäftsführer Sporthilfe), Dir. Dietmar Doloscheski, MBA (Landesgeschäftsstellenleiter ARBÖ Salzburg), Elisabeth Görgl (2-fache Weltmeisterin), Björn Sieber (Skirennläufer)
20. Life Ball sorgt für Sperre der Ringstraße
Unter dem Motto "Fight the Flames of Ignorance" geht am19.Mai 2012 der 20. Wiener Life Ball über die Bühne. Der Jubiläumsball bildet mit dem Element Feuer, den Höhepunkt des 2009 begonnen Zyklus der Elemente und verspricht ein feuriges Spektakel zu werden. Laut ARBÖ sind mit dem Mega-Event auch erhebliche Verkehrsbehinderungen verbunden.
Die Ringstraße wird wegen des Life Balls im Bereich Schwarzenbergplatz bis Schottentor von ca. 17:00 Uhr bis 0:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird über die ehemalige 2-er-Linie umgeleitet. "In diesem Bereich muss mit Verzögerungen und Staus gerechnet werden" warnen die ARBÖ-Verkehrsexperten. Auch die Straßenbahnen fahren an diesem Tag ab 16:45 nur eingeschränkt. Die Linie 1 wird zwischen Stephan-Fadinger-Platz und Dr. Karl-Renner-Ring bzw. zwischen Prater Hauptallee und Schottentor kurzgeführt. Die Linie 2 wird über die Reichsratsstraße hinter dem Parlament abgelenkt. Die Linie D wird via Schottenring, Schwedenplatz und Kai umgeleitet. Die Vienna Ring Tram fährt am Samstag nur etwa bis 16.45 Uhr. Der ARBÖ rät daher allen VerkehrsteilnehmerInnen während des Life Balls den Bereich um das Rathaus zu meiden und soweit als möglich zu umfahren.
"Mitsubishi Colt Austria Edition" inklusive "Tank-Zuckerl" für ARBÖ-Mitglieder
Wer sich jetzt zum Kauf des fünftürigen Sondermodells des Mitsubishi Colt mit Klimaanlage entscheidet, kann sich gleich ins Auto setzen und losfahren. Dank Zusatz-Bonus gibt es nämlich für ARBÖ-Mitglieder zum Kauf eine Tankfüllung gratis dazu.
Die "Colt Austria Edition" gibt es als limitiertes Sondermodell zum Preis von 8.999 Euro inklusive aller Steuern. Dem nicht genug können ARBÖ-Mitglieder gegen Vorlage ihrer Klubkarte mit dem pfiffigen und wendigen Kleinwagen in den Farben weiß und rot sofort vollgetankt in den Sommer starten.
Mit zahlreichen Maiaufmärschen wird am Dienstag in zahlreichen Städten und Gemeinden dem "Tag der Arbeit" gedacht. Die größte Festveranstaltung findet traditionellerweise in der Bundeshauptstadt Wien statt, berichtet der ARBÖ.
Schon am Montag Abend findet der traditionelle Fackellauf der Sozialistischen Jugend in der Wiener Innenstadt statt. "Ab 20:00 werden die Teilnehmer von der Oper durch die Innenstadt marschieren. Ab 22 Uhr ist die Schlusskundgebung am Rathausplatz geplant. Im Zuge der Veranstaltung wird es immer wieder zu kurzfristigen Sperren und Verkehrsanhaltungen kommen", weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.
Am Dienstag, den 1. Maiwerden sich Tausende schon in den Morgenstunden zum Maiaufmarsch über den Ring versammeln. Von Sammelpunkten in 22 der 23 Wiener Gemeindebezirke werden die Teilnehmer in Sternmärschen in Richtung Ring marschieren. Im Zuge dieser Sternmärsche kann es immer wieder zu zeitweiligen Sperren und Anhaltungen durch die Polizei kommen. "Versuchen Sie den Märschen soweit als möglich lokal auszuweichen. Falls Sie die Kolonnen überholen, tun Sie dies bitte mit langsamer Geschwindigkeit und ausreichend Sicherheitsabstand", appelliert Thomas Haider. Im Rahmen des Hauptmarsches wird die Ringstraße im Laufe des Vormittags ca. 8 Uhr bis 13 Uhr zwischen Urania und Rathausplatz gesperrt. Die ARBÖ-Experten raten den Autofahrerinnen und Autofahrern die Ringstraße am Dienstag bis in die Nachmittagsstunden zu meiden. Für die Fahrt in die City sollte man die Öffis nutzen. Hier gilt es zu beachten, dass es auf den Straßenbahnlinien 1, 2 und D ab etwa 7.30 Uhr zu Kurzführungen,kommt.
Derr vor allem in den ländlichen Gebieten sehr häufig gepflegte Brauch des Maibaumaufstellens wird in zahlreichen Gemeinden und Städten zu erheblichen Behinderungen auf den Haupt- und Nebenverkehrsrouten führen. Der ARBÖ rät daher allen Autofahrerinnen und Autofahrern bei Fahrten durch ein Ortsgebiet zu erhöhter Aufmerksamkeit.
Neuer Rekordpreis von 1,525 pro Liter im Schnitt - Nur 1,7 Cent trennen Dieselpreis von neuem Allzeitrekord
Wie der ARBÖ berichtet hat Eurosuper einen neuen Rekordpreis von 1,526 Euro pro Liter im österreichischen Durchschnitt erreicht. "Jede Woche neue Rekorde - und diesmal gleich am Montag, dem eigentlich billigsten Tag der Woche", berichtet ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch.
Vor nicht einmal einer Woche, am Dienstag hat Eurosuper noch 1,505 Euro pro Liter im Schnitt gekostet. "Das ist eine Verteuerung von 2,1 Cent seit vergangener Woche", so Woitsch. Der ARBÖ ist angesichts dieser Preisentwicklung schockiert, schließlich ist das ein riesiger Preissprung in kürzester Zeit. Auch der Dieselpreis legte seit vergangener Woche dramatisch zu: Kostete der Liter im Schnitt am Dienstag letzte Woche noch 1,419 Euro, so verteuerte sich Diesel seitdem um 1,3 Cent. Mit 1,432 Euro ist Diesel damit nur mehr um 1,7 Cent vom Allzeitrekord aus dem Jahre 2008 (1,449 Euro am 2. Juli) entfernt.
Am kommenden Sonntag, den 15. April findet die 29. Auflage des Vienna City Marathon statt. Teilnehmer aus aller Welt stellen sich der 42,195 km langen Strecke quer durch die Bundeshauptstadt. Entlang der Strecke kommt es in Wien zu zahlreichen temporären Sperren, berichtet der ARBÖ.Auch die Öffentlichen Verkehrsmittel sind davon nicht ausgenommen.
Das bedeutet zahlreiche Betriebseinstellungen und/oder Kurzführungen der Autobuslinien bzw. Straßenbahnlinien. Die bei Touristen sehr beliebte Vienna Ring Tram wird den gesamten Sonntag nicht fahren. Auch für Radfahrer ist der gesamte Parcours für die Dauer der Veranstaltung tabu. Lediglich die U-Bahnlinien sind von Sperren rund um den Marathon nicht betroffen und verkehren ohne Einschränkungen.
Autofahrer werden vor allem zwischen den Vormittagsstunden und den späteren Nachmittagsstunden auf zum Teil harte Geduldsproben gestellt, wenn sie in der Stadt unterwegs sind. Mehrere Brücken und etwa 34 Straßen werden unpassierbar sein. Einige der Sperren werden schon um 6:30 Uhr verhängt. Andere Sperren beginnen zum Beispiel ab 8.00 oder 10.00 Uhr. Ein Großteil des Rings sowie die Abfahrten Zentrum auf der Ostautobahn (A4) und Südosttangente (A23) werden bis 16.00 Uhr unpassierbar sein. Auch die Donauuferautobahn (A22) ist von zeitweiligen Sperren betroffen. Hier sind die Abfahrten Kagran und Reichsbrücke von 6.30 bis 9.30 Uhr gesperrt. Ebenfalls nicht befahrbar werden ab 9 Uhr unter anderem die Linke Wienzeile und der Innere und Äußere Gürtel sein. Diese Sperren werden ebenso wie die Sperre der Äußeren und Inneren Mariahilfer Straße erst in den Mittagsstunden aufgehoben werden.
Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten das Auto am Marathon-Sonntag wenn möglich stehen zu lassen. Wer dennoch durch die Stadt muss, sollte sich vorab über die Sperren und Umleitungen informieren. Der ARBÖ hat ein eigenes Verkehrsservice rund um das Laufevent des Jahres eingerichtet.
"Wir stehen ab sofort telefonisch rund um die Uhr der Telefonnummer 050-123-123 für Informationen über die aktuellen Sperren und Ausweich-routen zur Verfügung. Mit 28 Jahren Erfahrung in der Verkehrsinformation rund um den Marathon bringen wir alle Verkehrsteilnehmer, egal ob sie mit dem Auto, den Öffis oder zu Fuß unterwegs sind, sicher durch den Marathon-Tag", so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.
Abschied nehmen vom Osterurlaub heißt es am kommenden Wochenende für viele unserer deutschen Nachbarn. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt enden die zweiwöchigen Ferien. Durch die Rückreisewelle wird es vor allem auf den Transitrouten im Westen zu erheblichen Verzögerungen kommen. Aber auch auf den Ausfallstrecken der Schigebiete selbst, werden sich die Blechkolonnen auf den Bundesstraßen nur sehr langsam weiterbewegen, wissen die Verkehrsexperten des ARBÖ aus Erfahrung.
Der ARBÖ hat die wichtigsten Staupunkte im Überblick zusammengefasst:
* Arlberg Schnellstraße (S16) vor dem Dalaaser Tunnel
* Eibergbundesstraße (B173) zwischen Kufstein und Söll
* Ennstalstraße (B320) zwischen Liezen und Trautenfels
* Fernpassstrecke (B179) vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen
* Inntalautobahn (A12) vor den Ausfahrten von den Schitälern wie dem Ötztal, Zillertal sowie Pitztal
* Lofererstraße (B178) zwischen dem Steinpass und St. Johann
* Pinzgauerbundesstraße (B311) im gesamten Verlauf
* Rheintalautobahn (A14) vor dem Pfändertunnel bei Bregenz
* Tauernautobahn (A10) zwischen Salzburg und Bischofshofen
* Großes Deutsches Eck Verbindung Kufstein - Rosenheim (A93) im gesamten Verlauf und die Verbindung Salzburg -München (A8) zwischen Knoten Inntaldreieck und Holzkirchen.
"Je früher man am Samstag losfährt, desto entspannter wird die Heimreise. Wer es nicht früh aus dem Bett schafft, sollte erst am späten Nachmittag oder nach dem Abendessen aufbrechen", rät ARBÖ-Verkehrsexpertin Sandra Ivancok. Eine Entspannung des
Verkehrsgeschehens auf den Transitrouten wird erst in den späten Nachmittagsstunden erwartet.
Staus in und um Veranstaltungszentrum
In dieser Woche wird die Stadthalle regelrecht von den Fans gestürmt. Der Grund sind die Konzerte von David Garett, Hansi Hinterseer und zu guter Letzt Roger Cicero. Den Anfang macht am Dienstag den 10.04.2012 der renommierte Geiger David Garett, der nicht nur mit klassischer Musik, sondern auch mit einem Internationalen Repertoire seinen Publikum einheizen wird. Am Donnerstag beehrt Hansi Hinterseer die Wiener Stadthalle. Der Superstar der volkstümlichen Musik möchte mit Titeln wie "Viva Tirol" und "Hände zum Himmel" bei seinen Fans für Stimmung sorgen. Am Tag darauf greift Roger Cicero ab 19:30 Uhr zum Mikro. Er und die Big Band sind Live in der Konzerthalle zu hören. Mit im Gepäck die "In diesem Moment" Tournee. Aufgrund des Zuschaueransturms müssen die Autofahrer rund um das Veranstaltungszentrum an diesem Tagen mit Verzögerungen und Staus vor allem auf vor allem auf der Hütteldorfer Straße und dem Neubaugürtel rechnen. Neben der Parkplatzsuche könnte auch die Anreise durch Staus sehr nervenaufreibend sein. Daher raten die Verkehrsexperten des ARBÖ auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen und so die Eintrittskarte, die gleichzeitig als Fahrschein gilt, im vollen Maße zu nutzen. Die U-Bahnlinie U6 und die Straßenbahnlinie 49 halten nahe der Wiener-Stadthalle. Wer dennoch mit dem eigenen Auto anreist, sollte auf die Stadthallen-Garage oder die Märzparkgarage ausweichen. Es ist auch die Kurzparkzone rund um die Stadthalle zu beachten. " Diese beginnen um 18:00 Uhr und enden 23:00 Uhr".
kurze Wartezeiten vor dem Pfändertunnel und im Zillertal
Das schlechte Wetter hob die Laune der Autofahrer im Westen Österreichs. Grund hierfür war die Tatsache, dass die Staus am heutigen Reisesamstag wesentlich kürzer ausfielen als befürchtet. Die Autofahrer mussten in Vorarlberg vor dem Pfändertunnel mit kurzen Wartezeiten rechnen.
Vor Ort wurden zwei Kilometer Stau und eine halbe Stunde Zeitverlust gemeldet, so der ARBÖ. Auch die Vorarlberger Landesstraße (L190) war durch das Stadtgebiet von Bregenz als Ausweichroute überlastet.
Ein ähnliches Bild zeigte sich auf der Inntalautobahn (A12) in Fahrtrichtung Rosenheim bei Kiefersfelden und in weiterer Folge auch auf der (A93) Verbindung Kufstein-Rosenheim. Der Stau reichte hier bis zum Inntaldreieck.
Im Zillertal kamen die Reisenden zwischen Aschau und Strass, talauswärts nicht weiter. Auf den anderen Transitrouten in Westösterreich wurde verstärktes Verkehrsaufkommen gemeldet, Staus blieben aber nach Informationen des ARBÖ weitgehend aus.
Noch nie war Benzin teurer - Eurosuper hat sich über Nacht um 1,5 Cent verteuert
Noch nie war Tanken teurer, als am heutigen Dienstag, denn Eurosuper hat im Österreich-Schnitt die 1,5 Euro-Schallmauer durchbrochen, berichtet der ARBÖ. Über Nacht hat Eurosuper um 1,5 Cent (von 1,488 Euro), auf 1,513 Euro zugelegt.
"Eine volle Tankfüllung von 55 Litern kostet somit um 1,4 Euro mehr, als noch gestern. Damit ist die Theorie, dass Montag der günstigste Wochentag ist, bestätigt", so ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch. "Wir können nur all jenen, die in den kommenden Tagen mit dem Auto unterwegs sind raten, rasch den Tank aufzufüllen, denn erwartungsgemäß wird Tanken an den Zapfhähnen Österreichs nicht billiger." Auch Diesel machte einen großen Sprung nach vorne. Kostete gestern der Liter im Schnitt noch 1,416 Euro, so sind es heut um 2 Cent pro Liter mehr, also 1,436 Euro. "Eine traurige Entwicklung. Und das trotz einer Stagnation der Rotterdamer Preise. Auch die Rohölpreise sind seit letzter Woche stetig gesunken", stellt Woitsch fest.
Am kommenden Wochenende werden die Blechkolonnen auf denTransitrouten rollen. In Österreich und 4 deutschen Bundesländern gehen am Osterwoch- enende, beziehungsweise am Dienstag nach Ostern, die Ferien zu Ende. Autofahrer brauchen daher viel Geduld und Gelassenheit auf den Transitrouten, raten die Verkehrsexperten des ARBÖ.
Vor allem im Westen werden Staus nicht ausbleiben. Im Osten werden
vor allem der Großraum Wien und die Ab- bzw. Zufahrten zumLackenhof/ Ötscher und Semmering im Mittelpunkt der Stauberichterstattung stehen. In Vorarlberg erwartet der ARBÖ erhebliche Behinderungen auf der Rheintal- autobahn (A14). Vor dem Pfändertunnel bei Bregenz müssen Autofahrer vor allem Samstag mit Blockabfertigung und kilometerlangen Stauungen rechnen. Auch im Montafon auf der Silvretta Bundesstraße werden ebenso wie auf der Rheintalautobahn (A14) und der Arlbergschnellstraße (S16) im
Großraum Bludenz Staus das Bild ab den Vormittagstunden prägen. Ein
ähnliches Bild zeigt sich erfahrungsgemäß bis in die Nachmittagsstunden in Tirol auf der Fernpassbundesstraße (B179) vor dem Grenztunnel Vils/Füssen, sowie zwischen dem Steinpass und St. Johann in Tirol auf der Loferer Bundesstraße (B178) und der Zillertaler Bundesstraße (B169), im gesamten Verlauf.
Auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg wird es zwischen Bischofshofen und Salzburg zum Teil nur noch im Schritttempo vorangehen. Längere Verzögerungen müssen auch auf der Ennstal Bundesstraße (B320) zwischen Liezen und Trautenfels eingeplant werden. Im Ausland werden sich die Verbindung von und nach München auf der A8 sowie die Verbindung Kufstein-Rosenheim (A93) als "richtige Staumagneten" erweisen sind sich die Verkehrsexperten des ARBÖ sicher.
Studienergebnisse wurden außen vor gelassen - Verunsicherung aller Steirerinnen und Steirer
Massive Kritik am neuen Feinstaub-Paket, welches eine Umweltzone, samt Umweltpickerl für die Stadt Graz vorsieht übt der ARBÖ Steiermark: "Es kommt faulen Ostereiern gleich, eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark - durchgeführt vom Grazer Joanneum Research - außen vor zu lassen und aus Graz eine Umweltzone zu machen", so Hans Marcher, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Steiermark.
"Erhebliche Verunsicherung der steirischen Bevölkerung und nicht irgendwelche Verbesserungen der Umwelt wird durch eine Umweltzone in Graz erzielt", ist Marcher überzeugt und beruft sich dabei auf eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark, aus der ersichtlich ist, dass geplante Maßnahmen im Bereich von thermischer Sanierung, Nachrüstung bei Fahrzeugen gekoppelt mit Maßnahmen im öffentlichen Verkehr nicht nur sozial verträglicher, sondern auch umweltpolitisch nachhaltiger sind.
Umweltzonen bringen der Umwelt wenig bis gar nichts, führen aber zu einer beispiellosen Wertvernichtung. Abgewertet werden damit alle Gebrauchtwagen, die in Österreich - im gravierenden Unterschied zu Deutschland - besonders beliebt sind. Wer wird sich künftig noch einen Gebrauchten zulegen, wenn man damit nicht mehr überall hinfahren kann, so der ARBÖ. Allein in Graz würde nach einer Studie des Joanneum Research zu einer Wertvernichtung von 64 Millionen Euro kommen. Weiters würden laut Studie 1.500 Arbeitsplätze und ein Umsatz von 430 Millionen Euro verloren gehen. "Diese enorme Wertvernichtung steht in keinem Verhältnis zu den 1,26 Prozent Einsparung an Feinstaub-Emissionen, die durch die Umweltzone erreicht werden soll", kritisiert Marcher.
Am kommenden Sonntag, 1. April, findet in Wien am Ring die 2. RADpaRADe statt. Auch eine Delegation des ARBÖ Wien und die ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz wird daran teilnehmen. Für Stimmung sorgt das Musiktrio Klok, das während der Ringrundfahrt auf einem extra angefertigten Fahrradanhänger live aufspielen wird. Gezogen wird der Anhänger mit einem Elektrofahrrad. Marcus Fauszt, Leiter des ARBÖ-Fahrsicherheit-Zentrums, wird sich mit Müsli-Riegel für diese große Herausforderung vorbereiten.
Treffpunkt ist der Wiener Ring vor dem Burgtheater, 10.30 Uhr. Start des umfangreichen RADparRADen-Vorprogrammes ist 11 Uhr, Start der Radrundfahrt um den Ring 12 Uhr. ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz: "Der für Sonntag leider prognostizierte Regen sollte nicht vom Mitradeln abhalten, schließlich besagt ja ein britisches Sprichwort, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt!"
Der ARBÖ-Motorjournalist Andreas W. Dick hat gestern, Mittwoch, zum fünften Mal das Liniennetz der öffentlichen Verkehrsmittel einer Stadt in der kürzest möglichen Zeit befahren. Nach zwei Durchgängen mit der Wiener U-Bahn (Dauer: 4 Stunden 21 Minuten sowie 4 Stunden 45 Minuten nach der jüngsten Netzerweiterung) sowie mit der Tramway in Graz (5 Stunden 19 Minuten) und der Stadtbahn in Stuttgart, Deutschland (11 Stunden 33 Minuten) war jetzt Linz an der Reihe. Ergebnis: 3 Stunden 42 Minuten für das gesamte Netz (drei Linien) plus Pöstlingbergbahn.
Begleitet wurde der ARBÖ-Motorjournalist vom beliebten Morgenmoderator Michael Hofer, Radio Arabella Oberösterreich. Für die Befahrung von vier Linien mit insgesamt 68 Stationen benötigten die beiden 3 Stunden 42 Minuten und mussten 10 Mal umsteigen. Preis des Abenteuers: 8,60 Euro für das 24h-Erlebnisticket, das auch die Pöstlingbergbahn beinhaltet.
Zwei Besonderheiten machen das Straßenbahn-Netz der oberösterreichischen Landeshauptstadt interessant. Dick: "Mit der Pöstlingbergbahn, Linie 50, verfügt Linz über eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt - in anderen Städten werden derartige Anstiege nur von Zahnradbahnen bezwungen." DI Erich Haider, Infrastruktur-Vorstand der LinzAG, ergänzt: "Die Spurweite unser Straßenbahngeleise von 900 mm gibt es in Europa sonst nur noch bei der Tramway von Lissabon."
Der straßenbahnbegeisterte ARBÖ-Motorjournalist hat bereits weitere "Rekorde" im Visier: "Oberösterreich hat mit der Gmundner Straßenbahn auch das weltweit kleinste Tramway-Unternehmen in seinen Grenzen. Das Streckennetz umfaßt eine Linie mit einer Länge von exakt 2,315 km. Diese Herausforderung sollte in deutlich kürzerer Zeit zu schaffen sein."
Lange Verzögerungen auf den Hauptverkehrsrouten
Am kommenden Wochenende starten für alle Schülerinnen und Schüler aus Österreich sowie ihre deutschen Nachbarn aus insgesamt 13 Bundesländern wie z.B. Bayern, Niedersachsen,Nordrhein-Westfalen in die wohlverdienten Osterferien. Die ARBÖ-Verkehrsexperten erwarten vor allem am Freitag und Samstag auf den Stadtausfahrten sowie auf den Transitrouten im Westen kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen.
Am Freitag wird es ab den Nachmittagsstunden vor allem im Großraum Wien kein Weiterkommen mehr geben.Staupunkte bis in die Abendstunden werden sehr wahrscheinlich die Südosttangente (A23) in Richtung Süden, im gesamten Verlauf sowie die Altmannsdorfer Straße und die Triester Straße sowie die Westausfahrt jeweils stadtauswärts. Im weiteren Verlauf werden die Autofahrer auch viel Geduld auf der Südautobahn (A2)bis zum Knoten Wiener Neustadt und auf der Westautobahn (A1) bis Sankt Pölten.
Der Samstag wird die Reisenden vor allem auf den Transitrouten in Westösterreich auf eine harte Geduldsprobe stellen. Bereits ab den frühen Vormittagsstunden werden kilometerlange Staus nicht ausbleiben. Die ARBÖ-Verkehrsexperten haben die wahrscheinlichsten Staupunkte kurz zusammengefasst:
* Arlbergschnellstraße (S16), beide Richtungen, vor den Tunnelportalen zwischen Bludenz und Landeck
* Fernpass Bundestraße (B179), in Richtung Süden vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füßen.
* Inntalautobahn (A12), Richtung Arlberg, zwischen der Grenz Kufstein/Kiefers- felden und der Ausfahrt Wiesing
* Inntalautobahn (A12), Richtung Arlberg, vor den Ausfahrten Imst/Pitztal und Ötztal
* Loferer Bundestraße (B178), zwischen Unkenpass und St.Johann/Tirol
* Rheintalautobahn, Richtung Arlberg, vor dem Tunnelportalen Pfändertunnel (bei Bregenz) und der Ausfahrt Bludenz/Montafon
* Tauernautobahn (A10), Richtung Villach, zwischen Salzburg und Bischofshofen
* Zillertaler Bundesstraße (B169), im gesamten Verlauf
Mit kilometerlangen Staus und stundenlangen Verzögerungen müssen die Autofahrer auch im benachbarten Ausland auf der Verbindung München- Salzburg (A8) im Bereich zwischen Holzkirchen und dem Knoten Inntaldreick und ebenso auf der Verbindung Kufstein-Rosenheim (A93)im gesamten Verlauf rechnen. Auch auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol werden Staus vor der Mautstelle Sterzing/Vipiteno nicht
ausbleiben.
"Mit einer Entspannung der Situation rechnen wir erst in den späten Nachmittags- stunden. Wir empfehlen den Autofahrern soweit als möglich den Samstag als Reisetag zu meiden",so die ARBÖ-Verkehrsexperten abschließend.
27.3.2012 - Rekord-Ostern sind garantiert
Eurosuper um 9 Cent und Diesel um 5 Cent teurer als im Vorjahr - Oster-Preise seit 2002 im Vergleich - Vergleich mit ARBÖ-Pannenapp spart bares Geld
Wer sich diese Jahr zu Ostern an die Tankstelle begibt muss sich gleich doppelt ärgern. Nicht nur, dass täglich neue Rekordpreise für Eurosuper an der Zapfsäule bezahlt werden müssen, sind die Preise seit letztem Jahr zu Ostern auch noch um knapp 9 Cent bei Eurosuper und 5 Cent bei Diesel gestiegen, meldet der ARBÖ. Rekord-Ostern sind also garantiert.
"Auf eine durchschnittliche Tankfüllung von 55 Litern gerechnet, zahlt man also um 5 Euro für Eurosuper und um knapp 3 Euro für Diesel mehr, als letztes Jahr um diese Zeit", so ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch. Zum Weinen ist auch ein Vergleich mit den Spritpreisen von 2002: "Zu Ostern vor zehn Jahren kostete Eurosuper 0,851 Euro und Diesel 0,720 Euro pro Liter - seitdem haben sich die Preise nahezu verdoppelt!" Man kann nicht davon ausgehen, dass die Spritpreise über die Osterferien markant günstiger werden. Die einzige sinnvolle Alternative, damit man sich kein Loch in die Geldbörse brennt lautet: Preise vergleichen. "Wer Geld sparen will, sollte so rasch als möglich die ARBÖ-Pannenapp (für Android- und Apple-Handys) runterladen und sofort die vorgeschlagene Tankstelle ansteuern", ist Woitsch überzeugt. Alle Infos rund um die ARBÖ-Pannenapp findet man unter http://www.arboe.at/pannenapp.
Oster-Spritpreise zu Beginn der Ferien seit 2002 im Vergleich (Preise
in Euro/pro Liter/im Schnitt):
Osterferienbeginn Eurosuper Diesel
2012 1,493 1,433
2011 1,404 1,370
2010 1,199 1,092
2009 0,970 0,921
2008 1,238 1,237
2007 1,050 0,964
2006 1,094 1,021
2005 0,949 0,893
2004 0,891 0,747
2003 0,838 0,692
2002 0,851 0,720
Zwei Messen unterschiedlichster Art werden im äußersten Westen und in der Bundeshauptstadt Österreichs für zigtausende Besucher und damit verbunden Staus sorgen. Ab Donnerstag, dem 29. März bis Sonntag, 1. April 2012 findet in Dornbirn am Messegelände die 37. Frühjahrsmesse statt. Von Dienstag dem 27., bis Freitag dem 30. März 2012 findet in der Wiener Stadthalle die 39.Senior Aktuell-Messe statt.
Über 600 Aussteller aus 10 Nationen bieten am Messegelände in Dornbirn zahlreiche Informationen rund um Themenbereiche wie Bau & Energie, Ernährung & Genuss, Freizeit & Tourismus, Sport & Fitness ebenso wie Garten & Grillen, Haushalt & Küche oder Wohnen & Einrichten. In und um den Veranstaltungsort in Dornbirn, wird es vor allem am Wochenende zu sehr starken Verkehrsaufkommen und langen Verzögerungen kommen. Besonders betroffen werden die Rheintalautobahn (A14) vor der Ausfahrt Dornbirn-Süd ebenso wie die Lustenauer Landesstraße (L204) sowie die Messestraße und die anderen Straßen rund um das Messegelände sein..
39. Senioren-Messe 2012 in der Wiener Stadthalle
Von Dienstag dem 27., bis Freitag dem 30. März 2012 findet in der Wiener Stadthalle die 39. Senior Aktuell-Messe statt. Die große Informationsschau bietet eine Fülle aktueller Informationen, Service und Unterhaltung für die Generation 50+ an. Über 270 Aussteller zeigen auf einer Fläche von mehr als 5500 Quadratmeter ihre Angebote auf den Gebieten Beratung, Genuss & Gourmet, Gesundheit & Kosmetik, Haushalt & Wohnen, Hobby, Mode und Tourismus. Rund um die Wiener Stadthalle wird mit größerem Verkehrsaufkommen gerechnet. Daher wird empfohlen auf die Öffentlichen Verkehrsmittel sowie die U-Bahnlinie U6 umzusteigen. Wer doch mit seinem eigenen Auto anreisen möchte, sollte die generelle Kurzparkzone von 18:00 bis 23:00 Uhr, welche die maximale Parkzeit auf 2 Stunden auch samstags, sonntags und Feiertags begrenzt, beachten. Als Alternative zum Abstellen vom eigenen Auto sind die Garagen von der Stadthalle
oder in der Lugner City möglich. Neben der Parkplatzsuche könnte auch die Anreise durch Staus vor allem auf der Hütteldorfer Straße und dem Neubaugürtel sehr nervenaufreibend werden.
Nur mehr ein Fahrstreifen Richtung Gudrunstraße von Dienstag bis Freitag
In der kommenden Woche wir der Matzleinsdorfer Platz im 5. Bezirk zur "Stau- falle". Von Dienstag, den 27.03 bis Freitag, den 30.03, steht nach Informationen des ARBÖ vom Gürtel in Richtung Gudrun- straße nur mehr ein Fahrstreifen zur Verfügung. Grund für diese Einschränkung sind Belagsarbeiten. Der provisorische Belag, der nach dem Wasserohrbruch im vergangen Herbst aufgebracht wurde, wird jetzt durch einen fixen Belag inklusive Beton- felder,etc. ersetzt. "Im Zuge der Arbeiten wird einer der beiden Fahrstreifen vom Gürtel beziehungsweise vom 5. Bezirk kommenden in Richtung Gudrunstraße gesperrt werden.Die Arbeiten werden zwischen Dienstag, den 27.03 und Freitag, den 30.03,durchgeführt. Trotz des Bemühens der MA28 die Arbeiten außerhalb der verkehrsstärksten Wochentage - Montag und Freitag - durchzuführen, werden Staus dennoch nicht ausbleiben", weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider aus Erfahrung.
Autofahrer müssen sich vor allem in den Morgenstunden und in den frühen Abend- stunden mit Staus und langen Verzögerungen raten. Der ARBÖ rät den Autofahrern soweit als möglich auszuweichen. Als Alternativen bieten sich der Südtiroler Platz und die Laxenburger Straße oder die Edelsinnstraße und Längenfeldgasse.
Autofahrer bewerten österreichische Raststätten - Rasten rettet Leben - Stimmkarte ausfüllen, abgeben und Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro gewinnen
Die Qualität der Raststätten an Autobahnen kann sich sehen lassen! Jetzt stehen die beliebtesten wieder zur Wahl - im Bewerb um das "Goldene R" - einem besonderen Härtetest für alle Autobahnraststätten in Österreich und Deutschland. Nicht ausgewählte oder gar angekündigte Tester, sondern die Autofahrer selber werden im Rahmen des "Goldenen R" die beliebtesten Raststätten küren. Der Bewerb um diese begehrte Auszeichnung wird vom ARBÖ und dem Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) gemeinsam mit dem deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und der ASFINAG veranstaltet.
Jedes Jahr lautet die Devise: "Rein ins Auto - und los geht's!" Das Urlaubsziel vor Augen, begeben sich viele Autofahrer unvorbereitet auf die Fahrt, die ungleich länger dauert als der tägliche Weg zur Arbeit. Selbstüberschätzung, zu geringer Sicherheitsabstand zum Vordermann und so gut wie keine Verschnaufpausen sind in der Vergangenheit jedoch oft jene Faktoren gewesen, die zu Staus und kritischen Situationen geführt haben - Übermüdung inklusive. Wenn dann noch die Kinder auf dem Rücksitz bereits wenige Kilometer hinter dem Heimatort unablässig fragen: "Mama, Papa, wann sind wir denn endlich da?", ist die Ablenkung und Stresssituation perfekt. "Die Verkehrsexperten raten daher: Öfters Pausen einlegen, denn Pausen können Leben retten!" Diesen Gedanken propagieren der Auto- und Reiseclub Deutschland ARCD und der ARBÖ bereits seit vielen Jahren. Möglichkeiten der Rast und Erholung bieten die rund 400 Rastbetriebe an den Autobahnen in Österreich und Deutschland immer mehr.
Nicht zuletzt dank dieses Raststättenwettbewerbs um das "Goldene R", der auch dieses Jahr wieder vom heutigen Tag an bis zum 20. Mai 2012 stattfinden wird und bei dem die Raststättenbesucher selbst ihr Urteil, z.B. über das Angebot, die Sauberkeit/Hygiene und das Preis-Leistungs-Verhältnis abgeben, haben sich die Rasthäuser und Gastbetriebe entlang der Hauptverkehrslinien zu lohnenswerten Zwischenetappen der Urlaubsfahrt entwickelt.
Gefördert wird diese Verkehrssicherheitsaktion auch vom KFV (Kuratorium für Verkehrs- sicherheit), der ASFINAG sowie vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat DVR aus Bonn. Darüber hinaus wird der Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder von den österreichischen Raststättenbetreibern, der deutschen Tank & Rast GmbH und dem UNIPAS e. V. (Verband der Autobahn-Raststätten und Autobahn-Tankstellen) unterstützt.
Zwtl.: Preise mit einem Gesamtwert von über 10.000 Euro gewinnen
Als Dankeschön für die Teilnahme verlosen ARBÖ und ARCD unter allen Raststättenbewertern Preise mit einem Gesamtwert von über 10.000 Euro. Erster Preis ist ein Reisegutschein in der Höhe von 5.000 Euro. Der zweite Platz staubt einen Reisegutschein im Wert von 2.000 Euro ab und als 3. Preis winkt ein Reisegutschein in Höhe von 1.000 Euro.
Die Teilnahme ist kinderleicht: "bewerten und gewinnen": Die ausgefüllten Kupons können direkt in eine der Stimmboxen geworfen werden, die in den teilnehmenden Rasthäusern aufgestellt sind oder auch an den ARBÖ in 1150 Wien, Mariahilfer Straße 180, gesandt werden. Die Gewinner werden dann im Herbst gezogen und benachrichtigt. Der ARBÖ wünscht allen Raststättenbetreibern und -pächtern in Deutschland und Österreich viel Erfolg beim diesjährigen Wettbewerb um das "Goldene R" und den prüfenden Autofahrern viel Glück bei der Teilnahme an der Gewinnverlosung!
Rise Against rocken am Dienstag, den 20.03.2012, ab 19.30 Uhr die Wiener Stadthalle. "Befehl von ganz unten" heißt es einen Tag später, wenn Deichkind, ebenfalls ab 19.30 Uhr, ihr neues Album präsentieren. Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucherinteresses ist mit Verkehrsbehinderungen rund um Wiener Stadthalle, wie auch auf den Zufahrtsstraßen zu rechnen, so der ARBÖ-Informationsdienst.
Besonders betroffen sind erfahrungsgemäß der Neubaugürtel und die Hütteldorfer Straße. Aber auch auf den Straßen im Nibelungenviertel, wie der Mark-Graf-Rüdiger-Gasse oder dem Kriemhildplatz sollten Autofahrer längere Verzögerungen einplanen.
Da die generelle Kurzparkzone um die Stadthalle bis 23 Uhr gilt und somit die maximale Parkdauer auf zwei Stunden begrenzt ist, rät der ARBÖ den Konzert- besuchern auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. In unmittelbarer Nähe zur Stadthalle halten bei der Station Urban-Loritz-Platz die Straßenbahn -linien 6, 9, 18 und 49,sowie die U6 (Station Burggasse/Stadthalle). All jenen, die auf das eigene Fahrzeug nicht verzichten möchten, empfiehlt der ARBÖ auf die benachbarten Parkgaragen auszuweichen.
1,500 Euro für Eurosuper und 1,431 Euro für Diesel - Burgenland am günstigsten - ARBÖ-Ranking der teuersten Bundesländer
Gerade legte Eurosuper mit 1,478 Euro pro Liter im Schnitt einen neuen Rekordpreis hin, meldet der ARBÖ. "Auch über das Wochenende ist mit keiner Entspannung zu rechnen, das bestätigt auch die Entwicklung des Dieselpreises, der derzeit mit 1,431 Euro pro Liter im Schnitt nur mehr 1,8 Cent von einem Allzeitrekord entfernt ist", so ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch. Also aufgepasst, Wochenendreisende: Westösterreich ist und bleibt, was die Spritpreise betrifft am teuersten. Mit stolzen 1,500 Euro pro Liter im Schnitt für Eurosuper und mit 1,465 Euro pro Liter Diesel ist Vorarlberg absoluter Spitzenreiter, berichtet der ARBÖ.
Im Vergleich zu den österreichischen Durchschnittspreisen ist in Vorarlberg Eurosuper um 2,2 Cent und Diesel um ganze 3,4 Cent teurer. Am günstigsten ist man derzeit im Burgenland dran. Mit 1,455 Euro für Eurosuper und 1,416 Euro für Diesel zahlt man um 2,3 Cent (Eurosuper) bzw. 1,5 Cent (Diesel) weniger, als im österreichischen Schnitt. Der ARBÖ hat ein Ranking der teuersten Bundesländer zusammengestellt, damit man beim Tanken übers Wochenende Geld spart.
Durchschnittspreise der Bundesländer (in Euro, pro Liter):
Ranking Bundesland Eurosuper-Preis
1. Vorarlberg 1,500
2. Tirol 1,489
3. Kärnten 1,488
4. Salzburg 1,486
4. Wien 1,486
6. Niederösterreich 1,477
7. Oberösterreich 1,473
8. Steiermark 1,472
9. Burgenland 1,455
Ranking Bundesland Diesel-Preis
1. Vorarlberg 1,465
2. Tirol 1,456
3. Wien 1,441
4. Oberösterreich 1,433
5. Salzburg 1,430
6. Niederösterreich 1,426
7. Kärnten 1,419
8. Steiermark 1,418
9. Burgenland 1,416
Eurosuper um 1,6 Cent und Diesel um 7,4 Cent billiger - ARBÖ fordert heimische Politik zum Handeln auf
Dass in Österreich der Spritpreis auf Rekordniveau angelangt ist, es aber doch billiger geht, beweist eine jüngste Studie des ARBÖ - in der bei einem Nachbarschaftsvergleich - Slowenien mit günstigeren Spritpreisen abgeschnitten hat: Mit 1,437 Euro für Eurosuper ist Tanken in Slowenien um 1,6 Cent pro Liter im Schnitt günstiger. Tankt man Diesel, erspart man sich bei einem derzeitigen Durchschnittspreis von 1,335 Euro pro Liter ganze 7,4 Cent.
"Kärntner profitieren, denn kaum jemand, der in Grenznähe wohnt wird sich angesichts der heimischen Rekordpreise einen vollen Tank entgehen lassen", ist ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch überzeugt. Annähernd gleiche Preise für Eurosuper, wie in Österreich, bietet derzeit unser östlicher Nachbar, Ungarn. Mit 1,458 Euro ist zu unserem Preisniveau kaum ein Unterschied, so der ARBÖ. Am teuersten tankt man, egal ob Diesel oder Benzin, derzeit in Italien. "Mit 1,771 Euro pro Liter ist Eurosuper in Italien um unglaubliche 31,7 Cent teurer als in Österreich. Bei einer vollen Tankfüllung von 55 Litern hat man so Mehrkosten von 17 Euro", berichtet Woitsch. Nicht anders sieht es beim Diesel aus: Mit einem durchschnittlichen Preis von 1,716 Euro pro Liter im Schnitt ist Italien auch hier auf Höchstniveau und um 30,7 Cent pro Liter teurer dran, als daheim.
"Es kommt einem schlechten Witz gleich, davon zu sprechen, dass wir es in Österreich gut haben, schließlich gab es noch nie solch hohe Preise für Eurosuper." Die Politik muss rasch reagieren und nicht länger Entwicklungen abwarten, bis es noch schlimmer für Österreichs Autofahrerinnen und Autofahrer kommt. Der Vorschlag des ARBÖ anzunehmen, die Pendlerpauschalen zu überarbeiten, damit Wenig-Verdiener endlich einen kleinen Ausgleich erfahren, ist längst überfällig.
ARBÖ-Ranking der Nachbarstaaten inkl. Österreich (Preise in Euro pro Liter im Schnitt):
Ranking Land Eurosuper-Preis
1. Slowenien 1,438
2. ÖSTERREICH 1,454
3. Ungarn 1,458
4. Tschechien 1,472
5. Schweiz 1,480
6. Slowakei 1,532
7. Deutschland 1,684
8. Italien 1,771
Ranking Land Diesel-Preis
1. Slowenien 1,335
2. ÖSTERREICH 1,409
3. Slowakei 1,436
4. Tschechien 1,490
5. Ungarn 1,506
6. Deutschland 1,534
7. Schweiz 1,570
8. Italien 1,771
Bei derzeitigen Rekordspritpreisen ist Einführung des Agrosprit E10 völlig sinnlos
Bei den derzeitigen Rekordspritpreisen ist eine Einführung des Agrosprit E10 eine Verhöhnung der Autofahrerinnen und Autofahrer, so der ARBÖ. "Wer kauft eine Spritsorte, die teurer angeboten wird, als der - mit Horrorpreisen belegte - Treibstoff Eurosuper", kritisiert ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch.
"Der Deckmantel Umweltschutz ist bei einem Agrosprit, der in der Produktion mehr CO2 in die Luft bläst, als Autofahrerinnen und Autofahrer, die den Treibstoff tanken jemals einsparen könnten, ein unglaubwürdiges Argument", so Woitsch. Kürzlich hat außerdem eine Studie der EU-Kommission bestätigt, dass Biokraftstoffe das Klima mehr belasten, als herkömmliche Treibstoffe - wie Diesel und Benzin. "Den heimischen Gebrauchtwagenmarkt als nächste Konsequenz einbrechen zu lassen ist nicht gerade der richtige Ansatz bei einer derartigen Spritpreisproblematik", so der ARBÖ-Experte, schließlich ist die Verträglichkeit von E10 bei über 200.000 Gebrauchtwägen in Österreich nicht sicher.
Der ARBÖ fordert daher Umweltminister Berlakovich auf, den Start von E10 in Österreich eine klare Absage zu erteilen. "E10 in unserer Situation bringt rein gar nichts - nur weitere Belastungen, die leidgeprüfte Autofahrerinnen und Autofahrer an der Zapfsäule zu spüren bekommen."
Wetlcupfinale vom 12.3 - 18.3.2012 in Schladming
Von Mittwoch 12. März bis Sonntag 18. März 2012 geht es auf der Planai rund. Der Grund ist das Skiweltcup-Finale der Damen und Herren in Schladming. Der ARBÖ rechnet vor allem bei der An- und Abreise der Ski-Begeisterten mit Problemen auf der Ennstal-Bundesstraße (B320) in Großraum Schladming.
Die Abfahrt der Herren macht am Mittwoch den Anfang, gefolgt von dem Super-G, Slalom und Riesenslalom sowie den Teamwettbewerben. An den Renntagen werden bis zu 35.000 Zuschauer in Schladming erwartet.
Um den regen Besucherandrang zu meistern, stehen insgesamt 1800 Pkw-und 70 Busparkplätze zur Verfügung. Aber auch die Parkplatzsuche könnte sich dennoch als schwierig gestalten. Auch hier werden die Fans Geduld brauchen. Das Stadtgebiet von Schladming ist während der Renntage für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Ausgenommen sind Anrainer und Einsatzfahrzeuge, sowie Fahrzeuge des Veranstalters. Die ARBÖ- Verkehrsexperten raten allen, die sich das Spektakel nicht entgehenlassen wollen, auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen.
Eurosuper kostet um 6,3 Cent pro Liter mehr als im letzten Jahr - ARBÖ drängt auf rasche Entlastung
Wie der ARBÖ gestern in einer Aussendung berichtete legte Eurosuper seit Jahresbeginn eine rasante Entwicklung hin - um knapp 8 Cent wurde Benzin seit Jahresbeginn teurer - das ist Rekord. Im Vergleich zum Vorjahr müssen Autofahrer derzeit weitaus tiefer in die Tasche greifen, denn Mehrkosten von 3,5 Euro pro Tank sind die Folge, rechnet der ARBÖ vor.
Anfang März letzten Jahres waren die hohen Spritpreise geprägt durch eine Mineralöl-steuererhöhung (Diesel um 6 Cent, Eurosuper um 4,8 Cent teurer) gleich zu Jahresbeginn. Eurosuper war damals dennoch mit 1,371 Euro pro Liter im Schnitt billiger als heute. Denn derzeit kostet der Liter Eurosuper an den österreichischen Zapfsäulen durchschnittlich 1,434 Euro. Das ergibt eine Differenz von 6,3 Cent im Vergleich zum März letzten Jahres, berichtet der ARBÖ. Auf eine durchschnittliche Tankfüllung von 55 Litern gerechnet zahlen Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit um 3,5 Euro mehr. "Diese Entwicklung ist dramatisch! Angesichts der täglichen Rekordwerte bei Eurosuper ist nicht davon auszugehen, dass sich die Situation in den kommenden Tagen bessert", so ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch.
Zwtl.: Reform der Pendlerpauschalen, jetzt!
"Da ist es ein sehr geringer Trost, dass bei unseren Nachbarn der Sprit noch teurer ist, als in Österreich, denn Voraussetzungen für mehr Ausgleich sollte man im eigenen Land schaffen", ist Woitsch überzeugt. Eine grundlegende Reform der Pendlerpauschalen muss jetzt rasch von Statten gehen, damit Autofahrerinnen und Autofahrer, die nicht auf die Butterseite gefallen sind endlich die Chance auf geringe Entlastung haben. "Wenig-Verdiener, wie geringfügig Beschäftigte schauen derzeit komplett durch die Finger. Das ist inakzeptabel, denn gerade diese Menschen sind aufs Auto angewiesen, damit sie ihrer Arbeit nachgehen können. Daher drängen wir auf eine rasche Entlastung", so der ARBÖ-Sprecher.
Stau und Wartezeiten vorprogrammiert
Heute Samstag gab es schon gegen 08:30 die ersten Staus. Der Grund hierfür waren Skibegeisterte die in Richtung der Schigebiete unterwegs waren. In Vorarlberg auf der Rheintalautobahn (A14) gab es binnen kürzester Zeit fünf Kilometer Stau und eine halbe Stunde Zeitverlust, so der ARBÖ. Aber auch in Tirol auf der Zillertal Bundesstraße (B169) kamen die Reisenden nur mehr langsam voran.
Vor dem Brettfaltunnel wurde die Blockabfertigung aktiviert. Ein ähnliches Bild zeigte sich auf der Silvretta Straße(L188) zwischen Bludenz-Montafon und Schruns.
Der ARBÖ-Informationdienst rechnet mit Staus und Kolonnenverkehr während des Tages vor allem auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Kramsach und Kufstein, sowie bei der Ausfahrt Wiesing und vor den Ausfahrten Ötztal und Pitztal.
Aber auch auf der Fernpass-Bundesstraße (B179) vor dem Lermooser Tunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen sollten die Autofahrer Wartezeiten einplanen, so der ARBÖ abschließend.
7,9 Cent Verteuerung seit Beginn des Jahres ist Rekord - Täglich neuer Höchstpreis
Wie der ARBÖ meldet geben sich täglich neue Rekordpreise für Eurosuper die Klinke in die Hand. 1,434 Euro zahlt man derzeit pro Liter. Innerhalb der ersten zehn Wochen in diesem Jahr stieg der Preis für Eurosuper somit um ganze 7,9 Cent pro Liter an. "Das ist Rekord, denn noch nie schnellte die Preiskurve bei Eurosuper von Jahresbeginn an dermaßen dramatisch in die Höhe", so ARBÖ-Sprecher Tom Woitsch.
Zu Beginn des Jahres kostete Eurosuper 1,355 Euro pro Liter im Schnitt. Heute, zehn Wochen später müssen Autofahrerinnen und Autofahrer in Österreich 1,434 Euro an der Zapfsäule hinblättern. Diese Entwicklung ist einmalig und stellt jede Verteuerung in den Schatten, zumal der derzeitige Preis für Eurosuper gleichzeitig absoluter Rekord ist. Noch nie war Benzin so teuer wie heute und täglich geben sich neue Höchstpreise die Klinke in die Hand, gibt der ARBÖ zu bedenken.
Der ARBÖ listet die Entwicklung des Eurosuperpreises in den ersten zehn Wochen der Jahre 2002 bis 2012 auf:
Jahr Preis zu Beginn des Jahres Preis am 08.03. Differenz
(in Euro im Schnitt) (in Euro im Schnitt) (in Cent)
2002 0,798 0,809 1,1
2003 0,866 0,917 5,1
2004 0,848 0,893 4,5
2005 0,915 0,981 6,6
2006 1,034 1,058 2,4
2007 1,008 1,034 2,6
2008 1,190 1,237 4,7
2009 0,890 0,932 4,2
2010 1,114 1,130 1,6
2011 1,295 1,371 7,6
2012 1,355 1,434 7,9
Umweltminister Berlakovich soll endlich Farbe bekennen und E10-Start absagen
Der ARBÖ begrüßt die im Nationalrat eingebrachte Petition keine Agrotreibstoffbeimengung ohne ausreichende soziale und ökologische Mindeststandards einzuführen. "Umweltminister Berlakovich soll endlich Farbe bekennen, auf die Meinung zahlreicher Experten hören, die E10 als völlig sinnlos bescheinigen und den angedachten Start im Oktober 2012 endlich absagen", so ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. Der ARBÖ hat gegen die Einführung von E10 eine Protest-Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, bei der bisher 16.000 Österreicherinnen und Österreicher auf www.arboe.at/e10 unterschrieben haben.
Die Petition bringt menschenrechtliche Bedenken ins Treffen. Die bisherigen Gründe des ARBÖ gegen die Einführung des Agrosprits E10:
* Weltweites Umdenken bereits im Gang: Schließlich wurden schon in der Vergangenheit prominente Befürworter von Biotreibstoffen zu scharfen Kritikern. Der ehemalige Vize-Präsident der USA und Klimaschützer Al Gore war vor Jahren eine der lautesten Stimmen für mehr Bio-Anteil in Treibstoffen. Er stets vor den Folgen des Klimawandels und warb für eine ökologische Lebensweise, bevor er erkennen musste, dass der Rückgang von CO2 durch Agrosprit gering sein wird und als Folge Nahrungsmittelpreise steigen werden.
* Kein Zwang der EU: Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass die EU eine Einführung der Treibstoffsorte E10 fordert. "Das stimmt nicht ansatzweise. Im Rahmen des Klima- und Energiepaketes hat die EU als Ziel vorgegeben, dass 10 Prozent der im Verkehr eingesetzten Energie
aus erneuerbaren Quellen stammen soll", so die ARBÖ-Generalsekretärin. Das EU-Ziel ist mit knapp neun Prozent schon fast erreicht. Für etwas mehr als ein Prozent kann sich Österreich daher mehr als acht Jahre Zeit lassen.
* Studie der EU: Eine Studie der EU-Kommission bestätigt, dass Biokraftstoffe das Klima mehr belasten, als herkömmliche Treibstoffe - wie Diesel und Benzin, so der ARBÖ. "Der Deckmantel Umweltschutz zählt also nicht", ist Ninz überzeugt.
* Zusätzliche Belastung für Autofahrer: Der Fiskus freut sich, denn aufs Jahr hochgerechnet kann er mit Mehreinnahmen von 16,8 Millionen Euro rechnen. So viel erhöht sich nämlich die Umsatzsteuer. Steigt der Grundpreis für E10 wegen der Beimischung und der geringeren Ergiebigkeit (man braucht mehr Sprit um die gleiche Strecke zu fahren) um 3,5 Cent pro Liter, steigen automatisch die Einnahmen an der Umsatzsteuer. Bei den derzeitigen Rekordpreisen für Benzin wäre das ein Hohn für alle leidgeprüften Autofahrer.
* Über 200.000 Fahrzeuge auf einen Schlag wertlos: Insgesamt haben 15 Prozent aller Benzinfahrzeuge, die vor 2006 zugelassen wurden, mit dem Treibstoff Probleme. Die technischen Probleme sind laut ARBÖ auf die korrosive Wirkung des Ethanols zurückzuführen. Ventile und Ventilsitzringen rosten dadurch schneller, Gummi und Kunststoffteile werden porös und spröde. Dichtungen, Kunststoffe in Leitungen und Leichtmetalle, wie Aluminium sind dabei ganz besonders anfällig.
Kfz-Techniker ist zwar nach wie vor eine Männerdomäne, aber trotzdem wagen sich auch Mädchen und junge Frauen in diesen Beruf. Der ARBÖ ist der einzige Autofahrerklub Österreichs, der auch eine Lehrlingsausbildung für diese Berufssparte anbietet. Zwei junge Frauen befinden sich derzeit noch in Lehrlingsausbildung, eine hat als Klassenbeste in ihrem Jahrgang die Ausbildung abgeschlossen und ist nun als Kfz-Technikerin beim ARBÖ Tirol tätig.
ARBÖ Niederösterreich leistete Pionierarbeit und startete 2004 die Lehrlingsausbildung für Kfz-Technik. Beim ARBÖ befinden sich derzeit insgesamt 20 Lehrlinge in Ausbildung, davon zwei Frauen. Das ergibt mit 10 Prozent eine höhere Frauenquote als der Österreich-Schnitt: Von österreichweit insgesamt 6.990 Lehrlingen sind laut Arbeitsmarkservice Österreich (AMS) lediglich 2,89 Prozent weiblich (202 Frauen).
Tätig sind alle drei derzeit beim ARBÖ Tirol: Sabrina Steiner (28) startete nach der Erstlehre zur Zuckerbäckerin ihre Ausbildung zur Kfz-Technikerin. Im Dezember 2011 schloss sie diese als Klassenbeste in ihrem Jahrgang ab und ist nun als Kfz-Technikerin beim ARBÖ Tirol tätig. "Ich hatte schon immer großes Interesse an Kraftfahrzeugen und wollte wissen, wie die Männerwelt so 'tickt'", begründet sie ihren Ausbildungswechsel.
Verena Mauracher (25) startete zunächst die Ausbildung zur Kosmetikerin, bis sie im September 2010 ihrer wahren Berufung folgte: "Nachdem ich schon als Kleinkind versucht hab, meinen Hochstuhl zu zerlegen, erkannte ich, dass in der Technik meine wahren Interessen liegen."
Anna McCloskey (22) befindet sich seit August 2010 in der Lehre als KFZ-Technikerin: "Schon seit ich klein war, haben mich alle möglichen Kraftfahrzeuge enorm interessiert, deshalb habe ich mich für diesen Beruf entschieden."
Auch McCloskey und Mauracher zählen zu den Klassenbesten. Sie konnten ihre Kompetenz bereits in zwei ARBÖ-Videos unter Beweis stellen: McCloskey zum Thema Reifenwechsel: www.arboe.at/reifen und Mauracher zum Thema Schneekettenmontage: www.arboe.at/schneeketten.
Der Chef der drei vifen Mädels, Helmut Werth, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Tirol, ist sehr stolz auf deren Leistungen: "Ein Grund dafür liegt wohl in der Ausbildung. Außerdem haben Mädchen, die sich für diesen Ausbildungsweg entscheiden, einen noch ausgeprägteren Zugang zu diesem technischen Beruf als ihre männlichen Bewerber. Und bei all unseren Mitgliedern kommen sie super an."
Einen guten Riecher bewies der ARBÖ in Sachen "Auto des Jahres": Der soeben beim Genfer Autosalon zum "Car of the Year 2012" gekürte Opel Ampera, in Übersee "Chevrolet Volt" genannt, wurde bereits 2010 im Rahmen des "Großen Österreichischen Automobil-Preis des ARBÖ" mit dem Umweltpreis ausgezeichnet.
Der Umweltpreis des ARBÖ zeichnet jährlich Entwicklungen und Konzepte aus, die Umweltbelastungen reduzieren und positive Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben. Im Jahre 2010 wurde die Voltec-Technologie von General Motors ausgezeichnet, dargestellt in den beiden technisch identen Elektroautos Opel Ampera und Chevrolet Volt. Im Rahmen der ARBÖ-Autogala im November 2010 war das nun frisch gekürte "Auto des Jahres 2012" erstmals "live" in Österreich zu sehen.
So teuer wie heute war Eurosuper noch nie! Nach dem letzten Rekordwert von 1,428 Euro Anfang März, kostet Eurosuper heute im Durchschnitt 1,434 Euro, meldet der ARBÖ.
Der Dieselpreis geht nach dem Rekordhoch von Anfang des Monats (1,406 Euro) hauchfein zurück, liegt aber noch immer im Durchschnitt über der 1,4-Euro-Marke, so der ARBÖ: Ein Liter Diesel kostet heute im Schnitt 1,404 Euro.
Sobald Schnee- und Eismassen Geschichte sind und der Frühling seine ersten Boten schickt, sollte das Fahrwerk des Autos gecheckt werden, empfiehlt der ARBÖ. Denn Fehlstellungen in der Achsengeometrie können kostspielige und sogar gefährliche Folgen haben: Von erhöhtem Spritverbrauch über ungleiche Reifenabnutzung bis zu Reifenplatzern.
Was für das bloße Auge nicht als sichtbares Defizit am Auto erkennbar ist, kann bei Nichtbeachtung zu großen Schäden führen. ARBÖ-Techniker Martin Lorenz vom ARBÖ Graz zu den unsichtbaren Tücken im Winter: "Oft sind Randsteine, Schlaglöcher, Bodenschwellen oder erhöhte Abgrenzungen auf der Straße vom Schnee bedeckt und schneller als man sie sieht, ist man drüber gefahren. Das kann die Achsengeometrie negativ beeinflussen."
Eine Überprüfung der Achsengeometrie bewahrt das Fahrzeug vor erschwerten Brems- und Lenkmanövern, erhöhtem Spritverbrauch oder ungleichem Reifenverschleiß. Dies zeigt auch ein ARBÖ-Video auf www.arboe.at/fahrwerksvermessung. "Grundsätzlich sollte die Lenkgeometrie regelmäßig gecheckt werden, aber gerade jetzt, nach dem harten Winter, empfehlen wir dringend eine Kontrolle", so Lorenz.
Die fachgemäße und millimetergenaue Vermessung wird in allen 92 ARBÖ-Prüfzentren kostengünstig angeboten. Auf keinen Fall sollte selbständig an den Achseneinstellungen gebastelt werden, denn nur mit Hilfe von speziellen Messgeräten und Experten kann die ideale Spur des Fahrzeugs eingestellt werden, warnt der ARBÖ.
Horrende Teuerung bei Kurzparkscheinen ab morgen - ARBÖ-Parkbonus in 170 Parkgaragen Österreichs
Ab morgen wird Parken in Wien empfindlich teurer, denn für einen Kurzparkschein mit der Dauer von 120 Minuten zahlt man künftig ganze vier Euro, anstatt 2,40 Euro. "Wir kämpfen gegen diese Maßnahme der Stadt Wien, die einerseits das Parkpickerl um nur 15 Euro verbilligt, während Parken in Kurzparkzonen ohne Relation verteuert wird", so Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien. "Ein minimaler Ausgleich wäre, die 10 Minuten-Gratis-Parkregelung auf 15 Minuten anzuheben. Außerdem könnte man an den fliederfarbenen Parkscheinen einsparen, wenn man die Parkuhr wieder einführt", so der Chef des ARBÖ Wien.
"Wir bieten darüber hinaus sehr viele Vergünstigungen über Partner, bei denen jedes ARBÖ-Mitglied beim Parken profitiert, denn während die Stadt Wien parken verteuert, macht es der ARBÖ billiger!" Neu in der Familie der ARBÖ-Partner ist die Garagengruppe BOE. Seit Februar erhalten ARBÖ-Mitglieder in gekennzeichneten BOE-Garagen mit Klubkarte und ARBÖ-MasterCard zehn Prozent Ermäßigung auf den aktuellen Kurzparktarif. Darunter sind auch die Park and Ride-Anlage an der U1-Station Aderklaaerstraße und U2-Station Donaustadtbrücke. Auch in allen ParkingNet-Standorten, also APCOA- und BIP-Garagen, lukrieren ARBÖ-Mitglieder mit der Klubkarte rund 10 Prozent Parkbonus. So macht der ARBÖ das Parken in rund 170 Parkgaragen Österreichs für alle seine Mitglieder billiger.
Spritpreise auf Rekordniveau, daher auch E10-Einführung im Oktober undenkbar
Da sich Spritpreise derzeit auf Rekordniveau bewegen und hohe Autokosten sowie Steuern und Abgaben die Löhne der Österreicherinnen und Österreicher "auffressen" fordert der ARBÖ eine grundlegende Reform der Pendlerpauschalen, denn siebzig Prozent der Pendlerinnen und Pendler sind auf dem Weg in die Arbeit auf das Auto angewiesen.
Oft ist es Müttern und Vätern aus zeitlichen Gründen schlicht und einfach nicht möglich Öffis zu benutzen, und so Familie und Beruf zu vereinbaren. Für Pendlerinnen und Pendler am Land, wo es kaum passende Öffis, gibt ist es daher ein Hohn sich anhören zu müssen, dass sie weniger mit dem Auto fahren sollen. Das Mindeste ist daher eine Reform der Pendlerpauschalen, sodass auch Wenig-Verdiener und Teilzeitkräfte davon profitieren, fordert der ARBÖ. Bisher ist es so, dass nur rund die Hälfte aller Pendlerinnen und Pendlerinnen, die aufs Auto angewiesen sind, überhaupt eine Pendlerpauschale bekommen: Werkstudenten, geringfügig Beschäftigte, Pensionisten und Wenig-Verdiener fallen durch den Rost und bekommen sowieso keine Pendlerpauschalen. Denn Pendlerpauschalen sind ja nur ein Freibetrag, der die Bemessungsgrundlage für die Lohnsteuer senkt, sodass man am Ende weniger Steuer zahlt. Wer aber so wenig verdient, dass gar keine Lohnsteuer anfällt, hat nichts davon. Eine grundlegende Reform ist daher unausweichlich, so der ARBÖ.
Zwtl.: E10 bei diesen Preisen ist undenkbar
Bei dem derzeitigen Rekordniveau von Eurosuper ist es laut ARBÖ ausgeschlossen einen Agrosprit an den Zapfsäulen einzuführen, der ohnehin teurer verkauft wird als Benzin. Die Einführung von E10 droht daher nach derzeitigem Plan von Umweltminister Berlakovich zur nächsten Kostenfalle für heimische Autofahrer zu werden, ohne nachweisliche Erfolge für die Umwelt. Der ARBÖ fordert deshalb ein unmissverständliches "Nein" zu E10 im Oktober dieses Jahres.
Heute um ca. 16.00 Uhr gab es auf der A1 bei "Amstetten Ost" in Richtung Wien ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und einige Verletzte. Als wir dorthin kamen stand einige Kilometer vor dem Unfall rechts auf dem Pannenstreifen ein Polizeiauto mit der Aufschrift "Vorsicht Unfall". Doch die Aufofahrer regierten nur teilweise auf die Rettungsgasse nach zähigen Einordung nach Rechts, dies aber auch nur halbherzig bis zur Hälfte des Pannenstreifen, der zweite Streifen hurra nach vorne und nicht nach rechts Einordnen und nur die auf der linke Spur haben sich richtig Verhalten. Auch wir haben uns links Eingeordnet. Als dann das 1.Rettungsauto bei uns durch die Rettungsgasse fuhr kamen aber hinter dem Rettungsauto schon die PKW, LKW, Autobus nach, egal ob es Ausländer, Einheimische waren sie fuhren hinterher. Diese Autofahrer gehörten sofort bestraft. Als dann das 2.Rettungsauto kam war natürlich alles zu. Es standen die Fahrzeuge dann auf 4 Spuren und das Rettungsauto konnte sich nur mit Mühe durcharbeiten. Nach einigigen Minuten kamen dann noch ein Feuerwehrauto mit Anhänger, ein Abschleppwagen und ein Rüstfahrzeug der Feuerwehr daher, die sich ebenfalls mit Mühe durch die vielen Auto sich einen Weg freimachen mussten.
Frage daher: Von wo bis wohin soll die Rettungsgasse sich Bilden, wenn hinter dem 1. Rettungsfahrzeug die Autofahrer schon nachfahren und alles zumachen. Gehört nicht auf dem Polizeiauto noch drauf - "Rettungsgasse bilden" damit sich dann vielleicht der Autofahren auch besser Auskennt?
Laut EU-Studie sind einige Agrokraftstoffe umweltschädlicher als Benzin und Diesel
Eine aktuelle Studie (siehe Aussendung der APA vom 13.02.2012) der EU-Kommission belegt, dass einige Biokraftstoffe klimaschädlicher als Benzin und Diesel sind. "Unter dem Deckmantel Umweltschutz lässt sich der Agrosprit E10 einfach nicht verkaufen, da es absolut unglaubwürdig ist", so der ARBÖ. Sämtliche Umweltorganisationen, die Fachkenntnis besitzen werden das bestätigen. Wir nehmen das zum Anlass, um erneut seine Ablehnung des Treibstoffs E10 zum Ausdruck zu bringen. Auch der CO2-Haushalt kann durch E10 nicht beschönigt werden. "Die gesamte Produktion und Logistik verbläst mehr CO2 in die Luft, als Autofahrer, die es tanken jemals einsparen könnten", ist der ARBÖ überzeugt.
Ferienwechsel in ganz Österreich werden am kommenden Wochenende zum Stillstand auf den heimischen Autobahnen und Bundesstraßen sorgen, rechnet der ARBÖ-Informations- dienst. Grund dafür ist der Ferienwechsel innerhalb von Österreich, Deutschland, Schweiz und der Tschechischen Republik
Sowohl die Bundesstraßen als auch die Autobahn Auf- und Abfahrten werden vor allem Samstag und Sonntagnachmittag überlastet sein. Auf den deutschen Autobahnen Richtung Salzburg, Vorarlberg und Tirol werden zehntausende Fahrzeuge unterwegs sein,um zu den Skigebieten zu gelangen.Aber auch Richtung Deutschland werden Urlauber von Staus und langen Verzögerungen betroffen sein.
Die wichtigsten Staupunkte nach Einschätzung der ARBÖ-Verkehrsexperten im Überblick:
* Westautobahn (A1), beide Richtungen, im Großraum Linz
* Südautobahn (A2), beide Richtungen, im Bereich Villach
* Mühlkreisautobahn (A7), Richtung Linz, im Stadtgebiet von Linz
* Tauernautobahn (A10), beide Richtungen, zwischen Salzburg und Bischofshofen
* Inntalautobahn (A12), beide Richtungen, bei Kufstein und vor den Ausfahrten Achensee/Zillertal, Pitztal und Imst/Ötztal
* Rheintalautobahn (A14), Richtung Arlberg, bei Bregenz, vor dem Pfändertunnel
* Semmering Schnellstraße (S6), beide Richtungen, zwischen Mariaschutz und Gloggnitz
* Arlbergtunnel (S16), beide Richtungen, vor den Tunnel im Bereich
zwischen Landeck und Bludenz
* Zillertal Bundesstraße (B169), im gesamten Verlauf
* Loferer Bundesstraße (B178), vor dem Steinpaß und bei Unken bzw.Lofer
* Fernpaß Bundesstraße (B179), vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/ Füssen
* Pinzgauer Bundesstraße (B320), bei Saalfelden und zwischen Schwarzach und Bischofshofen
* Ennstal Bundesstraße (B320), im Großraum Schladming
"Wir raten den Autofahrer, die Staus vermeiden wollen, azyklisch zu reisen und sich bereits vor Reiseantritt über Ausweichrouten Gedanken zu machen. Samstag und Sonntagnachmittag sollte als Reisetag soweit als möglich vermieden werden. Für die Planung von Alternativrouten stehen wir gerne rund um die Uhr unter der österreich- weiten Telefonnummer 050/123-123 oder per e-mail: id@arboe.at zur Verfügung", so die ARBÖ-Verkehrsexperten abschließend.
Der Semesterferienbeginn in Oberösterreich und Steiermark sowie bei unseren Nachbarn Bayern und dem Saarland,Teilen der Schweiz sowie Niederlanden, aber auch das schöne Wetter lockt tausende Schibegeisterte auf die Schipisten. Nicht so angenehme Begleiterscheinungen werden nach Einschätzung des ARBÖ allerdings kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen auf den Hauptreiserouten sein.
Besonders betroffen werden am Samstag im Westen die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten sein. Weiters ist eine Reisewelle durch die sogenannten Frühlingsferien der Tschechischen Republik zu erwarten. Blechkolonnen auf den Hauptverbindungen und den Zufahrtstrecken zu den Schigebieten sind daher vorprogrammiert.Als Stau-Magnet in Vorarlberg wird sich etwa die Rheintalautobahn
(A14) vor dem Pfändertunnel bei Bregenz und dem Ambergtunnel bei Feldkirch sowie der Bereich Bludenz-Montafon erweisen. Autofahrer werden auf der Arlberg Schnellstraße (S16) vor dem Dalaaser Tunnels zum Teil nur mehr langsam weiterkommen.
Eine ähnliche Situation wird es auch in Tirol geben. Die Inntalautobahn (A12) im Bereich Kufstein wird sich als Nadelöhr erweisen. Kein weiterkommen mehr wird es auf der Fernpass Bundesstraße (B179) und der Zillertal Bundesstraße (B169) geben.
Blockabfertigung und die damit verbunden Verzögerungen scheinen unausweichlich für die Urlauber vor dem Lermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen auf der B179 sowie vor dem Brettfalltunnelauf der B169 zu sein.
Die Anreise in Salzburger Skiregionen wird auf der Tauernautobahn (A10) zwischen Hallein und Bischofshofen für Behinderungen sorgen. In weiterer Folge wird auch die Hochkönig Bundesstraße (B164) und die Pinzgauer Bundesstraße (B311) betroffen sein.
Der Zustrom deutscher Urlauber wird auch in Bayern für Verkehrsprobleme sorgen. Auf der A93 erwarten der ARBÖ-Informationsdienst zwischen dem Inntaldreieck und Kiefersfelden stärkeres Verkehrsaufkommen. Auch auf der A8 Verbindung Salzburg
- München werden die Autofahrer nur mehr im Schritttempo weiterkommen.
In Ostösterreich werden die Skiurlauber aus der Tschechischen Republik vor allem auf dem Weg in die niederösterreichischen Skigebiete, wie dem Semmering und Lackenhof am Ötscher für Staus sorgen. Lange Verzögerungen sollten Autofahrer am Samstag und
Sonntag auf der Semmering Ersatz Bundesstraße (B306), zwischen Maria Schutz und der Passhöhe sowie der Erlauf Bundesstraße (B25) bei Lackenhof einplanen.
Am kommenden Freitag geht es rund in der Wiener Stadthalle. Der Grund: Musikgrößen wie Chris Rea und Semino Rossi geben sich das Mikrofon quasi in die Hand. Nach Einschätzung der Experten des ARBÖ-Informationsdienstes müssen die Autofahrer mitgrößerem Verkehrsaufkommen im Bereich der Wiener Stadthalle rechnen.
Den Anfang macht der Deutsche Schlagersänger, der samt einem Live-Orchester seine Fans ab 19:30 Uhr zum "Schunkeln" bringen will.Nach längerer Pause meldet sich der Bluesrocker Chris Rea mit der "The Santo Spirito Tour 2012" bei seinen Fans zurück. Auch die Klassiker wie "On The Beach, Lets Dance, Josephine, Stainsby Girls, I Can Hear Your Heart Beat" oder das legendäre "Road To Hell" hat er mit im Gepäck.
Der große Besucherandrang wird daher für Behinderungen und Parkplatz- problemen rund um den Vogelweidplatz und die Stadthalle sorgen. Auch bei der An- und Abreise über den Neubaugürtel und die Hütteldorfer Straße ist mit Staus zu rechnen. Der ARBÖ-Informationsdienst rät daher allen Besuchern auf die öffentlichen Verkehrsmitteln, wie der U-Bahnlinie U6 und der Straßen- bahnlinie 49 umzusteigen. Diese halten nahe der Wiener-Stadthalle.
Wer doch mit dem eigenen Fahrzeug anreist sollte die generelle Kurzparkzone von 18 bis 23 Uhr beachten. Diese gilt auch am Wochenende und begrenzt die maximale Parkdauer auf 2 Stunden, so der ARBÖ. Als Alternative zum Abstellen des Fahrzeuges bieten sich die Garagen in der Stadthalle und der Lugner City an.
E10-Einführung zur Schonung des Klimas ist unglaubwürdig
Wie die APA in einer gestrigen Aussendung berichtet, hat eine Studie der EU-Kommission bestätigt, dass Biokraftstoffe das Klima mehr belasten, als herkömmliche Treibstoffe - wie Diesel und Benzin, so der ARBÖ. "Wir fordern daher Umweltminister Berlakovich auf, endlich Farbe zu bekennen und E10 eine klare Absage zu erteilen", so ARBÖ Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. "Denn unter dem Deckmantel 'Umweltschutz' den Agrosprit E10 einzuführen ist aufgrund dieser Studie absolut unglaubwürdig. Auch eine weitere Mehrbelastung durch E10 werden Autofahrerinnen und Autofahrer hierzulande nicht verstehen."
Im Zuge des Sparpaketes wurde die Einführung von E10 im Oktober 2012 zwar mit keinem Wort erwähnt, dennoch fordert der ARBÖ klare Worte. "Der ARBÖ geht davon aus, dass die Einführung der Benzinsorte E10 im kommenden Oktober endgültig vom Tisch ist, die eine erhebliche Mehrbelastung mit sich gebracht hätte", so Ninz. Insgesamt 15.000 Menschen haben mit Namen und Adresse bei einer Protestunterschriftenaktion des ARBÖ gegen die Einführung von E10 unterschrieben. Die Tatsache, dass E10 nicht nur von der Bevölkerung, sondern von einer Vielzahl von Experten abgelehnt wird darf nicht einfach ignoriert werden.
"Gut ein Fünftel aller Steuern und Abgaben kommt von den Autofahrern und Autofahrinnen", bekräftigt ARBÖ- Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz diesen substanziellen Beitrag zum Budget. Erst vor einem Jahr ist die Mineralölsteuer in Österreich massiv erhöht worden. "Diese und alle früheren Mineralölsteuerhöhungen bekommen die Autofahrerinnen und Autofahrer bei jedem getankten Liter Sprit zu spüren, jetzt und in der Zukunft. Darüber hinaus kassiert der Staat jedesmal über die Umsatzsteuer mit, sobald sich der Grundpreis für Diesel und Benzin erhöht".
Die Regierung habe aus triftigen Gründen diesmal auf eine weitere direkte Belastung der Autofahrerinnen und Autofahrer verzichtet, begrüßt die ARBÖ-Generalsekretärin, zumal viele von ihnen indirekt vom Steuerpaket ohnehin betroffen sind. "Die Fakten, die der ARBÖ in einem offenen Brief an die Politiker ins Treffen geführt hat, wurden gehört. Angesichts der explodierenden Sprit- und Autokosten wäre jedes weitere Drehen an der Steuerschraube eine fatale Bremse, die gerade jetzt niemand brauchen kann.
"Der ARBÖ geht davon aus, dass die Regierung der Bevölkerung bei der Verkündigung des Sparpakets jetzt reinen Wein eingeschenkt hat und es auch bei E-10 keine bösen Überraschungen geben wird und die Einführung der Benzinsorte E-10 im Oktober 2012 endgültig vom Tisch ist, die eine Mehrbelastung mit sich gebracht hätte", so Ninz. Eine vom ARBÖ initiierte Unterschriftenaktion gegen E-10, bei der rund 15.000 Menschen mit Namen und Adresse unterschrieben hatten, hat offensichtlich Wirkung gezeigt "Auch in diesem Punkt hat die Vernunft gesiegt", so die ARBÖ-Generalsekretärin.
Dass nun auch Bauern, Wiener Linien und ÖBB bei der Dieselbesteuerung gleich behandelt werden, wie einfache Autofahrerinnen und Autofahrer sei nur fair, schließlich haben diese Gruppen ihre bisheriges Dieselprivileg jahrelang genießen können.
Flockender Diesel kann Leben gefährden - Rettende Additive und echter Winterdiesel empfohlen
Frost und Kälte über das kommende Wochenende setzen vor allem Dieselbesitzern zu, so der ARBÖ. "Fast die Hälfte der Pannenhilfe wurde in den vergangenen Wochen an Dieselfahrzeugen geleistet. Obendrein ist flockender Diesel nicht nur ärgerlich, sondern kann zu einer echten Gefahr werden und Leben gefährden", so Gottfried Moser, Technischer Schulungsleiter beim ARBÖ. Dagegen kann man allerdings vorbeugen, ist der Experte überzeugt. Es gibt zwei Möglichkeiten: Einerseits kann man Additive dem normalen Dieselkraftstoff beigemengt und andererseits OMV Premiumdiesel tanken, der selbst sibirischen Temperaturen standhält.
"Nicht die Temperaturen unter Tags, sondern der Windchill-Effekt in der Nacht, bei arktischen Temperaturen ist zu bedenken. Wenn der eisige Wind die Temperatur noch kälter werden lässt kommt es häufig zu Startproblemen. Da werden aus minus 10 rasch gefühlte minus 20 Grad. Auch wenn das Fahrzeug kurzfristig starten sollte, findet durch den Fahrtwind eine noch größere Abkühlung statt - der Diesel gefriert und mutiert zu einer geleeartigen Masse - das Auto kann abrupt zum Stillstand kommen. Ob bei 30 oder 100 km/h, auf der Geraden oder in einer Kurve - das Auto bleibt stehen. Das kann zu einer echten Gefahr werden und Leben gefährden", gibt der ARBÖ-Experte zu bedenken.
Bei extrem kalten Temperaturen sollte man daher dem normalen Dieseltreibstoff prophylaktisch sogenannte Additive zumischen. "Diese werden nach dem Tanken dem Treibstoff beigemengt und bewahren den Sprit - Diesel, wie Benzin - vor dem Einfrieren. Auch Biodiesel rettet uns vor diesen Problemen nicht", so Moser. Die "rettenden" Additive sind in allen ARBÖ-Prüfzentren erhältlich. Eine weitere gute Investition bei extremer Kälte ist der OMV Premiumdiesel, der als einziger Winterdiesel problemloses Anstarten bis zu minus 35 Grad garantiert. Sowohl Additive, als auch der Premiumdiesel der OMV sind dieser Tage daher sinnvolle Investitionen, die einem viel Ärger ersparen können. Wer weder Additive, noch den Premiumdiesel der OMV im Tank hat läuft Gefahr, dass die Fahrt ein jähes Ende nimmt. In diesem Fall hilft der ARBÖ-Pannendienst unter der Notrufnummer 1-2-3. Die erfahrenen Techniker schleppen das Fahrzeug ins nächste Prüfzentrum, wärmen es auf und reinigen den Tank. Erst dann kann die Fahrt fortgesetzt werden
ARBÖ ist für erneuten Ansturm gut gerüstet - klirrende Kälte hält an
Der ARBÖ erwartet aufgrund der endenden Ferien in Wien und Niederösterreich einen erneuten Ansturm auf den Pannendienst. Sehr viele Wiener und Niederösterreicher halten sich in den Skigebieten Vorarlbergs, Tirols, Kärntens und Salzburgs auf. "Gerade in Westösterreich herrscht klirrende Kälte und zahlreiche Urlauber haben das eigene Auto jetzt oft über eine Woche nicht in Betrieb genommen. Vor der Heimfahrt könnten sie eine böse Überraschung erleben, wenn es nicht startet", so Helmuth Werth, Chef des ARBÖ Tirol. Der ARBÖ-Pannendienst steht Gewehr bei Fuß und ist in ganz Österreich für einen weiteren Ansturm gerüstet.
Der ARBÖ rät daher zeitgerecht vor der Heimfahrt zu checken, ob das Auto anspringt. "So können ARBÖ-Mitglieder und Kunden Verzögerungen und Wartezeiten bei der Heimfahrt umgehen. Der ARBÖ ist flexibel, wir können uns so einen Termin vor der Heimfahrt ausmachen", rät Mag. Thomas Jank, Landesgeschäftsstellenleiter des ARBÖ Kärnten.
Der ARBÖ hatte die vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun. Das Fünffache an Panneneinsätzen musste bewältigt werden. "Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Dauereinsatz. Es gab hin und wieder längere Wartezeiten, dennoch haben wir niemanden hängen lassen", so Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien.
"Starthilfe steht beim ARBÖ bundesweit an erster Stelle bei den Panneneinsätzen. Ganz besonders gefährdet sind Dieselfahrzeuge. Jede zweite Pannenhilfe wird von einem Dieselbesitzer gerufen", so Dietmar Doloscheski, MBA, Chef des ARBÖ Salzburg. Unser Tipp für Diesellenkerinnen und -lenker, die sich die kommenden Tage auf den Skiurlaub machen: "Additive, die den Diesel vor dem Einfrieren bewahren sind in allen ARBÖ-Prüfzentren erhältlich - diese werden nach dem Tanken in den Tank gelehrt - sie wirken prophylaktisch und können so viel Ärger ersparen."
"Wir haben uns nicht von Winter und Kälte überraschen lassen. Fertig ausgearbeitete außerordentliche Einsatzpläne gab es schon bevor die Kältewelle einsetzte - technische Ausrüstung und weiteres Equipment wurde den extremen Anforderungen entsprechend angepasst. In den Prüfzentren wurden die Lagerstände von Kühler- und Scheibenfrostschutz, Batterien sowie Winter- und Kälteadditiven erhöht, damit schnelle Hilfe gewährleistet ist", schildert Franz Preiffer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Niederösterreich die Situation.
Was man unbedingt vor Fahrtantritt checken sollte:
* Schon den Tag vor der Heimfahrt das Fahrzeug starten.
* Das Auto von Eis und Schnee befreien
* Die Scheiben außen, wie innen reinigen.
* Wischblätter kontrollieren.
* Scheibenfrostschutz auffüllen.
* Die Lichter kontrollieren.
Was dieser Tage auf keinen Fall im Kofferraum fehlen darf:
* Eiskratzer
* Enteisungsspray
* Scheibenfrostschutzmittel
* passende Schneeketten
* Antibeschlagtuch
* Autoapotheke
* Warnweste
* Starterkabel
* Schneeschaufel
* Schneebesen
Dieselfahrzeuge vor sibirischer Kälte vorab schützen - Additive für die Tanks in allen ARBÖ-Prüfzentren erhältlich
Die sibirischen Temperaturen hält auch in den kommenden Tagen an. "Unser Pannendienst rückt derzeit alle zweimal aufgrund eines eingefrorenen Dieselfahrzeuges aus", so Gottfried Moser, Technischer Schulungsleiter des ARBÖ. Gegen das Einfrieren des Diesel kann man sich vorab schützen: "In allen ARBÖ-Prüfzentren gibt es Additive, die man dem Kraftstoff beimengen kann, diese wirken prophylaktisch und können Autofahrerinnen und Autofahrern viel Ärger ersparen."
Die üblichen Additive, die dem Winterdiesel beigemischt werden um den Tank und die Leitungen vor dem Einfrieren zu bewahren wirken meist nur bis zu Temperaturen um die minus 20 Grad. "Durch den Windchill-Effekt bei dem der eisige Wind unter dem abgestellten Fahrzeug 'durchpfeifft', friert ein Dieselfahrzeug noch schneller ein. Schon vorab kann man dafür sorgen, dass man nicht eine Stunde in warmer Umgebung warten muss, bis der Diesel wieder auftaut: "Additive für Benzin- und Dieselfahrzeuge sind in allen ARBÖ-Prüfzentren ab 13,90 Euro erhältlich. Wer diese vorab in den Tank leert trifft die beste Prophylaxe", so Moser.
"Die arktischen Temperaturen dringen durch dünne Leitungen, so dass das Paraffin im Dieseltreibstoff 'flockt'. Es bildet sich eine geleeartige Masse, welche die Leitungen verstopft und kein Kraftstoff mehr zum Motor kommen lässt. Das Auto stirbt sofort wieder ab oder kann gar nicht gestartet werden. Additive vermeiden das Einfrieren der Tanks und sind bei den derzeit herrschenden Temperaturen nahezu unvermeidlich", ist Moser überzeugt. Auf keinen Fall sollte man einfach ein paar Liter Benzin zum Diesel mischen, denn gerade die moderneren Pumpendüsenfahrzeuge sind dafür nicht geeignet!
Der gestrige Wintereinbruch, der auch heute noch andauerte, stellte die Autofahrer vor allem in Osten von Österreich vor erhebliche Probleme Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee sorgten für schneeglatte Fahrbahnen und zahlreiche Unfälle. Auf zahlreichen Berg- und Paßstraßen musste Kettenpflicht verhängt werden. Auf der Südautobahn (A2) musste nach Informationen des ARBÖ über den
Wechselabschnitt Kettenpflicht für alle Fahrzeuge verhängt werden.
Auf der Südautobahn (A2) sorgten rund 15 Zentimeter Neuschnee seit 6 Uhr früh für allgemeine Kettenpflicht zwischen Grimmenstein und Zöbern. "Auf der Wechselbundesstraße(B54) selbst war gegen 09:30 Uhr noch keine Kettenpflicht verhängt. Laut Auskunft der Polizei waren für Lkw Schneeketten aber dringend angeraten", so ARBÖ-Verkehrsexpertin Sandra Ivancok. Ketten mussten alle
Fahrzeuglenker in Kärnten über den Katschberg (B99), Loiblpass (B91),das Nassfeld (B90), den Seeberg (B82), die Turracher Höhe (B95),die Weißensee Bundesstraße (B87) bei Greifenburg und die Falkert Landesstraße anlegen. Allgemeine Kettenpflicht herrschte unter anderem auch über den Arlberg(B197) zwischen Sankt Anton und Sankt Crhistophen, die Katschberg Bundesstraße(B99) zwischen Untertauern und Tweng, den Gerlospass (B165) und die Mondsee Bundesstraße (B151)zwischen St. Gilgen und Plomberg. Für Lkw waren Ketten über die Pyhrnautobahn (A9) auf der Auffahrt Spielfeld und auf der
Semmeringschnellstraße (S6) zwischen dem Knoten Seebenstein und dem Tunnel Semmering ebenso wie im niederösterreichischen Voralpenland unter anderem über den Lahnsattel (B23), den Ochssattel (B21) und den Rohrersattel (B21) vorgeschrieben. "Auch über das Gaber (B72), den Präbichl (B115), über den Triebener Tauern (B114)in der Steiermark mussten Lkw-Lenker Ketten anlegen", berichte ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider weiter.
Auf den schneeglatten Fahrbahnen kam es zu zahlreichen Unfällen.Diese führten im Frühverkehr vor allem im Großraum Wien zu erheblichen Staus und Behinderungen. Auf der Donauuferautobahn (A22) kam der Verkehr zwischen Stockerau und Korneuburg in Richtung Stockerau zum Erliegen. Auch in Wien mussten die Autofahrer in den Morgenstunden viel Geduld mitbringen. Staus wurden unter anderem auf der Südosttangente (A23) zwischen Stadlauer Tunnel und dem Knoten Kaisermühlen, der Donauuferautobahn (A22) zwischen Tunnel und Knoten Kaisermühlen sowie vor der Ausfahrt Nordbrücke gemeldet. Auch auf der
Nordbrücke selbst, der Altmannsdorfer Straße zwischen Grünbergstraße und Breitenfurter Straße stadtauswärts und der Wiener Autßrenringschnellstraße (S1) im Bereich Vorarlberg Allee kam es zu Staus und erheblichen Verzögerungen.
"Die Situation in Wien hat sich erst gegen 09:30 Uhr beruhigt. Was die Kettenpflichten betrifft ist eine Entspannung noch nicht in Sicht. Mit einer solchen rechnen wir erst, wenn die Schneefälle nachlassen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte bedenken, dass heute die situative Winterreifenpflicht in den betroffenen Regionen auf jeden Fall in Kraft ist", so Thomas Haider abschließend.
ARBÖ-Pannendienst im Ausnahmezustand - Pulverschnee lässt sich leicht vom Wind wegtragen und anhäufen - ARBÖ-Tipps für sicheres Fahren
Nach den seit Montagabend anhaltenden Schneegestöbern im Osten Österreichs, laufen die Telefonleitungen beim ARBÖ-Pannendienst weiterhin auf Hochtouren. Im gesamten Bundesgebiet haben sich die Einsätze seit dem Kälteeinbruch vergangener Woche um das Drei-bis Fünffache gesteigert. "Alle verfügbaren Geräte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ARBÖ sind in Bereitschaft und versuchen trotz Wartezeiten den derzeitigen Ausnahmezustand zu entschärfen", sind sich Dietmar Doloscheski, MIM, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Salzburg und Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien einig.
Mit dem gestern im Osten eingesetzten Schneetreiben warnt der ARBÖ auch vor Schneezungen und Verwehungen. Durch die gefährliche Mischung aus Schneefall und stürmischen Nordwind legen sich die verwehten Schneemassen gerne und ungünstig auf den Straßen ab.
Um zu vermeiden, dass die Verwehungen - und alles was sich darunter versteckt - für Autofahrerinnen und Autofahrer zum überraschenden Hindernis werden, gibt der ARBÖ nützliche Tipps zum richtigen Fahrverhalten:
* Vorausschauendes Fahren und die Geschwindigkeit den Fahrbahn- und Sichtverhältnissen anpassen.
* Den Sicherheitsabstand zum Vorderauto unbedingt einhalten. Falls dieser von einer Schneewehe überrascht wird, kann noch rechtzeitig reagiert werden.
* Abrupte Lenkbewegungen und Fahrmanöver, sowie das Überholen vermeiden.
* Die Schneewehen umfahren, nicht versuchen "durchzupreschen".
* Befinden sich große Schneemassen auf der Fahrbahn helfen
Schneestangen am Straßenrand um die Orientierung nicht zu verlieren.
Ist ein Weiterkommen durch die Schneeverwehungen nicht mehr möglich, rät der ARBÖ, das Fahrzeug anzuhalten, die Warnblinkanlage einzuschalten und den ARBÖ-Pannen-Notruf unter 1-2-3 zu verständigen. ARBÖ-Verkehrsexpertin Gabriele befürwortet nur eine Devise beim winterlichen Fahren: "Wie bei allen schwierigen Fahrbahnverhältnissen gilt auch bei Schneewehen: Sicherheit geht vor Schnelligkeit!".
Zwtl: Schneehauben vom Dach!
Ebenfalls gerne setzt sich der pulvrige Schnee nun auch auf Fahrzeugdächern ab. "Aus Rücksichtnahme auf die eigene Person und auf andere Verkehrsteilnehmer besser mit Besen, Kratzer und ein bisschen Zeit in einen winterlichen Tag starten", so Gabriele Lechner vom ARBÖ. Um die Hauben nicht zur mobilen Gefahr werden zu lassen, rät der ARBÖ die Schneehauben gänzlich zu entfernen und "oben ohne" zu fahren.
Eine Haube am Dach kann im Falle des abrupten Abbremsens für Lenkerin oder Lenker zum Verhängnis werden, wenn die große Schneemasse unerwartet vor die Augen rutscht. Aber auch nachkommende Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger können die plötzlich rutschende Schneehaube abbekommen.
Der ARBÖ erinnert, dass nicht alle im Auto zurückgelassenen Geräte und Gegenstände besonders "heiß" auf Kälte sind
Österreichs Kältewelle macht derzeit nicht nur Autofahrerinnen und Autofahrern zu schaffen. Auch im Fahrzeug zurückgelassene Gegenstände sind laut ARBÖ großen Schäden oder sogar der Gefahr des Kältetods ausgesetzt. So sollte möglichst vermieden werden, dass technische Geräte, vor allem jene mit Akku, im Auto liegen gelassen werden. "Notebooks, Navigationsgeräte oder Smartphones sind keine Freunde von extremer Hitze oder Kälte. Hat das Notebook längere Zeit im Kalten gelegen sein, so sollte man mit dem Einschalten mindestens eine Stunde in einem trockenen Raum warten", so ARBÖ-Experte Gottfried Moser.
Bei den derzeit frostigen Temperaturen verwandeln sich im Fahrzeug gelagerte Getränke und Flüssigkeiten zu starren Eisblöcken. Vor allem kohlesäurehaltige Getränke können im schlimmsten Fall auch explodieren, warnt der ARBÖ. Deshalb gilt auch hier die Devise "Alles muss raus!".
Enteisungssprays, brave Helferlein bei vereisten Autotüren und Schlössern, werden gerne im Auto "griffbereit" verstaut. Genau die falsche Denkweise meint Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ: "Im Inneren des Autos hilft der Enteisungsspray nichts, wenn man morgens vor einer vereisten Autotür steht." Deshalb den Spray einfach in die Manteltasche geben, wo er wirklich mit einem Handgriff einsatzbereit ist.
Auch für tierische Begleiter im Auto, wie etwa Hund oder Katze gilt natürlich: Nicht im Auto zurücklassen!
"Kälteexperten"-Tipps der ARBÖ-Pannenfahrer - "Ein bissl Tee und ein guter Schmäh, dann tut die Kälte auch nicht weh!"
Die klirrende Kälte lässt die Telefonleitungen des ARBÖ-Pannendienstes heiß laufen! 70 Prozent mehr Einsätze in den heutigen Morgenstunden. Zusätzlich verrät der ARBÖ, wie sich die ARBÖ-Pannenfahrer selbst bei Temperaturen bis minus 20 Grad warm halten und "einsatzfit" bleiben.
Heute, zwischen fünf und acht Uhr in der Früh stiegen die Panneneinsätze des ARBÖ um 70 Prozent an. Hauptgrund sind ältere Batterien oder Dieselfahrzeuge, die bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius derzeit einfach "njet" sagen. "Der ARBÖ-Pannendienst ist österreichweit derzeit zu 99 Prozent mit Starthilfe beschäftigt", fasst Günther Frühwirth vom ARBÖ Salzburg zusammen.
Kälteexperten sind die ARBÖ-Pannenfahrer selbst, die stundenlang im Freien versuchen, "eingefrorene" Fahrzeuge der ARBÖ-Mitglieder wieder flott zu bekommen. Abgesehen von der warmen langen Unterhose, spezieller Thermobekleidung mit Sturmhaube, die auch die Ohren schützt und fingerlosen Handschuhen, ist der wichtigste Tipp, immer in Bewegung zu bleiben. "Das raten wir auch unseren Mitgliedern, bis wir vor Ort helfen können", so Günther Frühwirth vom ARBÖ Salzburg. "Einfach am Stand hüpfen, Arme dabei schwingen, ein paar Mal ums Auto laufen." Wichtig ist auch, regelmäßig zu Trinken, "jeder der mit dem Auto unterwegs ist, sollte eine Thermoskanne mit was Warmen mitnehmen, man weiß ja nicht, ob man nicht irgendwo hängen bleibt", so Frühwirth weiter. ARBÖ-Pannenfahrer Zeljko Juratovic vom ARBÖ Klagenfurt hat sogar ein eigenes "Gute-Laune-Tee-Motto": "Ein bissl Tee und ein guter Schmäh, dann tut die Kälte auch nicht weh!"
Günter Weisz vom ARBÖ Steiermark: "Kommen wir zu einer Pannen vor Ort, lassen wir das Mitglied in unserem Pannenfahrzeug aufwärmen, während wir uns um das Fahrzeug kümmern. Bei längeren Außeneinsätzen verwenden wir spezielle Bodenmatten, um die Bodenkälte im Schach zu halten. Wichtig sind auch Energieriegel, weil der Körper durch die Kälte mehr Energie verliert als normal. Schuh- und Handwärmer sind Geheimtipps. Diese gibt es im Fachhandel und leisten prima Dienste für alle, die im Freien arbeiten müssen."
Harald Mitterbauer vom ARBÖ Niederösterreich: "Jedem, der sich oft die Hände waschen und dann gleich wieder im Freien arbeiten muss, ist auch angeraten, die Hände sehr sorgfältig abzutrocknen, sodass keine Restfeuchtigkeit zurückbleibt. Hände danach sofort mit einer guten Fettcreme einschmieren. Und Hautschutzcremen mit speziellen rückfettenden Zusatzstoffen gehören sowieso zum Non-Plus-Ultra der ARBÖ-Kälteexperten."
ARBÖ-Tour in allen Landeshauptstädten - Tankinhalt richtig schätzen und Tankfüllung gewinnen - OMV Gratisgetränke und ARBÖ-Cool-Card für alle Teilnehmer
Kommenden Donnerstag startet die große ARBÖ-Tour an OMV Tankstellen der österreichischen Landeshauptstädte. Erste Station ist am 2. Februar 2012 in Bregenz. Bis zum 18. Februar können alle OMV Kunden, durch Abgeben einer Schätzung eine Gratis-Tankfüllung gewinnen (siehe Termine unten). Wer vor dem Tanken errät, wie viel Liter Treibstoff noch in den Tank passen, für den übernehmen ARBÖ und OMV an Ort und Stelle die Tankrechnung. Zusätzlich lädt OMV auf eine Biolimo (0,75 Liter) ein und es gibt die ARBÖ-Cool-Card (Pfefferminzpastillen) für alle Teilnehmer.
Mit dieser Aktion machen ARBÖ und OMV auf die seit vergangenem November bestehende Kooperation aufmerksam, bei der ARBÖ-Mitglieder und alle die es noch werden wollen, von handfesten Vorteile profitieren. Denn ARBÖ-Mitglieder erhalten bei jedem Einkauf an gekennzeichneten OMV Tankstellen eine ganze Reihe von attraktiven Vergünstigungen - vom 3 Cent-Tankrabatt pro Liter über Ermäßigungen auf Autowäschen, Shop- und Gastro-Produkte, bis hin zum Gratiskaffee. Einzige Voraussetzung ist die Bezahlung mit der ARBÖ-MasterCard. Die Rabatte werden an der Kassa sofort berücksichtigt. "Es freut uns, dass wir mit dieser Aktion zahlreichen Autofahrerinnen und Autofahrern bares Geld sparen helfen", so ARBÖ-Präsident Heinz Hofer.
"Wir wissen, dass Autofahrer an Tankstellen nicht nur ihr Auto sondern auch sich selbst auftanken wollen. Dieses Wissen setzen wir seit Jahren erfolgreich mit hochwertigen Leistungen, Produkten und den richtigen Partnern um. Durch diese Kooperation können sich ARBÖ-Mitglieder jetzt zu besonders günstigen Konditionen von der hohen Qualität an unseren Tankstellen überzeugen", ergänzt Harald Joichl, Leiter des OMV Tankstellengeschäftes in Österreich und Deutschland.
Alle die an folgenden Terminen zwischen 10 und 12 Uhr ihr Glück versuchen möchten, sind herzlich willkommen:
ARBÖ on Tour bei OMV
Datum Stadt OMV Tankstelle
02.02.2012 Bregenz Arlbergstraße 135
03.02.2012 Innsbruck Egger-Lienz-Straße 3d
04.02.2012 Salzburg Vogelweider Straße 86
09.02.2012 Klagenfurt Völkermarkter Straße 272
10.02.2012 Graz Straßganger Straße 436
11.02.2012 Eisenstadt Mattersburger Straße 28
16.02.2012 Linz Hafenstraße 8
17.02.2012 St. Pölten Mariazeller Straße 95
18.02.2012 Wien Prager Straße 32
Am kommenden Wochenende beginnen in Wien und Niederösterreich die Semesterferien. Tausende werden sich auf den Weg in die Skigebiete machen. Der ARBÖ erwartet daher bereits ab Freitagnachmittag Staus und längere Wartezeiten. Verschärft wird die Situation zusätzlich durch den Ferienbeginn in drei deutschen Bundesländern sowie in Teilen von Tschechien, Polen und Teilen der Schweiz.
In und um Wien sind Verzögerungen, laut ARBÖ, auf den Wiener Stadtausfahrten, speziell auf der Südost-Tangente (A23), der Westausfahrt, der Westautobahn (A1) sowie auf der Altmannsdorfer Straße und der Triester Straße einzuplanen. In der City kann es am
Freitag besonders im Bereich der Wiener Stadthalle zu längeren Wartezeiten kommen. Veranstaltungen, wie das 3D-Spektakel "Batman Live" und das Konzert der (platt-)deutschen Musik-Kabarettistin Ina Müller werden am Freitag, den 03. Februar,zahlreiche Fans in die
Wiener Stadthalle locken.
Nach Einschätzungen des ARBÖ-Informationsdienstes, wird es am Samstag besonders auf den Zufahrten zu den Skigebieten zu Stauungen kommen.Betroffen sind vor allem die Inntal-Autobahn (A12), zwischen Kufstein und der Ausfahrt Achensee-Zillertal, die Rheintal Autobahn (A14) vor dem Pfändertunnel bei Bregenz sowie die Katschberg Bundesstraße
(B99), die Pinzgauer Bundesstraße (B311) und die Loferer Bundesstraße(B178) in Salzburg. Viel Geduld wird auch auf der Fernpass Bundesstraße(B179),zwischen Füssen und Nassereith vor den Tunnelportalen des Grenztunnels Vils/Füssen und des Lermoosertunnels und der Arlberg Schnellstraße(S16), zwischen Bludenz und Landeck gefragt sein.
Laut ARBÖ sollte man aber auch am Freitag auf der Südautobahn (A2),zwischenWien und Wiener Neustadt, auf der Westautobahn (A1), abschnittsweise im Bereich Linz und bei Salzburg, auf der Semmering Schnellstraße (S6) und auf der Ennstal Bundesstraße (B320) mit Verzögerungen rechnen.
"Brrrr!" - Die Wetterfrösche, eingehüllt in dicke Daunenjacken, prognostizieren für die kommenden Tage Temperaturen bis minus 20 Grad. Damit Auto und Insassen gut durch die Eiseskälte kommen, hat der ARBÖ die zehn wichtigsten Kältetipps zusammengestellt.
ARBÖ-Kältetipps:
1. Batterie: Hat die Batterie bereits ihren fünften "Geburtstag" hinter sich, sollte sie überprüft werden. ARBÖ-Mitglieder können dies beim ARBÖ durchführen lassen. Sollte der Wagen nicht sofort anspringen, rät der ARBÖ den Motor nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden in einem Zug zu starten, dann der Batterie eine Erholungspause gönnen und den Startvorgang wiederholen. Hilft das nicht, ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 (österreichweit ohne Vorwahl) anrufen!
2. Nach Startproblemen oder Starthilfe immer rund acht bis zehn Kilometer fahren, dabei große Stromverbraucher ausgeschalten lassen (z.B. Sitzheizung, Gebläse). So kann sich die Batterie wieder aufladen.
3. Dem Motor nach dem Kaltstart nicht gleich die volle Leistung abverlangen, sondern schonend auf Betriebstemperatur bringen. Nicht am Stand laufen lassen, sondern zügig mit mittlerer Drehzahl losfahren. So werden Kühlwasser, Motor- und Getriebeöl bestmöglich in den richtigen Betriebszustand gebracht.
4. Wenn möglich, Fahrzeug an windgeschützter Stelle parken.
5. Scheibenwischer wegklappen, verhindert Festfrieren.
6. Vereiste Scheiben immer vollständig vom Eis befreiten, nicht nur Gucklöcher kratzen.
7. Frostschutz und Scheibenfrostschutzmittel nachfüllen.
8. Dieselfilter überprüfen und gegebenenfalls tauschen lassen. Bei Minustemperaturen kann das Paraffin im Diesel "ausflocken" und die Filterporen verstopfen. Mit einem verstopften Dieselfilter verliert das Fahrzeug an Fahrt und kommt zum Stehen. Dann kann es nur mehr in eine wärmere Garage geschleppt werden. Einige Fahrzeughersteller empfehlen bei Minustemperaturen Fließverbesser. Durch diese Zusätze wird eine Paraffinausscheidung verhindert.
9. Türgummi mit Gummipflegemittel oder Glyzerin einfetten, um zu vermeiden, dass Fahrzeugtüren über Nacht festfrieren.
10. Wer viel über Land unterwegs ist, sollte ein "Kälte-Notset" im Auto deponieren, und einen eventuellen Stau bestmöglich zu "überstehen": Decken und/oder zusätzliche warme Bekleidung, Handschuhe, Kopfbedeckung, heißes Getränk in Thermoskanne und etwas Proviant, Scheibenfrostschutz-Reserve und Auto möglichst vollgetankt halten, um im Notfall die Autoheizung weiter betreiben zu können.
Radiomoderator schafft es dank ARBÖ doch noch zur Morgenshow
Statt wie normalerweise um sechs Uhr früh "on Air" auf Radio Arabella Oberösterreich, konnte "Früh- aufsteher vom Dienst" Michi Hofer kürzlich erst mit Verspätung seine Hörerinnen und Hörer in den Tag begrüßen. Der Alptraum jedes Morgenmoderators passierte auf der Westautobahn (A1): Ein Unfall verhinderte, dass er rechtzeitig zu seiner Sendung kam. Doch der ARBÖ-Pannendienst half sehr rasch und so dauerte die Verzögerung nicht länger als eine halbe Stunde.
Hofer befand sich auf dem Weg vom Attergau ins Studio nach Linz, als einem neben ihm fahrenden Lkw auf der Westautobahn (A1), Höhe Ansfelden, der Reifen platzte. Ein großer Schreck für den 27-jährigen Radiomoderator, da Einzelteile des Reifens mit voller Wucht das Heck seines Ford Mondeo trafen. "Ich hörte einen Riesenknall und konnte mein Auto gerade noch rechtzeitig auf den Pannenstreifen lenken", erinnert er sich an die Schrecksekunde. Dort stellte er fest, dass sich die hintere Stoßstange fast gänzlich vom Autoheck gelöst hatte.
Der gebürtige Niederösterreicher ist nicht nur langjähriges ARBÖ-Mitglied, sondern auch ARBÖ-Sicherheits- Pass-Besitzer. Er rief sofort den ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3. Innerhalb von 15 Minuten war ARBÖ-Techniker Hans-Peter Richtsfeld vom Landeszentrum Linz zur Stelle. "Hofer bat um extraschnelle Hilfe, da seine Morgensendung auf ihn wartete. Ich montierte die Stoßstange rasch ab, und er konnte sofort weiterfahren", fasst Richtsfeld den Einsatz zusammen. Mit lediglich einer halben Stunde Verspätung konnte der beliebte Radio-Arabella-Moderator auf Sendung gehen. Als Dankeschön für die blitzartige Hilfe lud Michi Hofer seinen "Retter" wenige Tage später ins Studio ein, um ihm "coram publico" zu danken. Zum Abschluss des Interviews durfte sich der wackere ARBÖ-Pannenfahrer noch einen Song wünschen, und er wählte den STS-Hit "Großvater".
Am 24. Jänner 2012 ist es wieder soweit. Bis zu 45.000 Ski-Fans werden beim 16. Night Race -Nachtslalom erwartet.
Die ARBÖ-Verkehrsexperten rechnen daher mit erheblichen Behinderungen bei der Anreise auf der Ennstal Bundesstraße (B320). Der Rückstau wird bis zur Pyhrnautobahn (A9) zurückreichen. „Wer zum Rennen fährt sollte eine Zeitverzögerung bis zu einer Stunde einkalkulieren. Auch zum Nightrace in Schladming gilt, wer früher fährt ist pünktlicher“, sind die ARBÖ-Verkehrsexperten überzeugt, da die Behörde vor Ort die Parkplatzeinteilung übernimmt.
Weiße Gefahr von "oben" kann für Fußgänger und Parker großen Schaden anrichten
Nach dem Kurzbesuch vom Winter werden für die kommenden Tage bereits wieder mildere Temperaturen für einige Teile Österreichs vorausgesagt. Für Fußgänger bedeutet der Wetterumschwung nach Schneefällen erhöhte Gefahr von "oben" auf den Gehwegen, so der ARBÖ. Dachlawinen stürzen unerwartet herab und können mit voller Wucht Menschen und Autos unter sich begraben. Sich allein auf Hinweisschilder und Warnstangen zu verlassen wäre leichtsinnig, ein wachsamer Blick gen Dach sollte ein ständiger Begleiter sein.
Vorsicht gilt auch für Autofahrerinnen und Autofahrer, die ihre Fahrzeuge nicht direkt vor Häusern parken sollten, wo eine Dachlawine absehbar ist. "Dachlawinen gelten als Naturereignisse und werden nur durch eine Kaskoversicherung gedeckt, sofern das Risiko "Dachlawine" eingeschlossen ist", warnt ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel.
"Hauseigentümer oder Hausverwaltung sind allgemein verpflichtet, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Sie müssen Gebäudedächer von möglichen Gefahrenquellen in Form von Schnee und Eis befreien", erläutert Hufnagel vom ARBÖ die Frage nach der Haftbarkeit. Ebenfalls müssen Hauseigentümer nachweisen, Vorkehrungen wie Warntafeln, Schutzgitter, Stangen getroffen zu haben.
Wird das Auto an einer Stelle geparkt, wo der Abgang einer Dachlawine absehbar ist oder sogar Hinweise darauf hindeuten, so müssen Autofahrerinnen und Autofahrer damit rechnen, einen Teil des Schadens selbst zu tragen. Gemäß dem Motto "Nicht alles Gute kommt von oben" rät der ARBÖ zu Wachsamkeit und Achtung vor der Unberechenbarkeit von Dachlawinen.
Utl.: Staus und Wartezeiten für die Autofahrer vorprogrammiert
Vom 20. bis 22. Jänner 2012 sind Schifans imHahnenkammfieber. Kommendes Wochenende wird den Ski-Athleten auf der Streif und am Ganslernhang alles abverlangt. Hunderttausende Besucher werden diesem Mega-Event beiwohnen. Daher werden Staus und längere Verzögerungen an den drei Renntagen nicht ausbleiben, wissen die Verkehrsexperten des ARBÖ aus Erfahrung. Hier die Staumagneten im Detail:
* A12, Inntalautobahn, Richtung Arlberg, vor der Ausfahrt Kufstein/Süd
* B161, Pass Thurn Bundesstraße, ab Jochberg
* B170, Brixental Bundesstraße, im gesamten Verlauf
* B173, Eiberg Bundesstraße, zwischen Kufstein/Süd und der Einmündung in die B178
* B178, Loferer Bundesstraße, ab Waidring und ab Scheffau
Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten mit dem Zug anzureisen. Die ÖBB haben Sonderzüge, die direkt bei der Haltestelle "Hahnenkamm-Bahn" halten, eingerichtet. Die Haltestelle ist ca. 2 Minuten vom Zielstadion entfernt. "Wer dennoch mit dem eigenen Fahrzeug anreist, raten wir nicht nur rechtzeitig und so früh wie möglich anzureisen, sondern auch die eigens eingerichteten Großparkplätze zu benutzen. Von den Großparkplätzen in Kirchberg und Oberndorf, verkehren gratis Shuttlezüge (im 15 Minuten Takt) direkt zum Zielgelände", so ARBÖ-Verkehrsexpertin Sandra Ivancok abschließend.
ARBÖ-Pannendienst hatte während Skiflug-Weltcup alle Hände voll zu tun
Auch Nationalmannschaften sind vor einer Panne nicht gefeit! So geschehen am Freitag, als die norwegischen und kasachischen Skisprung-Teams vom Schanzengelände zurück zum Hotel fahren wollten. Die Busse sind in den Schneemassen steckengeblieben und mussten vom ARBÖ, der als offizieller Sicherheitspartner am Kulm-Wochenende fungierte, aus ihrer Misere gezogen werden. Der Schnee war "Hauptschuldiger" für viele Bergungen, so die zuständige ARBÖ-Einsatzleitung Liezen. Über das gesamte Wochenende verteilt gab es für den ARBÖ über 40 Einsätze.
Laut ARBÖ-Einsatzleitung Liezen hielten vor allem Abschleppeinsätze den ARBÖ-Pannendienst in Atem, während am Zuschauergelände die Stimmung brodelte. Auch die wetterbedingte Absage der Durchgänge am ersten Tag, konnte den angereisten Fans die Laune nicht vermiesen.
Trotz heftigem Schneefall und bedecktem Himmel waren die stylischen ARBÖ-Doppelliegestühle beim ARBÖ-Tourbus der Renner und wurden von den Kulm-Besuchern dauerbesetzt. Diese mussten ihre Robustheit unter Beweis stellen, denn oft wurden die Liegen zu "Mehrsitzern" umgewandelt. Um die ÖSV-Überflieger standesgemäß anfeuern zu können, wurden unzählige ARBÖ-Fähnchen und Cheersticks an die Besucher ausgegeben. ARBÖ-Marketing-Leiterin Christine Edl: "Das Kulm-Wochenende war für alle Skiflug-Begeisterten ein tolles Großereignis!"
Staus und Wartezeiten auf den Transitstrecken
Viele Schifans und Urlauber traten gegen 16:30 Uhr ihre Rückreise in die Heimat an, meldete der ARBÖ. Autofahrer mussten viele Geduld mitbringen. Laut den Verkehrsexperten des ARBÖ gab es Staus und Verzögerungen auf folgenden Routen:
* Tauernautobahn (A10) Richtung Salzburg, zwischen Werfen und Pass Lueg
* Inntalautobahn (A12) Richtung Rosenheim, zw. Kufstein-Süd u. Grenze Kiefersfelden
* Rheintalautobahn( A14) Richtung Lindau, vor dem Pfändertunnel
* Arlberg Schnellstraße (S16), Richtung Bludenz, zwischen Wald am Arlberg u. Dalaaser Tunnel
* Loferer Bundesstraße(B178) zwischen Ellmau und Kreuzung Söll Ost
* Fernpass Bundesstraße (B179), zwischen Kreuzung Reutte-Süd und Grenztunnel Füssen
* Silvretta Straße (L188) Richtung Bludenz, zw. Schruns u. Lorüns
* Bregenzerwaldstraße (L200) Richtung Dornbirn, Höhe Alberschwende
Staus in Großraum Liezen, Tirol sowie Salzburg
Heute geht es rund beim Ski-Flug Weltcup am Kulm meldete der ARBÖ. Durch den großen Besucherandrang gab es Blockabfertigung auf der Pyhrnautobahn (A9) Richtung Voralpenkreuz vor dem Selzthaltunnel. Autofahrer mussten mit bis zu einer halben Stunde Zeitverlust auf der Ennstalbundesstraße (B320) Richtung Altenmarkt bei Trautenfels rechnen.
Aber auch der Urlauberrückreiseverkehr war im vollen Gange. In Tirol auf der Inntalautobahn (A12), Zwischen Kirchbichl und Kufstein Süd. Auch auf der Zillertalbundesstraße (B169), in beiden Fahrtrichtungen zwischen Strass im Zillertal und Mayrhofen. Vor dem Brettfaltunnel kamen die Reisenden nur im Schritttempo weiter.
In Salzburg gab es ein ähnliches Bild. Es ereignete sich ein folgenschwerer Unfall nach dem Tauerntunnel. Aus diesem Grund wurde der Tauerntunnel bis 11 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Autofahrer konnten nur über die Felbertauernbundesstraße (B108) ausweichen. In kürzester Zeit gab es vor Ort einen zehn Kilometer langen Stau, der sich nur langsam auflöste.
Durch den starken Rückreiseverkehr mussten die Urlauber auch auf der Pinzgauer Bundesstraße (B311) Richtung Bischofshofen vor dem Schönbergtunnel sowie zwischen Maishofen und Saalfelden längere Wartezeiten einplanen, so die Verkehrsexperten des ARBÖ.
Als offizieller Sicherheitsdienst bringt der ARBÖ die Skiflug-Stars sicher zur Schanze und heizt den Zuschauern beim Tourbus ein
Kommendes Wochenende, vom 12.-15. Jänner, ist der Kulm erneut Austragungsort zweier Weltcup-Skiflug-Bewerbe, mit tatkräftiger Unterstützung des ARBÖ als offizieller Sicherheitspartner. Für alle der erwarteten 50.000 Fans bietet der ARBÖ im Fall einer Fahrzeugpanne rasche Vorort-Hilfe.
Für das sichere Ankommen der Skiflug-Stars an der größten Naturflugschanze der Welt, werden die Skiclubfahrzeuge , die die Springer zum Schanzenanlauf bringen, vom ARBÖ mit Schneeketten ausgestattet. Nur zum Sieg fliegen müssen die „Adler“ wieder selber.
Den Kulm-Besuchern wird beim ARBÖ-Tourbus im Eingangsbereich mit Musik eingeheizt. Wer es relaxter mag, kann die vorhergesagten Sonnenstrahlen in den ARBÖ-Doppelliegestühlen genießen oder am Glücksrad tolle Gewinne einheimsen. Rot-weiß-rote Fähnchen für das berühmte Fahnenmeer am Auslauf und Anfeuern der „Adler“ dürfen ebenfalls nicht fehlen.
10.1.2012 - Skifliegen am Kulm und Youth Olmpic Games in Innsbruck - Stau in Obersteiermark und Tirol
Am kommenden Wochenende findet der FIS-Skiflug-Weltcup am Kulm in Bad Mitterndorf statt. An den beiden Wettbewerbstagen werden nach Einschätzung des ARBÖ jeweils rund 40.000 bis 50.000 Zuseher erwartet. Auch zu den Youth-Olympic-Games, die im Raum Innsbruck stattfinden, werden zehntausende Zuschauer erwartet.
Erfahrungsgemäß reisen zum Skifliegen sowohl am Samstag als auch am Sonntag die meisten Zuschauer mit dem eigenen Fahrzeug an. Trotz des perfekten Verkehrskonzeptes sind längere Verzögerungen vor dem Beginn der 1. Wertungs- durchgänge nicht auszuschließen. Die wahrscheinlichsten Staupunkte werden sich auf der Salzkammergut Bundesstraße (B145) zwischen Tauplitz und Bad Mitterndorf sowie auf der Pyhrnautobahn (A9) und der Ennstal Bundesstraße (B320) im Großraum Liezen und rund um den Kulm abzeichnen. "Um Parkplätze brauchen sich die Besucher keine Sorgen zu machen. Es sind im Nahbereich der Skiflugschanze ausreichend Parkmöglich- keiten vorhanden", so ARBÖ-Verkehrs- experte Thomas Leitsberger.
Der ARBÖ agiert am gesamten Wochenende als offizieller Sicherheitspartner des FIS-Skiflug-Weltcups. Der gesamte Pannen- und Abschleppdienst für das Kulm- Wochenende (12. bis 15. Jänner 2012)liegt in den Händen des ARBÖ. Und so einfach geht's, wenn das Auto nicht mehr will oder kann: ARBÖ-Pannen fahrer vor Ort direkt um Hilfe ansprechen, an die Veranstalter vor Ort wenden oder ganz einfach den ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 wählen. Deutlich sichtbar ist der ARBÖ nicht nur durch die Einsatzfahrzeuge und die Pannenhelfer, sondern auch durch einen eigenen Werbeturm vor Ort.
Über 1000 Sportlerinnen und Sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren aus über 60 Nationen werden an den Youth Olympic Games in Innsbruck teilnehmen.Auto- fahrer sollten daher vom Freitag, den 13.01. bis Sonntag 22.01. mit Verkehrs -behinderungen im Raum Innsbruck, im Speziellen auf der Inntalautobahn (A12), rechnen. Auch an den anderen Veranstaltungsorten, Kühtai und Seefeld werden Verzögerungen vor allem vor Beginn der Wettbewerbe und nach Ende der Flower Ceremony nicht ausbleiben. Der ARBÖ bietet im Rahmen des eigens eingerichteten Event-Radios aktuelle speziell auf die Veranstaltungs orte zugeschnitte Verkehrsinformation. Auch der ARBÖ-Pannendienst wird während der Spiele verstärkt vor Ort sein und steht allen, die eine Fahrzeug panne haben oder eine Abschleppung brauchen, zur Verfügung.
10.1.2012 - Auch falsches Kettenmail verwirrt über Führerscheinbefristung
Die Falschinformationen, dass u.a. Führerscheine ab nächster Woche nur mehr 15 Jahre gültig sind, werden nun offensichtlich auch durch Kettenmails verbreitet, wie zahlreiche Anrufe von verunsicherten ARBÖ-Mitgliedern beweisen. "Keine Panik", so der ARBÖ, "erst ab Jänner 2013 gibt es die Führerscheinbefristung, und die auch nur für neu ausgestellte Führerscheine."
Die Panik im Netz verbreitet sich momentan wie ein Lauffeuer. Verunsicherte ARBÖ-Mitglieder lassen die Telefonleitungen des Klubs heiß laufen. Doch die ARBÖ-Verkehrsjuristen stellen die Fakten klar: Alle ab 19. Jänner 2013 (!) neu ausgestellten Führerscheine sind künftig nur mehr 15 Jahre gültig. Falsch ist hingegen die Information des Kettenmails, wo behauptet wird, die Besitzer des alten Führerscheins müssten alle fünf Jahre Fahrschultests und Gesundheitschecks absolvieren.
Alle derzeitigen Führerscheine laufen auch nicht am 19. Jänner 2013 aus, sondern gelten weiterhin bis inklusive 18. Jänner 2033 (Übergangsfrist), Tests und Gesundheitschecks wird es keine geben. "Die 15-Jahre-Ablauffrist betrifft also wirklich nur die ab 19. Jänner 2013 neu ausgestellten Lenkberechtigungen", erklärt ARBÖ-Rechtsexpertin Mag. Christine Krandl. "Ist aber der Besitzer auf dem Bild nicht mehr einwandfrei erkennbar, dann muss - wie bisher schon üblich - ein neuer Führerschein beantragt werden", ergänzt Krandl.
Diese Verwirrungen rund um das Thema haben dazu geführt, dass das Verkehrsamt derzeit regelrecht gestürmt wird, weil viele ihren Führerschein gegen eine Checkkarte tauschen wollen. Dazu besteht laut der ARBÖ-Rechtsexpertin aber überhaupt kein Anlass.
Der durchschnittliche Spritverbrauch bei neuzugelassenen Pkw geht seit Jahren kontinuierlich zurück, erinnert der ARBÖ.
Lag der Spritverbrauch pro 100 Kilometer im Jahre 2006 im Schnitt bei 6,4 Liter, so ging dieser von Jahr zu Jahr mehr zurück, so der ARBÖ. Im Jahr 2011 (Jänner bis November) verbrauchten neuzugelassene Fahrzeuge im Schnitt nur mehr rund 5,6 Liter. Das ist ein Rückgang von 12,5 Prozent.
Die Werte im Detail
Jahr Verbrauch in Liter/100 km
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2011 5,6
2010 5,8
2009 6,0
2008 6,3
2007 6,4
2006 6,4
Utl.: Erfrorene Batterien, fehlende Schneeketten und eingeschlossene Schlüssel
Heftige Schneestürme mit bis zu 125 km/h sind in der Nacht auf heute, Freitag, über den Westen des Landes gebraust. Die Panneneinsätze des ARBÖ haben sich um bis zu 60 Prozent gesteigert. Orkanböen werden auch für den Rest des Tages prognostiziert, sowie Nachschub an Neuschnee. Schneeketten sollten deshalb in keinem Auto fehlen, das in den westlichen Bundesländern unterwegs ist.
Nadja Übl aus der Panneneinsatzzentrale des ARBÖ: "Der Schwerpunkt unserer Panneneinsätze liegt momentan in Tirol und Salzburg." An erster Stelle der Pannenhitliste stehen "erfrorene" Batterien, wo der ARBÖ mittels Starthilfe versucht, den Wagen wiederzubeleben, dicht gefolgt von Reifenpannen und einer große Nachfrage nach Schneeketten sowie im Auto vergessene Schlüssel, was wohl damit begründet werden kann, dass jeder schnell wieder ins Warme kommen möchte und dadurch etwas schusselig wird. "Fest steht jedenfalls, der ARBÖ-Pannen-Notruf ist rund um die Uhr in ganz Österreich unter der Nummer 1-2-3 erreichbar, egal ob es stürmt oder schneit", erinnert Nadja Übl.
Auch beim ARBÖ laufen dieser Tage die Telefone heiß. Besorgte Autofahrerinnen und Autofahrer holen sich Antworten auf etliche spezifische Rettungsgassen-Fragen. Der ARBÖ hat eine Hitliste der gefinkeltsten Fragen zusammengestellt und gemeinsam mit der ASFINAG die Antworten erarbeitet:
Auf welche Seite muss man in Baustellenbereichen ausweichen? Es gibt hier keine Sonderregelungen, die allgemeinen Ausweichregeln der Rettungsgasse gelten auch hier (linke Fahrspur nach links, rechte Fahrspur nach rechts.)
Sofern es platzmäßig möglich ist, auf die äußerst mögliche rechte Seite ausweichen.
Wie schaut's in einem Baustellenbereich aus, wo zwei Fahrspuren je Richtung baulich voneinander getrennt sind, wenn es bereits auf beiden Spuren staut und kein Platz zum Ausweichen ist? Wenn man auf einen Stau in dieser Baustelle auffährt, bildet man so gut es geht die Rettungsgasse, d.h. man fährt nach links oder rechts, je nachdem auf welcher Spur man unterwegs ist.
Was mache ich, wenn mein Auto mitten in der Rettungsgasse seinen Geist aufgibt? Warnblinkanlage einschalten und ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 rufen.
Gibt es für die Wiener Südosttangente eine Ausnahmeregelung? Schließlich gibt es dort fast täglich Stau und streckenweise keinen Pannenstreifen, wohin man ausweichen könnte? Nein, es gibt keine Ausnahmeregelung. Die Rettungsgasse, bei Stopp-And-Go-Verkehr oder Stau, gilt gerade deshalb für die Südosttangente.
Darf ich auch den Pannenstreifen befahren, das war ja im Gesetz bis jetzt nicht geregelt? Die Benutzung des Pannenstreifens für die Bildung der Rettungsgasse ist zulässig.
Was passiert, wenn jemand die Rettungsgasse benützt, um einfach vorzupreschen? Wer die Rettungsgasse widerrechtlich benützt, muss mit gesalzenen Strafen rechnen: Der Strafrahmen liegt bei bis zu 2.180 Euro, wenn ein z.B. ein Einsatzfahrzeug behindert wird, sonst bei bis zu 726 Euro.
Wie funktioniert die Rettungsgasse im Einmündungsbereich einer Autobahn oder Schnellstraße? Fahrzeuge, die sich noch auf der Hauptfahrbahn vor dem Trenninselspitz befinden, ordnen sich schon am rechten Rand ein. Jene, die hinter dem Trenninselspitz (Einmündung) zum stehen kommen, ordnen sich parallel zur Fahrbahn an den äußerst rechten Rand des Beschleunigungsstreifen ein. Dadurch wird immer eine Lücke im Einmündungsbereich bleiben, sodass die Einsatzfahrzeuge ungehindert in die Rettungsgasse einfahren können. Die Rampe wäre nur dann blockiert, wenn sich jemand quer auf die Rampe und eben nicht parallel zur Fahrbahn ganz rechts stellt.
Gilt auf einer einspurigen Autobahn-/Schnellstraßenauffahrt ebenfalls die Rettungsgasse? Nein, die Rettungsgasse muss nur auf mehrspurigen Auffahrten gebildet werden. Auf einspurigen Auffahrten gelten die herkömmlichen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung, die besagen, dass man erst einem sich nähernden Einsatzfahrzeug so gut als möglich Platz machen muss.
Wie komme ich bei Stop-and-go-Verkehr wieder von der Autobahn runter, wenn ich irrtümlicherweise auf der linken Rettungsgassenseite stehe? Rechtszeitig und in Interaktion mit den anderen Fahrzeugen die Fahrspur wechseln und dabei darauf achten, dass keine Einsatzfahrzeuge behindert werden. Hier gilt das höchste Gebot der Rücksichtnahme.
Darf ich innerhalb der Rettungsgasse die Spur von rechts nach links wechseln? Die Spur darf nur gewechselt werden, wen man sich auf der anderen Seite sicher einordnen kann und keine Einsatzfahr- zeuge blockiert werden. Rücksichtsvolles und vorausschauendes Verhalten der Verkehrsteilnehmer ist hier Voraussetzung!
Was tue ich, wenn ich zu spät draufgekommen bin, den Fahrstreifen zu wechseln, um zu meiner Ausfahrt zu kommen, mich auf der anderen Seite aber nicht mehr rechtzeitig einordnen kann? Kommt man nicht rechtzeitig zur Ausfahrt, muss man wohl oder übel bis zur nächsten Abfahrtmöglichkeit auf der Autobahn/Schnellstraße bleiben.
Der gemeine Bürger stellt sich unter einer Verwaltungsreform ein Abbau an unnötigen komplizierten Amtswegen vor. In Österreich ist die Verwaltungsreform ein wenig anders gestrickt, denn hier werden die Strafzettel der Anonym-verfügungen auf die gleiche Höhe der Strafverfahren erhöht. Das bedeutet, dass die Strafzettel in Österreich ab 1.1.2012 so richtig teuer werden können.
Man darf davon ausgehen, dass ab 1.1.2012 auch noch richtig streng kontrolliert wird. So wird es im Ortsgebiet oder auf der Freilandstraße bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 10 km/h statt 29,00 Euro nun einen Strafzettel in der Höhe von 50,00 Euro geben!
Bei einer Übertretung von mehr als 20 km/h gibt es bereits satte 70 Euro Strafe. Und auf der Freilandstraße bei mehr als 25 km/h Differenz 90 Euro Strafe!
Die berühmten 30er Zone werden daher in naher Zukunft ein noch teureres Pflaster!
Hier eine kleine Aufstellung über die kommenden Strafen:
Gefährliche Delikte |
Alt |
Neu |
| Überholen auf bzw. vor Schutzwegen | 58 Euro |
80 Euro |
| Vorrangverletzungen an Ampelkreuzungen | 36 Euro |
50 Euro |
Geschwindigkeitsübertretungen |
Alt |
Neu |
| Ortsgebiet mehr als 10 km/h | 29 Euro |
50 Euro |
| Ortsgebiet mehr als 20 km/h | 35 Euro |
70 Euro |
| Freiland mehr als 10 km/h |
29 Euro |
50 Euro |
| Freiland mehr als 20 km/h | 50 Euro |
70 Euro |
| Freiland mehr als 25 km/h | 70 Euro |
90 Euro |
Bei mehr als 40 km/h im Ortsgebiet und mehr als 50 km/h auf Freilandstraßen über Limit droht eine Verwaltungsstrafe plus erstmalig: Entziehung der Lenkberechtigung für 2 Wochen. Im Wiederholungsfall innerhalb von 2 Jahren: Entziehung der Lenkberechtigung für 6 Wochen, evtl. Auftrag zur Nachschulung. Weitere Übertretungen innerhalb von 2 Jahren: 3 Monate Führerscheinentziehung
Auf Autobahnen (über 130 km/h):
Geschwindigkeitsüberschreitung bis 10 km/h über Limit € 20.- Organmandat an Ort und Stelle; € 30.- bei Anonymverfügung
11 bis 20 km/h über Limit € 35.- Organmandat; € 45.- bei Anonymverfügung
21 bis 30 km/h über Limit € 50.- Organmandat; € 60.- bei Anonymverfügung
Bei Alkohol am Steuer:
Rechtsfolgen beim ersten Alkoholdelikt ohne Unfall nach Promillehöhe (wenn man alkoholisiert in einen Unfall verwickelt ist und / oder wenn man innerhalb von fünf Jahren bereits wegen Alkohols am Steuer bestraft wurde, werden viel strengere Rechtsfolgen wirksam, was im Einzelfall entschieden wird.):
01, bis 0,49 Promille: gilt für Probeführerschein, LKW über 7,5 t, Bus, Moped unter 20 Jahre und Fahrausbildung: Konsequenz: Vormerkdelikt. Nur bei Probeführerscheinbesitzern: Nachschulung (Euro 495.-) und Verlängerung der Probezeit um ein Jahr – aber keine Geldstrafe. Bei anderen Geldstrafe von Euro 136.- bis 2.180.-, bei Buslenkern Mindeststrafe Euro 363.-.
0,5 bis 0,79 Promille: Vormerkdelikt, Geldstrafe zwischen Euro 300.- bis 3.700.- (davor 218.- bis 3.633.-). Beim zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren: Nachschulung, beim dritten Mal innerhalb von zwei Jahren mindestens drei Monate Führerscheinentzug
0,8 bis 1,19 Promille: Ein Monat Führerscheinentzug, Geldstrafe zwischen Euro 800.- bis 3.700.- plus Schulung genannt Verkehrscoaching (davor 581.- bis 3.633.-).
1,2 bis 1,59 Promille: Vier Monate Führerscheinentzug (davor 3 Monate), Geldstrafe zwischen Euro 1.200.- bis 4.400.- (davor 872.- bis 4.360.-) und verkehrspsychologische Nachschulung (Euro 495.-).
Ab 1,6 Promille: Sechs Monate Führerscheinentzug (davor 4 Monate), Geldstrafe zwischen Euro 1.600.- bis 5.900.- (davor 1.162.- bis 5.813.-), verkehrspsychologische Nachschulung (Euro 495.-), Amtsärztliche Untersuchung, verkehrspsychologischer Test (Euro 363.-)
Achtung: Bei Verweigerung des Alkomattests im Zuge der Alkoholkontrolle gilt die Höchststrafe (Rechtsfolgen wie bei ab 1,6 Promille).
Es sei nochmals erwähnt: Bei einem Unfall werden strengere Rechtsfolgen wirksam als bei bloßem Fahren in alkoholisiertem Zustand. Bei einem Unfall mit Personenschaden handelt es sich nicht mehr um eine Übertretung verwaltungsrechtlicher Gesetze (Führerscheingesetz – FSG und Straßenverkehrsordnung - StVO), sondern des Strafgesetzbuches (StGB) und daher kommt es zu einem Gerichtsverfahren, bei dem möglicherweise eine Haftstrafe verhängt wird. Eine Doppelbestrafung ist allerdings nicht zulässig.
Achtung: Die Haftpflichtversicherung muss dem Geschädigten zwar den Schaden ersetzen, kann aber beim alkoholbeeinträchtigten Lenker bis zum Betrag von Euro 11.000.-Regress (Rückforderung) nehmen (AKHB Art 9 Z 2.2 iVm Art 11 Z1). Rechtsschutz- und Kaskoversicherung sind zur Gänze leistungsfrei.
Utl.: Größte Verteuerungsgefahr für 2012 durch Krisenherde und Euroschwäche
2011 machte der Preis für die Ölsorte Brent einen Rekordsprung um 41 Prozent und erreichte damit ein noch nie dagewesenes Rekordniveau von durchschnittlich 111 Dollar. Auch in Euro erklomm der Ölpreis einen neuen Höchstwert von 80 Euro. "Mit diesem neuen Höchststand ist das legendäre Horrorjahr 2008 weitaus übertroffen. Damals kostete Brent im Schnitt 99 Dollar oder 66 Euro", zieht der ARBÖ Bilanz. Schaut man sich die vergangenen zehn Jahre an (siehe Übersicht), dann hat sich die Ölsorte Brent sogar mehr als vervierfacht.
"Die größten Gefahren für die Spritpreise in Europa - und damit auch für das Wirtschaftswachstum - gehen nicht nur von Krisenherden, wie jetzt dem Iran aus, die die Spekulationen ankurbeln, sondern zusätzlich auch noch vom geschwächten Euro", warnt der ARBÖ eindringlich. So konnte der starke Euro sowohl im Vorjahr (1,3911) als gerade auch 2008 (1,4724) noch die ärgsten Auswirkungen auf den europäischen Raum abfedern. Wenn der Euro gleich schwach bleibt, wie jetzt (1,2935) oder sogar noch weiter absinkt (1,20), würde sich Öl für den Euro-Raum automatisch um weitere 8 bis 15 Prozent verteuern, selbst wenn der Dollar-Preis unverändert bliebe. "Hände weg also von allen hausgemachten Teuerungen bei Sprit", warnt er ARBÖ.
Übersicht
Jahr Euro zu Dollar Ölpreis/Brent Ölpreis/Brent
in Dollar in Euro
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2011 1,3911 111 80
2010 1,3273 79 60
2009 1,3931 61 44
2008 1,4724 99 66
2007 1,3706 73 53
2006 1,2572 66 52
2005 1,2444 55 44
2004 1,2416 39 31
2003 1,1495 29 25
2002 0,9438 25 27
Utl.: 2011 nach EU-Maßstab nur 38 Messstellen mit Überschreitungen
Der Verkehr hat den größten Beitrag zur Reduktion von Feinstaub-Emissionen geleistet, stellt der ARBÖ aufgrund der aktuellsten Emissions-Statistiken des Umweltbundesamtes fest. 2004 wurden im Verkehr insgesamt 9.340 Tonnen Feinstaub emittiert. 2009 (= aktuellste Daten) waren es nur mehr 7.480 Tonnen, um 20 Prozent weniger. Insgesamt wurden in Österreich in dieser Zeit die Feinstaubemissionen um 7,9 Prozent, von 38.150 auf 35.140 Tonnen reduziert.
"Diese massive Reduktion der Feinstaubemissionen beim Verkehr um ein Fünftel ist nicht vom Himmel gefallen", so die ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz, "sondern entspricht einer kontinuierlich schärferen Abgasnorm für neue Fahrzeuge." Fast hundert Prozent der in Österreich neu zugelassenen Dieselfahrzeuge haben einen Dieselpartikelfilter und damit das Feinstaubproblem durch Verbrennung (Russpartikel) vollkommen gelöst. "Der Partikelfilter hat einen maßgeblichen Beitrag zur Lösung des Feinstaubproblemes geleistet. Sein Siegeszug hat sich viel rascher vollzogen, als von den Autoexperten seinerzeit erwartet wurde", so die ARBÖ-Generalsekretärin weiter.
Im zu Ende gegangenen Jahr 2011 gab es in Österreich nach EU-Maßstab an 38 von insgesamt 141 Messstellen Überschreitungen durch Feinstaub. Das sind sogar weniger, als im Jahr davor, als an 39 von 147 Messstellen Überschreitungen registriert wurden. Für etwaige Strafzahlungen, so der ARBÖ, wird der EU-Maßstab herangezogen und nicht die strengeren hausgemachten österreichischen Werte: Können Feinstaubbelastungen, ohne dass es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt, laut EU-Maßstäben an insgesamt 35 Tagen im Jahr herrschen, sind nach österreichischen Maßstäben nur 25 Tage erlaubt.
Wie sehr die Immissionsbelastung durch Feinstaub mit dem Wetter schwankt, lässt sich aus der Überschreitungsstatistik des Umweltbundesamtes der letzten elf Jahre nachvollziehen. Der Trend zeigt aber, allen Unkenrufen zum Trotz, eine nachhaltige Verbesserung bei der Immissionsbelastung in Österreich. "Von den einstigen Feinstaub-Höchstbelastungen in den Jahren 2003, 2005 und 2006 sind wir Lichtjahre entfernt", so die ARBÖ-Generalsekretärin.
Immissionsbelastung durch Feinstaub (PM10) in Österreich:
Jahre EU-Maßstab
2011 38 von 141 Messstellen
2010 39 von 147 Messstellen
2009 3 von 138 Messstellen
2008 10 von 127 Messstellen
2007 16 von 127 Messstellen
2006 65 von 111 Messstellen
2005 53 von 111 Messstellen
2004 27 von 101 Messstellen
2003 50 von 90 Messstellen
2002 37 von 66 Messstellen
2001 8 von 53 Messstellen
3.1.2012 - Ende der Weihnachtsferien sorgt für Stau vor allem im Westen
Am kommenden Wochenende gehen in allen neun österreichischen Bundesländern sowie vielen deutschen Bundesländern, unter anderem in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen die Weihnachtsferien zu Ende. Zahlreiche Urlauberinnen und Urlauber werden nach den Erfahrungen vor allem am Samstag aus den
österreichischen Schigebieten den Heimweg antreten.Besonders staugeplagt wird,nach Erfahrungen des ARBÖ, das Bundesland Tirol sein.
Auf der Inntalautobahn (A12) wird es vor den Auffahrten der Schitäler, wie Ötztal, Pitztal und Zillertal, sowie im Großraum Kufstein zu Staus und längeren Verzögerungen kommen. Auch auf der Fernpass Bundesstraße (B179), vor den Tunnelportalen des Lermoosertunnels und des Grenztunnels Vils/Füssen und der Pass Thurn Bundesstraße (B161) sowie der Loferer Bundesstraße (B178) werden sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf lange Wartezeiten einstellen
müssen.
In Vorarlberg werden die Tunnelportale des Dalaasertunnels auf der Arlberg- schnellstraße (S16), des Ambergtunnels in Feldkirch sowie des Pfändertunnels in Bregenz auf der Rheintalautobahn (A14) von Staus besonders betroffen sein. Staupunkte in Salzburg werden, laut ARBÖ,vor allem auf der B311, der Pinzgauer Bundesstraße und im Bereich Zell am See und Lofer liegen.
"In Bayern sollten Autofahrerinnen und Autofahrer besonders auf der Verbindung zwischen München und Salzburg (A8) im gesamten Verlauf viel Geduld mitbringen. Ähnliches gilt auf der Brennerautobahn (A22)in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing sowie vor dem Brenner",zeichnet ARBÖ-Verkehrsexpertin Katharina Flandorfer ein wenig positives Bild der Verkehrssituation im benachbarten Ausland am Wochenende.
Zwei sportliche Höhepunkte stehen im Laufe der ersten Kalenderwoche des Jahres 2012 auf dem Programm. Sowohl die Vierschanzen-Tournee als auch der Damen-Ski-Weltcup in Bad Kleinkirchheim werden zehntausende Zuschauer anziehen. Staus und lange Verzögerungen werden nicht ausbleiben, warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ.
Am Mittwoch, den 04.01.2012, stürzen sich die teilnehmenden Athleten der Vierschanzentournee auf der Berg-Isel-Schanze in Innsbruck in die Tiefe. Zehntausende Zuschauer werden den derzeitigen Gesamtführenden Gregor Schlierenzauer und selbstverständlich auch die anderen ÖSV-Adler stimmkräftig unterstützen. Die Verkehrsexperten des ARBÖ erwarten vor allem auf der Inntalautobahn (A12) vor den Ausfahrten Innsbruck-Mitte,Innsbruck - Ost und Innsbruck-West ebenso wie auf der Brenner Bundesstraße (B182). Die Brenner Bundesstraße wird am Wettbewerbstag ab 9 Uhr gesperrt und kann einseitig als Parkplatz genutzt werden.
Am Freitag, den 06.01.2012, geht der Abschlussbewerb der Vierschanzen- Tournee über die Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen. Auch werden Zehntausende die wagemutigen Springer aus aller Herren Länder anfeuern. Vor allem auf der Pinzgauer Bundesstraße (B311) und im Stadtgebiet von Bischofshofen werden vor dem Beginn des ersten Durchgangs Staus nicht ausbleiben. "Wir raten den Besuchern in Bischofshofen ähnlich wie in Innsbruck soweit als möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die ÖBB haben für die Anreise nach Bischofshofen einen Sonderzug, der vom Hauptbahnhof Salzburg verkehrt, eingerichtet", so ARBÖ-Verkehrsexpertin Katharina Flandorfer.
Am Samstag und Sonntag stehen zwei Ski-Weltcup-Bewerbe der Damen in Bad Kleinkirchheim auf dem Programm. Sowohl Samstag, 07.01. zur Abfahrt als auch Sonntag, 08.01., zum Super-G werden zigtausende Besucher der "Franz-Klammer-Strecke" erwartet. Längere Verzögerungen werden vor den Rennbeginnen und nach den Siegerehrungen vor allem auf der Kleinkirchheimer Bundesstraße (B88) nicht ausbleiben. Auch auf den Gemeindestraßen in Bad Kleinkirchheim werden die Fans, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, nach Einschätzung der ARBÖ-Verkehrsexperten einiges an Geduld benötigen.
Die Umfrage zeigt, wie wichtig Info rund um die Rettungsgasse ist den ein Großteil kennt sich noch gar nicht aus.
Ab heute 1.1.2012 ist die Rettungsgasse auf Autobahnen und Schnellstraßen pflicht. Jeder, der Fragen zur Rettungsgasse hat, kann sich auf www.arboe.at sowie auf der eigens eingerichteten Homepage www.rettungsgasse.com über den genauen Ablauf im Anlassfall informieren.
Der ARBÖ erwartet durch die Rettungsgasse, dass Einsatzkräfte um vier Minuten schneller am Unfallort eintreffen und Unfallopfer dadurch um rund 40 Prozent höhere Überlebenschancen haben. Das entspricht auch der langjährigen Forderung der Rettungskräfte.
Fahrzeug besser geschützt parken
Böses Erwachen könnte es für den einen oder anderen Fahrzeugbesitzer nach der Silvesternacht geben, wenn im Lichte des Neuen Jahres Schäden sichtbar werden, die von Silvesterraketen oder betrunkenen Vandalen verursacht wurden. Wer dafür haftet, darüber informiert der ARBÖ. Damit es nicht soweit kommt, Fahrzeug besser im Parkhaus oder in einer ruhigeren Seitenstraße abstellen.
Prinzipiell muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Da man in der Silvesternacht aber sicherlich Besseres zu tun hat, als permanent sein Fahrzeug im Auge zu behalten, um die Übeltäter sofort dingfest zu machen, kann der Schädiger oft nicht ausfindig gemacht werden. "In diesen Fällen bekommt man den Schaden durch Silvesterraketen nur ersetzt, wenn man eine Teil- oder Vollkasko- versicherung abgeschlossen hat", informiert Mag. Gerald Kumnig, Leiter des ARBÖ-Rechtsreferates. Vandalismusschäden, wie beispielsweise von Betrunkenen abgebrochene Seitenspiegel, deckt nur eine Vollkaskoversicherung.
"Weiß man jedoch, wer den Schaden verursacht hat, wird der Schädiger bei vorsätzlicher Handlung voll haftbar, bei fahrlässig verursachten Schaden springt eventuell dessen Privathaftpflichtversicherung ein", so Kumnig vom ARBÖ.
Zwtl.: Ein ruhigeres Plätzchen für das Fahrzeug
Damit es nicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. Beispiels- weise in einer Garage, einem Parkhaus oder in einer ruhigeren Seitenstraße, so der ARBÖ. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als "Raketenstartbasen" genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel, die unmittelbare Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.
Veröffentlichte Oekonsult-Umfrage zeigt, wie wichtig Info rund um die Rettungsgasse ist
Die heute veröffentlichte Oekonsult-Umfrage hat gezeigt, wie wichtig Information über die neue Pflicht ab 1.1.2012 ist. Jeder, der Fragen zur Rettungsgasse hat, kann sich auf www.arboe.at sowie auf der eigens eingerichteten Homepage www.rettungsgasse.com über den genauen Ablauf im Anlassfall informieren.
Der ARBÖ erwartet durch die Rettungsgasse, dass Einsatzkräfte um vier Minuten schneller am Unfallort eintreffen und Unfallopfer dadurch um rund 40 Prozent höhere Überlebenschancen haben. Das entspricht auch der langjährigen Forderung der Rettungskräfte.
Staus in vielen Städten sowie in Westösterreich
Auch heuer wieder finden zahlreiche Open-Air Veranstaltungen rund um den Jahreswechsel statt.Zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland werden zu den Silvesterfeierlichkeiten in den Städten erwartet. Auch das Ferienende in Deutschland beschert den Reisenden nach Einschätzung der ARBÖ-Verkehrsexperten Staus und Verzögerungen in Westösterreich.
In zahlreichen Städten bilden Silvesterläufe den Auftakt der Feierlichkeiten zum Jahreswechsel.In Wien heißt es zwischen 11 Uhr und 12:30 Uhr für Lauf- begeisterte "Auf die Plätze! Fertig! Los!" Die5,4 Kilometer lange Strecke führt über die Ringstraße und den Franz-Josefs-Kai. Während der Veranstaltung wird die Ringstraße teilweise oder im gesamten Verlauf für den Verkehr gesperrt.Auch in Graz können Sportbegeisterte auf einer Strecke von 5 oder 10 Kilometern ab 14:30 den Silvesterlauf absolvieren. Um 15:30 laufen die Linzer und Linzerinnen in der Innenstadt um die Wette. Auch in Tirol werden sich viele läuferisch betätigen. Die Strecke führt hier durch die Innsbrucker Innenstadt.
Zwtl.:Open-Air Events in 9 Bundesländern-Staus und Verzögerungen in-und um die Stadtgebiete
In der Nacht vom 31. Dezember 2011 zum 1. Jänner 2012 verwandelt sich die Donau- metropole zu einer Festbühne. Den rund 250.000 Besuchern bietet der Wiener Silvesterpfad ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm um das neue Jahr zu begrüßen. Aber auch in den anderen Landeshauptstädten und zahlreichen anderen Städten und Gemeinden werden verschiedene Silvesterveranstaltungen zahllose Gäste anlocken.
"Allen, die die Events nicht verpassen möchten,raten wir generell am 31.12. soweit als möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Wer dennoch mit dem eigenen Fahrzeug anreist,sollte die Parkgaragen in der Nähe benutzen. Jedoch muss man hier ebenso mit Verzögerungen rechnen", so die ARBÖ-Verkehrs- experten.
Zwtl. : Ferienendebei unseren deutschen Nachbarn sorgt für Staus in
Westösterreich
Für unsere deutschen Nachbarn enden am kommenden Wochenende in 8 Bundesländern die Weihnachtsferien.Das bedeutet Staus auf den Transitrouten in Westösterreich.Daher rechnen die Verkehrsexperten des ARBÖ vor allem am Samstag und Sonntagmittag mit Staus in Tirol auf der Inntalautobahn(A12)vor den Ausfahrten Achensee/Zillertal, Ötztal und Imst/Pitztal sowie zwischen Kufstein und Wörgl. Hier tragen die Tagesskifahrer das Ihre zu den Staus bei. Ein ähnliches Bild wird sich auf der Paß Thurn Bundesstraße (B161),der Brixenthal Bundesstraße (B170) und der Loferer Bundesstraße (B178),im Großraum Kitzbühel bieten. Autofahrer sollten mit erheblichen Problemen und mit Blockabfertigung vor den Tunnelportalen des Grenztunnel Vils/ Füssen,auf der Fernpaß Bundesstraße( B179)und dem Lermoosertunnel rechnen. Auch auf der Pass Thurn Bundesstraße (B161) und der Loferer Bundesstraße (B178) zw. Kitzbühel und der Grenze bilden sich die Blech kolonnen in Richtung Deutschland.
"Stop and Go" heißt es für die Reisenden auf der Rheintalautobahn (A14) vor den Tunnelportalen des Pfändertunnels in Bregenz und des Ambergtunnels in Feldkirch.Mit Zeitverlust und Stau ist auch vor der Ausfahrt Bludenz/ Montafon auf der Arlbergschnellstraße(S16)zu rechnen.
Über 200 Jugendliche versuchten ihr Glück beim großen Gewinnspiel des ARBÖ, bei dem es exklusive Fahrsicherheits-Trainings mit Mitgliedern der österreichischen Crossover-Band "Kontrust" zu gewinnen gab. Das Training war ein Event der Extraklasse, darin waren sich die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner einig.
"Als großer Kontrust-Fan habe mich riesig darüber gefreut, die Band persönlich kennen zu lernen. Es war verdammt cool, mit einem der Bandmitglieder am Beifahrersitz herumzukurven", fasst Lukas, einer der glücklichen Gewinner, sein Erlebnis zusammen. Unter dem Motto "Meet & Drive" zogen Anja, Sabine, Franz, Lukas und Patricia mit Leadsängerin Agata, Bassist Gregor, Drummer Roman und Gitarrist Michael "Mike" Wolff vier Stunden lang ihre Runden am ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum Wien-Kagran und lernten dabei noch jede Menge über das richtige Verhalten bei kritischen Verkehrssituationen.
Zusätzlich gab es für alle Gewinnerinnen und Gewinner T-Shirts, CDs, Accessoires und Autogramme bis zum Abwinken.
"Kontrust" wurde 2010 in der Kategorie "Hard & Heavy" der Amadeus Music Award verliehen, im August 2011 heizten sie beim "17. Haltestelle Woodstock Festival" ("Przystanek Woodstock") in Polen mehr als 300.000 Besuchern gehörig ein. www.kontrust.info
Steigerung um 5,9 Prozent - Autokosten so teuer, wie in den letzten zehn Jahren nicht
Österreichs Autofahrerinnen und Autofahrer mussten heuer so tief in die Geldbörse greifen wie in den letzten zehn Jahren nicht, stellt der ARBÖ fest. Die Autokosten stiegen bis November 2011 um 5,9 Prozent, nahezu um das Doppelte, als die Inflation, die bisher 3,6 Prozent beträgt. "Nicht nur die Spritpreise sowie Steuern und Abgaben sind heuer so teuer, wie noch nie, auch die gesamten Autokosten sind so hoch, wie die letzten zehn Jahren nicht", so ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz, denn nicht einmal im Krisenjahr 2008 mussten Autofahrer mehr zahlen.
Gleich um ein Vielfaches verteuerten sich im Jahr 2011 Kraft- und Schmierstoffe (plus 18,2 Prozent), die Führerscheingebühr (plus 8,6 Prozent), Scheibenfrostschutz und Ölservice (jeweils plus 7,7 Prozent), Sommerreifen (plus 6,6 Prozent), das Anmelden eines PKW (plus 5,4 Prozent) und Winterreifen (plus 5,3 Prozent). Für die ARBÖ-Generalsekretärin sind daher weitere Teuerungen im kommenden Jahr unzumutbar: "Bei einer derartigen Preisexplosion der Autokosten sind neuerliche Belastungen höchst entbehrlich und nicht vertretbar."
Entwicklung der Autokosten:
Jahr Autokosten in Prozent
2000 7,4
2001 2,4
2002 1,2
2003 2,0
2004 3,1
2005 3,7
2006 2,1
2007 1,4
2008 5,6
2009 -4,3
2010 4,0
2011 5,9*
MöSt, NoVA und motorbezogene Versicherungssteuer spülen knapp fünf Milliarden Euro in die Kassen der Finanzministerin
Das zu Ende gehende Jahr 2011 wird zum automotiven Rekordsteuerjahr: Finanzministerin Dr. Maria Fekter kann sich aufgrund noch nie dagewesener Rekordeinnahmen durch die Autofahrerinnen und Autofahrer die Hände reiben. "Eine derartige Kostenbelastung hat es in diesem Bereich noch nie gegeben", so der ARBÖ und rechnet vor: Allein drei Steuern - Mineralölsteuer (MöSt), Normverbrauchsabgabe (NoVA) und motorbezogene Versicherungssteuer - haben in den ersten zehn Monaten 5,1 Milliarden Euro in die Kassen der Finanzministerin gespült. "Das sind um 417 Millionen Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres", kritisiert ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz und fordert einen Belastungsstopp für Autofahrerinnen und Autofahrer.
Die saftige Erhöhung der MöSt gleich zu Beginn des Jahres (4,8 Cent bei Eurosuper und 6 Cent bei Diesel, inkl. MwSt.) brachte dem Staat um sage und schreibe 326 Millionen Euro mehr an MöSt ein, als 2010. "Diese höhere Mineralölsteuer bekommen die Autofahrerinnen und Autofahrer bei jedem einzelnen getankten Liter Sprit auch in Zukunft zu spüren. Betroffen von dieser massiven Steuererhöhung sind vor allem Pendlerinnen und Pendler, die für die Fahrt in die Arbeit auf das Auto angewiesen sind. Zur hausgemachten MöSt-Erhöhung kamen 2011 noch massive Verteuerungen der Spritpreise durch die international angezogenen Preise aufgrund der Rohölpreisentwicklungen: Eurosuper verteuerte sich pro Liter im Schnitt um 15 Cent, Diesel wurde gar um 20 Cent im Vergleich zum Vorjahr teurer. In Kombination steuern auch die Spritpreise 2011 auf einen neuen Rekord hin.
Die NoVA machte sich für den Staat ebenfalls bezahlt:Fekter kassierte über 19 Millionen Euro mehr. Die NoVA ist eine Sondersteuer, die bei der Neuzulassung eines Fahrzeuges in Österreich anfällt und die es in dieser Form in ganz Europa nicht gibt. "Durch das Bonus-Malus-System werden Autos mit höherem CO2-Ausstoss massiv verteuert", fügt der ARBÖ hinzu. Ein ähnliches Bild bei der motorbezogenen Versicherungs- steuer, die gleichzeitig mit der Versicherungsprämie einbezahlt werden muss: Hier flossen der Finanzministerin stolze 72 Millionen Euro mehr zu als im Vergleichszeitraum 2010.
Für das gesamte heurige Jahr rechnet der ARBÖ mit sechs Milliarden Einnahmen allein durch diese drei Steuerarten. Als weitere Belastungen für die Autofahrerinnen und Autofahrer kommen u.a. noch höhere Mauten hinzu oder Mehrwertsteueranteile beim Kauf von Pkw, sodass für 2011 mit automotiven Gesamteinnahmen von rund 12,4 Milliarden gerechnet werden muss.
Vergleich der Einnahmen aus MöSt, NoVA und motorbezogener Versicherungssteuer 2010 und 2011:
(in Mio. Euro)
Jahr 2010 2011
----------------------------------------------------------------
Mineralölsteuer .......................... 2.942,4 3.268,3
Normverbrauchsabgabe ................ 379,4 398,7
motorbez. Versicherungsteuer .....1.248,5 1.320,1
Bereits ein Punsch kann gesetzliche Promillegrenze von 0,5 sprengen
Der ARBÖ rät vor den letzten Weihnachtsmarkt-Tagen, nach dem Punschen das Auto stehen zu lassen und den Heimweg "öffentlich" anzutreten. Auch Motorradfahrer und Radler sollten keinen Punsch "tanken". Durch den hohen Alkoholgehalt reicht bereits ein Punsch um die gesetzliche Promillegrenze zu sprengen.
Nicht nur für motorisierte Fahrzeuglenker gilt Vorsicht beim adventlichen Punschen. Auch Führerschein besitzern, die alkoholisiert mit dem Fahrrad unterwegs sind, drohen Geldstrafen und/oder Führerschein entzug. Abgesehen von der Gefahr, in die sich die Lenker selbst und andere Verkehrsteilnehmer bringen. Das Credo der ARBÖ-Verkehrsexperten lautet daher: "Punschen oder Lenken, aber nicht beides kombinieren! Schon eine Tasse Punsch kann die Reaktionsfähigkeit beeinflussen, was bittere Konsequenzen mit sich ziehen kann." Eine Geldstrafe kann dabei noch als "glimpflich geendet" bezeichnet werden.
Die durchschnittliche Alkoholkonzentration beim Punsch liegt bei etwa 7,6 Volumprozent. Umgerechnet bedeutet das, dass eine 55 kg schwere Frau mit 0,6 Promille im Blut bereits über der gesetzlichen Grenze ist, um sich noch ungestraft hinters Steuer oder Lenkrad zu setzen. Aber Achtung: Der ARBÖ betont, dass es kein "Patentrezept" gibt, wie man sich an die 0,5-Promillegrenze herantrinken kann, denn der Alkoholspiegel im Blut wird von vielen anderen Faktoren wie beispielsweise Körpergewicht, Alter, vorangegangene Nahrungsaufnahme oder Tagesverfassung entscheidend beeinflusst. Außerdem beeinträchtigt Alkohol schon in geringen Mengen die Fahrtüchtigkeit.
Zwtl.: Was einen erwartet, wenn man zuviel trinkt
Generell liegt die Höchstgrenze für Auto- und Motorradfahrer bei 0,5, für Radfahrer bei 0,8 Promille Alkoholgehalt im Blut. Noch strenger ist die Regelung für Führerscheinneulinge, bei Bus- und Lkw-Fahrern. Hier gelten maximal 0,1 Promille Alkoholgehalt im Blut als Höchstgrenze.
Die Konsequenzen im Detail vom ARBÖ zusammengefasst:
- Für 0,5 bis weniger als 0,8 Promille zahlt man mindestens 300 Euro (bis 3.700 Euro) und erhält eine Vormerkung.
- Für 0,8 bis weniger als 1,2 Promille "blecht" man nicht nur 800 Euro (bis 3.700), sondern muss auch schon gleich zum Verkehrscoaching. Ein Monat Führerscheinentzug ist die weitere Folge.
- Wer sich mit 1,2 bis weniger als 1,6 Promille hinters Steuer setzt muss mit 1.200 Euro Geldstrafe (bis 4.400), vier Monate Führerscheinentzug und Nachschulung für 15 Stunden (kostet mehrere
Hundert Euro) rechnen.
- Wer 1,6 Promille oder darüber "getankt" hat, zahlt 1.600 Euro Strafe (bis 5.900 Euro). Der Führer schein wird für mindestens ein halbes Jahr entzogen, man bekommt eine Nachschulung für 18 Stunden vorgeschrieben und muss obendrein zum Amtsarzt zu einer verkehrspsychologischen Untersuchung.
Vorsicht ist laut ARBÖ auch beim Restalkohol geboten! Pro Stunde kann der menschliche Körper etwa 0,1 Promille abbauen, dabei können weder Hausmittelchen oder dubiose "Pillen" den Abbau beschleunigen. Auch einige Stunden Schlaf garantieren kein nüchternes Erwachen um wieder ein fähiger Straßenverkehrsteilnehmer zu sein.
CarObserver ermöglicht europaweite Ortung gestohlener Fahrzeuge - Zu Mieten beim ARBÖ
Die Weihnachtsferien stehen vor der Autotüre. Sollte das Auto im Urlaub plötzlich "Füße" bekommen, so hilft eine kleine, batteriebetriebene Box bei der europaweiten Ortung. Der CarObserver wird unauffällig im Fahrzeug versteckt. Im Ernstfall akiviert, stehen die Chancen gut, das Fahrzeug mit Hilfe der Exekutive wiederzufinden. Der CarObserver kann von ARBÖ-Mitglieder tageweise günstig gemietet werden.
Von Jänner bis September 2011 wurden laut Bundeskriminalamt in Österreich 2.015 Pkw als gestohlen gemeldet, das sind um 7,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (1.880 Fahrzeuge). Diese Zahlen illustrieren, warum sich der CarObserver-Service des ARBÖ großer Beliebtheit erfreut. "Seit wir im Juni des Jahres gestartet haben, mussten wir bereits um 50 Prozent mehr Geräte anschaffen, da die Nachfrage speziell vor Urlaubszeiten sehr groß ist", fasst der technische Koordinator des ARBÖ, Erich Groiss zusammen und erklärt die Technologie: "Der CarObserver ist eine drahtlose Telematikbox. Sie basiert auf einer Kombination von GPS-Satelliten- und Mobilfunkortung sowie Mobilfunkkommunikation." Das Praktische dabei ist, dass der CarObserver nicht ans Fahrzeug angeschlossen werden muss, sondern er wird unauffällig im Auto versteckt. "Solange kein Diebstahl gemeldet wird, verharrt das System im Ruhezustand", informiert Groiss. "Wird das Fahrzeug gestohlen, meldet der Besitzer dies der Servicezentrale. Diese aktiviert den CarObserver, um die Polizei bei der nationalen oder europaweiten Fahndung aktiv zu unterstützen und ein Wiederauffinden des Fahrzeuges zu ermöglichen."
ARBÖ-Mitglieder können das Gerät in ausgewählten Prüfzentren zum Preis von 2,80 Euro pro Tag mieten. Die Mindestverleihdauer beträgt vier Tage. Übersicht, in welchen ARBÖ-Prüfzentren der CarOberserver ausgeliehen werden kann: http://www.arboe.at/auto-motor-radfahrer/rund-ums-auto/car-observer/
Eurosuper um 15 und Diesel um satte 20 Cent teurer als 2010 - Nicht Angebot und Nachfrage, sondern Spekulanten bestimmten dieses Jahr die Preise
Österreichs Autofahrerinnen und Autofahrer mussten 2011 an den Zapfsäulen tiefer in die Tasche greifen, als im Jahr 2010, berichtet der ARBÖ. Eurosuper verteuerte sich pro Liter im Schnitt um 15 Cent, Diesel wurde gar um 20 Cent im Vergleich zum Vorjahr teurer. Krisen in Erdölabbauregionen hin, Sturz von Regimen her, die Teuerungen der Marktpreise für Rohöl sind schon seit Jahren nicht zu erklären, kritisiert der ARBÖ. Diese Teuerung führte zu einer Mehrbelastung von rund 170 Euro pro Haushalt in diesem Jahr.
Nicht zu vergessen, begonnen hat das Jahr 2011 bereits mit einer saftigen Erhöhung der Mineralölsteuer: Eurosuper verteuerte sich im Januar um 4,8 Cent pro Liter und der Dieselpreis erhöhte sich um ganze sechs Cent. Doch damit nicht genug, ausgelöst durch Spekulanten an den europäischen Börsen stieg der Preis für Eurosuper im Mai diesen Jahres in schwindelnde Höhen - ein neuer Allzeitrekord mit 1,425 Euro pro Liter Eurosuper war geboren. Kostete Eurosuper im Jahr 2010 noch durchschnittlich 1,182 Euro pro Liter, so mussten Autofahrer 2011 stolze 1,330 Euro für einen Liter bezahlen, so der ARBÖ. Insgesamt verteuerte sich Eurosuper daher von 2010 auf 2011 um knapp 15 Cent pro Liter.
Auch der Dieselpreis wurde teurer: Im Jahr 2010 kostete Diesel pro Liter im Schnitt 1,093 Euro. 2011 mussten Kraftfahrer an der Zapfsäule 1,297 Euro im Schnitt für einen Liter bezahlen. Diesel wurde daher durchschnittlich um satte 20 Cent teurer. Nicht verwunderlich, denn die vorgegaukelte Rohölknappheit im März dieses Jahres hält den Treibstoffmarkt nach wie vor fest im Griff - bis heute nagen Lenkerinnen und Lenker beim Zücken der Geldbörse daran, gibt der ARBÖ zu Bedenken. Mit Angebot und Nachfrage hat die Rohölpreisentwicklung an den Börsen Europas jedenfalls schon Jahre lang nichts mehr zu tun. Auch die gestiegenen Heizölkosten zu Beginn der kalten Jahreszeit haben das Ihrige dazu beigetragen, dass seit 14. November Diesel - zum ersten Mal seit Februar 2009 - wieder teurer ist, als Eurosuper, so der ARBÖ.
Siegeszug des Partikelfilters setzt sich fort - Partikelfilter löst Feinstaubproblem
Ein großer Sprung in Sachen Umweltschutz ist heuer gelungen, freut sich der ARBÖ. Schon 99,9 Prozent der neu zugelassenen Dieselfahrzeuge haben einen Dieselpartikelfilter. Das sind um 5,9 Prozentpunkte mehr, als letztes Jahr. Insgesamt sind, laut Statistik Austria, von den bis dato 180.904 zugelassenen Dieselfahrzeugen 180.878 mit Partikelfilter unterwegs."Mit diesen Fahrzeugen kann man problemlos in jede Umweltzone der Welt einfahren",so Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ.
Alle Pkw - Benziner wie Diesler - die heuer auf den Markt kamen, mussten von vornherein den Grenzwerten von Euro 5 entsprechen, die noch strengere Maßstäbe bei Feinstaubpartikel (PM), Kohlenmonoxid (CO), Stickoxid (NOx) und Kohlenwasserstoff (HC) setzt, als die Abgasnorm Euro 4."Natürlich sind die 99,9 Prozent auf die vorgeschriebene Euro 5 Norm zurückzuführen. Es steht damit auch außer Frage, dass diese Fahrzeuge umweltfreundlicher sind, als die Generationen davor. Der Partikelfilter ist einfach ein wichtiger Beitrag zur Lösung des Feinstaubproblems", so der ARBÖ-Experte.
Insgesamt setzt sich der Siegeszug des Partikelfilters fort, denn noch nie wurden so viele Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter in Österreich zugelassen, wie im Jahr 2011. Dies dokumentiert die Übersicht, die der ARBÖ aufgrund der Daten der Statistik Austria zusammengestellt hat:
Jahr Anteil der neu zugelassenen
Diesel-Pkw mit Partikelfilter
(in Prozent)
--------------------------------------------------
2004 7,1
2005 10
2006 46
2007 78
2008 84
2009 90
2010 94
2011 (Jän.-Nov.) 99,9
XXL-Bäume müssen als Langgutfuhre gekennzeichnet sein, sonst droht ein Vormerkdelikt
Bevor Vertreter der Pflanzenfamilie der Kieferngewächse (Pinaceae) in voller Pracht erstrahlen, müssen Tanne, Fichte & Co. erst einmal den Weg ins traute Heim finden. Alle, die den Transport mit dem Auto erledigen, sollten ein paar wichtige Dinge beherzigen. Denn unsachgemäßer Transport stellt in jedem Fall ein Vormerkdelikt dar, warnt der ARBÖ und hat die besten Transporttipps zusammengestellt.
Kleine und mittelgroße Weihnachtsbäume können im Fahrzeuginneren transportiert werden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass der Lenker stets freie Sicht auf Außenspiegel und Verkehrsgeschehen hat, und nicht permanent durch Tannengrün blicken muss. Sieglinde Rernböck vom ARBÖ: "Christbäume sind definitiv schlechte Beifahrer, denn der Baum kann in einer Kurve in den Lenkbereich fallen." Der beste Platz für den Transport ist der Kofferraum oder die Rückbank. Eine große alte Decke oder Plastikplane schützt den Innenraum vor Harzflecken. Der Baum sollte quer zur Fahrtrichtung gelagert werden, um bei der Vollbremsung nicht zu einem tödlichen Torpedo zu mutieren.
Große Bäume werden am sichersten auf dem Dachträger transportiert, fest in ein Netz eingewickelt und Spitze nach hinten, festgezurrt mit einem Transportgurt. Rernböck vom ARBÖ warnt: "Achtung bei XXL-Bäumen! Hier schreibt das Gesetz genaue Transportbestimmungen vor." Ragt der Baum um mehr als ein Viertel der Länge des Kraftfahrzeuges über dessen hintersten Punkt hinaus, spricht man von einer Langgutfuhre. In diesem Fall ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet 50 km/h, auf Autobahnen und Autostraßen 65 km/h, so die ARBÖ-Verkehrsjuristen.
Außerdem muss, wenn die Ladung um mehr als einen Meter über den vordersten oder hintersten Punkt des Kraftfahrzeuges hinausragt, diese gut erkennbar gemacht werden. Dies erfolgt mit einer 25 x 40 cm großen, weißen Tafel mit einem 5 cm breiten roten Rand, die höchstens 90 cm über der Fahrbahn baumelt, erinnert der ARBÖ. Auch wer den Baumwipfel aus der Heckklappe seines Kombi schauen lässt, und das Metermaß überschreitet, muss unbedingt eine solche Tafel befestigen. Bei Dämmerung, Dunkelheit, Nebel oder sonst schlechter Sichtmuss ein roter Rückstrahler angebracht werden.
Fest steht in jedem Fall: "Ist der Christbaum erst mal weg, war die Sicherung ein Dreck!"
Am dritten Advent-Einkaufssamstag werden wieder hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher auf den Straßen unterwegs sein um den langen Einkaufssamstag nutzen. Die Besucher zweier Konzert in der Wiener Stadthalle werden das Ihrige zu den Staus in der Bundes-hauptstadt beitragen. Insgesamt wird sehr viel Geduld gefragt sein, ist sich ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider sicher.
Wie auch die letzten turbulenten Einkaufssamstage zuvor, werden die jenigen,die mit dem eigenen Fahrzeug Richtung Shopping-Center und Einkaufsstraßen aufbrechen, sich mit Parkplatznöten plagen. In Wien wird es auf der Südausfahrt zu erheblichen Behinderungen kommen. Auch rund um die Mariahilfer Straße, die Innere Stadt und die SCN wird es wieder zu langen Anfahrten und Parkplatzsuche kommen. "Die Wiener Mariahilfer Straße wird am Samstag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr zwischen Kaiserstraße und Getreidemarkt für den Verkehr gesperrt",informiert Thomas Haider. In der Steiermark müssen die Verkehrsteilnehmer auf der Pyhrnautobahn (A9) vor der Ausfahrt Seiersberg und auf der Südautobahn (A2) zwischen dem Knoten Graz/Ost und Knoten Graz/West mit Staus rechnen. Auf der Inntalautobahn (A12) vor den Einkaufszentren rund um Innsbruck und auf der Westautobahn (A1) bei Linz und Asten sowie rund um Pasching wird es ebenso stauen.
Zwtl: Weihnachtskonzert in der Wiener Stadthalle - Staus vorprogrammiert
Das kommende Wochenende steht nicht nur im Zeichen des Shoppings sondern auch im Zeichen der Musik. Am Samstag, den 17.12.2011, startet in der Wiener Stadthalle ab 16:30 Uhr der Kiddy-Contest 2011 in der Halle D. Am Sonntag den 18.12.2011, geht der "Zauber der Weihnacht" ab 17:00 Uhr unter anderem mit dem Nockalm Quintett, den Original Oberkrainer und Andreas Gabalier über die Bühne. Erfahrungsgemäß werden Staus und längere Verzögerungen rund um die Wiener Stadthalle nicht ausbleiben. Betroffen sind vor allem der Neubaugürtel, die Felberstraße, die Johnstraße, die Oeverseestraße, die Stutterheimstraße und die Gablenzgasse. Autofahrer sollten vor allem auf die Kurzparkzone rund um die Wiener Stadthalle zu achten.Diese gilt von 1. September bis 30. Juni täglich jeweils von 18 bis
23 Uhr und beschränkt die Parkzeit auf maximal 2 Stunden. Als Ausweichalter -native bieten sich die Märzparkgarage, die Lugner-City-Garage und die Stadthallengarage an. Diese bieten spezielle Veranstaltungstarife an.
Auch Ladezonen, Park- und Halteverbote sind tabu
Jedes Jahr dasselbe Bild zur Vorweihnachtszeit: Hoffnungslos überlastete Parkplätze und viele einkaufswütige Christkindln und Weihnachtsmänner. Schade, denn die Vorweihnachts- zeit könnte friedlicher auf den Straßen und in den Parkdecks der Einkaufzentren ablaufen. Die Realität sieht anders aus: Keine Scheu vor Familienparkplätzen, selbst Motorradpark- plätze werden quer zugeparkt. Auch wenn es dabei nur um Minuten der Belegung geht: Behindertenparkplätze sind für Menschen ohne Behinderung tabu, so der ARBÖ. Auch Park- und Halteverbote sowie Ladezonen sind freizuhalten, denn wer dort parkt wird gnadenlos abgeschleppt.
Dennoch, stellen Behindertenparkplätze für Menschen ohne Körperbehinderung eine große Verlockung dar. "Leider", so der ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl, "wird dabei vergessen, dass diese für Menschen mit Körperbehinderung reserviert sind. Rollstuhlfahrer brauchen zum Aus- und Einsteigen extrabreite Parkplätze, normal breite Parkplätze können von ihnen nicht benützt werden."
Der Appell des ARBÖ kurz vor dem dritten Einkaufssamstag: Auch wenn es noch so verlockend und bequem ist: Nur Fahrzeuglenkerinnen und -lenker, die einen offiziellen Behindertenausweis besitzen, dürfen dort parken. Aber Achtung, denn Behindertenausweis ist nicht gleich Behindertenausweis. "Nur wer einen Ausweis nach § 29 b der Straßen- verkehrsordnung besitzt und ihn gut sichtbar ins Fahrzeug legt, darf parken", so der ARBÖ-Experte. Sonstige Behindertenausweise, wie sie manche Städte oder Gemeinden ausstellen, kommen dafür nicht in Frage.
ARBÖ-Appell an alle Autofahrer (gilt nicht nur für die Vorweihnachtszeit):
* Behindertenparkplätze für jene Menschen freilassen, die sie wirklich brauchen.
* Nicht zu dicht an einem Fahrzeug parken, das auf einem Behindertenparkplatz abgestellt ist. Der Rollstuhlfahrer kann sonst nicht in sein Fahrzeug gelangen.
* Beim Vorbeifahren an parkenden Fahrzeugen genügend Seitenabstand einhalten. Dadurch wird das Ausladen des Rollstuhles und das Hineinsetzen für einen Körperbehinderten nicht zu einem lebensgefährlichen Erlebnis.
* Ladezonen, Park- und Halteverbote einhalten, denn wer dort parkt wird abgeschleppt.
* Familienparkplätze für Eltern freihalten. Auch Kinderwagen sind nicht leicht auszuladen, das braucht Platz.
* Motorradparkplätze sind für einspurige Kfz reserviert. Parkt man mit einem Pkw quer drüber, nimmt das ca. sechs Bikern den Platz weg.
Die Red Hot Chili Peppers machen am kommenden Mittwoch auf ihrer Europatournee Station in Wien. Die Grand-Seigneurs des Austro-Pops - STS - gastieren am Dienstag und Donnerstag in Rudolfsheim-Fünfhaus. Rea Garvey, Xavier Naidoo, Sasha und Michael Mittermeier machen am Freitag und Samstag jeweils um 20 Uhr mit ihrer Alive and Swingin'- Tour mit Big Band Halt in Wien.
Am Mittwoch 19.30 Uhr erwarten die Besucher des Red-Hot-Chilli-Peppers-Konzerts Hits wie "Californication" und "Scar Tissue". Die Herren Steinbäcker, Timmischl und Schiffkowitz werden viele ihrer Hits wie "Da kommt die Sunn", "Fürstenfeld", "Großvater" oder "Überdosis Gfühl" sowohl am Dienstag als auch am Donnerstag ebenfalls ab 19:30 Uhr zum Besten geben. Ab 20 Uhr werden Michael Mittermeier, Rear Gravey, Sasha und Xavier Naidoo am Freitag und Samstag die Bühne betreten.
Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucherinteresses bei allen Konzerten ist mit Verkehrsbehinderungen an 5 Tagen die Woche rund um Wiener Stadt halle, wie auch auf den Zufahrtsstraßen zu rechnen, warnt der ARBÖ- Informationsdienst.
Da die generelle Kurzparkzone um die Stadthalle bis 23 Uhr gilt und somit die maximale Parkdauer auf zwei Stunden begrenzt ist, rät der ARBÖ den Konzert- besuchern auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. In unmittelbarer Nähe zur Stadthalle halten bei der Station Urban-Loritz- Platz die Straßen- bahnlinien 6, 9, 18 und 49,sowie die U6 (Station Burggasse/Stadthalle). All jenen, die auf das eigene Fahrzeug nicht verzichten möchten, empfiehlt der ARBÖ auf die benachbarten Parkgaragen, wie der Märzparkgarage, der Lugner-City- Garage und der Stadthallen-Garage auszuweichen.
Zahlreiche Gebrauchtwagenkäufer auch jetzt im Winter - ARBÖ klärt über die wesentlichen Unterschiede auf
Immer wieder berichten ARBÖ-Mitglieder von Schäden an ihren Fahrzeugen, die nach zwei oder mehr Jahren auftauchen. Und immer wieder stellen sich damit dieselben Fragen: Wer zahlt den Schaden? Was genau sind die Unterschiede zwischen Gewährleistung und Garantie? "Viele Leute verwechseln die gesetzliche Gewährleistung mit der freiwilligen Garantie des Fahrzeugherstellers und berufen sich auf Ansprüche, die nicht vorhanden sind. Fazit: Damit bleiben sie auch auf den Kosten sitzen", so ARBÖ-Rechtsexperte Mag. Gerald Kumnig. Besonders auffällig: Viele Anfragen kommen von Gebrauchtwagenkäufern, die - ungewöhnlicher Weise - jetzt im Winter und nicht erst im Frühjahr zuschlagen wollen.
Wer Mängel an seinem Fahrzeug feststellt, sollte in erster Linie die gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei Jahren beachten. In dieser Zeit haftet nämlich der Händler für alle Mängel, die im Zeitpunkt der Übergabe bereits vorhanden waren. "Das geht sogar soweit, dass innerhalb der ersten sechs Monate der Händler nachweisen muss, dass er das Fahrzeug ohne Mängel übergeben hat. Nach sechs Monaten trifft allerdings den Käufer die Beweislast", führt der Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung aus.Bei Gebrauchtwagen darf die Gewährleistungsfrist zudem auf ein Jahr verkürzt werden.
"Wenn ein Mangel erst nach zwei Jahren oder später auftritt, bleiben dem Käufer allenfalls noch Ansprüche aus einer Garantie", so Kumnig. Weder Dauer, noch Inhalt einer Garantie sind gesetzlich geregelt, sondern freiwillige Versprechen des Händlers.
Nässe und blendende Sonne birgt Gefahren - Fünf B's helfen bei erschwerten Bedingungen
Dieser Tage sollten die "Spätherbst-Radler" besonders aufpassen, wenn sie sich auf den Drahtesel schwingen. Nasse Straßen, voller Laub machen die morgendliche Fahrt in die Arbeit nicht gerade einfach, warnt der ARBÖ. "Auch die Sichtbedingungen sind nicht die besten. Der Wechsel von Sonne und Wolken macht es auch nicht einfacher. Die hin und wieder blendende Sonne birgt Gefahren", so Gabriele Lechner vom ARBÖ, selbst bekennende Radlerin bei allen Wettern. Damit die Radfahrt nicht zum Abenteuer wird, hat der ARBÖ Tipps für alle Hardcore-Fahrer zusammengestellt, die auch im Winter radeln wollen. Die fünf B's helfen bei jedem Wetter:
Beleuchtung: Diese sollte selbstverständlich funktionstüchtig sein. Am besten sind Halogen- oder LED-Beleuchtungen mit Standlichtfunktion. Wichtig und gesetzmäßig vorgeschrieben sind weiters ein weißer, nach vorne und ein roter, nach hinten wirkender Rückstrahler, gelbe Pedal-Rückstrahler sowie vier gelbe Speichenreflektoren. Lampen und Reflektoren regelmäßig von Schmutz befreien, um die optimale Sichtbarkeit zu bewahren.
Bekleidung: Dunkel gekleidete Radler werden von anderen Verkehrsteilnehmern erst auf 25 Metern Entfernung erkannt, hell gekleidete auf 80 Metern. Sind reflektierende Materialien Teil der Kleidung, wird man bereits aus bis zu 150 Metern Entfernung gesehen. Schnell und einfach: Warnweste, erhältlich u.a. beim ARBÖ, über die Kleidung streifen - klein zusammen- gefaltet findet sie in jeder Tasche Platz. Sinnvoll ist es, Funktionswäsche zu tragen, die gegen Kälte schützt, Schweiß jedoch nach außen leitet. Frierende Radler verlieren sehr rasch ihre für den Straßenverkehr lebensnotwendige Konzentration. Warme und Wasser abweisende Handschuhe sollten noch genug Gefühl zum Schalten und Bremsen lassen. Ein gut sitzender Radhelm schützt bei einem Sturz vor schweren Kopfverletzungen.
Bereifung: Breitere Reifen mit ausgeprägtem Profil eignen sich am besten für Fahrten auf nassen und rutschigen Fahrbahnen. Um die Bodenhaftung zu erhöhen, Luftdruck etwas verringern. Im Fachhandel werden auch Spikereifen für Fahrräder angeboten, die bei Glätte für Traktion sorgen und bei vorsichtiger Fahrweise ein Wegrutschen verhindern. Aber selbst griffige Spikereifen können nicht physikalische Gesetze überwinden, bei Glatteis ist Radfahren immer ein Risiko, warnt der ARBÖ.
Bremsen: Abgefahrene Bremsbeläge rechtzeitig austauschen, denn Bremsen müssen vor allem im Herbst kraftvoll zupacken können. Felgenbremsen haben im Gegensatz zu Trommel- oder Rücktrittbremsen bei Nässe einen längeren Bremsweg. Notbremsungen immer nur mit der Hinterradbremse, da sich ein blockierendes Hinterrad besser unter Kontrolle bringen lässt, als das Vorderrad.
Bodenhaftung: Sattel so einstellen, dass beim Stehenbleiben der Boden mit beiden Füßen bequem erreicht wird. Vorausschauend und mit angemessenem Tempo radeln. Beim Lenken ruckartige Bewegungen vermeiden, sonst könnte das Rad auf glitschiger Fahrbahn wegrutschen, gibt der ARBÖ zu bedenken.
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2.12.2011 - Arbö Bonus bei der ÖMV mit ihrer Arbö - MasterCard
2.12.11.2011 - Die neue Vignette ist da |
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Pläne von Umweltminister Berlakovich aus Expertensicht nicht durchführbar - Erleichterungen durch Sparmaßnahmen nicht realistisch
Wie Medien heute Morgen berichten ist eine Einführung der biogenen Treibstoffsorte E10 bis Oktober 2012 vom Tisch. "Unsere Unterschriftenkampagne -Tanke Mais um keinen Preis-, die bisher über 11.000 Unterschriften zählt, zeigt erste Erfolge", freut sich ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. In das Projekt involvierte Personen haben eingesehen, dass eine Einführung im kommenden Jahr unrealistisch ist. "Auch der realitätsfremde Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP), der stur an seinen Plänen festhält, E10 schon ab kommenden Jahr an den Zapfsäulen zu verkaufen, wird bald erkennen, dass eine Verschiebung der Einführung bis 2014 unausweichlich ist", so die ARBÖ-Generalsekretärin.
Über 200.000 Fahrzeuge in Österreich vertragen derzeit nach Angaben des ARBÖ den Treibstoff E10 nicht. Eine Verschiebung der Einführung bis ins Jahr 2014 birgt auch den Vorteil, dass bis dahin zahlreiche Fahrzeuge "ausgemustert" sind, deren E10-Verträglichkeit unsicher ist. Eine weitere Verteuerung für Autofahrerinnen und Autofahrer, die E10 mit sich bringen würde, ist nach der Mineralölsteuererhöhung zu Beginn diesen Jahres und der gerade eine Woche alten Parkgebührenerhöhung in Wien ohnehin für den ARBÖ indiskutabel. "Aus heutiger Sicht ist auch das Vorgaukeln jeglicher Steuererleichterung im Gegenzug zum Start von E10 kein Thema. Schließlich wird vom Finanzministerium gerade ein milliardenschweres Sparpaket geschnürt, da braucht man den Autofahrerinnen und Autofahrern in Österreich keine leeren Versprechungen zu machen", so Mag. Ninz
Protest des ARBÖ zeigte Wirkung
Wie das Berliner Verkehrsministerium dem ARBÖ bestätigt, wird noch im ersten Halbjahr 2012 die österreichische L17-Fahrerlaubnis in Deutschland wieder anerkannt. Österreichische Jugendliche, die im Besitz einer Lenkerberechtigung für Pkw (Klasse B) sind und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, konnten seit 1. Juli 2011 nicht mehr mit dem Auto nach Deutschland fahren, da die Nachbarn den L17-Zusatz im Führerschein nicht mehr anerkennen wollten. Der ARBÖ protestierte daraufhin energisch für viele betroffenen Jugendlichen - mit großem Erfolg.
"Für Jugendliche aus den grenznahen Gebieten Kufstein und Reutte bedeutete diese Gesetzesänderung einen schweren Eingriff in ihrer Bewegungsfreiheit. Für viele standen Ausbildung, beziehungsweise Lehrplatz auf dem Spiel", so Helmuth Werth, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Tirol.
"Für diese Altersgruppe bedeutet diese Einschränkung auch eine große zusätzliche finanzielle Belastung, müssten sie auf alternative Verkehrsmittel (Bahn, Bus etc.) umsteigen, um ihre Ausbildung nicht zu gefährden", empört sich Nina Hinteregger, Landesgeschäftsführerin des ARBÖ Vorarlberg.
"Die Staatsgrenzen sind heutzutage kaum mehr erkennbar. Ein Jugendlicher, der aus Gewohnheit über die Grenze fährt, ohne dass er es merkt, läuft derzeit Gefahr auf deutscher Seite geradezu kriminalisiert zu werden", ist Thomas Harruk, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich überzeugt.
"Der gemessene Rückgang der Unfallzahlen machen L17 zu einer nachhaltigen Erfolgs- geschichte. Aufgrund der deutschen Änderung hätte ein dauerhafter Rückgang der L17- Ausbildungen drohen können", so Dietmar Doloscheski, MIM, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Salzburg.
Der ARBÖ freut sich über das Umdenken der deutschen Behörden, denn schließlich ist das Fahrgeschick von Jugendlichen nicht davon abhängig zu machen, ob die Straße mit österreichischen oder deutschen Steuergeldern finanziert wurde.
Hier einige Bilder von der diesjährigen Landeskonferent in Horn.

Ehrug der Funktionäre die das Silberne Funktionärsabzeichen sowie die Silberne Nö -Arbö Ehrenplankeete erhalten haben.

Die Geehrten des Arbö Bezirk St.Pölten. Von Links vorne Vizepräsident und Arbö Beirksobmann von St.Pölten Leithner Franz, Chwartal Gerhardvon Arbö St.Pölten-Viehofen, Walter Thomas von Arbö Herzogenburg, 2.Reihe von Links Pringer Herbert vom Arbö St.Pölten -Viehofen, Bittner Alois vom Arbö Traismauer und NÖ.Präsident Artbauer Siegfried 3. Reihe Von Lins Fichtinger Herbert vom Arbö St.Pölten- Viehofen und er Arbl Prüfzentrumsleiter Glanninger Heribert.

Die Vizepräsidenten Leithner Fran, Strodl Günther, NÖ.Präsident Artbauer Siegfried die Gernalsekräterin Lidya Ninz sowie der neue dritte Vizepräsident Mag.Bauer Ernst.

Bei der Ehrung unseres Arbö Bezirksobmannes und Vizepräsident Leithner Franz bei Überreichung der NÖ. Arbö - Ehrenplankette in Silber durch den Arbö-Präsident Dr.Heinz Hofer und NÖ.Präsident Arbauer Siegfried
Dieselpreis teilweise jetzt schon teuer als Eurosuper 95.
Eine neuerliche Anhebung der Mineralölsteuer kommt für den ARBÖ nicht in Frage. "Nicht unter dem Deckmantel des Umweltschutzes und auch nicht mit einem Boom bei Diesel- fahrzeugen ist eine weitere Belastung der österreichischen Autofahrerinnen und Autofahrer zu begründen", so ARBÖ-Sprecher Thomas Woitsch. Diese haben seit Jahren mit horrenden Teuerungen zu kämpfen und werden auf der anderen Seite zu wenig entlastet, heißt es in Richtung VCÖ, der heute Vormittag mit der Idee neuerlich die MöSt. bei Diesel anzuheben für Verwunderung sorgt.
Die letzte Anhebung der MöSt. ist noch nicht lange her, erst zu Jahresbeginn wurde Sprit teurer. Benzin verteuerte sich um 4,8 Cent und Diesel um ganze 6 Cent. "Eine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer, beziehungsweise irgendeine neuerliche Belastung, ist ein Hohn für Autofahrerinnen und Autofahrer", so Woitsch. Diesel ist jetzt schon regional um 3-4 Cent teurer als Eurosuper 95 und damit längst nicht mehr als "Billigspritsorte" anzusehen. Die Spritsparsamkeit der Dieselfahrzeuge mit heutiger Technologie, inklusive dem vor Jahren vorgeschriebenen Partikelfilter lässt sich außerdem nicht schlecht reden, so der ARBÖ.
Massenkarambolage im Burgenland - ARBÖ gibt Nebel-Tipps - Keine Entspannung in Sicht
Bereits seit einigen Tagen werden die Autofahrerinnen und Autofahrer im Frühverkehr von Nebel, Frost und Glatteis begleitet, meldet der ARBÖ. Die prognostizierten Herbsttücken bescheren erhebliche Schwierigkeiten im österreichischen Straßenverkehr. Jüngster Zwischenfall: Im Burgenland ereignete sich Mittwochmorgen eine Massenkarambolage mit einem LKW und etwa acht nachkommenden PKWs. Laut Aussagen des ARBÖ waren dichter Nebel, Glatteis und zu flotte Geschwindigkeiten die Gründe für den Unfall.
Um die Gefahr so gering wie möglich zu halten, rät ARBÖ-Expertin Gabriele Lechner den Autofahrerinnen und Autofahrern besonders zu dieser Jahreszeit mit folgenden Tipps im Hinterkopf ins Fahrzeug zu steigen:
Dass ein getrübter Durchblick eine hohe Unfallgefahr aufweist, zeigen nicht nur aktuelle Unfallmeldungen, wie die Massenkarambolage im Burgenland. Auch die statistischen Zahlen der vergangenen Jahre verraten den Nebel als Unfallverursacher, so der ARBÖ. 2010 ereigneten sich immerhin 213 Unfälle bei nebeligen Witterungsverhältnissen (Quelle Statistik Austria). Damit sich die Nebel-Unfallzahlen 2011 in Grenzen halten, warnt der ARBÖ vor gefrierendem Bodennebel auch in den nächsten Tagen. "Unser Appell lautet Fuß vom Gas", so Lechner.
Am Samstag den 5.11.2011 fand die ARBÖ Landeskonferez in Horn Vereinshaus Robert-Hamerling-Straße 9 um 10.00 Uhr statt.
Zahlreiche Ehrengäste Sind gekommen darunter der Arbö Bundespräsident Komm.Rat Dr. Heinz Hofer und die neue Gereneralsekräterin Mag.Lydia Ninz, der Geschäftsführer Rene Pöllibauer und ehem. Generalsekretär Peter Stuppacher sowie Vertreter der Bundesländer Oberösterreich, Burgenland. Auch der Bgm. von Horn und Stadträte u.Gemeinderäte waren bei dieser Veranstaltung mit dabei.Auch die Presse war dabei.
1.Eröffnung und Begrüßung durch den Arbö Präsident NÖ. Siegfried Artbauer
2.Beschluss Tages und Geschäftsordnung mit Abstimmung
3.Bestättigung der Kommissionen
4.Totengedenken
5 Grußworte durch den Bgm. aus Horn, Arbö Bundes-Präsident Komm.Rat Dr.Heinz Hofer sowie der Generalsekräterin Mag.Lydia Ninz.
6.Berichte der Mandatprüfiungskommission, des Präsidenten Siegfried Artbauer,des Geschäftsführer des Arbö Niederösterreich Franz Pfeiffer, der Antragsprüfungskommission, Abstimmung der Anträge
7.Neuwahlen Wahlantrag wurde Einstimmig angenommen, Pause zum Wahlgang
8. Referat "Automobile Zukunft" von TR DI Wolfgang Wister er stellte die Zukunft der nächsten 20 - 50 Jahre dar.
9.Ehrung durch den Arbö Präsident NÖ. Siegfried Artbauer und Arbö Bundes-Präsident Komm.Rat Dr.Heinz Hofer
Für den Arbö Bezirk St.Pölten erhielten folgende Personen eine Auszeichnung
Funktionäre - Ehrenzeichen in Silber erhielten: Walter Thomas Arbö Ortsklub Herzogenburg, Alois Bittner Arbö Ortsklub Traismauer
Funktionäre Ehrenzeichen in Gold erhielten: Gerhard Chwartal, Herbert Fichtinger und Gerhard Schlachtner Arbo Ortsklub St.Pölten-Viehofen
Ehrenplankette Arbö NÖ in Silber erhielten: Heribert Glanninger Arbö Prüfzentrum St.Pölten und Johann Gugerell Arbö Prüfzentrum Altlengbach sowie Gustav Schlachtner , Herbert Piringer Ortscklub St.PÖlten-Viehofen und Franz Leithner Arbö Bezirksorganistation St.Pölten.
10.Bericht der Wahlkommission
Der Wahlantrag wurde Einstimmig angenommen und für die nächsten 4 Jahre wurde Leithner Franz aus Herzogenburg (Bezirk St.Pölten) wieder als einer der drei Niederöstrereichischer Vizepräsident gewählt.
Als Arbö Präsident NÖ. Siegfried Arbauer und die drei Vizepräsident sind Mag.Ernst Bauer, Franz Leithner, Günther Strodlund und die weitere Mitglider im Präsidium sind Dr.Franz Amler, Alexander Bernkopf, Brigitte Buchta, Franz Eichberger und Walter Kopp.
Im Schiedsgericht sind Mag.Ewald Buschenreiter und Peter Witt vom Arbö Bezirk St.Pölten vertreten.
11.Schlusswort Der Arbö Präsident Siegfried Artbauer schließ die Arbö Landeskonferenz und wünscht alle Delgierte eine gute Heimfahrt.
Ford Focus, Audi Q3 und Audi A6 sind die beliebtesten Autos der Österreicherinnen und Österreicher.
Sie wurden am Donnerstag-Abend mit dem Großen Österreichischen Automobil-Preis prämiert, der wichtigsten automotiven Auszeichnung des Landes. In Anwesenheit prominenter Festgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Sport und Medien wurde auch der renommierte Umweltpreis des ARBÖ überreicht - an den ersten Full-Hybrid-Diesel Peugeot 3008 Hybrid4. Bilder sowie ein Video der Gala stehen ab sofort auf www.arboe.at/autogala zum Download. ARBÖ-Präsident KR Dr. Heinz Hofer erinnert in seiner Festrede an die Kampagne des ARBÖ gegen die Einführung der Treibstoffsorte E10: "Wir engagieren uns gegen eine überhastete und gerade jetzt völlig unnötige Einführung dieser umstrittenen Treibstoffsorte. Ich will gar nicht auf die technischen Fragen, wie geringeren Energiehaushalt, höhere Kosten, problematische Umweltbilanz und teils umstrittene Motorenverträglichkeit eingehen. Es sei nur eines angemerkt: Im Jahr 2010 wurden bereits 142 Millionen Tonnen Getreide zu Biosprit verarbeitet. Mit dieser Menge könnte man laut Greenpeace-Berechnungen 420 Millionen Menschen ein Jahr lang ernähren oder alle 8,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher 50 Jahre lang. Lebensmittel gehören daher auf den Teller und nicht in den Tank!".
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Gruppenbild mit Gewinnern: Nadine Beiler, KR Dr. Heinz Hofer (ARBÖ-Präsident), Daniela Zeller (Moderatorin), René Pöllibauer (ARBÖ-Geschäftsführer), Richard Mieling (Audi Österreich), Mag. Lydia Ninz (ARBÖ-Generalsekretärin), Helmut Reder (Ford Europa), Christian Chehab (PSA Paris) |
Seit 1984 erfreut sich der Große Österreichische Automobil-Preis einer breiten Akzeptanz und einer hohen internationalen Reputation - vergleichbar mit dem Bewerb zum "Car of the Year" in Japan oder dem "Goldenen Lenkrad" in Deutschland. Gekürt wird von einer namhaften Expertenjury und Lesern des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT. In der Kategorie "Start" (Verkaufspreis eines Automodells laut Preisliste bis 20.000 Euro) geht der Ford Focus mit 85 von jeweils 195 möglichen Punkten als Erster über die Ziellinie. Helmut Reder, Chefingenieur des Ford Focus, Ford Europa, nahm die begehrte Trophäe entgegen. Den Sieg in der Kategorie "Medium", Listenpreis 20.001 bis 40.000 Euro, holte sich der Audi Q3 mit 90 Punkten. Auch in der Kategorie "Premium", Listenpreis 40.001 bis 90.000 Euro, war ein Audi ganz vorne. Der Audi A6 gewann mit 159 Punkten die Goldmedaille. Richard Mieling, Audi-Markenleiter Österreich, übernahm beide Siegerpreise.
Der erste Full-Hybrid-Diesel, Peugeot 3008 Hybrid4 erhält den ARBÖ-Umweltpreis 2011. Die Hybrid-Technik ist an sich nichts Neues, mehr als drei Millionen Hybridautos sind weltweit bereits unterwegs. Alle mit einer Kombination aus Elektromotor und - bislang - Benzinmotor. Nun bietet Peugeot mit dem Hybrid4-System erstmals eine weitere Alternative: Hybrid mit Diesel! Christian Chehab, Direktor und leitender Ingenieur des Projektes Hybridantrieb, PSA Paris, nahm für die Entwicklung des weltweit ersten Full-Hybrid-Diesel den Preis entgegen.
Tunnelportale auf Transitrouten besonders betroffen
Die Herbstferien bei unseren deutschen Nachbarn in Bayern und Baden-Württemberg sowie Nordrhein-Westfalen neigen sich dem Ende zu. Als Reisetag und somit auch als Staufalle wird sich wieder einmal der Samstag erweisen, so die ARBÖ-Verkehrs-experten. Das Hauptaugenmerk gilt auch am kommenden Samstag wieder den Tunnelportalen auf den Transitrouten in Westösterreich.
Der ARBÖ hat die wichtigsten potenzielle Staufallen im Überblick:
Autofahrer in Westösterreich sollten auf alle Fälle längere Wartezeiten mit einplanen. Wer die Möglichkeit hat sollte den Samstag als Reisetag meiden oder zeitig in der Früh beziehungsweise am späteren Abend losfahren, rät ARBÖ- Verkehrsexpertin Sandra Ivancok abschließend.
EU-Klimaziel 2020 schon jetzt fast erreicht - Knapp 9 von 10 geforderten Prozent aller im Verkehr eingesetzten Energien sind bereits aus erneuerbaren
Der ARBÖ räumt mit dem Irrtum auf, dass die EU die Einführung der Treibstoffsorte E10 fordert. "Das stimmt nicht ansatzweise. Im Rahmen des Klima- und Energiepaketes hat die EU als Ziel vorgegeben, dass 10 Prozent der im Verkehr eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen soll", informiert ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. Das EU-Ziel ist mit knapp neun Prozent schon fast erreicht. Für etwas mehr als ein Prozent kann sich Österreich daher mehr als acht Jahre Zeit lassen. Der ARBÖ ruft daher mit einer Unterschriften -aktion zum Protest auf. Auf www.arboe.at/e10 und in allen ARBÖ-Dienststellen können so alle, die wie der ARBÖ gegen die Einführung von E10 im Oktober 2012 sind, unterschreiben. Bisher zählt der ARBÖ schon an die 6.000 Unterschriften gegen E10.
"Es ist unverständlich, dass Autofahrerinnen und Autofahrer an allen Ecken und Enden draufzahlen müssen, während die Landwirtschaft auf die Butterseite fällt ", so Ninz. "Würden alle Traktoren auf Biodiesel umsteigen, wäre das vorgegebenen EU-Ziel von 10 Prozent schon jetzt erreicht." E10 ist bei weitem nicht die ultimativ letzte Chance ein Klimaziel, dass schon jetzt in Griffweite ist, zu erreichen, denn es gibt laut ARBÖ genügend Alternativen: Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Solarenergie sind beispielsweise verträglicher als Benzin mit 10 Prozent Bioethanol. "Dazu müsste der Staat aber Geld für Förderungen in die Hand nehmen, anstatt abzukassieren", so die ARBÖ-Generalsekretärin.
Nächste Woche steht die Wiener Stadthalle ganz im Zeichen des Rock& Roll, der Action und des Entertainment. Am Donnerstag den 3. November treffen Paul Anka und Volbeat quasi "aufeinander". Um 19:30 liefert Volbeat eine fulminante Show mit ihrem Elvis-Metal Stil ab. Ab 20 Uhr folgt der Songwriter und Entertainer Paul Anka, der seine Fans mit Songs wie "Love Me Warm And Tender", "Hold Me 'Til The Morning" und den Klassiker "Diana" begeistert.
Damit nicht genug, am Samstag folgt dann die Action auf dem Fuße,wenn es heißt: "Ring frei für die World Wrestling Entertainment". Die WWE- Gladiatoren gastieren dann mit Ihrer "SmackDown World Tour" in der Stadthalle. Tausende Fans werden zu diesem Event erwartet.Rund um die Wiener Stadthalle kommt es erfahrungsgemäß an diesen Tagen,aufgrund des großen Andranges, zu erheblichen Verzögerungen.Die üblichen Stauverdächtigen sind der Neubaugürtel, die Hütteldorfer Straße und die Gablenzgasse ebenso sowie die Felberstraße und die Straßen im Nibelungenviertel.
Deshalb rät der ARBÖ-Informationsdienst auf die öffentlichen Verkehrs- mittel auszuweichen und so die Eintrittskarte, die gleichzeitig als Fahrschein gilt, in voller Länge zu nutzen. Die U-Bahnlinie U6 und die Straßenbahnlinie 49 halten nahe der Wiener-Stadthalle.
Wer doch mit dem eigenen Auto anreist sollte auf die Stadthallen-Garage oder die Märzparkgarage ausweichen. Es ist auch die Kurzparkzone rund um die Stadthalle zu beachten. " Diese beginnt um 18:00 Uhr und endet um 23:00 Uhr. Die Parkdauer wird auf maximal 2 Stunden begrenzt. Die Kurzparkzone gilt auch am Samstag, Sonntag und Feiertag", warnt ARBÖ- Verkehrsexpertin Sandra Ivancok abschließend.
Ermäßigungen an jeder OMV Tankstelle für alle ARBÖ-Mitglieder mit der ARBÖ-MasterCard - Sofort-Rabatte auf Kraftstoffe, Autowäschen, Shop- und Gastro-Produkte und einen Gratiskaffee
Durch die Kooperation von OMV und ARBÖ erhalten ARBÖ-Mitglieder ab sofort bei jedem Einkauf an gekennzeichneten OMV Tankstellen eine ganze Reihe von attraktiven Vergünstigungen - vom 3 Cent-Tankrabatt pro Liter über Ermäßigungen auf Autowäschen, Shop- und Gastro-Produkte, bis hin zum Gratiskaffee. Einzige Voraussetzung ist die Bezahlung mit der ARBÖ-MasterCard. Die Rabatte werden an der Kassa sofort berücksichtigt.
Mit dieser Kooperation arbeiten zwei österreichische Unternehmen zusammen, die viel gemeinsam haben. "Als traditionsreicher österreichischer Autofahrerclub verfügen wir über eine 112-jährige Erfahrung im Umgang mit unseren Mitgliedern. Mit dem Traditionsunternehmen OMV und den rund 230 teilnehmenden OMV Tankstellen in Österreich haben wir den idealen Partner gefunden", zeigt sich Kommerzialrat Dr. Heinz Hofer, Präsident des ARBÖ, zufrieden. Mag. Harald Joichl, Leiter des OMV Tankstellengeschäftes in Österreich und Deutschland ergänzt: "ARBÖ und OMV arbeiten beide sehr kundenorientiert. Durch diesen starken Service-Aspekt ergänzen wir einander perfekt."
Kooperation sichert attraktive Vorteile Durch die soeben gestartete Kooperation von OMV und ARBÖ kommen ARBÖ-Mitglieder bei Bezahlung mit der ARBÖ-MasterCard in den Genuss eines sehr breiten Spektrums an Ermäßigungen:
* 3 Cent pro Liter auf alle OMV Kraftstoffe * 10% Rabatt auf das gesamte OMV Shop-Sortiment und alle Gastro-Produkte (ausgenommen Tabakwaren, Maut-Vignetten, Zeitungen und Zeitschriften, Lotterie-Artikel, Telefon-Wertkarten, Gutscheine und Aktionen) * 20% Rabatt auf alle OMV Autowäschen (ausgenommen Lanzenwäschen und Aktionen) * ein Gratiskaffee pro Einkauf
Den Rabatt gibt es an allen gekennzeichneten OMV Tankstellen. Die Ersparnis wird direkt an der Kassa abgezogen und auf dem Kassenbeleg detailliert ausgewiesen. "Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot gemeinsam mit dem ARBÖ möglich machen können", so Joichl bei der Vertragsunterzeichnung mit Kommerzialrat Dr. Heinz Hofer, Präsident des ARBÖ. "Mit dieser Kooperation haben wir ein wirklich attraktives Bonus-Paket für alle ARBÖ-MasterCard-Besitzer geschnürt. Der ARBÖ bietet seinen Mitgliedern damit einen handfesten Vorteil", ergänzt Hofer.
Vollwertige ARBÖ MasterCard Die ARBÖ-MasterCard ist eine vollwertige Kreditkarte. Jede Klubkarte kann in eine ARBÖ-MasterCard umgewandelt werden - unabhängig von der bestehenden Bankverbindung. Im ersten Jahr ist die Kreditkarte gratis, danach fallen nur Kosten von EUR 10,80 pro Jahr an. "Wie man zur ARBÖ Mastercard kommt? Das ist ganz einfach, Formulare liegen an jeder gekennzeichneten OMV Tankstelle und allen ARBÖ-Prüfzentren auf. Diese ausfüllen und unter Vorlage eines Lichtbildausweises persönlich in einer der 96 Dienststellen des ARBÖ oder in einer BAWAG/P.S.K.-Filiale bzw. Postfiliale abgeben", so Hofer weiter.
Breites OMV Service-Spektrum OMV Tankstellen verstehen sich als Service-Zentren für Mensch und Auto. Die VIVA Genusswelt verfügt über ein Sortiment von rund 1.500 Artikeln, darunter Kaffee in bester Wiener Kaffeehausqualität, verschiedene Tee-Spezialitäten und zertifizierte Bio-Produkte. Die beliebten VIVA Sandwiches werden mehrmals täglich frisch zubereitet und bieten - wie alle VIVA Snacks und Getränke - einen abwechslungsreichen und hochwertigen Genuss, sowohl vor Ort als auch unterwegs.
Höchste Qualität steht auch bei den OMV Kraftstoffen, Motorölen und Autowäschen im Vordergrund. "Wir wissen, dass Autofahrer an Tankstellen nicht nur ihr Auto sondern auch sich selbst auftanken wollen. Dieses Wissen setzen wir seit Jahren erfolgreich mit hochwertigen Leistungen, Produkten und den richtigen Partnern um. Durch diese Kooperation können sich ARBÖ-Mitglieder jetzt zu besonders günstigen Konditionen von der hohen Qualität an unseren Tankstellen überzeugen", erklärte Joichl abschließend.
Hintergrundinformationen:
OMV Aktiengesellschaft Mit einem Konzernumsatz von EUR 23,32 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 31.398 im Jahr 2010 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Im Bereich Exploration und Produktion ist OMV in den zwei Kernländern Rumänien und Österreich aktiv und hält ein ausgewogenes internationales Portfolio. Die sicheren Erdöl- und Erdgasreserven von OMV betrugen per Jahresende 2010 rund 1,15 Mrd boe, die Tagesproduktion belief sich auf rund 290.000 boe in 1-6/2011. Im Bereich Raffinerien und Marketing verfügt OMV über eine jährliche Raffinerie- kapazität von 22,3 Mio t und mit Ende Juni 2011 über rund 4.700 Tankstellen in 13 Ländern inklusive Türkei. Im Bereich Gas und Power hat OMV in 2010 in etwa 18 Mrd m3 Gas verkauft. OMV betreibt in Österreich ein 2.000 km langes Gaspipelinenetz mit einer vermarkteten Kapazität von rund 89 Mrd m3 im Jahr 2010. Der Central European Gas Hub zählt mit ca. 34 Mrd m3 jährlichem Handelsvolumen zu den wichtigsten Gashubs Kontinentaleuropas. Mit einem Anteil von 97% an Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, hat OMV ihre Position weiter gestärkt.
Nachhaltigkeit Die OMV hat den UN Global Compact unterzeichnet und fördert aktiv die Werte, zu denen sie sich in ihrem Code of Conduct verpflichtet hat. Sie übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt, vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Die OMV setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln verantwortungsvoll zu berücksichtigen. Das Unternehmen berichtet regelmäßig über seine entsprechenden Aktivitäten in einem Nachhaltigkeitsbericht, der gemeinsam mit dem Geschäftsbericht erscheint, und orientiert sich dabei an den international anerkannten Berichtsstandards der Global Reporting Initiative (GRI).
ARBÖ Der ARBÖ ist Österreichs zweitgrößter Autofahrerklub. Ihm gehören mehr als 470.000 Mitglieder an. Der ARBÖ nimmt die Interessen aller Verkehrsteilnehmer wahr und bietet seinen Mitgliedern eine Reihe von Dienstleistungen. In den 92 Prüfzentren und dem ARBÖ-General- sekretariat stehen über 780 spezialisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Auskünfte, Hilfe und die Überprüfung von Kraftfahrzeugen bereit. Der ARBÖ-Pannendienst umfasst über 200 Fahrzeuge und steht österreichweit rund um die Uhr unter der Nummer 1-2-3 den Verkehrs- teilnehmern zur Verfügung. Auch auf dem touristischen Sektor gibt es ein umfassendes Leistungspaket. Der ARBÖ-Informationsdienst (Telefonnummer 050 123) erteilt Auskünfte vom Straßenzustand über Reisebestimmungen und Spritpreise bis zu den Badeseetemperaturen. In den drei ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentren in Wien, Salzburg (Straßwalchen) und der Steiermark (Ludersdorf) kann das Verhalten in speziellen Fahrsituationen trainiert werden.
ARBÖ-Appell: Einführung der Treibstoffsorte E10 unbedingt verschieben - Protestunterschriftenaktion auf www.arboe.at/e10
Die E10-Treibstoffpläne von Umweltminister Berlakovich treiben Besitzerinnen und Besitzern älterer Autos Sorgenfalten ins Gesicht. "Leider zurecht, nicht alle Pkw vertragen E10. Insgesamt sind 15 Prozent aller Benzinfahrzeuge, die vor 2006 zugelassen wurden betroffen, also 216.000 Fahrzeuge", schätzt Erich Groiss, Technischer Koordinator des ARBÖ.
ARBÖ-Appell: Der ARBÖ fordert daher den Umweltminister Berlakovich ultimativ auf, von der Einführung des Treibstoffes im Oktober 2012 abzusehen, bis die vielen offenen Fragen rund um E10 geklärt sind. Wer sich diesem Protest anschließen will, kann auf www.arboe.at/e10 und in allen Dienststellen des ARBÖ gegen die Einführung von E10 seine Unterschrift abgeben. Bisher gaben bereits 4.000 ihre unterstützende Unterschrift ab.
Die Schäden, die bereits nach einmaligem "Falschtanken" auftreten, können sehr fortschreitend sein, warnt der Experte: "Die technischen Probleme sind auf die korrosive (zerfressende) Wirkung des Bioethanols zurückzuführen. Ventile und Ventilsitzringen rosten dadurch schneller, Gummi und Kunststoffteile werden porös und spröde", erklärt der ARBÖ-Experte. Dichtungen, Kunststoffe in Leitungen und Leichtmetalle, wie Aluminium sind dabei ganz besonders anfällig. "Direkteinspritzanlagen der ersten Generation bestehen noch aus anfälligem Aluminium, eine Beimischung von Bioethanol war bis Mitte der Neunzigerjahre ja nicht absehbar. Erst ab der zweiten Generation wurden sie aus Edelstahl hergestellt und damit besser auf Bioethanol eingestellt", so Groiss.
Erster Full-Hybrid-Diesel überzeugt auf allen Linien
Der erste Full-Hybrid-Diesel, Peugeout 3008 Hybrid4, überzeugt auf allen Linien und erhält dafür den ARBÖ-Umweltpreis. Hybrid-Technik ist ja an sich nichts Neues. Mehr als drei Millionen Hybridautos sind weltweit bereits unterwegs. Alle mit einer Kombination aus Elektromotor und - bislang - Benzinmotor, so der ARBÖ. Nun bietet Peugeot mit dem Hybrid4-System erstmals eine weitere Alternative: Hybrid mit Diesel!
Der erste Hybrid-Diesel überzeugt auf allen Linien. Bei einer Gesamtleistung von 200 PS (HDi 163 PS plus Elektro 37 PS) verbraucht das Crossover-Modell gerademal 3,8 Litern im Schnitt. Den ARBÖ beeindruckte vor allem die modulare Elektroeinheit, die sich im Heck des Fahrzeuges befindet und dort die Hinterachse antreibt, der Diesel übernimmt dabei wie gewohnt die Arbeit an den Vorderrädern. So musste auch kaum am Antriebsstrang des Vorderbaus umgebaut werden. Damit aber nicht genug, bietet das System auch noch einen praktischen Zusatznutzen: Neben der rein elektrischen Fortbewegung (bis 60 km/h und bis zu ca. vier Kilometer weit), mit Null Schadstoffausstoß, gibt es als Draufgabe sogar Allradantrieb - dank des E-Motors an der Hinterachse. Bei Bedarf kommen bis zu 40 Prozent der Antriebskraft auf die Hinterräder. Reicht die Batterieladung nicht aus, liefert der Starter die nötige Power - ein Riesenplus also im Winter. Diese Innovation ist Grund genug den ARBÖ-Umweltpreis an den Peugeot 3008 HYbrid4 zu vergeben.
Verliehen wird der ARBÖ-Umweltpreis an Peugeot im Rahmen einer feierlichen Gala im November in Wien.
Vorschläge Aigingers entbehren jeder Grundlage - Kyoto-Ziel ohne Tankexport längst erfüllt
Die Spritsteuern wurden in Österreich erst zu Jahresbeginn empfindlich erhöht, bei Diesel um 14 Prozent und bei Benzin um neun Prozent. Dadurch konnte Finanzministerin Fekter allein in diesen ersten acht Monaten dieses Jahres zusätzlich stolze 250 Millionen Euro an Mineralölsteuer einstreifen. "Das sind Fakten. Angesichts der horrenden Steigerung bei den Autokosten sind Rufe nach weiteren Steuererhöhungen höchst entbehrlich", reagiert der ARBÖ auf Aussagen des Wirtschaftsforschers Aiginger in der heutigen
Pressestunde des ORF.
Als Begründung dafür, das voraussichtliche Verfehlen des Kyotozieles
anzuführen, ist sachlich einfach nicht richtig. Das der Verkehr im Inland schon längst das jährliche Kyoto-Ziel erfüllt, wenn man den Tankexport heraus rechnet, ist leicht zu recherchieren. Zur Info: Von den rund 22 Millionen Tonnen CO2, die dem Verkehr angelastet werden,entfallen rund sechs Millionen Tonnen davon auf den Tankexport, also auf CO2-Emissionen, die im Ausland anfallen. Ohne diese sechs Millionen Tonnen wäre also das Kyoto-Ziel des Verkehrs von 18,9 Millionen längst erfüllt, so der ARBÖ.
Auch was die Strafzahlungen für Kyoto anlangt, gibt es keinen Grund zur Hysterie. Durch den Tankexport kassiert Österreich Jahr für Jahr rund eine Milliarde Euro an Mineralölsteuer und Umsatzsteuer. Sollte sich am Ende der fünfjährigen Kyoto-Periode tatsächlich herausstellen, dass Österreich um 600 Mio. Euro zusätzliche Zertifikate kaufen müsste, wären diese Gelder dank der fünf Jahre lang fließenden Mehreinnahmen von insgesamt fünf Mrd. Euro leicht finanzierbar. "Der Punkt, auf den es ankommt: im Verkehr hat es in den vergangenen Jahren in Österreich die meisten Verbesserungen und
Einsparungen gegeben. Verzerrt wird die Bilanz nur auf dem Papier, wo
Österreich gezwungen ist, sich jene Emissionen anlasten zu lassen, die nach dem Auftanken in Österreich im Ausland produziert wurden. Am Zustand der Umwelt selbst ändert sich dadurch nichts. Der Umwelt ist es egal, wohin die CO2-Emissionen aus dem Tankexport gebucht werden", so der ARBÖ.
Keine Rede von Steuererleichterungen für "Biosprit" - Protestunterschriftenaktion des ARBÖ auf www.arboe.at/e10
Wien - Während Umweltminister Berlakovich davon faselt, dass es bei der von ihm geplanten Einführung von E10 in Österreich Steuererleichterungen geben soll, setzt Finanzministerin Fekter ganz andere Fakten: Im ihrem Budget 2012 geht sie bei der Mineralölsteuer von unverändert hohen Einnahmen von 4,35 Milliarden Euro aus. "Berlakovich will die ohnehin geschröpften Autofahrerinnen und Autofahrer mit falschen Beruhigungspillen abspeisen, während seine Parteikollegin weitere Belastungsschritte setzt", sagt ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz.
Die Finanzministerin kassiert bei E10 automatisch mit: Aufs Jahr hochgerechnet kann sie - auf dem Rücken der Autofahrerinnen und Autofahrer - mit Mehreinnahmen von 16,8 Millionen Euro rechnen. Denn um so viel erhöht sich die Umsatzsteuer. Wenn sich der Grundpreis für E10 wegen der Beimischung und wegen der geringeren Ergiebigkeit (man braucht mehr Sprit um die gleiche Strecke zu fahren) um 3,5 Cent pro Liter verteuert, steigen automatisch die Einnahmen Fekters an der Umsatzsteuer.
Der ARBÖ hat daher eine Protestunterschriftenaktion gegen die Einführung von E10 ins Leben gerufen. Unter www.arboe.at/e10 lädt der ARBÖ alle ein, dagegen ein Zeichen zu setzen. Bisher freut sich der ARBÖ über 3.000 Unterstützungsunterschriften gegen den Biotreibstoff.
Projekt "Einheitliche Warnwestenpflicht" durch EU-Verkehrssicherheitsprogramm auf Schienen gestellt - Blickfeldstudie bestätigt Sinnhaftigkeit der Warnweste
Dem ARBÖ gelang bereits im März 2010 gemeinsam mit dem Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC) ein Vorstoß zu einer europaweit einheitlich gültigen Warnwestenpflicht. Nach einer gemeinsamen Initiative im Europäischen Parlament wurde mit dem neuen EU- Verkehrssicherheitsprogramm, die Forderung des ARBÖ, eine einheitliche Warnwestenpflicht für ganz Europa einzuführen, auf Schienen gestellt. "Dieses hat zum Ziel, dass pro Fahrzeug- insassen eine Warnweste zur einheitlichen Pflicht gemacht wird", so ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz.
Untermauert wurde die Forderung des ARBÖ durch eine wissenschaftliche Blickstudie des österreichischen Epigus-Instituts für ganzheitliche Unfall- und Sicherheitsforschung, die die verbesserte Wahrnehmung von warnwesten- tragenden Autofahrern auf Pannenstreifen unterstrich. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Personen mit reflektierender Weste mindestens vier Sekunden vor der Vorbeifahrt registriert wurden, ohne Warnweste hingegen seien die Probanden nicht direkt wahrgenommen worden. "Es kommt einem Selbstmordversuch gleich, nach einem Unfall, speziell bei schlechter Sicht, keine Warnweste zu tragen", so die ARBÖ-Generalsekretärin.
Prominente Befürworter wurden zu Kritikern - ARBÖ-Unterschriftenaktion "Tanke Mais um keinen Preis" - Bereits über 3.000 Unterschriften
Der ARBÖ hofft mit seiner Unterschriftenaktion "Tanke Mais um keinen Preis" auf eine andere Sicht der Dinge, was die Einführung der Treibstoffsorte E10 betrifft. "Umdenken ist gefragt", ist ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz überzeugt. Schließlich wurden schon in der Vergangenheit prominente Befürworter von Biotreibstoffen zu scharfen Kritikern.
Als 1994 in den USA eine pro Ethanol-Bewegung ins Rollen kam, war der damalige Vize- Präsident und Klimaschützer Al Gore eine der lautesten Stimmen für mehr Bio-Anteil in Treibstoffen. Bei seinen Auftritten warnte er stets vor den Folgen des Klimawandels und warb für eine ökologische Lebensweise, bevor er erkennen musste, dass der Rückgang von CO2 gering sein wird und als Folge Nahrungsmittelpreise steigen werden.
Auch Lebensmittelkonzerne, darunter Nestlé-Boss Peter Brabeck und Paul Polmann von Unilever, warnen vor den Auswirkungen, die der Biosprit mit sich zieht. Polmanns Meinung nach, pusht die Politik die Einführung von E10, damit die Klimaschutzrichtlinien erfüllt werden. Brabeck jedoch warnt wie der ARBÖ davor, dass der Bio-Sprit sich hauptsächlich auf den ärmsten Teil der Bevölkerung auswirken wird. Durch die Einführung von E10 werden mehr Anbauflächen für die Zusatzstoffe Mais, Getreide und Zuckerrüben besetzt und die Nahrungsmittel werden teurer.
Der ARBÖ möchte mit seiner Unterschriftenaktion "Tanke Mais um keinen Preis" zum Umdenken bewegen und jeden herzlich einladen die Unterschriftenaktion auf www.arboe.at/e10 und in allen ARBÖ-Dienststellen zu unterstützen, damit dieser Unfug gestoppt wird. Schon in den ersten Tagen gingen beim ARBÖ über 3.000 Unterschriften ein - Tendenz steigend.
Unterschriftenaktion gegen E10 auf www.arboe.at/E10 - Hubert von Goisern spricht mit Song "Brenna tuats guat" dem ARBÖ aus der Seele
"Biosprit mach dich vom Acker", lautet die Message des ARBÖ anlässlich des morgigen Welternährungstages. "Noch immer verhungern Menschen in einigen Ländern der Welt. Wie wird die Zukunft aussehen, wenn wir künftig immer mehr Nahrungsmittel, wie Mais, Getreide und Zuckerrohr in den Tank leeren, damit Autos fahren können?", äußert ARBÖ-General- sekretärin Mag. Lydia Ninz ihren Unmut zur angedachten Einführung der "Bio-Treibstoffsorte" E10 bis Oktober des kommenden Jahres. "Wir laden alle vernünftigen Kräfte dieses Landes ein, mit uns gemeinsam diesen Unfug zu stoppen und auf www.arboe.at/ E10 oder in allen Dienststellen des ARBÖ zu unterschreiben", so die ARBÖ- Generalsekretärin, die sich bereits über mehr als 2.000 Unterschriften freut.
Im Jahr 2010 wurden laut Greenpeace 142 Millionen Tonnen Getreide für Bio- Sprit verbraucht. 420 Millionen Menschen könnten damit ein ganzes Jahr lang ernährt werden - oder anders gesagt: Alle 8,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher bis zu 50 Jahre lang, gibt der ARBÖ zu bedenken. Auch der österreichische Künstler und Liedermacher Hubert von Goisern trifft mit seinem neuen Lied "Brenna tuats guat" den Nagel auf den Punkt und spricht damit dem ARBÖ und allen anderen E10-Gegnern aus der Seele.
Refrain "Brenna tuats guat" von Hubert von Goisern:
jeder woass, dass a geld nit auf da wiesen wachst und essen kann ma's a nit aber brenna tat's guat aber hoazen toan ma woazen und de ruabn und den kukuruz wann ma lang so weiter hoazen brennt da huat
Der ARBÖ kann sich dem nur anschließen und wird alles tun,damit Lebens -mittel in Zukunft auf dem Teller landen und nicht im Tank.
Online-Unterschriftenaktion auf www.arboe.at: "Tanke Mais um keinen Preis!"
"Solange die wichtigsten offenen Fragen nicht geklärt sind, kommt eine Einführung von E10 nicht in Frage. Deswegen starten wir heute eine große Unterschriftenkampagne gegen den Plan von Umweltminister Berlakovich, der E10 bei uns mit aller Macht schon im Oktober 2012 durchdrücken will", kündigt ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz in einer Presseaussendung an. "Wir laden alle vernünftigen Kräfte dieses Landes ein, mit uns gemeinsam diesen Unfug zu stoppen und auf www.arboe.at/E10 oder in allen Dienststellen des ARBÖ zu unterschreiben."
Nach den Plänen des Umweltministers soll jedem Liter Benzin, künftig automatisch zehn Prozent Ethanol zugemischt werden ("E10"), wobei Ethanol aus Mais, Getreide oder Zuckerrüben gewonnen wird. "Auf Autofahrerinnen und Autofahrer, die jetzt schon durch extrem gestiegene Autokosten belastet sind, kommt durch E10 eine weitere, doppelt und dreifache Belastung dazu, ohne dass positive Umwelteffekte gewährleistet sind", führt Ninz als Hauptargument dagegen an. Erstens kostet die Beimischung von Ethanol mehr, zweitens braucht es wegen der Beimischung mehr Treibstoff, um dieselbe Strecke zu fahren, sodass sich der Liter Benzin in Summe um bis zu 4 Cent verteuert. Drittens gibt es Autos, die so eine Beimischung nicht verkraften und die Fahrzeugbesitzer dazu zwingt, auf noch teurere Alternativen auszuweichen und eine kalte Abwertung älterer Gebrauchtwagen bedeutet.
Dabei sind die behaupteten positiven Umwelteffekte dieser Beimischung keineswegs nachgewiesen. Ninz: "Es ist völlig unverantwortlich, E10 zu einem Zeitpunkt zu forcieren, wo immer mehr Menschen hungern müssen. Lebensmittel gehören auf den Teller und nicht in den Tank." Solange Menschen sterben müssen, weil sie sich Mais oder Getreide nicht mehr leisten können oder große Landschaftsstriche für sogenannte Biotreibstoffe reserviert bleiben, ist die Einführung von E10 in Österreich abzulehnen, zumal es von der EU in diesem Punkt keinerlei Druck gibt und die Einführung von E10 in Deutschland soeben spektakulär gescheitert ist.
"Ziel unserer Kampagne ist es, die Einführung von E10 in Österreich ab Herbst kommenden Jahres zu verhindern", so die ARBÖ Generalsekretärin .
Die Gegenargumente des ARBÖ zusammengefasst:
1. Wertvernichtung alter Fahrzeuge.
2. Weitere Belastung für Autofahrerinnen und Autofahrer, obwohl sich Autokosten jetzt schon doppelt so stark verteuert haben als die allgemeine Lebenshaltung.
3. Wertvernichtung der Gebrauchten, die kein E10 verkraften.
4. Positiver Umwelteffekt von E10 ist umstritten.
5. Lebensmittel gehören auf den Teller und nicht in den Tank.
6. E10“ in Deutschland gescheitert.
7. Kein Druck der EU in diesem Punkt auf Österreich.
8. E10 ist nicht Alternativlos.
Haupttransitrouten werden in Westösterreich zur Staufalle
Am kommenden Wochenende werden die Autofahrer in Westösterreich wieder auf eine harte Geduldsprobe gestellt: Herbstferienbeginn in den sechs deutschen Bundesländern Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Der ARBÖ rechnet schon in den frühen Vormittagsstunden mit Staus in Westösterreich.
ARBÖ-Verkehrsexperte Johannes Küsnter hat die wahrscheinlichsten Staupunkte zusammengefasst: * Brennerautobahn (A13), Richtung Brenner, vor der Mautstelle Schönberg * Fernpass-Bundesstraße (B179) vor dem Lermooser- und dem Grenztunnel Vils/Füssen. * Tauernautobahn (A10), Richtung Süden, vor dem Tauerntunnel und Katschbergtunnel * Inntalautobahn (A12), Richtung Innsbruck, im Großraum Innsbruck * Rheintalautobahn (A14), Richtung Süden, beim Pfändertunnel und Citytunnel * Südtirol: Brennerautobahn (A22), Richtung Bozen, Höhe Mautstelle Sterzing
"Mit längeren Wartezeiten, vor allem vor den Tunnelportalen, muss gerechnet werden, deshalb genüg Zeit einplanen. Wer die Möglichkeit hat, sollte den Samstag als Reisetag meiden. Anzuraten wäre auch, in den frühen Morgen- beziehungsweise späten Abendstunden zu starten oder großräumig ausweichen", rät ARBÖ-Verkehrsexperte Johannes Küstner.
Morgen, Mittwoch, 12.10.2011, beehren Weltstar Bruno Mars und der deutsche Schlagerstar Matthias Reim die Wiener Stadthalle. Während Mars um 19.30 Uhr in der Halle D seine Hits zum Besten gibt, wird ab 20 Uhr fleißig zu den Schlagern von Matthias Reim in der Halle F geschunkelt. Autofahrer müssen aufgrund des Zuschaueransturms an diesem Tag mit erheblichen Verkehrs- behinderungen und akuter Parkplatznot rund um die Stadthalle rechnen, warnt der ARBÖ.
Stau-Hotspots: Hütteldorfer Straße, Neubaugürtel und Felberstraße."Konzert -besuchern raten wir, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Alle anderen Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich in den Abendstunden möglichst meiden", rät Johannes Küstner vom ARBÖ-Informationsdienst. Die U6 (Station Burggasse-Stadthalle), sowie die Linien 6, 9, 18, 49 (Station Urban-Loritz-Platz) halten in unmittelbarer Nähe der Wiener-Stadthalle.
Wer doch mit dem eigenen Auto anreisen muss, sollte die Stadthallen-oder Märzparkgarage nutzen. Nicht vergessen werden sollte auf die Kurzparkzone rund um die Stadthalle, warnt Küstner: "Diese beginnt um 18 Uhr und endet um 23 Uhr. Die Parkdauer ist auf maximal zwei Stunden begrenzt. Die Zone, die sich über den Großteil von Wien-Fünfhaus erstreckt, wird vor allem bei Veranstaltung sehr streng kontrolliert".
Scheinwerfer, Blinker & Co. jetzt checken lassen
Um verkehrssicher durch Dämmerung, Dunkelheit und Nebelsuppen zu kommen, leuchtet es ein, die Lichtanlage des Fahrzeuges jetzt checken zu lassen. Denn funktionierende Scheinwerfer, Rücklichter und Blinker sind enorm wichtig, um rechtzeitig gesehen zu werden - "Lichtscheue" oder Blender leben im Straßenverkehr gefährlich. Der ARBÖ hat die fünf häufigsten Lichtmängel zusammengestellt, und empfiehlt, den Tausch defekter Lämpchen nicht auf die lange Bank zu schieben.
Wer mit defekten Lichtern bei schummrigem Tageslicht unterwegs ist, wird von anderen Verkehrsteil- nehmern zu spät gesehen oder in der Dimension falsch eingeschätzt. Unfälle sind häufig die Folge. Der ARBÖ hat die fünf häufigsten Lichtmängel zusammengestellt:
1. Abblendlicht schlecht eingestellt
2. Kaputte Lampen führen zu "Einäugigkeit"
3. Blendung durch nicht korrigierte Scheinwerfer-Einstellung nach erhöhter Fahrzeug-Beladung (beispielsweise nach dem Urlaub)
4. Defekte Rück- oder Bremslichter
5. Unzureichende Lichtstärke durch stark verschmutzte Scheinwerfer
"Auch wenn der Austausch defekter Lämpchen bei manchen Fahrzeugtypen nur in einer Werkstätten durchgeführt werden kann, sollte dies - der eigenen Verkehrssicherheit wegen - nicht auf die lange Bank geschoben werden", rät Sieglinde Rernböck vom ARBÖ. Beim Tausch und beim Check der Fahrzeug- beleuchtung ist der ARBÖ österreichweit in seinen Prüfzentren behilflich. Es zahlt sich jedenfalls nicht aus, bei schlechter Sicht mit defekter oder ohne Lichtanlage unterwegs zu sein und von der Polizei "erwischt" zu werden: Der Verstoß gegen das Kraftfahrzeuggesetz (KFG) schlägt sich mit durch- schnittlich 50 und 100 Euro zu Buche, abhängig von der betreffenden Bezirkshauptmannschaft.
Schlechtes Wetter und heftige Regenfälle legten heute Nachmittag zwei wichtige Passstraßen in Salzburg und Tirol lahm.Sowohl die Arlberg Bundesstraße (B197) als auch die Felbertauern Bundesstraße (B108) wurden nach Informationen des ARBÖ auf Grund von Murenabgängen gesperrt. Eine weitere wichtige Transitstrecke, die Fernpass Bundesstraße (B179), wurde nach einem technischen Defekt lahmgelegt.
Auf der Felbertauern Bundesstraße ging gegen 14:40 Uhr im Bereich zwischen der Straßenkreuzung Felsstein und dem Felbertauern auf Salzburger Seite eine große Mure nieder. Die B108 wurde kurz nach dem Murenabgang zwischen Mittersill und dem Felbertauerntunnel für den gesamten Verkehr gesperrt. " Die Situation wird in ca. 3 Stunden neu bewertet. Dann wird entschieden, ob die Sperre aufgehoben oder bis in die Morgenstunden am morgigen Dienstag verlängert wird", weiß ARBÖ-Verkehrsexpertin Sandra Ivancok.
Etwas kleiner war der Erdrutsch gegen 15:12Uhr auf der Arlberg Bundesstraße ( B197) bei Sankt Anton am Arlberg. Die Strecke wurde zwischen Sankt Anton und Sankt Christoph in beiden Fahrtrichtungen auf unbestimmte Zeit gesperrt.
"Grund für die Erdrutsche dürfte der anhaltende, zum Teil sehr intensive Regen, in Teilen von Tirol und Salzburg sein", so Sandra Ivancok abschließend.
Tipps gegen Wildunfälle
Karg wird jetzt schön langsam das Futter für Rehe, Wildschweine, Hirsche und all ihre Wildkollegen. Auf der Suche nach Leckerem kreuzen sich die Wege der Tiere, die selten nur als "Singles" unterwegs sind, mit den Wegen der Menschen in ihren dahinbrausenden "Untersätzen". Was getan werden muss, um nicht mit einem futtersuchenden Tier zu kollidieren, hat der ARBÖ zusammengefasst.
2010 passierten laut Statistik Austria in Österreich 114 Wildunfälle. Dabei verunglückten 125 Personen. Mit Wildwechsel muss vor allem in Waldgebieten, zwischen Feldern und Fluren gerechnet werden, zumeist in der Morgen- und Abenddämmerung. "Entsprechende Verkehrsschilder unbedingt ernst nehmen! Wer mit überhöhter Geschwindigkeit weiterbraust, spielt mit dem Leben von Mensch und Tier", warnt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ. Wichtig: Tempo reduzieren und vorausschauend sowie mit permanenter Bremsbereitschaft durch diese Gebiete fahren. Unbedingt ausreichend Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten.
Sieht man das querende Wild noch rechtzeitig, mehrmals kurz die Hupe betätigen. Keinesfalls Dauerhupen oder mit dem Fernlicht blenden. "Dies irritiert das Wild und es kann passieren, dass es im Schock einfach mitten auf der Fahrbahn stehen bleibt", warnt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ. Die gefährlichsten Situationen entstehen durch unkontrollierte Ausweich- und Bremsmanöver, bei denen das Auto auf die Gegenfahrbahn gerät. Experten raten, im Zweifel eher einen abgebremsten Zusammenstoß mit dem Wild in Kauf zu nehmen, als hektisch zu reagieren.
Kommt es trotzdem zu einer Kollision, muss wie bei jedem anderen Unfall reagiert werden, erinnert Rernböck: "Warnblinker einschalten, Warnweste anziehen, bevor das Fahrzeug verlassen wird, Warndreieck aufstellen, gegebenenfalls Verletzte versorgen." Die Polizei muss auf jeden Fall verständigt werden. Wer dies verabsäumt, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar und bekommt auch keinen Schadenersatz durch Versicherung oder auch den ARBÖ-Sicherheits-Pass, der eine Wildschadenvergütung im In- und Ausland beinhaltet. Selbst wenn das Tier nur angefahren wurde und noch weglaufen konnte, muss die Polizei verständigt werden. "Diese kontaktiert dann den zuständigen Jagdaufseher, der sich mit seinem Jagdhund auf die Suche nach dem Tier macht, um es gegebenenfalls von seinem Leid zu erlösen", informiert Rernböck.
Ein angefahrenes, verletztes Tier sollte auf keinen Fall berührt werden. Es könnte nochmals zubeißen oder mit Tollwut infiziert sein. Getötetes Wild darf auch nicht mitgenommen werden, ansonsten macht man sich der Wilderei strafbar, was mit Geld- oder Haftstrafen bis hin zur Beschlagnahme des Fahrzeugs geahndet wird.
Zwei Konzerte beinahe völlig konträrer Musikrichtungen werden am kommenden Wochenende für Staus und lange Verzögerungen rund um die Wiener Stadthalle sorgen. Am Sonntag, dem 09. Oktober, findet ab 16:00 die "Schlagernacht des Jahres" statt.Einen Tag später, am Montag, dem 10. Oktober beehrt das Pop-Duo Roxette die österreichischen Fans.
Alle Schlagerfans die mit dem Fahrzeug anreisen, dürfen mit Behinderungen am Gürtel sowie auf den Nebenstraßen,unter anderem im Nibelungenviertel,rechnen. Am Wochenbeginn sollten die Konzert- besucher der wohl erfolg reichsten schwedischen Popband nach ABBA, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen noch mehr Zeit für die Strecke einplanen. "Der Berufsverkehr hat um diese Zeit erfahrungsgemäß seinen Höhepunkt", erinnert Alexandra Goga vom ARBÖ.
Ganz besonders zu beachten ist die Kurzparkzone rund um die Stadthalle. Die Parkdauer in der Zeit von 18 bis 23 Uhr ist auch am Sonntag auf maximal 2 Stunden begrenzt. Autofahrer können sicher sein, dass während dieser Zeit kontrolliert und bei Verstoß auch gestraft wird. "Wir empfehlen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die U6 und die Straßenbahnlinie 6 sowie 49 haben Haltestellen quasi vor der Haustür. Wer nicht auf den fahr- baren Untersatz verzichten kann, sollte die umliegenden Parkgaragen nutzen", rät Alexandra Goga vom ARBÖ-Informationsdienst.
Ab 1. Oktober neuer Geschäftsführer neben Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz
Ab 1. Oktober 2011 tritt René Pöllibauer seine neue Position als ARBÖ- Geschäftsführer an. Er komplettiert damit die ARBÖ-Führungsspitze, in der seit 1. Juli diesen Jahres, Mag. Lydia Ninz als Vorsitzende der Geschäfts -führung und Generalsekretärin fungiert und die statutengemäß aus einem Führungsduo besteht. Der gebürtige Steirer setzte sich als Manager mit internationaler Erfahrung in der Auto zuliefer-Industrie sowie im Qualitätsmanagement gegen 141 weitere Bewerberinnen und Bewerber durch. „Lydia Ninz und René Pöllibauer sind die Idealbesetzung für die kommenden Aufgaben“, ist ARBÖ - Präsident KR Dr. Heinz Hofer überzeugt.
René Pöllibauer wurde 1967 in Graz geboren. Rasch stand fest, dass seine Ausbildung mit Autos zu tun haben soll, was sich in seinem Lehrabschluss zum Kfz-Mechaniker 1986 bestätigte. Zu allererst als Produktionsmit- arbeiter bei Steyr-Daimler-Puch tätig, wechselte er 1991 als Abteilungs- leiter der Eingangskontrolle zu Chrysler. Es folgte ein weiterer Wechsel zu Chrysler Eurostar, wo er als SQA-Specialist unter anderem für die Lieferantenauswahl in ganz Europa, sowie für das Reklamationsmanagement zuständig war. Eine abgeschlossene Ausbildung zum zertifizierten Qualitätsmanager ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten und so wechselte Pöllibauer im Jahr 2000 zuerst als Projekt- manager zu Magna Mirror System und danach als Quality Director für Europa und Asien zu MagnaDonnelly Europe, wo er an der Erschließung neuer Märkte in Korea und Indien maßgeblich beteiligt war. In seinen letzten Stationen vor dem ARBÖ war Pöllibauer Geschäftsführer von Magna Mirrors und danach als Geschäfts -führer bei Steyr-Daimler-Puch für die Produktion von Spezialfahrzeugen verantwortlich. Seine Bestellung zum Geschäftsführer des ARBÖ erfolgte statutengemäß gleichzeitig mit der Bestellung von Lydia Ninz zur ARBÖ- Generalsekretärin. Im Hinblick auf die korrekte Lösung seines bestehenden Dienstvertrages tritt Pöllibauer seine neue Funktion mit 1. Oktober an. Mit Lydia Ninz und René Pöllibauer ist die Nachfolge des früheren Führungsduos Peter Stuppacher und Leo Musil geregelt.
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